DE69417807T2 - Abnehmbarer Halter für Instrumente - Google Patents
Abnehmbarer Halter für InstrumenteInfo
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Description
- Die Erfindung bezieht sich im allgemeinen auf einen Halter für ein angetriebenes ärztliches Instrument und eine Anordnung eines angetriebenen ärztlichen Instrumentes und insbesondere auf einen Instrumentenhalter, der eine einfache Sterilisation des Instruments und des Halters zwischen den Einsätzen erlaubt.
- Instrumentenhalter sind in den ärztlichen und zahnärztlichen Gebieten seit vielen Jahren gebräuchlich und dem Praktiker bekannt. Diese Halter schaffen einen Ort für zu plazierende und aufzubewahrende Instrumente, wenn sie nicht in Gebrauch sind. Beispiele solcher Halter sind in den US-Patenten Nrn. 3,904,841 und 4,330,281 beschrieben.
- Das US-Patent Nr. 3,904,841 bezieht sich auf einen Halter für ein angetriebenes Griffstück, das Mittel zum Unterbrechen der Leistungszufuhr für den Handgriff schafft und ferner ein Sperrmerkmal anschließt zum selektiven Aufrechterhalten der Unterbrechung der Leistungszufuhr, während der Handgriff von dem Halter entfernt verbleibt.
- Das US-Patent Nr. 4,330,281 lehrt einen verbesserten zahnärztlichen Handgriffhalter, der einen Handgriff in einem Bereich eines Greifteils angrenzend an den Reitstockteil ergreift und mit einer Anzahl von Trägerflächen versehen ist, die sich von der konventionellen Halteaufnahme unterscheiden, um den Gebrauch des Instrument zu verbessern.
- Während die vorgenannten Patente die Gebrauchsfreundlichkeit und die Zugänglichkeit der Instrumente verbessern, besteht ein wichtiges Problem, das in diesen Patenten oder anderen Patenten nicht angesprochen ist. Dieses Problem tritt aufgrund der Tatsache auf, daß ärztliche und zahnärztliche Instrumente direkt oder indirekt mit Blut und anderen Körperflüssigkeiten während zahnärztlicher Behandlungen kontaminiert werden, so daß der Instrumentenhalter kontaminiert wird. Falls somit der Instrumentenhalter nicht ausreichend zwischen den Patienteneinsätzen sterilisiert wird, ist es möglich, daß ernsthafte Krankheiten von einem Patienten durch den kontaminierten Instrumentenhalter auf einen anderen übertragen werden. Dies kann geschehen, wenn ein zahnärztliches Instrument bei einem infizierten Patienten verwendet wird und in den Instrumentenhalter rückgeführt wird. Falls der Instrumentenhalter kontaminiert wird, kann er als Reservoir für ein infizierendes Pathogen dienen. Falls somit der Instrumentenhalter selbst zwischen den Patienteneinsätzen nicht ausreichend sterilisiert wird, wird jedes in den Halter eingebrachte Instrument kontaminiert, selbst wenn das Instrument selbst zwischen Patientenbehandlungen sterilisiert wird und kann nachfolgende Patienten infizieren.
- Die Aufmerksamkeit hinsichtlich dieser Bedingungen ist mit Berichten über HIV-Übertragungen bei zahnärztlichen Operationen erhöht worden. Durch die Realisierung, daß HIV (der Virus, der die tödliche Aids-Krankheit verursacht) oder potentiell tödliche Krankheiten, einschließlich viraler Hepatitis und Tuberkulose, in der Zahnarztpraxis übertragen werden können, wurde Infektionskontrolle ein zunehmend wichtiger Punkt. Falls sowohl kontaminierte Instrumente als auch Instrumentenhalter nicht angemessen sterilisiert wer den, können Krankheiten von Patient zu Patient in der Zahnarztpraxis übertragen werden, wobei der Tod eine mögliche Folge ist.
