DE69500092T2 - Vernetztes Bindemittel für Farbstoffgeber für thermisches Farbstoffübertragungssystem - Google Patents

Vernetztes Bindemittel für Farbstoffgeber für thermisches Farbstoffübertragungssystem

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Description

  • Diese Erfindung betrifft die Verwendung eines besonders quervernetzten Bindemittels in dem Farbstoff-Donorelement eines thermischen Farbstoffübertragungssystems.
  • In den vergangenen Jahren sind thermische Übertragungssysteme entwickelt worden, um Drucke von Bildern herzustellen, die auf elektronischem Wege mittels einer Farbvideokamera erhalten wurden. Nach einer Methode der Herstellung solcher Drucke wird ein elektronisches Bild zunächst einer Farbtrennung durch Farbfilter unterworfen. Die entsprechenden farbgetrennten Bilder werden dann in elektrische Signale überführt. Diese Signale werden dann dazu verwendet, um blaugrüne, purpurrote und gelbe elektrische Signale zu erzeugen. Diese Signale werden dann einem Thermodrucker zugeführt. Um den Druck zu erhalten, wird ein blaugrünes, purpurrotes oder gelbes Farbstoff-Donorelement gesichtsseitig mit einem Farbstoff-Empfangselement in Kontakt gebracht. Die Zwei werden dann zwischen einen Thermodruckerkopf und eine Druckwalze eingeführt. Ein Thermodruckerkopf vom Strichtyp wird dazu verwendet, um Wärme von der Rückseite des Farbstoff-Donorblattes zuzuführen. Der Thermodruckerkopf weist viele Heizelemente auf und wird in Folge aufgeheizt entsprechend den blaugrünen, purpurroten oder gelben Signalen. Das Verfahren wird dann für die anderen zwei Farben wiederholt. Auf diese Weise wird eine harte Farbkopie erhalten, die dem Originalbild entspricht, das auf einem Schirm betrachtet wird. Weitere Details dieses Verfahrens sowie einer Vorrichtung zur Durchführung des Verfahrens finden sich in der U.S.Patentschrift 4 621 271.
  • In der EPA-111 004 findet sich eine Beschreibung eines Farbstoff-Donorelementes für die thermische Farbstoffübertragung, bei dem das Bindemittel ein Härtungsmittel, wie ein Silan- Kupplungsmitel, Titanat-Kupplungsmittel, Zirkoniumchelatmittel usw. enthält. Im Falle eines Beispieles wird die Verwendung eines Tetrabenzyltitanates beschrieben.
  • Bei der Verwendung eines Farbstoff-Donorelementes mit Tetrabenzyltitanat ergibt sich ein Problem deshalb, weil ein unerwünschtes Zusammenkleben zwischen dem Farbstoff-Donorelement und dem Farbstoff-Empfangselement erfolgen kann, insbesondere in Systemen einer hohen Effizienz oder in Drucksystemen mit relativ hohen Geschwindigkeiten. Dieser Defekt gibt sich dadurch zu erkennen, daß die Farbstoffschicht des Farbstoff-Donorelementes vollständig auf das Farbstoff-Empfangselement aufgezogen wird, wenn die zwei Elemente nach dem Druck voneinander getrennt werden.
  • Es ist eine Aufgabe dieser Erfindung, ein Farbstoff-Donorelement mit einem quervernetzten Bindemittel bereitzustellen, bei dem das Ankleben des Farbstoff-Donorelementes an dem Farbstoff- Empfangselement nach dem Druck eliminiert oder stark reduziert wird.
  • Diese und andere Aufgaben werden gemäß dieser Erfindung gelöst mit einem Farbstoff-Donorelement für die thermische Farbstoffübertragung mit einem Träger, auf dem sich eine Farbstoffschicht befindet mit einem Bildfarbstoff, der in einem Bindemittel dispergiert ist, wobei das Bindemittel Hydroxylgruppen enthält, die quervernetzt wurden mittels eines Titanalkoxid-Quervernetzungsmittels, bei dem die Anzahl von Kohlenstoffatomen in dem Alkylrest des Alkoxides die Zahl 4 nicht übersteigt. Im Falle einer bevorzugten Ausführungsform der Erfindung besteht das Titanalkoxid-Quervernetzungsmittel aus Titan-tetra-n-butoxid (im Handel erhältlich als Tyzor TBT von der Firma DuPont Co.) oder Titan-tetra-i-propoxid (im Handel erhältlich als Tyzor TPT von der Firma DuPont Co.).
