DE69426751T2 - Benutzerdefinierbares interaktives System - Google Patents

Benutzerdefinierbares interaktives System

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DE69426751T2
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    • G06F9/06Arrangements for program control, e.g. control units using stored programs, i.e. using an internal store of processing equipment to receive or retain programs
    • G06F9/46Multiprogramming arrangements
    • G06F9/48Program initiating; Program switching, e.g. by interrupt
    • G06F9/4806Task transfer initiation or dispatching
    • G06F9/4812Task transfer initiation or dispatching by interrupt, e.g. masked
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    • H04MTELEPHONIC COMMUNICATION
    • H04M11/00Telephonic communication systems specially adapted for combination with other electrical systems
    • H04M11/04Telephonic communication systems specially adapted for combination with other electrical systems with alarm systems, e.g. fire, police or burglar alarm systems
    • HELECTRICITY
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    • H04M3/487Arrangements for providing information services, e.g. recorded voice services or time announcements
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Description

  • Die vorliegende Erfindung betrifft ein computerimplementiertes interaktives System, bei dem ein Computer auf das Auftreten physikalischer Ereignisse reagieren kann, indem er ein gespeichertes Aktionselement auswählt und verarbeitet, um eine zusätzliche Datenverarbeitung oder eine gesteuerte Hardwareantwort zu bewirken. Genauer gesagt, betrifft die Erfindung einen Ereignisinterpretierer, der beruhend auf dem physikalischen Ereignis ein Aktionselement aus einer Sammlung von Aktionselementen, die zusammen das interaktive System bilden, auswählt und verarbeitet, und ebenso betrifft die Erfindung ein Verfahren, welches das Computerdateisystem verwendet, um die Aktionselemente bei dem interaktiven System zu kreieren, modifizieren und darzustellen.
  • Computergesteuerte interaktive Systeme erlauben es einem Computer, das Auftreten eines physikalischen Ereignisses zu erfassen und auf das physikalische Ereignis gemäß einer gespeicherten Anwendung vordefinierter Antworten zu reagieren, wie beispielsweise durch Durchführen spezifischer Datenverarbeitung oder durch Steuern von Hardwaregerätschaften. Beispielsweise in dem Fall eines interaktiven Sprach-Antwort- (IVR = Interactive Voice Response) -Systems, kann ein Computer das Auftreten eines eingehenden Rufs erfassen, durch Steuern des Telefons in den abgehobenen bzw. den Ruf annehmenden Zustand und durch Abspielen einer Folge von Benutzeroptionen antworten, und kann dann das Auftreten von DTMF-Tonkommandos von dem Anrufer erfassen und mit einer geeigneten Datenverarbeitung und Telefon-Hardwaresteuerungssequenzen antworten. Aufgrund der Komplexität interaktiver Systeme werden sie herkömmlicherweise von hochqualifizierten Softwareingenieuren unter Verwendung ausgefeilter und komplizierter Softwareprogrammtechniken entworfen. Und weil die interaktiven Systeme gemäß Spezifikationen eines Endbenutzers erstellt werden müssen, sind die meisten interaktiven Systeme auf die Anforderungen dieses einzelnen Benutzers kundenspezifisch angepasst und können nicht leicht an andere Benutzeranforderungen angepasst werden. Wurde ein interaktives System somit entworfen und kodiert, müssen dann, wenn Änderungen erforderlich sind, · entweder ein neues System geschrieben werden oder das alte System muss von hochqualifizierten Softwareingenieuren revidiert werden, was mit hohen Kosten verbunden ist.
  • Kürzlich wurden einige interaktive Systeme verfügbar, die es ihrem Eigentümer erlauben, geringe Modifikationen selbst vorzunehmen. Jedoch ist in diesen Fällen die Modifikationsmöglichkeit selbst ein neues Programm, welches der Eigentümer lernen muss, und einmal erlernt kann es lediglich verwendet werden, um das interaktive System zu modifizieren, und nicht für irgendeinen anderen Zweck. Somit sind derzeitige Modifikationsmöglichkeiten speziell auf deren zugehörige interaktive Systeme zugeschnitten und können nicht flexibel für andere interaktive Systeme verwendet werden.
  • Patent Abstracts Of Japan, Band 16, Nr. 355 (Seite 1394), 30. Juli 1992 offenbart einen Ereignisinterpretierer zur Auswahl von Aktionselementen.
  • Gemäß dem ersten Aspekt betrifft die vorliegende Erfindung einen Ereignisinterpretierer zur Verwendung mit einem Dateisystem zur Anordnung von Dateien in einer hierarchischen Struktur von Verzeichnissen, und zum Auswählen von. Aktionselementen zur Ausführung beruhend auf einem Auftreten von Ereignissen in einem interaktiven System, wobei der Ereignisinterpretierer aufweist:
  • eine interaktive Systemanwendungseinrichtung, auf die durch das Dateisystem zugegriffen werden kann, wobei die interaktive Systemanwendungseinrichtung Ereignisidentifikatoren und Aktionselemente aufweist, wobei zumindest ein Aktionselement jedem Ereignisidentifikator zugeordnet ist, wobei jedes der Aktionselemente benutzerdefinierbar ist und geeignet ist, um auf seine Verarbeitung hin eine Software- und/oder eine Hardware- Antwort auf ein erfaßtes Ereignis bereit zu stellen, und wobei jeder der Ereignisidentifikatoren eine textbasierte Beschreibung hat, die durch das Dateisystem anzeigbar ist, um einem Benutzer eine Beschreibung eines Ereignisses bereit zu stellen, auf welches ein zugeordnetes Aktionselement vorprogrammiert ist, um eine Antwort bereit zu stellen;
  • eine Ereignis-Parsereinrichtung um zu bewirken, daß die interaktive Systemanwendungseinrichtung arbeitet, zum Sammeln von Ereignisidentifikatoren in der interaktiven Systemanwendungseinrichtung, und zum Parsing der Ereignisidentifikatoren in eine Liste von Ereignisidentifikatoren und zugeordneten Aktionselementen;
  • eine Ereignisnamenerzeugungseinrichtung zum Empfangen eines computerverwendbaren Signals, welches anzeigt, daß ein Ereignis aufgetreten ist, und zum Erzeugen eines Ereignisnamens beruhend auf dem computerverwendbaren Signal; und eine Aktionselementauswahleinrichtung zum Vergleichen des Ereignisnamens mit Ereignisidentifikatoren in der Liste von Ereignisidentifikatoren und zugeordneten Aktionselementen, und um im Fall, daß der Ereignisname mit einem Ereignisidentifikator in der Liste von Ereignisidentifikatoren und zugeordneten Aktionselementen übereinstimmt, aus dem Dateisystem ein dem übereinstimmenden Ereignisidentifikator zugeordnetes Aktionselement auszuwählen und das ausgewählte Aktionselement zu verarbeiten, und um in dem Fall, daß keine Übereinstimmung in der Liste für den Ereignisnamen gefunden werden kann, das Ereignis zu ignorieren.
  • Gemäß dem zweiten Aspekt betrifft die vorliegende Erfindung ein interaktives System zur Verwendung mit einem Dateisystem zum Anordnen von Dateien in einer hierarchischen Struktur von Verzeichnissen und zur Überwachung und zur Beantwortung von Ereignissen, wobei das interaktive System aufweist:
  • eine Speichereinrichtung zur Speicherung einer Vielzahl von Aktionselementen in dem Dateisystem, wobei jedes Aktionselement benutzerdefinierbar ist und einem Ereignisidentifikator entspricht, welcher einem Benutzer eine textbasierte Beschreibung von zumindest einem in dem interaktiven System überwachten Ereignis bereitstellt auf welches zumindest ein entsprechendes Aktionselement vorprogrammiert ist, um eine Antwort bereit zu stellen, wobei die textbasierte Beschreibung durch das Dateisystem dem Benutzer anzeigbar ist;
  • eine Ereignis-Parsereinrichtung zum Sammeln der Ereignisidentifikatoren und zum Parsing der Ereignisidentifikatoren in eine. Liste von Ereignisidentifikatoren und entsprechenden Aktionselementen;
  • eine Ereignisschnittstelleneinrichtung zur Erfassung eines Auftretens von zumindest einem Ereignis und zum Ausgeben eines Signals im Ansprechen auf das Auftreten eines Ereignisses;
  • eine Namenserzeugungseinrichtung zum Empfangen des Signals von der Ereignisschnittstelle und zum Erzeugen eines Ereignisnamens beruhend auf dem empfangenen Signal; und
  • eine Ereignisinterpretierereinrichtung zum Abgleichen des Ereignisnamens mit einem Ereignisidentifikator in der Liste von Ereignisidentifikatoren und entsprechenden Aktionselementen und zum Auswählen und zum Verarbeiten eines Aktionselements aus dem Dateisystem, wobei das Aktionselement einem Ereignisidentifikator entspricht, der mit dem erzeugten Ereignisnamen übereinstimmt, wobei die Aktionszeit auf ihre Verarbeitung hin entweder eine Software- oder eine Hardware- Antwort oder beides, einer Hardware- und eine Software- Antwort auf das erfaßte Ereignis bereitstellt.
  • Gemäß dem dritten Aspekt betrifft die vorliegende Erfindung ein auf einem Computer mit einem Dateisystem zum Anordnen von Dateien in einer hierarchischen Struktur aus Verzeichnissen ausführbares Verfahren, wobei das Verfahren zum selektiven Verarbeiten von Aktionselementen zur Ausführung beruhend. auf dem Auftreten von Ereignissen in einem interaktiven System dient, wobei das Verfahren die Schritte umfaßt:
  • Speichern einer interaktiven Systemanwendung, wobei die interaktive Systemanwendung Ereignisidentifikatoren und Aktionselemente umfaßt, wobei zumindest ein Aktionselement jedem Ereignisidentifikator zugeordnet ist, wobei jedes der Aktionselemente benutzerdefinierbar ist und auf seine Verarbeitung hin geeignet ist, um eine Software- oder eine Hardware- Antwort oder beides, eine Hardware- und Software-Antwort auf ein erfaßtes Ereignis hin bereit zu stellen, und wobei jeder der Ereignisidentifikatoren einem Benutzer eine durch das Dateisystem anzeigbare textbasierte Beschreibung eines Ereignisses bereitstellt, auf das ein zugeordnetes Aktionselement vorprogrammiert ist, um eine Antwort bereit zu stellen; Öffnen der interaktiven Systemanwendung;
  • Sammeln von Ereignisidentifikatoren in der interaktiven Systemanwendung über einen Ereignisparser;
  • Parsing, über den Ereignisparser, der Ereignisidentifikatoren in eine Liste von Ereignisidentifikatoren und zugeordneten Aktionselementen;
  • Senden eines computerverwendbaren Signals, das anzeigt, daß ein Ereignis aufgetreten ist, zu dem Ereignisinterpretierer;
  • Empfangen des computerverwendbaren Signals an einem Ereignisnamenerzeuger, der einen Ereignisnamen beruhend auf dem computerverwendbaren Signal erzeugt; und
  • Vergleichen, in einem Aktionselementauswähler, des Ereignisnamens mit Ereignisidentifikatoren in der Liste von Ereignisidentifikatoren und zugeordneten Aktionselementen, wobei in dem Fall, daß der Ereignisname mit einem Ereignisidentifikator in der Liste von Ereignisidentifikatoren und zugeordneten Aktionselementen übereinstimmt, das Verfahren weiterhin den Schritt des Auswählens eines dem Ereignisidentifikator zugeordneten Aktionselements aus dem Dateisystem und des Verarbeitens des ausgewählten Aktionselements umfaßt, und in dem Fall, daß keine Übereinstimmung in der Liste für den Ereignisnamen gefunden werden kann, das Verfahren weiterhin den Schritt des Ignorierens des Ereignisses umfaßt.