- Gebräuchliche Instrumentenhalter, die in Zahnarztpraxen verwendet werden, sind nicht für die Sterilisation zwischen den Patienteneinsätzen ausgelegt. Diese Halter sind typischerweise als Einzeleinheit aufgebaut, die permanent innerhalb der Dentalpraxis unter Verwendung von Schrauben, Bolzen oder Klebstoffen befestigt oder montiert sind. Auf diese Weise gibt es keine wirksame Weise, die Halter für ausreichende Sterilisation zu entfernen.
- Die DE-A-32 23 686 liefert eine Teillösung für die oben genannten Probleme dahingehend, daß eine Halteanordnung in zwei Teilen geschaffen wird, einem ersten Teil, der an seinem Träger befestigt ist, und einem zweiten, abnehmbaren Teil. Bei dem in diesem Dokument beschriebenen Ausführungsbeispiel muß jedoch ein erster Satz von Vorgängen durchgeführt werden, um eine Stromversorgung abzuschließen, bevor ein Endvorgang durchgeführt wird, um den abnehmbaren Teil für die Sterilisation zu entfernen.
- Die vorliegende Erfindung schafft gemäß einem ersten Aspekt einer Halteanordnung für ein angetriebenes ärztliches Instrument mit:
- einem ersten Abschnitt zum starren Befestigen der Anordnung an einem Träger, wobei der erste Abschnitt Mittel zum Verbinden des ersten Abschnittes mit einer Energieversorgung aufweist,
- einem zweiten Abschnitt, der lösbar mit dem ersten Abschnitt gekoppelt ist und Stützmittel zum Abstützen des angetriebenen ärztlichen Instrumentes aufweist, wenn dieses nicht in Benutzung ist, wobei
- der zweite Abschnitt Mittel zur Energiezuführung zu dem angetriebenen ärztlichen Instrument aufweist, wobei der zweite Abschnitt von dem ersten Abschnitt ohne Verwendung von Werkzeugen zum Sterilisieren der Stützmittel abtrennbar ist, und wobei,
- wenn der erste und der zweite Abschnitt zusammengekoppelt sind, die Energie von der Energieversorgung über den ersten und den zweiten Abschnitt zu dem angetriebenen ärztlichen Instrument zum Antreiben des Instrumentes übertragen wird;
- dadurch gekennzeichnet, daß die körperliche Trennung des ersten und des zweiten Abschnitts die Verbindung des zweiten Abschnitts und damit des angetriebenen ärztlichen Instruments von der Energieversorgung unterbricht, ohne daß ein gesonderter Vorgang zum Unterbrechen der Energieversorgung erforderlich ist.
- Die vorliegende Erfindung schafft gemäß einem zweiten Aspekt eine angetriebene ärztliche Instrumentenanordnung mit:
- einem angetriebenen ärztlichen Instrument, das durch eine Energiezufuhr betreibbar ist, und
- eine Halteanordnung für das angetriebene ärztliche Instrument mit:
- einem ersten Abschnitt zum starren Befestigen der Anordnung an einem Träger, wobei der erste Abschnitt Mittel zum Verbinden des ersten Abschnittes mit der Energieversorgung aufweist,
- einem zweiten Abschnitt, der lösbar mit dem ersten Abschnitt verbunden ist und Trägermittel zum Tragen des angetriebenen ärztlichen Instrumentes aufweist, wenn das angetriebene ärztliche Instrument nicht in Gebrauch ist, wobei der zweite Abschnitt Mittel zum Zuführen von Energie an das angetriebene ärztliche Instrument aufweist, wobei
- der zweite Abschnitt von dem ersten Abschnitt ohne Anwendung von Werkzeugen getrennt werden kann, wodurch der zweite Abschnitt und das angetriebene medizinische Instrument beide gleichzeitig vom ersten Abschnitt für Sterilisationszwecke entfernt werden können, und
- wobei der erste und der zweite Abschnitt zusammengekoppelt sind und Energie von der Energieversorgung über den ersten und den zweiten Abschnitt an das angetriebene ärztliche Instrument zum Betreiben des angetriebenen ärztlichen Instruments übertragen wird,
- dadurch gekennzeichnet, daß die körperliche Trennung des ersten und des zweiten Abschnittes den zweiten Abschnitt von der Energieversorgung trennt, ohne Notwendigkeit für einen separaten Vorgang zum Trennen der Energieversorgung.
