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HINTERGRUND
DER ERFINDUNG
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Gebiet der
Erfindung
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Die
Erfindung betrifft einen neuartigen Vakuumtrennschalter, eine Vakuumschaltervorrichtung,
die hier als Vakuumschalter bezeichnet wird, einen in diesem verwendeten
elektrischen Kontakt und ein Verfahren zum Herstellen des elektrischen
Kontakts.
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Beschreibung
des Stands der Technik
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Eine
Elektrodenstruktur in einem Vakuumtrennschalter verfügt über eine
feste Elektrode und eine bewegliche Elektrode, die ein Paar bilden.
Die feste und die bewegliche Elektrode verfügen jeweils über eine
Bogenelektrode, ein Bogenelektrodetragelement zum Halten der Bogenelektrode,
eine mit dem Bogenelektrodetragelement zusammenhängende Spulenelektrode und
einen Elektrodestab, der in einem Endabschnitt der Spulenelektrode
vorhanden ist.
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Die
Bogenelektrode ist direkt einem Bogen ausgesetzt, wenn eine hohe
Spannung unterbrochen wird und ein großer Strom fließt. Angesichts
dieser Tatsache muss die Bogenelektrode den Grundbedingungen eines
großen
Unterbrechungsvermögens,
einer hohen Standhaltespannung, eines kleinen Kontaktwiderstands (hohe
elektrische Leitfähigkeit),
hoher Schmelzfestigkeit, geringer Kontakterosion und eines kleinen
Stromzerhackungswerts genügen.
Jedoch ist es schwierig, alle diese Eigenschaften zu erfüllen, so
dass im Allgemeinen ein Material für die Bogenelektrode erforderlich
ist, das besonders wichtigen Eigenschaften entsprechend dem Verwendungszweck
genügt,
während
hinsichtlich der anderen Eigenschaften ein gewisser Verzicht erfolgt.
Als Beispiel eines Verfahrens zum Herstellen eines Bogenelektrodenmaterials
zum Unterbrechen einer hohen Spannung und eines großen Stroms
ist in der japanischen Patentoffenlegung Nr. 96204/88 ein Verfahren
zum Imprägnieren
von Cu in ein Cr- oder Cr-Cu-Skelett offenbart. Ferner ist ein ähnliches
Verfahren in der japanischen Patentveröffentlichung Nr. 21670/75 offenbart.
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Das
Dokument DE-A-25 36 153 das als nächstkommende bekannte Technik
anzusehen ist, offenbart ein Verfahren zum Herstellen mehrschichtiger
Kontakte für
Vakuum-Leistungstrennschalter für
mittlere Spannung. Ein Verbundkörper
aus Metallpulvern wird im Vakuum mit sauerstofffreiem, flüssigem Kupfer
imprägniert.
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Andererseits
dient das Bogenelektrodetragelement nicht nur als Verstärkungselement
für die
Bogenelektrode, sondern es zeigt auch den Effekt der Erzeugung eines
vertikalen Magnetfelds, wenn eine geeignete Form desselben verwendet
wird. Außerdem
wird als Material für
das Bogenelektrodetragelement reines Cu verwendet, das hinsichtlich
der Leitfähigkeit
hervorragend ist.
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Die
Spulenelektrode dient auch als Verstärkungselement für die Bogenelektrode
und das Bogenelektrodetragelement, wie es in der japanischen Patentveröffentlichung
Nr. 17335/91 offenbart ist, jedoch bestehen ihre Hauptfunktionen
darin, dafür
zu sorgen, dass die Bogenelektrode ein vertikales Magnetfeld erzeugt,
das dadurch erzielt wird, dass für
die Spulenelektrode eine geeignete Form verwendet wird, wodurch
sich der an der Bogenelektrode erzeugte Bogen über die gesamte Bogenelektrode
verteilen kann, um für
erzwungenes Trennen zu sorgen. Das Material der Bogenelektrode ist
reines Cu, wie das des Bogenelektrodetragelements.
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Eine
Elektrode mit einer derartigen Bogenelektrode, einem Bogenelektrodetragelement,
einer Spulenelektrode und einem Elektrodestab wird durch die Schritte
des Herstellens und Bearbeitens des Bogenelektrodenmaterials, des
Bearbeitens des Bogenelektrodetragelements, des Spulenelektrodenmaterials
und des Elektrodenstabs sowie durch Zusammenbauen und Verlöten der
Komponenten hergestellt.
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Die
Bogenelektrode wird auf die folgende Weise hergestellt. Als Erstes
wird ein Bogenelektrodenmaterial durch ein sogenanntes Einsickerverfahren
hergestellt, bei dem ein Pulver aus Cr, Cu, W, Co, Mo, W, V oder
Nb oder eine Legierung hiervon mit einer vorbestimmten Form mit
einer vorbestimmten Zusammensetzung und Porosität geformt wird, gesintert wird
und danach geschmolzenes Cu oder eine Legierung in das Skelett des
Sinterkörpers
imprägniert
wird, oder wobei ein sogenanntes Pulvermetallurgieverfahren angewendet
wird, wobei die Dichte im Sinterschritt vor dem Einsickerschritt
auf 100 eingestellt wird. Das so hergestellte Bogenelektrodenmaterial
wird dann durch Bearbeiten zu einer vorbestimmten Form geformt.
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Das
Bogenelektrode, die Spulenelektrode und der Elektrodenstab werden
jeweils durch Spanabhebung in eine vorbestimmte Form ausgebildet,
die die Erzeugung eines vertikalen Magnetfelds durch reines Cu erleichtert.
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Die
Komponenten, die auf diese Weise dem Einsickern und der anschließenden Bearbeitung
unterzogen wurden, werden dann zusammengebaut und anschließend verlötet, um
eine Elektrodenstruktur mit einer Reihe von Elektroden zu liefern.
Gemäß dem Lötverfahren
werden ein Verbindungsmaterial und ein Lot mit hervorragender Benetzungsfähigkeit
zwischen benachbarte Teile betreffend die Bogenelektrode, das Bogenelektrodetragelement,
die Spulenelektrode und den Elektrodenstab eingebracht, und die
Temperatur wird im Vakuum oder einer reduzierenden Atmosphäre erhöht, um das
Löten zu
bewerkstelligen. Bei diesem Lötverfahren
sind jedoch ziemlich Zeit und Arbeit zum Ausrichten der Komponenten
bei ihrem Zusammenbau zum Verlöten
erforderlich, zusätzlich
zur Arbeit und Zeit, die zur Bearbeitung erforderlich sind, und
ein Lötmangel führt zu einem
Unfall wie einer Unterbrechung oder einem Ausfall der Elektroden.
Die durch ein derartiges herkömmliches
Verfahren erhaltene Elektrodenstruktur ist hinsichtlich der Gleichmäßigkeit,
der Zuverlässigkeit und
der Sicherheit der Elektrodeneigenschaften beeinträchtigt.
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In
jüngerer
Zeit erfolgten unter dem Gesichtspunkt von Designspezifikationen
für Vakuumtrennschalter Versuche,
von hohen Spannungen und großen
Strömen
weg zu kommen. Als ein Beispiel wurde eine Verbesserung des Unterbrechungsvermögens durch
Erhöhen
der Unterbrechungsgeschwindigkeit erzielt. Im Ergebnis nimmt jedoch
die Kontaktkraft zwischen Bogenelektroden zu, und beim Öffnen oder
Schließen
der Elektroden wirkt eine Stoßbelastung
auf die gesamte Elektrodenstruktur, was im Verlauf der Zeit zu einer
Verformung der Elektroden führt.
Im Allgemeinen wird als Bogenelektrodenmaterial ein solches mit
hoher Festigkeit mit hervorragenden Unterbrechungseigenschaften
oder Schmelzfestigkeit verwendet, während für das Material des Bogenelektrodetragelements,
der Spulenelektrode und des Elektrodenstabs reines Cu verwendet
wird. Die Bruchfestigkeit oder Streckgrenze von reinem Cu ist sehr
niedrig, und in einem Querschnitt wird eine Einschnürung angewandt,
um ein vertikales Magnetfeld zu erzeugen, wie oben angegeben, so
dass im Verlauf der Zeit eine Verformung der Elektroden auftritt,
da sie insbesondere Stoßbelastungen
nicht standhalten können.
Eine derartige Verformung der Elektroden sorgt für einen Mangel beim Öffnungs-/Schließvorgang
der Elektroden, für
ein Verschmelzen der Bogenelektrode und eine Unterbrechung oder
einen Ausfall derselben, was die Öffnungs-/Schließbewegung
in einem Notfall behindern kann.
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ZUSAMMENFASSUNG
DER ERFINDUNG
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Der
Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, einen Vakuumtrennachalter
mit hoch zuverlässigen
Elektroden, die im Verlauf der Zeit nur eine geringe Verformung
zeigen, und einen Vakuumschalter zur Verwendung in diesem Vakuumtrennschalter,
einen elektrischen Kontakt zur Verwendung im Vakuumschalter und
ein Verfahren zum Herstellen des elektrischen Kontakts zu schaffen.
