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Diese Erfindung betrifft ein Halbleiterschaltvorrichtungsmodul. Eine
bevorzugte Ausführungsform betrifft ein Leistungsmodul, das mehrere
Hochspannungs- und Hochstrom-Halbleiterschaltvorrichtungen enthält,
die elektrisch parallel geschaltet sind und mit hoher Frequenz betrieben
werden.
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Bipolartransistoren mit isoliertem Gate (IGBT) sind eine für
Leistungsanwendungen äußerst attraktive Halbleitervorrichtung. Sie sind attraktiver
als ein Feldeffekttransistor mit isoliertem Gate vom Leistungstyp (IGFET),
der allgemein als ein MOSFET bezeichnet wird. Ein IGBT kann sowohl
hohe Spannungen als auch hohe Ströme bei einer kleinen Chip-Größe und
bei einem relativ niedrigen "Ein"-Widerstand handhaben. Zusätzlich kann
ein IGBT schnell geschaltet werden, was IGBT als Schalter in einem
Dreiphaseninverter für eine Anwendung bei einem
Hochleistungswechselstrommotor potentiell nützlich macht.
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Andererseits bringen die Fähigkeit einer hohen Stromdichte und der
niedrige "Ein"-Widerstand des IGBT auch neue Herausforderungen mit sich.
Die Möglichkeit eines Versagens der Vorrichtung ist vergrößert, wenn der
IGBT hohe Leistung handhabt. Mit hoher Leistung meinen wir
Stromdichten, die über ungefähr 135 Ampere pro Quadratzentimeter einer aktiven
Chipfläche bei mehreren hundert Volt liegen. Mit Hochfrequenz schalten
meinen wir Ein/Aus-Frequenzen über ungefähr 18 Kilohertz,
beispielsweise 30 Kilohertz. Wie es erwartet werden könnte, trifft man auf
signifikante Impedanz-, Material- und mechanische Probleme bei der
Handhabung derartiger Leistung bei hohen Frequenzen und niedrigen
Widerständen. Dies stimmt insbesondere für ein Hochleistungs/Hochfrequenz-
Modul, bei dem mehrere derartige IGBT elektrisch parallel geschaltet sind.
Bisher sind die vorstehenden Probleme so schwierig gewesen, daß nicht
viele Hochleistungs/Hochfrequenz-IGBT-Module kommerziell hergestellt
worden sind. Diejenigen, die soweit hergestellt worden sind, sind in einer
relativ niedrigen Stückzahl hergestellt worden, so daß jedes Modul
individuell speziell angefertigt werden konnte.
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Die JP-A-62 150871 beschreibt ein Modul gemäß dem Oberbegriff von
Anspruch 1. Die JP-A-57 010958 offenbart eine radiale Anordnung von
Chips in einer Halbleitervorrichtung. Die WO-A-93/08601 beschreibt eine
Befestigungsanordnung für Halbleiter.
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Die vorliegende Erfindung strebt an, ein verbessertes
Halbleiterschaltvorrichtungsmodul zu schaffen.
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Ein Halbleiterschaltvorrichtungsmodul gemäß der vorliegenden Erfindung
ist gegenüber der JP-A-62 150871 durch die im kennzeichnenden Teil von
Anspruch 1 beschriebenen Merkmale gekennzeichnet.
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Die Erfindung strebt an, Hochfrequenz/Hochleistungs-Module von einem
geradlinigen Typ und einem kreisförmigen Typ zu schaffen, die auf der
Grundlage kommerzieller Produktion hergestellt werden können. Mit
Grundlage kommerzieller Produktion sind Produktionsstückzahlen
gemeint, wie sie in der Automobilindustrie verwendet werden.
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Die Erfindung strebt auch an, Hochleistungs/Hochschaltfrequenz-IGBT-
Module zu schaffen, die einen hohen Wirkungsgrad und eine hohe
Haltbarkeit aufweisen, jedoch trotzdem in kraftfahrzeugtypischen hohen
Stückzahlen wirtschaftlich herstellbar sind.
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Das Modul umfaßt vorzugsweise eine oder mehrere aktive
Schaltvorrichtungen mit einem hohen Grad an Zusammensetzungs-, geometrischer und
elektrischer Symmetrie. Zusätzlich sind elektrische Leitungen
vorzugsweise äußerst kurz gehalten, um parasitäre Impedanzeffekte zu verringern.
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Bei einer Einzelschalterausführungsform sind Eingangs- und
Ausgangsanschlüsse im wesentlichen konzentrisch und weisen überlappende
integrale Umfangsflansche auf. Die Flansche dienen zur elektrischen
Verbindung mit mehreren IGBT, die symmetrisch in Umfangsrichtung um die
Flansche herum in enger radialer Nähe zu den Flanschen angeordnet
sind.
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Bei einer Doppelschalterausführungsform sind Eingangs- und
Ausgangsanschlüsse zwei Paare überlappende, flache, plattenähnliche Leiter. Jede
Platte in jedem Paar überlappende Platten weist eine geradlinige Kante
auf, die mit der anderen Plattenkante des Paares übereinstimmt. Die
übereinstimmenden Kanten des einen Anschlußpaares sind seitlich von
und im allgemeinen parallel zu den übereinstimmenden Kanten des
anderen Paares angeordnet. Eine separate parallele Reihe von im allgemeinen
gleich beabstandeten IGBT ist nahe bei jedem Paar übereinstimmende
Kanten angeordnet. Eine parallele Reihe von
Eingangs/Ausgangs-Anschlüssen ist gleichmäßig zwischen den Kanten der Plattenpaare
angeordnet. Ein Abschnitt jeder Platte erstreckt sich unter nur einen Anschluß,
mit dem er mit diesem Anschluß verbunden ist.
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Eine Ausführungsform der vorliegenden Erfindung ist unten lediglich
beispielhaft unter Bezugnahme auf die begleitenden Zeichnungen
beschrieben, in denen:
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Fig. 1 eine Perspektivansicht einer
Schalttransistorsubstratunterbaugruppe ist, die bei einer Modulausführungsform verwendet
wird,
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Fig. 2 eine elektrische schematische Version der in Fig. 1 gezeigten
Schalttransistorsubstratunterbaugruppe ist,
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Fig. 3 ein vorstellungsgemäßes, elektrisches, schematisches
Schaubild eines Einzelschaltermoduls ist, das mehrere elektrisch
parallel angeordnete Substratunterbaugruppen des in den Fig.
1 und 2 gezeigten Typs enthält,
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Fig. 4 die elektrische schematische Version von Fig. 3 zeigt, wie sie
tatsächlich in den Fig. 6-11 ausgeführt ist,
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Fig. 5 ein elektrisches schematisches Schaubild eines Dreiphasen-
DC/AC-Inverters ist, der sechs Schalttransistoren oder sechs
Einzelschaltermodule verwendet, die in den Fig. 6-11 gezeigt
sind,
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Fig. 6 eine Draufsicht eines Einzelschaltermoduls ist, das koaxiale
Eingangs/Ausgangs-Anschlüsse und einen Deckel aufweist,
der sich an seiner Stelle befindet,
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Fig. 7 eine vergrößerte Innenansicht des in Fig. 6 gezeigten Moduls
in einem frühen Zusammenbaustadium ist, bevor der äußere
koaxiale Anschluß und die Gehäuseseitenwände und das
Oberteil eingeschlossen sind, die eine kreisförmige Anordnung
von Schalttransistoren und eine Gate-Schaltung zeigt, wobei
dies im wesentlichen eine Ansicht entlang der Linie 7-7 von
Fig. 9 ist,
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Fig. 8 eine Draufsicht des Inneren des Moduls von Fig. 7 in einem
späteren Zusammenbaustadium ist, das einen äußeren
koaxialen Anschluß, Gehäuseseitenwände und
Fadendrahtverbinder umfaßt,
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Fig. 9 eine Querschnittsansicht entlang der Linie 9-9 von Fig. 6 ist,
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Fig. 10 eine bruchstückhafte Querschnitts- und Aufrißansicht
entlang der Linie 10-10 von Fig. 6 ist,
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Fig. 11 eine Explosionsperspektivansicht des in den Fig. 3-4 und
6 - 11 gezeigten Moduls ist,
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Fig. 12 ein vorstellungsgemäßes, elektrisches, schematisches
Schaubild eines Doppelschaltermoduls ist, das zwei Gruppen von
wechselseitig elektrisch parallel angeordneten
Substratunterbaugruppen von dem in den Fig. 1 und 2 gezeigten Typ
enthält,
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Fig. 13 die elektrische schematische Version von Fig. 12 zeigt, wie sie
tatsächlich in den Fig. 14-20 ausgeführt ist,
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Fig. 14 eine Draufsicht, teilweise weggebrochen, eines
Doppelschaltermoduls vom geradlinigen Typ in einem frühen
Zusammenbau
stadium ist und zwei geradlinige Gruppen von
Transistorsubstraten zeigt,
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Fig. 15 eine Draufsicht des in Fig. 14 gezeigten Doppelschaltermoduls
vom geradlinigen Typ in einem anschließenden
Zusammenbaustadium ist, bei dem die beiden Substratgruppen mit ihren
jeweiligen Anschlußplatten verbunden sind,
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Fig. 16 eine Draufsicht des Moduls von Fig. 15 in einem späteren
Zusammenbaustadium ist, bei dem ein zweiter Abstandshalter
und zwei weitere Anschlußplatten hinzugefügt worden sind,
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Fig. 17 eine Draufsicht des Moduls von Fig. 16 ist, wobei das
Gehäuse und Drahtverbindungen hinzugefügt sind,
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Fig. 18 eine zentrale Schnittansicht durch die Breite des Moduls von
Fig. 17 nach dem Hinzufügen eines Gehäusedeckels ist,
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Fig. 19 eine zentrale Schnittansicht durch die Länge des Moduls von
Fig. 17 nach dem Hinzufügen eines Gehäusedeckels ist und
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Fig. 20 eine Explosionsperspektivansicht des in den Fig. 12-20
gezeigten Doppelschaltermoduls vom geradlinigen Typ ist.
Allgemeine Gesichtspunkte
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Bei den beschriebenen Ausführungsformen sind wichtige chemische,
mechanische und elektrische Gesichtspunkte auf eine sehr besondere Art
und Weise kombiniert worden, um einen Hochleistungs/Hochfrequenz-
Schalter mit niedriger Induktivität zu erhalten. Es ist nicht anzunehmen,
daß diese besondere gegenseitige Abhängigkeit lediglich aus einer
einfachen Beschreibung der Schalteranordnung leicht ersichtlich ist oder
verstanden werden kann. Die Funktion und die gegenseitige Abhängigkeit der
Schalterteile muß ebenso beschrieben werden.
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Es sollen zwei komplexe Schaltermodule beschrieben werden. Um eine
Wiederholung zu vermeiden und ihre Merkmale und Arbeitsweise leichter
verständlich zu machen, werden zuerst wichtige gattungsgemäße Aspekte
von diesen beschrieben.
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Wie es oben gezeigt ist, umfaßt diese Erfindung ein Halbleitermodul, um
elektrische Ströme mit hoher Energie bei hohen Frequenzen
handzuhaben. Sie umfaßt auch die Herstellung und die Arbeitsweise einer
derartigen Vorrichtung. Das Modul der bevorzugten Ausführungsform weist eine
oder mehrere aktive Schaltvorrichtungen auf und zeigt einen hohen Grad
an Zusammensetzungs-, geometrischer und elektrischer Symmetrie.
Zusätzlich sind elektrische Leitungen zwischen jeder Leistungsvorrichtung in
dem Modul und Eingangs- und Ausgangsanschlüsse für das Modul
vorzugsweise äußerst kurz gehalten, um parasitäre Impedanzeffekte in dem
Modul zu verringern.
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Die Eingangs- und Ausgangsleiter für irgendeine gegebene
Halbleitervorrichtung in einem Modul sind vorzugsweise so konstruiert, daß sie eine
ähnliche Impedanz aufweisen. Wenn in dem Modul mehrere
Vorrichtungen elektrisch parallel geschaltet sind, weisen vorzugsweise auch alle
Eingangsleitungen das gleiche Material und die gleiche Ausgestaltung auf.
Dies stellt eine gleiche, d. h. gleichmäßige, Impedanz unter allen
Eingangsleitungen und allen Ausgangsleitungen und eine Ähnlichkeit der
Im
pedanz zwischen Eingangs- und Ausgangsleitungen sicher. Eine derartige
Gleichmäßigkeit und Ähnlichkeit der Eingangs- und Ausgangsleitungen
sind ein Teil der hierin betrachteten Zusammensetzungs- und
geometrischen Symmetrie des Moduls. Die Eingangs- und Ausgangsleiter werden
gewöhnlich jeweils mehrere Teile aufweisen. Beispielsweise kann es einen
speziellen externen Abschnitt geben, der zur speziellen Verbindung mit
einem externen Bus ausgebildet ist, einen Zwischenabschnitt, der zur
Verbindung mit einer Halbleiterschaltvorrichtung ausgebildet ist, und
einen Abschnitt, der die Verbindung tatsächlich herstellt. Der letztere
Abschnitt wäre ein oder mehrere Fadendrähte oder Kontaktbumps, die einen
oder mehrere ausgewählte Bereiche eines Halbleiterchips mit dem
Zwischenabschnitt eines besonderen Leiters verbinden. Daher kann man sich
vorstellen, daß der gebondete Fadendraht oder Kontaktbump ein innerer
Endteil des Leiters in dem fertiggestellten Modul ist. Eine
Zusammensetzungs- und geometrische Symmetrie ist unter allen entsprechenden Teilen
aller Eingangsleiter, unter allen entsprechenden Teilen aller
Ausgangsleiter und bis zu dem Ausmaß, mit dem eine Ähnlichkeit durchführbar ist,
zwischen den Eingangs- und Ausgangsleitern erwünscht.
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Der Vorteil einer Zusammensetzungs- und geometrischen Symmetrie bei
Eingangs- und Ausgangsleitern ist die Gleichmäßigkeit des Stromflusses
zu und von allen parallel angeordneten Vorrichtungen in dem Modul.
Diese Gleichmäßigkeit des Eingangs/Ausgangs-Stromflusses umfaßt inhärent
einen anfangs wichtigen Teil der hierin betrachteten elektrischen
Symmetrie.
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Eine weitere Erweiterung der vorangehenden geometrischen Symmetrie
stellt einen zweiten Teil der hierin betrachteten elektrischen Symmetrie
bereit. Die Form und Größe der Eingangs- und Ausgangsleiter,
minde
stens in ihren Zwischenabschnitten, gestattet, daß mindestens diese
Abschnitte nahe beieinander angeordnet werden können. Der hierin
betrachtete Typ von naher Anordnung ist einer, bei dem die Teile
zusammenpassen oder sich zusammenfügen, wobei eine dielektrische Schicht
diese beabstandet. Wenn ferner das fertiggestellte Modul betrieben wird,
weisen derart angeordnete, angepaßte oder eingefügte Abschnitte der
Eingangs- und Ausgangsleiter einen elektrischen Stromfluß auf, der im
wesentlichen parallel jedoch in der entgegengesetzten Richtung ist. Es
können auch äußere Abschnitte derart angeordnet werden, beispielsweise in
konzentrischen Anschlüssen. Bei konzentrischen Anschlüssen kann
festgestellt werden, daß die jeweiligen Ausgestaltungen gleich oder ähnlich
sind, oder daß sie lediglich komplementär sind. In jedem Fall sind ihre
Ausgestaltungen derart, daß sie einen anderen Aspekt von geometrischer
Symmetrie bereitstellen, der als enge parallele Nähe bezeichnet werden
kann.
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Bei der in den Zeichnungen gezeigten konzentrischen
Anschlußausführungsform bildet ein einzelnes Element die äußeren und
Zwischenabschnitte der Eingangs- und Ausgangsverbindungen mit allen
Vorrichtungen in dem Modul. Es wird natürlich ein separates konzentrisches
Element sowohl für den Eingang als auch den Ausgang verwendet. Ein
derartiger Aufbau ist vorteilhaft in seiner Einfachheit und bei den
Herstellungskosten. Das Einfügen der konzentrischen Anschlußabschnitte ist
einfach, jedoch effektiv. Er ist auch wegen seiner Einfachheit statistisch
ziemlich haltbar. Es sollte acht gegeben werden, daß sichergestellt ist, daß
die Plazierung und der Typ aller elektrischen Verbindungen von dem Chip
zu dem Element symmetrisch sind, um die Impedanzgleichmäßigkeit
zwischen dem Punkt der externen Verbindung mit dem Anschluß und der
Chipoberfläche zu bewahren. Dies wird wahrscheinlich eine in
Umfangs
richtung symmetrische Anordnung von Modulchips um die
konzentrischen Eingangs- und Ausgangsleiterelemente herum erfordern.
