DE69426207T2 - Verfahren zum herstellen funktionalisierter alkyllithium-verbindungen - Google Patents

Verfahren zum herstellen funktionalisierter alkyllithium-verbindungen

Info

Publication number
DE69426207T2
DE69426207T2 DE69426207T DE69426207T DE69426207T2 DE 69426207 T2 DE69426207 T2 DE 69426207T2 DE 69426207 T DE69426207 T DE 69426207T DE 69426207 T DE69426207 T DE 69426207T DE 69426207 T2 DE69426207 T2 DE 69426207T2
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
halide
butyldimethylsilyloxy
process according
carbon atoms
propyl
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Expired - Fee Related
Application number
DE69426207T
Other languages
English (en)
Other versions
DE69426207D1 (de
Inventor
Anthony Schwindeman
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
FMC Corp
Original Assignee
FMC Corp
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by FMC Corp filed Critical FMC Corp
Publication of DE69426207D1 publication Critical patent/DE69426207D1/de
Application granted granted Critical
Publication of DE69426207T2 publication Critical patent/DE69426207T2/de
Anticipated expiration legal-status Critical
Expired - Fee Related legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • CCHEMISTRY; METALLURGY
    • C07ORGANIC CHEMISTRY
    • C07FACYCLIC, CARBOCYCLIC OR HETEROCYCLIC COMPOUNDS CONTAINING ELEMENTS OTHER THAN CARBON, HYDROGEN, HALOGEN, OXYGEN, NITROGEN, SULFUR, SELENIUM OR TELLURIUM
    • C07F7/00Compounds containing elements of Groups 4 or 14 of the Periodic Table
    • C07F7/02Silicon compounds
    • C07F7/08Compounds having one or more C—Si linkages
    • C07F7/18Compounds having one or more C—Si linkages as well as one or more C—O—Si linkages
    • C07F7/1804Compounds having Si-O-C linkages
    • C07F7/1872Preparation; Treatments not provided for in C07F7/20
    • C07F7/1892Preparation; Treatments not provided for in C07F7/20 by reactions not provided for in C07F7/1876 - C07F7/1888

Landscapes

  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Organic Chemistry (AREA)
  • Chemical Kinetics & Catalysis (AREA)

