DE69413146T2 - Ventil aus Plastik mit flexiblem Rohr und Rohrklemme - Google Patents

Ventil aus Plastik mit flexiblem Rohr und Rohrklemme

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DE69413146T2
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    • F16ENGINEERING ELEMENTS AND UNITS; GENERAL MEASURES FOR PRODUCING AND MAINTAINING EFFECTIVE FUNCTIONING OF MACHINES OR INSTALLATIONS; THERMAL INSULATION IN GENERAL
    • F16KVALVES; TAPS; COCKS; ACTUATING-FLOATS; DEVICES FOR VENTING OR AERATING
    • F16K7/00Diaphragm valves or cut-off apparatus, e.g. with a member deformed, but not moved bodily, to close the passage ; Pinch valves
    • F16K7/02Diaphragm valves or cut-off apparatus, e.g. with a member deformed, but not moved bodily, to close the passage ; Pinch valves with tubular diaphragm
    • F16K7/04Diaphragm valves or cut-off apparatus, e.g. with a member deformed, but not moved bodily, to close the passage ; Pinch valves with tubular diaphragm constrictable by external radial force
    • F16K7/06Diaphragm valves or cut-off apparatus, e.g. with a member deformed, but not moved bodily, to close the passage ; Pinch valves with tubular diaphragm constrictable by external radial force by means of a screw-spindle, cam, or other mechanical means
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Description

  • Diese Erfindung bezieht sich auf ein Ventil mit einem einen Durchflußkanal definierenden flexiblen Rohr und einer Vorrichtung zum Pressen des Rohrs und Verschließen des Durchflußkanals.
  • HINTERGRUND DER ERFINDUNG
  • In der chemischen Industrie stellt die Steuerung des Durchflusses von hochgradig korrosiven Chemikalien wie etwa verschiedenen Säuren einschließlich Fluorwasserstoffsäure, Chlorwasserstoffsäure und ähnlichen Substanzen sowie von hochgradig korrosiven Basen wie etwa Wasserstoffperoxid und ähnlichen Substanzen noch immer ein lästiges Problem dar, da ein Entweichen dieser Flüssigkeiten aus den Durchflußsystemen an den Ventilen noch immer ein wesentliches Problem ist. Es sind verschiedene Kunststofftellerventile und Sperrventile, die Membranen und andere durchgehend aus Kunststoff bestehende Teile verwenden, eingesetzt worden, es ist jedoch keine vollständige Verhinderung von Lecks erreicht worden. Frühere bekannte Klemmventile, die ein flexibles Rohr verschließen, haben sich beim vollständigen Verschließen des Durchflußkanals als nicht zuverlässig erwiesen.
  • Beispielsweise offenbart das Patent der Vereinigten Staaten Nr. 4.523.738 (Raftis u. a.) eine zwischen Klemmelementen gehaltene verformbare Hülse, so daß der Durchfluß durch die verformbare Hülse verringert oder unterbrochen werden kann. Raftis offenbart eine Anzahl von Merkmalen der vorliegenden Erfindung, die zum vollständigen und zuverlässigen Verschließen des Durchflußkanals beitragen, nicht.
  • ZUSAMMENFASSUNG DER ERFINDUNG
  • Ein Merkmal der Erfindung ist ein Ventil, das zum Steuern des Durchflusses hochgradig aktiver Chemikalien geeignet ist und einen länglichen, ausdehnbaren und zusammendrückbaren, röhrenförmigen Ventilabschnitt enthält, der gepreßt und verformt werden kann, um den Durchfluß durch den Durchflußkanal zu unterbrechen, wobei die Wandabschnitte des Ventilabschnitts mehrere längliche, flexible dünne Schichten aus einem Kunststoffilm enthalten, die übereinanderliegen, jedoch eine relative Bewegung ausführen können. Die Seitenkanten der dünnen Schichten und die daraus gebildeten Wandabschnitte sind aneinander durch Verschweißen befestigt und definieren nach außen vorstehende Seitenrippen oder Blätter. Die dünnen Schichten sind hochgradig flexibel, um einen Durchflußkanal zwischen bestimmten der dünnen Schichten zu öffnen.
  • Ein weiteres Merkmal der Erfindung umfaßt den zusammendrückbaren, röhrenförmigen Ventilabschnitt, wie beschrieben, der an seinen gegenüberliegenden Enden mit steifen röhrenförmigen Kunststoffendabschnitten oder Verbindungsrohren für den Anschluß an andere Durchflußleitungen verschweißt ist, was außerdem dazu dient, die Enden des Ventilabschnitts offen zu halten, wenn er zusammengedrückt wird.
  • Das Ventilelement und die Verbindungsrohre können aus einem Fluorpolymer hergestellt sein, das gegenüber den Verschlechterungswirkungen durch starke Chemikalien hochgradig beständig ist und das keine bedeutenden elastomeren Eigenschaften besitzt. Die dünnen Kunststoffilm-Schichten müssen im Normalbetrieb dieses Ventils nur in geringem Maß flexibel sein und sind für eine schnelle Verschlechterung aufgrund eines Verschleißes nicht anfällig. Für derartige Fluorpolymere ist Perfluoralkoxy, das durch sein Warenzeichen Teflon® PFA bekannt ist, typisch, obwohl ähnliche Fluorpolymere verwendet werden könnten.
  • Ein weiteres Merkmal des Ventils sind die langgestreckten Halteabschnitte, die die verschweißten Seitenrippen des zusammendrückbaren Ventilabschnitts ergreifen und halten, wenn der Ventilabschnitt ausgedehnt ist. Die Klemmblöcke verhindern, daß sich die dünnen Schichten, die miteinander verschweißt worden sind, um die Seitenrippenabschnitte zu bilden, voneinander ablösen, wenn der Ventilabschnitt wiederholt ausgedehnt wird.
  • Ein weiteres Merkmal der Erfindung ist ein Paar Preßverbindungen, die jeweils an den ausdehnbaren Laminat-Seitenwänden der röhrenförmigen Ventilabschnitte anliegen, um die Ventilabschnitte zusammenzufügen und sie auf einen Preßdruck auszuüben, um den hindurch verlaufenden Durchflußkanal zu verschließen. Ein Paar neigbarer Preßblöcke befinden sich gegenüber jeder ausdehnbaren Seite des Ventilabschnitts und auf gegenüberliegenden Seiten der angrenzenden Preßverbindung. Jeder der Preßblöcke besitzt angrenzend an den röhrenförmigen Kunststoffendabschnitt ein schwenkbares Ende und angrenzend an die Preßverbindung ein schwenkbares Preßende, das auf die ausdehnbare Seite des röhrenförmigen Abschnitts zusammen mit der angrenzenden Preßverbindung eine Preßkraft ausübt.
  • Noch ein weiteres Merkmal der Erfindung ist ein Antriebskopf, der durch einen handbetätigten Griff oder durch einen Druckluftkolben unterschiedlich betätigt wird und auf die Preßblöcke über Nockenantriebsabschnitte, die längs schräger und konvergenter Wandabschnitte des Ventilkörpers in Eingriff sind, einen Preßdruck ausübt.
  • KURZBESCHREIBUNG DER ZEICHNUNGEN
  • Fig. 1 ist ein Aufriß des Kunststoffventils, der für die Verdeutlichung von Einzelheiten teilweise aufgeschnitten und im Schnitt gezeigt ist.
  • Fig. 2 ist eine genaue Schnittansicht ungefähr längs 2-2 in Fig. 1.
  • Fig. 3 ist eine genaue Schnittansicht wie Fig. 2, wobei jedoch das Ventil im geschlossenen Zustand gezeigt ist.
  • Fig. 4 ist eine perspektivische Ansicht, die im einzelnen und explosionsartig die Hauptfunktionsteile des Ventils zeigt.
