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Diese Erfindung betrifft einen Arzneistofflösungsvermittler und
einen Arzneistoffabsorptionsbeschleuniger, welche nützlich sind
bei der Verabreichung des Arzneistoffes durch perkutane
Absorption bei einer Zubereitung zur externen Anwendung, und
betrifft ebenfalls eine perkutan absorbierbare Zubereitung.
Insbesondere betrifft sie (1) einen
Arzneistofflösungsvermittler, welcher aus einem n-
substituierten-o-Toluidin besteht, und welcher überragend ist
bei der Arzneistofflöslichkeit, Sicherheit, Stabilität,
Basenkompatibilität und Empfindung während des Zeitpunktes der
Anwendung, (2) einen Arzneistoffabsorptionsbeschleuniger,
welcher das besagte Toluidinderivat als einen Wirkstoff zur
Absorptionsbeschleunigung enthält, welcher die Permeabilität des
Arzneistoffes und seine Übertragbarkeit durch die Haut erhöht
und welcher eine geringe Reizung der Biomembranen aufweist (3)
eine perkutan absorbierbare Zubereitung, welche den besagten
Lösungsvermittler und den besagten Absorptionsbeschleuniger
umfasst.
Hintergrund und Stand der Technik
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Üblicherweise wurden Salben, Umschläge, Bandagen, Lotionen,
Suppositorien, Augenlotionen und dergleichen in dem Feld der
Zubereitungen zur externen Anwendung entwickelt. Unter diesen
Zubereitungen, haben perkutan absorbierbare Zubereitungen
kürzlich das öffentliche Interesse geweckt und bewirken ein
steigendes Interesse an ihnen selbst. Die Gründe dafür sind,
dass in jenen Fällen, in denen ein Arzneistoff, dessen
pharmakologische Wirkung erwartet wird, lokal oder systemisch
verabreicht wird, um percutan absorbiert zu werden, es
vorteilhafterweise möglich ist, die Wirksamkeit des
Arzneistoffes zu erhalten, dessen Absorptionsrate leicht
einzustellen, wodurch das Auftreten medizinischer Nebenwirkungen
vermieden werden kann, welche durch die Überdosierung des
Arzneistoffes bewirkt werden, der Einfluß des Metabolismus
verringert wird, welcher durch die Wirkung des Medikamentes
ausgeübt wird, bewirkt durch die initiale Passage davon durch
die Leber, welcher auftritt im Falle der oralen Verabreichung
wodurch ermöglicht wird, dass der Arzneistoff wirksam verwendet
wird und relativ sicher verabreicht wird, selbst bei einem
solchen Arzneistoff, welcher Störungen der Leber und dergleichen
bewirkt. Zusätzlich zu den obigen Zubereitungen wurde eine Form
der Zubereitung entwickelt, die "TTS" genannt wird, welche eine
starke Funktion besitzt, um die Freisetzung zu steuern.
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(1) Bei diesen extern anwendbaren Zubereitungen, welche
percutan absorbiert werden sollen, ist es wichtig, einen
Arzneistoff aus einer Basis freizusetzen, welche ihn enthält, d.
h., es ist notwenig, dass der Arzneistoff wirksam aus der Basis
zu der Haut übergeleitet wird. Zu diesem Zweck wird im
allgemeinen Wert auf den Auflösungsstatus des Arzneistoffes in
der Basis zum Zeitpunkt der Entwicklung dieser Zubereitungen
gelegt. Anders ausgedrückt, wie der Arzneistoff in der Basis
vorliegt, hat bemerkenswerte Wirkungen, nicht nur auf seine
physikochemische Stabilität, sondern auch auf seine Freisetzung
aus der Basis, die percutane Absorptionseffizienz und die daraus
folgende medizinische Wirksamkeit. Somit wird es sehr wichtig
bei der Entwicklung der Zubereitungen einen Lösungsvermittler
auszuwählen, welcher bei der Lösungsvermittlung des
Arzneistoffes hervorragend ist und welcher eine Wirkung auf die
gleichmäßige Dispersion des Arzneistoffes in die Base ausübt.
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Lösungsvermittler welche derzeit für Arzneistoffe verwendet
werden, umfassen Fettsäuren wie z. B. Ölsäure und Myristinsäure,
Fettsäureester wie z. B. Isopropylmyristat und
Isopropylpalmitat, Essenzöle wie z. B. Limone, Pfefferminzöl und
Eukalyptusöl, polyhydrierte Alkohole wie z. B. Polyethylenglykol
und Propylenglykol, oberflächenaktive Wirkstoffe,
Glykolsalicylate und Crotamiton, worunter Crotamiton oft als ein
Lösungsvermittler für schwerlösliche Arzneistoffe verwendet
wird. Beispielsweise wird Crotamiton als ein Lösungsvermittler
für Indomethacin verwendet in dem japanischen Patent Gazette Nr.
Hei 3-3368 (oder Nr. 3368/91), als ein Lösungsvermittler für
Steroide in der japanischen Patentanmeldungsnr. Laid-Open
Gazette Nr. Sho 51-73115 (Nr. 73115/76) oder als ein
Fällungsverhinderer für Valeriansäuredexamethason in dem
japanischen Patent Gazette Nr. Hei 2-36572. Zusätzlich
beschreibt japanisches Patentanmeldenr. Laid-Open Gazette Nr.
Sho 59-116212 eine Indomethacin-haltige, cremige Zubereitung,
welche Crotamiton als einen Lösungsvermittler für den
Arzneistoff umfasst.
