DE69420176T2 - Fernseh/Telefon-Gerät - Google Patents

Fernseh/Telefon-Gerät

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DE69420176T2
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videophone
video
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station
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Shigenori Morikawa
Akihiro Tsukamoto
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Casio Computer Co Ltd
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    • HELECTRICITY
    • H04ELECTRIC COMMUNICATION TECHNIQUE
    • H04NPICTORIAL COMMUNICATION, e.g. TELEVISION
    • H04N7/00Television systems
    • H04N7/14Systems for two-way working
    • H04N7/141Systems for two-way working between two video terminals, e.g. videophone
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  • Two-Way Televisions, Distribution Of Moving Picture Or The Like (AREA)
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Description

  • Die vorliegende Erfindung bezieht sich auf ein Datenübertragungssystem gemäß dem Oberbegriff von Anspruch 1. Ein System dieser Art ist aus EP-A-0 500 091 bekannt
  • Die zuvor erwähnte Veröffentlichung beschreibt ein Bildtelefon mit einem beweglichen Handapparat, einem Halteteil und einem Sockelteil. Der bewegliche Handapparat enthält eine Abbildungsvorrichtung zum Eingeben von Bildern und eine Anzeigevorrichtung zum Anzeigen von Bildern. Das Sockelteil enthält eine Kommunikations-Steuereinrichtung zum Senden und Empfangen von kodierten Informationen wenigstens eines Audio- oder eines Bildsignals zu bzw. von einem Kommunikationsnetzwerk, und eine Telefon-Steuereinrichtung zum Steuern der Sende- und Empfangsfunktionen sowie eine Tastenkonsole. Das Halteteil dient dazu, das Sockelteil und den beweglichen Handapparat zu verbinden sowie zum Halten des beweglichen Handapparates und enthält eine Bildkodier/-dekodiereinrichtung zum Kodieren von Bildausgangssignalen und zum Dekodieren empfangener Bildsignale. Bei einer Ausführungsform des Bildtelefons können der bewegliche Handapparat und sein Halteteil mechanisch und elektrisch vom Sockelteil getrennt werden.
  • Bildtelefongeräte werden nach der Art der Kommunikationsnetzwerke, an die sie angeschlossen werden sollen, und nach der Art der Bild- und Tonübertragungsfunktionen klassifiziert. Einige Bildtelefongeräte werden beispielsweise an eine analoge öffentliche Telefonleitung angeschlossen, um ein einfarbiges oder farbiges Standbild oder ein farbiges bewegtes Bild zu senden. Das Standbild- Bildtelefongerät, das an eine analoge öffentliche Telefonleitung angeschlossen ist, um ein einfarbiges Standbild zu senden, verwendet ein System zum direkten Senden von Bilddaten ohne Kompression. Für einfarbige Bilddaten mit beispielsweise 64 Graustufen (6 Bits), von denen ein Vollbild aus 100 · 160 Pixeln besteht, wurden Daten von etwa 100 · 160 · 6 = 96.000 Bits (etwa 11,7 KBytes) bei einer Übertragungsrate von etwa 8.740 bps (Bit pro Sekunde) übertragen. Dies nimmt etwa 11 Sekunden in Anspruch, um ein Vollbild der Bilddaten zu übertragen.
  • Bilddaten beinhalten einen hohe Zahl von Informationen, so daß ein direktes Verarbeiten von Bilddaten im Hinblick auf die Speicherkapazität, die Kommunikationsgeschwindikeit und dergleichen nicht praktikabel ist. Als Lösung wurde ein Bildtelefongerät für bewegte Farbbilder vorgeschlagen, das die Bild- und Tondaten auf etwa 1/20 bis 1/100 vor der Übertragung komprimiert, um so eine Übertragung und einen Empfang eines bewegten Bildes mit einer Rate von zwei bis zehn Halbbildern pro Sekunde unter Verwendung eines analogen Telefonbandes zu gewährleisten.
  • Da mit der komprimierten Übertragung von Bilddaten eine beträchtliche Datenmenge übertragen wird, wirkt sich eine leichte Übertragungsverzögerung nicht so stark auf den Fortgang einer Telefonkommunikation aus. Deshalb wird normalerweise eine variable Längenkodierung (z. B. ein variables Längenkodiersystem, das H. 261 der Bestimmungen der CCITT (Comite Consultatif International Telegraphique et Telephonique) erfüllt) verwendet.
  • Bei der komprimierten Übertragung von Tondaten kann die Digitalisierung von Tondaten die Länge der durchschnittlich erzeugten Bits komprimieren. Allgemein gesagt bedeutet dies, daß, wenn die Entropie-Kompression (z. B. die Hofmann- Kodierung), die die maximale Bitlänge nicht garantiert, für Tonsignale angepaßt wird, eine hohe Übertragungsverzögerung von Tonsignalen auftritt, wenn die Tonsignale in eine lange Bitlänge durch die Entropie-Kompression konvertiert werden. Dies würde sich in großem Maße den Fortgang der Telefonkommunikation auswirken. Im Hinblick darauf werden Tondaten mit einer festen Bitlänge vor der Übertragung kodiert.
  • Telefongeräte, die an ein derartiges analoges Kommunikationsnetzwerk angeschlossen sind, haben eine Kommunikationsfunktion, um Bild- und Tondaten multiplexiert zu senden/empfangen. Ein Kommunikationsprotokoll entsprechend der Kommunikationsnetzwerke, die verbunden werden sollen, und ein Kodiersystem für Bild- und Tondaten, die an ein auf einem Protokoll basierenden Kommunikationssignal zum Senden/Empfangen geknüpft sind, sind für jeden Kommunikationsnetzwerktyp durch die CCITT-Bestimmungen, etc. festgelegt.
  • Die herkömmlichen Bildtelefongeräte haben in allgemeinen eine integrierte Telefonfunktion und werden dadurch unvermeidlich groß.
  • Fernsehgeräte mit Flüssigkristallen (LC) werden in jüngster Zeit populär und werden in Fahrzeugen installiert oder dazu verwendet TV-Programme, wie etwa Sportprogramme, anzusehen. Es wurden LC-Fernsehgeräte im Taschenformat entwickelt, so daß die Benutzer TV-Programme jederzeit auf ihrem Weg zur Arbeit oder auf Geschäftsreisen sehen können.
  • Telefone werden häufig außerhalb von Büros verwendet, lassen jedoch selbstverständlich nur eine Tonkommunikation zu.
  • Bei einem herkömmlichen Bildtelefongerät, das Bild- und Tondaten vor der Übertragung komprimiert, sind eine Kamera als Bildeingabe/-ausgabeeinheit, eine CRT (Kathodenstrahlröhre) als Bildanzeigeeinheit und ein Telefon als Toneingabe/- ausgabeeinheit als integrierte Einheit ausgebildet, um komprimierte Daten zu übertragen. Daher ist es schwierig, kompakte und leichte, tragbare Bildtelefongeräte anzugeben. Des weiteren können verfügbare Telefone in einem Bildtelefongerät dieser Art nicht verwendet werden. Mit anderen Worten wurden die herkömmlichen Bildtelefongeräte als nicht tragbar entwickelt, so daß es schwierig ist, wenn die Geräte einmal installiert sind, diese umherzutragen und sie an jedem gewünschten Ort zu verwenden.
  • Die Bildqualität der Flüssigkristall-Anzeigevorrichtung (LCD) wurde verbessert, und es wird davon ausgegangen, daß sie die CRT ersetzen werden. Die Verwendung der LCD wird zu einer Verringerung der aufgenommenen Leistung beitragen und kompakte sowie leichte Bildtelefongeräte gewährleisten. Die Telefonfunktion kann von den Bildtelefongeräten getrennt entwickelt werden, so daß diese Geräte kompakter und leichter werden. Zudem ist es unzumutbar, daß eine Person, wenn sie ein LC-Fernsehgerät mit sich führt, das ein bewegtes Bild anzeigen kann, darauf beschränkt bleibt, nur die Töne bei der Verwendung des Telefons zu übertragen.
  • Die herkömmlichen Bildtelefongeräte erfordern, selbst wenn sie kompakt und leicht ausgebildet sind, dennoch eine aufwendige Verbindung mit unterschiedlichen Eingangs-/Ausgangsanschlüssen (I/O) und mit einen Stromanschluß, etc., wenn sie als Bildtelefone verwendet werden. Insbesondere für einen Fall, daß ein Bildtelefongerät, dessen Tragbarkeit von Bedeutung ist, häufig außer Haus genommen wird, ist dies sehr aufwendig, da der Benutzer die I/O-Anschlüsse, etc. trennen muß, wenn er das Gerät mit außer Haus nimmt, und diese anschließen muß, wenn er das Gerät wieder verwenden will. Zusätzlich ist es wichtig, die Batterie des Bildtelefongerätes gelegentlich aufzuladen und eine voll aufgeladene oder zusätzliche Batterie für eine lange andauernde Übertragung/Empfang anzuschließen. Dadurch wird das herkömmliche Bildtelefongerät zusätzlich umständlich in der Handhabung. Da verschiedene I/O-Anschlüsse, ein Stromanschluß, etc. bei jeder Benutzung angeschlossen werden müssen, werden Personen, die mit einem derartigen Anschluß nicht vertraut sind, diese Verbindung nicht ohne weiteres herstellen. Mit anderen Worten gesagt ist das herkömmliche Bildtelefongerät nicht benutzerfreundlich.
  • Daher ist es Ziel der vorliegenden Erfindung, ein Bildtelefongerät anzugeben, das kompakt und leicht ist, um es umherzutragen, und das Aussendung/Empfang von Bildern hoher Qualität sicherstellt, ohne daß eine Verbindung jedes einzelnen Anschlusses, wie etwa unterschiedliche I/O-Anschlüsse und ein Stromanschluß dafür erforderlich ist.
  • Dieses Ziel wird mit dem System nach Anspruch 1 erreicht.
  • Diese Erfindung wird durch die folgende detaillierte Beschreibung in Verbindung mit den beiliegenden Zeichnungen besser verständlich. In den Zeichnungen ist:
  • Erste Ausführungsform
  • Fig. 1 eine Darstellung der Verbindung eines Bildtelefongerätes, das mit einer Bildtelefonstation ausgerüstet ist;
  • Fig. 2 eine Perspektivansicht des Bildtelefongerätes, das mit der Bildtelefonstation aus Fig. 1 ausgestattet ist;
  • Fig. 3 eine Perspektivansicht der Bildtelefonstation aus Fig. 2;
  • Fig. 4 eine Perspektivansicht, die die Bildtelefonstation aus Fig. 2 von der Hinterseite zeigt;
  • Fig. 5 eine vergrößerte Ansicht für die Erläuterung des Aufbaus des wesentlichen Teils aus Fig. 4;
  • Fig. 6 ein Blockschaltbild, das den generellen Aufbau des Bildtelefongerätes zeigt;
  • Fig. 7 ein Blockschaltbild, das den generellen Aufbau der Bildtelefonstation zeigt;
  • Fig. 8 ein Diagramm, das den Aufbau eines Halbbildes eines Multiplexkodes zeigt;
  • Fig. 9 ein Flußdiagramm, das den Betrieb des Bildtelefongerätes und der Bildtelefonstation darstellt;
  • Fig. 10 ein Flußdiagramm, das den Betrieb des Bildtelefongerätes und der Bildtelefonstation zeigt;
  • Fig. 11 ein Flußdiagramm, das den Übertragungsbetrieb des Bildtelefongerätes und der Bildtelefonstation darstellt;
  • Fig. 12 ein Flußdiagramm, das den Empfangsbetrieb des Bildtelefongerätes und der Bildtelefonstation zeigt; und
  • Fig. 13 eine Darstellung, die eine Modifikation der ersten Ausführungsform der vorliegenden Erfindung darstellt.
  • Zweite Ausführungsform
  • Fig. 14 ist eine Darstellung, die die Verbindung eines Taschen- Telefongerätes darstellt, das mit einer Bildtelefonstation ausgestattet ist.
  • Fig. 15 zeigt eine Perspektivansicht des Taschen-Telefongerätes, das mit der Bildtelefonstation aus Fig. 14 ausgerüstete ist; und
  • Fig. 16 ist eine Darstellung, die das Taschen-Telefongerät darstellt, wie es auf der Bildtelefonstation angebracht ist.
  • Dritte Ausführungsform
  • Fig. 17 ist eine Darstellung, die die Verbindung eines Bildtelefongerätes zeigt, das mit einer Bildtelefonstation ausgestattet ist.
  • Fig. 18 zeigt eine Perspektivansicht des Bildtelefongerätes, das mit der Bildtelefonstation aus Fig. 17 ausgerüstet ist.
  • Fig. 19 ist eine Perspektivansicht, die das Bildtelefongerät aus Fig. 18 von der Hinterseite zeigt.
  • Fig. 20 stellt eine Perspektivansicht dar, die die Bildtelefonstation aus Fig. 18 von der Hinterseite zeigt.
  • Fig. 21 ist ein Blockschaltbild des generellen Aufbaus des Bildtelefongerätes; und
  • Fig. 22 ein Blockschaltbild, das den allgemeinen Aufbau der Bildtelefonstation zeigt.
  • Vierte Ausführungsform
  • Fig. 23 ist eine Darstellung, die die Verbindung eines Taschen- Telefongerätes zeigt, das mit einer Bildtelefonstation ausgestattet ist.
  • Fig. 24 ist eine Perspektivansicht des Taschen-Telefongerätes mit der Bildtelefonstation aus Fig. 23;
  • Fig. 25 eine Darstellung des Taschen-Telefongerätes aus Fig. 23;
  • Fig. 26 eine Darstellung, die die Stromversorgungs-Verbindung zwischen dem Taschen-Telefongerät und der Bildtelefonstation zeigt; und
  • Fig. 27 die Darstellung einer Modifikation der vierten Ausführungsform.
  • Fünfte Ausführungsform
  • Fig. 28 ist eine Darstellung der Verbindung eines Bildtelefonsystems, das mit abnehmbaren Mutter- und Tochter-Bildtelefongeräten ausgestattet ist;
  • Fig. 29 eine Darstellung, die die Verbindung des Mutter-Bildtelefongerätes mit einer externen Einheit zeigt;
  • Fig. 30 eine Perspektivansicht des Tochter-Bildtelefongerätes;
  • Fig. 31 eine Perspektivansicht, die das Tochter-Bildtelefongerät von der Hinterseite darstellt;
  • Fig. 32 eine Perspektivansicht des Mutter-Bildtelefongerätes;
  • Fig. 33 eine Darstellung, die das Tochter-Bildtelefongerät auf dem Mutter- Bildtelefongerät angebracht zeigt;
  • Fig. 34 ein Blockschaltbild des allgemeinen Aufbaus des Tochter- Bildtelefongerätes; und
  • Fig. 35 ein Blockschaltbild, das den allgemeinen Aufbau des Mutter- Bildtelefongerätes zeigt.
  • Sechste Ausführungsform
  • Fig. 36 ist eine Perspektivansicht eines Tochter-Bildtelefongerätes mit einer integrierten Gerätesuchfunktion; und
  • Fig. 37 ein Blockschaltbild, das den allgemeinen Aufbau des Tochter- Bildtelefongerätes mit der integrierten Gerätesuchfunktion zeigt.
  • Siebte Ausführungsform
  • Fig. 38 ist eine Darstellung, die die Verbindung einer elektronischen Kamera zeigt, die mit einer Abbildungsstation ausgestattet ist;
  • Fig. 38 eine Perspektivansicht der elektronischen Kamera, die mit der Abbildungsstation aus Fig. 38 ausgerüstet ist;
  • Fig. 40 ein Blockschaltbild, das den allgemeinen Aufbau der elektronischen Kamera zeigt;
  • Fig. 41 ein Blockschaltbild des allgemeinen Aufbaus der Abbildungsstation; und
  • Fig. 42 ein Blockschaltbild eines Etiketten-Druckers der Abbildungsstation.
  • Achte Ausführungsform
  • Fig. 43 ist eine Darstellung, die die Verbindung eines Bildtelefongerätes zeigt, das mit einer Bildtelefonstation ausgestattet ist;
  • Fig. 44 eine Perspektivansicht des Bildtelefongerätes aus Fig. 43;
  • Fig. 45 eine Darstellung, die die Verbindung zwischen der Bildtelefonstation und dem Bildtelefongerät zeigt;
  • Fig. 46 ein Blockschaltbild, das den allgemeinen Aufbau des Bildtelefongerätes zeigt;
  • Fig. 47 ein Blockschaltbild des allgemeinen Aufbaus der Bildtelefonstation;
  • Fig. 48 ein Flußdiagramm für die Erläuterung eines Anrufbeantworter- Vorganges der Bildtelefonstation und des Bildtelefongerätes;
  • Fig. 49 ein Flußdiagramm für die Erläuterung eines Anrufbeantworter- Vorganges der Bildtelefonstation und des Bildtelefongerätes; und
  • Fig. 50 ein Flußdiagramm für die Erläuterung eines Anrufbeantworter- Vorganges der Bildtelefonstation und des Bildtelefongerätes.
  • Detaillierte Beschreibung der bevorzugten Ausführungsformen
  • Im folgenden wird die vorliegende Erfindung unter Bezugnahme auf die beiliegenden Zeichnungen beschrieben.
  • Erste Ausführungsform
  • Unter Bezugnahme auf Fig. 1 bis 13 wird ein Bildtelefongerät gemäß der ersten Ausführungsform der vorliegenden Erfindung beschrieben. Bei der ersten Ausführungsform ist die Telefonfunktion auf der Stationsseite enthalten.
  • Zunächst wird der Aufbau der ersten Ausführungsform unter Bezugnahme auf Fig. 1 bis 8 erläutert. Die folgende Beschreibung erfolgt im Bezug auf den Fall, bei dem eine herkömmliche analoge Telefonteilnehmerleitung als Kommunikationsleitung verwendet wird.
  • Fig. 1 ist eine Darstellung für die Erläuterung der Verbindung eines Bildtelefongerätes, das mit einer Bildtelefonstation ausgerüstet ist. Unter Bezugnahme auf Fig. 1 enthält das Bildtelefongerät, das mit einer Bildtelefonstation gemäß der ersten Ausführungsform ausgestattet ist, ein tragbares Bildtelefongerät 100 und eine Bildtelefonstation 150 mit einer integrierten Telefonfunktion. Das Bildtelefongerät 100 ist dazu eingerichtet, Bilder hoher Qualität zu senden und zu empfangen, verwendet eine Flüssigkristall-Anzeigevorrichtung (LCD), damit es kompakt und leicht wird, und ist abnehmbar auf der Bildtelefonstation 150 angebracht. Die Bildtelefonstation 150 ist zwischen eine Telefonleitung und ein Telefon geschaltet, um Bild- und Tondaten über die Telefonleitung zu senden und zu empfangen. Die Bildtelefonstation 150, auf der das Bildtelefongerät 100 angebracht werden soll, ist zwischen eine modulare Steckdose 201 und ein Telefon 202 geschaltet und hat einen LINE-I/O-Anschluß 1L, um an eine analoge öffentliche Telefonleitung angeschlossen zu werden, und einen TEL-I/O-Anschluß 1T, um an das Telefon 202 angeschlossen zu werden. Die Steckdose 201 und der LINE-I/O-Anschluß 1L oder der TEL-I/O-Anschluß sowie des Telefon 202 sind durch ein modulares Kabel 204 verbunden, das an beiden Enden modulare Stecker 203 hat.
  • Fig. 2 ist eine Perspektivansicht des Bildtelefongerätes, das mit der Bildtelefonstation aus Fig. 1 ausgestattet ist, und Fig. 3 eine Perspektivansicht der Bildtelefonstation aus Fig. 2. In Fig. 2 hat das Bildtelefongerät 100 ein Gehäuse 101 in Gestalt einer horizontal länglichen, schmalen, rechteckigen Form. Eine Kamera 102 ist am oberen linken Abschnitt des Gehäuses 101 angebracht und an diesem derart gelagert, daß sie um 180º nach vorne und nach hinten geschwenkt werden kann. Somit kann der Winkel der Linse 102a der Kamera 102 im Bereich von 108º nach vorne und hinten im Bezug auf das Gehäuse 101 derart eingestellt werden, daß ein Bildobjekt innerhalb 180º in dieser Richtung aufgezeichnet werden kann. Ein Flüssigkristallanzeigeteil (LCD) 103 und eine Tastatur 104 befinden sich auf der Vorderseite des Gehäuses 101. Der LCD-Teil 103 hat eine DD (Anzeigevorrichtungs-Steuerung) 34 und eine LCD (Flüssigkristall-Anzeigevorrichtung) 35, und die Tastatur 104 weist mehrere Tasten 10 auf, die eine Bedienperson verwendet, um unterschiedliche Vorgänge für das Bildtelefongerät 100 auszuwählen und anzuweisen, wie sie später unter Bezugnahme auf Fig. 6 erläutert werden. Die LCD ist eine TFT- (Dünnfilmtransistor) Aktivmatrix-LCD mit einer Bildschirmgröße von 1,4 Zoll und mit einem hochauflösenden Farb-LCD-Feld ausgerüstet, das eine Gesamtabmessung von 220 · 279 = 61.380 Pixel aufweist, wobei jeweils drei Pixel, die den drei Primärfarben R (Rot), G (Grün) und B (Blau) entsprechen, in Deltaform angeordnet sind. An der Seite des Gehäuses 101 befindet sich ein Netzschalter 105 um die Hauptstromversorgung zum Bildtelefongerät 100 ein- und auszuschalten.
  • An der Oberseite des Gehäuses 101 sind ein Lautstärkeregler 106 zum Einstellen der Tonlautstärke, ein Kopfhöreranschluß 107, ein Wahlschalter 108 zum Umschalten von einer Betriebsart zur anderen, ein Abstimmknopf 109 und eine Stromanzeigevorrichtung 110 angebracht, die den EIN/AUS-Zustand der Hauptstrom versorgung anzeigt. Am Boden des Gehäuses 101 ist ein I/O-Anschluß (nicht gezeigt) angebracht, um an einen I/O-Endanschluß 152 angeschlossen zu werden, der sich an einem ausgesparten Abschnitt 151a des Gehäuses 151 der Bildtelefonstation 150 befindet und später beschrieben wird. Die horizontal längliche Gestalt des Gehäuses 101 verbessert die Stabilität des Bildtelefongerätes 100, wenn es abgelegt oder auf der Station 150 angebracht wird. Der Lautstärkeregler 106 wird verwendet, um die Lautstärke eines Tons zu steuern, der durch einen Kopfhörer kommt. Der Abstimmknopf 109 dient dazu, die Abstimmfrequenz zu erhöhen oder zu verringern. Der Kopfhöreranschluß 107 ist an einer Stelle vorgesehen, wo ein Kopfhörer, der als Drahtantenne dient, angeschlossen wird, und dient zudem als Antennenanschluß.
  • Die Bildtelefonstation 150 erweitert bei einer Verbindung mit dem kompakten, leichten und tragbaren Bildtelefongerät 100 die Funktionen des Bildtelefongerätes 100. Die Bildtelefonstation 150 dieser Ausführungsform enthält ein MODEM (Modulation und DEModulation) sowie eine NCU (Netzwerksteuereinheit), die eine Telefonfunktion ermöglichen. Ist die Bildtelefonstation 150 zwischen die modulare Steckdose 201 und das Telefon 202 geschaltet, sendet und empfängt es Bild- und Tondaten aufgrund der integrierten Telefonfunktion.
  • In Fig. 2 hat das Gehäuse 151 der Bildtelefonstation 150 eine rechteckige Form, die breiter und tiefer ist als das Gehäuse des Bildtelefongerätes 100, und ist im Vergleich mit seiner Breite und Tiefe so kurz, daß das Bildtelefongerät 100 stabil aufrecht stehen kann, wenn es dort angebracht ist. Die Vertiefung 151a ist in der Mitte oben auf dem Gehäuse 151 ausgebildet, um das Bildtelefongerät 100 in einer vorbestimmten Position sicher zu positionieren, wie es in Fig. 3 gezeigt ist. Das Bildtelefongerät 100 wird auf der Bildtelefonstation 150 angebracht, indem der Boden des Bildtelefongerätes 100 in der Vertiefung 151 in der Mitte auf der Oberseite des Gehäuses 151 plaziert wird. Der zuvor erwähnte I/O-Anschluß 152 befindet sich oben in der Mitte des ausgesparten Abschnittes 151a des Gehäuses 151 und wird an den I/O-Anschluß (nicht gezeigt) angeschlossen, der sich am Boden des Bildtelefongerätes 100 befindet. Ist des Bildtelefongerät 100 in der Vertiefung 151a des Gehäuses 151 der Bildtelefonstation 150 angebracht, sind ihre I/O-Anschlüsse miteinander in Eingriff gebracht, um so einen Datenaustausch zwischen dem Gerät 100 und der Station 150 sicherzustellen.
  • Wie in Fig. 2 und 3 gezeigt, befinden sich auf der Vorderseite des Gehäuses 151 ein Netzschalter 153 zum Ein- oder Ausschalten der Bildtelefonstation 150, eine LED 154 zum Anzeigen eines Kommunikationszustandes und ein Taster 155 zum Einstellen der Kommunikationsumgebungen eines MODEM 30 und einer NCU 31, die später beschrieben werden. Der Taster 155 wird mit einer Abdeckung 156 verdeckt, die sich auf der Vorderseite des Gehäuses 151 befindet, nachdem die Einstellung vorgenommen ist.
  • Fig. 4 ist eine Perspektivansicht, die die Hinterseite der Bildtelefonstation aus Fig. 2 zeigt, und Fig. 5 eine vergrößerte Ansicht für die Erläuterung des Aufbaus des wesentlichen Teils aus Fig. 4. An der Hinterseite des Gehäuses 151 befinden sich der zuvor erwähnte LINE-I/O-Anschluß 1L und der TEL-I/O-Anschluß 1T, ein I/O- Anschluß 157 für die Datenein- und -Ausgabe über ein vorbestimmtes Kabel, ein Steckeranschluß 158 zum Empfangen und Senden eines Videosignals, Steckeranschlüsse 159 und 160 zum Empfangen und Senden eines Tonsignals, ein VHF- Antennenanschluß 161 zum Empfangen eines VHF-Signals, ein UHF- Antennenanschluß 162 zum Empfangen eine UHF-Signals, ein S-Anschluß 163 zum Empfangen und Senden eines Videosignals und ein Stromversorgungskabel 164, wie es in Fig. 4 gezeigt ist. Wie in Fig. 5 gezeigt, die eine vergrößerte Ansicht des wesentlichen Teils darstellt, befindet sich die Bildtelefonstation 150 zwischen der Steckdose 201 (Fig. 1) und dem Telefon 202 und ist zwischen die Steckdose 201 und das Telefon 202 durch die modularen Kabel 204 geschaltet, deren modulare Stecker 203 mit dem LINE-I/O-Anschluß 1L und der Steckdose 201 sowie dem TEL-I/O-Anschluß 1T und dem Telefon 202 verbunden sind.
  • Da in diesem Fall die Bildtelefonstation 150 unter der Vorgabe ausgebildet ist, daß, sie in einem Haus, Büro oder dergleichen belassen wird, kann die Bildtelefonstation 150 immer mit der Steckdose (Telefonleitung) 201 und dem Telefon 202 verbunden bleiben. Mit dieser Verbindung kann auch ein Datenaustausch mit dem tragbaren Bildtelefongerät 100 erreicht werden, indem dieses Bildtelefongerät 100 mit einer Telefonleitung oder dergleichen außerhalb des Hauses verbunden wird.
  • Fig. 6 zeigt ein Blockschaltbild des schematischen Aufbaus des Bildtelefongerätes 100 aus Fig. 2. In Fig. 6 enthält das Bildtelefongerät 100 die Kamera 102, die LCD 103, eine Steuerung 11, einen Bildprozessor 12 und einen Tonprozessor 13. Die Tastatur 104, die Steuerung 11, der Bildprozessor 12, der Tonprozessor 13 und ein I/O-Anschluß 50 sind durch einen Bus 15 miteinander verbunden.
  • Die Tastatur 104 aus Fig. 2 hat mehrere Tasten 10, die die Bedienperson verwendet, um unterschiedliche Vorgänge für das Bildtelefongerät 100 auszuwählen und anzuweisen.
  • Die Steuerung 11 enthält eine CPU (Zentralverarbeitungseinheit) 16, einen RAM (flüchtigen Speicher) 17 und einen ROM (Festspeicher) 18. Der I/O-Anschluß ist ein I/O-Mechanismus, der erforderliche Daten von außerhalb empfängt und Daten zu einer externen Vorrichtung sendet. Der Bus 15 ist eine Signalleitung, um die Tasten 10, die Steuerung 11, den Bildprozessor 12 und den Tonprozessor 13 miteinander zu verbinden, und enthält einen Adreßbus zum Spezifizieren eines Adreß- und Datenbusses für die Sendung von Daten. Die CPU 16 gibt unterschiedliche Steuersignale über den Bus 15 an die einzelnen Abschnitte des Bildtelefongerätes 100 aus, um diese Abschnitte zu steuern, und läßt ein Kommunikations-Steuerprogramm gemäß der Art der Kommunikationsleitung ablaufen, mit der eine Verbindung erfolgen soll. Wird das Bildtelefongerät 100 auf der Bildtelefonstation 150 angebracht, empfängt die Bildtelefonstation 150 Multiplex-Bilddaten und - Tondaten vom angeschlossenen Bildtelefongerät des anderen Teilnehmers, de moduliert diese Daten im MODEM-Teil 14 (siehe Fig. 7) und sendet die demodulierten Daten zur CPU 16. Die CPU 16 trennt die demodulierten Bild- und Tondaten voneinander und sendet komprimierte Bilddaten zu einer Bildkompressions/- dekompressionsschaltung 19 über den Bus 15, während sie komprimierte Tondaten zu einer Tonkompressions/-dekompressionsschaltung 27 über den Bus 15 sendet. Weiterhin multiplexiert die CPU 16 die komprimierten Bilddaten, die von der Bildkompressions/-dekompressionsschaltung 19 über den Bus 15 gesendet werden, und die komprimierten Tondaten, die von der Tonkompressions/- dekompressionsschaltung 27 über den Bus gesendet wurden, und gibt die multiplexierten Bilddaten und Tondaten an den MODEM-Teil 14 der Bildtelefonstation 150 über den Bus 15 aus. Der RAM 17 ist ein Halbleiterspeicher zum Speichern von Programmdaten, die beim programmierten Vorgang verwendet werden, der von der CPU 16 ausgeführt wird, und zum Speichern der komprimierten Bild- und Tondaten, etc.. Der ROM 18 ist ein Halbleiterspeicher zum Speichern des Programms, der Daten etc., die im Bildtelefongerät 100 verwendet werden.
  • Der Bildprozessor 12 enthält die Bildkompressions/-dekompressionsschaltung 19, einen Pufferspeicher 20, einen ADC (Analog-Digitalwandler) 21, Videospeicher (VRAMs) 22 und 23 und einen DAC (Digital-Analogwandler) 24. Die Bildkompressions/-dekompressionsschaltung 19 komprimiert (kodiert) die Bilddaten, die im Videospeicher 22 gespeichert sind, durch Ausführen einer DCT (Diskrete Cosinustransformation), einer Quantisierung und einer Hoffmankodierung bei jedem Block von 8 · 8 Pixeln, basierend auf einem vorbestimmten Kodierungssystem, wie etwa einem JPEG- (Joint Photographic (Coding) Experts Group) Algorithmus, zu jenem Bildtyp, der verarbeitet wird (in diesem Falle Standbilder), dekomprimiert (dekodiert) die komprimierten Bilddaten, die über eine Kommunikationsleitung empfangen und durch den MODEM-Teil 14 in der Bildtelefonstation 150 demoduliert wurden, und speichert die dekomprimierten Bilddaten im Videospeicher 23. Die Bildkompressions/-dekompressionsschaltung 19 hat eine Funktion zum Verarbeiten von Bilddaten, die über die Kommunikationsleitung als Farb-Videosignal mit 110 · 160 Pixeln in 4096 (12 Bit) Maximalfarbtiefe gesendet wurden, zu einem YC- Signal, das aus einem Luminanzsignal (im folgenden "Y-Signal"), äquivalent zu 220 · 279 Pixeln, und einem Farbsignal (im folgenden "C-Signal"), äquivalent zu 4096 Farben, besteht. Die 12-Bit-Daten aus 110 · 160 Pixeln werden zu 12-Bit- Digital-Bilddaten von 220 · 279 Pixeln konvertiert. Das Datenkompressionsverhältnis bei der Bildkompression beträgt im Hinblick auf die Bildqualität nach der Dekompression etwa 7/100 (etwa 68/1.000). Der Pufferspeicher 20 speichert vorübergehend komprimierte Bilddaten, die von der Bildkompressions/- dekompressionsschaltung 19 eintreffen, wobei die komprimierten Bilddaten, die in diesem Pufferspeicher 20 gespeichert sind, Stück für Stück in Abhängigkeit einer Steueranweisung von der CPU 16 gelesen werden. Ist dem Pufferspeicher 20 eine ausreichende Speicherkapazität zugewiesen, können mehrere Blöcke von Bilddaten, die mit der Kamera 102 aufgenommen werden, in komprimierter Form derart gespeichert werden, daß das Bildtelefongerät 100 als eine elektronische Standbildkamera verwendet werden kann. Der ADC 21 konvertiert das Bildsignal (Analogsignal) von der Kamera 102 zu einem Signal (Digitalsignal), das im Bildprozessor 12 verarbeitet werden kann, und sendet das resultierende Signal zum Videospeicher 22. Die Videospeicher 22 und 23 sind Halbleiter-VRAMs zum Speichern von Bilddaten (Digitaldaten) vom ADC 21 oder der komprimierten oder dekomprimierten Bilddaten (Digitaldaten) von der Bildkompressions/- dekompressionsschaltung 19. Der DAC konvertiert das Bildsignal (Digitalsignal) in den Bilddaten, die im Videospeicher 23 gespeichert sind, zu einem Signal (Analogsignal), das auf der LCD 103 angezeigt werden kann, und sendet das resultierende Signal zur LCD 103. Da ein analoger Datentreiber als Datentreiber für eine LCD 28 (Beschreibung folgt) in der ersten Ausführungsform verwendet wird, ist der DAC 24 notwendig. Kommt jedoch ein digitaler Datentreiber als Datentreiber zur Anwendung, wird dieser DAC 24 überflüssig.
  • Der Tonprozessor 13 enthält einen ADC 26, die Ton-Kompandiervorrichtung 27, einen Pufferspeicher 28 und einen DAC 29. Der ADC 26 konvertiert das Tonsignal (Analogsignal), das vom Telefon 202 über den MODEM-Teil 14, die NCU 31 und den I/O-Anschluß 52 der Bildtelefonstation 150 sowie den I/O-Anschluß 50 des Bildtelefongerätes 100 eingegeben wird, zu einem Signal (Digitalsignal), das im Tonprozessor 13 verarbeitet werden kann, und sendet das resultierende Signal zur Tonkompressions/-dekompressionsschaltung 27. Die Tonkompressions/- dekompressionsschaltung 27 komprimiert (kodiert) die vom Bus 15 eingegebenen Daten durch ein vorbestimmtes Kodiersystem, das durch eine Einrichtung zum Analysieren der Digital-Tondaten vom ADC 26 über einen gegebenen Zeitraum hinweg beispielsweise gemäß eines CELP- (Code Excited Linear Prediction) Algorithmus, durch eine Einrichtung zum Synthetisieren der Wellenformen der Tondaten auf der Basis der analysierten Parameter, eine Einrichtung zum Berechnen eines Fehlers zwischen der eingegebenen Wellenform und der synthetisierten Wellenform und weiteren nötigen Einrichtungen gebildet wird, und gibt die komprimierten Tondaten an den DAC 29 aus. Die Tonkompressions/- dekompressionsschaltung 27 dekomprimiert (dekodiert) die komprimierten Tondaten, die über die Kommunikationsleitung empfangen und im MODEM-Teil 14 in der Bildtelefonstation 150 demoduliert wurden, und gibt die dekomprimierten Tondaten an den DAC 29 aus. Das Datenkompressionsverhältnis bei der Tonkompression beträgt im Hinblick auf die Tonqualität nach der Dekompression etwa 5/100 (etwa 50/1000). Der Pufferspeicher 28 speichert vorübergehend Tondaten, die von der Tonkompressions/-dekompressionsschaltung 27 eintreffen. Die im Pufferspeicher 28 gespeicherten komprimierten Tondaten werden Stück für Stück in Abhängigkeit einer Steueranweisung von der CPU 16 gelesen.
