DE69500062T2 - Set, Verfahren, Mittel und Zusammensetzung zur Färbung von Keratinfasern - Google Patents

Set, Verfahren, Mittel und Zusammensetzung zur Färbung von Keratinfasern

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Description

  • Die Erfindung bezieht sich auf ein neues Set zum Färben von Keratinfasern und insbesondere von menschlichen Keratinfasern, wie dem Haar, sowie auf ein Verfahren zum Färben von Keratinfasern unter Verwendung dieses Sets sowie auf eine entsprechende Vorrichtung zum Färben.
  • Die Erfindung betrifft ferner eine neue Zusammensetzung zum Färben.
  • Färbemittel aus der Gruppe der Indole und Indoline sind für ihre Verwendung zum Färben von Keratinfasern und insbesondere von menschlichen Haaren wohlbekannt.
  • Diese Verbindungen werden auf das Haar nach einem Verfahren aufgebracht, in dem ein Entwickler verwendet wird, der die Färbung der Fasern durch die Reaktion mit der Indol- und/oder Indolinverbindung hervorrufen soll.
  • Die französischen Patente FR-1 133 594 und FR-1 166 172 sowie die französische Patentanmeldung FR-A-2 659 229 schlagen Verfahren zum Färben mit 5,6-Dihydroxyindol oder Indolverbindungen unter Verwendung von Metallkationen vor, die die Rolle des Entwicklers übernehmen.
  • Unter den Metallkationen werden Mangansalze genannt. Diese werden in einem zweistufigen Verfahren verwendet, das darin besteht, in einem ersten Schritt die Indolverbindung auf dem Haar aufzubringen, auszuwringen und anschließend in einem zweiten Schritt eine alkalische Lösung, die ein Mangansalz enthält, aufzutragen. Nach diesen Druckschriften kann das Indol ferner in Gegenwart eines alkalischen Mittels aufgetragen werden, und nach dem Spülen wird eine Lösung aufgetragen, die ein Mangansalz enthält.
  • Diese Verfahren zum Färben sind nicht vollständig zufriedenstellend, da die mit den verwendeten Indolverbindungen erhaltenen Färbungen nicht ausreichend kräftig sind. Zudem können einige Indolverbindungen nicht unter Anwendung dieser Verfahren zum Färben entwickelt werden und sie führen daher zu keiner Färbung des Haars.
  • Zur Lösung dieses Problems hat die Anmelderin das Set zum Färben entwickelt, das Gegenstand der Erfindung ist.
  • Die Erfindung betrifft daher ein Set zum Färben von Keratinfasern und insbesondere von menschlichen Keratinfasern, wie dem Haar, das dadurch gekennzeichnet ist, daß es aus einer Kombination einer Färbemittelzusammensetzung (A), die in einem zum Färben geeigneten Medium mindestens eine Indol- und/oder Indolinverbindung und mindestens ein Mangansalz enthält, und einer Zusammensetzung (B) besteht, die in einem zum Färben geeigneten Medium mindestens ein Mittel zum Alkalischmachen enthält, wobei der pH-Wert der Zusammensetzung (B) einen Wert über 8,5 aufweist, wenn der pH- Wert der Färbemittelzusammensetzung (A) unter 7 liegt und der pH-Wert der Zusammensetzung (B) über 9,5 liegt, wenn die Zusammensetzung (A) einen pH-Wert im Bereich von 7 bis 9 aufweist.
  • Der pH-Wert der Färbemittelzusammensetzung (A) liegt vorzugsweise unter 7; in diesem Fall ist die Färbemittelzusammensetzung (A) neu und stellt einen weiteren Gegenstand der Erfindung dar.
  • Die Erfindung betrifft ferner ein Verfahren zum Färben von Keratinfasern und insbesondere von menschlichen Keratinfasern, wie dem Haar, mit dem oben definierten Set zum Färben, das dadurch gekennzeichnet ist, daß in einem ersten Schritt die Färbemittelzusammensetzung (A) und in einem zweiten Schritt die Färbemittelzusammensetzung (B) unter folgenden Bedingungen aufgetragen wird:
  • (i) : wenn der pH-wert der Färbemittelzusammensetzung unter 7 liegt, ist der pH-Wert der Zusammensetzung (B) größer als 8,5 und
  • (ii) : wenn der pH-Wert der Färbemittelzusammensetzung (A) im Bereich von 7 bis 9 liegt, ist der pH-Wert der Zusammensetzung (B) größer als 9,5.
  • Die Anmelderin hat festgestellt, daß die erhaltenen Färbungen kräftiger als die Färbungen nach dem Stand der Technik sind, wenn die Indol- und/oder Indolinverbindung und das Mangansalz gleichzeitig auf das Haar aufgebracht werden, unter der Bedingung, daß der pH-Wert so wie oben definiert ist, und daß die Färbungen zudem eine hervorragende Beständigkeit gegenüber verschiedenen Behandlungen, denen das Haar unterzogen werden kann, aufweisen. Durch das erfindungsgemäße Verfahren zum Färben können ferner bestimmte Indolverbindungen und insbesondere bestimmte Monohydroxyindole, die nach den Verfahren aus dem Stand der Technik nicht zufriedenstellend entwickelt werden können, entwikkelt werden.