  • Durch Anwendung der Erfindung wird ein Ankleben des Farbstoff- Donorelementes an das Farbstoff-Empfangselement nach dem Druck wesentlich reduziert oder eliminiert, insbesondere in Übertragungssystemen einer hohen Effizienz oder in Systemen, bei denen ein Druck mit relativer Geschwindigkeit erfolgt. Unter einem System, bei dem ein Druck mit relativer Geschwindigkeit erfolgt, ist eine Druckart zu verstehen, bei der der Farbstoff-Donor und die Empfängerelemente getrennt voneinander angetrieben werden, wobei die Geschwindigkeit des Farbstoff-Donorelementes geringer ist als die Geschwindigkeit des Farbstoff-Empfängers, um die Menge an Farbstoff-Donorelement, das verwendet wird, zu vermindern. Ein Beispiel einer Vorrichtung, die diese Technik anwendet, wird in der U.S.-Patentschrift 4 456 392 beschrieben.
  • Das Bindemittel, das im Rahmen der Erfindung verwendet wird, kann aus einem beliebigen polymeren Material bestehen, solange es Hydroxylgruppen enthält, wie z. B. einem Cellulosederivat, z. B. Celluloseacetathydrogenphthalat, Celluloseacetat, Celluloseacetatpropionat, Celluloseacetatbutyrat, Cellulosetriacetat oder einem der Materialien, die in der U.S.-Patentschrift 4 700 207 beschrieben werden; oder einem Poly(vinylacetal), z. B. Poly(vinylalkohol-co-butyral). Das Bindemittel kann in einer Beschichtungsstärke von etwa 0,1 bis etwa 5 g/m² verwendet werden.
  • In dem Farbstoff-Donor, der im Rahmen der Erfindung verwendet wird, kann jeder beliebige Bildfarbstoff verwendet werden, vorausgesetzt, er ist auf die Farbstoff-Empfangsschicht durch Einwirkung des Thermodruckerkopfes oder eines Lasers übertragbar. Besonders gute Ergebnisse wurden erhalten mit sublimierbaren Farbstoffen, wie z. B. (purpurrot) (purpurrot) (gelb) (blaugrün)
  • oder beliebigen der Farbstoffe, die beschrieben werden in den U.S.-Patentschriften 4 541 830, 4 698 651, 4 695 287, 4 701 439, 4 757 046, 4 743 582, 4 769 360 und 4 753 922. Die obigen Farbstoffe können einzeln oder in Kombination miteinander verwendet werden. Die Farbstoffe können in einer Beschichtungsstärke von etwa 0,05 bis etwa 5 g/m² verwendet werden und sind vorzugsweise hydrophob.
  • Als Träger für das Farbstoff-Donorelement der Erfindung kann jedes beliebige Material verwendet werden, vorausgesetzt, es ist dimensionsstabil und vermag der Wärme des Lasers oder des Thermodruckerkopfes zu widerstehen. Zu solchen Materialien gehören Polyester, wie z. B. Poly(ethylenterephthalat); Polyamide; Polycarbonate; Celluloseester; Fluorpolymere; Polyether; Polyacetale; Polyolefine und Polyimide. Der Träger weist im allgemeinen eine Dicke von etwa 5 bis etwa 200 µm auf und kann auch mit einer die Haftung verbessernden Schicht beschichtet sein, falls dies erwünscht ist, z. B. mit solchen Materialien, wie sie in den U.S.-Patentschriften 4 695 288 oder 4 737 486 beschrieben werden.
  • Die Rückseite des Farbstoff-Donorelementes kann mit einer Gleitschicht beschichtet sein, um den Druckerkopf daran zu hindern, an dem Farbstoff-Donorelement haftenzubleiben. Eine solche Gleitschicht umfaßt entweder ein festes oder flüssiges Gleitmittelmaterial oder Mischungen hiervon, mit oder ohne polymeres Bindemittel oder ein oberflächenaktives Mittel. Zu bevorzugten Gleitmittelmaterialien gehören Öle oder halbkristalline organische feste Stoffe, die unterhalb 100ºC schmelzen, wie z. B. Poly(vinylstearat), Bienenwachs, mikrokristallines Wachs, perfluorierte Alkylesterpolyether, Polycaprolacton, Siliconöle, Poly(tetrafluoroethylen), Carbowaxe, Poly(ethylenglykole) oder beliebige der Materialien, die in den U.S.-Patentschriften 4 717 711, 4 717 712, 4 737 485 und 4 738 950 sowie der EP 285 425, Seite 3, Zeilen 25 - 35 beschrieben werden. Zu geeigneten polymeren Bindemitteln für die Gleitschicht gehören Poly(vinylalkohol-co-butyral), Poly(vinylalkohol-co-acetal), Poly(styrol), Poly(vinylacetat), Celluloseacetatbutyrat, Celluloseacetatpropionat, Celluloseacetat oder Ethylcellulose.
  • Die Menge an Gleitmittelmaterial, das in der Gleitschicht verwendet wird, hängt weitestgehend von dem Typ des Gleitmittelmaterials ab, liegt jedoch im allgemeinen im Bereich von etwa 0,001 bis etwa 2 g/m². Wird ein polymeres Bindemittel verwendet, so liegt das Gleitmittelmaterial in einer Menge von 0,05 bis 50 Gew.-%, vorzugsweise 0,5 bis 40 Gew.-% des verwendeten polymeren Bindemittels vor.