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Durch
die Erfindung ist ein elektrischer Kontakt geschaffen, wie er im
Anspruch 1 dargelegt ist. Durch die Erfindung sind auch ein Vakuumschalter,
wie er im Anspruch 6 dargelegt ist, und ein Vakuumtrennschalter oder
Vakuumstromunterbrecher, wie er im Anspruch 7 dargelegt ist, geschaffen.
Es ist auch ein Verfahren zum Herstellen eines elektrischen Kontakts
geschaffen, das im Anspruch 9 dargelegt ist.
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Nachfolgend
werden Ausführungsformen
der Erfindung beispielhaft beschrieben.
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KURZE BESCHREIBUNG
DER ZEICHNUNGEN
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1 ist ein Prozessdiagramm,
das einen Prozess zum Herstellen eines elektrischen Kontakts zeigt, der
außerhalb
des Schutzumfangs der Erfindung liegt;
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2 ist eine Schnittansicht
eines Formwerkzeugs zur Verwendung beim gleichzeitigen Herstellen dreier
elektrischer Kontakte, wobei diese Kontakte außerhalb des Schutzumfangs der
Erfindung liegen;
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3 ist eine Schnittansicht,
die Beziehungen zwischen Formen verschiedener Elektroden und Formwerkzeugen
zum Herstellen derselben zeigen (die 3(a), (b) und (c) liegen
außerhalb
des Schutzumfangs der Erfindung);
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4 ist ein Diagramm, das
eine Beziehung zwischen der Menge an gelöstem Cr und einziger Temperaturen
zeigt;
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5 ist ein Diagramm, das
eine Beziehung zwischen der 0,2-%-Streckgrenze und der Menge gelöster Legierungselemente
zeigt;
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6 ist ein Diagramm, das
eine Beziehung zwischen der 0,2-%-Streckgrenze und dem spezifischen Widerstand
zeigt;
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7 ist ein Diagramm, das
den spezifischen Widerstand und Legierungselemente zeigt;
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8 ist eine Schnittansicht
eines Vakuumschalters, der außerhalb
des Schutzumfangs der Erfindung liegt;
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9 ist eine Schnittansicht
von Elektroden für
den Vakuumschalter der 8;
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10 ist eine perspektivische
Ansicht der Elektroden für
den Vakuumschalter der 8;
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11 ist eine Ansicht, die
die Konstruktion eines gesamten erfindungsgemäßen Vakuumtrennschalters zeigt;
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12 ist ein Schaltbild unter
Verwendung eines Gleichspannungs-Vakuumtrennschalters;
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13 besteht aus einer Schnittansicht
und einer Vorderansicht, die den Aufbau eines anderen Beispiels
von Vakuumschalter-Elektroden zeigen, die außerhalb des Schutzumfangs der
Erfindung liegen; und
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14 besteht aus einer Schnittansicht
und einer Vorderansicht, die den Aufbau eines weiteren Beispiels
von Vakuumschalter-Elektroden zeigen, die außerhalb des Schutzumfangs der
Erfindung liegen.
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DETAILLIERTE
BESCHREIBUNG DER AUSFÜHRUNGSFORMEN
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Vorzugsweise
wird die Elektrode aus einer Legierung hergestellt, die Cr, W, Mo
oder Ta oder ein Gemisch hiervon und ein elektrisch hochleitendes
Metall enthält,
das aus Cu, Ag und Au oder einer elektrisch hochleitenden Legierung,
die hauptsächlich
aus derartigen elektrisch hochleitenden Metallen besteht, ausgewählt ist,
und das Bogenelektrodetragelement wird aus einem derartigen elektrisch
hochleitenden Metall oder einer Legierung hergestellt.
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Genauer
gesagt, wird die Bogenelektrode vorzugsweise aus einer Legierung hergestellt,
die als Gesamtmenge eines oder mehrerer der Elemente Cr, W, Mo und
Ta 50–80
Gew.-% und 20–50
Gew.-% an Cu, Ag oder Au enthält,
und das Bogenelektrodetragelement wird vorzugsweise aus einer Legierung
hergestellt, die als Gesamtmenge eines oder mehrerer der Elemente
Cr, Ag, W, V, Nb, Mo, Ta, Zr, Si, Be, Ti, Co und Fe nicht mehr als
2,5 Gew.-% sowie Cu, Ag oder Au enthält.
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Ferner
wird die bei der Erfindung verwendete Bogenelektrode aus einer Legierung
hergestellt, die aus einem durchbrochenen, hochschmelzenden Metall
und einem darin imprägnierten
elektrisch hochleitenden Metall besteht, wobei sie dadurch einstückig mit
dem Bogenelektrodetragelement hergestellt wird, dass das elektrisch
hochleitende Metall geschmolzen wird.
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Das
bei der Erfindung verwendete Elektrodetragelement verfügt über eine
0,2-%-Streckgrenze von nicht unter 10 kg/m2 und
einem spezifischen Widerstand nicht über 2,8 μΩcm.
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Bei
der festen und/oder der beweglichen Elektrode ist das Bogenelektrodetragelement
mit einer Spule zum Erzeugen eines vertikalen Magnetfelds versehen,
die aus einem elektrisch hochleitenden Metall besteht. Die genannte
Spule kann durch Löten
oder Aufschmelzen und Erstarren des elektrisch hochleitenden Metalls einstückig mit
dem Elektrodetragelement hergestellt werden. Die fragliche Spule
liegt mit Zylinderform mit einem Schlitz in ihrer Umfangsfläche vor,
oder sie verfügt über einen
im Wesentlichen Hakenkreuz- oder
sonnenradförmigen
Querschnitt.
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Der
Vakuumschalter ist in drei Sätzen
für drei
Phasen vorhanden, und vorzugsweise sind derartige drei Sätze von
Vakuumschaltern nebeneinander angeordnet und integral innerhalb
eines isolierenden Harzzylinders montiert.
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Die
Konstruktion der Elektroden und diejenige der das Magnetfeld erzeugenden
Spule, wie sie beide bei diesem Vakuumschalter verwendet werden,
sind dieselben wie die gemäß der vorstehenden
Beschreibung.
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Das
erfindungsgemäße Verfahren
kann über
einen Wärmebehandlungsschritt
verfügen,
bei dem die Bogenelektrode und das Bogenelektrodetragelement, nachdem
sie durch Einsickern und Erstarren des elektrisch hochleitenden
Metalls hergestellt werden, auf einer gewünschten Temperatur gehalten
werden, um übersättigt gelöstes Metall
oder eine intermetallische Verbindung im elektrisch hochleitenden
Metall auszufällen.
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Der
elektrische Kontakt kann für
die feste oder die bewegliche Elektrode des Vakuumschalters verwendet
werden.
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Gemäß der Erfindung
verfügt
das Bogenelektrodetragelement über
eine ein vertikales Magnetfeld erzeugende Spule aus einem elektrisch
hochleitenden Metall, und beide können dadurch hergestellt werden, dass
das elektrisch hochleitende Metall, wie es nach seinem Imprägnieren
in den vorstehend genannten Sinterkörper verblieb, zur Dicke und
Spulenform geformt wird, wie sie für das Elektrodetragelement
und die Spule zum Erzeugen des vertikalen Magnetfelds erforderlich
sind.
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Der
Vakuumtrennschalter verfügt über die
Bogenelektrode, das Bogenelektrodetragelement und einen Elektroden
Stab, und wo erforderlich, wird auch eine Spulenelektrode verwendet.
Die Bogenelektrode besteht aus einer Verbundlegierung aus einem
hochschmelzenden Metall und einem elektrisch hochleitenden Metall. Als
ersteres Metall wird ein hochschmelzendes Metall verwendet, das
nicht unter 1800°C
schmilzt, wie z. B. Cr, W, Mo oder Ta, und die gelöste Menge
desselben ist vorzugsweise nicht größer als 3% bezogen auf das elektrisch
hochleitende Metall. Reines Cu ist als Material für das Bogenelektrodetragelement,
die Spulenelektrode und den Elektroden Stab besonders bevorzugt,
aber da seine Festigkeit niedrig ist, wird zur Verstärkung auch
ein Eisenmaterial wie reines Eisen der rostfreier Stahl verwendet,
um dadurch eine Verformung der Elektroden zu verhindern.
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Die
zusammengesetzte Legierung enthält
50–80
Gew.-%, insbesondere 55–65
Gew.-%, des hochschmelzenden Metalls sowie 20–50 Gew.-% an Cu, Ag oder Au,
und vorzugsweise wird sie durch Schmelzen und Imprägnieren
des elektrisch hochleitenden Metalls in einen porösen Sinterkörper aus
dem hochschmelzenden Metall oder einen porösen Sinterkörper, der eine kleine Menge,
nicht über
10 Gew.-%, eines elektrisch hochleitenden Metalls enthält, hergestellt.
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Bei
der Zweischichtstruktur der Bogenelektrode und des Bogenelektrodetragelements
verstärkt
das Elektrodetragelement die Bogenelektrode und hält sie,
und seine Dicke beträgt
vorzugsweise die Hälfte
oder mehr derjenigen der Bogenelektrode, wobei die Dicke vorzugsweise
gleich groß oder
größer ist.