  • Die Indolverbindungen, die in der oben definierten Färbemittelzusammensetzung (A) verwendet werden können, können der folgenden Formel (1) entsprechen:
  • worin bedeuten:
  • - R&sub1; und R&sub3;, die gleich oder voneinander verschieden sind, Wasserstoff oder C&sub1;&submin;&sub4;-Alkyl,
  • - R&sub2; Wasserstoff, C&sub1;&submin;&sub4;-Alkyl oder -COOH,
  • - X Wasserstoff, NH&sub2;, OH, C&sub1;&submin;&sub4;-Alkyl oder C&sub1;&submin;&sub4;-Alkoxy und
  • - Y OH oder NH&sub2;,
  • mit der Maßgabe, daß X in 5-, 6- oder 7-Position und in bezug auf Y in o-Position substituiert ist, wenn X OH oder Alkyl bedeutet,
  • sowie die Salze dieser Verbindungen.
  • Unter den bevorzugten Indolverbindungen der Formel (1) können genannt werden: 51 6-Dihydroxyindol, 2-Methyl-5,6-dihydroxyindol, 3-Methyl-5,6-dihydroxyindol, 4-Hydroxyindol, 2,3-Dimethyl-5,6-dihydroxyindol, 6-Hydroxy-5-methoxyindol, 6-Hydroxyindol, 5-Hydroxyindol, 7-Hydroxyindol, 7-Aminoindol, 5-Aminoindol, 2-carboxy-5,6-dihydroxyindol, 5-Aminoindol, 1-Methyl-5,6-dihydroxyindol sowie ihre Salze.
  • Die Indolinverbindungen, die in der oben definierten Färbemittelzusammensetzung (A) verwendet werden können, können der folgenden Formel (II) entsprechen:
  • worin
  • R1, R&sub2;, R&sub3;, X und Y die oben für die Verbindungen der Formel (I) angegebenen Bedeutungen aufweisen.
  • Unter den bevorzugten Indolinverbindungen der Formel (II) können genannt werden: 5,6-Dihydroxyindolin, N-Methyl-5,6- dihydroxyindolin, N-Ethyl-5,6-dihydroxyindolin, N-butyl- 5,6-dihydroxyindolin, 4-Hydroxy-5-methoxyindolin, 6-Hydroxy-7-methoxyindolin, 6,7-Dihydroxyindolin, 4,5-Dihydroxyindolin, 5-Methoxy-6-hydroxyindolin und ihre Salze.
  • Die Indolverbindungen und/oder Indolinverbindungen liegen erfindungsgemäß vorzugsweise in einer Konzentration im Bereich von 0,05 bis 10 Gew.-% bezogen auf das Gesamtgewicht der Färbemittelzusammensetzung (A), vor. Noch bevorzugter liegt die Konzentration im Bereich von 0,2 bis 5 Gew.-%, bezogen auf das Gesamtgewicht der Färbemittelzusammensetzung (A).
  • Die Mangansalze, die in der Färbemittelzusammensetzung (A) verwendet werden können, weisen eine Oxidationsstufe von 2 oder 3 auf und sie werden vorzugsweise unter Mangandiacetat und seinen Hydraten, wie beispielsweise Mangandiacetattetrahydrat, Mangandichlorid und seinen Hydraten, Mangansulfaten, Mangancarbonaten, Mangandihydrogencarbonaten, Manganacetylacetonat, Mangentriacetat und seinen Hydraten und Mangantrichlorid ausgewählt.
  • Das Mangandiacetattetrahydrat wird besonders bevorzugt.
  • Die Mangansalze liegen erfindungsgemäß in einer Konzentration im Bereich von 0,002 bis 5 Gew.-%, ausgedrückt als Metall, bezogen auf das Gesamtgewicht der Färbemittelzusammensetzung (A), vor. Noch bevorzugter liegt diese Konzentration im Bereich von 0,05 bis 2 Gew.-%, ausgedrückt als Metall, bezogen auf das Gesamtgewicht der Färbemittelzusammensetzung (A)
  • Nach einer bevorzugten Ausführungsvorm der Erfindung weist die Färbemittelzusammensetzung (A) einen pH-Wert im Bereich von 5 bis 7 auf.
  • Der pH-Wert der Färbemittelzusammensetzung (A) kann auf den gewünschten Wert mit herkömmlichen Mitteln zum Ansäuern eingestellt werden, beispielsweise mit Orthophosphorsäure, Milchsäure, Essigsäure, Weinsäure&sub1; Salzsäure und Citronensäure.
  • Das zum Färben geeignete Medium ist im allgemeinen ein wäßriges Medium, das aus Wasser oder einem Gemisch aus Wasser und einem organischen Lösungsmittel besteht, das verwendet wird, um Verbindungen zu solubilisieren, die nicht ausreichend wasserlöslich sind.
  • Unter diesen Lösungsmitteln können beispielsweise genannt werden: niedere C&sub1;&submin;&sub4;-Alkanole, wie Ethanol und Isopropanol, Glycerin, Glyckole und Glykolether, wie 2-Butoxyethanol, Propylenglykol, der Monoethylether und der Monomethylether von Diethylenglykol, sowie aromatische Alkohole, wie Benzylalkohol oder Phenoxyethanol, analoge Produkte sowie ihre Gemische.
  • Falls Lösungsmittel vorliegen, so liegt ihre Konzentration vorzugsweise im Bereich von 1 bis 40 Gew.-% und noch bevorzugter von 5 bis 30 Gew.-%, bezogen auf das Gesamtgewicht der Färbemittelzusammensetzung (A)
  • Die Färbemittelzusammensetzung (A) kann ferner mindestens einen Hilfsstoff enthalten, der unter herkömmlich in Zusammensetzungen zum Färben von Haaren verwendeten Hilfsstoffen ausgewählt ist, beispielsweise anionische, kationische, nichtionische, amphotere, zwitterionische grenzflächenaktive Mittel oder ihre Gemische, anorganische oder organische Verdickungsmittel, Antioxidatien, Penetrationsmittel, Maskierungsmittel&sub1; Parfums, Puffer, Dispergiermittel, Konditioniermittel, Filmbildner, Konservierungsmittel, Trübungsmittel und dgl.