  • Gemäß einem vierten Aspekt betrifft die vorliegende Erfindung ein auf einem Computer mit einem Dateisystem zum Anordnen von Dateien in einer hierarchischen Struktur von Verzeichnissen ausführbares Verfahren, wobei das Verfahren zum Überwachen und zum Beantworten von Ereignissen dient, wobei das Verfahren die Schritte aufweist:
  • Speichern einer Vielzahl von Aktionselementen in dem Dateisystem, wobei jedes Aktionselement benutzerdefinierbar ist und einem Ereignisidentifikator entspricht, der einem Benutzer eine textbasierte Beschreibung von zumindest einem in dem interaktiven System überwachten Ereignis bereitstellt, auf das zumindest ein entsprechendes Aktionselement vorprogrammiert ist, um eine Antwort bereit zu stellen, wobei die textbasierte Beschreibung dem Benutzer über das Dateisystem anzeigbar ist;
  • Sammeln, in einem Ereignisparser, der Ereignisidentifikatoren und Parsing der Ereignisidentifikatoren in eine Liste von Ereignisidentifikatoren und entsprechenden Aktionselementen;
  • Erfassen, über eine Ereignisschnittstelle, eines Auftretens von zumindest einem Ereignis und Ausgeben eines Signals im Ansprechen auf das Auftreten eines Ereignisses;
  • Empfangen, an einem Namenserzeuger, des Signals von der Ereignisschnittstelle und Erzeugen eines Ereignisnamens beruhend auf dem empfangenen Signal; und
  • Abgleichen, in einem Ereignisinterpretierer, des Ereignisnamens mit einem Ereignisidentifikator in der Liste von Ereignisidentifikatoren und entsprechenden Aktionselementen; und
  • Auswählen und Verarbeiten eines Aktionselements aus dem Dateisystem, wobei das Aktionselement einem Ereignisidentifikator entspricht, der mit dem erzeugten Ereignisnamen übereinstimmt, wobei das Aktionselement auf seine Verarbeitung hin entweder eine Software- oder eine Hardware-Antwort oder beides, eine Hardware- und eine Software-Antwort auf das erfaßte Ereignis hin bereitstellt.
  • Ausführungsbeispiele der vorliegenden Erfindung werden nun mit Bezug auf die beigefügte Zeichnung beschrieben. Dabei zeigen:
  • Fig. 1 eine Perspektivansicht des äußeren Erscheinungsbildes eines Geräts gemäß einem Ausführungsbeispiel der vorliegenden Erfindung;
  • Fig. 2 ein Blockschaltbild des Geräts gemäß Fig. 1;
  • Fig. 3 die Hierarchie des Inhalts und der Struktur des Dateisystems eines Ausführungsbeispiels der vorliegenden Erfindung;
  • Fig. 4 eine repräsentative Ansicht eines interaktiven Systems gemäß einem Ausführungsbeispiel der vorliegenden Erfindung;
  • Fig. 5a ein Funktionsblockschaltbild, welches Einzelheiten der Funktion des bevorzugten Ausführungsbeispiels des in Fig. 3 dargestellten Ereignisinterpretierers darstellt;
  • Fig. 5b ein Funktionsblockschaltbild, welches Einzelheiten der Funktion eines alternativen Ausführungsbeispiels des in Fig. 3 dargestellten Ereignisinterpretierers darstellt;
  • Fig. 6, bestehend aus Fig. 6a und 6b ein Flußdiagramm, welches das Verfahren zum Antworten auf ein physikalisches Ereignis unter Verwendung des interaktiven Systems der vorliegenden Erfindung darstellt;
  • Fig. 6c ein Beispiel der in Fig. 6a und 6b in dem Fall einer Telefonbenutzerschnittstelle beschriebenen Schritte;
  • Fig. 7 ein Beispiel einer Aktionselement-Werkzeugpalette zum Erstellen einer Telefonbenutzerschnittstelle;
  • Fig. 7a ein durch die Werkzeugpalette gemäß Fig. 7 erstellter interaktiver Dienst;
  • Fig. 8 ein Flußdiagramm, das das Verfahren zum Kreieren eines interaktiven Systems unter Verwendung der in Fig. 7 gezeigten Werkzeugpalette beschreibt;
  • Fig. 9 ein Beispiel einer fensterartigen Anzeige, die ein Telefonbenutzer-Interaktiv-System und ein Sicherheits- Interaktiv-System darstellt;
  • Fig. 10 eine fensterartige Ansicht eines Ordners in dem Telefonbenutzer-Interaktiv-System;
  • Fig. 11, bestehend aus Fig. 11a und 11b, eine sichtbare Darstellung eines Telefonbenutzer-Interaktiv-Systems; und
  • Fig. 12, bestehend aus Fig. 12a und 12b, eine sichtbare Darstellung eines Sicherheits-Interaktiv-Systems.
  • Fig. 1 ist eine Ansicht, die das äußere Erscheinungsbild eines repräsentativen Ausführungsbeispiels der Erfindung zeigt. In Fig. 1 dargestellt ist eine Rechnergerätschaft bzw. Computerausrüstung 10, wie beispielsweise ein MacIntosh, IBM PC oder PC-kompatibler Computer. Die Computerausrüstung 10 enthält eine Massenspeichervorrichtung wie beispielsweise ein Plattenlaufwerk 11, als auch einen Anzeigeschirm 12, wie beispielsweise einen Farbmonitor, eine Tastatur 13 zur Eingabe von Textdaten und Benutzerbefehlen, und eine Zeigevorrichtung 14, wie beispielsweise eine Maus, zum Zeigen auf und Manipulieren von auf dem Schirm 12 angezeigten Objekten.
  • Ein Scanner bzw. Abtaster 16 kann zum Senden von Bilddaten zu/von der Computerausrüstung 10 verwendet werden. Daten können ebenfalls in die Computerausrüstung 10 von einer Vielzahl von anderen Quellen wie beispielsweise einem Netzwerk über eine Netzwerkanschlussleitung 23 oder andere Quellen über ein nicht dargestelltes Modem oder Faksimile eingegebenen werden. Ein Drucker 18 ist bereitgestellt zum Ausgeben von durch die Computerausrüstung 10 produzierten Dokumenten.
  • Die Computerausrüstung 10 ist über eine nicht dargestellte Telefonhardwareschnittstelle (die nachfolgend beschrieben wird) an ein Telefonhandgerät 22 angeschlossen und stellt eine örtliche Sprach-Funktion über Telefonleitungen 24 bereit. Das Telefon 22 ist zusätzlich eine weitere Quelle zum Eingeben/Ausgeben von Sprachdaten in/aus der Computerausrüstung 10.
  • Die Computerausrüstung 10 ist ebenfalls über eine Sicherheitsverkabelung bzw. ein Sicherheitskabel 25 an Sicherheitshardware und über eine Verkabelung 27 an Feuererfassungs-/- verhinderungshardware angeschlossen.
  • Es ist zu beachten, dass, obwohl eine programmierbare Vielzweckcomputeranordnung in Fig. 1 dargestellt ist, ein gewidmeter oder alleinstehender Computer oder eine andere Art einer Datenverarbeitungsausrüstung verwendet werden kann, um die Erfindung umzusetzen.
  • Fig. 2 ist ein ausführliches Blockschaltbild, welches den internen Aufbau der Computerausrüstung 10 darstellt. Gemäß der Darstellung in Fig. 2 enthält die Computerausrüstung 10 eine Zentralverarbeitungseinheit (CPU) 30, die mit einer Schnittstelle zu einem Computerbus 31 versehen ist. Ebenfalls an den Computerbus 31 angeschlossen ist eine Druckerschnittstelle 32, eine Abtasterschnittstelle 33, eine Netzwerkschnittstelle 34, eine Anzeigeschnittstelle 35, eine Tastatur 36, eine Zeigevorrichtung 37, ein Hauptspeicher 40, eine Platte 11, eine Telefonhardwareschnittstelle 42, eine Sicherheitshardwareschnittstelle 47 und eine Feuerhardwareschnittstelle 50.
  • Der Hauptspeicher 40 ist an den Computerbus 31 angeschlossen, um einen Speicher wahlfreien Zugriffs und einen Nur-Lese- Speicher zur Verwendung durch die CPU 31 bereitzustellen, wenn gespeicherte Programmanweisungen ausgeführt werden. Genauer gesagt, lädt die CPU 30 Verarbeitungsschritte von der Platte 11 in den Hauptspeicher 40 und führt die Prozessschritte aus dem Hauptspeicher 40 heraus aus.
  • Die Platte 11 hat darauf beides, gespeicherte Programmanweisungssequenzen, die durch die CPU 30 verarbeitet werden, als auch hierarchisch gespeicherte Datendateien. Genauer gesagt, wie in Fig. 2 dargestellt, speichert die Platte 11 ein "Dateisystem" 53 wie beispielsweise ein MacIntosh-Dateisystem, ein DOS-Dateisystem, ein kundenangepasstes Dateisystem oder irgendein vergleichbares System wie beispielsweise eine Datenbank. "Dateisystem" meint den Abschnitt des Computerbetriebssystems, durch den Dateien erzeugt, physikalisch angeordnet und auf einem Speichermedium gespeichert werden und enthält beispielsweise herkömmliche Dateisysteme, wie beispielsweise ein hierarchisches MacIntosh Dateisystem oder ein Microsoft Windows DOS-Dateisystem, und es enthält ebenfalls ein kundenangepasstes Dateisystem 53, welches Dateien erzeugt und physikalisch anordnet und auf Medien wie beispielsweise der Platte 11 speichert.
  • Gemäß der Darstellung in Fig. 2 enthält das Dateisystem 53 einen Dateisystempräsentierer/Editor 44 der eine graphische Benutzerschnittstelle zu dem auf der Platte 11 gespeicherten Dateisystem bereitstellt und es einem Benutzer ermöglicht, den Inhalt und die Struktur des Dateisystems zu erzeugen, zu editieren und zu manipulieren. Zusätzlich zum Erzeugen, zum Editieren und zum Manipulieren des Inhalts und der Struktur des Dateisystems ermöglicht es der Dateisystem-Präsentierer/Editor 44 einem Betreiber, Anwendungen direkt ablaufen zu lassen und eine sichtbare Wiedergabe des Dateisysteminhalts und der Struktur über eine auf dem Bildschirm 12 angezeigte graphische Benutzerschnittstelle zu erzeugen.
  • Der Inhalt und die Struktur des Dateisystems enthält eine Vielzahl von Softwarestruktüren, die primär aus Verzeichnissen, gespeicherten Anwendungsprogrammen 54, die Programmanweisungssequenzen enthalten, die durch die CPU 30 ausgeführt werden, um die Funktion der Computerausrüstung 10 zu steuern, als auch aus gespeicherten Daten 55, die gemäß den gespeicherten Programmanweisungssequenzen durch die CPU 30 manipuliert, verarbeitet und angezeigt werden.
  • Ein Beispiel von auf der Platte 11 gespeicherten Anwendungsprogrammen ist ein Nachrichtenverwalter-Anwendungsprogramm 56, mittels dem ein Betreiber Multimedia-Nachrichten über ein Modem oder ein Faksimile über die Telefonleitung 24 oder über die Netzwerkverbindung 23 erzeugen, manipulieren, darstellen, senden und empfangen kann. Multimedianachrichten 57 können eine Vielzahl von Objekten wie beispielsweise Textobjekte, Bitmasken-Bildobjekte, Computergrafikobjekte, Schall- bzw. Geräusch- (wie beispielsweise Sprache oder MIDI Musik) -Objekte und Bewegtbildvideoobjekte enthalten. Die Nachrichtenverwalter-Anwendung verwendet Funktionen eines (nachfolgend erläuterten) Telefonbenutzerschnittstellenanwendungsprogramms zum Senden und Empfangen von Sprachnachrichten als auch von Faksimile- und Modemnachrichten. Beispielsweise erzeugt ein Betreiber eine Sprachnachricht unter Verwendung der Nachrichtenverwaltet-Anwendung und sendet die Sprachnachricht an einen beabsichtigten Empfänger über eine externe Telefonleitung. Um die Nachricht zu senden, arbeitet das Telefonberiutzerschnittstellenanwendungsprogramm, um die durch die Nachrichtenverwalter-Anwendung erzeugte Sprachnachricht zu det bestimmten Telefonnummer zu senden, indem verschiedene Prozessschritte verwendet werden. Auf ähnliche Weise arbeitet das Telefonbenutzerschnittstellenanwendungsprogramm beim Empfangen von Nachrichten, um Sprachnachrichten aufzuzeichnen und um jede Nachricht in einem Sprachordner anzuordnen, wobei verschiedene Prozessschritte verwendet werden. Wurde eine Nachricht einmal empfangen, arbeitet die Nachrichtenverwaltungs-Anwendung, um den Empfänger jeder empfangenen Sprachnachricht zu identifizieren und speichert eine Auflistung der empfangenen Nachrichten in einer "Eingangsbox" zum Wiederauffinden durch den Betreiber.
