DE69426821T2 - Druckverfahren durch thermische Übertragung eines Reduktionsmittels in eine Bildempfangsschicht, die eine Silbersalz enthält - Google Patents
Druckverfahren durch thermische Übertragung eines Reduktionsmittels in eine Bildempfangsschicht, die eine Silbersalz enthältInfo
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Description
- Die vorliegende Erfindung betrifft ein thermisches Bilderzeugungsverfahren, insbesondere ein Verfahren, in dem ein wärmeübertragbares Reduktionsmittel eines Donorelements bildmäßig in ein Empfangselement, das der angegebenen Reihe nach eine Empfangsschicht mit einer reduzierbaren Silberquelle und eine vernetzbare Schicht enthält, übertragen wird.
- Bei der thermischen Bilderzeugung oder Thermografie handelt es sich um ein Aufzeichnungsverfahren, bei dem Bilder mit Hilfe von bildmäßig modulierter Wärmeenergie erzeugt werden.
- Bei der Thermografie sind zwei Annäherungen möglich.
- 1. Direkte thermische Erzeugung eines sichtbaren Bildmusters durch bildmäßige Erhitzung eines Aufzeichnungsmaterials, das Stoffe enthält, deren Farbe oder optische Dichte sich durch chemische oder physikalische Vorgänge ändert.
- 2. Erzeugung eines sichtbaren Bildmusters durch Übertragung einer farbigen Substanz von einem bildmäßig erhitzten Donorelement auf ein Empfangselement.
- Ein Überblick über "direkte thermische" Bilderzeugungsverfahren findet man im Buch "Imaging Systems" von Kurt I. Jacobson - Ralph E. Jacobson, The Focal Press - London und New York (1976), Kapitel VII unter dem Titel "7.1 Thermography". Bei der Thermografie handelt es sich um Materialien, die nicht strahlungsempfindlich, aber wärmeempfindlich sind, d. h. thermisch empfindlich sind. Bildmäßige Beaufschlagung mit Wärme reicht aus, um eine sichtbare Veränderung bei einem wärmeempfindlichen Bilderzeugungsmaterial herbeizuführen.
- Gemäß einer direkten thermischen Ausführungsform, in der eine physikalische Änderung herbeigeführt wird, benutzt man ein Aufzeichnungsmaterial mit einem farbigen Träger oder einem Träger, der mit einer farbigen Schicht überzogen ist, die selber mit einer opaken, Weißlicht reflektierenden Schicht überzogen ist, die zu einer klaren lichtdurchlässigen Form schmelzen kann, wodurch der farbige Träger nicht länger maskiert bleibt.
- Physikalische thermografische Systeme, die mit solcher Art von Aufzeichnungsmaterial arbeiten, sind auf den Seiten 136 und 137 des obengenannten Buchs von Kurt I. Jacobson et al. beschrieben. Das thermische Bilderzeugungsverfahren, das in den EP-A 671 283 und EP-A 564 010 beschrieben ist, nutzt (i) ein Donorelement, das auf einem Träger eine Donorschicht mit einem Bindemittel und einem wärmeübertragbaren Reduktionsmittel, das eine Silberquelle durch Erhitzung zu Metallsilber zu reduzieren vermag, enthält, und (ii) ein Empfangselement, das auf einem Träger eine Empfangsschicht mit einer Silberquelle enthält, die in Gegenwart eines Reduktionsmittels durch Erhitzung reduziert werden kann, wobei das thermische Bilderzeugungsverfahren folgende Stufen umfaßt.
- - das Anordnen der Donorschicht des Donorelements in schichtseitiger Beziehung zur Empfangsschicht des Empfangselements,
- - die bildmäßige Erhitzung einer so erhaltenen Anordnung mittels eines Thermokopfes oder eines Lasers, wodurch eine bestimmte Menge des wärmeübertragbaren Reduktionsmittels entsprechend der durch den Thermokopf gelieferten Wärmemenge bildmäßig auf das Empfangselement übertragen wird, und
- - die Abtrennung des Donorelements vom Empfangselement.
- Die Druckdichte der nach diesem Druckverfahren erhaltenen Bilder kann bekanntlich durch eine Gesamterhitzung des Empfangselements nach der Übertragung gesteigert werden, wie in der EP-A 671 283 angegeben wird. Während dieser Erhitzung verdampfen jedoch niedermolekulare Substanzen aus der Kopie, was zu schweren Geruchsproblemen führt. Dieses Phänomen ist insbesondere bei einer Erhitzung an der Rückseite des Trägers zu beobachten.
- 3. Gegenstände der vorliegenden Erfindung.
- Gegenstand der vorliegenden Erfindung ist ein thermisches Bilderzeugungsverfahren, in dem ohne wesentlichen Geruch während der Nacherhitzungsstufe Bilder mit hohen optischen Dichtewerten erhalten werden.
- Weitere Gegenstände werden aus der nachstehenden Beschreibung ersichtlich.
- Die vorliegende Erfindung verschafft ein thermisches Bilderzeugungsverfahren, in dem (i) ein Donorelement, das auf einem Träger eine Donorschicht mit einem Bindemittel und einem wärmeübertragbaren Reduktionsmittel, das eine Silberquelle zu Metallsilber zu reduzieren vermag, enthält, und (ii) ein Empfangselement, das auf einem Träger der angegebenen Reihe nach eine Empfangsschicht und eine vernetzbare Schicht enthält, benutzt werden, wobei die Empfangsschicht ein Bindemittel und eine Silberquelle, die in Gegenwart eines Reduktionsmittels für die Silberquelle durch Erhitzung reduziert werden kann, enthält, wobei das thermische Bilderzeugungsverfahren folgende Stufen umfaßt.
- - das Anordnen der Donorschicht des Donorelements in schichtseitiger Beziehung zur Empfangsschicht des Empfangselements,
- - die bildmäßige Erhitzung einer so erhaltenen Anordnung, wodurch eine bestimmte Menge des wärmeübertragbaren Reduktionsmittels entsprechend der zugelieferten Wärmemenge bildmäßig auf das Empfangselement übertragen wird,
- - die Abtrennung des Donorelements vom Empfangselement,
- - die Vernetzung der vernetzbaren Schicht, und
- - die Gesamterhitzung des Empfangselements.
- Die erfindungsgemäße bildmäßige Erhitzung wird vorzugsweise mittels eines Lasers oder eines Thermokopfes vorgenommen.
- Das Empfangselement zur Verwendung im erfindungsgemäßen Druckverfahren enthält auf einem Träger der angegebenen Reihe nach eine Empfangsschicht und eine vernetzbare Schicht.
- Die Empfangsschicht enthält ein Bindemittel und eine reduzierbare Silberquelle.
