DE69500043T2 - Schleifmittelzusammensetzung mit Tensidsystem - Google Patents
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Description
- Die vorliegende Erfindung betrifft neue Zusammensetzungen, die ein Abrasivmittelsystem, das ein oder mehrere Alkalihydrogencarbonate enthält, und ein Tensidsystem enthalten, das einerseits ein oder mehrere nichtionische grenzflächenaktive Poly(hydroxypropylether) und andererseits ein Alkali-, Erdalkali- oder Ammoniumlaurylsulfat enthält, wobei die Zusammensetzungen insbesondere Zusammensetzungen zur Mund- und Zahnpflege darstellen.
- Die Erfindung betrifft ferner die Verwendung dieser Zusammensetzungen als Zahncreme oder zur Herstellung von Zahncremes in Form von Pasten, Gelen, Flüssigkeiten oder Kaugummis.
- Auf dem Gebiet der Mund- und Zahnpflege und insbesondere der Zahnaremes werden üblicherweise Alkalihydrogenaarbonate verwendet, insbesondere, um die für Karies verantwortlichen Säuren zu neutralisieren und eine abrasive Wirkung zu gewährleisten.
- Zudem wurden bis heute zur Formulierung von Zahncremes anionische grenzflächenaktive Stoffe verwendet, die gleichzeitig ein ausreichendes Schäumvermögen und ein ausreichendes Reinigungsvermögen besitzen. Von diesen kann insbesondere das Natriumlaurylsulfat genannt werden, das zu diesem Zweck am meisten verwendet wird.
- Zahncremes mit Laurylsulfat werden von den oberflächlichen Schichten des Mundepithels nicht immer gut vertragen, wobei dieses Problem bekanntlich um so heikler ist, da Zahncremes wiederholt verwendet werden.
- Im übrigen wurden mehrere Fälle von Allergien in der Literatur beschrieben ("Possible effects of Sodium Lauryl Sulfate on the oral mucosa", P. Barkvoll und G. Rolla, J. of Dental Research, 1989, Bd. 68/Sonderausgabe, Abstract 996, S. 991); die Anmelderin hat anhand von Laborversuchen festgestellt, daß Formulierungen, die Alkalihydrogencarbonate und ein Laurylsulfat, insbesondere Natriumlaurylsulfat, enthalten, eine nicht zu vernachlässigende Aggressivität gegenüber der Mundschleimhaut aufweisen.
- In der französischen Patentanmeldung 94 14862 werden von der Anmelderin Zusammensetzungen, die in einem wäßrigen Träger ein Abrasivmittelsystem, das ein oder mehrere Alkalihydrogencarbonate enthält, und ein Tensidsystem enthalten, das ein oder mehrere nichtionische grenzflächenaktive Poly(hydroxypropylether) enthält, sowie deren Verwendung in Zusammensetzungen zur Zahn- und Mundpflege und insbesondere Zahncremes beschrieben.
- Diese Zusammensetzungen haben den Vorteil, daß sie eine weitaus höhere abrasive Wirkung als Zusammensetzungen nach dem Stand der Technik aufweisen, die Alkalihydrogencarbonate und Natriumlaurylsulfat enthalten, wobei das hervorragende Schäumvermögen und Reinigungsvermögen erhalten bleiben.
- Durch ergänzende Untersuchungen, die an den in der obengenannten Patentanmeldung beschriebenen Zusammensetzungen durchgeführt wurden, insbesondere, um ihre Toleranz durch die Mundschleimhaut zu ermitteln, hat die Anmelderin festgestellt, daß diese Zusammensetzungen ferner weniger aggressiv als die Zusammensetzungen nach dem Stand der Technik sind, die Alkalihydrogencarbonate und Natriumlaurylsulfat enthalten, es jedoch wünschenswert ist, diese Toleranz noch zu verbessern.
