DE69510041T2 - Abgabedüse für getränke mit grosser kapazität - Google Patents

Abgabedüse für getränke mit grosser kapazität

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DE69510041T2
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Weldon Griffin
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Description

    Getränkeabgabedüse mit großer Kapazität Gebiet der Erfindung
  • Die vorliegende Erfindung bezieht sich auf eine Getränkeabgabedüse gemäß dem Oberbegriff des Anspruchs 1, welche Getränke mit einer hohen Durchflußrate zur Steigerung des Volumens von in einer bestimmten Zeitdauer abgegebenen Getränken abgibt.
  • Beschreibung des Stands der Technik
  • Aufgrund der Zuwächse in der Anzahl der bedienten Verbraucher und des Volumens der von der Nahrungs- und Getränkedienstleistungsindustrie abgegebenen Getränke können Standardgetränkeabgabedüsen den Kundenwünschen nicht entsprechen. Standardabgabedüsen geben kohlenstoffhaltige Getränke bei einer Durchflußrate zwischen 44,3 und 88,7 cm³/s (1,5 und 3 Unzen/s) ab. Allerdings erweisen sich Durchflußraten von unter 88,7 cm³/s (3 Unzen/s) beim Befüllen von großvolumigen Getränkebehältern (mit einem Volumen von z. B. 946 cm³ (32 Unzen)) oder mehr) als vollkommen ineffizient. Standardgetränkeabgabedüsen können die Getränke einfach nicht schnell genug abgeben, um die Kundenwünsche in Getränkeabgabeeinrichtungen zu befriedigen, die eine große Anzahl von Kunden bedienen.
  • Weiterhin können die Durchflußraten von Standardabgabedüsen nicht über ihren maximalen Wert von 88,7 cm³/s (3 Unzen/s) erhöht werden, da dann ein übermäßiges Aufschäumen in dem kohlenstoffhaltigen Getränk auftritt. Zur Vermeidung eines übermäßigen Aufschäumens muß das mit einem hohen Druck in die Düse eintretende kohlenstoffhaltige Wasser vorsichtig auf Atmosphärendruck reduziert werden, so daß nur ein Minimum an Kohlendioxid aus der Lösung austritt. Bei Durchflußraten von über 88,7 cm³/s (3 Unzen/s) sind Standardabgabedüsen nicht imstande, den Druck des kohlenstoffhaltigen Wassers graduell zu reduzieren, was zu einer übermäßigen Gasabgabe von Kohlendioxid führt. Infolgedessen bewirkt das aus der Lösung entweichende freigesetzte Kohlendioxid, wenn das kohlenstoffhaltige Wasser Kohlendioxid sowohl in der Düse wie auch in dem Getränkebehälter abgibt, ein übermäßiges Aufschäumen des abgegebenen Getränks. Dieses übermäßige Aufschäumen erzeugt ein mangelhaftes Produkt, da das Getränk im allgemeinen "schal" ausfällt.
  • Zusätzlich erlaubt das bloße Erhöhen der Größe des Durchflußweges in Standardabgabedüsen keine gesteigerten Durchflußraten, da die Standarddüsen unter hohen Durchflußraten keine geeignete Vermischung zwischen dem kohlenstoffhaltigen Wasser und dem Getränkekonzentrat bereitstellen. Bei hohen Durchflußraten erzeugt das Fehlen einer geeigneten Vermischung in den Standarddüsen eine Schichtenbildung zwischen dem Getränkekonzentrat und dem kohlenstoffhaltigen Wasser in dem Getränkebehälter, wodurch ein mangelhaft schmeckendes Getränk erzeugt wird.
  • Die diesbezüglichen Patentschriften US-A-4 928 854 (McCann, 29.5.1990), US-A-4 986 447 (McCann 22.1.1991) und US-A-5 048 726 (McCann 17.9.1991) offenbaren Diffusor- und Ausgußvorrichtungen, die gesteigerte Durchflußraten im Vergleich zu Standarddüsen bereitstellen. Hier wird ein Körper mit einer Mehrzahl von darin angeordneten Diffusorelementen und ein Durchflußseparator offenbart, der mit dem unteren Bereich des Körpers verbunden ist. Ein Ausguß ist mit dem Körper verbunden, um einen Auslaß für das Getränk bereitzustellen. Der Körper weist einen mit der Mischkammer des Ausgusses in Verbindung stehenden Konzentrateinlaß und ein Paar an mit den Diffusorelementen in Verbindung stehenden Einlässen auf.
