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Hintergrund
der Erfindung
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Diese Erfindung bezieht sich im allgemeinen
auf Mutanten des Hepatitis B Virus (HBV), und genauer bezieht sie
sich auf neue Mutanten von HBV, ihre Wichtigkeit in klinischen Anwendungen,
ihre Verwendung als Reagenzien bei der Detektion einer HBV-Infektion
und -Immunität
und ihre Verwendung in Impfstoffen.
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HBV ist dafür bekannt, eine Vielzahl von
Krankheitsstadien hervorzurufen, von milder subklinischer Infektion
bis hin zu chronischer aktiver und fulminanter Hepatitis. Das Hepatitis
B Genom ist eine kreisförmige, teilweise
doppelsträngige
DNA von ungefähr
3200 Basenpaaren, die für
sieben virale Proteine kodiert. P. Tiollais et al., Nature 317:
489–495
(1985). Das Polymerasegen überlappt
die viralen Hüllgene
PreS1, PreS2 und S vollständig,
und überlappt
die X und Kerngene teilweise. Die Hülle des Hepatitis B Virions
besteht aus drei Proteinen und deren glykosylierten Derivaten. Diese
Proteine, kleine (S), mittlere (M) und große (L) Hepatitis B Oberflächen-(HBs)
Proteine genannt, enthalten die S Gensequenz. W. H. Gerlich et al.,
in Viral Hepatitis and Liver Disease, F. B. Hollinger et al., Ausgaben
Williams-Wilkens, Baltimore, MD, Seiten 121–134 (1991). Die MHBs enthalten
die PreS2 Sequenz (55 Aminosäuren
[a. a].) und das L Protein enthält
die PreS1 Sequenz (108 oder 119 a. a., abhängig von dem Subtyp) plus die
PreS2 Sequenz. Nur ein sehr kleiner Teil des gesamten Hepatitis
B Oberflächenantigens
existiert als komplette Virionen oder Dane Partikel. Zwei andere
morphologische Formen, 22nm kugelförmige Partikel und Filamente
von 22nm Durchmesser und variabler Länge, haben kein Kapsid oder
DNA und werden in großem Überschuß über HBV-Virionen
produziert.
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Das Kerngene kodiert das Nukleokapsidprotein
(183 oder 185 a. a.), das Hepatitis B Kernantigen (HBcAg). Unmittelbar
stromaufwärts
des Kerngens ist die Vorkernregion, welche aus 87 Nucleotiden besteht, die
29 a. a. in der Phase mit dem Kerngen kodieren. Die ersten 19 a.
a. der Vorkernregion dienen als ein Signal für die Membrantranslokation
und die mögliche
Sekretion des Vorkerngenprodukts, bezeichnet als HBeAg. Die Funktion
des HBe ist rätselhaft,
kann aber dem Virus durch Einführen
einer Immuntoleranz helfen, der Immunüberwachung zu entkommen.
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Wegen der genomischen Kompaktheit
und den extensiven funktionalen Überlappungen
wird erwartet, daß signifikante
Beschränkungen
auf der DNA Sequenz-Divergenz vorkommen werden, um ein Genom in
der Lage zur effizienten Replikation und Transmission zu halten.
Das Hepatitis B Virus jedoch zeigt eine größere Mutabilität als zuvor
angenommen. Ähnlich
wie das humane Immunschwächevirus
(HIV), verwendet HBV die reverse Transkriptase (RT) als einen essenziellen
Schritt in dem Replikationszyklus. RT hat eine geringe Fähigkeit
genau zu lesen, was zu einer hohen Rate an Nucleotid-Fehlinkorporation
führt.
Berechnungen weisen darauf hin, daß diese mit Fehlern beladene
Replikation zu Ein-Punkt-Ersatz, Deletion oder Insertion pro 1000 bis
100,000 kopierten Nucleotiden führt.
W. Carman et al., Lancet 341: 349–353 (1993). Die Veränderlichkeit in
dem Virus wurde zunächst
durch klassische Subtyping-Studien von HBsAg entdeckt. A. M. Courouce
et al., Bibliotheca Haematologica 42: 1 (1976).
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Die Mutationen können nicht zufällig auf
dem Genom lokalisiert werden. Berichte in jüngerer Zeit haben das Auftreten
von anderen Mutationen in den Vorkern, Kern und Hüllproteingenen,
PreS und S, dokumentiert, welche dienen Mutanten anscheinend einen
selektiven Vorteil beim Ausweichen des Immunsystems über den
Wildtyp (WT) geben.
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Ein Beweis schlägt vor, daß die virale Clearance und
die Leberzellverletzung bei einer HBV-Infektion durch eine zytotoxische
T Lymphozyten (CTL) Antwort auf ein oder mehrere HBV-kodierte Antigene
vermittelt werden, die auf der Hepatozytenoberfläche exprimiert werden. M. Peters
et al., Hepatology 13: 977–994 (1991).
Eine starke T-Zellantwort auf HBcAg- und HbeAg-Antigene, aber nicht
auf Hüllantigene,
wurde in akuter Hepatitis B gefunden. Das Fortbestehen der viralen
Replikation korrelierte mit einer abgestumpften T-Zellantwort auf
HbcAg. Obwohl die T-Zellantwort auf virales Antigen bei der chronischen
HBV außer
Kraft gesetzt sein kann, kann die CTL Antwort bei chronischen Trägern fortbestehen.
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Auch gibt es einen Nachweis für andauernde
homorale Antwort in sowohl symptomatischen als auch asymptomatischen
Hepatitis B Trägern.
Hohe Spiegel an anti-HBc wurden in fast allen HBV-Trägern beobachtet.
Zwanzig Prozent von zufällig
HbsAg-positiven-Spezies
haben detektierbare HBeAg und anti-HBe, und 10–20% haben detektierbare, aber
niedrige Spiegel an anti-HBs. Ein jüngerer Bericht, der sehr sensible
Detektionsverfahren benutzte, zeigt an, daß nahezu alle HBV-Patienten
mit Leberkrankheiten und ungefähr
50% von chronischen Hepatitis B Patienten ohne Lebererkrankungen
vorzeigbare humorale Immunantworten haben, die spezifisch sind für HBeAg
und anti-HBsAg und
PreS Ag. Viele der anti-HBs-Antworten können jedoch existieren, wegen
den unterschiedlich feinen Spezifitäten von HBsAg und anti-HBs,
und sind wahrscheinlich nicht neutralisierend. Diese Daten stützen die
Theorie, daß es
eine andauernde Immunüberwachung
von Vorkern, Kern und Hüllgenprodukten
in chronischen HBV-Trägern
gibt, welche einen selektiven Druck für das Auftreten von HBV-Varianten
bereitstellen könnten.
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Die HBV-Hüllregionen, die PreS und PreS2
umfassen, und die Region 120–160
a. a. von S werden auf der Oberfläche der viralen Partikel gezeigt,
und es würde
daher vermutet werden, daß sie
Ziele der Immunüberwachung
sind. W. H. Gerlich et al., supra. Einige S Mutanten, die bisher
beschrieben wurden, haben die Antigenität des "a" Epitops
("a" Epitope) signifikant
beeinflußt,
welche allgemeine oder Gruppen-spezifische Determinanten von SHBs
sind. W. Carman et al., Gastroenterology 102: 711–719 (1992).
Die "a" Determinanten sind
komplexe, konformere und abhängig
von der Disulfidbindung unter den hoch konservierten Cysteinresten.
Die "a" Immunoreaktivität kann teilweise
durch zyklische synthetische Peptide nachgearmt werden. Obwohl die "a" Epitope traditionell definiert wurden
durch die Reaktivität
gegenüber
polyklonalen Antisera hat die Verwendung von monoklonanen Antikörpern gezeigt,
daß die "a" Reagion aus mindestens fünf nicht überlappenden
Epitopen besteht. D. Peterson et al., J. Immunol. 132: 920–927 (1984).
Eine genetische Abänderung
in der "a" Determinante, was
zu einem Immunentweichen führt,
wurde in Impfstoffen beschrieben in Italien und Japan und in Lebertransplantationspatienten
mit monoklonaler anti-a Antikörpertherapie.
Siehe beispielsweise W. F. Carman et al., Lancet 336: 325–329 (1990);
H. Okamoto et al., Pediatric Research 32: 264–268 (1992); G. McMahon et
al., Hepatology 15: 757–766
(1992); H. Fujii et al., Biochem. Biophys. Res. Comm. 184: 1152–1157 (1992);
und T. J. Harrison et al., J. of Hepatology 13: 5105–5107 (1991).
Die üblichste
bisher beschriebene Mutante ist eine einzelne Nucleotidsubstitution
die zum Ersatz eines Glycins durch ein Arginin führt (G-R 145). Diese Mutation
zerstört
einige, aber nicht alle "a" Epitope. Die Detektion
von anti-HBs mit monoklonalen Antikörpern war nicht problematisch.
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Andere Mutationen in der "a" Region führen zu dem Verlust von spezifischen
subtypischen oder typischen Determinanten, und w/r. Einige jüngere Schriften
haben das Auftreten von großen
Deletionen und Punktmutationen in der PreS1/PreS2 Region dokumentiert,
wobei vorgeschlagen wurde, das die Produktion dieser Umhüllungsgenprodukte
auch unter der Immunselektion in chronisch infizierten Individuen
ist. Es wurde von HBV-Mutanten im Plasma von HBV-Trägern berichtet,
welche nicht replizieren können,
wegen der Deletionen in den env, C oder P Genen. Alle coexisteren
mit den HBV-Formen, welche replikationskompetent sind. Okamoto et
al. (supra) zeigte, daß Mutantengenome
mit großen
Deletionen in den PreS/S, C und P Genen, abgeleitet aus Plasma oder
asymptomatischen Trägern,
vervollständigt
werden können
in vorübergehenden Expressions-Systemen
mit Hepatomzellen. Die Vervollständigung
wurde gemessen, als die Fähigkeit,
virale Partikel mit Mutantengenomen in das Kulturmedium zu sezernieren.
Interessanterweise hatten alle Mutanten ein intaktes Einkapselungssignal.
Die Vervollständigung
mit Vorgänger
WT Viren, anderen Mutanten und sogar mit HBV-DNA-Sequenzen, die in Wirtschromosomen integriert
wurden, wurde in diesem in vitro System gezeigt. Somit wurde der
Vorschlag gemacht, daß HBV-Mutanten,
die als defekte störende
Partikel wirken, die WT Virusreplikation schwächen können und dabei helfen können, die
Persistenz einer Infektion zu erhalten.
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Die Detektion von Mutanten des Hepatitis
B Oberflächenantigens
ist daher wichtig. Mutanten können sich
aufgrund solcher Faktoren über
die Zeit als Impfstoffverabreichung oder Infektion entwickeln. Die
Identifikation und Detektion von Mutanten Hepatitis B Viren kann
zur Impfstoffentwicklung und Detektionssystemen führen, um
die Anwesenheit dieser Mutanten in Testproben zu bestimmen. Es besteht
daher nicht nur ein Bedarf, diese Mutantenstämme zu identifizieren, sondern
auch Detektionssysteme bereitzustellen, die in der Lage sind, die
Anwesenheit des Mutanten in einer Testprobe zu bestimmen. Ein weiterer
Bedarf existiert ebenfalls für
die Entwicklung eines Impfstoffs für solche Mutantenstämme.
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Zusammenfassung der Erfindung
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Diese Erfindung beschreibt einen
Mutanten Hepatitis B Virus, der eine modifizierte "a" Determinante besitzt, worin es eine
Insertion von zwei Aminosäuren
an der 122 Position der HBsAg-Sequenzen gibt, wobei die Insertion
einer sechs-Nucleotidinsertion
an der 366 Position des HBsAg-Genoms entspricht. Die zwei Aminosäuren, die
an Position 122 eingefügt
wurden, sind N und T, während
die entsprechende Nucleotidsequenz, die an Position 366 auftritt,
die Nucleotidsequenz -A-A-C-A-C-A- ist.
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Die Erfindung stellt ein gereinigtes
Polynucleotid von mutantem HBV bereit, das eine modifizierte "a" Determinante umfaßt, in welcher es eine Insertion
von sechs Nucleotiden an Position 366 des HBsAg-Genoms gibt, ein
rekombinantes Polynucleotid von mutantem HBV, das eine modifizierte "a" Determinante umfaßt, in welcher es eine Insertion
von zwei Aminosäuren
an Position 122 der HBsAg-Sequenz gibt, Wirtszellen und rekombinante
Vektoren, die diese Insertion rezitieren. Die zwei eingefügten Aminosäuren an
Position 122 sind N und T, während
die entsprechende Nucleotidsequenz, die an Position 366 der Nucleotidsequenz
auftritt -A-A-C-A-C-A- ist. Das rekombinante Polynucleotid von mutantem
HBV umfaßt
eine Sequenz, die aus einem mutantem HBV-Genom abgeleitet ist. Auch
das rekombinante Polynucleotid von mutantem HBV umfaßt ein Epitop
von mutantem HBV. Die Erfindung stellt ebenfalls ein rekombinantes
Expressions-Systemen bereit, das einen Open Reading Frame von DNA
umfaßt,
abgeleitet aus dem Genom von mutantem HBV, worin der Open Reading
Frame operativ an eine Kontrollsequenz geknüpft ist, die kompatibel ist
mit einem gewünschten
Wirt, Zellen, die mit dem rekombinanten Expressions-Systemen transformiert
wurden und Polypeptide, die durch diese Zellen produziert wurden.
Die Erfindung stellt weiterhin gereinigten Mutanten-HBV bereit,
welcher eine Zubereitung von mutantem HBV-Polypeptid umfassen kann.
Alle Ausführungsformen
rezitieren die Modifikation der "a" Determinante, die
entweder eine zwei-Aminoinsertion bei Aminosäure 122 oder eine sechs Nucleotidinsertion
bei 366 hat.
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Zusätzlich stellt die vorliegende
Erfindung ein rekombinantes Polypeptid bereit, das eine Sequenz
umfaßt,
die aus einem mutantem HBV-Genom abgeleitet ist und ein rekombinantes
Polypeptid, das ein mutantes HBV-Epitop umfaßt: Ebenfalls bereitgestellt
wird ein Antikörper,
der gegen mindestens ein Epitop von mutantem HBV gerichtet ist.
Der Antikörper
ist polyklonal oder monoklonal. Die Erfindung stellt weiterhin ein
Fusionspolypeptid bereit, das ein Polypeptid von mutantem HBV umfaßt.
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Die Erfindung stellt ebenfalls einen
Partikel bereit, der immunogen ist gegen mutante HBV-Infektion, der
ein nicht mutantes HBV-Polypeptid umfaßt, das eine Aminosäuresequenz
hat, die in der Lage ist, einen Partikel zu bilden, wenn die Sequenz
in einem eukarytoischem oder prokarytoschen Wirt produziert wird
und ein Epitop von mutantem HBV eine Polynucleotid-Sonde für mutantes
HBV, und verschiedene Testkits zur Durchführung von verschiedenen Verfahren,
um entweder mutantes HBV-Antigen oder Mutanten-HBV-Antikörper zu
detektieren.
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Darüberhinaus stellt die Erfindung
ein Verfahren bereit zur Herstellung eines Polypeptids, das ein
Epitop von mutantem HBV enthält,
das das Inkubieren von Wirtszellen umfaßt, die mit einem Expressionsvektor transformiert
wurden, die eine Sequenz enthalten, die ein Polypeptid kodiert,
das ein Epitop von HBV enthält, unter
Bedingungen und für
einen Zeitraum, der die Expression dieses Polypeptids erlaubt.
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Desweiteren wird ein Verfahren zur
Detektion von Mutanten-HBV-Nukleinsäuren in
einer Testprobe bereitgestellt, von der erwartet wird, dass sie
Mutanten-HBV enthält,
worin das Verfahren die Reaktion der Testprobe mit einer Sonde für ein Polynucleotid
von mutantem HBV umfaßt,
unter Bedingungen und für
einen Zeitraum, der die Bildung eines Komplexes zwischen der Sonde
und der Nukleinsäure
von mutanter HBV in der Testprobe erlaubt; und Detektieren des Komplexes
der die Sonde enthält.
Ein zusätzliches
Verfahren zur Detektion von mutantem HBV-Antigen in einer Testprobe, von der
erwartet wird, daß sie
mutantes HBV enthält, umfaßt das in
Kontakt bringen einer Testprobe mit einem Antikörper, der gegen mutantes HBV-Antigen
gerichtet ist, das detektiert werden soll, für einen Zeitraum und unter
Bedingungen, die ausreichend sind, um die Bildung von Antikörper/Antigen-Komplexen
zu erlauben; und Detektieren des Komplexes, der den Antikörper enthält. Wiederum
ein anderes Verfahren zur Detektion von Mutanten-HBV-Antikörpern in
einer Testprobe, von der erwartet wird, daß diese Antikörper enthält, umfaßt das in
Kontakt bringen der Testprobe mit einem Sonden-Polypeptid, worin das Polypeptid ein
mutantes HBV-Epitop enthält,
für einen
Zeitraum und unter Bedingungen, die ausreichend sind, um die Bildung
von Antigen/Antikörper-Komplexen zu erlauben;
und Detektieren dieser Komplexe, welche das Sonden-Polypeptid enthalten.
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Ein Impfstoff zur Behandlung von
einer Mutanten-HBV-Infektion
wird ebenfalls bereitgestellt, welcher eine pharmakologisch wirksame
Dosis eines immunogenen Mutanten-HBV-Polypeptids hat, welches ein Epitop
von mutantem HBV in einem pharmazeutisch verträglichen Bindemittel enthält. Der
Impfstoff für
die Behandlung von einer Mutanten-HBV-Infektion kann ebenfalls ein
inaktiviertes oder abgeschwächtes
mutantes HBV in einer pharmakologisch wirksamen Dosis in einem pharmazeutisch
verträglichen
Bindemittel umfassen.
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Weiterhin stellt die Erfindung auf
Gewebekultur gewachsene Zellen bereit, die mit mutantem HBV infiziert
wurden und ein Verfahren zur Herstellung von Antikörpern gegen
Mutanten-HBV, das die Verabreichung eines isolierten immunogenen
Polypeptids an ein Individuum umfaßt, welches ein Epitop von
mutantem HBV in einer Menge enthält,
die ausreichend ist, um eine Immunantwort hervorzurufen.
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Ausführliche Beschreibung der Erfindung
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Die vorliegende Erfindung liefert
eine Charakterisierung eines neu ermittelten Mutanten von HBV, der eine
zwei-Aminosäure
(N-T) Insertion an Position 122 der HBV-Hüllregion hat. Die vorliegende
Erfindung stellt Verfahren bereit zur Bestimmung der Anwesenheit
des Mutanten-HBV in einer Testprobe und Reagenzien, die in diesen
Verfahren nützlich
sind. Alle Aspekte stellen eine Modifikation der "a" Determinante bereit, in welcher es
eine Insertion von zwei Aminosäuren
an Position 122 der HBsAg-Sequenz gibt, welche einer sechs Nucleotidinsertion
an Position 366 des HBsAg-Genoms entspricht.
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Die Nukleinsäuresequenz, die von mutantem
HBV abgeleitet ist, oder ein Teil davon, sind nützlich als Sonden, um die Anwesenheit
von mutantem HBV in Testproben zu bestimmen. Die Sequenz macht ebenfalls Polypeptidsequenzen
von Mutanten-HBV-Antigenen
verfügbar,
die innerhalb des Genoms von solchem Mutanten-HBV kodiert werden,
und erlaubt die Produktion von Polypeptiden, welche als Standards
oder Reagenzien in diagnostischen Tests und/oder als Komponenten
von Impfstoffen nützlich
sind. Monoklonale und polyklonale Antikörper, die gegen ein Epitop
gerichtet sind, das innerhalb dieser Polypeptidsequenzen enthalten ist,
sind ebenfalls für
diagnostische Tests nützlich,
ebenso wie als therapeutische-Wirkstoffe,
zum Screening von antiviralen Wirkstoffen, und für die Isolation des Mutanten-HBV,
von welchem diese Nukleinsäuresequenzen
abgeleitet sind.
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Gemäß einem Aspekt der Erfindung
wird ein gereinigtes Polynucleotid von mutantem HBV bereitgestellt
werden, ein rekombinantes Polynucleotid von mutantem HBV, ein rekombinantes
Polynucleotid, das eine Sequenz umfaßt, die von einem Genom von
mutantem HBV abgeleitet ist; ein rekombinantes Polypeptid, das ein
Epitop von mutantem HBV kodiert; ein rekombinanter Vektor der irgendeines
der oben beschriebenen rekombinanten Polypeptide enthält, und
eine Wirtszelle, die mit irgendeinem dieser Vektoren transformiert
wurde. Alle Aspekte stellen eine Modifikation der "a" Determinante bereit, in welcher es
eine Insertion von zwei Aminosäuren
an Position 122 der HBsAg-Sequenz gibt, welche einer sechs Nucleotidinsertion
an Position 366 des HBsAg-Genoms entspricht.
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In einem anderen Aspekt der Erfindung
wird ein gereinigtes Antigen von mutantem HBV bereitgestellt werden;
eine Zubereitung von Polypeptiden aus dem gereinigten Mutanten-HBV;
ein gereinigtes Polypeptid von mutantem HBV; ein gereinigtes Polypeptid,
das ein Epitop umfaßt,
welches immunologisch identifizierbar ist, mit einem Epitop, das
in mutantem HBV enthalten ist.
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In wiederum einem anderen Aspekt
der Erfindung wird ein rekombinantes Expressions-System bereitgestellt
werden, das einen Open Reading Frame (ORF) von DNA umfaßt, der
aus einem mutanten HBV-Genom abgeleitet ist, worin der ORF operativ
an eine Kontrollsequenz gebunden ist, die mit einem gewünschten Wirt
kompatibel ist, eine Zelle, die mit dem rekombinanten Expressions-System
transformiert wurde und ein Polypeptid, das durch die transformierte
Zelle produziert wurde.