  • Fig. 5 ist eine vergrößerte genaue Schnittansicht ungefähr längs 5-5 in Fig. 1, wobei zur Verdeutlichung von Einzelheiten bestimmte Abschnitte aufgerissen und im Schnitt gezeigt · sind.
  • Fig. 6 ist eine vergrößerte genaue Schnittansicht ähnlich den Abschnitten von Fig. 5, wobei jedoch das Ventil im geschlossenen Zustand gezeigt ist.
  • Fig. 7 ist eine stark vergrößerte, genaue Schnittansicht ungefähr längs 7-7 in Fig. 1.
  • Fig. 8 ist eine stark vergrößerte, genaue Schnittansicht ungefähr längs 8-8 in Fig. 5.
  • Fig. 9 ist eine genaue Schnittansicht ungefähr längs 9-9 in Fig. 1. ·
  • Fig. 10 ist eine genaue Schnittansicht ungefähr längs 10-10 in Fig. 3.
  • Fig. 11 ist ein Aufriß einer alternativen Ausführung der Erfindung.
  • GENAUE BESCHREIBUNG
  • Das Kunststoffventil ist allgemein mit dem Bezugszeichen 10 bezeichnet und besonders gut an die Steuerung des Durchflusses von Chemikalien durch Durchflußleitungen D, an die das Ventil 10 angeschlossen ist, angepaßt.
  • Das Ventil 10 besitzt einen Ventilkörperabschnitt 11 mit Wänden 11.1, die einen offenen Innenabschnitt 12 und einen oberen Führungsabschnitt 13 definieren, an dem ein Arbeits- oder Antriebskopf 14 hin und her beweglich angebracht ist. Der obere Führungsabschnitt 13 des Ventilkörperabschnitts enthält einen abnehmbaren Aufsatz 15, der als Teil des oberen Führungsabschnitts durch eine Aufschiebklemme 16 gehalten wird, wodurch die Abnahme des Aufsatzes 15 und dessen Ersetzung durch einen anderen, vergleichbaren Aufsatz ermöglicht wird. Am Aufsatz 15 ist ein Arbeitsgriff 17 angebracht, der sich auf Gewinden 18 dreht und über Gewinde 19 hoher Steigung mit einem Arbeitsschaft 20 verbunden ist, der seinerseits mit dem Kopf 14 verbunden ist, um eine hin- und hergehende Bewegung des Kopfes zu erzeugen, wenn der Griff 17 gedreht wird. Alternativ kann die hin- und hergehende Bewegung des Kopfes zum Betreiben des Ventils durch eine Druckluftkolbenanordnung wie in Fig. 11 gezeigt erhalten werden.
  • Der Ventilkörperabschnitt 11 enthält eine abnehmbare Kappe 21, die auf den Hauptabschnitt des Ventilkörperabschnitts geschraubt ist und abgenommen werden kann, um einen Zugang in den inneren Abschnitt 12 zu erlangen. Im Ende des Ventilkörperabschnitts 11 und in der Kappe 21 sind Zugangsanschlüsse 22 für die Aufnahme der allgemein mit dem Bezugszeichen 23 bezeichneten Kunststoffventilleitungseinrichtung des Ventils 10 vorgesehen. Zwischen der Leitungseinrichtung 23 und dem Ventilkörperabschnitt 11 kann an den Zugangsanschlüssen 22 eine O-Ringdichtung vorgesehen sein.
  • Die Kunststoffventilleitungseinrichtung 23 enthält ein Paar starrer oder steifer, röhrenförmiger Kunststoffendabschnitte oder -rohre 24, die durch die Zugangsanschlüsse 22 verlaufen, ferner besitzt jeder der starren, röhrenförmigen Endabschnitte 24 einen einteilig mit ihm ausgebildeten, vergrößerten und starren Anbringungskopf 25. Jeder der Köpfe 25 besitzt eine Umfangsnut, die einen O-Dichtungsring 26 enthält, der eine Dichtung gegenüber der Innenfläche des Ventilkörperabschnitts 11 schafft. Die röhrenförmigen Endabschnitte 24 sind mit Gewinden 27 versehen, die eine mechanische Befestigung zum Verbinden der starren, röhrenförmigen Endabschnitte 24 mit den Durchflußleitungen D ermöglichen. Alternativ und vorzugsweise sind die röhrenförmigen Endabschnitte tatsächlich mit den Durchflußleitungen D verschweißt, um jedes an der Verbindung möglicherweise auftretende Leck zu verhindern.
  • Die Kunststoffventilleitungseinrichtung 23 enthält außerdem einen länglichen, röhrenförmigen, zusammendrückbaren und ausdehnbaren Ventilabschnitt 28, der sich durch den Ventilkörperabschnitt 11 und zwischen den vergrößerten Köpfen 25 der röhrenförmigen Endabschnitte oder Rohre 24 erstreckt. Sowohl die starren, röhrenförmigen Endabschnitte 24 als auch der zusammendrückbare und ausdehnbare, röhrenförmige Ventilabschnitt 28 sind aus Kunststoff hergestellt, der gegenüber der Verschlechterungswirkung starker Chemikalien wie etwa Säuren und Basen hochgradig beständig ist, und sind zweckmäßig aus einem Fluorpolymer-Kunststoff wie etwa Perfluoralkoxy, bekannt unter dem Warenzeichen Teflon PFA, hergestellt. Andere Kunststoffe können geeignet sein, die Verwendung des beschriebenen Kunststoffs hat sich jedoch als sehr zweckmäßig erwiesen.
  • Der zusammendrückbare und ausdehnbare Ventilabschnitt 28 ist aus einem Paar flexibler Seitenwände 29 und 30 gebildet. Die Seitenwände 29, 30 besitzen Seitenkantenabschnitte 29.1, 30.1 die aneinander etwa durch Schweißen oder Warmklebung befestigt sind und Seitenrippenabschnitte 31, 32 definieren.
  • Wie es am besten in den Fig. 7 und 8 gezeigt ist, sind die flexiblen Seitenwandabschnitte 29, 30 des zusammendrückbaren und ausdehnbaren Ventilabschnitts 28 aus mehreren dünnen Schichten 33, 34 aus flexiblem Kunststoffolienmaterial oder einem flexiblen Kunststoffilm, zweckmäßig aus dem Fluorpolymermaterial, das als Perfluoralkoxy und unter seinem Warenzeichen Teflon PFA bekannt ist, hergestellt. In der zweckmäßigen Ausführung besitzen die dünnen Schichten 33, 34, die die flexiblen Wandabschnitte 29, 30 bilden, eine Dicke von ungefähr 0,051 cm (0,020 Zoll). Die dünnen Schichten 33 in dem flexiblen Wandabschnitt 29 liegen bündig aufeinander, sie sind jedoch im wesentlichen über den gesamten Wandabschnitt 29 nicht miteinander verbunden; ebenso liegen auch die dünnen Schichten 34 im flexiblen Wandabschnitt 30 bündig aufeinander, sie sind jedoch nicht miteinander verbunden, so daß jede der dünnen Schichten in bezug auf die anderen dünnen Schicht im Wandabschnitt eine relative Bewegung ausführen kann. Die Seitenkantenabschnitte 33.1, 34.1 der dünnen Schichten 33, 34 bilden die Seitenkantenabschnitte 29.1, 30.1 der flexiblen Wandabschnitte 29, 30 und sind aneinander durch Schweißen oder Warmklebung befestigt, so daß sie effektiv einteilig ausgebildet sind. Die Seitenkantenabschnitte 33.1, 34.1 der dünnen Schichten sind ebenfalls einteilig ausgebildet und definieren die Seitenrippenabschnitte 31, 32. Aus Fig. 7 geht hervor, daß die Verschweißung der dünnen Schichten miteinander und die Verschweißung der Wandabschnitte 29, 30 bewirken, daß die Seitenrippenabschnitte 31, 32 eine einzige Kunststoffdicke ohne Spuren dünner Schichten bilden.