- Es ist somit eine Aufgabe der vorliegenden Erfindung, einen ärztlichen Instrumentenhalter zu schaffen, der zwischen Patientenbehandlungen einfach und effektiv sterilisiert werden kann, um die Möglichkeit von Krankheitsübertragungen aufgrund von kontaminierten Instrumentenhaltern auszuschließen.
- Es ist weiterhin eine Aufgabe der vorliegenden Erfindung, einen Instrumentenhalter zu schaffen, der in einfacher Weise aus einer Montageklammer entfernt werden kann, um bequem und effektiv sterilisiert werden zu können.
- Es ist eine weitere Aufgabe der Erfindung, einen Instrumentenhalter zu schaffen, der eine Vielzahl von Energieversorgungen, wie Elektrizität und/oder Pneumatik, zusammen mit anderen gewünschten Merkmalen, wie Wasser und/oder Unterdruck, an ein zahnärztliches Instrument liefern kann.
- Eine weitere Aufgabe der vorliegenden Erfindung liegt in der Schaffung eines Instrumentenhalters, der wirtschaftlich hergestellt werden kann und ausgebildet oder angepaßt werden kann, um zahnärztliche Instrumente mit verschiedenen äußeren Gestaltungen, wie Handgriffe, Unterdruckspritzen, Luft-/Wasserspritzen und dergleichen aufnehmen zu können.
- Diese und andere Aufgaben werden im vorliegenden Fall durch einen neuen Instrumentenhalter gelöst, der aus zwei einfach trennbaren Abschnitten aufgebaut ist. Der erste Abschnitt ist eine Montageklammer, die starr an einer Oberfläche innerhalb des Behandlungsraums befestigt ist. Der zweite Abschnitt ist ein Instrumentenhalter, der zeitweilig das Instrument tragen kann und separat mit dem Montageklammerabschnitt verbunden ist, was es erlaubt, ihn einfach von der Klammer ohne den Gebrauch von Werkzeugen abzunehmen und angemessen zu sterilisieren.
- Fig. 1 ist eine Perspektivdarstellung eines bevorzugten Ausführungsbeispiels eines zahnärztlichen Instrumentes mit einem Halter gemäß der vorliegenden Erfindung.
- Fig. 2 ist eine fragmentarische Seitenansicht der Halteanordnung gemäß Fig. 1.
- Fig. 3 ist eine fragmentarische Seitenansicht der Halteanordnung von Fig. 1, wobei sie in zwei Abschnitte getrennt ist.
- Fig. 4 ist eine Unteransicht, teilweise im Querschnitt, der Halteanordnung von Fig. 2.
- Fig. 5 ist eine Draufsicht auf die Halteanordnung der Fig. 2.
- Fig. 6 ist eine Vorderansicht des Werkzeughalteabschnittes der Anordnung gemäß Fig. 2.
- Fig. 7 ist eine Rückansicht des Werkzeughalteabschnittes der Anordnung gemäß Fig. 2.
- Fig. 8 ist eine Vorderansicht des Montageklammerabschnitts der Anordnung gemäß Fig. 2.
- Fig. 9 ist eine Rückansicht des Montageklammerabschnitts der Anordnung gemäß Fig. 2.
- Fig. 10 ist eine Querschnittsdarstellung des Montageblockabschnittes von Fig. 8.
- Fig. 11 ist eine Querschnittsdarstellung des Werkzeughalteabschnittes von Fig. 6.
- Fig. 12 ist eine Querschnittsdarstellung der Anordnung der Fig. 2.
