DE69516973T2 - Wasserdichte Verbinder und Verfahren zu seinem Zusammenbau - Google Patents

Wasserdichte Verbinder und Verfahren zu seinem Zusammenbau

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Description

  • Diese Erfindung bezieht sich auf einen wasserdichten Verbinder und ein Verfahren zu seinem Zusammenbau. Insbesondere bezieht sich diese Erfindung auf einen wasserdichten Verbinder, der in einer doppelten Weise unter Verwendung eines elastischen Kunstharzes geformt ist. Die doppelte Weise schließt ein einstückiges Formteil mit ersten und zweiten integralen Abschnitten ein.
  • Die Fig. 7 und 8 zeigen einen herkömmlichen wasserdichten Verbinder mit einem Steckerverbindergehäuse 1 und einem Buchsenverbindergehäuse 2. Jedes Gehäuse weist eine Mehrzahl an Metallanschluß-Aufnahmekammern 3 mit einer Rohrform auf. Ein Steckermetallanschluß 5, an den ein Draht bzw. eine Leitung 4 angekoppelt ist, ist durch ein offenes Ende hiervon in jede Anschlußaufnahmekammer 3 des Steckerverbindergehäuses eingefügt, und ein Buchsenmetallanschluß 6 ist durch ein offenes Ende hiervon in jede Anschlußaufnahmekammer 3 des Buchsenverbindergehäuses eingefügt. Das Steckerverbindergehäuse 1 weist einen Kappenabschnitt 7 zur Aufnahme des Buchsenverbindergehäuses 2 auf, und ein ringförmiges Gummidichtteil 8 ist an der äußeren Peripherie des Buchsenverbindergehäuses 2 montiert. Das Dichtteil 8 wirkt mit einer inneren Umfangsfläche des Kappenabschnitts 7 zusammen, um dazwischen eine wasserundurchlässige Abdichtung auszubilden, wenn das Buchsenverbindergehäuse in den Kappenabschnitt 7 eingefügt ist. Nachdem die Steckermetallanschlüsse 5 und die Buchsenmetallanschlüsse 6 jeweils in die Metallanschluß-Aufnahmekammern 3 eingefügt sind, wird geschmolzenes, elastisches Harz 9 auf die offenen Enden der Anschlußaufnahmekammern 3 aufgebracht, um ein inneres Formteil (doppelte Formung) zum Schließen des Spalts auszubilden.
  • Wenn die Stecker- und Buchsenverbindergehäuse 1 und 2 miteinander verbunden sind, dichtet das Gummidichtteil 8 den Spalt zwischen den Stecker- und Buchsenverbindergehäusen 1 und 2 in einer wasserdichten Weise ab, und die offenen Enden der Metallanschluß-Aufnahmekammem 3 werden durch das elastische Harz 9 abgedichtet.
  • Daher nutzt die doppelte Formung eine erste Formung, in der ein Dichtteil am Buchsenverbindergehäuse geformt wird, und eine zweite Formung, in der ein elastisches Harz die offenen Enden der Anschlußaufnahmekammern abdichtet.
  • Beim oben erläuterten herkömmlichen wasserdichten Verbinder wird das Gummidichtteil 8 zum Abdichten des Spalts zwischen den Stecker- und Buchsenverbindergehäusen 1 und 2 in einer wasserdichten Weise benötigt. Daher ist die Anzahl der Komponententeile erhöht und eine beträchtliche Zeit und Mühe ist erforderlich, um das herkömmliche Dichtteil zu montieren.
  • Die US-A-4,707,045 zeigt ein Dichtteil bzw. eine Unteranordnung, welche mit Anschlüssen als integrale Einheit montiert ist. Dann wird die integrale Einheit mit der Innenfläche eines Gehäusesteiles verbunden. Somit erfordert dieser bekannte Verbinder zwei Montageschritte zum Bereitstellen bzw. Einfügen des Formteils, um ein wasserdichtes Gefüge zwischen zwei Verbindergehäusen herzustellen.
  • Die US-A-5,197,898 offenbart einen elektrischen Mehrkontakt-Verbinder mit einer einstückigen Abdichtung. Von diesem bekannten Verbinder geht die vorliegende Erfindung jeweils in den Oberbegriffen der Ansprüche 1 und 14 aus. Die Abdichtung oder das Dichtteil im Falle der US-A-5,197,898 dient zwei Zwecken, nämlich jeweils zum Halten der Anschlüsse bzw. Leitungen in einer wasserdichten Weise, und zum Abdichten der beiden Verbindergehäuse in einer wasserdichten Weise, wenn die Gehäuse miteinander verbunden sind. Das Dichtteil gemäß der US-A-5,197,898 weist jedoch eine sehr komplizierte Struktur mit einer Mehrzahl an Vorsprüngen oder Fingern zur Herstellung einer Abdichtung in radialer Richtung und sogar mit einem Hinterschnitt im Falle der Ausführungsform gemäß der Fig. 3 der US-A-5,197,898 auf, wobei die Finger im Hinterschnitt aufgenommen sind. Insbesondere die Ausführungsform gemäß Fig. 2 der US-A-5,197,898 kann in etwa mit der oben erläuterten Fig. 7 der vorliegenden Anmeldung, welche den Stand der Technik zeigt, verglichen werden, da die Dichtung in beiden Fällen in einer radialen Richtung wirkt.