- Die reduzierbare Silberquelle kann ein beliebiges Material mit einer reduzierbaren Silberionenquelle enthalten. Man benutzt vorzugsweise Silbersalze von organischen und heteroorganischen Säuren, insbesondere langkettigen Fettcarbonsäuren (die zwischen 10 und 30 und vorzugsweise zwischen 15 und 25 Kohlenstoffatome enthalten). Ebenfalls nutzbar sind Komplexe von organischen oder anorganischen Silbersalzen, in denen das Ligand eine spezifische Silberionenstabilitätskonstante zwischen 4,0 und 10,0 aufweist. Zu Beispielen für geeignete Silbersalze, die in Research Disclosure Nr. 17029 und 29963 beschrieben sind, zählen u. a. Salze von organischen Säuren, z. B. Gallussäure, Oxalsäure, Behensäure, Stearinsäure, Palmitinsäure, Laurinsäure und dergleichen, Silbercarboxyalkylthioharnstoffsalze, z. B. 1-(3- Carboxypropyl)-thioharnstoff, 1-(3-Carboxypropyl)-3.3-dimethylthioharnstoff und dergleichen, Komplexe von Silber mit dem polymeren Reaktionsprodukt eines Aldehyds mit einer hydroxylsubstituierten aromatischen Carbonsäure, z. B. Aldehyde wie Formaldehyd, Acetaldehyd und Butyraldehyd, und hydroxylsubstituierte Säuren, wie Salicylsäure, Benzilsäure, 3,5- Dihydroxybenzilsäure und 5,5-Thiodisalicylsäure, Silbersalze oder Komplexe von Thionen, z. B. 3-(2-Carboxyethyl)-4- hydroxymethyl-4-thiazolin-2-thion und 3-Carboxymethyl-4-methyl- 4-thiazolin-2-thion, Komplexe von Silbersalzen mit Stickstoffsäuren wie Imidazol, Pyrazol, Urazol, 1,2,4-Triazol und 1H- Tetrazol, 3-Amino-5-benzylthio-1,2, 4-triazol und Benztriazol, Silbersalze von Saccharin, 5-Chlorsalicylaldoxim und dergleichen, und Silbersalze von Mercaptiden.
- Als Silberquelle wird Silberbehenat bevorzugt.
- Die Silberquelle wird vorzugsweise als Dispersion der Gießflüssigkeit der Empfangsschicht zugesetzt.
- Als Bindemittel für die Empfangsschicht werden vorzugsweise thermoplastische wasserunlösliche Harze benutzt, in denen die Ingredienzien homogen dispergierbar sind oder mit denen sie eine Festlösung bilden können. Zu diesem Zweck lassen sich alle Arten natürlicher, modifizierter natürlicher oder synthetischer Harze benutzen, z. B. Cellulose-Derivate wie Ethylcellulose, Celluloseester, Carboxymethylcellulose, Stärkeether, Polymere abgeleitet von α,β-ethylenisch ungesättigten Verbindungen wie Polyvinylchlorid, nachchloriertes Polyvinylchlorid, Copolymere von Vinylchlorid und Vinylidenchlorid, Copolymere von Vinylchlorid und Vinylacetat, Polyvinylacetat und teilweise hydrolysiertes Polyvinylacetat, Polyvinylalkohol, Polyvinylacetale, z. B. Polyvinylbutyral, Copolymere von Acrylnitril und Acrylamid, Polyacrylsäureester, Polymethacrylsäureester und PoLyethylen oder Mischungen derselben. Ein besonders geeignetes, ökologisch interessantes (halogenfreies) Bindemittel ist Polyvinylbutyral. Ein einige Vinylalkoholeinheiten enthaltendes Polyvinylbutyral wird von Monsanto USA unter dem Handelsnamen BUTVARTM B79 vertrieben. Ein weiteres interessantes Bindemittel ist Celluloseacetatbutryrat.
- Geruchsprobleme sind insbesondere bei Verwendung von Polyvinylbutyral als Bindemittel der Empfangsschicht zu beobachten. Dennoch wird dieses Bindemittel bevorzugt, da Dispersionen von Silberbehenat in Polyvinylbutyral stabil sind und eine niedrige Teilchengröße ergeben, was zum Erhalt eines lichtdurchlässigen Empfangselements erforderlich ist.
- Das Gewichtsverhältnis vom Bindemittel zum organischen Silbersalz liegt vorzugsweise zwischen 0,2 und 6, die Stärke der Empfangsschicht vorzugsweise zwischen 5 und 16 um.
- Vorzugsweise benutzt man ein sogenanntes Tönungsmittel in der Empfangsschicht oder in einer an die Empfangsschicht grenzenden Schicht. Dieses Tönungsmittel bewirkt ein Änderung des Farbtons des Silberbildes von Braun zu Schwarz oder Grau. Geeignete Tönungsmittel sind z. B. Phthalazinon, Phthalazin, Phthalimid, Succinimid, Phthalsäure, Benzimidazol oder eine Verbindung nach der Formel (II).
- Der Gebrauch von Phthalazinon oder der Verbindung (I) oder einer Mischung derselben wird besonders bevorzugt.
- Vorzugsweise wird in der Empfangsschicht des Empfangselements ein schwaches Reduktionsmittel benutzt. Dieses schwache Reduktionsmittel ist nur in der Lage, die Silberquelle durch Erhitzung in Gegenwart von Metallsilber zu reduzieren. Dieses Metallsilber wird (nach der bildmäßigen Übertragung) durch das Reduktionsmittel des Donorelements erzeugt.
- Geeignete schwache Reduktionsmittel finden sich in der Klasse der sogenannten Gummi- oder Polymerantioxidantien, z. B. sterisch gehinderte, substituierte 2,2'- oder 4,4'-Methylenbisphenol-Verbindungen.
- Bevorzugte schwache Reduktionsmittel gehören zur Gruppe von sterisch gehinderten Phenolen und sterisch gehinderten Bisphenolen.
- Nutzbare schwache Reduktionsmittel sind z. B..
- Die Verbindungen (IV) und (III) sind besonders bevorzugt. Der Einsatz eines Gemisches aus schwachen Reduktionsmitteln in der Bildempfangsschicht ist insbesondere dadurch vorteilhaft, daß Kristallisierung während der Aufbewahrung vermieden wird. Die erfindungsgemäße vernetzbare Schicht ist härtbar, d. h. eine oder mehrere Komponenten der vernetzbaren Schicht können z. B. durch thermisch induzierte Vernetzung, Elektronenstrahlungsvernetzung oder Ultraviolettvernetzung vernetzt werden. Die vernetzbare Schicht dient vorzugsweise als Trennschicht, d. h. betätigt sich als Trenner der Donorschicht des Donorelements. Während der bildmäßigen Erhitzung steht die Donorschicht des Donorelements in innigem Kontakt mit der Oberfläche des Empfangselements.
- Zu diesem Zweck kann die vernetzbare Schicht ein Trennmittel enthalten.
- Als Trennmittel kommen sowohl anorganische als organische Trennmittel in Frage. Dabei werden organische Trennmittel bevorzugt.
- Als Trennmittel kommen feste Wachse, fluorhaltige oder phosphathaltige Tenside und Silikonöle in Frage. Geeignete Trennmittel sind z. B. in den EP 133012, JP 85/19138 und EP 227092 beschrieben.
- Anstatt in die vernetzbare Schicht eingearbeitet zu werden, können die Trennmittel ebenfalls auf die vernetzbare Schicht angebracht werden. Läßt sich das Donorelement nahezu problemlos vom Empfangselement abtrennen, so kann auf den Einsatz eines Trennmittels verzichtet werden.
- Bei Verwendung der Trennmittel in der vernetzbaren Schicht ist es möglich, daß die Trennmittel vernetzt werden oder sich mit einem vernetzbaren Bindemittel vermischen. Chemisch vernetzbare Bindemittel enthalten normalerweise funktionelle Gruppen wie Alkohole, Säuren, Amine und dergleichen. Beispiele für solche Bindemittel sind Polyvinylalkohol, Polyacrylsäure, Poly(vinylchlorid-co-vinylacetat-co-vinylalkohol) und dergleichen.
- Hydrophobe (wasserunlösliche) Bindemittel sind bevorzugt, da sie eine schnelle Übertragung der Reduktionsmittel aus dem Donorelement in die Empfangsschicht des Empfangselements während der bildmäßigen Erhitzung sichern.