Description

  • Gegenstand der vorliegenden Erfindung ist ein verbessertes Verfahren zum Herstellen funktionalisierter Alkyllithium- Verbindungen der Formel R¹R²R³SiORLi.
  • Funktionalisierte Organolithium-Verbindungen wurden seit einiger Zeit in organischen Synthesereaktionen verwendet, und wurden in jüngerer Zeit als Initiatoren in einer anionischen Polymerisation olefinischer Monomere verwendet.
  • GB-A-2,241,239 beschreibt die Herstellung von Initiatoren der Formel R¹R²R³SiOALi, worin R¹, R² und R³ aliphatische und aromatische Radikale sind und A eine Kohlenwasserstoff- Brückengruppe ist. Dieses Patent empfahl die Verwendung eines stöchiometrischen Lithiumüberschusses von 1,5 bis 6, ein Überschuss von 6 wurde in den Beispielen zur Erlangung hoher Ausbeuten verwendet. Reaktionstemperaturen unter 50ºC wurden eingesetzt, weil bei über 40ºC unerwünschte Nebenprodukte beobachtet wurden.
  • Die vorliegende Erfindung sieht ein Verfahren zur Herstellung funktionalisierter Alkyllithium-Verbindungen durch Reagieren von Lithiummetall mit einer feinen Teilchengröße von nicht mehr als 300 um einer durchschnittlichen Teilchengröße mit einem Organosiloxyalkylhalogenid der Formel R¹R²R³SiORX vor, worin R¹, R² und R³ unabhängig aus Alkylgruppen ausgewählt werden, die 1 bis 10 Kohlenstoffatome enthalten, und Arylgruppen, die 6 bis 10 Kohlenstoffatome enthalten, R aus Alkylgruppen ausgewählt wird, die 1 Kohlenstoffatom bis 8 Kohlenstoffatome enthalten, entweder geradkettig oder durch Alkyl- oder Arylgruppen substituiert, X aus Chlor und Brom ausgewählt wird, die Reaktionstemperatur über 50ºC liegt, das Reaktionsmedium ein Kohlenwasserstoff-Lösungsmittel ist und die Reaktion in einer inerten Atmosphäre durchgeführt wird.
  • Die Verbindungen der Formel R¹R²R³SiORX werden in Kohlenwasserstoff-Lösung aus dem entsprechenden Haloalkohol, HORX, hergestellt, worin R und X die oben zugeschriebenen Bedeutungen haben, die mit einem Triorganosilylhalogenid der Formel R¹R²R³SiX zur Reaktion gebracht wird, worin R¹, R² und R³ die oben zugeschriebenen Bedeutungen haben und X das gleiche oder ein anderes Halogen sein kann, bevorzugt aber Chlor ist.
  • Zu den in der praktischen Ausführung dieser Erfindung nützlichen Triorganosilyloxyhalogeniden zählen diejenigen, sind aber nicht beschränkt darauf, die eine t- Butyldimethylsilyl-, Trimethylsilyl- oder Dimethylphenylsilyl-Gruppe und dergleichen enthalten, die Folgendes einschließt, aber nicht beschränkt darauf ist: 6- (t-Butyldimethylsilyloxy)-1-hexylhalogenid, 3-(t- Butyldimethylsilyloxy)-2, 2-dimethyl-1-propylhalogenid, 3- (t-Butyldimethylsilyloxy)-1-propylhalogenid, 4-(t- Butyldimethylsilyloxy)-1-butylhalogenid, 3-(t- Butyldimethylsilyloxy)-2-methyl-1-propylhalogenid, 8-(t- Butyldimethylsilyloxy)-1-octylhalogenid, 6- (Triisopropylsilyloxy)-1-hexylhalogenid, 3- (Triisopropylsilyloxy)-2, 2-dimethyl-1-propylhalogenid, 3- (Triisopropylsilyloxy)-1-propylhalogenid, 4- (Triisopropylsilyloxy)-1-butylhalogenid, 3- (Triisopropylsilyloxy)-2-methyl-1-propylhalogenid, 8- (Triisopropylsilyloxy)-1-octylhalogenid, 6- (t- Butyldiphenylsilyloxy)-1-hexylhalogenid, 3-(t- Butyldiphenylsilyloxy)-2, 2-dimethyl-1-propylhalogenid, 3- (t-Butyldiphenylsilyloxy)-1-propylhalogenid, 4-(t- Butyldiphenylsilyloxy)-1-butylhalogenid, 3-(t- Butyldiphenylsilyloxy)-2-methyl-1-propylhalogenid und 8-(t- Butyldiphenylsilyloxy)-1-octylhalogenid.
  • Das Reaktionslösungsmittel ist ein nichtpolares Kohlenwasserstoff-Lösungsmittel, das aus aliphatischen, cycloaliphatischen und aromatischen Kohlenwasserstoffen oder Gemischen davon ausgewählt wird. Bevorzugte Lösungsmittel sind aliphatische, cycloaliphatische und aromatische Kohlenwasserstoffe, besonders Alkane mit 3 bis 12 Kohlenstoffatomen, Cycloalkane mit 4 bis 8 Kohlenstoffatomen und aromatische Kohlenwasserstoffe mit 6 bis 8 Kohlenstoffatomen und Gemischen davon.