  • Das Farbstoff-Empfangselement, das mit dem Farbstoff-Donorelement der Erfindung verwendet wird, weist gewöhnlich einen Träger auf, auf dem sich eine Farbbild-Empfangsschicht befindet. Der Träger kann aus einem transparenten Film oder einer transparenten Folie bestehen, wie z. B. einem Poly(ethersulfon), einem Polyimid, einem Celluloseester, wie z. B. Celluloseacetat, einem Poly(vinylalkohol-co-acetal) oder einem Poly(ethylenterephthalat). Der Träger für das Farbstoff-Empfangselement kann ebenfalls reflektierend sein, wie z. B. im Falle eines mit einer Barytschicht beschichteten Papiers, eines mit Polyethylen beschichteten Papiers, eines Elfenbeinpapiers, eines Kondensorpapiers oder eines synthetischen Papiers, wie z. B. vom Typ Tyvek der Firma DuPont. Auch können pigmentierte Träger verwendet werden, wie z. B. aus einem weißen Polyester (transparenter Polyester mit einem hierin einverleibten weißen Pigment). Das Farbstoff-Empfangselement kann, falls erwünscht, auch ein festes, nach dem Spritzgußverfahren geformtes Material, z. B. ein Material aus einem Polycarbonat, sein.
  • Die Farbbild-Empfangsschicht kann beispielsweise ein Polycarbonat, ein Polyurethan, einen Polyester, Poly(vinylchlorid), Poly(styrol-co-acrylonitril), Polycaprolacton, ein Poly(vinylacetal), wie z. B. Poly(vinylalkohol-co-butyral), Poly(vinylalkohol-co-benzal), Poly(vinylalkohol-co-acetal) oder Copolymere oder Mischungen hiervon enthalten. Die Farbbild-Empfangsschicht kann in jeder beliebigen Menge vorliegen, die effektiv für den beabsichtigten Zweck ist. Im allgemeinen wurden gute Ergebnisse erhalten bei einer Konzentration von etwa 1 bis etwa 5 g/m².
  • Wie oben angegeben, werden die Farbstoff-Donorelemente der Erfindung zur Herstellung eines Farbstoff-Übertragungsbildes verwendet. Ein solches Verfahren umfaßt die bildweise Erhitzung eines Farbstoff-Donorelementes wie oben beschrieben und die Übertragung eines Farbstoffbildes auf ein Farbstoff-Empfangselement unter Erzeugung des Farbstoff-Übertragungsbildes.
  • Das Farbstoff-Donorelement der Erfindung kann in Blattform oder in Form einer endlosen Rolle oder eines endlosen Bandes verwendet werden. Wird eine endlose Rolle oder wird ein endloses Band verwendet, so können diese lediglich den Farbstoff wie oben beschrieben aufweisen oder aber sie können alternierende Bereiche von anderen unterschiedlichen Farbstoffen aufweisen, wie z. B. sublimierbaren blaugrünen und/oder purpurroten und/oder gelben und/oder schwarzen oder anderen Farbstoffen. Derartige Farbstoffe werden beschrieben in den U.S.-Patentschriften 4 541 830, 4 698 651, 4 695 287, 4 701 439, 4 757 046, 4 743 582, 4 769 360 und 4 753 922. Somit fallen ein-, zwei-, drei- oder vierfarbige Elemente (oder Elemente mit einer noch h:heren Anzahl von Farben) in den Schutzbereich der Erfindung.
  • Gemäß einer bevorzugten Ausführungsform der Erfindung weist das Farbstoff-Donorelement einen Poly(ethylenterephthalat)träger auf, der mit aufeinanderfolgenden wiederkehrenden Bereichen von blaugrünem, gelbem und einem Farbstoff wie oben beschrieben, der einen purpurroten Farbstoff aufweist, beschichtet ist, und die obigen Verfahrensstufen werden aufeinanderfolgend für jede Farbe durchgeführt, um ein dreifarbiges Farbstoffübertragungsbild zu erhalten. Wird das Verfahren lediglich für eine einzelne Farbe durchgeführt, dann wird natürlich ein monochromes Farbstoffübertragungsbild erhalten.
