DE69414111T2 - Verfahren zur kühlmediumversorgung zu einer topfschleifscheibe und topfschleifscheibe zu dessen durchführung - Google Patents

Verfahren zur kühlmediumversorgung zu einer topfschleifscheibe und topfschleifscheibe zu dessen durchführung

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Description

    Technisches Gebiet
  • Die vorliegende Erfindung betrifft ein Verfahren zum Schleifen von Knöpfen einer Gesteinsbohrspitze, während man einer Topfschleifscheibe Kühlmedium zuführt, wobei diese Topfschleifscheibe einen Schaft einschließt, der drehbar in einer Schleifmaschine befestigt ist, und ein Verschleißteil mit einer Vertiefung besitzt, wobei diese Vertiefung das Schleifen der Knöpfe durchführt. Die Erfindung betrifft auch eine Topfschleifscheibe, die dazu bestimmt ist, drehbar in einer Schleifmaschine befestigt zu werden, wobei diese Topfschleifscheibe das Schleifen von Knöpfen einer Gesteinsbohrspitze durchführt, die Topfschleifscheibe einen Schaft und ein Verschleißteil einschließt und das Verschleißteil eine Vertiefung hat.
  • Stand der Technik
  • Beim Schleifen von Sinterkarbidknöpfen einer Bohrerspitze wird normalerweise eine Topfschleifscheibe des oben beschriebenen Typs verwendet. Das Verschleißteil einer solchen Topfschleifscheibe hat gewöhnlich eine Schleifmittelschleifoberfläche, die oftmals körnigen Diamant aufweist. Das Schleifen von Sinterkarbidknöpfen erzeugt jedoch sowohl Wärme als auch Schleifmittelabfall in solchem Umfang, daß es erforderlich ist, die Topfschleifscheibe und die Knopfspitze zu kühlen und die Abfälle wegzuspülen. Die bekannte Technik für ein solches Kühlen besteht darin, Kühlmedium, normalerweise Wasser, durch die Schleifmaschine und axial durch die Topfschleifscheibe zuzuführen, um das zuzugebende Kühlmedium in dem Bereich vorzusehen, wo das Verschleißteil der Topfschleifscheibe an dem freien Ende des Knopfes angreift. Dies bedeutet, daß das Kühlmedium durch die Schleifmaschine zu dem hinteren Ende des Schaftes der Topfschleifscheibe und dann axial durch den Schaft der Topfschleifscheibe zu dem freien Ende des Verschleißteils geführt werden muß. Es läßt sich sofort realisieren, daß das Vorsehen einer Einrichtung für eine solche Kühlmediumzufuhr vom Standpunkt der Gestaltung eine Beschränkung darstellt, d. h. beim Gestalten der Schleifmaschine eine Menge an Aufmerksamkeit der Führung des Kühlmediums durch die Schleifmaschine geschenkt werden muß und folglich die Maschine relativ kompliziert wird.
  • Die GB-A-2,008,997 beschreibt eine Maschine zum Schleifen von Knöpfen einer Gesteinsbohrspitze. Die Maschine hat ein Schleifrad mit einer großen Verschleißoberfläche infolge eines konkaven Profils. Das Schleifrad dürfte nach dem Verschleiß auszutauschen sein, was ein kompliziertes Verfahren besonders in einem Bergwerk ist.
  • Zusammenfassung der Erfindung
  • Die Idee der vorliegenden Erfindung ist es, ein Verfahren zum Schleifen von Knöpfen des Gesteinsbohrmeißels bereitzustellen, während man Kühlmedium zu einer Topfschleifscheibe führt, wobei die Topfschleifscheibe so gestaltet ist, daß das Kühlmedium nicht über das Hinterende des Schaftes, d. h. über die Schleifmaschine, zugeführt wird. Stattdessen wird das Kühlmedium der Topfschleifscheibe zugeführt, ohne in die Schleifmaschine einzutreten. Die Idee der vorliegenden Erfindung wird durch ein Verfahren zum Schleifen von Knöpfen eines Gesteinsbohrmeißels nach Anspruch 1 und eine Topfschleifscheibe, die die Merkmale des Anspruchs 4 hat, realisiert.