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Zusätzliche Aspekte der vorliegenden
Erfindung schließen
ein rekombinantes Polypeptid von mutantem HBV ein, ein rekombinantes
Polypeptid, das aus einer Sequenz zusammen gesetzt ist, die abgeleitet
ist von einem Genom von mutantem HBV; ein rekombinantes Polypeptid,
das aus einem Epitop von mutantem HBV und einem Fusionspolypeptid
zusammengesetzt ist, das aus einem Polypeptid von mutantem HBV zusammengesetzt
ist.
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Die vorliegende Erfindung liefert
ebenfalls Verfahren zur Herstellung eines monoklonalen Antikörpers, welcher
spezifisch an mindestens ein Epitop von mutantem HBV bindet; eine
gereinigte Zubereitung von monoklonalen Antikörpern, die spezifisch an mindestens
ein mutantes HBV-Epitop binden; und Verfahren zur Verwendung dieser
Antikörper,
welche diagnostische, prognostische und therapeutische Verwendungen
einschließen.
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In wiederum einem anderen Aspekt
der Erfindung wird ein Partikel bereitgestellt werden, welcher immunogen
ist gegen eine mutanten HBV-Infektion, der ein nicht mutantes HBV-Polypeptid
umfaßt,
das eine Aminosäuresequenz
hat, die in der Lage ist einen Partikel zu bilden, wenn diese Sequenz
in einem eukaryotischen Wirt produziert wird, und ein Epitop von
mutantem HBV.
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Eine Polynucleotid-Sonde für Mutanten-HBV
wird ebenfalls bereitgestellt werden.
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Die vorliegende Erfindung stellt
Kits bereit, die Reagenzien enthalten, welche für die Detektion der Anwesenheit
und/oder Menge von Polynucleotiden verwendet werden können; die
aus mutantem HBV abgeleitet sind, wobei solche Reagenzien eine Polynucleotid-Sonde
umfassen, die eine Nucleotidsequenz aus mutantem HBV von ungefähr 8 oder
mehr Nucleotiden enthält,
in einem geeigneten Behälter,
und wobei die Nucleotide für
die Insertion von zwei Aminosäuren
an Position 122 kodieren; ein Reagenz zur Detektion der Anwesenheit und/oder
Menge eines Mutanten-HBV-Antigens, das einen Antikörper umfaßt, der
gegen das mutante HBV-Antigen gerichtet ist, das detektiert werden
soll, in einem geeigneten Behälter;
ein Reagenz zur Detektion der Anwesenheit und/oder Menge von Antikörpern, die
gegen ein mutantes HBV-Antigen gerichtet sind, das ein Polypeptid
umfaßt,
das ein Epitop von mutantem HBV enthält, das in dem Mutanten-HBV-Antigen anwesend
ist, bereitgestellt in einem geeigneten Behälter. Andere Kits für verschiedene
Assayformate werden ebenfalls durch die vorliegende Erfindung, wie
hierin beschrieben, bereitgestellt.
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Andere Aspekte der vorliegenden Erfindung
schließen
ein Polypeptid ein, das ein Epitop von Mutanten-HBV umfaßt, angeheftet
an eine feste Phase, und einen Antikörper gegen ein Epitop von mutantem
HBV, angeheftet an eine feste Phase. Ebenfalls eingeschlossen sind
Verfahren zur Herstellung eines Polypeptids, das ein Epitop gegen
mutantes HBV enthält,
die das Inkubieren von Wirtszellen umfassen, die mit einem Expressionsvektor
transformiert wurden, der eine Sequenz enthält, die ein Polypeptid kodiert,
das ein Epitop von mutantem HBV enthält, unter Bedingungen, welche
die Expression des Polypeptids erlauben und ein Polypeptid, das
ein Epitop von mutantem HBV enthält,
hergestellt durch dieses Verfahren.
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Die vorliegende Erfindung stellt
ebenfalls Assays bereit, welche die rekombinanten oder synthetischen Polypeptide
verwenden, die durch die Erfindung bereitgestellt werden, ebenso
wie die Antikörper,
die hierin in verschiedenen Formaten beschrieben sind, wobei jeder
eine signalerzeugende Verbindung in dem Assay verwenden kann. Assays,
die keine signalerzeugenden Verbindungen verwenden, um ein Mittel
zur Detektion bereitzustellen, werden ebenfalls bereitgestellt.
Alle der beschriebenen Assays detektieren im allgemeinen entweder
Antigen oder Antikörper,
oder beide und schließen
das in Kontakt bringen einer Testprobe mit mindestens einem Reagenz
ein, das hierin bereitgestellt wird, um mindestens einen Antigen/Antikörper-Komplex zu bilden,
und Detektieren der Anwesenheit des Komplexes. Diese Assays sind
hierin im Detail beschrieben.
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Impfstoffe zur Behandlung einer Mutanten-HBV-Infektion,
die ein immunogenes Peptid umfassen, das ein mutantes HBV-Epitop
enthält
oder eine inaktivierte Zubereitung von mutantem HBV oder eine abgeschwächte Zubereitung
von mutantem HBV, sind in der vorliegenden Erfindung eingeschlossen.
Ebenfalls in der vorliegenden Erfindung eingeschlossen ist ein Verfahren
zur Herstellung von Antikörpern
gegen mutantes HBV, das das Verabreichen eines isolierten immunogenen
Polypeptids an ein Individuum umfaßt, das ein Epitop von mutantem
HBV enthält,
in einer Menge, die ausreichend ist, um eine Immunantwort in dem
inokulierten Individuum zu erzeugen.
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Ebenfalls wird durch die vorliegende
Erfindung eine in Gewebekultur gewachsene Zelle bereitgestellt, die
mit mutantem HBV infiziert ist.
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Definitionen
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Merke: Alle Definitionen schließen die
Modifikation der "a" Determinante ein,
in welcher es eine Insertion von zwei Aminosäuren. an Position 122 der HBsAg-Sequenz
gibt, welche einer sechs Nucleotidinsertion an Position 366 des
HBsAg-Genoms entspricht. Der Ausdruck "Mutanten-HBV" bedeutet ein virales Isolat, das diese
Modifikation der "a" Determinante hat.
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Ein Polypeptid "abgeleitet von" einer bezeichneten Sequenz, von dem
Mutanten-HBV-Genom, bezieht sich auf eine Polynucleotidsequenz,
welche aus einer Sequenz von ungefähr mindestens 6 Nucleotiden
besteht, welche vorzugsweise mindestens ungefähr 8 Nucleotide hat, welche
noch bevorzugter mindestens ungefähr 10–12 Nucleotide hat, und noch
bevorzugter mindestens ungefähr
15–20
Nucleotide hat, entsprechend, d. h. homolog oder komplementär zu einer
Region der bezeichneten Nucleotidsequenz. Vorzugsweise ist die Sequenz
der Region, aus der das Polynucleotid abgeleitet ist, homolog oder
komplementär
zu einer Sequenz, die einzigartig für das Mutanten-HBV-Genom ist.
Ob eine Sequenz komplementär
oder homolog zu einer Sequenz ist oder nicht, welche einzigartig
für ein
Mutanten-HBV-Genom ist, kann bestimmt werden durch Techniken, die
denjenigen, die im Fachgebiet bewandert sind, bekannt sind. Vergleiche
zu Sequenzen in Datenbanken, beispielsweise können verwendet werden als ein
Verfahren, um die Einzigartigkeit einer bestimmten Sequenz zu bestimmen.
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Das abgeleitete Polypeptid wird nicht
notwendigerweise physikalisch von der Nucleotidsequenz von Mutanten-HBV
abgeleitet sein, aber kann in jeder Art und Weise erzeugt werden,
einschließlich,
aber nicht beschränkt
auf chemische Synthese, Replikation oder reverse Transkription oder
Transkription, welche auf der Information- basieren, die durch die
Sequenz von Basen in der Region (den Regionen) bereitgestellt werden, aus
denen das Polynucleotid abgeleitet ist. Zusätzlich können Kombination von Regionen,
die der bestimmten Sequenz entsprechen, in Arten modifiziert werden,
die im Fachgebiet bekannt sind, um mit einer beabsichtigten Verwendung übereinstimmend
zu sein.
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Ein Polypeptid oder eine Aminosäuresequenz,
die von einer bestimmten Nukleinsäuresequenz oder von dem Mutanten-HBV-Genom
abgeleitet ist, bezieht sich auf ein Polypeptid, das eine Aminosäuresequenz hat,
die identisch ist mit der eines Polypeptids, das in der Sequenz
kodiert wird, oder einem Teil davon, worin der Teil aus mindestens
2 bis 5 Aminosäuren
besteht, und bevorzugter aus mindestens 8 bis 10 Aminosäuren und
noch bevorzugter aus 15 bis 20 Aminosäuren oder welches immunologisch
identifizierbar ist mit einem Polypeptid, das in der Sequenz kodiert
wird.
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Ein "rekombinantes Protein" ("rekombinantes Polynucleotid"), wie hierin verwendet,
bedeutet zumindest ein Polypeptid von genomischem semisynthetischem
oder synthetischem Ursprung, welche aufgrund seines Ursprungs oder
von Manipulation nicht mit allen oder einem Teil dse Polynucleotids
assoziiert ist, mit dem es in der Natur assoziiert ist, oder in
der Form einer Bücherei
und/oder an ein Polynucleotid geknüpft ist, das anders ist als
das, an welches es in Natur geknüpft
ist. Ein rekombinantes oder abgeleitetes Polypeptid wird nicht notwendigerweise
von einer bestimmten Nukleinsäuresequenz
von Mutanten-HBV oder von einem Muntanten-HBV-Genom translatiert.
Es kann auch in einer Art und Weise erzeugt werden, einschließlich chemischer
Synthese oder Expression eines rekombinanten Expressionssystems
oder Isolation von mutiertem HBV.
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Der Ausdruck "Polynucleotid", wie hierin verwendet, bedeutet eine
polymere Form von Nucleotiden jeder Länge, entweder Ribonucleotiden
oder Desoxyribonucleotiden. Dieser Ausdruck bezieht sich nur auf
die Primärstruktur
des Moleküls.
Daher schließt
der Ausdruck doppelt- und einzelsträngige DNA ein, ebenso wie doppelt-
und einzelsträngige
RNAs. Er schließt
ebenfalls Modifikationen ein, entweder durch Methylierung und/oder
durch Überdecken,
und unmodifizierte Formen des Polynucleotids.
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"Gereinigtes
virales Polynucleotid" bezieht
sich auf ein Genom von Mutanten-HBV oder ein Fragment davon, welches
im wesentlichen frei ist von Polypeptiden, d. h. weniger als ungefähr 50% vorzugsweise
weniger als ungefähr
70% und noch bevorzugter weniger als ungefähr 90% an Polypeptiden enthält, mit
welchen das virale Polynucleotid natürlicherweise assoziiert ist.
Techniken zur Reinigung von viralen Polynucleotiden sind im Fachgebiet
wohl bekannt und schließen
beispielsweise die Zerstörung
des Partikels mit einem chaotropen Wirkstoff ein, und das Abtrennen
des Polynucleotids (der Polynucleotide) und Polypeptide durch Ionen-Austauschchromatographie,
Affinitätschromatographie
und Sedimentation nach der Dichte. Daher bedeutet "gereinigtes virales
Polypeptid" ein
Polypeptid von Mutanten-HBV oder einem Fragment davon, welches im wesentlichen
frei ist von zellulären
Komponenten, d. h. weniger als ungefähr 50%, vorzugsweise weniger
als ungefähr
70% und noch bevorzugter weniger als ungefähr 90% an zellulären Komponenten
enthält,
mit welchen das virale Polypeptid natürlicherweise assoziiert ist.
Verfahren zur Reinigung sind dem Fachmann bekannt.
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"Polypeptid" wie hierin verwendet,
bezeichnet eine molekulare Kette von Aminosäuren, und bezieht sich nicht
auf eine spezifische Länge
des Produktes. Daher sind Peptide, Oligopeptide und Proteine eingeschlossen
innerhalb der Definition von Polypeptid. Dieser Ausdruck soll sich
jedoch nicht auf post-Expressionsmodifikationen des Polypeptids
beziehen, beispielsweise Glycosylierungen, Acetylierungen, Phosphorylierungen
und dergleichen.
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"Rekombinante
Wirtszellen", "Wirtszellen", "Zellen", "Zellinien", "Zellkulturen" und andere solcher
Ausdrücke,
die Mikroorganismen oder höhere
eucaryotische Zellinien bezeichnen, die als unizelluläre Einheiten kultiviert
wurden, beziehen sich auf Zellen, welche verwendet werden können oder
verwendet worden sind als Empfänger
für einen
rekombinanten Vektor oder andere Transfer-DNA, und schließen die
originale Nachkommenschaft der originalen Zelle ein, welche transfiziert
wurde.
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Wie hierin verwendet, bedeutet "Replikon" irgendein genetisches
Element, wie zum Beispiel ein Plasmid, ein Chromosom, einen Virus,
der sich wie eine autonome Einheit von Polynucleotidreplikation
innerhalb einer Zelle verhält.
Das bedeutet, es ist in der Lage zur Replikation unter seiner eigenen
Kontrolle.
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Ein "Vektor" ist ein Replikon, in welchem ein anderes
Polynucleotidsegment angeheftet ist, wie zum Beispiel um die Replikation
und/oder Expression des angeheftet Segments zu bewirken.
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Der Ausdruck "Kontrollsequenz" bezieht sich auf Polynucleotidsequenzen,
welche notwendig sind, um die Expression von kodierenden Sequenzen
zu bewirken, an welche sie ligiert sind. Die Natur solcher Kontrollsequenzen
unterscheidet sich abhängig
von dem Wirtsorganismus. In Prokaryoten schließen solche Kontrollsequenzen üblicherweise
Promoter, ribosomale Bindungsstelle und Terminatoren ein; in Eukaryoten
schließen solche
Kontrollsequenzen üblicherweise
Promoter, Terminatoren und in einigen Fällen, Verstärker ein. Der Ausdruck "Kontrollsequenz" soll daher zumindest
alle Komponenten einschließen,
deren Anwesenheit notwendig ist für die Expression, und kann
ebenfalls zusätzliche
Komponenten einschließen,
deren Anwesenheit vorteilhaft ist, zum Beispiel Leadersequenzen.
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"Operativ
verbunden" bezieht
sich auf eine Situation, worin die beschriebenen Komponenten in
Beziehung zueinander stehen, was ihnen erlaubt in ihrer beabsichtigten
Weise zu funktionieren. Daher ist zum Beispiel eine Kontrollsequenz "operativ verbunden" mit einer kodierenden
Sequenz in einer solchen Art und Weise, das die Expression der kodierenden
Sequenz erreicht wird, unter Bedingungen, die kompatibel sind mit den
Kontrollsequenzen.
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Der Ausdruck "Open Reading Frame" oder "ORF" bezieht
sich auf eine Region einer Polynucleotidsequenz, welche ein Polypeptid
kodiert; diese Region kann einen Teil einer kodierenden Sequenz
oder eine gesamte kodierende Sequenz darstellen.
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Eine "kodierende Sequenz" ist eine Polynucleotidsequenz, welche
in mRNA transkribiert wird und/oder in ein Polypeptid translatiert
wird, wenn sie unter die Kontrolle von geeigneten regulatorischen
Sequenzen gesetzt wird. Die Grenzen der kodierenden Sequenz werden
bestimmt durch ein Translationsstartcodon an dem 5'-Terminus und ein
Translationsstopcodon an dem 3'-Terminus.
Eine kodierende Sequenz kann einschließen, ist aber nicht begrenzt
auf mRNA und rekombinante Polypeptidsequenzen.
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Der Ausdruck "immunologisch identifizierbar mit/als" bezieht sich auf
die Anwesenheit von Epitopen und Polypeptiden, welche ebenfalls
anwesend sein können
und einzigartig sind für
das bestimmte Polypeptid (die bestimmten Polypeptide) üblicherweise
Mutanten-HBV-Proteine. Die immunologische Identität kann bestimmt
werden durch Antikörperbindung
und/oder Konkurrenz in der Bindung. Diese Techniken sind dem Fachmann
bekannt und sind ebenfalls hierin beschrieben. Die Einzigartigkeit
eines Epitops kann auch bestimmt werden durch Computeruntersuchungen
von bekannten Datenbanken, wie zum Beispiel der Genbank, für die Polynucleotidsequenzen,
welche das Epitop kodieren, und durch Aminosäuresequenzvergleiche mit anderen bekannten
Proteinen.
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Wie hierin verwendet bedeutet "Epitop" eine antigene Determinante
eines Polypeptids. Vorstellbarerweise kann ein Epitop drei Aminosäuren in
einer räumlichen
Konformation umfassen, welche einzigartig ist für das Epitop. Üblicherweise
besteht ein Epitop aus mindestens fünf solcher Aminosäuren, und üblicher
besteht es aus mindestens 8 bis 10 Aminosäuren. Verfahren zur Überprüfung der
räumlichen
Konformation sind im Fachgebiet bekannt und schließen beispielsweise
die Röntgenkristallographie
und zwei-dimensionale nukleare magnetische Resonanz ein.
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Ein Polypeptid ist "immunologisch reaktiv" mit einem Antikörper, wenn
es an den Antikörper
bindet aufgrund von Antikörpererkennung
eines spezifischen Epitops, das in dem Polypeptid enthalten ist.
Die immunologische Reaktivität
kann bestimmt werden durch Antikörperbindung,
genauer durch die Kinetiken der Antikörperbindung, und/oder durch
Konkurrenz der Bindung unter Verwendung eines bekannten Polypeptids
(bekannten Polypeptiden), die ein Epitop enthalten, gegen welches
der Antikörper
gerichtet ist, als Kompetitoren. Die Verfahren zum Bestimmen, ob
ein Polypeptid immunologisch reaktiv ist mit einem Antikörper sind
im Fachgebiet bekannt.
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Wie hierin verwendet bedeutet der
Ausdruck "immunogenes
Polypeptid, das ein Mutanten-HBV-Epitop enthält" natürlich
vorkommende Polypeptide von Mutanten-HBV oder Fragmenten davon,
ebenso wie Polypeptide, die durch andere Mittel hergestellt wurden,
beispielsweise chemischer Synthese oder der Expression des Polypeptids
in einem rekombinanten Organismus.
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Der Ausdruck "Transformation" bezieht sich auf die Insertion eines
exogenen Polynucleotids in eine Wirtszelle, ungeachtet dem Verfahren,
das für
die Insertion verwendet wurde. Zum Beispiel sind die direkte Aufnahme,
die Transduktion oder die f-Paarung eingeschlossen. Das exogene
Polynucleotid kann als ein nicht integrierter Vektor gehalten werden,
zum Beispiel als ein Plasmid oder alternativ kann es in das Wirtsgenom integriert
werden.
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"Behandlung" bezieht sich auf
Prophylaxe und/oder Therapie. Der Ausdruck "Individuum", wie hierin verwendet, bezieht sich
auf Wirbeltiere, insbesondere Mitglieder der Säugetierspezies und schließt ein,
ist aber nicht beschränkt
auf Haustiere, Sporttiere, Primaten und Menschen; genauer bezieht
sich der Ausdruck auf Schimpansen und Menschen.
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Der Ausdruck "plus-Strang", wie hierin verwendet, bezeichnet eine
Nukleinsäure,
die die Sequenz enthält,
die das Polypeptid kodiert. Der Ausdruck "minus-Strang" bezeichnet eine Nukleinsäure, die
eine Sequenz enthält,
die komplementär
ist zu der des "plus" Strangs.
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"Positiv
strängiges
Genom" eines Virus
bedeutet, daß das
Genom einzelsträngig
ist und ein virales Polypeptid (virale Polypeptide) kodiert.
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Der Ausdruck "Antikörper enthaltende Körperkomponente" (oder Testprobe)
bezieht sich auf eine Komponente eines Körpers von einem Individuum,
welche die Quelle ist für
Antikörper
von Interesse. Diese Komponenten sind im Fachgebiet wohl bekannt.
Diese Proben schließen
biologische Proben ein, welche durch die Verfahren der vorliegenden
Erfindung, die hierin beschriebn sind, getestet werden können, und
schließen menschliche
und tierische Körperflüssigkeiten
ein, wie zum Beispiel Vollblut, Serum, Plasma, cerebrospinal Flüssigkeit,
Urin, Lymphflüssigkeiten
und verschiedene externe Sekretionen des Respirations-, Intestinal-
und Urogenitaltrakts, Tränen,
Speichel, Milch, weiße
Blutkörperchen,
Melome und dergleichen, biologische Flüssigkeiten, wie zum Beispiel
Zellkulturüberstände, feste
Gewebeproben und feste Zellproben.
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"Gereinigtes
Mutanten-HBV" bezieht
sich auf eine Zubereitung von Mutanten-HBV, welche isoliert wurde
aus den zellulären
Bestandteilen, mit welchen der Virus normalerweise assoziiert ist,
und aus anderen Typen von Viren, welche in dem infizierten Gewebe
anwesend sein können.
Die Techniken zur Isolierung von Viren sind denjenigen, die im Fachgebiet
bewandert sind bekannt und schließen beispielsweise die Zentrifugation
und die Affinitätschromatographie
ein. Ein Verfahren für
die Zubereitung von gereinigtem HBV ist hierin beschrieben.