  • Die Färbemittelzusammensetzung (A) kann in unterschiedlichen Formen vorliegen, beispielsweise als Flüssigkeit, Gel, Schaum oder in beliebigen anderen Formen, die dazu geeignet sind, Färbemittel für Keratinfasern und insbesondere für menschliches Haar herzustellen.
  • Die Mittel zum Alkalischmachen, die in der im zweiten Schritt aufgetragenen Zusammensetzung (B) vorliegen, werden vorzugsweise unter herkömmlichen Mitteln zum Alkalischmachen, beispielsweise Ammoniak, Alkanolaminen, beispielsweise Mono-, Di- und Triethanolamin und ihren Derivaten, Alkalihydroxiden, wie beispielsweise Natriumhydroxid oder Kaliumhydroxid, Alkylaminen, Alkalicarbonaten oder Ammoniumcarbonaten ausgewählt. Monoethanolamin wird besonders bevorzugt.
  • Die Zusammensetzung (B), die das Mittel zum Alkalischmachen enthält, kann ggf. ein Oxidationsmittel enthalten, um die Entwicklung der Indol- und/oder Indolinverbindung zu beschleunigen.
  • Dieses Oxidationsmittel kann unter Wasserstoffperoxid, Harnstoffperoxid, Alkalimetallbromaten und Salzen von Persäuren, wie Perboraten und Persulfaten, ausgewählt werden. Vorzugsweise wird Wasserstoffperoxid mit einem Gehalt von 1 bis 40 Volumina und vorzugsweise von 3 bis 20 Volumina verwendet.
  • Nach einer bevorzugten Ausführungsform der Erfindung enthält die Zusammensetzung (B), die das Mittel zum Alkalischmachen enthält, ein Oxidationsmittel, wenn die in der Färbemittelzusammensetzung (A) vorliegende Indolverbindung der Formel (1) ein Monohydroxyindol ist.
  • Nach dem erfindungsgemäßen Verfahren wird die oben definierte Färbemittelzusammensetzung (A) auf die Haare mit einer Einwirkungszeit von 1 bis 30 min und anschließend die Zusammensetzung (B), die das Mittel zum Alkalischmachen enthält, mit einer Einwirkungszeit von vorzugsweise 1 bis 30 min aufgebracht.
  • Nach einer besonders bevorzugten Ausführungsform der Erfindung liegt die Einwirkungszeit jeder Zusammensetzung im Bereich von 5 bis 20 min.
  • Zwischen der Anwendung der Färbemittelzusammensetzung (A) und der Anwendung der Zusammensetzung (B), die das Mittel zum Alkalischmachen enthält, kann, falls gewünscht, ein Schritt des Auswringens oder Spülens liegen.
  • Die Zusammensetzung (B), die das Mittel zum Alkalischmachen enthält, kann die gleichen Hilfsstoffe wie die Färbemittelzusammensetzung (A) enthalten und ferner kann sie in beliebigen Formen vorliegen, beispielsweise in den für die Färbemittelzusammensetzung (A) angegebenen Formen.
  • Die Erfindung betrifft ferner eine Vorrichtung zum Färben mit mehreren Abteilungen, auch "Kit zum Färben" oder "Neccessaire zum Färben" genannt, die dadurch gekennzeichnet ist, daß sie eine erste Abteilung, die die oben definierte Färbemittelzusammensetzung (A) enthält, und eine zweite Abteilung, die die oben definierte Zusammensetzung (B) mit dem Mittel zum Alkalischmachen enthält, umfaßt. Solche Vorrichtungen sind an sich bekannt.
  • Im folgenden sind konkrete Beispiele angegeben, die die Erfindung erläutern ohne sie einzuschränken.
  • BEISPIELE FÜR FÄRBEMITTEL BEISPIELE 1 bis 4
  • Es wurden die folgenden Zusammensetzungen (A) und (B) hergestellt:
  • Zusammensetzung (A)
  • - Ethanol 10,0 g
  • - hydroxypropylierter Guargummi (unter der Bezeichnung JAGUAR HP 60 von MAYHALL im Handel) 0,8 g
  • - C&sub8;&submin;&sub1;&sub0;-Alkylpolyglucosid in wäßriger Lösung mit 60 % Wirkstoff (WS), mit Ammoniumcitrat gepuffert (0,5 %), (unter der Bezeichnung ORAMIX C6110 von SEPPIC im Handel) 8 g
  • - Verbindung der Formel (1) und/oder (II) X g
  • - Mangandiacetattetrahydrat 1 g
  • - entmineralisiertes Wasser ad. 100 g
  • Zusammensetzung (B)
  • - Diethanolamid von Ölsäure 0,8 g
  • - Glycerin 0,4 g
  • - Gemisch aus Cetylstearylalkohol und mit 33 mol Ethylenoxid polyethoxylisertem Cetylstearylalkohol (80/20) (unter der Bezeichnung DEHSCONET 390 von TENSIA im Handel) 2 g
  • - Monoethanolamin 2 g
  • - wäßrige Wasserstoffperoxidlösung N Volumina
  • - entmineralisiertes Wasser ad. 100 g
  • Die Zusammensetzung (A) wurde 15 min auf natürliche graue Haare mit 90 % weißen Haaren aufgebracht. Nach dem Spülen wurde die Zusarnmensetzung (B) 10 min aufgebracht. Die Haare wurden dann gespült und getrocknet.
