DE69501844T2 - Behandlung von Fluiden, insbesondere das Reinigen von umweltschädlichen Emissionen, und Vorrichtung zu dessen Durchführung - Google Patents

Behandlung von Fluiden, insbesondere das Reinigen von umweltschädlichen Emissionen, und Vorrichtung zu dessen Durchführung

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Description

  • Die wachsende Aufmerksamkeit, die die moderne Gesellschaft solchen Themen wie bessere Qualität des Lebens und der Biosphäre, der Effektivität von Verfahren und der Rationalisierung des Energieverbrauchs schenkt, hat zu neuen Maßstäben, Verhaltensmustern und Anforderungen geführt, die ihrerseits Techniker animiert haben, neue Erzeugnisse zu entwickeln und bereits vorhandene zu überarbeiten.
  • Dieser Trend hat auf dem Gebiet der Behandlung umweltverschmutzender Emissionen die Entwicklung eines Verfahrens und damit zusammenhängender Einrichtungen mit hohem Leistungsvermögen zum Abscheiden und Behandeln derartiger verschmutzender Medien, wie beispielsweise Pulver, Gase, Nebel, Dämpfe und Gerüche bewirkt, die allgemein an die Umwelt abgegeben werden.
  • Die Funktion einer derartigen Einrichtung beruht auf einem Verfahren, das aus einer harmonischen Kombination von Prinzipien und Ausführungen, wie einem Vorgang des dynamischen Mischens der Flüssigkeit und des verschmutzenden Gases besteht, der in einer Drehkonstruktion abläuft, die einen wirkungsvollen Übergang von verschmutzenden Substanzen zwischen den betroffenen Fluiden fördert und energetische und aeromechanische Stoffübergangsprozesse zwischen den Substanzen bewirkt, selbst wenn diese sich in unterschiedlichen physikalischen Zuständen befinden.
  • DE-A-3122026 beschreibt die Behandlung von Gas durch Besprühen mit Flüssigkeit und anschließendes Zentrifugieren.
  • Eine typische Eigenschaft atmosphärischer Verschmutzung in verschiedener Form besteht darin, daß gleichzeitig verschiedene Emissionsformen vorliegen, die hauptsächlich aus Teilchenmaterial mit verschiedenen Gasen, Dämpfen und Nebeln bestehen. Diese grundlegende Erkenntnis ist zusätzlich zu den mechanischen Anforderungen und Beschränkungen des Behandlungsverfahrens selbst, wie beispielsweise Luftströmungsmenge, Gesamtenergieverlust (Sammler, Abienkeinrichtungen, Biegungen, Rohrleitungen, Innenverluste der Einrichtungen, Schornsteine usw.), Energieverbrauch, Korrosion, Temperatur, physikalisch-chemischer Kompatibilität, hydro-aerodynamischer Leistung und Durchflußbehandlung, der vorrangige Parameter gewesen, der dem Konzept sowohl des Verfahrens als auch der Einrichtung gemäß der Erfindung zugrundeliegt. Daher eignet sich der Prozeß der vorliegenden Erfindung insbesondere für die Reinigung von umweltverschmutzenden Emissionen, und er schließt die Behandlung von Fluiden, einschließlich Fluiden in unterschiedlichen Zuständen bzw. Phasen, wie bei der Behandlung verschmutzender Gase, ein, und ist durch eine Wirbelvermischung mehrerer Fraktionen behandelter Fluide gekennzeichnet, so daß ein effizienter Energie- und Stoffübergang zwischen den Fluiden erzielt wird. Weiterhin ist er auch dadurch gekennzeichnet, daß er die Ansaugfunktion zum Einleiten des gasförmigen Fluids mit dem Gas- Flüssigkeits-Zentrifugiereffekt vereint, so daß das Auffangen bzw. Einlassen einer gasförmigen Fraktion mit dem damit einhergehenden Flüssigkeitsgemisch so ausgeführt wird, daß eine Interaktion erreicht wird, die die chemischen Reaktionen sowie die Energie- und Stoffübergangseffekte maximiert.