- In Fortführung dieser Untersuchungen hat die Anmelderin nun völlig unerwartet und überraschend festgestellt, daß durch den Zusatz eines unter Alkali- und Erdalkalilaurylsulfaten und Ammoniumlaurylsulfat ausgewählten Tensids zu Zusammensetzungen, die ein Abrasivmittelsystem, das ein oder mehrere Alkalihydrogencarbonate enthält, und ein Tensidsystem enthalten, das ein oder mehrere nichtionische grenzflächenaktive Poly (hydroxypropylether) enthält, die Aggressivität dieser Zusammensetzungen gegenüber der Mundschleimhaut beträchtlich vermindert werden kann.
- Diese Feststellung ist die Basis der vorliegenden Erfindung.
- Die vorliegende Erfindung betrifft daher neue Zusammensetzungen, die ein Abrasivmittelsystem, das ein oder mehrere Alkalihydrogencarbonate enthält, und ein Tensidsystem enthalten, das ein oder mehrere grenzflächenaktive Poly(hydroxypropylether) enthält, und die dadurch gekennzeichnet sind, daß das Tensidsystem ferner mindestens ein Alkali-, Erdalkali- oder Ammoniumlaurylsulfat enthält.
- Die vorliegende Erfindung betrifft ferner Zusammensetzungen dieses Typs zur Mund- und Zahnpflege und insbesondere Zahncremes.
- Sie betrifft ferner die Verwendung dieser Zusammensetzungen als Zahncreme oder zur Herstellung von Zahncremes, die als Pasten, Gele, Flüssigkeiten oder Kaugummis vorliegen können.
- Weitere Eigenschaften, Aspekte, Gegenstände und Vorteile der Erfindung gehen noch klarer aus der nachfolgenden Beschreibung und den nachstehenden Beispielen hervor.
- Das oder die Alkalihydrogencarbonate, die erfindungsgemäß verwendet werden können, werden vorzugsweise unter Natriumhydrogencarbonat und Kaliumhydrogencarbonat ausgewählt.
- Von den Laurylsulfaten werden vorzugsweise vorteilhaft Natriumlaurylsulfat, Magnesiumlaurylsulfat und Ammoniumlaurylsulfat und insbesondere Natriumlaurylsulfat verwendet. Die Tenside vom Typ der Poly(hydroxypropylether) sind an sich bekannte Produkte.
- Der oder die nichtionischen grenzflächenaktiven Poly(hydroxypropylether) werden erfindungsgemäß vorzugsweise unter den Verbindungen mit folgenden Strukturen ausgewählt:
- (A) Verbindungen der Formel (I)
- RO-[C&sub3;H&sub5;(OH)O]n-H (I),
- worin die Gruppe -[C&sub3;H&sub5;(OH)O]- einer oder mehreren der folgenden Strukturen (Ia), (Ib) und (Ic) entspricht
- &lsqbstr;CH&sub2;-CHOH-CH&sub2;-O&rsqbstr; (Ia),
- wobei R und n jeweils in Kombination eine der folgenden Bedeutungen haben:
- a) R bedeutet eine C&sub1;&sub0;&submin;&sub1;&sub4;-Alkylgruppe oder ein Gemisch von C&sub1;&sub0;&submin;&sub1;&sub4;-Alkylgruppen, und n ist eine ganze Zahl oder eine Dezimalzahl im Bereich von 2 bis 10 und vorzugsweise von 3 bis 6;
- b) R bedeutet eine Gruppe der Formel (II)
- R&sub2;-CO-NH-CH&sub2;-CH&sub2;-O-CH&sub2;-CH&sub2;- (II),
- worin R&sub2; eine C&sub1;&sub1;&submin;&sub1;&sub7;-Alkyl- und/oder eine C&sub1;&sub1;&submin;&sub1;&sub7;-Alkenylgruppe bedeutet, und n ist eine ganze Zahl oder eine Dezimalzahl im Bereich von 1 bis 5 und vorzugsweise von 1,5 bis 4;
- c) R bedeutet eine Gruppe der Formel (III)
- R&sub3;-CHOH-CH&sub2;- (III),
- worin R&sub3; eine aliphatische, cycloaliphatische und/oder eine arylaliphatische Gruppe mit 7 bis 21 Kohlenstoffatomen bedeutet, wobei die aliphatischen Gruppen insbesondere Alkylgruppen bezeichnen, die 1 bis 6 Ether-, Thioether- und/oder Hydroxymethylengruppen enthalten können, und n ist eine ganze Zahl oder eine Dezimalzahl im Bereich von 1 bis 10.