  • Zur Übertragung von Farbstoff von den Farbstoff-Donorelementen der Erfindung kann auch ein Laser verwendet werden. Wird ein Laser verwendet, so hat es sich als vorteilhaft erwiesen, einen Diodenlaser zu verwenden, da dieser wesentliche Vorteile bietet, aufgrund seiner geringen Größe, niedrigen Kosten, Stabilität, Zuverlässigkeit, Robustheit und Leichtigkeit der Modulation. In der Praxis muß, bevor irgendein Laser verwendet wird, um ein Farbstoff-Donorelement aufzuheizen, das Element ein infrarote Strahlung absorbierendes Material enthalten, wie z. B. Ruß oder infrarote Strahlung absorbierende Cyaninfarbstoffe, wie sie in der U.S.-Patentschrift 4 973 572 beschrieben werden oder andere Materialien, wie sie in den folgenden U.S.-Patentschriften beschrieben werden: 4 948 777, 4 950 640, 4 950 639, 4 948 776, 4 948 778, 4 942 141, 4 952 552, 5 036 040 und 4 912 083. Die Laserstrahlung wird dann in der Farbstoffschicht absorbiert und nach einem molekularen Prozeß, bekannt als interne Conversion, in Wärme überführt. Dies bedeutet, daß der Aufbau einer geeigneten Farbstoffschicht nicht nur von dem Farbton, der Übertragbarkeit und Intensität der Bildfarbstoffe abhängt, sondern ebenfalls von der Fähigkeit der Farbstoffschicht, die Strahlung zu absorbieren und sie in Wärme umzuwandeln.
  • Ein Thermodrucker, der den oben beschriebenen Laser dazu verwendet, um ein Bild auf einem Medium für den thermischen Druck zu erzeugen, wird in der U.S.-Patentschrift 5 168 288 beschrieben und beansprucht.
  • Eine Zusammenstellung für die thermische Farbstoffübertragung gemäß der Erfindung umfaßt:
  • a) ein Farbstoff-Donorelement wie oben beschrieben, und
  • b) ein Farbstoff-Empfangselement wie oben beschrieben,
  • wobei sich das Farbstoff-Empfangselement in einer übergeordneten Beziehung zu dem Farbstoff-Donorelement befindet, derart, daß die Farbstoffschicht des Donorelementes in Kontakt mit der Farbbild-Empfangsschicht des Empfangselementes gelangt.
  • Die obige Zusammenstellung mit diesen zwei Elementen kann zu einer integralen Einheit zusammengestellt sein, wenn ein monochromes Bild hergestellt werden soll. Dies kann dadurch geschehen, daß die zwei Elemente an ihren Kanten temporär zur Haftung miteinander gebracht werden. Nach der Übertragung wird das Farbstoff-Empfangselement abgestreift, unter Freilegung des Farbstoff-Übertragungsbildes.
  • Soll ein dreifarbiges Bild hergestellt werden, so wird die obige Zusammenstellung dreimal hergestellt, und zwar unter Verwendung von verschiedenen Farbstoff-Donorelementen. Nachdem der erste Farbstoff übertragen worden ist, werden die Elemente voneinander abgestreift. Ein zweites Farbstoff-Donorelement (oder ein anderer Bereich des Donorelementes mit einem verschiedenen Farbstoffbereich) wird dann registerartig mit dem Farbstoff- Empfangselement in Kontakt gebracht und das Verfahren wird wiederholt. Die dritte Farbe wird in gleicher Weise erhalten.
  • Die folgenden Beispiele dienen dazu, die Erfindung zu veranschaulichen.
  • BEISPIEL 1
  • Dieses Beispiel wurde durchgeführt, um den Effekt der Quervernetzungsmittelkonzentration in der Farbstoffschicht eines Farbstoff-Donorelementes für die thermische Übertragung auf das Ankleben des Farbstoff-Donors zu veranschaulichen. Es wurden zwei Verfahrensweisen untersucht: a) die übliche thermische Farbstoffübertragung und b) die thermische Farbstoffübertragung mittels eines relativen Geschwindigkeitsdruck.
  • Die Farbstoff-Donorelemente des ersten Satzes dieses Beispieles wurden hergestellt durch Trichterbeschichtung, und sie bestanden aus einem 6 µm starken Poly(ethylenterephthalat) (PET)-Träger, der auf einer Seite eine Haftschicht aufwies mit 0,13 g/m² von Tyzor TBT (einem Titan-tetra-n-butoxid der Firma DuPont) in einer Lösungsmittelmischung aus Propylacetat/Butanol im Verhältnis 85 %/15 %.
  • Auf die die Haftschicht aufweisende Seite des Trägers wurde die folgende Gleitschicht aufgetragen: 0,45 g/m² von CAP482-.5 (Celluloseacetatpropionat, 0,5 Sek.-Viskosität, von der Firma Eastman Chemicals Co.); 0,08 g/m² CAP482-20 (Celluloseacetatpropionat, 20 Sek.-Viskosität, von der Firma Eastman Chemicals Co.); 0,01 g/m² PS513 (ein mit einer Aminopropyldiethylgruppe abgeschlossenes Polydimethylsiloxan der Firma Petrarch Systems, Inc.); 0,0003 g/m² p-Toluolsulfonsäure; 0,03 g/m² Montan-Wax- Aufschlämmung; und mit einer Lösungsmittelmischung aus 66,5 % Toluol/28,5 % Methanol/5 % Cyclopentanon.