  • Andere Anwendungsprogramme und deren zugehörige Daten können ebenfalls auf der Platte 11 gespeichert werden, wie beispielsweise Wortverarbeitungsanwendungsprogramme, Tabellenkalkulationsprogramme, Kommunikationsprogramme, und ähnliche Datenverarbeitungsprogramme.
  • Der Inhalt und die Struktur des Dateisystems enthält ebenfalls Anwendungsprogramme für die interaktiven Systeme bzw. Interaktivsysteme, die Gegenstand der vorliegenden Erfindung sind, hier als Telefonbenutzerschnittstelle ("TUI" = Telephone User Interface) -Anwendungsprogramm 58, Sicherheits-Anwendungsprogramm 59 und Feuer-Anwendungsprogramm 60 als Beispiel dargestellt. Diese Anwendungsprogramme sind jeweils in "Aktionselemente" organisiert, die nachfolgend genauer beschrieben werden (vgl. "Organisation von Aktionselementen"). Im allgemeinen antwortet jedes Interaktivsystem auf ein Ereignis, wie beispielsweise die Erfassung eines Telefonklingelsignals oder eines DTMF-Tons, oder die Erfassung einer Perimeterverletzung bzw. einer Begrenzungslinienverletzung, oder die Erfassung von übermäßigem Raüch, oder eines softwareerzeugten Ereignisses, durch Auswählen und Verarbeiten eines Aktionselements in dem interaktiven System. Das spezielle Aktionselement, das ausgewählt wird, wird durch einen Ereignisinterpretierer 61 beruhend auf einer Übereinstimmung bzw. einem Abgleich zwischen einem Ereignisnamen des physikalischen Ereignisses und Ereignisidentifikatoren für die Aktionselemente bestimmt. Der Ereignisinterpretierer veranlasst dann, dass das ausgewählte Aktionselement verarbeitet wird, was wiederum bewirken kann, dass ändere Anwendungen aktiviert und verarbeitet werden, und Hardware gesteuert wird.
  • Wie in Fig. 4 dargestellt, ist eine Softwareschnittstelle zwischen der Computerausrüstung 10 und der Telefon-, Feuer- und Sicherheits-Hardware (42, 47 bzw. 50) jeweils durch eine Computer/Telefonschnittstelle 62, eine Computer/Sicherheitsschnittstelle 63 und eine Computer/Feuerschnittstelle 64 bereitgestellt. Diese Software/Hardware Schnittstelle verarbeitet Unterbrechungen bzw. Interrupts Von Hardwarevorrichtungen 42, 47 und 50, wobei die Unterbrechungen anzeigen, dass physikalische Ereignisse aufgetreten sind, und übersetzen die Unterbrechungen in ein Computerformat, welches durch einen Ereignisinterpretierer 61 und/oder andere Anwendungsprogramme auf der Platte 11 verwendbar ist. Umgekehrt wandeln diese Software/Hardwareschnittstellen durch die Aktionselemente (und/oder andere Anwendungsprogramme) erzeugte Computerbefehle in ein Format um, welches durch die Hardwarevorrichtungen 42, 47 und 50 verwendbar ist, wodurch es der Computerausrüstung 10 möglich ist, eine Steuerung über die Hardwarevorrichtungen zu bewirken.
  • Im Betrieb kann ein Benutzer beispielsweise das TUI-Anwendungsprogramm 58 aktivieren. Wenn die Telefonhardwareschnittstelle 42 einen eingehenden Ruf über eine Telefongesellschaftsverbindung 43 oder das lokale Telefonhandgerät 22 empfängt, wird eine Unterbrechung von der Telefonhardwareschnittstelle 42 durch den Computerbus 31 empfangen, wobei an diesem Punkt die Computer/Telefonschnittstelle 62 von der Platte 11 wieder aufgefunden wird und in dem Hauptspeicher 40 durch die CPU 30 gespeichert wird, um das Hardwaresignal zu verarbeiten. Gemäß den Verarbeitungsschritten der Computer/Telefonschnittstelle 62 erzeugt das Hardwaresignal einen dem Signal entsprechenden Ereignisidentifikator.
  • Der Ereignisinterpretierer 61 verwendet den erzeugten Ereignisnamen, um ein Aktionselement in dem Dateisystem 53 zu lokalisieren, welches einen entsprechenden Ereignisidentifikator hat. Auf das Lokalisieren eines Aktionselements mit dem entsprechenden Ereignisidentifikator hin verarbeitet der Ereignisinterpretierer 61 das Aktionselement, das entweder eine Antwort auf das physikalische Ereignis erzeugt, oder das arbeitet, um weitere Aktionselemente zu verarbeiten, die letztlich eine Antwort auf das physikalische Ereignis erzeugen. In jedem Fall kann die erzeugte Antwort über den Computerbus 31 zu der Computer/Telefonschnittstelle 62 zurückübermittelt werden, oder an andere Systemkomponenten wie beispielsweise verschiedene Ausgabeschnittstellen bei dem System übermittelt werden. Die Computer/Telefonschnittstelle 62 gibt die Antwort an die Telefon/Hardwareschnittstelle 42 aus. Die Telefonhardwareschnittstelle 42 erzeugt verschiedene hörbare Antworten für die Quelle des eingehenden Rufs, bei der es sich um die Telefongesellschaftsverbindung 43 oder das lokale Telefonhandgerät 22 handeln könnte.
  • (Hierarchische Organisation von Aktionselementen)
  • Fig. 3 stellt die Hierarchie des Inhalts und die Struktur des Dateisystems 53 dar, welches im vorliegenden Fall durch Ordner, Dokumente, Anwendungen und Verweisungen bzw. Links (auch bekannt als Verzeichnisse, Datendateien, Programme und Aliase) gebildet ist. Bei dem vorliegenden Ausführungsbeispiel stellt jeder Ordner, jedes Dokument, jede Anwendung und jede Verweisung ein "Aktionselement" dar, die zusammen ein interaktives System definieren.
  • Somit umfasst, wie in Fig. 3 gezeigt, ein Telefoninteraktivsystem eine hierarchische Struktur, die Ordner, Dokumente, Programme und Verweisungen enthält. Diese Elemente haben benennbare Namen, die ein physikalisches Ereignis darstellen, durch welches das Element ausgelöst wird. Wie in Fig. 3 gezeigt, ist das interaktive System in einer Sequenz von Ordnern hierarchisch angeordnet. Jeder Ordner, beginnend von einem Stammordner, kann andere Ordner und kann zusätzlich ebenfalls Dokumente, Anwendungen und Verweisungen enthalten. Somit enthält der Stammordner 71 einen Ordner 72 für eingehende Rufe. Der Ordner für eingehende Rufe 72 enthält darin einen Sprachordner 73 und einen Faxordner 74. Innerhalb des Sprachordners 73 und des Faxordners 74 gibt es Dokumente, Ordner und Anwendungen.
  • Wie zuvor erwähnt, ist jeder Ordner, jedes Dokument, jede Anwendung und Verweisung ein "Aktionselement". Jedes Aktionselement hat eine vordefinierte Funktion, die in einigen Fällen eine vordefinierte Aufgabe durchführt. Zusätzlich hat jedes Aktionselement einen "Ereignisidentifikator", durch den das Aktionselement ausgelöst werden kann. Beispielsweise wird ein Ordner Aktionselement geöffnet, wenn dessen Ereignisidentifikator einem erfassten physikalischen Ereignis entspricht, und gleichermaßen werden alle Elemente in dem geöffneten Ordner gemäß einem aktivierenden Ereignis verarbeitet. In einigen Fällen wird der gesamte Ordner verarbeitet werden, da jedes Aktionselement darin durch das anfängliche auslösende physikalische Ereignis ausgelöst wurde. In dem Fall, dass das Aktionselement eine Anwendung ist, werden Prozessschritte bzw. Verarbeitungsschritte in der Anwendung ausgeführt werden. Wenn andererseits das Aktionselement ein Dokument ist, welches Daten wie beispielsweise Bilddaten enthält, wird die Art der Daten identifiziert und jeweilige Datenverarbeitungsschritte werden verwendet, um die Daten darin zu verarbeiten. In dem Fall einer Verweisung wird das Verweisungsaktionselement die Verarbeitung zu einem anderen Aktionselement leiten, wie beispielsweise einem Ordner, einem Datenelement, usw. Wie vorstehend beschrieben, wird ein Ereignisidentifikator eines Aktionselements verwendet, um das Aktionselement auszulösen. Somit stimmt, wie in Fig. 3 gezeigt, in dem Fall eines eingehenden Telefonanrufs, der Ereignisnahme "eingehender Ruf" mit dem Ereignisidentifikator des Stammordners überein, und deshalb wird der Stammordner 71 von dem Dateisystem 53 aufgefunden, um verarbeitet zu werden. Auf das Auffinden des Stammordners 71 für den "eingehenden Ruf", wird der Stammordner 71 geöffnet.
  • (Aufbau interaktiver Systeme)
  • Fig. 4 ist ein funktionelles Blockschaltbild zur Erläuterung der Beziehung und der Funktion der verschiedenen Software- und Hardwarekomponenten eines interaktiven Systems gemäß der vorliegenden Erfindung.
  • Das vorliegende Ausführungsbeispiel ist, wie vorstehend beschrieben, versehen mit einem Telefonbenutzer-Interaktivsystem, einem Sicherheits-Interaktivsystem und einem Feuererfassungs-Interaktivsystem. Es ist selbstverständlich, dass dies lediglich Beispiele der Arten von interaktiven Systemen sind, die verwendet werden können, und dass die vorliegende Erfindung nicht auf die hier beschriebenen Beispiele beschränkt ist. Zusätzlich antwortet das vorliegende Ausführungsbeispiel auf physikalische Ereignisse, bei denen es sich um extern auftretende Ereignisse handeln kann, wie beispielsweise einen eingehenden Telefonanruf, und intern auftretende Ereignisse, wie beispielsweise verstrichene Zeit, und computererzeugte Ereignisse, wie beispielsweise das Öffnen eines Ordners.
  • Wie in Fig. 4 dargestellt, sendet/empfängt die Telefon- Hardware-Schnittstelle 42 Telefonsignale zu/von einer Telefongesellschaftsverbindung 43 und einem lokalen Handgerät 42. Die Sicherheits-Hardware-Schnittstelle 47 empfängt Signale von Perimeter/Eindringlingsmeldern 48 und im Ansprechen darauf wird die Sicherheits-Hardware-Schnittstelle instruiert, Signale zu Sicherheitsvorrichtungen 49 zu senden, wie beispielsweise Videokameras, hörbaren und sichtbaren Alarmgebern und Benachrichtigen von Polizeibehörden. Die Feuer-Hardware- Schnittstelle 50 empfängt Signale von Feuer- und Rauch- Meldern bzw. -Detektoren 51, und im Ansprechen darauf wird die Feuer-Hardware-Schnittstelle 50 instruiert, um das Sprinkler/Alarmsystem 52 zu aktivieren.