- Zwar ist chemische Vernetzung im erfindungsgemäßen Druckverfahren möglich, jedoch wird Ultraviolettvernetzung besonders bevorzugt. Für die Ultraviolettvernetzung können UV-vernetzbare Trennmittel und/oder UV-vernetzbare Bindemittel und/oder andere UV-vernetzbare Zutaten benutzt werden.
- Eine Übersicht von UV-vernetzbaren Gießzusammensetzungen findet sich z. B. in der Zeitschrift "Coating" 9/88, S. 348-353. In diesem Zusammenhang sei weiterhin auf das Buch "Chemistry & Technology of UV and EB formulation for coatings, inks & paints - Volume 2. Prepolymers and reactive diluents for UV and EB crosslinkable formulations" (Prepolymere und reaktive Verdünnungsmittel für durch Ultraviolettstrahlung und Elektronenstrahlung vernetzbare Zusammensetzungen) von N. S. Allen, M. A. Johnson, P. K. T. Oldring, M. S. Salim, veröffentlicht von SITA Technology Lts. London (ISBN 0 947798 10 2), hingewiesen.
- Beispiele für UV-vernetzbare Trennmittel sind Silikon- (meth)acrylate, die unter den Handelsnamen EBECRYLTM 350, EBECRYLTM 1360, Si-DehäsivTM VP 1530 (UV-vernetzbar) und Si- DehäsivTM VP 1959 (vernetzbar durch Elektronenstrahlung) von WACKER - Deutschland, vertrieben werden, und die TEGOTM-Silikonacrylate 704, 705, 706, 707, 725 und 726, bei denen es sich um difunktionelle, UV-vernetzbare und durch Elektronenstrahlung vernetzbare, reaktive Gleitmittel handelt.
- Beispiele für UV-vernetzbare Bindemittel sind modifizierte, Acrylamidomethylgruppen enthaltende Cellulosepolymere, die von BOMAR Specialities Company unter dem Handelsnamen JAYLINK~ vertrieben werden. Ungesättigte Polyester lassen sich ebenfalls als UV-vernetzbare Bindemittel benutzen. Typische ungesättigte Polyester basieren auf einem Gemisch aus Glycolen und Disäuren, wozu eine ungesättigte·Säure wie Maleinsäureanhydrid, Fumarsäure oder Itakonsäure zählt.
- Beispiele für UV-vernetzbare Zutaten sind mehrfunktionelle Monomere und Prepolymere. Beispiele für geeignete Prepolymere zum Einsatz in einer erfindungsgemäß benutzten UV-vernetzbaren Zusammensetzung sind: Polyester(meth)acrylate, Urethanpolyester- (meth)acrylate, Epoxy(meth)acrylate, Polyether(meth)acrylate und Urethan(meth)acrylate.
- Beispiele für radikalisch polymerisierbare Flüssigmonomere, die vorzugsweise als Lösungsmittel oder Verdünnungsmittel für die Prepolymeren dienen und deshalb als Verdünnungsmonomere bezeichnet werden, sind. Methyl(meth)acrylat, Ethylacrylat, Butylacrylat, 2-Ethylhexylmethacrylat, 2-Hydroxyethylacrylat, 2-Hydroxyethylmethacrylat, Glycidylmethacrylat, n-Hexylacrylat, Laurylacrylat, Tetrahydrofurfurylmethacrylat und ein aromatisches Epoxyacrylat.
- Beispiele für geeignete difunktionelle Monomere sind 1,6-Hexandioldiacrylat, 1,6-Hexandioldimethacrylat, Silikondiacrylat, Neopentylglycol, 1,4-Butandioldiacrylat, Ethylenglycoldiacrylat, Polyethylenglycoldiacrylat, Pentaerythritdiacrylat und Divinylbenzol.
- Beispiele für geeignete trifunktionelle oder mehrfunktionelle Monomere sind. Trimethylolpropantriacrylat, Trimethylolpropantrimethacrylat, Pentaerythrittriacrylat, Dipentaerythrithexacrylat und Acrylat von Ethylendiarnin, alifatische und aromatische Urethanacrylate.
- Erfolgt die Strahlungsvernetzung mit Ultraviolettstrahlung (UV), so enthält die Gießzusammensetzung vorzugsweise einen Fotoinitiator, der als Vernetzungskatalysator die Vernetzung der vernetzbaren Schichtzusammensetzung auslöst. Eine Übersicht von Fotoinitiatoren findet sich in Tabelle 10.3 des schon eingangs genannten Buches "Imaging Systems" von Kurt I. Jacobson und Ralph E. Jacobson und im schon eingangs genannten Buch "Chemistry & Technology of UV & EB formulation for coatings, inks & paints - Volume 3. Photoinitiators for free radical and cationic Polymerisation" (Fotoinitiatoren für radikalische und kationische Polymerisation), von K. K. Dietliker, veröffentlicht von SITA Technology Ltd. London (ISBN 0 947798 10 2).
- Für den Einsatz in UV-vernetzbaren Gießzusammensetzungen geeignete Fotoinitiatoren gehören zur Klasse von organischen Carbonylverbindungen, wie zum Beispiel Verbindungen der Benzoinetherserie wie Benzoinisopropyl, Isobutylether, Verbindungen der Benzilketalserie, Ketoximester, Verbindungen der Benzophenonserie wie Benzophenon, o-Benzoylmethylbenzoat, Verbindungen der Acetophenonserie wie Acetophenon, Trichloracetophenon, 1,1- Dichloracetophenon, Dialkoxyacetophenon, Hydroxyalkylphenon, Aminoalkylphenon, Acylphosphinoxid, 2, 2-Diethoxyacetophenon, 2, 2-Dimethoxy-2-phenylacetophenon, Verbindungen der Thioxanthonserie wie 2-Chlorthioxanthon, 2-Ethylthioxanthon, und Verbindungen wie 2-Hydroxy-2-methylpropiophenon, 2-Hydroxy-4' - isopropyl-2-methylpropiophenon, 1-Hydroxycyclohexylphenylketon und 1,2-Diketon-Derivate. Benzophenon-, Thioxanthon- und 1,2-Diketon-Derivate werden vorzugsweise in Kombination mit Amin-Coinitiatoren benutzt.
- Ein besonders bevorzugter Fotoinitiator ist 2-Hydroxy-2- methyl-1-phenylpropan-1-on, das von der Firma E. Merck, Darmstadt, Deutschland, unter dem Handelsnamen DAROCURTM 1173 vertrieben wird.
- Weitere sehr nutzbare freie Radikale erzeugende Fotoinitiatorverbindungen sind in der 2-, 4- und 5-Stellung mit aromatischen Gruppen, z. B. gegebenenfalls substituierten Phenylgruppen, substituierte Bisimidazolylverbindungen.
- Beispiele für solche Verbindungen sind 2,4,5-Triphenylimidazolyldimere, die aus zwei, durch eine einzelne Kovalenzbindung aneinander gebundenen Lophinradikalen besteht, und Derivate davon, wie in den GB-P 997 396 und 1 047 569 beschrieben. Diese Fotoinitiatoren benutzt man am besten in Gegenwart von aktive Wasserstoffatome enthaltenden Mitteln, z. B. organischen Aminen, Mercaptanen und Triphenylmethanfarbstoffen, wie in den obigen GB-Patentschriften beschrieben.
- Eine bevorzugte freie Radikale erzeugende Kombination enthält 2-Mercaptobenzoxazol und das 2,4,5-Triphenylimidazolyldimer.
- Noch weitere besonders geeignete Fotopolymerisationsinitiatoren sind die in der europäischen Auslegeschrift 57947 beschriebenen Oximester.