  • Beschreibung bevorzugter Ausführungsformen
  • Nachfolgend werden zwei Ausführungsformen einer Topfschleifscheibe nach der vorliegenden Erfindung beschrieben, wobei Bezug genommen wird auf die beiliegende Zeichnung, worin Fig. 1 eine teilweise geschnittene Seitenansicht der ersten Ausführungsform der Topfschleifscheibe nach der vorliegenden Erfindung zeigt, Fig. 2 eine teilweise geschnittene Seitenansicht einer zweiten Ausführungsform der Topfschleifscheibe nach der vorliegenden Erfindung zeigt und Fig. 3 eine teilweise geschnittene Ansicht einer dritten Ausführungsform der Topfschleifscheibe nach der vorliegenden Erfindung zeigt.
  • Die Topfschleifscheibe 10 nach Fig. 1 enthält einen Schaft 12, ein Verschleißteil 14 und einen Zwischenabschnitt 16, der den Schaft 12 und das Verschleißteil 14 überbrückt. Vorzugsweise sind der Schaft 12 und der Zwischenabschnitt 16 einstückig. Das Verschleißteil 14 ist mit dem Zwischenabschnitt 16 auf eine geeignete Weise, vorzugsweise durch Löten, verbunden. Innerhalb der vorliegenden Erfindung ist es jedoch auch möglich, daß das Verschleißteil 14 mit dem Zwischenabschnitt 16 aus einem Stück besteht. Die Topfschleifscheibe 10 ist symmetrisch, wie rotationssymmetrisch in Bezug auf ihre Längsmittelachse 18.
  • Das freie Ende des Verschleißteils 14 hat eine Vertiefung 20 in der Form eines Segmentes einer Kugel, wenn die Knöpfe ein halbkugelförmiges freies Ende haben. Wenn die Knöpfe jedoch ballistische oder kegelförmige freie Enden haben, hat die Vertiefung natürlich eine entsprechende Form. Diese Vertiefung 20 ist dazu bestimmt, an dem freien Ende eines Knopfes, welches dem Schleifen unterworfen wird, anzugreifen und mit ihm zusammenzuwirken. Der Knopf besteht vorzugsweise aus Sinterkarbid, und die Vertiefung 20 ist mit einem Schleifmaterial ausgestattet, vorzugsweise mit Diamant, der in der Form einer Matrix vorliegen kann. Wenn das Verschleißteil 14 aus einem Stück mit dem Zwischenabschnitt 16 besteht, d. h. der Verschleißteilrohling aus Stahl besteht, kann es zweckmäßig sein, eine Diamantschicht mit dem Verschleißteilrohling galvanisch aufzubringen oder auf andere geeignete Weise zum Anhaften zu bringen.
  • In seinem oberen Teil ist der Zwischenabschnitt 16 der Topfschleifscheibe 10 mit einem Schlüsselhandgriff 19 versehen, der mit Antriebseinrichtungen der Schleifmaschine zusammenwirkt, um die Topfschleifscheibe 10 zu drehen. Der Zwischenabschnitt 16 ist weiterhin mit einer ringsumlaufenden Außennut 22 versehen, die in axialer Richtung der Topfschleifscheibe 10 eine bestimmte Ausdehnung hat. Vorzugsweise ist die Tiefe der Außennut 22 konstant. Ein erstes Loch 24 mit radialer Richtung erstreckt sich zwischen dem Boden der Außennut 22 und dem Bereich der Längsmittelachse 18. Ein zweites Loch 26 mit axialer Richtung erstreckt sich zwischen dem Bereich des inneren Endes des ersten Loches 24 und dem Boden der Vertiefung 20. Das erste und zweite Loch 24, 26 stehen im dem Bereich ihrer Enden miteinander in Verbindung.