  • Der Prozeß gemäß der vorliegenden Erfindung ist weiterhin dadurch gekennzeichnet, daß er einen Amplitudenausgleich der Molekularschwingungen der Fluide in unterschiedlichen physikalischen Phasen durch Abkühlen, Erwärmen oder Zufuhr kinetischer Energie fördert, um die molekulare Interaktion zu verstärken, die den Grad der Umwandlung chemischer Reaktionen, wie beispielsweise Neutralisation, Oxidation und Kombination, verstärkt, er ist weiterhin dadurch gekennzeichnet, daß er einen umgekehrten Zykloneffekt zum Trennen der gasförmigen und flüssigen Fluide, die zuvor in einem Drehelement vermischt und mit einem Wirbeleffekt in der gleichen Richtung wie die Strömung geleitet worden sind, in einer allmählich zunehmenden Querschnittsfläche mit einem spiralförmigen Strömungsauslaß und bei vollständigem Fehlen jeglicher Auswirkung des Wiedermitreißens von Tröpfchen der schwebenden Flüssigkeit in dem gasförmigen Strom umfaßt.
  • Die vorliegende Erfindung betrifft darüber hinaus eine Vorrichtung zum Ausführen des obenaufgeführten Prozesses, die ein Drehelement enthält, das im inneren eines ersten Abschnitts eines Gehäuses angeordnet ist und Durchlasse in seiner Umfangswand sowie Flügel in seinem Inneren aufweist, wobei über dem Drehelement und um selbiges herum eine obere Sprühvorrichtung und eine seitliche Sprühvorrichtung angeordnet sind, denen durch eine Pumpe Flüssigkeit aus einem Tank zugeführt wird, wobei ein Zyklon an einem seiner Enden mit dem Flüssigkeitsvorratstank verbunden ist und an seinem anderen Ende zur Atmosphäre hin offen ist, wobei das Drehelement und die Pumpe von ein und demselben Motor angetrieben werden und das Ende der oberen Sprühvorrichtung so angeordnet ist, daß es in den Innenraum des Drehelementes eindringt, und das Gehäuse eine Konstruktion mit zwei Halbkapseln ist, die durch ein Rohr miteinander verbunden sind und den Zyklon tragen, der insgesamt in der Richtung seines Endes, das sich zur Atmosphäre hin öffnet, trichterartig geformt ist und eine innere konische Ablenkvorrichtung in seinem unteren Abschnitt aufweist.
  • Das erwähnte Drehelement ist mit Flügeln mit speziellem Profil und am Umfang mit Durchlassen versehen, die typische Formen aufweisen, um gleichzeitig Gas anzusagen, Gas mit Flüssigkeit zu zentrifugieren und das entstehende Gemisch beim Ausstoß durch die Durchlasse zu frakuonieren.
  • Das erwähnte Gehäuse ist eine Konstruktion, die im wesentlichen durch zwei Halbkapsein gebildet wird, die eine schneckenartige Form haben und einander frontal gegenüberliegen, wobei das Drehelement in einer der schneckenförmigen Halbkapseln aufgenommen ist, und der sich allmählich ausdehnende trichterförmige konische Zyklon hingegen in der anderen schnecke nförmigen Halbkapsel aufgenommen ist, wobei der Zyklon mit einer inneren Schnecke mit veränderlichem Strömungsdurchlaßquerschnitt versehen ist, die als Strömungsführung dient, sowie mit der mittigen konischen Ablenkvorrichtung, die die Trennung der flüssigen Phase von der gasförmigen fördert.
  • Der erwähnte Zyklon hat im wesentlichen eine birnenartige Form und dient dazu, die gasförmigen Phasen von den flüssigen mit einer veränderlichen Strömungsdurchlaß- Querschnittsfläche über eine Schnecke zu trennen, die sich in den Unterteil des Kegels in einem freien Bereich öffnet, der eine konische Ablenkvorrichtung enthält, die verhindert, daß die Flüssigkeit wieder in den gasförmigen Strom mitgerissen wird, und die im unteren Abschnitt des Zyklons angebracht ist, um so die Flüssigkeitsoberfläche der hydraulischen Dichtung von dem Wirbeltrakt des gasförmigen Stroms zu trennen, der über eine Leitung abgegeben wird, die als der innenumfang der Schnecke wirkt.