  • Die Ergebnisse werden in der nachfolgenden Tabelle (Gehalt in Gramm) gezeigt:
  • VERGLEICHSBEISPIELE 5 - 10 BEISPIEL 5 (kein Teil der Erfindung)
  • Es wurde die folgende Zusammensetzung (A&sub5;), die kein Teil der Erfindung ist, hergestellt:
  • - Ethanol 10,0 g
  • - hydroxypropylierter Guargummi, unter dem Handelsnamen JAGUAR HP 60 von Mayhall im Handel 0,8 g
  • - C&sub8;&submin;&sub1;&sub0;-Alkylpolyglucosid in wäßriger Lösung mit 60 % Wirkstoff (WS), mit Ammoniumcitrat gepuffert (0,5 %), unter dem Handelsnamen ORAMIX C6110 von SPPIC im Handel 8 g
  • - 5,6-Dihydroxyindol 1 g
  • - entmineralisiertes Wasser ad. 100 g
  • Es wurde folgende Zusammensetzung (B&sub5;) hergestellt, die kein Teil der Erfindung ist:
  • - Diethanolamid von Ölsäure 0,8 g
  • - Glycerin 0,4 g
  • - Gemisch aus Cetylstearylalkohol und mit 33 mol Ethylenoxid polyethoxyliertem Cetylstearylalkohol (80/20), unter dem Handelsnamen DEHSCONET 390 von TENSIA im Handel 2 g
  • - Monoethanolamin 2 g
  • - Mangandiacetattetrahydrat 1 g
  • - entmineralisiertes Wasser ad. 100 g
  • Die Zusammensetzung (A&sub5;) wurde auf natürliche graue Haare mit 90 % weißen Haaren 15 min aufgebracht. Die Haare wurden dann ausgewrungen, und anschließend wurde für 10 min die Zusammensetzung (B&sub5;) aufgetragen. Die Haare wurden anschließend gespült und getrocknet.
  • Die Ergebnisse sind in der zusammenfassenden Tabelle nach Beispiel 10 dargestellt.
  • BEISPIEL 6 (kein Teil der Erfindung)
  • Es wurde folgende Zusammensetzung (A&sub6;) hergestellt, die kein Teil der Erfindung ist:
  • - Ethanol 10,0 g
  • - hydroxypropylierter Guargummi, unter der Bezeichnung JAGUAR HP 60 von Mayhall im Handel 0,8 g
  • -C&sub8;&submin;&sub1;&sub0;-Alkylpolyglucosid in wäßriger Lösung mit 60 % Wirkstoff (WS), mit Ammoniumcitrat gepuffert (0,5 %), unter der Bezeichnung ORAMIX C6110 von SEPPIC im Handel 8 g
  • - 5,6-Dihydroxyindol 1 g
  • - Monoethanolamin 2 g
  • - entmineralisiertes Wasser ad. 100 g
  • Es wurde folgende Zusammensetzung (B&sub6;) hergestellt, die kein Teil der Erfindung ist:
  • - Diethanolamid von Ölsäure 0,8 g
  • - Glycerin 0,4 g
  • - Gemisch aus Cetylstearylalkohol und mit 33 mol Ethylenoxid polyethoxyliertem Cetylstearylalkohol (80/20), unter der Bezeichnung DEHSCONET 390 von TENSIA im Handel 2 g
  • - Mangandiacetattetrahydrat 1 g
  • - entmineralisiertes Wasser ad. 100 g
  • Die Zusammensetzung (A&sub6;) wurde auf natürliche graue Haare mit 90 % weißen Haaren für 15 min aufgebracht. Die Haare wurden dann gespült, und anschließend wurde die Zusammensetzung (B&sub6;) für 10 min aufgetragen. Dann wurden die Haare gespült.
  • Die Ergebnisse sind in der zusammenfassenden Tabelle nach Beispiel 10 dargestellt.
  • BEISPIEL 7 (kein Teil der Erfindung)
  • Es wurde folgende Zusammensetzung (A&sub7;) hergestellt, die kein Teil der Erfindung ist:
  • - Ethanol 10,0 g
  • - hydroxypropylierter Guargummi von MAYHALL unter der Bezeichnung JAGUAR HP 60 im Handel 0,8 g
  • - C&sub8;&submin;&sub1;&sub0;-Alkylpolyglucosid in wäßriger Lösung mit 60 % Wirkstoff (WS), mit Ammoniumcitrat gepuffert (0,5 %) unter der Bezeichnung ORAMIX C6110 von SEPPIC im Handel 8 g
  • - 5,6-Dihydroxyindol 1 g
  • - Monoethanolamin 2 g
  • - Mangandiacetattetrahydrat 1 g
  • - entmineralisiertes Wasser ad. 100 g
  • In diesem Beispiel handelt es sich um ein Verfahren in einem Schritt, das kein Teil der Erfindung ist.
  • Die Zusammensetzung (A&sub7;) wurde auf natürliche graue Haare mit 90 % weißen Haaren für 15 min aufgebracht, anschließend wurde das Haar gespült und getrocknet.
  • Die Ergebnisse sind in der zusammenfassenden Tabelle nach Beispiel 10 dargestellt.
