DE695121C - Verfahren zur Herstellung von Dreifachsalzen des Systems Zinkchlorid-Alkalihalogenid-Alkalisulfat - Google Patents

Verfahren zur Herstellung von Dreifachsalzen des Systems Zinkchlorid-Alkalihalogenid-Alkalisulfat

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DE695121C
DE695121C DE1937I0057215 DEI0057215D DE695121C DE 695121 C DE695121 C DE 695121C DE 1937I0057215 DE1937I0057215 DE 1937I0057215 DE I0057215 D DEI0057215 D DE I0057215D DE 695121 C DE695121 C DE 695121C
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DE
Germany
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water
alkali
dissolved
nag
zinc chloride
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Expired
Application number
DE1937I0057215
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Inventor
Dr Heinrich Kircher
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IG Farbenindustrie AG
Original Assignee
IG Farbenindustrie AG
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Publication date
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    • CCHEMISTRY; METALLURGY
    • C01INORGANIC CHEMISTRY
    • C01GCOMPOUNDS CONTAINING METALS NOT COVERED BY SUBCLASSES C01D OR C01F
    • C01G9/00Compounds of zinc
    • C01G9/006Compounds containing zinc, with or without oxygen or hydrogen, and containing two or more other elements
    • CCHEMISTRY; METALLURGY
    • C01INORGANIC CHEMISTRY
    • C01GCOMPOUNDS CONTAINING METALS NOT COVERED BY SUBCLASSES C01D OR C01F
    • C01G9/00Compounds of zinc
    • C01G9/04Halides

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  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Organic Chemistry (AREA)
  • Inorganic Chemistry (AREA)
  • Inorganic Compounds Of Heavy Metals (AREA)
  • Agricultural Chemicals And Associated Chemicals (AREA)

