DE69515521T2 - Vorrichtung zum abrollen eines drahtseils - Google Patents

Vorrichtung zum abrollen eines drahtseils

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    • E21EARTH OR ROCK DRILLING; MINING
    • E21BEARTH OR ROCK DRILLING; OBTAINING OIL, GAS, WATER, SOLUBLE OR MELTABLE MATERIALS OR A SLURRY OF MINERALS FROM WELLS
    • E21B19/00Handling rods, casings, tubes or the like outside the borehole, e.g. in the derrick; Apparatus for feeding the rods or cables
    • E21B19/22Handling reeled pipe or rod units, e.g. flexible drilling pipes

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  • Geochemistry & Mineralogy (AREA)
  • Suspension Of Electric Lines Or Cables (AREA)
  • Load-Engaging Elements For Cranes (AREA)

Description

    GEBIET DER ERFINDUNG
  • Die vorliegende Erfindung betrifft eine Vorrichtung zur Verwendung beim Einsetzen einer Erzschlammleitung, eines Drahtseiles und dergleichen. Die Erfindung kommt speziell für eine Verwendung in Verbindung mit Bohrlöchern zum Einsatz, die typischerweise, aber nicht einmalig, in Verbindung mit den Industriezweigen der Erdöl- und Gaserkundung und der Erdöl- und Gasgewinnung bereitgestellt werden.
  • HINTERGRUND DER ERFINDUNG
  • Gegenwärtig ist es an einer Bohrlochstelle, wo ein Drahtseil, eine Erzschlammleitung oder dergleichen genutzt werden soll, erforderlich, eine Vorrichtung für die Erzschlammleitung bereitzustellen, wie sie beispielsweise im EP-A-0448842 beschrieben wird, die umfaßt: eine Windentrommel, auf der die Erzschlammleitung aufbewahrt wird; einen Meßkopf; Trommelmotoren und -bremsen; und eine Kontrollstation für den Arbeiter. Eine derartige Vorrichtung steht gegenwärtig in einer leicht transportablen Form zur Verfügung, wie in der vorangehend erwähnten Patentanmeldung beschrieben wird, wobei die Vorrichtung zwei Teile aufweist, eine Antriebseinheit und eine Windeneinheit, die beide auf einem Lastkraftwagenuntergestell transportiert werden können. Die Einheiten sind so ausgeführt, daß sie auf der Baustelle bei Verwendung von Gabelstaplern oder einem Radmontagerahmen, der mittels eines Kranes angehoben werden kann, bewegt werden können. Außerdem ist es erforderlich, einen Kran oder einen Mast bereitzustellen, um die Druckschmiereinrichtung und die Laufrollen zu tragen, über die die Erzschlammleitung läuft, bevor sie in die Druckschmiereinrichtung und das Bohrloch eintritt. Das erfordert die Bereitstellung eines zweiten Fahrzeuges, um den Kran oder den Mast zur Baustelle zu transportieren. Sobald sie sich auf der Baustelle befindet, muß die Windenvorrichtung, insbesondere die Windentrommel, außerdem genau mit den Laufrollen ausgerichtet werden, um ein zuverlässiges Einsetzen und Einbringen der Leitung zu sichern.
  • Eine Vorrichtung für das Einsetzen einer Erzschlammleitung, eines Drahtseiles und dergleichen wird ebenfalls in "World Oil", Band 213, Nr. 5, Mai 1992, Seite 89-96, offenbart.
  • Die vorliegende Erfindung weicht von dieser Vorrichtung darin ab, daß die Windenvorrichtung ebenso wie der Arm auf einem Montagetisch ausgerichtet und montiert werden, der drehbar auf einem transportablen Untergestell um eine vertikale Achse herum ist, wodurch die Schwierigkeiten hinsichtlich der Ausrichtung und Handhabung der konventionellen Vorrichtung auf Baustellen in schwierigem Terrain vermieden werden.
  • ZUSAMMENFASSUNG DER ERFINDUNG