  • Für jede Hardwareschnittstelle 42, 47 und 50 ist eine entsprechende Computersoftwareschnittstelle bereitgestellt, wie beispielsweise die zuvor erwähnte Computer/Telefonschnittstelle 62, Computer/Sicherheitsschnittstelle 63 und Computer/Feuerschnittstelle 64. Jede Computersoftwareschnittstelle 62, 63 und 64 empfängt und wandelt Signale zu/von deren jeweiliger Hardwareschnittstelle um. In dieser Hinsicht kann die Art und Weise, durch die die Computersoftwareschnittstellen 62, 63 und 64 Signale von jeweiligen Hardwareschnittstellen empfangen, durch einen Unterbrechungstreiber bzw. Interrupt-Treiber gegeben sein oder kann durch Abfragen/Anfordern jeder jeweiligen Hardwareschnittstelle nach einer vorbestimmten verstrichenen Zeitperiode gegeben sein.
  • Wie ausführlicher in Fig. 5a dargestellt, enthält jede Computersoftwareschnittstelle 62, 63 und 64 einen Ereignisdetektor 75, Ereignisnamenabbildung bzw. Ereignisnamenkarte 76 und eine Hardware-Steuereinrichtung bzw. einen Hardwarecontroller 82.
  • Der Ereignisdetektor 75 empfängt Ereignissignale von dessen jeweiliger Hardwareschnittstelle und vergleicht das empfangene Signal mit Ereignisnamen in einer Ereignisnamenkarte 76. Das Abbilden des Auftretens physikalischer Ereignisse auf einen Ereignisnamen wird durch die Ereignisnamenabbildung 76 bereitgestellt. Vorzugsweise enthält die Ereignisnamenkarte 76 Ereignisnamen, die eine Anzeige in englischer Sprache des physikalischen Ereignisses enthalten, wie beispielsweise "Klingeln", wenn ein eingehender Telefonanruf durch die Telefonhardwareschnittstelle 42 erfasst wird, "DTMF = 9", wenn die Telefonhardwareschnittstelle 42 modulierte Töne erfasst, die anzeigen, dass eine Berührungstaste "9" betätigt wurde, "Zonenverletzung", wenn die Sicherheitshardwareschnittstelle 47 eine Begrenzungslinienverletzung erfasst, oder "Feuer", wenn die Feuerhardwareschnittstelle Rauch oder Wärme erfasst. Die Erzeugung von Ereignisnamen muss nicht durch die Computersoftwareschnittstelle zu erfolgen, sondern könnte durch den Ereignisinterpretierer 61 auf im wesentlichen die gleiche Weise erfolgen.
  • Die nachfolgende Tabelle gibt Beispiele von Ereignissen an, die in einem Telefon-Interaktivsystem überwacht werden. Telefonereignisse
  • Auf das Abgleichen des physikalischen Ereignisses mit dessen Ereignisnamen hin, gibt der Ereignisdetektor 70 den Namen an den Ereignisinterpretierer 61 aus. Der Ereignisinterpretierer 61 gleicht Ereignisnamen mit Ereignisidentifikatoren für die Aktionselemente in den interaktiven Systemen ab. Wenn eine Übereinstimmung gefunden wird, wählt der Ereignisinterpretierer das übereinstimmende bzw. passende Aktionselement und verarbeitet dieses. In Verbindung mit der Verarbeitung der zu dem Ereignis gehörenden Aktion kann der Ereignisinterpretierer 61 ein Antwortsignal über eine Computersoftwareschnittstelle zurück zu dem Hardware-Controller 82 senden. Der Hardware-Controller 82 sendet das Signal zu der bezeichneten Hardwarevorrichtung, welche die Aktion durchführt. Das Verarbeiten des Aktionselements kann ebenfalls Datenverarbeitung oder Computerausführung einer Anwendung wie beispielsweise der Nachrichtenverwalteranwendung mit sich bringen. Diese sind alle nachfolgend ausführlicher beschrieben.
  • (Ereignisinterpretierer)
  • Fig. 5a zeigt Einzelheiten des Ereignisinterpretierers 61. Wie in Fig. 5a dargestellt, enthält der Ereignisinterpretierer 61 einen Namensparser 77, eine Ereignisnamen/Aktionselementliste 78, einen Ereignisabgleicher 79, eine Aktionselementauswahleinrichtung 80 und einen Aktionselenientausführungsprozessor 81.
  • Auf eine Initialisierung hin öffnet der Namensparser 77 den Stammordner des interaktiven Systems, sammelt die Ereignisidentifikatoren von jedem Aktionselement darin und platziert die Ereignisidentifikatoren in die Ereignisnamen/Aktionselementliste 78. Da die Ereignisnamen/Aktionselementliste 78 eine aktuelle Auflistung von geparsten Namen von dem ausgewählten Ordner führt, kehrt der Ereignisinterpretierer 61 nicht jedes Mal zu dem Dateisystem 53 zurück, um einen Vergleich anzustellen. Auf diese Weise arbeitet der Ereignisinterpretierer 61 effizienter. Selbstverständlich wird, wenn die Ereignisnamen/Aktionselementliste 78 nicht bereitgestellt ist, das System weiterhin arbeiten, jedoch mit geringerer Effizienz.
  • Ist das System einmal in Betrieb, arbeitet der Namensparser 77 im wesentlichen auf die gleiche Weise wie während der Initialisierung, jedoch öffnet der Namensparser 77 den derzeit ausgewählten Ordner und sammelt und speichert Ereignisidentifikatoren von jedem Aktionselement. Sobald die Ereignisnamen/Aktionselementliste 78 erzeugt wurde, überwacht der Ereignisinterpretierer 61 Signale von jeder Computersoftwareschnittstelle und antwortet auf diese.
  • Der Ereignisabgleicher 79 empfängt eingegebene Ereignisnamen, die durch jede Computersoftwareschnittstelle 62, 63 und 64 erzeugt wurden. Der Ereignisabgleicher 79 vergleicht den Ereignisnamen mit der Ereignisnamen/Aktionselementliste 78. In einigen Fällen kann der Ereignisidentifikator mit dem entsprechenden Ereignisnamen nicht gefunden werden, und in einer solchen Situation ignoriert das System lediglich den eingegebenen Ereignisnamen und damit fährt fort, Ereignisse zu überwachen.
  • Wenn andererseits ein Aktionselement-Ereignisidentifikator mit dem Ereignisnamen übereinstimmt, benutzt die Aktionselementauswahleinrichtung 80 den Ereignisidentifikator, um das in dem Dateisystem 53 gespeicherte Aktionselement zu lokalisieren und zur Verarbeitung wiederzugewinnen. Nachdem die Aktionselementauswahleinrichtung 80 das Aktionselement wiedergewinnt, verarbeitet der Aktionselementausführungsprozessor 81 das Aktionselement. Das verarbeitete Aktionselement kann in weiterer Datenverarbeitung resultieren, was erfordert, dass der Aktionselementausführungsprozessor 81 einen Ereignisnamen an den Ereignisabgleicher 79 ausgibt, so dass eine andere Aktion aus dem Dateisystem 53 wiedergewonnen werden kann, oder, wenn das Ergebnis der Verarbeitung des Aktionselements eine gesteuerte Hardwareantwort erzeugt, sendet der Aktionselementausführungsprozessor 81 ein Antwortsignal entweder zu der Computersoftwareschnittstelle, von der der Ereignisname ursprünglich erzeugt wurde, oder an eine geeignete Systemkomponente, abhängig von den Verarbeitungsschritten bei dem verarbeiteten Aktionselement. Das gesteuerte Hardwareantwortsignal wird durch den Hardwarecontroller 82 in der jeweiligen Computersoftwareschnittstelle verarbeitet.
  • Der Hardwarecontroller 82 sendet einen Hardwarebefehl zu dem bezeichneten Hardwareempfänger über die Hardwareschnittstelle. Beispielsweise in dem Fall, dass eine Zone in dem Sicherheits-Interaktivsystem ausgelöst bzw. verletzt wird, verarbeitet der Ereignisinterpretierer 61 die zugehörigen Aktionselemente, die eine gesteuerte Hardwareantwort erzeugen, wie beispielsweise Aktivieren eines hörbaren Alarmsund Aktivieren von Videokameras. Dieses Hardwareantwortsignal wird von dem Hardwarecontroller 82 empfangen, welcher wiederum Auslösesignale an den Alarmgeber und an die Videokameras über die Sicherheits-Hardware-Schnittstelle 47 sendet.
  • Wie in Fig. 5b gezeigt, enthält ein alternatives Ausführungsbeispiel des Ereignisinterpretierers 61 Namensparser 77a, 77b und 77c, Ereignisnamen/Aktionselementlisten 78a, 78b und 78c, einen Ereignisabgleicher 79, eine Aktionselementauswahleinrichtung 80 und einen Aktionselementausführungsprozessor 81.
  • Bei dem alternativen Ausführungsbeispiel ist ein Namensparser und eine Ereignisnamen/Aktionselementliste entsprechend jedem interaktiven System bei dem interaktiven System bereitgestellt. Als ein Ergebnis werden Ereignisidentifikatoren in dem Stammverzeichnis für jedes interaktive System durch dessen entsprechenden Namensparser geparst, bei dem es sich im vorliegenden Fall um den Telefondienstnamensparser 77a, Sicherheitsnamensparser 77b und Feuernamensparser 77c handelt. Jeder Namensparser 77a, 77b und 77c stellt geparste Ereignisidentifikatoren für die Erzeugung einer entsprechenden Ereignisnamen/Aktionselementliste bereit, bei der es sich im vorliegenden Fall um die Telefon-Ereignisnamen/Aktionselementliste 78a, Sicherheits-Ereignisnamen/Aktionselementliste 78b und Feuer-Ereignisnamen/Aktionselementliste 78c handelt.
  • Sobald einmal jede Ereignisnamen/Aktionselementliste erzeugt ist, führt der Ereignisabgleicher 79 einen Abgleich bzw. Vergleich empfangener Ereignisnamen von Computersoftwareschnittstellen mit jeder Ereignisnamen/Aktionselementliste 78a, 78b und 78c durch, und auf das Auffinden eines übereinstimmenden Ereignisidentifikators hin wählt die Aktionselementauswahleinrichtung 80 ein zugehöriges Aktionselement aus dem Dateisystem 53 aus. Auf das Auffinden des ausgewählten Aktionselements hin arbeitet das alternative Ausführungsbeispiel des Ereignisinterpretierers 61 im wesentlichen auf die gleiche Weise wie das bevorzugte Ausführungsbeispiel des Ereignisinterpretierers 61.
  • Das alternative Ausführungsbeispiel des Ereignisinterpretierers 61 arbeitet effizienter, um einen aktuellen Ordner für jedes interaktive System zu parsen und zu verarbeiten. Das heißt, das alternative Ausführungsbeispiel des Ereignisinterpretierers 61 muss nicht einen derzeit verarbeiteten Ordner unterbrechen, um auf ein physikalisches Ereignis zu reagieren, das in einem anderen interaktiven Dienst auftritt. Da aktuelle Ordner für jeden interaktiven Dienst durch dessen jeweilige Namensparser geparst bzw. analysiert wurden, kann der Ereignisabgleicher 76 einen Abgleich bzw. einen Vergleich für Ereignisnamen mit jeder Ereignisnamen/Aktionselementliste für jeden interaktiven Dienst durchführen, ohne einen anderen Ordner, der zu parsen ist, zu unterbrechen und wiederzugewinnen, und ohne die Möglichkeit des Ignorierens eines Ereignisnamens von einem interaktiven System, da lediglich Ereignisidentifikatoren vor einem anderen System in der Liste 78 gespeichert sind.
  • Das vorstehend beschriebene alternative Ausführungsbeispiel ist lediglich ein Beispiel zum Erhöhen der Effizienz des interaktiven Systems. Andere alternative Ausführungsbeispiele wie beispielsweise unter Verwendung mehrfacher Ereignisinterpretierer in dem interaktiven System könnten als eine Alternative verwendet werden, ohne vom Schutzbereich der vorliegenden Erfindung abzuweichen.
