Hintergrund der Erfindung
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Die Erfindung betrifft Formpreßteile und betrifft insbesondere
ein Verfahren zum Formpressen solcher Formteile durch gerichtete
Kühlung des zu formenden Materials.
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Bei gewöhnlichen Formungsvorgängen ist ein relativ
standardmäßiger Zyklus vorhanden. In der Anlage wird bis zum Schmelzen
erhitzt, zur Form gepreßt und dann abgekühlt, häufig in einem
gemächlichen Tempo. Da die Abkühlung an der Oberfläche erfolgt, treten
dort die Erstarrung und die Kristallisation zuerst ein, während
die Masse des Matrixharzes noch flüssig ist. Wenn die Abkühlung
weitergeht, bewegt sich die Front der Kristallisation nach innen,
und gleichzeitig erfolgt eine Schrumpfung. Dadurch werden in
Kombination mit der Verformung an der Grenzfläche große Spannungen
auf das bereits kristallisierte Material aufgebracht. Bei
kristallinen Polymeren mit hoher Dehnung kann die Spannung aufgenommen
werden. Bei kristallinen Polymeren, die niedrige Reißdehnungen
aufweisen, können dadurch Spannungen aufgebracht werden, die zu
Brüchen (zur Rißbildung) oder zu einem Zustand führen, in dem relativ
kleine zusätzliche Dehnungen zum Bruch führen können. Die Wirkungen
können bei dicken Querschnitten ziemlich beträchtlich sein und sich
als verminderte Festigkeit und Zähigkeit manifestieren.
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Nairn und Zoller erläuterten die Auswirkungen der
Matrixkristallisation in Verbundstoffen (JJA Nairn and P. Zoller, V.
International Conference on Composite Materials ICCMV and J. Matl.
Science, 1985 (20)). Die Analyse konzentrierte sich auf die größen
Abmessungsveränderungen, die beim Abkühlen von halbkristallinen
Matrices von Hochtemperaturschmelzen auf Zimmertemperatur und die
damit einhergehenden Verformungen, die durch die Schrumpfung und die
Einspannung der Verstärkungsfasern auferlegt werden. Nairn maß die
Verformung optisch an einem amorphen Matrixharz, wo die
Verzögerung an der Grenzfläche der Fasermatrix verfolgt werden konnte, und
die Ergebnisse deuteten auf die Entstehung von sehr starken
Spannungen an den Grenzflächen hin.
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Es wurde geschlußfolgert, daß thermoplastische Materialien mit
einem großen Temperaturunterschied zwischen Formungstemperatur und
Zimmertemperatur eine sehr starke innere Verformung aufweisen. Wird
die Kristallisation der Matrix in einem Zyklus aus Erhitzung,
Kristallisation und Abkühlung überlagert, können die sich ergebenden
Verformungsgrade über denen liegen, die die Matrix aushalten kann,
und zum tatsächlichen Bruch der Probe führen. Es ist
eindeutigerweise wichtig, die Auswirkungen der Verformung auf den von Zoller
und Nairn erläuterten Temperaturzyklus zu minimieren.
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Eine Methode, um die Auswirkungen der Verformung auf den
Temperaturzyklus von Polymeren zu minimieren, ist offenbart in dem
USA-Patent 5,032,339, worin Wärme und Druck auf ein
faserverstärktes thermoplastisches Material einwirken, um ein Formteil zu
formen, das Formteil dann einem vorbestimmten Akühlungszyklus
unterworfen wird, durch den die Lage von Hohlräumen in dem Formteil
zentralisiert wird.
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In US 2,911,678 wird eine Vorrichtung zum Formen von festen,
hohlraumfreien Gegenständen aus thermoplastischem Harz offenbart,
umfassend als Kombination einen Formungsbehälter, eine Einrichtung
zum Einbringen von Harz in den Behälter zwecks Herstellung eines
vorbestimmten Flüssigkeitsspiegels darin, eine
Unterdruckeinrichtung zum Absaugen von Dämpfen aus dem Formungsbehälter, die
operativ mit demselben oberhalb des vorbestimmten Flüssigkeitsspiegels
verbunden ist, eine Einrichtung, die operativ mit dem
Formungsbehälter verbunden ist und für eine veränderliche Beheizung und
Abkühlung durch gesonderte Abschnitte der Wände des Behälters
hindurch sorgen kann, und eine Kolbeneinrichtung, die durchlässig ist
für Dämpfe, jedoch undurchlässig für Flüssigkeiten, um das in den
Behälter eingebrachte Harz zu komprimieren.
Zusammenfassung der Erfindung
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Das Verfahren gemäß dieser Erfindung betrifft die Herstellung
eines Formteils aus faserverstärktem thermoplastischem
Harzmaterial, indem das Formteil im Hohlraum einer Form ausgebildet wird,
die so geformt ist, daß sie dem Formteil entspricht, worin die
Faser einen höheren Schmelzpunkt besitzt als das Harz. Die Form
besitzt eine Mehrzahl von Zonen, die von einem Ende der Form zu dem
anderenangeordnet, z.B. von oben nach unten, einzeln beheizt
werden können, sowie eine Einrichtung zum Aufbringen von Druck von
dem einen Ende der Form aus, z. B. von oben, auf das Material in
der Form. Das Verfahren umfaßt die folgenden Schritte: Füllen des
Hohlraums der Form mit dem faserverstärkten thermoplastischen
Harzmaterial; Heizen von jeder der Zonen auf eine erste Temperatur, die
hoch genug ist, um das thermoplastische Harz zu schmelzen, jedoch
nicht hoch genug, um das Harz abzubauen; Verdichten des Materials
in der Form durch Aufbringen eines ersten vorbestimmten Drucks
darauf; Verringern des ersten vorbestimmten Drucks in der Form auf
einen zweiten vorbestimmten Druck und dabei Aufrechterhalten der
ersten Temperatur in jeder der Zonen für einen vorbestimmten
Zeitraum; anschließend Stoppen des Heizvorgangs in jeder der Zonen und
dabei Erhöhen des zweiten vorbestimmten Drucks auf den ersten
vorbestimmten Druck, um das Harz in jeder der Zonen erstarren zu
lassen; und Entnehmen des Formteils aus der Form. Die erste Temperatur
in jeder der Zonen kann nacheinander vom Unterteil zum Oberteil der
Form auf eine zweite Temperatur verringert werden, die um etwa
20 ºF bis etwa 180 ºF (10 ºC bis etwa 100 ºC) nacheinander vom
Unterteil zum Oberteil in jeder der Zonen unter der Schmelztemperatur
des Harzes liegt; und das Formteil wird aus der Form entnomen. Die
zweite Temperatur kann zustandegebracht werden, indem der
Heizvorgang in jeder Zone gestoppt wird, wenn die Temperatur in der
vorhergehenden Zone die zweite Temperatur erreicht hat. Bei einer
bevorzugten Ausführungsform ist das Harz ein Fluorpolymerharz, und
die Faser ist eine Kohlenstoffaser.