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Diese Lösungsvermittler, erzeugen jedoch Probleme
hinsichtlich des Ausfallens eines Arzneistoffes in die
kristallinen Form aufgrund eines Mangels ihrer Löslichmachung
(Fähigkeit zur Lösungsvermittlung), der Einschränkung ihrer
Anwendung aufgrund ihres Geruches, deren Ausbluten im Verlauf
der Zeit aufgrund ihrer schlechten Kompatibilität mit der Basis,
und ihrer Instabilität, wie z. B. ihrer Zersetzung oder
Entfärbung im Lauf der Zeit. Weiterhin erzeugen diese
Lösungsvermittler unerwünschte Nebenwirkungen und dergleichen
aufgrund ihrer Reizung der Haut und somit zeigen sie in nicht
wenigen Fällen keine vollständig zufriedenstellenden Ergebnisse.
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(2) Andererseits sind die Absorptionsfähigkeiten und die
Permeabilität des Arzneistoffes wichtige Faktoren bei der
Herstellung percutan absorbierbarer Zubereitungen. Der Grund
dafür ist die Tatsache, dass die gesunde Haut natürlich
schützend wirkt gegen Stimuli, die von außerhalb stammen, und
daher macht sie die Absorption und Permeation eines
Arzneistoffes durch sich selbst hindurch relativ schwierig.
Demzufolge ist es selbst falls der Arzneistoff in der Form einer
percutan absorbierbaren Zubereitung verabreicht wird, zum
aktuellen Zeitpunkt schwierig, den Arzneistoff leicht durch die
Haut in einer solchen Menge zu absorbieren, welche notwendig
ist, um eine gewünschte medizinische Wirksamkeit vollständig zu
realisieren.
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Weiterhin gibt es viele Arzneistoffe, welche in jenen
Fällen, in denen die Arzneistoffe verabreicht werden, um sie
nicht durch die Haut sondern durch andere Biomembranen zu
absorbieren, wie beispielsweise Mund, Rektum, Daumen, Nase oder
Hypoglottis, durch die betroffene Biomembran schwierig permeabel
oder penetrierbar sind, abhängig von der Art der Arzneistoffe
oder welche eine geringe Bioverfügbarkeit aufweisen.
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Somit werden Arzneistoffabsorptionsbeschleuniger gesucht,
welche vollständig die Arzneistoffe verbessern in ihrer
Permeabilität, Penetrabilität und Absorbtionsfähigkeit durch die
Haut und andere Biomembranen, welche den Arzneistoffen die
Fähigkeit verleihen, ihre vollständigen pharmakologischen
Wirkungen in ihrer praktischen Arbeitskonzentration zu zeigen
und welche geringe lokale und systemische Toxizitäten aufweisen,
und eine hohe Anwendbarkeit und Sicherheit besitzen.
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Wenn derzeit ein Arzneistoff percutan absorbiert werden
soll, wird ein Absorptionsbeschleunger verwendet, welcher dem
Arzneistoff die Fähigkeit verleiht, in einer ausreichenden Menge
absorbiert zu werden, indem die Schrankenfunktion des Stratum
corneums geschwächt wird, an dem die Absorption eintreten soll.
Obwohl von den bekannten Absorptionsbeschleunigern, jene wie
Salicylsäure, Harnstoff, Dimethylsulfoxid und Dimethylacetoamid,
für ihre Auflösung des Corneums bekannt sind, zeigt ihre
Anwendung nicht unbedingt zufriedenstellende percutane
Absorption von Arzneistoffen. Propylenglykol, Glycerin,
Pyrrolidinnatriumcarbonat und dergleichen können das Corneum
feucht halten aber ihre Wirkung bei der percutanen Absorption
von Arzneistoffen ist kaum nennenswert. Weiterhin sind
Fettsäureester als Absorptionsbeschleuniger bekannt, wie z. B.
Isopropylmyristat und Isopropyladipat, Tenside wie z. B.
Natriumlaurylat und Polyoxyethylen-Sorbitanmonolaurat,
Thioglycerol, Harnstoffderivate oder Mischungen einer
Pyrrolidon-basierten Verbindung und halogenierte
Kohlenwasserstoffe (Japanische Patentanmeldung Lad-Open Gazette
Nr. Sho 60-13720), Kalziumthioglycolat (Japanische
Patentanmeldung Laid-Open Gazette Nr. Sho 60-11431), 1-
substituiertes Azacycloalkan-2-on (Japanische Patentanmeldung
Laid-Open Gazette nr. Sho 60-37092), Crotonyl-N-ethyl-o-toluidin
(Japanische Patentanmeldung Laid-Open Gazette Nr. Hei 2-258720)
und dergleichen.
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Konventionelle bekannte Arzneistoff-
Absorptionsbeschleuniger sind jedoch noch nicht kraftvoll genug,
um die Bioverfügbarkeit von Arzneistoffen zu verstärken, welche
eine geringe Permeabilität und Penetrabilität in die
Biomembranen aufweisen, und somit bieten sie in nicht wenigen
Fällen keine reale pharmakologische Wirkung. Zusätzlich gibt es
einige konventionelle Absorptionsbeschleuniger, die ihrerseits
eine Reizung der Haut und eine Sensibilisierung zeigen, und
welche eine Gewebeentfärbung und schwere Nebenwirkungen aufgrund
ihrer wiederholten Anwendung bewirken. Weiterhin gibt es
Berichte, dass sie synthetische Harze aufgrund ihrer Eigenschaft
als wirkungsvolle Lösungsmittel korrodieren, dadurch werden
Reizstoffe, Sensibilsatoren und dergleichen aus den
Arzneistoffbehältern, Kleidung, Kurzwaren, und dergleichen
herausgelöst. Unter solchen Bedingungen haben die bekannten
Absorptionsbeschleuniger immer noch Probleme hinsichtlich ihrer
Anwendbarkeit sowohl als auch Einschränkungen für die allgemeine
Anwendung dieser Beschleuniger und für ein Verfahren der
Anwendung derselben.