  • Die Kamera 102 enthält eine Linse 32 und eine CCD (Ladungsgekoppelte Vorrichtung) 33 in Fig. 6. Die Linse 32 ist eine optische Linse, die aus Glas oder Kunststoff besteht und am Hauptkörper des Bildtelefongerätes 100 angebracht ist. Die CCD 33 erzeugt ein elektrisches Signal auf der Basis der Lichtintensität, die durch die Linse 32 gebildet wird, und gibt dieses elektrische Signal (Analogsignal) an den Bildprozessor 12 aus.
  • Der LCD-Teil 103 enthält die zuvor erwähnte DD 34 und die LCD 35. Bezugszeichen "36" kennzeichnet ein Fernsehempfänger, Bezugszeichen "37" ist ein ADC, Bezugszeichen "34a" ein Video-Eingangsanschluß und Bezugszeichen "34b" ein Video-Ausgangsanschluß. Die DD 34 steuert die LCD 35, um ein Bild auf der LCD 35 basierend auf der Video-Signaleingabe vom Bildprozessor 12 oder dem Videosignal, das vom Video-Eingangsanschluß 34a eintrifft, anzuzeigen. Insbesondere konvertiert die DD 34 das Eingangs-Videosignal zu einem analogen Videosignal (analoges RGB-Signal) mit vorbestimmten Bits von 220 · 279 Pixeln und gibt das analoge Videosignal an die LCD 35 aus. Die LCD 35 ist eine Farb-LCD- Vorrichtung mit einem TFT-LCD-Feld des Aktivmatrix-Typs und zeigt ein Farb- Videosignal mit maximal 4.096 Farben (12 Bits) an, wenn sie von der DD 34 gesteuert wird. Wie bereits erwähnt wurde, beträgt die Anzahl der Anzeigepixel der LCD 35 110 · 160.
  • Im allgemeinen ist eine LCD äußerst dünn, kompakter und als eine CRT und anderen ähnlichen Bildanzeigeeinrichtungen. Da bei einer Aktivmatrix-LCD die Mitteltöne fein eingestellt werden können, somit ein größeres Kontrastverhältnis ermöglicht werden kann und sie eine geringere Ansprechverzögerung im Gegensatz zu einer Direktmatrix-LCD hat, ist die Aktivmatrix-LCD eine sehr wirkungsvolle Vorrichtung in den Bereichen, in denen eine Mehrfarb-Anzeigeeinrichtung mit einer hohen Bildqualität erforderlich ist. Insbesondere erzeugt die Aktivmatrix-LCD, die TFTs mit drei Anschlüssen verwendet, ein Bild hoher Qualität, das sich mit jenem der CRT deckt.
  • Der Fernsehempfänger 36 empfängt vorbestimmte Fernseh-Rundfunkwellen und gibt die Videosignale über den ADC 37 an den Pufferspeicher 20 aus. Der ADC 37 konvertiert das analoge Videosignal vom Fernsehempfänger 36 zu einem Digitalsignal.
  • Ein Stromversorgungskreis 51 hat eine wiederaufladbare Batterie sowie einen Spannungsregler und reguliert die Versorgungsspannung der wiederaufladbaren Batterie mit dem Spannungsregler, um die regulierte Versorgungsspannung den einzelnen Abschnitten des Bildtelefongerätes 100 zuzuführen. Obwohl beim Stromversorgungskreis 51 in der ersten Ausführungsform eine wiederaufladbare Batterie zur Anwendung kommt, kann ebensogut eine nicht wiederaufladbare Batterie, wie etwa eine Trockenbatterie verwendet werden.
  • Fig. 7 zeigt ein Blockschaltbild des schematischen Aufbaus der Bildtelefonstation 150 aus Fig. 2. In Fig. 7 enthält die Bildtelefonstation 150 den Netzschalter 153, die LED 154, den Taster 155, eine Steuerung 170, den MODEM-Teil 14 und den I/O-Anschluß 52.
  • Der Taster 155 dient dazu, unterschiedliche Prozesse in der Bildtelefonstation 150 zu wählen und die Kommunikationsumgebungen des MODEM 30 und der NCU 31 einzustellen.
  • Die Steuerung 170 enthält eine CPU 171, einen RAM 172 und einen ROM 173. Die CPU 171 steuert die einzelnen Abschnitte in der Bildtelefonstation 150 und führt ein Kommunikations-Steuerprogramm in Übereinstimmung mit der Art der Kommunikationsleitung aus, mit der eine Verbindung aufgenommen werden soll. Ist das Bildtelefongerät 100 an der Bildtelefonstation 150 angebracht, empfängt die CPU 171 multiplexierte Bild- und Tondaten vom angeschlossenen Bildtelefongerät des anderen Teilnehmers und demoduliert diese Daten im MODEM-Teil 14. Anschließend trennt die CPU 171 die demodulierten Bild- und Tondaten voneinander und sendet komprimierte Bilddaten zur Bildkompandierschaltung 19, während sie komprimierte Tondaten zur Tonkompressions/-dekompressionsschaltung 27 sendet. Weiterhin multiplexiert die CPU 171 die komprimierten Bilddaten, die von der Bildkompandierschaltung 19 gesendet wurden, und die komprimierten Tondaten, die von der Tonkompressions/-dekompressionsschaltung 27 gesendet wurden, und gibt die multiplexierten Bild- und Tondaten an den MODEM-Teil 14 aus. Der RAM 172 ist ein Halbleiterspeicher zum Speichern von Programmdaten, die beim programmierten Vorgang verwendet werden, der von der CPU 171 ausgeführt wird, der zu sendenden Tondaten und dergleichen. Der ROM 173 ist ein Halbleiterspeicher zum Speichern des Programms, der Daten, etc., die in der Bildtelefonstation 150 verwendet werden.
  • Der MODEM-Teil 14 enthält das zuvor erwähnte MODEM 30 und die NCU 31. Wie bereits erwähnt wurde sind "1L und 1T" I/O-Anschlüsse für die Kommunikationsleitung (herkömmliche Teilnehmerleitung in diesem Fall). Der I/O-Anschluß 1L ist mit der modularen Steckdose 201 über das modulare Kabel 204 verbunden, und der UO-Anschluß 1T mit dem Telefon 202 ebenfalls über das modulare Kabel 204. Das MODEM 30 und die NCU 31 haben die Funktion eines Modulators, um eine Sequenz digitaler Signale, die von einem Computer oder einer Anschlußvorrichtung ausgegeben werden, zu einem Sendesignal (Analogsignal) zu konvertieren, das über eine Kommunikationsleitung gesendet werden kann, und die Funktion eines Demodulators, um ein Sendesignal (Analogsignal), das über die Kommunikationsleitung empfangen wurde, in ein Digitalsignal zu konvertieren, das von einem Computer oder einer Anschlußvorrichtung übersetzt werden kann. Die NCU 31 erlaubt die Verwendung einer herkömmlichen Teilnehmerleitung als eine solche Kommunikationsleitung. Das MODEM 30 hat einen A/D-Wandler und einen Pufferspeicher und konvertiert demodulierte Daten zu einem Digitalsignal und speichert dieses vorübergehend im Pufferspeicher. Die CPU 16 liest die Daten aus diesem Speicher, trennt die Bild- und Tondaten voneinander, und sendet die Bilddaten zur Bildkompressions/-dekompressionsschaltung 19, während sie die Tondaten zur Tonkompressions/-dekompressionsschaltung 27 sendet. Das MODEM 30 und die NCU 31 in der ersten Ausführungsform eignen sich zum Senden von Signalen mit einer maximalen Transferrate von 14.400 bps für die öffentliche Analogleitung. Das MODEM 30 und die NCU 31 setzen einen Videokode und einen Tonkode in ein Halbbild, das eine Verarbeitungseinheit ist, um dadurch simultan Bild- und Tonda ten zu senden. Ein Vollbild von Bilddaten wird als intermittierendes Bild mit einer Rate von einem Halbbild pro drei Sekunden gesendet.
  • Fig. 8 ist ein Diagramm, das den Aufbau eines Halbbildes eines multiplexiertes Kodes zeigt, Der multiplexierte Kode, der ein Halbbild bildet, besteht aus Videodaten von etwa 256 Bytes (etwa 2.048 Bits), die einen Videoheader und den Videokode haben, und aus Tondaten von etwa 256 Bytes (etwa 2.084 Bits), die einen Tonheader und den Tonkode haben. Der Videokode und der Tonkode enthalten jeweils einen Fehlerkorrekturkode oder einen Redundanz-Prüfkode zusätzlich zum Videokennzeichen oder zum Tonkennzeichen, der vor dem Videokode und dem Tonkode angefügt ist. Der tatsächliche Gesamtanteil der Bilddaten, der im Videokode enthalten ist, und der tatsächliche Gesamtanteil von Tondaten, der im Tonkode enthalten ist, wird 9.600 bps, wobei 4.800 bps davon für die Bilddaten und die verbleibenden 4.800 bps für die Tondaten verwendet werden.
  • Insbesondere beträgt die Datenlänge eines Halbbildes etwa 256 Bytes für die Videodaten und etwa 256 Bytes für die Tondaten, was zu etwa 512 Bytes (etwa 4.098 Bits) führt. Die Datentransferzeit für ein Halbbild wird somit etwa 280 ms (etwa 140 ms für die Videodaten und etwa 140 ms für die Tondaten) bei einer Transferrate von 14.400 bps. Das bedeutet etwa 2,57 Halbbilder von Daten werden pro Sekunde gesendet, wobei der Anteil der Videodaten, die pro Sekunde gesendet werden sollen, somit etwa 7.300 Bits (256 · 8 · 3,57 = 7.311) beträgt. Gemäß der ersten Ausführungsform enthalten somit etwa 2.500 Bits Daten, die man durch Subtraktion der tatsächlichen Bilddaten (4.800 bps) von etwa 7.300 Bits Daten erhält, die pro Sekunde gesendet werden, Informationen über die Vollbildgröße, einen Befehl, der die Bilddatensendung betrifft, und den Redundanz-Prüfkode.
  • Bilddaten, die von der ersten Ausführungsform bearbeitet werden, sind Farbbilddaten mit 4.096 (12 Bits) Farben und 110 · 160 Pixeln pro Vollbild, wobei der Anteil der Bilddaten pro Vollbild 110 · 279 · 12 = 211.200 Bits (etwa 25,8 Kilobytes) beträgt. Diese Bilddaten werden beim Bildkompressionsvorgang gemeinsam auf etwa 68/1.000 zu 14.400 Bits komprimiert, wobei die 14.400 Bit Bilddaten mit 4.800 Bits pro Sekunde, d. h. ein Halbbild alle drei Sekunden ( = 14.400 · 4.800), als ein intermittierendes Standbild gesendet werden. Die Datenmenge, die tatsächlich pro Sekunde gesendet wird, beträgt 70.400 Bits (etwa 8,6 Kilobytes), was man durch Dividieren von 211.200 Bits durch 3 erhält, und diese 70.400 Bit Bilddaten werden auf etwa 68/1.000 komprimiert, um einen Videokode zu ergeben, der 4.800 Bit Bilddaten enthält. In diesem Fall können neben den komprimierten Bilddaten, die man durch gemeinsames Komprimieren eines Vollbildes der Bilddaten erhält, Original-Bilddaten im Voraus auf der Basis der Sendezeit dividiert werden, wobei jede dividierten Bilddaten vor der Sendung komprimiert werden können.
  • Die Tondaten werden als 12-Bit Digitaldaten mit einer Abtastrate von 8 kHz bearbeitet, wobei diese Tondaten von 12 · 8.000 = 96.000 Bits auf etwa 50/1.000 zu einem Tonkode komprimiert werden, der 4.800 Bit Tondaten enthält.
  • Als nächstes wird der Betrieb der ersten Ausführungsform unter Bezugnahme auf Fig. 1 bis 12 beschrieben.
  • Zunächst wird der Betrieb der Steuerung 11 aus Fig. 6 und der Steuerung 170 aus Fig. 7 erläutert.
  • Ein Programm, das der Verarbeitung der CPU 16 in der Steuerung 11 zugeordnet ist, wird im ROM 18 in der Steuerung 11 gespeichert. Die CPU 171 der Steuerung 170 steuert die CPU 16 in der Steuerung 11, wenn das Bildtelefongerät 100 auf der Bildtelefonstation 150 angebracht ist und eine vorbestimmte Bedingung vorgefunden wird.
  • Bei der folgenden Beschreibung des Betriebs der ersten Ausführungsform wird vorausgesetzt, daß das Bildtelefongerät 100 auf der Bildtelefonstation 150 ange bracht und das Gerät 100 mit dem LINE-I/O-Anschluß 1L und dem TEL-I/O- Anschluß 1T der Bildtelefonstation 150 in einem Durchgangszustand verbunden ist, wenn das Bildtelefongerät 100 abgeschaltet ist. Unter dieser Bedingung wird ein Tonsignal vom Telefon 202 direkt zur analogen öffentlichen Leitung über einen Weg vom TEL-I/O-Anschluß 1T zum LINE-I/O-Anschluß 1L ausgegeben, während ein Tonsignal, das von der analogen öffentlichen Leitung eingegeben wird, direkt in das Telefon 202 eingegeben wird, wobei es einen Weg vom LINE-I/O-Anschluß 1L zum TEL-I/O-Anschluß 1T durchläuft.
  • Sind das Bildtelefongerät 100 und die Bildtelefonstation 150 eingeschaltet, wird das Tonsignal vom Telefon 202 in das Bildtelefongerät 100 vom TEL-I/O-Anschluß 1T eingegeben, vorübergehend durch den ADC 21 in ein Digitalsignal konvertiert und anschließend mit einem vorbestimmten Kompressionsvorgang in der Tonkompressions/-dekompressionsschaltung 27 komprimiert. Dann wird das komprimierte Signal an den Bus 15 ausgegeben. Das Tonsignal am Bus 15 wird daraufhin mit dem Bildsignal durch die CPU 16 synthetisiert. Das resultierende Signal wird mit dem MODEM 30 und der NCU 31 der Bildtelefonstation 150 moduliert, bevor es zum LINE-I/O-Anschluß 1L gesendet wird.
  • Das Eingangssignal, das durch den LINE-I/O-Anschluß 1L von der analogen öffentlichen Leitung eintrifft, wird mit dem MODEM 30 und der NCU 31 demoduliert. Anschließend wird das demodulierte Signal durch einen DSP (Digitalsignal- Prozessor) im MODEM 30 in ein Digitalsignal konvertiert. Das Digitalsignal wird an den Bus 15 ausgegeben und anschließend mit der CPU 16 in ein Bild- und ein Tonsignal zerlegt. Das Tonsignal wird mit der Tonkompressions/- dekompressionsschaltung 27 dekomprimiert und anschließend mit dem DAC 24 in ein Analogsignal konvertiert, bevor es an den TEL-I/O-Anschluß 1L ausgegeben wird.
  • Nach dem Einschalten des Bildtelefongerätes 100 und der Bildtelefonstation 150, hebt der Teilnehmer den Empfänger des Telefons 202 ab, um einen "Hörerabgenommen"-Zustand einzustellen, und wählt die Telefonnummer eines anderen Teilnehmers. Infolgedessen erzeugt die NCU 31 Wähltöne.
  • Ist die Verbindung zur Kommunikationsleitung hergestellt, werden die folgenden Sende- und Empfangsvorgänge ausgeführt. Bei den Sende- und Empfangsvorgängen führen das Bildtelefongerät 100 und die Bildtelefonstation 150 dieser Ausführungsform die Bild- und Tonverarbeitung parallel aus. Bei der folgenden Beschreibung wird daher der Sendevorgang getrennt für einen Bildsendevorgang und einen Tonsendevorgang beschrieben. Der Empfangsvorgang wird getrennt für einen Bildempfangsvorgang und für einen Tonempfangsvorgang erläutert.
  • Beim Bildsendevorgang werden Bilddaten, die von der Kamera 102 aufgenommen werden, über den ADC 21 im Videospeicher 22 gespeichert, wobei die Bilddaten im Videospeicher 22 durch einen vorbestimmten Kompressionsvorgang durch die Bildkompressions/-dekompressionsschaltung 19 komprimiert werden. Die komprimierten Bilddaten werden an den MODEM-Teil 14 der Bildtelefonstation 150 über den Bus 15 und die I/O-Anschlüsse 50 und 52 ausgegeben und dann zum Kommunikationsbestimmungsort gesendet. Um ein Bild von sich selbst (Sendebild) aufzunehmen, das während des Gesprächs auf der LCD 35 angezeigt wird, muß der Teilnehmer den Bildaufzeichnungsschalter der Tasten 10 drücken, wodurch verursacht wird, daß die Bilddaten im Videospeicher 23 gespeichert werden. Da die Größe eines Vollbildes der Bilddaten 211.200 Bits (etwa 25,8 Kilobytes) ist, kann der Videospeicher 23, sofern er eine Kapazität von 256 Kilobytes hat, etwa neun bis zehn Vollbilder der Bilddaten speichern. Da ein Vollbild der komprimierten Bilddaten 14.400 Bits (etwa 1,76 Kilobytes) beträgt, sollte der RAM 17 einen Bilddaten-Speicherplatz von etwa 18 Kilobytes haben, um zehn Vollbilder der komprimierten Bilddaten zu speichern.
  • Beim Tonsendevorgang werden die Tondaten, die vom Empfänger des Telefons 202 eingegeben werden, zum ADC 26 des Bildtelefongerätes 100 über den MODEM-Teil 14 der Bildtelefonstation 150 und die I/O-Anschlüsse 52 und 50 gesendet, wobei die Tondaten durch einen vorbestimmten Kompressionsvorgang durch die Tonkompressions/-dekompressionsschaltung 27 komprimiert werden. Die komprimierten Tondaten werden über den Bus 15 zum MODEM 30 im MODEM-Teil 14 der Bildtelefonstation 150 gesendet und zum Kommunikationsbestimmungsort über die NCU 31 und den I/O-Anschluß 1L gesendet.
  • Beim Bildempfangsvorgang prüft der MODEM-Teil 14 in der Bildtelefonstation 150, ob es ein Bildempfangssignal gibt oder nicht. Gibt es ein Bildempfangssignal, werden die demodulierten Bilddaten über die I/O-Anschlüsse 52 und 50 sowie den Bus 15 zum Bildprozessor 12 gesendet, wo die empfangenen Bilddaten durch die Bildkompressionsl-dekompressionsschaltung 19 dekomprimiert werden. Anschließend werden die dekomprimierten Bilddaten im Videospeicher 23 gespeichert und über den DAC 24 zum LCD-Abschnitt 103 ausgegeben, so daß sie auf der LCD 35 angezeigt werden. Um das Bild des Kommunikationsteilnehmers (Empfangsbild) aufzuzeichnen, das während des Gespräches auf der LCD 35 angezeigt wird, muß die Bedienperson den Bildaufzeichnungsschalter 10 für die Bildaufzeichnung drücken, wodurch die Bilddaten im Videospeicher 23 gespeichert werden. Da die Größe eines Vollbildes von Bilddaten etwa 25,8 Kilobytes beträgt, kann der Videospeicher 23, sofern er eine Kapazität von 256 Kilobytes hat, etwa neun bis zehn Vollbilder von Bilddaten speichern, wie es oben erwähnt wurde. Der Videospeicher 23 kann geteilt sein, um einen Bereich für drei Vollbilder zum Senden und einen Bereich für sieben Vollbilder für den Empfang zu bilden.
  • Beim Tonempfangsvorgang ermittelt der MODEM-Teil 14 in der Bildtelefonstation 150, ob es ein Tonempfangssignal gibt oder nicht. Gibt es ein Tonempfangssignal, wird das demodulierte Tonsignal zum Tonprozessor 13 gesendet. Die empfangenen Tondaten werden über den Bus 15 zur Tonkompressions/- dekompressionsschaltung 27 gesendet, um dekomprimiert zu werden. Dann werden die dekomprimierten Tondaten über die NCU 31 im MODEM-Teil 14 an den DAC 29 und die Tone an das Telefon 202 über den I/O-Anschluß 1T ausgegeben.
  • Die oben beschriebenen Sende- und Empfangsvorgänge werden wiederholt, bis der Empfänger des Telefons 202 zurückgelegt ist ("Hörer-aufgelegt"-Zustand).
  • Gemäß der ersten Ausführungsform bedeutet dies, daß die Bild- und Tondaten, die durch den MODEM-Teil des Bildtelefongerätes 100 komprimiert werden, simultan gesendet werden und ein Vollbild der Bilddaten (211.200 Bits), die auf der LCD 35 angezeigt werden sollen, in drei Blöcke basierend auf dem Datenkompressionsverhältnis (etwa 7/100) in der Bildkompressions/-dekompressionsschaltung 19 und der Bilddaten-Transferrate (4.800 bps) des MODEM-Teils 14 geteilt werden, wodurch ein Senden eines Bildes mit hoher Qualität über die analoge öffentliche Leitung ermöglicht wird. Da die LCD 35 eine Größe von 3 Zoll und ein Vollbild die Daten von 110 · 160 Pixeln · 12 Bits (4.096 Farben) = 211.200 Bits hat, werden die Bilddaten in einem Halbbild alle drei Sekunden gesendet, wobei jedoch die Zeit zum Senden eines Vollbildes von Daten in Übereinstimmung mit einer Änderung der Pixelzahl und der Anzahl der Farben (Graustufen) je Vollbild verändert wird.
  • Es wird vorausgesetzt, daß in der normalen Betriebsart Bilddaten mit 4.096 Farben gesendet werden, während in der Hochqualitäts-Betriebsart Bilddaten mit 65.536 Farben (16 Bits) mit derselben Anzahl von Pixeln (110 · 160 Pixel) angezeigt werden. Um Bilddaten in der Hochqualitäts-Betriebsart zu senden, wird die Größe eines Vollbildes von Bilddaten, die 110 · 160 · 16 = 281.600 Bits (etwa 34,4 Kilobytes) beträgt, zu 19.200 Bits nach der Kompression auf etwa 68/1.000 beim Bildkompressionsvorgang. Ein intermittierendes Standbild wird ein Halbbild pro Zeiteinheit gesendet, die man durch Dividieren von 19.200 Bits durch die Anzahl der Bits (4.800 Bits) erhält, die pro Sekunde gesendet werden können, d. h. 19.200 dividiert durch 4.800 = 4 Sekunden. In diesem Fall werden Bilddaten von 70.400 Bits (etwa 8,6 Kilobytes), die man durch Dividieren von 281.600 Bits durch 4 erhält, um etwa 68/1.000 komprimiert, um zu einem Bildkode zu werden, der 4.800 Bits von Bilddaten enthält, wie es in Fig. 8 gezeigt ist.
  • Fig. 9 und 10 sind Flußdiagramme für die Erläuterung des Betriebs des Bildtelefongerätes 100 und der Bildtelefonstation 150. Wie es im Betriebs-Flußdiagramm in Fig. 9 dargestellt ist, wird nach dem Einschalten des Bildtelefongerätes 100 eine Initialisierung, wie etwa ein Initialisieren der Steuerung 11 und ein Löschen der einzelnen Speicher, ausgeführt (Schritt S1). Es wird eine Tastenprüfung vorgenommen, um festzustellen, ob es eine Eingabe durch die Tasten gibt (Schritt S2). Gibt es eine Tasteneingabe, wird ein Vorgang entsprechend dieser Tasteneingabe durchgeführt. Dann wird das Empfangskennzeichen vorübergehend abgeschaltet ( = "0") (Schritt 3) und der Leitungs-Spannungspegel der NCU 31 beobachtet, um zu prüfen, ob es einen Anruf von einem anderen Teilnehmer gibt, indem ein Klingelton erfaßt wird (Schritt S4). Wird er als Klingelton-Periode ermittelt, wird das Empfangskennzeichen eingeschaltet ( = "1") (Schritt S5) und der Leitungs- Spannungspegel der NCU 31 wiederum beobachtet, um zu prüfen, ob die Telefonkommunikation momentan im Fortgang ist (Schritt S6). Ist momentan keine Kommunikation im Fortgang, wird geprüft, ob ein Videoschalter der Tasten 10 gedrückt wurde (Schritt S7). Wurde der Videoschalter 10 nicht gedrückt, kehrt der Vorgang zum zuvor erwähnten Schritt S2 zurück, um denselben Vorgang zu wiederholen.
  • Wurde der Videoschalter im Verlauf von Schritt S7 gedrückt, wird der Bildschirm initialisiert (Schritt S9). Ist die Initialisierung der LCD 35 abgeschlossen, werden die Bilddaten, die im Videospeicher 22 gespeichert sind, in die Bildkompressions/- dekompressionsschaltung 19 ausgelesen, von der sie direkt zum Videospeicher 23 ausgegeben werden, wodurch die Verschiebung der Bilddaten vom Videospeicher 22 zum Videospeicher 23 (Schritt S10) erreicht wird. Um zu prüfen, ob eine Taste 10 gedrückt wurde, wird eine Tastenprüfung durchgeführt (Schritt S11). Anschließend wird ermittelt, ob eine Telefonkommunikation stattfindet oder nicht (Schritt 512). Findet keine Telefonkommunikation statt, wird überprüft, ob der Videoschalter der Tasten 10 gedrückt wurde (Schritt S13). Wurde der Videoschalter gedrückt, wird der Bildschirm der LCD 35 des LCD-Abschnittes 103 gelöscht (Schritt S14) und der Ablauf schreitet zu Schritt S2 fort, um die oben beschriebene Sequenz von Vorgängen zu wiederholen. Wurde der Videoschalter gedrückt, kehrt der Ablauf zu Schritt S10 zurück. Wird in Schritt S12 ermittelt, daß eine Telefonkommunikation stattfindet, schreitet der Ablauf zu Schritt S16 fort, der später beschrieben werden wird.
  • Findet keine Telefonkommunikation statt, kann mit anderen Worten das Videobild, das mit der Kamera 102 des Bildtelefongerätes 100 aufgezeichnet wird, auf dem LCD-Abschnitt 103 angezeigt werden, indem der Videoschalter eingeschaltet wird. In dieser Situation beendet ein Abschalten des Videoschalters die Bildanzeige auf dem LCD-Abschnitt 103.
  • Wenn in Schritt S6 festgestellt wird, daß eine Telefonkommunikation im Fortgang ist, wird ermittelt, ob das Empfangskennzeichen EIN ist (Schritt S8). Ist das Empfangskennzeichen AUS ( = "0"), wird die Initialisierung des Bildschirmes wie in Schritt S9 ausgeführt (Schritt S15). Anschließend werden die Tasten 10 überprüft (Schritt S16), um festzustellen, ob eine Telefonkommunikation stattfindet oder nicht (Schritt S17). Findet eine Telefonkommunikation statt, wird überprüft, ob der Videoschalter gedrückt wurde (Schritt S18). Wurde der Videoschalter nicht eingeschaltet, kehrt der Ablauf zu Schritt S16 zurück, um die oben beschriebene Sequenz von Vorgängen zu wiederholen. Findet keine Telefonkommunikation in Schritt S17 statt, wird die LCD 35 gelöscht (Schritt S14). Der Ablauf kehrt dann zu Schritt S2 zurück, um die oben beschriebene Abfolge von Vorgängen zu wiederholen.
  • Ist der Videoschalter in Schritt S18 eingeschaltet, schreitet der Ablauf zum Vorgang fort, der in Fig. 10 gezeigt ist. Beim Vorgang in Fig. 10 wird zunächst ein Prüfvorgang (Schritt S21) und anschließend die Initialisierung des Bildschirms des LCD-Abschnittes 103 durchgeführt (Schritt S22). Als nächstes werden die Kompression/Dekompression der Bilddaten im Bildprozessor 12 (Schritt S23) und die Tonkompression im Tonprozessor 13 (Schritt S24) der Reihe nach ausgeführt. Durch den Kommunikationsvorgang (Schritt S25) werden Daten gesendet oder empfangen. Eine Tastenprüfung wird ausgeführt, um festzustellen, ob es eine Tasteneingabe durch die Tasten 10 gibt (Schritt S26). Daraufhin wird ermittelt, ob derzeit eine Telefonkommunikation im Fortgang ist (Schritt S27).
  • Findet in Schritt S27 eine Telefonkommunikation statt, kehrt der Ablauf zu Schritt S23 zurück, um die Vorgangssequenz zu wiederholen, die von der Kompression/Dekompression der Bilddaten startet. Ist andererseits keine Telefonkommunikation im Fortgang, schreitet der Ablauf zu Schritt S14 in Fig. 9 fort, um die Vorgangssequenz zu wiederholen, die vom Löschen der LCD 35 startet. Das bedeutet während der Telefonkommunikation kann das Videobild, das vom Kommunikationsteilnehmer am anderen Ende gesendet wird, auf dem LCD-Abschnitt 103 angezeigt werden, indem der Videoschalter eingeschaltet wird, wobei vom Videobild, das vom anderen Teilnehmer gesendet wird, zum Bild umgeschaltet werden kann, das mit der Kamera 102 des Bildtelefongerätes 100 aufgezeichnet wird, indem in dieser Situation der Videoschalter ausgeschaltet wird, wodurch das umgeschaltete Videobild auf dem LCD-Abschnitt 103 angezeigt werden kann.
  • Die Kompression/Dekompression der Bilddaten im zuvor erwähnten Schritt S23, die Kompression/Dekompression der Tondaten in Schritt S24 und der Kommunikationsvorgang in Schritt S25 werden nun im Detail beschrieben. Da das Bildtelefongerät 100 der ersten Ausführungsform die Verarbeitung der Bild- und der Tondaten parallel beim Sende- und Empfangsvorgang ausführt, erfolgt die Beschreibung für den Sendevorgang und den Empfangsvorgang getrennt.
  • (Sendevorgang)
  • Bilddaten, die mit der Kamera 102 aufgezeichnet werden, werden mit dem ADC 21 zu Digitaldaten konvertiert und die Digitaldaten an den Videospeicher 22 ausgegeben. Die Bilddaten im Videospeicher 22 werden mit der Bildkompressions/- dekompressionsschaltung 19 komprimiert und vorübergehend im Pufferspeicher 20 gespeichert. Die Bilddaten, die in komprimiertem Zustand im Pufferspeicher 20 gespeichert sind, werden Stück für Stück in Abhängigkeit eines Steuersignals von der CPU 16 ausgelesen. Um ein Bild von sich selbst (Sendebild) aufzuzeichnen, das auf der LCD 35 während des Gesprächs angezeigt wird, muß die Bedienperson den Bildleseschalter der Tasten 10 drücken. Wird dieser Bildleseschalter eingeschaltet, sendet die CPU 16 die Bilddaten im Pufferspeicher 20 für eine Speicherung zum RAM 17. Da in diesem Fall die Größe eines Vollbildes von komprimierten Bilddaten 14.400 Bits (etwa 1,76 Kilobytes) ist, sollte der RAM 17 einen Bilddaten-Speicherplatz von etwa 18 Kilobytes haben, um zehn Vollbilder komprimierter Bilddaten zu speichern.
  • Tondaten, die vom Empfänger des Telefons 202 eingegeben werden, werden zum ADC 26 über die NCU 31 vom TEL-I/O-Anschluß 1T gesendet und dort zu Digitaldaten konvertiert. Anschließend werden die digitalen Tondaten durch die Tonkompressionsl-dekompressionsschaltung 27 komprimiert und die komprimierten Tondaten vorübergehend im Pufferspeicher 28 gespeichert. Die Tondaten, die in komprimierten Zustand im Pufferspeicher 28 gespeichert sind, werden Stück für Stück in Abhängigkeit eines Steuersignals von der CPU 16 ausgelesen. Die CPU 16 liest in regelmäßiger Folge die komprimierten Bild- und Tondaten aus, synthetisiert beide Daten und gibt die synthetisierten Daten an das MODEM 30 aus. Das MODEM moduliert die empfangenen komprimierten Daten und konvertiert die resultierenden Daten zu Analogdaten. Die Analogdaten werden anschließend über den LINE-I/O-Anschluß 1L zur analogen öffentlichen Leitung von der NCU 31 ausgegeben.
  • (Empfangsvorgang)
  • Die komprimierten Bild- und Tondaten werden über den LINE-I/O-Anschluß 1L und die NCU 31 zum MODEM 30 von der analogen öffentlichen Leitung gesendet. Das MODEM 30 demoduliert die empfangenen Daten und konvertiert die demodulierten Daten zu Digitaldaten, die ihrerseits Stück für Stück zur CPU 16 über den Bus 15 gesendet werden. Die CPU 16 trennt die synthetisierten Daten in Bild- und Tondaten und speichert die komprimierten Bilddaten im Pufferspeicher 20 und die komprimierten Tondaten im Pufferspeicher 28.
  • Die Bildkompressions/-dekompressionsschaltung 19 liest der Reihe nach die geschriebenen Bilddaten aus dem Pufferspeicher 20, dekomprimiert diese und schreibt anschließend die dekomprimierten Bilddaten in den Videospeicher 23. Um das Bild des Gesprächspartners (Empfangsbild) aufzuzeichnen, das während dem Gespräch auf der LCD 35 angezeigt wird, muß die Bedienperson den Bildleseschalter 10 drücken. Ist der Bildleseschalter eingeschaltet, überträgt die CPU 16 die Bilddaten im Pufferspeicher 20 zum RAM 17, um sie zu speichern. Da in diesem Fall die Größe eines Vollbildes aus komprimierten Bilddaten etwa 25,8 Kilobytes beträgt, kann der RAM 17, sofern er einen Speicherplatz von 256 Kilobytes hat, etwa zehn Vollbilder der Bilddaten speichern, wie es oben in der Beschreibung des Sendevorgangs erläutert wurde. Der RAM 17 kann somit in einen Bereich für drei Vollbilder zum Senden von Bilddaten und einen Bereich für sieben Vollbilder zum Empfangen von Bilddaten geteilt sein.
  • Die Tonkompressions/-dekompressionsschaltung 27 liest der Reihe nach die geschriebenen Tondaten aus dem Pufferspeicher 28, expandiert diese und gibt die expandierten Tondaten an den DAC 29 mit einer gegebenen Transferrate aus. Die dekomprimierten Tondaten werden über den TEL-I/O-Anschluß 1L an das Telefon 202 von der NCU 31 ausgegeben, so daß die Bedienperson die Tone durch den Empfänger hören kann.
  • Die oben erläuterten Sende- und Empfangsvorgänge werden wiederholt, bis der Empfänger des Telefons 202 aufgelegt ist.
  • Fig. 11 und 12 sind Flußdiagramme, die jeweils den Sende- und Empfangsbetrieb des Bildtelefongerätes und Bildtelefonstation darstellen. In Fig. 11 und 12 bedeutet "EIN-Bereitschaft", daß der Empfänger des Telefons 202 aufgelegt ist, und "AUS- Bereitschaft", daß der Empfänger des Telefons 202 abgehoben ist. Weiterhin bedeuten "Telefonkommunikation im Fortgang", "Während der Telefonkommunikation" oder "Während des Gespräches", daß eine Verbindung zur Leitung hergestellt ist und zwei Teilnehmer an den Enden der Leitung sprechen.
  • Fig. 11 zeigt den Übergang der Kommunikationszustände zum Zeitpunkt des Sendens. Zunächst wird der Sendebetrieb unter Bezugnahme auf Fig. 11 erläutert. In dieser Grafik entsprechen die Großbuchstaben A bis D und die Schritte (S6, S7, S12, S13, S17, S18 und S27) jenen in den Flußdiagrammen aus Fig. 9 und 10. Nach dem Einschalten nimmt in einem "Hörer-aufgelegt"-Zustand (Schleife A), wenn der Videoschalter einmal gedrückt wird, wobei der Bildschirm der LCD 35 des LCD-Teils 103 aus ist (siehe Schritt S7 in Fig. 9 und (a) in Fig. 11), die LCD 35 einen Anzeigezustand (Schleife A -> Schleife B) an und das eingegebene Bild, das mit der Kamera des Bildtelefongerätes 100 auf dieser Seite (die Seite des Benutzers) aufgenommen wurde, wird als Monitorbild auf der LCD 35 angezeigt. Wenn der Videoschalter unter dieser Bedingung gedrückt wird (siehe Schritt S13 in Fig. 9 und (b) in Fig. 11), wird die LCD 35 gelöscht, um in den Ausgangszustand zurückzukehren (Schleife B -> Schleife A).
  • Wird der Empfänger im "Hörer-aufgelegt"-Zustand (Schleife A) (siehe (c) in Fig. 11) abgenommen, ändert sich dieser Zustand in einen "Hörer-abgenommen"-Zustand. Im "Hörer-abgenommen"-Zustand (Schleife A) nimmt, wenn der Videoschalter einmal gedrückt wird, wobei der Bildschirm der LCD 35 des LCD-Teils 103 aus ist (siehe Schritt S7 in Fig. 9 und (d) in Fig. 11), die LCD 35 einen Anzeigezustand ein und das eingegebene Bild, das mit der Kamera des Bildtelefongerätes 100 auf dieser Seite aufgenommen wurde, wird als Monitorbild auf der LCD 35 (Schleife A -> Schleife B) wie im zuvor erwähnten "Hörer-aufgelegt"-Zustand angezeigt. Wird der Videoschalter unter dieser Bedingung einmal gedrückt (siehe Schritt S13 in Fig. 9 und (e) in Fig. 11), wird die LCD 35 gelöscht, um in den "Hörer-abgenommen"- Zustand zurückzukehren (Schleife B -> Schleife A).