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Ein anderes Verfahren umfaßt das Füllen des Hohlraums der Form
mit thermoplastischem Harzmaterial oder faserverstärktem
Harzmaterial, das anschließende Beheizen der Form, um das Harz zu
schmelzen, und das Aufbringen eines ersten Drucks auf die Form, um die
eingeschlossene Luft auszutreiben und eine Verdichtung des
Harzmaterials zu erzwingen. Wenn die Verarbeitungstemperatur (10 bis
100 ºC über dem Schmelzpunkt des Harzes) erreicht ist, wird der
Druck in der Form auf das für die Presse vorhandene Mindestmaß
verringert (d.h. auf einen zweiten Druck), und dieser Temperatur- und
Druckzustand wird aufrechterhalten, bis das thermische
Gleichgewicht erreicht ist. Dann wird der Druck auf den ersten Druck
umgestellt, und das Heizen der Form wird gestoppt, und die Form wird
unter dem ersten Druck abgekühlt.
Kurze Beschreibung der Zeichnungen
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Fig. 1 ist eine perspektivische, zum Teil im Schnitt
ausgeführte Ansicht einer Form, die gemäß dem Verfahren in dieser
Erfindung konstruiert und so angeordnet ist, daß ein Verbundstoffteil
darin geformt werden kann.
Ausführliche Beschreibung der bevorzugten Ausführungsform
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Bei der zum Zwecke der Veranschaulichung gewählten
Ausführungsform ist eine hohle zylindrische Form 10 an ihrem Bodenteil
durch eine Basis 12 und an ihrem Oberteil durch einen Kolben 14
verschlossen, der in die zylindrische Form 10 eingepaßt ist, um
einen Druck auf eine Charge von faserverstärktem thermoplastischem
Harzmaterial 16 auszuüben, das in dem Hohlraum der Form enthalten
ist. Um den Umfang der Form 10 herum und jeweils angrenzend
aneinander positioniert von oben nach unten in der Form sind elektrische
Heizbänder 20, 22, 24, 26 und 28 gewickelt. Jedes Heizband um
gibt zugehörige Heizzonen 20a, 22a, 24a, 26a und 28a an der Form.
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Die Basis 12 enthält zwei Heizpatronen 32, 34, die die
Heizzone 30a der Basis mit Wärme versorgen. Die Basis ist auch mit
Kühlkanälen versehen, durch die ein Kühlfluid vom Einlaß 34 zu den
Kanälen und von den Kanälen in der Basis zu dem Auslaß 36 zirkulieren
kann. Jedes Heizband wird gesteuert durch zugehörige Regler (20b,
22b, 24b, 26b, 28b), die jeweils einen Eingang von einem
Thermoelement (T.C.) aufweisen. Die Heizpatronen an der Basis werden
gesteuert von einem Regler 38, der einen Eingang von einem
Thermoelement (T.C.) in der Basis aufweist.
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In der Form ist ein Thermoelement (TC) angeordnet, um die
Temperatur des Materials 16 in dem Hohlraum der Form in jeder
Heizzone und an der Basis abzufühlen.
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In Betrieb wird eine Charge von faserverstärktem
thermoplastischem Harzmaterial 16 in den Hohlraum der Form 10 eingebracht.
Jedes Heizband 20 bis 28 ist verbunden mit einer Stromquelle (nicht
dargestellt), und das Material 16 in der Form wird auf eine erste
Temperatur gebracht, die die Schmelztemperatur des
thermoplastischen Harzes ist. Auf das Material 16 in dem Hohlraum der Form wird
Druck durch den Kolben 14 aufgebracht während des Zeitraums, in dem
das Harz geschmolzen wird. Nach einer Periode des Ausgleichs
erfolgt eine gerichtete Abkühlung des Materials vom Bodenteil der
Form zum Oberteil der Form, indem der Strom zu dem jede Zone
speisenden Heizelement abgeschaltet oder vermindert wird und die
Temperatur an der Grenzfläche zwischen den Zonen auf die zweite
Temperatur von etwa 20 ºF (7 ºC) bis etwa 180 ºF (82ºC) unter der
Schmelztemperatur des Harzes gebracht werden kann, die ausreicht, um das
Harz erstarren zu lassen, und dann das Heizelement in jeder Zone in
der gleichen Weise so abgeschaltet oder reguliert wird, daß das
gleiche Ergebnis nacheinander vom Unterteil zum Oberteil der Form
für jede Zone zustandekommt, während der Druck auf das Material in
der Form aufrechterhalten wird.
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Die zum Zwecke der Veranschaulichung gewählte Form ist zwar in
aufrechter Position dargestellt, es versteht sich jedoch, daß die
Form 10 auf die Seite gelegt werden könnte und der durch den
Kolben 14 ausgeübte Druck von einem Ende zum anderen aufgebracht
werden könnte und die gerichtete Abkühlung von dem Ende aus
stattfinden würde, das entgegengesetzt dem Ende liegt, auf das der Druck
ausgeübt wird.
Beispiel 1
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Es wurde eine Mischung von 20 % (Gew.-%) Kohlenstoffasern von
1/4" (6 mm) Länge und von Fluorpolymerpellets (Teflon PFA von
DuPont) verwendet, um ein vorimpragniertes Material herzustellen.
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Diese vorimprägnierten Materialien wurden zu quadratischen
Stücken von 3' x 3' (90 cm x 90 cm) zerschnitten. Acht Schichten
dieser Stücke wurden in abwechselnden Richtungen (Lauf- und
Querrichtung) gelegt und 20 Minuten lang mit einer Presse bei 650 ºF
(343 ºC) und einem Druck von 350 psi (2500 kPa) zu Folien mit einer
Dicke von 0,100" (2,5 mm) verdichtet. Aus diesen Folien wurden
runde Scheiben mit einem Durchmesser von 1,480" (37,5 mm)
ausgeschnitten und in eine Form eingelegt.
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Der Hauptteil der Form ist ein gerader kreisförmiger
Hohlzylinder mit einem Innendurchmesser von 1,500" (38,1 mm), einem
Außendurchmesser von 3" (76 mm) und einer Länge von 10" (25 cm).
Bevorzugtes Konstruktionsmaterial für die Form ist ein
AISI-Werkzeugstahl des Typs H13. Der Zylinder wird mittels einer verstifteten
Bundanordnung an der Auskehlung einer 1" (25 mm) dicken
quadratischen Metallplatte (Grundplatte) (20 cm x 20 cm) befestigt.