  • Das Lithiummetall wird in partikulärer Form mit einer durchschnittlichen Partikelgröße von nicht größer als 300 um und bevorzugt 10 bis 300 um verwendet. Das Lithium enthält typischerweise 0,4 bis 0,76 Gew.-% Natrium und wird in Mengen im Überschuss der stöchiometrischen Menge von 1 bis 100%, bevorzugt 20 bis 40% Überschuss, verwendet. Die Lithiumdispersion wird durch mehrmaliges Waschen mit Pentan oder irgendeinem anderen Kohlenwasserstoff-Lösungsmittel der Wahl hergestellt, um die Dispersionsflüssigkeit zu entfernen und bevorzugt Rühren bei hoher Geschwindigkeit bei erhöhten Temperaturen zur Konditionierung des Lithiums für die Reaktion unterzogen.
  • Die Reaktionstemperatur befindet sich von über 50ºC bis zu eben unter der Zersetzungstemperatur des Produktes und bevorzugt von über 50ºC bis zum Siedepunkt des Lösungsmittels, wobei Rücklauftemperaturen am bevorzugtesten sind. Die optimale Temperatur zum Ablauf der Reaktion kann überschritten werden, indem nur ein hochsiedendes Lösungsmittel, wie zum Beispiel Decan (Siedepunkt - 174ºC) verwendet wird. Siehe bitte 8602 und 8603 in der Tabelle, die eine geringere Ausbeute zeigen, wenn ein hochsiedendes Lösungsmittel eingesetzt wird. Der nützliche Temperaturbereich zum Betreiben des Verfahrens bewegt sich zwischen über 50ºC bis zu 160ºC. Eine erniedrigte oder erhöhte Temperatur kann auf Wunsch eingesetzt werden, ist aber nicht erforderlich. Die beteiligten Reaktionsteilnehmer und die Produkte sind nicht hochkorrosiv, folglich können viele Konstruktionsmaterialien für den Reaktor und verwandte Verfahrensausrüstungen verwendet werden.
  • Nach dem Verfahren der vorliegenden Erfindung wurde die Lithiummetall-Dispersion, wenn sie in Mineralöl hergestellt wurde, mit einem Kohlenwasserstoff-Lösungsmittel mineralölfrei gewaschen, in einem Argonstrom getrocknet und in das Reaktionsgefäß mit dem Kohlenwasserstoff- Lösungsmittel überführt. Das Gemisch aus sauberem Metall und Kohlenwasserstoff wurde auf die Reaktionstemperatur erhitzt, und das funktionalisierte Triorganosiloxyalkylhalogenid der Formel R¹R²R³SiORX wurde dem erhitzten Gemisch aus Lithiummetall und Kohlenwasserstoff-Lösungsmittel langsam zugefügt. Die Reaktion wurde durch Abkühlen des Reaktionsgemisches kontrolliert. Eine exotherme Reaktion entwickelte sich, nachdem 10-15% des Halogenids zugefügt wurden. Am Ende der Halogenidzuleitung fiel die Reaktionstemperatur schnell auf Raumtemperatur ab. Das Reaktionsgemisch wurde mehrere Stunden bei Raumtemperatur gerührt und dann an ein Sinterglasfilter überführt. Die Lösung ließ sich mit einem Argondruck von 3 psi (20,68 · 10³ Pa) schnell filtrieren. Die sich ergebende nicht-trübe Lösung wurde auf Gesamtbase, Aktivkohle-Lithium (modifizierte Watson-Estham-Titration) und anorganisches Halogenid analysiert.
  • Der Precursor R¹R²R³SiORX wurde in einer Kohlenwasserstoff- Lösung aus dem entsprechenden ω-Halo-alkan-1-ol, das typischerweise 2 bis 8 Kohlenstoffatome enthält, und einer R¹R²R³SiX-Verbindung hergestellt, worin R1R2R3 die oben zugeschriebenen Bedeutungen, wie zum Beispiel tert.-Butyldimethylsilylchlorid und Imidazol, haben. Die Reaktion wird bei Temperaturen zwischen 0ºC und 100ºC, bevorzugt aber zwischen Raumtemperatur und circa 60ºC durchgeführt. Am Ende der Reaktion wurde das unlösliche Imidazolhydrohalogenid durch Filtration entfernt und das Filtrat konzentriert, um im wesentlichen das reine Produkt R¹R²R³SiORX bereitzustellen. Das R¹R²R³SiORX-Produkt wurde dann mit Lithiummetall zur Bildung des R¹R²R³SiORLi zur Reaktion gebracht.