  • In der ringsumlaufenden Außennut 22 ist ein Ring 28 von flexiblem Material, zum Beispiel Kunststoff oder Gummi, befestigt. Die Höhe des Ringes 28 ist etwas kleiner als die Höhe der Nut oder im wesentlichen gleich wie diese. Der Innenumfang des Ringes 28 ist mit einer ringsumlaufenden Innennut 30 versehen. In dem Bereich einer Berührung zwischen dem Boden der Außennut 22 und dem Innenumfang des Ringes 28 ist dieser Ring 28 mit entgegengesetzten Zungen 32 versehen, die im aktiven Zustand eine Dichtwirkung gegen den Boden der Außennut 22 ausüben. In seiner befestigten Position bedeckt der Ring 28 die Öffnung des Loches 24.
  • Die inneren Abmessungen und Toleranzen der Nut 22 und des Ringes 28 müssen natürlich in solcher Weise aneinander angepaßt sein, daß, wenn die Topfschleifscheibe 10 rotiert, während der Ring 28 ortsfest gehalten wird, eine geeignete Dichtung zwischen dem Ring 28 und der Nut 22 bewirkt wird, während gleichzeitig die Reibung zwischen dem Ring 28 und der Nut 22 in einer geeigneten Weise gehalten wird.
  • Der Ring 28 ist auch mit einer Röhre 34 versehen, die sich in radialer Richtung der Topfschleifscheibe 10 erstreckt. Die Röhre 34 erstreckt sich durch die Wand des Ringes 28, wobei diese Röhre 34 mit dem Ring 28 vorzugsweise durch Vulkanisation verbunden ist. Die Röhre 34 erstreckt sich über den Außenumfang des Ringes 28 in einem bestimmten Ausmaß hinaus, um in der Lage zu sein, einen Schlauch 36 aufzunehmen, der auf die Röhre 34 gezogen wird. Vorzugsweise ist die Röhre 34 mit einem Buckel 38 versehen, um eine bessere Befestigung des Schlauches 36 auf der Röhre 34 zu bekommen.
  • Die beschriebene Topfschleifscheibe 10 funktioniert in der folgenden Weise. Die Topfschleifscheibe 10 wird in der drehbaren Spindel einer Schleifmaschine befestigt. Die Topfschleifscheibe wird dann in ihrer Position in Bezug auf den zu schleifenden Knopf, d. h. in einer Position, wo das Verschleißteil 14 am Knopf angreift, eingestellt. Die Topfschleifscheibe 10 wird dann gedreht, um ein Schleifen des Knopfes durchzuführen. Wenn die Topfschleifscheibe 10 rotiert, bleibt der Ring 28 ortsfest. Somit ist es wichtig, daß die Abmessungen und wechselseitigen Toleranzen der Nut 22 und des Ringes 28 derart sind, daß der Zwischenabschnitt 16 in Bezug auf den Ring 28 leicht rotieren kann, wobei noch die Zufuhr von Kühlmedium bewirkt wird. Infolge der Flexibilität des Ringes 28 ist es möglich, den Ring 28 in der Nut 22 durch Drücken des Ringes 28 über das Verschleißteil 14 in der Nut 22 zu befestigen. Die Zungen 32 werden abgelenkt, um ein solches Drücken des Ringes 28 über das Verschleißteil 14 zu erlauben.
  • Von einer äußeren Quelle wird Kühlmedium der Vertiefung 20 über den Schlauch 36, die Röhre 34, die Nut 30, das erste Loch 24 und das zweite Loch 26 zugeführt. Wenn der durch den Boden der Nut 22 und die Nut 30 begrenzte Raum durch das Kühlmedium unter Druck gesetzt wird, dichten die Zungen 30 des Ringes 28 gegen den Boden der Nut 22, und gleichzeitig werden die Seitenwände des Ringes 28 durch die Seitenwände der Nut 22 unterstützt. Es gibt jedoch kein definitives Erfordernis, daß diese Dichtung vollständig ist. Wenn eine bestimmte Leckage von Kühlmedium zwischen den Zungen 30 des Ringes 28 und dem Boden der Nut 22 erfolgt, fließt dieses Kühlmedium abwärts und kühlt die Außenseite des Verschleißteiles 14. Ein solches Kühlen ist normalerweise günstig in einer vorhandenen Schleifwirkung. Der beherrschende Teil des Kühlmediums sollte jedoch über die Löcher 24 und 26 zugeführt werden.
