DE69413233T2 - Rohrkupplungen - Google Patents

Rohrkupplungen

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DE69413233T2 DE1994613233 DE69413233T DE69413233T2 DE 69413233 T2 DE69413233 T2 DE 69413233T2 DE 1994613233 DE1994613233 DE 1994613233 DE 69413233 T DE69413233 T DE 69413233T DE 69413233 T2 DE69413233 T2 DE 69413233T2
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    • F16L21/04Joints with sleeve or socket with elastic sealing rings between pipe and sleeve or between pipe and socket, e.g. with rolling or other prefabricated profiled rings in which sealing rings are compressed by axially-movable members

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Description

  • Diese Erfindung bezieht sich auf Rohrkupplungen und insbesondere auf Rohrkupplungen der Art, die zugerichtet sind, um ein flach (gerade) endendes Rohr mit einem anderen Rohr zu verbinden.
  • Es soll so verstanden werden, daß der Ausdruck "Rohr", wie er hier gebraucht wird, Rohr und Schläuche als solche einschließt und auch rohrartige Stücke und Fittings für ein Rohnetz, wie Bogen, Knie, "T"-Verbinder, Flansch-Adapter und Teile und Objekte, die an das Rohrnetz anzubringen sind, wie Ventile und Pumpen. Solche Rohre können Unterschiede in der Enden-Ausbildung haben und können z. B. gerade endend oder flanschartig endend sein.
  • Rohrkupplungen von der vorbezeichneten Art tragen gewöhnlich eine ringförmige Hülse, die das Ende des gerade endenden Rohres überlagert, ein Dichtungsstück, das im Gebrauch in einer ringförmigen Anordnung an einem Ende der Hülse um das gerade endende Rohr gelegt ist, und einen ringförmigen Druckflansch, der an einem Ende der Hülse angeordnet ist und zwar so, daß er axial gegen das Dichtungsstück durch Zusammenziehmittel gezogen wird, damit das Dichtungsstück in Dichtkontakt zwischen die Hülse und die äußere Peripherie des ebenendigen Rohres, das innerhalb der Hülse angeordnet ist, gezwungen wird.
  • Solche Rohrverbinder können beispielsweise hergestellt werden aus vorwiegend bearbeitbarem Eisen, Stahl oder Kunststoffmaterial; die Dichtungen bestehen aus einem geeigneten elastischen Material.
  • Rohrverbinder dieser Art werden oft zum Verbinden zweier gerade endenden Rohre verwendet, wobei Dichtungsstücke und Kompressionsflansche an beiden Enden der Hülse vorgesehen sind, und die Dichtziehmittel stellen gewöhnlich eine Verbindung zwischen den Flanschen her. Gewöhnlich sind solche Rohrobjekte zwei Rohre selbst oder z. B. ein Rohr und das gerade Ende eines Flansch-Adapters.
  • Die Paare der Druckflansche solcher Kupplungen können mit Zusammenziehmitteln versehen sein, die die Flansche zusammenziehen, und können Bolzen umfassen, die sich entlang der Länge der Hülse erstrecken und durch Öffnungen erstrecken, die in äußeren radialen Ausläufern der Flansche herum verteilt eingebracht sind, wobei jene Schraubbolzen an einem Ende mit einem Kopf versehen sind und am anderen eine Mutter tragen, so daß die Flansche zusammengezogen werden, wenn die Muttern auf den Bolzen angezogen werden. Alternativ können die Gegenflansche in oder auf die Enden der Hülse geschraubt sein.
  • Während solche Rohrkupplungen weit verbreitet sind, war historisch eine bestimmte Kupplungsgröße nur geeignet für einen begrenzten Außendurchmesserbereich von gerade endenden Rohren eingesetzt zu werden und zwar wegen der Beschränkungen die der Gebrauch eines axialverschieblichen ringförmigen Dichtungsstückes zwischen der inneren Wandfläche der Hülse und der äußeren Wandfläche des ebenendigen Rohres, die durch die Kupplung verbunden und abgedichtet werden sollten, mit sich bringt.