  • Jedes Diffusorelement weist eine Reihe von untereinander verbundenen Platten auf, die den Druck des kohlenstoffhaltigen Wassers bei seinem Durchfluß durch die Mehrzahl von Öffnungen in jeder Platte reduziert. Nachdem es mit den Diffusorelementen in Kontakt gekommen ist, tritt das kohlenstoffhaltige Wasser dort aus dem Körper aus, wo der Durchflußseparator den kohlenstoffhaltigen Wasserstrom in einen in die Mischkammer des Ausgusses gerichteten Strom und in einen zweiten Strom unterteilt, der um die Außenseite des Ausgusses herumfließt. Beim Eintritt des kohlenstoffhaltigen Wasserstroms in die Mischkammer wird das Wasser mit dem Konzentrat vermischt und tritt dann aus dem Ausguß zusammen mit dem Konzentrat in einen darunter befindlichen Getränkebehälter aus. Der um den Ausguß herumfließende Strom tritt mit dem kohlenstoffhaltigen Wasser und, dem aus der Mischkammer austretenden Konzentratstrom in Kontakt, um ein zusätzliches Vermischen bereitzustellen.
  • Obwohl die Diffusorelemente in dem Körper angemessen funktionieren, um den Druck des kohlenstoffhaltigen Wassers zu reduzieren und damit das Aufschäumen in dem Getränkebehälter abzusenken, ist die Diffusor- und Ausgußvorrichtung der obigen Patentschriften durch Entwurfsnachteile beeinträchtigt. Das heißt, die Vorrichtung fällt unhygienisch aus, da sie nur schwierig zu reinigen ist und über offenliegende Teile verfügt, an denen sich Schmutz, Bakterien und Keime festsetzen können. Der Körper kann nicht in einfach zugängliche Teile zerlegt werden, welche einzeln gereinigt werden können, statt dessen muß eine Reinigungslösung durch den Körper und den Ausguß geführt werden. Somit führt jede Reinigung dieser Vorrichtung zu einer nicht zufriedenstellenden Desinfektion.
  • Da weiterhin die Außenseite des Ausgusses freiliegend ist, stellt sie eine leicht zugängliche Stelle für die Ansammlung von Schmutz, Bakterien und Keimen durch den Kontakt mit der Atmosphäre oder dem menschlichen Kontakt beim Abfüllen von Getränken dar. Wenn das kohlenstoffhaltige Wasser des zweiten Stroms folglich um die Außenseite des Ausgusses herumfließt, nimmt es den Schmutz, die Bakterien und die Keime auf, die sich an der freiliegenden Oberfläche des Ausgusses angesammelt haben.
  • Dementsprechend ist eine Getränkeabgabedüse hoch erwünscht, die eine eigenständige Einheit ohne freiliegende Teile ist, die leicht zu zerlegen ist, und die nach wie vor Getränke in einem Durchfluß mit hohem Volumen abgeben kann.
  • Zusammenfassung der Erfindung
  • Gemäß der vorliegenden Erfindung, die im Anspruch 1 definiert ist, weist eine Düse für die Getränkeabgabe mit einem hochvolumigen Durchfluß ein Gehäuse auf, wobei eine Leitung in dem unteren Bereich des Gehäuses, ein Diffusor über der Leitung und eine Diffusorplatte um den Diffusor herum angeordnet ist. Das Gehäuse weist einen Körper auf, der an seinem oberen Bereich mit einer über eine Öffnung verfügenden Kappe verbunden ist.
  • Die Kappe stellt den Verbindungspunkt zwischen der Düse und einem beliebigen elektrischen Standardventil bereit. Zusätzlich steht der Hals des Diffusors von der Öffnung durch die Kappe vor, damit er in das elektrische Standardventil eingesetzt werden kann.
  • Der Diffusor weist einen Durchlaß durch dessen Inneres auf, damit der Diffusor mit einer Getränkekonzentratquelle in Verbindung stehen kann, welche wiederum mit dem elektrischen Standardventil verbunden ist. Darüber hinaus bilden die Außenfläche des Diffusors und die Innenflächen des Körpers und der Kappe einen ersten Kanal, der mit einer Mischfluidquelle in Verbindung steht, welche mit dem elektrischen Standardventil verbunden ist. Die Leitung ist derart in dem unteren Bereich des Körpers angeordnet, daß ihr Inneres eine Mischkammer ausbildet und ihre Außenfläche und die Innenfläche des Körpers einen zweiten Kanal ausformt. Sowohl die Mischkammer wie der zweite Kanal treten von einem Auslaß in dem Boden des Körpers aus der Düse aus.
