DE69433151T2 - Architektur für mehrbandiges zellulares Funksystem - Google Patents

Architektur für mehrbandiges zellulares Funksystem Download PDF

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Description

  • Erfindungsgebiet
  • Die vorliegende Erfindung betrifft zellulare Mehrband-Funktelefonsysteme, in denen die verschiedenen Bänder verschiedenen Diensteanbietern zugeordnet sind, siehe auch WO-A-92 13400.
  • Stand der Technik
  • Zellulare Funktelefon-Versorgungsbereiche sind typischerweise unter zwei oder mehr Diensteanbietern aufgeteilt. Jeder Diensteanbieter arbeitet in einem bestimmten Frequenzband, das für seine Teilnehmer einmalig ist. Ein Beispiel ist die Aufteilung von Versorgungsbereichen in zwei getrennte Frequenzbänder 800 MHz und 1,5 GHz, die zwei getrennte Teilnehmergruppen versorgen (z. B. PDC – Personal Digital Cellular, ein japanischer Standard). Ein weiteres Beispiel ist GSM (d. h. Groupe Speziale Mobile, ein europäischer Standard). Diese getrennten Teilnehmergruppen können von einem versorgt werden, der gemeinsames Eigentum ist aber getrennte und unabhängige Gerätebasen benutzt, um Verbindungsbearbeitungs- und Luftschnittstellendienst im Versorgungsbereich bereitzustellen. In den meisten Fällen wird jede Teilnehmergruppe von einem anderen Diensteanbieter versorgt. Dies ist der Fall in Japan, wo nach den gegenwärtig zugelassenen leitenden digitalen Zellularstandards (PDC) in Japan unterschiedliche Diensteanbieter unterschiedliche Teilnehmergruppen mit unterschiedlichen Frequenzen versorgen.
  • So wie es gegenwärtig von PDC in Betracht gezogen wird, ist das jedes Band bedienende Zellularsystem für nur ein Frequenzband aufgebaut und ausgelegt. Die Bereitstellung von Dienst in jedem der zwei Bänder erfordert daher die Bereitstellung getrennter und unterschiedlicher Mobilvermittlungsstellen, Basis stationssteuerungen und Funksender/Empfängereinheiten aufgrund der Aufteilung der Versorgungsfrequenzen. Die unterschiedlichen Dienste spiegeln sich nur in der Frequenz wieder, da sie sich beide gemeinsame Verbindungsbearbeitungsanordnungen und -protokolle teilen. Es erfordert die Verdopplung von Geräten, deren einziges ausgeprägtes Merkmal ist, mit zwei weit unterschiedlichen Frequenzen zu funktionieren.
  • Kurze Beschreibung der Erfindung
  • Ein zellulares Zweifrequenz-Funktelefonsystem mit einem gemeinsamen Anbieter, der zwei unterschiedliche Teilnehmergruppen versorgt, oder mit unterschiedlichen Diensteanbietern, die Mobilteilnehmer in einem ersten und zweiten getrennten Frequenzbereich versorgen, benutzt eingangsseitige Frequenzwandlungsverfahren zum Versorgen beider Frequenzbereiche mit minimaler Geräteverdopplung. Eine erste Dienstgruppe wird durch ein erstes System mit einer Mobilvermittlungsstelle (MSC – Mobile Switching Center), einer ersten Basisstationssteuerung (BSC – Base Station Controller), erster Sendeeinrichtung, erster Funksender/Empfängereinrichtung, einem ersten linearen Verstärker und einer ersten Antenne versorgt. Diese gesamte Komponentenkette ist zur Unterstützung von Luftschnittstellenübertragung und -empfang im ersten Frequenzband, in dem die erste Gruppe versorgt wird, ausgelegt.