  • Entsprechend der vorliegenden Erfindung wird eine Vorrichtung zur Verwendung beim Einsetzen einer Erzschlammleitung, eines Drahtseiles und dergleichen bereitgestellt, die aufweist: ein transportables Untergestell für das Tragen eines Montagetisches; eine Windenvorrichtung, die eine Windentrommel für das Aufnehmen einer Leitungsrolle umfaßt; und einen Arm, der aus einer Transportposition in eine aufgerichtete Position für das Montieren einer Druckschmiereinrichtung und der damit verbundenen Laufrollen beweglich ist, wobei die Windentrommel und der Arm auf dem Montagetisch ausgerichtet und montiert werden.
  • Bei der Anwendung macht die vorliegende Erfindung die Notwendigkeit einer separaten Windenvorrichtung und eines Mastes oder Kranes überflüssig. Da die Windentrommel und der Arm auf einem gemeinsamen Montagetisch montiert werden, sind die Trommel und der Arm außerdem vorausgerichtet, was eine bedeutende Einsparung an Einrichtzeit bewirkt. Die gemeinsame Montage reduziert ebenfalls die Fläche, die auf der Baustelle durch die Erzschlammleitungs- oder Drahtseilvorrichtung in Anspruch genommen wird, und sie bewirkt ebenfalls eine größere Flexibilität hinsichtlich der Anordnung auf der Baustelle.
  • Vorzugsweise ist das Untergestell in der Form eines Fahrzeuganhängers, Lastkraftwagenuntergestells oder eines abnehmbaren Transportuntergestells vorhanden, so daß die Vorrichtung zwischen den Baustellen leicht transportiert werden kann. Bei konventionellen Systemen können mehrere Fahrzeuge erforderlich sein, um den Mast oder Kran und die Windenvorrichtung zu transportieren. Vorzugsweise nimmt der Lastkraftwagen ebenfalls eine Behältereinheit auf, die für das Aufbewahren der gesamten übrigen Vorrichtung geeignet ist, die für das Durchführen von Arbeitsgängen in Verbindung mit der Erzschlammleitung oder dem Drahtseil erforderlich ist.
  • Der Arm ist ebenfalls vorzugsweise teleskopisch und zwischen einer eingefahrenen Transportanordnung und einer ausgefahrenen Traganordnung beweglich.
  • Der Montagetisch ist ebenfalls beweglich auf dem Untergestell montiert, wobei am meisten bevorzugt wird, daß er um eine vertikale Achse herum drehbar ist. Zweckmäßigerweise ist der Montagetisch auf einer Drehscheibe montiert.
  • Die Windenvorrichtung ist ebenfalls innerhalb einer Windeneinheit enthalten, die ebenfalls aufnimmt: Windenregler; einen Arbeiterstandort; einen Windenmotor; und eine Windenbremse. Am meisten bevorzugt wird, daß ein Meßkopf bei der Windeneinheit bereitgestellt wird.
  • KURZE BESCHREIBUNG DER ZEICHNUNGEN
  • Diese und weitere Aspekte der Erfindung werden jetzt als Beispiel mit Bezugnahme auf die beigefügten Zeichnungen beschrieben, die zeigen:
  • Fig. 1 eine Seitenansicht der Vorrichtung für das Einsetzen einer Erzschlammleitung in Übereinstimmung mit einer bevorzugten Ausführung der vorliegenden Erfindung, in der Transportanordnung gezeigt;
  • Fig. 2 eine Seitenansicht der Vorrichtung aus Fig. 1, die in der eingesetzten Position gezeigt wird; und
  • Fig. 3 eine vergrößerte Ansicht des Bereiches 3 aus Fig. 1.
  • DETAILLIERTE BESCHREIBUNG DER ZEICHNUNGEN
  • Zuerst beziehen wir uns auf Fig. 1 und 2 der Zeichnungen, die eine Erzschlammleitungsvorrichtung in Übereinstimmung mit einer bevorzugten Ausführung der vorliegenden Erfindung veranschaulichen. Die Vorrichtung 10 ist auf einem Lastkraftwagen montiert und weist auf: eine Erzschlammleitungseinheit 12, die über eine Drehscheibe auf einem Lastkraftwagenuntergestell 14 montiert ist; und einen Tragarm 16, der drehbar auf der Einheit montiert ist. Der Arm 16 kann aus einer horizontalen Transportposition (Fig. 1) in aufgerichtete Positionen (Fig. 2) mittels Hydraulikkolben angehoben werden, und er ist teleskopisch und kann auf fast das 3-fache seiner eingefahrenen Transportlänge ausgefahren werden. In seiner ausgefahrenen Anordnung kann der Arm 16 eine Druckschmiereinrichtung 18 und obere und untere Laufrollen 20, 22 von einem Haltekabel 17 tragen, das sich längs des Armes von einer Laufrolle 19 aus erstreckt, die am unteren Ende des Armes montiert ist.