- Die obenerwähnten Fotopolymerisationsinitiatoren können gesondert oder als ein Gemisch aus zwei oder mehr Fotoinitiatoren und zur Beschleunigung der Wirkung des Fotoinitiators gegebenenfalls in Gegenwart eines Fotosensibilisators benutzt werden. Die Absorptionswellenlänge der Fotoinitiatorkombination kann im Spektralbereich des sichtbaren Lichts (400-700 nm) eingestellt werden.
- Es können der vernetzbaren Zusammensetzung der vernetzbaren Schicht inerte Bindemittel zugesetzt werden, um die Fördereigenschaften, das Klebeverhalten, die Gießeigenschaften und dergleichen einzustellen.
- Die Vernetzung der vernetzbaren Schicht erfolgt nach der bildmäßigen Übertragung des Reduktionsmittels auf das Empfangselement, was den Vorteil bietet, daß das Durchdringen des Reduktionsmittels durch die vernetzbare Schicht nicht in wesentlichem Maße gehemmt wird. Die Vernetzung der vernetzbaren Schicht senkt die Durchlässigkeit der vernetzbaren Schicht für organische und anorganische Moleküle, was eine Verminderung der Geruchsprobleme herbeiführt.
- Es kann vorteilhaft sein, die vernetzbare Schicht teilweise vor der bildmäßigen Erhitzung zu härten, um die Klebrigkeit der vernetzbaren Schicht zu vermindern, wenn sie die auf erste Deckschicht bildet, vorausgesetzt jedoch, daß sie sich nach der bildmäßigen Erhitzung weiter vernetzen läßt.
- Die chemische Härtung kann auf der zur Gesamterhitzung benutzten Heizvorrichtung vorgenommen werden und kann sogar gleichzeitig zum Erhitzungsvorgang erfolgen.
- Die fotochemische Härtung wird vorzugsweise vor der Stufe der Gesamterhitzung des Empfangselements mittels einer Ultraviolett- oder Elektronenstrahlungsquelle vorgenommen.
- In der Regel wird zwischen den Träger und die Empfangsschicht eine Haftschicht eingearbeitet, wie solche, die z. B. in den US 4 748 150, US 4 954 241, US 4 965 239 und US 4 965 238 und der EP-A 574 055 erwähnt sind.
- Die Haftschicht kann weiterhin andere Polymere, Teilchen oder niedermolekulare Zusatzmittel enthalten. Die Zugabe von anorganischen Teilchen wie Kieselerde, kolloidaler Kieselerde, wasserlöslichen Polymeren wie Gelatine, polymeren Latices, Polystyrolsulfonsäure und Polystyrolsulfonsäure-Natriumsalz, Tensiden wie kationischen, anionischen, amphoteren und nichtionischen Tensiden, und polymeren Dispersionsmitteln wird bevorzugt.
- Besonders bevorzugte Zusatzmittel sind kolloidale Kieselerde, die obengenannten Tenside, butadienhaltige Latices wie Poly(butadien-co-methylmethacrylat-co-itakonsäure), Polystyrolsulfonsäure und Polystyrolsulfonsäure-Natriumsalz. Durch die Zugabe von Kieselerde in der Haftschicht wird die Haftschicht nach ihrem Auftrag nicht mehr so stark an der Auftragwalze haften. Die Zugabe von Polystyrolsulfonsäure oder Polystyrolsulfonsäure-Natriumsalz in der Haftschicht beschleunigt den Recyclingvorgang.
- Die erfindungsgemäße Haftschicht wird direkt auf den Träger des Empfangselements angebracht. Die Haftschicht kann durch Coextrusion angebracht oder auf den Träger vergossen werden. Bevorzugt wird der Auftrag aus einer wäßrigen Lösung, da dieser einfach verläuft und andere Zutaten zugesetzt werden können. Die Empfangsschicht ist üblicherweise hydrophob, um die Absorption von Reduktionsmitteln im Empfangselement zu verbessern. Beim Polyesterrecyclingvorgang wird jedoch eine Reinigungsstufe angewandt, wobei der Folienabfall in einer wäßrigen, alkalischen oder sauren Seifenlösung eingetaucht wird. Ziel dieses Reinigungsvorgangs ist es u. a., alle auf das polymere Substrat vergossenen Schichten zu entfernen.
- Zum Entfernen der hydrophoben Empfangsschicht wird es besonders bevorzugt, zwischen die Haftschicht und die Farbstoffempfangsschicht eine Zwischenschicht aus einem hydrophilen Polymeren einzuarbeiten. Diese Zwischenschicht beschleunigt die Reinigungsstufe im Recyclingvorgang. Typische Beispiele für hydrophile Polymere, die sich zum Einsatz in solchen Zwischenschichten eignen, sind Polyvinylalkohol, Polyacrylamid, Hydroxyethylcellulose, Gelatine, Polystyrolsulfonsäure, Polyethylenglycol, Poly(meth)acrylsäure, Alkalimetallsalze von Polyacrylsäure, vernetzte Copolymere mit (Meth)acrylsäure oder Alkalimetallsalze von (Meth)acrylsäure, Alkalimetallsalze von Polystyrolsulfonsäure, Dextran, Carragen und dergleichen. In die Zwischenschicht können Antistatikschichten wie die in der EP 440 957 beschriebenen eingearbeitet werden, wodurch eine Verbesserung von sowohl der Hydrophilie als auch der Antistatikeigenschaften erzielt wird.
- Die Zwischenschicht kann weiterhin polymere Dispersionen oder Latices, Tenside, anorganische Teilchen wie Kieselerde und kolloidale Kieselerde und dergleichen enthalten. Die Zugabe von Tensiden, kolloidaler Kieselerde und/oder Latices wird bevorzugt. Durch Zugabe von Kieselerde in der Haftschicht wird die Haftschicht nach ihrem Auftrag nicht mehr so stark an der Auftragwalze haften. Die Zugabe von Latices in der Zwischenschicht verbessert das Haftungsvermögen und verbessert die Entfernungsstufe im Recyclingvorgang im Falle von Latices des Acrylsäure- oder Methacrylsäure-Typs.
- Die Zwischenschicht kann ebenfalls eine Dämpfungsfunktion haben, wie in der US 4 734 397 angegeben.
- Ganz besonders bevorzugt als Zwischenschicht ist eine Zwischenschicht auf der Basis von Polystyrolsulfonsäure, Hydroxyethylcellulose und einem anionischen Tensid.
- Der Träger des Empfangselements kann eine lichtdurchlässige Folie aus z. B. Polyethylenterephthalat, einem Polyethersulfon, einem Polyimid, einem Celluloseester oder einem Polyvinylalkohol-co-acetal sein. Der Träger kann auch ein reflektierender Träger wie Barytpapier, polyethylenbeschichtetes Papier oder ein Träger aus weißem Polyester, d. h. weißpigmentiertem Polyester, sein, wie z. B. in den EP-A 351971, EP-A 322771 und EP-A 289161 beschrieben. Ein blaugefärbter Polyethylenterephthalatfilm kommt ebenfalls als Träger in Frage.
- Zwar ist die Haftschicht zum Auftrag auf polyethylenbeschichtetes Papier geeignet, jedoch werden lichtdurchlässige oder reflektierende Polyestersubstrate bevorzugt. Diesfalls kann die Haftschicht vor, während oder nach dem biaxialen Verstrecken aufgetragen werden.
- An der (der Empfangsschicht) gegenüberliegenden Seite des Empfangselements kann eine Rückschicht angebracht werden, wahlweise in Kombination mit einer geeigneten Haftschicht, um die Haftung zwischen der Rückschicht und dem Träger zu verbessern. Sowohl hydrophile als hydrophobe Rückschichten kommen in Frage. Hydrophile Rückschichten können einfach aus Wasser aufgetragen werden, hydrophobe Rückschichten haben ihrerseits den Vorteil, bei allen Feuchtigkeitsgraden zweckmäßig zu sein. Beispiele für hydrophile Rückschichten sind Schichten mit Polyvinylalkohol, Polyethylenglycol, Polyacrylamid, Hydroxyethylcellulose, Dextran und Gelatine. Der Gebrauch von Gelatine wird besonders bevorzugt.