  • Auf die keine Haftschicht aufweisende Seite des Trägers wurde die folgende Farbstoffschicht aufgetragen: 0,06 g/m² des zweiten oben veranschaulichten gelben Farbstoffes; 0,09 g/m² des zweiten oben veranschaulichten purpurroten Farbstoffes; 0,02 g/m² des ersten oben veranschaulichten purpurroten Farbstoffes; 0,20 g/m² des oben veranschaulichten ersten blaugrünen Farbstoffes; 0,56 g/m² CAP482-.5; 0,002 g/m² FC430 (ein fluoriertes oberflächenaktives Mittel der Firma 3M Company); 0,07 g/m² einer Kieselsäuredispersion (s. unten); Tyzor TBT oder Tetrabenzyltitanat (Vergleich) als Quervernetzungsmittel, wie in Tabelle 1 angegeben; und mit einer Lösungsmittelmischung aus 20 % n-Propanol/80 % Toluol.
  • Die Kieselsäuredispersion bestand aus den folgenden Bestandteilen: 0,27 g/m² TS-60 Kieselsäure (Cabot Corp.); 0,03 g/m² des Dispersionsmittels Solsperse 2400 von der Firma ICI; und 0,11 g/m² CAP482-0.5.
  • Nach der Beschichtung wurden die Farbstoff-Donorelemente 3 Tage lang bei 60ºC inkubiert. Zur Bestimmung des normalen "Druck- Versagens" ("prints to fail") wurde der folgende Empfänger verwendet.
  • Das Farbstoff-Empfangselement, das verwendet wurde, wurde hergestellt durch Auftragen der folgenden Schichten in der angegebenen Reihenfolge auf ein Papiergrundmaterial, das mit einer mit Titandioxid pigmentierten Polyethylenschicht überzogen war und das eine Haftschicht aufwies aus 0,08 g/m² Poly(acrylonitril-co-vinylidenchlorid-co-acrylsäure), Gew.-Verhältnis 14:79:7, aufgetragen aus 2-Butanon:
  • 1) eine Farbstoff-Empfangsschicht aus 2,9 g/m² Makrolon 5705 (einem Bisphenol-A-polycarbonat der Firma Mobay Corp.); 0,38 g/m² Tone PCL-300 (einem Polycaprolacton der Firma Union Carbide Corp.); 0,38 g/m² 1,4-Didecoxy-2,6-dimethoxyphenol und Methylenchiond als Lösungsmittel; und
  • 2) eine Überzugsschicht aus 0,11 g/m² Tone PCL-300 ; 0,016 g/m² FC-431 , (einem fluorierten oberflächenaktiven Mittel der Firma 3M Company); 0,016 g/m² DC-510 (einem flüssigen oberflächenaktiven Mittel auf Basis eines Silicons von der Firma Dow-Corning Corp.) sowie Methylenchlorid als Lösungsmittel.
  • Die Farbstoffseite des Farbstoff-Donorelementstreifens mit einer Größe von ungefähr 10 cm x 13 cm wurde in Kontakt mit dem Farbbild-Empfangselement von gleicher Größe gebracht. Die Zusammenstellung wurde auf einer Gummirolle eines Durchmessers von 60 mm befestigt, die mittels eines Stufenmotors angetrieben wurde, und ein TDK-Thermodruckerkopf (Nr. L-231) (mittels eines Thermostaten auf 26ºC gehalten) wurde mit einer Kraft von 35,3 N gegen die Farbstoff-Donorelementseite der Zusammenstellung gedrückt, wodurch diese gegen die Gummirolle gedrückt wurde.
  • Die Bildelektronik wurde aktiviert, wodurch die Donor-Empfänger- Zusammenstellung zwischen dem Druckerkopf und der Rolle mit einer Geschwindigkeit von 6,9 mm/Sek. hindurchgezogen wurde. Gleichzeitig wurden die Widerstandselemente in dem Thermodruckerkopf über 29 Mikrosekunden/Impuls bei 128 Mikrosekunden-Intervallen während einer Druckdauer von 33 ms/Punkt beaufschlagt. Ein Dichtebild mit einem lateinischen Quadrat wurde erzeugt mit Bereichen von unterschiedlicher Dichte durch Einstellung der Anzahl von Impulsen/Punkt für eine besondere Dichte auf einen speziellen Wert zwischen 0 bis 255. Die dem Druckerkopf zugeführte Spannung lag bei ungefähr 23,5 Volt, was zu einer unverzüglichen Spitzenleistung von 1,3 Watt/Punkt führte sowie einer maximalen Gesamtenergie von 9,6 mJ/Punkt.
  • Das Farbstoff-Donorelement wurde von dem Farbstoff-Empfangselement nach dem Bilddruck abgetrennt. Das Farbstoff-Empfangselement wurde dann zurückgenommen, und die Position wurde unter dem Kopf in die anfängliche Position zurückgebracht und von neuem mit einem frischen, ungebrauchten Stück von Farbstoff- Donor bedruckt, derart, daß die Bilder registerartig miteinander in Übereinstimmung gebracht wurden. Dieses Verfahren wurde wiederholt, bis ein Anklebe-Versager zwischen dem Farbstoff-Donorelement und dem Farbstoff-Empfängerelement auftrat, was mit "Druck-Versager" bezeichnet wird. Die aufgezeichneten Ergebnisse stellen die Anzahl von Drucken dar, bis zu dem ein Farbstoff- Donor-Versager auftrat ("normale" Drucke bis zum Versager). Diese Ergebnisse sind in Tabelle 1 zusammengestellt.