  • Wir beziehen uns jetzt ebenfalls auf Fig. 3 der Zeichnungen, die die Erzschlammleitungseinheit 12 detaillierter zeigt. Die Einheit ist im wesentlichen selbständig und nimmt auf: eine Windentrommel 24; einen hydraulischen Windenmotor 26; eine Windenbremse 28; einen Meßkopf 30; und einen Arbeiterstandort 32. Der Meßkopf ist an Schwenkarmen montiert und aus einer Transportposition innerhalb der Einheit 12 in eine Betriebsposition vor der Windentrommel 24 beweglich.
  • Das Lastkraftwagenuntergestell 14 sieht ebenfalls eine Montage für eine Aufbewahrungseinheit 34, für Werkzeuge und dergleichen vor. Der Raum 36 auf dem Untergestell zwischen der Erzschlammleitungseinheit 12 und der Aufbewahrungseinheit 34 wird freigelassen, um die Segmente der demontierten Druckschmiereinrichtung 18 oder Segmente der montierten Schmiereinrichtung aufzunehmen.
  • Um die Vorrichtung zu betätigen, wird der Lastkraftwagen zur Baustelle gefahren und in einem geeigneten Abstand von der Bohrung angeordnet. Die Stabilisierungseinrichtungen 38 für den Lastkraftwagen werden danach ausgefahren, und die Erzschlammleitungseinheit 12 wird in eine geeignete Position gedreht. Die Abschnitte der Druckschmiereinrichtung werden danach aus dem Untergestell 14 herausgehoben und montiert, bevor sie am Ende des Haltekabels 17 befestigt werden. Der Meßkopf kann danach in die Betriebsposition bewegt werden, und der Arbeiterstandort wird eingerichtet. Die Erzschlammleitung kann danach von der Windentrommel entnommen und durch den Meßkopf, um die Laufrollen herum und durch die Druckschmiereinrichtung geführt werden. Das freie Ende des Armes wird danach ausgefahren, um die Druckschmiereinrichtung aufzuhängen. Die Drehscheibe, die Hydraulikkolben und das Haltekabel können danach reguliert werden, um die Druckschmiereinrichtung direkt über dem Bohrloch anzuordnen. Der Arbeiter nimmt danach die Position am Arbeiterstandort 32 ein und setzt die Erzschlammleitung ein.
  • Dieser Vorgang ist relativ einfach und kann in viel kürzerer Zeit durchgeführt werden, als es bei konventionellen Oberseitenanordnungen der Erzschlammleitung oder des Drahtseiles möglich ist, wie beispielsweise jenen, die im EP-A-0448842 beschrieben werden, bei denen die separate Antriebseinheit und Windeneinheit vom Lastkraftwagen entladen werden müssen, der sie zur Baustelle gebracht hat, miteinander verbunden und danach mit einem Haltemast für die Arbeit mit der Erzschlammleitung ausgerichtet werden müssen, der separat transportiert und über der Bohrung aufgestellt wurde. Da die Windentrommel und der Arm der vorliegenden Erfindung gemeinsam auf der Drehscheibe montiert werden, besteht keine Forderung, die Trommel mit der unteren Laufrolle auszurichten, und die gemeinsame Montage verringert ebenfalls die Bodenfläche, die erforderlich ist, um die Vorrichtung aufzunehmen, was besonders auf Baustellen in schwierigem Terrain nützlich ist, wo der Boden freigemacht und planiert werden muß, um die Vorrichtung aufzunehmen.
  • Den Fachleuten wird es klar sein, daß die vorangehend beschriebene Vorrichtung nur ein Muster der vorliegenden Erfindung ist. Insbesondere betrifft die vorangehend angeführte Ausführung eine Vorrichtung für das Einsetzen einer Erzschlammleitung, aber die Erfindung kann gleichermaßen in Verbindung mit einem Drahtseil oder anderen Formen einer Leitung oder eines Kabels zur Anwendung gebracht werden.