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Allgemeine
Verwendungen
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Nach der Herstellung von rekombinanten
Proteinen, synthetischen Peptiden oder gereinigten viralen Polypeptiden
nach Wahl, wie durch die vorliegende Erfindung beschrieben, können die
rekombinanten oder synthetischen Peptide verwendet werden, um einzigartige
Assays zu entwickeln, wie hierin beschrieben, um entweder in Anwesenheit
eines Antigens oder Antikörpers
gegen Mutanten-HBV zu detektieren. Diese Zusammensetzungen können auch
verwendet werden, um monoklonale und/oder polyklonale Antikörper mit
einem spezifischen rekombinanten Protein oder synthetischen Peptid
zu entwickeln, welches spezifisch an das immunologische Epitop des
Mutanten-HBV bindet, welches durch den Fachmann gewünscht wird.
Ebenfalls wird in Erwägung
gezogen, daß mindestens
ein Polynucleotid der Erfindung verwendet werden kann um Impfstoffe zu
entwickeln durch Befolgen der Verfahren, die im Fachgebiet bekannt
sind.
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Es wird in Erwägung gezogen, daß das verwendete
Reagenz für
den Assay in der Form eines Kits bereitgestellt werden kann mit
einem oder mehreren Behältern,
wie zum Beispiel Röhrchen
oder Flaschen, wobei jeder Behälter
ein separates Reagenz enthält, wie
zum Beispiel einen monoklonalen Antikörper oder einen Cocktail von
monoklonalen Antikörpern
oder ein Polypeptid (entweder rekombinant oder synthetisch), das
in dem Assay verwendet wird.
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"Feste
Phasen" ("feste Träger") sind denen im Fachgebiet
bekannt und schließen
ein die Wände
von Behältern
eines Reaktionsgefäßes, Teströhrchen,
Polystyrenkügelchen,
magnetischen Kügelchen,
Nitrozellulosestreifen, Membranen, Mikropartikeln, wie zum Beispiel
Latexpartikeln und andere. Die "feste
Phase" ist nicht
entscheidend und kann gewählt
werden durch einen, der im Fachgebiet bewandert ist. Daher sind
Latexpartikel, Mikropartikel, magnetische oder nicht magnetische
Kügelchen,
Membranen, Plastikröhrchen,
Wände von
Mikrotiterauskerbungen, Glas oder Silikonchips und rote Blutkörperchen
vom Schaf alle geeignete Beispiele. Geeignete Verfahren zur Immobilisierung
von Peptiden auf festen Phasen schließen ionische, hydrophobe, kovalente
Wechselwirkungen und dergleichen ein. Eine "feste Phase", wie hierin verwendet, bezieht sich
auf jedes Material, welches unlöslich
ist, oder welches durch eine nachfolgende Reaktion unlöslich gemacht
werden kann. Die feste Phase kann gewählt werden wegen ihrer intrinsischen
Fähigkeit,
das Einfangreagenz anzuziehen und zu immobilisieren. Alternativ
kann die feste Phase einen zusätzlichen
Rezeptor zurückbehalten,
der die Fähigkeit
hat, das Einfangreagenz anzuziehen und zu immobilisieren. Der zusätzliche
Rezeptor kann eine geladene Substanz einschließen, die gegenteilig geladen
ist in Bezug auf das Einfangreagenz selbst oder in Bezug auf eine
geladene Substanz, die mit dem Einfangreagenz konjugiert ist. Als
wiederum eine andere Alternative kann das Rezeptormolekül irgendein
spezifisches Bindeglied sein, welches auf der festen Phase immobilisiert
ist (an die feste Phase angeheftet ist) und welches die Fähigkeit
besitzt, das Einfangreagenz durch eine spezifische Bindungsreaktion
zu immobilisieren. Das Rezeptormolekül erlaubt die indirekte Bindung
des Einfangreagenzes an ein festes Phasenmaterial vor der Durchführung des
Assays oder während
der Durchführung
des Assays. Die feste Phase kann daher ein Plastik sein, ein derivatisiertes
Plastik, ein magnetisches oder nicht magnetisches Metall, Glas oder
eine Silikonoberfläche
eines Teströhrchens,
einer Mikrotiterauskerbung, ein Blatt, ein Kugel, ein Mikropartikel,
ein Chip und andere Konfigurationen, die denjenigen, die im Fachgebiet
durchschnittlich bewandert sind, bekannt sind.
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Es wird in Erwägung gezogen und es ist innerhalb
des Schutzumfangs der Erfindung, dass die feste Phase auch irgendein
geeignetes poröses
Material umfaßt
mit ausreichend Porösität, um einen
Zugang durch die Detektion von Antikörpern und eine geeignete Oberflächenaffinität zu erlauben,
um Antigene zu binden. Mikroporöse
Strukturen werden allgemein bevorzugt, aber Materialien mit Gelstruktur
im hydrierten Stadium können
ebenfalls verwendet werden. Solche nützlichen festen Träger schließen folgende
ein:
neutrale polymere Kohlenhydrate und deren synthetisch
modifizierte, quervernetzte oder substituierte Derivate, wie zum
Beispiel Agar, Agarose, quervernetzte Alginsäure, substituierte und quervernetzte
Guargummis, Zelluloseester, insbesondere mit Salpetersäure und
Carbonsäuren,
gemischte Zelluloseester, und Zellulether; natürliche Polymere, die Stickstoff
enthalten, wie zum Beispiel Proteine und Derivate, einschließlich quervernetzter
oder modifizierter Gelatine; natürlichen
Kohlenwasserstoffpolymere, wie zum Beispiel Latex und Gummi; synthetische
Polymere, welche mit geeigneten porösen Strukturen hergestellt
werden, wie zum Beispiel Vinylpolymere, einschließlich Polyethylen,
Polypropylen, Polystyren, Polyvinylchlorid, Polyvinylacetat und
deren partiell hydrolysierte Derivate, Polyacrylamide, Polymethacrylate,
Copolymere und Terpolymere der oben genannten Polykondensate, wie
zum Beispiel Polyester, Polyamide und andere Polymere, wie zum Beispiel Polyurethane
oder Polyepoxide; poröse
anorganische Materialien, wie zum Beispiel Sulfate oder Carbonate von
Erdalkalimetallen und Magnesium, einschließlich Bariumsulfat, Kalziumsulfat,
Kalziumcarbonat, Silikaten von Alkali- und Erdalkalimetallen, Aluminium
und Magnesium; und Aluminium oder Silikonoxide oder Hydrate, wie
zum Beispiel Lehm, Aluminium, Talk, Kaolin, Zeolith, Silikagel oder
Glas (diese Materialien können
als Filter verwendet werden mit den oben genannten polymeren Materialien);
und Mischung oder Copolymere von den oben genannten Klassen, wie
zum Beispiel Pfropfcopolymere, erhalten durch Initialisierung der
Polymerisation von synthetischen Polymeren auf einem vorbestehenden
natürlichen
Polymer. Alle dieser Materialien können in geeigneten Formen verwendet
werden, wie zum Beispiel Filmen, Blättern oder Platten, oder sie
können
auf geeignete inerte Träger
beschichtet werden oder daran gebunden werden oder laminiert werden,
wie zum Beispiel Papier, Glas, Plastikfilmen oder Geweben.
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Die poröse Struktur von Nitrozellulose
hat exzellente Absorptions- und Adsorptionsqualitäten für eine große Vielzahl
an Reagenzien, einschließlich
monoklonalen Antikörpern.
Nylon besitzt ebenfalls ähnliche
Charakteristika und ist ebenfalls geeignet. Es wird in Erwägung gezogen,
daß solche
porösen
festen Träger,
die hierin oben beschrieben wurden, vorzugsweise in der Form von
Blättern
mit einer Dicke von ungefähr
0,01 bis 0,5 mm, vorzugsweise ungefähr 0,1 mm vorliegen. Die Porengröße kann
innerhalb großen
Grenzen variieren, und ist vorzugsweise von ungefähr 0,025
bis 15 Mikrons, insbesondere von ungefähr 0,15 bis 15 Mikrons. Die Oberflächen solcher
Träger
können
aktiviert sein durch chemische Verfahren, welche eine kovalente
Bindung des Antigens oder Antikörpers
an den Träger
bewirken. Die irreversible Bindung des Antigens oder Antikörpers wird
jedoch im allgemeinen durch Absorption an das poröse Material
durch wenig verstandene hydrophobe Kräfte erhalten. Geeignete feste
Träger
sind ebenfalls beschrieben in U.S. Patentanmeldung Serien Nr. 227, 272,
welche hierin durch die Bezugnahem aufgenommen ist.
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Das "Indikatorreagenz" umfaßt eine "signalerzeugende Verbindung" (Marker) welche
in der Lage ist ein meßbares
Signal zu erzeugen, daß durch
externe Mittel detektierbar ist, die an ein spezifisches Bindeglied für Mutanten-HBV
konjugiert (angeheftet) ist. "Spezifisches
Bindeglied", wie
hierin verwendet, bedeutet ein Glied eines spezifischen Bindungspaars.
D. h., zwei unterschiedliche Moleküle, wobei eines der Moleküle durch
chemische oder physikalische Mittel spezifisch an das zweite Molekül bindet.
Zusätzlich
dazu, daß das Indikatorreagenz
ein Antikörperglied
eines spezifischen Bindungspaars für Mutanten-HBV ist, kann es
auch ein Glied von irgendeinem spezifischen Bindungspaars sein,
einschließlich
jeweils Hapten-Antihaptensystemen,
wie zum Beispiel Biotin oder anti-Biotin, Avidin odr Biotin, einem
Kohlenhydrat oder einem Lectin, eine komplementäre Nucleotidsequenz, ein Effektor-
oder ein Rezeptormolekül,
ein Enzymcovaktor und ein Enzym, ein Enzyminhibitor oder ein Enzym,
und dergleichen. Ein immunoreaktives spezifisches Bindungsglied
kann ein Antikörper
sein, ein Antigen, oder ein Antikörper/Antigenkomplex, der in
der Lage ist, entweder an Mutanten-HBV wie in einem Sandwichassay
zu binden, an das Einfangreagenz wie in einem kompetitiven Assay, oder
an das untergeordnete spezifische Bindungsglied, wie in einem indirekten
Assay.
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Die verschiedenen "signalerzeugenden
Verbindungen" (Marker),
die in Erwägung
gezogen werden, schließen
Chromogene, Katalysatoren, wie zum Beispiel Enzyme, lumineszente
Verbindungen, wie zum Beispiel Fluorescein und Rhodamin, chemilumineszente
Verbindungen, radioaktive Elemente, und direkte visuelle Marker
ein. Beispiele von Enzymen, schließen alkalische Phosphatase,
Meerrettich-Peroxidase, beta-Galactosidase
und dergleichen ein. Die Auswahl eines speziellen Markers ist nicht
entscheidend aber wird in der Lage sein, ein Signal zu erzeugen,
entweder durch den Marker selbst oder in Verbindung mit einer oder
mehreren zusätzlichen
Substanzen.
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Andere Ausführungsformen, welche verschiedene
andere feste Phasen verwenden, werden ebenfalls in Erwägung gezogen
und liegen innerhalb des Schutzumfangs dieser Erfindung. Zum Beispiel
können
Ioneneinfangverfahren zur Immobilisierung eines immobilisierbaren
Reaktionskomplexes mit einem negativ geladenen Polymer, beschrieben
in der mit-anhängigen
U.S. Patentanmeldung mit der laufenden Nr. 150,278, entsprechend
der EP Veröffentlichung
0326100 und U.S. Patentanmeldung mit der Serien Nr. 375,029, (EP
Veröffentlichungsnr.
0406473), wovon jede hierin durch die Bezugnahme eingeschlossen
ist, verwendet werden gemäß der vorliegenden
Erfindung, um immunochemische Reaktion mit einer schnellen Lösungsphase
zu bewirken. Ein immunobilisierbarer Immunkomplex wird vom Rest
der Reaktionsmischung durch ionische Wechselwirkungen zwischen dem
negativ geladenen Polyanion/Immun-Komplex und der zuvor behandelten
positiv geladenen porösen
Matrix abgetrennt, und detektiert durch Verwendung von verschiedenen
signalerzeugenden Systemen, die zuvor beschrieben wurden, einschließlich derer
die in chemilumineszenten Signalmessungen beschrieben wurden, wie
beschrieben in der mitanhängigen
U.S. Patentanmeldung Serien Nr. 921,979 entsprechend der EPO Veröffentlichung
Nr. 0 273 115, welche hierin durch die Bezugnahme eingeschlossen ist.
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Ebenfalls können die Verfahren der vorliegenden
Erfindung angepaßt
werden zur Verwendung in Systemen, welche die Mikropartikeltechnologie
verwenden, einschließlich
in automatisierten und semiautomatisierten Systemen, worin die feste
Phase einen Mikropartikel umfaßt.
Solche Systeme schließen
diejenigen ein, die in den anhängigen
U.S. Patentanmeldungen 425,651 und 425,643 beschrieben sind, welche
den veröffentlichten
EPO Anmeldungen mit den Nrn.
EP
0 425 633 und
EP 0 424
634 entsprechen, welche hierin durch die Bezugnahme aufgenommen
sind.
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Die Verwendung von Abtastsondenmikroskopie
(scanning probe microscopy, SPM) für Immunoassays ist ebenfalls
eine Technologie, an welche die monoklonalen Antikörper der
vorliegenden Erfindung leicht angepaßt werden können. In der Abtastsondenmikroskopie,
insbesondere in der Atomkraftmikroskopie, wird die Einfangphase,
zum Beispiel mindestens einer der monoklonalen Antikörper der
Erfindung, an eine feste Phase angeheftet und ein Abtastsondenmikroskop
wird verwendet, um Antigen/Antikörper-Komplexe
zu detektieren, welche auf der Oberfläche der festen Phase anwesend
sein können.
Die Verwendung von Abtasttunnelungsmikroskopie eliminiert das Bedürfnis nach
Markern, welche normalerweise in vielen Immunoassaysystemen verwendet
werden müssen,
um Antigen/Antikörper-Komplexe
zu detektieren. Solch ein System ist beschrieben in der anhängigen U.S.
Patentanmeldung Nr. 662,147, welches hierin durch die Bezugnahme
aufgenommen ist.
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Die Verwendung von SPM, um spezifische
Bindungsreaktionen zu überwachen,
kann in vielen Arten auftreten. In einer Ausführungsform wird ein Glied eines
spezifischen Bindungspartners (eine Analyt-spezifische Substanz,
welche der monoklonale Antikörper
der Erfindung ist) an eine Oberfläche angeheftet, die geeignet
ist für
das Abtasten. Das Anheften der Analyt-spezifischen Substanz kann
durch Absorption an ein Teststück
sein, welches eine feste Phase einer Plastik- oder Metalloberfläche umfaßt, gemäß den Verfahren,
die denjenigen von gewöhnlicher
Kenntnis im Fachgebiet bekannt sind. Oder das kovalente Anheften
eines spezifischen Bindungspartners (einer Analyt spezifischen Substanz)
an ein Teststück,
wobei das Teststück
eine feste Phase von derivatisiertem Plastik, Metall, Silizium oder
Glas umfaßt,
kann verwendet werden. Kovalente Anheftungsverfahren sind denjenigen,
die im Fachgebiet bewandert sind, bekannt, und schließen eine
Vielzahl von Mitteln ein, um spezifische Bindungspartner irreversibel
an das Teststück
zu binden. Wenn das Teststück Silizium
oder Glas ist, muß die
Oberfläche
vor dem Anheften des spezifischen Bindungspartners aktiviert werden.
Aktivierte Silanverbindungen, wie zum Beispiel Triethoxyaminopropylsilan
(erhältlich
von Sigma Chemical Co., St. Louis, MO), Triethoxyvinylsilan (Aldrich
Chemical Co., Milwaukee, WI) und (3-Mercapto-propyl)-trimethoxysilan
(Sigma Chemical Co., St. Louis, MO) können, verwendet werden, um
reaktive Gruppen, wie zum Beispiel Amino-, Vinyl bzw. Thiol einzuführen. Solche
aktivierten Oberflächen
können
verwendet werden, um den Bindungspartner direkt (in den Fällen von
Amino oder Thiol) zu verknüpfen
oder die aktivierte Oberfläche kann
weiter reagiert werden mit Linkern, wie zum Beispiel Glutaraldehyd,
bis(Succinimidyl)suberat, SPPD 9 Succinimidyl 3-[2-Pyridyldithio]propionat),
SMCC (Succinimidyl-4-[N-maleimidomethyl]cyclohexan-1-carboxylat),
SIAB (Succinimidyl[4-jodacetyl]aminobenzoat)
und SMPB (Succinimidyl 4-[1-maleimidophenyl]butyrat), um
den Bindungspartner von der Oberfläche abzutrennen. Die Vinylgruppe
kann oxidiert werden, um ein Mittel für die kovalente Anheftung bereitzustellen.
Sie kann auch verwendet werden als ein Anker für die Polymerisation von verschiedenen
Polymeren, wie zum Beispiel Polyacrylsäure, welche vielfache Anheftungspunkte
für spezifische
Bindungspartner bereitstellen kann. Die Aminooberfläche kann
mit oxidierten Extranen von unterschiedlichen Molekulargewichten
reagiert werden, um hydrophile Linker von unterschiedlicher Größe und Kapazität bereitzustellen.
Beispiele von oxidierbaren Dextranen schließen Dextran T-40 (Molekulargewicht 40,000
Dalton), Detran T-110 (Molekulargewicht 110,000 Dalton), Dextran
T-500 (Molekulargewicht 500,000 Dalton), Dextran T-2M (Molekulargewicht
2,000,000 Dalton), (wobei alle erhältlich sind von Pharmacia)
oder Ficoll (Molekulargewicht 70,000 Dalton (erhältlich von Sigma Chemical Co.,
St. Louis, MO) ein. Auch können Polyelektrolytwechselwirkungen
verwendet werden, um einen spezifischen Bindungspartner auf einer
Oberfläche
eines Teststücks
zu immobilisieren unter Verwendung von Techniken und von Chemie,
die beschrieben sind durch anhängige
U.S. Patentanmeldungen Seriennr. 150,278, angemeldet 29. Januar
1988, und Seriennr. 375,029, angemeldet 7. July 1989. Das bevorzugte
Anheftungsverfahren ist durch kovalente Mittel. Gemäß der Anheftung
eines spezifischen Bindungsglieds, kann die Oberfläche weiter
behandelt werden mit Materialien, wie zum Beispiel Serum, Proteinen
oder anderen blockierenden Mitteln, um die nicht spezifische Bindung
zu minimieren. Die Oberfläche
kann auch entweder an der Herstellungsstelle oder am Punkt, der
Verwendung abgetastet werden, um ihre Geeignetheit für Assayzwecke
zu verifizieren. Es wird nicht erwartet, daß das Abtastverfahren die spezifischen
Bindungseigenschaften des Teststücks
abändern.
-
Verschiedene andere Assayformate
können
verwendet werden, einschließlich "Sandwich" Immunoassays und
kompetitiven Sondenassays. Beispielsweise können die monoklonalen Antikörper der
vorliegenden Erfindung in verschiedenen Assaysystemen verwendet
werden, um die Anwesenheit von Mutanten-HBV-Proteinen, wenn es welche
gibt, in einer Testprobe zu bestimmen. Fragmente dieser bereitgestellten
monoklonalen Antikörper
können
auch verwendet werden. Beispielsweise werden in einem ersten Assayformat
ein polyklonaler oder monoklonaler anti-Mutanten- HBV-Antikörper oder ein Fragment davon
oder eine Kombination dieser Antikörper, welche auf eine feste
Phase geschichtet wurden, mit einer Testprobe in Kontakt gebracht, welche
Mutanten-HBV-Proteine enthalten kann, um eine Mischung zu bilden.
Diese Mischung wird für
einen Zeitraum und unter Bedingungen inkubiert, die ausreichend
sind, um Antigen/Antikörper-Komplexe
zu bilden. Dann wird ein Indikatorreagenz, das einen monoklonalen
oder einen polyklonalen Antikörper
oder ein Fragment davon umfaßt,
welches spezifisch an eine Mutanten-HBV-Region bindet, oder eine
Kombination dieser Antikörper,
an welche eine signalerzeugende Verbindung angeheftet wurde, mit
den Antigen/Antikörper-Komplexen
in Kontakt gebracht, um eine zweite Mischung zu bilden. Diese zweite
Mischung wird dann für
einen Zeitraum und unter Bedingungen inkubiert, die ausreichend
sind, um Antikörper/Antigen/Antikörper-Komplexe zu
bilden. Die Anwesenheit von Mutanten-HBV-Antigen, das in der Testprobe
anwesend ist und auf der festen Phase eingefangen wurde, wird, wenn
es welches gibt, durch die Detektion des meßbaren Signals, das durch die
signalerzeugende Verbindung erzeugt wurde, bestimmt. Die Menge an
Mutanten-HBV-Antigen, die in der Testprobe vorhanden ist, ist proportional
zu dem erzeugten Signal.
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Alternativ werden ein polyklonaler
oder monoklonaler anti-Mutanten-HBV-Antikörper oder
ein Fragment davon, oder eine Kombination dieser Antikörper, welche
an einen festen Träger
gebunden sind, die Testprobe und ein Indikatorreagenz, das einen
monoklonalen oder polyklonalen Antikörper oder Fragmente davon umfaßt, welches
spezifisch an Mutanten-HBV-Antigen bindet, oder eine Kombination
dieser Antikörper,
an welche eine signalerzeugende Verbindung angeheftet ist, in Kontakt
gebracht, um eine Mischung zu bilden. Diese Mischung wird für einen
Zeitraum und unter Bedingungen inkubiert, die ausreichend sind,
um Antikörper/Antigen/Antikörper-Komplexe
zu bilden. Die Anwesenheit von Mutanten-HBV-Proteinen, falls es
welche gibt, die in der Testprobe anwesend sind und auf der festen
Phase eingefangen wurden, wird durch die Detektion des meßbaren Signals
bestimmt, das durch die signalerzeugende Verbindung erzeugt wurde.