- Bezugnehmend auf Fig. 1 ist dort eine Instrumentenhalteanordnung 10 gemäß der Erfindung auf einem geeigneten Träger 12 montiert dargestellt. Die Anordnung 10 besteht aus einem Instrumentenhalteabschnitt 14 und einem Montageblockabschnitt 16. Am Vorderteil des Abschnittes 14 ist ein Kanal 18 zum lösbaren Aufnehmen eines Instrumentes 20 plaziert. Das Instrument 20 ist vorzugsweise ein Instrument entsprechend zu dem, das in der anhängigen US-Patentanmeldung mit der Anmelde-Nr. 08/089251 beschrieben ist, das der Anmelderin der vorliegenden Anmeldung überschrieben worden ist. Das Instrument 20 enthält einen Handgriffabschnitt 22, der reibend innerhalb des Kanals 18 des Halteabschnittes 14 gehalten wird. Die Abschnitte 14 und 16 sind vorzugsweise aus wärmebeständigem Material wie Kunststoff aufgebaut.
- Von dem Boden des Halteabschnittes 14 erstreckt sich ein elektrisches Kabel 24, das mit seinem anderen Ende mit dem Instrument 20 zum Liefern von Energie zum Betreiben des Instrumentes 20 verbunden ist. Von dem Boden des Montageblockabschnittes 16 erstreckt sich ein zweites elektrisches Kabel 26. Das Kabel 26 ist mit seinem anderen Ende mit einer geeigneten Energieversorgung 27 verbunden, die die zum Betreiben des Instrumentes 20 erforderliche Energie an die Werkzeughalteanordnung 10 liefert. In dem bevorzugten Ausführungsbeispiel ist die Energieversorgung 27 Elektrizität, kann aber auch Druckluft, Unterdruck, Wasser oder dergleichen sein.
- Die Struktur der Anordnung 10 ist deutlicher aus den Fig. 2 bis 9 ersichtlich. Der Montageblockabschnitt 16 enthält eine verlängerte Fläche oder einen Flansch 30 mit V-förmigen Kanten 32 entlang jeder Seite, die entlang eines abgerundeten Teils 33 konvergieren. Ebenfalls auf dem Flansch 30 angeordnet ist eine Nase 34. Die Nase 34 ist auf einer flexiblen Zunge 36 des Flansches 30 so angeordnet, daß die Nase 34 sich bewegen kann. Am Bodenende des Montageblockabschnittes 16 hält ein Kabelhalter 38 das Kabel 26 an seinem ordnungsgemäßen Platz innerhalb des Abschnittes 16. Schließlich erstrecken sich eine Anzahl von Stellschrauben 40 vom Bodenende des Abschnittes 16 in einen zylindrischen Kanal 42 entlang der Rückseite des Abschnittes 16. Der Träger 12 wird fest innerhalb des Kanals 42 durch Anwendung von Spannung auf die Schrauben gehalten, bis der Träger 12 fest durch die Schrauben 40 in Eingriff gebracht ist.
- Der Instrumentenhalteabschnitt 14 enthält einen Ausschnittsabschnitt 44 mit denselben Abmessungen wie der Flansch 30 auf dem Montageblockabschnitt 16. Der Abschnitt 44 enthält einen V-förmigen Kanal 46 entlang jeder Seite und endet in einem abgerundeten Teil 48. Der Mittenteil des Abschnittes 44 enthält eine runde Öffnung 50 entsprechend der Nase 34 des Flansches 30 des Abschnittes 16.
- Der Kanal 18 des Instrumentenhalteabschnittes 14 endet in einem abgeschrägten Teil 52 in Richtung auf das Oberende des Abschnittes 14. Zusätzlich ist ein elektrischer Schaltkontakt 54 innerhalb des Kanals 18 angeordnet. Schließlich hält ein Kabelhalter 56, der an der Kante des Abschnittes 14 angeordnet ist, das Kabel 24 vom Instrument 20 in seiner ordnungsgemäßen Position innerhalb des Abschnittes 14. Die Seiten des Kanals 18 können aus einem flexiblen Material gefertigt sein, so daß Instrumente mit unterschiedlichen äußeren Gestaltungen in dem Kanal gesichert werden können.