  • Fig. 6a und 6b umfassen ein Flussdiagramm, das die Funktion des interaktiven Telefonbenutzerschnittstellensystems darstellt, welches in Fig. 3 beschrieben ist.
  • Auf die Initialisierung hin wird in Schritt S601 der Stammordner des Systems automatisch aufgefunden und durch den Namensparser 77 geparst bzw. analysiert. In Schritt S602 werden die geparsten Namen verwendet, um eine Ereignisnamen/Aktionselementliste 78 zu erzeugen. Ist eine Ereignisnamen/Aktionselementliste 78 einmal erzeugt, überwacht der Ereignisinterpretierer 61 jede Systemschnittstelle im Schritt S603. Der Ereignisinterpretierer 61 überwacht jede Schnittstelle entweder durch Abfragen jeder interaktiven Schnittstelle nach einer vorbestimmten verstrichenen Zeit, oder indem er durch ein Unterbrechungssignal unterbrochen wird, welches von der Systemschnittstelle im Schritt S604 verwendet wird. In dem Fall, das kein Ereignis aufgetreten ist, nachdem jede Schnittstelle abgefragt wurde oder falls keine Unterbrechung von dem Ereignisinterpretierer 61 empfangen wurde, kehrt der Ablauf zum Schritt S603 zurück.
  • In einem Fall, dass ein Ereignis aufgetreten ist, beispielsweise dass die Computertelefonschnittstelle 54 einen eingehenden Ruf empfängt, schreitet der Ablauf andererseits zu Schritt S605 voran. Bei Schritt S605 identifiziert die geeignete der Computerschnittstellen 62, 63 oder 64 das physikalische Ereignis und bezeichnet einen Ereignisnamen beruhend auf einem Vergleich des empfangenen Signals mit einer Ereignisnamenkarte. Bei Schritt S606 vergleicht der Ereignisabgleicher 79 den Ereignisnamen mit Ereignisidentifikatoren in der Ereignisnamen/Aktionselementliste 78.
  • Bei Schritt S607 bestimmt der Ereignisabgleicher 79, ob eine Übereinstimmung gefunden wurde zwischen dem Ereignisnamen und Ereignisidentifikatoren in der Liste 78. Wenn keine Übereinstimmung in Schritt S607 gefunden wird bzw. kein Abgleich erfolgen kann, wird das physikalische Ereignis ignoriert und der Ablauf kehrt zu Schritt S603 zurück, wo der Ereignisinterpretierer 61 damit fortfährt, das interaktive System zu überwachen. Wenn andererseits der Ereignisabgleicher 79 den Ereignisnamen mit einem Ereignisidentifikator eines Ordners, Dokuments, einer Anwendung oder Verweisung abgleichen bzw. in Übereinstimmung bringen kann, wird das entsprechende Aktionselement aus dem Dateisystem 53 durch die Aktionselementauswahleinrichtung 80 aufgefunden (Schritt S608).
  • Bei Schritt S610 verarbeitet der Aktionselementausführungsprozessor 81 die Inhalte des Aktionselements mit dem entsprechenden physikalischen Ereignisnamen. Wenn das Aktionselement ein Ordner ist (Schritt S611) öffnet der Ereignisinterpretierer 61 den Ordner und der Ablauf kehrt zu Schritt S601 zurück, wo die Ereignisidentifikatoren für die Aktionselemente in dem neu geöffneten (und nun aktuellen) Ordner geparst bzw. analysiert werden und die in der Liste 78 gespeicherten Identifikatoren ersetzen. Bei Schritt S612 kann ein gesteuertes Hardwareantwortsignal erzeugt werden durch den Aktionselementausführungsprozessor 81, beruhend auf den verarbeiteten Schritten in dem Aktionselement, und ein Signal wird an die Computersoftwareschnittstelle ausgegeben, welche wiederum das Signal an die Hardwareschnittstelle sendet, um eine Hardwareantwort auf das physikalische Ereignis zu erzeugen.
  • Fig. 6c ist ein Beispiel der obigen Schritte in dem Fall eines Telefonbenutzerschnittstellen- (TUI)-Interaktivsystems.
  • Bei dem in Fig. 6c dargestellten Beispiel identifiziert die Computer-Telefonschnittstelle 62 das Ereignis als einen "eingehenden Ruf" und sendet einen Ereignisnamen an den Ereignisinterpretierer 61. Der Ereignisabgleicher 79 vergleicht den Ereignisnamen mit Ereignisidentifikatoren in der Liste 78. Auf das Übereinstimmen des Ereignisnamens hin, lokalisiert die Aktionselementauswahleinrichtung 80 ein Aktionselement mit einem Ereignisidentifikator, der dem "eingehenden Ruf" entspricht, in dem Dateisystem 53. Auf das Lokalisieren des "eingehender Ruf"-Aktionselements hin, wird das Aktionselement aus dem Dateisystem aufgefunden.
  • Da das "eingehender Ruf"-Aktionselement ein Ordner ist, "öffnet" der Aktionselementausführungsprozessor 81 den "eingehender Ruf"-Ordner. Die Ereignisidentifikatoren in diesem Ordner werden dann geparst und gespeichert, um die Identifikatoren in der Liste 78 zu ersetzen. Hier sind alle Identifikatoren "immer" was ein computererzeugter Ereignisname ist. Somit wird ein "Begrüßungs"-Aktionselement mit "immer" bezeichnet. Ein vorab aufgezeichnetes Sprachdatendokument wird aus dem Dateisystem 53 aufgefunden, durch den Aktionselementausführungsprozessor 81 verarbeitet, und das Ergebnis wird an den Anrufer über die Computer/Telefonschnittstelle 62 ausgegeben. Nach dem Abspielen der Begrüßung wird der Ereignisinterpretierer 61 das nächste Aktionselement mit dem gleichen Ereignisidentifikator von links nach rechts ausführen. Falls geeignet, wird das Aktionselement verarbeitet werden, oder der Ereignisinterpretierer 61 wird damit fortfahren, eingehende Ereignisse zu überwachen.
  • In dem vorliegenden Fall ist das nächste Aktionselement ein "immer"-Element, und deshalb beginnt es, eine Nachricht des Anrufers aufzuzeichnen, die durch die Telefonhardwareschnittstelle 42 eingegeben wurde.
  • (Visuelle Wiedergabe des Inhalts und der Struktur des Dateisystems)
  • Nunmehr erneut mit Bezug auf Fig. 4, handelt es sich bei dem Dateisystem-Präsentierer/Editor 44 um eine Komponente des Computerbetriebssystems, die eine graphische Benutzerschnittstelle des Dateisystems 53 bereitstellt. Der Dateisystem-Präsentierer/Editor 44 erlaubt es einem Benutzer, die Struktur und den Inhalt des Dateisystems 53 zu öffnen, anzusehen, zu editieren, zu erzeugen und zu löschen, einschließlich jedes der Aktionselemente in den interaktiven Systemen. Der Dateisystem-Präsentierer/Editor 44 gibt durch eine graphische Benutzerschnittstelle den Inhalt und die Struktur des Dateisystems 53 wieder und erlaubt es dem Benutzer, die Namen und Attribute eines Ordners, Dokuments, einer Anwendung und einer Verweisung zu manipulieren, die Aktionselementen in dem Dateisystem 53 entsprechen.
  • Die graphische Benutzerschnittstelle ist eine Wiedergabe des Inhalts und der Struktur des Dateisystems 53. Verschiedene Darstellungen bzw. Wiedergabemöglichkeiten können für die graphische Benutzerschnittstelle verwendet werden, beispielsweise der Sucher bzw. Finder von MacIntosh, welcher eine hierarchische Darstellung eines Ordners / Dokuments / Anwendung verwendet, oder der Dateienverwalter bzw. FileManager von Windows, welcher eine hierarchische Anordnung eines Verzeichnisses / einer Datei / eines Programms verwendet, oder irgendeine kundenspezifische bzw. angepasste graphische Benutzerschnittstelle, die eine Wiedergabe bzw. Abbildung des Inhalts und der Struktur des Dateisystems gibt.
  • Bei der vorliegenden Erfindung stellt die durch den Dateisystem-Präsentierer/Editor 44 definierte graphische Benutzerschnittstelle den Inhalt eines Ordners graphisch dar als ein Fenster mit Symbolen innerhalb des Fensters. Diese Symbole stellen Aktionselemente dar, die Ordnern, Dokumenten, Anwendungen und Verweisungen in dem Dateisystem 53 entsprechen. Der Dateisystem-Präsentierer/Editor 44 präsentiert auch sichtbaren Text (den zuvor erwähnten Ereignisidentifikator) mit jedem angezeigten Symbol in der graphischen Benutzerschnittstelle.
  • Die graphische Benutzerschnittstelle stellt dem Benutzer eine hierarchische Ansicht des Dateisystems 53 zur Verfügung, so dass der Benutzer intuitiv dessen Struktur versteht. Zusätzlich zeigt die graphische Benutzerschnittstelle benutzerwählbare Menüoptionen an, die derzeit hervorgehobene Symbole beeinflussen werden. Beispielsweise wird eine Menüoption das Ansehen und Editieren von Attributen des, derzeit ausgewählten Aktionselements erlauben oder das Umbenennen eines Aktionselements. Das "anklicken" eines Ordnersymbols mit der Maus 14 wird ein Fenster öffnen, welches die Inhalte des Ordners zeigt. Das "doppelanklicken" eines Dokumentsymbols wird die dem Aktionselement zugeordneten Prozessschritte (Editor) ausführen, um Daten innerhalb des Dokuments zu verarbeiten. Beispielsweise wird doppelanklicken eines Sprachdokuments Verarbeitungsschritte bzw. Prozessschritte zum Speichern, Editieren und Manipulieren von Sprachdaten ausführen, und doppelanklicken eines Bilddokuments wird Verarbeitungsschritte zum Speichern, Editieren und Manipulieren von Bilddaten in diesem Dokument ausführen.
  • Der Dateisystem-Präsentierer/Editor 44 interpretiert Benutzerauswahlen, über die Tastatur 13 oder die Maus 14, und erlaubt das Öffnen, Ansehen und Editieren von Dateien. Der Dateisystem-Präsentierer/Editor 44 erhält ebenfalls Informationen über den Inhalt und die Struktur von dem Dateisystem 53 und verwendet eine Fensterumgebungsschnittstelle, um den Inhalt und die Struktur des Dateisystems 53 einem Benutzer hierarchisch sichtbar wiederzugeben. Auf diese Weise kann ein Benutzer intuitiv Aktionselemente innerhalb des Dateisystems 53 manipulieren und erzeugen. Während Fensterumgebungen als zum hierarchischen Wiedergeben des Inhalts und der Struktur gut geeignet angesehen sind, sind auch andere Umgebungen verwendbar, beispielsweise eine baumartige Darstellung.
  • Eine Erörterung des Verfahrens des Erzeugens und visuellen Darstellens eines interaktiven Systems wird nachfolgend mit Bezug auf Fig. 7 ausführlich erörtert.
  • Fig. 7 zeigt eine Werkzeugpalette 90, die den Benutzer beim Erzeugen bzw. Aufbauen eines interaktiven Systems unterstützt. Die Werkzeugpalette 90 enthält Funktionen zum Erzeugen, Benennen und Editieren von Aktionselementen in einem derzeit ausgewählten Ordner. Bei dem in Fig. 7 dargestellten Beispiel enthält die Werkzeugpalette 90 Aktionselemente zum Erzeugen einer Telefonbenutzerschnittstelle (TUI). Innerhalb der Werkzeugpalette 90 gibt es eine Werkzeugleiste 91 vordefinierter Aktionselemente, die beim Erzeugen des interaktiven Systems hilfreich sind. Die Werkzeugleiste 91 enthält Symbole, die verschiedene Typen von Aktionselementen repräsentieren. Jedes Aktionselement führt eine vorbestimmte Aufgabe durch, die beim Erzeugen einer TUI hilfreich ist, wie beispielsweise das Abspielen einer aufgezeichneten Sprachnachricht über eine Telefonleitung, Aufzeichnen einer Sprachnachricht oder Senden eines Dokuments mittels Faksimile.