  • Der zusammendrückbare und ausdehnbare Ventilabschnitt 28 definiert zwischen den flexiblen Wandabschnitten 29, 30 einen Durchflußkanal 35. Wenn die flexiblen Wandabschnitte an dem Verschlußabschnitt 36, der sich im wesentlichen in der Mitte zwischen den starren, röhrenförmigen Endabschnitten 24 und zwischen den Köpfen 25 befindet, verformt werden, um den Durchflußkanal 35 zu verschließen, werden die Wandabschnitte 29, 30 und sämtliche dünnen Schichten 33, 34 an ihren Seitenkantenabschnitten gebogen, so daß die flexiblen Wandabschnitte über den gesamten zusammendrückbaren Ventilabschnitt 28 hinweg bündig aufeinanderliegen, wie es im wesentlichen in Fig. 3 gezeigt ist. Es ist insbesondere anzumerken, daß, während die Seitenkantenabschnitte 33.1, 34.1 der dünnen Schichten 33, 34 miteinander verschweißt sind, wie es in Fig. 7 gezeigt ist, um die angrenzenden Seitenrippenabschnitte 31, 32 zu definieren, zwischen den flexiblen Wandabschnitten an diesen Seitenkantenabschnitten 33.1, 34.1 nichts vorhanden ist, was verhindern könnte, daß die Wandabschnitte bündig aufeinanderliegen und den Durchflußkanal 35 vollständig abdichten und verschließen. Wenn sich die flexiblen Wandabschnitte 29, 30 und die einzelnen dünnen Schichten 33, 34 zwischen ihren Stellungen, in denen sie den Durchflußkanal öffnen und schließen, biegen, ist das erforderliche Ausmaß der Biegung eher minimal, so daß die Lebensdauer der flexiblen Wandabschnitte und der dünnen Schichten aufrechterhalten und verlängert werden kann, wodurch das Ventil über eine beträchtliche Lebensdauer des Ventils hinweg äußerst zuverlässig gemacht wird.
  • Wenn die flexiblen Wandabschnitte 29, 30 abwechselnd zusammengedrückt werden, wie es in Fig. 3 gezeigt ist, und ausgedehnt werden, wie es in Fig. 2 gezeigt ist, um den Durchflußkanal 35 abwechselnd zu verschließen bzw. zu öffnen, bewegen sich Abschnitte der Seitenrippenabschnitte 31, 32, die an den Verschlußabschnitt 36 des zusammendrückbaren Ventilabschnitts angrenzen, nach außen und entfernen sich voneinander, wie es im wesentlichen in Fig. 3 gezeigt ist; im Ergebnis werden die Seitenrippenabschnitte 31, 32 leicht gebogen, wobei die gebogenen Rippenabschnitte 31, 32 dann, wenn der Preßdruck zum Verschließen des Durchflußkanals 35 abgezogen wird, zum Ausdehnen der flexiblen Wandabschnitte 29, 30 in die in Fig. 2 gezeigte Stellung beitragen, wodurch der Durchflußkanal 35 erneut geöffnet wird.
  • Die flexiblen Wandabschnitte 29, 30 besitzen Wandendabschnitte 29.2, 30.2, die durch Verschweißen oder Warmklebung befestigt sind und mit den starren, röhrenförmigen Endabschnitten 24 und genauer mit deren Kopfabschnitten 25 einteilig ausgebildet sind. Die Filmschichten 33, 34 der flexiblen Wandabschnitte 29, 30 sind ähnlich mit den Kopfabschnitten 25 verschweißt und einteilig ausgebildet, es wird jedoch angemerkt, daß die dünnen Schichten 33, 34 weiterhin eine Relativbewegung zu den Wandendabschnitten 29.2, 30.2 ausführen können, wobei an diesem Punkt die dünnen Schichten einteilig miteinander und mit dem Kopfabschnitt 25 ausgebildet sind.
  • Die starren, röhrenförmigen Endabschnitte 24 der Ventilleitungseinrichtung 23 besitzen Durchflußöffnungen 44, um eine flüssige Chemikalie zu transportieren, die sich durch den Durchflußkanal 35 des zusammendrückbaren Ventilabschnitts 28 bewegt. Die Wandendabschnitte 29.2, 30.2 der flexiblen Wandabschnitte 29, 30 sind mit dem Kopfabschnitt 25 längs des Umfangs der Durchflußöffnungen 44 verschweißt und nehmen die gleiche Form wie die Durchflußöffnungen 44 an.
  • Im offenen Innenraum 12 des Körperabschnitts 11 sind Preßeinrichtungen 37 vorgesehen, die auf den Verschlußabschnitt 36 des zusammendrückbaren und ausdehnbaren Ventilabschnitts 28 einen Preßdruck abwechselnd anlegen und abziehen. Die Preßeinrichtung enthält ein Paar länglicher Preßverbindungen oder Verschlußabschnitte 38, 39. Jede der Verbindungen 38, 39 enthält ein Paar einzelner Glieder 38.1, 38.2 und 39.1, 39.2, die miteinander über Drehzapfen 40 verbunden sind, so daß die einzelnen Glieder relativ zueinander schwenken können. Die Endabschnitte 41 der Preßverbindungen 38, 39 sind an Anbringungsstiften 42, die sich durch schlitzförmige Öffnungen 43 in den Endabschnitten 41 der Verbindungen erstrecken, angelenkt und verankert.
  • Die Preßeinrichtung 37 enthält außerdem mehrere längliche Preßblöcke 45, die längs der flexiblen Wandabschnitte 29, 30 des zusammendrückbaren Ventilabschnitts 28 anliegen und sich zwischen den Preßverbindungen oder Verschlußabschnitten 38, 39 und den Kopfabschnitten 25, die einen Teil der starren, röhrenförmigen Endabschnitte 24 bilden, erstrecken. Die Preßblöcke 45 besitzen schwenkbare Endabschnitte 46, die angrenzend an die Kopfabschnitte 25 angeordnet sind, sowie neigbare Preßendabschnitte 47, die direkt angrenzend an die Preßverbindungen 38, 39 angeordnet sind. Wie es am besten aus Fig. 4 hervorgeht, besitzen die Preßblöcke 45 abgerundete und konische konkave Eingriffsflächen 48, die gegen die flexiblen Wandabschnitte 29, 30 des zusammendrückbaren Ventilabschnitts 28 anliegen und die Wandabschnitte 29, 30 tragen, wenn die Wandabschnitte ausgedehnt sind, um den Durchflußkanal 35 wie in Fig. 2 gezeigt zu öffnen, und wenn die Wandabschnitte zusammengedrückt sind, um den Durchflußkanal 35 zu verschließen. Die Preßblöcke 45 tragen die flexiblen Wandabschnitte 29, 30 auch während des Übergangs zwischen solchen geöffneten und geschlossenen Zuständen. Die Preßblöcke 45 besitzen außerdem an ihren gegenüberliegenden Enden Flansche 49, 50. Die Flansche 50 befinden sich an den Preß-end- abschnitten 47 der Preßblöcke und sind direkt angrenzend an die Preßverbindungen 38, 39 angeordnet, so daß sie gleichzeitig mit den Verbindungen zum Pressen des zusammendrückbaren Ventilabschnitts 28 betätigt werden.
  • Die Flansche 49 an den schwenkbaren Endabschnitten 46 der Preßblöcke 45 schlagen an den Kopfabschnitten 25 der statio nären, röhrenförmigen Endabschnitte 24 an, wenn sich der zusammendrückbare Ventilabschnitt 28 im ausgedehnten Zustand befindet, wie es in Fig. 5 gezeigt ist.