  • BEISPIEL 8 (kein Teil der Erfindung)
  • Es wurde folgende Zusammensetzung (AB) hergestellt, die kein Teil der Erfindung ist:
  • - Ethanol 10,0 g
  • - hydroxypropylierter Guargummi unter der Bezeichnung JAGUAR HP 60 von MAYHALL im Handel 0,8 g
  • - C&sub8;&submin;&sub1;&sub0;-Alkylpolyglucosid in wäßriger Lösung mit 60 % Wirkstoff (WS), mit Ammoniumcitrat gepuffert (0,5 %), unter der Bezeichnung ORAMIX C 6110 von SEPPIC im Handel 8 g
  • - 5,6-Dihydroxyindol 1 g
  • - entmineralisiertes Wasser ad. 100 g
  • Es wurde folgende Zusammensetzung (B8) hergestellt, die Teil der Erfindung ist:
  • - Diethanolamid von Ölsäure 0,8 g
  • - Gylcerin 0,4 g
  • - Gemisch aus Cetylstearylalkohol und mit 33 mol Ethylenoxid polyethoxyliertem cetylstearylalkohol (80/20), unter der Bezeichnung DEHSCONET 390 von TENSIA im Handel 2 g
  • - wäßrige Wasserstoffperoxidlösung 9 Volumina
  • - Monoethanolamin 2 g
  • - entmineralisiertes Wasser ad. 100 g
  • Die Zusammensetzung (AB) wurde für 15 min auf natürliche graue Haare mit 90 % weißen Haaren aufgebracht. Die Haare wurden anschließend ausgewrungen, dann wurde die Zusammensetzung (B&sub8;) 10 min aufgetragen. Die Haare wurden anschließend gespült und getrocknet.
  • Die Ergebnisse sind in der zusammenfassenden Tabelle nach Beispiel 10 dargestellt.
  • BEISPIEL 9 (Teil der Erfindung)
  • Es wurde folgende Zusammensetzung (A&sub9;) hergestellt:
  • - Ethanol 10,0 g
  • - hydroxypropylierter Guargummi unter der Bezeichnung JAGUAR HP 60 von MAYHALL im Handel 0,8 g
  • - C&sub8;&submin;&sub1;&sub0;-Alkylpolyglucosid in wäßriger Lösung mit 60 % Wirkstoff (WS) , mit Ammoniumcitrat gepuffert (0,5 %), unter der Bezeichnung ORAMIX C6110 von SEPPIC im Handel 8 g
  • - 5,6 -Dihydroxyindol 1 g
  • - Mangandiacetattetrahydrat 1 g
  • - entmineralisiertes Wasser ad. 100 g
  • Es wurde folgende Zusammensetzung (B&sub9;) hergestellt:
  • - Diethanolamid von Ölsäure 0,8 g
  • - Glycerin 0,4 g
  • - Gemisch aus Cetylstearylalkohol und mit 33 mol Ethylenoxid polyethoxyliertem Cetylstearylalkohol (80/20), unter der Bezeichnung DEHSCONET 390 von TENSIA im Handel 2 g
  • - Monoethanolamin 2 g
  • - entmineralisiertes Wasser ad. 100 g
  • Die Zusammensetzung (A&sub9;) wurde für 15 min auf natürliche graue Haare mit 90 % weißen Haaren aufgetragen. Nach dem Spülen wurde die Zusammensetzung (B&sub9;) für 10 min aufgebracht. Anschließend wurden die Haare gespült und getrocknet.
  • Die Ergebnisse sind in der zusammenfassenden Tabelle nach Beispiel 10 dargestellt.
  • BEISPIEL 10 (Teil der Erfindung)
  • Es wurde folgende Zusammensetzung (A&sub1;&sub0;) hergestellt:
  • Zusammensetzung (A&sub1;&sub0;) ist identisch mit Zusammensetzung (A&sub9;).
  • Es wurde folgende Zusammenseetzung (B&sub1;&sub0;) hergestellt:
  • Zusammensetzung (B&sub1;&sub0;) ist identisch mit Zusammensetzung (B&sub9;) außer daß sie zusätzlich 9 Volumina wäßrige Wasserstoffperoxidlösung enthält.
  • Zusammensetzung (A&sub1;&sub0;) wurde 15 min auf natürliche graue Haare mit 90 % weißen Haaren aufgetragen. Nach dem Spülen wurde Zusammensetzung (B&sub1;&sub0;) für 10 min aufgebracht. Die Haare wurden anschließend gespült und getrocknet.
  • Die Ergebnisse sind in der nachfolgenden zusammenfassenden Tabelle dargestellt: ZUSAMMENFASSENDE TABELLE DER BEISPIELE 5 bis 10
  • Die Färbung der Strähnen wurde im System L.a.b. bestimmt.
  • In diesem System bezeichnet L die Intensität. Umso höher der Wert von L ist, umso heller ist der Farbton. Umso geringer der Wert von L ist, umso dunkler und daher kräftiger ist umgekehrt der Farbton.
  • Der Farbton und die Farbsättigung werden durch a und b ausgedrückt. a und b geben zwei Farbachsen an, eine Achse rot/grün und eine Achse gelb/blau.
  • Ein positiver Wert von a entspricht einem roten Farbton, der umso gesättigter ist, umso höher der Absolutwert von a ist.
  • Ein negativer Wert von a entspricht einem grünen Farbton, der umso gesättigter ist, umso höher der Absolutwert von a ist.
  • Ein positiver Wert von b entspricht einem gelben Farbton, der umso gesättigter ist, umso höher der Absolutwert von b ist.
  • Ein negativer Wert von b entspricht einem blauen Farbton, der umso gesättigter ist, umso höher der Absolutwert von b ist.
  • Werte für a und b in der Nähe von Null entsprechen grauen Farbtönen.
  • Die in den Beispielen 5 bis 10 erhaltenen Ergebnisse zeigen für die nach dem erfindungsgemäßen Verfahren durchgeführten Färbungen geringere L-Werte (Beispiele 9 und 10). Die in den Beispielen 9 und 10 erhaltenen Farbnuancen sind daher kräftiger als die Farbnuancen der Beispiele 5 bis 8 nach dem Stand der Technik.