  • Nach einem Aspekt der Erfindung versorgt ein zellulares Zweifrequenz-Funktelefonsystem Mobilteilnehmer in zwei verschiedenen Teilnehmergruppen in einem ersten und zweiten getrennten Frequenzbereich unter Verwendung einer gemeinsamen MSC. In der beispielhaften Ausführungsform ist dieser erste und zweite getrennte Frequenzbereich 800 MHz bzw. 1,5 GHz. Die erste Gruppe (800 MHz) wird durch eine Serienanordnung von Sende- und Funkgeräten versorgt, die einen Funksender/Empfänger, Verstärker und Antenne umfassen, die im 800 MHz-Frequenzband wirken. Die zweite Teilnehmergruppe wird durch Geräte versorgt, die in der Luftschnittstelle mit 1,5 GHz wirken, die direkt mit dem Funksender/Empfänger verbunden ist, der das 800 MHz-Band versorgt. Die der zweiten Teilnehmergruppe (1,5 GHz) zugeordneten Geräte umfassen einen Frequenzwandler zum Umwandeln von Abwärtsstreckensignalen aus dem die erste Gruppe versorgenden ersten Frequenzbereich (800 MHz) in den die zweite Gruppe von Teilnehmern versorgenden zweiten Frequenzbereich (1,5 GHz). Auf ähnliche Weise werden Aufwärtsstreckensignale aus der zweiten Gruppe von Frequenzen (1,5 GHz) in die erste Gruppe von Frequenzen (800 MHz) umgewandelt und mit dieser Frequenz an den Funksender/Empfänger angelegt.
  • In der obenerwähnten Anordnung bedient eine gemeinsame MSC beide Bänder von 800 MHz und 1,5 GHz und ist mit einem ersten und zweiten Teilnehmergruppenkennzeichnungsregister (SGIR – Subscriber Group Identification Register) verbunden, die eine Datenbank für die zwei getrennten Teilnehmergruppen beider Systeme bereitstellen. Die Teilnehmergruppenkennzeichnungsregister können aus der MS ID den bestimmten Diensteanbieter dieser MS identifizieren. Das zellulare System jedes Diensteanbieters ist daher im Gesamtsystem so organisiert, daß es als virtuelles doppeltes Zellularsystem arbeitet.
  • Eine Basisstation eines zellularen Funktelefonsystems nach der Erfindung kann zwei getrennte Teilnehmergruppen mit zwei unterschiedlichen Frequenzbereichen und an zwei unterschiedlichen geographischen Orten versorgen. In einem derartigen System umfaßt ein erstes zellulares Funktelefonsystem (800 MHz) 800 MHz-Funkbasisstationen (RBS – Radio Base Stations), die eine Signalübertragungseinrichtung in Verbindung mit einem 800-MHz-Funksender/Empfänger umfaßt, und eine erste Luftschnittstelle (800 MHz) versorgt die erste Teil nehmergruppe. Die zweite Teilnehmergruppe (1,5 GHz) wird durch 1,5-GHz-RBS versorgt, die eine zweite Signalübertragungseinrichtung, einen 800 MHz-Funksender/Empfänger und einen Frequenzwandler umfassen, der den 800-MHz-Funksender/Empfänger mit einer 1,5-GHz-Luftschnittstelle verbinden. Der Frequenzwandler liefert Aufwärts- und Abwärtsstreckensignale in dem 1,5-GHz-Frequenzbereich, der der zweiten Teilnehmergruppe zugewiesen ist. Die Signalübertragungseinrichtungen erlauben den 800 MHz- und 1,5-GHz-RBS die Fähigkeit zum Kommunizieren mit einer geographisch entfernten MSC.
  • Kommunikation zwischen den Signalübertragungseinrichtungen und den gemeinsamen MSC kann über Metallkabel des T1-Netzträgers oder über Kommunikationskabel zur optischen Übertragung stattfinden.
  • In einem weiteren Aspekt der Erfindung kann ein zur Versorgung einer bestimmten Teilnehmergruppe ausgelegtes System durch Anwendung von Frequenzwandlungsverfahren zum Ermöglichen der Versorgung der anderen Teilnehmergruppe durch die Stationsgeräte mit einer anderen Teilnehmergruppe mit getrennten virtuellen Systemen geteilt werden.