  • Selbst wenn der Empfänger im EIN- und "Hörer-abgenommen"-Zustand abgenommen oder aufgelegt wird (siehe (f) in Fig. 11), wobei die Darstellung auf der LCD 35 ausgeführt wird (der Zustand, der mit drei Linien im EIN- und "Hörerabgenommen"-Zustand in Fig. 11 gekennzeichnet ist), ändert sich der Zustand lediglich vom "Hörer-abgenommen"-Zustand zum "Hörer-aufgelegt"-Zustand oder umgekehrt, wobei sich das Monitorbild auf der LCD 35 nicht ändert.
  • Wenn eine Nummer im "Hörer-abgenommen"-Zustand gewählt wird, unabhängig davon, ob sich die LCD 35 in einer Monitor-Anzeigebetriebsart befindet oder abgeschaltet ist, und eine Kommunikation mit dem beabsichtigten Teilnehmer eingerichtet ist (siehe die Schritte 56 und 512 in Fig. 9 und (g) sowie (h) in Fig. 11), ändert sich der Zustand zu einem Gesprächszustand, wobei die LCD 35 zu einer Monitoranzeige dieser Seite wird (Schleife C). Legt der andere Teilnehmer in diesem Zustand das Telefon auf (siehe Schritt S17 in Fig. 9 und (1) in Fig. 11), ändert sich der Zustand zum "Hörer-abgenommen"-Zustand, wobei die Monitoranzeige auf der LCD 35 abgeschaltet wird (Schleife C-> Schleife -> A). Selbst wenn der Anwender das Telefon während des Gesprächs auflegt (siehe Schritt S17 in Fig. 9 und (j) in Fig. 11), ändert sich der Zustand zum "Hörer-abgenommen"-Zustand, wobei die Monitoranzeige auf der LCD 35 verschwindet.
  • Wird der Videoschalter während des Gespräches (Schleife C) und während der Monitordarstellung auf der LCD 35 auf dieser Seite gedrückt (siehe Schritt S18 in Fig. 9 und (k) in Fig. 11), startet eine Abfrage mit dem Anschluß des anderen Teil nehmers. Wird festgestellt, daß eine Kommunikation zwischen dieser Seite und dem beabsichtigten Teilnehmer nicht möglich ist (siehe (I) in Fig. 11), kehrt der Zustand in jenen Zustand zurück, bevor der Videoschalter gedrückt wurde. Ist eine Kommunikation zwischen dieser Seite und dem beabsichtigten Teilnehmer möglich, wird die Bildtelefon-Kommunikation eingerichtet (siehe (m) in Fig. 11), worauf Bild- und Tondaten zwischen beiden Teilnehmern ausgetauscht werden (Schleife C-> Schleife D).
  • In diesem Zustand wird ein Drücken des Videoschalters, unabhängig davon, wie oft dies geschieht, nicht berücksichtigt (siehe (n) in Fig. 11). Wenn in diesem Zustand (Schleife D) der andere Teilnehmer das Telefon auflegt (siehe Schritt S27 in Fig. 9 und (o) in Fig. 11), ändert sich der Zustand zum "Hörer-abgenommen"- Zustand und die Monitordarstellung auf der LCD 35 verschwindet (Schleife D-> Schleife A). Selbst wenn der Benutzer das Telefon auflegt (siehe Schritt S27 in Fig. 9 und (p) in Fig. 11), ändert sich der Zustand zum "Hörer-abgenommen"-Zustand, wobei die Monitoranzeige auf der LCD 35 ebenfalls verschwindet (Schleife D-> Schleife A).
  • Wenn der Empfänger im "Hörer-abgenommen"-Zustand aufgelegt wird, wobei keine Monitoranzeige auf der LCD 35 erfolgt, ändert sich der Zustand in den "Höreraufgelegt"-Zustand (siehe (q) in Fig. 11).
  • Fig. 12 zeigt den Übergang der Kommunikationszustände zum Zeitpunkt des Empfangs. Der Empfangsbetrieb wird nun unter Bezugnahme auf Fig. 12 erläutert. Die Vorgänge, die bei der vorangegangenen Beschreibung des Sendebetriebs erläutert wurden, werden nicht wiederholt. Der Bereich, der mit der Zick-Zack-Linie in Fig. 12 gekennzeichnet ist, ist eine Klingelton-Periode, während der die Telefonklingel läutet. Wenn während der Klingelton-Periode (Schleife A) (siehe (r) in Fig. 12) der Empfänger abgenommen und den Anruf beantwortet wird (siehe Schritt S6 in Fig. 9 und (s) in Fig. 12), ändert sich der Zustand zu einem Gesprächszustand.
  • Zu diesem Zeitpunkt bleibt, anders als beim Senden, die Monitoranzeige der LCD 35 abgeschaltet (Schleife A-> Schleife C). Wird jedoch der Videoschalter im "Hörer-aufgelegt"-Zustand einmal gedrückt (Schleife A) (siehe Schritt S7 in Fig. 9 und (t) in Fig. 12), nimmt die LCD 35 einen Monitor-Anzeigezustand an, so daß der Benutzer diese Seite beobachten kann (Schleife A-> Schleife B). Zu diesem Zeitpunkt wird ein Klingelton erzeugt (siehe (u) in Fig. 12), und wenn der Benutzer auf diesen Klingelton reagiert (siehe Schritt S12 in Fig. 9 und (v) in Fig. 12), wird der Kommunikationszustand eingerichtet, wobei die LCD 35 in einem Monitor-Anzeigezustand verbleibt. Der Videoschalter ist dann wirksam, wenn sich das Gerät in einem "Hörer-aufgelegt"-Zustand befindet, und während der Klingelton-Periode.
  • Wie oben beschrieben, enthält das Bildtelefongerät gemäß dieser Ausführungsform das tragbare Bildtelefongerät 100, dessen Gehäuse 101 in Gestalt eines schmalen, rechteckigen Kastens ausgebildet ist, wobei der LCD-Teil 103 aus Gründen der Kompaktheit und Gewichtsersparnis zu Anwendung kommt, und die Bildtelefonstation 150, die Funktionen des Bildtelefongerätes 100 ausdehnt oder erweitert. Weiterhin ist die Bildtelefonstation 150 zwischen die modulare Steckdose 201 und das Telefon 202 geschaltet und auf der Rückseite mit dem LINE-I/O- Anschluß 1L ausgestattet, um an eine analoge öffentliche Telefonleitung angeschlossen zu werden, und mit dem TEL-I/O-Anschluß 1T, um an das Telefon 202 angeschlossen zu werden. Wenn das Bildtelefongerät 100 auf der Bildtelefonstation 150 angebracht ist, werden somit Bild- und Tondaten über die Telefonleitung gesendet und empfangen. Wird das Bildtelefongerät 100 alleine verwendet, kann das Gerät 100 umhergetragen und als tragbares Gerät verwendet werden, da aus Gründen der Kompaktheit und der Gewichtsersparnis des Gerätes der LCD-Teil 103 Verwendung findet. Ist andererseits das Bildtelefongerät 100 auf der Bildtelefonstation 150 angebracht, erlaubt die Telefonfunktion, die in der Bildtelefonstation 150 enthalten ist, eine bidirektionale Übertragung von Bild- und Tondaten über die Telefonleitung.
  • Insbesondere kann das einfache Anbringen des Bildtelefongerätes 100 auf der Bildtelefonstation 150 eine Bildtelefonfunktion ermöglichen, da die Telefonfunktion in der Bildtelefonstation 150 enthalten ist, ohne daß eine Verbindung der unterschiedlichen I/O-Anschlüsse und eines Stromanschlusses nötig ist. Somit ist es möglich, dem Anwender die umständlichen Anstrengungen des Trennens der I/O- Anschlüsse, etc. zu ersparen, wenn er das Gerät außer Haus mitnimmt, und diese wieder anzuschließen, wenn er es wieder benutzen will. Dadurch wird die Bedienbarkeit des Gerätes deutlich verbessert. Auch eine Person, die nicht mit dem Anschließen/Trennen der Anschlüsse vertraut ist, kann die fehlerfreie Verbindung für die Verwendung der Bildtelefonfunktion durch die einfache Arbeit des Anbringens des Bildtelefongerätes 100 auf der Bildtelefonstation 150 bewerkstelligen. Somit kann jeder auf einfache Weise dieses Bildtelefongerät verwenden.
  • Wenn das Bildtelefongerät 100, das die Funktion eines Fernsehempfängers hat, auf der Bildtelefonstation 150 angebracht ist, kann der Benutzer Tonsignale austauschen und das Bild des Teilnehmers am anderen Ende unter Verwendung des Bildschirms des LCD-Teils 103 betrachten. Somit kann eine Bildübertragung hoher Qualität erreicht werden, während die ursprünglichen Eigenschaften des Bildtelefongerätes optimal genutzt werden. Insbesondere ist bei dieser Ausführungsform die Telefonfunktion in der Bildtelefonstation 150 enthalten, so daß der Schaltungsaufbau des Bildtelefongerätes 100 relativ einfach wird. Dies trägt dazu bei, das Bildtelefongerät 100 kompakter und leichter auszubilden.
  • Die Bildtelefonstation 150 ist mit dem I/O-Anschluß 157 für die Dateneingabelausgabe, mit dem Steckeranschluß 158 zum Empfangen und Senden eines Videosignals, den Steckeranschlüssen 159 und 160 zum Empfangen und Senden eines Tonsignals, dem VHF-Antennenanschluß 161 zum Empfangen eines VHF- Signals, dem UHF-Antennenanschluß 162 zum Empfangen eines UHF-Signals und dem S-Anschluß zum Empfangen und Senden eines Videosignals neben dem LINE-I/O-Anschluß 1L und dem TEL-I/O-Anschluß 1T ausgestattet. Zusätzlich zur zuvor erwähnten Telefonfunktion kann das Bildtelefongerät 100 vorbestimmte Daten mit einem externen Anschluß über die Bildtelefonstation 150 austauschen, der über die oben erwähnten I/O-Anschlüsse verfügt.
  • In Übereinstimmung mit dem herkömmlichen Bildtelefongerät wird eine separate Aufzeichnungsvorrichtung (z. B. eine Audiokassetten-Rekorder) benötigt, um ein übertragenes Bild aufzuzeichnen, wohingegen gemäß der ersten Ausführungsform der vorliegenden Erfindung die Videospeicher 22 und 23 mit großer Kapazität ein gewünschtes Bild auf einfache Weise speichern können, indem die zugehörige Taste gedrückt wird, wenn jemand ein Bild während des Gesprächs aufzeichnen will. Um ein komprimiertes Bild aufzuzeichnen, können die Bilddaten in den Videospeichern 22 und 23 durch die Bildkompressions/-dekompressionsschaltung 19 komprimiert und anschließend im RAM 17 gespeichert werden.
  • Wenn der ADC 37, der das Eingangssignal vom Fernsehempfänger 36 an den Pufferspeicher 20 ausgibt, mit einem Kompositvideo-I/O-Anschluß ausgestattet ist und/oder ein Analog/Digital-RGB-I/O-Anschluß als Video-Eingangsanschluß vorgesehen ist, kann dieses Gerät an Videogeräte angeschlossen werden, die Videokassettenrekorder (VCR) und Laserdiscspieler (LDP) beinhalten. Bei Anschluß an einen VCR mit einem Video-Ausgangsanschluß kann das vorliegende Gerät ein Videobild auf dem LCD-Teil 103 anzeigen.
  • Das herkömmliche Bildtelefongerät, das die Bild- und Tondaten vor dem Senden komprimiert, wodurch komprimierte Daten gesendet werden, ist als nicht tragbares Gerät ausgebildet, und wenn das Gerät einmal installiert ist, ist es nicht möglich, dieses umherzutragen und an jedem gewünschten Ort zu verwenden. Gemäß der ersten Ausführungsform wird aufgrund der jüngsten Technologie für die Anzeige von Bildern hoher Qualität bei LCD-Vorrichtungen eine Farb-TFT-LCD für den Bildanzeigeteil verwendet, um das Gerät deutlich kompakter und mit geringerem Gewicht auszubilden, wodurch die Tragbarkeit und der Stromverbrauch verbessert werden.
  • Kurz gesagt ist das Bildtelefongerät 100 nicht nur kompakt und leicht ausgebildet, sondern beinhaltet die wesentlichen Teile im Gehäuse 101. Insbesondere ist die Kamera 102 mit dem Bildaufnahmeteil, wie etwa der Linse 102a, derart am Gehäuse 101 angebracht, daß, wenn das Bildtelefongerät 100 in einer Tasche oder, dergleichen umhergetragen wird, die Kamera 102 nicht beschädigt wird. Somit kann das Bildtelefongerät 100 besser transportiert werden. Obwohl sich die Kamera 102 tief im Gehäuse 101 befindet, kann sie in derselben Ebene wie die Außenoberfläche des Gehäuses 101 angebracht werden. Auch in diesem Fall kann die Transportfähigkeit des Bildtelefongerätes 100 verbessert werden.
  • Fig. 13 ist eine Darstellung, die eine Modifikation der ersten Ausführungsform der vorliegenden Erfindung zeigt. Obwohl das Gehäuse 151 der Bildtelefonstation 150 eine rechteckige Gestalt hat, die breiter und tiefer als das Gehäuse 101 des Bildtelefongerätes 100 der ersten Ausführungsform ist, ist die vorliegende Erfindung nicht auf diesen Typ begrenzt. Beispielsweise kann, wie in Fig. 13 gezeigt, ein Gehäuse 181 einer Bildtelefonstation 180, auf der das Bildtelefongerät 100 angebracht werden soll, als schmaler, rechteckiger Kasten mit derselben Breite und Tiefe wie das Gehäuse 101 des Bildtelefongerätes 100 ausgebildet sein. Es werden dieselben Bezugszeichen, wie sie bereits für die Beschreibung der Elemente der Bildtelefonstation 150 verwendet wurden, in Fig. 13 benutzt, um entsprechende oder identische Elemente zu kennzeichnen, wobei eine Beschreibung derselben nicht wiederholt wird. Wenn das Gehäuse 181 der Bildtelefonstation 180 so ausgebildet ist, daß es eine Gestalt hat, die mit jener des Gehäuses 101 des Bildtelefongerätes 100 übereinstimmt, wird das Bildtelefongerät 100, wenn es auf der Station 180 angebracht ist, zu einer integralen Einheit, so daß das Gerät 100 und die Station 180 als eine Einheit einfach umhergetragen werden können.
  • Das Kompressionsverfahren für die Bilddaten ist nicht auf den JPEG-Algorithmus beschränkt, wie er in dieser Ausführungsform zur Anwendung kommt, sondern es können ebensogut andere Systeme verwendet werden, wie etwa ein Blockkodiersystem, ein prädiktives Kodiersystem und ein orthogonales Transformations- Kodiersystem. Das Kompressionsverfahren für die Tondaten ist nicht auf den zuvor erwähnten CELP-Algorithmus beschränkt, der in dieser Ausführungsform verwendet wird, sondern es können ebensogut andere Systeme verwendet werden, wie etwa das AD-PCM-System (Adaptive Differential-Impuls-Kodiermodulation) und das VSELP-System (Vectorsum Excited Linear Prediction).
  • Zweite Ausführungsform
  • Ein Taschen-Bildtelefongerät gemäß der zweiten Ausführungsform der vorliegenden Erfindung wird unter Bezugnahme auf Fig. 14 bis 16 beschrieben. Bei der zweiten Ausführungsform ist die Telefonfunktion in der Station enthalten.
  • Zunächst wird der Aufbau der zweiten Ausführungsform erläutert.
  • Fig. 14 ist eine Darstellung für die Erläuterung der Verbindung eines Taschen- Bildtelefongerätes, das mit einer Bildtelefonstation ausgestattet ist. Die folgende Beschreibung erfolgt für den Fall, daß eine herkömmliche analoge Teilnehmerleitung als Kommunikationsleitung verwendet wird. Bei der Beschreibung der zweiten Ausführungsform werden dieselben Bezugszeichen, wie sie für das Bildtelefongerät der ersten Ausführungsform verwendet wurden, dazu benutzt, die entsprechenden oder identischen Elemente zu kennzeichnen, um eine Wiederholung einer überflüssigen Beschreibung zu vermeiden. Unter Bezugnahme auf Fig. 14 enthält das Bildtelefongerät, das mit einer Bildtelefonstation gemäß dieser Ausführungsform ausgestattet ist, ein tragbares Bildtelefongerät 300 und eine Bildtelefonstation 350 mit einer integrierten Telefonfunktion. Das Bildtelefongerät 300 ist dazu einge richtet, Bilder hoher Qualität zu senden und zu empfangen, verwendet aus Gründen der Kompaktheit und der Gewichtsersparnis eine LCD-Vorrichtung und ist abnehmbar an der Bildtelefonstation 350 angebracht. Die Bildtelefonstation 350 ist zwischen eine Telefonleitung 201 und ein Telefon 202 geschaltet, um Bild- sowie Tondaten über die Telefonleitung 201 zu senden und zu empfangen. Die Bildtelefonstation 350, auf der das Bildtelefongerät 300 angebracht werden soll, ist zwischen die modulare Steckdose 201 und das Telefon 202 geschaltet und hat einen LINE-I/O-Anschluß 1L, um an eine öffentliche analoge Telefonleitung angeschlossen zu werden, und einen TEL-I/O-Anschluß 1T, um an das Telefon 202 angeschlossen zu werden. Die Steckdose 201 und der LINE-I/O-Anschluß 1L oder der TEL-I/O-Anschluß 1T und das Telefon 202 sind mit einem modularen Kabel 202 verbunden, das an beiden Enden modulare Stecker 203 hat.
  • Fig. 15 ist eine Perspektivansicht, des Bildtelefongerätes aus Fig. 14. In Fig. 15 hat das Bildtelefongerät 300 ein Gehäuse 301 in Gestalt eines horizontal länglichen, schmalen, rechteckigen Kastens. Das Gehäuse 301 ist 65 mm hoch, 60 mm breit und 24 mm tief. Am und auf dem Gehäuse 301 sind eine Kamera 302, ein LCD- Teil, eine Tastatur 304, ein Netzschalter 305, ein Lautstärkeregler 306, ein Kopfhöreranschluß 307, ein Wahlschalter 308, ein Abstimmknopf 309, und eine Stromanzeigevorrichtung 310 angebracht. Die Kamera 302 ist eine kompakte CCD- Kamera, die in dieselbe Richtung zeigt, wie die Anzeigeoberfläche des LCD-Teils 303. Der LCD-Teil 303 ist eine TFT-Aktivmatrix-LCD mit einer Bildschirmgröße von 1,4 Zoll und mit einem hochauflösenden Farb-LCD-Feld mit einer Gesamtzahl von 220 · 279 = 61380 Pixeln ausgestattet, wobei alle drei Pixel, die den drei Primärfarben R (Rot), G (Grün) und B (Blau) entsprechen, in Deltaform angeordnet sind. Eine Bedienperson verwendet die Tastatur 304, um unterschiedliche Vorgänge für das Bildtelefongerät 300 auszuwählen und anzuweisen. Der Lautstärkeregler 306 dient zur Einstellung der Lautstärke eines Tons der durch einen Kopfhörer kommt, und mit dem Wahlschalter 308 wird von einer Betriebsart zur anderen umgeschaltet. Der Kopfhöreranschluß 307 ist ein Anschluß, an den ein Kopfhörer, der als Antennendraht dient, angeschlossen wird und der selber als Antennenanschluß dient. Der Abstimmknopf 309 wird verwendet, um die Abstimmfrequenz zu ändern. Die Stromanzeigevorrichtung 310 zeigt den EIN-/AUS-Zustand der Hauptstromversorgung an.
  • Wie in Fig. 14 dargestellt, befindet sich an der Unterseite des Gehäuses 301 ein I/O-Anschluß 311, der an einen I/O-Anschluß (nicht gezeigt) angeschlossen wird, der sich in der Vertiefung befindet, die im Gehäuse 351 der Bildtelefonstation 350 ausgebildet ist (die später beschrieben wird). Da das Gehäuse 301 des Bildtelefongerätes 300 in einer vertikal länglicher Gestalt ausgebildet und kompakt und leicht ist, kann das Bildtelefongerät 300 leicht in einer Tasche in der Kleidung oder dergleichen umhergetragen werden, wodurch die Transportfähigkeit weiter verbessert wird.
  • Bei der Verbindung mit dem kompakten, leichten und tragbaren Bildtelefongerät 300 erweitert die Bildtelefonstation 350 die Funktionen des Bildtelefongerätes 300. Die Bildtelefonstation 350 der zweiten Ausführungsform, die dieselbe Funktion hat, wie die Bildtelefonstation 150 der ersten Ausführungsform, enthält ein MODEM und eine NCU, mit denen eine Telefonfunktion gebildet wird. Bei einer Schaltung zwischen die modulare Steckdose 201 und das Telefon 202, wie in Fig. 14 gezeigt, sendet und empfängt die Bildtelefonstation 350 Bild- und Tondaten durch die integrierte Telefonfunktion. Da in diesem Fall die Bildtelefonstation 350 unter der Vorgabe ausgebildet ist, daß sie zu Hause, in einem Büro oder dergleichen belassen wird, kann die Bildtelefonstation 350 immer an die Telefonleitung 210 und das Telefon 202 angeschlossen bleiben. Mit dieser Verbindung kann selbst ein Datenaustausch mit dem tragbaren Bildtelefongerät 300 hergestellt werden, indem dieses Bildtelefongerät 300 an eine Telefonleitung oder dergleichen außer Haus angeschlossen wird.
  • In Fig. 14 hat das Gehäuse 351 der Bildtelefonstation 350 ein Telefonablage 351a, auf dem der Benutzer das Taschen-Bildtelefongerät 300 sicher abstellt, wodurch es um einen vorbestimmten Winkel geneigt wird, um dem Benutzer eine bessere Sicht zu ermöglichen. Die Telefonablage 351a hat eine Form, die etwas breiter und tiefer ist als das Gehäuse 301 des Bildtelefongerätes 300, so daß, wenn das Bildtelefongerät 300 auf dieser Ablage 351a abgelegt ist, das Gerät 300 in leichter Neigung aufrecht stehen kann. Der Teil der Ablage 351a, der die Hinterseite des Gehäuses 301 hält, erstreckt sich um eine bestimmte Länge nach oben. Durch Plazieren der Unterseite des Bildtelefongerätes 300 in der Ablage 351a des Gehäuses 351 der Bildtelefonstation 350 wird das Bildtelefongerät 300 somit auf der Bildtelefonstation 350 angebracht, wie es in Fig. 16 gezeigt ist.
  • Auf der Unterseite der Ablage 351a des Gehäuses 351 befindet sich ein I/O- Anschluß (nicht gezeigt), der mit dem I/O-Anschluß 311 verbunden wird, der auf der Unterseite des Bildtelefongerätes 300 angebracht ist. Wird das Bildtelefongerät 300 in der Ablage 351a des Gehäuses 351 der Bildtelefonstation 350 abgelegt, werden ihre I/O-Anschlüsse miteinander in Eingriff gebracht, um einen Datenaustausch zwischen dem Gerät 300 und der Station 350 sicherzustellen.
  • Auf der Unterseite des Gehäuses 351 sind der zuvor erwähnte LINE-I/O-Anschluß 1L und der TEL-I/O-Anschluß 1T, ein Steckeranschluß 352 zum Empfangen und Senden eines Videosignals, Steckeranschlüsse 353 und 354 zum Empfangen und Senden eines Sprechsignals, ein VHF-Antennenanschluß 355 zum Empfangen eines VHF-Signals, ein UHF-Antennenanschluß 356 zum Empfangen eines UHF- Signals, ein S-Anschluß 357 zum Empfangen und Senden eines Videosignals und ein Stromkabel (nicht gezeigt) angebracht, wie es in Fig. 14 gezeigt ist.
  • Die Blockschaltbilder, die schematisch den Aufbau des Bildtelefongerätes 300 und der Bildtelefonstation 350 von Fig. 14 zeigen, sind dieselben, wie die Blockschaltbilder aus Fig. 6 und 7, die den schematischen Aufbau des Bildtelefongerätes 100 und der Bildtelefonstation 150 der ersten Ausführungsform zeigen. Aus diesem Grund erfolgt keine Beschreibung der zuvor genannten Blockschaltbilder. Obwohl die Bildtelefonstation 350 aus Fig. 14 keinen Netzschalter, LED, Taster und dergleichen hat, kann die Station 350 selbstverständlich mit diesen Einrichtungen der Bildtelefonstation 150 ausgestattet sein.
  • Nun wird der Betrieb der zweiten Ausführungsform unter Bezugnahme auf Fig. 14 bis 16 beschrieben.
  • In Übereinstimmung mit der zweiten Ausführungsform hat das Gehäuse 301 des Bildtelefongerätes 300 eine schmale rechteckige Kastenform für einen gute Transportfähigkeit, und das Gerät 300 kann beim Anbringen auf der Bildtelefonstation 350 eine Telefonfunktion erfüllen, so daß das Gerät 300 zwischen die Telefonleitung 201 und das Telefon 202 über diese Station 350 geschaltet wird, um Bild- sowie Tondaten über die Telefonleitung 201 zu senden und zu empfangen. Da insbesondere der Hauptkörper des Bildtelefongerätes 300 sehr leicht und kompakt ist, kann es in einer Tasche oder in einer Tasche an Kleidungsstücken untergebracht werden. Das bedeutet, das Bildtelefongerät 300 hat eine verbesserte Transportfähigkeit.
  • Ist das Bildtelefongerät 300 auf der Bildtelefonstation 350 angebracht, funktioniert es zum Senden und Empfangen von Bild- und Tondaten wie folgt.
  • Bei der folgenden Erläuterung des Betriebs der zweiten Ausführungsform wird vorausgesetzt, daß das Bildtelefongerät 300 auf der Bildtelefonstation 350 angebracht ist und eine erste Betriebsart hat, um Bild- sowie Tondaten zu verarbeiten, und eine zweite Betriebsart, um ein gesendetes Fernsehprogramm zu empfangen und das empfangene Fernseh-Videobild anzuzeigen. Ist das Bildtelefongerät 300 deaktiviert oder ist es in der zweiten Betriebsart aktiviert, ist das Gerät 300 mit dem LINE-I/O-Anschluß 1L und dem TEL-I/O-Anschluß 1T verbunden. In diesem Zu stand wird ein Tonsignal vom Telefon 202 direkt an die analoge öffentliche Leitung über einen Weg vom TEL-I/O-Anschluß 1T zum LINE-I/O-Anschluß 1L ausgegeben, während ein Tonsignal, das von der analogen öffentlichen Leitung eingegeben wurde, direkt in das Telefon 202 eingegeben wird, wobei es einen Weg vom LINE-I/O-Anschluß 1L zum TEL-I/O-Anschluß 1T durchläuft.
  • Ist das Bildtelefongerät 300 eingeschaltet und befindet es sich in der ersten Betriebsart, wird das Tonsignal vom Telefon 202 in das Bildtelefongerät 300 vom TEL-I/O-Anschluß 1T eingegeben, vorübergehend durch den ADC 26 zu einem Digitalsignal konvertiert und dann durch einen vorbestimmten Kompressionsvorgang in der Tonkompressions/-dekompressionsschaltung 27 komprimiert. Anschließend wird das komprimierte Signal an den Bus 15 ausgegeben. Das Tonsignal am Bus 15 wird daraufhin mit dem Bildsignal durch die CPU 16 synthetisiert und das resultierende Signal mit dem MODEM 30 und der NCU 31 moduliert, bevor es zum LINE-I/O-Anschluß 1L gesendet wird.
  • Das Eingangssignal, das durch den LINE-I/O-Anschluß 1L von der analogen öffentlichen Leitung eintrifft, wird durch das MODEM 30 und die NCU 31 der Bildtelefonstation 350 demoduliert. Anschließend wird das demodulierte Signal in ein Digitalsignal durch einen DSP im MODEM 30 konvertiert. Das Digitalsignal wird an den Bus 15 ausgegeben und dann von der CPU 16 in ein Bild- und ein Tonsignal zerlegt. Das Tonsignal wird mit der Tonkompressions/-dekompressionsschaltung 27 dekomprimiert und anschließend mit dem DAC 29 in ein Analogsignal konvertiert, bevor es an den TEL-I/O-Anschluß 1L ausgegeben wird.
  • Wie es oben beschrieben wurde, enthält das Bildtelefongerät gemäß der zweiten Ausführungsform das tragbare Bildtelefongerät 300, das in vertikal länglicher Taschengröße ausgebildet ist und bei dem aus Gründen der Kompaktheit und der Gewichtsersparnis der LCD-Teil 303 verwendet wird, sowie die Bildtelefonstation 350, die die Funktionen des Bildtelefongerätes 300 erweitert oder ergänzt. Das Bildtelefongerät 350 ist zwischen die modulare Steckdose 201 und das Telefon 202 geschaltet. Weiterhin hat das Gehäuse 351 der Bildtelefonstation 350 die Telefonablage 351a, auf der der Benutzer des Taschen-Bildtelefongerät 300 sicher abstellt, wodurch es um einen vorbestimmten Winkel geneigt wird, um dem Benutzer eines bessere Sicht zu ermöglichen, und ist mit dem LINE-I/O-Anschluß 1L ausgestattet, um an eine analoge öffentliche Telefonleitung angeschlossen zu werden, sowie mit dem TEL-I/O-Anschluß 1T, um an das Telefon 202 angeschlossen zu werden. Befindet sich das Bildtelefongerät 300 auf der Bildtelefonstation 350, werden somit Bild- und Tondaten über die Telefonleitung gesendet und empfangen. Durch den oben beschriebenen Aufbau ist das Bildtelefongerät 300 kompakt und leicht, so daß es auf einfache Weise in einer Tasche an Kleidungsstücken oder dergleichen umhergetragen werden kann, wodurch die Transportfähigkeit weiter verbessert wird. Ist das Bildtelefongerät 300 auf der Bildtelefonstation 350 angebracht, erlaubt die Telefonfunktion, die in der Station 350 enthalten ist, die bidirektionale Übertragung von Bild- und Tondaten über die Telefonleitung.
  • Insbesondere gestattet, wie bei der ersten Ausführungsform, ein einfaches Anbringen des Bildtelefongerätes 300 auf der Bildtelefonstation 350 die Verwendung des Gerätes 300 als Bildtelefon, ohne daß eine Verbindung der einzelnen Anschlüsse, wie etwa der unterschiedlichen I/O-Anschlüsse und eines Stromanschlusses erforderlich ist. Somit ist es möglich, die Bedienbarkeit des Gerätes deutlich zu verbessern.
  • Da die Telefonfunktion in der zweiten Ausführungsform ebenfalls in der Bildtelefonstation 350 enthalten ist, wird der Schaltungsaufbau des Bildtelefongerätes 300 relativ einfach. Dies trägt dazu bei, daß das Bildtelefongerät 300 kompakter und leichter ausgebildet werden kann.
  • Die Bildtelefonstation 350 der zweiten Ausführungsform ist mit dem I/O-Anschluß (nicht gezeigt) für die Datenein- und -Ausgabe, dem Steckeranschluß 352 zum Empfangen und Senden eines Videosignals, den Steckeranschlüssen 353 und 354 zum Empfangen und Senden eines Tonsignals, dem VHF-Antennenanschluß 355 zum Empfangen eines VHF-Signals und dem UHF-Antennenanschluß 256 zum Empfangen eines UHF-Signals neben dem LINE-I/O-Anschluß 1L und dem TEL- I/O-Anschluß 1T ausgestattet. Somit kann die Bildtelefonstation 350, ähnlich der Bildtelefonstation 150 der ersten Ausführungsform, dem Bildtelefongerät 300 ermöglichen, vorbestimmte Daten mit einem externen Anschluß auszutauschen, als auch die Telefonfunktion bereitzustellen.
  • Gemäß der zweiten Ausführungsform hat des Gehäuse 351 der Bildtelefonstation 350 die Telefonablage 351a, auf der der Benutzer das Taschen-Bildtelefongerät 300 sicher ablegt, wodurch es um einen bestimmten Winkel geneigt wird, um eine bessere Sicht für den Benutzer zu ermöglichen. Die Bildtelefonstation 350 ist jedoch nicht auf diese spezielle Ausführung beschränkt, sondern kann jeden beliebigen Aufbau haben, solange die Station 350 die Funktionen des Bildtelefongerätes 300 erweitern kann, wenn das Gerät 300 auf der Station 350 angebracht ist.
  • Dritte Ausführungsform
  • Ein Bildtelefongerät gemäß der dritten Ausführungsform der vorliegenden Erfindung wird unter Bezugnahme auf Fig. 17 bis 22 beschrieben. Bei der dritten Ausführungsform sind eine Telefonfunktion und eine Stromversorgung in der Station vorgesehen, so daß eine vorbestimmte Versorgungsspannung dem Telefonhauptkörper von der Station zugeführt wird.
  • Im folgenden wird zunächst der Aufbau der dritten Ausführungsform beschrieben. Die Beschreibung erfolgt unter Bezugnahme auf den Fall, daß eine herkömmliche analoge Telefonteilnehmerleitung als Kommunikationsleitung verwendet wird. Bei der Beschreibung der dritten Ausführungsform werden dieselben Bezugszeichen, wie sie für das Bildtelefongerät der ersten Ausführungsform verwendet wurden, benutzt, um die entsprechenden oder identischen Elemente zu kennzeichnen und so eine Wiederholung ihrer überflüssigen Beschreibung zu vermeiden.
  • Fig. 17 ist eine Darstellung für die Erläuterung der Verbindung eines Bildtelefongerätes, das mit eine Bildtelefonstation ausgestattet ist. Unter Bezugnahme auf Fig. 17 enthält das Bildtelefongerät, das mit einer Bildtelefonstation gemäß der dritten Ausführungsform ausgestattet ist, ein kompaktes und leichtes Bildtelefongerät 400 und eine Bildtelefonstation 450, die eine integrierte Telefonfunktion hat, und dazu geeignet ist, eine vorbestimmte Versorgungsspannung dem Gerät 400 zuzuführen, wenn das Gerät 400 auf der Station 450 angebracht ist. Das Bildtelefongerät 400 ist so ausgebildet, daß es abnehmbar an der Bildtelefonstation 450 angebracht werden kann. Die Bildtelefonstation 450 kann Bild- und Tondaten über die Telefonleitung durch seine eigene Telefonfunktion anstelle der Telefonfunktion des Bildtelefongerätes 400 senden und empfangen.
  • Das tragbare Bildtelefongerät 400, das leicht und kompakt ist, enthält ein MODEM und eine NCU, mit denen die Telefonfunktion gebildet wird. Das Bildtelefongerät 400 kann zu unterschiedlichen Orten mitgenommen werden und wird je nach Bedarf an die Telefonleitung 201 oder das Telefon 202 am Bestimmungsort angeschlossen, so daß das Gerät 400 Bild- und Tondaten über die Telefonleitung 201 durch seine integrierte Telefonfunktion senden und empfangen kann.
  • Das Bildtelefongerät 400 kann zwischen die modulare Steckdose 201 und das Telefon 202 geschaltet werden und hat auf seiner Rückseite einen LINE-I/O- Anschluß 1L, um an die analoge öffentliche Telefonleitung angeschlossen zu werden, und einen TEL-I/O-Anschluß 1T, um an das Telefon 202 angeschlossen zu werden. Die Steckdose 201 und der LINE-I/O-Anschluß 1L des Bildtelefongerätes 400 oder der TEL-I/O-Anschluß 1T desselben sowie das Telefon 202 sind durch ein modulares Kabel 204 verbunden, das an beiden Enden modulare Stecker 203 hat.
  • Bei einer Schaltung zwischen die Telefonleitung 201 und das Telefon 202, wie in Fig. 17 gezeigt, sendet und empfängt das Bildtelefongerät 400 Bild- und Tondaten durch die integrierte Telefonfunktion, die durch das MODEM und die NCU gebildet wird.