Es ist bevorzugt, dass der poröse
Sinterkörper
eine Porosität
von 50–70%
aufweist. Das hochschmelzende Metall kann eines oder mehrere der
Elemente Nb, V, Fe, Ti und Cr mit einer Menge von 1 bis 10 Gew.-%
bezogen auf Cr enthalten, um seine Spannungsstandhaltecharakteristik
zu verbessern.
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Die
Spulenelektrode kann dadurch hergestellt werden, dass ein elektrisch
hochleitendes Metall verlötet
wird, oder durch dasselbe Verfahren wie der Gießtechnik beim Imprägnieren
in ein poröses,
hochschmelzendes Metall, gemeinsam mit dem Bogenelektrodetragelement.
Demgemäß können die
Bogenelektrode, das Bogenelektrodetragelement und die Spulenelektrode
als integrale Struktur aufgebaut werden, die durchgehend metallografisch
ist. Demgemäß ist die
Anzahl der Bearbeitungsschritte für die Komponenten sowie diejenige
der Zusammenbauschritte zum Verlöten
verringert, und da kein Bondvorgang ausgeführt wird, existieren keine
herkömmlichen
Probleme mehr, wie eine örtliche
Erzeugung verlöteter
Teile und eine Unterbrechung oder einen Ausfall der Bogenelektrode,
wie durch fehlerhaftes Verlöten
verursacht. Im Fall des Herstellens der Spulenelektrode durch Löten ist
es möglich,
ein Verbundmaterial zu verwenden, in dem Keramikteilchen dispergiert
sind.
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Gemäß der Erfindung
werden die Bogenelektrode, das Bogenelektrodetragelement und die
Spulenelektrode demgemäß als metallografisch
durchgehende, integrale Struktur ausgebildet, und im selben Prozess wie
dem zum Herstellen der integralen Elektroden Struktur werden das
Bogenelektrodetragelement und die Spulenelektrode erhalten, was
die Verwendung einer Legierung ermöglicht, die Au, Ag oder Cu
und eines oder mehrere der Elemente Cr, Ag, W, V, Zr, Si, Mo, Ta,
Be, Nb und Ti, die mit einer Menge von 0,01 bis 2,5 Gew.-% in Au,
Ag oder Cu eingebaut sind, erlaubt. Daher kann die mechanische Festigkeit,
insbesondere die Streckgrenze, des Bogenelektrodetragelements und
der Spulenelektrode stark verbessert werden, ohne dass eine große Beeinträchtigung
ihrer elektrischen Leitfähigkeit
vorläge.
Im Ergebnis kann ausreichende Beständigkeit selbst bei einer Zunahme
des Kontaktdrucks zwischen den Elektroden und einer beim Öffnen oder
Elektroden erzeugten Schlagkraft erzielt werden, wodurch das Problem
der Verformung im Verlauf der Zeit ebenfalls gelöst werden kann.
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Demgemäß werden,
da nämlich
die Bogenelektrode, das Bogenelektrodetragelement und die Spulenelektrode
nicht verbunden werden, sondern sie als integrale Struktur hergestellt
werden, die metallografisch durchgehend ist und da ihre Stabilität verbessert
ist, die bei der herkömmlichen
Elektrode vorhandenen Nachteile beseitigt, und demgemäß ist es
möglich,
einen Vakuumtrennschalter mit höherer
Zuverlässigkeit
und Sicherheit zu schaffen.
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Gemäß der Erfindung
wird ein Pulver von Cr, W, Mo oder Ta oder ein Gemisch hiervon mit
Cu-, Ag- oder Au-Pulver oder irgendwelchen anderen Metallteilchen
mit einer vorbestimmten Zusammensetzung zu einer vorbestimmten Form
ausgebildet, um über
vorbestimmte Porosität
zu verfügen,
und dann erfolgt ein Sintern, um einen porösen Sinterkörper zu erhalten. Danach wird
ein Block aus reinem Cu, Ag oder Au, oder einer Legierung hiervon,
auf den Sinterkörper
gebracht und dann geschmolzen, so dass ein Einsickern in die Poren des
porösen
Sinterkörpers
erfolgen kann. Dabei wird eine Flüssigphasendiffusion der Bestandteile
des Sinterkörpers
in das Einsickerungsmaterial zwingend genutzt, um für eine Legierungsbildung
desselben Materials mit dem vorstehend genannten Gehalt zu sorgen.
Der nach Abschluss des Einsickerns erhaltene Barren wird zu einer
vorbestimmten Form einer Elektrode bearbeitet.
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Bei
Einsickern des elektrisch hochleitenden Metalls kann die Menge der
den porösen
Sinterkörper
bildenden Metalle, die sich im elektrisch hochleitenden Metall lösen soll,
dadurch geeignet kontrolliert werden, dass die Einsickertemperatur
und die Reaktionszeit geeignet eingestellt werden. Diese Temperatur
und Zeit werden unter Berücksichtigung
des spezifischen Widerstands und der Festigkeit, insbesondere hinsichtlich des
Bogenelektrodetragelements und der Spulenelektrode, eingestellt.
Selbstverständlich
ist es auch möglich, eine
Legierung zu verwenden, die dadurch erhalten wird, dass Legierungselemente
vorab zum elektrisch hochleitenden Metall hinzugefügt werden,
so dass die fragliche Temperatur und Zeit unter Berücksichtigung beider
Faktoren festgelegt werden. Demgemäß verfügt die sich ergebende Elektrode über hohe
mechanische Festigkeit und niedrigen spezifischen Widerstand, und
sie ist daher hinsichtlich ihrer Funktion hervorragend.
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Eine
gewünschte
Elektrodenstruktur gemäß der Erfindung
kann durch die Kombination der Einsickerungs- und der Gießtechnik
für eine
gewünschte
Form, wie oben angegeben, erzielt werden. In diesem Fall kann die
oben genannte endgültige
Form durch Spanabheben erhalten werden.
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Der
Vakuumtrennschalter wird gemeinsam mit einem Trennschalter, einem
Erdungsschalter, einem Blitzableiter oder einem Stromtransformator
verwendet. Er wird als Hochspannungs-Empfangs- und Transformationsanlage
verwendet, wie sie als Spannungsquelle in hohen Gebäuden, Hotels,
intelligenten Gebäuden, unterirdischen
Märkten, Ölverarbeitungskomplexen,
verschiedenen Fabriken, Bahnhöfen,
Krankenhäusern, Hallen,
Untergrundbahnen und öffentlichen
Anlagen wie Wasserversorgungs- und Abwasseranlagen wesentlich ist.
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Die
Erfindung wird nachfolgend mittels Arbeitsbeispielen beschrieben,
jedoch ist zu beachten, dass die Erfindung nicht hierauf beschränkt ist.
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Beispiel 1 (außerhalb
des Schutzumfangs der Erfindung)
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Die 1(a) zeigt einen Barrenabschnitt
einer integralen Elektrodenstruktur, wie sie versuchsweise durch
ein Verfahren außerhalb
des Schutzumfangs der Erfindung hergestellt wurde. In dieser Figur
bezeichnet die Bezugszahl 1 eine Bogenelektrode, die Zahl 2 bezeichnet
ein Bogenelektrodetragelement und die Zahl 3 bezeichnet
einen Zuführkopf
für die
zu imprägnierendes
Cu.
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5
Gew.-% Cu-Pulver und 95 Gew.-% Cr-Pulver wurden durch einen Doppelzylindermischer
miteinander vermischt und das sich ergebende Gemisch wurde bei einem
Formungsdruck von 1,5 t/cm2 unter Verwendung
eines Formwerkzeugs mit einem Durchmesser von 80 mm geformt, um
ein Formerzeugnis mit einem Durchmesser von 80 mm und einer Dicke
von 9 mm zu erhalten. Das Formerzeugnis wurde dann in einer Wasserstoffatmosphäre auf 1200°C für 30 Minuten
gesintert. Die Porosität
des sich ergebenden Sinterkörpers
betrug 65%.
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Die 1(b) veranschaulicht einen
Elektroden-Herstellprozess außerhalb
des Schutzumfangs der Erfindung. Wie es dort dargestellt ist, wird
ein Graphitbehälter 5 mit
einem Innendurchmesser von 90 mm, einem Außendurchmesser von 100 mm und
einer Höhe
von 100 mm verwendet, auf dessen Boden Aluminiumoxid(Al2O3)pulver 4 von
100 bis 325 Mesh mit einer Dicke von ungefähr 10 mm platziert ist. Der
obige, mit 6 gekennzeichnete Sinterkörper wird zentral auf das Aluminiumpulver
im Behälter 5 gelegt,
und ein Stück 7 aus reinem
Cu mit einem Durchmesser von 80 mm und einer Dicke von 15 mm, das
als Bogenelektrodetragelement und als Spulenelektrodenelement dient,
wird dann konzentrisch zum Sinterkörper 6 platziert.