  • Versuche wurden unternommen, um den Bereich der Rohre zu erweitern, die von bestimmten Kupplungen verbunden werden konnten, durch Kupplungsentwürfe, die ringförmige Dichtungen mit großen Dichtungsvolumina hatten, so daß durch deren axiale Kompression eine beachtliche radial Verformung und Ausdehnung entstehen konnte, um einen abzudichtenden Ringraum beachtlicher Größe zwischen dem Inneren der Kupplung und dem abzudichtenden und zu verbindenden Rohr zu überbrücken. Jedoch Kostenbeschränkungen für das Dichtungsvolumen und Grenzen der vernünftig möglichen anwendbaren Druckkräfte auf die Dichtungen bringen immer noch eine merkliche Einschränkung des Bereichs der Rohrgrößen, die mit einer jeden Kupplung angepaßt werden kann, wogegen ein stets wachsender Bedarf für solche Kupplungen besteht, die für einen größeren Größenbereich von Rohren zugebrauchen sind. Außerdem treten technische Probleme zunehmend während er axialen Kompression durch ungleiche radiale Bewegung der Dichtungen und damit des Flansches um die Rohrachse auf, was zu ernsten Verbindungs- und Dichtigkeitsschwächen führt.
  • Es ist Aufgabe der vorliegenden Erfindung, die vorstehenden Probleme zu überwinden oder zumindest merklich zu mindern.
  • Gemäß der vorliegenden Erfindung wird ein Rohrverbinder vorgesehen, der eine ringförmige Hülse umfaßt, die beim Gebrauch mit einem ihrer freien Enden so angeordnet ist, daß sie ein Ende eines gerade endenden Rohres überlagert, damit sie durch eine Kupplung damit verbunden wird; das freie Ende der Hülse ist zu seinem Ende hin radial nach außen abgewinkelt; ein elastisches ringförmiges Dichtungsstück ist zumindest teilweise innerhalb des abgewinkelten freien Endes der Hülse angeordnet und dort mittels eines ringförmigen Druckflanschstückes gehalten; der Druckflansch hat einen Schildabschnitt vom freien Ende der Hülse axial weggerichtet liegend, und er erstreckt sich radial nach innen, und ein axial zur Hülse gerichtetes und deren freies Ende überlagerndes (Überwurf) Kragenteil erstreckt sich davon; das Dichtungsstück beinhaltet unter Entspannungsbedingung eine axial nach außen liegende Rückfläche, die im Gebrauch so angeordnet ist, daß sie eine axial nach innen gerichtete Stirnseite des sich ringförmigen radial nach innen erstreckenden Abschnittes des Flanschstückes berührt; eine radial innere Oberfläche erstreckt sich im wesentlichen axial nach innen in die Kupplung von der Dichtungsferse zur Dichtungsfußspitze, und eine geneigte Oberfläche erstreckt sich im wesentlichen zwischen den beiden vorgenannten Oberflächen des Dichtungsstückes, und diese ist im Gebrauch so angeordnet, daß sie die geneigte Oberfläche des freien Endes der ringförmigen Hülse berührt; die geneigte Oberfläche des Dichtungsstückes hat in der entspannten Stellung einen kleineren Winkel als die geneigte Oberfläche des freien Endes der Hülse in Bezug auf die Längsachse der Kupplung, und die Rückfläche der Dichtung kann radial nach innen gleiten auf der axial inneren Oberfläche des Schildabschnittes des Flansches, wobei deren radiale Einwärtsbewegung oder deren Tendenz sich zu bewegen durch einen Anschlag zwischen einem Absatzteil auf der Rückseite der Dichtung und der axial nach innengerichteten Fläche (Stufe) des Flanschstückes begrenzt ist, und Zusammenziehmittel sind mit dem Druckflanschstück verbunden, um in Gebrauch die Druckkraft auf die Dichtung auszuüben, um die Dickheit der Dichtung sicherzustellen.