  • Fig. 18 ist eine Perspektivansicht des Bildtelefongerätes, das mit der Bildtelefonstation aus Fig. 17 ausgestattet ist. In Fig. 18 hat das Bildtelefongerät 400 ein Gehäuse 401 in Gestalt eines horizontal länglichen, schmalen, rechteckigen Kastens. Eine Kamera 102 befindet sich am oberen linken Abschnitt des Gehäuses 401 und ist am oberen Abschnitt des Gehäuses 401 so angebracht, daß sie um 180º nach vorne und hinten drehbar ist. Somit kann der Winkel der Linse 102a der Kamera 102 innerhalb eines Bereiches von 180º nach vorne und hinten im Bezug auf das Gehäuse 401 derart eingestellt werden, daß ein Bildobjekt innerhalb 180º in dieser Richtung aufgenommen werden kann. Ein LCD-Teil 103 und eine Tastatur 104 befinden sich auf der Vorderseite des Gehäuses 401, wobei sich ein Netzschalter 105 auf der Seite des Gehäuses 401 befindet. Der LCD-Teil 103 hat eine DD 34 und eine LCD 35, und die Tastatur 104 enthält mehrere Tasten 10, die der Benutzer verwendet, um unterschiedliche Vorgänge für das Bildtelefongerät 400 auszuwählen und anzuweisen, wie es später beschrieben werden wird.
  • An der Oberseite des Gehäuses 401 befinden sich ein Lautstärkeregler 106 zum Einstellen der Lautstärke eines Tons, ein Kopfhöreranschluß 107, Wahlschalter 108 und 109 zum Umschalten von einer Betriebsart zu anderen und eine Stromanzeigevorrichtung 110, die den EIN-/AUS-Zustand der Hauptstromversorgung anzeigt. Auf der Unterseite des Gehäuses 401 sind ein Stromversorgungsanschluß (nicht gezeigt) und ein I/O-Anschluß (nicht gezeigt) angebracht. Der Stromversorgungsanschluß wird an einen Stromversorgungsanschluß 453 angeschlossen, der in einer Vertiefung 451a angebracht ist, die in einem Gehäuse 451 der Bildtelefonstation 450 ausgebildet ist, die später beschrieben wird, und führt eine Gleichspannung eines vorbestimmten Pegels dem Bildtelefongerät 400 zu. Der nicht gezeigte I/O-Anschluß wird mit einem I/O-Anschluß 452 verbunden, der sich in der Vertiefung 451a im Gehäuse 451 der Bildtelefonstation 450 befindet.
  • Bei einer Verbindung mit dem kompakten, leichten und tragbaren Bildtelefongerät 400 erweitert die Bildtelefonstation 450 die Funktionen des Bildtelefongerätes 400. Die Bildtelefonstation 450 der dritten Ausführungsform hat einen Stromversorgungskreis zum Zuführen einer Gleichspannung eines vorbestimmten Pegels zum Bildtelefongerät 400 zusätzlich zur Telefonfunktion der Bildtelefonstation 150 der ersten Ausführungsform.
  • In Fig. 18 hat das Gehäuse 451 der Bildtelefonstation 450 die Gestalt eines rechteckigen Kastens, der breiter und Tiefer als das Gehäuse 401 des Bildtelefongerätes 400 und im Vergleich zu seiner Breite und Tiefe kurz ist, so daß das Bildtelefongerät 400 beim Abstellen stabil aufrecht stehen kann. Der Netzschalter 153 zum Ein- oder Anschalten der Bildtelefonstation 450 befindet sich auf der Vorderseite des Gehäuses 451.
  • Fig. 19 ist eine Perspektivansicht, die die Hinterseite des Bildtelefongerätes aus Fig. 18 zeigt. Auf der Hinterseite des Gehäuses 401 befinden sich der LINE-I/O- Anschluß 1L und der TEL-I/O-Anschluß 1T sowie ein I/O-Anschluß 402, der eine Datenein- und -Ausgabe über ein vorbestimmtes Kabel sicherstellt, wie es in Fig. 19 dargestellt ist.
  • Fig. 20 ist eine Perspektivansicht, die die Hinterseite der Bildtelefonstation aus Fig. 18 zeigt. Die Vertiefung 451a ist in der Mitte auf der Oberseite des Gehäuses 451a ausgebildet, um das Bildtelefongerät 400 sicher an einer vorbestimmten Stelle zu positionieren, wie es in Fig. 20 gezeigt ist. Das Bildtelefongerät 400 wird auf der Bildtelefonstation 450 angebracht, indem die Unterseite des Bildtelefongerätes 400 in die Vertiefung 451a in der Mitte auf der Oberseite des Gehäuses 451 gesetzt wird.
  • Der zuvor erwähnte I/O-Anschluß 452 befindet sich in der Mitte auf der Oberseite der Vertiefung 451a des Gehäuses 451 und wird mit dem I/O-Anschluß (nicht gezeigt) verbunden, der am Boden des Bildtelefongerätes 400 ausgebildet ist. Der Stromversorgungsanschluß 453, der an einen Stromversorgungsanschluß 51a (Fig. 21) auf der Unterseite des Bildtelefongerätes 400 angeschlossen wird, befindet sich links in der Mitte der Vertiefung 451a des Gehäuses 451. Wird das Bildtelefongerät 400 in der Vertiefung 451a des Gehäuses 451 der Bildtelefonstation 450 angebracht, werden ihre I/O-Anschlüsse miteinander in Eingriff gebracht, um einen Datenaustausch zwischen dem Gerät 400 und der Station 450 sicherzustellen, und die Stromversorgungsanschlüsse werden miteinander verbunden, so daß die Gleichspannung des vorbestimmte Pegels dem Bildtelefongerät 400 von der Bildtelefonstation 450 zugeführt wird.
  • Auf der Rückseite des Gehäuses 451 befinden sich der zuvor erwähnte LINE-I/O- Anschluß 1L und der TEL-I/O-Anschluß 1T, ein I/O-Anschluß 157 für die Datenein- und -Ausgabe über ein vorbestimmtes Kabel, ein Steckeranschluß 158 zum Empfangen und Senden eines Videosignals, Steckeranschlüsse 159 und 160 zum Empfangen und Senden eines Tonsignals, ein VHF-Antennenanschluß 161 zum Empfangen eines VHF-Signals, ein UHF-Antennenanschluß zum Empfangen eines UHF-Signals, ein S-Anschluß 163 zum Empfangen und Senden eines Videosignals und ein Stromkabel 164, wie es in Fig. 30 gezeigt ist.
  • Da sich in diesem Fall die Bildtelefonstation 450 wahrscheinlich oft zuhause, in einem Büro oder dergleichen befindet, können der LINE-I/O-Anschluß 1L und der TEL-I/O-Anschluß 1T der Bildtelefonstation 450 immer mit der Telefonleitung 201 bzw. dem Telefon 202 verbunden bleiben. Mit dieser Verbindung wird durch einfa ches Plazieren des Bildtelefongerätes 400 auf der Bildtelefonstation 450 das Bildtelefongerät 400 mit der Telefonleitung über die Station 450 verbunden.
  • Fig. 21 ist ein Blockschaltbild, das den schematischen Aufbau des Bildtelefongerätes 400 aus Fig. 18 und 19 zeigt. Dieses Bildtelefongerät 400 hat einen Schaltungsaufbau, wie er in Fig. 21 dargestellt ist. In Fig. 21 werden dieselben Bezugszeichen, wie sie für die Schaltungselemente der ersten Ausführungsform aus Fig. 6 und 7 verwendet wurden, benutzt, um die entsprechenden oder identischen Elemente zu kennzeichnen, wobei auf eine Beschreibung derselben im folgenden verzichtet wird. In Fig. 21 enthält das Bildtelefongerät 400 die Kamera 102, den LCD- Teil 103, eine Steuerung 11, einen Bildprozessor 12, einen Tonprozessor 13 und einen MODEM-Teil 14. Die Tastatur 104, die Steuerung 11, der Bildprozessor 12, der Tonprozessor 13, der MODEM-Teil 14 und ein I/O-Anschluß 50a sind über einen Bus 15 miteinander verbunden.
  • Die Kamera 102 enthält wie die Kamera 102 der ersten Ausführungsform eine Linse 32 und eine CCD 33 und gibt ein Bildsignal (Analogsignal), das man durch Aufnehmen eines Objektes erhält, an einen ADC 21 des Bildprozessors 12 aus.
  • Der Bildprozessor 12 enthält zwei Videospeicher 22 und 23 sowie einen Pufferspeicher 20 zusätzlich zu der zuvor erwähnten Bildkompressions/- dekompressionsschaltung 19, dem ADC 21 und dem DAC 24. Die Videospeicher 22 und 23 sind beide VRAMs. Der Videospeicher 22 ist ein Halbleiterspeicher zum Speichern von Bilddaten (Digitaldaten), die vom ADC 21 ausgegeben werden. Der Videospeicher 23 ist ein Halbleiterspeicher zum Speichern von Bilddaten (Digitaldaten), die mit der Bildkompressions/-dekompressionsschaltung 19 komprimiert oder dekomprimiert wurden, und beinhaltet einen Anzeigepuffer. Der Pufferspeicher 20 speichert vorübergehend Bilddaten, die einer Bildkompression/- dekompression beim Bildkompressions- oder Dekompressionsvorgang in der Bildkompressionsl-dekompressionsschaltung 19 unterzogen werden.
  • Der LCD-Teil 103 enthält die DD 34 und die LCD 35, wie in der ersten Ausführungsform.
  • Der Tonprozessor 13 hat einen Pufferspeicher 28 zusätzlich zur Tonkompressionsl-dekompressionsschaltung 27, dem ADC 26 und dem DAC 29, wie in der ersten Ausführungsform. Der Pufferspeicher 28 speichert vorübergehend Tondaten, die einer Tonkompression/-dekompression beim Tonkompressions- oder Dekompressionsvorgang in der Tonkompressions/-dekompressionsschaltung 27 unterzogen werden.
  • Der I/O-Anschluß 50a ist ein I/O-Mechanismus, der die notwendigen Daten von außerhalb erhält und Daten zur Bildtelefonstation 450 aussendet.
  • Ein Stromversorgungskreis 51 hat eine wiederaufladbare Batterie und einen Spannungsregler und regelt die Versorgungsspannung der wiederaufladbaren Batterie mit dem Spannungsregler, um die geregelte Versorgungsspannung den einzelnen Abschnitten des Bildtelefongerätes 400 zuzuführen. Der zuvor erwähnte Stromversorgungsanschluß 51a ist mit dem Stromversorgungskreis 51 derart verbunden, daß die Gleichspannung vom Stromversorgungskreis 175 der Bildtelefonstation 450 zugeführt wird. Der Stromversorgungskreis 51 lädt die enthaltene wiederaufladbare Batterie mit der Gleichspannung auf, die über den Stromversorgungsanschluß 51a von der Bildtelefonstation 450 zugeführt wird, oder regelt die Gleichspannung und führt die geregelte Spannung den einzelnen Abschnitten des Bildtelefongerätes 400 zu. Obwohl der Stromversorgungskreis 51 in dieser Ausführungsform eine wiederaufladbare Batterie verwendet, kann ebenso eine nicht wiederaufladbare, wie etwa eine Trockenbatterie, zur Anwendung kommen.
  • Fig. 22 ist ein Blockschaltbild, das den allgemeinen Aufbau der Bildtelefonstation zeigt. Die CPU 171 steuert die einzelnen Abschnitte in der Bildtelefonstation 450 und führt ein Kommunikations-Steuerprogramm in Übereinstimmung mit dem Typ der Kommunikationsleitung aus, zu der eine Verbindung hergestellt werden soll. Ist das Bildtelefongerät 400 auf der Bildtelefonstation 450 angebracht, empfängt die CPU 171 multiplexierte Bild- und Tondaten vom angeschlossenen Bildtelefongerät des anderen Teilnehmers und demoduliert diese Daten im MODEM-Teil 14. Anschließend trennt die CPU 171 die demodulierten Bild- und Tondaten voneinander und sendet komprimierte Bilddaten zur Bildkompressions/- dekompressionsschaltung 19, während sie komprimierte Tondaten zur Tonkompressions/-dekompressionsschaltung 27 sendet. Des weiteren multiplexiert die CPU 171 die komprimierten Bilddaten, die von der Bildkompressions/- dekompressionsschaltung 19 des Bildtelefongerätes 400 gesendet wurden, und die komprimierten Tondaten, die von der Tonkompressions/- dekompressionsschaltung 27 gesendet wurden, und gibt die multiplexierten Bild- und Tondaten an den MODEM-Teil 14 aus. Der RAM 172 ist ein Halbleiterspeicher zum Speichern von Programmdaten, die beim programmierten Vorgang verwendet werden, der von der CPU 171 ausgeführt wird, und der zu sendenden Tondaten etc.. Der ROM 173 ist ein Halbleiterspeicher zum Speichern des Programms, der Daten, etc., die in der Bildtelefonstation 450 verwendet werden.
  • Der MODEM-Teil 14 enthält das zuvor beschriebene MODEM 30 und die NCU 31. Wie bereits erwähnt wurde, sind "1L und 1T" I/O-Anschlüsse für die Kommunikationsleitung (herkömmliche Teilnehmerleitung in diesem Fall). Der I/O-Anschluß 1L ist mit der modularen Steckdose 201 über das modulare Kabel 204 und der I/O- Anschluß 1T mit dem Telefon 202 ebenfalls über das modulare Kabel 204 verbunden. Das MODEM 30 und die NCU 31 haben die Funktion eines Modulators, um eine Sequenz digitaler Daten, die von einem Computer oder einer Anschlußvorrichtung ausgegeben werden, zu einem Sendesignal (Analogsignal) zu konvertieren, das über eine Kommunikationsleitung gesendet werden kann, und die Funktion eines Demodulators, um ein Sendesignal (Analogsignal), das über die Kommunikationsleitung empfangen wird, als Digitalsignal wiederzugewinnen, das von einem Computer oder einer Anschlußvorrichtung übersetzt werden kann. Die NCU 31 gestattet die Verwendung einer herkömmlichen Teilnehmerleitung als eine solche Kommunikationsleitung. Das MODEM 30 hat einen A/D-Wandler und einen Pufferspeicher und konvertiert demodulierte Daten in ein Digitalsignal und speichert dies vorübergehend im Pufferspeicher. Die CPU 16 liest die Daten aus diesem Pufferspeicher, trennt die Bild- und Tondaten voneinander und sendet die Bilddaten zur Bildkompressions/-dekompressionsschaltung 19 des Bildtelefongerätes 400, während sie die Tondaten zur Tonkompressions/- dekompressionsschaltung 27 desselben sendet.
  • Der Stromversorgungskreis 175 ist ein Stromversorgungsadapter zum Zuführen einer Gleichspannung eines vorbestimmten Pegels zum Bildtelefongerät 400.
  • Als nächstes wird der Betrieb der dritten Ausführungsform beschrieben.
  • Zu Beginn werden der Betrieb der Steuerung aus Fig. 21 und der Steuerung 170 erläutert, die in Fig. 22 gezeigt ist.
  • Ein Programm, daß dem Vorgang der CPU 16 in der Steuerung 11 zugeordnet ist, ist im ROM 18 in der Steuerung 11 gespeichert. Die CPU 171 der Steuerung 170 steuert die CPU 16 in der Steuerung 11, wenn das Bildtelefongerät 400 auf der Bildtelefonstation 450 angebracht ist und eine vorbestimmte Bedingung gegeben ist.
  • Bei der folgenden Beschreibung der dritten Ausführungsform wird vorausgesetzt, daß sich das Bildtelefongerät 400 auf der Bildtelefonstation 450 befindet und das Gerät 400 mit dem LINE-I/O-Anschluß 1L sowie dem TEL-I/O-Anschluß 1T der Bildtelefonstation 450 in einem Durchgangszustand verbunden ist, wenn das Bildtelefongerät 400 abgeschaltet ist. In diesem Zustand wird ein Tonsignal vom Telefon 202 direkt an die analoge öffentliche Leitung über einen Weg vom TEL-I/O- Anschluß 1T zum LINE-I/O-Anschluß 1L ausgegeben, während ein Tonsignal, das von der analogen öffentlichen Telefonleitung eingegeben wird, direkt in das Telefon 202 eingegeben wird, wobei es einen Weg vom LINE-I/O-Anschluß 1L zum TEL-I/O-Anschluß 1T durchläuft.
  • Wenn das Bildtelefongerät 400 und die Bildtelefonstation 450 eingeschaltet sind, wird das Tonsignal vom Telefon 202 in das Bildtelefongerät 400 vom TEL-I/O- Anschluß 1T eingegeben, vorübergehend durch den ADC 21 in ein Digitalsignal konvertiert und anschließend durch einen vorbestimmten Kompressionsvorgang in der Tonkompressions/-dekompressionsschaltung 27 komprimiert. Das komprimierte Signal wird dann an den Bus 15 ausgegeben. Nun wird das Tonsignal am Bus 15 mit dem Bildsignal durch die CPU 16 synthetisiert und das resultierende Signal durch das MODEM 30 und die NCU 31 der Bildtelefonstation 450 moduliert, bevor es an den LINE-I/O-Anschluß 1L gesendet wird.
  • Das Eingangssignal, das durch den LINE-I/O-Anschluß 1L von der analogen öffentlichen Leitung eintrifft, wird durch das MODEM 30 und die NCU 31 demoduliert und das demodulierte Signal anschließend zu einem Digitalsignal durch einen DSP im MODEM 30 konvertiert. Das Digitalsignal wird an den Bus 15 ausgegeben und daraufhin in ein Bild- und ein Tonsignal durch die CPU 16 zerlegt. Das Tonsignal wird mit der Tonkompressions/-dekompressionsschaltung 27 dekomprimiert und dann zu einem Analogsignal mit Hilfe des DAC 24 konvertiert, bevor es an den TEL-I/O-Anschluß 1L ausgegeben wird.
  • Wie es oben beschrieben wurde, enthält das Bildtelefongerät gemäß der dritten Ausführungsform das kompakte und leichte Bildtelefongerät 400 und die Bildtelefonstation 450, die über eine integrierte Telefonfunktion verfügt und dazu eingerichtet ist, eine vorbestimmte Versorgungsspannung dem Gerät 400 zuzuführen, wenn das Gerät 400 auf der Station 450 angebracht ist. Das Bildtelefongerät 400 ist so ausgebildet, daß es abnehmbar an der Bildtelefonstation 450 angebracht werden kann. Die Bildtelefonstation 450 kann Bild- und Tondaten über die Tele fonleitung durch seine eigene Telefonfunktion anstelle der Telefonfunktion des Bildtelefongerätes 400 senden und empfangen. Das Bildtelefongerät 400 kann zwischen die modulare Steckdose 201 und das Telefon 202 geschaltet werden und verfügt auf seiner Rückseite über den LINE-I/O-Anschluß 1L, um an eine analoge öffentliche Telefonleitung angeschlossen zu werden, und über den TEL-I/O- Anschluß 1T, um an das Telefon angeschlossen zu werden. Die Bildtelefonstation 450 ist mit einem Stromversorgungskreis ausgestattet, um eine Gleichspannung eines vorbestimmten Pegels dem Bildtelefongerät 400 zuzuführen, so daß, wenn sich das Bildtelefongerät 400 auf der Bildtelefonstation 450 befindet, die Gleichspannung des vorbestimmten Pegels dem Gerät 400 von der Station zugeführt wird. Somit gestattet ein einfaches Anbringen des Bildtelefongerätes 400 auf der Bildtelefonstation 450, daß die Gleichspannung unverzüglich der enthaltenen wiederaufladbaren Batterie im Bildtelefongerät 400 vom Stromversorgungskreis des Bildtelefongerät 450 zugeführt wird, um die Batterie aufzuladen, und es wird ermöglicht, daß das Gerät 400 als Bildtelefon verwendet werden kann, ohne daß eine Verbindung mit den einzelnen Anschlüssen, wie etwa den unterschiedlichen I/O-Anschlüssen und einem Stromanschluß erforderlich ist. Durch plazieren des Bildtelefongerätes 400, dessen Batterieleistung aufgrund der tragbaren Verwendung abnimmt, auf der Bildtelefonstation 450, beginnt somit das Aufladen der Batterie des Gerätes 400, ohne das ein Austauschen der wiederaufladbaren Batterie oder eine Verbindung eines Stromversorgungsadapters mit dem Gerät 400 nötig ist. Während sich das Gerät 400 auf der Station 450 befindet, wird die Batterie automatisch auf einen ausreichenden Pegel aufgeladen, wodurch die Bedienbarkeit und die Transportfähigkeit des Gerätes 400 verbessert werden.
  • Da das Bildtelefongerät 400 über eine Telefonfunktion verfügt, kann das Gerät 400 selbst Bild- und Tondaten über die Telefonleitung aus einem Büro oder von zuhause senden und empfangen, was weiterhin zu einer tragbaren Verwendung außerhalb eines Büros oder eines Hauses beiträgt. Das Bildtelefongerät 400 kann natürlich als Bildtelefon verwendet werden, während es an die Bildtelefonstation 450 gekoppelt ist, in welchem Fall der Benutzer das Gerät 400 für lange Zeit verwenden kann, ohne daß er sich Gedanken über die Batterieleistung machen muß.
  • Obwohl in der dritten Ausführungsform das Gehäuse 451 der Bildtelefonstation 450 die Form eines rechteckigen Kastens hat, die breiter und tiefer ist als das Gehäuse 401 des Bildtelefongerätes 400, ist die vorliegende Erfindung nicht auf diesen Typ beschränkt. Wie beispielsweise in Fig. 13 der ersten Ausführungsform gezeigt ist, kann ein Gehäuse 181 einer Bildtelefonstation 180, auf der das Bildtelefongerät 400 angebracht werden soll, in Gestalt eines rechteckigen Kasten ausgebildet sein, der dieselbe Breite und Tiefe hat, wie das Gehäuse 401 des Bildtelefongerätes 400. Ist das Gehäuse 181 der Bildtelefonstation 180 so ausgebildet, daß seine Form mit der des Gehäuses 401 des Bildtelefongerätes 400 übereinstimmt, wird das Bildtelefongerät 400, wen es auf der Station 180 angebracht ist zu einer integralen Einheit, so daß das Gerät 400 und die Station 180 einfach als eine Einheit getragen werden können.
  • Die Bildtelefonstation 450 der dritten Ausführungsform hat einen Stromversorgungsadapter, um eine Gleichspannung eines vorbestimmten Pegels dem Bildtelefongerät 400 zuzuführen, und die Bildtelefonstationen 150 und 350 der ersten und zweiten Ausführungsform verfügen über eine integrierte Telefonfunktion, um die Funktionen des Bildtelefongerätes zu erweitern. Die Bildtelefonstation ist jedoch nicht auf diese Typen beschränkt, sondern kann jeder Typ sein, der die Funktionen des Bildtelefongerätes erweitert. Der Bildtelefonstation 150 in Fig. 3 der ersten Ausführungsform kann die Batteriefunktion der Bildtelefonstation 450 in Fig. 21 der dritten Ausführungsform hinzugefügt sein.
  • Vierte Ausführungsform
  • Fig. 23 bis 27 zeigen ein Bildtelefongerät gemäß der vierten Ausführungsform der vorliegenden Erfindung, wobei eine Telefonfunktion im Bildtelefongerät und ein Stromversorgungskreis in der Station enthalten sind.
  • Zunächst wird der Aufbau der vierten Ausführungsform erläutert. Bei der Beschreibung der vierten Ausführungsform werden dieselben Bezugszeichen, wie sie für das Bildtelefongerät der zweiten Ausführungsform verwendet wurden, benutzt, um die entsprechenden oder identischen Elemente zu kennzeichnen und so ihre überflüssige Beschreibung zu vermeiden.
  • Fig. 23 ist eine Darstellung für die Erläuterung der Verbindung eines Taschen- Bildtelefongerätes, das mit einer Bildtelefonstation ausgestattet ist. Unter Bezugnahme auf Fig. 23 enthält das Bildtelefongerät, das mit einer Bildtelefonstation gemäß der vierten Ausführungsform ausgerüstet ist, ein tragbares Bildtelefongerät 500 mit einer integrierten Telefonfunktion und eine Bildtelefonstation 550. Das Telefongerät 500 ist dazu eingerichtet, Bilder hoher Qualität zu senden und zu empfangen, wenn es zwischen eine Telefonleitung und ein Telefon geschaltet ist, verwendet eine LCD-Vorrichtung aus Gründen der Kompaktheit und der Gewichtsersparnis und kann abnehmbar mit der Bildtelefonstation 550 verbunden werden. Die Bildtelefonstation 550 ist dazu eingerichtet, die Funktionen des Bildtelefongerätes 500 zu erweitern.
  • Das Bildtelefongerät 500, das kompakt und leicht ist, enthält ein MODEM und eine NCU, die eine Telefonfunktion ermöglichen. Das Bildtelefongerät 500 kann zu unterschiedlichen Orten mitgenommen werden und wird an die Telefonleitung 201 oder das Telefon 202 am Bestimmungsort derart angeschlossen, daß das Gerät 500 Bild- und Tondaten über die Telefonleitung 201 durch seine integrierte Telefonfunktion übertragen und senden kann, wie es in Fig. 23 gezeigt ist.
  • Das Bildtelefongerät 500 kann zwischen die modulare Steckdose 201 und das Telefon 202 geschaltet werden und hat auf seiner Rückseite einen LINE-I/O- Anschluß 1L, um an eine analoge öffentliche Telefonleitung angeschlossen zu werden, und einen TEL-I/O-Anschluß 1T, um an das Telefon 202 angeschlossen zu werden. Die Steckdose 201 und der LINE-I/O-Anschluß 1L des Bildtelefongerätes 500 oder der TEL-I/O-Anschluß 1T desselben und das Telefon 202 sind mit einem modularen Kabel 204 verbunden, das an beiden Enden modulare Stecker 203 hat.
  • Bei einer Verbindung mit dem kompakten, leichten und tragbaren Bildtelefongerät 500 erweitert die Bildtelefonstation 550 die Funktionen des Bildtelefongerätes 500. Die Bildtelefonstation 550 der vierten Ausführungsform ist, wie die Bildtelefonstation 350 der dritten Ausführungsform, mit einem Stromversorgungskreis zum Zuführen einer Gleichspannung eines vorbestimmten Pegels zum Bildtelefongerät 500 ausgestattet.
  • In Fig. 23 hat das Gehäuse 551 der Bildtelefonstation 550 eine Telefonablage 351a, auf dem der Benutzer das Taschen-Bildtelefongerät 500 sicher abstellt, wobei es um einen vorbestimmten Winkel geneigt wird, um dem Benutzer eine bessere Sicht zu gewähren. Die Ablage 551a hat eine Form, die geringfügig breiter und tiefer ist als das Gehäuse 501 des Bildtelefongerätes 500, so daß, wenn das Bildtelefongerät 500 auf der Ablage 551a plaziert ist, das Gerät 500 mit leichter Neigung aufrecht stehen kann. Der Teil der Ablage 551a, der die Rückseite des Gehäuses 501 stützt, erstreckt sich um eine vorbestimmte Distanz nach oben.
  • Fig. 24 ist eine Perspektivansicht des Bildtelefongerätes aus Fig. 23. In Fig. 24 hat das Bildtelefongerät 500 ein Gehäuse 501 in Gestalt eines horizontal länglichen, schmalen, rechteckigen Kastens. Auf und am Gehäuse 501 befinden sich eine Kamera 302, ein LCD-Teil 303, eine Tastatur 304, ein Netzschalter 305, ein Laut stärkeregler 306, ein Kopfhöreranschluß 307, ein Wahlschalter 308, ein Abstimmknopf 309 und eine Stromanzeigevorrichtung 310.
  • Am oberen Abschnitt der Rückseite des Gehäuses 501 sind der LINE-I/O- Anschluß 1L und der TEL-I/O-Anschluß 1T und ein I/O-Anschluß 503 angebracht, der eine Datenein- und -Ausgabe über ein vorbestimmtes Kabel sicherstellt, wie es in Fig. 25 gezeigt ist.
  • Auf der Unterseite des Gehäuses 501 befindet sich ein Stromversorgungsanschluß 502 zum Zuführen einer Gleichspannung eines vorbestimmten Pegels zum Bildtelefongerät 500, wenn dieser an einen Stromversorgungsanschluß (nicht gezeigt) gekoppelt ist, der an einer Halterung 551a eines Gehäuses 551 der Bildtelefonstation 550 (die später beschrieben wird) angebracht ist, wie es in Fig. 23 dargestellt ist.
  • Da das Gehäuse 501 des Bildtelefongerätes 500 in einer vertikal länglichen Gestalt ausgebildet sowie kompakt und leicht ist, wird die Transportfähigkeit des Bildtelefongerätes 500 verbessert. Durch Plazieren der Unterseite des Bildtelefongerätes 500 in der Halterung 551a des Gehäuses 551 der Bildtelefonstation 550, wird somit das Bildtelefongerät 500 auf der Bildtelefonstation 550 angebracht.
  • Fig. 25 ist eine Perspektivansicht, die die Hinterseite des Telefongerätes aus Fig. 23 zeigt. Da der LINE-I/O-Anschluß 1L, der TEL-I/O-Anschluß 1T und der I/O- Anschluß 503 für die Datenein- und -Ausgabe unter Verwendung eines vorbestimmten Kabels im oberen Bereich der Rückseite des Gehäuses 501 angebracht sind, ragen der LINE-I/O-Anschluß 1L, der TEL-I/O-Anschluß 1T, und der I/O- Anschluß 503 über den Abschnitt des Gehäuses 501, das die Rückseite des Bildtelefongerätes 500 stützt, selbst wenn das Gerät 500 vollständig in der Halterung 551a des Gehäuses 551 angebracht ist. Auf diese Weise ist es möglich, das Bildtelefongerät 500 auf der Bildtelefonstation 550 abzustellen, wobei der modulare Stecker 203, etc. mit dem LINE-I/O-Anschluß 1L, dem TEL-I/O-Anschluß 1T und dem I/O-Anschluß 503 verbunden bleiben.
  • Wie oben erwähnt, ist der Stromversorgungsanschluß (nicht gezeigt), der an den Stromversorgungsanschluß 502 im Boden des Bildtelefongerätes 500 angeschlossen wird, am Boden der Halterung 551a des Gehäuses 551 angebracht. Befindet sich das Bildtelefongerät 500 in der Halterung 551a des Gehäuses 551 der Bildtelefonstation 550, sind somit die Stromversorgungsanschlüsse miteinander verbunden, um eine Gleichspannung eines vorbestimmten Pegels dem Gerät 500 von der Station 550 zuzuführen.
  • Fig. 26 ist ein Diagramm des Stromversorgungskreises für die Erläuterung des Bildtelefongerätes 500 und des Stromversorgungskreises der Bildtelefonstation 550. In Fig. 26 hat die Bildtelefonstation 550 einen Wechselstrom- /Gleichstromwandler 525 zum konvertieren einer Wechselspannung, die zu Hause verfügbar ist, in eine vorbestimmte Gleichspannung und einen Ladekreis 553 zum Aufladen einer wiederaufladbaren Batterie 551, die im Bildtelefongerät 500 enthalten ist, mit der Gleichspannung aus dem Wechselstrom-IGleichstromwandler. Weiterhin sind in der Bildtelefonstation 550 ein Schalter 510 zum Erfassen der Verbindung des Bildtelefongerätes 500 mit der Bildtelefonstation 550, die wiederaufladbare Batterie 511, die mit der Spannung aus dem Ladekreis 553 der Büdtelefonstation 550 aufgeladen wird und die Spannung den einzelnen Abschnitten des Bildtelefongerätes 500 zuführt, wenn das Gerät 500 mit der Station 550 gekoppelt ist, und ein Wahlschalter 512 enthalten, der die Gleichspannung vom Wechselstrom-/Gleichstromwandler 552 den einzelnen Abschnitten des Gerätes 500 zuführt, wenn die Verbindung des Gerätes 500 mit der Station 550 durch ein Detektorsignal vom Schalter 510 erfaßt wird, und die Gleichspannung von der wiederaufladbaren Batterie 511 den einzelnen Abschnitten des Gerätes 500 zuführt, wenn die Trennung des Gerätes 500 von der Station 550 erfaßt wird.
  • Das Blockschaltbild, daß den schematischen Aufbau des Bildtelefongerätes 500 darstellt, ist dasselbe wie die schematische Konstruktionsdarstellung aus Fig. 21 für das Bildtelefongerät 400 der dritten Ausführungsform, wobei auf eine Beschreibung dieses Bereiches im folgenden verzichtet wird.
  • Nun erfolgt die Beschreibung des Betriebs der vierten Ausführungsform.
  • Gemäß der vierten Ausführungsform hat das Gehäuse 501 des Bildtelefongerätes 500 eine schmale, rechteckige Kastenform aus Gründen einer guten Transportfähigkeit, und wenn das Gerät 500 auf der Bildtelefonstation 550 angebracht ist, kann eine Gleichspannung eines vorbestimmten Pegels dem Bildtelefongerät 500 von der Bildtelefonstation 550 zugeführt werden, wobei die wiederaufladbare Batterie 511 des Gerätes 500 durch die Batteriefunktion aufgeladen wird. Das bedeutet, wenn das Bildtelefongerät 500 in der Halterung 551a des Gehäuses 551 der Bildtelefonstation 550 Platz findet, sind die Stromversorgungsanschlüsse miteinander verbunden, um eine Gleichspannung eines vorbestimmten Pegels dem Gerät 500 von der Station 550 zuzuführen, wobei das Aufladen der Batterie des Gerätes 500 beginnt, wenn die Batterieleistung des Gerätes 500 aufgrund der Verwendung als tragbares Gerät abnimmt, ohne daß ein Auswechseln der wiederaufladbaren Batterie oder der Anschluß eines Stromversorgungsadapters an das Gerät 500 nötig ist. Während sich das Gerät 500 auf der Station 550 befindet, wird die Batterie automatisch auf einen ausreichenden Pegel aufgeladen, wodurch die Bedienbarkeit und die Transportfähigkeit des Gerätes 500 verbessert wird.
  • In diesem Fall führt der Wahlschalter 512 die Gleichspannung vom Wechselstrom- /Gleichstromwandler 552 den einzelnen Abschnitten des Gerätes 550 zu, wenn die Verbindung des Gerätes 500 mit der Station 550 durch das Detektorsignal vom Schalter 510 erfaßt wird, und führt die Gleichspannung von der wiederaufladbaren Batterie 511 den einzelnen Abschnitten des Gerätes 500 zu, wenn die Trennung des Gerätes 500 von der Station 550 erfaßt wird.
  • Da das Bildtelefongerät 500 an sich, wie das Bildtelefongerät 300 der zweiten Ausführungsform, sehr kompakt und leicht ist, verfügt das Gerät 500 über eine verbesserte Transportfähigkeit und kann in einer Jackentasche, einer Tasche oder dergleichen getragen werden.
  • Die herkömmlichen Bildtelefongeräte wurden im allgemeinen als nicht tragbar ausgebildet, und wenn diese Geräte einmal installiert sind, ist es nicht einfach, diese mitzunehmen und an jedem gewünschten Ort zu verwenden. Bei den herkömmlichen Bildtelefongeräten sind daher eine Kamera als Bildeingabe-/Ausgabeeinheit, eine CRT als Bildanzeigevorrichtung und ein Telefon als eine Toneingabe- /Ausgabeeinheit nicht als integrierte Einheit ausgebildet. Daher ist es schwierig, ein tragbares und leichteres Bildtelefongerät in Übereinstimmung mit dem Stand der Technik anzugeben, oder die existierenden Telefone in einen solchen Bildtelefongerät zu verwenden. Gemäß der vierten Ausführungsform wird jedoch aufgrund der jüngsten Technologie bei LCD-Vorrichtungen mit hoher Bildqualität eine TFT- LCD anstelle einer CRT für den Bildanzeigeteil verwendet, um das Gerät deutlich kompakter und leichter zu machen, wodurch die Transportfähigkeit verbessert und der Stromverbrauch verringert wird. In diesem Fall kann eine kompakte, flache, fluoreszierende Röhre als Hintergrundbeleuchtung in der LCD-Vorrichtung verwendet werden, so daß die LCD 35 flacher ausgebildet werden kann, was deutlich dazu beiträgt, das Gerät kompakt und leicht zu machen.
  • Wenn sich kurz gesagt das Bildtelefongerät 500 auf der Bildtelefonstation 550 befindet, wird eine Gleichspannung eines vorbestimmten Pegels dem Gerät 500 von der Station 550 zugeführt. Durch einfaches Ablegen des Bildtelefongerätes 500, dessen Batterieleistung aufgrund der tragbaren Verwendung abnimmt, auf der Bildtelefonstation 550, beginnt auf diese Weise das Aufladen der Batterie des Gerätes 500, ohne daß ein Austauschen der wiederaufladbaren Batterie oder eine Verbindung mit einem Stromversorgungsadapter mit dem Gerät 500 erforderlich ist. Während sich das Gerät 500 auf der Station 550 befindet, wird die Batterie au tomatisch auf einen ausreichenden Pegel aufgeladen, wodurch die Bedienbarkeit und die Transportfähigkeit des Gerätes 500 verbessert wird.