  • Die Preßeinrichtung 37 enthält außerdem im Ventilkörperabschnitt 11 mehrere Abstandshalterabschnitte 51. Auf jeder Seite des zusammendrückbaren Ventilabschnitts 28 befinden sich zwei Gruppen von Abstandshalterabschnitten 51; jeder der Abstandshalterabschnitte 51 erstreckt sich zwischen einer der Preßverbindungen 38, 39 und einem der angrenzenden Kopfabschnitte 25, der einen Teil des starren, röhrenförmigen Endabschnitts 24 bildet. Die Abstandshalterabschnitte 51 besitzen konkave Außenflächenabschnitte 52, die an die Form der Seitenwand 11.1 des Ventilkörperabschnitts angepaßt sind, wie es insbesondere aus den Fig. 4 und 9 hervorgeht. Die Abstandshalterabschnitte 51 besitzen außerdem im wesentlichen ebene Flächen 53, die einander gegenüberliegen und den Seitenrippenabschnitten 31, 32 des zusammendrückbaren Ventilabschnitts 28 zugewandt sind, um eine den Seitenrippenabschnitten 31, 32 gegenüberliegende Halteeinrichtung zu schaffen, wobei die Halteeinrichtung oder die Flächen 53 dazu beitragen, eine Trennung der Seitenrippenabschnitte 31 und ein Aufgehen der Verschweißungen zwischen den flexiblen Wandabschnitten 29, 30, aus denen die Seitenrippenabschnitte 31, 32 gebildet sind, zu verhindern. Der Raum 53.1 zwischen den Flächen 53 der Abstandshalterabschnitte ist etwas größer als die Dicken der Seitenrippenabschnitte 31, 32, so daß eine begrenzte Gleitbewegung der Rippenabschnitte 31, 32 in dem Zwischenraum 53.1 zwischen den Flächen 53 möglich ist, wenn sich die Seitenrippenabschnitte 31, 32 während des abwechselnden Zusammendrückens und Ausdehnens des zusammendrückbaren Ventilabschnitts 28 leicht biegen. Die Abstandshalter 52 besitzen zwischen den Flächen 53 Aussparungen 52.1, um die Preßblöcke 45 und deren Flansche 49, 50 aufzunehmen und um einen Raum für die Ausdehnung der flexiblen Wandabschnitte 29, 30 zu schaffen, wenn der Preßdruck abgezogen wird. Die Abstandshalter 52 halten außerdem die Ausrichtung des zusammendrückbaren Ventilabschnitts 28 mit den starren, röhrenförmigen Endabschnitten 24 aufrecht und verhindern jegliche Biegung des zusammendrückbaren Ventilabschnitts 28.
  • Jeder der Abstandshalter 52 besitzt außerdem angrenzend an die Preßverbindungen 38 Öffnungen 54, die die Anbringungsstifte 42 aufnehmen, um die Endabschnitte 41 der Verbindungen 38 in geringem Abstand zu den Seitenrippenabschnitten 31, 32 zu verankern. Es ist deutlich, daß die Abstandshalter 51 und die Anbringungsstifte 42 gemeinsam eine Anbringungseinrichtung für die Endabschnitte der Verbindungen 38 definieren.
  • Wie es in den Fig. 2 und 3 gezeigt ist, sind die Endabschnitte 41 der Verbindungen in geringem Abstand zu den Seitenrippenabschnitten 31, 32 angeordnet, wobei die angrenzenden Verbindungsendabschnitte 41 sich dann, wenn der Preßdruck abgenommen oder verringert wird, relativ zueinander divergent · erstrecken, so daß die Verbindungen im allgemeinen der ausgedehnten Form des zusammendrückbaren Ventilabschnitts 28 folgen. Da die Endabschnitte 41 der Glieder eng an den Seitenrippenabschnitten 31, 32 des zusammendrückbaren Ventilabschnitts 28 anliegen, pressen die Verbindungen 38, wenn sie wie in Fig. 3 gezeigt gegeneinander gepreßt werden, die gesamte Breite der flexiblen Wandabschnitte 29, 30 des zusammendrückbaren Ventilabschnitts 28 zusammen und verschließen den darin befindlichen Durchflußkanal 35 vollständig. Wenn die Verbindungen aus der in Fig. 2 gezeigten angelenkten Stellung nach innen und in die geradlinige Stellung von Fig. 3 gepreßt werden, beginnen die Verbindungen, den zusammendrückbaren Ventilabschnitt anfangs in der Nähe der Seitenrippenabschnitte und dann zunehmend einwärts zu verschließen, bis die beiden flexiblen Wandabschnitte 29, 30 über die gesamte Breite bündig aneinanderliegen. Wie es in Fig. 4 gezeigt ist, besitzen die Flächen 55 der Preßverbindungen 38, 39 vorstehende Rippen 56, um den durch die Verbindungen aus geübten Druck auf den Verschlußabschnitt 36 des zusammendrückbaren Ventilabschnitts 28 zu konzentrieren. Die Rippen 56 können leicht abgerundete Flächen besitzen, mit denen sie mit den flexiblen Wandabschnitten 29, 30 in Eingriff sind.
  • Die Preßeinrichtungen 37 enthalten außerdem ein Paar Nockenantriebsabschnitte 57, 58, von denen jeder einen herabhängenden Fingerabschnitt 59 mit einer daran befindlichen Stützrippe 60 besitzt. Die Fingerabschnitte hängen vom Antriebskopf 14 angrenzend an die beiden Preßverbindungen 38, 39 nach unten, wobei die Stützrippen 60 mit den Verbindungen 38, 39 in Eingriff sind, um auf diese den Preßdruck auszuüben. Die Finger 59 sind außerdem mit den angrenzenden Endflanschen 50 der Preßblöcke 45 in Eingriff, um gegen diese den Preßdruck auszuüben und um, wenn der Druck ausgeübt wird, zu bewirken, daß sich die Preßblöcke 45, die ebenfalls gegen die flexiblen Wandabschnitte 29, 30 des zusammendrückbaren Ventilabschnitts 28 einen Druck ausüben, neigen. Wegen der Unterstützung der flexiblen Wandabschnitte 29, 30 durch die Preßblöcke 45 sowohl im geöffneten als auch im geschlossenen Zustand des zusammendrückbaren Ventilabschnitts 28 und während des Übergangs zwischen den geöffneten und geschlossenen Zuständen lassen die Preßblöcke 45 außerdem zu, daß der zusammendrückbare Ventilabschnitt wesentlich höhere Fluiddrücke im Durchflußkanal ermöglicht, ohne daß die Wahrscheinlichkeit besteht, daß irgendein Abschnitt des zusammendrückbaren Ventilabschnitts 28 bricht.
  • Die Nockenantriebsabschnitte 57, 58 besitzen an ihren oberen Enden Gleiter 61, die in Bahnen 62 in den unteren Abschnitten des Antriebskopfes 14 gleiten, um den Nockenantriebsabschnitten 58 eine Bewegung zum zusammendrückbaren Ventilabschnitt 28 und von diesem weg sowie zu den Preßverbindungen 38, 39 und von diesen weg zu ermöglichen.
  • Die Nockenantriebsabschnitte 57, 58 bewegen sich zusammen mit dem Antriebskopf 14 nach oben und nach unten, wenn der Handgriff 17 betätigt wird, wobei jeder der Nockenantriebsabschnitte eine aufrechte Führungsrippe 63 aufweist, die in einer aufrechten Führungsnut 64 gleitend aufgenommen ist, die im Wandabschnitt 11.1 des Ventilkörperabschnitts 11 ausgebildet ist.