- Die grenzflächenaktiven Stoffe der Formel (I) können nach Verfahren hergestellt werden, die in den Patenten FR 1 477 048, 2 328 763 und 2 091 516 beschrieben sind.
- (B) Verbindungen, die unter saurer Katalyse bei einer Temperatur von 50 bis 120 ºC durch Kondensation von 2 bis 10 mol und vorzugsweise 2,5 bis 6 mol Glycid pro Mol eines Alkohols oder α-Diols mit 10 bis 14 Kohlenstoffatomen hergestellt wurden, wobei das Glycid langsam zu dem Alkohol oder α-Diol zugegeben wurde.
- Das Verfahren zur Herstellung dieser Verbindungen ist in dem Patent FR 2 169 787 beschrieben.
- (C) Verbindungen, die durch Polyaddition von Glycerylmonochlorhydrin und einer organischen Polyhydroxyverbindung in Gegenwart einer starken Base hergestellt wurden, wobei das dabei gebildete Wasser durch Destillation entfernt wurde.
- Diese Verbindungen sind in dem französischen Patent FR 2 574 786 beschrieben.
- Von den nichtionischen grenzflächenaktiven Poly (hydroxypropylethern), die in den Abschnitten (A), (B) und (C) beschrieben wurden, werden folgende Verbindungen erfindungsgemäß besonders bevorzugt:
- 1) Verbindungen der folgenden Formeln (IV) und (V):
- wobei in Formel (V) R&sub1; ein Gemisch von C&sub1;&sub0;H&sub2;&sub1;- und C&sub1;&sub2;H&sub2;&sub5;-Alkylgruppen bedeutet.
- ii) Verbindungen, die unter alkalischer Katalyse durch Kondensation von 315 mol Glycid und einem α-Diol mit 12 Kohlenstoffatomen nach dem in dem Patent FR 2 091 516 beschriebenen Verfahren hergestellt wurden.
- iii) Verbindungen der folgenden Formel (VI):
- R&sub2;-CONH-CH&sub2;-CH&sub2;-O-CH&sub2;-CH&sub2;-O(CH&sub2;-CHOH-CH&sub2;-O)&sub3;,&sub5;-H (VI),
- worin R&sub2; ein Gemisch aus den folgenden Alkyl- und Alkenylgruppen bedeutet: C&sub1;&sub1;H&sub2;&sub1;, C&sub1;&sub3;H&sub2;&sub7;, Gruppen, die von Kopra- Fettsäuren stammen, und der Gruppe, die von Ölsäure abgeleitet ist.
- iiii) Verbindungen, die durch Kondensation von 3,5 mol Glycid und einem Gemisch von C&sub1;&sub1;&submin;&sub1;&sub4;-α-Diolen hergestellt wurden und die in dem Patent FR 2 091 516 beschrieben sind.
- Das mit 3,5 mol Glycerin veretherte Dodecandiol wird besonders bevorzugt.
- In den erfindungsgemäßen Zusammensetzungen liegen das oder die Alkalihydrogencarbonate im allgemeinen in Konzentrationen im Bereich von etwa 0,5 bis 80 Gew.-% und vorzugsweise von etwa 1 bis 50 Gew.-% vor, der oder die nichtionischen grenzflächenaktiven Poly(hydroxypropylether) liegen im allgemeinen in Konzentrationen im Bereich von etwa 0,01 bis 10 Gew.-% und vorzugsweise von etwa 0,05 bis 5 Gew.-% vor, und das Alkali-, Erdalkali- oder Ammoniumlaurylsulfat liegt im allgemeinen in Konzentrationen im Bereich von etwa 0,01 bis 10 Gew.-% und vorzugsweise von etwa 0,05 bis 5 Gew.-% vor, wobei alle diese gewichtsbezogenen Konzentrationen auf das Gesamtgewicht der Zusammensetzung bezogen sind.