  • Vorzugsweise ist die Lebensdauer des Ringes 28 im wesentlichen die gleiche wie die Lebensdauer des Restes der Topfschleifscheibe 10.
  • Bei der Ausführungsform gemäß Fig. 2 enthält die Topfschleifscheibe 10' einen Schaft 12, ein Verschleißteil 14 und einen Zwischenabschnitt 16, der einstückig mit dem Schaft 12 wie auch mit dem Verschleißteil 14 verbunden ist. Der Schaft 12 ist mit einer Nut 13 versehen, die dazu bestimmt ist, einen O-Ring aufzunehmen, welcher den Schaft 12 nachgebend sichert, wenn er in der Schleifmaschine befestigt wird. Vorzugsweise bestehen der Schaft 12 und der Zwischenabschnitt 16 aus einem Stück. Das Verschleißteil 14 ist mit dem Zwischenabschnitt 16 in einer geeigneten Weise, vorzugsweise durch Löten, verbunden. Innerhalb der vorliegenden Erfindung ist es jedoch auch möglich, daß das Verschleißteil 14 aus einem Stück mit dem Zwischenabschnitt 16 besteht. Die Topfschleifscheibe 10' ist rotationssymmetrisch in Bezug auf ihre Längsmittelachse 18.
  • Das freie Ende des Verschleißteils 14 hat eine Vertiefung 20 in der Form eines Segmentes einer Kugel. Wie in Verbindung mit der Ausführungsform gemäß Fig. 1 erklärt, kann die Form der Vertiefung je nach der Form des freien Endes des Knopfes variieren. Diese Vertiefung 20 ist dazu bestimmt, an dem freien Endes eines zum Schleifen zu unterziehenden Knopfes anzugreifen und mit ihm zusammenzuwirken. Der Knopf besteht vorzugsweise aus Sinterkarbid, und die Vertiefung 20 ist mit einem Schleifmaterial, vorzugsweise Diamant, ausgestattet, das in der Form einer Matrix, galvanisch auf einen Stahlkörper aufgebracht oder auf andere Weise zum Anhaften an dem Stahlkörper gebracht sein kann.
  • In seinem oberen Teil ist der Zwischenabschnitt 16 der Topfschleifscheibe 10' mit einem Schlüsselhandgriff 19 versehen, der mit Antriebseinrichtungen der Schleifmaschine zusammenwirkt, um die Topfschleifscheibe 10' zu drehen. Der Zwischenabschnitt 16 der Topfschleifscheibe 10' ist weiterhin mit einem ringsumlaufenden Außenflansch 21 ausgestattet, der den Schlüsselhandgriff 19 von einem Unterabschnitt 22 des Zwischenabschnittes 16 trennt, wobei der Schlüsselhandgriff 19 und der Unterabschnitt 22 unterschiedliche Durchmesser haben. Der Unterabschnitt 22 mit kleinerem Durchmesser hat ein bestimmtes Ausmaß in axialer Richtung der Topfschleifscheibe 10', wobei die Erstreckung durch einen ringsumlaufenden Schlitz 23 begrenzt ist. Vorzugsweise ist der Außendurchmesser des Unterabschnittes 22 konstant. Ein erstes Loch 24 mit radialer Ausrichtung erstreckt sich zwischen dem Umfang des Unterabschnittes 22 und dem Bereich der Längsmittelachse 18. Ein zweites Loch 26 mit axialer Ausrichtung erstreckt sich zwischen dem Bereich des inneren Endes des ersten Loches 24 und etwa über die Hälfte des Weges bis zum Boden der Vertiefung 20. Das erste und zweite Loch 24, 26 sind miteinander in dem Bereich ihrer inneren Enden verbunden. Ein drittes Loch 27 erstreckt sich von dem Bereich des äußeren Endes des zweiten Loches 26 aus, wobei das dritte Loch 27 in der Vertiefung 20 mündet. Wie in Fig. 2 ersichtlich ist, ist das dritte Loch 27 in radialer Richtung in Bezug auf das zweite Loch 26 versetzt, obwohl das zweite und dritte Loch 26, 27 miteinander in Verbindung stehen. Dies bedeutet, daß das dritte Loch 27 außermittig in der Vertiefung 20 mündet. In dieser Verbindung sollte darauf hingewiesen werden, daß die Gestaltung und Ausrichtung insbesondere des dritten Loches 27 innerhalb des Gedankens der vorliegenden Erfindung variieren kann. Es ist zum Beispiel Stand der Technik, daß das dritte Loch in der Vertiefung 20 über einen Schlitz mit einer Länge mündet, die im wesentlichen gleich dem Durchmesser der Vertiefung 20 ist.