  • Bei der Aktivierung des elektrischen Standardventils fließt das Getränkekonzentrat von der Getränkekonzentratquelle durch das elektrische Standardventil und in den Durchlaß in dem Diffusor. Von dem Durchlaß in dem Diffusor fließt das Getränkekonzentrat dann über eine Mehrzahl von Auslässen in dem Diffusor in die Mischkammer. Zusätzlich fließt Mischfluid von der Mischfluidquelle durch das elektrische Standardventil und in den ersten Kanal hinein. Zuerst fließt das Mischfluid allerdings durch die Diffusorplatte, die eine Mehrzahl von Öffnungen aufweist, um einen laminaren Strom in dem Mischfluid bei dessen Eintritt in den ersten Kanal zu erzeugen.
  • Das Mischfluid verläßt den ersten Kanal und tritt mit der Leitung in Kontakt, die das Mischfluid in einen ersten und einen zweiten Strom unterteilt. Der erste Mischfluidstrom tritt in die Mischfluidkammer ein, wo er mit dem Getränkekonzentrat vermischt wird, bevor er aus der Düse austritt. Der zweite Mischfluidstrom fließt durch den zweiten Kanal und tritt dann aus der Düse aus. Das aus dem zweiten Kanal austretende Mischfluid kommt mit dem vermischten Getränkekonzentrat und dem aus der Mischkammer austretenden Mischfluid in Kontakt, so daß beide Ströme unterhalb der Düse in den Getränkebehälter eintreten, um die letztliche Vermischung zu erzeugen, die das abgegebene Getränk ausbildet.
  • Eine Aufgabe der vorliegenden Erfindung besteht daher in der Bereitstellung einer Getränkeabgabedüse, die ein Getränkekonzentrat und ein Mischfluid bei einem Durchfluß mit hohem Volumen abgibt, um ein abgegebenes Getränk auszubilden.
  • Eine weitere Aufgabe der vorliegenden Erfindung besteht in der Bereitstellung einer Getränkeabgabedüse, welche eine Schichtenbildung zwischen dem Getränkekonzentrat und dem Mischfluid verhindert.
  • Eine zusätzliche Aufgabe der vorliegenden Erfindung besteht in der Bereitstellung einer Getränkeabgabedüse, die so konfiguriert ist, daß sie das eintretende Mischfluid verlangsamt und den Druck des Mischfluids auf annähernd 0 abfallen läßt, um ein übermäßiges Entweichen von Gas zu vermeiden, welches sich in der Lösung in dem Mischfluid befindet.
  • Weitere Aufgaben, Merkmale und Vorteile der vorliegenden Erfindung werden dem Fachmann anhand der folgenden Beschreibung deutlich werden.
  • Kurze Beschreibung der Zeichnungen
  • Fig. 1 ist eine auseinandergezogene perspektivische Ansicht und stellt die Getränkeabgabedüse der vorliegenden Erfindung dar.
  • Fig. 2 ist ein Querschnitt entlang der Linie 2, 2 der Fig. 1 und zeigt die Getränkeabgabedüse der vorliegenden Erfindung.
  • Ausführliche Beschreibung der bevorzugten Ausführungsform
  • Wie in den Fig. 1 und 2 dargestellt weist eine Getränkeabgabedüse 10 ein Gehäuse 11 auf, das einen Körper 52, eine Kappe 14, eine Leitung 12, einen Diffusor 13, und eine Diffusorplatte 44 enthält. Die Leitung 12 ist in dem unteren Bereich des Körpers 52 angeordnet, während der Diffusor 13 über dem oberen Bereich vorgesehen ist. Die Diffusorplatte 44 ist an dem Diffusor 13 angeordnet, während die Kappe 14 mit dem Körper 52 verschraubt ist, um das Gehäuse 11 auszubilden. Obwohl die Kappe 14 als verschraubbar mit dem Körper 52 beschrieben worden ist, versteht sich, daß sie an diesem auch permanent befestigt werden kann, um eine einteilige integrale Einheit auszubilden.