  • Die folgenden Beispiele veranschaulichen die Erfindung weiter.
  • 1. HERSTELLUNG VON 3-(t-BUTYLDIMETHYLSILYLOXY)-1- PROPYLLITHIUM BEI 60ºC (8613)
  • Ein einen Liter fassender Morton-Dreihalskolben wurde mit einem mechanischen Rührer, einem 250 ml druckausgleichenden Zugabetrichter und einem mit einem Thermopaar, einem Rücklaufkondensator und einem Argon-Einlass ausgerüsteten Claisen-Adapter versehen. Diese Vorrichtung wurde über Nacht in einem Ofen bei 125ºC getrocknet, heiß zusammengebaut und in einem Argonstrom auf Raumtemperatur abkühlen lassen. Lithiummetall-Dispersion, Charge 8458, 0,80% Natrium, wurde mit Hexan (2 · 100 ml) und Pentan (1 · 100 ml) mineralölfrei gewaschen. Die sich ergebende Lithiumdispersion wurde in einem Argonstrom getrocknet, gewogen (11,70 g, 1,686 Mol, 2,80 Äquivalente) und mit 500 ml Cyclohexan an den Reaktionskolben überführt. Das Reaktionsgemisch wurde bei 450 U/min gerührt und mit einem Heizmantel auf 55ºC erhitzt. Die Wärmequelle wurde entfernt. Über den zusätzlichen Trichter wurde tropfenweise 3-(t-Butyldimethylsilyloxy)-1-chlorpropan, 139,56 g des 90%igen Probenmaterials, 0,602 Mol, 1,00 Äquivalent, zugefügt. Nachdem 12% der Zuleitung zugefügt worden waren, wurde eine exotherme Reaktion nachgewiesen.
  • Ein Trockeneis-/Hexan-Kühlbad wurde bei Bedarf verwendet, um die Reaktionstemperatur zwischen 60ºC und 65ºC aufrechtzuerhalten. Die Gesamtzuleitungszeit betrug 112 Minuten. Das Kühlbad wurde am Ende der Halogenidzuleitung entfernt. Die Reaktionstemperatur fiel schnell auf Raumtemperatur ab. Das Reaktionsgemisch wurde eine Stunde lang bei 450 U/min und eine Stunde bei 300 U/min gerührt. Das Reaktionsgemisch wurde mit Argondruck an ein Trockendruckfilter überführt, das ein Bett aus Trockenfilterhilfsmittel enthielt. Die Produktlösung wurde mit 3 psi (20, 68 · 10³ Pa) Argon druckfiltriert. Die Lithiumchloridschlämme wurden mit frischem Cyclohexan (2 · 75 ml) wieder aufgeschlämmt. Das Filtrat war eine klare, orangefarbene Lösung, Ausbeute = 750 ml, 591,7 g.
  • Gesamtbase = 17,7 Gew.-%
  • Aktivkohle-Li = 17,1 Gew.-%
  • Ausbeute = 93,3% (bezogen auf die aktive Analyse).
  • Chlorid = 55 ppm
  • Dieses Beispiel wurde mehrmals wiederholt, wobei die gleichen oder andere (t-Butyldimethylsiloxy)-1-chloralkane und verschiedene Reaktionstemperaturen eingesetzt wurden. Die hergestellten Produkte und Reaktionsbedingungen sind in der Tabelle aufgelistet. Die Produkte in der Tabelle sind wie folgt: {1} 6-(t-Butyldimethylsilyloxy)-1-hexyllithium; {2} 3-(t-Butyldimethylsilyloxy)-2, 2-dimethyl-1- propyllithium; {3} 3-(t-Butyldimethylsilyloxy)-1- propyllithium und {4} 4-(t-Butyldimethylsilyloxy)-1- butyllithium.
  • VERGLEICHSBEISPIEL HERSTELLUNG VON 3-(t-BUTYLDIMETHYLSILYLOXY)-1-PROPYLLITHIUM BEI 40ºC (8614)
  • Ein einen Liter fassender Morton-Dreihalskolben wurde mit einem mechanischen Rührgerät, einem 250 ml druckausgleichenden Zugabetrichter und einem mit einem Thermopaar, einem Rücklaufkondensator und einem Argon- Einlass ausgerüsteten Claisen-Adapter versehen. Diese Vorrichtung wurde über Nacht in einem Ofen bei 125ºC getrocknet, heiß zusammengebaut und in einem Argonstrom auf Raumtemperatur abkühlen lassen. Lithiummetall-Dispersion, Charge 8458, 0,80% Natrium, wurde mit Hexan (2 · 100 ml) und Pentan (1 · 100 ml) mineralölfrei gewaschen. Die sich ergebende Lithiumdispersion wurde in einem Argonstrom getrocknet, gewogen (10,40 g, 1,498 Mol, 2,80 Äquivalente) und mit 450 ml Cyclohexan an den Reaktionskolben überführt. Das Reaktionsgemisch