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Diese Erweiterungen einer geometrischen Symmetrie ergeben auch einen
zweiten Aspekt einer elektrischen Symmetrie. Wenn die Eingangs- und
Ausgangsleiterabschnitte in enger paralleler Nähe angeordnet sind, ist der
Stromfluß in diesen Abschnitten parallel, jedoch in der entgegengesetzten
Richtung. Die enge Nähe der entgegengesetzten Stromflüsse gestattet, daß
die Induktivität von einem Stromfluß mindestens teilweise die Induktivität
des anderen Stromflusses negiert und sogar im wesentlichen auslöscht.
Unter Verwendung dieses Effekts sind wesentliche
Induktivitätsverringerungen erreicht worden. Diese Induktivitätsauslöschung stellt einen
zweiten wichtigen Teil der hierin betrachteten elektrischen Symmetrie bereit.
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Es ist festzustellen, daß das Vorsehen einer im wesentlichen engen
parallelen Nähe der Eingangs- und Ausgangsverbindungen zu einem gegebenen
Halbleiterchip schwierig ist. Dies ist der Fall, weil mindestens eine der
Verbindungen eine Vielzahl von Fadendrähten sein muß, die jeweils einen
Bogen zwischen ihren Enden bilden. Die andere Verbindung wird am
wahrscheinlichsten linear oder geradlinig sein, wie in einer geraden oder
gebogenen Lasche oder Streifen, der an die Rückseite des Chips gelötet ist.
Man sollte vorzugsweise mindestens die Eingangs- und
Ausgangsverbindungen zum dem Chip in einer Ebene parallel gestalten, beispielsweise
indem der Eingangsbondingdraht so orientiert wird, daß er sich in der
gleichen Richtung wie die Ausgangslasche oder der Ausgangsstreifen
erstreckt. In jedem Fall sollten die Abschnitte der Verbindungen von dem
Chip zu dem Halbleiter, die nicht vollständig parallel gestaltet werden
können, so kurz wie möglich gemacht werden. Dies würde die
Verwendung von Kontaktbumps für die Verbindung von dem Chip zu dem
Halb
leiter begünstigen, wenn ein möglicher Weg ihrer Verwendung bei einer
derartigen Anordnung gefunden werden kann.
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Es wird nun Bezug auf einen dritten wichtigen Aspekt einer elektrischen
Symmetrie genommen, die in einem Modul vorzugsweise beobachtet
werden sollte. Er umfaßt eine Vorrichtungsanpassung. Alle in unserem Modul
verwendeten Transistoren und Dioden sollten vorzugsweise getestet und
sortiert sein. Es sollten in dem Modul vorzugsweise nur angepaßte
Transistoren und Dioden verwendet werden. Nicht nur das, es werden nur
angepaßte Transistor/Dioden-Paare auf den Substratunterbaugruppen
verwendet. Damit ist gemeint, daß sie wieder getestet werden, nachdem die
Transistoren mit einer Diode paarweise angeordnet worden sind und auf
einer Substratunterbaugruppe, wie der Substratunterbaugruppe 10 in
Fig. 1, befestigt worden sind. Die Substrate, die ähnliche
Betriebseigenschaften aufweisen, werden in das gleiche Modul gesetzt. Eine besondere
Betriebseigenschaft, welche die wichtigste sein kann, ist der maximale
Strompegel des Transistors, wie er auf dem Substrat befestigt ist. Somit
sollten die individuellen Transistoren/Diode-Paare in dem Modul, die
elektrisch parallel geschaltet sind, vorzugsweise ähnliche individuelle
Betriebseigenschaften aufweisen. Je näher es erwünscht ist, alle derartigen
parallel angeordneten Vorrichtungen bei ihren maximalen
Leistungsnennwerten zu betreiben, desto näher sollten sie außerdem in ihren maximalen
Strompegelnennwerten angepaßt werden.
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Das Anpassen der Betriebseigenschaften ist wichtig. Wenn die Impedanz
einer Vorrichtung wesentlich kleiner als diejenige von anderen parallel
angeordneten Vorrichtungen ist, senkt eine Vorrichtung leicht mehr und
mehr Strom, bis die Vorrichtung versagt. Eine derartige Auswirkung kann
sehr schnell auftreten.
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Wenn die maximalen Strompegelnennwerte der Transistoren nicht
angepaßt sind, kann analog ein Transistor mit einem kleineren Nennwert
bewirken, daß alle anderen Transistoren mit weniger als ihrem maximalen
Stromnennwert betrieben werden.
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Es gibt eine zusätzliche Facette bezüglich des dritten Aspektes einer
elektrischen Symmetrie. Die zusätzliche Facette ist, daß die angepaßten
Vorrichtungen vorzugsweise eine angepaßte Kühlung aufweisen sollten. Eine
angepaßte Kühlung ist bei der bevorzugten Ausführungsform wichtig, weil
eine Halbleitervorrichtung während des Betriebes Wärme erzeugt. Wenn
die Wärme nicht abgeführt wird, wird die Temperatur der Vorrichtung
zunehmen. Wenn deren Temperatur zunimmt, wird ihre Betriebsimpedanz
verringert. Dieser Effekt erzeugt wiederum noch mehr Wärme, was einen
Lawineneffekt bis zum katastrophalen Versagen der Vorrichtung bewirken
kann. Durch ein angepaßtes Kühlen ist gemeint, daß die
Chip-Betriebstemperaturen selbst während ausgedehnten Betriebes bei maximaler
Nennleistung angepaßt, d. h. im wesentlichen gleich bleiben. Es besteht
Zuversicht, daß deren Temperatur auch konstant bleibt. Ein angepaßtes
Kühlen könnte erreicht werden, indem die Vorrichtungschips gleichmäßig
gekühlt werden. Es kann auch erreicht werden, indem jeder Chip mit
einer unterschiedlichen Rate gekühlt wird, jedoch mit einer Rate, die
bedeutend größer als die Rate ist, mit der von dem Chip Wärme erzeugt wird,
und die den Chip unter einer vorbestimmten Betriebstemperatur hält. Ein
angepaßtes Kühlen könnte erhalten werden, indem die Vorrichtungschips
auf dem Substrat symmetrisch angeordnet werden und das gesamte
Substrat gleichmäßig oder mindestens in dem Substratabschnitt gekühlt wird,
bei dem die Chips angeordnet sind. Alternativ könnte man wählen, jeden
Substratbereich, bei dem ein Chip angeordnet ist, selektiv jedoch
gleichmäßig zu kühlen.
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Es wird hierin ebenso ein vierter Aspekt einer elektrischen Symmetrie
betrachtet. Der vierte Aspekt einer elektrischen Symmetrie beruht darin, daß
jeder der parallel angeordneten Halbleitervorrichtungen in dem Modul ein
vorbestimmtes, gewöhnlich angepaßtes Steuersignal geliefert wird. Um
dieses Ziel in einer von einem isolierten Gate gesteuerten
Halbleiterschaltvorrichtung zu erreichen, sollte die Gate-Steuerschaltung vorzugsweise
jeder Vorrichtung eine identische Steuerspannung liefern. Es ist zu
erkennen, daß es möglich ist, dies durch die Konstruktion vorzunehmen.
Jedoch ist es zur Eignung für eine kommerziellen Herstellung bevorzugt,
mindestens einen trimmbaren Widerstand in den Gate-Schaltkreis
einzuschließen. Bei den bevorzugten Ausführungsformen ist für jede parallel
angeordnete Vorrichtung in dem Modul ein separater trimmbarer
Widerstand in der Gate-Schaltung eingeschlossen. Jeder trimmbare
Gate-Widerstand kann getrimmt werden, nachdem der Gate-Schaltkreis
zusammengebaut worden ist. In einem derartigen Fall kann der Gate-Schaltkreis mit
einer beträchtlich größeren Leistungsfähigkeitstoleranz und mit
geringeren Kosten hergestellt werden. Der trimmbare Gate-Widerstand wird so
getrimmt, daß er jeder parallel angeordneten Halbleitervorrichtung in dem
Modul eine gleiche Spannung und/oder einen gleichen Strom liefert. Ein
derartiges Gleichgewicht oder Anpassen des Gate-Steuersignals ist noch
ein weiterer Faktor, der bevorzugt ist, um die elektrische Symmetrie beim
Vorrichtungsbetrieb zu bewahren. Man kann auch wollen, daß ein
derartiger trimmbarer Widerstand in eine Packung oder ein Modul
eingeschlossen wird, das eine einzige Vorrichtung enthält, um den Ausgang einer
derartigen Packung oder eines derartigen Moduls so zuzuschneiden, daß er
wie derjenige einer anderen Packung oder eines anderen Moduls ist.
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Die Halbleiterschaltvorrichtungen, die für die Hochfrequenzmodule
betrachtet werden, sind vorzugsweise und am wichtigsten
Bipolartransistoren mit isoliertem Gate (IGBT). IGBT sind zu signifikant höheren
Stromdichten und Schaltgeschwindigkeiten in der Lage als
Feldeffekttransistoren mit isoliertem Gate (IGFET), die allgemein auch als MOSFET
bezeichnet werden. IGBT sind die Vorrichtungen der ersten Wahl für
Hochleistungsanwendungen gewesen. Jedoch sind sie früher infolge der
Schwierigkeiten eines geeigneten Packens derselben nicht ausgiebig verwendet
worden, insbesondere für Anwendungen mit großer Stückzahl. Ein
ziemlich schwieriges Packungsproblem war die hohe Packungsinduktivität. Die
bevorzugte Ausführungsform strebt an, dieses Problem sowie andere zu
lösen, beispielsweise indem es leichter gemacht wird, mehrere IGBT zu
verwenden, die in einem Modul, wie einem Schalter, parallel angeordnet
sind. Dadurch können insbesondere Hochstrommodule leichter
kommerziell produziert werden. Eine Hauptanwendung für die Schaltermodule ist
es, in einem Dreiphaseninverter für ein Elektroauto verwendet zu werden.
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Andererseits können auch MOSFET- oder IGFET-Module von derartigen
Modulen profitieren. Nichtsdestoweniger wird sich der Einfachheit wegen
die folgende Beschreibung auf IGBT-Module fokussieren.
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Hinsichtlich der hierin betrachteten Module kann selbst ein Modul, das
nur einen Halbleiterschalttransistorchip enthält, profitieren. Jedoch sind,
wie es oben gezeigt ist, die bevorzugten Ausführungsformen insbesondere
für ein Modul von Nutzen, das mehrere Schalttransistorchips enthält, die
elektrisch parallel geschaltet sind. Derartige parallel angeordnete Chips
können einzelne oder mehrere Schalter bilden. Ein einzelner Schalter ist
in den Fig. 3 und 4 schematisch gezeigt und in den Fig. 6 bis 11 in
kon
zentrischer Form realistisch gezeigt. Jedoch sind die bevorzugten
Ausführungsformen bei Mehrfachschaltermodulen noch mehr von Nutzen. Ein
Hochpegelseiten/Niederpegelseiten-Doppelschalter (high side/low side
double switch) ist in Verbindung mit den. Fig. 12-13 schematisch gezeigt.
Eine geradlinige Version eines derartigen
Hochpegelseite/Niedrigpegelseite-Doppelschalters ist in den Fig. 14-20 realistisch gezeigt.
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Eine konzentrische Version eines
Hochpegelseite/Niedrigpegelseite-Doppelschalters ist konstruiert worden und umfaßt einen segmentierten,
dreiachsigen, konzentrischen Anschluß mit koplanaren
Anschlußkontaktflächen für alle Vorrichtung beider Schalter. Es ist eine im voraus testbare
Substratunterbaugruppe für jeden Schalttransistorchip vorgesehen. Jede
Substratunterbaugruppe weist im allgemeinen parallele Eingangs- und
Ausgangsleiterlaschen auf. Die Laschen weisen im allgemeinen koplanare
Endabschnitte zur Verbindung mit im allgemeinen koplanaren
Kontaktflächen des dreiachsigen Anschlusses auf. Die Eingangs- und
Ausgangslaschen stehen jeweils in elektrischer Verbindung mit niedrigem
Widerstand mit Eingangs- und Ausgangsflächen eines Schalttransistorchips,
der auf der Substratunterbaugruppe befestigt ist. Ein Fünf
Schicht-Substrat aus abwechselnden Kupfer- und dielektrischen Schichten gestattet
die Ausformung der koplanaren Eingangs- und Ausgangslaschen auf der
resultierenden Substratunterbaugruppe. Die individuellen
Substratunterbaugruppen sind in Umfangsrichtung um den dreiachsigen Anschluß
herum angeordnet, analog zu der hierin vollständiger beschriebenen
konzentrischen Einzelschalterausführungsform.
DETAILLIERTE BESCHREIBUNG
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Die in Fig. 1 gezeigte Substratunterbaugruppe 10 umfaßt eine
Berylliumoxidplatte oder -wafer 12 mit 21 Millimetern mal 14,5 Millimetern und
ungefähr 1 Millimeter Dicke. Berylliumoxid ist ein besonders effektives
dielektrisches Material zur Verwendung bei dieser Anwendung. Es weist
einen hohen Wärmeübertragungskoeffizienten auf, jedoch einen
thermischen Ausdehnungskoeffizienten, der demjenigen von Silizium ähnlich ist.
Im allgemeinen passen die thermischen Ausdehnungseigenschaften von
Aluminiumoxid und Aluminiumnitrid auch zu Silizium. Jedoch weist
Berylliumoxid einen beträchtlich höheren
Wärmeübertragungskoeffizienten auf. In solch einem Fall kann der Wafer 12 entsprechend dicker
hergestellt werden, was wiederum die parasitäre Kapazität zwischen der oberen
Oberfläche und den unteren Oberflächen des Wafers 12 verringert, die
metallisiert sind, wie es nachstehend beschrieben ist. Wir beschreiben
nachstehend den metallisierten Wafer auch so, daß er an die Oberfläche
einer elektrisch leitenden Grundplatte eines Gehäuses gelötet ist.
Ungeachtet der Größe des Gehäuses oder der Anzahl Schalttransistoren, die in
dem Gehäuse angeordnet sind, ist der Wafer 12 nur groß genug, um einen
Schalttransistor und die notwendige zugehörige Schaltung, wie für die
thermische Zielverfolgung oder andere Symmetriezwecke, zu tragen. Dies
verringert die Fläche der metallisierten Oberflächen und verringert ferner
parasitäre Kapazität.
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Eine obere Kupferfolienplatte 14 und eine untere Kupferfolienplatte 16
sind auf entgegengesetzten Seiten des Wafers 12 angeordnet. Die
Kupferfolienplatten 14 und 16 messen jeweils ungefähr 20 Millimeter mal 13,5
Millimeter und sind ungefähr 0,25 Millimeter dick. Sie sind an den
entgegengesetzten Hauptoberflächen des Berylliumoxid-Wafers 12 durch
irgendeine annehmbare Technik, wie beispielsweise direktes
Kupferbonden (direct copper bonding) befestigt. Direktes Kupferbonden ist eine
bekannte und akzeptierte Praxis, bei der Kupferoxid verwendet wird, um ein
Kupferblech an ein keramisches Substrat zu bonden. Die obere
Kupferplatte 14 weist eine integrale, im allgemeinen rechtwinklige Erweiterung
14a auf, die ungefähr 14 Millimeter breit und ungefähr 13,3 Millimeter
lang ist. Somit steht sie über den Wafer 12 um ungefähr 12,8 Millimeter
über. Auf den freiliegenden Abschnitten der Kupferfolie auf der Oberseite
des Wafers, das heißt mit Ausnahme der Lasche 14a, befindet sich eine
6,35 - 10,2 Mikrometer dicke Silberbeschichtung, um die Lötbarkeit zu
steigern.
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Die Erweiterung 11-a weist eine erste Reihe Löcher 16a und eine zweite
Reihe Löcher 16b auf, die wechselseitig im wesentlichen parallel und auch
im wesentlichen parallel zu der benachbarten Kante des Wafers 12 liegen.