  • Daher weist die Erfindung einen ersten Vorteil dahingehend auf, daß der oben dargestellte Aufbau des Gehäuses mit zwei Halbkapseln und dem Drehelement in der ersten der beiden Halbkapseln so ist, daß der Strömungswiderstand bzw. der Druckabfall um ungefähr 50% im Vergleich zu Einrichtungen nach dem Stand der Technik verringert wird, so daß Gase erheblich leichter strömen können und der Wirkungsgrad der Einrichtung drastisch erhöht wird.
  • Der zweite Vorteil der Erfindung rührt daher, daß nur ein einzelner Elektromotor eingesetzt wird, um sowohl die Pumpe als auch das Drehelement anzutreiben, so daß die Herstellungs- und Wartungskosten verringert werden.
  • Ein dritter Vorteil der Erfindung ergibt sich aus der Tatsache, daß die Gase, die sich im inneren des Drehelementes befinden, erheblich intensiver und wirkungsvoller mit Flüssigkeit besprüht werden, wenn das Ende der oberen Sprühvorrichtung in den Innenraum des Drehelements eingeführt wird. Durch diesen Aufbau besprüht die in der Mitte der gasförmigen Masse befindliche Sprühvorrichtung die gleiche Masse vom Inneren ihres Umfangs her, so daß ein Gemisch mit optimaler Qualität zentrifugiert werden kann.
  • Ein vierter grundlegender Vorteil der vorliegenden Erfindung ergibt sich aus der Tatsache, daß der Zyklon eine birnenartige Form hat, d.h. daß ausgehend von einem unteren Kegel ein weiterer Kegel, der sich zur Atmosphäre hin erstreckt, entgegengesetzt dazu angeordnet ist. Dieser Aufbau bewirkt die neue effektive Gas-Flüssigkeits-Trennung durch Dreheffekte, die von dem Gehäuse in Form von zwei Halbkapseln erzeugt werden, wodurch hauptsächlich der Strömungswiderstand bzw. der Druckverlust erheblich reduziert werden und so der Wirkungsgrad und die Effektivität des Prozesses erheblich verbessert werden können.
  • Der fünfte Vorteil der vorliegenden Erfindung ergibt sich aus der Tatsache, daß der Zyklon im Inneren in seinem unteren Abschnitt mit einer konischen Ablenkvorrichtung versehen ist, mit der aufgrund sowohl ihrer konischen Form mit einer mittigen Öffnung als auch ihrer in Umfangsrichtung beabstandeten Anordnung in bezug auf die Wände des Zyklons die Flüssigkeit besser von der Luft getrennt werden kann.
  • Die Erfindung wird anhand der Beschreibung, die im folgenden als nichteinschränkendes Beispiel unter Bezugnahme auf die beigefügten Zeichnungen erfolgt, besser verstandlich, wobei:
  • - Fig. 1 eine vollständige Vorderansicht der Einrichtung gemäß der vorliegenden Erfindung ist, die teilweise als Schnitt ausgeführt ist, um innere Bauteile zu zeigen;
  • - Fig. 2 eine Ansicht des Drehelements, der Verteilung und der Art der Durchlasse desselben sowie der Arten vertikaler Flügel ist;
  • - Fig. 3 die gleiche Ansicht wie in Fig. list, wobei sich jedoch der Motor an einer anderen Position befindet;
  • - Fig. 4 eine Draufsicht auf das Gehäuse und den Zyklon ist; und
  • - Fig. 5 eine Einzelheit des Schalldämpfungssystems mit seinen reflexionsfreien Hohlräumen ist.