  • In dem ringsumlaufenden Unterabschnitt 22 sind in aufeinanderfolgender Weise eine erste Ringscheibe 29, ein Ring 28 aus flexiblem Material, zum Beispiel Kunststoff oder Gummi, und eine zweite Ringscheibe 31 befestigt. Die erste Ringscheibe 29 ist in enger Berührung mit dem Flansch 21. Die Gesamthöhe der ersten Ringscheibe 29, des Ringes 28 und der zweiten Ringscheibe 31 ist etwas kleiner als die axiale Erstreckung des Unterabschnittes 22. In dem Schlitz 23 ist ein Verankerungsring 25 befestigt, um die erste Ringscheibe 29, den Ring 28 und die zweite Ringscheibe 31 in axialer Richtung zu sichern. Der Innenumfang des Ringes 28 ist mit einer ringsumlaufenden Innennut 30 versehen. In seiner befestigten Position bedeckt der Ring 28 die Öffnung des Loches 24. Es ist wichtig, daß die Toleranzen der zusammenwirkenden Abmessungen des Ringes 28 und des Unterabschnittes 22 aufeinander abgestimmt sind, d. h. der Innendurchmesser des Ringes 28 und der Außendurchmesser des Unterabschnittes 22. Der Unterabschnitt 22 muß relativ leicht in Bezug auf den Ring 28 rotieren, doch muß trotzdem eine geeignete Dichtwirkung zwischen dem Ring 28 und dem Unterabschnitt 22 vorliegen, um Kühlmedium zu der Vertiefung 20 über die Löcher 24, 26, 27 zu führen.
  • Der Ring 28 ist auch mit einer Röhre 34 versehen, die sich in radialer Richtung der Topfschleifscheibe 10' erstreckt. Die Röhre 34 erstreckt sich durch die Wand des Ringes 28, wobei die Röhre 34 mit dem Ring 28 vorzugsweise durch Vulkanisation verbunden ist. Die Röhre 34 erstreckt sich über den Außenumfang des Ringes 28 in einem bestimmten Maße hinaus, um einen Schlauch 36 aufnehmen zu können, der auf die Röhre 34 geschoben wird. Vorzugsweise kann die Röhre 34 mit einem Bauch versehen sein, um eine bessere Sicherung des Schlauches 36 auf der Röhre 34 zu bekommen.
  • Die Topfschleifscheibe 10' nach Fig. 2 arbeitet prinzipiell in der gleichen Weise wie die Topfschleifscheibe 10 nach Fig. 1. Der Ring 28 hat jedoch etwas andere Gestaltung. Wenn der Raum zwischen dem Unterabschnitt 22 und der Nut 30 durch Kühlmedium unter Druck gesetzt wird, werden die restlichen Abschnitte 33 des Innenumfangs des Ringes 28 in entgegengesetzten Richtungen auseinandergedrück, um eine Dichtung gegen die erste und zweite Ringscheibe 29, 31 zu bekommen. Die erste Ringscheibe 29 wird ihrerseits gegen den Flansch 21 gedrückt, um eine Dichtung gegen das Kühlmedium zu liefern, und die zweite Ringscheibe 31 wird gegen den Verankerungsring 25 gedrückt, um eine entsprechende Dichtung zu bekommen. Was jedoch in Verbindung mit der Ausführungsform gemäß Fig. 1 bezüglich Leckage von Kühlmedium gesagt wurde, welches die Außenseite des Verschleißteiles 14 kühlt, gilt auch für die Ausführungsform gemäß Fig. 2.