Die Löcher 16a und 16b weisen einen Durchmesser von ungefähr 0,9
Millimetern auf und sind auf ungefähr 2 Millimeter Zentren in jeder Reihe
beabstandet. Die Mittellinie der Reihe der 16a-Löcher liegt parallel zur
Kante des Wafers und ist ungefähr 2,24 Millimeter von der Kante des
Wafers beabstandet. Die Mittellinie der Reihe der 16a-Löcher liegt parallel zur
Mittellinie der Reihe der Löcher 16b. Die Mittellinien von beiden Reihen
Löcher 16a und 16b sind ungefähr 2,36 Millimeter voneinander
beabstandet. Die Reihe Löcher 16a bildet eine erste Linie 17a einer Zugentlastung
in der Lasche I4a. Die Linie 17a bildet dadurch eine erste Biegehilfslinie
in der Lasche 14a. Die Reihe Löcher 16b bildet eine zweite Linie 17b einer
Zugentlastung in der Lasche 14a. Die Linie 17b bildet daher eine zweite
Biegehilfslinie in der Lasche 14a. Wie es in Fig. 1 zu sehen ist, weist die
Lasche 14a zwei entgegengesetzte rechtwinklige Biegungen entlang der
Biegelinien 17a und 17b auf, die eine Stufe in der Lasche 14a bilden.
Die
se Stufe vereinfacht die Verbindung der Substratunterbaugruppe mit dem
mittleren Anschlußelement, wie es unten deutlicher werden wird.
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Ein Siliziumhalbleiterschalttransistor 18, wie ein Bipolartransistor mit
isoliertem Gate (IGBT) oder ein Feldeffekttransistor mit isoliertem Gate
(MOSFET) ist auf der freiliegenden Hauptoberfläche der oberen
Kupferplatte 14 angeordnet. Eine weiche, schnelle Siliziumhalbleiterdiode (SFD)
20 ist auch auf der freiliegenden Hauptoberfläche der oberen Kupferplatte
14 neben dem Schalttransistor 18 angeordnet. Eine derartige Vorrichtung
gilt nicht als Vorrichtung mit isoliertem Gate oder als ein mit hoher
Leistung beaufschlagter Halbleiterschalttransistor. Es ist auch eine kleine
Platte 22 auf der Kupferplatte 14 angeordnet. Die kleine Platte 22 ist
vorhanden, um ein Bonden eines Aluminiumfadendrahtes an die Kupferplatte
14 zu vereinfachen. Wenn der Fadendraht, der gebondet wird, aus
Aluminium besteht, ist es bevorzugt, daß die kleine Metallplatte 22 eine
Aluminiumaußenoberfläche aufweist. Die kleine Metallplatte 22 kann aus einem
Aluminium/Kupfer-Schichtaufbau bestehen, dessen Kupferseite mit der
Fläche nach unten auf die äußere Oberfläche der Kupferplatte 14 gelötet ·
ist. Andererseits ist zu erkennen, daß die kleine Metallplatte 22 aus
irgendeinem Material bestehen könnte, das metallurgisch mit dem
verwendeten Fadenverbindungsdraht verträglich ist. Ähnlich könnte die untere
Oberfläche der kleinen Metallplatte 22 aus irgendeinem Material bestehen,
das mit dem Prozeß verträglich ist, der verwendet wird, um die Platte 22
an die obere Kupferplatte 14 zu bonden. Die Fadenbondingdrähte sind in
den Fig. 8 und 9 gezeigt.
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Fig. 2 ist ein elektrisches, schematisches Schaubild der in Fig. 1
veranschaulichten Unterbaugruppe. Der Diodenchip 20 bildet eine Sperrdiode
über die Emitter-Kollektor-Anschlüsse des Schalttransistors 18 hinweg.
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Sie wird verwendet, um den Schalttransistor 18 zu schützen, indem Strom
aus zeitweilig umgekehrten Spannungen, die in dem System auftreten
können, in dem der Schalter verwendet wird, überbrückt wird. Wie es aus
den Fig. 1 und 2 zu sehen ist, ist jeder Schalttransistor 18 mit einer
Nebenschlußdiode 20 zu einem Paar angeordnet. Der Transistorchip 18 und
der Diodenchip 20 sind vorzugsweise aus im wesentlichen ähnlichem
Halbleitermaterial und durch im wesentlichen ähnliche Prozesse
hergestellt, so daß sie im wesentlichen ähnliche Leistungseigenschaften
aufweisen können, die eine Änderung der Anfangseigenschaften mit einer
Temperaturänderung umfassen. Jede Nebenschlußdiode 20 ist in enger
thermischer Nähe zu seinem Schalttransistor 18 angeordnet, so daß das Paar
eine ähnliche Temperaturumgebung erfahren würde. Dies hilft bei dem
Vorsehen einer besseren Übereinstimmung der Arbeitsweise des
resultierenden Schalters.
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Wie es oben gezeigt ist, würden normalerweise mehrere Paare derartiger
Schalttransistoren 18 und Nebenschlußdioden 20 für
Hochleistungsschalter parallel verwendet werden. In Fig. 3 sind sechs derartige Paare
elektrisch parallel geschaltet, um ein Einzelschaltermodul zu bilden. Jede
Gate-Leitung für jeden Schalttransistor 18a - 18f weist einen trimmbaren
Widerstand 32a - 32f in Reihe mit diesem auf. Der trimmbare Widerstand
ist auch als Bezugszeichen 32 in Fig. 5 gezeigt. Seine Bedeutung wird
nachstehend erläutert.
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Das schematische Schaubild von Fig. 3 zeigt vorstellungsgemäß, wie die
sechs Schalttransistoren und ihre zugehörigen Dioden elektrisch parallel
geschaltet sind. Um einen derartigen parallelen Schaltkreis herzustellen,
sollten auch nur Schalttransistoren mit ziemlich ähnlichen elektrischen
Leistungseigenschaften verwendet werden. In einem derartigen Fall wird
kein Schalttransistor dazu neigen, Strom "an sich zu ziehen", um ein
Lawinenversagen des Transistors und dann des Moduls hervorzurufen.
Ähnlich muß acht gegeben werden, daß alle parallel angeordneten
Transistoren auf die gleiche Weise befestigt sind, so daß es wahrscheinlicher ist,
daß sie die gleiche Betriebstemperatur aufweisen.
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Es ist nicht notwendig, daß alle Transistoren in einem
Mehrfachschalttransistormodul auf einem gemeinsamen keramischen Substrat befestigt
sind, weil die Fläche und die Komplexität des Substrats übermäßig groß
werden würden. Es kann sein, daß ein Maskieren des Substrats für eine
selektive Metallisierung erforderlich ist. Die große Fläche würde dazu
neigen, parasitäre Kapazität zwischen der oberen metallisierten Oberfläche
des keramischen Substrats und einer leitfähigen Rückplatte zu
vergrößern, auf der es angeordnet sein wird. Die große Fläche kann auch die
Verwendung von Berylliumoxid ausschließen, obwohl sein höherer
Wärmeübertragungsnennwert einen höheren Stromnennwert gestatten und/-
oder eine geringere parasitäre Kapazität in dem resultierenden Modul
erzeugen würde. Eine vergrößerte Komplexität, die dem großen Substrat
eigen wäre, verringert die Ausbeuten des großen Substrats und erhöht
dadurch dessen Kosten.
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Bei den bevorzugten Ausführungsformen ist jeder Schalttransistor auf
seinem eigenen keramischen Substrat angeordnet. Wie es oben gezeigt ist,
wird dies verwendet, um die individuelle und die gesamte Größe des
Substrats zu minimieren. Jedoch schafft dies einen anderen Vorteil. Wenn die
Substrate relativ klein sind, können im wesentlichen die gesamten
Substratoberflächen ohne merkbar zunehmende parasitäre Kapazität
metallisiert werden. Dies beseitigt ein Maskieren zur Metallisierung. Ein
Beseitigen des Maskierens verringert die Kosten weiter. Die Ausbeuten der
Tran
sistorgruppen werden zunehmen, weil mangelhafte Transistor/Substrat-
Kombinationen oder -Unterbaugruppen weggeworfen werden können,
bevor die Gruppen gebildet werden. Zusätzlich ist das Befestigen eines
kleineren Substrats auf der Gehäusebodenplatte leichter und einfacher
fixierbar, wenn die anfängliche Befestigung nicht zufriedenstellend ist.
Dadurch können die Ausbeuten noch weiter gesteigert werden, was zu
Produkten mit niedrigeren Kosten und indirekt zu überlegenen Produkten
führt.
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Eine Folgeerscheinung des Vorangehenden ist es, daß derartige
Kostenverringerungen den Gebrauch von Berylliumoxid bei der Verwendung mit
großer Stückzahl noch leichter durchführbar macht. Daher wird die
begleitende Zunahme der Modulleistung für kommerzielle
Produktionsanwendungen und verbesserte Produkte, die für die Allgemeinheit verfügbar
sind, noch zweckmäßiger.
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Zusätzlich liefert die Verwendung individueller Substrate für jeden
Schalttransistor außerdem einen weiteren Vorteil, der zum Teil oben genannt
wurde. Jedes Substrat kann individuell getestet, eingeteilt und sortiert
werden, nachdem es hergestellt worden ist. Nicht zufriedenstellende
Chip/Substrat-Kombinationen können weggeworfen werden, bevor diesen
noch mehr Wert hinzugefügt wird, der die Kosten beeinflußt. Ein Einteilen
der Transistoren vor dem Gruppieren kann sehr wichtig sein. Jedoch
können nicht befestigte Transistorchips nicht so gründlich wie befestigte
Transistorchips getestet werden. Dementsprechend können die befestigten
Chips, die Substratanordnungen 10 bilden, besser eingeteilt und somit
besser angepaßt werden. Von einem Standpunkt der
Modulleistungsfähigkeit aus kann dies sehr wichtig sein. Mit einer besseren anfänglichen
Anpassung ist das Bauteil mit der schlechtesten Leistung in jeder Gruppe
dennoch nahe bei dem besten. Selbst wenn die Gruppe bei dem
Leistungsniveau des Bauteils mit der schlechtesten Leistung betrieben
werden muß, um ein "An-Sich-Ziehen" von Strom zu verhindern, kann
dementsprechend die Gruppe näher bei dem Leistungsniveau des besten
betrieben werden. Es folgt, daß Gruppen mit vergrößerter Leistungsfähigkeit
verwirklicht werden können, und/oder daß die durchschnittliche
Leistungsniveauausnutzung aller Transistoren, die in Gruppen verwendet
werden, vergrößert werden kann.
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Es ist zu erkennen, daß es Unterschiede in der Länge und eine begleitende
Varianz im Spannungsabfall in der Gate-Leitung 30g zu den jeweiligen
Schalttransistoren 18a - 18f in einem Modul gibt. Mit den beschriebenen
Ausführungsformen können selbst geringfügige Differenzen in einem
derartigen Spannungsabfall vermieden werden. Es wird vorgeschlagen, einen
trimmbaren Widerstand 32a - 32f in der Gate-Leitung zwischen 30g und
jedem jeweiligen Schalttransistor 18a - 18f einzuschließen. Jeder der
trimmbaren Gate-Leitungswiderstände gestattet, daß die Gate-Spannung,
die jedem Transistor zugeführt wird, gleich ist. Dadurch ist es
wahrscheinlicher, daß die "Ein"-Widerstandseigenschaften jedes Schalttransistors in
der Gruppe, die das resultierende Modul umfaßt; ähnlich sind. Dies hilft,
nach der Befestigung die tatsächliche Leistungsfähigkeit der
Schalttransistoren noch passender zu gestalten. Der trimmbare Widerstand kann
auch verwendet werden, um das Betriebsniveau der befestigten und
zusammengebauten Gruppe auf das Niveau eines Schalttransistors
einzustellen, was zu einer geringeren Leistungsfähigkeitseigenschaft führt, als
diejenige, die sie gemäß eines vorausgehenden Testens zeigen sollte.
Dadurch wird das Potential für ein "An-Sich-Ziehen" von Strom in der
Gruppe noch weiter verringert. Ein derartiger Widerstand kann auch verwendet
werden, um die in einem Inverter paarweise angeordneten Schalter
anzu
passen, insbesondere wenn nur ein oder zwei Transistoren für jeden
Schalter verwendet werden. Dies ist einer der Gründe dafür, daß der
Widerstand 32 in dem Schalter 42 in Fig. 5 gezeigt ist. Wie es in Fig. 1
gezeigt ist, ist die Oberfläche des Schalttransistors 18 in mehrere
Aluminiumelektroden- oder Kontaktflächen, d. h. Drahtbondingflächen, unterteilt,
um den Emitter-Reihenwiderstand zu verringern. In diesem Beispiel gibt
es acht derartige Flächen 24. Sie umgeben eine kleinere, rechtwinklige
Gate-Elektrode oder -kontaktfläche aus einer Aluminiumlegierung 26. In
diesem Beispiel ist der Chip 18 ein IGBT. Die Rückseite des Chips 18
bildet eine Kollektor-Bereich für den Schalttransistor 18, welcher Bereich,
wie durch Löten oder dergleichen, in einer elektrischen Verbindung mit
niedrigem Widerstand mit der Kupferplatte 14 steht. Die größeren
rechtwinkligen Bereiche 24 auf der oberen Oberfläche des Chips 18 bilden im
allgemeinen gleichmäßig beabstandete Emitter-Kontakte auf der IGBT-
Oberfläche. Wie es oben gezeigt ist, umgeben die Emitter-Kontakte 24 den
zentralen Gate-Elektrodenkontaktbereich 26. Ein einziger Fadendraht ist
für den Gate-Leitungskontakt ausreichend, weil die Gate-Leitung nicht
viel Strom transportiert.
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Der Emitter-Bereich des Diodenchips 20 ist dessen gesamte obere
Oberfläche, die metallisiert ist, so daß sie darauf eine Elektrode 28 aus einer
Aluminiumlegierung aufweist, die zum Drahtbonden geeignet ist. Die
untere Oberfläche des Diodenchips 20 ist an die obere Oberfläche der
Kupferplatte 14 gelötet. Dadurch sind die Kathode des Chips 20 und der
Kollektor des Schalttransistors 18 elektrisch parallel geschaltet, wie es in Fig.
2 gezeigt ist.
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In Fig. 3 ist zu sehen, daß der normale vorstellungsgemäße Weg, einen
derartigen Schaltkreis zu präsentieren ist, die Emitter-Leitung von einer
Vorrichtung neben der Kollektor-Leitung einer anderen anzuordnen, was
in diesem Fall nicht vorgenommen wird. Es ist auch zu bemerken, daß,
wenn man einen derartigen Schaltkreis vorstellungsgemäß betrachtet, die
Transistoren zum Zweck der Veranschaulichung alle in einer Reihe
ausgerichtet sind, selbst wenn man eventuell diese mit einem koaxialen Bus
verbinden will. Dies läßt vermuten, daß man diese tatsächlich wegen der
Einfachheit auf diese Art und Weise befestigt. Jedoch führt das Befestigen
und Verbinden derselben, wie es vorstellungsgemäß gezeigt ist, zu einem
schlechteren Modul. Fig. 3 ist in diese Beschreibung nur eingeschlossen,
um das komplexere Layout von Vorrichtungen und Widerständen leichter
verständlich zu machen, die tatsächlich verwendet werden.
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Fig. 4 ist der gleiche Schaltkreis von Fig. 3, wobei jedoch das tatsächliche
Layout von Vorrichtungen, Widerständen und Leitern des koaxialen
Anschlußmoduls der Fig. 6-11 gezeigt ist.
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Fig. 3 zeigt IGBT-Schalttransistoren 18a - 18f, die jeweils mit weichen,
schnellen Nebenschlußdioden 20a - 20f paarweise angeordnet sind. Die
Schalttransistoren 18a - 18f weisen jeweils Gate-Leitungen 30a - 30f auf.
Die Gate-Leitungen 30a - 30f weisen jeweils trimmbare elektrische
Widerstände 32a - 32f auf. Wie es oben gezeigt ist, sind die trimmbaren
elektrischen Widerstände 32a - 32f in jeder jeweiligen Gate-Leitung zwischen
dem Gate-Leiter 30g und jedem der Schalttransistoren 18a - 18f
eingeschlossen. Für einen IGBT-Leistungstransistor mit einer Chipgröße von
ungefähr 9,8 Millimeter mal 9,8 Millimeter kann ein trimmbarer
Widerstand mit einem gedruckten Nennwiderstand von ungefähr 4 Ohm (der
auf ungefähr 7,5 Ohm trimmbar ist) verwendet werden. Gate-Leitungen
30a - 30f, die ihre jeweiligen Reihenwiderstände 32a - 32f umfassen, sind
elektrisch parallel zu dem Gate-Leiter oder der Gate-Leitung 32g
geschaltet. Der Gate-Leiter 32g führt zu einem Gate-Anschluß G, 30.