  • Fig. 1 zeigt eine Ansicht der gesamten Vorrichtung, wobei auf der linken Seite ein nach unten gerichteter Pfeil zu sehen ist, der die Einlaßströmung von Gasen bzw. verschmutzter Luft zeigt. Die Figur stellt darüber hinaus das Drehelement 1 mit den Luftansaugflügeln 2 und den Durchlassen 3 dar, die sämtlich an der Peripherie bzw. dem Umfang dieses Drehelementes angeordnet sind.
  • Das Drehelement ist im Inneren eines ersten Abschnitts bzw. einer Halbkapsel eines Gehäuses 6 angebracht, das von einer Struktur 5 getragen wird. An der Seite und am oberen Ende des Drehelementes 1 sind Flüssigkeitssprühvorrichtungen 15 bzw. 16 vorhanden, denen eine aus einem Vorratstank 9 entnommene Flüssigkeit zugeführt wird. Die Flüssigkeit, bei der es sich beispielsweise um Wasser handeln kann, wird von einer Pumpe 14 zugeführt, die zusammen mit dem Drehelement 1 mittels eines Elektromotors 4 angetrieben wird.
  • Daher bewirkt der Elektromotor in Funktion, daß sich das Drehelement 1 dreht, so daß es durch die Wirkung seiner Flügel 2 die verschmutzte Luft bzw. das Gas ansaugt. Das Gas wird, wenn es sich in dem Drehelement 1 befindet, mit zerstäubter Flüssigkeit bespritzt, die von der Sprühvorrichtung 15 versprüht wird. Das Ende der Sprühvorrichtung 15 ist in die Mitte der gasförmigen Masse eingeführt, und dies ist ausschlaggebend für die erhebliche Verbesserung des Mischeffektes und der Adhäsion der Flüssigkeitströpf chen an den festen Gasteilchen. Anschließend bewirkt die Drehung des Drehelementes 1, daß das Gemisch zentrifugiert und durch die Durch lasse 3 ausgestoßen wird, wo es unmittelbar danach frontal mit neuen Flüssigkeitsstrahlen bespritzt wird, die von den Sprühvorrichtungen 16 versprüht werden, die um das gesamte Drehelement 1 herum angeordnet sind. Nach diesem zweiten Besprühen wird die Flüssigkeit von dem Zyklon 7 durch das Rohr 22 getrieben, so daß es zur Trennung der behandelten Luft von der Flüssigkeit kommt, die die Rückstände mit sich führt. Im Inneren des Zyklons 7 wird das Gemisch nach unten gewirbelt, so daß es zu der Trennung kommt.
  • Der Zyklon 7 weist eine veränderbare Strömungsdurchlaß-Querschnittsfläche durch eine Schnecke 23 hindurch auf, die sich in den Unterteil des Kegels in einem freien Bereich öffnet (sieh Fig. 1 und 3).
  • Im unteren Abschnitt des Zyklons 7 ist eine konische Ablenk-einrichtung 8 vorhanden, die den Trennvorgang vervollständigt und ein Mitreißen der Flüssigkeitströpfchen bei der Aufwärtsbewegung der behandelten Luft, die aus dem Zyklon strömt, verhindert. Die konische Ablenkvorrichtung 8 ist so angeordnet, daß sie einen Umfangsabstand in bezug auf die Wände des Zyklons 7 hat. Des weiteren weist sie eine Öffnung in ihrem Mittelbereich auf, durch die die Flüssigkeit, die die Rückstände mit sich führt, strömt. Anschließend tritt die Flüssigkeit durch eine hydraulische Dichtung 25 hindurch und strömt weiter in den Umwälztank 9, wo sie sich absetzt.
  • Fig. 1 zeigt des weiteren den Vorratsbehälter 24 für chemische Zusätze, der über dem Tank 9 installiert ist, zusammen mit Verbindungen für eine Füllstands- Erfassungseinrichtung 10, Kanalrohr 11 und Ventil 12, wobei letzteres entweder manuell oder elektromechanisch gesteuert, zeitgesteuert ist oder nicht. Der Vorratsbehälter 24 kann auch mit einem zeitgesteuerten Magnetventil versehen sein. Abschließend ist ein Detail der Schallschutzvorrichtung 17 sowohl des Gehäuses als auch des Zyklons zu sehen.