Claims (42)

1. Set zum Färben von Keratinfasern und insbesondere von menschlichen Keratinfasern, wie dem Haar, dadurch gekennzeichnet, daß es aus einer Kombination einer Färbemittelzusammensetzung (A), die in einem zum Färben geeigneten Medium mindestens eine Indolverbindung und/oder Indolinverbindung und mindestens ein Mangansalz enthält, und einer Zusammensetzung (B) besteht, die in einem zum Färben geeigneten Medium mindestens ein Mittel zum Alkalischmachen enthält, wobei der pH Wert der Zusammensetzung (B) einen Wert über 8,5 aufweist, wenn der pH-Wert der Färbemittelzusammensetzung (A) unter 7 liegt, und der pH-Wert der Zusammensetzung (B) einen Wert über 9,5 aufweist, wenn die Zusammensetzung (A) einen pH-Wert im Bereich von 7 bis 9 aufweist.
2. Set zum Färben nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die in der Färbemittelzusammensetzung (A) vorliegenden Indolverbindungen unter Verbindungen der folgenden Formel 1 ausgewählt sind:
worin bedeuten:
R&sub1; und R&sub3;, die gleich oder voneinander verschieden sind, Wasserstoff oder C&sub1;&sub4;-Alkyl,
R&sub2; Wasserstoff, C&sub1;&submin;&sub4;-Alkyl oder -COOH,
x Wasserstoff, NH&sub2;, OH, C&sub1;&submin;&sub4;-Alkyl oder C&sub1;&submin;&sub4;-Alkoxy,
Y OH oder NH&sub2;,
mit der Maßgabe, daß X in 5-, 6- oder 7-Position und in Bezug auf Y in o-Position substituiert ist, wenn X OH oder Alkyl bedeutet
sowie die Salze dieser Verbindungen.
3. Set zum Färben nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Indolverbindungen der Formel 1 unter 5,6-Dihydroxyindol, 2-Methyl-5,6-dihydroxyindol, 3-Methyl- 5,6-dihydroxyindol, 4-Hydroxyindol, 2, 3-Dimethyl-5,6- dihydroxyindol, 6-Hydroxy-5-methoxyindol, 6-Hydroxyindol, 5-Hydroxyindol, 7-Hydroxyindol, 7-Aminoindol, 5-Aminoindol, 2-Carboxy-5,6-dihydroxyindol, 4-Aminoindol, 1-Methyl-5,6-dihydroxyindol und ihren Salzen ausgewählt sind.
4. Set zum Färben nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß die in der Färbemittelzusammensetzung (A) vorliegenden Indolinverbindungen unter den Verbindungen der folgenden Formel II ausgewählt sind:
worin bedeuten:
R&sub1; und R&sub3;&sub1; die gleich oder voneinander verschieden sind, Wasserstoff oder C&sub1;&submin;&sub4;-Alkyl,
R&sub2; Wasserstoff, C&sub1;&submin;&sub4;-Alkyl oder -COOH,
X Wasserstoff, NH&sub2;, OH, C&sub1;&submin;&sub4;-Alkyl oder C&sub1;&submin;&sub4;-Alkoxy,
Y OH oder NH&sub2;,
mit der Maßgabe, daß X in 5-, 6- oder 7-Position und in Bezug auf Y in o-Position substituiert ist, wenn X OH oder Alkyl bedeutet,
sowie die Salze dieser Verbindungen.
5. Set zum Färben nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, daß die Indolinverbindungen der Formel II unter 5,6-Dihydroxyindolin, N-Methyl-5,6-dihydroxyindolin, N-Ethyl- 5,6-dihydroxyindolin, N-Butyl-5,6-dihydroxyindolin, 4- Hydroxy-5-methoxyindolin, 6-Hydroxy-7-methoxyindolin, 6,7-Dihydroxyindolin, 4,5-Dihydroxyindolin, 5-Methoxy- 6-hydroxyindolin und ihren Salzen ausgewählt sind.
6. Set zum Färben nach einem der Ansprüche 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, daß die Indolverbindungen und/oder Indolinverbindungen in einer Konzentration von 0,05 bis 10 Gew.-%, bezogen auf das Gesamtgewicht der Färbemittelzusammensetzung (A), vorliegen.
7. Set zum Färben nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, daß die Indolverbindungen und/oder Indolinverbindungen in einer Konzentration von 0,2 bis 5 Gew.-%, bezogen auf das Gesamtgewicht der Färbemittelzusammensetzung (A), vorliegen.
8. Set zum Färben nach einem der Ansprüche 1 bis 7, dadurch gekennzeichnet, daß die in der Färbemittelzusammensetzung (A) vorliegenden Mangansalze eine Oxidationsstufe von 2 oder 3 aufweisen.
9. Set zum Färben nach einem der Ansprüche 1 bis 8, dadurch gekennzeichnet, daß die Mangansalze unter Mangandiacetat und seinen Hydraten, wie beispielsweise Mangandiacetattetrahydrat, Mangandichlorid und seinen Hydraten, Mangansulfaten, Mangancarbonaten, Mangandihydrogencarbonaten, Manganacetylacetonat, Mangantriacetat und seinen Hydraten und Mangantrichlorid ausgewählt sind.
10. Set zum Färben nach Anspruch 9, dadurch gekennzeichnet, daß das Mangansalz das Mangandiacetattetrahydrat ist.
11. Set zum Färben nach einem der Ansprüche 1 bis 10, dadurch gekennzeichnet, daß die Mangansalze in einer Konzentration von 0,002 bis 5 Gew.-%, ausgedrückt als Metall, bezogen auf das Gesamtgewicht der Färbemittelzusammensetzung (A), vorliegen.