Als Nächstes
werden ein Stück 8 aus
Cu als einziger Materialversorgung und ein Zufuhrkopfelement mit
einem Durchmesser von 28 mm und einer Länge von 25 mm konzentrisch
zum Stück 7 platziert.
Der Raum zwischen der Innenfläche
des Graphitbehälters 5 und
den Seitenflächen
der zwei Stücke 7, 8 sowie
der Raum über
dem als einziges Material dienenden Stück 8 und dem Zuführkopf werden
mit Al2O3-Pulver 9 gefüllt.
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Das
Einsickern wird auf die folgende Weise ausgeführt. Der Behälter wird
in einem Vakuum von 1 × 10–5 Torr
oder darunter für
90 Minuten bei 1200°C
gehalten. Das Bogenelektrodetragelement und das Spulenelektrodenelement 7 sowie
die Einsicker-Cu-Versorgung und das Zuführkopfelement 8 schmelzen, und
das Einsickermaterial sickert in das Skelett des Sinterkörpers 6 ein,
gefolgt von einem Abkühlen
und Erstarren in Vakuumatmosphäre.
Die 1(a) zeigt das Aussehen
eines Querschnitts des Barrens, der nach dem Erstarren dem Graphitbehälter entnommen
wurde. Die 1(c) (ebenfalls
außerhalb
des Schutzumfangs der Erfindung) zeigt eine Bogenelektrode 1 und
ein Bogenelektrodetragelement 2, die beide nach Spanabhebearbeiten am
Barren erhalten wurden. Im Ergebnis einer Betrachtung eines Grenzflächenabschnitts
der beiden unter Verwendung einer Mikrostrukturfotografie zeigte
es sich, dass Cu in die Poren des Cr-Sinterkörpers eingesickert war.
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So
ist es auch aus den 1(a) und 1(c) erkennbar, dass eine
integrale Elektrodenstruktur aus einer Bogenelektrode, einem Bogenelektrodetragelement
und einer Spulenelektrode hergestellt werden kann. Die Bogenelektrode
und das Bogenelektrodetragelement weisen dieselbe Dicke auf. Ferner
ist es erkennbar, dass die Grenzfläche zwischen der Bogenelektrodetragelement
und dem Bogenelektrodetragelement vollständig durchgehend und integral
metallografisch ist, so dass kein Verbinden durch Löten oder
dergleichen erforderlich ist.
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Die 2 zeigt ein Beispiel (außerhalb
des Schutzumfangs der Erfindung), bei dem das in der 1(b) dargestellte Formwerkzeug
in drei Stufen verwendet wird, um die gleichzeitige Herstellung
dreier Elektrodenstrukturen zu ermöglichen. Dasselbe Verfahren
ist auch beim unten folgenden Beispiel 2 anwendbar. Für die Anzahl
derartiger Formungsstufen besteht keine Beschränkung auf drei. Es kann eine
gewünschte Anzahl
von Formungsstufen verwendet werden, um die gewünschte Anzahl von Elektrodenstrukturen
gleichzeitig herzustellen.
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Beispiel 2
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Die 3 zeigt Einsickerzustände und
Elektrodenformen, wie sie unter Verwendung von Barren nach dem Einsickern
erhalten werden. Die Einsickerbedingungen sind beinahe dieselben
wie beim Beispiel 1.
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Bei
einer Nr. 2 hatte der verwendete Graphitbehälter eine Länge von 150 mm, die Länge des
verwendeten Bogenelektrodetragelements und Spulenelektrodenelements 11 betrug
45 mm, und die Einsicker-Verweilzeit wurde auf 120 Minuten eingestellt.
Andere Bedingungen waren dieselben wie beim Beispiel 1. Aus dem
sich ergebenden Barren wurden Elektroden vom Typ (a) und vom Typ
(b), wie in der 3 dargestellt, hergestellt.
Die Typen (a) und (b) lie gen außerhalb
des Schutzumfangs der Erfindung. Beim Typ (a) sind eine Bogenelektrode 12,
ein Bogenelektrodetragelement 13 und eine Spulenelektrode 14 als
integrale Struktur ausgebildet, und ein Elektrodenstab 15 wurde
bei 16 durch Löten
befestigt. Der Typ (b) ist derselbe wie der Typ (a), jedoch mit
der Ausnahme, dass im Zentrum ein Verstärkungselement 17 aus
reinem Cu vorhanden ist. Das Verstärkungselement 17 ist
sowohl mit dem Elektrodetragelement 13 als auch dem Elektrodenstab 15 verlötet.
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Die
Nr. 3 ist dahingehend von der Nr. 2 verschieden, dass die Form eines
Bogenelektrodetragelements und eines Spulenelektrodenelements 19 konkav
ist und das Einsickern in einem Ausschlusszustand hinsichtlich der
Einsicker-Cu-Versorgung
und des Zufuhrkopfelements 8 ausgeführt wurde. Aus dem Barren der
Nr. 3 wurde die Elektrodenform vom Typ (a) erhalten.
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Die
Nr. 4 ist von der Nr. 2 dahingehend verschieden, dass eine Einsicker-Cu-Versorgung und
ein Zufuhrkopfelement 20 mit einer Länge von 100 mm verwendet wurden
und die Länge
des Graphitbehälters 5 auf 200
mm geändert
wurde. Aus dem Barren der Nr. 4 wurde eine Elektrode vom Typ (c)
hergestellt. Eine Elektrode vom Typ (c) erlaubt eine integrale Elektrodenstruktur
mit einem Elektrodenstab 22 auch ohne Löten. Aus dem Barren der Nr.
4 kann nicht nur eine Elektrode vom Typ (c) hergestellt werden,
sondern durch Spahnabhebearbeiten können auch Elektrodenstrukturen
vom Typ (a) und vom Typ (b) hergestellt werden.
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Die
Nr. 5 unterscheidet sich von der Nr. 4 dahingehend, dass zum Sinterkörper 26 hin
durch das Zentrum eines Bogenelektrodetragelements und Spulenelektrodenelements 23 und
das der Einsicker-Cu-Versorgung und des Zufuhrkopfelements 24 ein
trompetenförmiger
Eisenkern eingesetzt ist. Der Schmelzpunkt des Eisenkerns ist höher als
der von Cu, und hinsichtlich seiner Form existiert keine Einschränkung. Aus
dem Barren Nr. 5 wurden Elektroden vom Typ (d) und vom Typ (e) hergestellt.
Der Typ (e) liegt außerhalb
des Schutzumfangs der Erfindung.
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Die
Elektrode vom Typ (d) verfügt über eine
Form mit einem Eisenkern 27, der in das Zentrum der Elektrode
vom Typ (c) eingeführt
ist, und die Elektrode vom Typ (e) ist von einer Form, bei der ein
Eisenkern an Stelle der Verstärkungsstabs 17 bei
einer Elektrode vom Typ (b) eingeführt ist.
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Es
erfolgten Messungen zu Änderungen
zwischen den Abmessungen der Barren und den Abmessungen vor dem
Einsickern. Im Ergebnis wurde hinsichtlich der Abmessungen des Bogenelektrodetragelements und
des Spulenelektrodenelements kaum ein Unterschied zwischen den Zuständen vor
dem Einsickern und den Barrenabmessungen nach dem Einsickern erkannt.
Andererseits war hinsichtlich der Zufuhrkopfelemente die Barrengröße nach
dem Einsickern auf 10 mm bezogen auf 25 mm vor demselben verringert.
So besteht die erste Bedingung zum Bewerkstelligen der Erfindung
im Erhalten einer Doppelstruktur aus dem Bogenelektrodetragelement
und dem Spulenelektrodenelement und dem Einsickern der Cu- oder
Cu-Legierungs-Versorgung und des Zufuhrkopfelements.
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Um
eine gewünschte
Barrengröße zu erhalten,
ist es wesentlich, die Abkühlgeschwindigkeit
des Barrens geeignet zu kontollieren. In diesem Fall ist es erforderlich,
die Abkühlgeschwindigkeit
für die
Oberseite des Barrens statt derjenigen für die Seitenfläche desselben
zu erhöhen.
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Die
zweite Bedingung zum Bewerkstelligen der Erfindung besteht in der
Verwendung von Keramikteilchen mit großer spezifischer Wärme, die
nicht mit geschmolzenem Cu reagieren, z. B. Aluminiumoxid (Al2O3), als Wärmespeichermaterial,
das die Abkühlgeschwindigkeit
für die
Barrenoberseite erhöht.
Wenn dabei der Durchmesser der Keramikteilchen zu groß oder zu
klein ist, fließt
das geschmolzene Metall zwischen ihnen aus, was dazu führt, dass
das Formwerkzeug seine Funktion nicht erfüllt. Ein optimaler Teilchendurchmesser liegt
im Bereich von 20 bis 325 Mesh. Für Wärmespeicherzwecke ist es erforderlich,
dass Keramikteilchen mit einer Dicke verwendet werden, die zwei
Dritteln eines gewünschten
Barrendurchmessers entspricht.