Claims (9)

1. Vorrichtung (10) zur Verwendung beim Einsetzen einer Erzschlammleitung, eines Drahtseiles und dergleichen, die aufweist: ein transportables Untergestell (14); einen Montagetisch, der auf dem Untergestell (14) um eine vertikale Achse drehbar ist; eine Winde, die eine Windentrommel (24) für das Aufnehmen einer Leitungsrolle umfaßt; und einen Arm (16), der aus einer Transportposition in eine aufgerichtete Position für das Tragen einer Druckschmiereinrichtung (18) und der damit verbundenen Laufrollen (20, 22) beweglich ist; dadurch gekennzeichnet, daß die Windentrommel (24) und der Arm (16) ausgerichtet und auf dem Tisch montiert sind.
2. Vorrichtung nach Anspruch 1, bei der das Untergestell in der Form eines Fahrzeuganhängers, Lastkraftwagenuntergestells (14) oder eines abnehmbaren Transportuntergestells vorhanden ist, so daß die Vorrichtung zwischen den Baustellen leicht transportiert werden kann.
3. Vorrichtung nach Anspruch 2, bei der das Untergestell (14) ebenfalls eine Behältereinheit (34) aufnimmt und einen Lagerbereich für die andere Vorrichtung bereitstellt, die für das Durchführen von Arbeitsgängen in Verbindung mit der Erzschlammleitung oder dem Drahtseil erforderlich ist.
4. Vorrichtung nach Anspruch 1, 2 oder 3, bei der der Arm (16) teleskopisch und zwischen einer eingefahrenen Transportanordnung und einer ausgefahrenen Traganordnung beweglich ist.
5. Vorrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, bei der der Montagetisch auf einer Drehscheibe montiert ist.
6. Vorrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, bei der die Winde innerhalb einer Windeneinheit (12) enthalten ist, die ebenfalls aufnimmt: die Windenregler; einen Arbeiterstandort (32); einen Windenmotor (26); und eine Windenbremse (28).
7. Vorrichtung nach Anspruch 6, bei der ein Meßkopf (30) innerhalb der Windeneinheit (12) vorhanden ist und von einer Transportposition innerhalb der Einheit aus in eine Arbeitsposition außerhalb der Einheit bewegt werden kann.
8. Vorrichtung (10) zur Verwendung beim Einsetzen einer Erzschlamnileitung, eines Drahtseiles und dergleichen, die aufweist:
ein transportables Untergestell (14), das einen Montagetisch trägt, wobei der Montagetisch auf dem Untergestell (14) beweglich montiert ist;
eine Windeneinheit (12), die enthält: eine Windentrommel (24) für das Aufnehmen einer Leitungsrolle; Windenregler; einen Arbeiterstandort (32); einen Windenmotor (26); und eine Windenbremse (28); und
einen Arm (16), der aus einer Transportposition in eine aufgerichtete Position für das Tragen einer Druckschmiereinrichtung (18) und der damit verbundenen Laufrollen (20, 22) beweglich ist;
dadurch gekennzeichnet, daß die Windeneinheit (12) und der Arm (16) auf dem Tisch montiert sind, wobei die Windentrommel (24) und der Arm (16) ausgerichtet sind.
9. Einsetzvorrichtung für das Einsetzen einer Erzschlammleitung, eines Drahtseiles und dergleichen, wobei die Vorrichtung (10) aufweist: ein transportables Untergestell (14); einen Montagetisch, der auf dem Untergestell mittels einer Drehscheibe montiert ist; eine Winde (12), die eine Windentrommel (24) umfaßt, die eine Leitungsrolle trägt; eine Druckschmiereinrichtung (18) und die damit verbundenen Laufrollen (20, 22); und einen Arm (16), der aus einer Transportposition in eine aufgerichtete Position für das Tragen der Druckschmiereinrichtung (18) und der Laufrollen (20, 22) beweglich ist, dadurch gekennzeichnet, daß die Windentrommel (24) und der Arm (16) ausgerichtet und auf dem Tisch montiert sind.
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