12. Set zum Färben nach Anspruch 11, dadurch gekennzeichnet, daß die Mangansalze in einer Konzentration von 0,05 bis 2 Gew.-%, ausgedrückt als Metall, bezogen auf das Gesamtgewicht der Zusammensetzung, vorliegen.
13. Set zum Färben nach einem der Ansprüche 1 bis 12, dadurch gekennzeichnet, daß das zum Färben geeignete Medium ein wäßriges Medium ist, das aus Wasser oder einem Gemisch aus Wasser und einem organischen Lösungsmittel besteht.
14. Set zum Färben nach Anspruch 13, dadurch gekennzeichnet, daß die verwendeten Lösungsmittel unter niederen C&sub1;&submin;&sub4;-Alkanolen, Glycerin, Glykolen und Glykolethern, aromatischen Alkoholen&sub1; analogen Produkten und ihren Gemischen ausgewählt sind.
15. Set zum Färben nach einem der Ansprüche 1 bis 14, dadurch gekennzeichnet, daß das Mittel zum Alkalischmachen unter Ammoniak, Alkanolaminen, Natriumhydroxid, Kaliumhydroxid, Alkylaminen, Alkalicarbonaten oder Ammoniumcarbonaten ausgewählt ist.
16. Set zum Färben nach Anspruch 15, dadurch gekennzeichnet, daß das Mittel zum Alkalischmachen Monoethanolamin ist.
17. Set zum Färben nach einem der Ansprüche 1 bis 16, dadurch gekennzeichnet, daß die Zusammensetzung (B) ein Oxidationsmittel enthält, um das Entwickeln der Indolverbindung und/oder Indolinverbindung zu beschleunigen.
18. Set zum Färben nach Anspruch 17, dadurch gekennzeichnet, daß das Oxidationsmittel unter Wasserstoffperoxid, Harnstoffperoxid, Alkalibromaten und Salzen von Persäuren, wie Perboraten und Persulfaten, ausgewählt ist.
19. Set zum Färben nach Anspruch 18, dadurch gekennzeichnet, daß das Oxidationsmittel Wasserstoffperoxid ist.
20. Set zum Färben nach einem der Ansprüche 1 bis 19, dadurch gekennzeichnet, daß die Zusammensetzung (B) ein Oxidationsmittel enthält, wenn die in der Färbemittelzusammensetzung (A) vorliegende Indolverbindung der Formel (1) ein Monohydroxyindol ist.
21. Set zum Färben nach einem der Ansprüche 1 bis 20, dadurch gekennzeichnet, daß die Färbemittelzusammensetzung (A) und/oder die Zusammensetzung (B) in flüssiger Form, als Creme, Gel oder Schaum oder in beliebigen weiteren Formen vorliegen, die zum Färben von Keratinfasern, und insbesondere von menschlichem Haar, geeignet sind.
22. Verfahren zum Färben von Keratinfasern und insbesondere menschlichen Keratinfasern, wie dem Haar, mit dem in einem der Ansprüche 1 bis 21 definierten Set zum Färben, dadurch gekennzeichnet, daß auf die Fasern zu einem ersten Zeitpunkt die Färbemittelzusammensetzung (A) und zu einem zweiten Zeitpunkt die Zusammensetzung (B), die das Mittel zum Alkalischmachen enthält, aufgetragen wird, und anschließend die Haare gespült werden.
23. Verfahren nach Anspruch 22, dadurch gekennzeichnet, daß die Färbemittelzusammensetzung (A) auf die Haare mit einer Einwirkdauer von 1 bis 30 min und anschließend die Zusammensetzung (B), die das Mittel zum Alkalischmachen enthält, mit einer Einwirkdauer von 1 bis 30 min aufgetragen wird.
24. Verfahren nach Anspruch 23, dadurch gekennzeichnet, daß die Einwirkdauer für jede Zusammensetzung im Bereich von 5 bis 20 min liegt.
25. Verfahren nach einem der Ansprüche 22 bis 24, dadurch gekennzeichnet, daß zwischen der Anwendung der Färbemittelzusammensetzung (A) und der Anwendung der Zusammensetzung (B), die das Mittel zum Alkalischmachen enthält, ein Schritt des Auswringens oder Spülens liegt.
26. Vorrichtung zum Färben mit mehreren Abteilungen, dadurch gekennzeichnet, daß sie in einer ersten Abteilung die Färbemittelzusammensetzung (A) und in einer zweiten Abteilung die Zusammensetzung (B) enthält, wobei diese Zusammensetzungen das nach einem der Ansprüche 1 bis 21 definierte Set bilden.
27. Zusammensetzung zum Färben von Keratinfasern und insbesondere menschlichen Keratinfasern, wie dem Haar, dadurch gekennzeichnet, daß sie in einem zum Färben geeigneten Medium mindestens eine Indolverbindung und/oder Indolinverbindung und mindestens ein Mangansalz enthält, wobei der pH-Wert dieser Zusammensetzung unter 7 liegt.
28. Zusammensetzung nach Anspruch 27, dadurch gekennzeichnet, daß die Indolverbindung der folgenden Formel I entsprechen:
worin bedeuten:
R&sub1; und R&sub3;, die gleich oder voneinander verschieden sind, Wasserstoff oder C&sub1;&submin;&sub4;-Alkyl,
R&sub2; Wasserstoff, C&sub1;&submin;&sub4;-Alkyl oder -COOH,
X Wasserstoff, NH&sub2;, OH, C&sub1;&submin;&sub4;-Alkyl oder C&sub1;&submin;&sub4;-Alkoxy,
Y OH oder NH&sub2;,
mit der Maßgabe, daß X in 5-, 6- oder 7-Position und in Bezug auf Y in o-Position substituiert ist, wenn X OH oder Alkyl bedeutet
sowie die Salze dieser Verbindungen.