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Hinsichtlich des obigen Problems (1), bei den
konventionellen Techniken, ist es ein erstes Ziel dieser
Erfindung Arzneistofflösungsvermittler bereitzustellen, welche
die folgenden überragenden Charakteristika besitzen. Die
Lösungsvermittler werden so bereitgestellt, das sie es
Arzneistoffen erschweren im Lauf der Zeit auszufällen, aufgrund
ihrer überragenden Fähigkeit, sie in Lösung zu halten, sie sind
physikochemisch stabil ohne eine Zersetzung; Phasentrennung und
einen unangenehmen Geruch der Basis, sind inaktive Substanzen
ohne Interaktion mit dem Arzneistoff und besitzen eine hohe
Sicherheit aufgrund geringer Nebenwirkungen wie z. B. einer
Sensitivierung der Haut.
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Ein zweites Ziel dieser Erfindung ist es,
Drogenabsorptionsbeschleuniger bereitzustellen, welche die
Probleme (2) der konventionellen Techniken lösen. Die
Beschleuniger werden so bereitgestellt, dass sie es den
Arzneistoffen gestatten, eine bemerkenswerte Verstärkung der
Permeabilität oder Penetrabilität durch die Haut zu zeigen, sie
sind sehr sicher aufgrund ihrer geringen Hautreizung und
fehlenden Sensitivierung, und sind überragend kompatibel mit der
Basis ohne eine Veränderung der Kompatibilität zwischen dem
Arzneistoff und der Basis zu bewirken.
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Weiterhin ist ein drittes Ziel dieser Erfindung die
Bereitstellung percutan absorbierbarer Zubereitungen, welche
verschiedene Arten von Arzneistoffen umfassen und den
Arzneistoff Lösungsvermittler dieser Erfindung oder den
Arzneistoff Absorptionsbeschleuniger dieser Erfindung.
Beschreibung der Erfindung
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Die vorlegenden Erfinder haben umfassende Studien gemacht
bei dem Versuch, die obigen Probleme zu lösen und als Ergebnis
dieser Studien haben sie herausgefunden, dass ein N-
substituiertes-o-Toluidinderivat, dargestellt durch die folgende
Strukturformel (I), bei der Lösungsvermittlung einer breiten
Vielzahl von Arzneistoffen überragend ist, wirksam ist, selbst
bei Arzneistoffen welche ihre unbefriedende Löslichkeit,
Dispersibilität und Übertragbarkeit auf den betroffenen Teil
eines Patienten zeigen, wenn bekannte Lösungsvermittler
verwendet werden, und ebenfalls physikochemisch stabil ist mit
einer ausgezeichneten Empfindung, die bei der Anwendung
auftritt. Diese Erfindung basiert auf der obigen Entdeckung.
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Gleichzeitig wurde herausgefunden, dass der
Arzneistoffabsorptionsbeschleuniger welcher das N-substituierte-
o-Toluidin als eine Arzneistoffabsorptions beschleunigende
aktive Verbindung umfasst, eine überragenderere
arzneistoffabsorptionsbeschleunigende Wirkung zeigt als
konventionell bekannte und weiterhin eine geringere Reizung der
Haut hervorruft. Diese Erfindung basiert ebenfalls auf dieser
Entdeckung.
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Der springende Punkt dieser Erfindung besteht in einem
Arzneistofflösungsvermittler, bestehend aus mindestens einer
Verbindung gewählt aus den N-substituierten-o-Toluidinen, in
einem Arzneistoffabsorptionsbeschleuniger, welcher mindestens
eine besagte Verbindung, als einen Arzneistoffabsorptions
beschleunigenden Wirkstoff umfasst und in einer percutan
absorbierbaren Zubereitung, welche besagten
Arzneistofflösungsvermittler und besagten
Arzneistoffabsorptionsbeschleuniger umfasst, wobei die N-
substituierten-o-Toluidine durch die folgende Strukturformel (I)
dargestellt werden
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worin R&sub1; eine Niederalkylgruppe, mit 1-4 Kohlenstoffatomen ist
und R&sub2; ist eine Alkylgruppe mit 1-8 Kohlenstoffatomen.
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Die N-substituierte-o-Toluidine, welche die
Arzneistofflösungsvermittler oder
Arzneistoffabsorptionsbeschleuniger dieser Erfindung sind, sind
Verbindungen mit einem Amidskelett. Die Derivate selbst waren
bereits bekannt, und ein Beispiel worin dieses Derivat verwendet
wird als ein Bestandteil einer Haarwuchspräparation, ist
offengelegt in der Japanischen Patentanmeldung Laid-Open Gazette
Nr. Hei 2-11509 (Nr. 11509/90). Jedoch wurde kein Beispiel
gefunden, worin das Derivat als ein Arzneistofflösungsvermittler
oder als ein Arzneistoffabsorptionsbeschleuniger einer
Zubereitung zur externen Anwendung, beabsichtigt zur subcutanen
Absorption des Arzneistoffes daraus, verwendet wird. Somit war
bis zur Entdeckung durch die derzeitigen Erfinder nicht bekannt,
dass die N-substituierten-o-Toluidinderivate ausgezeichnete
Leistungen als Arzneistofflösungsvermittler oder
Arzneistoffabsorptionsbeschleuniger bei percutan absorbierbaren
Zubereitungen zeigten.
