DE69413609T2 - Wasserdichte Klauenkupplung für Spundbohle - Google Patents

Wasserdichte Klauenkupplung für Spundbohle

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DE69413609T2
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claw
seal
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sheet piles
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ArcelorMittal Belval and Differdange SA
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Arbed SA
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    • E—FIXED CONSTRUCTIONS
    • E02—HYDRAULIC ENGINEERING; FOUNDATIONS; SOIL SHIFTING
    • E02D—FOUNDATIONS; EXCAVATIONS; EMBANKMENTS; UNDERGROUND OR UNDERWATER STRUCTURES
    • E02D5/00—Bulkheads, piles, or other structural elements specially adapted to foundation engineering
    • E02D5/02—Sheet piles or sheet pile bulkheads
    • E02D5/14—Sealing joints between adjacent sheet piles

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Structural Engineering (AREA)
  • Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
  • General Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
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  • Paleontology (AREA)
  • Civil Engineering (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Bulkheads Adapted To Foundation Construction (AREA)
  • Structure And Mechanism Of Cameras (AREA)
  • Telephone Set Structure (AREA)
  • Sheet Holders (AREA)
  • Revetment (AREA)

Description

    WASSERDICHTE KLAUENKUPPLUNG FÜR SPUNDBOHLE
  • Die Wände von Spundbohlen sind aus einer Vielzahl von Stahlprofilen zusammengebaut, die durch ineinandergreifende Klauen miteinander verbunden sind. Diese ineinandergreifenden Klauen weisen ein gewisses Spiel auf, damit sie beim Zusammenbau der Spundbohlenwand ineinander gleiten können. Wegen dieses Spiels sind die Klauen der Spundbohlen nur unter gewissen Bedingungen wasserdicht.
  • Wenn für die Spundbohlenwand eine vollständige oder möglichst gute Wasserdichtheit gefordert wird, müssen zusätzliche Abdichtungsmaßnahmen für die Klauen vorgesehen werden.
  • Wie in der veröffentlichten deutschen Patentanmeldung DE-OS 2142 957 beschrieben ist, wurde versucht, die Wände von Spundbohlen dadurch abzudichten, daß auf der Baustelle vor dem Einrammen der Spundbohlen eine Masse in eine Klaue der Spundbohlen eingespritzt wird, wobei diese Masse im flüssigen Zustand aufgebracht wird und sich in Form von Schaum mit elastischer Konsistenz verfestigt. In alternativer Weise kann man sich an die veröffentlichte deutsche Patentanmeldung DE-A-27 22 978 halten, gemäß der eine scherfeste Dichtung in der einzuschiebenden Klaue gebildet wird, indem ein geeignetes Produkt in die Klaue eingespritzt wird, und dieses Produkt dabei mittels einer mobilen Vorrichtung gleichmäßig verteilt wird, wobei dem Produkt die gewünschte Form gegeben wird. Da diese Dichtungen sehr empfindlich sind, können die Spundbohlen nur durch Einrammen und nicht mittels Vibrationen eingetrieben werden. In dem deutschen Patent DE-PS-38 15 236- C2 wird ein Verfahren beschrieben, das auf der Baustelle eingesetzt werden kann, und das wie folgt angewandt wird: Vor dem Eintreiben eines Spundbohlenelements wird ein Kleber in die nicht eingeschobene Klaue eingebracht, und dann wird die Kammer dieses Teils der Klaue mit einem Kalibrierungselement verschlossen, um den Kleber zu schützen und das Eindringen von Erde in die Klaue zu verhindern, und nach dem Einrammen, wenn die gewünschte Eintreibtiefe einmal erreicht ist, wird das Kalibrierungselement herausgezogen.
  • Gemäß der veröffentlichten deutschen Patentanmeldung DE-OS-27 00 414 wird eine Dichtung auf diejenige der Flächen der Klaue aufgebracht, bei der ein Überdruck oder eine andere vergleichbare Einwirkung zu erwarten ist.
  • Die obenerwähnten Prozesse haben den Nachteil, daß die Dichtung letzten Endes nur eine geringe Scherfestigkeit aufweist. Beim Eintreiben der Spundbohlen, entweder durch Einrammen oder mittels Vibrationen, reiben die Klauen aufeinander, und die Dichtungen werden durch Abhobeln zumindest teilweise zerstört.
  • In der europäischen Patentanmeldung EP 0 264 527 wird ein System von wasserdichten Klauen für aus Kunststoff preßgeformte Wände beschrieben, die in einen in der Erde angebrachten Spalt, der vorher mit Bentonit gefüllt wurde, eingeführt werden. Die Klauen für diese preßgeformten Wände weisen Nuten auf, in denen eine Dichtung angebracht wird, bevor die Klauen ineinandergeschoben werden.
  • Das Ziel der vorliegenden Erfindung ist, Spundbohlenklauen zu verwirklichen, die mit einer Dichtung versehen sind, die widerstandsfähig gegen Abhobeln beim Ineinanderschieben der Klauen ist.
