DE69417672T2 - Endlose Förder- und Lagerschnecke für hängende Gegenstände - Google Patents

Endlose Förder- und Lagerschnecke für hängende Gegenstände

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    • B65CONVEYING; PACKING; STORING; HANDLING THIN OR FILAMENTARY MATERIAL
    • B65GTRANSPORT OR STORAGE DEVICES, e.g. CONVEYORS FOR LOADING OR TIPPING, SHOP CONVEYOR SYSTEMS OR PNEUMATIC TUBE CONVEYORS
    • B65G33/00Screw or rotary spiral conveyors
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    • B65G33/34Applications of driving gear

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Description

  • Die Erfindung betrifft eine endlose Förderschnecke zum Befördern und Lagern hängender Gegenstände, das heißt, eine Einrichtung, die, während sie die Gegenstände hängend beläßt, sie mittels einer Schnecke transportiert oder lagert, und insbesondere für hängende Bekleidungsstücke geeignet ist.
  • Der bekannte Stand der Technik umfaßt Schneckeneinrichtungen mit begrenzten Längen und mit Einrichtungen zum Verhindern des Einklemmens oder Hängenbleibens der Finger oder Haare der Bedienperson in dem Mechanismus sowohl nur zum Befördern der hängenden Gegenstände als auch zum Befördern und Tragen der hängenden Gegenstände.
  • Der bekannte Stand der Technik umfaßt auch in dem DE 12 14 611 Schneckeneinrichtungen mit Kurvenabschnitten von begrenzter Länge und engem Kurvenradius. Die flexiblen Abschnitte werden aus einer inneren mehreren Spiralfeder und einer äußeren gebildet, die in die entgegengesetzte Richtung gewickelt ist. Die Innenfeder ist an beiden Enden starr mit der Schnecke verbunden und die Außenfeder ist die gleiche, die um die starren Schneckenabschnitten vor und nach dem flexiblen Abschnitt gewickelt ist.
  • Infolgedessen arbeitet die bekannte Art einer flexiblen Förderschnecke bei hoher Umdrehungsgeschwindigkeit nicht gut: die Gegenstände werden sehr schnell von den beiden geraden Abschnitten verdreht und können schwingen, so daß sie von der Förderschnecke herabfallen. Die mechanische Belastung durch ihr eigenes Gewicht und das Gewicht der Gegenstände erlauben keine langen Kurvenbahnen, so daß die einzige mögliche Krümmung eine mit engem Kurvenradius und somit geringer Länge der Kurvenbahn ist.
  • Derartiger bekannter Stand der Technik kann im Hinblick auf das Beseitigen der Längenbegrenzung der flexiblen Schnecke beträchtlich verbessert werden, wodurch der Abstand zwischen den zwei geraden Abschnitten auch mit einem großen Kurvenradius verlängert werden kann.
  • Aus dem vorhergehenden ergibt sich, daß das technische Problem zu lösen ist, eine flexible Schnecke zu finden, die jeder gewünschten Bahn folgen kann, folglich eine Gestaltung von flexiblen Schneckenabschnitten mit geringem Gewicht und desweiteren einer Schnecke, die leicht auseinandergebaut und motorisiert werden kann.
  • Eine Lösung dieses Problems ist in dem US 2 620 917 offenbart, in der die Kurvenabschnitte einer flexiblen Förderschnecke in ihrer Gesamtheit durch Außenlager getragen werden.
  • Diese Erfindung geht einen anderen Weg und löst das technische Problem durch: eine endlose Förderschnecke zum Befördern und Lagern hängender Gegenstände mit mindestens einem flexiblen Schneckenabschnitt, umfassend eine rotierende Schnecke, die in dem Zwischenraum zwischen Gewinde und Träger einen Haken des zu befördenden Gegenstandes aufnimmt, und für die flexiblen Abschnitte zwei axial gekoppelte Förderschnecken, wobei die äußere eine ausreichende Teilung besitzt, um den Haken des zu befördernden Gegenstandes aufzunehmen und weiterzuschieben, und die innere in der entgegengesetzten Richtung gewunden ist und einen Außendurchmesser besitzt, der nahe am Innendurchmesser der ersten liegt, die eine Halterung für den Haken und Widerstand gegen Druck für die äußere Förderschnecke zur Verfügung stellt, dadurch gekennzeichnet, daß die flexible Schnecke von einem Innenkern geführt wird, der die für einzelne Anwendungen notwendige Biegungen bildet: wobei der Kern von der flexiblen Schnecke vollständig umschlossen, jedoch mittels des Kontaktes der flexiblen Schnecke mit ihren Trägern im Abstand angeordnet ist.