Die Menge an Mutanten-HBV-Proteinen, die in der Testprobe vorhanden
sind, ist proportional zu dem erzeugten Signal
-
In einem anderen alternativen Assayformat
kann einer oder eine Kombination von einem oder mehreren monoklonalen
Antikörpern
der Erfindung verwendet werden als eine kompetitive Sonde für die Detektion von
Antikörpern
gegen Mutanten-HBV-Protein.
Beispielsweise können
Mutanten-HBV-Proteine, entweder alleine oder in Kombination mit
anderen Mutanten-HBV-Proteinen oder nicht Mutanten-HBV-Proteinen
auf eine feste Phase geschichtet werden. Eine Testprobe, von der
vermutet wird, dass sie Antikörper
gegen Mutanten und/oder nicht-Mutanten-HBV-Antigen enthält, wird dann mit einem Indikatorreagenz,
das eine signalerzeugende Verbindung umfaßt, und mindestens einem monoklonalen
Antikörper
der Erfindung für
einen Zeitraum und unter Bedingungen inkubiert, die ausreichend
sind, um Antigen/Antikörper-Komplexe
aus entweder der Testprobe und dem Indikatorreagenz gegenüber der
festen Phase oder dem Indikatorreagenz gegenüber der festen Phase zu bilden.
Die Reduktion in der Bindung des monoklonalen Antikörpers an
die feste Phase kann quantitativ gemessen werden. Eine meßbare Reduktion
in dem Signal, verglichen mit dem Signal, das aus einer bestätigten negativen
HBV-Testprobe erzeugt wird, zeigt die Anwesenheit von anti-HBV-Antikörper in
der Testprobe an.
-
In wiederum einem anderen Detektionsverfahren
kann jeder der monoklonalen Antikörper der vorliegenden Erfindung
verwendet werden in der Detektion von Mutanten-HBV-Antigenen in
festen Gewebeabschnitten, ebenso wie in festen Zellen durch immunohistochemische
Analyse.
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Zusätzlich können diese monoklonalen Antikörper an
Matrixen gebunden sein, ähnlich
der CNBr-aktivierten Sepharose und verwendet werden für die Affinitätsreinigung
von spezifischen Mutanten-HBV-Proteinen aus Zellkulturen oder biologischen
Geweben, wie zum Beispiel Blut und Leber.
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Die monoklonalen Antikörper der
Erfindung können
auch verwendet werden für
die Erzeugung von chimären
Antikörpern
zur therapeutischen Verwendung, oder für andere ähnliche Anwendungen.
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Die monoklonalen Antikörper oder
Fragmente davon können
individuell bereitgestellt werden, um Mutanten-HBV-Antigene zu detektieren.
Kombinationen der monoklonalen Antikörper (und Fragmente davon),
die hierin bereitgestellt werden, können auch zusammen als Komponenten
in einer Mischung oder einem "Cocktail" von mindestens einem
anti-Mutanten-HBV-Antikörper
der Erfindung mit Antikörpern
gegen andere HBV-Regionen (entweder Mutanten oder nicht Mutanten,
jeweils mit unterschiedlichen Bindungsspezifitäten) verwendet werden. Somit
kann dieser Cocktail die monoklonalen Antikörper der Erfindung einschließen, welche
gegen Mutanten-HBV-Proteine gerichtet sind und andere monoklonale
Antikörper
gegen andere Antigene Determinanten des HBV-Genoms einschließen.
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Der polyklonale Antikörper oder
das Fragment davon, welches in den Assayformaten verwendet werden
kann, sollte spezifisch an eine spezifische Region des Mutanten-HBV
oder anderen Mutanten-HBV-Proteinen,
die in dem Assay verwendet werden, binden. Der verwendete polyklonale
Antikörper
ist vorzugsweise von Säugetierursprung.
Ein polyklonaler anti-HCV-Antikörper
vom Menschen, von der Ziege, vom Hasen oder Schaf kann verwendet
werden. Vorzugsweise ist der polyklonale Antikörper ein polyklonaler anti-Mutanten-HBV-Antikörper vom
Hasen. Die polyklonalen, Antikörper
die in den Assays verwendet werden können entweder alleine oder
als ein Cocktail von polyklonalen Antikörpern verwendet werden. Da
die Cocktails, die in den Assayformaten verwendet werden, aus entweder
monoklonalen Antikörpern
oder polyklonalen Antikörpern
mit unterschiedlichen HBV-Spezifitäten zusammengesetzt sind, wären sie
nützlich
für die
Diagnose, Bewertung und Prognose einer HBV-Infektion, ebenso wie
für die
Untersuchung der HBV-Proteindifferenzierung und Spezifität.
-
In einem anderen Assayformat kann
die Anwesenheit von Antikörper
und/oder Antigen gegen Mutanten-HBV in einem simultanen Assay detektiert
werden, wie folgt. Eine Testprobe wird gleichzeitig mit einem Einfangreagenz
eines ersten Analyten, worin das Einfangreagenz ein erstes Bindungsglied
umfaßt,
das spezifisch ist für
einen ersten analyten, der an eine feste Phase angeheftet ist, und
mit einem Einfangreagenz für einen
zweiten Analyt, worin das Einfangreagenz ein erstes Bindungsglied
für einen
zweiten Analyten umfaßt, angeheftet
an eine zweite feste Phase, um dabei eine Mischung zu bilden. Diese
Mischung wird für
einen Zeitraum und unter Bedingungen inkubiert, die ausreichend
sind, um Einfangreagenz/erster Analyt und Einfangreagenz/zweiter
Analyt Komplexe zu bilden. Diese so gebildeten Komplexe werden dann
mit einem Indikatorreagenz in Kontakt gebracht, das ein Glied eines
Bindungspaars umfaßt,
das spezifisch ist für
den ersten Analyten, der mit einer signalerzeugende Verbindung markiert
ist, und mit einem Indikatorreagenz, das ein Glied eines Bindungspaars
umfaßt,
das spezifisch ist für
den zweiten Analyten, der mit einer signalerzeugenden Verbindung
markiert ist, um eine zweite Mischung zu bilden. Diese zweite Mischung
wird für
einen Zeitraum und unter Bedingungen inkubiert, die ausreichend
sind, um Einfangreagenz/erster Analyt/Indikatorreagenz-Komplexe
und Einfangreagenz/zweiter Analyt/Indikatorreagenz-Komplexe zu bilden.
Die Anwesenheit von einem oder mehreren Analyten wird durch das
Detektieren eines Signals bestimmt, das in Zusammenhang mit den gebildeten
Komplexen entweder auf einer oder beiden festen Phasen erzeugt wird
als ein Hinweis auf die Anwesenheit von einem oder mehreren Analyten
in der Testprobe. In diesem Assayformat können Proteine, die aus menschlichen
Expressionssystemen abgeleitet sind, ebenso verwendet werden, wie
monoklonale Antikörper,
die aus den Proteinen produziert wurden, die aus den Säugetierexpressionssystemen
wie hierin offenbart abgeleitet sind. Solche Assaysysteme werden
in größerer Ausführlichkeit
in der anhängigen
U.S. Patentanmeldung Seriennr. 07/574,821 beschrieben, mit dem Titel
Simultaner Assay zur Detektion von einem oder mehreren Analyten,
welche der EP Veröffentlichungsnr.
0473065 entspricht, welche hierin durch die Bezugnahme aufgenommen
ist.
-
In wiederum anderen Assayformaten
können
rekombinante Proteine verwendet werden, um die Anwesenheit von anti-Mutanten- HBV in Testproben
zu detektieren. Beispielsweise wird eine Testprobe mit einer festen
Phase inkubiert, an welche mindestens ein rekombinantes Protein
angeheftet wurde. Diese werden für einen
Zeitraum und unter Bedingungen reagiert, die ausreichend sind, um
Antigene/Antikörper-Komplexe
zu bilden. Nach der Inkubation wird der Antigen/Antikörper-Komplex
detektiert. Indikatorreagenzien können verwendet werden, um die
Detektion zu erleichtern, abhängig
von dem gewählten
Assaysystem. IN einem anderen Assayformat wird eine Testprobe mit
einer festen Phase in Kontakt gebracht, an welche ein rekombinantes Protein,
das hergestellt wurde, wie hierin beschrieben, angeheftet ist, und
wird ebenfalls in Kontakt gebracht mit einem monoklonalen oder polyklonalen
Antikörper,
der spezifisch ist für
das Protein, welches vorzugsweise mit einem Indikatorreagenz markiert
wurde. Nach der Inkubation für
einen Zeitraum und unter Bedingungen, die ausreichend sind für die Bildung
von Antikörper/Antigen-Komplexe wird die
feste Phase von der freien Phase abgetrennt und der Marker wird
entweder in der festen oder freien Phase detektiert als ein Hinweis
auf die Anwesenheit von HBV-Antikörper. Andere
Assayformate, die die Proteine der vorliegenden Erfindung verwenden,
werden in Erwägung
gezogen. Diese schließen
das in Kontakt bringen einer Testprobe mit einer festen Phase ein,
an welche mindestens ein rekombinantes Protein, das in dem Säugetierexpressionssystem
produziert wurde angeheftet wurde, das Inkubieren der festen Phase
und der Testprobe für
einen Zeitraum und unter Bedingungen, die ausreichend sind, um Antigen/Antikörper-Komplexe
zu bilden, und dann das in Kontakt bringen der festen Phase mit
einem markierten rekombinanten Antigen. Assays wie dieser und andere
sind beschrieben in der anhängigen
U.S. Patentanmeldung Seriennr. 07/787,710, welche hierin durch die
Bezugnahme eingeschlossen ist.
-
Während
die vorliegende Erfindung vorzugsweise die Verwendung von festen
Phasen offenbart, wird in Erwägung
gezogen, daß die
Proteine der vorliegenden Erfindung in Assaysystemen ohne feste
Phase verwendet werden können.
Diese Assaysysteme sind denjenigen, die im Fachgebiet bewandert
sind, bekannt und sollen innerhalb des Schutzumfangs der vorliegenden
Erfindung liegen. Während
die vorliegenden Erfindung vorzugsweise die Verwendung von festen
Phasen offenbart, wird in Erwägung
gezogen, daß die
Peptide der vorliegenden Erfindung in Assaysystemen ohne feste Phase
verwendet werden können.
Diese Assaysysteme sind denjenigen, die im Fachgebiet bewandert
sind bekannt, und sollen innerhalb des Schutzumfangs der vorliegenden
Erfindung liegen.
-
Materialien und Verfahren
-
Allgemeine Techniken
-
Konventionelle und wohl bekannte
Techniken und Verfahren in den Gebieten der Molekularbiologie, Mikrobiologie,
rekombinanter DNA und Immunologie werden in der Praxis der Erfindung
verwendet, solange nichts anderes angegeben ist. Solche Techniken
werden in der Literatur erklärt
und ausführlich
angegeben. Siehe zum Beispiel T. Maniatis et al., Molecular Cloning:
A Laboratory Manual, 2te Ausgabe, Cold Spring Harbor Press, N.Y.
(1989); D. N. Glover, Ausg., DNA Cloning, Band I und II (1985);
M. J. Gait Ausg., Oligonucleotide Synthesis, (1984); B. D. Hames
et al., Ausg., Nucleic Acid Hybridization, (1984); B. D. Hames et
al., Ausg., Transcription and Translation, (1984); R. I. Freshney
Ausg., Animal Cell Culture, (1986); Immobilized Cells and Enzymes,
IRL Press (1986); B. Perbal, A Practical Guide to Molecular Cloning,
(1984); die Serien, Methods in Enzymology, Academic Press, Inc.,
Orlando, Florida; J. H. Miller et al., Ausg., Gene Transfer Vectors
For Mammalian Cells, Cold Spring Harbor Laboratory, Cold Spring
Harbor, N.Y. (1987); Wu et al., Ausg., Methods in Enzymology, Band
154 und 155; Mayer et al., Ausg., Immunological Methods In Cell
and Molecular Biology, Academic Press, London (1987); Scopes, Protein
Purification: Principles and Practice, 2te Ausg., Springer-Verlag.
N.Y.; und D. Weir et al., Ausg., Handbook Of Experimental Immunology,
Band I–IV
(1986).
-
Die Reagenzien und Verfahren der
vorliegenden Erfindung werden möglich
gemacht durch die Bereitstellung einer Familie von nahe homologen
Nucleotidsequenzen, die aus einer Genombücherei isoliert wurden, abgeleitet
von Nucleinsäuresequenzen,
die im Plasma, dem Serum oder dem Leberhomogenisat eines Individuums,
das mit Mutanten-HBV infiziert ist, anwesend sind. Deren Plasma
oder Leberhomogenisate von Menschen, die mit Mutanten-HBV infiziert
sind, enthalten Antikörper,
welche an dieses Polypeptid binden, wobei Seren, Plasma oder Leberhomogenisate
von nicht infizierten Menschen keine Antikörper gegen dieses Polypeptid
enthalten. Letztendlich werden, da die Seren von uninfizierten Individuen
keine Antikörper
gegen dieses Polypeptid enthalten, die Antikörper in Individuen nach einer
akuten HBV-Infektion eingeführt.
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Die Verfügbarkeit von Nucleinsäurensequenzen
erlaubt die Konstruktion von DNA Sonden und Polypeptiden, die nützlich sind
bei der Diagnose von Hepatitis aufgrund von Mutanten-HBV-Infektionen, und
beim Screening von Blutspendern, gespendetem Blut, Blutprodukten
und Individuen auf Infektion. Beispielsweise ist es aus der Sequenz
möglich,
DNA-Oligomere von ungefähr
acht bis zehn Nucleotiden oder größer zu synthetisieren, welche
nützlich
sind als Hybridisationssonden, um die Anwesenheit des viralen Genoms
in beispielsweise Seren von Subjekten zu detektieren, von denen
vermutet wird, daß sie
den Virus beherbergen oder für das
Screening von Blutspenden auf die Anwesenheit des Virus. Die Familie
der Nucleinsäurensequenzen
erlaubt ebenfalls das Design und die Produktion von Mutanten-HBV
spezifischen Polypeptiden, welche nützlich sind als diagnostische
Reagenzien für
die Anwesenheit von Antikörpern,
die während
der Infektion mit Mutanten-HBV entstanden sind. Antikörper gegen
gereinigte Polypeptide, die aus den Nucleinsäurensequenzen abgeleitet sind,
können
ebenfalls verwendet werden, um virale Antigene in infizierten Individuen
und in Blut zu detektieren. Diese Nucleinsäurensequenzen erlauben ebenfalls
das Design und die Produktion von Polypeptiden, welche verwendet
werden können
als Impfstoffe gegen Mutanten-HBV und ebenfalls für die Herstellung von
Antikörpern,
welche dann für
den Schutz vor der Krankheit verwendet werden können und/oder für die Therapie
von Individuen, die mit Mutanten-HBV infiziert sind.
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Die Sequenzen und die Polypeptide,
die von diesen Sequenzen abgeleitet sind, ebenso wie Antikörper, die
gegen diese Polypeptide gerichtet sind, sind ebenfalls nützlich bei
der Isolierung und Identifikation von Mutanten-HVB ätiologischen
Wirkstoffen. Zum Beispiel können
Antikörper,
die gegen das Mutanten-HBV-Epitop gerichtet sind, das in Polypeptiden
enthalten ist, die aus den Nucleinsäurensequenzen abgeleitet sind,
in Verfahren verwendet werden, die auf der Affinitätschromatographie
basieren, um den Virus zu isolieren. Alternativ können die
Antikörper
verwendet werden, um virale Partikel zu identifizieren, die durch
andere Techniken isoliert wurden. Die viralen Antigene und das genomische
Material innerhalb der isolierten viralen Partikel kann dann weiter
charakterisiert werden.
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Die Information, die aus der weiteren
Sequenzierung des Mutanten-HBV-Genoms (der HVB Genome) erhalten
wird, ebenso wie aus der weiteren Charakterisierung des Mutanten-HBV-Antigens
und der Charakterisierung des Genoms, erlaubt das die Design und
die synthese von zusätzlichen
Sonden und Polypeptiden und Antikörpern, welche verwendet werden
können
für die
Diagnose, die Prävention
und die Therapie von Mutanten-HBV-induzierter Hepatitis, und für das Screening
auf infizierte Blut- und Blut-verwandte
Produkte.
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Die Verfügbarkeit von Sonden für Mutanten-HBV,
einschließlich
Antigenen, Antikörpern
und Polynukleotiden, die aus dem Genom abgeleitet sind aus welchem
die Nucleinsäurensequenzen
abgeleitet sind, erlaubt ebenfalls die Entwicklung von Gewebekultursystemen,
welche große
Verwendung finden bei der Aufklärung
der Biologie des Mutanten-HBV. Wenn dies einmal bekannt ist, wird
in Erwägung
gezogen, daß neue
Behandlungsregimes entwickelt werden können, basierend auf den anti-viralen
Verbindungen, welche vorzugsweise die Replikation oder die Infektion
durch Mutanten-HBV hemmen.
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In dem Verfahren, das verwendet wird,
um den ätiologischen
Wirkstoff von HBV zu identifizieren und zu isolieren, wird eine
genomische Bibliothek entwickelt aus den Nucleinsäuren, die
in infiziertem Serum, Plasma oder Leberhomogenisaten aus einem infiziertem
Individuum anwesend sind, vorzugsweise einem Schimpansen oder einen
Menschen. Die Bibliothek wird in einem Vektor entwickelt, welcher
die Expression von Polypeptiden erlaubt, die in den Nucleinsäuresequenzen
kodiert werden. Klone von Wirtszellen, die den Vektor enthalten,
welcher ein immunologisch reaktives Fragment eines Polypeptids des ätiologischen
Wirkstoffs (Mutanten-HBV) exprimiert hat, werden ausgewählt durch
immunologisches Screening der Produktionsprodukte der Bibliothek,
mit einer einen Antikörper
enthaltenden Körperkomponente
aus einem anderen Individuum, das zuvor mit dem vermeintlichen Wirkstoff
infiziert wurde. Die Schritte in der immunologischen Screeningtechnik schließen die
Wechselwirkung der Expressionsprodukte der klonierten Nucleinsäuresequenzen,
die Vektoren enthalten, mit der den Antikörper enthaltenden Körperkomponente
eines zweiten infizierten Individuums ein, und das Detektieren der
Bildung von Antigen/Antikörperkomplexen
zwischen dem Expressionsprodukt(en) und den Antikörpern des
zweiten infizierten Individuums. Die isolierten Klone werden weiter
immunologisch gescreent durch die Wechselwirkung ihrer Expressionsprodukte
mit der den Antikörper
enthaltenden Körperkomponente
von anderen Individuen, die mit dem vermeintlichen Wirkstoff infiziert
sind, und detektieren der Bildung von Antigen/Antikörper-Komplexen
mit Antikörpern
aus den infizierten Individuen, und die Nucleinsäurensequenzen, die Vektoren
enthalten, welche Polypeptide kodieren, welche immunologisch mit
Antikörpern von
infizierten Individuen und Individuen von denen vermutet wird, daß sie infiziert
sind, mit dem Wirkstoff, aber nicht mit Kontrollindividuen werden
isoliert. Die infizierten Individuen, die für die Konstruktion der Nucleinsäuresequenzbücherei verwendet
werden und für
das immunologische Screening müssen
nicht von derselben Spezies sein. Die Nucleinsäuresequenzen, die als ein Ergebnis
dieses Verfahrens isoliert werden und ihre Expressionprodukte und
Antikörper
die gegen die Expressionsprodukte gerichtet sind, sind nützlich bei
der Charakterisierung und/oder beim Einfangen des etiologischen
Wirkstoffs. Dieses Verfahren wird in der EP Patentanmeldung Veröffentlichungsnr.
0 318 216 gelehrt, welche hierin durch die Bezugnahme eingeschlossen
ist.
-
Herstellung
der Nucleinsäuresequenzen
-
Gepooltes oder individuelles Serum,
Plasma oder Leberhomogenisate aus einem Individuum, das die Kriterien
erfüllt
und innerhalb der Parameter liegt, die unten bekannt gemacht sind,
mit akuter oder chronischer Mutanten-HBV-Infektion, werden verwendet, um virale
Partikel zu isolieren. Die Nukleinsäuren, die aus diesen Partikeln
isoliert werden, verwenden verwendet als die Matrixe in der Konstruktion
einer genomischen Bücherei
für das
virale Genom. Die Verfahren, die zur Isolation von Mutanten-HBV-Partikeln
verwendet werden und für
die Konstruktion der genomischen Bücherei in Lambda-gt11 oder ähnlichen
Systemen, die im Fachgebiet bekannt sind, werden hierin diskutiert.
Lambda-gt11 ist ein Vektor der spezifisch entwickelt wurde, um eingefügte cDNAs
als Fusionspolypeptide mit beta-Galactosidase zu expremieren und
um große
Zahlen an rekombinanten Phagen mit spezifischen Antiseren zu screenen,
welche gegen ein definiertes Antigen gezüchtet wurden. die Lambda-gt11
cDNA Bücherei
die aus einem cDNA Pool erzeugt wurde, der cDNA enthält, wird
für kodierte
Epitope gescreent, welche spezifisch mit Seren binden können, die
aus Individuen abgeleitet sind, die zuvor eine Hepatitis durchgemacht
haben aufgrund von Mutanten-HBV. Siehe V. Hunyh et al., in D. Glover, Ausg.,
DNA Cloning Techniques; A Practical Approach, IRL Press, Oxford,
England, Seiten 49–78
(1985). Ungefähr
106–107 Phagen werden gescreent, aus welchen die
positiven Phagen identifiziert werden, gereinigt werden, und dann
auf ihre Bindungsspezifität
an Sera getestet werden aus unterschiedlichen Individuen, die zuvor
mit dem Mutanten-HBV-Wirkstoff infiziert wurde. Phagen, die selektiv
Seren, Plasma aus Patienten, die die Kriterien erfüllen, die
hierin beschrieben sind und nicht in Patienten, welche nicht diese
beschriebenen Kriterien erfüllen,
binden, werden zur weiteren Untersuchung bevorzugt.