  • Zur Bestimmung der Drucke bis zum Versager im Falle des Druckverfahrens mit relativer Geschwindigkeit wurde ein Farbstoff- Empfangselement hergestellt durch Auftragen einer die Haftung verbessernden Schicht von 0,11 g/m² Dow Z-6020 (einem Aminoalkyl-Alkoxysilan, erhältlich von der Firma Dow Chemical Co.) in einem 3A-Alkohol-Lösungsmittel auf einen Mikroporen aufweisenden Polypropylenträger (erhalten von der Firma Oji Paper Co). Auf die die Haftung verbessernde Schicht wurden die folgenden Schichten aufgetragen:
  • 1) eine Farbstoff-Empfängerschicht aus 1,6 g/m² 4,4'-Isopropyliden-Bisphenol-co-2,2'-oxydiethanolpolycarbonat (ein Random- copolymer im Verhältnis 50:50); 1,6 g/m² Makrolon 5700 (Mobay Corp.) Bisphenol-A-polycarbonat; 0,01 g/m² FC-431 ; 0,32 g/m² Diphenylphthalat; 0,32 g/m² Dibutylphthalat; und einer Lösungsmittelmischung aus 80 % Methylenchiond sowie 20 % 1,1,2-Trichloroethylen; und
  • 2) eine Überzugsschicht aus 0,22 q/m² Bisphenol-A-polycarbonat, enthaltend 1 % Diethylenglykol sowie 50 % Polydimethylsiloxan; 0,008 g/m² DC-510 (ein flüssiges oberflächenaktives Mittel auf Siliconbasis von der Firma Dow Corning); 0,02 g/m² FC-431 ; 0,09 g/m² Silwet L723 (ein oberflächenaktives Mittel auf Siliconbasis von der Firma Union Carbide); sowie eine Lösungsmittelmischung aus 80 % Methylenchlorid und 20 % 1,1,2-Trichloroethylen.
  • Die Farbstoffseite des Farbstoff-Donorelementstreifens einer Breite von ungefähr 12 cm wurde in Kontakt mit dem Farbbild- Empfangselement einer Größe von ungefähr 12 cm x 15 cm gebracht. Eine Kante des Farbstoff-Empfängers wurde zwischen einer Quetschrolle und einem Schrittmotor angeordnet. Diese Einstellung wurde dazu verwendet, um den Farbstoff-Empfänger über eine Gummiwalze eines Durchmessers von 17,91 mm zu ziehen, und ein TDK-Thermal Head LV-540B (mittels eines Thermostaten bei 30ºC gehalten) wurde mit einer Kraft von 35,3 N gegen die Farbstoff- Donorelementseite der Zusammenstellung gepreßt, wodurch diese gegen die Gummiwalze gedrückt wurde. Das Farbstoff-Donorelement wurde an einem Ende an einer mittels eines Schrittmotors angetriebenen Walze befestigt, die dazu diente, den Farbstoff-Donor durch den Spalt zu ziehen, der gebildet wurde von der Gummirolle und dem Thermodruckerkopf. Das gegenüberliegende Ende des Farbstoff-Donors wurde von einer Vorratsspule abgewickelt. Das Farbstoff-Donorelement und das Farbstoff-Empfangselement wurden in entgegengesetzten Richtungen geführt, und das Geschwindigkeitsverhältnis von Farbstoff-Empfangselement zu Farbstoff- Donorelement betrug 3,3 bis 1,0. Der Thermodruckerkopf vom Typ TDK LV-540B hatte 2560 unabhängig voneinander ansprechbare Heizdrähte mit einer Auflösung von 11,81 Punkten/mm und einer aktiven Druckbreite von 217 mm und einen mitteleren Erhitzer- Widerstand von 3440 Ohm. Für einen tatsächlichen Druck wurden lediglich 86,7 mm der gesamten Breite verwendet.
  • Während des Druckes wurde die Bildelektronik eingeschaltet, wodurch der Farbstoff-Empfänger zwischen dem Druckerkopf und der Rolle mit einer Geschwindigkeit von 4,7 mm/Sek. hindurchgezogen wurde und das Farbstoff-Donorelement in entgegengesetzter Richtung mit einer Geschwindigkeit von 1,4 mm/Sek..