- Diese hydrophilen Rückschichten können weiterhin Dispersionen oder Latices von hydrophoben Polymeren, anorganischen Teilchen, Tensid und dergleichen enthalten. Diese Teilchen können zugesetzt werden, um einen typischen Oberflächenglanz zu erhalten, wie in der EP-A 543 441 erwähnt. Besonders bevorzugte Teilchen sind Kieselerde und Polymethylmethacrylatperlen mit einer Korngröße zwischen 0,5 und 10 um. Die Rückschicht kann ebenfalls einer Antistatikbehandlung unterzogen werden. Beispiele für hydrophobe Rückschichten sind Rückschichten, die Additionspolymere wie Polymethylmethacrylat, Polyvinylchlorid und Polykondensate wie Polyester und Polycarbonate in Kombination mit den obengenannten Teilchen für die hydrophilen Rückschichten enthalten.
- Um die Entfernung der Rückschicht im Recyclingvorgang zu verbessern, kann es bei hydrophoben Rückschichten nutzbar sein, zwischen die Haftschicht und die Rückschicht eine hydrophile Zwischenschicht einzuarbeiten, wie solche, die für den Gebrauch an der Empfangsseite des Empfangselements erwähnt sind.
- Das Donorelement zum Einsatz im erfindungsgemäßen Druckverfahren enthält eine Donorschicht, die ein Bindemittel und ein wärmeübertragbares Reduktionsmittel enthält.
- Beispiele für geeignete Reduktionsmittel sind Aminohydroxycycloalkenon-Verbindungen, Ester von Aminoreduktonen, N-Hydroxyharnstoff-Derivate, Hydrazone von Aldehyden und Ketonen, Phosphoramidophenole, Phosphoramidoaniline, Polyhydroxybenzole, z. B. Hydrochinon, t-Butylhydrochinon, Isopropylhydrochinon und (2,5-Dihydroxyphenyl)-methylsulfon, Dihydroxybenzol-Derivate wie Pyrocatechin, und Pyroc atechin- Derivate wie 4-Phenylpyrocatechin, t-Butylpyrocatechin, Pyrogallol oder Pyrogallol-Derivate wie Pyrogallolether oder Pyrogallolester, Dihydroxybenzoesäure, Dihydroxybenzoesäureester wie Dihydroxybenzoesäure, Methylester, Ethylester, Propylester, Butylester und dergleichen, Gallussäure, Gallussäureester wie Methylgallat, Ethylgallat, Propylgallat und dergleichen, Gallussäureamide, Sulfohydroxamsäuren, Sulfonamidoaniline, 2-Tetrazolylthiohydrochinone, z. B. 2-Methyl-5-(1-phenyl-5- tetrazolylthio)-hydrochinon, Tetrahydrochinoxaline, z. B. 1,2,3,4-Tetrahydrochinoxalin, Amidoxime, Azine, Hydroxamsäuren, 5-Pyrazolone, Sulfonamidophenol-Reduktionsmittel, 2-Phenylindan- 1,3-dion und dergleichen, 1,4-Dihydropyridine wie 2,6-Dimethoxy- 3,5-dicarbethoxy-1,4-dihydropyridin, Bisphenole, z. B. Bis-(2- hydroxy-3-t-butyl-5-methylphenyl)-methan, Bis-(6-hydroxy-mtoly)-mesitol, 2,2-Bis-(4-hydroxy-3-methylphenyl)-propan, 4,4-Ethyliden-bis-(2-t-butyl-6-methylphenol) und 2,2-Bis-(3,5- dimethyl-4-hydroxyphenyl)-propan, Ascorbinsäure-Derivate und 3-Pyrazolidone.
- Reduktionsmittel mit einem gefärbten Oxidationsprodukt oder einem farbbildenden Oxidationsprodukt kommen ebenfalls in Frage. Beispiele sind 4-Methoxynaphthol und Leukoazomethine, wie in der EP-A 671 284 erwähnt.
- Reduktionsmittel aus der Gruppe bestehend aus Pyrocatechin, Pyrocatechin-Derivaten, Gallol und Gallol-Derivaten und Leukoazomethinen sind bevorzugt. Besonders bevorzugte Reduktionsmittel sind 4-Phenylpyrocatechin und dessen Derivate, Gallussäurealkylester und Dihydrobenzoesäurealkylester.
- Die Donorschicht kann zwei oder mehr Reduktionsmittel enthalten. Es kann vorteilhaft sein, einen wärmeübertragbaren Farbstoff in Kombination mit dem Reduktionsmittel zu benutzen. Diese Vorgehensweise ist bei Anwendungen mit Schwarzbildern mit neutralem Grauton besonders nutzbar, z. B. bei medizinischen Anwendungen. Genauere Angaben über das Prinzip der Verwendung von wärmeübertragbaren Farbstoffen finden sich in der EP-A 677 775.
- Als Bindemittel für die Donorschicht kommen zwar sowohl hydrophile als auch hydrophobe Bindemittel in Frage, jedoch wird der Einsatz hydrophober Bindemittel bevorzugt.
- Nutzbare hydrophile Bindemittel sind Polyvinylalkohol, Gelatine, Polyacrylamid und hydrophile Cellulosebindemittel wie Hydroxyethylcellulose, Hydroxypropylcellulose und dergleichen. Die hydrophoben Bindemittel können als eine Dispersion in z. B. Wasser oder aber als eine Lösung in einem organischen Lösungsmittel benutzt werden.
- Geeignete Bindemittel für die Donorschicht sind Cellulose- Derivate wie Ethylcellulose, Methylcellulose, Cellulosenitrat, Celluloseacetatformiat, Celluloseacetatwasserstoffphthalat, Celluloseacetat, Celluloseacetatpropionat, Celluloseacetatbutyrat, Celluloseacetatpentanoat, Celluloseacetatbenzoat, Cellulosetriacetat, Harze des Vinyl-Typs und Derivate wie Polyvinylacetat, Polyvinylbutyral, ein Vinylbutyral-Vinylacetal- Vinylalkohol-Copolymeres, Polyvinylpyrrolidon, Polyvinylacetoacetal, Polyacrylamid, Polymere und Copolymere abgeleitet von Acrylaten und Acrylat-Derivaten wie Polymethylmethacrylat und Styrol-Acrylat-Copolymere, Polyesterharze, Polycarbonate, Copolystyrol-co-acrylnitril, Polysulfone, Polyphenylenoxid, Organosilikone wie Polysiloxane, Epoxyharze und Naturharze wie Gummiarabicum. Vorzugsweise enthält das Bindemittel für die erfindungsgemäße Donorschicht Poly(styrol-co-acrylnitril).
- Das Bindemittel für die Donorschicht enthält vorzugsweise ein Copolymeres mit Styroleinheiten und Acrylnitrileinheiten, vorzugsweise wenigstens 60 Gew.-% Styroleinheiten und wenigstens 25 Gew.-% Acrylnitrileinheiten Bindemittel. Das Bindemittelcopolymere kann selbstverständlich andere Comonomere als Styroleinheiten und Acrylnitrileinheiten enthalten. Geeignete andere Comonomere sind z. B. Butadien, Butylacrylat und Methylmethacrylat. Das Bindemittelcopolymere hat vorzugsweise einen Einfrierpunkt von wenigstens 50ºC.