  • In einer bevorzugten Ausführungsform wird die flexible Förderschnecke vorteilhaft durch Vorsehen einer schraubenförmigen Nut erhalten, die in der entgegengesetzten Richtung zum Außengewinde der Schnecke gewunden ist und auf einen Durchmesser geschnitten ist, der größer ist als der Kerndurchmesser des Außengewindes in dem rohrförmigen Abschnitt und zwischen dem Kerndurchmesser und dem Durchmesser der Innenbohrung liegt.
  • In einer weiteren bevorzugten Ausführungsform wird der Innenkern wegen des Gleitkontaktes mit der Innenbohrung vorteilhaft mit einer Schicht aus reibungsarmen Material ummantelt.
  • In einer anderen Ausführungsform wird jeder Abschnitt der Schnecke mit dem benachbarten Abschnitt in einer festen Art und Weise oder so verbunden, daß er mittels verzahnter Endverbindungen auseinandergebaut werden kann.
  • In einer weiteren Ausführungsform hat die Schnecke außerdem eine feste Endverbindung mit einem Zahn für jeden Gang und eine schraubenförmige Kontaktfläche, die auf der Mittellinie des Gewindes erhalten wird.
  • In einer weiteren Ausführungsform hat die Schnecke eine Endverbindung, die auseinandergebaut werden kann, mit einem Zahn für jeden Gang und einer schraubenförmigen Kontaktfläche, die an der Mittellinie des Gewindebodens erhalten wird.
  • In einer weiteren Ausführungsform ist der Abschnitt der flexiblen Schnecke an seinen Enden mit der endlosen Schnecke mit festen Verbindungen und in der Nähe seiner motorisierten Träger verbunden.
  • In einer weiteren Ausführungsform hat die schraubenförmige Nut der flexiblen Schnecke eine Teilung zwischen 1 /100 und 2/3 der Teilung des Außengewindes; und zwischen dem Bohrungsdurchmesser und dem Kerndurchmesser ein Verhältnis zwischen 1/2 und 9/10.
  • In einer weiteren Ausführungsform wird das axiale Positionieren der Schnecke mittels einer gebogenen Lippe des Gestells oder Trägers erreicht, die mit der entsprechenden Keilnut des Gewindes der endlosen Schnecke verbunden ist.
  • In einer weiteren Ausführungsform wird das axiale Positionieren mit Hilfe axialer Bezugspunkte erreicht, die zwischen dem Gewinde und Zähnen liegen, die Kontakt mit den Innenkanten der Gestellabschnitte oder Träger herstellen.
  • In einer weiteren Ausführungsform wird das axiale Positionieren der Schnecke mittels Verbinden von auf der Oberseite der Zähne über die Länge der verzahnten Schnecke angeordneten Nasen mit entsprechenden Einkerbungen im Boden der Zahnlücken auf der entsprechenden verzahnten Länge der endlosen Schnecke erreicht.
  • In einer weiteren Ausführungsform wird das axiale Positionieren mittels Rippen auf der Gewindespitze erreicht, die sich über den Außendurchmesser der Schnecke hinaus erstrecken und Kontakt zu den Außenrändern des Gestells/der Gestelle oder Trägers herstellen.
  • Die durch die Erfindung erreichten Vorteile sind: die Schnecke, die eine Reihe motorisierter Lager besitzt, kann sich über eine unbegrenzte Länge erstrecken, wobei es möglich ist, jeden Abschnitt so anzutreiben, daß sie synchronisiert sind, jeder Abschnitt von einem anderen strukturell unabhängig ist, sie jedoch nebeneinanderliegen, so daß eine ununterbrochene Schnecke gebildet wird; die flexible Schnecke ermöglicht, die zu befördernden Gegenstände auf Strecken zu bewegen, die Abweichungen in Richtung und/oder Höhe haben, so daß sie an jedem Raumpunkt positioniert werden können; die Übergabe kann auf unterschiedliche Art und Weise erreicht werden; bei einem Zahnriemen gleitet der Haken über seine Rückseite, überquert ihn und setzt seinen Weg fort, wobei dieses für hängende Gegenstände, wie zum Beispiel Kleidungsstücke geeignet ist; die Übergabe mit dem verzahnten Gewinde mit sich entweder über das Gewinde hinaus erstreckenden oder in das Gewinde geschnittenen Zähnen erlaubt die Übertragung großer Drehmomente und ist deshalb für Gegenstände mit unterschiedlichen Gewichten und Arten geeignet, wobei ihre Anwendung nicht nur auf hängende Bekleidungsstücke beschränkt ist; schließlich ermöglicht die unbegrenzte Länge der Förderschnecke, selbst wenn sie aus miteinander verbundenen und synchronisierten Abschnitten besteht, das Vorsehen von Schwerkraftbe- und Entladungstationen mit statischen Rohrabschnitten oder Gleitführung und verhindert, daß das Personal zu dicht an die rotierende Schnecke kommt und somit die möglichen Folgen infolge von Unfällen.