-
Durch Verwenden der Technik der Isolierung überlappender
Nucleinsäuresequenzen
werden Klone erhalten, die zusätzliche
stromaufwärts
und stromabwärts
Mutanten-HBV-Sequenzen enthalten. Die Isolation dieser Klone wird
hierin unten beschrieben.
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Die Analyse der Nucleotidsequenzen
der Mutanten-HBV-Nucleinsäuresequenzen,
welche innerhalb der isolierten Klone kodiert werden, wird durchgeführt, um
zu bestimmen, ob die zusammengesetzte Sequenz einen langen kontinuierlichen
ORF enthält.
Die Sequenzen (und ihre Komplemente), die aus der Mutanten-HBV-Bücherei von
Sequenzen gewonnen wurden, werden hierin bereitgestellt und die
Sequenzen oder jeder Teil davon kann hergestellt werden unter Verwendung
von synthetischen Verfahren oder durch eine Kombination von synthetischen
Verfahren mit der Wiedergewinnung von Teilsequenzen unter Verwendung
von Verfahren, die ähnlich
sind zu derjenigen, die hierin beschrieben sind. Diese Beschreibung
stellt somit ein Verfahren bereit, durch welches genomische Sequenzen,
die dem gesamten Mutanten-HBV-Genom entsprechen, isoliert werden
können.
Andere Verfahren zur Isolierung dieser Sequenzen werden jedoch denjenigen,
die im Fachgebiet bewandert sind, offensichtlich sein, und sollen
innerhalb des Schutzumfangs der vorliegenden Erfindung liegen.
-
Stämme, die aus der Mutanten-HBV-Nucleinsäuresequenzbücherei repliziert
wurden, werden bei der American Type Culture Collection, 12301 Parklawn
Drive, Rockville, Maryland 20852 unter den Bestimmungen des Budapest
Vertrags hinterlegt werden, und werden für einen Zeitraum von dreißig (30)
Jahren vom Datum der Hinterlegung an, oder für fünf (5) Jahre nach der letzten
Nachfrage für
die Hinterlegung, oder für
einen dursetzbaren Zeitraum des U.S. Patents, was auch immer länger ist,
gehalten werden. Die Hinterlegungen und jegliches andere hinterlegte
Material, das hierin beschrieben ist, werden nur zur Bequemlichkeit
bereitgestellt, und sind nicht erforderlich, um die vorliegende
Erfindung im Bezug auf die Lehren, die hierin bereitgestellt werden,
durchzuführen.
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Herstellung
von viralen Polypeptiden und Fragmenten
-
Die Verfügbarkeit von Nucleinsäuresequenzen
erlaubt die Konstruktion von Expressionsvektoren, die die Antigen-wirksame
Region des Polypeptids kodieren, die in jedem Strang kodiert wird.
Die Antigen-wirksame Region ist abgeleitet aus dem Envelope (Hüll) Antigen.
Fragmente, die die gewünschten
Polypeptide kodieren, sind abgeleitet aus den genomischen Klonen
unter Verwendung von konventioneller Restriktionsverdauung oder
durch synthetische Verfahren, und werden in Vektoren ligiert, welche
beispielsweise Teile von Fusionssequenzen enthalten, wie zum Beispiel
beta-Galactosidase (B-ga1) oder Superoxiddismutase (SOD) oder CMP-KDO
Synthetase (CKS). Verfahren und Vektoren, welche nützlich sind
für die
Produktion von Polypeptiden, welche Fusionssequenzen von SOD enthalten,
sind beschrieben in EPO 0196056, veröffentlicht am 01. Oktober 1986,
und diejenigen von CKS sind beschrieben in EPO Veröffentlichungsnr.
0331961, veröffentlicht
am 13. September 1989, welche hierin durch die Bezugnahme eingeschlossen
sind. Jeder gewünschte Abschnitt
der Nucleinsäuresequenz,
die einen Open Reading Frame enthält, in jedem Sensstrang, kann
erhalten werden als ein rekombinantes Protein, wie zum Beispiel
ein reifes oder ein Fusionsprotein; alternativ kann ein Polypeptid,
das in dem Mutanten-HBV-Genom kodiert wird, bereitgestellt werden
durch chemische Synthese.
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Die Nucleinsäuresequenz, die das gewünschte Polypeptid
kodiert, entweder in fusionierter oder in reifer Form, und entweder
eine Signalsequenz enthaltend oder nicht, um die Sekretion zu erlauben,
kann in Expressionsvektoren ligiert werden, die geeignet sind für jeden
passenden Wirt. Sowohl eukaryotische als auch prokaryotische Wirtssysteme
werden im Fachgebiet, verwendet, um rekombinante Proteine zu bilden,
und einige von diesen sind hierin aufgezählt. Das Polypeptid wird dann
aus lysierten Zellen oder aus dem Kulturmedium isoliert und soweit
gereinigt, wie es für
die beabsichtigte Verwendung erforderlich ist. Die Reinigung kann durchgeführt werden
durch Techniken, die im Fachgebiet bekannt sind, und schließt die Salzfraktionierung,
die Chromatographie auf Ionenaustauscherharzen, die Affinitätschromatographie,
die Zentrifugation und andere ein. Solche Polypeptide können als
diagnostische Reagenzien oder für
die passive Immunotherapie verwendet werden. Zusätzlich sind Antikörper für diese
Polypeptide nützlich
zur Isolierung und Identifizierung von Mutanten-HBV-Partikeln. Die
Mutanten-HBV-Antigene können
auch isoliert werden aus Mutanten-HBV-Virionen. Diese Virionen können gezüchtet werden
in Mutanten-HBV infizierten Zellen in Gewebekultur oder in einem
infizierten Individuum.
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Herstellung von antigenen
Polypeptiden und Konjugation mit einer festen Phase
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Ein antigener Abschnitt oder ein
Fragment eines Polypeptids ist im allgemeinen relativ klein, üblicherweise
ungefähr
8 bis 10 Aminosäuren
oder weniger in der Länge.
Fragmente von so wenig wie 2–5
Aminosäuren
können
einen antigenen Abschnitt charakterisieren. Diese Segemente können Regionen
des Mutanten-HBV-Antigens
entsprechen. Unter Verwendung der Mutanten-HBV genomischen Sequenzen
als eine genomische Basis, können
Nucleinsäuresequenzen,
die kurze Segmente von Mutanten-HBV-Polypeptiden kodieren, rekombinant exprimiert
werden, entweder als Fusionsproteine oder als isolierte Polypeptide.
Diese kurzen Aminosäuresequenzen
können
auch durch chemische Synthese erhalten werden. Die. kleinen chemisch synthetisierten
Polypeptide können
an ein geeignetes Trägermolekül geknüpft werden,
wenn das erhaltene synthetisierte Polypeptid richtig konfiguriert
ist, um das richtige Epitop bereitzustellen, aber zu klein ist,
um Antigen zu sein. Verknüpfungsverfahren
sind im Fachgebiet bekannt und schließen ein, sind aber nicht beschränkt auf
die Verwendung von N-Succinimidyl-3-(2-pyridylthio)propionat (SPDP)
und Succinimidyl 4-(N-Maleimidomethyl)cyclohexan-1-carboxylat (SMCC).
Polypeptide, denen Sulfhydrylgruppen fehlen, können modifiziert werden durch
Hinzufügen
eine Cysteinrests. Diese Reagenzien erzeugen eine Disulfidbindung zwischen
ihnen und den Peptidcysteinresten auf einem Protein und eine Amidbindung
durch das Epsilon-Amino auf einem Lysin, oder einer anderen freien
Aminogruppe in dem anderen. Eine Vielzahl solcher-Disulfid/Amid-bildenden
Wirkstoffe ist bekannt. Andere bifunktionale Kopplungswirkstoffe
bilden einen Thioester eher als eine Disulfidbindung. Viele dieser
Thioether bildenden Wirstoffe sind kommerziell erhältlich und
sind denjenigen, die im Fachgebiet durchschnittlich bewandert sind,
bekannt. Die Carboxylgruppen können
aktiviert werden, in dem sie mit Succinimid oder 1-Hydroxyl-2-nitro-4-sulfonsäure, Natriumsalz kombiniert
werden. Jeder Träger,
der nicht selbst die Produktion von Antikörpern induziert, die für den Wirt
schädlich
sind, kann verwendet werden. Geeignete Träger schließen Proteine, Polysaccharide,
wie zum Beispiel Latex funktionalisierte Sepharose, Agarose, Zellulose,
Zellulosekügelchen,
polymere Aminosäuren,
wie zum Beispiel Polyglutaminsäure,
Polylysin, Amionsäurecopolymere
und inaktive Viruspartikel, unter anderem ein. Beispiele von Proteinsubstraten
schließen
Serumalbumine, Nampfschneckenhemocyanin, Immunglobulinmoleküle, Thyroglobulin,
Ovalbumin, Tetanustoxoid und noch andere Proteine ein, die denjenigen,
die im Fachgebiet bewandert sind, bekannt sind.
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Herstellung
von Hybridpartikelimmunogenen die HBV-Epitope enthalten
-
Die Immunogenität von Mutanten-HBV-Epitopen
kann auch verstärkt
werden, indem sie in Säugetier- oder
Hefesystemen hergestellt werden, die mit Partikel-bildenden Proteinen,
wie zum Beispiel denjenigen, die mit dem HBV-Oberflächenantigen
assoziiert sind, fusioniert sind oder in Zusammenhang stehen. Konstrukte, worin
das Mutanten-HBV-Epitop direkt an die Sequenzen geknüpft ist,
die das Partikel bildende Protein kodieren, produzierten Hybride,
welche in Bezug auf das Mutanten-HBV-Epitop immunogen sind. Zusätzlich schließen alle
der hergestellten Vektoren Epitope ein, die spezifisch sind für Mutanten-HBV,
wobei sie variierende Grade an Immunogenität haben. Partikel, die aus
dem Partikel bildenden Protein konstruriert wurden, welche Mutanten-HBV-Sequenzen
einschließen,
sind in Bezug auf Mutanten-HBV immunogen.
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Das Hepatitis B Oberflächenantigen
wurde bestimmt, um in Partikeln in S. cerevisiae und Säugetierzellen
gebildet und zusammengebaut zu werden; von der Bildung dieser Partikel
wurde berichtet, daß sie
die Immunogenität
der Monomer-Untereinheit verstärkt.
P. Valenzuela et al., Nature 298: 334 (1982); P. Valenzuela et al.,
in I. Millman et al., Ausg., Hepatitis B, Plenum Press, Seiten 225–236 (1984).
Die Konstrukte können immunodominante
Epitope von HBsAg einschließen.
Von solchen Konstrukten wurde berichtet, daß sie in Hefe exprimierbar
sind und Hybride, die heterologe virale Sequenzen für die Hefeexpression
einschließen,
wurden offenbart. Siehe zum Beispiel EPO 174,444 und EPO 174,261.
Von diesen Konstrukten wurde ebenfalls berichtet, daß sie in
der Lage sind in Säugetierzellen
wie zum Beispiel chinesischen Hamsterovarialzellen (CHO) exprimiert
werden können.
Michelle et al., International Symposium on Viral Hepatitis, 1984.
In HBV können Teile
der Sequenz, die das Partikel bildende Protein kodiert, ersetzt
werden, durch Kodons, die ein HBV-Epitop kodieren. Bei diesem Ersatz
können
Regionen, welche nicht erforderlich sind, um die Aggregation der
Einheiten zu vermitteln, um immunogene Partikel in Hefe oder Säugetieren
zu bilden, zerstört
werden, wodurch zusätzliche
HBV antigene Stellen aus dem Wettbewerb, um das HBV-Epitop eliminiert
werden.
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Impfstoffherstellung
-
Impfstoffe können aus einem oder mehreren
immunogenen Polypeptiden hergestellt werden, die aus Mutanten-HBV-Nucleinsäuresequenzen
oder aus dem Mutanten-HBV-Genom abgleitet sind, welchem sie entsprechen.
Impfstoffe können
rekombinante Polypeptide umfassen, die Epitope. von Mutanten-HBV
enthalten. Diese Polypeptide können
in Bakterien, Hefe oder Säugetierzellen
exprimiert werden oder können
alternativ aus viralen Zubereitungen isoliert werden. Es ist ebenfalls
vorweg genommen, daß verschiedene
Strukturproteine Epitope von Mutanten-HBV enthalten können, welche
protektive anti-Mutanten-HBV-Antikörper hervorrufen. So können Polypeptide,
die mindestens ein Epitop von Mutanten-HBV enthalten, verwendet
werden, entweder allein oder in Kombinationen in Mutanten-HBV-Impfstoffen.
Es wird ebenfalls in Erwägung
gezogen, das nicht Strukturproteine ebenso wie Strukturproteine
einen Schutz gegen virale Pathogenität bereitstellen können auch
wenn sie nicht die Herstellung von neutralisierenden Antikörpern bewirken.
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Unter Berücksichtigung des oben genannten,
können
multivalente Impfstoffe gegen Mutanten-HBV Proteine umfassen, welche
die zwei Aminosäureinsertion
(N-T) an Position 122 einschließen.
Diese Impfstoffe können
beispielsweise aus rekombinanten Mutanten-HBV-Polypeptiden und/oder
Polypeptiden, die aus den Virionen isoliert wurden, zusammengesetzt
sein.
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Zusätzlich kann es möglich sein
inaktivierte Mutanten-HBV in Impfstoffen zu verwenden. Eine solche Inaktivierung
kann durch die Herstellung von viralen Lysaten erfolgen, oder durch
andere Mittel, die im Fachgebiet bekannt sind, um die Inaktivierung
von Hepatitis ähnlichen
Viren zu bewirken, zum Beispiel die Behandlung mit organischen Lösungsmitteln
oder Waschsubstanzen oder die Behandlung mit Formalin. Eine abgeschwächte Mutanten-HBV-Strang-Zubereitung
ist ebenfalls in der vorliegenden Erfindung offenbart. Es wird in Erwägung gezogen,
daß einige
der Proteine in Mutanten-HBV mit anderen bekannten Viren kreuzreagieren können und
somit, daß geteilte
Epitope zwischen Mutanten-HBV und anderen Viren existieren können, welche dann
protektive Antikörper
gegen eine oder mehrere der Störungen
hervorrufen, die durch diese pathogenen Wirkstoffe ausgelöst werden.
Es wird in Erwägung
gezogen, daß es
möglich
sein kann, Impfstoffe für
vielerlei Zwecke zu designen, nach diesem Wissen.
-
Die Zubereitung von Impfstoffen,
welche mindestens ein immunogenes Peptid als einen aktiven Inhaltsstoff
enthalten, ist einem der im Fachgebiet bewandert ist bekannt. Typischerweise
werden solche Impfstoffe als Injektabilia hergestellt, entweder
als flüssige
Lösungen
oder Suspensionen; feste Formen, die für die Lösung in oder die Suspension
in Flüssigkeit
geeignet sind, vor der Injektion können auch hergestellt werden. Die
Zubereitung kann emulgiert sein, oder das Protein kann in Liposomen
eingekapselt werden. Die aktiven immunogenen Inhaltsstoffe, werden
oft mit pharmazeutisch verträglichen
Bindemitteln vermischt, die mit dem aktiven Inhaltsstoff kompatibel
sind. Geeignete Bindemittel schließen ein, sind aber nicht beschränkt auf
Wasser, Salzlösung,
Dextose, Glycerol, Ethanol und dergleichen; Kombinationen dieser
Bindemittel in unterschiedlichen Mengen können ebenfalls verwendet werden.
Der Impfstoff kann auch kleine Mengen an Hilfssubstanzen enthalten,
wie zum Beispiel befeuchtende oder emulgierende Reagenzien, pH Pufferwirkstoffe,
und/oder Hilfsstoffe, welche die Wirksamkeit des Hilfsstoffs verstärken. Beispielsweise
können
solche Hilfsstoffe Aluminiumhydroxid, N-Acetyl-muramyl-L-threonyl-D-isoglutamin (thr-DMP),
N-Acetyl-nomuramyl-L-alanyl-D-isoglutamin (CGP 11687, also referred
to as nor-MDP), N-Acetylmuramyul-L-alanyl-D-isoglutaminyl-L-alanin-2-(1'2'-dipalmitoyl-sn-glycero-3-hydroxyphosphoryloxy)-ethylamin
(CGP 19835A, also referred to as MTP-PE) und RIBI (MPL + TDM + CWS)
in einer 2%igen Squalen/Tween-80° Emulsion
einschließen.
Die Wirksamkeit eines Hilfsstoffs kann bestimmt werden, durch Messen
der Menge an Antikörpern,
die gegen ein immunogenes Polypeptid gerichtet sind, das eine HBV
antigene Sequenz enthält,
die aus der Verabreichung dieses Polypeptids in Impfstoffen resultiert,
welche ebenfalls aus unterschiedlichen Hilfsstoffen zusammengesetzt sind.
-
Die Impfstoffe werden üblicherweise
durch intravenöse
oder intramuskuläre
Injektion verabreicht. Zusätzliche
Formulierungen, welche geeignet sind für andere Arten der Verabreichung,
schließen
Suppositorien und in einigen Fällen,
orale Formulierungen ein. Für
Suppositorien können
traditionelle Bindemittel und Träger einschließen, sind
aber nicht beschränkt
auf Polyalkylenglycole oder Triglyceride. Solche Suppositorien können aus
Mischungen gebildet werden, die den aktiven Inhaltsstoff im Bereich
von ungefähr
0,5% bis ungefähr 10%
enthalten, vorzugsweise ungefähr
1% bis ungefähr
2%. Orale Formulierungen schließen
solche normalerweise verwendete Bindemittel ein, die zum Beispiel
pharmazeutische Grade von Mannitol, Lactose, Stärke, Magnesiumstearat, Natriumsaccharin,
Zellulose, Magnesiumcarbonat und dergleichen. Diese Zusammensetzungen
können
die Form von Lösungen,
Suspensionen, Tabletten, Pillen, Kapseln, Formulierungen mit verzögerter Freisetzung
oder Pulver annehmen, und enthalten ungefähr 10% bis ungefähr 95% des
aktiven Inhaltsstoffs, vorzugsweise ungefähr 25% bis ungefähr 70%.
-
Die Proteine, die in dem Impfstoff
verwendet werden, können
in dem Impfstoff als neutrale oder als Salzformen formuliert sein.
Pharmazeutisch verträgliche
Salze, wie zum Beispiel Säureadditionssalze,
(gebildet mit freien Aminogruppen des Peptids), und die mit anorganischen
Säuren
wie zum Beispiel Chlorwasserstoff oder Phosphorsäuren oder solchen organischen
Säuren,
wie zum Beispiel Essig-, Oxal-, Wein-, Malein-, und anderen, die
denjenigen, die im Fachgebiet bewandert sind, bekannt sind, gebildet
werden. Salze, die mit den freien Carboxylgruppen gebildet werden,
können
auch von anorganischen Basen, wie zum Beispiel Natrium, Kalium,
Ammonium, Kalzium oder Eisenhydroxiden und dergleichen abgeleitet
sein, und von solchen organischen Basen wie zum Beispiel Isopropylamin,
Trimethylamin, 2-Ethylaminothanol, Histidinprocain, und anderen,
die denjenigen, die im Fachgebiet bewandert sind, gut bekannt sind.
-
Impfstoffe werden in einem Weg verabreicht,
der kompatibel ist mit der Dosierungsformulierung und in solchen
Mengen, wie sie prophylaktisch und/oder therapeutisch wirksam sind.
Die zu verabreichende Menge ist im allgemeinen im Bereich von ungefähr 5 Mikrogramm
bis ungefähr
250 Mikrogramm des Antigens pro Dosierung und hängt von dem Subjekt ab, das
dosiert werden soll, von der Kapazität des Immunsystems des Objekts
Antikörper
zu synthetisieren, und von dem erwünschten Schutzgrad. Präzise Menge
an wirksamen Inhaltsstoff, der erforderlich ist zur Verabreichung,
können
auch von der Beurteilung des Arztes abhängen und können für jedes Subjekt einzigartig
sein. Der Impfstoff kann in einem Einzel- oder Mehrfach-Dosenschema gegeben
werden. Eine mehrfache Dosis ist eine, in welcher ein primärer Impfweg
mit einer bis zehn getrennten Dosierungen sein kann, gefolgt von
anderen Dosierungen, die in nachfolgenden Zeitintervallen gegeben
werden, was erforderlich ist, um die Immunantwort aufrecht zu erhalten
oder wiederzubeleben, beispielsweise bei einem bis vier Monaten
für eine
zweite Dosierung, und wenn es durch das Individuum erforderlich
ist, eine nachfolgende Dosierung(en) nach mehreren Monaten. Das
Dosierungsregime wird auch bestimmt, zumindest teilweise, durch
das Bedürfnis
des Individuums und hängt
von der Beurteilung des Arztes ab. Es wird in Erwägung gezogen,
daß der
Impfstoff, der das immunogene Mutanten-HBV-Antigen e) enthält, in Zusammenhang mit
anderen immunoregulatorischen Wirkstoffen verabreicht werden kann,
beispielsweise mit Immunglobulinen.