  • Das in einer radialen Richtung wirkende Dichtteil ist ein Nachteil des Verbinders gemäß der US-A-5,197,898, da dies die Formgebung aufgrund der komplizierteren Struktur des Dichtteiles mit einer Mehrzahl von umfangsseitigen Überständen und/oder den umfangsseitigen Hinterschnitt komplizierter macht.
  • Überdies erfordert der Verbinder gemäß der US-A-5,197,898 zwei Montageschritte. Ferner benötigt das Dichtteil gemäß der US-A-5,197,898 eine genau geformte oder bearbeitete Oberfläche für den Kontakt mit den jeweiligen Gegenflächen an den Verbindergehäusen. Derartige genaue Oberflächen sind jedoch aufgrund der komplizierten Gestalt der Form schwierig zu erzielen, da das Dichtteil im wesentlichen in einer radialen Richtung wirkt, die bereits oben ausgeführt wurde.
  • Die vorliegende Erfindung wurde angesichts der obigen Probleme ausgeführt und es ist Aufgabe der Erfindung, einen wasserdichten Verbinder bereitzustellen, bei dem die Anzahl der Komponententeile zur Reduzierung der Kosten verringert und der Montagevorgang vereinfacht ist.
  • Die Lösung dieser Aufgabe wird jeweils durch das in den Ansprüchen 1 bzw. 14 Beanspruchte erreicht.
  • Gemäß einem ersten Aspekt der Erfindung wird ein wasserdichter Verbinder bereitgestellt, mit: einem Verbindergehäuse, welches Leitungsöffnungen für Metallanschluß-Aufnahmekammem aufweist, in welche Leitungen mit Metallanschlüssen geführt werden; und einem passenden Verbinder, der in einer wasserdichten Weise zum Verbindergehäuse abzudichten ist, wobei ein Spalt zwischen dem Verbindergehäuse und dem passenden Verbinder in einer wasserdichten Weise abgedichtet ist, wobei der wasserdichte Verbinder ferner enthält: eine Abdichtung, welche ein elastisches Material zur Bereitstellung einer wasserundurchlässigen Abdichtung zwischen dem Verbindergehäuse und dem passenden Verbinder nutzt, wobei die Leitungen in einem eingefügten Zustand gehalten sind, wobei die Abdichtung an der äußeren Peripherie des hinteren Abschnitts des Verbindergehäuses vorgesehen ist, und erste und zweite integrale Abschnitte enthält, wobei der erste Abschnitt die Leitungsöffnungen abschließt, und der zweite Abschnitt eine vordere Abdichtseite an einer Vorderseite des Formteils zum Anstoßen gegen eine Gegenfläche des passenden Verbinders in einer wasserdichten Weise ausbildet, wenn das Verbindergehäuse passend mit dem passenden Verbinder verbunden ist, wobei der Verbinder dadurch gekennzeichnet ist, daß die Abdichtung ein einstückiges Formteil ist, welches als ein Stück an das Verbindergehäuse angeformt ist und einen Dichtabschnitt bildet.
  • Gemäß einem zweiten Aspekt der vorliegenden Erfindung wird ein Verfahren zum Zusammenbauen eines wasserdichten Verbinders bereitgestellt, wobei das Verfahren die Schritte aufweist: Bereitstellen eines Verbindergehäuses mit Leitungsöffnungen für Metallanschluß-Aufnahmekammern und Führen der Metallanschlüsse mit den sich davon erstreckenden Leitungen in die Metallanschluß-Aufnahmekammern; Bereitstellen eines passenden Verbinders, der in einer wasserdichten Weise zum Verbindergehäuse abzudichten ist, wobei ein Spalt zwischen dem Verbindergehäuse und dem passenden Verbinder in einer wasserdichten Weise abgedichtet ist; Bereitstellen einer Abdichtung, welche ein elastisches Material zur Herstellung einer wasserundurchlässigen Abdichtung zwischen dem Verbindergehäuse und dem passenden Gehäuse nutzt, wobei die Leitungen in einem eingefügten Zustand gehalten werden, und wobei das Verfahren ferner Schritte enthält: Formen der Abdichtung am Verbindergehäuse durch einen einzelnen Formschritt als ein Stück, um einen Dichtabschnitt an der äußeren Peripherie des hinteren Abschnitts des Verbindergehäuses auszubilden, der einen ersten und zweiten integralen Abschnitt enthält, wobei der erste Abschnitt die Leitungsöffnungen schließt, und wobei der zweite Abschnitt eine vordere Abdichtseite an einer Vorderseite des Formteils bildet; und Fügen des Verbindergehäuses mit dem passenden Verbinder in der Art, daß die vordere Abdichtseite in einer wasserdichten Weise gegen eine Gegenfläche des passenden Verbinders stößt.