  • Einige Ausführungsformen der Erfindung werden mit Hilfe eines Beispieles auf den sechs beigefügten Zeichnungsblättern erläutert, in denen:
  • - Fig. 1 die Draufsicht eines Abschnittes der beschriebenen Schnecke einschließlich des Trägers mit Zahnriemenantrieb ist;
  • - Fig. 2 der Abschnitt II-II der Fig. 1 ist;
  • - Fig. 3 eine Ansicht dieser Schnecke, teilweise geschnitten und einschließlich des verzahnten Abschnittes ist;
  • - Fig. 4 die Ansicht von zwei zueinanderzeigenden Enden der Schnecke ist, die fertig zum Verbinden sind;
  • - Fig. 5 eine Ansicht der Enden der Schnecke in Axialrichtung ist;
  • - Fig. 6 eine Vorderansicht des Aufbaus des Trägers für den Antrieb ist;
  • - Fig. 7 ein Querschnitt eines rechtwinklig einstellbaren Zwischenträgers ohne Antrieb und mit zur Wartung ausbaubarer Schnecke ist;
  • - Fig. 8 eine Draufsicht eines Abschnittes der endlosen Schnecke zwischen zwei Trägern mit Antrieben ist;
  • - Fig. 9 eine teilweise geschnittene Ansicht der flexiblen Schnecke in einer weiteren Ausführungsform der vorliegenden Erfindung ist;
  • - Fig. 10 ein Kurvenabschnitt der flexiblen Schnecke ist;
  • - Fig. 11 die Seitenansicht von zwei ausgebauten Abschnitten der Schnecke ist;
  • - Fig. 12 die Draufsicht der gleichen Abschnitte der Schnecke ist;
  • - Fig. 13 der Übergabeabschnitt des Trägers mit Antrieb für die Schnecke mit sich über den Außendurchmesser der Schnecke selbst erstreckenden Zähnen ist;
  • - Fig. 14 der Schnitt in vertikaler, axialer Ebene XIV-XIV der Fig. 13 ist;
  • - Fig. 15 der Querschnitt des Trägers mit Antrieb für die Schnecke mit innerhalb der Höhe des Gewindes der Schnecke enthaltenen Zähnen ist;
  • - Fig. 16 der Schnitt in vertikaler, axialer Ebene XVI-XVI der Fig. 15 mit durch ein Kegelrad übertragener Umdrehung ist.
  • Die Figuren zeigen: 1, Fig. 1, die doppelgängige Schnecke; 2 der Bügel mit Haken 3, der durch Flanken 4 des Gewindes transportiert und auf dem Boden 5 getragen wird; 6, das Trag- und Führungsgestell für die Schnecke mit Stützen 7, die sie mit der feststehenden Konstruktion 8 verbinden; 9 der Zahnriemen, auf dessen Rückseite 10 der Haken 3 über den verzahnten Abschnitt 11 gleitet, der als Zahnrad wirkt; S die Richtung, in die sich der Zahnriemen bewegt; R die Drehung der Schnecke 1; V die Richtung, in die der Bügel 2 befördert wird; 12 eine gebogene Lippe des Gestelles 6, die zum axialen Positionieren mit der Keilnut 13 der Schnecke verbunden ist; 14, Fig. 2, ein Zahnrad, das auf die innere verzahnte Fläche 15 des Zahnriemens 9 einwirkt; 16 ein Zwischenrad, das auf die Rückseite 10 des Riemens einwirkt; 17 eine axiale Bohrung in der Schnecke; C der Öffnungswinkel des Gestells der Schnecke; F, Fig. 3, der Winkel zwischen den Flanken des Gewindes und I der Steigungswinkel von der zur Achse A der Schnecke 1 senkrechten Ebene N; P die Teilung, die zwei Zahnlücken umfaßt; Dn und De der Kerndurchmesser bzw. der Außendurchmesser; Di der Innendurchmesser der Bohrung 17; 18, Fig. 4, die Fläche des Vorderzahnes der Endverbindung eines Abschnittes der Schnecke zur Verlängerung und/oder starren Verbindung durch Kleben an den schraubenförmigen Flächen 19 mit dem folgenden Abschnitt der Schnecke: die schraubenförmigen Flächen werden an den Mittellinien der Gewinde erhalten; 20, Fig. 6, ein Stück des Gestelles 6 mit reduziertem Öffnungswinkel für den Durchgang des Riemens 9; 21, Fig. 7, ein Stück des Gestelles 6, das mit Hilfe eines Verbindungselementes 22 verstellbar ist, das durch einen vertikalen Verbindungsbolzen 23 und Schrauben 24 mit diesem verbunden ist, um es an der Tragkonstruktion 25 zu befestigen.