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Herstellung
von Antikörpern
gegen Mutanten-HBV-Epitope
-
Die immunogenen Peptide, die wie
hierin beschrieben hergestellt wurden, werden verwendet, um entweder
polyklonale oder monoklonale Antikörper zu produzieren. Wenn polyklonale
Antikörper
hergestellt werden, wird ein ausgewähltes Säugetier (zum Beispiel eine
Maus, ein Hase, eine Ziege, ein Pferd und dergleichen) mit einem
immunogenen Polypeptid immunisiert, das mindestens ein Mutanten-HBV-Epitop
trägt.
Das Serum von dem immunisiertem Tier wird gesammelt nach einem angemessenen
Inkubationszeitraum und gemäß bekannten
Verfahren behandelt. Wenn Serum, welches polyklonale Antikörper gegen
ein Epitop von Mutanten-HBV enthält,
Antikörper
gegen andere Antigene enthält,
können
die polyklonalen Antikörper
beispielsweise durch Immunoaffinitätschromatographie gereinigt
werden. Techniken zum Herstellung und Verarbeiten von polyklonalen
Antikörpern
sind im Fachgebiet bekannt und werden unter anderem beschrieben
in Mayer und Walker, Ausg., Immunochemical Methods In Cell and Molecular
Biology, Academic Press, London (1987). Polyklonale Antikörper können auch
isoliert werden. Polyklonale Antikörper können erhalten werden aus einem
Säugetier,
das zuvor mit HBV infiziert wurde. Ein Beispiel eines Verfahrens
zum Reinigen von Antikörpern gegen
Mutanten-HBV-Epitopen aus dem Serum eines Individuums, das mit Mutanten-HBV
infiziert ist, unter Verwendung von Affinitätschromatographie, wird hierin
bereitgestellt.
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Monoklonale Antikörper, die gegen Mutanten-HBV
Epitope gerichtet sind, können
ebenfalls durch jemanden, der im Fachgebiet bewandert ist, hergestellt
werden. Die allgemeine Methodik zur Herstellung solcher Antikörper ist
wohl bekannt und wurde beispielsweise beschrieben in Kohler und
Milstein, Nature 256: 494 (1975) und überarbeitet in J. G. R. Hurrel,
Ausg.; Monoclonal Hybridoma Antibodies: Techniques and Applications,
CRC Press Inc., Boco Ratan, FL (1982), so wie die Methodik, die
durch L. T. Mimms et al., Virology 176: 604–619 (1990) gelehrt wird. Unsterbliche
Antikörper
produzierende Zellinien, können
entwickelt werden durch Zellfusion und ebenfalls durch andere Techniken,
wie zum Beispiel die direkte Umwandlung von B Lymphozyten mit onkogener
DNA oder der Transfektion mit Epstein-Barr-Virus. Siehe ebenfalls, M. Schreier
et al., Hybridoma Techniques, Scopes (1980) Protein Purification,
Principles and Practice, 2te Ausgabe, Springer-Verlag, New York
(1984); Hammerling et al., Monoclonal Antibodies and T-Cell Hybridomas
(1981); Kennet et al., Monoclonal Antibodies (1980). Beispiele für Verwendungen
und Techniken von monoklonalen Antikörpern für HCV sind in den U.S. Patentanmeldungen
Seriennrn. 748,292; 748,563; 610,175; 648,473; 648,477 und 648,475
offenbart.
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Monoklonale und polyklonale Antikörper die
so entwickelt wurden, die gegen Mutanten-HBV-Epitope gerichtet sind,
sind nützlich
in diagnostischen und prognostischen Anwendungen, und ebenfalls
sind diejenigen, welche neutralisierend sind, nützlich sind in der passiven
Immunotherapie. Monoklonale Antikörper können insbesondere verwendet
werden, um anti-Idiotyp Antikörper
zu produzieren. Diese anti-Idiotyp Antikörper sind Immunglobuline, welche
ein "internes Bild" des Antigens des
infektiösen
Wirkstoffs tragen, gegen welchen ein Schutz erwünscht ist. Siehe beispielsweise,
A. Nisonoff et al., Clin. Immunol. Immunopath, 21: 397–406 (1981)
und Dreesman et al., J. Infect. Dis. 151: 761 (1985). Techniken
zur Züchtung
solcher Idiotyp-antikörper sind
im Fachgebiet bekannt und beispielhaft dargestellt, beispielsweise
in Grych et al., Nature 316: 74 (1985); MacNamara et al., Science
226; 1325 (1984); und Uytdehaag et al., J. Immunol. 134: 1225 (1985).
Diese anti-Idiotypen-Antikörper können auch
nützlich
sein für
die Behandlung von einer HBV-Infektion, ebenso wie für die Aufklärung der
immunogenen Regionen von HBV-Antigenen.
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Diagnostische
Oligonukleotidsonden und Kits
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Unter Verwendung von bestimmten Abschnitten
von den isolierten Mutanten-HBV-Nucleinsäuresequenzen als eine Basis;
können
Oligomere von ungefähr
8 Nucleotiden oder mehr hergestellt werden, entweder durch Exzision
oder synthetisch, welche mit dem Mutanten-HBV-Genom hybridisieren
und nützlich
sind bei der Identifikation des viralen Wirkstoffs (der viralen
Wirkstoffe), zur weiteren Charakterisierung des viralen Genoms,
ebenso wie in der Detektion des Virus (der Viren) in erkrankten
Individuen. Die natürlichen
oder abgeleiteten Sonden für
Mutanten-HBV-Polynucleotide sind in einer Länge, welche die Detektion von
einzigartigen viralen Sequenzen durch Hybridisation erlaubt. Während 6
bis 8 Nucleotide eine verarbeitbare Länge sein kann, sind Sequenzen
von 10 bis 12 Nucleotiden bevorzugt, und diejenigen von ungefähr 20 Nucleotiden
können
am meisten bevorzugt werden. Diese Sequenzen leiten sich vorzugsweise
aus Regionen ab, welchen die Heterogenität fehlt. Diese Sonden können unter
Verwendung von Routine-, Standardverfahren hergestellt werden, einschließlich automatisierten
Oligonucleotid synthetischen Verfahren. Ein Komplement jeglichen
einzigartigen Abschnitts des Mutanten-HBV-Genoms wird zufriedenstellend sein.
Eine vollständige
Komplementarität
ist wünschenswert
für die
Verwendung als Sonden, obwohl sie nicht notwendig sein kann, wenn
die Länge des
Fragments erhöht
wird.
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Wenn sie als diagnostische Reagenzien
verwendet werden, kann die biologische Testprobe, die analysiert
werden soll, wie zum Beispiel Blut oder Serum, behandelt werden,
beispielsweise um die Nucleinsäuren, die
darin enthalten sind, zu extrahieren. Die resultierende Nucleinsäure aus
der Probe kann einer Gelelektrophorese oder anderen Größentrennungstechniken
unterworfen werden; oder die Nucleinsäureprobe kann Punkt abgetupft
werden ohne Größentrennung.
Die Sonden werden dann markiert. Geeignete Marker und Verfahren
zum Anheften von Markern an Sonden sind im Fachgebiet bekannt, und
schließen
ein, sind aber nicht beschränkt
auf radioaktive Marker, die durch Bruchstellentranslation oder durch
Chinase inkorporiert sind, Biotin, fluoreszente und chemilumineszente
Sonden. Beispiele für
viele dieser Marker sind hierin offenbart. Die Nucleinsäuren die
aus der Probe extrahiert wurden, werden dann mit der markierten
Sonde unter Hybridisationsbedingungen von geeigneter Stärke behandelt.
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Die Sonden können vollständig komplementär zu dem
Mutanten-HBV-Genom
gemacht werden. Daher sind üblicherweise
sehr strenge Bedingungen wünschenswert,
um falsche Positive zu vermeiden. Jedoch sollten Bedingungen von
großer
Strenge nur verwendet werden, wenn die Sonden komplementär sind zu
den Regionen des Mutanten-HBV-Genoms, denen die Heterogenität fehlt.
Die Strenge der Hybridisierung wird bestimmt durch eine Vielzahl
von Faktoren, während
des Waschverfahrens, einschließlich
der Temperatur, der Ionenstärke,
der Länge
der Zeit und der Konzentration an Formamid. Siehe zum Beispiel T.
Maniatis (supra). Die Hybridisierung kann durch eine Vielzahl von
verschiedenen Techniken ausgeführt
werden, einschließlich beispielsweise
durch die Ligasekettenreaktion (LCR), die Polymerasekettenreaktion
(PCR). Diese Techniken sind hierin beschrieben.
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Es wird in Erwägung gezogen, daß die Mutanten-HBV-Genomsequenzen in
Serum von infizierten Individuen mit relativ niedrigen Spiegeln
anwesend sein können,
beispielsweise ungefähr
10
2–10
3 Sequenzen pro ml. Dieser Spiegel kann es
erforderlich machen, daß Amplifikationstechniken
in Hybridisierungsassays verwendet werden, wie zum Beispiel die
Ligasekettenreaktion oder die Polymerasekettenreaktion. Solche Techniken
sind im Fachgebiet bekannt. Beispielsweise verwendet das "Bio-Bridge" System eine therminale Deoxynucleotidtransferase,
um modifizierte 3'-Poly-dT-Schwänze zu einer
Nucleinsäuresonde
(Enzo Biochem. Corp.). Die Poly dt-geschänzte Sonde wird an die Zielnucleinsequenz
hybridisiert und dann an ein Biotin-modifiziertes Poly-A. Ebenfalls ist
in
EP 124221 ein DNA-Hybridisierungsassay,
worin der Analyt an eine einzelsträngige DNA-Sonde angeschmolzen,
die komplementär
ist zu einem Enzym-markierten
Oligonucleotid und der resultierende geschwänzte Doppelstrang an Enzym-markiertes
Oligonucleotid.
EP 204510 beschreibt ein
DNA-Hybridisierungsassay, in dem eine Analyt-DNA mit einer Sonde
in Kontakt gebracht wird, welche einen Schwanz hat, wie zum Beispiel
einen Poly-dt-Schwanz, einem Verstärkerstrang, der eine Sequenz
hat, die an den Schwanz der Sonde hybridisiert, wie zum Beispiel
eine Poly-A-Sequenz, und der in der Lage ist, eine Vielzahl von
markierten Strängen
zu binden. Die Technik kann zuerst die Amplifikation der Ziel-HBV-Sequenzen in Seren
auf ungefähr
10
6 Sequenzen/ml einschließen. Dies
kann bewerkstelligt werden durch Befolgen der Verfahren, die durch
Saiki et al., Nature 324: 163 (1986) beschrieben sind. Die amplifizierten
Sequenzen können
dann detektiert werden unter Verwendung eines Hybridisierungsassays,
wie zum Beispiel diejenigen, die im Fachgebiet bekannt sind. Die
Sonden können
in diagnostischen Kits verpackt werden, welche die Sondennucleinsäuresequenz
einschließen,
wobei die Sequenz markiert sein kann; alternativ kann die Sonde unmarkiert
sein und die Inhaltsstoffe zum Markieren könnten mit dem Kit eingeschlossen
sein. Der Kit kann ebenfalls andere geeignet verpackte Reagenzien
und Materialien enthalten, die benötigt werden oder wünschenswert
sind für
das spezielle Hybridisierungsprotokoll, beispielsweise Standards
ebenso wie Vorschriften zum Durchführen des Assays.
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Immunoassay
und diagnostische Kits
-
Sowohl die Polypeptide, welche immunologisch
mit Serum reagieren, das Mutanten-HBV-Antikörper und Zusammensetzungen
davon enthält,
als auch die Antikörper,
die gegen die Mutanten-HBV
spezifischen Epitope in diesen Polypeptiden gezüchtet wurden, sind nützlich in
Immunoassays, um die Anwesenheit von Mutanten-HBV-Antikörpern oder
die Anwesenheit von dem Virus und/oder viralen Antigenen in biologischen Testproben
zu detektieren. Das Design dieser Immunoassays unterliegt der Abänderung
und eine Vielzahl von disen sind im Fachgebiet bekannt; eine Vielzahl
von diesen wurden hierin beschrieben. Der Immunoassay kann ein virales
Antigen verwenden, wie zum Beispiel ein Polypeptid, das aus irgendeiner
Klon enthaltenden Mutanten-HBV-Nucleinsäuresequenz
abgeleitet ist, oder aus den zusammengesetzten Nucleinsäuresequenzen,
die aus den Mutanten-HBV-Nucleinsäuresequenzen
in diesen Klonen abgeleitet sind, oder aus dem Mutanten-HBV-Genom,
aus welchem die Nucleinsäuresequenzen
in diesen Klonen abgeleitet sind. Oder der Immunoassay kann die
Kombination von viralen Antigenen, die aus diesen Quellen abgeleitet
sind, verwenden. Er kann beispielsweise einen monoklonalen Antikörper verwenden,
der gegen dasselbe virale Antigen gerichtet ist, oder polyklonale
Antikörper
die gegen unterschiedliche virale Antigene gerichtet sind. Assays
können einschließen, sind
aber nicht beschränkt
auf diejenigen die auf Konkurrenz direkter Reaktion oder Sandwichartigen
Assays basiert sind. Assays können
feste Phasen verwenden, oder können
durch Immunopräzipitation durchgeführt werden
oder irgendwelche anderen Verfahren, welche keinen festen Phasen
verwenden. Beispiele für
Assays, welche Marker verwenden, wie die signalerzeugende Verbindung
und solche Marker sind hierin beschrieben. Die Signale können auch
amplifiziert werden durch die Verwendung von Biotin und Avidin, Enzymmarker
oder Biotin anti-Biotinsysteme, wie zum Beispiel das das in den
anhängigen
U.S. Patentanmeldungen Seriennrn. 608,849; 070,647; 418,981 und
687,785 beschrieben ist. Rekombinante Polypeptide, welche Epitope
aus immunodominanten Regionen von Mutanten-HBV einschließen, können nützlich sein
für die Detektion
von viralen Antikörpern
in biologischen Testproben von infizierten Individuen. Es wird auch
in Erwägung
gezogen, daß Antikörper nützlich sein
können
bei der Unterscheidung akuter Infektionen von nicht akuten Infektionen.
Kits, die geeignet sind für
die Immunodiagnose und die geeigneten Reagenzien enthalten, werden
zusammengestellt, in dem die geeigneten Materialien verpackt werden,
einschließlich
der Polypeptide der Erfindung, die Mutanten-HBV-Epitope oder Antikörper, die
gegen Mutanten-HBV-Epitope
gerichtet sind, enthalten, in geeigneten Behältern, mit den restlichen Reagenzien
und Materialien, die erforderlich sind für die Durchführung des
Assays, ebenso wie geeignete Assayvorschriften.
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Weitere Charakterisierung
des HBV-Genoms, der Virionen, und der viralen Antigene unter Verwendung
von Sonden
-
Die Mutanten-HBV-Nucleinsäuresequenzen
können
verwendet werden, um weitere Information über die Sequenz des Mutanten-HBV-Genoms zu gewinnen
und für
die Identifikation und die Isolation von Mutanten-HBV. Diese Information
kann dann wieder zu zusätzlichen
Polynucleotidsonden, Polypeptiden, die aus dem HBV-Genom abgeleitet
sind und Antikörpern
führen,
die gegen-Mutanten-HBV-Epitopbe
gerichtet sind, welche nützlich
wären für die Diagnose
und/oder die Behandlung von Mutanten-HBV-Hepatitis.
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Die Nucleinsäuresequenzinformation ist nützlich für das Design
von Sonden für
die Isolation von zusätzlichen
Nucleinsäuresequenzen,
welche aus der Hüllregion
des Mutanten-HBV-Genoms
abgeleitet sind. Beispielsweise können markierte Sonden, die
eine Sequenz von 8 oder mehr Nucleotiden, und vorzugsweise 20 oder
mehr Nucleotiden enthalten, welche abgeleitet sind von Regionen
in der Nähe
der 5'-Termini oder 3'-Termini der Mutanten-HBV-Nucleinsäuresequenzen,
verwendet werden, um überlappende
Nucleinsäuresequenzen
aus Mutanten-HBV genomischen Büchereien
zu isolieren. Diese Sequenzen, welche die Mutanten-HBV-Nucleinsäuresequenzen überlappen,
welche aber ebenfalls Sequenzen enthalten, die aus Regionen des
Genoms abgeleitet sind, von dem die oben erwähnten Mutanten-HBV-Nucleinsäuresequenzen
nicht abgeleitet sind, können
dann verwendet werden, um Sonden für die Identifikation von anderen überlappenden Fragmenten
zu synthetisieren, welche nicht notwendigerweise die Nucleinsäuresequenzen
in den Klonen überlappen.
Sofern das Mutanten-HBV-Genom nicht segmentiert wird und den Segmenten übliche Sequenzen fehlen,
ist es möglich,
das gesamte virale Genom (virale Genome) zu sequenzieren unter Verwendung
der Isolationstechnik von überlappenden
Nucleinsäuresequenzen,
abgeleitet aus dem viralen Genom (viralen Genomen). Obwohl es unwahrscheinlich
ist, kann die Sequenz des Genoms, wenn das Genom ein segmentiertes Genom
ist, dem übliche
Sequenzen fehlen, seriologisch bestimmt werden durch Screening von
Lambda-gt11 Mutanten-HBV genomischen Büchereien, der Sequenzierung
von Mutanten-HBV genomischen Isolaten und der Verwendung der isolierten
Mutanten-HBV Nucleinsäuresequenzen,
um überlappende
Fragmente zu isolieren, unter Verwendung der Techniken, die für die Isolierung
und Sequenzierung von Klonen beschrieben wurde. Die Charakterisierung
der genomischen Segmente könnte
alternativ aus dem viralen Genom (den viralen Genomen) erfolgen,
die aus gereinigten Mutanten-HBV-Partikeln isoliert wurden. Verfahren
zur Reinigung von Mutanten-HBV-Partikeln
und für
deren Detektion während
der Reinigungsprozedur sind hierin beschrieben. Verfahren zur Isolierung
von Polynucleotidgenomen aus viralen Partikeln sind im Fachgebiet
wohl bekannt. Die isolierten genomischen Segmente könnten dann
kloniert und sequenziert werden. Daher ist es möglich, das Mutanten-HBV-Genom
(die Mutanten-HBV-Genome), zu klonieren und zu sequenzieren, ungeachtet
ihrer Natur.
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Verfahren zur Konstruktion von Mutanten-HBV
genomischen Büchereien
sind im Fachgebiet bekannt, und Vektoren, die für diesen Zweck nützlich sind,
sind im Fachgebiet bekannt. Diese Vektoren schließen Lambda-gt11,
Lambda-gt10 und andere ein. Die Mutanten-HBV abgeleitet Nucleinsäuresequenz,
die durch die Sonden detektiert wird, die aus den Mutanten-HBV genomischen
Bücherein
abgeleitet sind, kann aus dem Klon isoliert werden durch Verdauung
des isolierten Polynucleotids mit einem geeigneten Restriktionsenzym
(mit geeigneten Restriktionsenzymen), und kann sequenziert werden.
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Die Sequenzinformation, die aus diesen überlappenden
Mutanten-HBV-Nucleinsäuresequenzen
abgeleitet wird, ist nützlich
zur Bestimmung von Homologie- und Heterogenitätsbereichen innerhalb des viralen Genoms
(der viralen Genome), die die Anwesenheit von verschiedenen Strängen des
Genoms und/oder von Populationen von defekten Partikeln anzuzeigen.
Es ist ebenfalls nützlich
für das
Design von Hybridisierungssonden, Mutanten-HBV oder Mutanten-HBV-Antigene
oder Mutanten-HBV-Nucleinsäuren
in biologischen Proben zu detektieren und während der Isolation von Mutanten-HBV
unter Verwendung der hierin beschriebenen Techniken. Die überlappenden
Nucleinsäuresequenzen
können
verwendet werden, um Expressionsvektoren für Polypeptide zu entwickeln,
die aus dem Mutanten-HBV-Genom (den Mutanten-HBV-Genomen) abgeleitet sind. Innerhalb
der Familie von Nucleinsäuresequenzen
werden Antigene kodiert, die Epitope enthalten, von denen vermutet
wird, daß sie
einzigartig sind für
Mutanten-HBV, daß heißt Antikörper, die
gegen diese Antigene gerichtet sind, fehlen in den Individuen, die
mit HAV, HCV und HEV infiziert sind, und wobei die genomischen Sequenzen
in der Genbank anzeigen sollen, daß eine minimale Homologie zwischen
diesen Nucleinsäuresequenz
und den Polynucleotidsequenzen dieser Quellen existiert. Somit können Antikörper, die
gegen die Antigene gerichtet sind, die mit den Mutanten-HBV-Nucleinsäuresequenzen
kodiert wurden, verwendet werden, um den Mutanten-HBV-Partikel zu
identifizieren, der aus infizierten Individuen isoliert wurde. Zusätzlich sind
sie ebenfalls nützlich
für die
Isolierung des Mutanten-HBV-Wirkstoffs (der Mutanten-HBV-Wirkstoffe).
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Mutanten-HBV-Partikel können isoliert
werden aus den Seren von infizierten Individuen oder aus Zellkulturen
durch irgendeines der Verfahren, die im Fachgebiet bekannt sind,
einschließlich
beispielsweise Techniken, die auf der Größenunterscheidung basieren,
wie zum Beispiel der Sedimentation oder Exklusionsverfahren, oder
Techniken, die auf der Dichte basieren, wie zum Beispiel die Ultrazentrifugation
in dichte Gradienten oder die Präzipitation
mit Wirkstoffen, wie zum Beispiel Polyethylenglykol (PEG), oder
Chromatographie auf einer Vielzahl von Materialien, wie zum Beispiel
anionischen oder kationischen Austauschermaterialien, und Materialien,
welche aufgrund hydrophober Wechselwirkungen binden, ebenso wie
Affinitätssäulen. Während des
Isolationsverfahrens kann die Anwesenheit von Mutanten-HBV durch
Hybridisationsanalyse des extrahierten Genoms detektiert werden,
unter Verwendung von Sonden, die aus Mutanten-HBV-Nucleinsäuresequenzen
abgeleitet sind, oder durch Immunoassay, welcher als Sondenantikörper verwendet,
die gegen Mutanten-HBV-Antigene gerichtet sind, kodiert innerhalb
der Familie von Mutanten-HBV-Nucleinsäuresequenzen.