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Beispiel 3
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Die
Tabelle 1 zeigt Analyseergebnisse zur Cr-Menge in einem Barren bei
variierenden Einsickertemperaturen für den Einsickerzustand der
Nr. 2 beim Beispiel 2 sowie Analyseergebnisse zur Zusammensetzung jedes
Barrens, wie bei verschiedenen Zusammensetzungen des Sinterkörpers 6 sowie
des Bogenelektrodetragelements und Spulenelektrodenelements 11 erhalten.
Hinsichtlich der Zusammensetzung der Einsicker-Cu-Versorgung und
des Zufuhrkopfelements 8 erfolgte keine Änderung.
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Hinsichtlich
der Nr. 6 bis zur Nr. 8 sind Cr-Gehalte in Barren dargestellt, die
dadurch erhalten wurden, dass die Cu-Einsickertemperatur für Cr-5Cu
beim Sinterkörper 6 variiert
wurde und diese Temperaturen für
120 Minuten aufrechterhalten wurden. Es ist erkennbar, dass die
Barrenzusammensetzung bei einer Einsickertemperatur von 1250°C eine Cu-Legierung
ist, die 1,65 Cr enthält.
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Die
Nr. 9, 10, 14, 15, 16 und 18 zeigen Elementaranalyseergebnisse hinsichtlich
Barren, die unter Verwendung von Cu-Ag-, Cu-Zr-, Cu-Si- und Cu-Be-Legierungen als
Einsickermaterialien erhalten wurden, während dieselbe Cr-5Cu-Zusammensetzung
des Sinterkörpers 6 verwendet
wurde. Es ist erkennbar, dass jeder Barren eine ternäre Cu-Legierung
ist, die ungefähr
0,6% Cr enthält.
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Die
Nr. 11, 12, 13 und 17 zeigen Elementaranalyseergebnisse hinsichtlich
Barren, die unter Verwendung von Sinterkörpern 6 aus Cr-Cu
erhalten wurden, die ferner V, Nb, V-Nb bzw. W als Zusatzkomponenten enthielten,
wobei dieselbe Zusammensetzung aus reinem Cu für die Elemente 7, 8 verwendet
wurde. Es ist erkennbar, dass jeder Barren eine Cu-Legierung ist,
die nicht mehr als 0,02 V, Nb oder W und ungefähr 1,0% Cr enthält.
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Die
Tabelle 2 zeigt Ergebnisse (Vergleichsbeispiel 1), die dadurch erhalten
wurden, dass der elektrische Widerstand und die Festigkeit eines
Verbindungsabschnitts durch Verlöten
gemäß einem
herkömmlichen Verfahren
(unter Verwendung von Lo auf Ni-Basis im Vakuum bei 800°C) zwischen
einer Bogenelektrode (59 Gew.-%–41
Gew.-%) und reinem Cu erhalten wurden, und sie zeigt den elektrischen
Widerstand (Vergleichsbeispiel 2) von reinem, bei 800°C getempertem
Kupfer sowie Messwerte zum elektrischen Widerstand und zur Festigkeit
für die
bei den Nr. 6 bis 18 erhaltenen Barren. Die Messung des elektrischen
Widerstands wurde unter Verwendung eines Amsler-Spannungstesters
gemäß einem
Vierpunkte-Widerstandsmessverfahren ausgeführt.
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Die
Grenzflächenfestigkeit
des gemäß dem herkömmlichen
Verfahren verlöteten
Abschnitts (Vergleichsbeispiel 1) variiert stark von 22 bis 12 kg/mm2, und im Teststück ergab sich ein fehlerhaft
gelöteter
Teil mit einer Festigkeit von 12 kg/mm2.
Der elektrische Widerstand von 4,82 μΩcm, einschließlich des
Grenzflächenteils,
ist ungefähr
drei bis viermal höher
als der von reinem Kupfer (Vergleichsbeispiel 2). Andererseits zeigt
die Nr. 6 eine stabile Grenzflächenfestigkeit
von 24 bis 25 kg/mm2, und es zeigte sich,
dass das zugehörige
Teststück
keinen Fehler enthielt. Bei den Arbeitsbeispielen gemäß der Erfindung
ist es möglich,
einen elektrischen Widerstand einschließlich der Grenzfläche zu messen.
Bei der Bogenelektrode des Vergleichsbeispiels 1 ist das passende
Material reines Cu, während
die Nr. 6 gemäß der Erfindung
als passendes Material eine Cu-Legierung verwendet, die ungefähr 0,62
Cr enthält;
dennoch ist der spezifische Widerstand von 1,95 μΩcm niedriger als der beim Vergleichsbeispiel
1, da keine Grenzfläche
existiert. Aus diesem Grund ist es erkennbar, dass der Widerstandswert
der gemäß dem Stand
der Technik verlöteten
Grenzfläche
sehr hoch ist.
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Andererseits
ist beim reinen Cu beim Vergleichsbeispiel 2 die Streckgrenze mit
4 bis 5 kg/mm2 sehr niedrig im Vergleich
zum maximalen Festigkeitswert von 22 bis 23 kg/mm2.
Es ist erkennbar, wenn derartiges reines Cu als Material eines Bogenelektrodetragelements
oder einer Spulenelektrode verwendet wird, bei einer Schlagbelastung
im Verlauf der Zeit eine Verformung auftritt. Die elektrischen Widerstände der
Nr. 7 bis 18, die Cu-Legierungen sind, die jeweils Cr oder Ag, V,
Nb, Zr, Si, Wo oder Be enthalten, sind ungefähr 1,5 bis 2,0 mal so groß wie die
von getempertem, reinem Cu, und sie sind nicht größer als
ungefähr
die Hälfte
des elektrischen Widerstands der gemäß dem Stand der Technik verlöteten Grenzfläche. Obwohl
die maximale Festigkeitswerte der Nr. 7 bis 18, die 22 bis 25 kg/mm2 betragen, nicht allzu stark verschieden
von denen von reinem Cu sind, sind ihre 0,2-%- Streckgrenzen, die 10 bis 14 kg/mm2 betragen, doppelt so groß wie die
von reinem Cu, was die Festigkeitsverbesserung zeigt.
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Wie
oben dargelegt, werden die Bogenelektrodetragelemente, die Spulenelektroden
und die Elektrodenstäbe
gemäß der Erfindung,
die jeweils aus einer Cu-Legierung bestehen, die Cr oder eines der
Elemente Ag, V, Nb, Zr, Si, W und Be enthält, selbst bei wiederholten
Schlagbelastungen nicht verformt, wie sie im Verlauf der Zeit beim Öffnen und
Schließen
dern auf sie wirken, was es ermöglicht,
Verschmelzungsstörungen
zu verhindern, zu denen es durch Verformung kommt, wodurch die Zuverlässigkeit
und Sicherheit verbessert werden können.
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Die 4 ist ein Diagramm, das
eine Beziehung zwischen der Einsickertemperatur und der Menge an in
einem Einsickermaterial gelöstem
Cr für
einen porösen
Cr-Sinterkörper
zeigt. Wie hier dargestellt, kann die im Einsickermaterial gelöste Cr-Menge
dadurch erhöht
werden, dass die Einsickertemperatur erhöht wird. Ferner kann eine gewünschte Menge
an Cr dadurch erhalten werden, dass die Einsickertemperatur eingestellt wird.
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Die 5 ist ein Diagramm, das
eine Beziehung zwischen dem Gehalt an Legierungselementen an Cu
und der 0,2-%-Streckgrenze zeigt. Aus derselben Figur ist es erkennbar,
dass die Streckgrenze dadurch erhöht wird, dass der Gehalt von
alleine Cr in einer Cu-Cr-Legierung erhöht wird, und auch durch Erhöhen des Gehalts
von sowohl Cr als auch mindestens eines anderen Elements in Cu-Cr-Legierungen
mit mindestens einem anderen Element. Im Vergleich mit einer Cu-Legierung,
die alleine Cr enthält,
zeigen solche mit sowohl Cr als auch anderen Elementen selbst beim
selben Gesamtgehalt eine höhere
Festigkeit. Wenn die Gehalte an Ag, Zr, Si, Be und jeweils Nb, V
und W auf 0,1%, 0,1%, 0,1%, 0,05% und 0,01 oder höher eingestellt
werden, wird eine Streckgrenze von 10 kg/mm2 oder
höher erzielt.
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Die 6 ist ein Diagramm, das
die 0,2-%-Streckgrenze über
dem spezifischen Widerstand zeigt. Wie es dort dargestellt ist,
wird mit einem Erhöhen
der Gesamtmenge von Legierungselementen in Cu nicht nur die Festigkeit
verbessert, sondern es nimmt auch der spezifische Widerstand zu,
so dass es erkennbar ist, dass zum Unterdrücken einer Erhöhen des
spezifischen Widerstands und zum Erzielen einer Verbesserung der Festigkeit
mindestens ein anderes Element zusätzlich zu Cr zugesetzt werden
sollte. Insbesondere führen
andere Elemente als Si zu einem niedrigen spezifischen Widerstand
und einer hohen Festigkeit. Vorzugsweise wird die 0,2-%-Streckgrenze
auf 10 kg/mm2 oder höher eingestellt, und der spezifische
Widerstand wird auf 1,9 bis 2,8 μΩcm eingestellt.