  • Ein Ereignisfenster 93 innerhalb der Werkzeugpalette 90 enthält eine Auflistung vordefinierter Ereignisidentifikatoren, die beim Erzeugen des interaktiven Systems hilfreich sind. Die Werkzeugpalette 90 enthält Funktionen zum Erzeugen, Benennen und Editieren von Aktionselementen in einem derzeit ausgewählten Ordner. Vorzugsweise enthält das Ereignisfenster die Namen aller Ereignisse in der Abbildung bzw. der Karte 76. Sobald ein Benutzer ein Aktionselement aus der Werkzeugleiste 91 ausgewählt hat, erlaubt das Ereignisfenster 93 dem Benutzer, das ausgewählte Aktionselement mit einem jeweiligen physikalischen Ereignisidentifikator zu benennen.
  • Ein Wertefenster 94 wird verwendet, um zusätzliche Parameter einzugeben, die verwendet werden, um die Ereignisspezifikation zu bilden oder zu vervollständigen, die das Aktionselement auslöst. Ein Kommentarfenster 95 erlaubt es dem Benutzer, zusätzlichen beschreibenden Text hinzuzufügen, der eine weitere Beschreibung des Aktionselements enthalten kann. In dieser Hinsicht wird der hinzugefügte Text durch den Ereignisinterpretierer 61 ignoriert, wenn das Aktionselement oder der Ordner ausgewählt und ausgeführt wird.
  • Wie vorstehend beschrieben sind Ordner, Dokumente, Anwendungen und Verweisungen Standardelemente, die durch das Dateisystem 53 bereitgestellt werden und durch den Dateisystem-Präsentierer/Editor 44 graphisch wiedergegeben werden. Die Aktionselemente innerhalb eines Ordners stellen eine ausführbare Aktion im Ansprechen auf ein physikalisches Ereignis bereit. Jeder Ordner, jedes Dokument, jede Anwendung und Verweisung hat einen Ereignisidentifikator und ein durch den Benutzer eingestelltes Attribut. Der Ereignisidentifikator und Attribute können durch den Benutzer über die graphische Benutzerschnittstelle (Werkzeugpalette 90) und den Präsentierer / Editor geändert werden. Attributwerte bestimmen, ob das Aktionselement eine Eingangsantwort oder eine Ausgangsantwort ist. Die Attribute können mit jedem Aktionselement gespeichert oder separat von dem Aktionselement gespeichert werden. Beispielsweise in dem Fall des Telefonbenutzerschnittstellensystems kann, wenn ein Datendokument aus ASCII Text ein "Sprech"-Attribut hat, dieses über die Telefonhardwareschnittstelle 42 unter Verwendung von Text-in-Sprache-Verfahren abgespielt werden.
  • Zum Erzeugen eines interaktiven Systems wählt der Benutzer aus der Werkzeugleiste 91 irgendeines der Aktionselemente aus, indem er mittels der Maus 14 auf die graphische Wiedergabe oder das Symbol klickt. Bei einer TUI beispielsweise würde derjenige, der das System entwirft ein interaktives System durch Auswählen verschiedener Symbole aus der Werkzeugleiste 91 erzeugen, um so einen eingehenden Ruf zu beantworten, eine Begrüßung abzuspielen, ein aufgezeichnetes Menü möglicher Auswahlen abzuspielen, eine Eingabe einer Auswahl unter Verwendung von DTMF Tönen anzufordern, ausgewählte Informationen auszugeben, den Ruf zu beenden, usw.
  • Die nachfolgende Tabelle enthält Beschreibungen einiger der in der Werkzeugleiste 91 enthaltenen Aktionselemente, die in Fig. 7 dargestellt ist. BEISPIELE VON AKTIONSELEMENTEN IN Fig. 7
  • Fig. 7a stellt ein grundlegendes interaktives Telefonbenutzerschnittstellen-(TUI)-System zum Beantworten eines eingehenden Telefonanrufs, Aufzeichnen einer Nachricht eines Anrufers, Abspielen einer aufgezeichneten Verabschiedung und Beenden des Telefonanrufs dar, und Fig. 8 ist ein Flußdiagramm zur Erläuterung, wie ein Benutzer die Werkzeugpalette 9D verwendet, um diese TUI zu erzeugen.
  • Auf die Eingabe einer Anforderung zum Erzeugen einer Telefonbenutzerschnittstelle hin findet der Dateisystem-Präsentierer/Editor 44 eine Telefondiensterzeuger-Werkzeugpalette wie beispielsweise die Werkzeugpalette 90 auf. Bei Schritt S801 zeigt der Dateisystem-Präsentierer/Editor 44 über die graphische Benutzerschnittstelle die Werkzeugpalette 90 an, die graphische Wiedergaben von benutzerauswählbaren Aktionselementen enthält. In Schritt S803 erzeugt der Benutzer einen zur Speicherung verschiedener durch den Benutzer ausgewählter Aktionselemente zu verwendenden Ordner.
  • Um einen interaktiven Dienst wie in Fig. 7a gezeigt zu erzeugen, wählt ein Benutzer einen Namen für das auszuwählende Aktionselement unter Verwendung eines Ereignisfensters 93 aus (Schritt S804) und wählt ein Aktionselement aus der Werkzeugleiste 91 aus, indem er das gewünschte Aktionselement anklickt. Auf das Anklicken des gewünschten Aktionselements hin erscheint das ausgewählte Aktionselement in dem Ordner (Schritt S805) zusammen mit dessen Ereignisidentifikator, der das Aktionselement auslöst (wie in Klammern mit Bezugszahl 107 gezeigt). Wie in Fig. 7a gezeigt, wurde Aktionselement 96 ausgewählt und wurde im Ordner 105 erzeugt, wie mit 106 gezeigt, zusammen mit dessen Ereignisidentifikator. Bei Schritt S806 passt der Benutzer das Aktionselement durch Eingabe von Kommentaren über das Kommentarfenster 95 (wie mit Bezugszahl 108 gezeigt) an. Bei dem vorliegenden Beispiel wurde dem Aktionselement 106 ein Ereignisidentifikator "immer" zugewiesen, was bedeutet, dass die Aktion jedes Mal ausgeführt werden wird, wenn in den Ordner 105 eingetreten worden ist, und wurde durch die Kommentare als eine "Begrüßung" definiert. Zusätzlich kann der Ereignisidentifikator, der mit Bezugszahl 107 bezeichnet ist, verändert werden, indem ein neuer Name im Ereignisfenster 93 eingegeben wird, während das Aktionselement derzeit ausgewählt ist.
  • Der Benutzer erzeugt das gesamte interaktive Systemprogramm durch Benennen, Auswählen und Eingeben von Kommentaren (falls notwendig) für jedes Aktionselement in dem interaktiven Dienst. Ein Aktionselement kann weiter angepasst werden, indem das Aktionselementsymbol doppelt angeklickt wird, um den zugehörigen Editor auszuführen, um das Verhalten der Aktionselementanwendung weiter zu definieren oder um Daten in einem Aktionselementdokument zu erzeugen, zu editieren oder zu manipulieren.
  • Beispielsweise um die Begrüßungsnachricht aufzuzeichnen, die dem Aktionselementsymbol 106 zugeordnet ist, klickt der Benutzer doppelt auf das Symbol, um so das Aktionselement zu öffnen. Der Dateisystem-Präsentierer/Editor 44 erlaubt es dem Benutzer dann, eine Sprachbegrüßungsnachricht, beispielsweise unter Verwendung des Handgeräts 22, aufzuzeichnen. Der Präsentierer/Editor 44 erlaubt automatisch eine Sprachaufzeichnung, wenn das Symbol 106 doppelt angeklickt wird, wegen der Attribute, die mit dem vordefinierten Aktionselement 96 in der Werkzeugleiste 91 gespeichert sind. Die anderen vordefinierten Aktionselemente in der Werkzeugleiste 91 haben geeignete Attribute, die mit ihnen gespeichert sind, die beispielsweise die Eingabe von Text für ein Textelement, Bestimmung von Dateiraum für ein Sprachaufzeichnungsaktionselement usw. erlauben.
  • Der Benutzer fährt damit fort, die interaktive TUI: zu erzeugen, indem er Aktionselementsymbole auswählt. Wie in Fig. 7a gezeigt, hat der Benutzer somit ein Nachrichtenaufzeichnungssymbol 99 bei 106a ausgewählt und hat einen geeigneten Ereignisidentifikator zugewiesen, alles wie vorstehend beschrieben (vgl. Schritt S804, S806 und S807).
  • Die Schritte S803 bis S807 werden wiederholt, bis der interaktive Dienst vollständig ist. Der Dateisystem-Präsentierer/Editor 44 zeigt den Dienst während er erzeugt oder manipuliert wird an, indem er aufgefundene visuelle Darstellungen von Aktionselementen in Schritt S809 verwendet.
  • Hat ein Benutzer einmal anfänglich einen Abschnitt, eines interaktiven Systems erzeugt, kann der Benutzer existierende Ordner, Dokumente und Anwendungselemente verwenden, indem er den Inhalt und die Struktur des Elements kopiert und verändert. Es ist ebenfalls möglich, verschiedene interaktive Dienste zu erzeugen, indem (1) ein existierender interaktiver Dienst weiter angepasst wird, (2) ein interaktiver Dienst aus vordefinierten, verwiesenen bzw. verknüpften Aktionselementen erzeugt wird (das heisst, Ordner mit einer Anordnung von Aktionselementen darin, um vorbestimmte Aufgaben durchzuführen), (3) ein interaktiver Dienst aus neu erzeugten Aktionselementen erzeugt wird, oder (4) ein interaktiver Dienst aus vordefinierten, individuellen Aktionselementen wie vorstehend beschrieben erzeugt wird. Da das interaktive System intuitiv unter Verwendung graphischer Darstellungen der Hierarchie und des Inhalts des Systems entworfen werden kann, kann ein Benutzer ein interaktives Systemprogramm mit Präzision und mit Leichtigkeit entwerfen.
  • Wie in Fig. 7a gezeigt, präsentiert der Dateisystem-Präsentierer/Editor 64 den Inhalt des Ordners "einfache Antwort" als "Aktionselement"-Symbole mit sichtbaren Textnamen, die auf physikalische Ereignisse bezogen sind, die das Element in dem interaktiven System auslösen.
  • Das Verfahren des visuellen Darstellens einer interaktiven Dienstanwendung unter Verwendung der vorliegenden Erfindung wird ausführlicher anhand der in Fig. 9 bis 12 dargestellten Beispiele beschrieben.
  • Das in Fig. 4 dargestellte interaktive System enthält einen Telefon-Interaktivdienst, einen Sicherheits-Interaktivdienst und einen Feuermelder-Interaktivdienst. Wie in Fig. 9 gezeigt, enthält das Dateisystem 53 einen Telefon-Interaktivdienst-Stammordner 109 und einen Sicherheits-Interaktivdienst-Stammordner 110 (der Feuermelder-Interaktivdienst- Ordner ist in dem Sicherheits-Interaktivdienst-Stammordner 110 enthalten), die Aktionselemente enthalten, um auf Ereignisse in jedem jeweiligen interaktiven Dienst zu antworten.
  • Wie vorstehend beschrieben, während des Betriebs beispielsweise des Telefonbenutzer-Interaktivsystems sendet die Computertelefonschnittstelle 62, wenn ein Ereignis "eingehender Ruf" auftritt, einen Ereignisnamen zu dem Ereignisinterpretierer 61. Der Ereignisinterpretierer 61 findet den Aktionselementordner "Telefondienst" 109 im Dateisystem 53. Auf das Finden des Aktionselementordners "Telefon" 109 hin, in Fig. 9 gezeigt, erfolgt ein Eintritt in den Aktionselementordner 113 zur weiteren Verarbeitung.