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Der Gehalt der N-substituierten-o-Toluidine bei der
percutan absorbierbaren Zubereitung dieser Erfindung ist 0,01
bis 20% des Gewichtes, vorzugsweise 0,1 bis 20 Gewichtsprozent,
stärker bevorzugt 0,1 bis 10 Gewichtsprozent, am stärksten
bevorzugt 0,5 bis 5 Gewichtsprozent, basierend auf dem
Gesamtgewicht der Zubereitung. Die Anwendung des Derivates in
einer Menge unter 0,01 Gewichtsprozent führt zu einem Verfehlen
einer ausreichenden Wirkung als Arzneistofflösungsvermittler
oder Arzneistoffabsorptionsbeschleuniger, wogegen dessen
Anwendung in einer Menge über 20 Gewichtsprozent es schwierig
machen wird, stabile Zubereitungen herzustellen.
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Die Arzneistoffe, die bei den perkutanen absorbierbaren
Zubereitungen dieser Erfindung verwendet werden sollen, sind
nicht besonders eingeschränkt, sondern können willkürlich aus
bekannten Arzneistoffen gewählt werden.
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Zunächst umfassen die Medikamente zur Anwendung in einem
Fall, in dem das N-substituierte-o-Toluidin als
Arzneistofflösungsvermittler verwendet wird,
antipyretischantiinflammatorische Wirkstoffe, steroidale antiinflammatorische
Wirkstoffe, Vasodilatataoren, antiarrhythmische Wirkstoffe,
hypotensive Wirkstoffe, Antitussiva-Expectorantien,
Lokalanästhetika, Hormonpräparate, Arzneistoffe für Asthma und
nasale Allergie, Antihistaminika, Antikoagulantien, cerebrale
Vasodilatoren, Arzneistoffe für metabolische Erkrankungen,
Vitaminpräparationen, antifungale Wirkstoffe, Lipidsenker,
Wirkstoffe für Miktionsbeschwerden, Blutzucker senkende
Wirkstoffe, Hypnotika und Antibiotika.
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Die antipyretischen-antiinflammatorischen Wirkstoffe
umfassen Sulindac, Tolmetin, Oxaprozin, Pranoprofen, Tiaprofen,
Suprofen, Oxaprozin, Etodolac, Tenidap, Bermoprofen, Mofezolac,
Actarit, Ampiroxicam, Zaltoprofen, Indomethacin, Salicylsäure,
Aspirin, Acetaminophen, Diclofenac, Ibuprofen, Felbinac,
Ketorolac, Roxoprofen, Naproxen, Ketoprofen, Flufenamsäure,
Ibufenac, Fenbufen, Alclofenac, Phenylbutazon, Mefenamsäure,
Bendazac, Piroxicam, Flurbiprofen und Pentazocintartrat. Die
steroidalen antiinflammatorischen Wirkstoffe umfassen
Hydrocortison, Prednisolon, Fluocinolonacetonid, Fludroxycortid,
Methylprednisolon, Hydrocortisonacetat, Clobetasonbutyrat,
Dexamethason, Betamethasonacetat, Difluortolonvalerat,
Clobetasolpropionat und Fluocinonid.
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Die Vasodilatoren umfassen Diltiazem, Verapamil,
Pentaerythritoltetranitrat, Dipyridamol, Isosorbiddinitrat,
Nifedipin und Nitroglycerin. Die
antihypertensivenantiarrhythmischen Wirkstoffe umfassen Propranolol, Atenolol,
Pindolol, Chinidinsulfat, Ajmalin, Alprenololhydrochlorid,
Metoprololtartrat, Nadolol, Timololmaleat und Disopyramid. Die
hypotensiven Wirkstoffe umfassen Clonidinhydrochlorid,
Prazosinhydrochlorid, Penbutololsulfat, Guanabenzacetat und
Arotinololhydrochlorid. Die Antitussiva-Expectorantien umfassen
Procaterolhydrochlorid, Terbutalinsulfat, Fenoterolhydrobromid,
Tulobuterolhydrochlorid und Formoterolfumarat. Die
Localanästhetika umfassen Benzocain, Procain, Lidocain und
Tetracain. Die Hormonpräparate umfassen Östrogen, Estradiol,
Estriol, Testosteron, Norethisteron, Progesteron, Prostaglandin
und Insulin. Die Arzneistoffe für Asthma und nasale Allergie
umfassen Ketotifenfumarat, Azelastinhydrochlorid und
Natriumcromoglycinsäure. Die Antihistaminica umfassen
Cyproheptadinhydrochlorid, Diphenhydraminhydrochlorid,
Fenbenzamin und Mequitazin. Die Antikoagulantien umfassen
Heparin. Die cerebralen Vasodilatoren und die Arzneistoffe für
metabolische Erkrankungen umfassen Vinpocetin, Elunarizin,
Hydrochlorid, Nicaravan, Fasudilhydrochlird,
Vinconathydrochlorid, Nicardipinhydrochlorid, Ifenprodiltartrat
und Isoxsuprinhydrochlorid. Die Vitaminpräparationer. umfassen
Alfacalcidol und Ergocalciferol. Die antifungalen Wirkstoffe
umfassen Fluconazol, Neticonazolhydrochlorid,
Terbinafinhydrochlorid, Ketoconazol, Miconazolnitrat und
Econazolnitrat. Die Lipidsenker umfassen Pravastatin,
Lovastatin, Fluvastatin und Simvastatin. Die therapeutischen
Wirkstoffe für Miktionsbeschwerden umfassen
Amsulosinhydrochlorid, Terazosinhydrochlorid, Naphthopidil,
Urapidil und Bunazosinhydrochlorid. Die Blutzucker senkenden
Wirkstoffe umfassen Glibenclamid und Gliclazid. Die Hypnotika
umfassen Phenobarbital und Amobarbital. Die Antibiotika umfassen
Tetracyclin und Chloramphenicol.