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In der Grundplatte befinden sich zwei stabförmige Heizpatronen
(Watlow Cartridge #18A60-NC14, V-240, W-1000), wobei ein
Thermoelement (ThermoElectric P/N JJ1BU-304-00-12-0-0 L) mittig zwischen
diesen Heizelementen angeordnet ist. Entlang der Länge des
Zylinders wurden drei Heizbänder (Watlow Thinband #STB2N2J2-C14, V-240,
W-650) mit Thermoelementen positioniert. In dieser Form hatten wir
vier "Wärmebehandlungsabschnitte". Nunmehr wurde diese Anordnung
oben auf einen Pressentisch gelegt. Die Presse (Enerpac, Modell
#RR-1010 und PEM3405D) kann bis zu 10 000 psi (70 MPa) Anlagendruck
unter gesteuerten Bedingungen erzeugen. Die Heizelemente und die
Thermoelemente aus jedem Abschnitt wurden mit ihren zugehörigen
Reglern (Microstar, Modell #828-D00-101-101-120-66) verbunden.
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Entsprechend der üblichen Praxis wurde die Form mit einem
Entformungsmittel beschichtet. Zuerst wurde ein rundes Stück Folie aus
Kapton (von DuPont) in den Hohlraum der Form eingelegt. Dann
wurden genug Scheiben (400 ± 5 g) zur Herstellung eines 6" (15 cm)
langen Stabes in den Hohlraum der Form eingelegt (wobei darauf
geachtet wurde, daß alle Plättchen flach lagen). Oben auf die letzte
Scheibe wurde ein rundes Stück der Kapton - Folie gelegt. Das
Oberteil der Form wurde durch den Kolben verschlossen.
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Es wurden alle Heizelemente gleichzeitig eingeschaltet. Der
Sollwert an allen Reglern lag bei 660 ºF (349 ºC). Die Form wurde
mit einem Druck von 3200 psi (22 MPa) beaufschlagt. Die
Aufheizzeit betrug 30 Minuten. Das Material und die Form wurden 30 Minuten
lang auf dieser Temperatur und diesem Druck gehalten, um ein
thermisches Gleichgewicht herzustellen.
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Während des Abkühlens wurde der zur Basis fließende Strom (mit
Hilfe des Reglers) vermindert, so daß diese um 5 ºF pro Minute
(2,8 ºC pro Minute) abzukühlen begann, während in anderen Heizzonen
660 ºF (349 ºC) aufrechterhalten wurden. Nach 32 Minutenbetrug die
Temperatur der Basis 500 ºF (260 ºC). Zu diesem Zeitpunkt wurde der
Strom für die Zone angrenzend an die Basis so vermindert, daß
dieserabschnitt um 5 ºF pro Minute (2,8 ºC pro minute) abkühlte. Auf
diese Weise kühlten die Basis und die erste angrenzende Zone um
5 ºF pro Minute (2,8 ºC pro Minute) ab, wohingegen in den
nachfolgenden Zonen 660 ºF (349 ºC) aufrechterhalten wurden. Nach weiteren
32 Minuten wurde die Energiezufuhr zu der zweiten Zone angrenzend
an die Basis so vermindert, daß diese mit einer Geschwindigkeit von
5 ºF pro Minute (2,8 ºC pro Minute) abkühlte. Als dieser Abschnitt
nach 32 Minuten auf 500 ºF (260 ºC) abgekühlt war, wurde der
gesamte Strom zu der Form abgeschaltet. Es wurden Werte für weitere 20
Minuten registriert, als die durchschnittliche Temperatur der Form
auf 250 ºF (121 ºC) abgesunken war. Als die Form eine Temperatur
von 90 ºF (32 ºC) angenommen hatte, wurde der Stab aus Verbundstoff
aus der Form hinausgeschoben.
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Dann wurde der Stab visuell auf Stabilität und Dichte geprüft.
Die Teststäbe wurden an der vertikalen Achse entlang in zwei Teile
zerschnitten. Die Schnittflächen wurden mit Hilfe eines
Standardverfahrens der Lichtmikroskopie poliert. Bei der Untersuchung bei
25-facher Vergrößerung mit Hilfe eines Lichtmikroskops wurden
keine Risse oder Hohlräume sichtbar.
Beispiel 2
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Es wurde das gleiche Material wie in Beispiel 1 benutzt, nur
daß runde Scheiben mit einem Durchmesser von 8,02 Zoll (204 mm) aus
diesen Folien ausgeschnitten wurden.
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Der Hauptteil der Form ist ein gerader kreisförmiger
Hohlzylinder mit einem Innendurchmesser von 8,225" (209 mm), einem
Außendurchmesser von 9,5" (24 cm) und einer Länge von 10" (25 cm).
Bevorzugtes Konstruktionsmaterial für die Form ist ein
AISI-Werkzeugstahl des Typs H13. Der Zylinder wird mittels eines
geschweißten Flansches und einer Schraube an der Auskehlung einer 1,5"
(38 mm) dicken rundenmetallplatte (Grundplatte) von305 mm
Durchmesser befestigt.
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In der Grundplatte befinden sich vier stabförmige Heizpatronen
(Watlow Cartridge #J8A60-NC14, V-240, W-1000), wobei ein
Thermoelement mittig zwischen diesen Heizelementen angeordnet ist. Außerdem
befinden sich Kühlkanäle in der Grundplatte, durch die Luft
und/oder Wasser hindurchgepreßt werden kann, um die Platte schneller
abzukühlen. Entlang der Länge des Zylinders wurden vier Heizbänder
(Watlow Thinband C/N STB9J-2A1-C14, V-240, W-1800) mit
Thermoelementen positioniert. Ein weiteres Heizband wurde an dem Einfahrteil
des Werkzeugs (vom Kolben an der Presse befestigt) angeordnet. In
dieser Form befanden sich sechs "Wärmebehandlungsabschnitte".
Nunmehr wurde diese Anordnung oben auf einen Pressentisch gelegt. Die
Presse (P-H, Hydraulisches Modell #4C-300T) kann bis zu 300 t
(2,7 x 10&sup6; NT) Belastung unter gesteuerten Bedingungen erzeugen.
Die Heizelemente und die Thermoelemente aus jedem Abschnitt wurden
mit ihren zugehörigen Reglern (Microstar, Modell #828-C00-101-101-
120-66) verbunden.