  • Die visuelle Darstellung dieser Interaktion ist in Fig. 10 gezeigt. Wie dort zu sehen ist, wird der Ordner 109 "Telefondienst" durch den Dateisystem-Präsentierer/Editor 44 als ein Fensterordner mit drei darin gespeicherten Aktionselementen angezeigt, die durch Bezugszahlen 114, 115 und 116 bezeichnet sind. Der Verbundereignisidentifikator von Aktionselement 114 gibt an, dass Aktionselementordner 114 nur geöffnet wird, wenn beide Bedingungen wahr sind. In diesem Fall sind die physikalischen Ereignisse; die Aktionselement 114 öffnen, eine Sprachübertragung und die Tageszeit zwischen 20.00 Uhr und 09.00 Uhr. Aktionselementordner 115 ist ein Faksimileordner, der verarbeitet wird, wenn der eingehende Ruf eine Faksimilesendung ist und Aktionselement 116 antwortet auf ein Verbundereignis, welches einer Sprachübertragung und einer Tageszeit zwischen 09.00 Uhr und 20.00 Uhr entspricht.
  • Die Inhalte des Ordners 114 werden visuell angezeigt durch den Dateisystem-Präsentierer/Editor 44 wie in Figur. 11a dargestellt. Der Ordner 114 ist als verschiedene Arten von Aktionselementen enthaltend wiedergegeben. Beispielsweise stellt Aktionselement 126 einen Anwendung dar, die eine voraufgezeichnete Begrüßung beim Eintritt in den Ordner 114 abspielt, und Aktionselement 127 stellt eine Anwendung dar, welche ein voraufgezeichnetes Menü von Auswahlen abspielt, mittels derer ein Anrufer verschiedene Funktionen des Dienstes auswählen kann, indem er Berührungstontasten an dem Telefon des Anrufers betätigt. Beispielsweise stellt: "DTMF = 1" einen Aktionselementordner 130 dar, der auf die Betätigung einer Berührungstontaste "1" aktiviert wird. Zusätzlich zu den vorstehend beschriebenen Aktionselementen ist ein Anrufbeendigungsaktionselement 135 bereitgestellt, um einen Telefonanruf nach einer verstrichenen Zeit von 3 Sekunden oder auf das Auflegend des Anrufers hin zu beenden.
  • Wie in Fig. 12a dargestellt, stellt der Dateisystem-Präsentierer/Editor 44 visuell einen Sicherheits-Interaktivdienst- Stammordner 110 mit verschiedenen Aktionselementen und Ordnern dar. In Ordner 110 stellen Aktionselemente 141 und 142 Anwendungs-Aktionselemente dar, die im Ansprechen auf ein intern überwachtes Ereignis wie beispielsweise die derzeitige Tageszeit zwischen 07.00 Uhr und 19.00 Uhr verarbeitet werden. Beispielsweise kann Aktionselement 141 verwendet werden, um das Sicherheitssystem zu entschärfen und Aktionselement 142 kann verwendet werden, um das Sicherheitssystem scharf zu stellen, wenn die Tageszeit zwischen 19.00 Uhr und 07.00 Uhr ist. Andererseits stellen Ordner 144 und 145 Ordner-Aktionselemente dar, die auf extern überwachte physikalische Ereignisse ansprechen, die durch die Sicherheitsschnittstelle 47 überwacht werden.
  • Wie in Fig. 12b dargestellt, ist der Aktionselementordner 143 visuell mit Aktionselementen dargestellt, die auf in einem gesichterten Umgebungsbereich auftretende Ereignisse ansprechen. Wie in Fig. 12b gezeigt, stellt der Dateisystem-Präsentierer/Editor 44 visuell einen Ordner 143 "Perimeter ausgelöst" dar. Beispielsweise stellt das Aktionselement 147 "immer" eine Aktion dar, die automatisch den Tresor verschließt, Aktionselement 148 "immer" stellt eine Aktion dar, die den hörbaren Alarm auslöst, und Aktionselement 149 "immer" stellt eine Aktion dar, die automatisch die Polizei alarmiert.
  • Die vorstehenden Beschreibungen des Telefonbenutzer-Interaktivsystems und der Sicherheits-Interaktivsysteme sind lediglich Beispiele einiger der visuellen Darstellungen interaktiver Dienste, die durch den Dateisystem-Präsentierer / Editor 44 hierarchisch erzeugt und angezeigt werden können. Es ist selbstverständlich, dass jedes intern überwachte Ereignis und jedes extern überwachte Ereignis als Ersatz für die hier beschriebenen dienen kann. Beispielsweise könnte ein interaktives System entworfen werden, um physikalische Ereignisse in einem Werk mit Roboter-Montagelinie, einem medizinischen System, oder irgendeiner anderen Art eines ereignisansprechenden interaktiven Systems zu überwachen.

Claims (39)

1. Ein Ereignisinterpretierer zur Verwendung mit einem Dateisystem zur Anordnung von Dateien in einer hierarchischen Struktur von Verzeichnissen, und zum Auswählen von Aktionselementen zur Ausführung beruhend auf einem Auftreten von Ereignissen in einem interaktiven System, wobei der Ereignisinterpretierer aufweist:
eine interaktive Systemanwendungseinrichtung, auf die durch das Dateisystem zugegriffen werden kann, wobei die interaktive Systemanwendungseinrichtung Ereignisidentifikatoren und Aktionselemente aufweist, wobei zumindest ein Aktionselement jedem Ereignisidentifikator zugeordnet ist, wobei jedes der Aktionselemente benutzerdefinierbar ist und geeignet ist, um auf seine Verarbeitung hin eine Software- und/oder eine Hardware- Antwort auf ein erfaßtes Ereignis bereit zu stellen, und wobei jeder der Ereignisidentifikatoren eine textbasierte Beschreibung hat, die durch das Dateisystem anzeigbar ist, um einem Benutzer eine Beschreibung eines Ereignisses bereit zu stellen, auf welches ein zugeordnetes Aktionselement vorprogrammiert ist, um eine Antwort bereit zu stellen;
eine Ereignis-Parsereinrichtung (77) um zu bewirken, daß die interaktive Systemanwendungseinrichtung arbeitet, zum Sammeln von Ereignisidentifikatoren in der interaktiven Systemanwendungseinrichtung, und zum Parsing der Ereignisidentifikatoren in eine Liste von Ereignisidentifikatoren und zugeordneten Aktionselementen;
eine Ereignisnamenerzeugungseinrichtung (75, 76) zum Empfangen eines computerverwendbaren Signals, welches anzeigt, daß ein Ereignis aufgetreten ist, und zum Erzeugen eines Ereignisnamens beruhend auf dem computerverwendbaren Signal; und
eine Aktionselementauswahleinrichtung (79) zum Vergleichen des Ereignisnamens mit Ereignisidentifikatoren in der Liste von Ereignisidentifikatoren und zugeordneten Aktionselementen, und um im Fall, daß der Ereignisname mit einem Ereignisidentifikatör in der Liste von Ereignisidentifikatoren und zugeordneten Aktionselementen übereinstimmt, aus dem Dateisystem ein dem übereinstimmenden Ereignisidentifikator zugeordnetes Aktionselement auszuwählen und das ausgewählte Aktionselement zu verarbeiten, und um in dem Fall, daß keine Übereinstimmung in der Liste für den Ereignisnamen gefunden werden kann, das Ereignis zu ignorieren.
2. Ein Ereignisinterpretierer nach Anspruch 1, zudem mit einem Anzeigebildschirm (35) zum Anzeigen einer graphischen Benutzerschnittstelle durch das Dateisystem, welche das Aktionselement hierarchisch anzeigt, und wobei die graphische Benutzerschnittstelle zur Manipulation und zum Editieren des angezeigten Aktionselements verwendet wird.
3. Ein Ereignisinterpretierer nach Anspruch 1, mit einer Speichereinrichtung (40) zur Speicherung der Ereignisidentifikatoren als Verzeichnisse in dem Dateisystem und zur Speicherung von Aktionselementen innerhalb von Verzeichnissen entsprechender Ereignisidentifikatoren.
4. Ein Ereignisinterpretierer nach Anspruch 1, mit einem Eingabeabschnitt, der zumindest eine Hardwareereignisschnittstelle (62, 63, 64) zur Überwachung von Signalen von einer Vielzahl von Hardwareereignisdetektoren (75) umfaßt, um das computerverwendbare Signal zu erzeugen.
5. Ein Ereignisinterpretierer nach Anspruch 4, wobei die zumindest eine Hardwareereignisschnittstelle (62) angepaßt ist, um ein Telefonsystem zu überwachen.
6. Ein Ereignisinterpretierer nach Anspruch 4, wobei die zumindest eine Hardwareereignisschnittstelle (64) angepaßt ist, um ein Sicherheits- und Feuererfassungssystem zu überwachen.
7. Ein Ereignisinterpretierer nach Anspruch 1, wobei die Ereignisnamenerzeugungseinrichtung angepaßt ist, um das Signal von der Sendeeinrichtung durch Zuordnung des Signals zu Ereignisnamen in einer Ereignisnamentabelle (76) umzuwandeln.
8. Ein Ereignisinterpretierer nach Anspruch 1, mit einer Computersoftwareschnittstelle (62, 63, 64) zum Empfangen eines Eingangsignals von einer Hardwäreereignisschnittstelle und zum Erzeugen des computerverwendbaren Signals.
9. Ein Ereignisinterpretierer nach Anspruch 1, weiterhin mit einem Aktionselementprozessor (81) zur Verarbeitung des ausgewählten Aktionselements und zum dem Verarbeitungsergebnis entsprechenden Erzeugen eines gesteuerten Hardwareantwortsignals auf das Auftreten des physikalischen Ereignisses hin.
10. Ein interaktives System zur Verwendung mit einem Dateisystem zum Anordnen von Dateien in einer hierarchischen Struktur von Verzeichnissen und zur Überwachung und zur Beantwortung von Ereignissen, wobei das interaktive System aufweist:
eine Speichereinrichtung (40) zur Speicherung einer Vielzahl von Aktionselementen in dem Dateisystem, wobei jedes Aktionselement benutzerdefinierbar ist und einem Ereignisidentifikator entspricht, welcher einem Benutzer eine textbasierte Beschreibung von zumindest einem in dem interaktiven System überwachten Ereignis bereitstellt auf welches zumindest ein entsprechendes Aktionselement vorprogrammiert ist, um eine Antwort bereit zu stellen, wobei die textbasierte Beschreibung durch das Dateisystem dem Benutzer anzeigbar ist;
eine Ereignis-Parsereinrichtung (77) zum Sammeln der Ereignisidentifikatoren und zum Parsing der Ereignisidentifikatoren in eine Liste von Ereignisidentifikatoren und entsprechenden Aktionselementen;
eine Ereignisschnittstelleneinrichtung (62, 63, 64) zur Erfassung eines Auftretens von zumindest einem Ereignis und zum Ausgeben eines Signals im Ansprechen auf das Auftreten eines Ereignisses;
eine Namenserzeugungseinrichtung (75, 76) zum Empfangen des Signals von der Ereignisschnittstelle und zum Erzeugen eines Ereignisnamens beruhend auf dem empfangenen Signal; und
eine Aktionselementauswahleinrichtung (79) zum Abgleichen des Ereignisnamens mit einem Ereignisidentifikator in der Liste von Ereignisidentifikatoren und entsprechenden Aktionselementen und zum Auswählen und zum Verarbeiten eines Aktionselements aus dem Dateisystem, wobei das Aktionselement einem Ereignisidentifikator entspricht, der mit dem erzeugten Ereignisnamen übereinstimmt, wobei die Aktionszeit auf ihre Verarbeitung hin entweder eine Software- oder eine Hardware-Antwort oder beides, einer Hardware- und eine Software-Antwort auf das erfaßte Ereignis bereitstellt.