  • Da das Bildtelefongerät 500 über die Telefonfunktion verfügt, kann das Gerät 500 an sich Bild- und Tondaten über eine Telefonleitung aus einem Büro oder einem Haus senden und übertragen, was weiterhin zur tragbaren Verwendung außerhalb eines Büros oder einem Haus beiträgt. Da in diesem Fall der LINE-I/O-Anschluß 1L, der TEL-I/O-Anschluß 1T und der I/O-Anschluß 503 zur Einagbe/Ausgabe von Daten unter Verwendung eines vorbestimmten Kabels am oberen Abschnitt der Rückseite des Gehäuses 501 angebracht sind, ragen der LINE-I/O-Anschluß 1L, der TEL-I/O-Anschluß 1T und der I/O-Anschluß 503 über den Abschnitt 501, der die Hinterseite des Bildtelefongerätes 500 stützt, selbst wenn sich das Gerät 500 vollständig in der Halterung 551a des Gehäuses 551 befindet. Somit ist es möglich, das Bildtelefongerät 500, das auf der Bildtelefonstation 550 bleibt, derart zu verwenden, daß der Benutzer das Gerät 500 für lange Zeit benutzen kann, ohne sich Gedanken über die Batterieleistung machen zu müssen.
  • Gemäß der vierten Ausführungsform hat das Gehäuse 551 der Bildtelefonstation 550 die Telefonhalterung 551a, auf der der Benutzer das Bildtelefongerät 500 stabil ablegt, wodurch es um einen vorbestimmten Winkel geneigt wird, um dem Benutzer eine bessere Sicht zu ermöglichen. Die Bildtelefonstation 550 ist jedoch nicht auf diese spezielle Ausführung beschränkt, sondern kann jeden beliebigen Aufbau haben, so lange die Station 550 die Funktionen des Bildtelefongerätes 500 erweitern kann, wenn das Gerät 500 auf der Station 550 angebracht ist.
  • Fig. 27 ist eine Darstellung, die eine Veränderung der vierten Ausführungsform der vorliegenden Erfindung zeigt. Die Bildtelefonstation 550 der vierten Ausführungsform hat einen Stromversorgungsadapter zum Zuführen einer Gleichspannung eines vorbestimmten Pegels zum Bildtelefongerät 500. Die Bildtelefonstation ist jedoch nicht auf diesen Typ beschränkt, sondern kann jeder Typ sein, der die Funk tionen des Bildtelefongerätes erweitert. Das vorliegende Bildtelefonsystem kann beispielsweise so ausgebildet sein, wie es in Fig. 27 gezeigt ist, in der dem Aufbau des Bildtelefongerätes 300 und der Bildtelefonstation 350 der zweiten Ausführungsform aus Fig. 14 die Batteriefunktionen des Bildtelefongerätes 500 und der Bildtelefonstation 550 der vierten Ausführungsform aus Fig. 24 hinzugefügt sind. Insbesondere sind, wie in Fig. 27 gezeigt, ein I/O-Anschluß 311, der mit einem I/O- Anschluß (nicht gezeigt) in einer Halterung 651a eines Gehäuses 651 der Bildtelefonstation 650 verbunden wird, und ein Stromversorgungsanschluß 602 zum Zuführen einer Gleichspannung eines vorbestimmten zum Pegels zum Bildtelefongerät 600, wenn dieser an eine Stromversorgung (nicht gezeigt) an der Halterung 651a des Gehäuses 651 angeschlossen wird, am Boden des Gehäuses 601 eines Bildtelefongerätes 600 angebracht. Dieser Aufbau gestattet eine ausreichende Aufladung der Batterie, während Bild- und Tondaten über die Telefonleitung ausgetauscht werden, wodurch die Bedienbarkeit des Bildtelefongerätes verbessert wird.
  • Fünfte Ausführungsform
  • Fig. 28 bis 35 zeigen ein Bildtelefongerät gemäß einer fünften Ausführungsform der Erfindung, wobei eine Telefonfunktion in der Bildtelefonstation enthalten ist, die als Mutter-Bildtelefongerät dient.
  • Zunächst wird der Aufbau der fünften Ausführungsform erläutert. Die nachfolgende Beschreibung erfolgt unter Bezugnahme auf den Fall, daß eine herkömmliche analoge Telefonteilnehmerleitung als Kommunikationsleitung verwendet wird.
  • Fig. 28 ist eine Darstellung, die die Verbindung eines Bildtelefonsystems zeigt, das mit abnehmbaren Mutter- und Tochter-Bildtelefongeräten ausgestattet ist, und Fig. 29 ist eine Darstellung, die die Verbindung des Mutter-Bildtelefongerätes zeigt.
  • Unter Bezugnahme auf Fig. 28 enthält das Bildtelefonsystem, das mit abnehmbaren Mutter- und Tochter-Bildteiefongeräten gemäß der fünften Ausführungsform ausgerüstet ist, ein tragbares Tochter-Bildtelefongerät 1100 und eine Mutter- Bildtelefonstation 1150, die über eine Telefonfunktion und eine LCD-Vorrichtung verfügt. Das Tochter-Bildtelefongerät 1100 ist dazu eingerichtet, Bilddaten hoher Qualität zu senden und zu empfangen, wenn es zwischen eine Telefonleitung und ein Telefon geschaltet ist, verwendet eine LCD-Vorrichtung aus Gründen der Kompaktheit und der Gewichtsersparnis und ist abnehmbar an der Mutter- Bildtelefonstation 1150 angebracht. Das Mutter-Bildtelefongerät 1150 kann Bild- und Tondaten mit dem Tochter-Bildtelefongerät 1100 über die Telefonleitung durch eine Eigensendefunktion austauschen.
  • Das Tochter-Bildtelefongerät 1100 tragbaren Typs, das leicht und kompakt ist, enthält ein MODEM und eine NCU, die die Telefonfunktion einrichten. Das Bildtelefongerät 1100 kann zu unterschiedlichen Orten mitgenommen werden und wird an die Telefonleitung 1201 oder das Telefon 1202 am Bestimmungsort je nach Bedarf angeschlossen, wie es in Fig. 28 gezeigt ist, so daß das Gerät 1100 Bild- und Tondaten über die Telefonleitung 1201 durch seine integrierte Telefonfunktion senden und empfangen kann.
  • Das Tochter-Bildtelefongerät 1100 kann zwischen die modulare Steckdose 1201 und das Telefon 1202 geschaltet sein und hat auf der Rückseite einen LINE-I/O- Anschluß 1L, um an eine analoge öffentliche Telefonleitung angeschlossen zu werden, und einen TEL-I/O-Anschluß 1T, um an das Telefon 1202 angeschlossen zu werden. In diesem Fall verfügt das Tochter-Bildtelefongerät 1100 über eine exzellente Transportfähigkeit, so daß, wenn sein LINE-I/O-Anschluß 1L und TEL-I/O- Anschluß 1T jeweils mit der modularen Steckdose 2101 und einem Telefon 1202 an einem Ort entfernt vom Büro oder dem Haus verbunden sind, das Tochter- Bildtelefongerät Bild- und Tondaten über eine Telefonleitung mit dem Mutter- Bildtelefongerät 1150 austauschen kann, das sich zu Hause befindet.
  • An der Unterseite des Gehäuses 1101 befindet sich ein I/O-Anschluß 1112, der mit einem I/O-Anschluß (nicht gezeigt) verbunden wird, der sich in der Vertiefung des Gehäuses 1151 der Mutter-Bildtelefonstation 1150 befindet (die später beschrieben wird), wie es in Fig. 28 und 29 gezeigt ist. Am Boden des Gehäuses 1101 befindet sich ein Stromversorgungsanschluß 1113, der eine Gleichspannung eines vorbestimmten Pegels dem Tochter-Bildtelefongerät 1100 zuführt, wenn er mit einem Stromversorgungsanschluß (nicht gezeigt) verbunden wird, der an der Halterung 1151a des Gehäuses 1151 des Mutter-Bildtelefongerätes 1150 angebracht ist (die später beschrieben wird), wie es in Fig. 28 gezeigt ist.
  • Da das Gehäuse 1101 des Tochter-Bildtelefongerätes 1100 in einer vertikal länglichen Gestalt ausgebildet sowie leicht und kompakt ist, kann das Tochter- Bildtelefongerät 1100 ohne Probleme in der Tasche eines Kleidungsstückes oder dergleichen getragen werden, wodurch sich die Transportfähigkeit weiter verbessert.
  • Die Mutter-Bildtelefonstation 1150 ist an das kompakte, leichte und tragbare Tochter-Bildtelefongerät 1100 anschließbar. Das Mutter-Bildtelefongerät 1150 dieser Ausführungsform verfügt über eine integrierte Telefonfunktion, die durch das enthaltene MODEM und die NCU eingerichtet wird. Bei einer Schaltung zwischen die Telefonleitung 1251 und das Telefon 1252 zu Hause beispielsweise, tauscht die Bildtelefonstation 1150 Bild- und Tondaten mit dem Tochter-Bildtelefongerät 1150 an einem entfernten Ort über die Telefonleitung 1251 durch die enthaltene Telefonfunktion aus. Das bedeutet, das Tochter-Bildtelefongerät 1100 tauscht Bild- und Tondaten mit dem Mutter-Bildtelefongerät 1150 über die Telefonleitung mit einer Eigensendefunktion (d. h. ohne Miteinbeziehung eines weiteren Bildtelefons, das zwischen das Tochter-Bildtelefongerät 1100 und das Mutter-Bildtelefongerät 1150 geschaltet ist, wie etwa ein Sendeempfänger) aus. Das Mutter- Bildtelefongerät 1150 ist mit einem Stromversorgungskreis 1175 zum Zuführen einer Gleichspannung eines vorbestimmten Pegels zum Mutter-Bildtelefongerät 1100 ausgestattet.
  • Fig. 30 ist eine Perspektivansicht des Tochter-Bildtelefongerätes aus Fig. 28. In Fig. 30 hat das Tochter-Bildtelefongerät 1100 ein Gehäuse 1101 in Gestalt eines horizontal länglichen, schmalen, rechteckigen Kastens. Das Gehäuse 1101 ist 65 mm hoch, 60 mm breit und 24 mm tief. Eine Kamera 1102 befindet sich am oberen linken Abschnitt des Gehäuses 1101, um das Bild eines Zielobjektes aufzunehmen. Die Kamera 1102 ist eine kompakte CCD-Kamera, die in dieselbe Richtung zeigt, wie die Anzeigeoberfläche des LCD-Teils 1103. Ein LCD-Teil 1103 und eine Tastatur 1104 sind an der Vorderseite des Gehäuses 1101 angebracht. Der LCD- Teil 1103 hat eine DD 34 und eine LCD 35, und die Tastatur 1104 enthält mehrere Tasten 10, die der Benutzer verwendet, um unterschiedliche Vorgänge für das Tochter-Bildtelefongerät 1100 auszuwählen und anzuweisen, wie es in Fig. 34 gezeigt ist. Der LCD-Teil 1103 ist eine TFT-Aktivmatrix-LCD-Vorrichtung mit einer Bildschirmgröße von 1,4 Zoll und ist mit einem hochauflösenden Farb-LCD-Feld mit einer Gesamtzahl von 220 · 279 = 61.380 Pixeln ausgestattet, wobei immer drei Pixel, die den drei Primärfarben R (Rot), G (Grün) und B (Blau) entsprechen, in Deltaform angeordnet sind. Eine Bedienperson verwendet die Tastatur 1104, um unterschiedliche Vorgänge für das Tochter-Bildtelefongerät 1100 auszuwählen und anzuweisen.
  • Ein Netzschalter 1105 befindet sich auf einer Seite des Gehäuses 1101, um die Hauptstromversorgung des Tochter-Bildtelefongerätes 1100 ein- und auszuschalten.
  • An der Oberseite des Gehäuses 1101 sind ein Lautstärkeregler 1106 zum Einstellen der Lautstärke des Tons, ein Kopfhöreranschluß 1107, ein Wahlschalter 1108 zum Umschalten von einer Betriebsart zur anderen und eine Stromanzeigevorrichtung 1110 angebracht, die den EIN-/AUS-Zustand der Hauptstromversorgung anzeigt. Der Lautstärkeregler 1106 dient dazu, die Lautstärke eines Ton einzustellen, die durch einen Kopfhörer kommt, und der Wahlschalter 1108 schaltet von einer Betriebsart zur anderen um. Der Kopfhöreranschluß 1107 ist ein Anschluß, an den ein Kopfhörer, der als Antennendraht dient, angeschlossen wird, und der an sich als Antennenanschluß dient. Der Abstimmknopf 1109 wird verwendet, um die Abstimmfrequenz zu ändern. Die Stromanzeigevorrichtung 1110 zeigt den EIN- /AUS-Zustand der Hauptstromversorgung des Tochter-Bildtelefongerätes 1100 an, der durch den Netzschalter 1105 eingerichtet wird.
  • An der Unterseite des Gehäuses 1101 ist ein I/O-Anschluß 1112, um an einen I/O- Anschluß 1350 angeschlossen zu werden, der in einer Vertiefung 1151a des Gehäuses 1151 der Mutter-Bildtelefonstation 1150 ausgebildet ist, die später beschrieben wird.
  • Am oberen Abschnitt der Rückseite des Gehäuses 1101 sind der LINE-I/O- Anschluß 1L und der TEL-I/O-Anschluß 1T sowie ein I/O-Anschluß 1111 angebracht, der eine Datenein- und -Ausgabe über ein vorbestimmtes Kabel sicherstellt, wie es in Fig. 31 gezeigt ist.
  • Fig. 32 ist eine Perspektivansicht des Mutter-Bildtelefongerätes aus Fig. 29. In Fig. 32 hat das Gehäuse 1151 der Mutter-Bildtelefonstation 1150 eine Telefonhalterung 1151a, auf der der Benutzer das Tochter-Bildtelefongerät 1100 sicher ablegt, wodurch es um einen vorbestimmten Winkel geneigt wird, um dem Benutzer eine bessere Sicht zu gewähren. Die Halterung 1151a hat eine Form, die etwas breiter und tiefer als das Gehäuse 1101 des Tochter-Bildtelefongerätes 1100 ist, so daß, wenn das Tochter-Bildtelefongerät 1100 auf der Halterung 1151a angebracht ist, das Gerät 1100 leicht geneigt aufrecht stehen kann. Der Teil der Halterung 1151a, der die Rückseite des Gehäuses 1101 stützt, ragt um eine vorbestimmte Distanz nach oben. Durch Abstellen der Unterseite des Tochter-Bildtelefongerätes 1100 auf der Halterung 1151a des Gehäuses 1151 der Mutter-Bildtelefonstation 1150, wird somit das Tochter-Bildtelefongerät 1100 auf der Mutter-Bildtelefonstation 1150 angebracht, wie es in Fig. 33 gezeigt ist.
  • Da in diesem Fall der LINE-I/O-Anschluß 1L, der TEL-I/O-Anschluß 1T und der I/O- Anschluß 1111 zur Datenein- und -Ausgabe unter Verwendung eines vorbestimmten Kabels am oberen Teil der Rückseite des Gehäuses 1101 ausgebildet sind, ragen der LINE-I/O-Anschluß 1L, der TEL-I/O-Anschluß 1T und der I/O- Anschluß 1111 über den Abschnitt des Gehäuses 1101, der die Rückseite des Tochter-Bildtelefongerätes 1100 stützt, selbst wenn sich das Gerät 1100 vollständig auf der Halterung 1151a des Gehäuses 1151 befindet. Somit ist es möglich, das Tochter-Bildtelefongerät 1100 auf der Mutter-Bildtelefonstation 1150 anzubringen, wobei der modulare Stecker 1203, etc. mit dem LINE-I/O-Anschluß 1L, dem TEL-I/O-Anschluß 1T und dem I/O-Anschluß 1111 verbunden bleiben.
  • Der I/O-Anschluß (nicht gezeigt), der an den Stromversorgungsanschluß (nicht gezeigt) angeschlossen wird, der an den I/O-Anschluß 1112 an der Unterseite des Tochter-Bildtelefongerätes 1100 angeschlossen wird, und der Stromversorgungsanschluß 502, der an den Stromversorgungsanschluß 1113 an der Unterseite des Tochter-Bildtelefongerätes 1100 angeschlossen wird, befinden sich beide am Boden der Halterung 1151a des Gehäuses 1151. Befindet sich das Tochter- Bildtelefongerät 1100 auf der Halterung 1151a des Gehäuses 1151 der Mutter- Bildtelefonstation 1150, werden somit die I/O-Anschlüsse miteinander verbunden, um einen Datenaustausch zwischen dem Tochter- und dem Mutter-Bildtelefongerät 1100 und 1150 sicherzustellen, wobei die Stromversorgungsanschlüsse miteinander verbunden werden, um eine Gleichspannung eines vorbestimmten Pegels dem Tochter-Bildtelefongerät 1100 vom Stromversorgungskreis 1175 des Mutter- Bildtelefongerätes 1150 zuzuführen.
  • Eine Kamera 1152 ist am oberen linken Abschnitt des Gehäuses 1151 angebracht, um das Bild eines Zielobjektes aufzunehmen. Die Kamera ist 1152 ist eine kom pakte CCD-Kamera, die in dieselbe Richtung zeigt, wie die Anzeigeoberfläche des LCD-Teils 1153.
  • Ein LCD-Teil 1153 befindet sich auf der Vorderseite der Halterung 1151a des Gehäuses 1151. Der LCD-Teil 1153 verfügt über eine DD 1034 und eine LCD 1035, die später beschrieben werden. Ähnlich wie der LCD-Teil 1103 des Tochter- Bildtelefongerätes 1100, ist dieser LCD-Teil 1153 beispielsweise mit einer TFT- Aktivmatrix-LCD-Vorrichtung ausgestattet, die eine Bildschirmgröße von 1,4 Zoll hat. Der LCD-Teil 1153 ist eine TFT-Aktivmatrix-LCD-Vorrichtung mit einer Bildschirmgröße von 1,4 Zoll und mit einem hochauflösenden Farb-LCD-Feld ausgestattet, das über eine Gesamtzahl von 220 · 279 = 61.380 Pixeln verfügt, wobei jeweils drei Pixel, die den drei Primärfarben R(Rot), G(Grün) und B(Blau) entsprechen, in Deltaform angeordnet sind.
  • Eine Tastatur 1154 ist auf der Vorderseite des Gehäuses 1151 ausgebildet und gestattet es dem Benutzer, unterschiedliche Vorgänge für das Mutter- Bildtelefongerät 1150 auszuwählen und anzuweisen. Der Benutzer verwendet die Tastatur 1154, um unterschiedliche Vorgänge für das Mutter-Bildtelefongerät 1150 auszuwählen und anzuweisen.
  • Auf der einen Seite des Gehäuses 1151 befinden sich ein Netzschalter 1155 zum Ein- und Ausschalten der Hauptstromversorgung des Mutter-Bildtelefongerätes 1150 und ein Lautstärkeregler 1156, der dazu dient, die Lautstärke eines Ton einzustellen, der durch einen Kopfhörer kommt.
  • An der Vorderseite des Gehäuses 1151 befinden sich ein Kopfhöreranschluß 1157, ein Wahlschalter 1158 zum Umschalten von einer Betriebsart zur anderen, ein Abstimmknopf 1159 und eine Stromanzeigevorrichtung 1160, der den EIN- /AUS-Zustand der Hauptstromversorgung anzeigt. Der Wahlschalter 1158 schaltet von einer Betriebsart zu anderen um. Der Abstimmknopf 1159 dient dazu, die Ab stimmfrequenz zu ändern. Die Stromanzeigevorrichtung 1160 zeigt den EIN-/AUS- Zustand der Hauptstromversorgung des Mutter-Bildtelefongerätes 1150 an, der durch den Netzschalter 1155 eingerichtet wird.
  • An der Rückseite des Gehäuses 1150 befinden sich der zuvor erwähnte LINE-I/O- Anschluß 1L und der TEL-I/O-Anschluß 1T, ein Steckeranschluß 1161 zum Empfangen und Senden eines Videosignals, Steckeranschlüsse 1162 und 1163 zum Empfangen und Senden eines Tonsignals, ein VHF-Antennenanschluß 1164 zum Empfangen eines VHF-Signals, ein UHF-Antennenanschluß 1165 zum Empfangen eines UHF-Signals, ein S-Anschluß 1166 zum Empfangen und Senden eines Videosignals und ein Stromkabel (nicht gezeigt), wie es in Fig. 32 gezeigt ist. Das bedeutet die I/O-Anschlüsse 1L und 1T sind auf der Rückseite des Gehäuses 1151 derart angebracht, daß das Mutter-Bildtelefongerät 1150 zwischen die modulare Steckdose 1251 und das Telefon 1252 geschaltet (Fig. 29) und mit diesen über die modularen Kabel 1254 verbunden ist, die über die modularen Stecker 1253 verfügen.
  • Da in diesem Fall das Mutter-Bildtelefongerät 1150 unter der Vorgabe ausgebildet ist, daß es zu Hause oder dergleichen belassen wird, können der LINE-I/O- Anschluß 1L und der TEL-I/O-Anschluß 1T des Mutter-Bildtelefongerätes 1150 immer mit der Telefonleitung 1251 bzw. dem Telefon zu Hause verbunden bleiben. Durch diese Verbindung kann ein Datenaustausch zwischen dem Tochter- Bildtelefongerät 1100 und dem Mutter-Bildtelefongerät 1150 erreicht werden, indem der I/O-Anschluß dieses Tochter-Bildtelefongerätes 1100 mit einer Telefonleitung an einem entfernten Ort verbunden wird.
  • Fig. 34 ist ein Blockschaltbild, das schematisch den Aufbau des Tochter- Bildtelefongerätes 1100 aus Fig. 30 darstellt. Dieselben Bezugszeichen, die für die Schaltungselemente der dritten Ausführungsform in Fig. 21 verwendet wurden, werden in Fig. 34 benutzt, um die entsprechenden oder identischen Elemente zu kennzeichnen, so daß ihre Beschreibung nicht wiederholt wird. Die CPU 1016 gibt unterschiedliche Steuersignale über den Bus 15 an die einzelnen Abschnitte des Tochter-Bildtelefongerätes 1100 aus, um diese Abschnitte zu steuern, und läßt ein Kommunikations-Steuerprogramm entsprechend der Art der Kommunikationsleitung ablaufen, zu der eine Verbindung hergestellt werden soll. Die CPU 1016 empfängt multiplexierte Bild- und Tondaten vom Bildtelefongerät am angeschlossenen Ende, einschließlich dem Mutter-Bildtelefongerät 1150 und demoduliert diese Daten in einem MODEM-Teil 14. Die CPU 1016 trennt die demodulierten Bild- und Tondaten voneinander und sendet komprimierte Bilddaten an eine Bildkompressions/-dekompressionsschaltung 19 über den Bus 15, während sie komprimierte Tondaten an eine Tonkompressions/-dekompressionsschaltung 27 über den Bus 15 sendet. In diesem Fall kann die CPU 1016 Bild- und Tondaten, die vom Mutter-Bildtelefongerät 1150 gesendet wurden, direkt über den I/O-Anschluß 1050 empfangen, wenn sich das Tochter-Bildtelefongerät 1100 auf dem Mutter- Bildtelefongerät 1150 befindet. Weiterhin multiplexiert die CPU 1016 die komprimierten Bilddaten, die von der Bildkompressions/-dekompressionsschaltung 19 über den Bus gesendet wurden, und die komprimierten Tondaten, die von der Tonkompressions/-dekompressionsschaltung 27 über den Bus 15 gesendet wurden, und gibt die multiplexierten Bild- und Tondaten an den MODEM-Teil 14 der Bildtelefonstation 150 über den Bus 15 aus.
  • Fig. 35 ist ein Blockschaltbild, das schematisch den Aufbau des Mutter- Bildtelefongerätes 1150 aus Fig. 32 zeigt, das beinahe denselben Ausbau hat, wie das Tochter-Bildtelefongerät 1100. Eine detaillierte Beschreibung der Elemente in Fig. 35, die auf dieselbe Art und Weise gekennzeichnet sind, wie jene in Fig. 34, erfolgt unten nicht. Der I/O-Anschluß 1350 ist ein I/O-Mechanismus, der notwendige Daten von außerhalb empfängt und Daten zu einer externen Vorrichtung sendet, wie etwa zum Tochter-Bildtelefongerät 1100. Die Steuerung 1311 enthält eine CPU 1316, einen RAM 1317 und einen ROM 1318. Die CPU 1316 steuert die einzelnen Abschnitte im Mutter-Bildtelefongerät 1150 und führt ein Kommunikations- Steuerprogramm in Übereinstimmung mit dem Typ der Kommunikationsleitung, zu der eine Verbindung aufgebaut werden soll. Die CPU 1316 empfängt multiplexierte Bild- und Tondaten vom Tochter-Bildtelefongerät 1100 und demoduliert diese Daten im MODEM-Teil 1314. Anschließend trennt die CPU 1316 die demodulierten Bild- und Tondaten voneinander und sendet komprimierte Bilddaten zur Bildkompressions/-dekompressionsschaltung 1319 des Tochter-Bildtelefongerätes 1100, während sie komprimierte Tondaten zur Tonkompressions/- dekompressionsschaltung 1327 sendet. Weiterhin multiplexiert die CPU 1316 die komprimierten Bilddaten, die von der Bildkompressions/-dekompressionsschaltung 1319 des Tochter-Bildtelefongerätes 1100 gesendet wurden, und die komprimierten Tondaten, die von der Tonkompressions/-dekompressionsschaltung 1327 desselben gesendet wurden, und gibt die multiplexierten Bild- und Tondaten an den MODEM-Teil 1314 aus. Befindet sich in diesem Fall das Tochter-Bildtelefongerät 1100 auf dem Mutter-Bildtelefongerät 1150, führt die CPU 1316 eine Steuerung aus, um Daten direkt mit dem Tochter-Bildtelefongerät 1100 über den I/O- Anschluß 1350 und dem I/O-Anschluß 1050 des Gerätes 1100 auszutauschen.
  • Als nächstes wird der Betrieb der fünften Ausführungsform beschrieben.
  • Zunächst wird der Betrieb der Steuerung 11 des Tochter-Bildtelefongerätes 1100 aus Fig. 34 und der Steuerung 1311 des Mutter-Bildtelefongerätes 1150 aus Fig. 35 erläutert.
  • Ein Programm, das dem Vorgang der CPU 1016 in der Steuerung 11 zugeordnet ist, ist im ROM 18 in der Steuerung 11 gespeichert. Ein Programm, das dem Vorgang der CPU 1316 in der Steuerung 1311 zugeordnet ist, ist in ähnlicher Weise im ROM 1318 in der Steuerung 1311 gespeichert.
  • Bei der folgenden Beschreibung des Betriebs der fünften Ausführungsform wird angenommen, daß das Tochter-Bildtelefongerät 1100 Daten mit dem Mutter- Bildtelefongerät 1150 in Eigenübertragungsfunktion austauscht und daß bei zu Hause belassenem Mutter-Bildtelefongerät 1150 der Benutzer das Tochter- Bildtelefongerät 1100 weg von zu Hause trägt und dieses Gerät 1100 an einem entfernten Ort mit dem Gerät 1150 zu Hause verbindet.
  • Ist das Mutter-Bildtelefongerät 1150 abgeschaltet, sind der LINE-I/O-Anschluß 1L und der TEL-I/O-Anschluß 1T des Mutter-Bildtelefongerätes 1150 in einem Durchgangszustand miteinander verbunden. In diesem Zustand wird ein Tonsignal vom Telefon 1252 direkt an die analoge öffentliche Telefonleitung über einen Weg vom TEL-I/O-Anschluß 1T zum LINE-I/O-Anschluß 1L ausgegeben, während ein Tonsignal, das von der analogen öffentlichen Leitung eingegeben wird, direkt in das Telefon 1252 eingegeben wird, wobei es einen Weg vom LINE-I/O-Anschluß 1L zum TEL-I/O-Anschluß 1T durchläuft.
  • Ist das Mutter-Bildtelefongerät 1150 eingeschaltet, wird das Tonsignal vom Telefon 1252 in das Mutter-Bildtelefongerät 1150 vom TEL-I/O-Anschluß 1T eingegeben, vorübergehend zu einem Digitalsignal mit dem ADC 1321 konvertiert und dann durch einen vorbestimmten Kompressionsvorgang in der Tonkompressions/- dekompressionsschaltung 1327 komprimiert. Das komprimierte Signal wird dann an den Bus 1315 ausgegeben. Daraufhin wird das Tonsignal am Bus 1315 mit dem Bildsignal durch die CPU 1316 synthetisiert und das resultierende Signal durch das MODEM 1330 und die NCU 1331 des Mutter-Bildtelefongerätes 1150 moduliert, bevor es zum LINE-I/O-Anschluß 1L gesendet wird.
  • Das Eingangssignal, das durch den LINE-I/O-Anschluß 1L von der analogen öffentlichen Leitung eintrifft, wird durch des MODEM 1330 und die NCU 1331 demoduliert und das demodulierte Signal anschließend in ein Digitalsignal durch einen DSP im MODEM 1330 konvertiert. Das Digitalsignal wird an den Bus 1315 ausgegeben und in ein Bild- sowie Tonsignal durch die CPU 1316 zerlegt. Das Tonsignal wird mit der Tonkompressions/-dekompressionsschaltung 1327 dekomprimiert und daraufhin in ein Analogsignal durch den DAC 1324 konvertiert, bevor es an den TEL-I/O-Anschluß 1T ausgegeben wird.
  • Wie oben erwähnt, ist das Tochter-Bildtelefongerät 1100 durch seine Eigenschaft gekennzeichnet, Daten mit dem Mutter-Bildtelefongerät 1150 durch eine Eigensendefunktion auszutauschen. Daher erfolgt eine Beschreibung des Datenaustauschbetriebs zwischen dem Tochter-Bildtelefongerät 1100 am entfernten Ort und dem Mutter-Bildtelefongerät 1150, das zu Hause gelassen wurde, vom Standpunkt des Tochter-Bildtelefongerätes 1100.
  • Bevor ein Datenaustausch zwischen dem Tochter-Bildtelefongerät 1100 am entfernten Ort und dem Mutter-Bildtelefongerät 1150 zu Hause ausgeführt werden kann, müssen beide Bildtelefongeräte 1100 und 1150 mit einer vorbestimmten Telefonleitung verbunden sein, wobei die Telefone eingeschaltet sein müssen. Da in diesem Fall vorausgesetzt wird, daß das Mutter-Bildtelefongerät 1150 zu Hause gelassen wurde, kann das Mutter-Bildtelefongerät 1150 immer mit der Telefonleitung 1251 und dem Telefon 1252 verbunden bleiben. Mit dieser Verbindung kann ein Datenaustausch mit dem Tochter-Bildtelefongerät 1100 eingerichtet werden, indem dieses Tochter-Bildtelefongerät 1100 einfach an die Telefonleitung oder dergleichen an einem entfernten Ort angeschlossen wird.
  • Nach dem Einschalten des Mutter- und des Tochter-Bildtelefongerätes 1150 und 1100, hebt die Bedienperson den Empfänger des Telefons 1202 ab, um einen "Hörer-abgenommen"-Zustand einzustellen und wählt die Telefonnummer des gewünschten Teilnehmers. Demzufolge erzeugt die NCU 31 Wähltöne.
  • Ist die Kommunikationsleitung verbunden, werden der folgende Sendevorgang und Empfangsvorgang ausgeführt. Beim Sende- und Empfangsvorgang führen das Mutter- und Tochter-Bildtelefongerät 1150 und 1100 der fünften Ausführungsform die Büd- und Tonverarbeitung parallel aus. Aus diesem Grund wird in der folgen den Beschreibung der Sendevorgang getrennt für einen Bildempfangsvorgang und einen Tonempfangsvorgang erläutert, und die Beschreibung des Empfangsvorgang erfolgt getrennt für einen Bildempfangsvorgang und einen Tonempfangsvorgang.
  • Beim Bildsendevorgang werden Bilddaten, die mit der Kamera 1102 des Tochter- Bildtelefongerätes 1100 aufgenommen werden, über den ADC 21 in den Videospeicher 22 gespeichert und die Bilddaten im Videospeicher 22 durch einen vorbestimmten Kompressionsvorgang mit der Bildkompressions/- dekompressionsschaltung 19 komprimiert. Die komprimierten Bilddaten werden an den MODEM-Teil 14 über den Bus 15 ausgegeben und dann zum Kommunikationsbestimmungsort gesendet. Um ein Bild von sich selbst aufzunehmen (Sendebild), das auf der LCD 35 während des Gesprächs angezeigt wird, muß die Bedienperson den Bildaufnahmeschalter der Tasten 10 drücken, wodurch bewirkt wird, daß die Bilddaten im Videospeicher 23 gespeichert werden. Da die Größe eines Vollbildes von Bilddaten 211.200 Bits (etwa 25,8 Kilobytes) ist, kann der Videospeicher, sofern er über eine Kapazität von 256 Kilobytes verfügt, etwa neun bis zehn Vollbilder von Bilddaten speichern. Da ein Vollbild komprimierter Bilddaten 14.400 Bits beträgt (etwa 1,76 Kilobytes), muß der RAM 17 einen Speicherplatz von etwa 18 Kilobytes haben, um zehn Vollbilder komprimierter Bilddaten zu speichern.
  • Beim Tonsendevorgang, werden die Tondaten, die vom Empfänger des Telefons 1202 eingegeben werden, zum ADC 26 des Tochter-Bildtelefongerätes 1100 über den MODEM-Teil 1314 des Mutter-Bildtelefongerätes 1150 und die I/O-Anschlüsse 1350 und 1050 gesendet. Die Tondaten werden durch einen vorbestimmten Kompressionsvorgang mit der Tonkompressions/-dekompressionsschaltung 27 komprimiert. Die komprimierten Tondaten werden über den Bus 1315 zum MODEM 1330 im MODEM-Teil 1314 des Mutter-Bildtelefongerätes 1150 gesendet und zum Kommunikationsbestimmungsort über die NCU 1331 und den I/O-Anschluß 1L übertragen.
  • Beim Bildempfangsvorgang ermittelt der MODEM-Teil 1314 im Mutter- Bildtelefongerät 1150, ob es ein Bildempfangssignal gibt oder nicht. Gibt es ein Bildempfangssignal, werden die demodulierten Bilddaten über den I/O-Anschluß 1350 und den Bus 1315 zum Bildprozessor 1312 gesendet, wo die empfangenen Bilddaten durch die Bildkompressions/-dekompressionsschaltung 1319 dekomprimiert werden. Anschließend werden die dekomprimierten Bilddaten im Videospeicher 1323 gespeichert und über den DAC 1324 zum LCD-Teil 1153 übertragen, so daß sie auf der LCD 1335 angezeigt werden. Um das Bild des Kommunikationsteilnehmers (Empfangsbild) aufzuzeichnen, das auf der LCD 1335 während des Gesprächs angezeigt wird, muß die Bedienperson den Bildaufnahmeschalter 154 für die Bildaufnahme drücken, wodurch verursacht wird, daß die Bilddaten im Videospeicher 1323 gespeichert werden. Da die Größe eines Vollbildes von Bilddaten etwa 25,8 Kilobytes ist, kann der Videospeicher 23, sofern er über eine Kapazität von 256 Kilobytes verfügt, etwa neun bis zehn Vollbilder von Bilddaten speichern, wie es oben erwähnt wurde. Der Videospeicher 23 kann in einen Bereich für drei Vollbilder für die Sendung und einen Bereich für sieben Vollbilder zum Empfangen geteilt sein.
  • Beim Tonempfangsvorgang ermittelt der MODEM-Teil 1314 im Mutter- Bildtelefongerät 1150, ob es ein Tonempfangssignal gibt oder nicht. Gibt es ein Tonsignal, wird das demodulierte Tonsignal zum Tonprozessor 1313 gesendet. Die empfangenen Tondaten werden über den Bus 1315 zur Tonkompressions/- dekompressionsschaltung 1327 gesendet, um dekomprimiert zu werden. Anschließend werden die dekomprimierten Tondaten über die NCU 1331 im MODEM- Teil 1314 über den DAC 1329 und einen Ton an das Telefon 1202 über den I/O- Anschluß 1T ausgegeben. Die oben beschriebenen Sende- und Empfangsvorgän ge werden wiederholt, bis der Empfänger des Telefons 1202 aufgelegt wird ("Hörer-aufgelegt"-Zustand).