  • Daher ist das Formteil innerhalb des Verbindergehäuses im Falle der vorliegenden Erfindung unter Verwendung eines elastischen Materials zum Bereitstellen einer wasserundurchlässigen Abdichtung zwischen den beiden zu verbindenden Verbindergehäu sen als ein einstückiges Formteil hergestellt, welches einen Dichtabschnitt mit ersten und zweiten integralen Abschnitten bildet, wobei die ersten und zweiten integralen Abschnitte unterschiedlichen Zwecken dienen, nämlich dem Halten der Leitungen am Ort in einer wasserdichten Weise und dem Bereitstellen einer Abdichtoberfläche für den passenden Verbinder. Mit anderen Worten ist das Formteil ein einstückiges Teil zur gleichzeitigen Erzielung von zwei unterschiedlichen Funktionen, nämlich dem Halten der Leitungen und dem Abdichten des Verbinders. Das "Doppel-Formen", "Formen in einer doppelten Weise" o. ä. Ausdrücke, wie sie in der nachfolgenden Beschreibung verwendet werden, bedeuten, daß bei der erfindungsgemäßen Herstellung des Verbinders ein erster Formschritt genutzt wird, um das Buchsenverbindergehäuse zu formen, und dann ein zweiter Formschritt genutzt wird, um ein derartiges Dichtteil zu bilden, daß es mit dem Buchsenverbindergehäuse integriert ist, wobei die Leitungen in einem eingefügten Zustand gehalten werden.
  • Dementsprechend wird das Dichtteil gemäß der vorliegenden Erfindung am (zuvor geformten) Buchsenverbindergehäuse als ein Stück durch einen Schritt geformt.
  • Das elastische Material schließt die Öffnungen der Metallanschluß-Aufnahmekammern, durch welche die Leitungen jeweils geführt werden, und bildet die wasserdichte Oberfläche, welche den Spalt zwischen dem Verbinder und dem passenden Verbindergehäuse schließt. Daher wird die wasserdichte Oberfläche im dichten Eingriff mit dem passenden Verbinder zur Herstellung eines wasserdichten Gefüges gehalten, wenn der Verbinder an dem passenden Verbinder angekoppelt ist.
  • Gemäß dem oben Beschriebenen ist der Dichtabschnitt in der vorliegenden Erfindung, der die Öffnungen der Metallanschluß-Aufnahmekammern schließt, aus einem elastischen Material durch Doppel-Formen ausgebildet, und weist eine wasserdichte Oberfläche für den Kontakt mit einer Gegenfläche des passenden Verbinders auf. Daher wird ein ähnlicher Effekt erzielt, wie er durch die Bereitstellung einer Gummidichtung erreicht wird, und die Anzahl der Komponententeile des wasserdichten Verbinders ist verringert, wie auch weniger Zeit und Mühe für den Montagevorgang erforderlich ist.
  • Bevorzugte Ausführungsformen der vorliegenden Erfindung werden nun anhand der Figuren erläutert, wobei:
  • Fig. 1 eine Schnittansicht einer bevorzugten Ausführungsform eines erfindungsgemäßen wasserdichten Verbinders ist;
  • Fig. 2 eine Vorderansicht ist, die Buchsenverbindergehäuse zeigt;
  • Fig. 3 eine Schnittansicht der Buchsenverbindergehäuse ist;
  • Fig. 4 eine Vorderansicht eines Rahmens ist;
  • Fig. 5 eine Vorderansicht eines Steckerverbindergehäuses ist;
  • Fig. 6 eine Schnittansicht des wasserdichten Verbinders ist;
  • Fig. 7 eine Schnittansicht eines herkömmlichen wasserdichten Verbinders ist; und
  • Fig. 8 eine Schnittansicht des herkömmlichen wasserdichten Verbinders ist.
  • Fig. 1 ist eine Schnittansicht einer bevorzugten Ausführungsform eines erfindungsgemäßen wasserdichten Verbinders. Vier Buchsenverbindergehäuse 10 (siehe Fig. 2 und 3) mit einer allgemein rohrförmigen Gestalt sind in einem Rahmen 20 (siehe Fig. 4) nebeneinander aufgenommen und gehalten. Ein Steckerverbindergehäuse 30 (siehe Fig. 5) weist eine integrale Konstruktion mit vier konvexen Abschnitten auf, welche auf die vier Buchsenverbindergehäuse 10 zuweisen, die jeweils durch den Rahmen 20 gehalten werden.
  • Die Buchsenverbindergehäuse 10 gemäß der Darstellung in den Fig. 2 und 3 weisen eine rohrförmige und im allgemeinen rechteckige Querschnittsgestalt auf. Zwei (obere und untere) Reihen von nebeneinander liegenden Metallanschluß-Aufnahmekammern 11 mit einer Rohrgestalt sind im Buchsenverbindergehäuse 10 ausgebildet. Die Metallanschluß-Aufnahmekammer 11 weist gegenüber liegende offene Enden auf, die jeweils an den gegenüber liegenden Seiten der Buchsenverbindergehäuse 10 angeordnet sind. Wenn ein Buchsenmetallanschluß 40 durch deren hinteres Ende in die Metallanschluß-Aufnahmekammer 11 eingefügt ist, wird der Buchsenmetallanschluß 40 in der Metallanschluß-Aufnahmekammer 11 gehalten, wobei sich eine Leitung 50 (verbunden mit dem Buchsenmetallanschluß 40) von der Metallanschluß-Aufnahmekammer 11 erstreckt. Ein Flansch 12 ist an der gesamten äußeren Peripherie des Buchsenverbindergehäuses 10 an dessen hinteren Endabschnitt ausgebildet, und ein Positionierungsvorsprung 13 ist an einem zentralen Abschnitt von jedem der oberen und unteren Abschnitte des Flansches ausgebildet.