  • Kurze Beschreibung der Zeichnung
  • In der Zeichnung ist
  • 1 ein Schaltschema von zwei getrennten zellularen Funktelefondiensten, die mit zwei getrennten Frequenzbändern arbeiten und unterschiedliche Kunden in einem gemeinsamen Versorgungsbereich versorgen,
  • 2 ein Schaltschema einer Anordnung zum Minimieren von Geräteverdopplung in einem zellularen Funktelefonsystem, das zwei unterschiedliche Kundengruppen in unterschiedlichen Frequenzbändern versorgt;
  • 3, 4 und 5 Schaltschemas weiterer Anordnungen zum Minimieren von Geräteverdopplung in einem zellularen Funktelefonsystem, das zwei unterschiedliche Kundengruppen in unterschiedlichen Frequenzbändern versorgt;
  • 6 und 7 Schaltschemas von Anordnungen zur Verwendung optischer Übertragungsverfahren für ein zellulares Mehrband-Dienstsystem, die auf einen sektorisierten Versorgungsbereich angewandt werden; und
  • 8 und 9 ausführliche Schaltschemas eines Sende- bzw. Empfangssystems für ein zellulares Mehrband-Dienstsystem, die auf ein sektorisiertes Dienstsystem wie das in der 7 dargestellte angewandt werden.
  • Ausführliche Beschreibung
  • Ein herkömmliches zellulares Funktelefonsystem, das zwei unabhängigen Diensteanbietern die Bereitstellung von Funktelefondienst für zwei Teilnehmergruppen ermöglicht, ist in 1 dargestellt. Jeder Diensteanbieter weist ein unabhängiges System auf, um Dienst in einem unterschiedlichen Frequenzband zu bieten. Das erste System 151 soll Funktelefondienst zwischen Mobilteilnehmern (MS) 107, Teilnehmern des ersten Diensteanbieters 151 und dem öffentlichen Wählnetz 100 bieten. Dieses erste System arbeitet in einem ersten Frequenzband und enthält eine Mobilvermittlungsstelle 101, eine Basisstationsteuerung (BSC – Base Station Controller) 102, eine Signalübertragungseinrichtung 103, einen Sender/Empfänger 104, einen Verstärker 105 und eine Antenne 106. In einem Teilnehmerinformationsregister (SR) 110 ist die Datenbank von Mobilteilnehmern 107 enthalten, die durch dieses erste System versorgt werden.
  • Ein zweites Funktelefonsystem 152 eines zweiten Diensteanbieters zur Versorgung von MS 117, die an diesem Dienst teilnehmen, enthält eine Mobilvermittlungsstelle (MSC – Mobile Switching Center) 111 mit einem zugehörigen Teilnehmerinformationsregister (SR) 120, das die Datenbank von durch das zweite System versorgten Teilnehmern umfaßt, eine Basisstationssteuerung (BSC Base Station Controller) 112, eine Übertragungsschaltung 113, einen Sender/Empfänger 114, einen Verstärker 115 und eine Antenne 116. Die Komponenten dieses Systems sind sich sehr ähnlich, da die beiden Systeme die gleichen Verbindungsvorgänge und -protokolle aufweisen. Die Geräte unterscheiden sich nur in den Schaltungen, die Signale in dem zu versorgenden Frequenzband verarbeiten.
  • Im Schaltschema der 2 ist ein Dienst von beiden Diensteanbietern für MS in beiden Frequenzbändern anbietendes Funktelefonsystem dargestellt, das die Verwendung gemeinsamer Verbindungsbearbeitungsgeräte maximiert. Dadurch kann leicht ein gleichzeitiger Zweibanddienst für die MS beider Systeme unter Verwendung von Verbindungsbearbeitungsgeräten kommend mit Ausnahme der Luftschnittstellengeräte bereitgestellt werden. Nach der Darstellung können beide Diensteanbieter eine gemeinsame Mobilvermittlungstelle 101, eine gemeinsame Basisstationssteuerung (BSC) 102, eine gemeinsame Übertragungsschaltung 103 und einen gemeinsamen Sender/Empfänger 104 benutzen. Zur Bereitstellung von Datenbankinformationen über die MS beider Systeme ist ein Teilnehmerinformationsregister (SR 1) 211 und (SR 2) 221 an die MSC 101 angekoppelt. Auch ist ein Teilnehmergruppenidentifikationsregister (SGIR) 225 an die MSC 101 angekoppelt, um Datenbankinformationen über die Teilnehmergruppe der MS bereitzustellen. Die Versorgung der MS 107 des ersten Frequenzbandes findet über den Sender/Empfänger 114, den Verstärker 115 und die Antenne 106 auf dieselbe Weise, wie die MS 107 im System der 1 versorgt wird, statt.