  • Die Topfschleifscheibe 10" gemäß Fig. 3 besitzt einen Schaft 12, ein Verschleißteil 14 und einen Zwischenabschnitt 16, der eine Brücke zwischen dem Schaft 12 und dem Verschleißteil 14 bildet. Vorzugsweise stehen der Schaft 12 und der Zwischenabschnitt 16 aus einem Stück. Das Verschleißteil 14 ist mit dem Zwischenabschnitt 16 in geeigneter Weise, vorzugsweise durch Löten, verbunden. Innerhalb der vorliegenden Erfindung ist es jedoch auch möglich, daß das Verschleißteil 14 aus einem Stück mit dem Zwischenabschnitt 16 besteht. Die Topfschleifscheibe 10" ist rotationssymmetrisch in Bezug auf ihre Längsmittelachse 18.
  • Das freie Ende des Verschleißteils 14 hat eine Vertiefung 20 in der Form des Segmentes einer Kugel, wenn die Knöpfe ein halbkugelförmiges freies Ende haben. Wenn die Knöpfe jedoch ballistische oder kegelförmige freie Enden haben, dann hat die Vertiefung natürlich eine entsprechende Form. Diese Vertiefung 20 ist dazu bestimmt, an dem freien Ende eines Knopfes, der geschliffen werden soll, anzugreifen und mit ihm zusammenzuwirken. Der Knopf besteht vorzugsweise aus Sinterkarbid, und die Vertiefung 20 ist mit einem Schleifmaterial, vorzugsweise Diamant, versehen, das in der Form einer Matrix vorliegen kann. Wenn das Verschleißteil 14 aus einem Stück mit dem Zwischenabschnitt 16 besteht, d. h. der Verschleißteilrohling aus Stahl besteht, kann es zweckmäßig sein, eine Diamantschicht galvanisch oder auf irgendeine andere Weise zum Anhaften auf dem Verschleißteilrohling zu bringen.
  • An seinem unteren Teil ist der Schaft 12 mit einem ersten Loch 24 mit einer radialen Erstreckung zwischen dem Umfang des Schaftes 12 und dem Bereich der Längsmittelachse 18 versehen. Ein zweites Loch 26 mit axialer Ausrichtung erstreckt sich zwischen dem Bereich des inneren Endes des ersten Loches 24 und dem Boden der Vertiefung 20. Das erste und zweite Loch 24, 26 stehen in dem Bereich ihrer inneren Enden miteinander in Verbindung.
  • Auf dem Schaft 12 ist ein Ring 28 aus flexiblem Material, zum Beispiel Kunststoff oder Gummi, befestigt. Die Unterseite des Ringes 28 steht in Berührung mit der Oberseite des Zwischenabschnittes 16. Die Höhe des Ringes 28 ist etwas kleiner als oder im wesentlichen gleich wie der axiale Abstand zwischen der Oberseite des Zwischenabschnittes 16 und einer Nut 15, die einen Schnappring 17 aufnimmt, um den Ring 28 in axialer Richtung zu verankern. Der Innenumfang des Ringes 28 ist mit einer ringsumlaufenden Innennut 30 versehen. In dem Bereich der Berührung zwischen dem Schaft 12 und dem Innenumfang des Ringes 28 ist dieser Ring 28 mit einander gegenüberliegenden Zungen 32 versehen, die in aktivem Zustand eine Dichtwirkung gegen den Schaft 12 liefern. In seiner befestigten Position überdeckt der Ring 28 die Öffnung des Loches 24. Bezüglich der Innenabmessungen und Toleranzen zwischen dem Ring 28 und den Stützflächen wird Bezug genommen auf das, was oben in Verbindung mit der Ausführungsform nach Fig. 1 gesagt wurde.