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Entsprechend der üblichen Praxis wurde die Form mit einem
Entformungsmittel beschichtet. Zuerst wurde ein rundes Stück Folie aus
Kapton (von DuPont) in den Hohlraum der Form eingelegt. Dann
wurden genug Scheiben (7100 g) zur Herstellung einer 4" (10 cm) langen
Scheibe in den Hohlraum der Form eingelegt. Oben auf die letzte
cheibe wurde ein rundes Stück der Kapton - Folie gelegt. Das
Oberteil der Form wurde durch das Einfahrteil des Werkzeugs
verschlossen.
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Es wurden alle Heizelemente gleichzeitig eingeschaltet. Der
Sollwert an allen Reglern lag bei 350 ºC (662 ºF). Die Form wurde
mit einem Druck von 5000 psi (22 MPa) beaufschlagt. Die
Aufheizzeit betrug eine Stunde. Als die durchschnittliche Temperatur der
Formbei 310 ºC (590 ºF) angelangt war, verminderten wir den Druck
auf 2000 psi (14 MPa). Wir hielten das Material und die Form zwei
Stunden lang auf dieser Temperatur, um ein thermisches
Gleichgewicht herzustellen. Nach diesem Zeitpunkt wurde der Druck wieder
auf 5000 psi (22 Mpa) erhöht.
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Während des Abkühlens wurde der zur Basis fließende Strom
vermindert und wurde Luft durch die Kühlkanäle in der Grundplatte
gepreßt. Als die Temperatur im Abschnitt lauf 260 ºC (500 ºF)
gesunken war, wurde der Strom für die erste Zone angrenzend an die Basis
abgeschaltet. Auf diese Weise wurde die Basis mit Luft
zwangsgekühlt, und die erste Zone angrenzend an die Basis kühlte auf
Zimmertemperatur ab, wohingegen in der zweiten und der dritten Zone
angrenzend an die Basis 350 ºC (662 ºF) aufrechterhalten wurden.
Als die Temperatur der ersten Zone angrenzend an die Basis bei
260 ºC (500 ºF) angelangt war, wurde der Strom von der zweiten Zone
angrenzend an die Basis abgetrennt. Als sich die Temperatur der
Basis nahe an 200ºC (392ºF) lag, wurde Leitungswasser durch die
Kanäle in der Basis zirkuliert, um die Kühlung von unten her zu
verstärken. Als diese zweite Zone bei 260 ºC (500 ºF) angelangt war,
wurde der Strom von der dritten Zone angrenzend an die Basis abge
trennt. Als die Temperatur der dritten Zone bei 260 ºC (500 ºF)
angelangt war, begann sich die vierte Zone angrenzend an die Basis
auf Zimmertemperatur abzukühlen. Als die Form eine Temperatur von
30 ºC (86 ºF) angenommen hatte, wurde die Scheibe aus Verbundstoff
aus der Form hinausgeschoben.
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Dann wurde der Stab visuell auf Stabilität und Dichte geprüft.
Die Testscheiben wurden an der vertikalen Achse entlang in zwei
Teile zerschnitten. Die Schnittflächen wurden mit Hilfe eines
Standardverfahrens der Lichtmikroskopie poliert. Bei der Untersuchung
bei 25-facher Vergrößerung mit Hilfe eines Lichtmikroskops wurden
keine Risse oder Hohlräume sichtbar.
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Die theoretische Dichte dieser Scheiben betrug 2,07 g/cm³. Bei
Anwendung des ASTM-Verfahrens D792 wurde festgestellt, daß die
Dichte des Probestücks 2,065 g/cm³ betrug. Dieser Wert lag
innerhalb des erwarteten Fehler- und Variationsbereiches fur einen
fehlerfreien Verbundstoff.
Beispiel 3
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Es wurde eine Mischung von 36 % (Gew.-%) Kohlenstoffasern (von
1/4" Länge) und von Pellets aus Polyetherketonketon (PEKK)
verwendet, um ein vorimprägniertes Material herzustellen.
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Diese vorimprägnierten Materialien wurden zu quadratischen
Stücken von 3' x 3' (90 cm x 90 cm) zerschnitten. Acht Schichten
dieser Stücke wurden in abwechselnden Richtungen (Lauf- und
Querrichtung) gelegt und 20 Minuten lang mit einer Presse bei 650 ºF
(343 ºC) und einem Druck von 350 psi (2500 KPa) zu Folien mit einer
Dicke von 0,100" (2,5 mm) verdichtet. Aus diesen Folien wurden
runde Scheiben mit einem Durchmesser von 1,480" (37,5 mm)
ausgeschnitten.
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Der Hauptteil der Form ist ein gerader kreisförmiger
Hohlzylinder mit einem Innendurchmesser von 1,500" (38,1 mm), einem
Außendurchmesser von 3" (76 mm) und einer Länge von 10" (25 cm).
Bevorzugtes Konstruktionsmaterial für die Form ist ein
AISI-Werkzeugstahl des Typs H13. Der Zylinder wird mittels einer verstifteten
Bundanordnung an der Auskehlung einer 1" (25 mm) dicken
quadratischen Metallplatte (Grundplatte) (20 cm x 20 cm) befestigt.
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In der Grundplatte befinden sich zwei stabförmige Heizpatronen
(Watlow Cartridge #J8A60-NC14, V-240, W-1000), wobei ein
Thermoelement (ThermoElectric P/N JJ18U-304-00-12-0-0 L) mittig zwischen
diesen Heizelementen angeordnet ist. Entlang der Länge des
Zylinders
wurden drei Heizbänder (Watlow Thinband #STB2N2J2-C14, V-240,
W-650) mit Thermoelementen positioniert. In dieser Form hatten wir
vier "Wärmebehandlungsabschnitte". Nunmehr wurde diese Anordnung
oben auf einen Pressentisch gelegt. Die Presse (Enerpac, Modell#RR-
1010 und PEM3405D) kann bis zu 10 000 psi (70 MPa) Anlagendruck
unter gesteuerten Bedingungen erzeugen. Die Heizelemente und die
Thermoelemente aus jedem Abschnitt wurden mit ihren zugehörigen
Reglern (Microstar, Modell #828-D00-101-120-66) verbunden.
-
Entsprechend der üblichen Praxis wurde die Form mit einem
Entformungsmittel beschichtet. Zuerst wurde ein rundes Stück Folie aus
Kapton in den Hohlraum der Form eingelegt. Dann wurden genug
Scheiben (250 ± 5 g zum Füllen des Hohlraums der Form) in den
Hohlraum der Form eingelegt (wobei darauf geachtet wurde, daß alle
Plättchen flach lagen). Oben auf die letzte Scheibe wurde ein
rundes Stück der Kapton - Folie gelegt. Das Oberteil der Form wurde
durch den Kolben verschlossen.