  • Die Buchsenmetallanschlüsse 40 werden angefügt und in diesem Zustand wird elastisches Kunstharz bzw. Kunststoff in einer Doppel-Weise angegossen, um einen Dichtabschnitt 14 an der äußeren Peripherie des hinteren Endabschnitts des Buchsenverbindergehäuses auszubilden. Der Dichtabschnitt 14 schließt die hinteren offenen Enden der Metallanschluß-Aufnahmekammern 11 und deckt den Flansch 12 in einer derartigen Weise ab, daß er auch eine Vorderseite hiervon abdeckt. Bei einer derartigen Konfiguration vergrößert das Dichtteil 14 den äußeren Durchmesser des Buchsenverbindergehäuses 10. Die vordere Fläche des Dichtabschnitts ist flach und dient als eine Wasserdichtfläche 14a. Obwohl in dieser Ausführungsform elastisches Harz bzw. Kunstharz als das elastische Material verwendet wird, kann jedes andere geeignete Material wie Gummi insofern verwendet werden, als es einen wasserdichten Effekt erzielen läßt. In dieser Ausführungsform kann der Dichtabschnitt rund um den abgedichteten Abschnitt in einer derartigen Weise vorgesehen sein, daß er auch eine Einfügeoberfläche überdeckt und daher kann der Dichtabschnitt in jede Gestalt abgewandelt werden in Übereinstimmung mit der Kontaktfläche des Steckerverbindergehäuses 30. Die Vorsprünge 13 stehen vom Dichtabschnitt 14 über.
  • Im Rahmen 20 sind Gehäuseaufnahmelöcher 21 mit einer Rohrgestalt ausgebildet, welche in der Gestalt den jeweils zugehörigen Buchsenverbindergehäusen 10 entsprechen. Jedes Gehäuseaufnahmeloch 21 weist ein Paar an Nuten 22 auf, die an zentralen Abschnitten der oberen und unteren Wände des Rahmens 20 ausgebildet sind. Die Nuten 22 sind zur Rückseite des Rahmens 20 derart offen, daß jedes Buchsenverbindergehäuse 10 von der Rückseite in das zugehörige Gehäuseaufnahmeloch 21 eingefügt werden kann. Die Nut 22 ist in der Breite im wesentlichen gleich dem Vorsprung 13. Die Vorsprünge 13 jedes Buchsenverbindergehäuses 10 werden in Passung zu den Nuten 22 des jeweils zugehörigen Gehäuseaufnahmelochs 21 gebracht. Dann wird das Buchsenverbindergehäuse 10 in das Gehäuseaufnahmeloch 21 derart eingefügt, daß das Buchsenverbindergehäuse 10 geführt werden kann, um zentral im Gehäuseaufnahmeloch 21 angeordnet zu sein.
  • An der inneren peripheren Oberfläche des Gehäuseaufnahmelochs 21 benachbart dem hinteren Ende des Rahmens 20 sind elastische Eingriffsklinken 23 ausgebildet, welche in das Gehäuseaufnahmeloch 21 überstehen. Jede Eingriffsklinke 23 steht von der inneren Umfangsfläche des Gehäuseaufnahmelochs 21 von der Rückseite des Rahmens zu dessen Vorderseite zunehmend nach innen über. Wenn das Buchsenverbindergehäuse 10 in das Gehäuseaufnahmeloch 21 eingefügt ist, biegt sich die Eingriffsklinke 23 von der inneren Umfangsfläche nach außen, um die äußere Peripherie des Dichtabschnitts 14 gleitend zu berühren. Wenn das Buchsenverbindergehäuse eingefügt ist, bis die Vorsprünge 14 jeweils mit den inneren Enden der Nuten 22 in Eingriff sind, passiert der Dichtabschnitt 14 die Eingriffsklinken 23 derart, daß die Eingriffsklinken 23 außerhalb der inneren Umfangsfläche zurückgestellt werden, um an der Rückfläche des Dichtabschnitts 14 einzugreifen. Ein gestufter Abschnitt 14b ist an der Rückfläche des Dichtabschnitts 14 ausgebildet und mit den Eingriffsklinken 23 in Eingriff bringbar. Der gestufte Abschnitt 14b deckt die Rückseite des Flansches 12 ab und veranlaßt den Flansch 12, die Last aufzunehmen. Obwohl die Buchsenverbindergehäuse 10 in dieser Ausführungsform darauf angepaßt sind, um durch den Rahmen 20 gehalten zu werden, ist es nicht immer erforderlich, separate Buchsenverbindergehäuse vorzusehen, und die Buchsenverbindergehäuse können integral mit dem Rahmen ausgebildet sein.