  • Fig. 2 stellt verschiedene Formen der Durchlasse 3 des Drehelementes 1 dar. Die Durchlaßform 3a mit einer kurzen konischen Form begünstigt eine größere Durchschnittsfläche mit ausgezeichneter aerodynamischer Trennung. Die Durchlaßform 3b mit tropfenartiger Form maximiert den Wirkungsgrad des Ausstoßens in der Drehrichtung des Drehelementes 1. Die Durchlaßformen 3c (fischschuppenartig), 3d (Kegelstumpfform) und 3e (parallele Schrägstellung) tragen ebenfalls entscheidend zur erheblichen Verstärkung der mechanischen energetischen Mischung der flüssigen und gasförmigen Fluide bei.
  • Die gleiche Figur zeigt weiterhin einige Beispiel der Anordnung 18a bis 18c der Durchlasse zusammen mit einigen Arten der Flügel 2a bis 2d, die im Inneren des Drehelementes 1 eingesetzt werden können. Alle Formen dienen dazu, den Wirkungsgrad der Einrichtung gemäß dem gewünschten Effekt und dem geplanten Einsatz zu erhöhen.
  • Fig. 3 ähnelt Fig. 1, wobei sich jedoch der Motor 4 an einer anderen Position befindet, an der er nicht mehr koaxial zu der Pumpe 4 und dem Drehelement list. Bei der Anordnung in dieser Stellung ist daher ein Antriebsriemen 18 für den Motor erforderlich, um seine Bewegung zu übertragen.
  • Fig. 4 ist eine Teudraufsicht auf die Einrichtung, die insbesondere das Gehäuse 6 zeigt, dessen Halbkapseln durch das Rohr 22 miteinander verbunden sind.
  • Über die bisher dargestellten Ausführungen hinaus kann das gleiche Konzept der Erfindung beispielsweise bei der Reinigung bzw. Reinigungsbehandlung von Altölen, Fett, Dämpfen gewerblicher Küchen sowie von Lösungsmittel- oder Farbnebeln sowie Dämpfen aus Anstrichkabinen, einschließlich brennbarer Ströme, angewendet werden, wobei ein grundlegender spezieller Vorteil darin besteht, daß aufgrund der kontinuierlichen und sofortigen Entfernung von brennbaren Verunreinigungen daraus wirkungsvolle Brandverhütung ausgeführt wird.
  • Weitere grundlegende Einsatzgebiete der Erfindung sind beispielsweise die reaktive Verarbeitung flüssiger oder gasförmiger Substanzen, so beispielsweise anstelle der verbreitet eingesetzten Strom- oder Gegenstromredktionstürme, oder der Wärmetauscher beim Kühlen, Heizen, in Klimaanlagen, bei der Befeuchtung und ähnlichen Prozessen aufgrund des effektiven Austausches, zu dem es zwischen den Fluiden kommt.

Claims (6)

1.Prozeß zur Behandlung von Fluiden, insbesondere zur Reinigung von umweltverschmutzenden Emissionen, einschließlich Fluiden in unterschiedlichen Phasen, wie bei der Behandlung von verschmutzenden Gasen, wobei der Prozeß eine Wirbelvermischung mehrerer Fraktionen der zu behandelnden Gase, einen damit verbundenen Gaslflüssigkeits-Zentrifugiereffekt und eine Zufuhr kinetischer Energie in den Fluidteilchen umfaßt, dadurch gekennzeichnet, daß die Zufuhr kinetischer Energie zu den verschmutzenden Fluiden ausgeführt wird, indem die Fluide gezwungen werden, durch eine perforierte Wand hindurchzutreten, wobei die Fluide vor und nach dem Hindurchtreten mit Flüssigkeiten besprüht werden, sich die Fluide anschließend in einem Zyklon ausdehnen können, um feste und flüssige Teilchen zu trennen.