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Obwohl Beispiele der Arzneistoffe oben angegeben wurden,
sind die Arzneistoffe nicht darauf beschränkt. Weiterhin können
diese Arzneistoffe ebenfalls verwendet werden in der Form von
medizinisch verträglichen anorganischen oder organischen Salzen.
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Jetzt wird eine Beschreibung gemacht des Arzneistoffes zur
Verwendung bei der percutan absorbierbaren Zubereitung dieser
Erfindung, worin das N-substituierte-o-Toluidin als
Arzneistoffabsorptionsbeschleuniger verwendet wird.
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Die Arzneistoffe umfassen steroidale antiinflammatorische
Wirkstoffe wie z. B. Prednisolon, Dexamethason, Hydrocortison,
Fluocinolonacetonid, Betamethasonvalerat,
Betamethasondipropionat, Clobetasonbutyrat und Prednisolon-
Succinat; nicht steroidale antiinflammatorische Wirkstoffe wie
z. B. Indometacin, Diclofenac, Ibuprofen, Ketoprofen,
Flufenaminsäure, Ketorolac, Flurbiprofen, Felbinac, Suprofen,
Pranoprofen, Tiaprofen, Roxoprofen, Tenidap und Nimesulid, und
deren Ester; antiallergische Wirkstoffe wie z. B. Tranilast,
Azelastin, Ketotifen, Ibudilast, Oxatomid, Emedastin und
Ebastin; Antihistaminika wie z. B. Diphenhydramin,
Chlorpheniramin, Promethazin und Tripelenamin; auf das zentrale
Nervensystem wirkende Arzneistoffe wie z. B. Chlorpromazin,
Nitrazepam, Diazepam, Phenobarbital und Reserpin; Hormone wie z.
B. Insulin, Testosteron, Norethisteron, Norethisteronacetat,
Methyltestosteron, Progesteron und Estradiol; antihypertensive
Wirkstoffe wie z. B. Clonidin, Reserpin und Guanethidinsulfat;
Herzglykoside wie z. B. Digitoxin und Digoxin; antiarrhythmische
Wirkstoffe wie z. B. Propranololhydrochlorid,
Procainamidhydrochlorid, Ajmalin, Pidolol und
Tulobuterolhydrochlorid; koronare Vasodilatatoren wie z. B.
Nitroglycerin, Isosorbiddinitrat, Papaverinhydrochlorid und
Nifedipin; Localanästetika wie z. B. Lidocain, Benzocain,
Procainhydrochlorid und Tetracain; Analgetica wie z. B. Morphin,
Aspirin, Codein, Acetanilid und Aminopyrin;
Skelettmuskelrelaxantien wie z. B. Eperison, Tizanidin,
Tolperison, Inaperison und Pridinolmesylat; antimykotische
Wirkstoffe wie z. B. Acetophenylamin, Nitrofurazon, Pentamycin,
Naphthiomat, Miconazol, Omoconazol, Clotrimazol,
Butenafinhydrochlorid und Bifonazol; antineoplastische
Wirkstoffe wie z. B. 5-Fluoruracil, Busulfan, Actinomycin,
Bleomycin und Mitomycin; therapeutische Wirkstoffe für
Miktionsbeschwerden wie z. B. Terodilinhydrochlorid,
Oxybutyninhydrochlorid, Prazoxinhydrochlorid,
Amsulosinhydrochlorid, Bunazosinhydrochlorid, Naphthopidil,
Urapidil, Vamicamid, Terazosinhydrochlorid und Oxybutynin;
Antiepileptica wie z. B. Nitrazepam und Meprobamat; Wirkstoffe
gegen Morbus Parkinson wie z. B. Chlorzoxazon und Levodopa;
Hilfsstoffe bei Beendigung des Rauchens wie z. B. Nikotin;
Vitamine und Prostaglandin. Selbstverständlich sind die
Arzneistoffe nicht auf jene beschränkt, die oben beschrieben
sind. Weiterhin können diese Arzneistoffe in der Form
medizinischer verträglicher anorganischer oder organischer Salze
verwendet werden. Die Menge des Arzneistoffes, die verwendet
wird, ist vorzugsweise 0,001 bis 20 Gewichtsprozent, stärker
bevorzugt 0,5 bis 10% Gewichtsprozent der gesamten Menge der
percutan absorbierbaren Präpartion, obwohl sie nicht besonders
eingeschränkt ist.
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Die Dosierform der percutan absorbieren Zubereitung dieser
Erfindung ist nicht besonders eingeschränkt, sondern kann eine
beliebige sein, gewählt aus konventionellen Packungen, Bandagen,
Salben, Gelen, Cremes, gelartigen Cremes, Lotionen, Sprays,
Pflaster mit Reservoir, Liniment (flüssiges Einreibemittel),
Aerosol und so weiter.
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Umschläge und Bandagen unter den percutan absorbierbaren
Zubereitungen dieser Erfindung werden nun unterhalb beschrieben.
Bei der Herstellung des Umschlages wird eine hydrophile Basis,
welche ein wasserlösliches Polymer umfasst, ein mehrere
Hydroxylgruppen enthaltender Alkohol und Wasser als eine Basis
verwendet, unter Berücksichtigung der Langzeitstabilität,
Freisetzungsfähigkeit und percutanen Absorptionsfähigkeit eines
Arzneistoffes und unter Berücksichtung der Sicherheit für die
Haut.