  • Jedes Steckerverbindergehäuse 30 trägt Steckermetallanschlüsse 60 in einer überstehenden Weise, wobei die Anschlüsse fluchtend hinsichtlich der Buchsenmetallanschlüsse 40 angeordnet sind, die im Buchsenverbindergehäuse 10 aufgenommen sind. Vier Kappenabschnitte 31 mit einer Rohrgestalt umgreifen die entsprechenden Steckermetallanschlüsse 60 und sind an dem Steckerverbindergehäuse 30 ausgebildet. Jeder Kappenabschnitt 31 ist dimensioniert, um ein zugehöriges Buchsenverbindergehäuse 10 aufzunehmen. Das vordere Ende des Kappenabschnitts 31 steht nur an seinem äußeren Umfangsabschnitt über, um einen ringförmigen Abschnitt herzustellen. Der ringförmige Abschnitt weist einen inneren Durchmesser auf, der in die äußere Umfangsfläche des Dichtabschnitts 14 eingreift. Eine im allgemeinen flache Gegenfläche 31a, die innerhalb des ringförmigen Abschnitts angeordnet ist, ist darauf angepaßt, um in die wasserdichte Oberfläche 14a des Dichtabschnitts 14 einzugreifen. Ein ringförmiger Überstand 31a1 ist an der Gegenfläche 31a ausgebildet und erstreckt sich zur Wasserdichtfläche 14a. Obwohl das vordere oder distale Ende des Kappenabschnitts 31 in dieser Ausführungsform angepaßt ist, um gegen den Dichtabschnitt 14 zu stoßen, kann der Dichtabschnitt am vorderen Endabschnitt des Buchsenverbindergehäuses 10 vorgesehen sein, wobei der Dichtabschnitt 14 in diesem Fall gegen die innere Endwand des Kappenabschnitts 31 stößt. Obwohl das vordere Ende des Kappenabschnitts 31 nur an seinem äußeren Umfangsabschnitt übersteht, kann auch nur die Gegenfläche 31a am vorderen Ende vorgesehen sein. Durch Bereitstellen eines derartigen überstehenden äußeren peripheren Abschnitts ist die Gegenfläche 31a jedoch weniger anfällig für Beschädigungen.
  • Ein Paar von Vorsprüngen 32 ist jeweils an der oberen und unteren Oberfläche des Steckerverbindergehäuses 30 ausgebildet. Die Vorsprünge sind zentral in Breitenrichtung des Gehäuses angeordnet. Am Rahmen 20 sind Eingriffshebel 24 angeordnet und dazu angepaßt, um jeweils mit den Vorsprüngen 32 in Eingriff zu gelangen, um die Vorsprünge heranzuziehen. Eine Abdeckung 70 ist an das hintere Ende des Rahmens 20 angefügt und führt die Leitungen 50 in einer gesammelten Weise heraus.
  • Ein Montageverfahren und die Vorgehensweise bei dieser Ausführungsform gemäß der obigen Konstruktion wird nun erläutert.
  • In Hinblick auf das Buchsenverbindergehäuse 10 werden die Leitungen 50 an die jeweiligen Buchsenmetallanschlüsse 40 angeklemmt und damit verbunden, und die Metallanschlüsse werden in die jeweilige Metallanschluß-Aufnahmekammer 11 eingefügt. Nachdem die Buchsenmetallanschlüsse 40 derart in alle jeweilige Metallanschluß- Aufnahmekammern 11 eingefügt sind, wird das Doppel-Formteil unter Verwendung eines elastischen Harzes geformt, wobei die Leitungen 50 in einen heraus verlaufenden Zustand gehalten werden. Das elastische Harz bildet einen Dichtabschnitt 14, der die hinteren offenen Enden der Metallanschluß-Aufnahmekammern 11 schließt und den Flansch 12 abdeckt. Das Buchsenverbindergehäuse 10 wird in das Gehäuseaufnahmeloch 21 des Rahmens 20 von dessen Rückseite her eingefügt. Wenn das Verbindergehäuse eingefügt ist, wobei die Vorsprünge 13 jeweils in den Nuten 22 im Rahmen 20 aufgenommen sind, wird die äußere periphere Oberfläche des Dichtabschnitts 14 in Eingriff mit den Eingriffsklinken 23 gebracht, um die Klinken nach außen zu biegen. Wenn die Vorsprünge 13 jeweils gegen die inneren Enden der Nuten 22 stoßen, passiert der Dichtabschnitt 14 die Eingriffsklinken 23 derart, daß die Eingriffsklinken 23 zurückgestellt werden, um mit dem Stufenabschnitt 14b in Eingriff zu gelangen, der an der Rückseite des Dichtabschnitts 14 ausgebildet ist. In diesem Zustand werden die Vorsprünge 13 gegen die inneren Enden der Nuten 22 gehalten, wodurch eine Vorwärtsbewegung des Buchsenverbindergehäuses verhindert ist. Ferner sind die Eingriffsklinken 23 mit der Rückfläche des Dichtabschnitts 14 in Eingriff, wodurch eine Rückwärtsbewegung des Buchsenverbindergehäuses verhindert ist, so daß das Buchsenverbindergehäuse in einen festgelegten Zustand gehalten wird.