Description

  • Verfahren zur Herstellung von Dreifachsalzen des Systems Zinkchlorid-Alkalihalogenid-Alkalisulfat
    Es wurde gefunden, daß man neue Drei-
    fachsalze des Systems Zinkchlorid-Alkali-
    halogeni.d-Alkalisulfat herstellen kann,- wenm
    man die Einzelkomponenten in den Mengen-
    verhältnissen von i ZriC12:x Mihal : yM2 504,
    worin x -`- y de;ii Wert i bis 2 aufweist, mit-
    einander zur Umsetzung bringt.
    Beispiele
    i Man löst ioo g Zn C12 in Zoo ccm
    Wasser, außerdem löst man 42,85g Nla Cl-
    in 200 ccm Wasser und io4,2 g Na2S04 in
    400 ccm Wasser. Man gibt die drei ver-
    schiedenen Lösungen zusammen> wobei so-
    fort ein großer Teil des gebildeten Salzes
    - Zn C12 . i Na Cl . i Nag S O4 ausfällt. Die Lö-
    sung wird eingedampft, um auch das noch
    nicht ausgefällte --Salz zu erhalten.
    2. In gleicher Weise wie im Beispiel i stellt
    man drei Einzellösungen her: i oo g. Zu C12- in
    200 ccm Wasser, 21,425g Na Cl in i oo .ccm
    Wasser, 83,36g Nag S O4 in 40o ccm Wasser.
    Man vermischt die Lösungen und erhält durch Eindampfen ein Salz der Zusammensetzung i Zn C12 # 0,5 Na Cl # o, 8 Nag S O4.
  • 3. Man löst i öo g Zn C12 in Zoo ccm Wasser, 30,83 g NaF in iooo ccm Wasser, 52,1 g Nag S O,4 in 40o ccm Wasser. Man vermischt die Lösungen und erhält durch Eindampfen ein Salz der Zusammensetzung i Zn Cl, i Na F # o, 5 Nag S 0,.
  • 4. Es werden i oo g Zn C12, 42,85g Na Cl, 1 0.4,2 g Nag S O4 sorgfältig gemischt, ,gepulvert und bei etwa 8oo° geglüht. Man erhält auf diese Weise ein Salz der Zusammensetzung i Zn C12 ' i NaCl. i Nag S 04.
  • 5. Es werden 5 g ZnC12, 1,54 g NaF, 5,20 g Na2S4 sorgfältig gemischt, fein gepulvert und 1/2 Stunde auf 5oo° C erhitzt. Man erhält ein Dreifachsalz der Zusammensetzung i Zn C12 . i Na F # i Nag S 04.
  • 6. Es werden 5 g Zn C12, 2,15 g NaCl, 5,20 g Nag S04 sorgfältig gemischt, fein gepulvert und noch 1/2 Stunde auf Soo° C erhitzt. Ein Dreifachsalz der Zusammensetzung i Zn C12. 0,94 Na Cl # i Nag S 0., wird erhalten.
  • 7. In gleicher Weise, wie im Beispiel i angegeben, werden drei Einzellösungen herge#-stellt: iog ZnC12 in 2o ccm Wasser, 8,735:g: K Br in 3o ccm Wasser, 6,252- Nag S O4#. in 4o ccm Wasser. Die drei Lösungen werden miteinander vermischt und durch Eindampfenein Salz der Zusammensetzung i Zn Cl2-i K Br # o, 6 Na. S 04 erhalten.
  • B. In gleicher Weise, wie im Beispiel i angegeben, werden drei Einzellösungen hergestellt: iog ZnC12 in 2o ccm Wasser gelöst, 4,265g KF in 2o ccm Wasser gelöst, 6,252g Nag S 0a in 3o ccm Wasser gelöst. Die drei Lösungen werden miteinander vermischt und durch Eindampfen ein Salz der Zusammensetzung i Zn C12 # i K F . o, 6 Nag S 04 erhalten.
  • 9. In gleicher Weise, wie im Beispiel i angegeben, werden drei Einzellösungen hergestellt: iog ZnC12 in 2o ccm Wasser gelöst, 2,1339 KF in 2o ccm Wasser gelöst, 10,439 Nag S 04 in 5o ccm Wasser gelöst. Die drei Lösungen werden miteinander vermischt und durch Eindampfen ein Salz der Zusammensetzung i Zn C12 . o, 5 K F . i N.a2 S 0,1 erhalten.
  • io. In gleicher Weise, wie im Beispiel i angegeben, werden drei Einzellösungen hergestellt: i o g 7n C12 in - 2 o ccm Wasser gelöst, 5,48g K C1 in 3o ccm Wasser gelöst, 10,42g Na2S04 in 5o ccm Wasser gelöst. Die drei Lösungen werden miteinander vermischt und durch Eindampfen ein Salz der Zusammensetzung i Zn C12 # i K Cl # i Nag S 04 erhalten.
  • i i. In gleicher Weise, wie im Beispiel i angegeben, werden drei Einzellösungen hergestellt: io g ZnC12 in 2o ccm Wasser gelöst, 3,836g KCl in 2o ccm Wasser gelöst, 5,21g Nag S O4 in 3 o ccm Wasser gelöst. Die drei Lösungen werden miteinander vermischt und durch Eindampfen ein Salz der Zusammensetzung i Zn C12 # o, 7 K Cl . o, 5 Nag S 04 erhalten.
  • 12. In gleicher Weise, wie im Beispiel i angegeben, werden drei Einzellösungen herge-
    stellt: i,36og ZnCI2 in ioccm Wasser gelöst,
    o,3368 CsCl in io ccm Wasser gelöst, i,742;8
    K2 S O4 in i o ccm Wasser gelöst. Die drei
    'Lösungen werden miteinander vermischt und
    tt# Eindampfen .ein Salz der Zusammen-
    $ n,g i Zn C12 # o, 2 CS Cl # 1 K.-S04 erhalten.
    In gleicher Weise, wie im Beispiel i an-
    Zegeben, werden drei Einzellösungen berge-
    stellt: 2,726 g Zn Cl. in i o ccm Wasser gelöst,
    F,2obg l#,bUl i.n ioccm Wasser gelöst, 2,199g Lit S 04 in i o ccm Wasser gelöst. Die drei Lösungen werden miteinander vermischt und durch Eindampfen ein Salz der Zusammensetzung i Zn C12 # o, 5 Rb Cl # i Sie S 04 erhalten.
  • Die Komponenten können in beliebiger Reihenfolge miteinander zur Reaktion gebracht werden; es ist aber bei der Herstellung in wäßriger Lösung notwendig, dafür zu sorgen, daß .etwa sich bildende Doppelhalogenide o. dgl. -wieder in Lösung gehen, bevor die dritte Komponente hinzugefügt wird. Man erhält sonst einen Teil, der nicht mehr das Dreifachsalz darstellt, nämlich den, der vorher ausgefallen ist. Die gemäß der Erfindung hergestellten Salze können zu den meisten Zwecken Verwendung finden, bei denen Zinkchlorid allein Verwendung findet. Vor dem Zinkchlorid zeichnen sie sich dadurch aus, daß sie nicht zerfließlich sind und aus diesem Grunde leichter transportiert werden können. Die Salze eignen sich insbesondere zur Herstellung von Holzkonservierungsmitteln:

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Verfahren zur Herstellung von Dreifachsalzen des Systems Zinkchlorid-Alkalihalogenid-Alkalisulfat, dadurch gekennzeichnet, daß man die Einzelkomponenten in den Mengenverhältnissen von i Zn C12: x MIh a1 : y M! S 0, worin x -,- y einen Wert von i bis 2 aufweist, miteinander zur Umsetzung bringt.
DE1937I0057215 1937-02-25 1937-02-25 Verfahren zur Herstellung von Dreifachsalzen des Systems Zinkchlorid-Alkalihalogenid-Alkalisulfat Expired DE695121C (de)

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