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Es wurden alle Heizelemente gleichzeitig eingeschaltet. Der
Sollwert an allen Reglern lag bei 670 ºF (355 ºC). Die Form wurde
mit einem Druck von 3200 psi (22 MPa) beaufschlagt. Die
Aufheizzeit betrug 30 Minuten. Wir hielten das Material und die Form
30 Minuten lang auf dieser Temperatur und diesem Druck, um ein
thermisches Gleichgewicht herzustellen.
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Während des Abkühlens wurde der zum Abschnitt I fließende
Strom abgeschaltet. Als die Temperatur in Abschnitt I auf 260 ºC
(500 ºF) gesunken war, schalteten wirden Strom für Abschnitt II
ab. Auf diese Weise wurden Abschnitt I und Abschnitt II auf
Zimmertemperatur abgekühlt, wohingegen in den Abschnitten III und IV in
der zweiten und der dritten Zone 350 ºC (670 ºF) aufrechterhalten
wurden. Als die Temperatur von Abschnitt II bei 260 ºC (500 ºF)
angelangt war, trennten wir den Strom von dem Abschnitt III ab. Als
dieser Bereich III bei 260 ºC (500 ºF) angelangt war, wurde der
Strom von Bereich IV abgetrennt. Als die Form bei einer Temperatur
von 30 ºC (86 ºF) angelangt war, wurde die Scheibe aus Verbundstoff
aus der Form hinausgeschoben.
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Dann wurde der Stab visuell auf Stabilität und Dichte geprüft.
Die Teststäbe wurden an der vertikalen Achse entlang in zwei Teile
zerschnitten. Die Schnittflächen wurden mit Hilfe eines
Standardverfahrens der Lichtmikroskopie poliert. Bei der Untersuchung bei
25-facher Vergrößerung wurden keine Risse oder Hohlräume sichtbar.
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Die theoretische Dichte dieser Stäbe betrug 1,45 g/cm³. Bei
Anwendung des ASTM-Verfahrens D792 wurde festgestellt, daß die
Dichte des Probestücks 1,41 g/cm³ betrug. Dieser Wert lag
innerhalb des erwarteten Fehler- und Variationsbereiches für einen
fehlerfreien Verbundstoff.
Beispiel 4
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Es wurde Fluorpolymerharz (Teflon PFA von DuPont), das in
Form von annähernd 0,09" dicken Folien zur Verfügung stand, zu
Scheiben von 1 15/32" (37,3 mm) Durchmesser umgewandelt. Der
Formzylinderförmige ist ähnlich wie der in Beispiel 1 beschriebene, mit
den folgenden Ausnahmen.
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Der Hauptteil der Form ist ein gerader kreisförmiger Hohlzy
linder mit einem Innendurchmesser von 1,500" (38,1 mm),
einemaußendurchmesser von 3" (76 mm) und einer Länge von 10" (25 cm). Die
Formen wurden aus AISI-Werkzeugstahl des Typs A2 konstruiert,
dessen Oberfläche chromiert wurde. Der Zylinder wird gemäß der
Beschreibung in Beispiel 1 an der Grundplatte befestigt.
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In der Grundplatte befinden sich zwei stabförmige Heizpatronen
(Watlow Cartridge #J8AX636B, V-240, W-1500), wobei ein
Thermoelement (Thermoelectric #JJ 18 U-304-00-12-0-0-1) mittig zwischen
diesen Hei zelementen angeordnet ist. Entlang der Länge des
Zylinders wurden drei Heizbänder (Watlow #MB2N2JE1A, V-208, W-650) mit
Thermoelementen positioniert. Diese Anordnungen von Heizelementen
bildete vier "Wärmebehandlungs zonen". Der Druck wurde gemäß der
Beschreibung in Beispiel 1 aufgebracht.
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Entsprechend der üblichen Praxis wurde die Form mit einem
Entformungsmittel beschichtet. Es wurden nominell 400 g der
Harzscheiben
in den Formzylinder eingebracht. Es wurde keine Kapton -Folie
verwendet. Das Oberteil der Form wurde durch den Kolben verschlos
sen.
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Es wurden alle Hei zelemente gleichzeitig in Funktion gesetzt.
Der Sollwert für die Temperaturregler lag bei 658 ºF (348 ºC). Die
Form wurde zu Anfang mit einem Druck von 800 psi (5,5 MPa)
beaufschlagt. Die Aufheizzeit betrug 30 Minuten. Zu diesem Zeitpunkt
wurde der Druck auf 3 200 psi (22 MPa) erhöht. Das Material und die
Form wurden 60 Minuten auf 658 ºF (348 ºC) und auf 3 200 psi (22
MPa) gehalten, um ein thermisches Gleichgewicht herzustellen.
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Während des Abkühlens wurde der zur Basis fließende Strom (mit
Hilfe des Reglers) durch einen rampenförmigen Kühl zyklus
vermindert, so daß diese um 5 ºF pro Minute (2,8 ºC pro Minute)
abzukühlen begann, während in den anderen Heizzonen 658 ºF (348 ºC)
aufrechterhalten wurden. Nach 30 Minuten betrug die Temperatur der
Basis 500 ºF (260 ºC). Zu diesem Zeitpunkt wurde begonnen, den
Strom für die Zone angrenzend an die Basis rampenförmig so zu
vermindern, daß dieser Abschnitt um 5 ºF pro Minute (2,8 ºC pro
Minute) abkühlte. Auf diese Weise kühlten die Basis und die erste
angrenzende Zone um 5 ºF pro Minute (2,8 ºC pro Minute) ab,
wohingegen in den übrigen Zonen 658 ºF (348 ºC) aufrechterhalten wurden.
Nach einer weiteren 30 Minuten dauernden Energiezufuhr zu der
zweiten Zone angrenzend an die Basis begann diese rampenförmig mit 5 ºF
pro Minute (2,8 ºC pro Minute) abzukühlen. Als diese Zone auf 500ºC
abgekühlt war, begann die dritte Zone angrenzend an die Grundplatte
in einem rampenförmigen Zyklus abzukühlen und kühlte mit 5 ºF pro
Minute (2,8 ºC pro Minute) ab. Bei allen vier
Wärmebehandlungszonenwurdeweiter rampenformig abgekühlt, bis 150 ºF (65 ºC)
erreicht waren. Zu diesem Zeitpunkt wurde der Stab aus Verbundstoff
aus der Form hinausgeschoben.
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Dann wurde der Stab visuell auf Stabilität und Dichte geprüft.
Der Stab wurde mit einem Röntgenverfahren mit Hilfe eines Films NDT
55 von DuPont bei 100 kV und einer Belichtungszeit von 1,0 ma bei
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13
-140 Aufnahmen untersucht. Es wurden keine Risse oder Hohlräume
sichtbar.