  • Beim Gebrauch der Kupplung gemäß der Erfindung gibt es folgende Betriebsfolgen wenn eine Verbindung mit einem Rohr großen Außendurchmessers im Anwendungsbereich der Kupplung hergestellt wird:
  • Die Zusammenziehmittel erzeugen einen zunehmenden axialen Druck auf den Flansch, der diesen auf die Dichtung überträgt. Vermöge der verschiedenen Winkel zwischen der geneigten Oberfläche des freien Endes der ringförmigen Hülse und der geneigten Oberfläche der Dichtung neigt und deformiert die fortschreitende Bewegung die Dichtung (in dem seine Fußspitze axial und radial nach innen entlang der geneigten Oberfläche der Hülse gleitet), so daß dessen geneigte Oberfläche parallel zu geneigten Oberfläche der Hülse gerichtet ist, wenn genügend Bewegung möglich ist bevor die Fußspitze der Dichtung auf dem Rohr trägt. Wenn danach die Fußspitze der Dichtung immer noch nicht auf dem Rohr trägt, gleitet ihre geneigte Oberfläche herunter von der nun komplementär geneigten Oberfläche der Hülse bis die Fußspitze der Dichtung auf dem Rohr trägt, und gleichzeitig verformt sich die Ferse der Dichtung radial und axial nach innen, und die Dichtung gleitet radial nach innen an der inneren Oberfläche des Schildabschnittes herunter (um sich möglicherweise mit einem größeren Rohrdurchmesser zu dehnen), bis die radial innere Oberfläche der Dichtung mit der Fußspitze und mit der Ferse der Dichtung auf dem Rohr kontaktiert. Danach wird jede weitere axiale Kraft, die durch die Zusammenziehmittel aufgebracht wird, durch den Flansch einen dauernden "Quetsch"-Druck auf die Dichtung ausüben, damit sie zwischen den betreffenden Teilen der Kupplung und der äußeren Oberfläche des Rohres mit dem großen Durchmesser abdichtet.
  • Mit einem Rohr von kleinem Außendurchmesser in einer Kupplungsart ist die betriebliche Folge gewöhnlich, wie oben mit Bezug auf einen großen Außendurchmesser beschrieben, ausgenommen, daß in diesem Fall nach dem Neigen, Gleiten und Verformen der Dichtung, so daß deren ge neigte Oberfläche parallel zur geneigten Oberfläche der Hülse ist, eine merklich größere radiale einwärts gerichtete Bewegung der Spitze der Dichtung durch eine beträchtliche Bewegung der Zusammenziehmittel und des Flansches, wobei die geneigte Oberfläche der Dichtung an der komplementär geneigten Oberfläche der Hülse herabgleitet, erzeugt wird. Zur gleichen Zeit während dieser axialen und radial einwärtigen Bewegung der Fußspitze der Dichtung gleitet die Rückseite der Dichtung auf der inneren Oberfläche des Schildteiles in einem größeren Maße nach innen als bei einem Rohr mit großem Außendurchmesser, und die Bewegung kann so sein, daß sie fortdauert, bis eine weitere Bewegung durch eine Berührung zwischen dem Absatz an der Rückseite der Dichtung und der axial inneren Oberfläche (Stufe) des Flanschstückes verhindert ist. Danach wird unter fortdauernder Kompression die Fußspitze der Dichtung auf die äußere Oberfläche des Rohres mit niedrigem Durchmesser unter ansteigenden Kontaktdruck gezwungen.
  • Der Betrieb der Verbinders reduziert ergänzend zur Ermöglichung einer Abdichtung in einer beachtlichen Bereichsbreite von Außendurchmessern ganz wesentlich die Gefahr einer ungleichen axialen und radialen Bewegung der Dichtung während der Flanschzusammenziehung, weil die anfängliche Bewegung (die die überwiegende Bewegung ist) der Dichtung sowohl axial als radial unter der Flanschzusammenziehung bei begrenztem Reibungswiderstand verhältnismäßig leicht ist, wenn die Dichtung sich neigt sowohl radial und axial nach innen gleitet, bevor sie schwerer wird, sobald die zueinandergehörigen geneigten Oberflächen der Hülse und der Dichtung parallel sind, wonach die radial einwärts gerichtete Bewegung der Ferse der Dichtung möglich wird. Diese Ereignisfolge führt unausweichlich zu einem viel geringeren Risiko ungleiche endgültige Positionen der Dichtung und damit der Flansche bei einer fertigen Verbindung zu erreichen.
  • Es wird aus dieser Funktionsbeschreibung leicht entnommen, daß die verschieden geneigten Oberflächen der Dichtung und der Hülse und die Leichtigkeit der nach innen gerichteten radialen Bewegung der Ferse der Dichtung wichtige Aspekte der vorliegenden Erfindung sind.
  • Weiterhin unterstützen die gegenseitig sich berührenden Absätze auf der Rückseite der Dichtung und dem Schildteil des Flansches stark die allgemeine Zentrierung der Dichtung innerhalb der Kupplung, wodurch sie die Zentrierung der Kupplung selbst auf einem Rohr stattfindet; dies wird besonders offensichtlich auf einem Rohr geringen Außendurchmessers einer Kupplungsart. Dies hat den Vorteil, daß jeglicher unannehmbar plazierter Dichtungsaustritt an irgend einem Punkt um die Dichtung zwischen dem Flansch und dem zu koppelnden Rohr vermieden wird, welcher Austritt ansonsten unausweichlich zu einem Frühausfall der Kupplung führen würde.