  • Die Figuren zeigen außerdem: M, Fig. 8, die Motoruntersetzung, die den Riemen antreibt; 32 eine Endverbindung mit zwei Zähnen für den Ausbau der Schnecke 1, um die Wartung oder den Austausch der Riemen zu erlauben; 33, Fig. 9, die flexible Schnecke mit den gleichen Außenabmessungen der Schnecke 1, jedoch mit innerer axialer Bohrung mit einem Durchmesser Df, in die eine schraubenförmige Nut 35 geschnitten ist, die in die entgegengesetzte Richtung des Außengewindes der Schnecke gewunden ist und eine unterschiedliche Teilung Pi hat: die Tiefe der Nut 35 erstreckt sich bis zu einem Durchmesser, der größer ist, als der Kerndurchmesser Dn, so daß dort, wo die Nut den Boden 5 des Gewindes schneidet, Schlitze 36 erzeugt werden, durch deren Breite die längeren oder kürzeren Stücke der Außen- und Innenwölbung während der Biegung ausgeglichen werden können; 37, Fig. 10, die starre Verbindung zwischen der Schnecke 1 und der flexiblen Schnecke 33; 38 ein innerer Führungskern für die flexible Schnecke 33, dessen Außendurchmesser praktischerweise kleiner als der Durchmesser Df ist, und der sich zwischen den Verbindungen 37 erstreckt; 39 eine Tragsäule für die Konstruktionen 8 und 25; 40, Fig. 7, die Fläche des Vorderzahnes der Endverbindung eines Abschnittes der Schnecke zum Verbinden und Lösen der Abschnitte der Schnecke 1; 41, Fig. 11, die schraubenförmigen Flächen, die an der Mittellinie des Bodens 5 des Gewindes erhalten werden; 42 der zum Austausch fertige Zahnriemen 9.
  • Die Figuren zeigen außerdem: 43, Fig. 13, die Förder- und Lagerschnecke in einer weiteren Ausführungsform, die einen verzahnten Abschnitt 44 besitzt, der in bezug auf den Träger mit Antrieb mit sich vom Außendurchmesser der Schnecke nach außen erstreckenden Zähnen 45 angeordnet ist; 46 ein zylindrisches Zahnrad, dessen Zähne 47 mit den Zähnen 45 der Schnecke ineinandergreifen; 48 ein Räderwerk mit entsprechenden Zähnen, das das Getriebe von einer Motoruntersetzung bildet; 49 der Arm, der die Zahnräder 46 und 48 trägt; 50 die Stücke des Gestelles an jeder Seite des verzahnten Abschnittes 44 der Schnecke 43 in Kontakt mit den Innenkanten an den axialen Bezugspunkten 51, die zwischen dem Gewinde und den Zähnen angeordnet sind; 52 der Trägerhaken für die auf dem Boden 5 und entlang der Flanken 4 des Gewindes auch beim Überqueren des verzahnten Abschnittes 44 gehaltenen Gegenstände; 53, Fig. 15, die Förder- und Lagerschnecke in einer weiteren Ausführungsform, die einen verzahnten Abschnitt 54 besitzt, der an dem Träger mit Antrieb angeordnet ist, und Zähne 55 besitzt, die sich in Höhe des Gewindes selbst befinden; 56 ein entsprechendes Stück der verzahnten Schnecke mit begrenzter Länge, das senkrecht stehend mit der Achse parallel zum Zahnrad 53 angeordnet ist: das Stück 56 der Schnecke muß gleich dimensioniert sein, jedoch mit spiegelbildlichem Gewinde und Zähnen 57 in bezug auf das Zahnrad 53; 58 Nasen, die über den Außendurchmesser des Stückes 56 der Schnecke hinaus auf der Spitze der Zähne 57 angeordnet sind, Nasen, die in die entsprechenden Nischen 59 in den Böden der Zahnlücken des verzahnten Abschnittes 54 der Schnecke 53 passen, die einen axialen Positionierbezugspunkt bilden; 60 das Traggestell der verzahnten Schnecke 53; 61 die Tragkonstruktion für das Getriebe und das Stück 56 der verzahnten Schnecke; 62 ein Paar Kegelräder für das Getriebe.