wurde bei 450 U/min gerührt und mit einer Heizpistole auf 45ºC erhitzt. Über den Zugabetrichter wurde tropfenweise 3-(t-Butyldimethylsilyloxy)-1- chlorpropan, 124,02 g des 90%igen Probenmaterials, 0,535 Mol, 1,00 Äquivalent, zugefügt. Nachdem 24% der Zuleitung zugefügt worden waren, wurde keine exotherme Reaktion nachgewiesen. Deshalb wurde die Zuleitung angehalten. Eine exotherme Reaktion wurde nach weiterem Rühren für eine Zeitdauer von 20 Minuten beobachtet. Die Zuleitung wurde wieder aufgenommen, nachdem die exotherme Reaktion abgeklungen war. Ein Trockeneis-/Hexan-Kühlbad wurde bei Bedarf verwendet, um die Reaktionstemperatur bei 40ºC-45ºC aufrechtzuerhalten. Die Gesamtzuleitungszeit betrug 127 Minuten. Das Kühlbad wurde am Ende der Zuleitung entfernt. Die Reaktion lief für eine weitere Stunde nach dem Ende der Zuleitung bis zur exothermen Reaktion ab. Das Reaktionsgemisch wurde eine Stunde lang bei 450 U/min gerührt und über Nacht bei 300 U/min unter einer Argondecke rühren lassen, Am Morgen wurde das Reaktionsgemisch mit Argondruck an ein Trockendruckfilter überführt, das Trockenfilterhilfsmittel enthielt. Die Produktlösung wurde mit 3 psi (20,68 · 10³ = Pa) Argon druckfiltriert. Dies erbrachte eine klare, dunkelgelbe Lösung, Ausbeute = 660 ml, 534,10 g.
  • Gesamtbase = 13,9 Gew.-%
  • Aktivkohle-Li = 13,1 Gew.-%
  • Ausbeute = 72,6% (bezogen auf die aktive Analyse).
  • Chlorid = 431 ppm
  • HERSTELLUNG DES AUSGANGSMATERIALS 3-(t-BUTYLDIMETHYLSILYLOXY)-1-CHLORPROPAN (8424)
  • Ein zwei Liter fassender Dreihalskolben wurde mit einem mechanischen Rührgerät, einem 250 ml druckausgleichenden Zugabetrichter und einem mit einem Rücklaufkondensator, einem Thermopaar und einem Argon-Einlass ausgerüsteten Claisen-Adapter versehen. Diese Vorrichtung wurde über Nacht in einem Ofen bei 125ºC getrocknet, heiß zusammengebaut und in einem Argonstrom auf Raumtemperatur abkühlen lassen. Der Kolben wurde dann mit t- Butyldimethylsilylchlorid, 221,00 g (1,466 Mol, 1,01 Äquivalente), Imidazol, 101,80 g (1,495 Mol, 1,03 Äquivalente) und Cyclohexan, 850 g, beschickt. Das t- Butyldimethylsilylchlorid löste sich in dem Reaktionsmedium schnell endothermisch auf. Das Imidazol blieb unlöslich. Danach wurde 3-Chlor-1-propanol, 137,27 g (1,452 Mol, 1,00 Äquivalent) tropfenweise über den Zugabetrichter zugefügt. Die Reaktionstemperatur stieg während des Verlaufs der Chloralkohol-Zugabe um 22ºC an. Die Gesamtzuleitungszeit betrug 75 Minuten. Der Zugabetrichter wurde mit zusätzlichem Cyclohexan, 50 g, ausgespült. Nachdem die exotherme Reaktion abklang (circa eine Stunde), wurde das Reaktionsgemisch mit einem durch eine "Thermo-Watch" kontrollierten Heizmantel auf 40ºC erhitzt. Während der Reaktion bildete sich ein lockeres weißes Präzipitat. Der Rührer wurde periodisch angehalten, und die klare Überstandslösung wurde gaschromatographisch (GC) analysiert. Nach vier Stunden bei 40ºC war das gesamte Ausgangsmaterial mit der Bildung einer einzelnen höhersiedenden Verbindung verbraucht. Das Reaktionsgemisch wurde über Nacht bei 40ºC gerührt, auf Raumtemperatur abkühlen lassen und danach an einen Glasfiltertrichter mittlerer Porosität überführt. Der Kolben wurden mit frischem Cyclohexan (2 · 250 ml) ausgespült. Der Filterkuchen wurde mit Cyclohexan (2 · 350 ml) wieder aufgeschlämmt. Das kombinierte Filtrat wurde auf dem Rotationsverdampfer, Badtemperatur = 30ºC, konzentriert.
  • Dies erbrachte ein klares, farbloses Öl, Ausbeute = 296,1 g (97,7%), GC-Analyse: Produkt 95,8%, Cyclohexan, 3,15% 3- Chlor-1-propanol 0,05% und unbekanntes Material 1,42%. TABELLE
  • * Außerhalb des Rahmens der vorliegenden Erfindung.