  • Zur gleichen Zeit wurden die Widerstandselemente in dem Thermodruckerkopf alle 130 Mikrosekunden über einen Zeitraum von 126,8 Mikrosekunden beaufschlagt. Eine maximale Druckdichte erforderte 127 Impulse "on" time pro gedruckter Zeile von 17,94 Millisekunden. Die zugeführte Spannung betrug 13,5 Volt, was zu einer unverzüglichen Spitzenleistung von annähernd 0,05 W/Punkt führte. Die maximale Gesamtenergie dieses Druck-Schemas betrug 0,93 mJ/Punkt. Das Bild wurde mit einem Aspektverhältnis von 1:1 gedruckt. Dieses Druck-Schema wurde in Folge wiederholt, bis ein Anklebe-Versager auftrat. Dies wird bezeichnet mit Eidrucke bis zum Versagen bei Druckweise mit relativer Geschwindigkeit", und die aufgezeichneten Ergebnisse sind die Anzahl von Drucken, bis zu dem ein Farbstoff-Donorschicht-Versager auftratt. Diese Ergebnisse sind ebenfalls in Tabelle 1 wie folgt zusammengestellt: TABELLE 1
  • Die obigen Ergebnisse zeigen eindeutig, daß die Zugabe eines Titanalkoxid-Quervernetzungsmittels mit einer Alkylkettenlänge von nicht größer als 4 Kohlenstoffatome einen Vorteil bezüglich des Anklebeverhaltens bietet, der größer ist als der, der mit einer Tetrabenzyltitanat-Vergleichsverbindung erhalten wird.
  • BEISPIEL 2
  • Dieses Beispiel wurde durchgeführt, um die Effektivität der quervernetzten Farbstoffschicht gemäß der Erfindung festzustellen, wenn unterschiedliche, die Haftung verbessernde Schichten zwischen der Schicht und dem Farbstoff-Donorträger vorgesehen waren.
  • Es wurden der gleiche Träger und die gleiche Gleitschicht wie im Falle des Beispiels 1 verwendet.
  • Auf die keine Haftschicht aufweisende Seite des Trägers wurden die verschiedenen Haftschichten aufgetragen, die in Tabelle 2 aufgeführt sind und die folgende Farbstoffschicht: 0,16 g/m² des zweiten oben veranschaulichten gelben Farbstoffes; 0,24 g/m² des zweiten oben veranschaulichten purpurroten Farbstoffes; 0,04 g/m² des ersten oben veranschaulichten purpurroten Farbstoffes; 0,56 g/m² des ersten oben veranschaulichten blaugrünen Farbstoffes; 0,56 g/m² CAP482-.5; 0,002 g/m² FC430 (ein fluoriertes oberflächenaktives Mittel der Firma 3M Company); 0,02 g/m² S363 N-1 (eine mikronisierte Mischung von Polyethylen, Polypropylen und oxidierten Polyethylenteilchen, erhältlich von der Firma Shamrock Technologies, Inc.); Tyzor TBT in der in Tabelle 2 angegebenen Menge und eine Lösungsmittelmischung aus 20 % n-Propanol/80 % Toluol.
  • Die Farbstoff-Donorelemente wurden wie in Beispiel 1 beschrieben inkubiert. Das Farbstoff-Empfangselement und die Druckbedingungen waren die gleichen wie in Beispiel 1 für "normale" Drucke bis zum Versager. Es wurden die folgenden Ergebnisse erhalten: TABELLE 2
  • Haftschichten 1 und 2:
  • n-Butylacrylat/2-Hydroxyethylmethacrylat/Methyl-2-acrylamido- 2-methoxyacetat-Terpolymer (50:25:25)
  • Haftschichten 3 und 4:
  • Mischung aus n-Butylacrylat/2-Hadroxyethylmethacrylat/Methyl- 2-acrylamido-2-methoxyacetat-Terpolymer mit 2-(N,N,N-Trimethylammonium)ethylmethacrylatmethosulfat
  • Haftschichten 5 und 6:
  • Poly(vinylalkohol)/Polyvinalpyrrolidon
  • Haftschichten 7 und 8: Tyzor TBT
  • Haftschichten 9 und 10: Zr-Butoxid
  • Haftschichten 11 und 12: Tetraethoxysilan
  • Die obigen Daten zeigen eindeutig, daß der Zusatz eines Titanalkoxid-Quervernetzungsmittels mit einer Alkylkettenlänge von 4 Kohlenstoffatomen in einer Farbstoffschicht-Zusammensetzung einen Vorteil mit sich bringt bezüglich des Klebeverhaltens gegenüber einer nicht-quervernetzten Farbstoffschicht, wenn die Farbstoffschicht auf eine große Vielzahl von Haftschichtmaterialien aufgetragen wird.
  • BEISPIEL 3
  • Es wurde ein weiteres Beispiel durchgeführt, um die Beziehung zwischen Verbesserungen, die bezüglich des Anklebeverhaltens erzielt werden und der Anzahl von Kohlenstoffatomen in dem Alkylrest des Titanquervernetzungsmittels zu prüfen.