  • Die für hängende Bekleidung geeignete endlose Förderschnecke ist vorzugsweise mit einem rechtsgängigen, doppelgängigen Gewinde, Teilung P = 20 mm, Außendurchmesser De = 28 mm, Kerndurchmesser Dn = 20 mm, Winkel F = 60º, der Steigungswinkel I = 20º44' und Innendurchmesser Di = 10 mm bemessen; bei der flexiblen Schnecke 33 hat die Innenbohrung einen Durchmesser Df = 16 mm und die Nut 35 ist eine eingängige, linksgängige Schraubenlinie mit einer Teilung von Pi = 5 mm.
  • Die Arbeitsweise der endlosen Schnecke ist wie folgt: im Fall der Beförderung und Lagerung hängender Bekleidung wird der Bügel 2, der von dem zum Gleiten auf dem Boden 5 und gegen die Flanken 4 des Gewindes geeigneten Haken 3 herabhängt, durch die Drehung R der Schnecke 1 entlang derselben in Richtung V befördert, bis er den Träger mit dem Antrieb erreicht, wo die Schnecke durch das Gestell 6 getragen wird, wo sich der verzahnte Abschnitt 11 befindet, der sie mit dem Zahnriemen 9 verbindet; die Abmessung der Rückseite 10 des Riemens er reicht jene des Kerndurchmessers Dn des Gewindes, der Haken gleitet deshalb, gestoßen durch das Gewinde des vorhergehenden verzahnten Abschnittes 11, über die Rückseite des Riemens, wird dann von der Flanke des Gewindes des folgenden verzahnten Abschnittes aufgenommen und setzt seine Vorwärtsbewegung V entlang der endlosen Schnecke 1 fort; die durch die Reaktion auf die Verschiebung der Gegenstände auftretende Axialbelastung wird durch die gebogene Lippe 12 des Gestelles 6 absorbiert, die auf die entsprechende Keilnut 13 der Schnecke 1 wirkt. Außerdem ist der Haken 3 in der Lage, die Träger zu überqueren, da der Öffnungswinkel C der Gestelle der Schnecke größer als 180º und kleiner als der Interferenzwinkel mit dem Haken 3 innerhalb des Außendurchmessers De der Schnecke ist, wobei die Größe dieses Winkels vorzugsweise 210º beträgt.
  • Bei der oben beschriebenen Arbeitsweise gibt es eine Reihe von Kontaktpunkten mit gegenseitigem Gleitkontakt zwischen den Teilen: zwischen dem Haken 3 und dem Boden 5; zwischen dem Haken 3 und der Rückseite 10 des Riemens; zwischen dem Außendurchmesser De des Gewindes und dem Gestell 6; außerdem zwischen der gebogenen Lippe 12 und der Keilnut 13 der Schnecke 1; zwischen der flexiblen Schnecke 33 und dem Führungskern 38; die endlose Förder- und Lagerschnecke arbeitet deshalb viel besser, wenn an jedem der erwähnten Punkte des Gleitkontaktes für mindestens eine der Berührungsflächen ein reibungsarmes Material verwendet wird: die Schnecke 1 oder 33 kann aus Nylon oder ähnlichem Kunststoffmaterial, wie zum Beispiel Teflon, hergestellt sein; die Rückseite 10 des Riemens kann mit ähnlichem Material beschichtet sein; das Gestell 6 und die gebogene Lippe können vorteilhafterweise aus rostfreiem Stahlblech sein; der Kern 38 ist vorzugsweise mit einer Schicht aus reibungsarmen Kunststoffmaterial beschichtet.
  • Der Riemen 9 wird vorzugsweise durch eine Motoruntersetzung, nicht gezeigt, mit Hilfe eines Getriebes mit umgelenktem Riemen und Umlenkrädern 14 und 16 zum Begrenzen der Gesamtmaße desselben angetrieben: das Zahnrad 14 kann auch ein mit der Motoruntersetzung verbundenes Antriebsrad sein: die verschiedenen Motoruntersetzungen werden an gleichlaufende Elektromotoren angeschlossen, um in den verschiedenen Abschnitten der Transport- und Lagereinrichtung eine konstante Umdrehung zu erhalten.