  • Die Steckermetallanschlüsse 60 werden an das Steckerverbindergehäuse angefügt. Die Kappenabschnitte 31 werden jeweils von der Vorderseite des Rahmens 20 in die Gehäuseaufnahmelöcher 21 eingefügt. Während des Einfügevorgangs greifen die Vorsprünge 32 jeweils in Spiralnuten ein, die jeweilig in den Eingriffshebeln 24 ausgebildet sind, und die Eingriffshebel 24 werden geschwenkt, um die Vorsprünge jeweils in die Spiralnuten hineinzuziehen, so daß das Steckerverbindergehäuse 30 zum Rahmen 20 bewegt wird. Wenn die Kappenabschnitte 31 jeweils in die Gehäuseaufnahmelöcher 21 eingefügt sind, werden die Steckermetallanschlüsse 60 jeweils in die vorderen offenen Enden der Metallanschluß-Aufnahmekammem 11 des Buchsenverbindergehäuses 10 eingefügt. Dann sind die Steckermetallanschlüsse 60 jeweils in die Buchsenmetallanschlüsse 40 eingefügt und mit diesen verbunden.
  • Wenn die Eingriffshebel 24 vollständig geschwenkt sind, wird das vordere Ende von jedem der Kappenabschnitte 31 gegen den Dichtabschnitt 14 gehalten. Der äußere Umfangsabschnitt des Dichtteiles 14 ist in dem ringförmigen Abschnitt aufgenommen, der am vorderen Ende des Kappenabschnitts 31 ausgebildet ist, und die durch die Frontfläche des Dichtabschnitts 14 definierte Wasserdichtfläche 14a wird gegen die Gegenfläche 31a des Kappenabschnitts 31 gehalten. Zu diesem Zeitpunkt greift der an der Gegenfläche 31a ausgebildete ringförmige Vorsprung 31a1 an die Wasserdichtfläche 14a des elastischen Harzes an, wodurch der Wasserdichteffekt verbessert wird.
  • Das elastische Material, wie z. B. elastisches Harz, wird daher am Buchsenverbindergehäuse 10 in einer doppelten Weise angeformt, um den Dichtabschnitt 14 zu bilden, der die offenen Enden schließt, durch welche die Leitungen 50 geführt sind. Der Dichtabschnitt 14 deckt den Flansch 12 ab, der an der äußeren Peripherie des Buchsenverbindergehäuses 10 ausgebildet ist, und weist an seiner Vorderseite eine Wasserdichtfläche 14a auf. Die Kappenabschnitte 31 für die jeweilige Aufnahme der Buchsenverbindergehäuse 10 sind an dem Steckerverbindergehäuse 30 angeformt. Die Gegenfläche 31a ist am vorderen Ende jedes Kappenabschnitts 31 dazu ausgebildet, um gegen die Wasserdichtfläche 14a zu stoßen. Daher liegen die beiden Flächen 14a und 31a zueinander gegenüber liegend vor und werden derart aufeinander zu bewegt, daß die Steckermetallanschlüsse passend mit den Buchsenmetallanschlüssen verbunden werden. Jede Gegenfläche 31a stößt gegen die zugehörige Wasserdichtfläche 14a, wodurch der Spalt zwischen den beiden Verbindergehäusen 10 und 30 in einer wasserdichten Weise abgedichtet wird. Obwohl die obige Ausführungsform auf einen sogenannten hebelartigen Verbin der mit den Eingriffshebeln 24 gerichtet ist, kann die Erfindung auch an einem Verbinder von herkömmlicher Bauart angewendet werden.
  • Die Erfindung wurde anhand ihrer bevorzugten Ausführungsformen erläutert, welche illustrativ und nicht beschränkend sein sollen. Verschiedene Abwandlungen sind für einen Durchschnittsfachmann erkennbar und sollen vom Umfang der Erfindung, wie er in den beigefügten Ansprüchen ausgeführt ist, umfaßt werden.

Claims (18)

1. Wasserdichter Verbinder, mit:
einem Verbindergehäuse (10) mit Leitungsöffnungen für Metallanschluß-Aufnahmekammern (11), in welche Leitungen (50) mit Metallanschlüssen (40) geführt sind; und
einem passenden Verbinder (30) der in einer wasserdichten Weise zum Verbindergehäuse (10) abzudichten ist, wobei ein Spalt zwischen dem Verbindergehäuse (10) und dem passenden Verbinder (30) in einer wasserdichten Weise abgedichtet ist, wobei der wasserdichte Verbinder ferner enthält:
eine Abdichtung, welche ein elastisches Material zum Herstellen einer wasserundurchlässigen Abdichtung zwischen dem Verbindergehäuse (10) und dem passenden Verbinder (30) verwendet, wobei die Leitungen (50) in einem eingefügten Zustand gehalten sind, wobei
die Abdichtung in der äußeren Peripherie des hinteren Abschnitts des Verbindergehäuses (10) vorgesehen ist, und erste und zweite integrale Abschnitte enthält, wobei der erste Abschnitt die Leitungsöffnungen abschließt, und der zweite Abschnitt eine vordere Abdichtseite (14a) an einer Vorderseite der Abdichtung zum Anstoßen gegen eine Gegenfläche (31a) des passenden Verbinders (30) in einer wasserdichten Weise ausbildet, wenn das Verbindergehäuse (10) passend mit dem passenden Verbinder (30) verbunden ist,
dadurch gekennzeichnet,
daß die Abdichtung ein einstückiges Formteil ist, welches als ein Stück an das Verbindergehäuse (10) angeformt ist und einen Dichtabschnitt (14) bildet.