  • Ein Frequenzwandler 222 ist mit der Ausgangsleitung des Sender/Empfängers 104 oder als Alternative durch einen Koppler 225 mit der Ausgangsleitung des Senders/Empfängers 104 verbunden. Von einem Empfangsoszillator 223 wird ein Mischsignal zugeführt. Der Frequenzwandler 222 ist über den Zweirichtungsverstärker 224 mit der Antenne 216 verbunden, die abgehende Signale abstrahlt und ankommende Signale empfängt. Ankommende Signale von im zweiten Frequenzband arbeitenden MS 117 werden von der Antenne 216 empfangen und vom Frequenzwandler 222 in ein Signal im ersten Frequenzband umgewandelt. Das in das erste Frequenzband umgewandelte Signal wird vom Koppler 225 an den Sender/Empfänger 104 angekoppelt. Das in der gestrichelten Linie 231 eingeschlossene Gerät ist einzig dem Bereich des zweiten Frequenzbandes zugeordnet. Das ankommende Funktelefonsignal im zweiten Frequenzband wird in das erste Frequenzband umgewandelt und wird über den Koppler 225 an den Sender/Empfänger 104 angelegt, um im ersten Frequenzband von denselben Verbindungsbearbeitungsgeräten bearbeitet zu werden, die für die Versorgung der das erste Frequenzband benutzenden Teilnehmer benutzt werden. Die MS 117 wird vom Teilnehmergruppenidentifikationsregister (SGIR) 225 als zur zweiten Teilnehmergruppe gehörend identifiziert und ihre Teilnehmerinformationen werden vom Teilnehmerinformationsregister (SR 2) 221 erhalten.
  • In einer bestimmten Ausführungsform können beide Frequenzbandausgaben zur Versorgung einer gemeinsamen MS benutzt werden. Die zwei Frequenzausgaben können zu MS mit der Fähigkeit zur Annahme beider Frequenzbänder übertragen werden, um Frequenzdiversity für die MS 218 bereitzustellen, die in der Lage ist, Funktelefonsignale in beiden Funktelefon-Frequenzbändern zu übertragen und zu empfangen.
  • Ein in 3 gezeigtes virtuelles Doppelsystem stellt Dienst für zwei Gruppen von Mobilteilnehmern bereit, die normalerweise von zwei unterschiedlichen Diensteanbietern versorgt werden, die jeweils in unterschiedlichen Frequenzbereichen arbeiten. Das System zur Versorgung der ersten Teilnehmergruppe umfaßt die mit dem öffentlichen Wählnetz PSTN 100 verbundene MSC 101. Die MSC 101 ist mit der BSC 102 verbunden, die wiederum mit den der ersten Teilnehmergruppe zugeordneten Geräten 351 verbunden ist. Diese Geräte enthalten eine Signalübertragungseinrichtung 303, die wiederum mit dem Sender/Empfänger 304 verbunden ist. Der Ausgang des Senders/Empfängers 304 ist über den Verstärker 305 mit der Antenne 306 verbunden, die Signale zu und von der ersten Teilnehmergruppe im ersten Frequenzband ausstrahlt und empfängt.
  • Die zweite Teilnehmergruppe wird von einem zweiten Diensteanbieter versorgt und betreibt im zweiten Frequenzband dem zweiten, durch 352 bezeichneten Diensteanbieter zugeordnete Geräte. Diese Geräte umfassen eine Übertragungseinrichtung 313, die mit der BSC 302 verbunden ist. Der Ausgang der Signalübertragungseinrichtung 313 ist über den Sender/Empfänger 314, der Dienst im ersten Frequenzband bietet, und den Verstärker 315 mit der Ausstrahlungs- und Empfangsantenne 316, die Dienst im zweiten Frequenzband bereitstellt, und dem Frequenzwandler 322 verbunden.