  • Jeder der Nockenantriebsabschnitte besitzt außerdem an jeder der Führungsrippen 63 eine schräge Nockenkantenfläche 65, die sich gegen die schräge innere Nockenfläche 66 des Wandabschnitts 11.1 des Ventilkörperabschnitts 11 stützt. Die Nockenwirkung der Nockenflächen 65 auf die Nockenantriebsabschnitte 57, 58 und der Nockenflächen 66 auf die Wandabschnitte 11.1 erzeugen eine Einwärtsgleitbewegung der Nockenantriebsabschnitte 57, 58 zu den Preßverbindungen 38, 39 und zu dem zusammendrückbaren Ventilabschnitt 28, wenn der Antriebskopf 14 die Nockenantriebsabschnitte abwärts bewegt.
  • Daher bewegen sich die Nockenantriebsabschnitte 57, 58 aus der in Fig. 2 gezeigten Position in die in Fig. 3 gezeigte Position, wenn sich der Antriebskopf 14 abwärts bewegt. Der Antriebskopf 14 besitzt eine O-Ringdichtung 67, die den Antriebskopf gegen den Führungsabschnitt 13 des Ventilgehäuses abdichtet. Die O-Ringdichtung 67 und die O-Ringdichtung 26 am Kopfabschnitt 25 wirken zusammen, um in dem unwahrscheinlichen Fall eines Versagens des zusammendrückbaren Ventilabschnitts 28 einen sekundären Flüssigkeitsbehälter zu schaffen. Alternativ können die zylindrischen Abschnitte der starren, röhrenförmigen Endabschnitte 24 durch O-Ringe an den Zugangsanschlüssen 22 oder in deren Nähe gegen den Körperabschnitt 11 abgedichtet sein und mit der O-Ringdichtung 67 zusammenwirken, um sekundäre Behälter zu schaffen. Der Antriebskopf ist bogenförmig und definiert einen Tunnel 68, so daß eine gegenseitige Störung der Endabschnitte 41 der Ver bindungen und der angrenzenden Abschnitte der Abstandshalter 52 vermieden wird.
  • Als Vorsichtsmaßnahme gegen jegliches Flüssigkeitsleck oder eine Ansammlung von Flüssigkeit im Körperabschnitt 11 ist am Körperabschnitt eine Sensorsonde 69 angebracht, die für die Bedingungen im offenen Innenraum empfindlich ist. Die Sensorsonde 69 ist in der gleichzeitig anhängigen Anmeldung mit der lfd. Nr. 019.039, eingereicht am 19. Februar 1993 im Namen des Anmelders, beschrieben.
  • Wenn das Ventil betätigt werden soll, ist der Durchflußkanal 35 normalerweise geöffnet, ferner ist der zusammendrückbare Ventilabschnitt 28 normalerweise ausgedehnt, um einen Durchfluß von Flüssigkeit durch den Durchflußkanal zuzulassen. Durch Betätigung des Griffs 17 wird der Antriebskopf 14 nach unten bewegt, wodurch sich die Nockenantriebsabschnitte 57, 58 mit diesem abwärts bewegen und die Nockenantriebsabschnitte längs der schrägen Nockenflächen 66 in Eingriff sind, wodurch sich die Nockenantriebsabschnitte einwärts zum zusammendrückbaren Ventilabschnitt 28 bewegen. Die Nockenantriebsabschnitte 57, 58 gleiten längs der Bahnen 62 nach innen, wobei durch die Nockenantriebsabschnitte und insbesondere die Finger 59 und die Stützrippen 60 derselben auf die Verbindungen 38, 39 und auf die Flansche 50 der Preßblöcke 45 ein Druck ausgeübt wird. Wenn der Druck auf die Preßblöcke 45 ausgeübt wird, bewegen sie sich aus der in Fig. 5 gezeigten Position, in der sie längs des zusammendrückbaren Ventilabschnitts parallel liegen, wobei die Preßblöcke 45 sich allmählich einwärts neigen, bis sie die in Fig. 6 gezeigte Position erreichen, um so den zusammendrückbaren Ventilabschnitt zwischen den Preßverbindungen 38, 39 und den stationären, starren Kopfabschnitten 25 auf seiner gesamten Länge zu verformen und zu halten.
  • Wenn sich die Nockenantriebsabschnitte 57, 58 einwärts bewegen, werden außerdem die Verbindungen 38, 39 geschwenkt, wobei sich die Verbindungen aus der in Fig. 2 gezeigten Position in jene, die in Fig. 3 gezeigt ist, bewegen, in der die Verbindungen im wesentlichen zueinander parallel sind und auf die gesamte Breite des zusammendrückbaren Ventilabschnitts 28 einen Druck ausüben, um den Durchflußkanal 35 vollständig zu verschließen. Wenn das Ventil erneut geöffnet wird, wird der Handgriff 17 erneut betätigt, um den Antriebskopf 14 nach oben zu bewegen und die Nockenantriebsabschnitte 57, 58 anzuheben. Die Aufwärtsbewegung der Nockenantriebsabschnitte zieht den Preßdruck von den Verbindungen 38, 39 und von den Preßblöcken 45 ab; im Ergebnis dehnt der Flüssigkeitsdruck im Durchflußkanal 35 die flexiblen Wandabschnitte aus. Als der zusammendrückbare Ventilabschnitt geschlossen war, waren die Rippenabschnitte 31, 32 leicht nach außen gebogen, wobei bei dem Abzug des Preßdrucks die Seitenrippenabschnitte 31, 32 elastisch in ihre natürliche, gerade Form zurückkehren, wobei diese Rückkehr der Seitenrippenabschnitte 31, 32 in ihre geradlinige Form zum Öffnen des zusammendrückbaren Ventilabschnitts 28 beiträgt. Als der zusammendrückbare Ventilabschnitt 28 geschlossen war, bewirkte die Einwärtsbewegung der flexiblen Wandabschnitte 29, 30, die durch die Verbindungen 38, 39 und durch die Preßblöcke 45 hervorgerufen wurde, eine leichte Spannung der flexiblen Wandabschnitte. Die leichte Spannung dieser flexiblen Wandabschnitte 29, 30 trägt ebenfalls zur erneuten Ausdehnung des zusammendrückbaren Ventilabschnitts 28 bei, wenn der Preßdruck der Verbindungen 38, 39 und der Preßblöcke 45 abgezogen wird, wodurch die Auswärtsbewegung der flexiblen Wandabschnitte 29, 30 in die in Fig. 2 gezeigte Position bewirkt wird.
  • In Fig. 11 ist eine alternative Ausführung des Ventils 10.1 gezeigt. Das Ventil stimmt mit dem Ventil der Fig. 1-10 vollständig überein, mit der Ausnahme, daß das Ventil 10.1 einen Druckluftkolben 68 enthält, der einen Schaft 69 betä tigt, der den Antriebskopf 14.1 in einer Weise, die der Bewegung des Kopfes 14 in den Fig. 1-10 ähnlich ist, antreibt. Die Hin- und Herbewegung des Kopfes 14.1 bewirkt den gleichen Betrieb wie oben beschrieben. In Verbindung mit dem Druckluftkolben 69 ist eine Rückstellfeder 70 vorgesehen, die den Kolben und den Antriebskopf 14.1 in deren obere Position zurückstellt, wenn der Luftdruck abgezogen wird.
  • Einer der Hauptvorteile der Verwendung dieses Preßventils besteht darin, daß die Reinheit der durch die Leitungen D und durch das Ventil 10 oder 10.1 transportierten Chemikalien aufrechterhalten wird. Weiterhin kann der Durchfluß der Chemikalie durch den Durchflußkanal ohne Verlust vollständig unterbrochen werden. Da sich die dünnen Schichten 33, 34 relativ zueinander leicht bewegen können, wird ein möglicher Verschleiß oder ein Reißen aufgrund der Biegung minimiert.