  • Die Innenfläche der Leitung 12 legt in dem Körper 52 eine Mischkammer 51 fest. Die Außenfläche der Leitung 12 weist Schaufeln 38-41 auf, die gegen die Innenfläche des unteren Bereichs des Körpers 52 anliegend angeordnet sind, um einen kreisförmigen Kanal 48 zwischen der Außenfläche der Leitung 12 und der Innenfläche des Körpers 52 auszubilden.
  • Der Diffusor 13 weist einen Hals 21, einen Körper 32, und einen Kopf 33 auf, die unter Verwendung eines beliebigen konventionellen Kunststoff-Formverfahrens integral als eine Einheit ausgeformt sind. Der Hals 21, der Körper 32, und der Kopf 33 beinhalten einen Durchlaß 27, welcher das Getränkekonzentrat von einer (nachfolgend beschriebenen) Getränkekonzentratquelle aufnimmt. Der Kopf 33 weist eine Mehrzahl von Auslässen 42 (8 in dieser bevorzugten Ausführungsform) auf, die eine Verbindung des Getränkekonzentrats von dem Durchlaß 27 zu der Mischkammer 51 herstellen. Die Außenfläche des Körpers 32, die Innenfläche des Körpers 52, und die gebogene Innenfläche der Kappe 14 bilden einen kreisförmigen Kanal 43, der Mischfluid von einer (nachfolgend beschriebenen) Mischfluidquelle aufnimmt. Zusätzlich weist der Diffusor 13 Leitwände 34-37 auf, die den Körper 32 des Diffusors 13 von der Leitung 12 abtrennen, damit das Mischfluid von dem Durchlaß 43 in die Mischkammer 51 und in den Kanal 48 fließen kann.
  • Die Diffusorplatte 44 weist eine kreisförmige Scheibe mit einer Öffnung in ihrer Mitte auf, damit sie an der an dem Verbindungspunkt zwischen dem Körper 32 und dem Hals 21 ausgeformten Lippe angeordnet werden kann. Die Diffusorplatte 44 beinhaltet eine Mehrzahl von Öffnungen 45, die einen Durchfluß des Mischfluids durch die Diffusorplatte 44 und in den Kanal 43 ermöglichen.
  • Die Kappe 14 ist mit einer Öffnung versehen, die ein Hervorstehen des Halses 21 des Diffusors 13 gestattet. Somit sind die Kappe 14 und der Hals 21 des Diffusors 13 mit einem Abgabeventil 15 verbunden, damit die Getränkeabgabe durch die Düse 10 erfolgen kann. Das Abgabeventil 15 kann jedes elektrische Abgabeventil sein, das für eine Zulieferung eines Mischfluids und eines Getränkekonzentrats zu der Düse 10 geeignet ist. Die Kappe 14 weist Dorne 16 und 17 und eine Lippe 18 auf, die eine Verbindung der Düse 10 mit dem Abgabeventil 15 ermöglicht. Die Unterseite des Abgabeventils 15 ist mit einer (nicht dargestellten) Öffnung versehen, die ein Hervorstehen der unteren Einheit 19 gestattet (vgl. Fig. 2). Die Öffnungsränder weisen ein Paar von (nicht dargestellten) Schlitzen auf, die für eine Aufnahme der Dorne 15 und 16 ausgelegt sind. Zusätzlich ist die untere Einheit 19 mit einem Hohlraum 20 versehen (vgl. Fig. 2), der zur Aufnahme des Halses 21 des Diffusors 13 ausgelegt ist. Der Hals 21 weist eine Vertiefung 22 auf, die zur Bildung einer Fluiddichtung zwischen dem Hals 21 und dem Hohlraum 20 einen O-Ring 23 aufnimmt.
  • Um daher die Düse 10 mit dem Abgabeventil 15 zu verbinden, wird der Hals 21 in den Hohlraum 20 gebracht, bis er vollständig in letzterem eingesetzt ist. Nach dem Einsetzen des Halses 21 in den Hohlraum 20 werden die Dorne 16 und 17 durch ihren jeweiligen Schlitz eingesetzt, und anschließend wird die Düse 10 derart gedreht, daß die Dorne 15 und 16 sich gegen die Innenfläche entlang den Öffnungsrändern in der Unterseite des Abgabeventils 15 anlegen. Sind die Dorne 15 und 16 in das Abgabeventil 15 eingesetzt worden, liegt die Lippe 18 an der Außenfläche entlang den Öffnungsrändern in der Unterseite des Abgabeventils 13 an. Ist die Düse 10 dementsprechend einmal mit der Unterseite des Abgabeventils 15 verbunden worden, kann die untere Einheit 19 sowohl mit dem Getränkekonzentrat wie mit dem Mischfluid in der Düse 10 in Verbindung stehen.