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Die 7 ist ein Diagramm, das
eine Beziehung zwischen den Mengen an Cr, Si, Be, Zr, Ag, Nb, V und
W und dem spezifischen Widerstand zeigt. Der spezifische Widerstand
wird durch Zusetzen von Legierungselementen erhöht, wenn jedoch der spezifische
Widerstand des Elektrodetragelements und der Spulenelektrode so
niedrig wie möglich
gemacht wird, kann die Elektrodentemperatur im Stromflusszustand
niedrig gehalten werden, und da es erforderlich ist, über den
Elektrodenstab die Wärme
zu verringern, die durch den beim Trennen des Schaltkreises erzeugten
Bogen erzeugt wird, ist es erforderlich, die Wärmeleitfähigkeit hoch zu machen, damit
es möglich
ist, die thermische Leitfähigkeit
auf einem hohen Wert zu halten. Bei diesem Beispiel kann ein gewünschter
spezifischer Widerstand als Näherungswert
in der Figur erhalten werden. Wenn Cr als Bogenelektrode verwendet
wird, ist es wünschenswert,
dass die Obergrenzen der Gehalte von Si, Be, Zr, Ag und jeweils
Nb, V und W auf 0,5%, 0,5%, 1,5%, 2,5% bzw. 0,1% eingestellt werden,
wobei die Menge an eingesickertem Cr berücksichtigt wird. Ein bevorzugter Wert
des spezifischen Widerstands liegt nicht höher als 3,0 μΩcm.
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Beispiel 4 (außerhalb
des Schutzumfangs der Erfindung)
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Die 8 ist eine Seitenansicht
eines Vakuumschalters unter Verwendung von Bogenelektroden, die außerhalb
des Schutzumfangs der Erfindung liegen. In dieser Figur ist ein
Paar aus einer oberen und einer unteren Endplatte 38a, 38b vorhanden,
die in einer oberen bzw. einer unteren Öffnung eines isolierenden Zylinders 25 vorhanden
sind, der aus einem isolierenden Material besteht, um einen eine
Vakuumkammer bildenden Vakuumbehälter
zu schaffen. Von einem mittleren Teil der oberen Endplatte 38a steht
ein fester, elektrisch leitender Stab 34a herunter, der
einen Teil einer festen Elektrode 30a bildet, und an diesem
festen, elektrisch leitenden Stab 34a sind eine Spule 33a zum
Erzeugen eines vertikalen Magnetfelds und eine Bogenelektrode 31a befestigt.
Andererseits ist ein beweglicher elektrisch leitender Stab 34b,
der einen Teil einer beweglichen Elektrode 30b bildet,
vertikal beweglich an einem mittleren Teil der unteren Endplatte 38b,
mit Positionierung direkt unter der festen Elektrode 30a,
montiert, und eine Spule 33b zum Erzeugen eines vertikalen
Magnetfelds und eine Bogenelektrode 31b, die dieselbe Form
und Größe wie die
Spule 33a bzw. die Bogenelektrode 31a haben, sind
auf solche Weise am beweglichen, elektrisch leitenden Stab 34b befestigt,
dass sich die Bogenelektrode 31b seitens der beweglichen
Elektrode 30b mit der Bogenelektrode 31a seitens
der festen Elektrode 30a in Kontakt und von ihr weg bewegt.
Innerhalb der unteren Endplatte 32b, mit Positionierung
um den beweglichen, elektrisch leitenden Stab 34b herum,
ist ein metallischer Balg 37 für Expansion und Kontraktion
so angeordnet, dass er den Stab 34b bedeckt. Um beide Bogenelektroden
herum ist ein Abschirmungselement 36 als Metallzylinder
angeordnet, der durch den isolierenden Zylinder 35 platziert
gehalten wird. Das Abschirmungselement 36 ist so ausgebildet,
dass es die Isoliereigenschaften des isolierenden Zylinders 35 nicht
beeinträchtigt.
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Ferner
sind die Bogenelektroden 31a und 31b an Bogenelektrodetragelementen 32a bzw. 32b,
die durch das oben genannten Einsickern erhalten wurden, integral
befestigt, und diese integralen Konstruktionen sind mit der Spule 33a bzw. 33b zum
Erzeugen eines vertikalen Magnetfelds verlötet, während sie durch Verstärkungselemente 39a und 39b aus
reinem Eisen verstärkt
sind. Als Material für
die Verstärkungselemente 39a und 39b kann
ein austenitischer rostfreier Stahl verwendet werden. Als Material
des isolierenden Zylinders 35 wird Sinterglas oder ein
Keramikmaterial verwendet. Der isolie rende Zylinder 35 wird
mittels einer Legierungsplatte, deren Wärmeexpansionskoeffizient nahe
bei dem von Glas oder eines Keramikmaterials, z. B. Kovar liegt,
mit den metallischen Endplatten 38a und 38b verlötet, wobei
ein Hochvakuum von 10–6 mmHg oder weniger
vorliegt.
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Der
feste, elektrisch leitende Stab 34a ist mit einem Anschluss
verbunden, und er dient als elektrischer Strompfad. An der oberen
Endplatte 38a ist eine Auslassleitung (nicht dargestellt)
befestigt, und zum Abpumpen wird sie in Verbindung mit einer Vakuumpumpe
gebracht. Es ist ein Getter vorhanden, um eine sehr kleine Gasmenge
zu absorbieren, wenn sich eine solche im Inneren des Vakuumbehälters entwickelt,
um dadurch das Vakuum aufrechtzuerhalten. Das Abschirmungselement 36 wirkt
so, dass eine Abscheidung erfolgt, um den Metalldampf an der Hauptelektrodenfläche zu kühlen, der
durch einen Bogen erzeugt wird. Das abgeschiedene Metall erfüllt eine
Funktion zum Aufrechterhalten des Vakuums, entsprechend der Getterfunktion.
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Die 9 ist eine Schnittansicht,
die Einzelheiten einer Elektrode zeigt. Die 9 liegt außerhalb des Schutzumfangs der
Erfindung. Sowohl die feste als auch die bewegliche Elektrode haben
beinahe dieselbe Struktur. Eine Bogenelektrode 31 wird
durch Einsickern von Cu mit dem beim Beispiel 1 angegebenen Elektrodetragelement
integral gemacht. Diese integrale Struktur wird einer Spanabhebebearbeitung,
wie in der Figur, unterzogen. An das mit 32 gekennzeichnete
Elektrodetragelement wird eine Verstärkungsplatte 40 aus
einem unmagnetischen, austenitischen rostfreien Stahl gelötet, und
eine ähnliche
Platte wird auch an eine Spulenelektrode 33 gelötet. Die
Spulenelektrode 33, die aus reinem Kupfer besteht, wurde
unter Verwendung eines Lots mit niedrigerem Schmelzpunkt als dem
des oben verwendeten Lots mit sowohl dem elektrisch leitenden Stab 34 als
auch der Bogenelektrode verlötet.
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Das
bei diesem Beispiel verwendete Bogenelektrodetragelement wurde durch
Einsickern von reinem Kupfer hergestellt. Die Cr-Menge für das Tragelement 32,
die, wie bereits angegeben, abhängig
von der Einsickertemperatur differiert, wird unter Berücksichtigung
der erforderlichen Festigkeit und des elektrischen Widerstands bestimmt.
Durch Abscheiden einer Verbindung durch Wärmebehandlung ist es möglich, den
elektrischen Widerstand ohne Beeinträchtigung der Festigkeit abzusenken.
Bei diesem Beispiel wurde eine Cr-Abscheidung dadurch hergestellt, dass
ein Abkühlen
auf 900°C
nach, dem Imprägnieren
mit reinem Kupfer erfolgte, wobei dann langsam von dieser Temperatur über eine
Periode von drei Stunden auf 700°C
bis 800°C abgekühlt wur de,
und weiter langsam über
eine Periode von zwei Stunden auf eine Temperatur von 600° bis 700°C abgekühlt wurde.
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Die 10 ist eine perspektivische
Ansicht, die einen Verbindungszustand zwischen dem Bogenelektrodenabschnitt
und der Spulenelektrode 33 bei diesem Beispiel zeigt. Auch
die 10 befindet sich
außerhalb
des Schutzumfangs der Erfindung. Wenn sich der bewegliche, elektrisch
leitende Stab 34 axial bewegt, gelangt die bewegliche Elektrode 30b mit
der festen Elektrode 30a in oder außer Kontakt zu dieser, woraufhin zwischen
den beiden Elektroden ein Bogenstrom 49 erzeugt wird, wodurch
Metalldampf entsteht.
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Der
Metalldampf haftet am dazwischen liegenden Abschirmungselement 36 an,
und gleichzeitig wird er durch das axiale Magnetfeld der zylindrischen
Spulenelektrode 33 verteilt und dann entfernt. Obwohl bei diesem
Beispiel die zylindrische Spulenelektrode 33 sowohl in
der festen Elektrode 30a als auch der beweglichen Elektrode 30b montiert
ist, kann sie auf mindestens einer Seite vorhanden sein.