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Die Transistoren 18a - 18f weisen jeweils Kollektor-Leitungen 34a - 34f
auf. Die Transistoren 18a - 18f weisen jeweils Emitter-Leitungen 36a - 36f
auf. Die Kollektor-Leitungen 34a - 34f sind jeweils mit einer gemeinsamen
Leitung 34g verbunden, die alle Kollektor-Leitungen 34a - 34f elektrisch
parallel schaltet. Ähnlich sind Emitter-Leitungen 36a - 36f jeweils mit
einer gemeinsamen Leitung 36g verbunden, die alle Emitter-Leitungen 36a -
36f elektrisch parallel schaltet. Die Kollektor-Leitung 34g ist eine
Verbindung mit niedrigem Widerstand mit dem Mittelanschluß 34. Die Emitter-
Leitung 36g steht in der elektrischen Verbindung mit niedrigem
Widerstand mit dem koaxialen Emitter-Anschluß 36.
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Zu jedem der Transistoren 18a - 18f sind zwei zusätzliche Leitungen
gezeigt. Diese sind Leitungen, die verwendet werden, um das Potential der
Kollektor- und Emitter-Leitungen zu bestimmen und somit ihre
Betriebseigenschaften während des Betriebes des Moduls kontinuierlich zu
überwachen. Es ist bevorzugt, hauptsächlich Abweichungen von
vorbestimmten Werten zu überwachen. Wir nennen diese Verbindungen
"Kelvin"-Verbindungen. Kollektor-Kelvin-Leitungen 34ak - 34fk sind jeweils mit den
Kollektoren der Transistoren 18a - 18f verbunden. Ähnlich sind Emitter-
Kelvin-Leitungen 36ak - 36fk mit den Emitter-Leitungen der Transistoren
18a - 18f verbunden. Die Leitung 34gk verbindet die
Kollektor-Kelvin-Leitungen 34ak - 34fk miteinander in einer elektrisch parallelen Anordnung
und setzt jede von diesen in Kontakt mit niedrigem Widerstand mit dem
Kollektor-Kelvin-Anschluß 36k. Ähnlich schaltet eine
Emitter-Kelvin-Leitung 36gk alle Emitter-Kelvin-Leitungen 36ak - 36fk elektrisch parallel
und setzt sie in elektrische Verbindung mit niedrigem Widerstand mit dem
Emitter-Kelvin-Anschluß 34k.
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In Fig. 4 umfassen die konzentrischen Anschlüsse 34 und 36 jeweils
Ausgangs- und Eingangsanschlußpfosten für das Modul. Die in Fig. 3
gezeigten sechs Transistor/Diode-Paare sind in Umfangsrichtung symmetrisch
um die Mittelanschlüsse herum angeordnet. Die Anordnung ist so
gleichmäßig wie es die Struktur zu gestatten herausstellt. Dies führt dazu, daß
die Elektroleitungen 34a - 34f im wesentlichen die gleiche Länge
aufweisen. Entsprechende Abschnitte der Emitter-Leitungen 36a - 36f weisen
ebenso im wesentlichen die gleiche Länge auf. Die Gate-Leitungen 30a -
30f einschließlich ihrer trimmbaren Widerstände 32a - 32f weisen alle
ungefähr die gleiche Länge auf. Man kann sich vorstellen, daß die
Transistoren 18a - 18f, die Kollektor-Leitungen 34a - 34f und die Emitter-Leitungen
36a - 36f radial um die koaxialen Mittelanschlüsse herum angeordnet
sind. Man kann sich vorstellen, daß die Gate-Leitungen 30a - 30f auch
radial angeordnet sind.
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Die konzentrische Gate-Leitung 30g, die konzentrische
Emitter-Kelvin-Leitung 36gk und die konzentrische Kollektor-Kelvin-Leitung 34gk umgeben
den Kreis aus Transistor/Diode-Paaren. Diese Leitungen sind jeweils mit
dem Modul-Gate-Anschluß 30, dem Kollektor-Kelvin-Anschluß 34k und
dem Modul-Emitter-Kelvin-Anschluß 36k verbunden. Die Gate-Leitungen
30a - 30f sind symmetrisch und sind jeweils mit der konzentrischen Gate-
Leitung 30g verbunden. Die Kollektor-Kelvin-Leitungen 34ak - 34fk sind
jeweils mit der konzentrischen Kollektor-Kelvin-Leitung 34gk verbunden.
Die Emitter-Leitungen weisen nur zwei Kelvin-Leitungen 36ck und 36dk
auf. Sie sind mit der konzentrischen Emitter-Kelvin-Leitung 36gk an der
Unterseite von Fig. 4 verbunden.
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Fig. 5 zeigt ein elektrisches Schema eines
Dreiphaseninverterschaltkreises, der Gleichstrom (DC) von einer Batterie 38 in Wechselstrom (AC) zur
Verwendung durch einen Wechselstrommotor 40 umwandelt. Wie es zu
sehen ist, ist jede der drei Motorwicklungen 40a, 40b und 40c zwischen
zwei Schalttransistoren oder ein Paar aus zwei Gruppen elektrisch parallel
angeordneter Schalttransistoren geschaltet. Jeder Transistor oder jede
Gruppe derartiger Transistoren, die einen einzelnen Schalter bildet, ist
durch Bezugszeichen 42 gezeigt. Jeder derartige Schalter 42 kann somit
das Modul sein, das in den Fig. 3 und 4 dargestellt ist, oder noch
bedeutender, ein Modul, das hergestellt ist, wie es nachstehend spezifiziert ist.
Zur Klarheit der Veranschaulichung ist nur ein Transistor/Diode-Paar
und sein zugehöriger Anschlußwiderstand in Fig. 5 in der vergrößerten
Fläche gezeigt. Wie es oben gezeigt ist, können die IGBT, wenn sie für
derartige Schalter verwendet werden, nicht zufriedenstellend verwendet
werden, wenn sie nur einmal für jeden Zyklus, den sie abdecken sollen, ein-
und ausgeschaltet werden. Diese Vorrichtungen schalten hart "ein", was
eine Rechteckwelle und keine Sinuswelle erzeugt. Um einen geeignet
gestalteten Sinuswellenausgang zu erhalten, werden die IGBT sehr schnell
viele Male während jedes Sinuswellenzyklus "ein"- und "aus-" geschaltet,
wobei eine zunehmende und dann abnehmende Gate-Spannung und
Pulsbreitenmodulation verwendet werden. Einschalt/Ausschalt-Frequenzen
von 20 000-30 000 Hz sind für Traktionsmotoranwendungen in
Kraftfahrzeugen nicht unüblich. Wie es zuvor gezeigt wurde, ist die parasitäre
Kapazität, die zu einem derartigen schnellen Schalten gehört, so
bedeutend, daß sie bisher verhindert hat, daß Hochleistungs-IGBT ausgiebig
angewendet wurden. Das beschriebene Modul verringert derartige
parasitäre Kapazität auf ein niedriges Niveau und die Verläßlichkeit und
Leistungsfähigkeit auf ein hohes Niveau.
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Die Fig. 6-11 zeigen das tatsächliche Modul, das in den Fig. 3-4
schematisch veranschaulicht ist und in Fig. 5 indirekt betrachtet wird. Das
Modul umfaßt eine Grundplatte 44, auf der ein ringähnliches
Gehäuseelement 46 und ein Deckelelement 71 angeordnet sind. Diese drei
Elemente bilden eine im wesentlichen geschlossene Kammer.
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Die Grundplatte 44 ist eine rechtwinklige Platte mit ungefähr 2-4
Millimetern Dicke, 108 Millimetern Breite und 124 Millimetern Länge. Sie
besteht vorzugsweise aus einem thermisch hoch leitfähigen Material, das
einen thermischen Ausdehnungskoeffizienten aufweist, der sich demjenigen
von Silizium annähert. Man könnte denken, daß Metall wegen seiner
hohen thermischen Leitfähigkeit als eine Grundplatte 44 bevorzugt wäre.
Jedoch weisen die meisten Metalle mit einer hohen thermischen Leitfähigkeit
einen relativ hohen Ausdehnungskoeffizienten auf. Silizium weist einen
relativ niedrigen Ausdehnungskoeffizienten auf. Große Differenzen des
thermischen Ausdehnungskoeffizienten sind unzulässig.
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Die bekannten Metalle, die einen thermischen Ausdehnungskoeffizienten
in der Nähe von Silizium aufweisen, wie Fernico, Kovar, Invar und
dergleichen, weisen auch eine relativ niedrige thermische Leitfähigkeit auf.
Dementsprechend ist es bevorzugt, laminierte oder andere Typen von
Verbundmaterialien für die Grundplatte 44 zu verwenden. Sie sind für diese
Anwendung erwünschter, weil sie so konstruiert sind, daß sie eine gute
thermische Ausdehnung, die zu Silizium paßt, und relativ hohe
Wärmeübertragungseigenschaften aufweisen. Die attraktivsten von derartigen
Verbundstoffen für die beschriebene Anwendung sind Metall/Keramik-
Verbundstoffe. Weil sie Metall umfassen, sind sie im allgemeinen
elektrisch leitfähig, wovon angenommen wird, daß es ein großer Vorteil ist.
Ei
ne derartige Verbundstoffgrundplatte bietet signifikante Vorteile, obwohl
die Siliziumchips auf diskreten keramischen Substraten angeordnet sind,
wie es nachstehend beschrieben ist. Daher wird Metall nicht für die
Grundplatte 44 empfohlen, obwohl eine effektive Kühlung wichtig ist, wie
es zuvor erwähnt wurde. Andererseits ist herausgefunden worden, daß ein
Metall/ Keramik-Verbundstoff ziemlich effektiv bei der beschriebenen
Anwendung verwendet werden kann. Er kann nicht nur so hergestellt
werden, daß er eine hohe thermische Leitfähigkeit aufweist, sondern dieser
kann auch eine relativ niedrige Ausdehnungsrate aufweisen. Es ist
bevorzugt, ein Verbundmaterial zu verwenden, das einen
Ausdehnungskoeffizienten aufweist, der ziemlich nahe bei demjenigen von Silizium liegt.
Jedoch sollte genauer die Verbundgrundplatte 44 vorzugsweise eng zum
Ausdehnungskoeffizienten der Substratunterbaugruppe aus
Verbundkeramik passen, auf welcher der Siliziumchip direkt getragen ist. Die
Substratunterbaugruppe sollte vorzugsweise Silizium ziemlich ähnlich sein,
jedoch ist zu erkennen, daß dies kein exaktes, genaues Passen sein kann.
Wenn der Ausdehnungskoeffizient der Substratunterbaugruppe nicht
exakt zu demjenigen von Silizium paßt, ist es bevorzugt, daß der thermische
Ausdehnungskoeffizient der Grundplatte 44 zu demjenigen der
Substratunterbaugruppe und nicht zu dem Silizium paßt. Die
Substratunterbaugruppe wird nachstehend vollständiger beschrieben. Wie es gezeigt ist,
bevorzugen wir, daß das Substrat elektrisch leitfähig und lötbar ist. Es sind
viele Metall/Verbundstoffe kommerziell und experimentell erhältlich.
Wenn sie nicht inhärent lötbar sind, sollten sie behandelt werden, um sie
mindestens in den Flächen, an denen die Substratunterbaugruppen zu
befestigen sind, lötbar zu gestalten.
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Wenn eine Substratunterbaugruppe, wie die Substratunterbaugruppe 10,
an einen größeren leitfähigen Träger gelötet wird, wird die wirksame
Flä
che der unteren Kupferplatte 16 des Substrats vergrößert. Dies vergrößert
parasitäre Kapazität. Wenn der größere leitfähige Träger direkt auf einem
Aluminiumwärmesenkenelement mit noch größerer Fläche getragen ist,
nimmt außerdem parasitäre Kapazität noch mehr zu. Die Verwendung
dielektrischer Materialien, um diese Gegenstände voneinander zu
beabstanden, ist gewöhnlich nicht erwünscht, weil dies gewöhnlich die
Wärmeübertragung verringert. Daher wird gewöhnlich eine vergrößerte
dielektrische Dicke nicht als wünschenswert betrachtet.
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Wir haben einen Metall/Keramik-Verbundstoff gefunden, der besonders
wirksam ist, wenn er als Grundplatte 44 verwendet wird. Er wird unter
der Bezeichnung MCX-693 von der Lanxide Corporation of Newark DE
verkauft. Er weist einen Ausdehnungskoeffizienten von ungefähr
5-12 ppm pro Grad Centigrad auf. Wir bevorzugen 6 ppm pro Grad
Centigrad, der beinahe der gleiche ist wie derjenige der
Cu/BeO/Cu-Schichtanordnung, die in der Substratunterbaugruppe 10 verwendet wird. Dieser
liegt nahe bei demjenigen von Silizium, der ungefähr 3,2 ppm pro Grad
Centigrad beträgt. Das MCX-693-Material ist im wesentlichen eine
Kombination aus Metall und Keramik, bei der das Metall seine Identität
ausreichend beibehält, um eine hohe thermische Leitfähigkeit zu schaffen.
Die Keramik behält ihre Identität ausreichend bei, um die thermische
Ausdehnung jedoch nicht die thermische Leitfähigkeit zu verringern. Wir
haben herausgefunden, daß das MCX-693-Verbundmaterial zusätzlich
eine ziemlich gute mechanische Festigkeit aufweist. Dadurch kann es als
die Grundplatte selbst und nicht als ein Träger für diese dienen, was
zusätzliche Wärmeübertragungsgrenzflächen beseitigt. Es bildet eine stabile
Modulanordnung. Ferner kann es beschichtet oder plattiert werden, um
seine Oberfläche lötbar zu machen.
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Außerdem weist das MCX-693-Material eine ausreichende Festigkeit auf,
um zu gestatten, daß es als ein Hohlkörper hergestellt wird. Dies gestattet,
daß die Grundplatte 44 selbst auch als ein Kühlelement funktioniert. In
einem derartigen Fall muß die Grundplatte 44 zum Kühlen nicht auf einer
Wärmesenke, wie die Wärmesenke 62, befestigt werden. Sie muß nur auf
einem mechanischen Träger befestigt werden, der analog zu demjenigen
ist, der zum Tragen der Wärmesenke verwendet werden könnte. Dies
beseitigt nicht nur Kosten aufgrund eines zusätzlichen Elements in dem
resultierenden System, sondern beseitigt auch eine
Wärmeübertragungsgrenzfläche. Ein Beseitigen einer Wärmeübertragungsgrenzfläche und der
ihr eigenen Verluste verbessert die Kühlung. Eine verbesserte Kühlung
wiederum gestattet, daß die Schalttransistoren bei höheren
Leistungsniveaus betrieben werden können.
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Auf der Grundplatte oder Rückplatte 44 sind mehrere
Substratunterbaugruppen 10 angeordnet. Sie sind symmetrisch um den mittleren koaxialen
Kollektor-Anschluß 34 und Emitter-Anschluß 36 herum angeordnet und
an die Grundplatte 44 gelötet. Auf der Grundplatte 44, die
Substratunterbaugruppen 10 umgebend, ist auch ein ringähnliches
Schaltkreisplatinenelement 50 angeordnet. Das ringähnliche Schaltkreisplatinenelement 50
ist haftend an die Rückplatte 44 gebondet und trägt den Gate-Leiter 30g,
den Kollektor-Kelvin-Leiter 34gk, den Emitter-Kelvin-Leiter 36gk und die
trimmbaren Cermet-Widerstand-Chips 32a - 32f. Über Ultraschall
gebondete Fadendrähte bilden die elektrischen Verbindungen zwischen den
vorstehenden Leitern und Anschlüssen und den Transistoren und Dioden auf
den Substratanordnungen 10. Sie sind in den Fig. 8 und 9 gezeigt.