  • Eine weitere Anordnung zur Versorgung der Teilnehmer von zwei unterschiedlichen Diensteanbietern ist in 4 dargestellt. Das öffentliche Wählnetz PSTN 100 ist mit der MSC 101 verbunden, die wiederum direkt mit dem BSC 102, der Signalübertragungssteuerung 104 und dem Verstärker 105 verbunden ist. Dieses System wird im ersten Frequenzband betrieben und die Antenne strahlt Funktelefonsignale zur ersten Gruppe von Teilnehmern aus und empfängt Funktelefonsignale von dieser.
  • Ein Hilfsverarbeitungssystem zur Versorgung der zweiten Gruppe von Teilnehmern ist an den TRX 104 angekoppelt. Die Abwärtsstreckenausgabe vom TRX 104 ist mit dem elektrooptischen Wandler 431 verbunden, der über ein Lichtfaser-Übertragungskabel an den elektrooptischen Wandler 433 angekoppelt ist. Der Wandler 433 ist mit dem Frequenzwandler 422 verbunden, der als Reaktion auf den Empfangsoszillator 423 Signalfrequenzen zwischen den ersten und zweiten Bändern der ersten und zweiten Teilnehmergruppen umwandelt. Die Aufwärtsstreckensignale werden an der Antenne 416 empfangen und über den Rückweg in den Eingang des TRX 104 eingespeist.
  • In der in 5 gezeigten Anordnung ist das System zur Versorgung beider Diensteanbieter mit minimaler Geräteverdopplung ausgelegt. Die zwei Systeme teilen sich eine gemeinsame Signalübertragungseinrichtung 103 und die zwei Ausstrahlungs- und Empfangsantennen 106 und 516 befinden sich im wesentlichen am gleichen Ort. Die der von einem zweiten Diensteanbieter versorgten zweiten Gruppe von Teilnehmern zugeordneten Geräte 552 umfassen ein Lichtfaserkabel 535, wodurch die Antenne 516 sich entfernt von der ersten Antenne 106 befinden kann.
  • Viele Zellenbereiche werden von Richtantennen versorgt, wobei der Zellenbereich in verschiedene Sektoren eingeteilt ist. Das in 6 gezeigte System zeigt, wie ein Sender/Empfänger 603 durch getrennte Lichtfaserkabel 635 in verschiedenen Sektoren mit Antennen 606 bis 616 verbunden sein kann, wobei jedes einzelne Kabel einem einzelnen Sektor zugeordnet ist. Die Kabel sind mit in einem Schrank 622 mit den Frequenzwandlern enthaltenen getrennten Frequenzwandlern verbunden. Die Frequenzwandler sind über ein Verstärkerfeld mit einer Mehrzahl von Antennen 606 bis 616 verbunden, wobei jede Antenne einen getrennten Sektorausgang versorgt. Der TRX 603 arbeitet in einem ersten Band von Frequenzen, während die Antennen 606 bis 616 in einem zweiten Band von Frequenzen ausstrahlen.
  • In der Anordnung der 7 wird die Ausgabe des Sender/Empfängers 703 an einen Frequenzmultiplexer 745 angelegt und über ein einzelnes Lichtfaserkabel 735 zu einem an die Antennen 706 bis 716 angekoppelten Frequenzwandler übertragen. Dieses Kabel führt die mehrfachen Signale, die jeweils vom Frequenzmultiplexer 745 geliefert werden. Der Sender/Empfänger 703 arbeitet in einem ersten Band von Frequenzen, während die Antenne 706 bis 716 in einem zweiten Band von Frequenzen arbeiten.