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Das wasserlösliche Polymer zur Verwendung in der
hydrophilen Base kann eines oder mehrere Mitglieder umfassen,
geeignet gewählt aus der Gruppe bestehend aus Gelatine, Casein,
Pullulan, Dextran, Natriumalginat, löslicher Stärke,
Carboxystärke, Dextrin, Carboxymethylzellulose,
Natriumcarboxymethylzellulose, Methylzellulose, Ethylzellulose,
Hydroxyethylzellulose, Polyvinylalkohol, Polyethylenoxid,
Polyacrylsäure, Polyacrylamid, Polynatriumacrylat,
Polyvinylpyrrolidon, Carboxyvinylpolymer, Polyvinylether,
Methoxyethylen-Maleinanhydridcopolymer, N-Vinylacetamid,
Copolymer einschließlich N-Vinylacetatmid und Acrylsäure
und/oder Acrylatsalz und so weiter. Die Menge des verwendeten
wasserlöslichen Polymers ist 1 bis 30 Gewichtsprozent,
vorzugsweise 1 bis 20 Gewichtsprozent, stärker bevorzugt 1 bis
15 Gewichtsprozent, basierend auf dem Gesamtgewicht der
Zubereitung. Falls die Menge weniger als 1 Gewichtsprozent ist,
wird die entstehende Zubereitung eine zu geringer Viskosität
aufweisen um seine Form zu wahren, wogegen in dem Fall, in dem
30 Gewichtsprozent überschritten werden, die entstehende
Mischung der Bestandteile eine hohe Viskosität besitzen wird,
das die Bearbeitungsfähigkeit verringert bei der Herstellung
einer homogenen Dispersion der Bestandteile oder bei der
Anwendung der Dispersion.
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Der mehrere Hydroxylgruppen tragende Alkohol ist einer oder
meherere Mitglieder, geeignet gewählt aus der Gruppe bestehend
aus Polyethylenglycol, Propylenglycol, Dipropylenglycol,
Polypropylenglycol, 1,3-Butylenglycol, 1,4-Butylenglycol,
Isobutylenglycol, Glycerol, Diglycerol, Sorbitol und so weiter.
Die Menge des Polyhydroxylgruppen tragenden Alkohols, wie
verwendet wird, ist 10 bis 90 Gewichtsprozent, vorzugsweise 10
bis 70 Gewichtsprozent, stärker bevorzugt 20 bis 60
Gewichtsprozent. Falls die Menge weniger als 10 Gewichtsprozent
ist, wird die entstehende Zubereitung eine schlechte
feuchtigkeitsspendende Wirkung zeigen wogegen, falls 90
Gewichtsprozent überschritten werden die Löslichkeit des
wasserlöslichen Polymers negativ beeinflußt wird. Die Menge von
Wasser, die verwendet wird, ist 10 bis 90 Gewichtsprozent,
vorzugsweise 20 bis 80 Gewichtsprozent. Das Wasser dient zum
Lösen des wasserlöslichen Polymers, wodurch es seine
verdichtenden, kohäsiven und Form-erhaltenden Eigenschaften
entwickelt.
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Falls erforderlich kann die Basis des Umschlages weiterhin
einen oder mehreren quer vernetzende Wirkstoffe zusätzlich zu
den obigen essentiellen Bestandteile umfassen. Die quer
vernetzenden Wirkstoffe umfassen polyvalente Metallverbindungen
wie z. B. Aluminiumhydroxid, Aluminiumchlorid, Kalziumhydroxid,
Kalziumchlorid, Aluminiumsulfat, Aluminiumammoniumsulfat,
Aluminiumkaliumsulfat, Magnesiumaluminiummetasilicat und
Dihydroxyaluminiumaminoacetat; und Verbindungen welche
mindestens zwei Epoxygruppen im Molekül besitzen wie z. B.
Ethylenglycoldiglycidylether, Polyethylenglycoldiglycidylether,
Propylenglycoldiglycidylether,
Polypropylenglycoldiglycidylether,
Polytetramethylenglycoldiglycidylether,
Glycerolpolyglycidylether, Polyglycerolpolyglycidylether,
Sorbitolpolyglycidylether, Sorbitanpolyglycidylether,
Pentaerythritolpolyglycidylether, Resorcinoldiglycidylether,
Neopentylglycoldiglycidylether und 1,6-Hexandioldiglycidylether.
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Weiterhin kann der Umschlag einen oder mehrere Bestandteile
umfassen, geeignet gewählt aus Füllstoffen, wie z. B. Kaolin,
Zinkoxid, Titaniumdioxid, Talk, Bentonit und synthetischen
Aluminiumsilicaten; Antiseptica wie z. B. Thymol, Methylparaben
und Ethylparaben; Antioxidantien, wie z. B. Ascorbinsäure,
Stearinester, Dibutylhydroxytoluen, Butylhydroxyanisol,
Gallusester, Vitamin E, Vitamin E Acetat und Dinatriumedetat;
UV-Strahlungsabsorptionsmittel, wie z. B. 2-Hydroxy-4-
methoxybenzophenon, Ethyl p-Aminobenzoat, 2-(2-Hydroxy-5-
methylphenly)benzotriazol, Glycolsalicylat, Methylsalicylat und
Phenylsalicylat; und Emulgatoren wie z. B. Fettsäureester von
Sorbitan, Fettsäurester von Glycerol, Fettsäureester von
Decaglycerol, Fettsäureester von Polyoxyethylensorbitan,
Fettsäureester von Polyethylenglycol und
Polyoxyethylenalkylether.