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Es ist anzumerken, daß das ringähnliche Schaltkreisplatinenelement 50
aus dem typischen FR-1 Epoxy/ Glas-Schaltkreisplatinenmaterial
beste
hen kann, das eine Kupferschicht trägt, die zu einem Leitermuster
ausgebildet ist. Jedoch kann es auch ein emailliertes Stahlsubstrat sein, auf
das ein Dickfilm-Cermet-Leitermuster gedruckt ist. Sechs
Chipwiderstände aus Aluminiumoxid 32a - 32f, die vorstehend erwähnt wurden, sind auf
der ringähnlichen Schaltkreisplatine 50 angeordnet und an diese haftend
gebondet oder gelötet. Jeder trimmbare Widerstand-Chip ist in einer
gegebenen vorbestimmten Entfernung von der Transistorgateelektrode weg
angeordnet, mit der er verbunden werden soll. Dadurch weist jede
Gate-Leitung zwischen jedem Transistor und seinem zugehörigen Chipwiderstand
die gleiche Länge auf. Jeder Aluminiumoxid-Chip weist einen Cermet-
Dickfilm-Widerstandsblock auf, der auf seine Oberseite gedruckt ist, und
eine Dickfilm-Cermet-Leiterbeschichtung, die jedes Ende umhüllt und den
gedruckten Widerstandsblock überlappt. Wenn die
Umhüllungsendbeschichtung lötbar ist, kann sie direkt an den Leiter 30g auf der
Schaltkreisplatine 50 gelötet werden. Wenn sie nicht lötbar ist, kann dann die
Verbindung mit 30g durch Drahtbonden hergestellt werden, nachdem der
trimmbare Widerstands-Chip haftend an die Schaltplatine 50 gebondet
worden ist. In jedem Fall wird der trimmbare Widerstands-Chip mit seiner
Rückseite nach unten an der Schaltplatine 50 befestigt, was die mit einem
Widerstand beschichtete Oberseitenfläche zur Lasertrimmung zugänglich
läßt. Wenn die Schaltkreisplatine 50 aus emailliertem Stahl bestünde,
würden andererseits die Widerstand-Chips nicht notwendigerweise
verwendet werden. Statt dessen wären die trimmbaren Widerstände 32a - 32f
integral in der Schaltkreisplatine 50 eingeschlossen und integral mit dem
Gate-Leiter 30g verbunden. Daher ist auch die gelötete oder
Fadendrahtverbindung mit 30g zusammen mit diskreten Widerstand-Chips beseitigt.
Nichtsdestoweniger wird die verbleibende Diskussion das Modul so
beschreiben, als ob es diskrete, trimmbare Widerstand-Chips aufweist.
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Ein Ende von jedem der trimmbaren Widerstände 32a - 32f ist mit der
Gate-Elektrode 26 seines jeweiligen zugehörigen Schalttransistors
verbunden. Dies wird mittels eines Fadendrahtes (der in den Fig. 8 und 9
gezeigt ist) zwischen der Gate-Elektrode 26 und einer
Drahtbondingkontaktanschlußfläche oder -elektrode auf dem trimmbaren Widerstand-Chip
vorgenommen. Die trimmbaren Widerstände 32a - 32f sind auch derart
angeordnet, daß sie zum Trimmen oder Nachtrimmen am Ende des
Zusammenbaus jedoch bevor der Gehäusedeckel 48 aufgesetzt wird, zugänglich
sind.
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Es ist zu sehen, daß jede Lasche 14a der jeweiligen
Substratunterbaugruppen 10 an einen Umfangsflansch an dem inneren koaxialen Anschluß
34 geschweißt ist. Dementsprechend bildet der innere koaxiale Anschluß
34 den Kollektor- oder Ausgangsanschluß des Moduls. Die Lasche 14a
kann an den Umfangsflansch 34a an dem Anschluß 34 gelötet oder auf
andere Weise in einer Verbindung mit niedrigem elektrischen Widerstand
verbunden werden. Wir bevorzugen es, den Anschluß 34a aus Kupfer und
die Lasche 14a aus Kupfer herzustellen. Wir bevorzugen es, sie durch
Elektronen- oder Laserschweißen zusammenzuschweißen statt sie
zusammenzulöten.
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Die Substratunterbaugruppen 10 müssen früh in dem
Zusammenbauprozeß an der Grundplatte 44 angebracht werden, weil sie gelötet werden.
Nachdem sie getestet worden sind, werden die untersten zentralen Teilen
der koaxialen Anschlußanordnung durch Haftmittel an der Grundplatte
befestigt. Der Lappen 14 wird an der Biegelinie 17b nach oben gebogen,
um den Kollektor-Flansch 34a aufzunehmen. Wegen der Biegelinie 17b
kann die Lasche 14 leicht und sicher nach oben gebogen werden,
nachdem die Substratunterbaugruppe 10 an die Grundplatte 44 gelötet worden
ist. Nachdem der Anschluß 34 an die Platine gebondet worden ist, wird die
Lasche 14 an der Biegelinie 17b über den Anschlußflansch 34a gebogen.
Wegen der Biegelinie 17b biegt sich die Lasche 14 leicht und sicher und
endet etwas parallel zur oberen Oberfläche des Flansches 34a, an den sie
gebondet wird. Es kann Nutzen aus dieser Vororientierung der Lasche 14
auf dem Flansch 34a gezogen werden, um die beiden
zusammenzuklemmen, die Laschenkanten zu maskieren und die internen Abschnitte der
Lasche 52 an den Flansch 34a elektronen- oder laserzuschweißen. Wenn
das Elektronen- oder Laserschweißen nicht vorgenommen werden könnte,
könnte ein Löten von Hand der Lasche 14 an den Flansch 34a erforderlich
sein, was die Kosten signifikant erhöhen würde.
-
Nun sei auf die Fig. 8 und 9 verwiesen. Fig. 8 zeigt das Modul bei dem
nächsten Herstellungsstadium, nach dem Herstellungsstadium, das in
Fig. 7 veranschaulicht ist. Fig. 8 zeigt eine Querschnittsansicht der
fertiggestellten Vorrichtung. Eine im allgemeinen zylindrische dielektrische
Hülse 54 umgibt den Anschluß 34. Die Hülse 54 weist einen in
Umfangsrichtung nach außen gerichteten Flansch 54a auf, der über dem nach
außen gerichteten Umfangsflansch 34a des Anschlusses 34 liegt. Der
dielektrische Abstandshalter 54 kann aus irgendeinem geeigneten, elektrisch
nicht leitenden Material, wie Kunststoff, bestehen. Auf dem dielektrischen
Abstandshalter 54 ist der äußere koaxiale Anschluß 36 angeordnet, der
auch einen nach außen gerichteten Umfangsflansch 36a aufweist, der
über den anderen Umfangsflanschen 34a und 54a angeordnet ist.
-
Während der Anschluß 36 im wesentlichen zylindrisch ist, ist in den Fig. 6
und 8 zu sehen, daß der zentrale Teil des Anschlusses 36 zwei diametral
entgegengesetzte Vergrößerungen 37 aufweist. Diese Vergrößerungen sind
jeweils bei 37a gebohrt und mit einem Gewinde versehen, um die
Verbin
dung einer Sammelschiene mit dem Anschluß 36 zu vereinfachen. Das
obere Ende des Anschlusses 34 ist zur Verbindung mit einem Kollektor-
Bus axial gebohrt und mit einem Gewinde versehen. Das Vorsehen
entgegengesetzter Busverbindungspunkte 37a an dem Anschluß 36 ergibt eine
vergrößerte Gleichmäßigkeit des elektrischen Widerstandes zwischen dem
Emitter-Bus und den Substratunterbaugruppen 10. Es ist anzumerken,
daß hinsichtlich der entgegengesetzten Vergrößerungen 37a ein
Kompromiß geschlossen wurde. Sie sind vorhanden, um die Stromgleichmäßigkeit
zu vergrößern, jedoch beeinflußt ihre Anwesenheit den Drahtbondingkopf
für die Fadenverbinderdrähte. Es ist beabsichtigt, daß alle Fadendrähte
von entsprechenden Elementen, beispielsweise 36a - 36f, die gleiche Länge
aufweisen.
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Wie es in Fig. 8 zu sehen ist, müssen die Fadendrahtbondingdrähte, die
am nächsten bei den Anschlußvergrößerungen 37 liegen, d. h. die Drähte
36a und 36d, geringfügig unterschiedlich zu dem Rest abgewinkelt sein.
Dies würde sie geringfügig länger als den Rest machen. Jedoch kann dies
in Einklang gebracht werden, indem ihre Länge in den anderen Drähten
angepaßt wird. Es ist auch anzumerken, daß der sechseckige Umfang des
Flansches 36a eine geradlinige Kante an dem Flansch 36a gegenüber jeder
Substratunterbaugruppe 10 vorsieht. Dies gestattet, daß die Vielzahl von
Drähten in jeder Gruppe von IGBT-Emitter-Drähten 36a - 36f näher bei
der gleichen Länge liegen. Zusätzlich ist zu erkennen, daß jede Gruppe
von Fadenverbindungsdrähten 36a - 36f im allgemeinen parallel zu der
Lasche 14a liegt. Jedoch sind sie nur in einer Ebene parallel, sind etwas
voneinander beabstandet und weisen eine unterschiedliche Ausgestaltung
zu der Lasche 14a auf. Die Induktivitätsauslöschung zwischen diesen ist
deshalb nicht optimal. Die geraden Kanten an dem Anschlußflansch 36a
gestatten, daß die Durchschnittslänge der Verbindungsdrähte 36a - 36f
kürzer ist. Deshalb ist die Länge der nicht ausgelöschten Induktivität
kürzer, wodurch Modulverluste verringert und die Leistungsfähigkeit
vergrößert wird.
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Es ist zu erkennen, daß die Fadendrähte 28a die Emitter-Seite des SFD-
Chips 20 mit dem Flansch 36a des Eingangsanschlusses 36 verbinden.
Die Fadendrähte 36a - 36f verbinden jeweils Emitter-Flächen 24 der
Transistoren 18a - 18f mit dem Flansch 36a des Eingangsanschlusses 36. Die
Fadendrähte und Chipmetallisierungen sind vorzugsweise eine relativ
dikke Aluminiumlegierung, die bewirkt, den Reihenwiderstand zu verringern.
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Die Elektroden 26 auf den Chips 18a - 18f stehen jeweils mittels
Fadendrähten 26a - 26f in einer elektrischen Verbindung mit niedrigem
Widerstand mit den lasertrimmbaren Chipwiderständen 32a - 32f. Ein Ende
jedes Fadendrahtes 26a - 26f ist an die Elektrode 26 gebondet. Das andere
Ende ist an die Elektrode an einem Ende des lasertrimmbaren
Chipwiderstandes gebondet. Die Elektrode an dem anderen Ende jedes
Chipwiderstandes ist durch einen Fadendraht mit einer Bondinglasche verbunden,
die ein Teil des Gate-Leitermusters 30g auf der gemusterten
Schaltkreisplatine 50 ist.
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Eine Emitter-Kelvin-Verbindung ist an dem Flansch 36a durch einen
Fadendraht 36ak hergestellt, der sich von dem Flansch 36 zu einer
Bondinganschlußfläche auf der Schaltkreisplatine 50 erstreckt, welche
Bondinganschluffläche ein Teil eines Kollektor-Kelvin-Leiters 36gk auf der
Schaltkreisplatine 50 ist.
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Der Anschluß 36 und insbesondere die obere Oberfläche des Flansches
36a ist nickelplattiert, um die Bondung der Aluminiumfadendrähte daran
zu steigern.
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Die trimmbaren Chipwiderstände 32a - 32f können direkt an den
Gate-Leiter 30g auf der Platine 50 gelötet sein, wie es früher erwähnt wurde.
Wenn sie es nicht sind, muß das eine Ende eines Fadendrahtes an das
eine Ende des Chipwiderstandes und das andere an den Gate-Leiter 30g
gebondet werden. In einem derartigen Fall wird zuerst eine
Drahtbondinganschlußfläche an die Schaltkreisplatine gelötet. Die
Drahtbondinganschlußflächen auf der Platine 50 und die Chips 32a - 32f bestehen aus
einem Material oder weisen mindestens eine Oberfläche auf, die mit einem
Material beschichtet ist, das metallurgisch mit dem daran gebondeten
Draht verträglich ist. Es kann eine Aluminiumoberfläche bevorzugt sein,
wenn der Fadendraht aus Aluminium besteht.
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Die Kollektor-Kelvin-Verbindung wird hergestellt, indem Fadendrähte
34ak - 34fk jeweils zwischen den Metallchip 22 auf jeder
Substratunterbaugruppe 10 und eine benachbarte Bondinganschlußfläche gebondet
werden, die ein Teil des Kelvin-Kollektor-Leiters 34gk auf der
Schaltkreisplatine 50 ist. Die Fadendrähte 34ak - 34fk können aus Aluminium
bestehen und über Ultraschall gebondet werden. Wie es zuvor gezeigt
worden ist, sollte die Oberfläche der Bondinganschlußoberfläche auf dem
Chip 22 aus Aluminium oder aus irgendeinem anderen Metall bestehen,
das im allgemeinen mit dem Bondingdraht verträglich ist.
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Der Flansch 34a an dem Anschluß 34 ist elektrisch von der Rückplatte 44
durch ein kreisförmiges, mit einem Flansch versehenes Element 56
isoliert, das einen Umfangsflansch 56a und einen zentralen, rohrförmigen
Abschnitt 56b aufweist. Der Flansch 56 weist an seiner unteren
Oberfläche einen Vorsprung 56c auf, der mit einer entsprechenden Ausnehmung
in der oberen Oberfläche der Grundplatte 44 zusammenarbeitet. Dieser
legt das Element 56 auf der Grundplatte 44 fest. Er ergibt auch eine
zusätzliche mechanische Verriegelung zwischen diesen, um ein Verdrehen
der koaxialen Anschlußanordnung zu verhindern, wenn die
Sammelschienen an diese angebracht und an ihrer Stelle verschraubt werden. Das
Element 56 ist haftend an die obere Oberfläche der Grundplatte 44 und an
die untere Oberfläche des Flansches 34a des Anschlusses 34 gebondet.
Der Flansch 56a weist in seinen oberen und unteren Oberflächen
Ausnehmungen 56b auf. Die Ausnehmungen 56b führen eine gleichmäßigere
Dicke des Haftmittels zwischen dem Element 56 und der
darunterliegenden Grundplatte 44 und dem darüberliegenden Flansch 34a ein. Das
Element 56 kann aus irgendeinem geeigneten dielektrischen Material
bestehen, wie beispielsweise ein nicht leitender Kunststoff. Es kann aus dem
gleichen Material wie der dielektrische Abstandshalter 54 bestehen. Es ist
auch zu erwähnen, daß der Abstandshalter 54 haftend an die obere
Oberfläche des Anschlusses 34 und seinen Flansch 34a und an die untere
Oberfläche des äußeren Anschlusses 36 und seinen Flansch 36a gebondet
ist. Eine Haftmittelausnehmung 54b ist in der oberen Oberfläche des
Flansches 54a analog zu den Ausnehmungen 56b vorgesehen, die in den
oberen und unteren Oberflächen des Flanschabschnittes 56a des unteren
Abstandshalters 56 vorgesehen sind.
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Die Eingangs- und Ausgangsanschlüsse 34 und 36 und ihre zugehörigen
Abstandshalter 54 und 56 sind als separate Elemente beschrieben und
gezeigt worden. Sie müssen nicht alle separat sein. Es ist vorstellbar, daß
die Anschlußelemente 34 und 36 als Einsatz in eine Metall/Kunststoff-
Anschluß-Unterbaugruppe eingeformt sein könnten. Bei einer derartigen
Unterbaugruppe wird Kunststoff um die Anschlüsse 34 und 36 herum
geformt, wobei jedoch ihre kritischen Kontaktoberflächen freigelegt
bleiben. Dadurch sind nur elektrische Kontaktteile von diesen freigelegt. Ihre
anderen Teile sind in einer Matrix aus elektrisch nicht leitendem
Kunststoff eingebettet, welcher die Funktionen der Abstandshalter 54 und 56
erfüllt. In einem derartigen Fall sollten die Verläßlichkeit und die Kosten
erhöht sein, weil die resultierende Unterbaugruppe nur eine Oberfläche
aufweist, die haftend gebondet werden muß. Diese eine Oberfläche ist der
Boden der Anschlußunterbaugruppe, der haftend an die Grundplatte 44
gebondet wäre.
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Die gesamte soweit beschriebene Unterbaugruppe ist von einem elektrisch
nicht leitenden Kunststoffgehäuseelement 72 umgeben, das einen
eingebetteten Gate-Anschluß 30, einen eingebetteten Kelvin-Kollektor-Anschluß
34k und einen eingebetteten Emitter-Kelvin-Anschluß 36k aufweist. Diese
Anschlüsse sind eingebettet, weil es bevorzugt ist, diese in das
Gehäuseelement 72 einzuformen. In einem derartigen Fall ist jeder der Anschlüsse
30, 34k und 36k während des Formens ein Teil eines einzigen
Leitungsrahmens. Der Leitungsrahmen weist Rippenabschnitte (nicht gezeigt) auf,
welche die Anschlüsse zum Formen zusammenhalten. Die
Rippenabschnitte sind nicht von der Formungszusammensetzung bedeckt und
werden, wie es üblich ist, nach dem Formen entfernt. Dementsprechend
sind die Rippenabschnitte in den Zeichnungen nicht gezeigt.