- Die elektrischen Schaltungen zum Betreiben des Instrumentes 20 können am deutlichsten aus den Fig. 10 und 11 ersehen werden. Zunächst bezugnehmend auf Fig. 11, erstrecken sich Leitungen 24a und 24b des Kabels 24 durch den Kabelhalter 56 in den Halteabschnitt 14 und sind mit einem Paar elektrischer Kontakte 60 bzw. 61 verbunden. Der Kontakt 60 ist innerhalb des Halteabschnitts 14 durch eine Anzahl von Nieten 62 oder andere geeignete Befestigungsmittel befestigt, die eine elektrische Isolierung vom Halteabschnitt 14 schaffen. Der Kontakt 61 umfaßt zwei Abschnitte 61a und 61b, die in körperlichem Kontakt durch den Schaltkontakt 54 gehalten werden, der sich in den Kanal 18 erstreckt, wobei dessen Betrieb später deutlicher erläutert wird. Die Kontaktabschnitte 61a und 61b sind ebenfalls mit dem Abschnitt 14 unter Einsatz einer Anzahl von Nieten 62 befestigt. Ein Abschnitt 64 des Kontaktes 60 erstreckt sich vom Halteabschnitt 14, während ein Abschnitt 66 des Kontakts 61 sich auch vom Halteabschnitt 14 auf der gegenüberliegenden Seite eines Ausschnittabschnittes 44 erstreckt, wie deutlicher aus Fig. 7 ersichtlich ist.
- Bezugnehmend auf Fig. 10, erstrecken sich die Leitungen 26a und 26b des Kabels 26 durch den Kabelhalter 38 in den Montageblockabschnitt 16 und sind mit einem Paar elektrischer Kontakte 70 bzw. 72 verbunden. Die Kontakte 70 und 72 sind einzeln am Abschnitt 16 unter Verwendung einer Anzahl von Nieten 74 befestigt. Der Kontakt 70 enthält einen Abschnitt 76, der sich vom Blockabschnitt 16 erstreckt, und der Kontakt 72 enthält in ähnlicher Weise einen Abschnitt 78, der sich vom Blockabschnitt 16 auf der gegenüberliegenden Seite des Flansches 30 erstreckt, wie deutlicher aus Fig. 8 ersichtlich ist.
- Der Betrieb der Werkzeughalteanordnung 10 und des Instruments 20 wird nunmehr beschrieben. Der Montageblockabschnitt 18 wird zunächst mit einer festen Oberfläche, wie einem Stab mit ½ Inch, befestigt, was eine Standardmontage in zahnärztlichen Praxen ist. Die Befestigungsfläche wird innerhalb des Kanals 42 des Montageblockabschnittes 18 plaziert und die Einstellschrauben 40 werden angezogen, bis der Abschnitt 18 fest in der gewünschten Position gesichert ist. Der Werkzeughalteabschnitt 14 wird nun durch Einschieben des Flansches 30 des Abschnitts 18 in den passenden Ausschnittsabschnitt 44 des Halters 14 am Abschnitt 18 befestigt. Die V-förmigen Kanten 32 des Abschnittes 16 wirken mit dem V-förmigen Kanal 46 des Abschnitts 14 zusammen, um die Abschnitte der Anordnung 10 zusammenzuhalten. Die Nase 34 der Zunge 36 am Flansch 30 paßt in die Öffnung 50 im Ausschnittsabschnitt 44 und hält die Abschnitte 14 und 16 durch die Wirkung der flexiblen Zunge 36 fest zusammen. Das Kabel 26 wird dann mit einer geeigneten Energieversorgung verbunden.
- Die elektrischen Kontakte 76 und 78 des Abschnittes 16 sind in körperlichem Kontakt mit den Kontakten 66 und 64 des Abschnittes 14, wenn die beiden Abschnitte aneinander befestigt sind, so daß Energie zum Betrieb des Instruments 20 geliefert wird.