Beispiel 5
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Es wurde das gleiche Material wie in Beispiel 3 verwendet.
Alle Bestandteile der Form waren identisch mit der von Beispiel 3.
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Während des Abkühlens wurde der Strom zu der Grundplatte und
den drei Heizbändern abgeschaltet, nachdem 60 Minuten lang 658 ºF
(348 ºC) und 3 200 psi (22 MPa) aufrechterhalten worden waren. Die
Formanordnung konnte durch direkte Konvektion und Ableitung auf
Raumluft abkühlen. Während des Abkühlens wurde ein Druck von 3200
psi aufrechterhalten.
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Dann wurde der Stab visuell auf Stabilität und Dichte geprüft.
Der Stab wurde mit einem Röntgenverfahren wie in Beispiel 4
untersucht. Beim Betrachten des Films wurden axial angeordnete Risse an
der Mittellinie in dem Material sichtbar.
Beispiel 6
-
Es wurde ein Stab mit 2,25" (57 mm) Durchmesser und mit einer
Nennlänge von 6" (152 mm), bestehend aus Fluorpolymerharz und
Kohlenstoffaser gemäß der Beschreibung durch Mansure in dem USA-Patent
Nr.4,163,742 ohne Wärmebehandlung geformt und wies, wie bei der
Röntgenuntersuchung festgestellt wurde, radial angeordnete Risse
über die gesamte Länge des Stabes auf. Anschließend wurde der Stab
in seinem Außendurchmesser maschinell auf 1,4375" (36,5 mm)
vermindert. Durch diese Größe konnte er leicht in der in Beispiel 1
beschriebenen Weise in den Formzylinder eingebracht werden.
-
Die aus dem maschinell bearbeiteten Stab bestehende Formcharge
wurde in der in Beispiel 1 beschriebenen Weise bearbeitet, wobei
zur Kühlung die mehrzonige Wärmebehandlung angewandt wurde.
-
Dann wurde der Stab visuell auf Stabilität und Dichte geprüft.
Der Stab wurde mit einem Röntgenverfahren untersucht. Es wurden
keine Risse oder Hohlräume sichtbar.
Beispiel 7
-
Es wurde eine Mischung von 20 % (Gew.-%) Kohlenstoffasern von
1/4" Länge und von Fluorpolymerpellets (Teflon PFA von DuPont)
verwendet, umeinvorimprägniertes Material herzustellen.
Diese vorimprägnierten Materialien wurden zu quadratischen
Stücken von 3' x 3' (90 cm x 90 cm) zerschnitten. Acht Schichten
dieser Stücke wurden in abwechselnden Richtungen (Lauf- und
Querrichtung) gelegt und 20 Minuten lang mit einer Presse bei 650 ºF
(343 ºC) und einem Druck von 350 psi (2500 KPa) zu Folien mit einer
Dicke von 0,100" (2,5 mm) verdichtet. Aus diesen Folien wurden
runde Scheiben mit einem Durchmesser von 1,480" (37,5 mm)
ausgeschnitten und in eine Form eingelegt.
-
Der Hauptteil der Form ist ein gerader kreisförmiger
Hohlzylinder mit einem Innendurchmesser von 1,500" (38,1 mm), einemau
ßendurchmesser von 3" (76 mm) und einer Länge von 10" (25 cm).
Bevorzugtes Konstruktionsmaterial für die Form ist ein
AISI-Werkzeugstahl des Typs H13. Der Zylinder wird mittels einer verstifteten
Bundanordnung an der Auskehlung einer 1" (25 mm) dicken
quadratischen Metallplatte (Grundplatte) von 20 cmx 20 cm befestigt.
-
In der Grundplatte befinden sich zwei stabförmige Hei zpatronen
(Watlowcartridge #18A60-NCL4, V-240, W-1000), wobei
einthermoelement (Thermoelectric P/N JJ18U-304-00-12-0-0 L) mittig zwischen
diesen Heizelementen angeordnet ist. Entlang der Länge des
Zylinders wurden drei Heizbänder (Watlow Thinband #STB2N2J2-C143, V-240,
W-650) mit Thermoelementen positioniert. In dieser Form hatten wir
vier "Wärmebehandlungsabschnitte". Nunmehr wurde diese Anordnung
oben auf einen Pressentisch gelegt. Die Presse (Enerpac, Modell
#RR-1010 und PEM3405D) kann bis zu 10 000 psi (70 MPa) Anlagendruck
unter gesteuerten Bedingungen erzeugen. Die Hei zelemente und die
Thermoelemente aus jedem Abschnitt wurden mit ihren zugehörigen
Reglern (Microstar, Modell #828-D00-101-101-120-66) verbunden.
-
Entsprechend der üblichen Praxis wurde die Form mit einem
Entformungsmit tel bes chichtet. Zuerst wurde ein rundes Stück Folie aus
Kapton (von DuPont) in den Hohlraum der Form eingelegt. Dann
wurden genug Scheiben (400 ± 5 g) zur Herstellung eines 6" (15 cm)
langen Stabes in den Hohlraum der Form eingelegt (wobei darauf
geachtet wurde, daß alle Plättchen flach lagen). Oben auf die letzte
Scheibe wurde ein rundes Stück der Kapton - Folie gelegt. Das
Oberteil der Form wurde durch den Kolben verschlossen.
-
Es wurden alle Hei zelemente gleichzeitig eingeschaltet. Der
Sollwert an allen Reglern lag bei 660 ºF (349 ºC). Die Form wurde
mit einem Druck von 9000 psi (63 MPa) beaufschlagt. Die Aufheiz
zeit betrug 30 Minuten. Als die durchschnittliche Temperatur der
Form 640 ºF (338 ºC) erreicht hatte, wurde der Druck auf 100 psi
(690 KPa) (den minimalen stabilen Druck) verringert. Das Material
und die Form wurden 30 Minuten lang auf diesem Druck und auf 660 ºF
(349 ºC) gehalten, um ein thermisches Gleichgewicht herzustellen.
-
Während des Abkühlens wurde der Druck auf 9000 psi (62 MPa)
erhöht. Der gesamte zu den Hei zbändern und den Hei zpatronen
fließende Strom wurde abgeschaltet (Abkühlung auf Zimmertemperatur).
Als die durchschnittliche Temperatur der Form auf 400 CF (200 CC)
abgesunken war, wurde der Druck auf 100 psi verrringert. Als die
Form eine Temperatur von 90 ºF (32 ºC) angenommen hatte, wurde der
Stab aus Verbunds toff aus der Form hinausgeschoben.