  • Die vorliegende Erfindung kann in anderen spezifischen Formen ausgeführt werden, ohne daß von ihren wesentlichen Eigenschaften abgewichen wird; daher sollte die gezeigte Ausführung in jeder Hinsicht nur als erläuternd und nicht als beschränkend angesehen werden, wobei für die Angabe des Umfangs der Erfindung eher auf die beigefügten Ansprüche als auf die vorangehende Beschreibung verwiesen wird.

Claims (22)

1. Kunststoffventil (10) für den Anschluß an Durchflußleitungen zum Steuern von durch diese hindurchströmenden Flüssigkeiten, mit
einem Ventilkörperabschnitt (11), der einen länglichen offenen Innenabschnitt (12) und außerdem Endabschnitte mit Zugangsöffnungen (22), die in den offenen Innenabschnitt münden, enthält,
einer Kunststoffventilleitungseinrichtung (23), die durch den offenen Innenabschnitt des Körperabschnitts verläuft und steife, röhrenförmige Kunststoffendabschnitte (24) sowie einen länglichen, röhrenförmigen, zusammendrückbaren und ausdehnbaren Kunststoffventilabschnitt (28) enthält, der zwischen den röhrenförmigen Endabschnitten und an diesen befestigt ist, wobei sich die röhrenförmigen Endabschnitte aus den Zugangsöffnungen erstrecken, um an solche Durchflußleitungen angeschlossen zu werden, und einer Preßeinrichtung (37), die mit dem Ventilabschnitt in Eingriff ist, um ihn abwechselnd zu verschließen und zu öffnen, dadurch gekennzeichnet, daß der zusammendrückbare Ventilabschnitt ein Paar flexibler Wandabschnitte (29, 30) und zwischen den Wandabschnitten einen verschließbaren Durchflußkanal (35) enthält und der Ventilabschnitt außerdem ein Paar steifer und elastischer Seitenrippenabschnitte (31, 32) enthält, die an die Wandabschnitte angrenzen, wobei die flexiblen Wandabschnitte einander gegenüberliegen und einander zugewandt sind, wobei die flexiblen Wandabschnitte Wandendabschnitte (29.2, 30.2) besitzen, die an den röhrenförmigen Endabschnitten befestigt sind, wobei die flexiblen Wandabschnitte mehrere flexible dünne Schichten (33, 34) aus einem Kunststoffilm enthalten, die in gegenseitigem Kontakt übereinanderliegen, so daß eine relative Bewegung zwischen benachbarten dünnen Schichten möglich ist, wobei jeder der Wandabschnitte Seitenkantenabschnitte (29.1, 30.1) enthält, von denen jeder mit dem angrenzenden Seitenkantenabschnitt des gegenüberliegenden Wandabschnitts verbunden und an ihm befestigt ist, wobei die verbundenen Seitenkantenabschnitte der Wandabschnitte die seitlichen Rippenabschnitte definieren, wobei die flexiblen dünnen Schichten Schichtseitenabschnitte (33.1, 34.1) enthalten, die in den Seitenrippenabschnitten aneinander befestigt sind und relativ zueinander unbeweglich sind,
und wobei sich die Preßeinrichtung in dem offenen Innenabschnitt des Ventilkörperabschnitts befindet und mit den flexiblen Wandabschnitten in Eingriff ist, wobei die Preßeinrichtung auf die flexiblen Wandabschnitte einen konvergenten Preßdruck ausübt und die Wandabschnitte verformt, um den Durchflußkanal zu verschließen und den Flüssigkeitsdurchfluß durch den Durchflußkanal zu begrenzen, wobei die Preßeinrichtung den Preßdruck auf die Wandabschnitte abwechselnd aufhebt, um ein erneutes Öffnen des Durchflußkanals zu ermöglichen.
2. Kunststoffventil nach Anspruch 1, wobei die Schichtseitenabschnitte der flexiblen dünnen Schichten in den Seitenrippenabschnitten miteinander verschweißt sind.
3. Kunststoffventil nach Anspruch 1, wobei die Seitenkantenabschnitte der Wandabschnitte in den Seitenrippenabschnitten miteinander verschweißt sind.
4. Kunststoffventil nach Anspruch 1, wobei die Schichtseitenabschnitte der flexiblen dünnen Schichten in den Seitenrippenabschnitten miteinander warmgeklebt sind.
5. Kunststoffventil nach Anspruch 1, wobei die aneinandergrenzenden Seitenkantenabschnitte der Wandabschnitte aneinander befestigt sind und miteinander ein einziges Teil bilden.
6. Kunststoffventil nach Anspruch 1, wobei die Wandendabschnitte der flexiblen Wandabschnitte mit den röhrenförmigen Endabschnitten der Leitungseinrichtung verschweißt sind.
7. Kunststoffventil nach Anspruch 6, wobei jede der flexiblen dünnen Schichten der flexiblen Wandabschnitte mit den röhrenförmigen Endabschnitten der Leitungseinrichtung verschweißt ist.
8. Kunststoffventil nach Anspruch 6, wobei die röhrenförmigen Endabschnitte der Leitungseinrichtung Durchflußöffnungen fester Form enthalten, die mit dem Durchflußkanal des zusammendrückbaren Ventilabschnitts in Verbindung stehen, wobei die Wandendabschnitte der flexiblen Wandabschnitte fest um den Durchflußkanal und angrenzend an die röhrenförmigen Endabschnitte geformt sind, wobei die feste Form der Wandendabschnitte die Wandabschnitte zu einem erneuten Öffnen des Durchflußkanals zwingt, wenn der Preßdruck der Preßeinrichtung aufgehoben wird.
9. Kunststoffventil nach Anspruch 1, wobei die röhrenförmigen Endabschnitte im wesentlichen starr sind, die steifen Seitenrippenabschnitte des zusammendrückbaren Ventilabschnitts sich vollständig zwischen den röhrenförmigen Endabschnitten erstrecken und an diesen befestigt sind und ein Paar Kunststoffhalteeinrichtungen sich längs des Paars Seitenrippen erstreckt und diese einschließt, wobei sich jede der Halteeinrichtungen im wesentlichen über die vollständige Länge der Seitenrippenabschnitte erstreckt, wobei die Seitenrippenabschnitte verformt werden, wenn die Wandabschnitte als Antwort auf den Preßdruck auf den zusammendrückbaren Ventilabschnitt in gegenseitigen Eingriff verformt werden, wobei die Rippenabschnitte die Wandabschnitte elastisch zwingen, den Durchflußkanal wieder zu öffnen, wenn der Preßdruck aufgehoben wird.
10. Kunststoffventil nach Anspruch 1, wobei die Preßeinrichtung ein Paar länglicher Preßverbindungen (38, 39) enthält, die zwischen sich den zusammendrückbaren und ausdehnbaren Ventilabschnitt aufnehmen, wobei jede der länglichen Preßverbindungen einen Wandabschnitt des Ventilabschnitts überspannt und Verbindungsendabschnitte (41) angrenzend an die Seitenrippenabschnitte enthält, wobei Anbringungseinrichtungen (42) die Verbindungsendabschnitte verankern, wenn die Verbindungen einwärts schwenken, um auf den flexiblen Wandabschnitt einen Preßdruck auszuüben.
11. Kunststoffventil nach Anspruch 10, wobei jede der Preßverbindungen ein Paar Glieder (38.1, 38.2, 39.1, 39.2), die aneinander angelenkt sind, enthält.
12. Kunststoffventil nach Anspruch 10, wobei die Verbindungsendabschnitte sich angrenzend an jeden der Seitenrippenabschnitte auseinanderlaufend erstrecken und im allge meinen der ausgedehnten Form des zusammendrückbaren Ventilabschnitts folgen und wobei die Preßverbindungen den Preßdruck über die gesamten flexiblen Wandabschnitte des zusammendrückbaren Ventilabschnitts ausüben, um den Durchflußkanal zwischen den Seitenrippenabschnitten vollständig zu verschliessen.