  • Die untere Einheit 19 des Abgabeventils 15 ist mit einem Einlaß 24 einer (nicht dargestellten) Getränkekonzentratquelle unter Verwendung jeder geeigneten Konzentratleitung verbunden. Eine für das Pumpen der Getränkekonzentrate geeignete (nicht dargestellte) Pumpe ist zwischen der Getränkekonzentratquelle und dem Einlaß 24 angeordnet, um das Getränkekonzentrat durch den Einlaß 24 in den Kanal 25 zu pumpen. Der Kanal 25 ist mit einem Stopfen 26 versehen, der ein Austritt des Getränkekonzentrats von dem Kanal 25 verhindert. Der Kanal 25 ist mit dem Hohlraum 20 verbunden, um das Getränkekonzentrat in den Durchlaß 27 des Diffusors 13 zu befördern.
  • Die untere Einheit 19 weist weiterhin einen Einlaß 28 auf, der unter Verwendung einer jeden geeigneten Leitung mit einer Mischfluidquelle, und typischerweise einem Kohlensäureerzeuger, verbunden ist. Eine zum Pumpen des Mischfluids (in dieser bevorzugten Ausführungsform kohlenstoffhaltiges Wasser) geeignete (nicht dargestellte) Pumpe ist zwischen der Mischfluidquelle und dem Einlaß 28 angeordnet, um Mischfluid durch den Einlaß 28 in den Kanal 29 zu pumpen. Der Kanal 29 ist mit einem Stopfen 30 versehen, der ein Austritt von Mischfluid aus dem Kanal 29 vermeidet. Der Kanal 29 ist mit einem Hohlraum 31 verbunden, welcher ein in der unteren Einheit 19 ausgebildeter kreisförmiger Hohlraum um die äußere Wand des Hohlraums 20 herum ist.
  • Der Hohlraum 31 stellt eine Verbindung des Mischfluids in dem Kanal 43 durch die Öffnungen 45 mit der Diffusorplatte 44 her. Von dem Kanal 43 fließt das Mischfluid um den Körper 32 herum, wo es durch die Leitung 12 in zwei Ströme aufgeteilt wird. Ein erster Strom fließt in die Mischkammer 51, wo er mit dem Getränkekonzentrat vermischt wird, das von dem Durchlaß 27 des Diffusors 13 durch die Auslässe 42 von dem Kopf 33 in die Mischkammer 51 gebracht wurde. Nach dem Vermischen werden das Mischfluid und das Getränkekonzentrat von der Mischkammer 51 durch den Auslaß 47 befördert, der an dem Auslaß des Körpers 52 durch die Leitung 12 festgelegt ist. Der zweite Strom fließt um die Leitung 12 herum in den Kanal 48, wo er aus dem Kanal 48 durch den Auslaß 49 austritt, der an dem Auslaß von dem Körper 52 durch die Leitung 12 festgelegt ist. Beim Austritt des zweiten Mischfluidstroms aus dem Kanal 48 tritt der Strom mit dem zuvor vermischten Getränkekonzentrat und Mischfluid in Kontakt. Das zuvor vermischte Getränkekonzentrat und Mischfluid kombiniert sich mit dem zweiten Strom des Mischfluids in einem Getränkebehälter unterhalb der Düse 10, wo zur Erzeugung eines abzugebenden Getränks eine letztliche Mischung stattfindet.
  • Wenn im einzelnen eine Person, die ein Getränk wünscht, einen Hebel 50 drückt, aktiviert der Hebel 50 Schalter, die eine Energiezufuhr zu den Getränkekonzentrat- und Mischfluid-Pumpen gestatten. Folglich aktivieren diese Pumpen die Zufuhr von Getränkekonzentrat in den Kanal 25 bzw. von Mischfluid in den Kanal 29. Das Getränkekonzentrat fließt von dem Kanal 25 in den Durchlaß 27 des Diffusors 13, wo es aus dem Diffusor 13 aus- und über die Auslässe 42 des Kopfes 33 in die Mischkammer 51 eintritt.