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Das Gehäuseelement 72 und die Grundplatte 44 sind in ihrer äußeren
Ausgestaltung rechtwinklig, obwohl sie konzentrische Anschlüsse und
eine kreisförmige Anordnung aus Bauteilen beherbergen. Dies stellt die
größte Kontaktfläche zwischen der Grundplatte 44 und der Oberfläche
ihres Trägerelements, beispielsweise der Wärmesenke 62, bereit, wenn viele
derartige Gehäuseanordnungen auf der Wärmesenke 62 angeordnet sind.
Das Gehäuseelement 72 ist haftend an die obere Oberfläche der
Grundplatte 44 gebondet. Das Haftmittel ist nicht gezeigt. Ausnehmungen 72b
und umgebende Stegbereiche sind in der unteren Oberfläche des
Gehäuseelements 72 zur Gleichmäßigkeit der Haftmitteldicke vorgesehen.
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Wie es in den Fig. 6-8 zu sehen ist, ist das Gehäuseelement 72 im
wesentlichen ein rechtwinkliger Ring. Seine Unterseite ist durch die
Grundplatte 44 verschlossen. Seine Oberseite ist durch einen Deckel 71
verschlossen, der einen rechtwinkligen Umfang aufweist, der sich in eine Nut
an der oberen Kante des Gehäuseelements 72 einfügt. Die Nut ist mit
einem Silikonhaftmittel (das nicht gezeigt ist) des zuvor beschriebenen Typs
gefüllt. Ein derartiges Haftmittel ist von Dow Chemical Company of
Midland, Michigan, erhältlich und ist für Silikonhaftmittel typisch, die für
Halbleitervorrichtungen und Hybridschaltkreisvorrichtungen verwendet
werden. Die Verwendung einer Silikonfüllung ist nicht neu. Sie wird
allgemein als ein Füllstoff und zumindest als eine Beschichtung in
Halbleitervorrichtungspackungen verwendet. Sie passiviert nicht nur die Chips,
sondern das Harz unterstützt mechanisch. Die Anschlüsse 34 und 36
ragen, wie es gezeigt ist, nach oben aus dem Modul durch eine sich
anpassende Ausnehmung in dem Deckel 71 hervor. Die Silikonfüllung kann im
wesentlichen fertiggestellt sein, bevor der Deckel 71 in die Nut an der
Oberseite des Gehäuses 72 gesetzt wird, und dann beendet werden,
nachdem der Deckel eingesetzt worden ist. Dies kann umfassen, daß ein Wulst
aus Harz den Raum zwischen dem Anschluß 36 und der mittleren
Öffnung des Deckels 71 füllt.
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Wie es oben gezeigt ist, ist die fertiggestellte Schalteranordnung auf der
oberen Oberfläche der Wärmesenke 62 wahrscheinlich mit anderen
derar
tigen Modulen (nicht gezeigt) befestigt. Es kommt in Frage, die
Wärmesenke mit anderen Modulen zu teilen, wenn sie ein Teil des in Fig. 5
veranschaulichten Dreiphaseninverterschaltkreises ist. Die Grundplatte 44
des Moduls ist an der Wärmesenke 62 mittels eines mittleren Bolzens 58
und Eckbolzen 70 befestigt. Wie es typisch für derartige Einbauten ist, ist
vorzugsweise eine Schicht aus Silikonfett zwischen der Grundplatte 44
und der Wärmesenke 62 angeordnet, um eine gute Wärmeübertragung
zwischen den zugewandten Oberflächen sicherzustellen, selbst wenn sie
nicht perfekt eben sind.
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Der mittlere Befestigungsbolzen 58 ist in der mittleren Ausnehmung in
dem Anschluß 34 eingeschlossen. Eine Buchse 64 ist in eine Ausnehmung
der Grundplatte eingefügt und umgibt den mit einem Gewinde versehenen
unteren Abschnitt von 58 ein. Die Buchse 64 weist an ihrem oberen
Umfang eine Schulter auf, die eine Belleville-Federscheibe 66 festlegt, die
auch den mit einem Gewinde versehenen unteren Abschnitt des Bolzens
58 umgibt. Die Wärmesenke 62 weist Gewindebohrungen 68 auf, um die
Bolzen 58 und 70 aufzunehmen. Der Kopf des Bolzens 58 ist zum Versand
über Reibung in dem oberen Abschnitt 56b des rohrförmigen
Abstandshalters 56 gehalten. Der Kopf des Bolzens 58 ist derart ausgebildet, daß er
mit einem Werkzeug, wie einem Innensechskantschlüssel, durch die
mittlere Gewindebohrung 60 in dem Anschluß 34 zusammenarbeitet. Der
Bolzen 58 würde durch den Reibeingriff mit dem Oberteil 56b des
Abstandshalters 56 in Eingriff mit einer Gewindebohrung 68 in der Wärmesenke 62
geschoben werden. Der Kopf des Bolzens 58 steht mit der Federscheibe 66
in Eingriff. Die Federscheibe 66 unterstützt, einen konstanten Druck
zwischen der Grundplatte 44 und der Wärmesenke 62 während einer
thermischen Wechselbeanspruchung aufrechtzuerhalten, ohne zuviel
mechanische Spannung zwischen diese einzuleiten. Es ist zu sehen, daß die vier
Ecken des Gehäuses auch nach unten geschraubt sind. Fig. 10 zeigt einen
der Eckbolzen 70 und seine umgebende Federscheibe 66. Wie bei Bolzen
58 sind die Eckbolzen 70 in Ausnehmungen angeordnet, jedoch ist nur die
Federscheibe 66 eingeschlossen.
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Die vorhergehende detaillierte Beschreibung der Fig. 2-11 betraf ein
Einzelschaltermodul. Bei einem derartigen Modul sind alle Substrate 10 mit
dem Anschluß 34 verbunden. Daher sind die Kollektoren aller
Transistoren 18 an dem Anschluß 34 miteinander verbunden. Zusätzlich sind die
Emitter aller Transistoren 18 durch ihre Verbindung mit dem Anschluß 36
elektrisch parallel geschaltet. Der Schalter, den das Modul der Figur ·3-4
und 6-11 umfaßt, wäre funktionell dem Schalter 42 zwischen den
Knoten 34 und 36 in dem Schaltkreisschaubild von Fig. 5 äquivalent. Wenn es
möglich ist und wenn eine geeignete Anpassung eingerichtet werden kann,
wäre es jedoch erwünscht, den Schalter zwischen den Knoten 34 und 36
von Fig. 5 mit dem Schalter zwischen den Knoten 36 und 37 von Fig. 5 zu
kombinieren. Eine Kombination von zwei Einzelschaltern in einem Modul
wird nachstehend als ein Doppelschaltermodul bezeichnet. In einem
derartigen Fall würden die beiden Schalter einen gemeinsamen Kollektor/-
Emitter-Anschluß aufweisen, beispielsweise bei Knoten 36 in Fig. 5.
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In den Fig. 12 und 13 ist ein Doppelschalter schematisch ausführlicher
veranschaulicht. Eine geradlinige Ausführung eines derartigen doppelten
oder dualen Schalters ist in den Fig. 14-20 realistisch gezeigt. Jedoch
kann der doppelte oder duale Schalter auch in einer kreisförmigen Form
hergestellt werden.
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Fig. 12 zeigt das elektrische Schema zur Vereinfachung des
Verständnisses von einem vorstellungsgemäßen Standpunkt aus. Fig. 13 zeigt das
gleiche elektrische Schema auf die tatsächliche Art und Weise, die es in
den folgenden Fig. 14-20 annimmt. Die Fig. 12 und 13 zeigen jeweils
sechs Transistor/Diode-Paare. Jedoch kann man bei einem Vergleich von
Fig. 12 mit Fig. 3 sehen, daß in Fig. 12 (der Doppelschalter) die sechs
Paare aus Transistoren und Dioden in zwei Gruppen von jeweils drei Paaren
unterteilt sind. In Fig. 3 sind alle sechs Paare zusammen in einem
Schalter gruppiert. In Fig. 12 sind die sechs Transistor/Dioden-Paare in zwei
Gruppen unterteilt. Die drei Paare jeder Gruppe sind elektrisch parallel
geschaltet und bilden einen Schalter, der allen sechs Paaren in Fig. 3
analog ist. Analog zu dem Einzelschaltermodul werden die Transistoren
und Dioden in jeder Gruppe zu Beginn getestet und sortiert, bevor sie auf
ihren diskreten Substraten befestigt werden. Nach dem Befestigen wird
jedes Transistor/Diode-Paar als ein Paar getestet und sortiert. Ähnliche
Paare werden dann angepaßt und in Dreierelementgruppen plaziert.
Dementsprechend werden die Ausgangseigenschaften jedes Substrats, d. h.
befestigten Paars, in jeder Gruppe im wesentlichen gleich sein, um die
Symmetrie bereitzustellen, die in Verbindung mit dem Einzelschalter der
Fig. 3-4 und 6-11 diskutiert worden ist. Zusätzlich ist es sehr
bevorzugt, daß alle Transistoren in beiden Gruppen gleich sind, um die
Symmetrie noch weiter auszudehnen.
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In Fig. 12 weisen die Transistoren der Gruppe I 18a, 18b und 18c alle den
gleichen Kollektor-Anschluß 34, Emitter-Anschluß 36, Gate-Anschluß 30,
Kollektor-Kelvin 34k und Emitter-Kelvin 36k auf. Die Transistoren der
Gruppe 11 18d, 18e und 18f weisen Kollektor-Leitungen 36d, 36e und 36f
auf. Es ist zu sehen, daß die Kollektor-Leitungen der Gruppe 11 74d, 74e
und 74f mit dem gleichen Bus 36g/76g wie die Emitter-Leitungen der
Gruppe I 36a, 36b und 36c verbunden sind. Dementsprechend
funktioniert der Anschluß 36/74 als ein Emitter-Anschluß für die Transistoren
der Gruppe I und als ein Kollektor-Anschluß für die Transistoren der
Gruppe 11. Die Emitter-Leitungen 76d, 76e und 76f für die Transistoren
der Gruppe 11 weisen ihren eigenen Bus 76g auf, der mit dem
Emitter-Anschluß der Transistoren der Gruppe 11 76 verbunden ist. Der
Emitter-Anschluß 76 ist in den Fig. 12 und 13 mit E2 markiert. Weil es beabsichtigt
ist, daß die Transistoren in Gruppe I in dem "Ein"-Zustand sind, wenn die
Transistoren der Gruppe 11 in dem "Aus"-Zustand sind und umgekehrt, ist
eine separate Gate-Steuerelektrode für jede Gruppe notwendig.
Dementsprechend weisen die Transistoren der Gruppe 11 ihren eigenen
Gate-Anschluß 78, Gate-Bus 78g und Gate-Leitungen 78d, 78e und 78f auf.
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Um die Transistoren in jeder Gruppe anzupassen, weist jeder von diesen
einen lasertrimmbaren variablen Widerstand 32d, 32e und 32f in Reihe
mit seinem jeweiligen Gate-Leiter auf. Ähnlich sind separate Emitter- und
Kollektor-Kelvin-Elektroden 76k und 74k für die Elektroden der Gruppe II
vorgesehen.
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Fig. 13 zeigt schematisch das tatsächliche Modullayout einschließlich der
Anordnung der Transistoren, wie sie in den Fig. 14-20 gezeigt ist. Die
Prinzipien der chemischen, mechanischen und elektrischen Symmetrie
können auch auf eine geradlinige Struktur angewandt werden, wie
beispielsweise das Modul der Fig. 12-20. Außerdem können sie verwendet
werden, um ein Modul mit niedriger Induktivität zu bilden, das mehr als
einen Schalter enthält. Die Fig. 12-20 zeigen eine Struktur mit nur einem
Paar Schalter. Andererseits wird erwartet, daß dieses Prinzip verwendet
werden kann, um Schaltmodule mit niedriger Induktivität mit mehr als
einem Paar Schalter zu bilden.
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Die Fig. 12-20 sind in diese Beschreibung eingeschlossen, um zu
veranschaulichen, daß die wichtigen Prinzipien der chemischen, mechanischen
und geometrischen Symmetrie den Modulaufbau ausreichend
vereinfachen, um ihn kommerziell herstellbar zu machen. Dies stimmt
insbesondere, wenn das Modul unter Verwendung des beschriebenen Substrats
hergestellt wird.
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Um sowohl die Ähnlichkeiten und Unterschiede zwischen dem
kreisförmigen Einzelschalter der Fig. 3-4 und 6-11 und dem geradlinigen
Doppelschalter der Fig. 12-20 herauszustellen, sind ähnlichen Bauteile
ähnliche Bezugszeichen gegeben worden. In den Fig. 14-17 bilden die drei
ausgerichteten Substratunterbaugruppen 10 oben in jeder Figur einen
ersten Schalter, während die drei ausgerichteten Unterbaugruppen 10
unten in jeder Figur den zweiten Schalter umfassen.
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In dem in den Fig. 14-20 gezeigten geradlinigen Aufbau werden die
vorstehend erwähnte Eingangs- und Ausgangsanschlußparallelität und
-überlappung ausgiebig verwendet. Beispielsweise nehmen die Eingangs-
und Ausgangsleiter 34g und 36g für den ersten Schalter die Form von im
allgemeinen in Übereinstimmung stehenden, überlappenden, parallelen
Platten an (die oben in jeder der Fig. 14-17 gezeigt sind). Ähnlich nehmen
die Eingangs- und Ausgangsleiter für den zweiten Schalter die Form von
im wesentlichen in Übereinstimmung stehenden, überlappenden,
parallelen Platten 74g und 76g an (die unten in jeder der Fig. 14-20 gezeigt
sind). Wegen einer derartigen Symmetrie und Überlappung werden die
Eingangs- und Ausgangsinduktivitäten in beiden Schaltern effektiv
ausgelöscht oder neutralisiert.
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Fig. 14 zeigt ein Doppelschaltermodul vom geradlinigen Typ in einem
frühen Zusammenbaustadium. Das Modul weist eine im allgemeinen
ringförmige Grundplatte 80 auf, die eine flache, ringförmige, obere Oberfläche
82 aufweist, die einen im allgemeinen rechtwinkligen Außenumfang
aufweist. Die Grundplatte 80 weist eine Öffnung 81 in jeder ihrer vier Ecken
auf, um Befestigungsbolzen (die nicht gezeigt sind) aufzunehmen. Die
Befestigungsbolzen werden verwendet, um die Grundplatte 80 an einen
Träger (der nicht gezeigt ist) zu klemmen. Wie es in den Fig. 18-19 besser zu
sehen ist, ist die Grundplatte 80 hohl und flüssigkeitsgekühlt. Ihr Träger
muß deshalb keine Wärmesenke sein, wie die Wärmesenke 62 in der
zuerst beschriebenen Ausführungsform. Später wird in Verbindung mit der
Beschreibung der Fig. 18 und 19 mehr über die Flüssigkeitskühlung der
Grundplatte gesagt.
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Der innere Umfang der Grundplattenoberfläche 82 ist durch einen
verlängerten zentralen Schlitz 86 gebildet. Der Schlitz 86 weist zwei parallele
lange Seiten 86a und 86b auf und ist an seinen entgegengesetzten Enden
86c ähnlich wie der Außenumfang einer Pferderennbahn symmetrisch
gerundet. Dies führt zu zwei parallelen, verlängerten Abschnitten 82a und
82b der Oberfläche 82, die durch den Schlitz symmetrisch beabstandet
sind. Jeder der verlängerten Oberflächenabschnitte 82a und 82b weist
einen verlängerten rechtwinkligen Bereich auf, der jeweils als 84a bzw. 84b
bezeichnet ist. Die verlängerten rechtwinkligen Bereiche 84a und 84b sind
symmetrisch in bezug zueinander auf parallelen Oberflächenabschnitten
82a und 82b angeordnet. Daher wird die Kühlrate in entsprechenden
Teilen ähnlich sein. Zusätzlich sind die Oberflächenabschnitte 84a und 84b
insbesondere vorbereitet, um Substratunterbaugruppen 10 und Dickfilm-
Widerstand-Chips 32a - 32f aufzunehmen. Mit besonders vorbereitet ist
gemeint, daß die Bereiche 84a und 84b leicht lötbar, d. h. nickelplattiert
sind, wenn die Substrate 10 und/oder Chipwiderstandssubstrate 32a -
32f an ihre Stelle gelötet werden sollen. Wenn sie haftend an ihre Stelle
gebondet werden sollen, werden andererseits die
Grundplattenoberflächenabschnitte 84a und 84b besonders vorbereitet, d. h. geätzt und/oder
mikro-aufgerauht, um die Anhaftung zu unterstützen.