-
Dann wurde der Stab visuell auf Stabilität und Dichte (2,07
g/cm³) geprüft. Die Teststäbe wurden an der vertikalen Achse entlang
in zwei Teile zerschnitten. Die Schnittflächenwurden mit Hilfe
eines Standardverfahrens der Lichtmikroskopie poliert. Bei der
Untersuchung bei 25-facher Vergrößerung mit Hilfe eines
Lichtmikroskops wurden keine Risse oder Hohlräume sichtbar.
Beispiel 8
-
Es wurde ein ähnliches Formungsexperiment wie oben mit Ver
bundstoffen aus Polyetherketonketonharz (Material in Beispiel 3
beschrieben) ausgeführt. In diesem Falle betrug die theoretische
Maximaldichte 1,42 g/cm³, und die tatsächliche Dichte betrug 1,41
g/cm³.
Beispiel 9
-
Es wurden die gleichen Einrichtungen und das gleiche Material
wie in Beispiel 7 benutzt. Hier wurde der Druck während des
gesamten Verdichtungsverfahrens (Schmelzen, Verarbeiten und Abkühlen)
konstant auf 9 000 psi (62 MPa) gehalten. Die Scheiben konnten
nicht verdichtet werden. Nach dem Abkühlen und der Wegnahme des
Drucks traten die meisten Scheiben (nicht als Stab) aus der Form
heraus.
Beispiel 10
-
Es wurden die gleichen Einrichtungen und das gleiche Material
wie in Beispiel 7 benutzt. Hier betrug der hohe Druck während des
Verfestigens 800 psi (anstelle von 9 000 psi). Der geformte Stab
war voller Risse. Die scheinbare Dichte des Stabes betrug 1,8
g/cm³, wo die Dichte theoretisch 2,08 g/cm³ betragen sollte. Bei der
Untersuchung des Stabs in Radialrichtung waren (mit dem bloßen Auge
sichtbare) Makrorisse zu erkennen.
Beispiel 11
-
Es wurde eine Mischung von 20 % (Gew.-%) Kohlenstoffasern von
1/4" Länge und von Fluorpolymerpellets (Teflon PFA von DuPont)
verwendet, um ein vorimprägniertes Material herzustellen.
Diese vorimprägnierten Materialien wurden zu quadratischen
Stücken von 3' x 3' (90 cm x 90 cm) zerschnitten. Acht Schichten
dieser Stücke wurden in abwechselnden Richtungen (Lauf- und
Querrichtung) gelegt und 20 Minuten lang mit einer Presse bei 650 ºF
(343 ºC) und einem Druck von 350 psi (2500 KPa) zu Folien mit einer
Dicke von 0,100" (2,5 mm) verdichtet. Aus diesen Folien wurden
runde Scheiben mit einem Durchmesser von 1,480" (37,5 mm)
ausgeschnitten und in eine Form eingelegt.
-
Der Hauptteil der Form ist ein gerader kreisförmiger
Hohlzylinder mit einem Innendurchmesser von 1,500" (38,1 mm), einem
Außendurchmesser von 3" (76 mm) und einer Länge von 18" (445 mm).
Bevorzugtes Konstruktionsmaterial für die Form ist ein
AISI-Werkzeugstahl des Typs H13. Der Zylinder wird mittels einer verstifteten
Bundanordnung an der Auskehlung einer 1" (25 mm) dicken
quadratischen Metallplatte (Grundplatte) von 20 cm x 20 cm befestigt.
-
In der Grundplatte befinden sich zwei stabförmige Heizpatronen
(Watlowcartridge #18A60-NC14, V-240, W-1000), wobei einthermoele
ment (Thermoelectric P/N JJ18U-304-00-12-0-0 L) mittig zwischen
diesen Hei zelementen angeordnet ist. Entlang der Länge des
Zylinders wurden sechs Heizbänder (Watlow Thinband #STB2N2J2-C143, V-
240, W-650) mit Thermoelementen positioniert. In dieser Form
hatten wir sieben "Wärmebehandlungsabschnitte". Nunmehr wurde diese
Anordnung oben auf einen Pressentisch gelegt. Die Presse (Enerpac,
Modell #RR-1010 und PEM3405D) kann bis zu 10 000 psi (70 MPa)
Anlagendruck unter gesteuerten Bedingungen erzeugen. Die Heizelemente
und die Thermoelemente aus jedem Abschnitt wurden mit ihren
zugehörigen Reglern (Microstar, Modell #828-D00-101-101-120-66)
verbunden.
-
Entsprechend der üblichen Praxis wurde die Form mit einem
Entformungsmittel beschichtet. Zuerst wurde ein rundes Stück Folie aus
Kapton (von DuPont) in den Hohlraum der Form eingelegt. Dann
wurden genug Scheiben (800 ± 5 g) zur Herstellung eines 12" (30 cm)
langen Stabes in den Hohlraum der Form eingelegt (wobei darauf
geachtet wurde, daß alle Plättchen flach lagen). Oben auf die letzte
Scheibe wurde ein rundes Stück der Kapton - Folie gelegt. Das
Oberteil der Form wurde durch den Kolben verschlossen.
-
Es wurden alle Heizelemente gleichzeitig eingeschaltet. Der
Sollwert an allen Reglern lag bei 660 CF (349 ºC). Die Form wurde
mit einem Druck von 9000 psi (63 MPa) beaufschlagt. Die
Aufheizzeit betrug 30 Minuten. Als die durchschnittliche Temperatur der
Form 640 ºF rreicht hatte, wurde der Druck auf 100 psi (den
minimalen stabilen Druck) verringert. Das Material und die Form wurden 30
Minuten lang auf diesem Druck und auf 660 ºF gehalten, um ein
thermisches Gleichgewicht herzustellen.
-
Während des Abkühlens wurde der Druck auf 9 000 psi (62 MPa)
erhöht. Die Hei zpatronen am Bodenteil wurden abgeschaltet. Als die
Temperatur der Basisplatte auf 500 ºF (260 ºC) abgesunken war,
wurden die Heizbänder am Bodenteil abgeschaltet. Nach etwa 30 Minuten,
als die Temperatur der Bodenzone der Form 500 ºF (260 ºC) betrug,
wurde die nächste Zone abgeschaltet. Als die Temperatur der zweiten
Zone auf 500 ºF (260 ºC) abgesunken war, wurde der gesamte Strom zu
den Hei zbändern und den Heizpatronen abgeschaltet (Abkühlung auf
Zimmertemperatur). Als die Meximaltemperatur der Form auf 400 ºF
(200 ºC) abgesunken war, wurde der Druck auf 100 psi (690 KPa)
vermindert. Als die Form eine Temperatur von 90 ºF (32 ºC) angenommen
hatte, wurde der Stab aus Verbundstoff aus der Form
hinausgeschoben.