  • In Übereinstimmung mit der fünften Ausführungsform werden die Bild- und Tondaten, die durch den MODEM-Teil 14 des Tochter-Bildtelefongerätes 1100 komprimiert werden, gleichzeitig gesendet, wobei ein Vollbild von Bilddaten (211.200 Bits), das auf der LCD 35 angezeigt werden soll, in drei Blöcke auf der Basis des Datenkompressionsverhältnisses (etwa 7/100) in der Bildkompressions/- dekompressionsschaltung 19 und der Datentransferrate (4.800 bps) des MODEM- Teils 14 geteilt wird, wodurch die Sendung eines Bildes hoher Qualität über die analoge öffentliche Leitung ermöglicht wird. Da die LCD 35 eine Bildschirmgröße von 3 Zoll und ein Vollbild die Daten von 110 · 160 Pixeln · 12 Bits (4.096 Farben) = 211.200 hat, werden die Daten mit einem Halbbild pro drei Sekunden gesendet, wobei jedoch die Zeit für die Sendung eines Vollbildes von Bilddaten in Übereinstimmung mit einer Änderung der Pixelzahl und der Anzahl von Farben (Graustufen) je Vollbild geändert wird.
  • Es wird vorausgesetzt, daß in der normalen Betriebsart Bilddaten mit 4.096 Farben gesendet werden, während in der Hochqualitäts-Betriebsart Bilddaten mit 65.536 Farben (16 Bits) mit derselben Anzahl von Pixeln (110 · 160 Pixeln) angezeigt werden. Um Bilddaten in der Hochqualitäts-Betriebsart zu senden, wird die Größe eines Vollbildes von Bilddaten, die 110 · 160 · 16 = 281.600 Bits (etwa 34,4 Kilobytes) beträgt, zu 19.200 Bits nach einer Kompression mit 68/1.000 beim Bildkompressionsvorgang, wobei ein intermittierendes Standbild mit einem Halbbild pro Zeiteinheit gesendet wird, die man durch Dividieren von 19.200 Bits durch die Anzahl von Bits (4.800 Bits) erhält, die pro Sekunde gesendet werden können, d. h. 19.200 dividiert durch 4.800 = 4 Sekunden. In diesem Fall werden somit Bilddaten von 70.400 Bits (etwa 8,6 Kilobytes), die man durch Dividieren von 281.600 Bits mit 4 erhält, auf etwa 68/1.000 komprimiert, um zu einem Bildkode zu werden, der 4.800 Bits von Bilddaten enthält, wie es in Fig. 9 gezeigt ist.
  • Der Vorgang des Tochter-Bildtelefongerätes 1100, um mit dem Mutter- Bildtelefongerät 1150 zu kommunizieren oder der Vorgang des Mutter- Bildtelefongerätes 1150, um mit dem Tochter-Bildtelefongerät 1100 zu kommunizieren, decken sich mit dem Vorgang des Bildtelefongerätes 100 und der Bildtelefonstation 150 der ersten Ausführungsform, um mit einem anderen Bildtelefongerät zu kommunizieren, d. h. der Vorgang der in Fig. 9 bis 12 dargestellt und unter Bezugnahme auf diese Darstellungen erläutert ist.
  • Wie oben beschrieben, enthält das Bildtelefonsystem gemäß der fünften Ausführungsform das tragbare Tochter-Bildtelefongerät 1100, das über eine integrierte Telefonfunktion verfügt, Bilder hoher Qualität senden und empfangen kann, wenn es an eine Telefonleitung und ein Telefon angeschlossen ist, und aus Gründen der Kompaktheit und der Gewichtsersparnis eine LCD-Vorrichtung verwendet sowie die Mutter-Bildtelefonstation 1150, die eine Telefonfunktion und eine LCD- Vorrichtung enthält und Bild- sowie Tondaten mit dem Tochter-Bildtelefongerät 1100 über die Telefonleitung mit einer Eigensendefunktion austauschen kann. Selbst wenn sich kein Bildtelefongerät am entfernten Ort befindet, kann der Benutzer das Tochter-Bildtelefongerät 1100 dort hinbringen und als Bildtelefongerät verwenden, um mit dem Mutter-Bildtelefongerät 1150 mit einer Eigensendefunktion (wie ein Sendeempfänger) zu kommunizieren.
  • Sechste Ausführungsform
  • Fig. 36 und 37 zeigen ein Bildtelefongerät gemäß der sechsten Ausführungsform der vorliegenden Erfindung, das eine Gerätesuchfunktion enthält.
  • Zunächst wird der Aufbau der sechsten Ausführungsform beschrieben. Es werden dieselben Bezugszeichen, wie sie für die Elemente des Bildtelefongerätes in Fig. 30 verwendet wurden, für die sechste Ausführungsform benutzt, um die entspre chenden oder identischen Elemente zu kennzeichnen, so daß ihre Beschreibung im folgenden nicht wiederholt wird.
  • Fig. 36 zeigt eine Perspektivansicht eines Bildtelefongerätes mit einer eingebauten Gerätesuchfunktion und entspricht Fig. 30 der fünften Ausführungsform. In Fig. 36 hat ein Bildtelefongerät 1400 mit einer Gerätesuchfunktion ein Gehäuse 1401 in Gestalt eines horizontal länglichen, schmalen rechteckigen Kastens in derselben Größe wie jener des Tochter-Bildtelefongerätes 1100 aus Fig. 30 der fünften Ausführungsform. Eine Kamera 1102 ist am oberen linken Abschnitt des Gehäuses 1401 angebracht, um das Bild eines Zielobjektes aufzunehmen. Ein LCD-Teil 1103, eine Tastatur 1104, eine Anzeigevorrichtung 1403 und ein Summer 1404 befinden sich auf der Vorderseite des Gehäuses 1401. Die letzten beiden Elemente 1403 und 1404 informieren über einen eintreffenden Anruf von einem anderen Teilnehmer. Der LCD-Teil 1103 hat eine DD 1034 und eine LCD 1035. Die Tastatur 1402 enthält mehrere Tasten 10, die ein Benutzer verwendet, um unterschiedliche Vorgänge für das Tochter-Bildtelefongerät 1400 mit einer Gerätesuchfunktion auszuwählen und anzuweisen. Ein Teil der Tastatur 1402 dient als Schalter 1402a, der den Alarmton des Summers 1404 beendet, wenn ein Anruf vom anderen Teilnehmer durch die Gerätesuchfunktion empfangen wird. Die Anzeigevorrichtung 1403, die aus einer LED besteht, blinkt, wenn es einen eintreffenden Anruf von einem anderen Teilnehmer gibt, und blinkt weiter, so daß, selbst wenn der Anruf nicht beantwortet wurde, der Benutzer später bestätigen kann, daß es einen Anruf gab. Der Summer 1404 erzeugt einen vorbestimmten Rufton, wenn er gerufen wird, um den Benutzer über den Telefonanruf zu informieren. Ist in diesem Fall eine geräuschlose Funktion eingestellt, um einen eintreffenden Anruf allein durch das Blinken der Anzeigevorrichtung 1403 anzuzeigen, wird kein Rufton erzeugt.
  • Ein Netzschalter 1405 befindet sich auf einer Seite des Gehäuses 1401. Der Netzschalter 1405 besteht aus einem Strom-EIN-/AUS-Schalter, um alle Funktionen des Hauptkörpers des Tochter-Bildtelefongerätes 1400 mit einer Gerätesuchfunkti an in und außer Betrieb zu setzen, wie etwa die Bildempfangsfunktion und die Bildtelefonfunktion, und einem Empfangsbetriebsarten-EIN-/AUS-Schalter, der nur die Gerätesuchfunktion in Betrieb setzt, um immer einen Anruf von einem anderen Teilnehmer zu empfangen. Die Funktion des Neztschalters 1405 ist auf das EIN- /AUS-Schalten der Hauptstromversorgung und das EIN-/AUS-Schalten der Empfangsbetriebsart aufgeteilt, so daß eine Leistungsabnahme in der Empfangsbetriebsart minimiert werden kann. Es ist wichtig, daß das Tochter-Bildtelefongerät 1400 mit einer Gerätesuchfunktion zu jeder Zeit gerufen werden kann, wenn der Benutzer dieses mit sich trägt. Ist der Empfangsbetriebsart-EIN-/AUS-Schalter eingeschaltet, wird kein Strom der LCD 1035, die in großem Maße Strom verbraucht, und anderen Schaltungen mit Ausnahme des Gerätesuchteils zugeführt, wodurch der Stromverbrauch verringert wird.
  • An der Oberseite des Gehäuses sind ein Lautstärkeregler 1106 zum Einstellender Lautstärke eines Tons, ein Kopfhöreranschluß 1107, ein Wahlschalter 1108 zum Umschalten von einer Betriebsart zu anderen, ein Abstimmknopf 1109, eine Stromanzeigevorrichtung 1110a, die einen EIN-/AUS-Zustand der Hauptstromversorgung anzeigt, und eine Stromanzeigevorrichtung 1110b angebracht, die den EIN- /AUS-Zustand der Empfangsbetriebsart anzeigt, wenn die Gerätesuchfunktion verwendet wird. LEDs mit unterschiedlichen Anzeigefarben (z. B. rote und grüne LEDs) werden für diese Stromanzeigevorrichtungen 1110a und 1110b verwendet, so daß der Benutzer auf einfache Weise den Strom-EIN-AUS-Zustand durch die Farben erkennen kann.
  • Am oberen Abschnitt der Rückseite des Gehäuses 1401 befinden sich der LINE- I/O-Anschluß 1L und der TEL-I/O-Anschluß 1T sowie ein I/O-Anschluß 1111 (nicht gezeigt), der eine Datenein- und -Ausgabe über ein vorbestimmtes Kabel sicherstellt wie beim Tochter-Bildtelefongerät 1100, das in Fig. 31 gezeigt ist.
  • Am Boden des Gehäuses 1401 ist ein I/O-Anschluß 1112 vorgesehen, der mit einem I/O-Anschluß (nicht gezeigt) in einer Vertiefung im Gehäuse 1151 des Mutter- Bildteiefongerätes 1150 verbunden wird, das Bild- und Tondaten wie beim Tochter- Bildtelefongerät 1100 aus Fig. 31 senden und empfangen kann. Am Boden des Gehäuses 1401 befindet sich ein Stromversorgungsanschluß 1113, der eine Gleichspannung eines vorbestimmten Pegels dem Mutter-Bildtelefongerät 1400 mit einer Gerätesuchfunktion zu führt, wenn er mit einem Stromversorgungsanschluß (nicht gezeigt) an der Halterung 1151a des Gehäuses 1151 des Mutter- Bildtelefongerätes 1150 verbunden wird.
  • Das Mutter-Bildtelefongerät 1150, das an das Tochter-Bildtelefongerät 1400 mit einer Gerätesuchfunktion gekoppelt werden kann, kann der gleiche Typ sein, wie das Mutter-Bildtelefongerät 1150 der fünften Ausführungsform. Wenn es beispielsweise zwischen die Telefonleitung 1251 und das Telefon 1252 zu Hause geschaltet ist, tauscht das Mutter-Bildtelefongerät 1150 Bild- und Tondaten mit dem Tochter-Bildtelefongerät 1400 an einem entfernten Ort über die Telefonleitung 1251 mit Hilfe der integrierten Telefonfunktion aus. Vor dem Beginn des Datenaustausches mit dem Tochter-Bildtelefongerät 1400 an einem entfernten Ort, ist es in diesem Fall notwendig, das Tochter-Bildtelefongerät 1400 darüber zu informieren, daß eine Kommunikation bevorsteht. In der sechsten Ausführungsform wird aus diesem Grund das Tochter-BÜdtelefongerät 1400 von zu Hause gerufen, wobei die Gerätesuchfunktion des Tochter-Bildtelefongerätes 1400 zum Einsatz kommt, um einen Datenaustausch vorzubereiten. Anschließend tauscht das Tochter- Bildtelefongerät 1400 mit einer Gerätesuchfunktion Bild- und Tondaten mit dem Mutter-Bildtelefongerät 1150 über die Telefonleitung in einer Eigenübertragungsfunktion aus (d. h. ohne Miteinbeziehung eines weiteren Telefons, das zwischen das Tochter-Bildtelefongerät 1400 und das Mutter-Bildtelefongerät 1150 geschaltet ist, wie etwa ein Sendeempfänger).
  • Fig. 37 zeigt ein Blockschaltbild, das den allgemeinen Aufbau des Bildtelefongerätes mit einer Gerätesuchfunktion darstellt. Bei der Beschreibung der sechsten Ausführungsform werden dieselben Bezugszeichen, wie sie für das Bildtelefongerät 1100 der fünften Ausführungsform aus Fig. 34 verwendet wurden, benutzt, um die entsprechenden oder identischen Elemente zu kennzeichnen und so eine Wiederholung ihrer überflüssigen Beschreibung zu vermeiden. Unter Bezugnahme auf Fig. 37 enthält das Tochter-Bildtelefongerät 1400 mit Gerätesuchfunktion die Kamera 1102, den LCD-Teil 1103, eine Steuerung 11, einen Bildprozessor 12, einen Tonprozessor 13, einen MODEM-Teil 14, eine Gerätesucheinrichtung 1420 und einen I/O-Anschluß 50. Die Tastatur 1402, die Steuerung 11, der Bildprozessor 12, der Tonprozessor 13, der LCD-Teil 14, die Gerätesucheinrichtung 1420 und der I/O-Anschluß 1051 sind über den Bus 15 miteinander verbunden. Somit ist das Tochter-Bildtelefongerät 1400 mit einem Gerätesuchfunktions-Teil das Tochter- Bildtelefongerät 1100 der fünften Ausführungsform, dem die Gerätesucheinrichtung 1420 hinzugefügt ist.
  • Die Tastatur 1402 enthält mehrere Tasten 10, einschließlich dem Schalter 1402a, um den Rufton vom Summer 1404 abzuschalten. Die Bedienperson kann wahlweise unterschiedliche Vorgänge des Tochter-Bildtelefongerätes 1400 mit Gerätesuchfunktion anweisen.
  • Die Gerätesuchfunktion 1420 enthält eine Antenne 1421, einen Empfänger 1422, einen Dekoder 1423, einen ID-ROM 1424, den Schalter 1402a, eine CPU 1425, einen ROM 1426, einen RAM 1427, einen Anzeigepuffer 1428, einen Treiber 1429, eine LED 1403, den Summer 1404 und einen Zeichengenerator (CG) 1430.
  • Die Antenne 1421 empfängt ein Rufsignal, das über Funk von einer Gerätesuchfunktions-Servicefirma oder dergleichen (nicht gezeigt) gesendet wird, und gibt das Signal an den Empfänger 1422 aus. In Abhängigkeit eines intermittierenden Signals, das vom Dekoder 1423 eintrifft, empfängt der Empfänger 1422 intermittie rend das Rufsignal von der Antenne 1421, verstärkt und demoduliert das Empfangssignal und gibt das demodulierte Signal an den Dekoder 1423 aus. Der Dekoder 1423 bezieht sich auf die Inhalte des ID-ROM 1424, in dem zuvor ID- Nummern registriert wurden, um zu ermitteln, ob die Rufnummer des Rufsignals, das vom Empfänger 1422 eintrifft, mit der eigenen ID-Nummer übereinstimmt. Gibt es eine Übereinstimmung, nimmt der Dekoder 1423 den Signalempfang am Empfänger 1422 wieder auf und gibt ein Rufdetektorsignal an die CPU 1425 aus. Auf der Basis einer Anfrage von der CPU 1425 gibt der Dekoder 1423 Managementinformationen, die zusammen mit dem Rufsignal empfangen wurden, und Verarbeitungsinformationen über die Managementinformationen an die CPU 1425 aus. Der Schalter 1402a ist als eine Funktion der Tastatur 1402 in Fig. 36 vorgesehen. Der Schalter 1402a wird zu einem Unterbrechungsschalter, um den Rufton vom Summer 1401 zu unterbrechen, wenn ein eintreffendes Signal vom Summer 1404 angezeigt wird, und zu einem Nachrichtensende-Schalter, um mehrere Nachrichten in einer Reihenfolge zu senden, wenn diese Nachrichten empfangen werden.
  • Mit der Gerätesuch-CPU 1425 sind der ROM 1426, in dem unterschiedliche Steuerprogramme gespeichert sind, ein Zeitgeber, ein Eingaberegister zum Halten einer Tasteneingabe und der RAM 1427 zum Speichern der empfangenen Managementinformationen, der eingetippten Managementinformationen und dergleichen verbunden. Der verwendete RAM 1427 hat eine Speicherkapazität von beispielsweise 256 Kilobytes, einen Adreßdatenbereich, einen Termindatenbereich, einen Bereich für herkömmliche Daten (Memodaten) und einen Originaldatenbereich, der als Datentabelle eingestellt ist. Der Adreßdatenbereich speichert einen Firmennamen, einen Namen, eine Telefonnummer, eine Adresse und Memos. Der Termindatenbereich speichert Termininformationen, die Inhalte der Termine, einen Treffpunkt, einen Sendernamen und Memos. Der Memodatenbereich speichert die Empfangszeit, die Inhalte der Memos und einen Sendernamen. Der Bereich für herkömmliche Daten speichert die Empfangszeit und empfangene Daten. Als Empfangszeitpunkt werden die Zeitdaten aus einem Zeitgeber gelesen, der in der Gerätesuchvorrichtung enthalten ist, und gespeichert. Der Benutzer kann das Datenformat im Originaldatenbereich frei einstellen, wobei keine Aufteilung im Datenbereich eingestellt wird.
  • Auf der Basis unterschiedlicher Steuerprogramme, die im ROM 1426 gespeichert sind, steuert die CPU 1425 die einzelnen Abschnitte der Gerätesuchfunktions- Einrichtung 1420 in Übereinstimmung mit den Managementinformationen und den Verarbeitungsinformationen über die Managementinformationen, die vom Dekoder 1423 eingegeben werden, und ein Instruktionssignal, das durch die Tasten 10 eingegeben wird, speichert die empfangenen oder die eingetippten Managementinformationen, etc. im RAM 1427, während sie ein Summersignal an den Summer 1404 über den Treiber 1429 und ein Lichtsignal an die LED 1403 ausgibt, um anzuzeigen, daß es einen eintreffenden Anruf gibt. Weiterhin liest die CPU 1425 ein Zeichenmuster, das den empfangenen Managementinformationen oder den eingetippten Managementinformationen entspricht, aus der CG 1429 und gibt das Zeichenmuster an den Anzeigepuffer 1428 aus, um zu bewirken, daß die LCD 35 die Managementinformationen anzeigt. Der Video-Eingangsanschluß 34a und der Video-Ausgangsanschluß 34b, die in Fig. 34 gezeigt sind, sind nicht vorgesehen, um das Gerät leicht zu machen. Basierend auf den Adreßinformationen, verwaltet die CPU 1425 den Speicherbereich im RAM 1427 für Managementinformationen, die für jede Verarbeitungsbetriebsart eingestellt werden, um die Managementinformationen zu verwenden, die im RAM 1427 bei jedem Vorgang in jeder Vorgangsbetriebsart gespeichert werden sollen.
  • Der Anzeigepuffer 1428 speichert vorübergehend das Zeichenmuster, das von der CPU 1425 eingegeben wird, und gibt das Zeichenmuster an die DD 1034 des LCD-Teils 1103 zu einem gegebenen Zeitpunkt aus, um die Managementinformationen auf der LCD 1035 anzuzeigen. Der Treiber 1429 verstärkt das Summersignal von der CPU 1425, um einen Summton vom Summer 1404 zu erzeugen, und verstärkt das Lichtsignal von der CPU 1425, um die LED 1403 leuchten zu lassen.
  • Die CG 1430 erzeugt mehrere Zeichenmuster, die auf der LCD 1035 angezeigt werden sollen, und gibt die Muster an die CPU 1425 in Übereinstimmung mit einer Anfrage von der CPU 1425 aus.
  • Als nächstes wird der Betrieb der sechsten Ausführungsform erläutert.
  • Bei der folgenden Beschreibung des Betriebs wird vorausgesetzt, daß das Tochter-Bildtelefongerät 1400 mit Gerätesuchfunktion Daten mit dem Mutter- Bildtelefongerät 1150 in einer Eigensendefunktion austauscht und daß bei zu Hause belassenem Mutter-Bildtelefongerät 1150 der Benutzer das Tochter- Bildtelefongerät 1400 mit Gerätesuchfunktion von zu Hause wegträgt und dieses Gerät 1400 an einem entfernten Ort mit dem Gerät 1150 zu Hause verbindet, wie für den Fall der fünften Ausführungsform.
  • Wie oben erwähnt kann das Tochter-Bildtelefongerät 1440 mit einer Gerätesuchfunktion gemäß dieser Ausführungsform, ähnlich wie das Tochter-Bildtelefongerät 1100 der fünften Ausführungsform, Daten mit dem Mutter-Bildtelefongerät 1150 austauschen. Das Tochter-Bildtelefongerät 1100 der fünften Ausführungsform ist jedoch so ausgebildet, daß während das Tochter-Bildtelefongerät 1100 an einem entfernten Ort das Mutter-Bildtelefongerät 1150 zu Hause über den Beginn einer Bildtelefonkommunikation informieren kann, das Mutter-Bildtelefongerät 1150 zu Hause das Tochter-Bildtelefongerät 1100 an einem entfernten Ort nicht über den Beginn einer Bildtelefonkommunikation informieren kann. Das bedeutet der Benutzer muß einfach das Tochter-Bildtelefongerät 1100 an einem entfernten Ort mit der Telefonleitung oder dergleichen am entfernten Ort (das Mutter-Bildtelefongerät 1150 zu Hause ist immer mit der Telefonleitung oder dergleichen verbunden) verbinden, um eine Kommunikation von diesem Gerät 1100 zu starten, aber es gibt keine Möglichkeit, das Tochter-Bildtelefongerät 1100 am entfernten Ort von der Absicht des Benutzers zu informieren, eine Kommunikation vom Mutter- Bildtelefongerät 1150 zu beginnen.
  • Das Tochter-Bildtelefongerät 1400 mit Gerätesuchfunktion gemäß der sechsten Ausführungsform ist so ausgebildet, daß dieses Gerät 1400 an einem entfernten Ort zu jedem Zeitpunkt angerufen werden kann, um eine Bildtelefonkommunikation aufzubauen.
  • Die folgende Beschreibung erfolgt als Beispiel für den Fall, daß das Tochter- Bildtelefongerät 1400 mit Gerätesuchfunktion an einem entfernten Ort vom Mutter- Bildtelefongerät 1150 angerufen wird, um Daten auszutauschen.
  • Vor dem Datenaustausch zwischen dem Tochter-Bildtelefongerät 1400 mit Gerätesuchfunktion an einem entfernten Ort und dem Mutter-Bildtelefongerät 1150 zu Hause muß entweder der Haupschalter des Netzschalters 1405 des Tochter- Bildtelefongerätes 1400 oder der Empfangsbetriebsart-Schalter des Netzschalters 1405 eingeschaltet sein, so daß dieses Gerät 1400 einen Anruf empfangen kann. Das Mutter-Bildtelefongerät 1150 muß mit der Telefonleitung 1251 und dem Telefon 1252 zu Hause verbunden sein.
  • Um das Tochter-Bildtelefongerät 1400 an einem entfernten Ort vom Mutter- Bildtelefongerät 1150 zu Hause für den Aufbau einer Bildtelefonkommunikation anzurufen, muß das Tochter-Bildtelefongerät 1400 zunächst durch die Gerätesuchfunktion angerufen werden. Insbesondere muß der Benutzer den Empfänger des Telefons 1252 abheben, der mit dem Mutter-Bildtelefongerät 1150 verbunden ist, um den "Hörer-abgenommen"-Zustand einzustellen, und dann die Nummer des Ziel-Tochter-Bildtelefongerätes 1400 mit Gerätesuchfunktion wählen, so daß die NCU 31 die Sendung initiiert.
  • Wenn das Tochter-Bildtelefongerät 1400 mit Gerätesuchfunktion, das der Benutzer selbst trägt, ein Rufsignal empfängt, das von einem Sender einer Gerätesuchfunktions-Servicefirma oder dergleichen gesendet wird, erzeugt der Summer 1404 des Tochter-Bildtelefongerätes 1400 einen Summton, wobei die LED 1403 ebenfalls blinkt. Die Managementinformationen, die zusammen mit dem Rufsignal empfangen werden, und die Verarbeitungsinformationen über die Managementinformationen werden vorübergehend im RAM 1427 der Gerätesucheinrichtung 1420 gespeichert.
  • Der Benutzer des Tochter-Bildtelefongerätes 1400 mit Gerätesuchfunktion erfährt, daß das Gerät des Benutzers gerufen wurde, durch den Summton vom Summer 1404 und/oder das Blinken der LED 1403. Der Summton vom Summer 1404 oder das Blinken der LED 1403 wird für eine vorbestimmte Zeit oder für eine vorbestimmte Anzahl von Zeitpunkten erzeugt oder fortgesetzt, um den Benutzer über einen eintreffenden Anruf zu informieren. Drückt der Benutzer den Schalter 1402a, werden der Summton vom Summer 1404 und das Blinken der LED 1403 beendet. Obwohl der Summer 1404 und die LED 1403 durch die Betätigung des Schalters 1402a in dieser Ausführungsform deaktiviert sind, kann dasselbe durch Betätigung eines anderen Schalters durch eine einfache Modifikation möglich sein.
  • Während der Zeit von der Beendigung des Summtons vom Summer 1404 durch die Betätigung des Schalters 1402a, bis zur Einrichtung der Bildtelefonkommunikation mit dem Anrufer durch den Benutzer des Tochter-Bildtelefongerätes 1400, zeigt die LED 1103 die Nachricht vom Anrufer (z. B. die Telefonnummer des Telefons 1252, das mit dem Mutter-Bildtelefongerät 1150 verbunden ist) an, wenn der Hauptstrom-EIN/-AUS-Schalter eingeschaltet ist. Empfängt in diesem Fall der Benutzer gerade ein Fernsehprogramm, kann eine Einblendung auf dem Fernsehschirm angezeigt werden, wenn ein Einblendbetrieb im voraus festgelegt wurde.
  • Ist der Einblendbetrieb vom Benutzer nicht eingestellt, das Tochter-Bildtelefongerät 1400 als elektronische Kamera in Verwendung, oder der Hauptstrom-EIN-/AUS- Schalter ausgeschaltet (der Empfangsbetriebsart-EIN-/AUS-Schalter ist eingeschaltet), wird nichts auf dem LCD-Teil 1103 angezeigt und eine Nachricht vor übergehend im RAM 1427 der Gerätesucheinrichtung 1420 gespeichert, wobei die LED 1403 weiter blinkt.
  • Durch das Blinken der LED 1403 erfährt der Benutzer, daß es einen Anruf gab, und wenn der Anrufer bekannt ist, muß der Benutzer den Hauptstrom-EIN-/AUS- Schalter einstellen, nachdem die Verbindung mit der Telefonleitung oder dergleichen hergestellt wurde, um die Bildtelefonkommunikation zu beginnen. Ist der Anrufer unbekannt, oder möchte der Benutzer den Anrufer und den Sendeinhalt überprüfen, muß der Benutzer den Hauptstrom-EIN-/AUS-Schalter einstellen und den Schalter 1402a betätigen, um die Nachricht, die im RAM 1427 gespeichert ist, auf dem LCD-Teil 1103 anzuzeigen. Gibt es mehrere Nachrichten im RAM 1427, muß der Benutzer den Schalter 1402a jedesmal betätigen, um jede empfangene Nachricht auf dem LCD-Teil 1103 anzuzeigen.
  • Danach muß der Benutzer des Tochter-Bildtelefongerätes 1400, der angerufen wurde, das Tochter-Bildtelefongerät 1400 mit der Telefonleitung 1201 und dem Telefon 1202 am entfernten Ort verbinden oder das Gerät 1400 mit einem öffentlichen Telefon verbinden, das über einen ISDN-Anschluß verfügt, und den Wahlschalter 1108 zur Bildtelefonfunktion umschalten. Anschließend muß der Benutzer den Empfänger des Telefons 1202 abheben, um den "Hörer-abgenommen"- Zustand einzustellen, und die Telefonnummer des Anrufers wählen, so daß die NCU 31 eine Sendung initiiert.
  • Die Sende- und Empfangsvorgänge sind, wenn die Kommunikationsleitung eingerichtet ist, dieselben wie jene der ersten Ausführungsform.
  • Da das Tochter-Bildtelefongerät 1400 der sechsten Ausführungsform mit der Gerätesucheinrichtung 1420 ausgestattet ist, kann eine Kommunikation mit dem Mutter-Bildtelefongerät 1150 oder dergleichen zu Hause vom Tochter- Bildtelefongerät 1400 an einem entfernten Ort aufgebaut werden, und das Tochter- Bildtelefongerät 1400 an einem entfernten Ort kann zu jeder Zeit von mehreren Anschlüssen, einschließlich dem Mutter-Bildtelefongerät 1150 zu Hause angerufen werden, wobei der Benutzer des Tochter-Bildtelefongerätes 1400 eine Kommunikation aufbauen kann, indem er das Gerät 1400 mit der Kommunikationsleitung eines nahegelegenen, öffentlichen Telefons oder dergleichen verbindet. Selbst wenn es am entfernten Ort kein Bildtelefongerät gibt, kann der Benutzer das Tochter-Bildtelefongerät 1400 mit Gerätesuchfunktion dorthin bringen und es als Bildtelefongerät verwenden, um mit dem Mutter-Bildtelefongerät 1150 zu Hause in einer Eigensendefunktion zu kommunizieren.
  • Siebte Ausführungsform
  • Die siebte Ausführungsform wird nun unter Bezugnahme auf Fig. 38 bis 42 erläutert, die ein Bildtelefongerät gemäß der siebten Ausführungsform darstellen, das als Bildtelefongerät mit einer elektronischen Kamerafunktion als Abbildungsvorrichtung ausgebildet ist.
  • Zunächst wird der Aufbau der siebten Ausführungsform beschrieben. Die Beschreibung erfolgt unter Bezugnahme auf den Fall, daß eine herkömmliche analoge Telefonteilnehmerleitung als Kommunikationsleitung verwendet wird.
  • Fig. 38 ist eine Darstellung, die die Verbindung einer elektronischen Kamera zeigt, die mit einer Abbildungsstation ausgerüstet ist. Unter Bezugnahme auf Fig. 38 enthält die elektronische Kamera, die mit einer Abbildungsstation gemäß der siebten Ausführungsform ausgerüstet ist, eine kompakte, leichte und tragbare elektronische Kamera 2100 und eine Abbildungsstation 2150, an die die elektronische Kamera 2100 entfernbar angeschlossen werden kann, und die über eine Anzeigefunktion, um Bilddaten auf einem Heimfernsehgerät anzuzeigen, eine Druckfunktion zum Drucken von Bilddaten und eine Datenkommunikations-Funktion ein schließlich einer Telefonfunktion verfügt. Befindet sich die elektronische Kamera 2100 auf der Abbildungsstation 2150, kann diese Abbildungsstation 2150 die Funktionen der elektronischen Kamera 2100 erweitern.
  • Die Abbildungsstation 2150, auf der die elektronische Kamera 2100 angebracht ist, ist zwischen eine modulare Steckdose 2201, die mit einer analogen öffentlichen verbunden ist, und ein Telefon 2202 geschaltet und hat auf der Rückseite einen LINE-I/O-Anschluß 1L, um mit der analogen öffentlichen Telefonleitung verbunden zu werden, und einen TEL-I/O-Anschluß 1T, um mit dem Telefon 2202 verbunden zu werden. Die Steckdose 2201 und der LINE-I/O-Anschluß 1L oder der TEL-I/O- Anschluß 1T sowie das Telefon 2202 sind durch ein modulares Kabel 2204 verbunden, das an beiden Enden modulare Stecker 2203 hat. Die Abbildungsstation 2150 ist an das Fernsehgerät 2250 durch Kabel 2252 mit drei Anschlüssen verbunden, das I/O-Anschlüsse 2251 aufweist.
  • Die Details der Abbildungsstation 2150 in Fig. 38 sind nahezu dieselben, wie die Bildtelefonstation 350 in der zweiten Ausführungsform aus Fig. 14, wobei die folgenden Teile hinzugefügt sind.
  • Der untere Teil des Gehäuses 2151 ist ein Etiketten-Drucker 2151b, der Bilddaten auf ein Etikett 2180 druckt. Der Etiketten-Drucker 2151b kann Bilddaten, die in einem internen Speicher mit großer Kapazität gespeichert sind, auf das Etikett 2180 in Farbe drucken und Bilddaten von der elektronischen Kamera 2100 empfangen, wenn sie in einer Halterung 2151a der Abbildungsstation 2150 angebracht ist, und er kann die empfangenen Bilddaten auf das Etikett 2180 in Farbe drucken.
  • Die Halterung 2151a am oberen Abschnitt des Gehäuses 2151 und der Etiketten- Drucker am unteren Abschnitt desselben sind drehbar durch ein Gelenk (nicht Gezeigt) gelagert, das sich an der Hinterseite des Gehäuses 2151 befindet. Wenn die Vorderseite der Halterung 2151a angehoben wird, um die Halterung 2151a zu öff nen und die Halterung 2151a anschließend wieder zurückgeschwenkt wird, liegt das Innere des Gehäuses 2151 frei. Im Gehäuse 2151 befinden sich ein Drucker 2191 (Beschreibung folgt), der Bilddaten auf das Etikett 2180 in vollem Farbumfang drucken kann, eine Zuführeinrichtung (nicht gezeigt) mit Gummiwalzen, um das bedruckte Etikett 2180 aus dem Etiketten-Drucker 2151b zu befördern, und eine Ablage (nicht gezeigt), um mehrere unbedruckte Etiketten 2180 (z. B. 20 Etiketten) als eine Einheit aufzunehmen. Das Etikett 2180 ist ein Etikett für einen besonderen Zweck, das gesondert auf einem Etikettenpapier 2181 aufgeklebt ist, wie es in Fig. 38 gezeigt ist, wobei eine Gruppe von beispielsweise zwanzig Etiketten auf der Ablage (nicht gezeigt) abgelegt sind.
  • An der Vorderseite des Etiketten-Druckers 2151b des Gehäuses 2151 befinden sich ein Netzschalter 2152 zum Ein- und Ausschalten der Hauptstromversorgung der Abbildungsstation 2150, ein Etiketten-Auslaß 2153, aus dem das Etikettenpapier 2181, das vom Etiketten-Drucker 2180 bedruckt wurde, ausgegeben wird, und eine Klappe 2154, die angehoben werden muß, um einen Stau der Etiketten 2180 zu beheben, sofern dieser auftritt. An der Vorderseite der Halterung 2151a des Gehäuses 2151 sind mehrere Tasten 2155 angebracht, die der Benutzer verwendet, um wahlweise unterschiedliche Vorgänge einschließlich eines Etiketten- Druckvorganges in der Abbildungsstation 2150 anzuweisen, und ein Anzeigeteil 2156 zum Anzeigen des Ziel-Druckabschnittes, der durch die Betätigung der Tasten 2155 bestimmt wird, der Anzahl von Ausdrucken sowie des Druckstatus eines Etiketts, etc..
  • An der Rückseite des Gehäuses 2151 befinden sich der zuvor erwähnte LINE-I/O- Anschluß 1L und der TEL-I/O-Anschluß 1T, ein Steckeranschluß 2161 zum Empfangen und Senden eines Videosignals, Steckeranschlüsse 2162 und 2163 zum Empfangen und Senden eines Tonsignals, ein VHF-Antennenanschluß 2164 zum Empfangen eines VHF-Signals, ein UHF-Antennenanschluß 2165 zum Empfangen eines UHF-Signals, ein S-Anschluß 2166 zum Empfangen und Senden eines Vi deosignals und ein Stromkabel (nicht gezeigt). Das bedeutet die I/O-Anschlüsse 1L und 1T sind so an der Rückseite des Gehäuses 2151 angebracht, daß die Abbildungsstation 2150 zwischen die modulare Steckdose 2201 und das Telefon 2202 geschaltet und an diese mit den modularen Kabeln 2204 angeschlossen ist, die über die modularen Stecker 2203 verfügen.
  • Die I/O-Anschlüsse 2251 am einen Ende des Kabels 2252 mit drei Anschlüssen sind mit den Steckeranschlüssen 2161, 2162 und 2163 verbunden, während die I/O-Anschlüsse 2251 am anderen Ende mit externen I/O-Anschlüssen (nicht gezeigt) des Fernsehgerätes 2250 verbunden sind.
  • Da in diesem Fall die Abbildungsstation 2150 unter der Vorgabe ausgebildet ist, daß sie zu Hause oder dergleichen gelassen wird, bleiben der LINE-I/O-Anschluß 1L und der TEL-I/O-Anschluß 1T der Abbildungsstation 2150 immer mit der Telefonleitung 2251 und dem Telefon 2252 zu Hause verbunden. Die Steckeranschlüsse 2161, 2162 und 2163 der Abbildungsstation 2150 müssen mit dem Fernsehgerät 2250 zu Hause über das Kabel 2252 mit drei Anschlüssen verbunden bleiben.