2. Verbinder nach Anspruch 1, wobei die Gegenfläche (31a) ferner einen ringförmigen Vorsprung (31a1) zum Eingreifen in die vordere Abdichtseite (14a) der Abdichtung (14) enthält, wenn das Verbindergehäuse (10) passend mit dem passenden Verbinder (30) verbunden ist.
3. Verbinder nach Anspruch 1 oder 2, wobei das Verbindergehäuse (10) ein Buchsenverbindergehäuse ist, und wobei der passende Verbinder (30) ein Steckerverbindergehäuse ist.
4. Verbinder nach Anspruch 3, wobei das Buchsenverbindergehäuse eine obere Reihe und eine untere Reihe einer Mehrzahl an Buchsenmetallanschluß-Aufnahmekammern (11) mit einer Rohrgestalt aufweist, wobei eine Mehrzahl an Buchsenmetallanschlüssen (40) in die Mehrzahl an Buchsenmetallanschluß-Aufnahmekammern (11) einfügbar ist, und wobei das Steckerverbindergehäuse eine entsprechende Mehrzahl an Steckermetallanschluß-Aufnahmekammern aufweist, wobei eine Mehrzahl an Steckermetallanschlüssen (60) in die Mehrzahl an Steckermetallanschluß-Aufnahmekammern einfügbar ist.
5. Verbinder nach Anspruch 3 oder 4, wobei das Buchsenverbindergehäuse einen Flansch (12) aufweist, der an einer äußeren Peripherie des Buchsenverbindergehäuses ausgebildet ist, wobei der Flansch (12) obere und untere Abschnitte aufweist, wobei der obere und untere Abschnitt jeweils einen Positioniervorsprung (13) aufweist, der jeweils an einem zentralen Abschnitt vom oberen und unteren Abschnitt ausgebildet ist.
6. Verbinder nach Anspruch 5, wobei der zweite integrale Abschnitt des Dichtabschnitts (14) rund um den Flansch (12) geformt ist, wobei der zweite integrale Abschnitt einen gestuften Abschnitt (14b) an einer Rückseite des Flansches (12) und einen flachen Abschnitt (14a) an einer Vorderseite des Flansches (12) bildet, wobei die Positioniervorsprünge (13) von dem zweiten integralen Abschnitt überstehen.
7. Verbinder nach einem der Ansprüche 3 bis 6, wobei er ferner enthält: eine Mehrzahl der Buchsenverbindergehäuse mit einer allgemeinen Rohrgestalt, wobei die Mehrzahl an Buchsenverbindergehäusen in einem Rahmen (20) angeordnet und gehalten ist; und eine entsprechende Mehrzahl der Steckerverbindergehäuse eine integrale Struktur mit der Mehrzahl an Buchsenverbindergehäusen bildet.
8. Verbinder nach Anspruch 7, wobei der Rahmen (20) eine Mehrzahl an darin ausgebildeten Gehäuseaufnahmelöchern (21) in Rohrgestalt aufweist, wobei jedes der Mehrzahl an Gehäuseaufnahmelöcher (21) ein Paar an Nuten (22) aufweist, das an einer oberen Wand und einer unteren Wand des Rahmens (20) ausgebildet ist, wobei jedes Nutenpaar (22) zu einer Rückseite des Rahmens offen ist, was es einer Mehrzahl von Buchsenverbindergehäusen ermöglicht, in ein entsprechendes der Mehrzahl an Gehäuseaufnahmelöcher (21) eingefügt zu werden; und wobei jedes Nutenpaar (22) in der Breite im allgemeinen gleich dem Positioniervorsprung (13) ist, was es der Mehrzahl an Buchsenverbindergehäusen ermöglicht, zentral in der Mehrzahl an Gehäuseaufnahmelöchern (21) angeordnet zu sein.
9. Verbinder nach Anspruch 8, wobei jedes der Mehrzahl an Gehäuseaufnahmelöcher (21) eine Mehrzahl von Eingriffsklinken (23) aufweist, die an einer inneren peripheren Oberfläche von jedem der Mehrzahl an Gehäuseaufnahmelöcher (21) ausgebildet sind; und wobei jede der Mehrzahl an Eingriffsklinken (23) benachbart der Rückseite des Rahmens (20) ist und von der inneren Umfangsfläche zum Eingriff in den gestuften Abschnitt (14b) des zweiten integralen Abschnitts nach innen übersteht.
10. Verbinder nach einem der Ansprüche 3 bis 9, wobei jedes der Mehrzahl an Steckerverbindergehäusen einen Kappenabschnitt (31) in Rohrgestalt und einen inneren Durchmesser aufweist, der die Einfügung der Buchsenverbindergehäuse erlaubt; wobei der Kappenabschnitt (31) eine flache Gegenfläche (31a) zum Eingriff in den flachen Abschnitt (14a) des zweiten integralen Abschnitts aufweist; und wobei die flache Gegenfläche (31a) einen ringförmigen Vorsprung aufweist, der nach außen übersteht.