29. Zusammensetzung nach Anspruch 28, dadurch gekennzeichnet, daß die Indolverbindungen der Formel 1 unter 5,6-Dihydroxyindol, 2-Methyl-5,6-dihydroxyindol, 3- Methyl-5,6-dihydroxyindol, 4-Hydroxyindol, 2,3 -Dimethyl-5,6-dihydroxyindol, 6-Hydroxy-5-methoxyindol, 6- Hydroxyindol, 5-Hydroxyindol, 7-Hydroxyindol, 7-Aminoindol, 5-Aminoindol, 2-Carboxy-5,6-dihydroxyindol, 4- Aminoindol, 1-Methyl-5,6-dihydroxyindol und ihren Salzen ausgewählt sind.
30. Zusammensetzung nach einem der Ansprüche 27 bis 29, dadurch gekennzeichnet, daß die Indolinverbindungen der folgenden Formel II entsprechen:
worin bedeuten:
R&sub1; und R&sub3;, die gleich oder voneinander verschieden sind, Wasserstoff oder C&sub1;&submin;&sub4;-Alkyl,
R&sub2; Wasserstoff, C&sub1;&submin;&sub4;-Alkyl oder -COOH,
x Wasserstoff, NH&sub2;, OH, C&sub1;&submin;&sub4;-Alkyl oder C&sub1;&submin;&sub4;-Alkoxy,
Y OH oder NH&sub2;,
mit der Maßgabe, daß X in 5-, 6- oder 7-Position und in Bezug auf Y in o-Position substituiert ist, wenn X OH oder Alkyl bedeutet,
sowie die Salze dieser Verbindungen.
31. Zusammensetzung nach Anspruch 30, dadurch gekennzeichnet, daß die Indolinverbindungen der Formel II unter 5,6-Dihydroxyindolin, N-Methyl-5,6-dihydroxyindolin, N-Ethyl-5,6-dihydroxyindolin, N-Butyl-5,6-dihydroxyindolin, 4-Hydroxy-5-methoxyindolin, 6-Hydroxy- 7-methoxyindolin, 6, 7-Dihydroxyindolin, 4, 5-Dihydroxyindolin, 5-Methoxy-6-hydroxyindolin und ihren Salzen ausgewählt sind.
32. Zusammensetzung nach einem der Ansprüche 27 bis 31, dadurch gekennzeichnet, daß die Indolverbindungen und/oder Indolinverbindungen in einer Konzentration von 0,05 bis 10 Gew.-%, bezogen auf das Gesamtgewicht der Färbemittelzusammensetzung, vorliegen.
33. Zusammensetzung nach Anspruch 32, dadurch gekennzeichnet, daß die Indolverbindungen und/oder Indolinverbindungen in einer Konzentration von 0,2 bis 5 Gew.-%, bezogen auf das Gesamtgewicht der Färbemittelzusammensetzung, vorliegen.
34. Zusammensetzung nach einem der Ansprüche 27 bis 33, dadurch gekennzeichnet, daß die Mangansalze eine Oxidationsstufe von 2 oder 3 aufweisen.
35. Zusammensetzung nach einem der Ansprüche 27 bis 34, dadurch gekennzeichnet, daß die Mangansalze unter Mangandiacetat und seinen Hydraten, wie beispielsweise Mangandiacetattetrahydrat, Mangandichlorid und seinen Hydraten, Mangansulfaten, Mangancarbonaten, Mangandihydrogencarbonaten, Manganacetylacetonat, Mangantriacetat und seinen Hydraten und Mangantrichlorid ausgewählt sind.
36. Zusammensetzung nach Anspruch 35, dadurch gekennzeichnet, daß das Mangansalz das Mangandiacetattetrahydrat ist.
37. Zusammensetzung nach einem der Ansprüche 27 bis 36, dadurch gekennzeichnet, daß die Mangansalze in einer Konzentration von 0,002 bis 5 Gew.-%, ausgedrückt als Metall, bezogen auf das Gesamtgewicht der Färbemittelzusammensetzung, vorliegen.
38. Zusammensetzung nach Anspruch 37, dadurch gekennnzeichnet, daß die Mangansalze in einer Konzentration von 0,05 bis 2 Gew.-%, ausgedrückt als Metall, bezogen auf das Gesamtgewicht der Zusammensetzung, vorliegen.
39. Zusammensetzung nach einem der Ansprüche 27 bis 38, dadurch gekennzeichnet, daß sie einen pH-Wert im Bereich von 5 bis 7 aufweist.
40. Zusammensetzung nach einem der Ansprüche 27 bis 39, dadurch gekennzeichnet, daß das zum Färben geeignete Medium ein wäßriges Medium ist, das aus Wasser oder einem Gemisch aus Wasser und einem organischen Lösungsmittel besteht.
41. Zusammensetzung nach Anspruch 40, dadurch gekennzeichnet, daß die verwendeten Lösungsmittel unter niederen C&sub1;&submin;&sub4;-Alkanolen, Glycerin, Glykolen und Glykolethern, aromatischen Alkoholen, analogen Produkten und ihren Gemischen ausgewählt sind.
42. Zusammensetzung nach einem der Ansprüche 27 bis 41, dadurch gekennzeichnet, daß sie in flüssiger Form, als Creme, Gel oder Schaum oder allen beliebigen weiteren Formen vorliegt, die zum Färben von Keratinfasern und insbesondere menschlichem Haar, geeignet sind.
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