- Selbstverständlich kann ebenfalls ein Gemisch aus dem Copolymeren, das Styroleinheiten und wenigstens 15 Gew.-% Acrylnitrileinheiten enthält, und einem anderen, den Fachleuten bekannten Bindemittel benutzt werden, allerdings enthält das Bindemittel vorzugsweise wenigstens 50 Gew.-% Acrylnitrilcopolymeres, bezogen auf die Gesamtmenge Bindemittel.
- Die Stärke der Donorschicht liegt in der Regel zwischen etwa 0,2 und 5,0 um, vorzugsweise zwischen 0,4 und 2,0 um und das in Gewicht ausgedrückte Mengenverhältnis vom Reduktionsmittel zum Bindemittel liegt in der Regel zwischen 9 : 1 und 1 : 10, vorzugsweise zwischen 3 : 1 und 1 : 5.
- Die Donorschicht kann ebenfalls andere Zutaten enthalten wie u. a. Thermolösungsmittel, Stabilisatoren, Härter, Konservierungsmittel, Dispergiermittel, Antistatika, Entschäumungsmittel und Viskositätsregler.
- Die Donorschicht kann ferner aus der Oberfläche des Donorelements ragende Teilchen enthalten, wie in der EP-A 674 216 beschrieben.
- Beispiele für erfindungsgemäß besonders bevorzugte Teilchen sind Polymethylsilylsesquioxanteilchen wie z. B. Tospearl~ 120, Tospearl~ 130 und TospearlxM 145 (Toshiba Silicone). Wird zur Erhitzung der Donorschicht des Donorelements ein Laser benutzt, so ist es vorteilhaft, einer der Schichten des Donorelements, vorzugsweise der Donorschicht, eine infrarotabsorbierende Substanz zuzusetzen.
- Jedes beliebige Material kommt als Träger für das Donorelement in Frage, vorausgesetzt, daß es formbeständig ist und beständig gegenüber den auftretenden Temperaturen. Iu solchen Materialien zählen Polyester wie Polyethylenterephthalat, Polyamide, Polyacrylate, Polycarbonate, Celluloseester, fluorierte Polymere, Polyether, Polyacetale, Polyolefine, Polyimide, Pergaminpapier und Kondensationspapier. Ein Polyethylenterephthalatträger wird bevorzugt. In der Regel liegt die Stärke von zum Einsatz in Kombination mit einem Thermokopf geeigneten Trägern zwischen 2 bis 30 um, vorzugsweise zwischen 4 und 10 um. Die Stärke des Trägers hinsichtlich einer bildmäßigen Lasererhitzung ist weniger kritisch. In der Regel wird ein stärkerer Träger mit einer Stärke zwischen 30 und 300 um benutzt. Wenn verlangt kann der Träger ebenfalls mit einer Klebe- oder Haftschicht überzogen werden.
- Geeignete Haftschichten sind solche, die aromatische Copolyester, Vinyliden-Chlorid-Copolymere, organisches Titanat, Zirconate und Silane, Polyesterurethane und dergleichen enthalten.
- Die Donorschicht des Donorelements kann auf den Träger vergossen oder gemäß einer Drucktechnik wie dem Tiefdruckverfahren darauf gedruckt werden.
- Im Donorelement kann zwischen den Träger und die Donorschicht des Donorelements ebenfalls eine aus einem hydrophilen Polymeren zusammengesetzte Sperrschicht eingearbeitet werden, um die Übertragung des Reduktionsmittels durch Verhinderung der Rückübertragung des Reduktionsmittels auf den Träger zu verbessern. Die Sperrschicht kann ein beliebiges, für den vorgesehenen Zweck geeignetes hydrophiles Material enthalten.
- In der Regel werden mit Gelatine, Polyacrylamid, Polyisopropylacrylamid, auf Gelatine aufgepfropftem Butylmethacrylat, auf Gelatine aufgepfropftem Ethylmethacrylat, auf Gelatine aufgepfropftem Ethylacrylat, Cellulosemonoacetat, Methylcellulose, Polyvinylalkohol, Polyethylenimin, Polyacrylsäure, einem Gemisch aus Polyvinylalkohol und Polyvinylacetat, einem Gemisch aus Polyvinylalkohol und Polyacrylsäure oder einem Gemisch aus Cellulosemonoacetat und Polyacrylsäure gute Ergebnisse erzielt.
- Gewisse hydrophile Polymere, z. B. die in der EP 227 091 beschriebenen, weisen auch eine adäquate Adhäsion am Träger und an der Schicht auf, so daß auf den Gebrauch einer separaten Klebe- oder Haftschicht verzichtet werden kann. Diese besonderen hydrophilen Polymeren, die in einer einzelnen Schicht im Donorelement benutzt werden, haben also eine Doppelwirkung und werden demnach als Sperrschichten/Haftschichten bezeichnet. Die Rückseite des Donorelements ist hinsichtlich der bildmäßigen Lasererhitzung nicht von kritischer Bedeutung. In der Regel benutzt man eine lichtdurchlässige Rückschicht mit Teilchen, die die Transporteigenschaften fördern.
- Dadurch, daß der dünne Träger während des Druckvorgangs infolge der Thermokopferhitzung erweicht und daraufhin am thermischen Druckkopf haftet, wodurch die Wirkung der Druckmaschine gestört und die Bildqualität beeinträchtigt wird, ist die Rückseite des Trägers (d. h. die der Donorschichtseite zugewandte Seite) vorzugsweise mit einer den Durchlauf des Donorelements unter den Thermodruckkopf vereinfachenden, hitzebeständigen Schicht überzogen. Zwischen den Träger und die hitzebeständige Schicht kann eine Klebeschicht eingearbeitet werden.
- Jede beliebige hitzebeständige Schicht, die im Bereich des Thermosublimationsdrucks oder Wachsdrucks bekannt ist, kann in der vorliegenden Erfindung benutzt werden.
- Die hitzebeständige Schicht enthält in der Regel ein Gleitmittel und ein Bindemittel. Bei herkömmlichen hitzebeständigen Schichten ist das Bindemittel entweder ein gehärtetes Bindemittel, wie z. B. in den EP 153 880, EP 194 106, EP 314 348, EP 329 117, JP 60/151 096, JP 60/229 787, JP 60/229 792, JP 60/229 7955 JP 62/48 589, JP 62/212 192, JP 62/259 889, JP 01/5884, JP 01/56 587 und JP 92/128 899 beschrieben, oder aber ein polymerer Thermoplast, wie z. B. in den EP 267 469, JP 58/187 396, JP 63/191 678, JP 63/191 679, JP 01/234 292 und JP 02/70 485 beschrieben.
- Während des Druckvorgangs stellt ein geschmeidiger Transport des Donorbandes und des Empfangselements ein oberstes Gebot zur Erzielung einer guten Dichtegleichmäßigkeit über der Gesamtoberfläche des Abzugs dar.
- Zwecks des kontinuierlichen Transports des Donorbandes zum thermischen Druckkopf benutzt man vorzugsweise verschiedene Typen von Gleitmitteln.
- Allgemein bekannte Gleitmittel sind Polysiloxane wie die in den EP 267 469, US 4 738 950, US 4 866 028, US 4 753 920 und US 4 782 041 erwähnten. Besonders nutzbare Gleitmittel sind Polysiloxan-Polyether-Blockpolymere oder -Pfropfpolymere.