  • Die erfindungsgemäße Lösung besteht in einer wasserdichten Klaue für Spundbohlen, die durch mindestens eine Nut gekennzeichnet ist, die innerhalb der Klaue gelegen ist, und in der mindestens eine Dichtung untergebracht ist.
  • Einer der hauptsächlichen Vorteile der vorliegenden Erfindung ist, daß die Dichtung in einer Nut gelegen ist. Sie ist daher vor dem Abscheren und dem Abhobeln beim Ineinanderschieben der Spundbohlenklauen geschützt.
  • Gemäß einer vorteilhaften ersten Ausführungsform besteht die verwendete Dichtung aus einem aufblähbaren oder expandierbaren Material.
  • Einer der Vorteile einer in einer Nut gelegenen, aufblähbaren oder expandierbaren Dichtung ist, daß nach der Anbringung der Spundbohlenwand die Dichtung, während sie sich ausdehnt oder aufbläht, fest gegen die gegenüberliegende Wand gepreßt wird, und so die Dichtheit der Klaue verbessert. Diese Dichtung kann in dem Werk, in dem die Spundbohlen hergestellt werden, oder auch auf der Baustelle vor dem Ineinanderschieben der Spundbohlen aufgebracht werden.
  • Gemäß einer weiteren Ausführungsform hat die verwendete Dichtung die Form eines Bandes, vorzugsweise aus einem elastischen Material, wie Gummi. Die verwendete Dichtung kann auch aus einem pastenartigen Material bestehen. Im Prinzip eignen sich aller herkömmlichen Dichtungen.
  • Gemäß noch einer weiteren Ausführungsform wird eine Dichtungsaufnahme in den zwei aneinandergrenzenden Seiten der Klaue vorgesehen. Auf diese Weise kann die radiale Dicke der Dichtung erhöht werden, und die versperrte Länge, durch die das Wasser hindurchfließen muß, ist größer, wodurch die Dichtheit der Klaue erhöht wird.
  • Vorzugsweise wird auf der äußeren Seite der Spundbohlenklaue eine Zunge oder eine Verdickung vorgesehen, die eine Überdicke bildet. Auf diese Weise ist die Dicke des Materials, das die Klaue bildet, an der Stelle, wo sich die Nut befindet, nicht geringer, wodurch die Bildung einer bevorzugten Bruchstelle innerhalb der Klaue vermieden wird.
  • Gemäß einer weiteren Ausführungsform kann auch eine Zunge oder eine Verdickung auf einer Seite innerhalb der Klaue gebildet werden. Der von der Zunge gebildete Vorsprung begrenzt dann zwei Dichtungsaufnahmen, und zwar eine auf jeder Seite der Zunge. Die Zunge schützt die Dichtungen vor dem Abscheren beim Ineinanderschieben der Spundbohlenklauen.
  • Weitere Merkmale der Erfindung werden, ohne die Erfindung zu begrenzen, unter Bezugnahme auf die beigefügten Zeichnungen beschrieben, die Folgendes darstellen:
  • - Die Fig. 1 ist eine Schnittansicht eines Klauenpaars aus zwei ineinandergreifenden Spundbohlenklauen.
  • - Die Fig. 2 ist eine Schnittansicht einer Spundbohlenklaue gemäß einer bevorzugten ersten Ausführungsform.
  • - Die Fig. 3 ist eine Schnittansicht einer Spundbohlenklaue gemäß einer bevorzugten weiteren Ausführungsform.
  • Die Fig. 1 gibt eine Schnittansicht von zwei Spundbohlen 10, 12 wieder, von denen jede mit einer Klaue 14, 16 versehen ist, wobei die Klauen ineinandergreifen. Eine Dichtung 18 ist in einer in den Klauen 14, 16 gebildeten Nut 20 untergebracht. Die Dichtung 18 der Klaue 14 wird fest gegen die Klaue 16 gepreßt, und die Dichtung 18 der Klaue 16 wird gegen die Klaue 14 gepreßt. Es kann also keine Flüssigkeit zwischen den Klauen der Spundbohlen hindurchfließen. Die Dichtung 18 durch die Nut 20, in der sie untergebracht ist, vor dem Abscheren beim Ineinanderschieben der Klauen 14, 16 geschützt.
  • Bei der Klaue 14 ist eine Zunge 22 auf der zu der Nut 20 dieser Klaue entgegengesetzten Seite gelegen, so daß eine gleichmäßige Dicke der Wand bei der ganzen Klaue 14 gewährleistet ist, wodurch die Bildung einer bevorzugten Bruchstelle innerhalb der Klaue vermieden wird.
  • Die Fig. 2 gibt eine weitere Ausführungsform einer Klaue 14 einer Spundbohle 10 wieder, wobei zwei Nuten 24, 26 auf zwei aneinandergrenzenden Seiten der Klaue 14 vorgesehen sind. In jeder dieser Dichtungsaufnahmen ist eine Dichtung 28 untergebracht. Auf der entgegengesetzten Seite der Nuten 24, 26 sind Verstärkungszungen 22 vorgesehen, um die mechanische Stabilität der Klaue 14 zu erhöhen.
  • Die Fig. 3 gibt eine bevorzugte weitere Ausführungsform wieder. Eine Spundbohle 10 ist mit einer Klaue 14 versehen, in der zwei Dichtungsaufnahmen 30, 32 für Dichtungen 34 auf derselben Seite der Klaue vorgesehen sind. Eine Zunge 36, die in der Mitte einer Seite der Klaue einen Vorsprung bildet, erzeugt zwei Dichtungsaufnahmen 30 und 32, in denen die Dichtungen 34 untergebracht sind. Die Zunge 36 schützt die Dichtungen 34 vor dem Abscheren und/oder dem Abhobeln beim Ineinanderschieben der Spundbohlen.