Claims (9)

1. Verfahren zum Herstellen funktionalisierter Alkyllithium-Verbindungen, dadurch gekennzeichnet, dass ein Lithiummetall von feiner Partikelgröße von nicht mehr als 300 um durchschnittlicher Partikelgröße mit einem Organosiloxyalkylhalogenid der Formel R¹R²R³SiORX zur Reaktion gebracht wird, worin R¹, R² und R³ unabhängig aus Alkylgruppen ausgewählt werden, die 1 Kohlenstoffatom bis 10 Kohlenstoffatome enthalten, und Arylgruppen, die 6 bis 10 Kohlenstoffatome enthalten; R aus Alkylgruppen ausgewählt wird, die 1 Kohlenstoffatom bis 8 Kohlenstoffatome enthalten (entweder geradkettig oder durch Alkyl- oder Arylgruppen substituiert); X aus Chlor und Brom ausgewählt wird, die Reaktionstemperatur über 50ºC liegt; das Reaktionsmedium ein Kohlenwasserstoff-Lösungsmittel ist und die Reaktion in einer inerten Atmosphäre durchgeführt wird.
2. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass das Organosiloxyhalogenid ausgewählt wird aus: 6-(t- Butyldimethylsilyloxy)-1-hexylhalogenid, 3-(t- Butyldimethylsilyloxy)-2,2-dimethyl-1-propylhalogenid, 3- (t-Butyldimethylsilyloxy)-1-propylhalogenid, 4-(t- Butyldimethylsilyloxy)-1-butylhalogenid, 3-(t- Butyldimethylsilyloxy)-2-methyl-1-propylhalogenid, 8-(t- Butyldimethylsilyloxy)-1-octylhalogenid, 6- (Triisopropylsilyloxy)-1-hexylhalogenid, 3- (Triisopropylsilyloxy)-2,2-dimethyl-1-propylhalogenid, 3- (Triisopropylsilyloxy)-1-propylhalogenid, 4- (Triisopropylsilyloxy)-1-butylhalogenid, 3- (Triisopropylsilyloxy)-2-methyl -1-propylhalogenid, 6- (Triisopropylsilyloxy)-1-octylhalogenid, 6-(t- Butyldiphenylsilyloxy)-1-hexylhalogenid, 3-(t- Butyldiphenylsilyloxy)-2, 2-dimethyl-1-propylhalogenid, 3- (t-Butyldiphenylsilyloxy)-1-propylhalogenid, 4-(t- Butyldiphenylsilyloxy)-1-butylhalogenid, 3-(t- Butyldiphenylsilyloxy)-2-methyl-1-propylhalogenid und 8-(t- Butyldiphenylsilyloxy)-1-octylhalogenid.
3, Verfahren nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass das Halogenid ein Chlorid ist.
4. Verfahren nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass das Halogenid ein Bromid ist.
5. Verfahren nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, dass die Reaktionstemperatur über 50ºC und bis zu 160ºC beträgt.
6. Verfahren nach einem der Ansprüche 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, dass das Lithiummetall in einer überschüssigen Menge von 1 bis 100% Überschuss über der stöchiometrischen Menge verwendet wird.
7. Verfahren nach einem der Ansprüche 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, dass das Lithiummetall von feiner Partikelgröße einen Partikelgrößenbereich von 10 bis 300 um aufweist.
8. Verfahren nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet, dass Lithium von feiner Partikelgröße einen Natriumgehalt von 0,40 bis 0,76 Gew.-% aufweist.
9. Verfahren nach einem der Ansprüche 1 bis 8, worin das Organosiloxyalkylhalogenid der Formel R¹R²R³SiORX in Kohlenwasserstoff-Lösungsmittel hergestellt wird, dadurch gekennzeichnet, dass ein ω-Halo-alkan-1-ol, das 2 bis 8 Kohlenstoffatome enthält, mit einer Verbindung der Formel R¹R²R³SiX zur Reaktion gebracht wird, worin R¹, R² und R³ unabhängig aus Alkylgruppen ausgewählt werden, die 2 bis 10 Kohlenstoffatome enthalten und Arylgruppen, die 6 bis 10 Kohlenstoffatome enthalten; R aus Alkylgruppen ausgewählt wird, die 1 Kohlenstoffatom bis 8 Kohlenstoffatome enthalten (entweder geradkettig oder durch Alkyl- oder Arylgruppen substituiert), X aus Chlor oder Brom und Imidazol ausgewählt wird, bei einer Temperatur zwischen 0ºC und 100ºC.
DE69426207T 1993-12-30 1994-06-16 Verfahren zum herstellen funktionalisierter alkyllithium-verbindungen Expired - Fee Related DE69426207T2 (de)