  • In 8 und 9 ist ein zellulares Funktelefonsystem für den Betrieb, wo eine Mehrzahl von Frequenzbändern unterschiedliche Dienstsektoren definieren, gezeigt. In der 8 benutzt der Übertragungsteil der Basisstation drei Sender/Empfänger 801, 802 und 803, einen für jeden durch die Antennen 841, 842 und 843 auszustrahlenden Sektor. Drei Basisstations-Funksender/empfänger (TRX) 801, 802 und 803, die jeweils Dienst über die Lichtfaser 825 für einen unterschiedlichen Sektor in einem unterschiedlichen Frequenzsegment bereitstellen, sind jeweils mit einem Mischer bzw. Frequenzwandler 811, 812 bzw. 813 verbunden. Jeder Frequenzwandler ist mit einem Empfangsoszillator 807, 808 bzw. 809 verbunden. Die jeweiligen Frequenzen sind f1 für den Oszillator 807, f2 für den Oszillator 808 und f3 für den Oszillator 809. Die Ausgabe jedes Frequenzwandlers liegt in einem Frequenzband. Diese Ausgaben werden in den Summierungsschaltungen 815 und 817 summiert, um ein zusammengesetztes Signal zu bilden, das an eine elektro-optische Wandlervorrichtung 819 angelegt wird. Das sich ergebende optische Signal wird über ein Lichtfaserkabel 825 zum opto-elektrischen Wandler 829 am entfernten Ende des Lichtfaserkabels 825 übertragen.
  • Die Ausgabe des opto-elektrischen Wandlers wird parallel an die drei Frequenzwandler 831, 832 und 833 angelegt. Die Empfangsoszillatoren 837, 838 und 939 legen die Signalfrequenzen f'1, f'2 und f'3 an die Wandler 831, 832 und 833 an. Damit können die Abwärtsstreckensignale am Ausgang der Antennen 841, 842 und 843 das zweite Frequenzband versorgen, das ursprünglich von den das erste Frequenzband versorgenden Sender/Empfängern 810, 802 und 803 übertragen wurde.
  • In der 9 ist die Empfangsanordnung dargestellt. Die Aufwärtsstreckensignale von jedem der drei Sektoren werden von den Antennen 941, 942 und 943 empfangen. An diesen Antennen empfangene Aufwärtsstreckensignale werden von einem das zweite Frequenzband versorgenden Wandler verarbeitet. Diese Signale werden in ihrer Frequenz von den Frequenzwandlern 931, 932 und 933 als Reaktion auf die Empfangsoszillatorquellen 937, 938 und 939 frequenzmäßig in die Frequenzen g'1, g'2 und g'3 umgewandelt. Die Frequenzwandlersignale werden in den Kombinierschaltungen 916 und 917 kombiniert und an die elektro-optische Wandlerschaltung 929 angelegt. Das optische Signal wird über das Lichtfaserkabel 925 zum opto-elektrischen Wandler 919 übertragen und an die Frequenzwandler 911, 912 und 913 angelegt, um die richtige Frequenz für die Funksender/empfänger 901, 902 und 903 bereitzustellen, die das erste Frequenzband versorgen.
  • Obwohl die Erfindung unter Bezugnahme auf bestimmte Frequenzbereiche einer bestimmten Systemanordnung beschrieben worden ist, ist leicht erkennbar, daß viele Variationen dieser Anordnung zur Versorgung unterschiedlicher Systeme mit unterschiedlicher Frequenz vom Fachmann ausgearbeitet werden können, ohne aus dem Rahmen der Erfindung zu weichen.

Claims (7)

  1. Zellulares Funktelefonsystem zum Bedienen von mobilen Teilnehmern, mit folgendem: einer Mobilvermittlungsstelle (101) (MSC); einem mit der MSC verbundenen Funktelefon-Sender/Empfänger (104) zum Bedienen von mobilen Teilnehmern in einem ersten Frequenzbereich; einem ersten, mit dem Funktelefon-Sender/Empfänger verbundenen Sende- und Empfangs-Hochfrequenzverstärker (105); und einer ersten, mit dem ersten Sende- und Empfangs-Hochfrequenzverstärker verbundenen Antenne zum Bedienen von Teilnehmern (107) in dem ersten Frequenzbereich; gekennzeichnet durch: eine zweite Antenne zum Bedienen von Teilnehmern (107) in einem zweiten Frequenzbereich; einem mit der zweiten Antenne verbundenen Signalfrequenzumwandler (222) zum Umwandeln von Abwärtsstreckensignalen aus dem ersten Frequenzbereich in den zweiten Frequenzbereich und Umwandeln von Aufwärtsstreckensignalen aus dem zweiten Frequenzbereich in den ersten Frequenzbereich; einen zweiten, im zweiten Frequenzbereich arbeitenden Sende- und Empfangs-Hochfrequenzverstärker (224), der den Signalfrequenzwandler mit der zweiten Antenne verbindet.