  • Die Verbinder nach der Erfindung sind zur Verbindung zweier gerade endenden, aneinanderstoßenden Rohre vorgesehen und sollten deshalb Druckflansche, Dichtungspackungen und Dichtmittel an jedem Ende einer doppelendigen Hülse umfassen, die beidendig nach außen ansteigende Enden hat.
  • Die Erfindung umfaßt in ihrem Aspekt einen Rohverbinder, wie hier definiert, der auf mindestens ein gerade endendes Rohr montiert ist.
  • Wenn der Verbinder für zwei aneinanderstoßende gerade endende Rohre vorgesehen ist, umfassen die Dichtziehmittel Bolzen und Schrauben, sie sich zwischen radial nach außen gerichteten Abschnitten der Druckflansche erstrecken, die an jedem Ende der endseitig offenen Hülse sitzen.
  • Die im wesentlichen axiale Oberfläche der Dichtung, die das Rohr berührt, kann mit einer Vielzahl von Rippen versehen sein, um eine Vielzahl von Hochdruck-Kontaktlinien zur Unterstützung des Dichtens zu bieten.
  • Damit die Erfindung noch besser verstanden wird, wird nun eine Ausführung beispielhaft mit Bezug auf die anliegende Zeichnungen beschrieben.
  • Fig. 1 zeigt eine Kupplung nach der Erfindung, die auf der linken Seite eine Verbindung mit einem Rohr in ihrem Verbindungsbereich mit großem Außendurchmesser bildet und auf der rechten Seite eine Verbindung mit in ihrem Verbindungsbereich einem Rohr kleineren Außendurchmessers bildet;
  • Fig. 2a) und b) veranschaulichen schematisch einen Teil der Verfahrensfolge des Verbindens auf einem großen Rohr;
  • Fig. 3a), b) und c) zeigen schematisch einen Teil der Verbindungs-Verfahrensfolgen auf einem kleinen Rohr.
  • Betrachtet man die Figuren sieht man eine Kupplung 1, die eine beidseitig offen endige Hülse 2 umschließt, die auswärts gerichtet ausgestellte Enden 13, 14 hat und sich über die gegeneinander gerichteten zu verbindenden zwei Rohre 3, 4 erstreckt. Das Rohr 3 zur linken hat einen großen Außendurchmesser im Bereich der mit den Erfindungsmitteln zu verbindenden Rohre, während das Rohr 4 rechts einen kleinen Außendurchmesser im Bereich der Rohre hat, die mittels der Kupplung der speziell gezeichneten Größe zu verbinden sind.
  • An beiden Seiten der Hülse 2 ist ein Druckflanschstück 5, 6 vorgesehen, das jeweils einen radial nach innen gerichteten Schildbereich 7, 8 umfaßt, dessen innere Front mit der Rückfront einer Dichtung 9, 10 in Berührung steht, wie weiter beschrieben ist. Jedes Flanschstück umfaßt auch einen axial nach innen sich erstreckenden Kragenteil (Überwurf) 11, 12 mit ringförmiger Gestalt, das die auswärts geneigten Enden 13, 14 der Hülse 2 überlagert. Endlich gibt es einen radial nach außen gerichteten Bereich 15, 16 an jedem Flanschstück, das mit einer Anzahl von Bohrungen 17, 18 (eine ist an jedem Ende nur gezeigt) versehen ist, durch die Bolzen 19 zum Zusammenziehen mit den Muttern 20 gesteckt sein können, um axialen Druck auf die Kupplung zu bringen, um die Verbindung herzustellen.
  • In dem Spalt zwischen dem Rohr 3, 4 ist an jedem Ende 13, 14 der Hülse 2 und der axial inneren Oberfläche 21, 23 des Schildes 7, 8 des Flansches je eine Dichtung 9, 10 angeordnet, die allgemein gesprochen den Querschnitt eines rechtwinkligen Dreiecks hat, obwohl im Detail wesentliche Abweichungen von dieser Gestalt bestehen, wie beschrieben ist.