  • Das Mischfluid tritt aufgrund seiner Anlieferung unter hohem Druck in einem relativ turbulenten Durchfluß in den Kanal 29 ein. Ist das Mischfluid beispielsweise kohlenstoffhaltiges Wasser, tritt es bei einem Druck von mindestens 6,89 10&sup5; Pa (100 psi) in den Kanal 29 ein. Damit die Düse 10 ein angemessenes Vermischen zwischen dem Mischfluid und dem Getränkekonzentrat bereitstellen kann, um eine Schichtenbildung und im Fall von kohlenstoffhaltigem Wasser ein Freisetzen von übermäßigen Mengen an CO&sub2;- Gas zu verhindern, muß die Düse 10 die Durchflußrate verlangsamen und den Druck des eintretenden Mischfluids reduzieren. Beim Eintritt des Mischfluids in den Hohlraum 31 tritt eine anfängliche Verlangsamung und Druckreduzierung aufgrund des Unterschieds im Volumen zwischen dem Kanal 29 und dem Hohlraum 31 auf. Das heißt, der Hohlraum 31 versieht das Mischfluid mit einem größeren Volumen, was bei einer Expansion des Mischfluids in das größere Volumen zu einer entsprechenden Abnahme sowohl in der Durchflußrate wie dem Druck führt.
  • Das Mischfluid fließt dann von dem Hohlraum 31 über die Diffusorplatte 44 in den Kanal 43. Wenn das Mischfluid durch die Öffnungen 45 der Diffusorplatte 44 fließt, erzeugen die Öffnungen 45 einen laminaren Strom in dem in den Kanal 43 eintretenden Mischfluidstrom. Die Erzeugung des laminaren Stroms verhindert die Gasabgabe von CO&sub2; durch die Reduktion der anfänglichen Turbulenz in dem eintretenden Mischfluidstrom. Zusätzlich reduziert wiederum die Erhöhung des Volumens zwischen dem Hohlraum 31 und dem Kanal 43 den Druck.
  • Der Mischfluidstrom fließt durch den Kanal 43, wo er mit der obersten Leitung 12 in Kontakt tritt. Die Leitung 12 teilt den einzigen Mischfluidstrom in einen ersten Mischfluidstrom auf, der in eine Mischkammer 51 eintritt, und in einen zweiten Mischfluidstrom, der in den Kanal 48 eintritt. Beim Eintritt des ersten Mischfluidstroms in die Mischkammer 51 verlangsamt diese wiederum den Strom und reduziert dessen Druck aufgrund des erhöhten Volumens in der Mischkammer 51. Weiterhin vermischt sich der erste Mischfluidstrom mit dem Getränkekonzentrat, das von den Auslässen 42 in dem Kopf 33 des Diffusors 13 in die Mischkammer 51 eintritt. Das Mischfluid und das Getränkekonzentrat vermischen sich in der Mischkammer 51 und fließen anschließend von der Mischkammer 51 zu dem Auslaß 47. Während der Zeit, in der sich das Mischfluid und das Getränkekonzentrat in der Mischkammer 51 vermischen und von dem Auslaß 47 herausfließen, beträgt der Druck des kombinierten Mischfluids und Getränkekonzentrats annähernd 0.
  • Beim Eintritt des zweiten Mischfluidstroms in den Kanal 48 wird dieser ebenfalls verlangsamt und druckgemindert. Der zweite Mischfluidstrom fließt von dem Kanal 48 durch den Auslaß 49, wo er mit dem Strom des zuvor vermischten Mischfluids und Getränkekonzentrats vermischt wird, der aus dem Auslaß 47 austritt. Ähnlich zu dem vorgemischten Strom tritt der zweite Fluidstrom aus dem Kanal 48 bei einem Druck von annähernd 0 aus. Das zuvor vermischte Getränkekonzentrat und der Mischfluidstrom und der zweite fluide Mischstrom treten aus der Düse 10 als ein einziger Fluidstrom aus, der zur Ausbildung des letztlich abgegebenen Getränkeprodukts in einen unterhalb der Düse 10 befindlichen Getränkebehälter ausgegeben wird.