13. Kunststoffventil nach Anspruch 10, wobei die Anbringungseinrichtungen Abstandshalterabschnitte (51) zwischen dem Ventilkörperabschnitt und den flexiblen Wandabschnitten des zusammendrückbaren Ventilabschnitts umfassen und die Abstandshalterabschnitte sich zwischen den Preßverbindungen und den steifen, röhrenförmigen Endabschnitten der Leitungseinrichtung erstrecken, wobei die Abstandshalterabschnitte die Position des zusammendrückbaren Ventilabschnitts im Ventilkörperabschnitt aufrechterhalten.
14. Kunststoffventil nach Anspruch 1, wobei sich die Preßeinrichtung längs des zusammendrückbaren Ventilabschnitts im wesentlichen zu den steifen, röhrenförmigen Endabschnitten erstreckt, wobei die Preßeinrichtung einen Verschlußabschnitt enthält, der zwischen den steifen, röhrenförmigen Endabschnitten angeordnet ist und auf den zusammendrückbaren röhrenförmigen Abschnitt einen räumlich begrenzten Preßdruck ausübt, um den Durchflußkanal vollständig zu verschließen, und wobei die Preßeinrichtung außerdem neigbare Preßblöcke (45) enthält, die sich längs der flexiblen Wandabschnitte zwischen dem Verschlußabschnitt und den steifen, röhrenförmigen Endabschnitten erstrecken, wobei die Preßblöcke angrenzend an die steifen, röhrenförmigen Endabschnitte der Leitungseinrichtung schwenkende Endabschnitte (46) enthalten und außerdem angrenzend an den Verschlußabschnitt neigbare Preßendabschnitte (47) enthalten und den röhrenförmigen Ventilabschnitt zwischen den steifen, röhrenförmigen End abschnitten und dem Verschlußabschnitt, in dem der Durchflußkanal verschlossen wird, zunehmend verformen.
15. Kunststoffventil nach Anspruch 13, wobei der Verschlußabschnitt ein Paar länglicher Preßverbindungen (38, 39) enthält, die zwischen sich den zusammendrückbaren und ausdehnbaren Ventilabschnitt aufnehmen, wobei jede der länglichen Preßverbindungen einen Wandabschnitt des Ventilabschnitts überspannt und angrenzend an die Seitenrippenabschnitte Verbindungsendabschnitte (41) enthält, wobei Anbringungseinrichtungen (42) die Verbindungsendabschnitte verankern, wenn die Verbindungen einwärts schwenken, um auf den flexiblen Wandabschnitt einen Preßdruck auszuüben.
16. Kunststoffventil nach Anspruch 14, wobei die Preßeinrichtung außerdem zwischen den neigbaren Preßblöcken und dem Körperabschnitt Abstandshalterabschnitte (51) enthält, die sich zwischen dem Verschlußabschnitt und den steifen, röhrenförmigen Endabschnitten der Leitungseinrichtung erstrecken, wobei die Abstandshalterabschnitte die neigbaren Preßblöcke anbringen.
17. Kunststoffventil nach Anspruch 1, wobei die Preßeinrichtung ein Paar Nockenantriebsabschnitte (57, 58), die jeweils an einen entsprechenden flexiblen Wandabschnitt des zusammendrückbaren Ventilabschnitts angrenzen und aufeinander zu und voneinander weg sowie zu den angrenzenden Wandabschnitten hin und von diesen weg beweglich sind, um den Preßdruck darauf auszuüben, um die Wandabschnitte zu verformen und den Durchflußkanal zu verschließen, und um den Preßdruck aufzuheben, einen Antriebskopfabschnitt (14), der im Ventilkörperabschnitt hin und her beweglich angebracht ist und eine Hin- und Herbewegung zum zusammendrückbaren Ventilabschnitt und von diesem weg ausführt, wobei der Antriebskopfabschnitt die Nockenantriebsabschnitte befestigt und in den Richtungen der Hin- und Herbewegung des Antriebskopfabschnitts hin und her bewegt, wenn der Antriebskopfabschnitt sich zum zusammendrückbaren Ventilabschnitt hin und von diesem weg bewegt, und wobei der Antriebskopfabschnitt außerdem eine Bewegung der Nockenantriebsabschnitte zu den Wandabschnitten hin und von diesen weg ermöglicht, sowie Nockenabschnitte (65, 66) auf den Nockenantriebsabschnitten und auf dem Ventilkörperabschnitt enthält, die die Nockenantriebsabschnitte als Antwort auf die Bewegung des Antriebskopfabschnitts im Ventilkörperabschnitt zu den flexiblen Wandabschnitten hin bewegen, um den Durchflußkanal zu verschließen.
18. Kunststoffventil nach Anspruch 17, wobei der Antriebskopfabschnitt Führungsbahnabschnitte (62) enthält, die quer zur Richtung der Hin- und Herbewegung orientiert sind, und die Nockenantriebsabschnitte Gleitabschnitte (61) auf den Führungsbahnabschnitten enthalten und sich entlang dieser Führungsbahnabschnitte zu den flexiblen Wandabschnitten hin und von diesen weg bewegen.
19. Kunststoffventil nach Anspruch 17, wobei die Nockenantriebsabschnitte längliche Finger (59) enthalten, die sich quer zum länglichen, zusammendrückbaren Ventilabschnitt und zu dessen flexiblen Wandabschnitten erstrecken und zu diesen flexiblen Wandabschnitten hin beweglich sind, um den Ventilabschnitt zu verformen.
20. Kunststoffventil nach Anspruch 10, wobei die Preßeinrichtung außerdem ein Paar Nockenantriebsabschnitte (57, 58), die jeweils an einen entsprechenden flexiblen Wandabschnitt des zusammendrückbaren Ventilabschnitts angrenzen und aufeinander zu und voneinander weg sowie zu den angrenzenden Wandabschnitten hin und von diesen weg beweglich sind, wobei die Nockenantriebsabschnitte mit den länglichen Preßverbindungen in Eingriff sind, um die Verbindungen zu den flexiblen Wandabschnitten zu bewegen und dadurch die Wandabschnitte zu verformen und den Durchflußkanal im zusammendrückbaren Ventilabschnitt zu verschließen, eine Antriebskopfeinrichtung (14), die im Ventilkörperabschnitt hin und her beweglich angebracht ist und mit den Nockenantriebsabschnitten in Eingriff ist, um diese mitzubewegen, wobei die Antriebskopfeinrichtung außerdem eine Bewegung der Nockenantriebsabschnitte zu den flexiblen Wandabschnitten des zusammendrückbaren Ventilabschnitts hin und von diesen weg ermöglicht, sowie Nockenabschnitte (65, 66) auf den Nockenantriebsabschnitten und auf dem Ventilkörperabschnitt enthält, die die Nockenantriebsabschnitte als Antwort auf die Bewegung der Antriebskopfeinrichtung im Ventilkörperabschnitt zu den flexiblen Wandabschnitten hin bewegen, um den Durchflußkanal zu verschließen.
21. Kunststoffventil nach Anspruch 20, wobei die Preßeinrichtung außerdem Preßblöcke (45) enthält, die sich längs der flexiblen Wandabschnitte zwischen den Preßverbindungen und den steifen, röhrenförmigen Endabschnitten erstrecken, wobei die Preßblöcke angrenzend an die steifen, röhrenförmigen Endabschnitte der Leitungseinrichtung schwenkende Endabschnitte (46) enthalten und außerdem angrenzend an die Preßverbindungen neigbare Preßendabschnitte (47) enthalten und den röhrenförmigen Ventilabschnitt zwischen den steifen, röhrenförmigen Endabschnitten und den Preßverbindungen zunehmend verformen, wobei die Nockenantriebsabschnitte außerdem längliche Finger (59) enthalten, die sich quer zum länglichen zusammendrückbaren Ventilabschnitt und den flexiblen Wandabschnitten erstrecken und sich zu den Preßverbindungen hin und auf diese zu und zu den neigbaren Preßendabschnitten der Preßblöcke bewegen, um sowohl die Verbindungen als auch die Preßendabschnitte der Preßblöcke zu den flexiblen Wandabschnitten des zusammendrückbaren Ventilabschnitts hin zu bewegen.