  • Ein gattungsmäßiger Abschnitt der endlosen Schnecke, wie er in Fig. 8 dargestellt ist, besteht zwischen den Trägern mit Riemenantrieben aus Zwischenträgern, an denen es Endverbindungen zum Übertragen der Rotation auf die Abschnitte, die nicht angetrieben werden, gibt: diese Abschnitte können fest mit den angetriebenen Abschnitten verbunden sein oder einfach mit Endverbindungen 40 verbunden sein, die auseinandergebaut werden können, praktischerweise beschränkt auf schraubenförmige Flächen 41 der Mittellinie der Bodens 5; das Auseinanderbauen ist infolge des notwendigerweise vorhandenen Zwischenraumes möglich, der es erlaubt, die Schnecke in dem Abschnitt, der auseinanderzubauen ist, aus den Gestellen zu nehmen (Fig. 7 und 11). Die feste Endverbindung, die zum Kleben geeignet ist, hat Zähne 18 und die schraubenförmigen Flächen 19, die an der Mittellinie des Gewindes (Fig. 4 und 5) angeordnet sind. Die Zwischenträger der endlosen Schnecke (Fig. 7 und 8) sind in Abständen angeordnet, um die Durchbiegung der Schnecke unter dem Gewicht der Gegenstände, die zu befördern oder fest an ihnen sind, zu begrenzen: das Gestell 21, das mittels des Verbindungselementes 22 verstellbar ist, ermöglicht die Ungenauigkeit im Aufbau der die Träger haltenden Konstruktion auszugleichen.
  • Die flexible Förderschnecke 33 wird durch die kombinierte Wirkung der zwei Spiralen flexibel gemacht: die erste ist jene des äußeren, doppelgängigen Gewindes, die zweite ist jene, die durch das zwischen dem Kerndurchmesser Dn und dem Durchmesser der Bohrung Df enthaltene Material definierte; dieses Material wird durch die schraubenförmige Nut 35 geschnitten, die in die entgegengesetzte Richtung gewunden und so dimensioniert ist, daß sie nicht mit jenen des Außengewindes koinzidiert und ein Auflager der Schnecke gegen Verbiegen bildet, wenn ein Drehmoment auf dieselbe aufgebracht wird: auf diese Weise ermöglichen die Schlitze 36, die gleichmäßig auf dem Boden 5 des Gewindes verteilt sind, daß die Breite der Zahnlücken zwischen den Flanken 4 etwas vergrößert oder verringert werden kann, wenn sie sich an einer Kurvenbahn von der Außenwölbung zur Innenwölbung der flexiblen Schnecke bewegen; aufgrund der hohen Flexibilität der flexiblen Schnecke 33 zum Einhalten der gewünschten Krümmung ist ein Innenkern 38 erforderlich, um sie zu führen, der zwischen den zwei starren Verbindungen 37 vollständig von der Schnecke umschlossen ist: der Kern kommt nicht in körperlichen Kontakt mit den Gestellen, jedoch wird er infolge des Kontaktes mit der Schnecke durch sie festgehalten.
  • Die Arbeitsweise der endlosen Schnecke 43 mit außerhalb des Innendurchmessers des Gewindes angeordneten Zähnen erfolgt mit dem wechselseitigen Eingriff der Zähne 45 außerhalb des Gewindes mit den Zähnen 47 des zylindrischen Zahnrades 46 darüber: der Haken 52, der zwischen dem Gewinde angeordnet und nicht mit den Zähnen des zylindrischen Zahnrades interferiert, überquert den verzahnten Abschnitt 44 ohne auf Hindernisse zu treffen, kontinuierlich auf dem Boden 5 getragen und durch die Flanken 4 vorwärts geschoben; das zylindrische Zahnrad 46 wird durch ein Räderwerk 48 angetrieben, das unterschiedliche Durchmesser haben und schmaler sein kann; das axiale Positionieren wird mittels axialer Bezugspunkte 51 und die Innenseiten der Gestelle 50 im Kontaktbereich außerhalb des Gewindes, jedoch am Boden der Zähne 45 erreicht, was den Kontakt kontinuierlicher macht, selbst beim Durchgang der Zahnlücken zwischen den Zähnen 45.