  • Mit dem oben beschriebenen Aufbau und der erwähnten Verbindung, wird durch einfaches Anbringen der elektronischen Kamera 2100 an der Abbildungsstation 2150 die elektronische Kamera 2100 mit der Telefonleitung oder dergleichen über die Abbildungsstation 2150 verbunden, um einen Datenaustausch mit einer anderen Abbildungsvorrichtung sicherzustellen, die mit dieser Kamera 2100 über eine Telefonleitung oder dergleichen verbunden ist. Die Bilddaten der elektronischen Kamera 2100 können sofort auf dem Fernsehgerät 2250 mit großem Bildschirm zu Hause über die Abbildungsstation 2150 betrachtet werden. Wenn in diesem Fall die elektronische Kamera 2100 und die Abbildungsstation 2150 als Bildtelefongerät verwendet werden, kann das Bild des Kommunikationsbestimmungsortes auf dem großen Bildschirm betrachtet werden.
  • Fig. 39 ist eine Perspektivansicht der elektronischen Kamera, die mit der Abbildungsstation aus Fig. 38 ausgestattet ist. Da der schematische Aufbau der elektronischen Kamera 2100 in Fig. 39 beinahe derselbe ist, wie das Bildtelefongerät der zweiten Ausführungsform aus Fig. 15, erfolgt an dieser Stelle keine detaillierte Beschreibung desselben.
  • Fig. 40 ist ein Blockschaltbild, das den allgemeinen Aufbau der elektronischen Kamera zeigt. Da der Aufbau derselbe ist, wie jener der ersten Ausführungsform, wird er hier nicht detailliert beschrieben.
  • Fig. 41 ist ein Blockdiagramm des allgemeinen Aufbaus der Abbildungsstation. Die Abbildungsstation 2150 in Fig. 41 ist mit einem Drucker-Bildprozessor 2190 ausgestattet.
  • Fig. 42 ist ein Blockschaltbild, das den Drucker-Bildprozessor 2190 und den Drucker 2191 der Abbildungsstation 2150 aus Fig. 42 darstellt. In Fig. 42 enthält der Drucker-Bildprozessor 2190 eine Y/C-Trennschaltung 2192, einen Farbdifferenz- Wandler 2193, AlD-Wandler 2194 und 2195, einen Speicher 2196, eine digitale Schnittstelle 2197 und einen YMC-Wandler 2198. Die Y/C-Trennschaltung 2192 zerlegt ein analoges Videosignal in ein Luminanzsignal Y und in ein Farbsignal C. Der Farbdifferenz-Wandler 2193 konvertiert das Farbsignal C, das durch die Y/C- Trennschaltung 2192 getrennt wurde, zu Farbdifferenzsignalen (R-Y, B-Y). Der A/D-Wandler 2194 konvertiert das Luminanzsignal Y, das mit der Y/C- Trennschaltung 2192 getrennt wurde, zu einem Digitalsignal. Der A/D-Wandler 2195 konvertiert die Farbdifferenzsignale, die mit dem Farbdifferenz-Wandler 2193 konvertiert wurden, zu Digitalsignalen. Obwohl in diesem Fall die Datenmenge des Farbdifferenzsignals (R-Y) oder des Farbdifferenzsignals (B-Y) etwa die Hälfte der Datenmenge des Luminanzsignals Y beträgt, ist die Zeit zum Konvertieren der Farbdifferenzsignale (R-Y, B-Y) zu Digitalsignalen etwa genau so lange, wie die Zeit, die erforderlich ist, um das Luminanzsignal Y zu einem Digitalsignal im A/D- Wandler 2194 zu konvertieren. Der Speicher 2196 ist ein Halbleiterspeicher, wie etwa ein Doppelanschluß-RAM, zum Speichern von Bilddaten, die ausgedruckt werden sollen. Die digitale Schnittstelle 2197 ist eine Schnittstellenschaltung zum Konvertieren eines eintreffenden Digital-Videosignals in Daten, die im Speicher 2196 gespeichert werden können. Die digitale Schnittstelle 2197 konvertiert beispielsweise ein Digitalsignal, das in einem vorbestimmten Format eingegeben wurde, in dasselbe Format wie das Digitalsignal, das man durch die zuvor erwähnte A/D-Konvertierung des analogen Videosignals erhält, und speichert die Daten im Speicher 2196. Der YMC-Wandler 2198 konvertiert die Bilddaten, die aus dem Speicher 2196 gelesen werden, in individuelle Farbdaten Gelb Y, Magenta M und Zyan C, so daß die Bilddaten in vollem Farbumfang mit dem Drucker 2191 ausgedruckt werden können.
  • Der Drucker 2191 ist ein Etiketten-Drucker, der Bilddaten auf das Etikett 2180 auf der Basis der individuellen Farbdaten von Gelb Y, Magenta M und Zyan C druckt, die vom YMC-Wandler 2198 ausgegeben werden. Der verwendete Drucker 2191 ist ein Schmelz-Thermotransfer-Drucker, der Bilddaten in vollem Farbumfang auf ein Etikett 2180 für spezielle Verwendung mit hoher Qualität drucken kann. Wird ein Sublimations-Thermotransfer-Drucker als Drucker 2191 verwendet, kann die Bilddichte Pixel für Pixel variiert werden, um die Graustufen der Bilddaten mit hoher Wiedergabetreue auszugeben, indem die Stärke der Wärme von den einzelnen Heizelementen des Thermokopfes in geeigneter Weise gesteuert wird. Neben dem Schmelz-Thermotransfer-Drucker und dem Sublimations-Thermotransferdrucker kann ein Tintenstrahldrucker als Vollfarbdrucker verwendet werden.
  • Der Stromversorgungskreis 2175 dient als Stromversorgung, um eine vorbestimmte Spannung den einzelnen Abschnitten der Abbildungsstation 2150 zuzuführen, und zudem als Stromversorgungsadapter zum Zuführen einer Gleichspannung eines vorbestimmten Pegels zur elektronischen Kamera 2100.
  • Nun wird der Betrieb der siebten Ausführungsform beschrieben.
  • Die elektronische Kamera 2100 und die Abbildungsstation 2150 der siebten Ausführungsform sind so ausgebildet, daß der Körper der elektronischen Kamera 2100 für eine tragbare Verwendung kompakt und leicht ist und ihre Funktionen erweitert werden können, wenn die Kamera 2100 auf der Abbildungsstation 2150 zu Hause oder dergleichen angebracht ist.
  • (1) Insbesondere dient die elektronische Kamera 2100 als elektronische Standbildkamera, die mehrere Teile von Bilddaten, die mit dem Kamerateil 2102 aufgenommen werden, in komprimierter Form speichert, während die Abbildungsstation 2150 als Station dient, um die Funktionen der elektronischen Standbildkamera zu erweitern.
  • Die erweiterbaren Funktionen der Abbildungsstation 2150 können folgende drei Funktionen beinhalten:
  • a) Eine Monitorfunktion, um Bilddaten, die von der elektronischen Kamera 2100 gesendet werden, auf einem großen Bildschirm des Heimfernsehgerätes 2250 anzuzeigen, das mit der Abbildungsstation 2150 verbunden ist.
  • b) Eine Funktion, um Bilddaten, die von der elektronischen Kamera 2100 gesendet werden, in einer externen, mit großer Speicherkapazität ausgestatteten, Speichervorrichtung 2174 der Abbildungsstation 2150 zu speichern.
  • c) Eine Druckerfunktion, um Bilddaten, die von der elektronischen Kamera 2100 gesendet werden, sowie Bilddaten, die in der externen Speichervorrichtung 2174 gespeichert sind, etc. in vollem Farbumfang auf dem Etikett 2180 durch den Druckerteil 2191 im Etiketten-Drucker 2151b auszudrucken.
  • Die Abbildungsvorrichtung der siebten Ausführungsform ist zusätzlich zu den zuvor erwähnten Funktionen als elektronische Standbildkamera und als Station für die Erweiterung der Funktionen der elektronischen Standbildkamera durch die Tele fonfunktion gekennzeichnet, die durch das enthaltene MODEM und die NCU gebildet wird.
  • (2) Die erweiterbaren Funktionen der Abbildungsstation 2150, die ermöglicht werden, wenn die Telefonfunktion verwendet wird, können die folgenden Funktionen beinhalten:
  • a) Eine Stationserweiterungsfunktion, um die elektronische Kamera 2100 mit der Telefonleitung 2201 und dem Telefon 2202 über die Abbildungsstation 2150 zu verbinden.
  • b) Eine Sendefunktion, um Bilddaten, die mit dem Kamerateil 2102 der elektronischen Kamera 2100 aufgenommen und mit dem Bildprozessor 12 verarbeitet werden, zu einem Bildtelefongerät (Abbildungsvorrichtung) eines anderen angeschlossenen Teilnehmers durch die Stationserweiterungsfunktion zu senden, wobei die enthaltene Telefonfunktion verwendet wird, und um Tondaten zum Ziel- Bildtelefongerät über das angeschlossene Telefon 2202 unter Verwendung der Telefonfunktion zu senden.
  • c) Eine Bildtelefonfunktion mit einer Empfangsfunktion, um Bilddaten, die vom Ziel-Bildtelefongerät gesendet werden, unter Verwendung der Telefonfunktion zu empfangen und die Bilddaten auf dem LCD-Teil 2103 der elektronischen Kamera 2100 und dem Fernsehgerät 2250 anzuzeigen, das mit der Abbildungsstation 2150 verbunden ist, während Tondaten empfangen werden, die vom Ziel- Bildtelefongerät gesendet werden, und die Sprache vom Telefon 2202 unter Verwendung der Telefonfunktion erzeugt wird.
  • d) Eine Speicherfunktion zum Speichern der Bilddaten, die vom Ziel- Bildtelefongerät gesendet werden, in der mit einer großen Speicherkapazität ausgestatteten externen Speichervorrichtung 2174 der Abbildungsstation 2150.
  • e) Eine Druckerfunktion zum Ausdrucken von Bilddaten, die vom Ziel- Bildtelefongerät gesendet werden, auf dem Etikett 2180 in vollem Farbumfang durch den Druckerteil 2191 im Etiketten-Drucker 2151b.
  • Die elektronische Kamera 2100 ist nicht auf ein Bildtelefongerät begrenzt, so lange die Kamera 2100 über eine Funktion als Standbildkamera verfügt, um Bilddaten aufzunehmen, und die Abbildungsstation 2150 die Funktionen der elektronischen Kamera 2100 erweitern kann.
  • (3) Eine weitere Hilfsfunktion der Abbildungsstation 2150 ist eine Stromversorgungsfunktion als Stromversorgungsadapter, um eine Gleichspannung eines vorbestimmten Pegels der elektronischen Kamera 2100 zuzuführen.
  • Um die Funktionen (1), (2) und (3) zu nutzen, wenn die elektronische Kamera 2100 auf der Abbildungsstation 2150 angebracht ist, muß die Abbildungsstation 2150 angeschaltet und mit dem Fernsehgerät 250 über das Kabel 252 mit drei Anschlüssen verbunden bleiben und zwischen die Telefonleitung 2201 und das Telefon 2202 geschaltet sein.
  • Ist diese Verbindung hergestellt, gestattet ein einfaches Anbringen der elektronischen Kamera 2100 auf der Abbildungsstation eine sofortige Verfügbarkeit der zuvor erwähnten einzelnen Funktionen und eine Erweiterung der Funktionen der elektronischen Kamera 2100.
  • Zunächst wird der Betrieb der Steuerung 11 aus Fig. 40 und der Steuerung 2170 aus Fig. 41 erläutert. Der Betrieb der Steuerungen 11 und 2170 erzeugt die Bildtelefonfunktion und die Funktion der elektronischen Kamera. Ein Programm, das den Vorgängen der CPU 16 in der Steuerung 11 zugeordnet ist, ist im ROM 18 in der Steuerung 11 gespeichert. Die CPU 2171 in der Steuerung 2170 steuert die CPU 16 in der Steuerung 11, wenn die elektronische Kamera 2100 auf der Abbildungsstation 2150 angebracht ist und vorbestimmte Bedingungen erfüllt sind. Bei der folgenden Beschreibung des Betriebs dieser Ausführungsform wird vorausgesetzt, daß die elektronische Kamera 2100 auf der Abbildungsstation 2150 angebracht ist, die über das Kabel 2252 mit drei Anschlüssen an das Fernsehgerät 2250 angeschlossen und zwischen die Telefonleitung 2201 und das Telefon 2202 durch das modulare Kabel 2204 geschaltet ist.
  • Ist die elektronische Kamera 2100 abgeschaltet, sind die LINE-I/O-Anschlüsse 1L und die TEL-I/O-Anschlüsse 1T der elektronischen Kamera 2100 und der Abbildungsstation 2150 in einem Durchgangszustand verbunden. In diesem Zustand wird ein Tonsignal vom Telefon 2202 direkt an die analoge öffentliche Leitung über einen Weg vom TEL-I/O-Anschluß 1T zum LINE-I/O-Anschluß 1L ausgegeben, während ein Tonsignal, das von der analogen öffentlichen Leitung eingegeben wird, direkt in das Telefon 2202 eingegeben wird, wobei es einen Weg vom LINE- I/O-Anschluß 1L zum TEL-I/O-Anschluß 1T durchläuft.
  • Sind die elektronische Kamera 2100 und die Abbildungsstation 2150 angeschaltet, wird das Tonsignal vom Telefon 2202 in die elektronische Kamera 2100 vom TEL- I/O-Anschluß 1T eingegeben, vorübergehend in ein Digitalsignal durch den ADC 21 konvertiert und anschließend durch einen vorbestimmten Kompressionsvorgang in der Tonkompressions/-dekompressionsschaltung 27 komprimiert. Anschließend wird das komprimierte Signal an den Bus 15 ausgegeben. Daraufhin wird das Tonsignal am Bus 15 mit dem Bildsignal durch die CPU 16 synthetisiert und das resultierende Signal durch das MODEM 30 und die NCU 31 der Abbildungsstation 150 moduliert, bevor es zum LINE-I/O-Anschluß 1L gesendet wird.
  • Das Eingangssignal, das durch den LINE-I/O-Anschluß 1L von der analogen öffentlichen Leitung eintrifft, wird durch das MODEM 30 und die NCU 31 demoduliert und das demodulierte Signal anschließend zu einem Digitalsignal durch einen DSP im MODEM 30 konvertiert. Das Digitalsignal wird an den Bus 15 ausgegeben und anschließend in ein Bild- und ein Tonsignal durch die CPU 16 zerlegt. Das Tonsignal wird durch die Tonkompressions/-dekompressionsschaltung 27 dekomprimiert und dann durch den DAC 24 zu einem Analogsignal konvertiert, bevor es an den TEL-I/O-Anschluß 1T ausgegeben wird.
  • Nachdem die elektronische Kamera 2100 und die Abbildungsstation eingeschaltet sind, hebt der Benutzer den Empfänger des Telefons 2202 ab, um einen "Hörerabgenommen"-Zustand einzustellen und wählt die Telefonnummer des beabsichtigten Teilnehmers. Als Folge davon erzeugt die NCU 31 Wähltöne.
  • Der Basisbetrieb der elektronischen Kamera 2100 und der Abbildungsstation 2150 zu dem Zeitpunkt, zu dem die Kommunikationsleitung eingerichtet ist, ist nahezu derselbe wie jener der zweiten Ausführungsform, so daß nur jene Abschnitte im folgenden beschrieben werden, die für diese Ausführungsform spezifisch sind.
  • Als nächstes wird der Betrieb des Drucker-Bildprozessors 2190 aus Fig. 42 beschrieben. Der Drucker-Bildprozessor 2190 führt einen Betrieb aus, um eingegebene Bilddaten auf einem Etikett 2180 in vollem Farbumfang mit Hilfe des Druckerteils 2191 im Etiketten-Drucker 151b auszudrucken. In diesem Fall sind die eingegebenen Bilddaten, Bilddaten, die von der elektronischen Kamera 2100 gesendet wurden, Bilddaten, die in der externen Speichervorrichtung 2174 gespeichert sind, oder Daten, die von einer IC-Karte gelesen werden, wenn eine solche an das vorliegende System angeschlossen ist, zusätzlich zu einem analogen Videosignal als Videoeingabe.
  • Wird ein analoges Videosignal als Videoeingabe in den Drucker-Bildprozessor 2190 eingegeben, wie es in Fig. 42 gezeigt ist, wird das analoge Videosignal in die Y/C-Trennschaltung 2192 eingegeben, die das analoge Videosignal in ein Luminanzsignal Y und ein Farbsignal C zerlegt und das Luminanzsignal Y an den A/D- Wandler 2194 ausgibt. Der A/D-Wandler 2194 konvertiert das analoge Luminanzsignal Y in ein Digitalsignal und gibt das Digitalsingal an den Speicher 2196 zum Speichern aus. Das Farbsignal C, das durch die Y/C-Trennschaltung getrennt wurde, wird in den Farbdifferenz-Wandler 2193 eingegeben, der das Farbsignal C, das durch die Y/C-Trennschaltung 2192 getrennt wurde, zu Farbdifferenzsignalen (R- Y, B-Y) konvertiert und diese an den A/D-Wandler 2195 ausgibt. Der A/D-Wandler 2195 konvertiert die empfangenen analogen Farbdifferenzsignale (R-Y, B-Y) zu Digitalsignalen und gibt diese an den Speicher 2196 zum Speichern aus.
  • Wird eine digitales Videosignal in den Drucker-Bildprozessor 2190 eingegeben, wie für den Fall, bei dem eine IC-Karte an das vorliegende System angeschlossen ist, wird das digitale Videosignal in die digitale Schnittstelle 2197 eingegeben, die ihrerseits das digitale Videosignal zu Daten konvertiert, die im Speicher 2196 gespeichert werden können. Der Speicher 2196 speichert Bilddaten, die ausgedruckt werden sollen. Wenn eine Ausgabe vorbestimmter Bilddaten durch die CPU 2171 angewiesen wird, gibt der Speicher 2196 die spezifizierten Bilddaten an den YMC- Wandler 2198 aus. Der YMC-Wandler 2198 konvertiert die Bilddaten, die aus dem Speicher 2196 gelesen werden, zu individuellen Farbdaten, Gelb Y, Magenta M und Zyan C und gibt diese Daten an den Druckerteil 2191 aus, so daß die Bilddaten in vollem Farbumfang durch den Druckerteil 2191 ausgedruckt werden können. Der Druckerteil 2191 druckt die Bilddaten in vollem Farbumfang auf das Etikett 2180 auf der Basis der individuellen Farbdaten von Geld Y, Magenta M und Zyan C, die vom YMC-Wandler 2198 ausgegeben werden.
  • Das Etikett 2180, das in vollem Farbumfang durch den Druckerteil 2191 bedruckt wurde, wird aus dem Etiketten-Auslaß 2153 an der Vorderseite des Etiketten- Druckers 2151b ausgegeben, wie es in Fig. 38 gezeigt ist. Das Etikett 2180 kann die Gestalt eines Titelabschnittes eines Videobandes haben, auf den der Titel oder dergleichen geschrieben wird. Das Etikett 2180, das in vollem Farbumfang bedruckt wurde, kann vom Etikettenpapier 2181 abgezogen werden und auf ein Videoband als Titelblatt aufgeklebt werden.
  • Wie es oben beschrieben wurde, enthält die Abbildungsvorrichtung gemäß der siebten Ausführungsform die tragbare elektronische Kamera 2100, dessen Gehäuse 2101 in Gestalt eines schmalen rechteckigen Kastens ausgebildet ist und bei der aus Gründen der Kompaktheit und der Gewichtsersparnis ein LCD-Teil 2103 zur Anwendung kommt, sowie die Abbildungsstation 2150, die über eine integrierte Telefonfunktion verfügt, um die Funktionen der elektronischen Kamera 2100 zu erweitern. Die Abbildungsstation 2150 bleibt mit dem Fernsehgerät 2250 durch ein Kabel 252 mit drei Anschlüssen für die Video- und Audio-Ein-/Ausgabe verbunden und ist mit dem Etiketten-Drucker 2151b zum Ausdrucken von Bilddaten, der externen Speichervorrichtung 2174 zum Speichern großer Datenmengen und dem Stromversorgungskreis 2175 zum Zuführen einer Gleichspannung eines vorbestimmten Pegels zur elektronischen Kamera 2100 ausgestattet. Somit gestattet ein einfaches Anbringen der elektronischen Kamera 2100 auf der Abbildungsstation 2150 eine sofortige Verfügbarkeit dieser Funktionen und die Erweiterung der Funktionen der elektronischen Kamera 2100.
  • Insbesondere gestattet das einfache Anbringen der elektronischen Kamera 2100 auf der Abbildungsstation 2150, daß Bilddaten, die von der elektronischen Kamera 2100 gesendet werden, auf dem großen Bildschirm des Heimfernsehgerätes 2250, das mit der Abbildungsstation 2150 verbunden ist, angezeigt werden, ohne daß ein aufwendiges Anschließen jedes einzelnen Anschlusses, wie etwa unterschiedlicher I/O-Anschlüsse, notwendig ist, und daß ein bestimmtes Bild mit dem Etiketten- Drucker 2151b unverzüglich ausgedruckt wird. Auch eine Person, die mit dem Anschließen/Trennen der Anschlüsse nicht vertraut ist, kann einen sachgemäßen Anschluß herstellen, um die elektronische Kamera 2100 durch die einfache Arbeit des Anbringens der elektronischen Kamera 2100 auf der Abbildungsstation 2150 zu verwenden. Somit kann jeder die elektronische Kamera auf einfache Weise benutzen.
  • Obwohl die siebte Ausführungsform auf ein Bildtelefongerät mit einer elektronischen Kamerafunktion als Abbildungsvorrichtung abgestimmt ist, kann die siebte Ausführungsform für jedes Gerät verwendet werden, so lange es mit einer Station ausgestattet ist, die die Funktionen der tragbaren Abbildungsvorrichtung erweitert.
  • Das Kompressionsverfahren für die Bilddaten ist nicht auf den JPEG-Algorithmus beschränkt, wie er in der siebten Ausführungsform verwendet wird, sondern es können ebensogut andere Systeme, wie etwa ein Blockkodierungssystem, ein prädiktives Kodiersystem und ein orthogonales Transformations-Kodiersystem verwendet werden. Das Kompressionsystem für die Tondaten ist nicht auf den zuvor erwähnten CELP-Algorithmus beschränkt, der in der siebten Ausführungsform Anwendung findet, sondern es können ebensogut andere Systeme, wie etwa ein AD- PCM (Adaptive Differential-Impuls-Kodiermodulation) und das VSELP-System (Vectorsum Excited Linear Prediction) verwendet werden.
  • Achte Ausführungsform
  • Die achte Ausführungsform wird nun unter Bezugnahme auf Fig. 43 bis 50 beschrieben, die ein Bildtelefongerät gemäß der achten Ausführungsform zeigen, das an ein Bildtelefongerät mit einer elektronischen Kamerafunktion angepaßt ist.
  • Zu Beginn wird der Aufbau der achten Ausführungsform erläutert. Die folgende Beschreibung erfolgt unter Bezugnahme auf den Fall, daß eine herkömmliche analoge Telefonteilnehmerleitung als Kommunikationsleitung verwendet wird.
  • Fig. 43 ist eine Darstellung, die die Verbindung eines Bildtelefongerätes zeigt, das mit einer Bildtelefonstation ausgestattet ist. Unter Bezugnahme auf Fig. 43 enthält das Bildtelefongerät, das mit einer Bildtelefonstation gemäß der achten Ausführungsform ausgerüstet ist, ein kompaktes, leichtes und tragbares Bildtelefongerät 3100 und eine Bildtelefonstation 3150, an der das Bildtelefongerät 3100 abnehmbar angebracht werden kann und die über eine Datenkommunikations-Funktion einschließlich einer Anrufbeantworterfunktion verfügt. Ist das Bildtelefongerät 3100 auf der Bildtelefonstation 3150 angebracht, erweitert diese Station die Funktionen des Gerätes 3100. Die Bildtelefonstation 3150, auf der das Bildtelefongerät 3100 angebracht werden soll, ist mit einer modularen Steckdose 3201 verbunden und hat einen LINE-I/O-Anschluß 1L, um mit einer analogen öffentlichen Telefonleitung verbunden zu werden, und einen TEL-I/O-Anschluß 1T, um mit einem anderen Telefon oder einem Faxgerät (nicht gezeigt) verbunden zu werden. Die Steckdose 3201 und der LINE-I/O-Anschluß 1L sind durch ein modulares Kabel 3204 verbunden, das an beiden Enden modulare Stecker 3203 hat.
  • An der Unterseite des Gehäuses 3101 befindet sich ein I/O-Anschluß 3111, der mit einem I/O-Anschluß (nicht gezeigt) verbunden wird, der in der Vertiefung des Gehäuses 3151 der Bildtelefonstation 3150 ausgebildet ist, wie es in Fig. 43 gezeigt ist. Am Boden des Gehäuses 3101 ist ein Stromversorgungsanschluß 3112 angebracht, der eine Gleichspannung eines vorbestimmten Pegels dem Bildtelefongerät 3100 zuführt, wenn eine Verbindung zu einem Stromversorgungsanschluß (nicht gezeigt) hergestellt ist, der an einer Halterung 3151a des Gehäuses 3151 der Bildtelefonstation 3150 ausgebildet ist, wie es in Fig. 43 dargestellt ist.
  • In Fig. 43 hat die Bildtelefonstation 3150 die Form eines Telefons mit einem Hörer, wobei der obere Abschnitt ihres Gehäuses 3151 eine Telefonhalterung 3151a ist, auf der der Benutzer das Taschen-Bildtelefongerät 3100 sicher ablegt, wodurch es um einen vorbestimmten Winkel geneigt wird, um dem Benutzer eine bessere Sicht zu ermöglichen. Die Halterung 3151a hat eine Form, die etwas breiter und tiefer ist als das Gehäuses 3101 des Bildtelefongerätes 3100, so daß, wenn das Bildtelefongerät 3100 in dieser Halterung 3151a abgelegt ist, das Gerät 3100 in leichter Neigung aufrecht stehen kann. Durch Plazieren der Unterseite des Bildtelefongerätes 3100 in der Halterung 3151a des Gehäuses 3151 der Bildtelefonstation 3151 ist somit das Bildtelefongerät 3100 auf der Bildtelefonstation 3150 angebracht.
  • Am Boden der Halterung 3151a des Gehäuses 3151 befindet sich ein I/O- Anschluß (nicht gezeigt), der mit dem I/O-Anschluß 3111 verbunden wird, der an der Unterseite des Bildtelefongerätes 3100 ausgebildet ist, und ein Stromversor gungsanschluß (nicht gezeigt), der mit dem Stromversorgungsanschluß 3112 verbunden wird, der an der Unterseite des Bildtelefongerätes 3100 angebracht ist. Befindet sich das Bildtelefongerät 3100 in der Halterung 3151a des Gehäuses 3151 der Bildtelefonstation 3150, stehen ihre I/O-Anschlüsse 3111 miteinander in Eingriff, um einen Datenaustausch zwischen dem Gerät 3100 und der Station 3150 sicherzustellen. Infolge dessen kann die Bildtelefonstation 3150 Bilddaten empfangen, die vom Bildtelefongerät 3100 gesendet werden. Da die Stromversorgungsanschlüsse verbunden sind, wird weiterhin eine Gleichspannung eines vorbestimmten Pegels dem Bildtelefongerät 3100 von einem Stromversorgungskreis 175 der Bildtelefonstation 3150 zugeführt.
  • Ein Netzschalter 3152 zum Ein- und Ausschalten der Hauptstromversorgung der Bildtelefonstation 3150 ist an der rechten Seite der Halterung 3151a des Gehäuses 3151 vorgesehen, und ein Hörer 3153, der über einen Sende- und einen Empfangsteil verfügt, die im Griffteil integriert sind, befindet sich auf der linken Seite des Gehäuses 3151.
  • An der Vorderseite der Halterung 3151a des Gehäuses 3151 befinden sich Tasten 3154, die Tasten für die Bestimmung unterschiedlicher Betriebsarten der Bildtelefonstation 3150 (ein Sendeknopf, ein Empfangsknopf, eine Taste zum Einstellen einer automatischen Empfangsbetriebsart und einer Anrufbeantworter-Betriebsart) und zehn Tasten umfassen, sowie ein LCD-Teil 3155, der eine LCD oder dergleichen zum Anzeigen der Anrufernummer, der Zeit, der Gesprächsdauer, etc. enthält. Bezugszeichen "3156" ist eine Abdeckung, die die Halterung 3151a des Gehäuses 3151 der Bildtelefonstation 3150 abdeckt, wenn das Bildtelefongerät 3100 aus dieser Halterung 3151a entnommen ist.
  • Auf der Rückseite des Gehäuses 3151 befinden sich der zuvor erwähnte LINE-I/O- Anschluß 1L und der TEL-I/O-Anschluß 1T, ein Steckeranschluß 3161 zum Empfangen und Senden eines Videosignals, Steckeranschlüsse 3162 und 3163 zum Empfangen und Senden eines Tonsignals, ein VHF-Antennenanschluß 3164 zum Empfangen eines VHF-Signals, ein UHF-Antennenanschluß 3165 zum Empfangen eines UHF-Signals, ein S-Anschluß 3166 zum Empfangen und Senden eines Videosignals und ein Stromkabel (nicht gezeigt). Das bedeutet mit den I/O- Anschlüssen 1L und 1T, die auf der Rückseite des Gehäuses 3151 angebracht sind, ist die Bildtelefonstation 3150 an die Steckdose 3201 durch die modularen Kabel 3204 angeschlossen, die über die modularen Stecker 3202 verfügen, die mit dem LINE-I/O-Anschluß 1L verbunden sind. Da in diesem Fall die Bildtelefonstation 3150 unter der Vorgabe ausgebildet ist, daß sie zu Hause oder dergleichen gelassen wird, muß der LINE-I/O-Anschluß 1L der Bildtelefonstation 3150 immer mit der Telefonleitung 3201 zu Hause verbunden bleiben.
  • Die I/O-Stecker am einen Ende des Kabels mit drei Anschlüssen sind mit den Steckeranschlüssen 3161, 3162 und 3163 verbunden, während die I/O-Anschlüsse am anderen Ende mit den externen I/O-Anschlüssen eines Fernsehgerätes (nicht gezeigt) verbunden sind. Die Bildtelefonstation 3150 muß zudem immer mit dem Fernsehgerät zu Hause durch das Kabel mit drei Anschlüssen verbunden bleiben.
  • Fig. 44 ist eine Perspektivansicht des Bildtelefongerätes aus Fig. 43. In Fig. 44 hat das Bildtelefongerät 3100 ein Gehäuse 3101 in Gestalt eines horizontal länglichen, schmalen, rechteckigen Kastens und ist 65 mm hoch, 60 mm breit und 24 mm tief. Eine Kamera 3102 befindet sich am oberen linken Abschnitt des Gehäuses 3101, um das Bild eines Zielobjektes aufzunehmen. Die Kamera 3102 ist eine kompakte CCD-Kamera, die in dieselbe Richtung zeigt wie die Anzeigeoberfläche des LCD- Teils 3103. Ein LCD-Teil 3103 und eine Tastatur 31204 sind an der Vorderseite des Gehäuses 3101 vorgesehen. Der LCD-Teil 3103 hat eine DD 34 und eine LCD 35, und die Tastatur 3104 enthält mehrere Tasten 10, die eine Bedienperson verwendet, um unterschiedliche Vorgänge für das Bildtelefongerät 3100 auszuwählen und anzuweisen, wie es später unter Bezugnahme auf Fig. 46 beschrieben werden wird. Der LCD-Teil 3103 ist eine TFT-Aktivmatrix-LCD-Vorrichtung mit einer Bild schirmgröße von 1,4 Zoll und ist mit einem hochauflösenden Farb-LCD-Feld ausgestattet, das über eine Gesamtzahl von 220 · 279 = 61380 Pixel verfügt, von denen jeweils drei Pixel, die den drei Primärfarben R (Rot), G (Grün) und B (Blau) entsprechen, in Deltaform angeordnet sind. Eine Bedienperson verwendet die Tastatur 3104, um unterschiedliche Vorgänge für das Bildtelefongerät 3100 auszuwählen und anzuweisen. Ein Netzschalter 3105 befindet sich auf einer Seite des Gehäuses 3101, um die Hauptstromversorgung des Bildtelefongerätes 3100 ein- und auszuschalten.
  • An der Oberseite des Gehäuses 3101 befinden sich Lautstärkeregler 3106 zum Einstellen der Lautstärke eines Tons, ein Kopfhöreranschluß 3107, ein Wahlschalter 3108 zum Umschalten von einer Betriebsart zu anderen, ein Abstimmknopf 3109 und eine Stromanzeigevorrichtung 3110, die den EIN-/AUS-Zustand der Hauptstromversorgung anzeigt. Der Lautstärkeregler 3106 dient dazu, die Lautstärke eines Tons einzustellen, der durch einen Kopfhörer kommt, und der Wahlschalter 3108 schaltet von einer Betriebsart zur anderen um. Der Kopfhöreranschluß 3107 ist ein Anschluß, an den der Kopfhörer, der als Antennendraht dient, angeschlossen wird, und der an sich als Antennenanschluß dient. Der Abstimmknopf 3109 wird verwendet, um die Abstimmfrequenz zu ändern. Die Stromanzeigevorrichtung 3109 zeigt den EIN-/AUS-Zustand der Hauptstromversorgung des Bildtelefongerätes 3100 an, der durch den Netzschalter 3105 eingerichtet wird.
  • An der Unterseite des Gehäuses 3101 befindet sich ein I/O-Anschluß (nicht gezeigt), um mit einem I/O-Anschluß 3111 verbunden zu werden, der sich in einer Vertiefung 3151a des Gehäuses 3151 der Bildtelefonstation 3150 befindet, die später beschrieben werden wird.
  • Da das Gehäuse 3101 des Bildtelefongerätes 3100 in einer vertikal länglichen Gestalt ausgebildet und kompakt sowie leicht ist, kann das Bildtelefongerät 3100 auf einfache Weise in einer Tasche von Kleidungsstücken oder dergleichen getragen werden, wodurch die Transportfähigkeit weiter verbessert wird.
  • Die Bildtelefonstation 3150 erweitert die Funktionen des kompakten und leichten Bildtelefongerätes 3100 für eine tragbare Verwendung, wenn dieses Gerät 3100 auf der Bildtelefonstation 3150 angebracht ist. Die Bildtelefonstation 3150 hat eine Telefonfunktion, die durch das enthaltene MODEM und die NCU gebildet wird, und eine Anrufbeantworterfunktion als erweiterte Funktionen. Die Bildtelefonstation 3150 muß mit einer Telefonleitung 3201 verbunden bleiben, wie es in Fig. 43 gezeigt ist. Die Bildtelefonstation 3150 hat weiterhin einen Stromversorgungskreis 175 (gezeigt in Fig. 46) zum Zuführen einer Gleichspannung eines vorbestimmten Pegels zum Bildtelefongerät 3100. Somit erlaubt ein einfaches Anbringen des Bildtelefongerätes 3100 auf der Bildtelefonstation 3150, wie in Fig. 45 gezeigt, eine sofortige Verfügbarkeit dieser Funktionen und die Erweiterung der Funktionen des Bildtelefongerätes 3100.
  • Mit oben erwähntem Aufbau und Verbindung wird durch einfaches Anbringen des Bildtelefongerätes 3100 auf der Bildtelefonstation 3150 das Bildtelefongerät 3100 mit der Telefonleitung oder dergleichen über die Bildtelefonstation 3150 verbunden, um einen Datenaustausch mit einem anderen Bildtelefongerät sicherzustellen, das mit diesem Bildtelefongerät 3100 über eine Telefonleitung oder dergleichen verbunden ist. Die Bilddaten des Bildtelefongerätes 3100 können sofort auf dem Fernseher zu Hause über die Bildtelefonstation 3150 betrachtet werden. Wenn in diesem Fall das Bildtelefongerät 3100 und die Bildtelefonstation 3150 als Bildtelefongerät verwendet werden, kann das Bild des Kommunikationsbestimmungsortes auf dem großen Bildschirm des Fernsehers angesehen werden.
  • Fig. 46 zeigt den schematischen Aufbau des Bildtelefongerätes 3100 aus Fig. 44. Da der Aufbau beinahe derselbe ist, wie jener der ersten Ausführungsform aus Fig. 9, erfolgt hier keine detaillierte Beschreibung desselben.