  • Jede Dichtung 9, 10 hat eine Rückseite 23, 24, die, obwohl sie grundsätzlich senkrecht zu Kupplungsachse steht die Gestalt zweier Stufen hat, die durch einen Absatz 25, 26 abgesetzt sind. Axial nach innen erstreckt sich von der rückwärtigen Fläche und zwar von deren radial inneren Kante (der Ferse der Dichtung) eine Rohranlagefläche 27, 28, die vier ringförmige, nach innen gerichtete Rippen 29 für einen verbesserten Dichtungskontakt mit dem Rohr 3, 4 aufweist, das dadurch abgedichtet werden soll. Die Rückseitenfläche der Dichtung wendet sich an seinem radial äußeren Ende in eine sich im wesentlichen axial erstreckende Oberfläche 30, 31, die weiter in eine geneigte Oberfläche 32, 33 übergeht und in eine Fußspitze der Dichtung an deren axial inneren Ende endet.
  • Nach dem Zusammenstecken der Hülse 2 und der Dichtungen 9, 10 und der Druckflanschstücke 5, 6 um die zwei Rohre 3, 4, die mit der Kupplung 1 der Erfindung verbunden werden sollen, und nach dem Anziehen der Muttern 20 und der Schrauben 19, die da herum verteilt sind, ist die Verbindung 2 um die zwei Rohre 3, 4 merklich verschieden an jedem Ende.
  • Die wesentliche Verfahrensfolge des Verbindens beim Bilden der Verbindung mit dem Rohr großen Durchmessers und dem Rohr kleinen Durchmessers ist ganz allgemein vorstehend beschrieben.
  • Betrachtet man die Dichtung am linken Ende der Fig. 1 und bezieht sich auf Fig. 2a) und b), die die Verfahrensfolge zeigen, um diese Stellung zu erreichen mit dem gerade endenden Rohr 3 großen Außendurchmessers, kann man in Fig. 2a) sehen, daß das ansteigende Ende 13 der Hülse, die einen Winkel in der Größenordnung von 40º zur Kupplungsachse aufweist, die Fußspitze 34 der geneigten Oberfläche 32 der Dichtung 9 berührt, die eine Neigung in der Größenordnung von 30º zur Kupplungsachse hat. Von dem derartigen Unterschied der Neigungen wird nachweislich erbracht, daß durch die axiale Kraft des Schildabschnittes 7 des Flanschstückes die Dichtung 9 durch das geneigte Ende 13 der Hülse 2 infolge der Axialkraft die von dem Flanschstück 5 auf die Dichtung ausgeübt wird, axial und radial nach innen geneigt und gequetscht wird bis die Dichtungsfußspitze 34 auf dem Rohr 3 trägt, wie in Fig. 2b) gezeigt ist. Danach wird die Ferse der Dichtung entlang dem Schildabschnitt 7 des Flansches radial nach innen gedrückt, was wieder dessen Tragen auf dem Rohr 3 an diesem Ende verstärkt. Die Abdichtung der Dichtung um das Rohr ist also ohne große Bewegung der Dichtung 9 zusätzlich durch die Kompressionsbewegung erreicht worden, die von der darauf einwirkende Druckkraft herrührt.
  • Die Lage, die die Dichtung am rechten Ende der Kupplung in Fig. 1 zeigt, ist jedoch völlig anders. In Bezug auf Fig. 3a) sieht man, daß die axiale Kraft, die auf die Rückseite 24 der Dichtung von der axial inneren Fläche 22 des Schildabschnittes 8 des Flanschstückes 6 rührt, die Dichtung zuerst neigt und die Spitze 35 der Dichtung an der geneigten Fläche der Hülse radial und axial nach innen herabgleiten läßt bis die Neigung der geneigten Fläche 33 der Dichtung 10 gleich der des geneigten Endes 14 der Hülse ist (s. Fig. 3b)), wonach die Dichtung 10 mit der Rückseite 24 radial nach innen wandert, wobei sie auf der axial inneren Seite des Schildes 8 radial nach innen gleitet (wie in Fig. 3c) gezeigt) bis die Fußspitze 35 der Dichtung 10 auf dem Rohr 4 aufliegt und der Absatz 26 der Dichtung 10 auf einer axial nach innen gerichteten Stufe 36 des Schildabschnittes des Flanschstückes 6 aufliegt, die jede weitere radial nach innen gerichtete Bewegung der Rückseite 4 der Dichtung 10 begrenzt und außerdem jede Neigung hindert aufgrund von Druck in dem Rohr die Dichtung durch den Spalt herauszudrücken, der das radial innere Ende des Schildes 8 von der äußeren Oberfläche des Rohres 4 trennt. Der Flansch 5 hat eine entsprechende Schulter (Stufe) 37. In der gezeigten Anordnung bringt die Abdichtung zwischen der Spitze 35 der Dichtung 10 und dem Rohr 4 gleichermaßen eine dichte Verbindung mit der Kupplung, so daß insgesamt eine befriedigend dichte Verbindung zwischen den zwei aneinanderstoßenden Rohren 3, 4 und der Kupplung 1 erreicht ist.