- Die erfindungsgemäßen Zusammensetzungen, die zur Mund- und Zahnpflege bestimmt sind, können neben dem oder den Alkalihydrogencarbonaten, dem oder den nichtionischen grenzflächenaktiven Poly(hydroxypropylethern) und dem oder den unter Alkali- und Erdalkalilaurylsulfaten und Ammoniumlaurylsulfat ausgewählten Tensid als einfache Vehikel (Träger) oder Träger mit eigener Wirksamkeit, Grundmassen oder Bestandteile wie sie gewöhnlich in Erzeugnissen zur Mund- und Zahnpflege verwendet werden.
- Diese zusätzlichen Verbindungen werden selbstverständlich so ausgewählt, daß die vorteilhaften Eigenschaften, die mit der erfindungsgemäßen ternären Kombination verbunden sind, durch einen solchen Zusatz nicht oder nicht wesentlich verändert werden.
- Die erfindungsgemäßen Zusammensetzungen werden nach üblichen Verfahren entsprechend den gewählten Trägern hergestellt. Physiologisch akzeptable Träger können entsprechend der für die Zusammensetzung gewählten Form unterschiedlicher Art sein: ggf. vergedickte wäßrige oder wäßrig-alkoholische Medien, pastöse oder feste Grundmassen, Gummen, etc.
- Entsprechend den gewünschten Formen können die Zusammensetzungen ferner weitere abrasive Mittel, beispielsweise Siliciumdioxid, Aluminiumoxid, Dicalciumphosphat und Calciumcarbonat, Mittel gegen Karies, beispielsweise Natrium-, oder Kaliumfluorid oder Aminfluoride und Natriummonofluorphosphat, antibakterielle Mittel, beispielsweise Chlorhexidin, Alexidin, Hexetidine, cetylpyridiniumchlorid, 2,4,4'- Trichlor-2'-hydroxydiphenylether, entzündungshemmende Mittel, Mittel gegen Halitosis, Mittel gegen Flecken und/oder gegen Zahnsteinbildung, Radikalfänger, Antioxidantien, Enzyme, Vitamine, Spurenelemente, blutstillende Mittel, Wundheilungsmittel und auf das Zahnfleisch wirkende Stoffe enthalten.
- Sie können im übrigen weitere übliche Mittel enthalten, wie Bindemittel, Süßstoffe, Feuchthaltemittel oder Frischemittel, Konservierungsmittel, Färbemittel, Aromastoffe, Geschmacksstoffe, peptisierende Mittel und Plastifizierungsmittel.
- Im folgenden werden konkrete Beispiele angegeben, die die Erfindung verdeutlichen, sie jedoch in keiner Weise einschränken
- Nach dem In-vitro-Test, der von den Autoren A.S. Anavkar und C.V. Natraj in der Veröffentlichung "An in vitro Method for Evaluation of the Irritancy of Anionic Surfactants", J.A.O.C.S., 1989, Bd. 66 Nr. 9 beschrieben wurde, wurde die Aggressivität von drei nachfolgend definierten wäßrigen Lösungen (S1, S2, S3) gegenüber der Mundschleimhaut bestimmt, wobei der Test im Prinzip darin besteht, durch die zu untersuchende Lösung einen blauen Farbstoff (Coomassie Brilliant Blue R 250), der in einer Proteinmatrix (Gelatine) eingeschlossen ist, daraus zu extrahieren und die Menge des so extrahierten Farbstoffes durch Messung der Absorption der am Ende vorliegenden Lösung durch Spektrophotometrie quantitativ zu bestimmen.
- Je geringer die Menge an extrahiertem Farbstoff ist, desto geringer ist die Absorption, und desto geringer ist die Aggressivität.