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Die
zylindrische Spulenelektrode 32, die an der Rückseite
einer Hauptelektrode 41 befestigt ist, besteht aus einem
zylindrischen Abschnitt 42 mit einem Boden 43 an
einem Ende und einer Öffnung
am entgegengesetzten Ende. Das Verstärkungselement 39 besteht
aus einem Element mit hohem Widerstandsvermögen, z. B. Fe oder rostfreiem
Stahl, und es ist zwischen dem Boden 43 und der Hauptelektrode 41 angeordnet. An
einer Endfläche
der Öffnung
des zylindrischen Abschnitts 42 seitens der Hauptelektrode
sind zwei Vorsprünge 46 und 47 ausgebildet,
mit denen die Hauptelektrode 41 elektrisch verbunden ist.
Die Vorsprünge
können
an der Hauptelektrode ausgebildet sein. Im halbbogenförmigen,
zylindrischen Abschnitt 42 zwischen einem Vorsprung 46 und
dem anderen Vorsprung 47 sind bogenförmige Schlitze 50 und 51 ausgebildet,
um für zwei
bogenförmige
Strompfade 52 und 53 zu sorgen. Die einen Enden,
z. B. die Eingangsenden 54, der Strompfade 52 und 53 sind
mit den Vorsprüngen 46 und 47 verbunden,
während
die anderen Enden derselben, z. B. die Ausgangsenden 55, über den
Bogen 43 mit dem elektrisch leitenden Stab 34 verbunden
sind. Zwischen dem Eingangs- und dem Ausgangsende 54, 55 des
zylindrischen Abschnitts 42, wo sich beide Enden überlappen,
sind geneigte Schlitze 56 ausgebildet. Ein Ende jedes geneigten
Schlitzes 56 steht mit einem bogenförmigen Schlitzende in Verbindung,
während
das andere Ende desselben dadurch gebildet ist, dass der Abschnitt
zwischen dem einen Schlitz und dem Abschnitt der gegenüberstehenden
offenen Endfläche 45 ausgeschnitten
ist. Demgemäß sind das
Eingangsende 54 und das Ausgangsende 55 durch die
geneigten Schlitze 56 elektrisch voneinander getrennt.
Im Ausgangsende 55 ist ein Schlitz 58 ausgebildet,
der sich bis zur einer Position nahe dem Stab im Boden 43 nach
oben erstreckt, um die Erzeugung eines Wirbelstroms in einem axialen
Magnetfeld H zu verhindern.
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Als
Nächstes
entsteht, wenn die bewegliche Elektrode 30b von der festen
Elektrode 30a weg bewegt wird, um den Stromfluss zu unterbrechen,
zwischen den beiden Elektroden ein Bogenstrom 49. Wie es
durch Pfeile gekennzeichnet ist, fließt der Bogenstrom 49 von
den Vorsprüngen 46 und 47 aus,
dann durch das Eingangsende 54 und die Strompfade 52, 53,
und weiter durch den Boden 43 ausgehend vom Ausgangsende 55, und
er fließt
in den elektrisch leitenden Stab 34.
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Der
durch die Strompfade 52, 53 und das Eingangsende 54 und
das Ausgangsende 55, die einander überlappen, fließende elektrische
Strom bildet durch den obigen elektrischen Strompfad eine Schleife.
Das durch eine solche Schleife des elektrischen Stroms erzeugte
axiale Magnetfeld H wirkt gleichmäßig auf die gesamte Fläche der
Hauptelektrode, und der Bogenstrom 49 wird über die
gesamte Fläche
der Hauptelektrode gleichmäßig verteilt,
wodurch nicht nur die Trennfunktion verbessert werden kann sondern
auch die gesamte Fläche
der Hauptelektrode effektiv genutzt werden kann, um so eine starke
Verringerung der Größe des Vakuumtrennschalters
zu ermöglichen.
-
Die 11 ist ein Konstruktionsdiagramm
eines erfindungsgemäßen Vakuumtrennschalters,
und sie zeigt einen Vakuumschalter 59 und eine Betätigungseinrichtung
für diesen.
-
Dieser
Trennschalter ist von kleiner, leichter Konstruktion, wobei vorne
ein Betätigungsmechanismus angebracht
ist, und drei Sätze
dreiphasiger Epoxidzylinder 60 vom kombinierten Typ, die
einem Kriechstrom entgegenwirken.
-
Jedes
Phasenende ist vom horizontal herausgezogenen Typ, mit horizontale
Halterung durch einen Epoxidharzzylinder und eine Vakuumschalter-Halteplatte.
Der Vakuumschalter wird durch den Betätigungsmechanismus über einen
isolierten Betätigungsstab 41 geöffnet und
geschlossen.
-
Der
Betätigungsmechanismus
ist ein mechanische auslösbarer
Mechanismus vom elektromagnetisch betriebenen Typ mit einer einfachen,
kleinen und leichten Konstruktion. Es werden nur geringe Schläge hervorgerufen,
da der Öffnungs-/Schließhub kurz
ist und die Masse des beweglichen Teils klein ist. An der Vorderseite
eines Körpers
sind Sekundäranschlüsse vom
Typ für
wechselseitige Verbindung, eine Offen/Geschlossen-Anzeige, eine
Messeinrichtung zum Anzeigen der Anzahl der Betätigungen, eine Handauslösetaste,
eine Handschließvorrichtung,
eine Herausziehvorrichtung und ein Verriegelungshebel angeordnet.
-
(a) Geschlossener Zustand
-
Dieser
Zustand bildet einen geschlossenen Zustand des Trennschalters, in
dem ein elektrischer Strom durch den oberen Anschluss 62,
die Hauptelektrode 30, einen Stromsammler 63 und
den unteren Anschluss 64 fließt. Für eine Kontaktkraft zwischen
den Hauptelektroden wird durch eine Kontaktfeder 65 gesorgt,
die am isolierten Betätigungsstab 61 befestigt
ist.
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Die
genannte Kontaktkraft, die Vorbelastungskraft einer Schnellunterbrechungsfeder
und eine durch einen Kurzschlussstrom induzierte elektromagnetische
Kraft werden durch einen Haltehebel 66 und einen Bolzen 67 gewährleistet.
Beim Aktivieren einer geschlossenen Spule in einem Zustand mit offenem
Schaltkreis drückt
ein Kolben 68 über
einen Schlagstab 69 eine Rolle 70 nach oben, was
dafür sorgt,
dass ein Haupthebel 71 die Kontakte schließt, und
dann wird dieser Zustand durch den Haltehebel 66 aufrechterhalten.
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(b) Auslösbarer Zustand
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Wenn
die Elektrode eine Bewegung verleiht, wird die bewegliche Hauptelektrode
nach unten bewegt, und beim Trennen der festen und der beweglichen
Hauptelektrode wird ein Bogen erzeugt.
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Der
Bogen wird durch eine kräftige
Diffusionswirkung zwischen ihm und der hohen dielektrischen Durchschlagfestigkeit
im Vakuum gelöscht.
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Wenn
eine Auslösespule 72 aktiviert
wird, gibt ein Auslösehebel 73 den
Bolzen 67 frei, und der Haupthebel 71 wird durch
die Schnelltrennfeder verdreht, um die Hauptelektroden zu öffnen. Dieser
Vorgang wird völlig
unabhängig
davon ausgeführt,
ob die Schließbewegung
ausgeführt
wird oder nicht. So ist dies ein mechanisch auslösbarer Vorgang.
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(c) Offener Zustand
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Nach
dem Öffnen
der Hauptelektroden kehren die Kopplungsstücke unter der Wirkung einer
Rückstellfeder 74 in
den ursprünglichen
Zustand zurück,
und gleichzeitig gelangt der Bolzen 67 in seinen Eingriffszustand.
Wenn in diesem Zustand eine Schließspule 75 aktiviert
wird, wird der geschlossene Zustand (a) erzielt. Die Zahl 76 kennzeichnet
einen Auslasskanal.
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Der
Vakuumtrennschalter zeigt in Hochvakuum dadurch ein hohes Trennvermögen, dass
die hohe dielektrische Durchschlagsfestigkeit des Vakuums und die
Hochgeschwindigkeits-Diffusionswirkung des Bogens genutzt werden.
Andererseits wird im Fall des Öffnens
und Schließens
eines lastfreien Motors oder Transformators ein elektrischer Strom
unterbrochen bevor er den Wert null erreicht, was dazu führt, dass
ein sogenannter Zerhackungsstrom erzeugt wird und manchmal ein Schaltspannungsstoß proportional
zum Produkt aus dem genannten Strom und einer Stoßimpedanz
erzeugt wird. Daher ist es, wenn ein 3 kV-Transformation oder eine
sich drehende Maschine von 3 kV oder 6 kV direkt durch den Vakuumtrennschalter
zu öffnen
oder zu schließen
ist, erforderlich, mit der Schaltung einen Spannungsstoßabsorber
zu verbinden, um die Stoßspannung
zu unterdrücken
und dadurch die Maschine zu schützen.