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Es ist wesentlich, dass der Träger des Umschlages aus einem
Material hergestellt wird, welchen auf die Reaktion eines
Arzneistoffes keinen Einfluss hat, z. B. insofern, das der
Träger weder mit einem Arzneistoff interagiert noch einen
Arzneistoff adsorbiert. Der Träger ist gewählt aus der Gruppe
bestehend aus Filmen und Blättern von Polyethylen, Polypropylen,
Polyvinylchlorid, Polyester, Nylon und Polyurethan; Laminate,
welche jeweils eins oder mehrere Mitglieder umfassen, gewählt
aus der Gruppe bestehend aus diesen Filmen und Blättern und
einem oder mehreren Mitgliedern gewählt aus der Gruppe bestehend
aus porösen Materialien, ausgedehnten Materialien und gewebten
und nicht gewebten Stoffen aus diesen Polymeren. Das
Freisetzungsblatt des Umschlages gemäß dieser Erfindung kann
gewählt werden aus der Gruppe bestehend aus Filmen von
Polyethylen, Polypropylen und Polyester; Produkte zur
Freisetzungsbehandlung dieser Filme mit Silikonverbindungen;
Freisetzungspapier und so weiter.
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Die Zubereitungen des Umschlages wird nun beschrieben,
obwohl der Umschlag durch bekannte Verfahren leicht hergestellt
werden kann.
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Beispielsweise wird ein Arzneistoff gelöst in dem N-
substituierten-o-Toluidin, um eine Lösung (A) zu bilden, welche,
falls notwendig, mit einem oder meheren Zusatzstoffen versetzt
wird, gewählt aus der Gruppe bestehend aus einem Stabilisator,
einem Antioxidans, einem UV-Strahlungsabsorptionsmittel, einem
Emulgator, einem antiseptischen Wirkstoff, einem
antimikrobiellen Wirkstoff und so weiter. Getrennt davon wird
ein wasserlösliches Polymer eingemischt, dispersiert und löslich
gemacht in einem mehrere Hydroxylgruppen tragenden Alkohol und
Wasser, um eine homogene Paste (B) zu bilden. Die Lösung (A)
wird dann zu der Paste (B) zugesetzt, um eine homogene
Dispersion zu bilden. Diese Dispersion wird direkt auf einem
Träger verteilt oder alternativ wird sie zunächst auf einen
Papier oder Film, der mit einem freisetzenden Wirkstoff
behandelt ist, verteilt und danach übergeleitet von dem Papier
oder Film auf einen Träger durch ein Druckverfahren. Somit wird
ein Umschlag gemäß dieser Erfindung hergestellt. Die oben
genannte Reihenfolge der Verfahren zum Mischen der
Ausgangsmaterialien, Arzneistoffe und anderen Verbindungen ist
nur beispielhaft und ist nicht beschränkt auf die besagte
Reihenfolge der Verfahren.
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Als nächstes wird eine Bandage gemäß dieser Erfindung nun
beschrieben. Die adhäsive Basis zur Verwendung bei der
Herstellung der Bandage kann aus den Bekannten geeignet gewählt
werden, unter Berücksichtigung der Sicherheit der Haut, der
Arzneistoff freisetzenden Eigenschaften, der Adhäsion an der
Haut und so weiter. Bevorzugte adhäsive Basen umfassen
Acrylklebstoffe, gummibasierte Klebstoffe und Silicon-basierte
Klebstoffe.
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Besonders bevorzugte Acrylklebstoffe umfassen Homopolymere
und Copolymere von Alkyl (Meth)acrylaten worin das Alkyl 4 bis
18 Kohlenstoffatome hat und Copolymere solcher Alkyl
(meth)acrylate mit anderen funktionellen Monomeren.
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Die Alkyl (meth)acrylate umfassen Butylacrylat,
Isobutylacrylat, Hexylacrylat, Octylacrylat, 2-
Ethylhexylacrylat, Isooctylacrylat, Decylacrylat,
Isodecylacrylat, Laurylacrylat, Stearylacrylat,
Methylmethacrylat, Ethylmethacrylat, Butylmethacrylat,
Isobutylmethacrylat, 2-Ethylhexylmethacrylat,
Isooctylmethacrylat, Decylmethacrylat, Isodecylmethacrylat,
Laurylmethacrylat und Stearylmethacrylat.
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Die obigen funktionellen Monomere umfassen Hydroxylgruppen
tragende Monomere, Carboxylgruppen tragende Monomere,
Amidogruppen tragende Monomere, Aminogruppen tragende Monomere
und Pyrrolidonring tragende Monomere. Die Hydroxylgruppen
tragenden Monomere umfassen Hydroxyalkyl (meth)acrylate wie z.
B. 2-Hydroxyethyl (meth)acrylat und Hydroxypropyl (meth)acrylat.
Die Carboxylgruppen Gruppen tragende Monomere umfassen, α,β-
ungesättigte Carbonsäure wie z. B. Acrylsäure und
Methacrylsäure; Monoalkylmaleate wie z. B. Butylmaleat;
Maleinsäure; Fumarsäure; und Crotonsäure. Weiterhin können
Maleinanhydride wie auch Maleinsäure als Comonomer verwendet
werden. Die Amidogruppen tragende Monomere umfassen Alkyl
(meth)acrylamide wie z. B. Acrylamid, Dimethylacrylamid und
Diethylacrylamide; N-Alkoxymethyl(meth)acrylamide wie z. B. N-
Butoxymethylacrylamid und N-Ethoxymethylacrylamide; und
Diacetonacrylamid. Die Aminogruppen tragenden Monomere umfassen
Dimethylaminoethylacrylat. Die Pyrrolidinring tragenden Monomere
umfassen N-Vinyl-2-pyrrolidon.