- Für die untersuchten Lösungen wurden folgende Absorptionen bei 590 nm bestimmt:
- Nach diesen Untersuchungsergebnissen weist die erfindungsgemäße wäßrige Lösung, die 5 % Natriumhydrogencarbonat, 1 % mit 3,5 mol Glycerin verethertes Dodecandiol und 1 % Natriumlaurylsulfat enthält, die geringste Absorption und daher die geringste Aggressivität auf.
- Diese Ergebnisse zeigen, daß der Zusatz von Natriumlaurylsulfat zu einer Lösung von Natriumhydrogencarbonat und mit 3,5 mol Glycerin verethertem Dodecandiol die Aggressivität der Lösung mindestens um einen Faktor 5 verringert.
- Diese Ergebnisse sind um so erstaunlicher, als das Natriumlaurylsulfat, wenn es nur mit Natriumhydrogencarbonat kombiniert wird, eine etwa 8fach größere Aggressivität als die erfindungsgemäße Lösung aufweist.
- Das Beispiel dient zur Erläuterung einer erfindungsgemäßen Zahnpaste.
- Natriumhydrogencarbonat (Codex 0/13, von der Firma Solvay im Handel) 25 g
- Siliciumdioxid als Verdickungsmittel (von der Firma Degussa unter der Bezeichnung "Sident 225" im Handel) 9,5 g
- Natriumcarboxymethylcellulose (unter der Bezeichnung "Blanose 9M31F" von der Firma Hercules im Handel) 1,25 g
- Sorbit in wäßriger Lösung mit 70 % Wirkstoff (WS) 15,4 g WS
- mit 3,5 mol Glycerin verethertes Dodecandiol 0,75 g
- Natriumlaurylsulfat 0,75 g
- Titandioxid 0,8 g
- Natriummonofluorphosphat 0,8 g
- Konservierungsmittel, Süßstoff, Aromastoff q. s.
- Wasser ad 100 g
Claims (12)
1. Zusammensetzungen, die ein Abrasivmittelsystem, das
ein oder mehrere Alkalihydrogencarbonate enthält, und
ein Tensidsystem enthalten, das ein oder mehrere
nichtionische grenzflächenaktive Poly (hydroxypropylether)
enthält,
dadurch gekennzeichnet, daß
das Tensidsystem ferner mindestens ein unter
Alkaliund Erdalkalilaurylsulfaten und Ammoniumlaurylsulfat
ausgewähltes Tensid enthält.
2. Zusammensetzungen nach Anspruch 1, dadurch
gekennzeichnet, daß das oder die Alkalihydrogencarbonate
unter Natriumhydrogencarbonat und Kaliumhydrogencarbonat
ausgewählt sind.
3. Zusammensetzungen nach Anspruch 1 oder 2, dadurch
gekennzeichnet, daß das Laurylsulfat ein
Alkalilaurylsulfat ist.
4. Zusammensetzungen nach Anspruch 3, dadurch
gekennzeichnet, daß das Alkalilaurylsulfat
Natriumlaurylsulfat ist.
5. Zusammensetzungen nach Anspruch 1 oder 2, dadurch
gekennzeichnet, daß das Laurylsulfat ein
Erdalkalilaurylsulfat ist.
6. Zusammensetzungen nach Anspruch 5, dadurch
gekennzeichnet, daß das Erdalkalilaurylsulfat
Magnesiumlaurylsulfat ist.
7. Zusammensetzungen nach Anspruch 1 oder 2, dadurch
gekennzeichnet, daß das Laurylsulfat
Ammoniumlaurylsulfat ist.
8. Zusammensetzungen nach einem der vorhergehenden
Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß der oder die
nichtionischen grenzflächenaktiven
Poly(hydroxypropylether) unter den folgenden Verbindungen ausgewählt
sind:
(A) Verbindungen der Formel (I)
RO&lsqbstr;C&sub3;H&sub5;(OH)O]n-H (I),
worin die Gruppe -[C&sub3;H&sub5;(OH)O]- einer oder mehreren der
folgenden Strukturen (Ia), (Ib) und (Ic) entspricht
&lsqbstr;CH&sub2;-CHOH-CH&sub2;-O&rsqbstr; (Ia),
und wobei R und n jeweils in Kombination eine der
folgenden Bedeutungen haben
a) R bedeutet eine C&sub1;&sub0;&submin;&sub1;&sub4;-Alkylgruppe oder ein Gemisch
dieser Gruppen, und n ist eine ganze Zahl oder eine
Dezimalzahl im Bereich von 2 bis 10.