Als Stoßspannungsabsorber
wird im Allgemeinen ein Kondensator verwendet, wobei auch ein nichtlinearer
Widerstand aus ZnO abhängig
von der Standhaltespannung der Last bei einer impulsförmigen Welle
verwendbar ist.
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Gemäß dem oben
beschriebenen Beispiel ist es möglich,
31,5 kA bei 7,2 kV bei einem Druck 15 kg und einer Trenngeschwindigkeit
von 0,93 m/Sek. zu trennen.
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Beispiel 5
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Die 12 ist ein Diagramm, das
die Konfiguration eines Hauptstromkreises zum Unterbrechen einer Gleichspannungsschaltung
unter Verwendung desselben Vakuumschalters wie beim Beispiel 4 zeigt.
In dieser Figur bezeichnet die Zahl 80 eine Gleichspannungsquelle,
die Zahl 81 bezeichnet eine Gleichspannungslast, 82 einen
Vakuumschalter, 83 einen Kurzschlussring, 84 eine
Spule für
elektromagnetische Abstoßung, 85 einen
Kommutationskondensator, 86 eine Kommutationsdrossel, 87 einen
Auslösespalt, 88 einen
Auslöser
für statischen Überstrom
und 89 einen nichtlinearen Widerstand aus ZnO.
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Mit
diesem Beispiel werden die folgenden Merkmale erzielt.
- (1) Da der Schaltungstrennvorgang zu keinem in Luft erzeugten
Bogen führt,
werden keine Geräusche
erzeugt, und es wird ein hervorragender Unfallverhinderungseffekt
erzielt.
- (2) Da eine kurze Kontakttrennzeit (ungefähr 1 ms) vorliegt, ist es möglich, einen
Fehlerstrom mit einer Stromstoßrate über einem
Nennwert zu trennen, wodurch es möglich ist, einen Trennstrom
zu minimieren.
- (3) Die Verwendung des Vakuumschalters erlaubt die Unterbrechung
eines Kondensatorentladestroms hoher Frequenz, und die Bogenbildungszeit
ist extrem kurz (ungefähr
0,5 ms), wodurch s möglich
ist, Kontakterosion zu verringern.
- (4) Durch Verwendung einer Auslöseeinrichtung für statischen Überstrom
kann die Stromskala mit hoher Genauigkeit eingestellt werden, und
es existiert keine Langzeitänderung.
- (5) Durch Verwenden einer Motorfeder-Betriebsvorrichtung vom
Federtyp wird der Betriebsstrom stark verringert, und es ist kein
Haltestrom mehr erforderlich.
- (6) Da die belegte Fläche
ungefähr
ein Viertel derjenigen beim Stand der Technik beträgt, ist
es möglich, den
Aufbauraum zu verringern.
-
Beispiel 6 (außerhalb
des Schutzumfangs der Erfindung)
-
Die 13 ist eine Schnittansicht,
die eine andere Elektroden Struktur zeigt, wobei (a) eine
Vorderseite ist und (b) eine Schnittansicht
entlang einer Linie A-A in (a) ist.
Die 13 liegt außerhalb
des Schutzumfangs der Erfindung.
-
Bei
diesem Beispiel verfügt,
wie beim Beispiel 1, eine Hauptelektrode 92 über eine
Bogenelektrode als Oberflächenelektrode
aus einem porösen
Cu-Cr-Sinterkörper und
ein Bogenelektrodetragelement, das daran durch Einsickern von reinem
Kupfer ausgebildet wurde, wobei an die Hauptelektrode 92 eine
ein vertikales Magnetfeld erzeugende Spulenelektrode 91 angelötet ist.
Ferner ist eine Verstärkung
durch Anlöten
eines Verstärkungselements 96 aus
reinem Eisen oder rostfreiem Stahl erfolgt. Die Zahl 90 kennzeichnet
einen elektrisch leitenden Stab. Die Hauptelektrode 92 ist
mit einem vorstehenden Abschnitt 95 mit der Spulenelektrode 91 verlötet.
-
Beispiel 7 (außerhalb
des Schutzumfangs der Erfindung)
-
Die 14 veranschaulicht ein weiteres
Beispiel einer Elektrodenstruktur, wobei (a) eine
Draufsicht und (b) eine Schnittansicht
entlang einer Linie B-B in (a) ist.
Die 14 liegt außerhalb
des Schutzumfangs der Erfindung.
-
Spiralförmige Elektroden
mit Windungen in Uhrzeigerrichtung und Gegenuhrzeigerrichtung überlappen
einander, wenn sie aus entgegengesetzten Seiten betrachtet werden.
Die Zahl 100 kennzeichnet einen Kontaktabschnitt von Bogenelektroden,
die miteinander in Kontakt treten und sich voneinander trennen können. Die
Zahl 101 kennzeichnet eine Bogenführung. Spiralförmige Nuten 102 mit
jeweiligen Abschlussenden im Kontaktabschnitt 100 unterteilen
die Bogenführungen 101.
Jede Bogenführung
stehen an ihrem distalen Ende 103 mit dem Außenumfang
der Elektrode in Kontakt. Die Elektroden sind jeweils als integrale
Struktur aus einer Bogenelektrode 104 und einem Bogenelektrodetragabschnitt 105 durch
Einsickern von Kupfer unter Verwendung z. B. einer Cu-Cr(Kupfer-Chrom)-Legierung
ausgebildet. Die Nuten 102 können durch Bearbeiten hergestellt
werden.
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Obwohl
es nicht dargestellt ist, wird eine Elektrodenkonstruktion in einem
Vakuumtrennschalter für
einen Kurzschlussstrom von 12,5 kA oder weniger als einfache Konstruktion,
die einer flachen Platte ähnlich
ist, ohne Spiralnuten 102 verwendet. Die Konstruktion,
die einer flachen Platte ähnlich
ist, verfügt über einen
Kontaktabschnitt, einen der Bogenführung entsprechenden verjüngten Abschnitt
und einen Außenumfangsabschnitt
der Elektrode, die als integraler Körper ausgebildet sind.
-
Die
Hauptelektrode ist über
den angelöteten
Elektrodenstab mit einem Elektrodenanschluss verbunden, der außerhalb
des Vakuumbehälters
vorhanden ist.
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Nun
wird die Beschreibung auf den Betrieb zum Unterbrechen eines Kurzschlussstroms
von 12,5 bis 50 kA in einem Wechselspannungskreis unter Verwendung
der in der 14 dargestellten
spiralförmigen Elektroden
gerichtet. Als Erstes wird, wenn ein Paar von Elektroden beginnt,
sich voneinander zu trennen, ausgehend vom Kontaktabschnitt der
Hauptelektroden ein Bogen erzeugt. Im Verlauf der Zeit verschiebt
sich der Bogen zwischen den Elektroden ausgehend von diesem Kontakttrennpunkt
vom Kontaktabschnitt 100 über die Bogenführungen 101 zu
den distalen Enden 103 derselben. Dabei bewirkt die Charakteristik
der spiralförmigen Elektrodenstruktur
die Erzeugung eines radialen Magnetfelds im Elektrodenraum, das
als laterales Magnetfeld bezeichnet wird, da es rechtwinklig zur
Bogenrichtung verläuft.
Die Verschiebung des Bogens auf der Elektrode wird durch einen Antriebseffekt
beschleunigt, der durch dieses laterale Magnetfeld hervorgerufen
wird, um dadurch eine ungleichmäßige Erosion
der Elektrode zu verhindern.
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Gemäß der Erfindung,
wie sie oben dargelegt ist, sind in einem Vakuumtrennschalter mit
einer festen Elektrode und einer beweglichen Elektrode mit jeweils
einer Bogenelektrode, einem Bogenelektrodetragelement und einer
mit diesem zusammenhängenden
Spulenelektrode die Bogenelektrode und das Bogenelektrodetragelement,
vorzugsweise diese beiden und die Spulenelektrode, durch Verschmelzen,
nicht durch Verbinden, als integrale Konstruktion ausgebildet, und
das Bogenelektrodetragelement und die Spulenelektrode bestehen aus
einer Cu-Legierung, die 0,01–2,5
Gew.-% an Cr, Ag, V, Nb, Zr, Si, W und/oder Be enthält, so dass
es möglich
ist, die Anzahl der Bearbeitungs- und
Zusammenbauschritte zu verringern, wie sie beim Verlöten von
Komponenten erforderlich sind, und eine Unterbrechung oder einen
Ausfall der Elektron, hervorgerufen durch schlechtes Verlöten, zu
verhindern. Außerdem
ist es möglich,
da die Festigkeit der Bogen- und der Spulenelektrode verbessert
sind, Verschmelzstörungen
auf Grundlage von Elektrodenverformungen zu vermeiden. Demgemäß ist es
möglich,
einen Vakuumtrennschalter hoher Zuverlässigkeit und Sicherheit sowie
einen Vakuumschalter und einen elektrischen Kontakt zur Verwendung
in ihm zu schaffen.