Die Antikörper-
können
polyklonal oder monoklonal sein und es kann wünschenswert sein, die Antikörper vor
ihrer Verwendung in dem Immunoassay zu reinigen. Solche Antikörper, die
gegen Mutanten-HBV-Antigene gerichtet sind, welche an feste Phasen
angeheftet sind, sind nützlich
für die
Isolation von Mutanten-HBV durch Immunoaffinitätschromatographie. Verfahren
für die
Immunoaffinitätschromatographie
sind im Fachgebiet bekannt und schließen Verfahren ein zum Anheften
von Antikörpern
an feste Phasen, so daß sie
ihre immunoselektive Wirksamkeit zurückhalten. Diese Verfahren schließen die
Absorption und das kovalente Binden eine. Spacergruppen können in
die bifunktionellen Kopplungsstoffe eingeschlossen werden, so daß die Antigen
bindende Stelle des Antikörpers
zugänglich
bleibt.
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Während
des Reinigungsverfahrens kann die Anwesenheit von Mutanten-HBV detektiert
und/oder verifiziert werden durch Nucleinsäurehybridisation, wobei Polynucleotide
als Sonden verwendet werden, die abgeleitet sind von einer Familie
von HBV- genomischen
Sequenzen, ebenso wie von überlappenden
Mutanten-HBV-Nucleinsäuresequenzen.
Die Fraktionen werden unter Bedingungen behandelt, welche die Zerstörung von
viralen Partikeln bewirken würden,
wie zum Beispiel durch die Verwendung von Waschsubstanzen in der
Anwesenheit von Gelat-bildenden Wirkstoffen, und die Anwesenheit
von viraler Nucleinsäure,
die durch Hybridisationstechniken bestimmt wurde. Eine weitere Bestätigung,
daß die
isolierten Partikel die Wirkstoffe sind, welche eine Mutanten-HBV-Infektion
induzieren, kann erhalten werden durch infizieren eines Individuums,
welches vorzugsweise ein Schimpanse ist, mit den isolierten Viruspartikeln,
gefolgt von einer Bestimmung, ob die Symptome der Mutanten-HBV-Hepatitis, wie hierin
beschrieben, von der Infektion herrühren.
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Die Bestimmung von Polypeptiden,
die konservierte Sequenzen enthalten, kann nützlich sein zur Selektion von
Sonden, welche das Mutanten-HBV-Genom binden, und somit seine Isolation
erlauben. Zusätzlich können konservierte
Sequenzen zusammen mit denjenigen, die aus den Mutanten-HBV-Nucleinsäuresequenzen
abgeleitet sind, verwendet werden, um Primer zu entwickeln, zur
Verwendung in Systemen, welche genomische Sequenzen amplifizieren.
Weiter kann die Struktur von Mutanten-HBV auch bestimmt werden und
seine Komponenten können
isoliert werden. Die Morphologie und die Größe kann beispielsweise durch
Elektronenmikroskopie bestimmt werden. Die Identifikation und Lokalisierung
von spezifischen viralen Polypeptidantigenen, wie zum Beispiel envelope
(Hüll)antigenen,
oder internen Antigenen, wie zum Beispiel Nucleinsäure-bindenden
Proteinen oder Kernantigenen, und Polynucleotidpolymerase(n) können auch
bestimmt werden durch versichern, ob die Antigene in viralen Haupt-
oder Nebenkomponenten enthalten sind, ebenso wie durch die Verwendung
von Antikörpern,
die gegen die spezifischen Antigene gerichtet sind, die innerhalb
der isolierten Nucleinsäuresequenzen
als Sonden kodiert wurden. Diese Information kann nützlich sein
für diagnostische und
therapeutische Anwendungen. Beispielsweise kann es bevorzugt sein,
ein äußeres Antigen
in eine Impfzubereitung einzuschließen, oder vielleicht können multivalente
Impfstoffe zusammengesetzt sein aus einem Polypeptid, das aus dem
Genom abgeleitet ist, das ein Strukturprotein kodiert, ebenso wie
ein Polypeptid aus einem anderen Teil des Genoms, wie zum Beispiel
ein nicht Strukturpolypeptid.
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Zellkultursysteme und
Tiermodellsysteme für
die Mutanten-HBV-Replikation
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Im allgemeinen können geeignete Zellen oder
Zellinien für
die Kultivierung von Mutanten-HBV folgendes einschließen: Zellen
von der Affenniere, wie zum Beispiel MK2 und VERO, Zellinien von
der Schweineniere, wie zum Beispiel PS, Zellinien von der Babyhamsterniere,
wie zum Beispiel BHK, Zellinien von Rattenmacrophagen, wie zum Beispiel
P388D1, MK1 und Mm1, Zellinien von menschlichen Macrophagen, wie
zum Beispiel U-937, menschliche periphere Blutleukozyten, menschliche
anhaftende Monozyten, Hepatozyten oder hepatozytische Zellinien,
wie zum Beispiel HUH7 und HepG2, Embryos oder Embryonenzellen, wie
zum Beispiel Kückenembryofibroblasten
oder Zellinien, die von wirbellosen Tieren abgeleitet sind, vorzugsweise
von Insekten, wie zum Beispiel Drosophia Zellinien oder noch bevorzugter
von Anthropoden, wie zum Beispiel Mosquitozellinien oder Zeckenzellinien.
Es ist ebenfalls möglich,
das primäre
Hepatozyten kultiviert und dann mit Mutanten-HBV infiziert werden
können.
Alternativ könnten
die Hepatozytenkulturen abgeleitet werden aus den Lebern von infizierten
Individuen (Menschen oder Schimpansen). Der letzt genannte Fall
ist ein Beispiel einer Zellinien, welche in vivo infiziert wurde
und dann in vitro überführt wurde.
Zusätzlich
können
verschiedene Immortalisierungsverfahren verwendet werden, um Zellinien
zu erhalten, die aus Hepatozytenkulturen abgeleitet sind. Beispielsweise
können
primäre
Leberkulturen (vor und nach der Anreicherung der Hepatozytenpopulation)
mit einer Vielzahl von Zellen fusioniert werden, um die Stabilität aufrecht
zu erhalten. Ebenfalls können
Kulturen mit transformierenden Viren infiziert werden, oder mit
transformierenden Genen transfiziert werden, um permanente oder
semipermanente Zellinien zu entwickeln. Zusätzlich können Zellen in Leberkulturen in
hergestellten Zellinien fusioniert werden, wie zum Beispiel PehG2.
Verfahren für
die Zellfusion sind einem routinierten Fachmann wohl bekannt und
schließen
die Verwendung von Fusionsmittel, wie zum Beispiel PEG, Sendai Virus
und Epstein-Barr
Virus unter anderem ein.
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Es wird in Erwägung gezogen, daß die Mutanten-HBV-Infektion
von Zellinien erreicht werden kann durch Techniken, wie zum Beispiel
dem Inkubieren der Zellen mit viralen Zubereitungen unter Bedingungen, welche
den viralen Zugang in die Zelle erlauben. Es kann auch möglich sein,
die virale Produktion zu erhalten durch transfizieren der Zellen
mit isolierten viralen Polynucleotiden. Verfahren zum transfizieren
von Gewebekulturzellen sind im Fachgebiet bekannt und schließen ein,
sind aber nicht beschränkt
auf Techniken, welche die Elektroporation und die Präzipitation
mit DEAE-Dextran oder Kalziumphosphat verwenden. Die Transfektion
mit klonierter Mutanten-HBV-genomischer DNA sollte in der viralen
Replikation und der in vitro Vermehrung des Virus resultieren. Zusätzlich zu
den kultivierten Zellen können
Tiermodellsysteme für
die virale Replikation verwendet werden.
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Screening für antivirale
Wirkstoffe für
Mutanten-HBV
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Die Verfügbarkeit von Zellkultur- und
Tiermodellsystemen für
Mutanten-HBV macht ebenfalls das Screening für antivirale Wirkstoffe möglich, welche
die Mutanten-HBV-Replikation verhindern und insbesondere für diejenigen
Wirkstoffe, welche vorzugsweise das Zellwachstum und die Multiplikation
verlauben, während sie
die virale Replikation verhindern. Diese Screeningverfahren sind
im Fachgebiet bekannt. Im allgemeinen werden die antiviralen Wirkstoffe
bei einer Vielzahl von Konzentrationen getestet, auf ihre Wirksamkeit
zur Verhinderung der viralen Replikation in Zellkultursystemen,
welche die virale-Replikation
unterstützen,
und dann auf die Hemmung der Infektiosität oder der viralen Pathogenität, und einen
niedrigen Spiegel an Toxizität
in einem Tiermodellsystem. Die Verfahren und die Zusammensetzung,
die hierin bereitgestellt werden für die Detektion von Mutanten-HBV-Antigenen
und Mutanten-HBV-Polynucleotiden,
sind nützlich
für das
Screening von antiviralen Wirkstoffen, weil sie eine alternative
bereitstellen und vielleicht ein genaueres Mittel zum detektieren der
Wirksamkeit des Mittels auf die virale Replikation als der Zellplaqueassay
oder der ID50 Assay. Beispielsweise können die
Mutanten-HBV-Polynucleotidsonden,
die hierin beschrieben sind, verwendet werden, um die Menge an viraler
produzierter Nucleinsäure
in einer Zellkultur quantitativ zu bestimmen. Dies könnte erreicht werden
durch die Hybridisierung oder die Wettbewerbshybridisierung der
Nucleinsäuren
der infizierten Zelle mit einer markierten Mutanten-HBV-Nucleotidsonde.
Auch anti-Mutanten-HBV-Antikörper
können
verwendet werden, um die Mutanten-HBV-Antigene in der Zellkultur
zu identifizieren und quantitativ zu bestimmen unter Verwendung
der Immunoassays, die hierin beschrieben sind. Ebenfalls sind, da
es wünschenswert
sein kann, Mutanten-HBV-Antigene in der infizierten Zellkultur durch
einen Wettbewerbsassay quantitativ zu bestimmen, die Polypeptide,
die innerhalb der Mutanten-HBV-Nucleinsäuresequenzen
kodiert werden, die hierin beschrieben sind, nützlich für diese Assays. Im allgemeinen
würde ein
rekombinantes Mutanten-HBV-Polypeptid, das von der Mutanten-HBV
genomischen DNA abgeleitet ist, markiert werden, und die Hemmung
der Bindung dieses markierten Polypeptids an ein Mutanten-HBV-Polypeptid aufgrund
des Antigens, das in dem Zellkultursystem produziert wurde, würde überwacht
werden. Diese Verfahren sind insbesondere nützlich in Fällen, wo das Mutanten-HBV in
der Lage sein kann, sich in einer Zellinien zu replizieren, ohne
den Zelltod zu bewirken.
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Herstellung
von abgeschwächten
Stämmen
von Mutanten-HBV
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Es kann möglich sein, abgeschwächte Stämme von
Mutanten-HBV zu isolieren durch Verwendung der Gewebekultursysteme
und/oder Tiermodellsysteme, die hierin bereitgestellt sind. Diese
abgeschwächten Stämme würden nützlich sein
für Impfstoffe
oder für
die Isolation von viralen Antigenen. Abgeschwächte Stämme sind isolierbar nach vielfachen
Passagen in Zellkultur und/oder einem Tiermodell. Die Detektion
eines abgeschwächten
Stamm einer infizierten Zelle oder infiziertem Individuum kann erreicht
werden durch befolgen der Verfahren, die im Fachgebiet bekannt sind
und könnte
die Verwendung von Antikörpern
gegen ein oder mehrere Epitope einschließen, die in Mutanten-HBV kodiert
werden, als eine Sonde, oder die Verwendung eines Polynucleotids,
das eine Mutanten-HBV-Sequenz von mindestens ungefähr 8 Nucleotiden
in der Länge enthält, als
eine Sonde. Ebenfalls oder alternativ kann ein abgeschwächter Stamm
konstruiert werden unter Verwendung der genomischen Information
von Mutanten-HBV, die hierin bereitgestellt ist und unter Verwendung
von rekombinanten Techniken. Üblicherweise
wird ein Versuch gemacht, um eine Region des Genoms zu zerstören, die
ein Polypeptid kodiert, das mit der Pathogenität in Zusammenhang steht, aber
nicht mit der viralen Replikation. Die genomische Konstruktion würde die
Expression eines Epitops erlauben, welches Anlaß geben würde für neutralisierende Antikörper für Mutanten-HBV.
Das veränderte
Genom könnte
dann verwendet werden, um Zellen zu tranformieren, welche die Mutanten-HBV-Replikation
erlauben, und das die Zellen, die unter den Bedingungen gewachsen
sind, die virale Replikation erlauben. Abgeschwächte Mutanten-HBV-Stämme sind
nützlich
nicht nur für
Impfzwecke, aber ebenso als Quellen für die kommerzielle Produktion
von viralen Antigenen, da das Verarbeiten dieser Viren weniger strenge
Schutzmaßnahmen
für die
Beschäftigten,
die in die virale Produktion und/oder die Produktion von viralen
Produkten involviert sind, erfordern würde.
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Wirte und Expressionskontrollsequenzen
-
Obwohl das Folgende im Fachgebiet
bekannt ist, sind hierin allgemeine Techniken eingeschlossen, die
bei der Extraktion des Genoms aus einem Virus, bei der Herstellung
und dem Sondieren einer genomischen Bibliothek, dem Sequenzieren
von Klonen, der Konstruktion von Expressionsvektoren, Transformation von
Zellen, dem Durchführen
von immunologischen Assays und für
das Züchten
von Zellen in Kultur verwendet werden.
-
Sowohl prokaryotische als auch eukaryotische
Wirtszellen können
für die
Expression von gewünschten
kodierenden Sequenzen verwendet werden, wenn geeignete Kontrollsequenzen,
die kompatibel sind mit dem bezeichneten Wirt, verwendet werden.
Unter den prokariotischen Wirten wird E. coli am häufigsten
verwendet. Die Expressionskontrollsequenzen für prokariotische Wirte schließen Promoter,
die wahlweise Operatorabschnitte enthalten und Ribosombindungsstellen
enthalten. Transfervektoren, die mit prokariotischen Wirten kompatibel
sind, sind üblicherweise
abgeleitet aus dem Plsmid pBR322, welches Operon enthält, die eine
Ampizillin- und Tetrazylinresistenz übertragen, und die verschiedenen
pUC Vektoren, welche ebenfalls Sequenzen enthalten, die antibiotische
Resistanzmarker übertragen.
Diese Marker können
verwendet werden, um erfolgreiche Tranformanten durch Selektion
zu erhalten. Üblicherweise
verwendete prokariotische Kontrollsequenzen schließen die
beta-Lactamase (Penizillinase), Lactosepromotersystem (Chang et
al., Nature 198: 1056 [1977]) das Tryptophanpromotersystem (berichtet
von Goeddel et al., Nucleic Acid Res 8: 4057 [1980]) und dem Lambda-abgeleiteten
P1 Promoter und N-Gen-Ribosombindungsstelle (Shimatake et al., Nature
292: 128 [1981]) und den Hybrid Tac Promoter (De Boer et al., Proc.
Natl. Acad. Sci. USA 292: 128 [1983]) abgeleitet von Sequenzen der
trp und lac UV5 Promoter. Die vorhergehenden Systeme sind insbesondere
kompatibel mit E. Coli; jedoch können
andere prokariotische Wirte, wie zum Beispiel Stämme von Bacillus oder Pseudomonas
wenn gewünscht,
mit entsprechenden Kontrollsequenzen.
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Eukaryotische Wirte schließen Hefe-
und Säugetierzellen
in Kultursystemen ein. Saccharomvces cerevisiae und Saccharomvces
carlsberaensis sind die am üblichsten
verwendeten Hefewirte, und sind geeignete Pilzwirte. Hefe kompatible
Vektoren tragen Marker, welche die Selektion von erfolgreichen Transformanten erlauben,
durch übertragen
von Protrophie auf Auxotrophe Mutanten oder eine Resistenz gegenüber Schwermetallen
auf Wildtypstämmen.
Hefe kompatible Vektoren können
den 2 Mikron-Replikationsursprung
verwenden (wie beschrieben durch Broach et al., Meth. Enz. 101:
307 [1983]), die Kombination von CEN3 und ARS1 oder andere Mittel,
um die Replikation sicher zustellen, wie zum Beispiel Sequenzen,
welche in der Inkorporation eines geeigneten Fragments in das Wirtszellgenom
resultieren werden. Kontrollsequenzen für Hefevektoren sind im Fachgebiet
bekannt und schließen
Promoter ein für
die Synthese von glycolytischen Enzymen, einschließlich dem
Promoter für
die 3 Phosphophyceratkinase. Siehe beispielsweise Hess et al., J.
Adv. Enzyme Req. 7: 149 (1968), Holland et al., Biochemistry 17:
4900 (1978) und Hitzeman J. Biol. Chem. 255: 2073 (1980). Terminatoren
können
auch eingeschlossen sein, wie zum Beispiel diejenigen, die aus dem
Enolasegen abgeleitet sind, wie berichtet durch Holland, J. Biol.
Chem. 256: 1385 (1981). Es wird in Erwägung gezogen, das speziell
nützliche
Kontrollsysteme diejenigen sind, welche den Glyceraldehyd-3 Phosphatdehydrogenase (GAPDH)
Promoter oder den Alkoholdehydrogenase (ADH) regulierbaren Promoter,
Terminatoren, die ebenfalls von GAPDH abgeleitet sind und wenn die
Sekretion erwünscht
ist, Leadersequenzen vom Hefealphafaktor fassen. Außerdem können die
transkriptionsregulatorische Region und die Ttranskriptionsiniziationsregion, welche
operativ verknüpft
sind, derart sein, daß sie
nicht natürlichlicherweise
in dem Wildtyporganismus assoziiert sind.
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Säugetierzellinien,
die als Wirte für
die Expression verfügbar
sind, sind im Fachgebiet bekannt und schließen viele immortalisierte Zellinien
ein, welche erhältlich
sind von der American Type Culture Collection. Diese schließen folgendes
ein: HeLa Zelle, Ovarialzellen vom chinesischen Hamster (CHO), Zellen
der Babyhamsterniere (BHK) und andere. Geeignete Promoter für Säugetierzellen
sind ebenfalls im Fachgebiet bekannt und schließen virale Promoter ein, wie
zum Beispiel aus dem Simian Virus 40 (SV40), Rous Sarcomavirus (RSV),
Adenovirus (ADV), Rinderpapillomavirus (BPV), Cytomegalovirus (CMV).
Säugetierzellen
können auch
Terminatorsequenzen und poly A Additionssequenzen erfordern; Verstärkersequenzen,
welche die Expression erhöhen,
können
auch eingeschlossen werden, und Sequenzen, welche die Amplifikation
des Gens bewirken, können
auch wünschenswert
sein. Diese Sequenzen sind im Fachgebiet bekannt. Vektoren, die
geeignet sind für
die Replikation in Säugetierzellen
können
virale Replikons einschließen,
oder Sequenzen, welche die Integration der geeigneten Sequenzen,
die non-A, non-B, non-C, non-E Epitope kodieren, in das Wirtsgenom
sicherstellen. Ein Beispiel eines Säugetierexpressionssystems für HCV ist
beschrieben in U.S. Patent Anmeldung Seriennr. 07/830,024, angemeldet
am 31. Januar 1992.
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Transformationen
-
Eine Transformation kann durch jedes
bekannte Verfahren erfolgen, zum Einführen von Polynucleotiden in
eine Wirtszelle, einschließlich
dem Verpacken des Polynucleotids in einen Virus und das Umwandeln einer
Wirtszelle mit dem Virus und durch direkte Aufnahme des Polynucleotids.
Die ausgewählten
Transformationsverfahren hängen
vom Wirt ab, der transformiert werden soll. Eine bakterielle Transformation
durch direkte Aufnahme verwendet im allgemeinen die Behandlung mit
Kalzium oder Rubidiumchlorid. Cohen, Proc. Natl. Acad. Sci. USA
69: 2110 (1972). Die Hefetransformation durch direkte Aufnahme kann
durchgeführt
werden unter Verwendung des Kalziumphosphatpräzipitationsverfahrens von Graham
et al., Virology 52: 526 (1978), oder Modifikationen davon.
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Vektorkonstruktion
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Die Vektorkonstruktion verwendet
Verfahren, die im Fachgebiet bekannt sind. Im allgemeinen wird eine
ortsspezifische DNA-Abspaltung durchgeführt durch Behandeln mit geeigneten
Restriktionsenzymen unter Bedingungen, welche im allgemeinen durch
den Hersteller dieser kommerziell erhältlichen Enzyme angegeben sind. Üblicherweise
wird ungefähr
1 Mikrogramm (μg)
an Plsmid oder DNA Sequenz durch eine Einheit von Enzym in ungefähr 20 μl Pufferlösung durch
Inkubation bei 37°C
für 1 bis
2 Stunden gespalten. Nach der Inkubation mit dem Restriktionsenzym,
wird das Protein durch Phenol/Chloroform-Extraktion entfernt und die DNA wird
durch Präzipitation
mit Ethanol wiedergewonnen. Die abgespaltenen Fragmente können unter
Verwendung von Polyacrylamid oder Agarosegelelektrophoreseverfahren
getrennt werden, gemäß den Verfahren,
die einem Fachmann bekannt sind.