  • Die Arbeitsweise der endlosen Schnecke 53 mit Zähnen innerhalb der Höhe des Gewindes erfolgt mit dem wechselseitigen Eingriff der Zähne 55 mit den Zähnen 57 auf dem Stück 56 der verzahnten Schnecke über dieser: der Haken 52, der zwischen dem Gewinde angeordnet und auf dem Boden 5 getragen wird, wird aufgrund der Wechselbeziehung der beiden Stücke 54, 56 der verzahnten Schnecke gemeinsam und kooperierend durch die Flanken der Zähne 55 und 57 auf der endlosen Schnecke vorwärts gestoßen. Das axiale Positionieren der Schnecke 53 im Gestell 60 wird mit der Selbstzentrierung der zwei verzahnten Stücke 54, 56 mit Hilfe von Nasen 58 erhalten, die, wenn sie ineinandergreifen, entsprechenden Kerben 59 im Boden der Zahnlücken zwischen den Zähnen gegenüberliegen. Die Trägerkonstruktion 61 des Stückes 56 der verzahnten Schnecke und der Kegelräder 62 absorbiert die axiale Gegenwirkung der endlosen Schnecke 53.
  • In der Praxis können die Materialien, Maße und Einzelheiten der Ausführung von den beschriebenen abweichen, jedoch mit diesen technisch äquivalent sein, ohne vom rechtlichen Schutzumfang der vorliegenden Erfindung abzuweichen. Als solche können die verzahnten Abschnitte 11, 43 oder 53 der Schnecke aus einem anderen Material als die Schnecke und starr an dieser befestigt sein. Weniger vorteilhaft können die Schnecken und andere Bestandteile aus Materialien sein, die höheren Reibungswiderstand haben, das jedoch höhere Lasten aufnehmen kann, typischerweise metallische Materialien und Faserverbundwerkstoffe. Desweiteren können die Gestelle 6, 50 und 60, obwohl weniger vorteilhaft, durch umlaufende Rollenlager ersetzt werden, auch wenn sie mehr Raum erfordern und teurer sind. Außerdem kann das beschriebene Getriebe, das Räderwerk 46, 48 oder die Kegelräder 62 miteinander oder mit dem Zahnriemenantrieb insoweit ausgetauscht werden, wie sie technisch äquivalent sind; diese können auch betreffend das axiale Positionieren der endlosen Schnecke, die Lippe 12, 13, die axialen Bezugspunkte 51 oder die Nasen 58 und Kerben 59 vorteilhaft angewandt werden, was die Austauschbarkeit der Getriebe der Träger mit Antrieb erlaubt. Desweiteren können die Nasen in den Zahnlücken zwischen den Zähnen 55 des Stückes der verzahnten Schnecke 54 und umgekehrt die Kerben auf den Zähnen angeordnet sein, allerdings mit geringerer Zuverlässigkeit. Schließlich kann das axiale Positionieren der Schnecke mittels Rippen auf der Gewindespitze erreicht werden, die sich über den Außendurchmesser der Schnecke hinaus erstrecken und Kontakt zu den Außenrändern des Gestells/der Gestelle 6, 50 oder 60 herstellen.

Claims (12)

1. Endlose Förderschnecke (1, 43, 53) zum Befördern und Lagern hängender Gegenstände mit mindestens einem flexiblen Schneckenabschnitt, umfassend eine rotierende Schnecke, die in dem Zwischenraum zwischen Gewinde und Träger einen Haken (3) des zu befördenden Gegenstandes aufnimmt, und für die flexiblen Abschnitte zwei axial gekoppelte Förderschnecken, wobei die äußere eine ausreichende Steigung besitzt, um den Haken (3, 52) des zu befördernden Gegenstandes aufzunehmen und weiterzuschieben, und die innere in der entgegengesetzten Richtung gewunden ist und einen Außendurchmesser besitzt, der nahe am Innendurchmesser der ersten liegt, die eine Halterung für den Haken und Widerstand gegen Druck für die äußere Förderschnecke zur Verfügung stellt, dadurch gekennzeichnet, daß die flexible Schnecke (33) von einem Innenkern (38) geführt wird, der die für einzelne Anwendungen notwendige Biegungen bildet; wobei der Kern von der flexiblen Schnecke vollständig umschlossen, jedoch mittels des Kontaktes der flexiblen Schnecke mit ihren Trägern (21, 22) im Abstand angeordnet ist.
2. Endlose Förderschnecke mit mindestens einem flexiblen Schneckenabschnitt gemäß dem vorhergehenden Anspruch, gekennzeichnet dadurch, daß die flexible Schnecke (33) vorteilhaft durch Vorsehen einer schraubenförmigen Nut (35) erhalten wird, die in der entgegengesetzten Richtung zum Außengewinde (4, 5) der Schnecke gewunden ist und auf einen Durchmesser geschnitten ist, der größer ist als der Kerndurchmesser (Dn) des Außengewindes in dem rohrförmigen Abschnitt und zwischen dem Kerndurchmesser und dem Durchmesser der Innenbohrung (Df) liegt.