  • Innerhalb des Gedankens der vorliegenden Erfindung ist es auch möglich, daß keine Nut in dem Schaft 12 vorliegt, sondern der Ring 28 axial mit Hilfe eines O-Ringes verankert wird, der auf den Schaft 12 gezogen wird.
  • Der Ring 28 ist auch mit einer Röhre 34 versehen, die sich in radialer Richtung der Topfschleifscheibe 10 erstreckt. Die Röhre 34 erstreckt sich durch die Wand des Ringes 28, wobei diese Röhre 34 mit dem Ring 28 vorzugsweise durch Vulkanisation verbunden ist. Die Röhre 34 erstreckt sich über den Außenumfang des Ringes 28 in einem bestimmten Umfang hinaus, um einen Schlauch 36 aufnehmen zu können, der auf die Röhre 34 gezogen wird. Vorzugsweise ist die Röhre 34 mit einem Bauch 38 versehen, um eine bessere Sicherung des Schlauches 36 auf der Röhre 34 zu bekommen.
  • Die Topfschleifscheibe 10" nach Fig. 3 arbeitet prinzipiell in der gleichen Weise wie die Topfschleifscheibe 10 nach Fig. 1. Da jedoch die Topfschleifscheibe 10" nicht mit einem Schlüsselhandgriff versehen ist, wird der Rotationsantrieb der Topfschleifscheibe 10" vorzugsweise durchgeführt, indem man ein Spannfutter der Schleifmaschine hat, um den Schaft 12 in solchem Umfang festzuklemmen, daß Drehantrieb der Topfschleifscheibe 10" erfolgen kann. Innerhalb des Gedankens der vorliegenden Erfindung ist es auch möglich, den oberen Teil des Schaftes 12 mit einem unrunden Querschnitt, zum Beispiel einem quadratischen Querschnitt zu gestalten, wobei dieser Querschnitt in Drehantriebseinrichtungen der Schleifmaschine eingreift. Da der Ring 28 prinzipiell die gleiche Gestaltung für beide Ausführungsformen hat, wird die Dichtung durch die Zungen 32 in entsprechender Weise durchgeführt. Was in Verbindung mit der Ausführungsform gemäß Fig. 1 bezüglich einer Leckage von Kühlmedium gesagt wurde, welches die Außenseite des Verschleißteils 14 kühlt, gilt auch für die Ausführungsform gemäß Fig. 3.
  • Gemeinsam für die beschriebenen Ausführungsformen ist, daß keine axiale Bohrung durch den Schaft vorgesehen sein muß, und auch, daß die Schleifmaschinen eine wesentlich vereinfachte Konstruktion haben können, da keine Kühlmittelzufuhr zum Beispiel in der Form von Bohrungen und Dichtungen, durch die Schleifmaschine erforderlich ist. Dies bedeutet, daß der Freiheitsgrad bei der Gestaltung der Schleifmaschinen wesentlich erhöht wird.

Claims (10)

1. Verfahren zum Schleifen von Knöpfen eines Gesteinsbohrmeißels unter Zufuhr von Kühlmittel zu einer Topfschleifscheibe (10, 10', 10"), wobei diese Topfschleifscheibe (10, 10', 10") einen Schaft (12), der drehbar in einer Schleifmaschine befestigt ist, und ein Verschleißteil (14) mit einer Vertiefung (20) aufweist, mit den Stufen, in denen man die Knöpfe mit einer Innenfläche der Vertiefung (20) schleift, Kühlmedium im wesentlichen radial zu einem Abschnitt (16, 12) der Topfschleifscheibe zuführt, der axial zwischen der Vertiefung und einem freien Ende des Schaftes liegt, und das Kühlmittel zu der Innenfläche der Vertiefung führt, worin das Kühlmittel der Topfschleifscheibe durch einen ringsumlaufenden Ring (28) aus flexiblem Kunststoff- oder Gummimaterial zugeführt wird, und weiterhin mit der Stufe, in der man den Ring in Bezug auf die Topfschleifscheibe (10, 10', 10") dichtet.