- Wenn das Instrument 20 innerhalb des Kanals 18 des Werkzeughalteabschnittes 14 positioniert ist, wie in Fig. 1 dargestellt ist, wird der Schaltkontakt 54 vom Abschnitt 61b des Kontaktes 61 weggedrängt, wodurch der Stromkreis unterbrochen wird und das Instrument 20 in den Ausschaltzustand gebracht wird. Wenn es gewünscht ist das Instrument 20 zu benutzen, wird der Handgriffabschnitt 22 ergriffen und körperlich aus dem Kanal 18 entfernt. Wenn das Instrument 20 entfernt wird, verschiebt sich der Schaltkontakt 54 in eine Position in Kontakt mit dem Abschnitt 61b, was ermöglicht, daß Strom durch das Kabel 26 zu dem Instrument 20 fließt und es ermöglicht, das Instrument 20 zu betreiben. Nachdem die Benutzung des Instrumentes abgeschlossen ist, kann der Werkzeughalteabschnitt 14 in einfacher Weise von dem Montageblockabschnitt 18 entfernt werden, und zwar durch Drücken auf den Boden des Abschnittes 14, bis die Kraft ausreichend ist, die Nase 34 aus der Öffnung 50 herauszuzwängen, und der Kanal 46 des Abschnittes 14 wird aus dem engen Kontakt mit dem Flansch 30 des Abschnittes 16 bewegt. Wenn die Abschnitte 14 und 16 der Werkzeughalteanordnung 10 getrennt sind, können das Instrument 20 und der Instrumentenhalteabschnitt 14, die durch das Kabel 24 verbunden sind, als eine Einheit durch jede konventionelle Sterilisierungsmaßnahme sterilisiert werden.
- In der vorstehenden Beschreibung und in den folgenden Ansprüchen erfolgt die Verwendung solcher Wörter wie "oben", "unten" "vorwärts" "rückwärts" "vertikal" "horizontal" und dergleichen im Zusammenhang mit den Zeichnungen aus Gründen der Klarheit. Wie durch den Fachmann klar ist, kann die Vorrichtung im Gebrauch jede Orientierung annehmen, abhängig von der Anwendung, die gewünscht ist.
- Während die vorliegende Erfindung anhand bevorzugter Ausführungsbeispiele dargestellt und beschrieben wurde, ist klar, daß diese Erfindung nicht auf das spezielle Ausführungsbeispiel beschränkt ist und daß viele Änderungen und Modifikationen ohne Abweichung vom Umfang der Erfindung gemäß den beigefügten Ansprüchen gemacht werden können. Beispielsweise können die beiden Abschnitte der Anordnung 10 miteinander durch Verwendung eines Satzes von Aufnahmen auf einem Abschnitt und eines entsprechenden Satzes von Ansteckstiften auf dem anderen Abschnitt, durch eine übereinstimmende Zungen- und Nutanordnung auf den jeweiligen Abschnitten oder durch Einsatz einer Magnetanordnung zum Halten der Abschnitte zusammen miteinander verbunden werden. Des weiteren kann eine Kombination von Energieversorgungen, wie Druckluft, Wasser und/oder Unterdruck durch die Instrumentenhalteanordnung der vorliegenden Erfindung an ein Instrument geliefert werden unter Einsatz bekannter und allgemein zugänglicher Techniken und Vorrichtungen wie Schalter oder Schnellkupplungen.
Claims (17)
1. Halteanordnung (10) für ein angetriebenes ärztliches
Instrument (20) mit
einem ersten Abschnitt (16) zum starren Befestigen der
Anordnung an einem Träger (12), wobei der erste Abschnitt
Mittel (26, 26a, 26b, 70, 72, 76, 78) zum Verbinden des
ersten Abschnitts (16) mit einer Energieversorgung (27)
aufweist;
einem zweiten Abschnitt (14), der lösbar mit dem
ersten Abschnitt (16) gekoppelt ist und Stützmittel (18) zum
Abstützen des angetriebenen ärztlichen Instruments (20)
aufweist, wenn dieses nicht in Benutzung ist, wobei der
zweite Abschnitt (14) Mittel (54, 60, 61, 61a, 61b, 64, 66)
zur Energiezuführung zu dem angetriebenen ärztlichen
Instrument (20) aufweist; wobei
der zweite Abschnitt (14) von dem ersten Abschnitt
(16) ohne Verwendung von Werkzeugen zum Sterilisieren der
Stützmittel (18) abtrennbar ist, und
wenn der erste (16) und zweite (14) Abschnitt
zusammengekoppelt sind, die Energie von der Energieversorgung
(27) über den ersten (16) und zweiten (14) Abschnitt zu dem
angetriebenen ärztlichen Instrument (20) zum Antreiben des
Instrumentes (20) übertragen wird;
dadurch gekennzeichnet, daß die
körperliche Trennung des ersten (16) und zweiten (14) Abschnitts
die Verbindung des zweiten Abschnitts (14) und damit des
angetriebenen ärztlichen Instruments (20) von der
Energieversorgung (27) unterbricht, ohne daß ein gesonderter
Vorgang zum Unterbrechen der Energieversorgung (27)
erforderlich ist.