- Weitere Gleitmittel für die hitzebeständige Gleitschicht des Donorelements sind Phosphorsäure-Derivate wie die in den EP 153 880 und EP 194 106 erwähnten, Metallsalze von langkettigen Fettsäuren (wie in den EP 458 538, EP 458 522, EP 314 348, JP 01/241 491 und JP 01/222 993 erwähnt) Wachsverbindungen wie Polyolefinwachse wie z. B. Polyethylen- oder Polypropylenwachs, Carnaubawachs, Bienenwachs, Glycerinmonostearat, Amidwachs wie Ethylenbisstearamid und dergleichen.
- Eine wie in der EP-A 634 291 beschriebene hitzebeständige Schicht wird besonders bevorzugt.
- Weiterhin können der hitzebeständigen Schicht anorganische Teilchen wie von Kieselerde abgeleitete Salze wie z. B. Talk, Ton, Kaolin, Glimmer, Chlorit, Kieselerde, oder Carbonate wie Calciumcarbonat, Magnesiumcarbonat oder Calciummagnesiumcarbonat (Dolomit) zugesetzt werden.
- Ganz besonders bevorzugt enthält die hitzebeständige Schicht Gemische aus Teilchen mit einer Mohsschen Härte von weniger als 2,7 und Teilchen mit einer Mohsschen Härte von mehr als 2,7, wie in der EP-A 628 428 beschrieben.
- Ein Gemisch aus Talkteilchen und Dolomitteilchen wird besonders bevorzugt.
- Eine besondere hitzebeständige Schicht für die vorliegende Erfindung enthält als Bindemittel ein von einem Bis-(hydroxyphenyl)-cycloalkan abgeleitetes Polycarbonat der folgenden allgemeinen Formel.
- R¹, R², R³ und R&sup4; jeweils unabhängig voneinander ein Wasserstoffatom, ein Halogenatom, eine C&sub1;-C&sub8;-Alkylgruppe, eine substituierte C&sub1;-C&sub8;-Alkylgruppe, eine C&sub5;-C&sub6;-Cycloalkylgruppe, eine substituierte C&sub5;-C&sub6;-Cycloalkylgruppe, eine C&sub6;-C&sub1;&sub0;-Arylgruppe, eine substituierte C&sub6;-C&sub1;&sub0;-Arylgruppe, eine C&sub7;-C&sub1;&sub2;- Aralkylgruppe oder eine substituierte C&sub7;-C&sub1;&sub2;-Aralkylgruppe bedeuten, und
- X die zum Vervollständigen eines fünf- bis achtgliedrigen alicyclischen Ringes benötigten Atome bedeutet, wobei dieser Ring gegebenenfalls mit einer C&sub1;-C&sub6;-Alkylgruppe, einer fünf- oder sechsgliedrigen Cycloalkylgruppe oder einer anellierten fünf- oder sechsgliedrigen Cycloalkylgruppe substituiert ist, und als Gleitmittel ein mit Polyether modifiziertes Polysiloxanblockcopolymeres und Zinkstearat und als Teilchen Talkteilchen mit einer Teilchengröße von 4,5 um.
- Gleitmittel und Bindemittel können in einer einzelnen Schicht oder aber in gesonderten Schichten aufgetragen werden. Besonders bevorzugt wird, daß das Salz einer Fettsäure (z. B. als eine Dispersion) in der hitzebeständigen Schicht und das auf Polysiloxan basierende Gleitmittel in einer separaten Deckschicht aufgetragen wird. Diese separate Deckschicht wird vorzugsweise aus einem die hitzebeständige Schicht nicht lösenden Lösungsmittel aufgetragen.
- Die hitzebeständige Schicht des Donorelements kann auf den Träger vergossen oder gemäß einer Drucktechnik wie dem Tiefdruckverfahren darauf gedruckt werden.
- Die Stärke der so gebildeten hitzebeständigen Schicht liegt zwischen etwa 0,1 und 3 um, vorzugsweise zwischen 0,3 und 1,5 um.
- Vorzugsweise wird zwischen den Träger und die hitzebeständige Schicht eine Haftschicht eingearbeitet, um die Haftung zwischen dem Träger und der hitzebeständigen Schicht zu verbessern. Als Haftschicht kommen alle beliebigen im Fachbereich für Farbstoffdonorelemente bekannten Haftschichten in Frage. Zu für den Gebrauch in der Haftschicht geeigneten Bindemitteln zählen Polyesterharze, Polyurethanharze, Polyesterurethanharze, modifizierte Dextrane, modifizierte Cellulose und Copolymere mit sich wiederholenden Einheiten wie u. a. Vinylchlorid, Vinylidenchlorid, Vinylacetat, Acrylnitril, Methacrylat, Acrylat, Butadien und Styrol (z. B. ein Vinylidenchlorid- Acrylnitril-Copolymeres). Geeignete Haftschichten werden z. B. in den EP 138 483, EP 227 090, EP-A 564 010, US 4 567 113, US 4 572 860, US 4 717 711, US 4 559 273, US 4 695 288, US 4 727 057, US 4 737 486, US 4 965 239, US 4 753 921, US 4 895 F330, US 4 929 592, US 4 748 150, US 4 965 238 und US 4 965 241 beschrieben. Im erfindungsgemäßen Druckverfahren benutzt man vorzugsweise einen Thermokopf, um vorgegebene Bereiche des Donorelements in Kontakt mit einem Empfangselement selektiv zu erhitzen. Der Thermokopf kann zwar entweder ein Dickfilm- oder ein Dünnfilmkopf sein, jedoch wird der Gebrauch eines Dünnfilm- Thermokopfes bevorzugt, da dieser mehr Möglichkeiten zur Erzielung einer bezweckten Gradation bietet. Der am Thermokopf angelegte Druck liegt vorzugsweise zwischen 120 und 400 Gramm pro cm Heizlinie. Eine Raumauflösung von 150 dpi oder mehr wird bevorzugt. Die mittlere Druckleistung wird als die Gesamtmenge während einer Zeilenzeit zugeführter Energie geteilt durch die Zeilenzeit und die Oberfläche der wärmeerzeugenden Elemente berechnet.
- Zwar ergibt eine höhere mittlere Druckleistung höhere optische Dichten im endgültigen Bild, jedoch bevorzugt man eine mittlere Druckleistung von nicht mehr als 10 W/mm². Bei höheren Druckleistungen tritt eine Verformung der Empfangsschicht und/oder des Empfangsbogens auf.
- Die für den Thermokopf zum Drucken einer einzelnen Zeile benötigte Zeit, ebenfalls als Zeilenzeit bezeichnet, liegt vorzugsweise unter 45 ms. Mit längeren Zeilenzeiten sind längere Druckzeiten und eine größere Verformung des Empfangsbogens und/oder der Empfangsschicht verbunden.
- Zur Steigerung der Dichte des endgültigen Bildes nach dem Zeilendruck mit einem Thermokopf wird das Empfangselement einer Gesamterhitzung unterzogen. Diese Erhitzungsverarbeitung kann z. B. mit einer Infrarotquelle, einem erhitzten Luftstrom oder einer Heizplatte durchgeführt werden, erfolgt jedoch vorzugsweise mit einer erhitzten Walze.
- Man geht davon aus, daß die Reaktion des übertragenen Reduktionsmittels mit der reduzierbaren Silberquelle durch die Gesamterhitzung verlängert werden kann.
- Die Gesamterhitzungszeit kann durch eine geeignete Auswahl des Durchmessers und der Geschwindigkeit der erhitzten Walze präzise eingestellt werden. Darüber hinaus können die erhitzten Walzen zum Entkräuseln des bedruckten Empfangsbogens benutzt werden.
- Die folgenden Beispiele erläutern die vorliegende Erfindung, ohne aber den Bereich der Erfindung einzuschränken.