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Sticky end -Abspaltungsfragmente
können
zu einem Blunt end gemacht werden unter Verwendung von E. coli DNA
Polymerase 1 (Klenow) in der Anwesenheit der geeigneten Desoxynucleotidtriphosphate (dNTPs),
die in der Mischung anwesend sind. Die Behandlung mit S1 Nuclease
kann auch verwendet werden, was in der Hydrolyse von irgendwelchen
einzelsträngigen
DNA Abschnitten resultiert.
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Die Ligationen werden durchgeführt unter
Verwendung von Standardpuffer und -Temperaturbedingungen unter Verwendung
von T4 DNA Ligase und ATP. Sticky end -Ligationen erfordern weniger
ATP und weniger Ligase als Blunt end -Ligationen. Wenn Vektorfragmente
verwendet werden als ein Teil einer Ligationsmischung, wird das
Vektorfragment oft mit bakterieller alkalischer Phosphatase (BAP)
oder intestinaler alkalischer Phosphatase vom Kalb behandelt, um
das 5'-Phosphat
zu entfernen und somit die Wiederligation des Vektors zu verhindern.
Oder die Restirktionsenzymverdauung von ungewollten Fragmenten kann
verwendet werden, um die Ligation zu verhindern. Ligationsmischungen
werden in geeigneten Klonierungswirten, wie zum Beispiel E. coli
transformiert und erfolgreiche Transformanten werden durch Verfahren
einschließlich
der Antibiotikaresistenz ausgewählt,
und dann für
die korrekte Konstruktion gescreent.
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Konstruktion von gewünschten
DNA Sequenzen
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Synthetische Oligonukleotide können hergestellt
werden unter Verwendung eines automatisierten Oligonukleotidsynthesizer,
wie zum Beispiel den der durch Warner beschrieben ist, DNA 3: 401
(1984). Wenn gewünscht,
können
die synthetischen Stränge
markiert werden mit 32P durch Behandlung
mit Polynucleotidkinase in der Anwesenheit von 32P-ATP,
unter Verwendung von Standardbedingungen für die Reaktion. DNA Sequenzen,
einschließlich
derer, die aus genomischen oder cDNA Büchereinen isoliert wurden,
können
durch bekannte Verfahren modifiziert werden, welche die ortsgerichtete
Mutagenese einschließen,
wie beschrieben durch Zoller, Nucleic Acids Res. 10: 6487 (1982).
Kurz gesagt, wird die DNA, die modifiziert werden soll, in einen
Phagen verpackt als eine einzelsträngige Sequenz, und in eine
doppelsträngige
DNA umgewandelt mit DNA Polymerase, unter Verwendung eines synthetischen
Oligonukleotids als einen Primer, das komplementär ist zu dem Abschnitt der
DNA, die modifiziert werden soll, und das die gewünschte Modifikation
in seiner eigenen Sequenz eingeschlossen hat. Kulturen der umgewandelten
Bakterien, welche Replikationen von jedem Strang des Phagens enthalten,
werden in Agar platziert, um Plaque zu erhalten. Theoretisch enthalten
50% der neuen Plaque einen Phagen, der die mutierte Sequenz hat,
und die restlichen 50% haben die ursprüngliche Sequenz. Die Replikate
der Plaques werden hybridisiert an markierte synthetische Sonden
bei Temperaturen und Bedingungen, die geeignet sind für die Hybridisierung
mit dem korrekten Strang, aber nicht mit der unmodifizierten Sequenz.
Die Sequenzen, die identifiziert wurden durch Hybridisierung, werden
wiedergewonnen und kloniert.
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Hybridisierung
mit Sonden
-
HBV genomische oder DNA Büchereien
können
zu Sonden gemacht werden unter Verwendung des Verfahrens das durch
Grunstein und Hogness, Proc. Natl. Acad. Sci. USA 73: 3961 (1975).
Kurz gesagt wird die DNA, die zur Sonde gemacht werden soll, auf
Ntrozellulosefiltern immobilisiert, denaturiert und prehybridisiert
mit einem Puffer, der 0–50%
Formamid, 0,75 M NaCl, 75 mM Natriumcitrat, 0,02% (w/v) jeweils
von Rinderserimalbumin (BSA), Polyvinylpyrollidon und ficoll, 50
mM Natriumphosphat (pH 6,5), 0,1% SDS und 100 μg/ml Träger denaturierte DNA. Der Prozentsatz
an Formamid in dem Puffer, ebenso wie die Zeit- und Temperaturbedingungen
der Prehybridisierung und nachfolgenden Hybridisierungsschritten
hängt ab
von der erforderlichen Stränge.
Oligonmere Sonden, welche weniger strenge Bedingungen erfordern,
werden üblicherweise,
verwendet mit geringen Prozentsätzen
an Formamid, niedrigeren Temperaturen, und längeren Hybridisierungszeiten.
Sonden, die mehr als 30 oder 40 Nucleotide enthalten, wie zum Beispiel
diejenigen, die aus genomischen Sequenzen abgeleitet sind, verwendet üblicherweise
höhere
Temperaturen, beispielsweise ungefähr 40 bis 42°C, und eine
hohen Prozentsatz, beispielsweise 54% an Formamid. Nach der Prehybridisierung wird
eine 32P-markierte Oligonucleotidsonde zu
dem Puffer hinzugefügt,
und die Filter werden in dieser Mischung unter Hybridisierungsbedingungen
inkubiert. Nach dem Waschen werden die behandelten Filter einer Autoradiographie
unterworfen, um den Ort der hybridisierten Sonde zu zeigen. Die
DNA in den entsprechenden Orten auf den original Agarplatten wird
verwendet als die Quelle der gewünschten
DNA.
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Verifizierung von Konstruktion
und Sequenzierung
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Für
Standardvektorkonstruktionen werden die Ligationsmischungen in E.
coli Strang HB 101 oder einen anderen geeigneten Wirt transformiert
und die erfolgreichen Transformanten werden ausgewählt durch antibiotische
Resistenz oder andere Marker. Plasmide aus den Transformanten werden
dann hergestellt gemäß dem Verfahren
von Clewell et al., Proc. Natl. Acad. Sci. USA 62: 1159 (1969) üblicherweise
nach einer Chloramphenicolamplifizierung wie berichtet durch Clewell
et al., J. Bacteriol. 110: 667 (1972). Die DNA wird isoliert und
analysiert üblicherweise
durch Restirktionsenzymanalyse und/oder Sequenzierung. Die Sequenzierung
kann durch das wohl bekannte Dideoxyverfahren durch Sanger et al.,
Proc. Natl. Acad. Sci. USA 74: 5463 (1977), wie weiter beschrieben
durch Messing et al., Nucleic Acid Res. 9: 309 (1981) oder durch
das Verfahren, das durch Maxam et al., beschrieben ist Methods in
Enzymology 65: 499 (1980). Probleme mit der Bandkompression, welche
manchmal in GC reichen Regionen beobachtet werden, können durch
die Verwendung von Titelverbindung-Deazoguanosin überwunden
werden gemäß dem Verfahren,
das durch Barr et al., Biotechniaues 4: 428 (1986) berichtet wird.
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Heterologer
Enzymimmunoassay
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Ein heterologer Enzymimmunoassay
(ELISA) kann verwendet werden, um entweder Antigen oder Antikörperkonzentrationen
zu messen. Dieses Verfahren hängt
ab von der Konjugation eines Enzymmarkers an entweder ein Antigen
oder einen Antikörper,
und verwendet die Aktivität
des gebundenen Enzyms (Signal erzeugt) als einen quantitativen Marker
(meßbares
erzeugtes Signal). Verfahren, welche Enzyme als Marker verwenden,
sind hierin beschrieben, ebenso wie Beispiele solcher Enzymmarker.
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Herstellung
von Mutanten-HBV-Nucleinsäureseguenzen
-
Die Quelle des Mutanten-HBV-Wirkstoffes
ist ein Individuum oder gepooltes Plasma, Serum oder Leberhomogenisat
von einem Menschen oder Schimpansen, der mit dem Mutanten-HBV-Virus
infiziert wurde, der die klinischen und Laborkriterien, die hierin
beschrieben sind erfüllt.
Ein Schimpanse kann alternativ experimentell infiziert werden mit
Blut von einem anderen Individuum mit Mutanten-HBV-Hepatitis, das
die Kriterien, die hierin unten beschrieben sind erfüllt. Ein
Pool kann hergestellt werden durch Kombinieren von vielen individuellen
Plasma-, Serum- oder Leberhomogenisatproben, die hohe Spiegel an
Alanintranseraseaktivität
enthalten; diese Aktivität
resultiert aus der hepatischen Verletzung aufgrund von Mutanten-HBV-Infektion.
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Beispielsweise wird eine Nucleinsäurebibliothek
aus Plasma-, Serum- oder Leberhomogenisat, vorzugsweise aber nicht
notwendigerweise mit hohem Titer, wie folgt erzeugt. Zuerst werden
virale Partikel aus dem Plasma-, Serum- oder Leberhomogenisat isoliert;
dann wird ein Aliquot in einer gepufferten Lösung verdünnt, wie zum Beispiel eine,
die 50 mM Tris-HCl, pH 8,0, 1 mM EDTA, 100 mM NaCl enthält. Die
Debris wird durch Zentrifugation entfernt, beispielsweise für 20 Minuten
bei 15,000 × g
bei 20°C.
Dann werden virale Partikel in dem resultierenden Überstand
pelletiert durch Zentrifugation durch geeigneten Bedingungen welche routinemäßig durch
jemanden der im Fachgebiet bewandert ist, bestimmt werden kann.
Um das virale Genom freizusetzen, werden die Partikel zerstört durch
Suspendieren der Pellets in einem Aliquot einer SDS Suspension,
beispielsweise einer, die 1% SDS, 120 mM EDTA, 10 mM Tris-HCl, pH
7,5 enthält,
welche ebenfalls 2 mg/ml Proteinase K enthält, gefolgt von Inkubation
bei geeigneten Bedingungen, beispielsweise 45°C für 90 Minuten. Die Nucleinsäuren werden
isoliert durch Hinzufügen
von beispielsweise 0,8 μg
MS2 Bakteriophagen RNA als Träger,
und Extrahieren der Mischung vier mal mit einer 1 : 1 Mischung von
Phenol : Chloroform (Phenol gesättigt
mit 0,5 M Tris-HCl, pH 7,5, 0,1% (v/v) Beta-Mercaptoethanol, 0,1% (w/v) Hydroxychinolon,
gefolgt von zweimaliger Extraktion mit Chloroform. Die wässerige
Phase wird konzentriert mit beispielsweise 1-Butanol vor der Präzipitation
mit 2,5 Volumen absolutem Ethanol über Nacht bei –20°C. Die Nucleinsäuren werden durch
Zentrifugation wiedergewonnen in beispielsweise einem Beckman SW41
Rotor bei 40,000 rpm für
90 Min. bei 4°C,
und aufgelöst
in Wasser, welches mit 0,05% (v/v) Diethylpyrocarbonat behandelt
ist, und autoclaviert.
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Die Nucleinsäure, die durch das obige Verfahren
erhalten wird, wird denaturiert mit beispielsweise 17,5 mM CH3HgOH; die cDNA wird dann unter Verwendung
dieser denaturierten Nucleinsäure
als Matrize synthetisiert, und wird in die EcoRI Stelle von Phase
Lambda-gt11 kloniert, beispielsweise unter Verwendung von Verfahren,
die durch Huynh (1985) oben beschrieben sind, außer daß zufällige Primer Oligo(dT) 12–18 ersetzten,
während
der Synthese des ersten Nucleinsäurestrangs
durch reverse Transkriptase (siehe Taylor et al., [1976]).
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Die Lambda-gt11 genomische Bibliothek,
die somit erzeugt wurde, wird auf Epitope gescreent, welche spezifisch
mit Serum-, Plasma- oder einem Leberhomogenisat auf einem Individuum
binden können,
welches zuvor eine Hepatitis erfahren hat, aufgrund von Mutanten-Hepatitis
B Virus (jemand, der die Kriterien, wie hierin aufgeführt, erfüllt). Ungefähr 104–107 Phagen werden mit Serum-, Plasma- oder
Leberhomogenisaten gescreent, unter Verwendung der Verfahren von
Huyng et al. (supra). Gebundener menschlicher Antikörper kann mit
Schaf anti-humanen Ig Antiserum detektiert werden, welches mit 125I oder anderen geeigneten Reportermolekülen einschließlich HRPO,
alkalischer Phosphatase und anderen radiomarkiert ist. Positive
Phagen werden identifiziert und gereinigt. Diese Phagen werden dann
auf ihre Spezifität
getestet, an Seren aus einer vorher bestimmten Anzahl von unterschiedlichen
Menschen zu binden, welche zuvor mit dem Mutanten-HBV-Wirkstoff
infiziert wurden, unter Verwendung desselben Verfahrens. Idealerweise
wird die Phase ein Polypeptid kodieren, das mit allen oder einem
Großteil
der Seren-, Plasma- oder
Leberhomogenisaten, die getestet werden, reagiert, und nicht mit
Seren-, Plasma- oder Leberhomogenisaten aus Individuen reagiert,
die als "negativ" bezeichnet werden,
gemäß den Kriterien
die hierin für
den Mutanten-HBV-Wirkstoff ebenso wie Hepatitis A, non-Mutant B,
C und E aufgeführt
sind. Gemäß diesem
Verfahren, ein Klon, der ein Polypeptid kodiert, welches spezifisch
immunologisch durch Seren-, Plasma- oder Leberhomogenisate aus non-A, non-Mutant
B, non-C, non-E- identifizierten
Patienten erkannt wird.
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Die vorliegende Erfindung wird nun
durch Beispiele beschrieben werden.
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BEISPIELE
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Beispiel 1, Identifikation
von Serumproben
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Anfängliche Laborbestimmungen
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Kommerziell erhältliche Immunoassays (AUSZYME® UND
AUSRIA®II,
Abbott Laboratories, Abbott Park, IL) wurden für die Bestimmung von Antikörpern gegen
HBsAg verwendet. Gemäß den Anweisungen
des Herstellers wurde eine Patiententestprobe von Serum drei mal
mit dem AUSZYME® Assay
auf Antikörper
gegen HBsAg getestet. Der AUSZYME® Kit
enthält
eine feste Phase (Kügelchen)
auf welche monoklonale Antikörper
gegen HBsAg geschichtet wurden. Die Patiententestprobe wurde negativ
getestet bei jedem mal der drei Male für den Antikörper gegen HBsAg unter Verwendung
dieses Testkits. Die Patiententestprobe wurde wiederum getestet
unter Verwendung des AUSRIA®II Testkit, welcher einen
polyklonalen Antikörper
gegen ein Hepatitis B Oberflächenantigen
enthält.
Die Ergebnisse des AUSRIA®II Tests zeigten an, daß der Patient
für Antikörper gegen
HBsAg positiv war.
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Weitere Labortests
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Eine Serumtestprobe von dem Patienten,
der in dem AUSZYME® monoklonalen Antikörpertest
für Antikörper gegen
HBsAg negativ getestet wurde, und der in dem AUSRIA®II
polyklonalen Antikörpertest
für Antikörper gegen
HBsAg positiv getestet wurde, wurde 1 : 20 verdünnt. Ein Kreuz-Austausch von
AUSRIA®II
Reagenzien und AUSZYME® monoklonalen
Reagenzien wurde durchgeführt
(d. h., AUSRIA®II
Kügelchen
mit AUSZYME® monoklonalem
Antikörpermarker
und umgekehrt). Die bevorzugten Testbedingungen für die Bewertung
waren die über
Nacht Inkubation der Testprobe bei Raumtemperatur für die erste
Inkubation und vier Stunden bei Raumtemperatur für die zweite Inkubation. Die
Testprobe wurde auch seriell verdünnt, und die Verdünnungen
wurden getestet und verglichen mit ähnlichen Verdünnungen
(5-fach) der positiven Kontrolle. Die Daten aus diesen Tests werden
unten in Tabelle 1 gezeigt.
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Die Daten zeigten zunächst, daß die Testprobe
mit AUSRIA®II
reaktiv war, aber nicht mit AUSZYME® monoklonal.
Die Daten aus Tabelle 1 zeigen, daß wenn der Kreuz-Austausch
von Reagenzien verwendet wurde für
das Testen der Testprobe, dann war die Testprobe schwach reaktiv
mit beiden Kombinationen, aber war irgendwie mehr reaktiv mit AUSZYME® Kügelchen
und 125I-Antikörper, als mit AUSRIA®II
Kügelchen
und AUSZYME®-HRP
Antikörper.
Die weitere Untersuchung der Unterschiede zwischen den Antikörpern aus
jedem Testsystem zeigte an, daß der
Hauptreaktant in dem AUSZYME® ein anti-a Antikörper ist,
wie es der HRB-Antikörper
ist. In AUSRIA®II
wird das Kügelchen
mit einem polyklonalen Antikörper
anti-HBs beschichtet, der einen starken anti-a hat, aber mit anti-d
und anti-y Fähigkeiten.
Weiterhin ist der 125I-Antikörper in AUSRIA®II
ein polyklonaler, welcher vorwiegend anti-a ist, aber sowohl Kügelchen
als auch Sondenantikörper
werden als Breitspektrum Antikörper
angesehen. Der monoklonale Antikörper
mit seiner fokussierten Spezifität
auf anti-a war nicht reaktiv mit der Testprobe. Obwohl die Testprobe
mit den polyklonalen Antiseren reagierte, wurde gedacht, daß die Reaktivität des polyklonalen
Antikörpers
verändert
werden würde,
da er auch vorwiegend anti-a detektierte. Eine Verdünnungskurve
mit AUSRIA®II
Antikörper
(nicht gezeigt) zeigte, daß er
tatsächlich
verändert
war, obwohl das breite Spektrum des polyklonalen Reagens angemessen
war, um die anti-HBs zu detektieren, die in der Testprobe anwesend
sind.
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Beispiel 2. Bestimmung
der Sequenz
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Da geglaubt wurde, daß die Probe
eine Form eines Mutanten-HBV
war, wurde die Sequenzierung durchgeführt, um zu bestimmen, ob irgendwelche
Variablen in dem Nucleotid und der Aminosäuresequenz von HBV Oberflächenantigen
anwesend sind. Die Sanger Dideoxysequenzierungsreaktion, wie beschrieben
in Titelverbindung. Maniatis et al., Molecular Cloning: A Laboratory
Manual, 2te Ausgabe, Cold Spring Harbor Press, Cold Spring Harbor,
N.Y., Buch 2: Kapitel 13, 13.1–13.77
(1989) wurde durchgeführt.
Die Resultate der Sequenzbestimmungen zeigten eine zwei Aminosäure-Insertion
in der Aminosäuresequenz
des HBsAg an Position 122. Das Nucleotid und die Aminosäuresequenz
von dem Mutanten-HBV sind gezeigt in Sequenzidentitätsnummer
1 und Sequenzidentitätsnummer
2. Die Wiederholung des Verfahrens deckte leichte Aminosäureänderungen
auf, und sie sind gezeigt als Sequenzidentitätsnummer 3 und Sequenzidentitätsnummer
4. Was jede Aminosäuresequenz
gemeinsam hat, ist die zwei Aminosäure (N-T) Insertion an Position
122 von HBsAg. Daher ist in der Sequenz von HBsAg eine Modifikation
anwesend, in welcher es eine Insertion von zwei Aminosäuren an
Position 122 gibt (N-T), wobei die Modifikation einer sechs Nucleotidinsertion
an Position 366 des HBsAG Genoms entspricht.
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Die vorliegende Erfindung stellt
daher Reagenzien und Verfahren zum Bestimmen der Anwesenheit von
Mutanten-HBsAg, in einer Testprobe bereit. Es ist ersichtlich, daß das Durchführen eines
Assays mit einem monoklonalen Antikörpertest, der vorwiegend anti-a
Antikörper
verwendet, diesen speziellen Mutanten nicht detektieren wird. Weiterhin
ist es vorhersehbar, basierend auf den Daten, die gezeigt wurden,
daß gängige Impfstoffe
nicht schützend
sein werden gegen diesen Mutantenstrang von HBV. Daher sind die
Reagenzien von solchem Mutanten-HBV nützlich für die Detektion von HBV in
Testproben, und ebenfalls für
die Impfstoffproduktion. Es wird in Erwägung gezogen und es ist innerhalb
des Schutzumfangs der vorliegenden Erfindung, dass ein Polynucleotid
oder ein Polypeptid, das spezifisch ist für den hierin beschriebenen
Mutanten-HBV, oder Antikörper,
die aus diesen Polypeptiden und Polynucleotiden hergestellt werden,
mit den vorliegenden Assayreagenzien kombiniert werden können und
in übliche
Assayverfahren eingefügt
werden können
für die
Detektion von Antikörpern
gegen HBsAg. Alternativ können
diese Polynucleotide oder Polypeptide, die spezifisch sind für den Mutanten-HBV
der hierin beschrieben ist, oder Antikörper, die aus diesen Polypeptiden
und Polynucleotiden produziert wurden, separat verwendet werden
für die
Detektion des Mutantenstrangs von HBV, in welchem die "a" Determinante eine zwei Aminosäureinsertion
an Position 122 der HBsAg Sequenz hat.
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Andere Verwendungen oder Variationen
der vorliegenden Erfindung werden denjenigen, die im Fachgebiet
durchschnittlich bewandert sind, ersichtlich sein, wenn sie diese
Offenbarung betrachten. Daher soll die vorliegende Erfindung nur
durch die angehängten
Ansprüche
begrenzt werden.
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