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Die Substrate 10 und die Chipwiderstandssubstrate 32a - 32f sind
vorzugsweise die gleichen, wie sie in dem vorhergehenden Beispiel
beschrieben wurden. Dies würde eine metallisierte untere Oberfläche einschließen,
die ein Löten an die Grundplattenoberflächenabschnitte 84a und 84b
gestattet, wie es gezeigt ist. Die Chipwiderstandssubstrate 32a - 32f würden
jeweils aus Keramik bestehen, die eine
Dickfilm-Cermet-Widerstandsbeschichtung in der Mitte ihrer oberen Oberfläche und eine Verbindungs-
Dickfilm-Cermet-Edelmetallbeschichtung an jedem Ende aufweist. Die
Substrate 10 wären wie es früher beschrieben wurde und in Fig. 1 gezeigt
ist. Jedoch ist die Lasche 14a in Fig. 14 nicht gezeigt, weil sie aus dünnem
Metall besteht und in dieser Ansicht gerade nach oben senkrecht zur
Oberfläche 82 gebogen ist. Die Biegung ist so gezeigt, daß sie genau an
der Kante des Substrats in den Fig. 14-20 liegt. Andererseits muß dies
nicht so sein. Man kann es bevorzugen, daß die erste Biegung eher wie
diejenige ist, die in Fig. 1 gezeigt ist.
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Drei Substrate 10 sind an den Oberflächenabschnitt 84a gelötet, und drei
weitere an den Oberflächenabschnitt 84b. Jede Gruppe von Drei liegt
entlang einer Linie parallel zur Mittellinie eines Schlitzes 86 und ist in der
gleichen Entfernung von dieser beabstandet. Die Chipwiderstände 32a -
32f sind wie gezeigt angeordnet. Sie sind vorzugsweise auch symmetrisch
angeordnet, um eine Gleichmäßigkeit bei der Kühlung und dadurch eine
Gleichmäßigkeit der Temperatur während des Betriebes zu erhalten. Ein
Aufrechterhalten einer derartigen Gleichmäßigkeit der Temperatur ist
wichtig, weil Widerstände ihren Widerstand mit der Temperatur ändern
können. In diesem Modul sind Widerstand-Chips 32a - 32f vorhanden, um
den Transistoren auf dem Substrat 10 eine gleichmäßige Gate-Spannung
zu liefern. Wenn sich die Widerstand-Chips 10 nicht gleichmäßig ändern,
wird die Gate-Spannung unter den Transistoren schwanken, wodurch ein
Verlust bei der beabsichtigten Symmetrie erzeugt wird. Wie es gezeigt ist,
sind Transistoren 18a - 18c auf den Substraten 10 entlang des oberen
Teils der Fig. 14-17 angeordnet. Die Transistoren 18d - 18f sind auf den
Substraten 10 entlang des unteren Teils jener Figuren angeordnet.
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Ein erster Kunststoffabstandshalter 90 ist auf der Grundplattenoberfläche
82 zwischen den beiden Reihen von Substraten 10 angeordnet. Ein erster
Kunststoffabstandshalter 90 besteht aus elektrisch nicht leitendem
Kunststoff, wie der gesamte Rest der Kunststoffelemente, die in diesem
Modul beschrieben werden sollen. Der erste Kunststoffabstandshalter 90
ist ein im allgemeinen plattenähnliches, rechtwinkliges Element, das viele
zusätzliche Anpassungen aufweist. Eine der Anpassungen ist ein
ringförmiger, wandähnlicher Vorsprung 90e auf seiner unteren Oberfläche. Der
wandähnliche Vorsprung 90e ist in einen Schlitz 86 eingefügt. Der
Vorsprung 90e legt den ersten Kunststoffabstandshalter 90 auf der
Oberfläche 82 in bezug auf die verlängerten rechtwinkligen
Oberflächenabschnitte 84a und 84b fest. Ein komplexes Kunststofformteil 88 ist in den
wandähnlichen Vorsprung 90e eingefügt und haftend an diesen gebondet. Das
komplexe Kunststofformteil 88 weist drei zylindrische Vorsprünge 88a,
88b und 88c auf, die gleichmäßig entlang der Mittellinie der Länge des
Schlitzes beabstandet sind. Die zylindrischen Vorsprünge 88a, 88b bzw.
88c weisen jeweils sechseckige Ausnehmungen 88a', 88b' und 88c' auf, in
denen Klemmuttern 89 angeordnet und haftend gebondet sind. Zur
Ver
einfachung der Veranschaulichung ist das Haftmittel nicht gezeigt. Aus
analogen Gründen ist es in irgendwelchen anderen Teilen der Fig. 14-20
auch nicht gezeigt. Das gleiche Silikonhaftmittel, wie es für die zuerst
beschriebene Ausführungsform beschrieben wurde, kann auch für diese
Ausführungsform verwendet werden.
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Die untere Oberfläche des ersten Kunststoffabstandshalters außerhalb
des ringförmigen Vorsprunges 90e ist flach und ruht auf dem
darunterliegenden Abschnitt der Grundplattenoberfläche 82. Die beiden sind haftend
aneinander gebondet.
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Der erste Kunststoffabstandshalter 90 enthält ein erstes geradliniges
Leitungsrahmenelement 30g und ein zweites geradliniges
Leitungsrahmenelement 78g. Beide geradlinigen Leitungsrahmenelemente sind in Fig. 16
in gestrichelten Linienzügen gezeigt. Es ist zu erwähnen, daß Fig. 16 auch
einen zweiten Kunststoffabstandshalter zeigt, der über dem ersten
Kunststoffabstandshalter liegt. Es ist nicht beabsichtigt, daß die gestrichelten
Linienzüge zeigen sollten, daß sich der Leitungsrahmen in dem zweiten
Kunststoffabstandshalter befindet. Es wird hier festgehalten, daß nichts in
dem zweiten Kunststoffabstandshalter eingebettet ist. Daher enthält er
keinen eingebetteten Leitungsrahmen.
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Das erste eingebettete Leitungsrahmenelement 30g in dem ersten
Kunststoffabstandshalter 90 dient als ein Gate-Bus für die erste Gruppe
Transistoren 18a, 18b und 18c. Der zweite geradlinige Bus 78g dient als ein
zweiter Gate-Bus für die Transistoren 18d, 18e und 18f. Der obere Teil des
Abstandshalters 90 ist in Fig. 14 weggebrochen. Jedoch ist der erste
Kunststoffabstandshalter 90 in seiner Gesamtheit in Fig. 15 zu sehen,
gemeinsam mit den freiliegenden Teilen der beiden eingebetteten
Leitungs
rahmen. Man kann sehen, daß es freiliegende Abschnitte eines
Leitungsrahmens 30g gegenüber den Widerstand-Chips 32a, 32b und 32c sowie in
einer Erweiterung 90a gibt. Der zweite Leitungsrahmen 78g ist entlang der
entgegengesetzten Kante des ersten Kunststoffabstandshalters 90
eingebettet. Freie Endabschnitte des Leitungsrahmens 78g sind gegenüber
Widerstand-Chips 32d, 32e und 32f freigelegt. Auch ist ein Abschnitt von
diesem in der Erweiterung 90b eingebettet, die diametral der ersten
Abstandshaltererweiterung 90a entgegengesetzt ist.
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Der Abstandshalter 90 weist mehrere zusätzliche Ausformungen auf.
Diese zusätzlichen Ausformungen dienen dazu, anschließend
zusammengebaute Bauteile, wie die Anschlußplatten 34g und 74g und einen
darüberliegenden zweiten Kunststoffabstandshalter 92 festzulegen.
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In der gleichen Ebene auf dem ersten Kunststoffabstandshalter 90 sind
zwei Metallplatten 34g und 74g angeordnet, die jeweils eine geradlinige
Kante, die den Substratunterbaugruppen zugewandt ist, denen es
entspricht, und eine große halbkreisförmige Vergrößerung aufweisen. Die
Vergrößerung auf der Anschlußplatte 74g liegt in der Mitte der Länge der
Platte. Die Vergrößerung auf der Anschlußplatte 34g befindet sich an
einem Ende. Die beiden Vergrößerungen sind ineinander verschachtelt,
wobei sie durch eine schmale kurze Wand 90c an dem Abstandshalter 90
getrennt sind. Ein Teil der Vergrößerung in der Anschlußplatte 34g ist in
Fig. 15 durch einen zylindrischen Anschlußvorsprung 34 verdeckt. Die
Anschlußplatten 34g und 74g und der Vorsprung 34 bestehen aus
nickelplattiertem Kupfer, wie die anderen Anschlußplatten 36g und 76g und die
Anschlußvorsprünge 36/74 und 76. Die Anschlußvorsprünge 34, 36/74
und 76 weisen jeweils eine zentrale Bohrung auf, um einen Bolzen 94
aufzunehmen. Der Bolzen 94 arbeitet mit einer Mutter 89 in einer
Ausneh
mung 88a' des Kunststofformteils 88 zusammen, um den Anschluß 76g
gegen die Grundplatte 80 zu klemmen. Wie es zuvor gezeigt wurde, wäre
die Klemmutter 89 haftend an die Ausnehmung 88a' gebondet.
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Es ist auch zu bemerken, daß in Fig. 15 die Substratlaschen 14a nun
nach unten über ihre jeweiligen Anschlußplatten 34g und 74g gebogen
worden sind. Die Laschen 14a weisen deshalb zwei rechtwinklige
Biegungen auf, wie die Substratlasche 14a in Fig. 1. Jeder der Abschnitte an den
Laschen 14a, der über seine jeweilige Anschlußplatte 34g bzw. 74g liegt,
ist an jene Anschlußplatten elektronen- oder lasergeschweißt. Die
Schweißung nimmt die Form von zwei geradlinigen Schweißstreifen an jeder
Lasche an. Ggf. können die Laschen 14a jeweils an ihre jeweiligen
Anschlußplatten 34g und 74g gelötet werden.
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Wie es früher gezeigt wurde, unterstützen die Ausformungen an dem
Kunststoffabstandshalter 90 die Positionierung der
Anschlußplattenelemente 34g und 74g in bezug zueinander und in bezug auf die Laschen
14a. Zusätzlich ist zu erwähnen, daß der erste Kunststoffabstandshalter
90 einen aufrecht stehenden Vorsprung 90d an seinen linken und rechten
Kanten aufweist. Diese Vorsprünge fügen sich in zusammenwirkende
Ausnehmungen 92b in dem zweiten Kunststoffabstandshalter 92 ein, wie
es in Fig. 16 zu sehen ist.
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Wie es in Fig. 16 auch zu sehen ist, ist der zweite
Kunststoffabstandshalter 92 ein im allgemeinen plattenähnlicher, rechtwinkliger, geformter
Plattenkörper, der ausgerichtete Anpassungen aufweist. Die
Anschlußplatten 36g und 76g sind auf einem zweiten Kunststoffabstandshalter 92
angeordnet. Sie liegen koplanar zueinander, sind jedoch über den unteren
Platten 34g und 74g ausgerichtet. Eine kurze Wand 92c hilft, die
An
schlußplatten 36g und 76g über den Anschlußplatten 34g und 76g
auszurichten, so daß sie sich im wesentlichen in überlappender Beziehung
befinden. Die Wand 92c in dem zweiten Kunststoffabstandshalter 92 ist
somit analog zu der Wand 90c in dem ersten Kunststoffabstandshalter 90.
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Es ist aus Fig. 16 zu bemerken, daß das obere Paar Anschlußebenen 36g
und 76g beinahe Spiegelbilder des unteren Paares Anschlußplatten 34g
und 74g sind. Jedoch weist das obere Paar Platten Erweiterungen an
ihren Enden auf, die sich in Ausformungen an der oberen Oberfläche des
zweiten Kunststoffabstandshalters 92 einfügen. Zusätzlich ist zu
bemerken, daß die Längskante von jeder der oberen Anschlußplatten 36g und
76g zwei Kerben aufweist, die jeweils über freiliegenden Abschnitten der
Leitungsrahmen 30g und 78g in dem ersten Kunststoffabstandshalter
angeordnet sind. Daher liegen die Kerben in der Anschlußplatte 36g
gegenüber den Widerstand-Chips 32b und 32c. Die Kerben in der
Anschlußplatte 76g liegen gegenüber den Widerstand-Chips 32e und 32f.
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Zusätzlich gibt es drei rechtwinklige Aluminiumschichtaufbauten 36g', die
durch die Kerben an der geradlinigen Kante der Anschlußplatte 36g
beabstandet sind. Die Aluminiumschichtaufbauten 36g' steigern die
Bondbarkeit der Aluminiumfadendrähte zwischen dem Anschlußelement 36g und
den jeweiligen Aluminiummetallisierungen, die Gate-Elektroden auf den
Transistoren 18a, 18b und 18c bilden. Aus den gleichen Gründen weist
die Anschlußplatte 76g drei rechtwinklige Aluminiumschichtaufbauten
76g' entlang ihrer gekerbten geradlinigen Kante auf. Die
Aluminiumschichtaufbauten können auf irgendeine geeignete Art und Weise gebildet
sein und bilden keinen Teil dieser Erfindung.
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Es ist zu sehen, daß die halbkreisförmige Vergrößerung der oberen
Anschlußplatte 74 über der halbkreisförmigen Vergrößerung der
Anschlußplatte 36 liegt. Die zentralen Bohrungen in diesen überlappenden
Plattenabschnitten befinden sich in Übereinstimmung. Nickelplattierte
Kupferscheiben mit einer kombinierten Dicke, die gleich derjenigen des zweiten
Kunststoffabstandshalters ist, sind zwischen den darüberliegenden
halbkreisförmigen Abschnitten der Anschlußplatten 36g und 74g angeordnet.
Fig. 16 zeigt ferner einen zylindrischen Anschlußvorsprung 36/74, der mit
diesen Bohrungen in Übereinstimmung steht, und die Kombination, die
durch einen Bolzen 94 und eine Mutter 89 zusammengeklemmt ist. Es ist
zu verstehen, daß der Anschluß 36/74 einen gemeinsamen elektrischen
Kontakt oder Schaltkreisknoten bildet, wie es in den elektrischen
Schemata der Fig. 12 und 13 gezeigt ist. Der Anschlußvorsprung 46/74 bildet
dann einen Emitter-Anschluß für die ersten Schalttransistoren 18a, 18b
und 18c und einen Kollektor-Anschluß für die zweiten Schalttransistoren
18d, 18e und 18f. Der zylindrische Anschlußvorsprung 76 ist ähnlich
mittels eines Bolzens 94 an die Anschlußplatte 76g geklemmt und bildet
einen Emitter-Anschluß für die zweiten Schalttransistoren 18d, 18e und
18f. Ggf. können Scheiben unter den Anschlußplatten oder unter ihren
Anschlußzylindervorsprüngen verwendet werden, um die Höhe der oberen
Oberfläche der Zylinder so einzustellen, daß sie zu irgendeinem
entsprechenden Verbindersystem paßt, das angewandt werden könnte. In einem
solchen Fall könnte eine gemeinsame Zylindergröße für alle Anschlüsse
verwendet werden. Es ist zu erwähnen, daß es bevorzugt sein kann, das
untere Paar koplanare Platten haftend an den ersten
Kunststoffabstandshalter zu bonden, den zweiten Kunststoffabstandshalter haftend an diesen
und/oder den ersten Kunststoffabstandshalter zu bonden und das zweite
Paar koplanare Platten haftend an den zweiten Kunststoffabstandshalter
zu bonden. Alternativ und am meisten bevorzugt wären die Platten,
Ab
standshalter und Scheiben (wenn welche notwendig wären) alle zu einem
einzigen Metall/Kunststoff Verbundteil einsatzgeformt. Dies wäre der
einfachste Aufbau von allen und wahrscheinlich der wirtschaftlichste und
verläßlichste.
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In jedem Fall kann das Drahtbonden fortschreiten, sobald die oberen
koplanaren Anschlußplatten 36g und 74g sich an ihrer Stelle befinden.
Relativ dicker Aluminiumfadendraht würde über Thermokompression
und/oder Ultraschall gebondet werden.