  • Der Mischfluidstrom wird in zwei Ströme aufgeteilt, so daß die Menge an Mischfluid innerhalb der Mischkammer 51 abnimmt, um ein übermäßiges Aufschäumen während des Vermischens mit dem Getränkekonzentrat zu vermeiden. Darüber hinaus tritt der zweite Mischfluidstrom mit der Außenfläche des vermischten Getränkekonzentrats und des Mischfluidstroms in Kontakt, so daß eine zusätzliche Vermischung in dem Getränkebehälter stattfindet. Diese zusätzliche Vermischung beseitigt die Schichtenbildung, indem eine vollständige Vermischung zwischen dem Mischfluid und dem Getränkekonzentrat bereitgestellt wird. Dementsprechend stellt die Düse 10 einen Durchfluß mit hohem Volumen bereit und beseitigt zugleich eine übermäßige Gasabgabe von dem Mischfluid wie eine Schichtenbildung zwischen dem Getränkekonzentrat und dem Mischfluid.
  • Obgleich die vorliegende Erfindung mit Bezug auf die obige Ausführungsform beschrieben worden ist, dient diese Beschreibung nur als Beispiel, und für den Fachmann versteht sich, daß viele Alternativen, Entsprechungen und Variationen in unterschiedlichem Ausmaß gleichfalls in den Rahmen der vorliegenden Erfindung fallen. Dieser Rahmen ist dementsprechend in keinerlei Hinsicht durch die obige Beschreibung begrenzt, sondern ist lediglich durch die beiliegenden Ansprüche bestimmt.

Claims (5)

1. Getränkeabgabedüse mit:
einem Gehäuse (11) mit einem Einlaß zu diesem und einem Auslaß aus diesem;
einer in dem Gehäuse angeordneten und durch diese nach unten verlaufenden Leitung (12), die koextensiv zu dem Auslaßbereich des Gehäuses verläuft;
einem innerhalb dem Gehäuse angeordneten Diffusor (13), der auf dem oberen Ende der Leitung (12) angeordnet ist;
einer von der Innenfläche der Leitung (12) bestimmten Mischkammer (51), die mit dem Auslaß von dem Gehäuse in Verbindung steht;
einem Durchlaß (27) innerhalb des Diffusors, der mit einer Getränkekonzentratquelle (24) in Verbindung steht, um Getränkekonzentrat in die Mischkammer zu leiten;
gekennzeichnet durch:
einen stromauf mit Bezug auf die Leitung (12) angeordneten ersten Kanal (43), der von der Außenfläche des Diffusors (13) und der Innenfläche (41) des oberen Bereichs des Gehäuses bestimmt ist, und der über den Einlaß (29, 31) in das Gehäuse mit einer Mischfluidquelle (28) in Verbindung steht, um einen Mischfluidstrom aufzunehmen;
einer innerhalb des ersten Kanals angeordneten Diffusorplatte (44); und
einen von der Außenfläche der Leitung (12) und der Innenfläche des Gehäuses (11) bestimmten zweiten Kanal (48), der mit dem Auslaß (47) des Gehäuses in Verbindung steht, wobei die Leitung den Mischfluidstrom, der von dem ersten Kanal austritt, aufteilt, um einen ersten Mischfluidstrom zu der Mischkammer und einen zweiten Mischfluidstrom zu dem zweiten Kanal zu liefern.
2. Getränkeabgabedüse nach Anspruch 1, bei welcher die Diffusorplatte (44) eine Mehrzahl von Öffnungen (45) aufweist, durch die der Mischfluidstrom strömt, um einen laminaren Strom in dem Mischfluidstrom zu erzeugen.
3. Getränkeabgabedüse nach Anspruch 1, bei welcher das Gehäuse eine mit einem Körper verbundene Kappe (14) aufweist.
4. Getränkeabgabedüse nach Anspruch 1, bei welcher der Diffusor mindestens eine Leitwand (34 bis 37) aufweist, um den Diffusor von der Leitung zu trennen.
5. Getränkeabgabedüse nach Anspruch 1, bei welcher die Leitung mindestens eine Schaufel (38 bis 41) aufweist, um die Leitung von der Innenfläche des Gehäuses zu trennen.
DE69510041T 1994-02-17 1995-02-06 Abgabedüse für getränke mit grosser kapazität Expired - Lifetime DE69510041T2 (de)

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BR (1) BR9506796A (de)
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