2. Anordnung nach Anspruch 1,
bei der der erste Abschnitt (16) einen Kontakt (76, 78)
aufweist, der körperlich einen Kontakt (66, 64) des zweiten
Abschnitts (14) kontaktiert, wenn der erste (16) und zweite
(14) Abschnitt miteinander gekoppelt werden, und Energie
zum Antreiben des kraftgetriebenen ärztlichen Instruments
(20) über die körperlich kontaktierenden Kontakte (76, 66,
78, 64) zugeführt wird, und wobei die körperliche Trennung
des ersten (16) und zweiten (14) Abschnitts den
körperlichen Kontakt zwischen den Kontakten (76, 66, 78, 64)
unterbricht und dadurch den zweiten Abschnitt (14) von der
Energieversorgung (27) abtrennt.
3. Anordnung nach Anspruch 1 oder 2,
bei der der erste Abschnitt (16) ferner eine Aufnahmerinne
(42) zur Aufnahme des Trägers (12) und Mittel (40) zum
Halten des Trägers (12) in seiner Stellung in der
Aufnahmerinne (42) aufweist.
4. Anordnung nach einem der Ansprüche 1 bis 3,
bei der der erste Abschnitt (16) einen Flansch (30) und der
zweite Abschnitt (14) eine dem Flansch (30) entsprechende
Nut (46) aufweist derart, daß der Flansch (30) mit der Nut
(46) zusammenwirkt, um den ersten Abschnitt (16) und den
zweiten Abschnitt (14) lösbar zu koppeln.
5. Anordnung nach Anspruch 4,
bei der der Flansch (30) einen Vorsprung (34) und die Nut
(46) eine dem Vorsprung (34) entsprechende Öffnung (50)
aufweist derart, daß, wenn der erste (16) und zweite (14)
Abschnitt zusammengekoppelt sind, der Vorsprung (34) mit
der Öffnung (50) zusammenwirkt, um den ersten (16) und
zweiten (14) Abschnitt zusammenzuhalten.
6. Anordnung nach einem der Ansprüche 1 bis 5,
bei der der zweite Abschnitt (14) Wählmittel (54) zur
wahlweisen Energiezufuhr von der Energieversorgung (27) zu dem
angetriebenen ärztzlichen Instrument (20) aufweist.
7. Anordnung nach Anspruch 6,
bei der das Wählmittel (54) betätigt ist, wenn das
angetriebene ärztliche Instrument (20) von dem Träger (18)
gehalten wird, so daß es die Energiezufuhr zu dem
angetriebenen ärztlichen Instrument (20) unterbricht.
8. Anordnung (10) nach einem der vorangehenden Ansprüche,
bei der der erste Abschnitt (16) an dem Träger (12) mittels
Schrauben (40) befestigt ist.
9. Anordnung (10) nach einem der vorangehenden Ansprüche,
bei der die Stützeinrichtung (18) zum Stützen des
angetriebenen ärztlichen Instruments (20) ein flexibles Material
aufweist, so daß die Stützeinrichtung (20) Instrumente mit
unterschiedlichen Aussenkonturen halten kann.