11. Verbinder nach Anspruch 10, wobei das Steckerverbindergehäuse ein Paar von Vorsprüngen (32) aufweist, die an einer oberen und unteren Strukturfläche des Steckerverbindergehäuses ausgebildet sind, wobei das Vorsprungpaar (32) zentral in der Steckergehäusebreite angeordnet ist; und wobei der Rahmen (20) ein Paar von Eingriffshebeln (24) aufweist, wobei das Eingriffshebelpaar (24) dazu angepaßt ist, um in das Vorsprungpaar (32) einzugreifen, um die integrale Struktur zu bilden.
12, Verbinder nach einem der Ansprüche 7 bis 11, wobei der Rahmen (20) eine Abdeckung (70) aufweist, die an seine Rückseite angefügt ist.
13. Verbinder nach einem der Ansprüche 3 bis 12, wobei das Buchsenverbindergehäuse eine Rohrgestalt und eine allgemeine rechteckige Querschnittsform aufweist.
14, Verfahren zum Zusammenbauen eines wasserdichten Verbinders, wobei das Verfahren die Schritte aufweist:
Bereitstellen eines Verbindergehäuses (10) mit Leitungsöffnungen für Metallanschluß-Aufnahmekammem (11) und Führen von Metallanschlüssen (40) mit sich hiervon erstreckenden Leitungen (50) in die Metallanschluß-Aufnahmekammern (11);
Bereitstellen eines passenden Verbinders (30), der in einer wasserdichten Weise zum Verbindergehäuse (10) abzudichten ist, wobei ein Spalt zwischen dem Verbindergehäuse (10) und dem passenden Verbinder (30) in einer wasserdichten Weise abgedichtet ist;
Bereitstellen einer Abdichtung, welche ein elastisches Material zur Herstellung einer wasserundurchlässigen Abdichtung zwischen dem Verbindergehäuse (10) und dem passenden Verbinder (30) verwendet, wobei die Leitungen (50) in einem eingefügten Zustand gehalten werden, wobei das Verfahren ferner die Schritte aufweist:
Formen der Abdichtung am Verbindergehäuse (10) durch einen einzelnen Formschritt als ein Stück, um einen Dichtabschnitt (14) in der äußeren Peripherie des hinteren Abschnitts des Verbindergehäuses (10) mit ersten und zweiten integralen Abschnitten auszubilden, wobei der erste Abschnitt die Leitungsöffnungen abschließt, und wobei der zweite Abschnitt eine vordere Abdichtseite (14a) an einer Vorderseite des Abdichtabschnitts (14) bildet; und
Einfügen des Verbindergehäuses (10) in den passenden Verbinder (30) in der Art, daß die vordere Abdichtseite (14a) in einer wasserdichten Weise gegen eine Gegenfläche (31a) des passenden Verbinders (30) stößt.
15. Verfahren nach Anspruch 14, ferner mit den Schritten:
Bereitstellen eines Flansches (12) an einer äußeren Peripherie des Verbindergehäuses (10) mit einem oberen Abschnitt und einem unteren Abschnitt, wobei der obere Abschnitt und der untere Abschnitt jeweils einen zentral ausgebildeten Positioniervorsprung (13) aufweisen;
Formen des Abdichtabschnitts (14) rund um den Flansch (12) in der Art, daß sich die Positioniervorsprünge (13) zur Außenseite des Dichtabschnitts (14) erstrecken; und
Formen eines flachen Abschnitts (14a) am Dichtabschnitt (14) an einer Vorderseite des Flansches (12) und eines gestuften Abschnitts (14b) am Dichtabschnitt (14) an einer Rückseite des Flansches (12).
16. Verfahren nach Anspruch 14 oder 15, ferner mit der Bereitstellung des Verbindergehäuses (10) als ein Buchsenverbindergehäuse und des passenden Verbinders (30) als ein Steckerverbindergehäuse.
17. Verfahren nach Anspruch 16, mit den Schritten:
Bereitstellen einer Mehrzahl der Buchsenverbindergehäuse, welche in einem Rahmen (20) gehalten werden, wobei der Rahmen eine entsprechende Mehrzahl an Gehäuseaufnahmelöcher (21) aufweist, wobei die Mehrzahl an Buchsenverbindergehäuse durch eine Rückseite des Rahmens (20) eingefügt werden, und ferner mit einer entsprechenden Mehrzahl an Paaren an Nuten (22), in welcher die Mehrzahl an Positioniervorsprüngen (13) aufgenommen werden; und
Bereitstellen einer entsprechenden Mehrzahl an Steckerverbindergehäusen, welche eine integrale Struktur bilden.
18. Verfahren nach Anspruch 17, ferner mit dem Schritt der Bereitstellung einer flachen Gegenfläche (31a) mit einem nach außen überstehenden ringförmigen Vorsprung an einem Kappenabschnitt (31) des Steckerverbindergehäuses für den Eingriff in den flachen Abschnitt (14a) des zweiten integralen Abschnitts.
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