  • Die Farbstoff-Donorelemente dieses dritten Beispiels waren die gleichen wie die des Beispiels 2 mit der Ausnahme, daß der Träger auf beiden Seiten mit einer Haftschicht aus Tyzor TBT in einer 85 %/15 % Propylacetat/Butanol-Lösungsmittelmischung beschichtet wurde, und daß das Titan-Quervernetzungsmittel, das in der Farbstoffschicht verwendet wurde, ein solches war, wie es in Tabelle 3 angegeben ist. Die Elemente wurden wie in Beispiel 2 beschrieben entwickelt, mit den folgenden Ergebnissen: TABELLE 3
  • Die obigen Ergebnisse zeigen eindeutig, daß der Zusatz eines Titanalkoxid-Quervernetzungsmittels mit nicht mehr als 4 Kohlenstoffatomen in seinem Alkoxyrest einen Vorteil bezüglich des Klebeverhaltens zeigt.
  • BEISPIEL 4
  • Die Tests, die im Falle dieses Beispieles durchgeführt wurden, sollen den Effekt eines Quervernetzungsmittels in Gegenwart eines anderen Typs eines Hydroxylgruppen enthaltenden Bindemittels, Poly(vinylacetal), zeigen.
  • Es wurden Farbstoff-Donorelemente wie im Falle des Beispiels 2 hergestellt, mit der Ausnahme, daß das Farbstoff-Bindemittel bestand aus KS-1 (ein Poly(vinylacetal), erhältlich von der Firma Sekisui Chemical Co., Ltd.). Die Elemente wurden wie in Beispiel 2 beschrieben mit den folgenden Ergebnissen entwickelt: TABELLE 4
  • Die obigen Daten zeigen eindeutig die Verbesserungen im Klebeverhalten, wenn ein anderes Hydroxylgruppen enthaltendes Bindemittel verwendet wurde.

Claims (10)

1. Farbstoff-Donorelement für die thermische Farbstoffübertragung mit einem Träger, auf dem sich eine Farbstoffschicht befindet mit einem in einem Bindemittel dispergierten Bildfarbstoff, wobei das Bindemittel Hydroxylgruppen enthält, die mit einem Titanalkoxid-Quervernetzungsmittel quervernetzt worden sind, und wobei die Anzahl der Kohlenstoffatome in dem Alkylrest des Alkoxides vier nicht überschreitet.
2. Element nach Anspruch 1, in dem das Titanalkoxid Titan-tetra- n-butoxid ist.
3. Element nach Anspruch 1, in dem das Titanalkoxid Titan-tetra- i-propoxid ist.
4. Element nach Anspruch 1, in dem das Bindemittel Celluloseacetatpropionat ist
5. Element nach Anspruch 1, in dem das Bindemittel Poly(vinylacetal) ist.
6. Verfahren zur Herstellung eines Bildes durch thermische Farbstoffübertragung, bei dem man:
a) mindestens ein Farbstoff-Donorelement mit einem Träger, auf dem sich eine Farbstoffschicht befindet, mit einem in einem Bindemittel dispergierten Bildfarbstoff, mit einem Farbstoff-Empfangselement in Kontakt bringt, das einen Träger aufweist, auf dem sich eine polymere Farbbild- Empfangsschicht befindet; bei dem man
b) das Farbstoff-Donorelement bildweise erhitzt; und bei dem man
c) ein Farbbild auf das Farbstoff-Empfangselement überträgt, unter Erzeugung des thermischen Farbstoffübertragungsbildes,
wobei das Bindemittel Hydroxylgruppen enthält, die mit einem Titanalkoxid-Quervernetzungsmittel quervernetzt worden sind, wobei die Anzahl der Kohlenstoffatome in dem Alkylrest des Alkoxides die Zahl 4 nicht übersteigt.
7. Verfahren nach Anspruch 6, bei dem das Titanalkoxid Titan- tetra-n-butoxid oder Titan-tetra-i-propoxid ist.
8. Verfahren nach Anspruch 6, bei dem das Bindemittel Celluloseacetatpropionat oder Poly(vinylacetal) ist.
9. Zusammenstellung für die thermische Farbstoffübertragung mit:
(a) einem Farbstoff-Donorelement mit einem Träger, auf dem sich eine Farbstoffschicht mit einem in einem Bindemittel dispergierten Farbstoff befindet, und
(b) einem Farbstoff-Empfangselement mit einem Träger, auf dem sich eine Farbbild-Empfangsschicht befindet,
wobei sich das Farbstoff-Empfangselement in übergeordneter Position bezüglich des Farbstoff-Donorelementes befindet, derart, daß die Farbstoffschicht sich in Kontakt mit der Farbbild-Empfangsschicht befindet,
wobei das Bindemittel Hydroxylgruppen enthält, die mit einem Titanalkoxid-Quervernetzungsmittel quervernetzt worden sind, und wobei die Anzahl der Kohlenstoffatome in dem Alkylrest des Alkoxides die Zahl 4 nicht übersteigt.
10. Zusammenstellung nach Anspruch 9, in der das Titanalkoxid Titan-tetra-n-butoxid oder Titan-tetra-i-propoxid ist.
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