-
Dann wurde der Stab visuell auf Stabilität und Dichte (2,07
g/cm³) geprüft. Die Teststäbe wurden an der vertikalen Achse entlang
in zwei Teile zerschnitten. Die Schnittflächen wurden mit Hilfe
eines Standardverfahrens der Lichtmikroskopie poliert. Bei der
Untersuchung bei 25-facher Vergrößerung mit Hilfe eines Lichtmikroskops
wurden keine Risse oder Hohlräume sichtbar.
Beispiel 12
-
Es wurden die gleichen Einrichtungen und das gleiche Material
wie in Beispiel 11 benutzt, jedoch wurde das Verfahren von Beispiel
7 angewandt (keine zonenweise Abkühlung). Die Dichte betrug 2,03
g/cm³ (nicht akzeptabel) und war an der Achse des Stabes entlang
uneinheitlich. Es waren jedoch keine Risse sichtbar.
Beispiel 13
-
Es wurde eine Mischung von 20 % (Gew.-%) Kohlenstoffasern von
1/4" (6 mm) Länge und von Fluorpolymerpellets (Teflon PFA von
DuPont verwendet, um ein vorimprägniertes Material herzustellen.
-
Der Hauptteil der Form ist ein 12" x 12" x 14" (30,5 x 30,5 x
35,6 cm) messender (tiefer) rechteckiger Hohlzylinder mit einer
Wanddicke von 1,5" (38 mm). Die Heiz- und die Kühlzonen an der Wand
der Form werden geschaffen durch abwechselnes Einbetten von
Heizpatronen (Watlow Cartridge #J8A60-NC14, V-240, W-1000) und
Kühlkanälen in die Wand. Die Heizpatronen werden 2" voneinander
angeordnet, und die Kühlkanäle werden mittig zwischen zwei Heizpatronen
angeordnet. An jeder Wand sind fünf Heizzonen und vier dazwischen
liegende Kühlzonen vorhanden. Die Kühlkanäle auf glegcher Höhe an
den vier Wänden sind mit Wasserzuführungs- und Luftzuführungslei
tungen verbunden. Der Kolben der Form besteht aus 12" x 12" x 2"
(30,5 x 30,5 x 5,1 cm) dickem Blech, das mit einem Stahlrohr von
10" (25,4 cm) Durchmesser verbunden ist, das wiederum mit den
Pressenplatten verbunden ist. Mit dem Stahlrohr sind drei
Heizbänder (Watlowthinband C/N STB9JA21-C14, V-240, W-1800) verbunden,
so daß eine Heizzone entsteht. Die Grundplatte der Form weist vier
Heizpatronen auf, die eine Heizzone bilden. Diese wird oben auf
eine beheizte Platte gelegt mit einem Kühlkanal, der mit der
Luftund der Wasserversorgung verbunden ist. Dadurch besitzt die Form
sieben Heizzonen (eine in der Grundplatte, eine im Kolben und fünf
in den Wänden der Form) und fünf Zwangskühlzonen (Luft und Wasser).
Der Kolben kann sich auf Zimmertemperatur abkühlen.
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Entsprechend der üblichen Praxis wurde die Form mit einem
Entformungsmittel bes chichtet. Zuerst wurde ein rechteckiges Stück
Folie aus Kapton von DuPont in den Hohlraum der Form eingelegt.
Dann wurde genug vorimprägniertes Material (15 000 g) zur
Herstellung eines 3" (75 mm) dicken Blocks in den Hohlraum der Form einge
legt. Oben auf die letzte Scheibe wurde ein rechteckiges Stück der
Kapton - Folie gelegt. Das Oberteil der Form wurde durch das
Einfahrteil des Werkzeugs verschlossen.
-
Es wurden alle Heizelemente gleichzeitig eingeschaltet. Der
Sollwert an allen Reglern lag bei 250 ºC (482 ºF). Die Form wurde
mit einem Druck von 5000 psi (35 MPa) beaufschlagt. Als alle Zonen
200 ºC erreicht hatten, wurden die Sollwerte aller Zonen auf 350 ºC
(662 ºF) erhöht. Die Aufheizzeit betrug zwei Stunden. Als die
durchschnittliche Temperatur der Form bei 310 ºC (590 ºF) angelangt
war, verminderten wir den Druck auf 200 psi (1400 KPa). Wir hielten
das Material und die Form zwei Stunden lang auf der Temperatur, um
ein thermisches Gleichgewicht herzustellen. Nach diesem Zeitpunkt
wurde der Druck wieder auf 5000 psi (35 MPa) erhöht.
Während des Abkühlens wurde der zur Basis fließende Strom
abgeschaltet und wurde Luft durch die Kühlkanäle in der Grundplatte
gepreßt. Nach einer Stunde wurde der Strom aus der ersten Zone
angrenzend an die Basis abgeschaltet. Durch den angrenzenden
Kühlkanal wurde die Luft eingeschaltet. Nach einer weiteren Stunde
wurde die zweite Heizzone (an der Form) abgeschaltet, und durch den
angrenzenden Kühlkanal wurde Luft zirkuliert. Sobald jede Kühl zone
bei 200 ºC (392 ºF) angelangt war, wurde die durch den Kanal
strömende Luft abgeschaltet und wurde Wasser eingeschaltet, um die
Kühlung zu verstärken. Diese Verfahrensweise wurde fortgesetzt, bis
der Strom von der fünften Heizzone und der Kolben abgeschaltet
wurden. Als die Temperatur des Kolbens bei 200 ºC angelangt war, wurde
der Druck auf 80 psi verringert. Nachdem die Form eine Temperatur
von 30 ºC (86 ºF) angenommen hatte, wurde die Scheibe aus
Verbundstoff aus der Form hinausgeschoben.
-
Dann wurde die Scheibe visuell auf Stabilität und Dichte
geprüft. Die Test scheiben wurden an der vertikalen Achse entlang in
zwei Teile zerschnitten. Die Schnittflächen wurden mit Hilfe eines
Standardverfahrens der Lichtmikroskopie poliert. Bei der
Untersuchung bei 25-facher Vergrößerung mit Hilfe eines Lichtmikroskops
wurden keine Risse oder Hohlräume sichtbar.
-
Die theoretische Dichte dieser Scheiben betrug 2,08 g/cm³.
Gemäß dem ASTM-Verfahren D792 wurde festgestellt, daß die Dichte
2,065 g/cm³ betrug. Dieser Wert lag innerhalb des erwarteten
Feh-1er- und Variationsbereiches für einen fehlerfreien Verbundstoff.