22. Kunststoffventil nach Anspruch 1,
wobei der Ventilkörperabschnitt außerdem eine längliche Führungsfläche enthält, die sich quer zu dem länglichen offenen Innenabschnitt erstreckt, und wobei der Ventilkörperabschnitt außerdem ein Paar starrer und unbeweglicher Ventilkörper-Nockenwandabschnitte (66) enthält, die an den offenen Innenabschnitt angrenzen und der Führungsfläche gegenüberliegen, wobei die Ventilkörper-Wandabschnitte relativ zueinander schräg orientiert sind und sich konvergent von der offenen Führungsfläche weg erstrecken,
die röhrenförmigen Endabschnitte starre Rohrabschnitte (24) enthalten, die sich aus den Zugangsöffnungen des Ventilkörperabschnitts erstrecken, um an solche Durchflußleitungen angeschlossen zu werden, und die röhrenförmigen Endabschnitte außerdem innerhalb des offenen Innenabschnitts des Ventilkörperabschnitts und angrenzend an die Zugangsöffnungen vergrößerte Kopfstücke (25) enthalten, wobei die röhrenförmigen Endabschnitte durch sie verlaufende Durchflußöffnungen fester Form besitzen, wobei der verschließbare Durchflußkanal mit den Durchflußöffnungen der röhrenförmigen Endabschnitte in Verbindung steht, wobei die Wandendabschnitte an den Kopfstücken der röhrenförmigen Endabschnitte und um die Umfänge der Durchflußöffnungen in den röhrenförmigen Endabschnitten befestigt sind und wobei die Seitenkantenabschnitte jeweils mit den angrenzenden Seitenkantenabschnitten des gegenüberliegenden Wandabschnitts verbunden und durch Schweißen befestigt sind, wobei sich die Seitenrippenab schnitte über die gesamte Länge durch den länglichen, zusammendrückbaren Kunststoffventilabschnitt erstrecken und an den Kopfstücken der röhrenförmigen Endwandabschnitte befestigt sind, wobei die Schichtseitenabschnitte in den Seitenrippenabschnitten durch Schweißen aneinander befestigt sind und relativ zueinander unbeweglich sind, wobei die Seitenwandabschnitte des zusammendrückbaren Ventilabschnitts und die mehreren dünnen Schichten in den Wandabschnitten flexibel und verformbar sind, so daß die gegenüberliegenden flexiblen Wandabschnitte miteinander in Eingriff gelangen können und den Durchflußkanal an einer Stelle zwischen den Wandendabschnitten und den Kopfstücken, an denen die Wandendabschnitte befestigt sind, verschließen, wobei die Seitenrippenabschnitte sich in geringem Maß biegen, wenn die Wandabschnitte verformt werden und während des Verschließens des Durchflußkanals in gegenseitigen Eingriff gebogen werden, und · wobei die Seitenrippenabschnitte die Wandabschnitte elastisch voneinander weg zwingen, um den Durchflußkanal wieder zu öffnen, wenn der Preßdruck auf die Wandabschnitte aufgehoben wird,
wobei sich ein Paar länglicher Kunststoffhalteeinrichtungen (53) längs der Seitenrippenabschnitte erstreckt und diese einschließt, wobei jede der Halteeinrichtungen sich im wesentlichen über die gesamte Länge der Seitenrippenabschnitte erstreckt,
wobei die Preßeinrichtung ein Paar länglicher Preßverbindungen (38, 39) enthält, die den zusammendrückbaren Ventilabschnitt der Leitungseinrichtung zwischen sich aufnehmen, wobei jede der länglichen Preßverbindungen einen flexiblen Wandabschnitt des zusammendrückbaren Ventilabschnitts überspannt, wobei jede der Preßverbindungen ein Paar Glieder (38.1., 38.2, 39.1, 39.2) enthält, die aneinander angelenkt sind, wobei die Preßverbindungen außerdem Verbindungsendabschnitte (41) enthalten, die angrenzend an die Seitenrippenabschnitte verankert sind und aneinander angelenkt sind, wobei sich die Verbindungsendabschnitte auseinanderlaufend erstrecken und im allgemeinen der ausgedehnten Form des zusammendrückbaren Ventilabschnitts folgen, und wobei die Preßverbindungen über die gesamten flexiblen Wandabschnitte einen Preßdruck ausüben, um den Durchflußkanal zwischen den Seitenrippenabschnitten vollständig zu verschließen, wobei die Preßeinrichtung außerdem mehrere neigbare Preßblöcke (45) enthält, die sich längs der flexiblen Wandabschnitte zwischen den Preßverbindungen und den steifen, röhrenförmigen Endabschnitten der Leitungseinrichtung erstrecken, wobei die Preßblöcke angrenzend an die steifen, röhrenförmigen Endabschnitte der Leitungseinrichtung schwenkende Endabschnitte (46) enthalten und außerdem angrenzend an die Preßverbindungen neigbare Preßendabschnitte (47) enthalten und wobei die Preßblöcke die flexiblen Wandabschnitte des zusammendrückbaren röhrenförmigen Ventilabschnitts zwischen den steifen, röhrenförmigen Endabschnitten und den Preßverbindungen progressiv verformen,
wobei innerhalb des Ventilkörperabschnitts Anbringungseinrichtungen (42) vorgesehen sind, die die Verbindungsendabschnitte angrenzend an die Seitenrippenabschnitte verankern und außerdem die Preßblöcke neigbar befestigen, wobei die Anbringungseinrichtungen Abstandshalterabschnitte (51) enthalten, die sich zwischen den Preßverbindungen und den steifen, röhrenförmigen Endabschnitten der Leitungseinrichtung erstrecken,
wobei in dem offenen Innenraum des Ventilkörpers angrenzend an die Preßverbindungen ein Paar Nockenantriebsabschnitte (57, 58) vorgesehen ist, die zu den flexiblen Seitenwänden des zusammendrückbaren Ventilabschnitts beweglich sind und auf die Preßverbindungen und auf die neigbaren Preßendabschnitte der Preßblöcke einen Preßdruck ausüben, um den Durchflußkanal zu verschließen, und wobei ein Antriebskopfabschnitt (14) vorgesehen ist, der im Ventilkörperabschnitt hin und her beweglich angebracht ist und sich zum zusammendrückbaren Ventilabschnitt hin und von diesem weg bewegt, wobei der Antriebskopfabschnitt die Nockenantriebsabschnitte befestigt und in Richtung der Hin- und Herbewegung des Antriebskopfabschnitts hin und her bewegt, wenn sich der Antriebskopfabschnitt zum zusammendrückbaren Ventilabschnitt hin und von diesem weg bewegt, wobei der Antriebskopfabschnitt Führungsbahnabschnitte (62) enthält, die quer zur Richtung der Hin- und Herbewegung orientiert sind, und die Nockenantriebsabschnitte Gleitabschnitte (61) auf den Führungsbahnabschnitten enthalten und sich längs dieser zu den Preßverbindungen und den Preßblöcken hin und von diesen weg bewegen, wobei der Ventilkörperabschnitt unbewegliche, konvergente Wandabschnitte (11.1) enthält, die Nockenflächenabschnitte (66) definieren, die mit den Nockenantriebsabschnitten in Eingriff sind und die Nockenantriebsabschnitte zum zusammendrückbaren Abschnitt führen, wenn bei der Hin- und Herbewegung die Antriebsabschnitte durch den Antriebskopfabschnitt bewegt werden.
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