  • Es versteht sich, daß das vorstehende nur beispielhaft für Kupplungen und Verbindungen ist, die damit nach der Erfindung gebildet werden und daß Änderungen einfach daran vorgenommen werden können, ohne von der Anspruchsbedeutung abzuweichen. So können zum Beispiel die ansteigenden Enden der Hülse Abschnitte umfassen, die verschiedene Neigungswinkel haben, oder teilweise gerundet sind, um eine veränderliche Neigung zu bieten.

Claims (5)

1. Rohrverbinder (1) mit einer ringförmigen Hülse (2), die im Gebrauch so angeordnet ist, daß ein freies Ende derselben ein Ende eines plan endenden Rohres (3, 4), das mit dem Verbinder verbunden werden soll, überlagert; das freie Ende (13, 14) der Hülse ist radial nach außen zu einem Ende hin ansteigend ausgebildet; ein elastischer Dichtungsring (9, 19) ist zumindest teilweise innerhalb des ausgestellten freien Endes (13, 14) der Hülse angeordnet und dort in seiner Lage gehalten mittels eines ringförmigen Druckflansches (5, 6); der Druckflansch hat ein Schildteil (7, 8), das axial außerhalb des freien Endes der Hülse liegt und sich radial nach innen erstreckt, um einen sich axial nach innen erstreckenden Kragenteil (11, 12), der das freie Ende der Hülse überlagert; in einem entspannten Zustand weist die Dichtung eine axial nach außen gerichtete Rückenfläche (23, 24) auf, die in Gebrauch so angeordnet ist, daß sie eine axial nach innen gerichtete Stirnfläche des ringförmig radial nach innen sich erstreckenden Teiles des Flansches (5, 6) berührt; eine radial innere Oberfläche (27, 28) erstreckt sich von einer Dichtungsferse zu einer Dichtungsfußspitze (34, 35) im wesentlichen axial nach innen in die Kupplung, und eine geneigte Oberfläche (32, 33) erstreckt sich im wesentlichen zwischen den beiden vorgenannten Oberflächen der Dichtung, und die geneigte Oberfläche ist bei Gebrauch so angeordnet, daß sie die geneigte Oberfläche des freien Endes der ringförmigen Hülse berührt; die geneigte Oberfläche der Dichtung hat in der entspannten Stellung, bezogen auf die Längsachse des Verbinders, einen kleineren Winkel als die ansteigende Oberfläche des freien Endes der Hülse, und die Rückenfläche der Dichtung kann radial einwärts auf der axial inneren Oberfläche des Schildteiles des Flansches gleiten, wobei das radial einwärtige Gleiten oder die Tendenz dazu durch ein Anschlagen von Schulterteilen auf der Rückenfläche der Dichtung und der axial inneren Fläche des Flansches begrenzt ist, und Zusammenziehmittel (19, 20) sind mit dem Druckflansch verbunden, um im Gebrauch eine axiale Druckkraft auf die Dichtung auszuüben, um das Abdichten der Dichtung sicherzustellen.
2. Rohrverbinder nach Anspruch 1, zum Verbinden zwei aneinanderstoßender gerade endende Rohre; der Verbinder umfaßt Druckflansche, Dichtungen und Zusammenziehmittel an jedem Ende einer zweiendigen Hülse, deren innere Oberfläche an jedem Ende auswärtsgerichtet abgewinkelt ist.
3. Rohrverbinder nach Anspruch 2, wobei die Zusammenziehmittel Bolzen oder Schrauben sind, die sich zwischen radial nach außen erstreckenden Abschnitten der jeweiligen Druckflansche erstrecken, die an jedem Ende der offen endenden Hülsen angeordnet sind.
4. Rohrverbinder nach einem der vorstehenden Ansprüche, wobei die das Rohr berührende, im wesentlichen axiale Oberfläche der Dichtung mit mehreren Rippen (Vorsprüngen) versehen ist, um eine Vielzahl von Hochdruckkontakten zu schaffen, um die Dichtigkeit zu unterstützen.
5. Rohrverbindung mit einem Rohrverbinder entsprechend einem der vorstehenden Ansprüche.
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8328 Change in the person/name/address of the agent

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