  • Fig. 47 zeigt den schematischen Aufbau der Bildtelefonstation 3150 aus Fig. 43. Da der Aufbau annähernd derselbe ist, wie jener der ersten Ausführungsform aus Fig. 7, werden im folgenden nur die Unterschiede erläutert. Der Hörer 3153 hat einen Sender 3153a und einen Empfänger 3153b, die in einen Griffabschnitt integriert sind, wie es zuvor erwähnt wurde. Die Tasten 3154 enthalten Tasten zum auswählen unterschiedlicher Betriebsarten der Bildtelefonstation 3150 (Sendeknopf, Empfängerknopf, eine Taste zum Einstellen einer automatischen Empfangsbetriebsart und einer Anrufbeantworter-Betriebsart) sowie zehn Tasten und werden verwendet, um den Bildtelefonvorgang für die eingeschaltete Betriebsart festzulegen. Der LCD-Teil 3156 zeigt die Anrufernummer, die Zeit, die Gesprächsdauer, die Telefongebühren, etc. und zudem die Anrufbeantworter-Betriebsart an, wenn die Betriebsart darauf eingestellt ist.
  • Eine Steuerung 3170 enthält eine CPU 3171, einen RAM 3172 und einen ROM 3173. Die CPU 3171 steuert die einzelnen Abschnitte in der Mutter- Bildtelefonstation 3150 und führt ein Kommunikations-Steuerprogramm in Übereinstimmung mit der Art der Kommunikationsleitung aus, mit der eine Verbindung aufgebaut werden soll. Wenn sich das Bildtelefongerät 3100 auf der Bildtelefonstation 3150 befindet, empfängt die CPU 3171 multiplexierte Bild- und Tondaten vom Bildtelefongerät des Kommunikationsbestimmungsortes und demoduliert diese Daten im MODEM-Teil 3014. Anschließend trennt die CPU 3171 die demodulierten Bild- und Tondaten voneinander und sendet komprimierte Bilddaten zur Bildkompressions/-dekompressionsschaltung 3019 des Bildtelefongerätes 3100, während sie komprimierte Tondaten zur Tonkompressions/-dekompressionsschaltung 3027 desselben sendet. Der ROM 3172 ist ein Halbleiterspeicher zum Speichern des Programms, der Daten, etc., die von der CPU 3171 verwendet werden, der zu sendenden Tondaten und weiterer Daten.
  • Ein Nachrichtenspeicher 3174 ist ein Halbleiterspeicher zum Speichern von Bild- und Tondaten, die gesendet werden sollen, und einer Nachricht an den Bestim mungsort, wenn die Anrufbeantworter-Betriebsart eingestellt ist, sowie zu Speichern von Bild- und Tondaten, die von einem Bestimmungsanschluß in der Anrufbeantworter-Betriebsart gesendet werden. Eine schnelle Magnetplatten- Vorrichtung oder magnetooptische Plattenvorrichtung mit hoher Speicherkapazität, die eine große Menge von Bilddaten speichern können, eignen sich für die Verwendung als Nachrichtenspeicher 3174 anstelle des Halbleiterspeichers.
  • Nun wird der Betrieb der achten Ausführungsform beschrieben.
  • Das Bildtelefongerät 3100 und die Bildtelefonstation 3150 der achten Ausführungsform sind so ausgebildet, daß der Körper des Bildtelefongerätes 3100 für eine tragbare Verwendung kompakt und leicht ist, wobei seine Funktionen erweitert werden können, wenn das Gerät 3100 auf der Bildtelefonstation 3150 zu Hause oder dergleichen angebracht ist. Die erweiterten Hauptfunktionen sind die Telefonfunktion und die Anrufbeantworterfunktion.
  • (1) Die erweiterbaren Funktionen, die die Bildtelefonstation 3150 bereitstellen kann, wenn die Telefonfunktion verwendet wird, umfassen folgende Funktionen:
  • a) Eine Stationserweiterungsfunktion, um das Bildtelefongerät 3100 mit der Telefonleitung 2201 über die Bildtelefonstation 3150 zu verbinden.
  • b) Eine Sendefunktion, um Bilddaten, die mit der Kamera 3102 des Bildtelefongerätes 3100 aufgenommen und mit dem Bildprozessor 12 verarbeitet werden, zu einem Bildtelefongerät (Bildtelefongerät) eines anderen Teilnehmers zu senden, der durch die Stationserweiterungsfunktion angeschlossen ist, wobei die enthaltene Telefonfunktion verwendet wird, und um Tondaten vom angeschlossenen Bildtelefongerät 3100 zum Bestimmungs-Bildtelefongerät unter Verwendung der Telefonfunktion zu senden.
  • c) Eine Bildtelefonfunktion mit einer Empfangsfunktion, um Bilddaten, die vom Bestimmungs-Bildtelefongerät gesendet werden, mit Hilfe der Telefonfunktion zu empfangen und die Bilddaten auf dem LCD-Teil 3103 des Bildtelefongerätes 3100 und dem Fernsehgerät anzuzeigen, das mit der Bildtelefonstation 3150 verbunden ist, während Tondaten empfangen werden, die vom Bestimmungs- Bildtelefongerät gesendet werden, und zum Erzeugen der Sprache von der angeschlossenen Bildtelefonstation 3150 unter Verwendung der Telefonfunktion.
  • (2) Die erweiterbaren Funktionen, die Bildtelefonstation 3150 bereitstellen kann, wenn die Anrufbeantworterfunktion verwendet wird, umfassen folgende Funktionen:
  • a) Eine Stationserweiterungsfunktion, um das Bildtelefongerät 3100 mit der Telefonleitung 2201 über die Bildtelefonstation 3150 zu verbinden.
  • b) Eine Sendefunktion, um Bilddaten und Tonnachrichtendaten, die im Nachrichtenspeicher 3174 gespeichert sind, zu einem anderen Bildtelefongerät (Bildtelefongerät) eines anderen Teilnehmers zu senden, der durch die Stationserweiterungsfunktion angeschlossen ist, wobei die enthaltene Telefonfunktion zur Anwendung kommt, und um Tonnachrichtendaten zum Bestimmungs- Bildtelefongerät in der Anrufbeantworterfunktion unter Verwendung der Telefonfunktion zu senden.
  • c) Eine Bildtelefonfunktion mit einer Empfangsfunktion, um Bilddaten, die vom Bestimmungs-Bildtelefongerät gesendet werden, mit Hilfe der Telefonfunktion des Bildtelefonstation 3150 zu empfangen und die Bilddaten im Nachrichtenspeicher 3174 der Bildtelefonstation 3150 mit der Telefonfunktion zu speichern. (3) Eine weitere Hilfsfunktion der Bildtelefonstation 3150 ist eine Stromversorgungsfunktion in Form eines Stromversorgungsadapters zum Zuführen einer Gleichspannung eines vorbestimmten Pegels zum Bildtelefongerät 3100.
  • Um die Funktionen (1), (2) und (3) zu nutzen, wenn das Bildtelefongerät 3100 auf der Bildtelefonstation 3150 angebracht ist, muß die Bildtelefonstation 3150 eingeschaltet und mit der Telefonleitung 3102 verbunden bleiben.
  • Ist diese Verbindung hergestellt, gestattet das einfache Anbringen des Bildtelefongerätes 3100 auf der Bildtelefonstation 3150 eine sofortige Verfügbarkeit der einzelnen zuvor erwähnten Funktionen und die Erweiterung der Funktionen des Bildtelefongerätes 3100.
  • Zu Beginn wird der Betrieb der Steuerung 3011 aus Fig. 46 und der Steuerung 3170 aus Fig. 47 erläutert. Der Betrieb der Steuerungen 3011 und 3170 macht die Bildtelefonfunktion und die Funktion der elektronischen Kamera verfügbar. Ein Programm, das dem Vorgang der CPU 3016 in der Steuerung 3011 zugeordnet ist, ist im ROM 18 in der Steuerung 11 gespeichert. Die CPU 3017 in der Steuerung 3170 steuert die CPU 3016 in der Steuerung 3011, wenn das Bildtelefongerät 3100 auf der Bildtelefonstation 3150 angebracht ist und vorbestimmte Bedingungen erfüllt sind. Bei der folgenden Beschreibung des Betriebs der achten Ausführungsform wird vorausgesetzt, daß das Bildtelefongerät 3100 auf der Bildtelefonstation 3150 angebracht ist, die über das Kabel mit drei I/O-Anschlüssen mit dem Fernsehgerät (nicht gezeigt) und mit der Telefonleitung 3201 durch das modulare Kabel 3104 verbunden ist.
  • Ist das Bildtelefongerät 3100 abgeschaltet, sind der LINE-I/O-Anschluß 1L und der TEL-I/O-Anschluß 1T des Bildtelefongerätes 3100 und der Bildtelefonstation 3150 in einem Durchgangszustand miteinander verbunden in diesem Zustand wird ein Tonsignal vom Hörer 3153 der Bildtelefonstation 3150 direkt an die analoge öffentliche Leitung über einen Weg vom TEL-I/O-Anschluß 1T zum LINE-I/O-Anschluß 1L ausgegeben, während ein Tonsignal, das von der analogen öffentlichen Leitung eingegeben wird, direkt in die Bildtelefonstation 3150 eingegeben wird, wobei es einen Weg vom LINE-I/O-Anschluß 1L zum TEL-I/O-Anschluß 1T durchläuft.
  • Sind das Bildtelefongerät 3100 und die Bildtelefonstation 3150 eingeschaltet, wird das Tonsignal vom Hörer 3153 in das Bildtelefongerät 3100 vom TEL-I/O-Anschluß 1T eingegeben, vorübergehend durch den ADC 21 in ein Digitalsignal konvertiert und anschließend durch einen vorbestimmten Kompressionsvorgang in der Tonkompressionsl-dekompressionsschaltung 27 komprimiert. Das komprimierte Signal wird daraufhin an den Bus 15 ausgegeben. Dann wird das Tonsignal am Bus 15 mit dem Bildsignal durch die CPU 3016 synthetisiert. Das resultierende Signal wird mit dem MODEM 30 und der NCU 31 der Bildtelefonstation 3150 moduliert, bevor es zum LINE-I/O-Anschluß 1L gesendet wird.
  • Das Eingangssignal, das durch den LINE-I/O-Anschluß 1L von der analogen öffentlichen Leitung eintrifft, wird durch das MODEM 30 und die NCU 31 demoduliert. Anschließend wird das demodulierte Signal durch einen DSP im MODEM 30 in ein Digitalsignal konvertiert. Das Digitalsignal wird an den Bus 15 ausgegeben und daraufhin in ein Bild- und ein Tonsignal durch die CPU 3016 zerlegt. Das Tonsignal wird mit der Tonkompressions/-dekompressionsschaltung 27 dekomprimiert und dann mit dem DAC 24 in ein Analogsignal konvertiert, bevor es an den TEL- I/O-Anschluß 1T ausgegeben wird.
  • Nach dem Einschalten des Bildtelefongerätes 3100 und der Bildtelefonstation 3150 hebt die Bedienperson den Empfänger 3153b des Hörers 3150 ab, um einen "Hörer-abgenommen"-Zustand einzustellen und wählt die Telefonnummer des anderen Teilnehmers. Infolge dessen erzeugt die NCU 31 Wähltöne.
  • Ist die Verbindung zur Kommunikationsleitung hergestellt, werden die folgenden Sende- und Empfangsvorgänge ausgeführt. Beim Sendevorgang und beim Empfangsvorgang führen das Bildtelefongerät 3100 und die Bildtelefonstation 3150 dieser Ausführungsform die Bild- und die Tonverarbeitung parallel aus. Bei der folgenden Beschreibung wird somit der Sendevorgang getrennt für einen Bildsendevorgang und einen Tonsendevorgang und der Empfangsvorgang getrennt für einen Bildempfangsvorgang und einen Tonempfangsvorgang erläutert.
  • Beim Bildsendevorgang werden Bilddaten, die mit der Kamera 3102 aufgenommen werden, über den ADC 21 im Videospeicher 22 gespeichert, und die Bilddaten im Videospeicher 22 werden durch einen vorbestimmten Kompressionsvorgang in der Bildkompressionsl-dekompressionsschaltung 19 komprimiert. Die komprimierten Bilddaten werden an den MODEM-Teil 14 der Bildtelefonstation 3150 über den Bus 15 und die I/O-Anschlüsse 50 und 52 ausgegeben und anschließend zum Kommunikationsbestimmungsort gesendet. Um ein Bild von sich selbst (Sendebild) aufzunehmen, das während des Gesprächs auf der LCD 35 angezeigt wird, muß die Bedienperson den Bildaufnahmeschalter der Tasten 10 drücken, wodurch die Bilddaten im Videospeicher 23 gespeichert werden. Da die Datenmenge eines Vollbildes 211.200 Bits (etwa 25,8 Kilobytes) beträgt, kann der Videospeicher 23, sofern er über eine Kapazität von 256 Kilobytes verfügt, etwa neun bis zehn Vollbilder von Bilddaten speichern. Da ein Vollbild komprimierter Bilddaten 14.400 Bits (etwa 1,76 Kilobytes) beträgt, muß der RAM 17 einen Bilddaten-Speicherplatz von etwa 18 Kilobytes haben, um zehn Vollbilder von komprimierten Bilddaten zu speichern.
  • Beim Tonsendevorgang werden die Tondaten, die vom Empfänger 3153b des Hörers 3153 eingegeben werden, zum ADC 26 des Bildtelefongerätes 3100 über den MODEM-Teil 14 der Bildtelefonstation 3150 und die I/O-Anschlüsse 52 und 50 gesendet. Die Tondaten werden durch einen vorbestimmten Kompressionsvorgang mit der Tonkompressions/-dekompressionsschaltung 27 komprimiert. Die komprimierten Tondaten werden über den Bus 15 zum MODEM 30 im MODEM-Teil 14 der Bildtelefonstation 3150 gesendet und zum Kommunikationsbestimmungsort über die NCU 31 und den I/O-Anschluß 1L übertragen.
  • Beim Bildempfangsvorgang ermittelt der MODEM-Teil 14 in der Bildtelefonstation 3150, ob es ein Bildempfangssignal gibt oder nicht. Ist ein Bildempfangssignal vorhanden, werden die demodulierten Bilddaten über die I/O-Anschlüsse 50 und 52 und den Bus 15 zum Bildprozessor 12 gesendet, wo die empfangenen Bilddaten mit der Bildkompressions/-dekompressionsschaltung 19 dekomprimiert werden. Anschließend werden die dekomprimierten Bilddaten im Videospeicher 23 gespeichert und über den DAC 24 an den LCD-Teil 3103 ausgegeben, so daß sie auf der LCD 35 angezeigt werden. Die dekomprimierten Bilddaten werden zudem an das Fernsehgerät über den I/O-Anschluß 51 und das Kabel mit den drei I/O- Anschlüssen ausgegeben, um auf seinem großen Bildschirm angezeigt zu werden. Um das Bild des Kommunikationsteilnehmers (Empfangsbild) aufzunehmen, das auf der LCD 35 und dem Fernsehschirm des Fernsehers (nicht gezeigt) während des Gespräches angezeigt wird, muß die Bedienperson den Bildaufnahmeschalter 10 zum Aufnehmen eines Bildes drücken, wodurch die Bilddaten im Videospeicher 23 gespeichert werden. Da die Bilddatenmenge eines Vollbildes etwa 25,8 Kilobytes beträgt, kann der Videospeicher 23, sofern er über eine Kapazität von 256 Kilobytes verfügt, etwa neun bis zehn Vollbilder von Bilddaten speichern, wie es oben erwähnt wurde. Der Videospeicher 23 kann in einen Bereich für drei Vollbilder für das Senden und einen Bereich für sieben Vollbilder für den Empfang aufgeteilt sein.
  • Beim Tonempfangsvorgang ermittelt der MODEM-Teil 14 in der Bildtelefonstation 3150 ob es ein Tonempfangssignal gibt oder nicht. Gibt es ein Tonempfangssignal, wird das demodulierte Tonsignal zum Tonprozessor 13 gesendet. Die empfangenen Tondaten werden über den Bus 15 zur Tonkompressions/- dekompressionsschaltung 27 gesendet um dekomprimiert zu werden. Dann werden die dekomprimierten Tondaten über die NCU 31 im MODEM-Teil 14 über den DAC 29 ausgegeben und ein Ton an das Telefon 3202 über den I/O-Anschluß 1T ausgegeben.
  • Die oben beschriebenen Sende- und Empfangsvorgänge werden wiederholt, bis der Empfänger 3153b des Hörers 3153 zurückgelegt wird, um den "Höreraufgelegt"-Zustand einzustellen.
  • In Übereinstimmung mit der achten Ausführungsform bedeutet dies, die Bild- und Tondaten, die mit dem MODEM-Teil des Bildtelefongerätes 3100 komprimiert werden, werden simultan gesendet, und ein Vollbild aus Bilddaten (211.200 Bits), das auf der LCD 35 angezeigt werden soll, wird auf der Basis des Datenkompressionsverhältnisses (etwa 7/100) in der Bildkompressions/-dekompressionsschaltung 19 und der Bilddaten-Transferrate (4.800 bps) des MODEM-Teils 14 in drei Blöcke geteilt, wodurch ein Senden eines Bildes mit hoher Qualität über die analoge öffentliche Leitung gestattet wird. Da die LCD 35 eine Bildschirmgröße von 3 Zoll und ein Vollbild die Daten von 110 · 160 Pixeln · 12 Bits (4.096 Farben) = 211.200 Bits hat, werden Bilddaten mit einem Halbbild alle drei Sekunden gesendet, wobei jedoch die Zeit zum Senden eines Vollbildes von Bilddaten in Übereinstimmung mit einer Änderung der Pixelzahl und der Zahl von Farben (Graustufen) je Vollbild verändert wird.
  • Es wird vorausgesetzt, daß in der normalen Betriebsart Bilddaten mit 4.096 Farben gesendet werden, während in der Betriebsart für hohe Bildqualität Bilddaten in 65.536 Farben (16 Bits) mit derselben Anzahl von Pixeln (110 · 160 Pixeln) angezeigt werden. Um Bilddaten in der Betriebsart für hohe Bildqualität zu senden, wird die Bilddatenmenge eines Vollbildes, die 110 · 160 · 16 = 281.600 Bits (etwa 34,4 Kilobytes) beträgt, zu 19.200 Bits nach der Kompression auf etwa 68/1.000 beim Bildkompressionsvorgang komprimiert, wobei ein intermittierendes Standbild mit einem Halbbild pro Zeiteinheit gesendet wird, die man erhält, indem 19.200 Bits durch die Anzahl von Bits (4.800 Bits) geteilt wird, die pro Sekunde gesendet werden können, d. h. 19.200 dividiert durch 4.800 = 4 Sekunden. In diesem Fall werden somit Bilddaten von 70.400 Bits (etwa 8,6 Kilobytes), die man durch Dividieren von 281.600 Bist durch 4 erhält, auf etwa 68/1.000 komprimiert, um zu einem Bildkode zu werden, der 4.800 Bits von Bilddaten enthält.
  • Der Vorgang des Bildtelefongerätes 3100, um mit der Bildtelefonstation 3150 zu kommunizieren, oder der Vorgang des Mutter-Bildtelefongerätes 3150, um mit dem Tochter-Bildtelefongerät 3100 zu kommunizieren, entsprechen dem Vorgang des Bildtelefongerätes 100 und der Bildtelefonstation 150 der ersten Ausführungsform, um mit einem anderen Bildtelefongerät zu kommunizieren, d. h. die Vorgänge, die in Fig. 9 bis 12 dargestellt sind und unter Bezugnahme auf diese Darstellungen beschrieben sind.
  • Nun wird der Betrieb der Anrufbeantworterfunktion beschrieben.
  • Fig. 48 bis 50 sind Flußdiagramme für die Erläuterung der Vorgänge des Bildtelefongerätes 3100 und der Bildtelefonstation 3150 in der Anrufbeantworter- Betriebsart.
  • Fig. 48 zeigt ein Flußdiagramm für die Erläuterung eines Betriebs zum Einstellen der Bild-/Tonaufzeichnung einer Nachricht. Zunächst wird in Schritt 31 ermittelt, ob der Ton-/Bild-Aufnahmeknopf auf EIN gestellt ist oder nicht. Ist der Ton-/Bild- Aufzeichnungsknopf auf EIN gestellt, schreitet der Ablauf zur normalen Betriebsart (Schritt S32) fort, und wenn der Ton-lBild-Aufnahmeknopf auf EIN gestellt ist, wird in Schritt S33 ermittelt, ob das System in Bereitschaft ist oder nicht. Das bedeutet, wenn der Ton-/Bild-Aufnahmeknopf auf EIN gestellt ist, dies jedoch nicht in einer Bereitschafts-Betriebsart, wird die Ton-/Bildaufzeichnung der Nachricht ausgeführt. Im Bereitschaftszustand kehrt der Ablauf zur vorherigen Arbeit zurück, um den Bereitschafts-Vorgang (Schritt S34) auszuführen. Ist der Bereitschaftszustand nicht gegeben, werden der Bildprozessor 12 für eine Bildkompression in Schritt S35 und der Tonprozessor 13 für eine Tonkompression in Schritt S36 vorbereitet. Anschließend wird in Schritt S37 ein Start-Pilotsignal erzeugt, um die Bild- /Tonaufzeichnung in Schritt S38 zu beginnen. Die Zeit für die Ton- /Bildaufzeichnung nach der Erzeugung des Start-Pilotsignals ist auf etwa 15 bis 20 Sekunden eingestellt, in der eine Person, die die Anrufbeantworter-Betriebsart einstellen möchte, vor der Kamera 3102 steht, um ihr oder sein Bild aufzunehmen, während sie oder er eine Sprachnachricht aufzeichnet.
  • In Schritt S39 wird ermittelt, ob die Ton-/Bildaufzeichnung abgeschlossen ist oder nicht. Ist die Ton-/Bildaufzeichnung nicht abgeschlossen, wird in Schritt S40 ermittelt, ob eine vorbestimmte Zeit seit der Ton-/Bildaufzeichnung vergangen ist oder nicht, wodurch eine Zeitsperre verursacht wird, die einen Weg darstellt, um den Datenüberlauf des Aufzeichnungsmediums zu erfassen. Ist die vorbestimmte Zeit noch nicht vergangen, kehrt der Ablauf zu Schritt S39 zurück, um zu ermitteln, ob die Ton-/Bildaufzeichnung vollendet ist. Ist die Ton-/Bildaufzeichnung vollendet, schreitet der Ablauf zu Schritt S41 fort, bei dem ein Ende-Pilotsignal aufgezeichnet wird, worauf er zu Schritt S42 fortschreitet, um diese Routine zu beenden.
  • Fig. 49 zeigt ein Flußdiagramm zum Erläutern des Empfangsvorganges. Zunächst wird in Schritt S51 ermittelt, ob ein Klingelsignal erfaßt wird oder nicht. Wird ein Klingelsignal erfaßt, wird anschließend in Schritt S52 ermittelt, ob die Bedienperson den "Hörer-abgenommen"-Zustand eingestellt hat oder nicht. Hat die Bedienperson den "Hörer-abgenommen"-Zustand eingestellt, wird in Schritt S53 der normale Vorgang (siehe Fig. 9 bis 12) ausgeführt. Hat die Bedienperson den "Hörerabgenommen"-Zustand noch nicht eingestellt, wird es als notwendig angesehen, die Anrufbeantworterfunktion zu verwenden, und es wird in Schritt S54 ermittelt, ob die Klingel für eine vorbestimmte Zahl geläutet hat (z. B. fünf mal). Ist die Anzahl der Klingelsignale unter der vorbestimmten Anzahl, kehrt der Ablauf zu Schritt S52 zurück.
  • Erreicht die Anzahl der Klingelsignale den vorbestimmten Wert, tritt der Ablauf in die Anrufbeantworter-Betriebsart in Schritt S53 ein, wobei eine Gebührenrechnung wie im normalen "Höreraufgelegt"-Zustand beginnt. Ist die Betriebsart nicht die Anrufbeantworter-Betriebsart, läutet es weiter.
  • In der Anrufbeantworter-Betriebsart wird zunächst in Schritt S56 eine zuvor aufgezeichnete Nachricht gesendet und der Anschluß des Anrufers in Schritt S57 erfaßt. Die zuvor aufgezeichnete Nachricht kann in diesem Fall lauten: "Ich bin gerade außer Haus. Als Benutzer eines Bildtelefongerätes drücken Sie bitte den Videoknopf. Als Benutzer eines herkömmlichen Telefongerätes warten Sie bitte einen Augenblick." Da es für die Empfängerseite nicht möglich ist, zu unterscheiden, ob der Anrufer ein Bildtelefongerät oder ein herkömmliches Telefon ist, wird eine derartige zuvor aufgezeichnete Nachricht zum Anrufer gesendet, so daß das Bildtelefongerät vom herkömmlichen Telefon beim Empfangen eines Video-EIN-Signals vom Anrufer unterschieden werden kann.
  • In Schritt S58 wird durch die Sendung des Video-EIN-Signals vom Anrufer ermittelt, ob der Anschluß des Anrufers ein Bildtelefongerät ist. Der Vorgang zweigt entweder zu Schritt S59 oder S65 ab, je nach dem ob der Anschluß des Anrufers ein Bildtelefongerät ist oder nicht.
  • Ist der Anschluß des Anrufers kein Bildtelefongerät (d. h. ein herkömmliches Telefon), tritt der Vorgang in Schritt S59 in die normale Kommunikations-Betriebsart in der Anrufbeantworter-Betriebsart ein, wird in Schritt S60 eine Tonwiedergabe ausgeführt und beginnt eine Tonaufzeichnung in Schritt S61. Dann wird ein anwendungsabhängiger Vorgang (Beschreibung folgt unter Bezugnahme auf Fig. 50), wie etwa Fernsteuerung in Schritt S62 ausgeführt. Im nachfolgenden Schritt S63 wird ermittelt, ob der Anrufer die Leitung unterbrochen hat oder eine vorbestimmte Zeit verstrichen ist, so daß eine Zeitsperre aufgetreten ist. Ist eine Leitungsunterbrechung durch den Anrufer oder eine Zeitsperre aufgetreten, schreitet der Ablauf zu Schritt S64 fort, um diese Routine zu beenden. Ist andererseits keine Leitungsunterbrechung durch den Anrufer oder keine Zeitsperre aufgetreten, kehrt der Ablauf zu Schritt S62 zurück und der anwendungsabhängige Vorgang wird wiederholt, bis die Leitungsunterbrechung durch den Anrufer oder eine Zeitsperre tatsächlich auftritt.
  • Ist der Anschluß des Anrufers ein Bildtelefongerät, tritt der Ablauf in die spezielle Kommunikations-Betriebsart für ein Bildtelefongerät in der Anrufbeantworter- Betriebsart in Schritt S65 ein, wird eine Ton-/Bildwiedergabe in Schritt S66 ausgeführt und beginnt eine Ton-/Bildaufzeichnung in Schritt S67. Anschließend wird ein anwendungsabhängiger Vorgang (Beschreibung folgt unter Bezugnahme auf Fig. 50), wie etwa eine Fernsteuerung, in Schritt S68 ausgeführt. Im nachfolgenden Schritt S69 wird ermittelt, ob der Anrufer die Telefonleitung unterbrochen hat oder ob eine vorbestimmte Zeit verstrichen ist, so daß eine Zeitsperre aufgetreten ist. Ist eine Leitungsunterbrechung durch den Anrufer oder eine Zeitsperre aufgetreten, schreitet der Ablauf zu Schritt S70 fort, um diese Routine zu beenden. Ist andererseits keine Leitungsunterbrechung durch den Anrufer oder keine Zeitsperre aufgetreten, kehrt der Ablauf zu Schritt S68 zurück und der anwendungsabhängige Vorgang wird wiederholt, bis die Leitungsunterbrechung oder eine Zeitsperre tatsächlich auftritt.
  • Fig. 50 zeigt ein Flußdiagramm, das den Betrieb eines anwendungsabhängigen Vorgangs zeigt, der den zuvor erwähnten Schritten S62 und S69 in Fig. 49 entspricht. Dieses Programm beginnt, wenn der Ablauf zu Schritt S62 oder S69 kommt. In Schritt S71 wird zunächst ermittelt, ob ein DTMF-Ton (Dualton- Multifrequenz) erfaßt wird oder nicht. Wird kein DTMF-Ton erfaßt, wird beurteilt, daß der Vorgang nicht mit diesem anwendungsabhängigen Vorgang verbunden ist, und der Ablauf schreitet in Schritt S72 zum nächsten Vorgang fort. Der DTMF-Ton wird durch eine DTMF-Schaltung (nicht gezeigt) erzeugt, wenn es eine Information bezüglich des Drückens einer Wähltaste gibt. Wenn der DTMF-Ton erfaßt wird, wird in Schritt S73 eine Nachricht wiedergegeben oder eine Nachricht in Schritt S64 aktualisiert, oder andere unterschiedliche Steuerungen ausgeführt, bevor der Ablauf zu Schritt S71 zurückkehrt. Durch den anwendungsabhängigen Vorgang kann eine Fernsteuerung ausgeführt werden, um den Anrufbeantworter beispielsweise von einem öffentlichen Telefon anzurufen und einen vorbestimmten Knopf zu drücken, um den Raum zu überwachen und eine aufgezeichnete Nachricht abzuhören.
  • Wie oben beschrieben, enthält das Bildtelefongerät gemäß dieser Ausführungsform das tragbare Bildtelefongerät 3100, bei dem aus Gründen der Kompaktheit und der Gewichtsersparnis der LCD-Teil 3103 zur Anwendung kommt, und die Bildtelefonstation 3150, auf der das Bildtelefongerät 3100 abnehmbar angebracht werden kann, und die über die integrierte Anrufbeantworterfunktion verfügt, um die Funktionen des Bildtelefongerätes 3100 zu erweitern. Die Bildtelefonstation enthält den Hörer (Sender und Empfänger) 3153, die Tastatur 3154 mit Tasten zum Einstellen der Anrufbeantworterfunktion, den LCD-Teil 3155 zum Anzeigen des Zustandes der Anrufbeantworter-Betriebsart, die Steuerung 3170, den Nachrichtenspeicher 3174 zum Speichern von Bild- und Tondaten, die als Nachricht zu einem Anrufer in der Anrufbeantworter-Betriebsart gesendet werden sollen, und zum Speichern von Bild- und Tondaten, die vom Anrufer in der Anrufbeantworter- Betriebsart gesendet werden, den MODEM-Teil 14, den I/O-Anschluß 52 und den Stromversorgungskreis 3175 zum Zuführen einer Gleichspannung eines vorbestimmten Pegels zum Bildtelefongerät 3100. Die Steuerung 3170 führt den Anrufbeantworter-Vorgang aus, der in Fig. 48 bis 50 dargestellt ist, so daß ein einfaches Anbringen des Bildtelefongerätes 3100 auf der Bildtelefonstation 3150 eine unverzügliche Nutzung der Anrufbeantworterfunktion erlaubt und eine Nachricht zum Anrufer gesendet wird und Bild- sowie Tondaten, die vom Anrufer gesendet werden, mit Hilfe der Anrufbeantworterfunktion empfangen und aufgezeichnet werden, selbst wenn der Benutzer nicht zu Hause ist.
  • Obwohl die achte Ausführungsform für ein Bildtelefongerät mit einer elektronischen Kamerafunktion eingerichtet ist, kann die achte Ausführungsform für jede Bildtelefonstation verwendet werden, auf der ein tragbares Bildtelefongerät angebracht werden kann, und die mit der Anrufbeantworterfunktion ausgestattet ist. Das Kompressionsverfahren für die Bilddaten ist nicht auf den JPEG-Algorithmus beschränkt, wie er in dieser Ausführungsform zur Anwendung kommt, sondern es können ebensogut andere Systeme verwendet werden, wie etwa ein Blockkodiersystem, ein prädiktives Kodiersystem und ein orthogonales Transformations- Kodiersystem. Das Kompressionsverfahren für die Tondaten ist nicht auf den zuvor erwähnten CELP-Algorithmus beschränkt, der in dieser Ausführungsform verwendet wird, sondern es können ebensogut andere Systeme verwendet werden, wie etwa das AD-PCM-System und das VSELP-System.

Claims (7)

1. Bilddatenübertragungssystem, verbunden mit einem weiteren Bilddatenübertragungssystem über eine Telephonleitung, enthaltend ein erstes, tragbares Gerät (100), ein zweites Gerät (150) sowie eine Stromversorgung für die Stromversorgung des ersten, tragbaren Gerätes (100), wobei das erste, tragbare Gerät (100) enthält:
eine Bildaufnahmeeinrichtung (102) zum Aufnehmen von Bilddaten;
eine Anzeigeeinrichtung (103) zum Anzeigen einer der Bilddaten von der Bildaufnahmeeinrichtung (102) und der Daten, vom dem anderen Bilddatenübertragungssystem übertragen werden;
eine Stimmeingabeeinrichtung (26, 50) zum Eingeben von Stimmdaten;
eine Stimmausgabeeinrichtung (29, 50) zum Ausgeben von Stimmdaten; und
das zweite Gerät enthält:
eine Stromversorgung (175);
einen ersten Anschluß (1L) zum Anschließen des zweiten Gerätes (150) an eine Telephonleitung;
einen zweiten Anschluß (1T) zum Anschließen des zweiten Gerätes an ein Telephon (202); und
eine Modemeinrichtung (14, 30) zum Modulieren der Bilddaten von der Bildaufnahmeeinrichtung (102) des ersten, tragbaren Gerätes (100) sowie der Stimmdaten, die durch die Stimmeingabeeinrichtung (26, 50) des ersten, tragbaren Gerätes (100) eingegeben werden, und zum Übertragen der modulierten Daten zur Telephonleitung, sowie zum Demodulieren der Bild- und Stimmdaten, die von dem anderen Bilddatenübertragungssystem durch die Telephonleitung übertragen werden;
wobei das erste und das zweite Gerät elektrisch und mechanisch voneinander trennbar sind,
dadurch gekennzeichnet, daß
das erste, tragbare Gerät (100) eine Speichereinrichtung (17) zum Speichern der Bilddaten von der Bildaufnahmeeinrichtung (102) sowie von Bilddaten, die von dem anderen Bilddatenübertragungssystem übertragen werden, und eine Batterie (511) enthält, und dadurch, daß
i) wenn das erste, tragbare Gerät (100), das zweite Gerät (150) und das Telephon (202) miteinander verbunden sind, die Bilddaten von der Bildempfangseinrichtung (102) oder die Bilddaten von dem anderen Bilddatenübertragungssystem, die vom zweiten Gerät (150) empfangen werden, auf der Anzeigeeinrichtung (103) des ersten, tragbaren Gerätes (110) angezeigt werden, wobei das erste, tragbare Gerät (100) von der Stromversorgung (175) des zweiten Gerätes (150) versorgt wird, und
ii) wenn das erste, tragbare Gerät (100) vom zweiten Gerät (150) getrennt ist, die Bilddaten von der Bildaufnahmeeinrichtung (102) oder die Bilddaten, die in der Speichereinrichtung (17) des ersten, tragbaren Gerätes (100)gespeichert sind, auf der Anzeigeeinrichtung (103) des ersten, tragbaren Gerätes (100) angezeigt werden, während das erste tragbare Gerät (100) mit einer Batterie betrieben wird.
2. System nach Anspruch 1,
dadurch gekennzeichnet, daß
die Stimmeingabeeinrichtung (26, 50) des ersten, tragbaren Gerätes (100) Stimmdaten von einem Senderempfänger des Telephons (202) über das zweite Gerät (150) empfängt; und
die Stimmausgabeeinrichtung (29, 50) des ersten tragbaren Gerätes (100) bewirkt, daß ein Empfänger des Telephons (202) die Stimmdaten, die von dem anderen System übertragen werden, durch die Telephonleitung ausgibt.
3. System nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß das zweite Gerät (150) enthält:
eine Einrichtung (2161 bis 2163) zum Anschließen an ein Heimfernsehgerät; und
eine Einrichtung (158, 163) zum Anzeigen der Bilddaten, von der Bildaufnahmeeinrichtung (102) und/oder der Bilddaten des anderen Systems, die durch die Telephonleitung übertragen werden, auf dem Heimfernsehgerät.
4. System nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß das zweite Gerät (3150) weiterhin einen Anrufbeantworter enthält.
5. System nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß das erste tragbare Gerät (100) weiterhin einen Fernsehempfänger (36) enthält.
6. System nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß das zweite Gerät (150) weiterhin einen Drucker (2191) enthält.
7. System nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die Batterie im ersten, tragbaren Gerät (100) eine wiederaufladbare Batterie (511) ist, die von der Stromversorgung (175) des zweiten Gerätes (150) aufgeladen wird, wenn das erste, tragbare Gerät (100) und das zweite Gerät (150) miteinander verbunden sind.
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