2. Einrichtung zum Ausführen des in Anspruch 1 definierten Prozesses, dadurch gekennzeichnet, daß sie ein Drehelement (1) enthält, das im Inneren eines ersten Abschnitts eines Gehäuses (6) angeordnet ist und Durchlasse (3) in seiner Umfangswand sowie vertikale Flügel (2) in seinem Inneren aufweist, wobei über dem Drehelement und um selbiges herum eine obere Sprühvorrichtung (15) und eine seitliche Sprühvorrichtung (16) angeordnet sind, denen von einer Pumpe (14) aus einem Tank (9) abgegebene Flüssigkeit zugeführt wird, wobei ein Zyklon (7) an einem seiner Enden mit dem Flüssigkeitsvorratstank (9) verbunden ist, während er an seinem anderen Ende zur Atmosphäre hin offen ist, wobei das Drehelement (1) und die Pumpe (14) von ein und demselben Motor (4) angetrieben werden, das Ende der oberen Sprühvorrichtung (15) in den Innenraum des Drehelementes (1) eindringt und das Gehäuse (6) eine Konstruktion mit zwei Halbkapseln ist, die durch ein Rohr (22) miteinander verbunden sind und den Zyklon (7) tragen, der in der Richtung seines Endes, das sich zur Atmosphäre hin öffnet, die Gesamtform eines Trichters hat, sowie eine innere konische Ablenkvorrichtung (8) in seinem unteren Abschnitt.
3. Einrichtung nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß das Drehelement (1) mit Flügeln (2a, 2b, 2, 2d) versehen ist und in Umfangsrichtung mit Durchlassen (3a, 3b, 3c, 3d, 3e), mit denen gleichzeitig Gas angesaugt, Gas mit einer Flüssigkeit zentrifugiert und das entstehende Gemisch beim Ausstoß durch die Durchlasse (3) fraktioniert werden kann.
4. Einrichtung nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß das Gehäuse (6) eine Konstruktion ist, die im wesentlichen durch zwei Halbkapseln gebildet wird, die eine schneckenartige Form haben und einander frontal gegenüberliegen, wobei das Drehelement (1) in einer der schneckenförmigen Halbkapseln aufgenommen ist und der sich allmählich ausdehnende birnenförmige konische Zyklon (7) hingegen in der anderen schneckenförmigen Halbkapsel aufgenommen ist, wobei der Zyklon (7) mit einer inneren Schnecke (23) versehen ist, die einen veränderlichen Strömungsdurchlaßquerschnitt hat und als Strömungsführung dient, sowie mit der mittleren konischen Ablenkvorrichtung (8), die die Trennung der flüssigen Phase von der gasförmigen fördert.
5. Einrichtung nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß sie einen Zyklon (7) mit einer im wesentlichen birnenartigen Form enthält, der die gasförmige Phase von der flüssigen trennt, wobei der Zyklon (7) einen veränderlichen Strömungsdurchlaßquerschnitt durch eine Schnecke (23) hindurch hat, die sich in den untere Teil des Kegels in einem freien Bereich öffnet, und er eine konische Ablenkvorrichtung (8) enthält, die verhindert, daß die Flüssigkeit in dem gasförmigen Strom wieder mitgerissen wird, und die im unteren Abschnitt des Zyklons so installiert ist, daß die Flüssigkeitsoberfläche des hydraulischen Dichtung von dem Wirbeltrakt des gasförmigen Stroms getrennt wird, der über eine Leitung ausgestoßen wird, die als der Innenumfang der Schnecke (23) wirkt.
6. Einrichtung nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß sie Schalldämpfeinrichtungen (17) enthält, die in den Innenaufbau der beiden Halbkapseln des Gehäuses (6) integriert sind und aus einer perforierten Metallkonstruktion mit reflexionsfreiem Aufbau bestehen&sub3; die die Schallamplitude der Ströme absorbieren kann, die behandelt werden, wobei die Einrichtungen physisch an der Innenseitenfläche der Einlaßöffnung und der inneren Gegenfiäche der Halbkapsel, die das Drehelement (1) aufnimmt, angeordnet sind und darüber hinaus an der innenfläche der Ausstoßöffnung der anderen Halbkapsel, die den birnenartig geformten Zyklon (7) aufnimmt.
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