3. Endlose Förderschnecke mit mindestens einem flexiblen Schneckenabschnitt gemäß einem der vorhergehenden Ansprüche, gekennzeichnet dadurch, daß der Innenkern (38) wegen des Gleitkontaktes mit der Innenbohrung (Df) vorteilhaft mit einer Schicht aus reibungsarmen Material ummantelt ist.
4. Endlose Förderschnecke mit mindestens einem flexiblen Schneckenabschnitt gemäß einem der vorhergehenden Ansprüche, gekennzeichnet dadurch, daß jeder Abschnitt der Schnecke (1, 43, 53) mit dem benachbarten Abschnitt in einer festen Art und Weise (37) oder so verbunden ist, daß er mittels verzahnter Endverbindungen (18, 40) auseinandergebaut werden kann.
5. Endlose Förderschnecke mit mindestens einem flexiblen Schneckenabschnitt gemäß dem vorhergehenden Anspruch, gekennzeichnet dadurch, daß sie außerdem eine feste Endverbindung (37) mit einem Zahn (18) für jeden Gang und einer schraubenförmigen Kontaktfläche (19) besitzt, die auf der Mittellinie des Gewindes (4) erhalten wird.
6. Endlose Förderschnecke mit mindestens einem flexiblen Schneckenabschnitt gemäß dem vorhergehenden Anspruch, gekennzeichnet dadurch, daß sie eine Endverbindung (32) besitzt, die auseinandergebaut werden kann, mit einem Zahn (40) für jeden Gang und einer schraubenförmigen Kontaktfläche, die an der Mittellinie des Gewindebodens (5) erhalten wird.
7. Endlose Förderschnecke mit mindestens einem flexiblen Schneckenabschnitt gemäß einem der Ansprüche 1 oder 2, gekennzeichnet dadurch, daß der Abschnitt der flexiblen Schnecke (33) an seinen Enden mit der endlosen Schnecke (1, 43, 53) mit festen Verbindungen (37) und in der Nähe seiner motorisierten Träger verbunden ist.
8. Endlose Förderschnecke mit mindestens einem flexiblen Schneckenabschnitt gemäß Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß die schraubenförmige Nut (35) der flexiblen Schnecke (33) eine Teilung Pi zwischen 1/100 und 2/3 der Teilung P des Außengewindes hat; und zwischen dem Bohrungsdurchmesser Df und dem Kerndurchmesser Dn ein Verhältnis zwischen 1/2 und 9/10 besteht;
9. Endlose Förderschnecke mit mindestens einem flexiblen Schneckenabschnitt gemäß einem der vorhergehenden Ansprüche, gekennzeichnet dadurch, daß das axiale Positionieren der Schnecke mittels einer gebogenen Lippe (12) des Gestells oder Trägers erreicht wird, die mit der entsprechenden Keilnut (13) des Gewindes (4) der endlosen Schnecke (1, 43, 53) verbunden ist.
10. Endlose Förderschnecke mit mindestens einem flexiblen Schneckenabschnitt gemäß einem der vorhergehenden Ansprüche, gekennzeichnet dadurch, daß das axiale Positionieren mit Hilfe axialer Bezugspunkte (51) erreicht wird, die zwischen dem Gewinde (4) und Zähnen (45) liegen, dis Kontakt mit den Innenkanten der Gestellabschnitte (50) oder Träger herstellen.
11. Endlose Förderschnecke mit mindestens einem flexiblen Schneckenabschnitt gemäß einem der vorhergehenden Ansprüche, gekennzeichnet dadurch, daß das axiale Positionieren der Schnecke mittels Verbinden von auf der Oberseite der Zähne (57) über die Länge der verzahnten Schnecke (56) angeordneten Nasen (58) mit entsprechenden Einkerbungen (59) im Boden der Zahnlücken (45) auf der entsprechenden verzahnten Länge (54) der endlosen Schnecke (53) erreicht wird.
12. Endlose Förderschnecke mit mindestens einem flexiblen Schneckenabschnitt gemäß einem der vorhergehenden Ansprüche, gekennzeichnet dadurch, daß das axiale Positionieren mittels Rippen auf der Gewindespitze (4) erreicht wird, die sich über den Außendurchmesser (De) der Schnecke hinaus erstrecken und Kontakt zu den Außenrändern des Gestells/der Gestelle oder Träger/s herstellen.
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