2. Verfahren nach Anspruch 1, bei dem man das Kühlmittel einem Zwischenabschnitt (16) der Topfschleifscheibe (10, 10') zuführt, wobei der Zwischenabschnitt (16) axial zwischen dem Schaft (12) und dem Verschleißteil (14) der Topfschleifscheibe (10, 10') liegt.
3. Verfahren nach Anspruch 1, bei dem man das Kühlmittel einem Teil des Schaftes (12) der Topfschleifscheibe (10") zuführt, der zu dem Verschleißteil (14) hin gerichtet ist.
4. Topfschleifscheibe (10, 10', 10") für die Befestigung in einer Schleifmaschine, wobei diese Topfschleifscheibe (10, 10', 10") ein Schleifen von Knöpfen eines Gesteinsbohrmeißels durchführt, die Topfschleifscheibe (10, 10', 10") einen Schaft (12) und ein Verschleißteil (14) aufweist, das Verschleißteil (14) eine Vertiefung (20) besitzt, die das Schleifen durchführt, und das Kühlmittel in einem Bereich zugeführt wird, wo das Verschleißteil (14) an dem Knopf angreift, dadurch gekennzeichnet, daß ein Bereich (16, 12) der Topfschleifscheibe (10, 10', 10"), der axial zwischen der Vertiefung (20) und dem freien Ende des Schaftes (12) liegt, mit Einrichtungen (15, 17, 21, 22, 23, 24, 25, 26, 27, 28, 29, 30, 31, 32, 33, 34) zur Überführung von Kühlmittel von einer äußeren Quelle zu der Vertiefung (20) des Verschleißteils (14) versehen ist und daß die Topfschleifscheibe (10) bei Verwendung so angeordnet ist, daß sie in Bezug auf die Einrichtungen zur Überführung von Kühlmittel rotiert und daß die Einrichtungen zur Überführung von Kühlmittel einen ringsumlaufenden Ring (28) aus flexiblem Kunststoff oder Kautschuk enthalten und daß das Kühlmittel durch den ringsumlaufenden Ring überführt wird.
5. Topfschleifscheibe (10, 10') nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, daß der Bereich der Topfschleifscheibe (10, 10'), der axial zwischen der Vertiefung (20) und dem freien Ende des Schaftes (12) liegt, ein zwischen dem Schaft (12) und dem Verschleißteil (14) liegender Zwischenabschnitt (16) ist.
6. Topfschleifscheibe (10") nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, daß der Bereich der Topfschleifscheibe (10"), der axial zwischen der Vertiefung (20) und dem freien Ende des Schaftes (12) liegt, in dem Teil des Schaftes (12) sich befindet, der zu dem Verschleißteil (14) hin gerichtet ist.
7. Topfschleifscheibe (10, 10', 10") nach einem der Ansprüche 4 bis 6, dadurch gekennzeichnet, daß ein Innenumfang des ringsumlaufenden Ringes (28) mit einer ringsumlaufenden Innennut (30) versehen ist.
8. Topfschleifscheibe (10, 10', 10") nach einem der Ansprüche 4 bis 7, dadurch gekennzeichnet, daß der Ring (28) mit Einrichtungen (34) zur Verbindung einer Kühlmittelquelle versehen ist, wobei diese Einrichtungen (34) Kühlmittel zu der Innennut (30) des Ringes (28) überführen.
9. Topfschleifscheibe (10, 10', 10") nach einem der Ansprüche 4 bis 8, dadurch gekennzeichnet, daß der zwischen dem Ring (28) und der Topfschleifscheibe (10, 10', 10") vorgesehene Raum in Verbindung mit der Vertiefung (20) des Verschleißteiles (14) steht.
10. Topfschleifscheibe (10, 10") nach einem der Ansprüche 4 bis 9, dadurch gekennzeichnet, daß der Ring (28) zwei ringsumlaufende Zungen (32) einschließt, die einen Außenabschnitt (22, 12) der Topfschleifscheibe (10, 10") berühren.
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