Claims (7)

1. Wasserdichte Klaue für Spundbohlen (10) gekennzeichnet durch mindestens eine Nut (20) im Innern der Klaue (14) und in der mindestens eine Dichtung (18) eingebettet ist, so daß eine dichte Verbindung gebildet wird wenn die Klaue in eine Klaue von einer benachbarten Spundbohle eingefädelt ist.
2. Klaue gemäß Anspruch 1, gekennzeichnet durch mindestens eine dehnbare Dichtung (18) in mindestens einem durch die Nut gebildeten Gehäuse (20).
3. Klaue gemäß einem der Ansprüche 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Dichtung (18) aus einem wasserschwellbaren Material gebildet ist.
4. Klaue gemäß Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Dichtung (18) ein Band aus elastischem Material ist.
5. Klaue gemäß Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Dichtung (18) ein pastenartiges Material ist.
6. Klaue gemäß einem der Ansprüche 1 bis 5, gekennzeichnet durch eine Verdickungszunge (22) in der Klaue auf der gegenüberliegenden Seite der Nut.
7. Klaue gemäß einem der Ansprüche 1 bis 5, gekennzeichnet durch eine Zunge (36), die einen Vorsprung bildet und somit zwei Gehäuse (30, 32) entlang die innere Seite der Klaue (14) bildet.
DE69413609T 1993-07-07 1994-05-06 Wasserdichte Klauenkupplung für Spundbohle Expired - Lifetime DE69413609T2 (de)

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EP (1) EP0633359B1 (de)
AT (1) ATE171746T1 (de)
CZ (1) CZ161294A3 (de)
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LU (1) LU88367A1 (de)
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