Applications Claiming Priority (2)

Application Number Priority Date Filing Date Title
US08/175,833 US5321148A (en) 1993-12-30 1993-12-30 Process for preparing functionalized alkyllithium compounds
PCT/US1994/006826 WO1995018135A1 (en) 1993-12-30 1994-06-16 Process for preparing functionalized alkyllithium compounds

Publications (2)

Publication Number Publication Date
DE69426207D1 DE69426207D1 (de) 2000-11-30
DE69426207T2 true DE69426207T2 (de) 2001-03-08

Family

ID=22641827

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
DE69426207T Expired - Fee Related DE69426207T2 (de) 1993-12-30 1994-06-16 Verfahren zum herstellen funktionalisierter alkyllithium-verbindungen

Country Status (6)

Country Link
US (1) US5321148A (de)
EP (1) EP0737198B1 (de)
JP (1) JPH09504555A (de)
AU (1) AU7355194A (de)
DE (1) DE69426207T2 (de)
WO (1) WO1995018135A1 (de)

Families Citing this family (21)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US5493038A (en) * 1994-03-02 1996-02-20 Fmc Corporation Method of preparation of lithium alkylamides
US6197891B1 (en) 1994-05-13 2001-03-06 Fmc Corporation Functionalized chain extended initiators for anionic polymerization
US5403946A (en) * 1994-07-25 1995-04-04 Fmc Corporation Process of preparing trimethylsilyloxy functionalized alkyllithium compounds
US5912378A (en) * 1994-07-25 1999-06-15 Fmc Corporation Process for preparing trimethylsilyloxy functionalized alkyllithium compounds
US5523447A (en) * 1995-06-07 1996-06-04 Fmc Corporation Organolithium process
US5663398A (en) * 1996-05-17 1997-09-02 Fmc Corporation Processes for preparing functionalized alkyllithium compounds
US5965681A (en) * 1996-06-18 1999-10-12 Fmc Corporation Protected functionalized telechelic polymers and processes for making the same
EP0904300B1 (de) * 1996-06-18 2000-01-05 Fmc Corporation Telechele polymere mit geschützten funktionellen gruppen und verfahren zur herstellung
AU3641897A (en) * 1996-07-17 1998-02-09 Conrad W Kamienski Protected functionalized heterotelechelic polymers and processes for preparing the same
US6153706A (en) * 1997-07-30 2000-11-28 Fmc Corporation Protected multi-functionalized star polymers and processes for making the same
WO2000050478A1 (en) * 1999-02-25 2000-08-31 Fmc Corporation Novel formulations of alkyllithiums with improved thermal stability, processes to produce these formulations and processes for using the same to improve stability of living polymer chain ends
US20030069366A1 (en) * 2001-09-17 2003-04-10 Letchford Robert J. Urethane oligomers of heterotelechelic amine functional polyolefins
TW200523265A (en) * 2003-07-31 2005-07-16 Basf Ag A process for the preparation of acylphosphines
US7335712B2 (en) * 2005-04-21 2008-02-26 Bridgestone Corporation Process of producing a siloxy-functionalized polymer
CN109983059B (zh) 2016-11-22 2022-05-24 3M创新有限公司 五嵌段共聚物
US11167251B2 (en) 2016-11-22 2021-11-09 3M Innovative Properties Company Porous membranes including pentablock copolymers and method of making the same
JP6749502B2 (ja) 2017-02-17 2020-09-02 スリーエム イノベイティブ プロパティズ カンパニー トリブロックコポリマー
US11466115B2 (en) 2018-06-01 2022-10-11 3M Innovative Properties Company Porous membranes including triblock copolymers
EP3820596A1 (de) 2018-07-13 2021-05-19 3M Innovative Properties Company Vernetzte multiblockcopolymere mit isoporösen membranen
US20220088546A1 (en) 2019-03-28 2022-03-24 3M Innovative Properties Company Porous Membranes Including Triblock Copolymers
JP7846618B2 (ja) 2019-12-17 2026-04-15 ソルベンタム インテレクチュアル プロパティズ カンパニー 多孔質基材上に配置された多孔質膜を含む物品及びその製造方法