  2. Zellulares Funktelefonsystem nach Anspruch 1, wobei der Signalfrequenzwandler mit dem Funktelefon-Sender/Empfänger verbunden ist.
  3. Zellulares Funktelefonsystem nach Anspruch 1, wobei ein zweiter Funktelefon-Sender/Empfänger (314) den Signalfrequenzwandler mit der MSC verbindet.
  4. Zellulares Funktelefonsystem nach Anspruch 1, weiterhin mit einem ersten und einem zweiten Teilnehmerinformationsregister (211, 221), die jeweils Datenbankinformationen betreffs Mobilteilnehmerstationen (MS), die in dem ersten bzw. zweiten Frequenzbereich arbeiten, enthalten.
  5. Zellulares Funktelefonsystem nach Anspruch 1, weiterhin mit folgenden: einem Teilnehmergruppenkennzeichnungsregister (225) mit Datenbankinformationen über die Teilnehmergruppe der Mobilteilnehmerstationen.
  6. Verfahren zur Verwendung in einem zellularen Funktelefonsystem zum Bedienen einer ersten und einer zweiten getrennten Gruppe von Mobilteilnehmern, die in einem ersten und einem zweiten getrennten Frequenzbereich arbeiten; zur Bereitstellung getrennter zellularer Funktelefonsysteme zum Bedienen eines ersten und eines zweiten getrennten zellularen Funktelefonsystems zum Bedienen einer ersten und einer zweiten getrennten Teilnehmergruppe unter Verwendung eines gemeinsamen Verbindungsbearbeitungssystems: mit folgenden Schritten: Verarbeiten von Telefonsignalen mit einer Mobilvermittlungsstelle (MC) zum Anschalten eines öffentlichen Wählnetzes an ein erstes zellulares Telefonsystem, das in einem ersten der getrennten Frequenzbereiche arbeitet und die erste getrennte Teilnehmergruppe bedient; Erzeugen eines zweiten virtuellen zellularen Telefonsystems, das mit einer zweiten Frequenz arbeitet, durch Umwandeln von Aufwärtsstreckensignalen aus der zweiten Teilnehmergruppe mit der zweiten Frequenz in die erste Frequenz und Umwandeln von an die zweite getrennte Teilnehmergruppe gerichteten Abwärtsstreckensignalen aus der ersten Frequenz in die zweite Frequenz und Verarbeiten dieser Telefonsignale mit der MSC; Bereitstellen einer ersten und einer zweiten Teilnehmerinformationsdatenbank, die jeweils Merkmale von Mobilstationen der ersten bzw. zweiten Teilnehmergruppe beschreiben; und Bereitstellen einer Teilnehmergruppenkennzeichnungsdatenbank zum Kennzeichnen der getrennten Teilnehmergruppen; Verarbeiten von Verbindungen mit der ersten Teilnehmergruppe mit dem ersten zellularen Telefonsystem in Verbindung mit der ersten Teilnehmerinformationsdatenbank; Verarbeiten von Verbindungen mit der zweiten Teilnehmergruppe mit dem zweiten virtuellen zellularen Telefonsystem durch Umwandeln der Frequenz von Abwärtsstreckensignalen zur zweiten Gruppe von Teilnehmern aus der ersten Frequenz in die zweite Frequenz und von Aufwärtsstreckensignalen von der zweiten Gruppe von Teilnehmern aus der zweiten Frequenz in die erste Frequenz; Verarbeiten von Signalen zu und von der ersten Gruppe von Teilnehmern als Reaktion auf Daten in der ersten Teilnehmerinformationsdatenbank und Verarbeiten von Signalen zu und von der zweiten Gruppe von Teilnehmern als Reaktion auf Daten in der zweiten Teilnehmerinformationsdatenbank.
  7. Verfahren nach Anspruch 6 mit den weiteren Schritten des Übertragens und Empfangens von Signalen im ersten Frequenzbereich zwischen dem Einspeiseanschluß und dem Frequenzwandler über eine optische Übertragungseinrichtung.
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