b) R bedeutet eine Gruppe der Formel (II)
R&sub2;-CONH-CH&sub2;-OH&sub2;-O-CH&sub2;-CH&sub2;- (II),
worin R&sub2; eine Alkyl- und/oder eine
C&sub1;&sub1;&submin;&sub1;&sub7;-Alkenylgruppe bedeutet, und n ist eine ganze Zahl oder
eine Dezimalzahl im Bereich von 1 bis 5.
c) R bedeutet eine Gruppe der Formel (III)
R&sub3;-CHOH-CH&sub2;- (III)
worin R&sub3; eine aliphatische, cycloaliphatische
und/oder eine arylaliphatische Gruppe mit 7 bis 21
Kohlenstoffatomen bedeutet, wobei die aliphatischen
Gruppen insbesondere Alkylgruppen sind, die 1 bis 6
Ether-, Thioether- und/oder Hydroxymethylengruppen
aufweisen können, und n ist eine ganze Zahl oder
eine Dezimalzahl im Bereich von 1 bis 10.
(B) Verbindungen, die unter saurer Katalyse bei einer
Temperatur im Bereich von 50 bis 120 ºC durch
Kondensation von 2 bis 10 mol Glycid pro Mol eines Alkohols
oder eines α-Diols mit 10 bis 14 Kohlenstoffatomen
hergestellt wurden.
(C) Verbindungen, die durch Polyaddition von
Glycerylmonochlorhydrin und einer organischen
Polyhydroxyverbindung in Gegenwart einer starken Base
hergestellt wurden, wobei das dabei gebildete Wasser
durch Destillation entfernt wurde.
9. Zusammensetzungen nach Anspruch 8, dadurch
gekennzeichnet, daß der oder die nichtionischen
grenzflächenaktiven
Poly(hydroxypropylether) unter den
folgenden Verbindungen ausgewählt sind:
wobei in Formel (V) R&sub1; ein Gemisch von C&sub1;&sub0;H&sub2;&sub1;-und C&sub1;&sub2;H&sub2;&sub5;-
Alkylgruppen bedeutet,
ii) Verbindungen, die unter alkalischer Katalyse durch
Kondensaton von 3,5 mol Glycid und einem α-Diol mit 12
Kohlenstoffatomen hergestellt wurden,
iii) Verbindungen der Formel (VI)
R&sub2;-CO-NH-CH&sub2;-CH&sub2;-O-CH&sub2;-CH&sub2;-O(CH&sub2;-CHOH-CH&sub2;-O)3,5-H (VI),
worin R&sub2; ein Gemisch der folgenden Alkyl- und
Alkenylgruppen bedeutet: C&sub1;&sub1;H&sub2;&sub3;, C&sub1;&sub3;H&sub2;&sub7;, Gruppen, die von
Kopra-Fettsäuren stammen und der Gruppe, die von Ölsäure
abgeleitet ist,
liii) Verbindungen, die durch Kondensation von 3,5 mol
Glycid und einem Gemisch von C&sub1;&sub1;-C&sub1;&sub4;-α-Diolen
hergestellt wurden.
10. Zusammensetzungen nach Anspruch 8 oder 9, dadurch
gekennzeichnet, daß der nichtionische grenzflächenaktive
Poly(hydroxypropylether) ein mit 3,5 mol Glycerin
verethertes Dodecandiol ist.
11. Zusammensetzungen nach einem der vorhergehenden
Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß es sich um
Zusammensetzungen zur Mund- und Zahnpflege handelt.
12. Verwendung der Zusammensetzungen nach einem der
vorhergehenden Ansprüche als flüssige Zahncreme,
Zahnpaste, Zahngel oder Kaugummi oder zu deren Herstellung.
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