Family Cites Families (5)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US3511865A (en) * 1967-11-28 1970-05-12 Procter & Gamble Process for preparing trialkylsilylmethylalkali-metal compounds
JP2528972B2 (ja) * 1989-09-19 1996-08-28 信越化学工業株式会社 アルキニル化合物の連続製造方法
GB9002804D0 (en) * 1990-02-08 1990-04-04 Secr Defence Anionic polymerisation
US5231205A (en) * 1991-09-23 1993-07-27 Board Of Regents Of The University Of Nebraska Preparation and use of (2-butene-1,4-diyl)magnesium complexes in organic synthesis
US5416168A (en) * 1994-03-31 1995-05-16 Shell Oil Company Protected functional initiators for making terminally functionalized polymers

Also Published As

Publication number Publication date
EP0737198A4 (de) 1998-03-25
DE69426207D1 (de) 2000-11-30
US5321148A (en) 1994-06-14
AU7355194A (en) 1995-07-17
EP0737198B1 (de) 2000-10-25
JPH09504555A (ja) 1997-05-06
WO1995018135A1 (en) 1995-07-06
EP0737198A1 (de) 1996-10-16

Similar Documents

Publication Publication Date Title
DE69224184T2 (de) Verfahren zur Herstellung von verbrückten, chiralen Metallocenkatalysatoren des Types Bisindenyl
EP0737198B1 (de) Verfahren zum herstellen funktionalisierter alkyllithium-verbindungen
DE4025866A1 (de) Verfahren zur herstellung von mercaptosilanen
EP0600266A2 (de) Verfahren zur Herstellung von SiH-Gruppen aufweisenden Organopolysiloxanen
DE2642811C3 (de) Oxysilanol-Verbindungen, Verfahren zu ihrer Herstellung und ihre Verwendung
DE2753124A1 (de) Verfahren zur herstellung von aminoalkylsilanen
DE69428443T2 (de) Alkyllithium-verfahren
DE69022491T2 (de) Herstellung von Tertiär-Kohlenwasserstoff-Silyl-Verbindungen.
CH451933A (de) Verfahren zur Herstellung von siliciumorganischen Verbindungen
EP0669337B1 (de) Verbrückte Cyclopentadienylmagnesium-Verbindungen und Verfahren zu ihrer Herstellung und ihre Verwendung zur Herstellung von Metallocenen
DE19860439C1 (de) Verfahren zur Herstellung von Silylalkylthiolen
DE69226005T2 (de) Katalytisches Verfahren zur Herstellung von Hydrocarbyllithiumverbindungen
DE69530322T2 (de) Verfahren zur herstellung von mit trimethylsilyloxy funktionalisierten alkyllithium verbindungen
EP0277642B1 (de) Verfahren zur Herstellung von Oximosilanen
DE60218605T2 (de) Verfahren zur Herstellung von Organosilanen
DE69220179T2 (de) Verfahren zur Herstellung von Tertiär-Kohlenwasserstoff-Silylverbindungen
EP2828270A1 (de) Verfahren zur herstellung von aminoalkylalkoxysilanen
DE2511187A1 (de) Verfahren zur herstellung von fluoralkyl enthaltenden organosilanen
CH661928A5 (de) Verfahren zur herstellung funktionell substituierter silane.
EP0031436B1 (de) Verfahren zur Spaltung von Siloxanen
DE69225361T2 (de) Katalytisches Verfahren zur Alkylierung
DE2304503C2 (de)
DE2828518A1 (de) Verfahren zum herstellen aromatischer siliciumverbindungen
DE69323598T2 (de) Verfahren zur Herstellung von Cyclopentadienderivate
DE69318765T2 (de) Verfahren zur Herstellung von Hydridoorganooxysilanen

Legal Events

Date Code Title Description
8364 No opposition during term of opposition
8339 Ceased/non-payment of the annual fee