- Auf beide Seiten eines 5,7 um starken Polyethylenterephthalatträgers vergießt man eine Haftschicht mit einem aus Ethylenglycol, Adipinsäure, Neopentylglycol, Terephthalsäure, Isophthalsäure und Glycerin zusammengesetzten Copolyester.
- Die so erhaltene Haftschicht überzieht man mit einer 13%igen Lösung in Methylethylketon von Polycarbonat der folgenden Strukturformel (X).
- in der n die Anzahl der zum Erhalt eines Polycarbonats mit einer relativen Viskosität von 1,30 benötigten Einheiten bedeutet, wobei die Viskosität in einer 0,5%igen Lösung in Dichlormethan mit 0,5% Talk (Nippon TalcTM P3, Interorgana) und 0,5% Zinkstearat gemessen wird.
- Auf die erhaltene hitzebeständige Polycarbonatschicht wird schließlich aus einer Lösung in Isopropanol eine Deckschicht aus polyether-modifiziertem Polydimethylsiloxan (TegoglideTM 410, Goldschmidt) vergossen.
- Die andere Seite des Reduktionsdonorelements wird mit einer Reduktionsschicht überzogen.
- Ein Gemisch aus 10 Gew.-% Bindemittel (LuranTM 3885, BASF), 8 Gew.-% 4-Phenylpyrocatechin, 5 Gew.-% Propylgallat und 2 Gew.- % eines Cyanfarbstoffes nach der Strukturformel XI.
- und 0,5 Gew.-% TospearlTM 145 wird in einer Naßschichtstärke von 10 um mittels eines Spiralschabers aufgetragen. Die so erhaltene Schicht wird durch Abdampfung des Lösungsmittels getrocknet.
- Auf einen 175 um starken substrierten Polyethylenterephthalatträger wird eine Empfangsschicht mit den folgenden Schichtbestandteilen vergossen:
- Silberbehenat 4,5 g/m²
- Verbindung II (oben erwähnt) 0,34 g/m²
- Polyvinylbutyral (ButvarTM B79, Monsanto) 4,5 g,/m²
- Die vernetzbaren Schichten werden aus Butanon in einer Naßschichtstärke von 50 um aufgetragen und durch Abdampfung des Lösungsmittels getrocknet. Die Ingredienzien sind in Tabelle I aufgelistet. Die Prozentsätze sind Gewichtsprozentsätze in der Gießlösung.
- Drucken mit der Kombination von Donor- und Empfangselementen Beim Druck wird die Donorschicht des Donorelements mit der Empfangsschicht des Empfangselements in Kontakt gebracht, wonach mittels eines Thermokopfes eine Erhitzung vorgenommen wird. Der Thermokopf ist ein Dünnfilm-Thermokopf, der bei einer mittleren Druckleistung von 5 W/mm² erhitzt wird und mit einer Zeilenzeit von 18 ms und einer Auflösung von 300 dpi druckt. Der zwischen dem Thermokopf und der das Empfangselement und das Donorelement tragenden Drehtrommel angelegte Druck beträgt 160 g pro cm Heizlinie. Nach dem Druckvorgang wird das Empfangselement vom Donorelement getrennt.
- Das gedruckte Bild ist ein 16-stufiges Grauskalabild zwischen den Datenebenen 0 und 255 (8 Bit). Die Datenebenen der verschiedenen Graustufen werden äquidistant zur Eingabedatenebene gewählt, um die Eigensensitometrie zu erhalten.
- Die vernetzbaren Schichten werden durch Belichtung des Empfangselements mit einer UV-Quelle vernetzt.
- Alle Empfangselemente werden 10 s auf einer Heizplatte von 118ºC erneut erhitzt. Der Geruch wird qualitativ ausgewertet, wobei die nachstehenden Kriterien angewandt werden.
- B: schlecht: ein deutlich erkennbarer Geruch wahrnehmbar.
- G: gut: kein wesentlicher Geruch wahrnehmbar.
- Die optischen Höchstdichten der Abzüge werden hinter einem optischen Filter mit einem MacbethTM-TR924-Densitome ter in der Grauskalastufe entsprechend einer Datenebene von 255 gemessen. Die Ergebnisse sind in Tabelle I eingetragen. TABELLE I Ingredienzien der vernetzbaren Schicht Vernetzungsbedingungen
- Bindemittel: JaylinkTM 105 E (Bomar Specialities)
- Zutaten: A: DarocureTM 1173 (2-Hydroxy-2-methyl-1-phenylpropan-1-on (Ciba-Geigy)
- B: TegoglideTM 410 (Goldschmidt)
- C: EbecrylTM 624 (aromatisches Epoxyacrylat, gelöst in 1,6-Hexandioldiacrylat in einem 90/10-Verhältnis (UCB)
- D: Dipentaerythritmonohydroxypentaacrylat (SR-399TM Cray Valley)
- Aus Tabelle I ist eindeutig ersichtlich, daß das erfindungsgemäße Druckverfahren hohe optische Dichtewerte und Abwesenheit von Geruchsproblemen vereint. Die Vernetzung vor der bildmäßigen Erhitzung senkt die optische Dichte des endgültigen Bildes (nach der Gesamterhitzung).
Claims (7)
1. Thermisches Bilderzeugungsverfahren, in dem (i) ein
Donorelement, das auf einem Träger eine Donorschicht mit einem
Bindemittel und einem wärmeübertragbaren Reduktionsmittel, das
eine Silberquelle durch Erhitzung zu Metallsilber zu reduzieren
vermag, enthält, und (ii) ein Empfangselement, das auf einem
Träger der angegebenen Reihe nach eine Empfangsschicht und eine
vernetzbare Schicht enthält, benutzt werden, wobei die
Empfangsschicht eine Silberquelle, die in Gegenwart eines
Reduktionsmittels für die Silberquelle durch Erhitzung reduziert werden
kann, enthält, wobei das thermische Bilderzeugungsverfahren
folgende Stufen umfaßt.
- das Anordnen der Donorschicht des Donorelements in
schichtseitiger Beziehung zur Empfangsschicht des
Empfangselements,
- die bildmäßige Erhitzung einer so erhaltenen Anordnung,
wodurch eine bestimmte Menge des wärmeübertragbaren
Reduktionsmittels entsprechend der zugelieferten Wärmemenge
bildmäßig auf das Empfangselement übertragen wird,
- die Abtrennung des Donorelements vom Empfangselement,
- die Vernetzung der vernetzbaren Schicht, und
- die Gesamterhitzung des Empfangselements.
2. Thermisches Bilderzeugungsverfahren nach Anspruch 1,
dadurch gekennzeichnet, daß die Vernetzung mit Ultraviolettlicht
erfolgt.
3. Thermisches Bilderzeugungsverfahren nach Anspruch 1 oder
2, dadurch gekennzeichnet, daß das Bindemittel der
Empfangsschicht Polyvinylbutyral ist.
4. Thermisches Bilderzeugungsverfahren nach irgendeinem der
Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß die vernetzbare
Schicht ein hydrophobes Bindemittel enthält.
5. Thermisches Bilderzeugungsverfahren nach irgendeinem der
Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß die
Empfangsschicht weiterhin ein schwaches Reduktionsmittel enthält.
6. Thermisches Bilderzeugungsverfahren nach irgendeinem der
Ansprüche 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, daß die bildmäßige
Erhitzung mittels eines Lasers oder eines Thermokopfes
vorgenommen wird.
7. Thermisches Bilderzeugungsverfahren nach irgendeinem der
obigen Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die vernetzbare
Schicht ein Trennmittel enthält.
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Legal Events
| Date | Code | Title | Description |
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| 8320 | Willingness to grant licences declared (paragraph 23) | ||
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