10. Angetriebene ärztliche Instrumentanordnung (10, 20) mit
einem angetriebenen ärztlichen Instrument (20), das durch
eine Energieversorgung (27) betreibbar ist; und
eine Halteanordnung (20) für das angetriebene
ärztliche Instrument, mit:
einem ersten Abschnitt (16) zum starren Befestigen der
Anordnung an einem Träger (12), wobei der erste Abschnitt
Mittel (26, 26a, 26b, 70, 72, 76, 78) zum Verbinden des
ersten Abschnitts (16) mit einer Energieversorgung (27)
aufweist,
einem zweiten Abschnitt (14), der lösbar mit dem
ersten Abschnitt (16) verbunden ist und Trägermittel (18) zum
Tragen des angetriebenen ärztlichen Instrumentes (20)
aufweist, wenn das angetriebene ärztliche Instrument (20)
nicht in Gebrauch ist, wobei der zweite Abschnitt (14)
Mittel (54, 60, 61, 61a, 61b, 64, 66) aufweist zum Liefern von
Energie an das angetriebene ärztliche Instrument (20),
wobei
der zweite Abschnitt (14) von dem ersten Abschnitt
(60) ohne Einsatz von Werkzeugen getrennt werden kann,
wodurch der zweite Abschnitt (14) und das angetriebene
ärztliche Instrument (20) beide gleichzeitig von dem ersten
Abschnitt (16) für Sterilisationszwecke getrennt werden
können, und wobei,
wenn der erste (16) und der zweite (14) Abschnitt
zusammengekoppelt sind, Energie von der Energiequelle (27)
über den ersten (16) und den zweiten (14) Abschnitt zu dem
angetriebenen ärztlichen Instrument (20) zum Betreiben des
angetriebenen ärztlichen Instruments (20) geliefert wird,
dadurch gekennzeichnet, daß eine
körperliche Trennung des ersten (16) und des zweiten (14)
Abschnittes den zweiten Abschnitt ohne das Erfordernis eines
getrennten Vorganges zum Trennen der Energiequelle (27) von
der Energiequelle (27) trennt.
11. Angetriebene ärztliche Instrumentenanordnung (10, 20)
nach Anspruch 10,
bei der der erste Abschnitt (16) zum starren Befestigen der
Anordnung an einem Träger (12), wobei der erste Abschnitt
Mittel (26, 26a, 26b, 70, 72, 76, 78) zum Verbinden des
ersten Abschnitts (16) mit einer Energieversorgung (27)
aufweist.
12. Anordnung nach Anspruch 10 oder 11,
bei der der erste Stützabschnitt (16) mit einer
elektrischen Stromversorgung (27) verbindbar ist, die elektrischen
Strom für das angetriebene ärztliche Instrument (20)
liefert.
13. Anordnung nach Anspruch 10 oder 11,
bei der der erste Stützabschnitt (16) mit einer
Energieversorgung (27) verbindbar ist, die ein Vakuum für das
angetriebene ärztliche Instrument (20) liefert.
14. Anordnung nach Anspruch 10 oder 11,
bei der der erste Stützabschnitt (16) mit einer
Energieversorgung (27) verbindbar ist, die Wasser für das
angetriebene ärztliche Instrument (20) liefert.
15. Anordnung nach Anspruch 10 oder 11,
bei der der erste Stützabschnitt (16) mit einer Anzahl von
Energieversorgungen (27) verbindbar ist, die sowohl
elektrischen Strom als auch Vakuum für das angetriebene
ärztliche Instrument (20) liefern.
16. Anordnung nach Anspruch 10 oder 11,
bei der der erste Stützabschnitt (16) mit einer Anzahl von
Energieversorgungen (27) verbindbar ist, die sowohl
elektrischen Strom als auch Druckluft für das angetriebene
ärztliche Instrument (20) liefern.
17. Anordnung nach einem der Ansprüche 10 bis 16,
bei der der zweite Abschnitt (14) der Halteanordnung Mittel
(54) zum Abkoppeln des angetriebenen ärztlichen
Instrumentes (20) von der Energieversorgung (27) aufweist.
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