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Diese Drähte würde sich zwischen den aluminierten Abschnitten der
Anschlußplatten und den Halbleitervorrichtungen auf den Substraten
erstrecken, wie es gezeigt ist. Sie würden sich auch von den freiliegenden
Teilen des Gate-Busses 30g zu den Widerstand-Chips 32a, 32b und 32c
erstrecken. Sie würden sich von den freiliegenden Teilen des Gate-Busses
78g zu den Widerstand-Chips 32d, 32e und 32f erstrecken. Von den
Widerstand-Chips 32a - 32f würde sich der Aluminiumdraht jeweils zu der
aluminiumbeschichteten Gate-Elektrode auf den Transistoren 18a - 18f
erstrecken. Wie es vorstehend gezeigt wurde, wird relativ dicker
Aluminiumfadendraht verwendet. Jedoch werden, wie es in Fig. 17 gezeigt ist,
mehrere Litzen derartiger Drähte in den Kontakten mit großer Fläche der
Transistoren und Dioden verwendet, um den hohen Strom bei niedrigem
Widerstand zu handhaben. Wie es früher gezeigt wurde, erhöht die
Vielzahl Drähte auf den Transistoren auch leicht die Lebensdauer der
Bondungen für die an den Transistoren angeschlossenen Drähte.
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Es ist zu erwähnen, daß die geometrische Symmetrie noch leichter bei
dem geradlinigen Modultyp als bei dem konzentrischen Modultyp
bereitgestellt werden kann. Es ist auch zu sehen, daß sich in dem geradlinigen
Modul die Längen des Fadendrahtes zwischen den Transistoren und den
Anschlüssen sich über die Laschen 14a hinaus erstrecken. Dies ergibt
einen Stromfluß in einer entgegengesetzten jedoch parallelen Richtung.
Wie es früher gezeigt wurde, neigt dies dazu, weitere Eingangs/Ausgangs-
Induktivität zu neutralisieren.
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Fig. 17 zeigt ein Gehäuse 96, das über der Grundplatte 80 in
Übereinstimmung steht und haftend an die obere Oberfläche 82 der Grundplatte
gebondet ist. Das Gehäuse 96 besteht aus nicht leitendem Kunststoff und
weist einen ringähnlichen äußeren Abschnitt 96a und einen mittleren
Brückenabschnitt 96b auf. Der mittlere Brückenabschnitt 96b weist drei
Öffnungen 96c auf, um die Anschlußpfosten, d. h. die Vorsprünge 34,
36/74 und 76, aufzunehmen. Die linke Seite des Gehäuserings 96a weist
eine Vergrößerung 96d auf, die eine Ausnehmung 96e umfaßt, in der
Anschlußlaschen 30, 36k und 34k angeordnet sind. Analog weist die rechte
Seite des Gehäuserings 96a eine Vergrößerung 96d' auf. Die Vergrößerung
96d' weist eine Ausnehmung 96e' auf, in der Anschlußlaschen 76k, 74k
und 78 freigelegt sind. Die Anschlußlaschen 30, 36k und 34k sind
freiliegende Enden eines Leitungsrahmens, der in dem Gehäuse 96 eingebettet
ist, um elektrische Verbindungen mit verschiedenen Teilen der Anordnung
auf unterschiedlichen Niveaus und an unterschiedlichen Stellen unter
dem Deckel 96 zu bilden. Die beiden eingebetteten Leitungsrahmen sind
in Fig. 17 in gestrichelten Linienzügen gezeigt. Wie es zu sehen ist, weisen
sie eine ähnliche Ausgestaltung auf, sind jedoch entgegengesetzt
angeordnet. Jeder Leitungsrahmen kann durch Einsatzformen des Gehäuses als
ein Teil des Gehäuses hergestellt sein.
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In einem solchen Fall werden nach dem Formen die verschiedenen
Verbindungsabschnitte des Leitungsrahmens entfernt, um die individuellen
Teile des Leitungsrahmens zu lösen. Die freiliegenden Abschnitte können,
wie es üblich ist, durch Schneiden oder Stanzen entfernt werden. Bei
dieser Ausführungsform umfaßt jeder der beiden Leitungsrahmen zwei
gerippte Abschnitte unter dem Rand 96a. Die gerippten Abschnitte werden
entfernt, indem Löcher 98 durch den Gehäusekunststoff nach unten und
weiter durch die gerippten Verbindungsabschnitte nach unten gebohrt
werden. Dies erzeugt eine abschließende Trennung zwischen den
verschiedenen Leitungen 30, 36k und 34k links in der Figur. Analog werden
Löcher 98' durch den rechten Rand des Gehäuserings 96a nach unten
durch den verbindenden gerippten Abschnitt zwischen den
Anschlußelementen 76k, 74k und 78 nach unten gebohrt. Die gebohrten Löcher
trennen den Leitungsrahmen in drei diskrete, elektrisch isolierte Anschlüsse.
Nachdem die Löcher 98 und 98' gebohrt und die jeweiligen Elektroden
getrennt worden sind, können die Löcher mit irgendeinem geeigneten
Material gefüllt werden, wie beispielsweise das gleiche Haftmittel, das
verwendet wird, um das Gehäuse 96 an die Grundplatte 80 zu bonden.
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Es ist auch zu erwähnen, daß der Gehäuseringabschnitt 96a in seinen
vier Vierteln Löcher 100 aufweist, die den Löchern 81 in den vier Ecken
der Grundplatte 80 entsprechen. Wenn der Deckel 96 an die Grundplatte
80 gebondet wird, werden diese Löcher offengelassen, so daß Bolzen (die
nicht gezeigt sind) verwendet werden können, um die resultierende
Anordnung an einen Träger (der nicht gezeigt ist) zu klemmen.
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Während dies nicht früher erwähnt wurde, weist der erste
Kunststoffabstandshalter 90 winzige Öffnungen 104 in seinen entgegengesetzten
Erweiterungen 90a und 90b auf. Diese Öffnungen erstrecken sich nach
unten in die Dicke des Kunststoffabstandshalters 96 und gelangen mit
entsprechenden Löchern in den eingebetteten Leitungsrahmenanordnungen
30g und 78g in Übereinstimmung. Es ist in Fig. 15 auch zu sehen, daß die
Anschlußplatten 34g und 74g ähnliche kleine Öffnungen aufweisen. Fig.
16 zeigt kleine Öffnungen in jeder der Anschlußplatten 36g und 76g. Wie
es in Fig. 17 gezeigt ist, schneidet die Öffnung 102 in dem Gehäuse 96
eine Öffnung (die nicht separat gezeigt ist) in dem ersten
Leitungsrahmenelement 30, das in dem Gehäuse 96 eingebettet ist. Die Öffnung 102
weist den gleichen Durchmesser wie die Öffnung in dem ersten
Leitungsrahmen 30 auf, der in dem Gehäuse 96 eingebettet ist, und steht mit
dieser in Übereinstimmung. Die Öffnung 102 steht auch in Übereinstimmung
über der Öffnung 104 in der unteren Abstandshaltererweiterung 90b. Eine
winzige Öffnung 106 in der unteren rechten Ecke des Leitungsrahmens 96
schneidet eine Öffnung (die nicht separat gezeigt ist) in dem zweiten
Leitungsrahmenelement 78, das in dem Gehäuse 96 eingebettet ist. Die
Öffnung 106 weist den gleichen Durchmesser wie die Öffnung in dem zweiten
Leitungsrahmen 78 auf, der in dem Gehäuse 96 eingebettet ist, und steht
mit dieser in Übereinstimmung. Die Öffnung 106 steht auch in
Übereinstimmung über der Öffnung, die in Übereinstimmung mit der Öffnung 105
in der unteren Abstandshaltererweiterung 90a steht. Stifte (die nicht
separat gezeigt sind) werden durch jeden Satz in Übereinstimmung stehende
Öffnungen und durch die zugehörigen überlappenden Abschnitte jedes
Paares eingebettete Leitungsrahmen nach unten hindurchgetrieben. Die
Stifte weisen einen rechtwinkligen Querschnitt auf und sind gehärtet, so
daß sie eingeschlagen oder nach unten gepreßt werden können. Um einen
permanenten Kontakt sicherzustellen, ist die diagonale Abmessung des
Querschnitts der Stifte ungefähr 5-25% dicker als der Durchmesser der
Öffnungen. Wenn sie viel dicker als dies sind, kann es schwierig werden,
die Stifte nach unten in den zweiten Leitungsrahmen zu treiben. Die
Länge der Stifte ist geringfügig länger als sie sich von der Oberfläche des
Gehäuses 96 und durch den zweiten Leitungsrahmen (der auch in dem
er
sten Kunststoffabstandshalter eingebettet ist) erstrecken werden. Ein Stift
schafft somit einen elektrischen Kontakt zwischen dem freiliegenden
Kontakt 30 und dem Gate-Bus 30g für die Transistoren 18a, 18b und 18c
über die Öffnungen 102 und 104. Ähnlich schafft ein Stift, der durch die
Öffnungen 106 und 105 getrieben ist, eine elektrische Verbindung
zwischen der Gate-Anschlußlasche 78 und dem Leitungsrahmen 78g für die
Transistoren 18d, 18e und 18f. Wie es oben erwähnt wurde, wurden die
Chipwiderstände 32a - 32c und 32d = 32f zuvor durch Fadendrähte mit
ihren jeweiligen Leitungsrahmen 30g und 78g verbunden, und wurden
auch durch Fadendrähte mit den Gate-Elektroden ihrer jeweiligen
Transistoren verbunden. Dementsprechend können die Chipwiderstände 32a -
32f so getrimmt werden, daß ein vorbestimmtes Gate-Potential an die
Transistoren 18a - 18f angelegt werden kann. Vermutlich ist die
vorbestimmte Spannung für alle Transistoren die gleichen Spannung. Jedoch
ist zu erkennen, daß ein gleiches Potential beabsichtigt ist, um eine
gleiche Leistungsfähigkeit zu schaffen. Es ist vorstellbar, daß in manchen
Fällen ein unterschiedliches Potential für einige oder alle Transistoren
18a - 18f erwünscht sein kann, um eine gleiche Leistungsfähigkeit zu
erhalten. Beispielsweise kann ein gegebener Transistor eine größere Gate-
Spannung benötigen, um das gleiche Betriebsniveau wie die anderen
Transistoren zu erreichen.
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Die Kelvin-Verbindungen sind für diese Ausführungsform bisher noch
nicht beschrieben worden. Sie sind von dem Gehäuseleitungsrahmen aus
unter Verwendung einer Verbindung vom Eintreibstifttyp vorgesehen, wie
es in dem vorhergehenden Absatz beschrieben worden ist. Sie werden
vorgesehen, indem ein Stift, der einen rechtwinkligen Querschnitt aufweist
und gehärtet ist, in die anderen Öffnungen in dem Gehäuse eingetrieben
wird. Dies verbindet ausgewählte diskrete Elemente der Gehäuseleitungen
mit ausgewählten Anschlußelementen. Beispielsweise erstreckt sich die
Öffnung 108 durch ein Gehäuseleitungsrahmenelement und steht in
Übereinstimmung über einer Öffnungsanschlußplatte 36g. Das Eintreiben
des zuvor erwähnten Stifttyps nach unten durch diese Öffnungen wird die
Anschlußlasche 34k mit der Anschlußplatte 34g verbinden. Ein Stift, der
nach unten durch eine Öffnung 110 getrieben worden ist, verbindet die
Kontaktlasche mit der Anschlußplatte 36g. Ein Stift, der nach unten
durch eine Öffnung 112 getrieben worden ist, verbindet die Kontaktlasche
74k mit der Anschlußplatte 74g. Ein Stift, der nach unten durch eine
Öffnung 114 getrieben worden ist, verbindet die Kontaktlasche 76k mit der
Anschlußplatte 76g. Sobald alle Stifte eingetrieben worden sind, können
die Öffnungen verschlossen werden. Es kann Haftmittel verwendet
werden. Dann kann die Kammer, die durch das Gehäuse 96 und die
Grundplatte 80 gebildet ist, ggf. mit einem Silikonharz oder Öl gefüllt werden.
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Das Füllen ist nicht gezeigt, weil es optional und wohl bekannt ist.
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Ein Deckel 116, der aus nicht leitendem Kunststoff oder dergleichen
hergestellt ist, wird dann über das Gehäuse 96 gesetzt. Der äußere Umfang
des Deckels 116 fügt sich in eine Umfangsnut in dem Gehäuse 96 ein. Ein
Haftmittel (das nicht gezeigt ist) wird in der Umfangsnut 118 angeordnet,
um den Deckel I 16 an das Gehäuse 96 zu bonden. Das Gehäuse 116
weist Öffnungen 116a auf, die den Öffnungen 96c in dem
Gehäusebrückenabschnitt 96b entsprechen und mit diesen in Übereinstimmung
stehen. Die Öffnungen 116a stehen in Übereinstimmung mit den Öffnungen
96c in dem Brückenabschnitt 96b des Gehäuses 96, um die
Anschlußvorsprünge 34, 36/74 und 76 aufzunehmen.
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Die Fig. 18 und 19 sind jeweils Querschnittsansichten entlang der
Breiten- bzw. Längenmittellinie der fertiggestellten Vorrichtung. Um den
Unterschied zwischen Kunststoff und Metall in diesen Ansichten besser
herauszustellen, ist der Kunststoff in herkömmlichem Querschnitt gezeigt.
Metall ist es nicht. Zusätzlich sind einige der Metallelemente im Aufriß
gezeigt. Beispielsweise sind die Klemmutter 39 und -bolzen 94 in den Fig. 18
und 19 im Aufriß gezeigt.
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Die Grundplatte 80 ist das gleiche Verbundmaterial, wie es für die
Grundplatte 62 bei dem Einzelschalter der Fig. 3-4 und 6-11 verwendet wird.
Jedoch ist die Grundplatte 80 dieser Ausführungsform hohl. Zusätzlich
umfaßt ihr Inneres zylindrische Pfostenabschnitte 118, die sich zwischen
oberen und unteren Innenflächen der hohlen Grundplatte 80 erstrecken.
Die Innenpfosten 118 sind in einer gleichmäßigen Anordnung angeordnet,
um die Wärmeübertragung zwischen dem Substrat 80 und einem
Kühlmittelfluid, das durch die Grundplatte 80 geleitet wird, zu steigern. Das
Kühlfluid tritt durch einen Eintrittskanal 120 in das Innere 122 der
Grundplatte 118 ein. Das Innere 122 befindet sich an einem Ende der
Länge der Grundplatte und verbindet sich mit zwei inneren Abschnitten
124 der Grundplatte. Die inneren Abschnitte 124 sind auf beiden Seiten
eines Schlitzes 86 angeordnet. Die anderen Enden der inneren Abschnitte
der Grundplatte 124 stehen mit dem inneren Abschnitt 126 an dem
anderen Ende der Grundplatte in Verbindung. Der innere Abschnitt 126
verbindet sich mit einem Auslaßtor 128.
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Wie es früher erwähnt wurde, ist es wichtig, daß die Kühlung aller
Vorrichtungen ähnlich ist, um eine Ähnlichkeit der elektrischen Arbeitsweise
zu erhalten. Dementsprechend ist die Konstruktion und Anordnung der
Säulen 118 auf beiden Seiten der Grundplattenöffnung 86 gleich. Ähnlich
ist die Strömung von Kühlfluid von dem Einlaß 120 zu dem Auslaß 128
derart konstruiert, daß sie auf beiden Seiten des Schlitzes 86 ähnlich ist.
Wenn die Kühlung ähnlich ist, wird es wahrscheinlicher sein, daß die
elektrische Leistungsfähigkeit der Vorrichtungen ähnlich ist.
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In Fig. 17 ist auch zu sehen, daß jede der freiliegenden Elektrodenlaschen
30, 36k, 34k, 74k, 76k und 78 kleine Öffnungen in ihren freiliegenden
Enden aufweist. Stiftverbinder mit einem rechtwinkligen Querschnitt
können durch diese Öffnungen getrieben sein, um eine permanente
Verbindung zwischen diesen herzustellen. Andererseits können kurze Stifte
permanent in diese Öffnungen eingetrieben sein, wobei die Stifte selbst ein
Steckerverbinderstift für einen aufschiebbaren Buchsenverbinder werden.
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Andere Aspekte der vorliegenden Erfindung sind in unserer anhängigen
europäischen Patentanmeldung Nr. EP-A-0 645 815 abgedeckt, die am
gleichen Tag wie diese Anmeldung eingereicht wurde.