11. Ein interaktives System nach Anspruch 10, zudem mit einem Anzeigebildschirm (35) zum Anzeigen einer graphischen Benutzerschnittstelle durch das Dateisystem, welche die Aktionszeit hierarchisch darstellt, und wobei die graphische Benutzerschnittstelle verwendet wird, um das angezeigte Aktionselement zu manipulieren und zu editieren.
12. Ein interaktives System nach Anspruch 10, mit einer Speichereinrichtung (40) zur Speicherung der Ereignisidentifikatoren als Verzeichnisse in dem Dateisystem und zur Speicherung von Aktionselementen innerhalb von Verzeichnissen entsprechender Ereignisidentifikatoren.
13. Ein interaktives System nach Anspruch 10, zudem mit einem physikalischen Ereignisdetektor (42, 47, 50) zur Erfassung eines physikalischen Ereignisses und zum Ausgeben eines Ereigniserfassungssignals an die Ereignisschnittstelle auf das Auftreten des physikalischen Ereignisses hin.
14. Ein interaktives System nach Anspruch 13, wobei die Namenserzeugungseinrichtungen (75, 76) angepaßt ist, um einen Ereignisnamen durch Zuordnen des empfangenen Signals in einer Ereignisnamenstabelle (76) aus Ereignisnamen zu erzeugen.
15. Ein interaktives System nach Anspruch 13, wobei der physikalische Ereignisdetektor (42) angepaßt ist, um physikalische Ereignisse in einem Telefonsystem zu erfassen, und wobei als ein Ergebnis des Auftretens des physikalischen Ereignisses, der Ereignisinterpretierer (79) angepaßt ist, um beruhend auf dem verarbeiteten Aktionselement eine zu erzeugende physikalische Antwort zu bewirken.
16. Ein interaktives System nach Anspruch 13, wobei der physikalische Ereignisdetektor (42, 47, 50) angepaßt ist, um physikalische Ereignisse in einem Sicherheitssystem zu physikalischen Ereignisses, der Ereignisinterpretierer (79) angepaßt ist, um beruhend auf dem Verarbeiteten Aktionselement eine zu erzeugende physikalische Antwort zu bewirken.
17. Ein interaktives System nach Anspruch 10, zudem mit einem Aktionselementersteller (81) zum Kreieren und Editieren von in dem Dateisystem zu speichernden Aktionselementen, wobei der Aktionselementersteller (81) angepaßt ist, um Ereignisidentifikatoren für jedes Aktionselement bereit zu stellen, durch die das Aktionselement ausgelöst wird.
18. Eininteraktives System nach Anspruch 10, wobei die zu verarbeitenden Aktionselemente zumindest eines aus Sprachdaten, Textdaten und Bilddaten enthalten.
19. Ein interaktives System nach Anspruch 10, wobei Aktionselemente von einem Verzeichnis, einem Dokument oder einer Anwendung umfaßt sind.
20. Auf einem Computer mit einem Dateisystem zum Anordnen von Dateien in einer hierarchischen Struktur aus Verzeichnissen ausführbares Verfahren, wobei das Verfahren zum selektiven Verarbeiten von Aktionselementen zur Ausführung beruhend auf dem Auftreten von Ereignissen in einem interaktiven System dient, wobei das Verfahren die Schritte umfaßt:
Speichern einer interaktiven Systemanwendung, wobei die interaktive Systemanwendung Ereignisidentifikatoren und Aktionselemente umfaßt, wobei zumindest ein Aktionselement jedem Ereignisidentifikator zugeordnet ist, wobei jedes der Aktionselemente benutzerdefinierbar ist und auf seine Verarbeitung hin geeignet ist, um eine Software- oder eine Hardware-Antwort oder beides, eine Hardware- und Software- Antwort auf ein erfaßtes Ereignis hin bereit zu stellen, und wobei jeder der Ereignisidentifikatoren einem Benutzer eine durch das Dateisystem anzeigbare textbasierte Beschreibung eines Ereignisses bereitstellt, auf das ein zugeordnetes Aktionselement vorprogrammiert ist, um eine Antwort bereit zu stellen;
Öffnen der interaktiven Systemanwendung;
Sammeln von Ereignisidentifikatoren in der interaktiven Systemanwendung über einen Ereignisparser;
Parsing, über den Ereignisparser, der Ereignisidentifikatoren in eine Liste von Ereignisidentifikatoren und zugeordneten Aktionselementen;
Senden eines computerverwendbaren Signals, das anzeigt, daß ein Ereignis aufgetreten ist, zu dem Ereignisinterpretierer;
Empfangen des computerverwendbaren Signals an einem Ereignisnamenerzeuger, der einen Ereignisnamen beruhend auf dem computerverwendbaren Signal erzeugt; und
Vergleichen, in einem Aktionselementauswähler, des Ereignisnamens mit Ereignisidentifikatoren in der Liste von Ereignisidentifikatoren und zugeordneten Aktionselementen, wobei in dem Fall, daß der Ereignisname mit einem Ereignisidentifikator in der Liste von Ereignisidentifikatoren und zugeordneten Aktionselementen übereinstimmt, das Verfahren weiterhin den Schritt des Auswählens eines dem Ereignisidentifikator zugeordneten Aktionselements aus dem Dateisystem und des Verarbeitens des ausgewählten Aktionselements umfaßt, und in dem Fall, daß keine Übereinstimmung in der Liste für den Ereignisnamen gefunden werden kann, das Verfahren weiterhin den Schritt des Ignorierens des Ereignisses umfaßt.
21. Ein Verfahren nach Anspruch 20, zudem mit einem durch das Dateisystem ausgeführten Schritt des Anzeigens einer graphischen Benutzerschnittstelle, die das Aktionselement hierarchisch anzeigt, und des Manipulierens und Editierens des angezeigten Aktionselements über die graphische Benutzerschnittstelle.
22. Ein Verfahren nach Anspruch 20, zudem mit den Schritten des Speicherns von Ereignisidentifikatoren als Verzeichnissen in dem Dateisystem, und des Speicherns von Aktionselementen innerhalb von Verzeichnissen entsprechender Ereignisidentifikatoren.
23. Ein Verfahren nach Anspruch 20, wobei der Sendeschritt das Überwachen von Signalen von einer Vielzahl von Hardwareereignisdetektoren und das Senden eines der Signale zu dem Ereignisinterpretierer umfaßt.
24. Ein Verfahren nach Anspruch 23, wobei der Überwachungsschritt das Überwachen eines Telefonsystems umfaßt.
25. Ein Verfahren nach Anspruch 23, wobei der Überwachungsschritt das Überwachen eines Sicherheits- und Feuererfassungssystems umfaßt.
26. Ein Verfahren nach Anspruch 20, zudem mit dem Schritt des Umwandelns, über den Ereignisnamengenerator, des von der Sendeeinrichtung gesendeten Signals durch Zuordnen des Signals zu einem Ereignisnamen in einer Ereignisnamentabelle.
27. Ein Verfahren nach Anspruch 20, zudem mit dem Schritt des Erzeugens des computerverwendbaren Signals über eine Computersoftwareschnittstelle, die ein Eingangssignal von einer Hardwareereignisschnittstelle empfängt.
28. Ein Verfahren nach Anspruch 20, zudem mit dem Schritt des Verarbeitens des ausgewählten Aktionselements und, entsprechend dem Vrarvbeitungsergebnis, Erzeugen eines gesteuerten Hardwareantwortsignals im Ansprechen auf das Auftreten des physikalischen Ereignisses.
29. Ein auf einem Computer mit einem Dateisystem zum Anordnen von Dateien in einer hierarchischen Struktur von Verzeichnissen ausführbares Verfahren, wobei das Verfahren zum Überwachen und zum Beantworten von Ereignissen dient, wobei das Verfahren die Schritte aufweist:
Speichern einer Vielzahl von Aktionselementen in dem Dateisystem, wobei jedes Aktionselement benutzerdefinierbar ist und einem Ereignisidentifikator entspricht, der einem Benutzer eine textbasierte Beschreibung von zumindest einem in dem interaktiven System überwachten Ereignis bereitstellt, auf das zumindest ein entsprechendes Aktionselement vorprogrammiert ist, um eine Antwort bereit zu stellen, wobei die textbasierte Beschreibung dem Benutzer über das Dateisystem anzeigbar ist;
Sammeln, in einem Ereignisparser, der Ereignisidentifikatoren und Parsing der Ereignisidentifikatoren in eine Liste von Ereignisidentifikatoren und entsprechenden Aktionselementen;
Erfassen, über eine Ereignisschnittstelle, eines Auftretens von zumindest einem Ereignis und Ausgeben eines Signals im Ansprechen auf das Auftreten eines Ereignisses;
Empfangen, an einem Namenserzeuger, des Signals von der Ereignisschnittstelle und Erzeugen eines Ereignisnamens beruhend auf dem empfangenen Signal; und
Abgleichen, in einem Aktionselementauswähler, des Ereignisnamens mit einem Ereignisidentifikator in der Liste von Ereigriisidentifikatoren und entsprechenden Aktionselementen; und
Auswählen und Verarbeiten eines Aktionselements aus dem Dateisystem, wobei das Aktionselement einem Ereignisidentifikator entspricht, der mit dem erzeugten Ereignisnamen übereinstimmt, wobei das Aktionselement auf seine Verarbeitung hin entweder eine Software- oder eine Hardware- Antwort oder beides, eine Hardware- und eine Software-Antwort auf das erfaßte Ereignis hin bereitstellt.
30. Ein Verfahren nach Anspruch 29, zudem mit einem durch das Dateisystem ausgeführten Schritt des Anzeigens einer grafischen Benutzerschnittstelle, die das Aktionselement hierarchisch anzeigt und zudem mit den Schritten des Manipulierens und Editierens des angezeigten Aktionselements.
31. Ein Verfahren nach Anspruch 30, zudem mit den Schritten des Speicherns von Ereignisidentifikatoren als Verzeichnisse in dem Dateisystem und Speichern von Aktionselementen innerhalb von Verzeichnissen entsprechender Ereignisidentifikatoren.
32. Ein Verfahren nach Anspruch 29, zudem mit den Schritten:
Erfassen eines physikalischen Ereignisses über einen physikalischen Ereignisdetektor; und
Ausgeben eines Ereigniserfassungssignals an die Ereignisschnittstelle auf das Auftreten des physikalischen Ereignisses hin.
33. Ein Verfahren nach Anspruch 32, zudem mit dem Schritt des Erzeugens eines Ereignisnamens durch Zuordnen des empfangenen Signals in einer Ereignisnamenstabelle aus Ereignisnamen.
34. Ein Verfahren nach Anspruch 32, wobei der Erfassungsschritt das Erfassen physikalischer Ereignisse in einem Telefonsystem umfaßt, und wobei als ein Ergebnis des Auftretens des physikalischen Ereignisses eine physikalische Antwort beruhend auf dem verarbeiteten Aktionselement erzeugt
35. Ein Verfahren nach Anspruch 32, wobei der Erfassungsschritt das Erfassen physikalischer Ereignisse in einem Sicherheitssystem umfaßt, und wobei als ein Ergebnis des Auftretens des physikalischen Ereignisses eine physikalische Antwort beruhend auf dem verarbeiteten Aktionselement erzeugt wird.
36. Ein Verfahren nach Anspruch 29, zudem mit den Schritten des Kreierens und Editierens von in dem Dateisystem zu speichernden Aktionselementen, wobei die Schritte des Kreierens und Editierens Ereignisidentifikatoren für jedes Aktionselement bereitstellen, durch die das Aktionselement ausgelöst wird.
37. Ein Verfahren nach Anspruch 29, wobei die zu verarbeitenden Aktionselemente zumindest eines aus Sprachdaten, Textdaten und Bilddaten enthalten.
38. Ein Verfahren nach Anspruch 29, wobei die Aktionselemente von einem Verzeichnis, einem Dokument oder einer Anwendung umfaßt sind.
39. Ein Speichermedium, das prozessorimplementierbare Anweisungen zur Steuerung eines Prozessors zum Ausführen des Verfahrens nach einem der Ansprüche 20 bis 38 speichert.
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