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Die auf Gummi basierenden Klebstoffe umfassen natürlichen
Gummi, synthetischen Isoprengummi, Polyisobutylen,
Polyvinylether, Polyurethan, Polyisopren, Polybutadien,
Styrenbutadiencopolymere, Styren-Isoprencopolymere und
Styren-isoprenstyrenblockcopolymere.
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Die Silikonbasierenden Klebstoffe umfassen jene, die im
wesentlichen Polyorganosiloxan oder Polydimethylsiloxan
umfassen.
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Die in den Bandagen zu verwendenden Klebrigmacher umfassen
Terpinharz und hydrogenierte, disproportionierte, polymerisierte
oder veresterte Derivate davon; Terpenharze wie z. B. α-Pinen
und β-Pinen; Terpen-phenol Harze; aliphatische, aromatische,
alicyclische oder copolymerartige Petroleumharze;
Alkylphenylharz und Xylenharze.
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Die Weichmacher, die in den Bandagen verwendet werden,
plastifizieren und erweichen das Basispolymer, um der Bandage zu
gestatten die Adhäsion an die Haut korrekt zu erhalten. Die
Weichmacher umfassen Polybuten; Polyisobutylen; flüssiges
Paraffin; höhere Fettsäureester wie z. B. Isopropylmyristat;
Siliconöle; und pflanzliche Öle, wie z. B. Mandelöl, Olivenöl,
Kamillenöl, Pfirsichkernöl und Erdnußöl.
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Die in den Bandagen zu verwendenden Träger sind bevorzugt
solche welche keinen Einfluß auf die Freisetzung der
Arzneistoffe ausüben. Die Träger können dehnbar oder nicht
dehnbar sein. Die Träger sind gewählt aus synthetischen
Harzmembranen, welche Filme und Blätter von Polyethylen,
Polypropylen, Polybutadien, Ethylen-Vinylacetatcopolymere,
Polyvinylchlorid, Polyester, Nylon und Polyurethan sind; oder
gewählt aus Laminaten, porösen Membranen, aufgeschäumten
Körpern, Papier, Textilien und nicht verwobenen Stoffen der
besagten synthetischen Harze.
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Die Bandage gemäß dieser Erfindung kann leicht durch
bekannte Verfahren hergestellt werden. Beispielsweise kann eine
Bandage, basierend auf einen synthetischen Gummi, hergestellt
werden durch das Mischen einer adhäsiven Basis mit einem
Weichmacher und einem Klebrigmacher unter Erhitzen bei 120 bis
160ºC durch die Verwendung einer Mischmaschine wie einem Kneter
oder Mischer, dem Zusetzen eines Arzneistoffes und eines N-
substituierten-o-Toluidins zu der erzielten Mischung und durch
das Auftragen der entstehenden Mischung auf einen Träger
entweder durch das Ausbreiten der Mischung direkt auf einen Film
aus Polypropylen oder Polyester oder durch das Verteilen der
Mischung auf einem Film oder Papier gehandelt mit einem
freisetzenden Wirkstoff und dem darauffolgenden Übertragen der
Mischung von dem Papier oder dem Film auf einen gewünschten
Träger durch ein Druckverfahren.
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Das Basispolymer der auf synthetischen Gummi basierenden
Bandage kann aus den konventionellen gewählt werden unter
Berücksichtigung der Sicherheit für die Haut, der
Freisetzbarkeit eines Arzneistoffes und der Adhäsion an die
Haut. Vom Standpunkt der Freisetzungscharakteristika für,
beispielsweise einen nicht-steroidalen anti-entzündlichen
Wirkstoff, ist es jedoch vorzuziehen, das das Basispolymer ein
Styren-isopren-styrenblockcopolymer ist, mit einer besonders
niedrigen Polarität. Solche Blockcopolymere umfassen Cariflex
TR-1107, TR-1111, TR-1112 und TR-1117 (Handelsnamen, Produkte
der Shell Chemical Co., Ltd.) und Solprene 428 (Handelsname, ein
Produkt von Phillips Petroleum Co., Ltd.). Diese
Styren-isoprenstyrenblockcopolymere können zusammen mit anderen Polymeren wie
z. B. Polyisobutylen verwendet werden. Vistanex (Handelsname,
ein Produkt von Exxon Chemical Co., Ltd.) wird vorzugsweise als
das Polyisobutylen verwendet.
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Der Weichmacher, der in der obigen Bandage verwendet wird,
zur Plastifizierung oder Aufweichung des
Styren-isoprenstyrenblockcopolymers, welches als Basispolymer verwendet wird,
um der Bandage zu gestatten, eine saubere Adhäsion an die Haut
zu erhalten. Der Weichmacher kann gewählt werden aus der Gruppe
bestehend aus Mandelöl, Olivenöl, Kamillenöl, Pfirsichkernöl,
Erdnußöl, flüssigem Paraffin und so weiter. Die Menge des
verwendeten Weichmachers ist vorzugsweise 150 bis 350
Gewichtsteile pro 100 Gewichtsteile des
Styren-isoprenstyrenblockcopolymers.
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Der Gehalt des Arzneistoffes in der obigen Bandage ist
vorzugsweise 70 bis 1200 ug pro cm² der Bandage vom Standpunkt
der therapeutisch wirksamen Freisetzung eines Arzneistoffes und
dessen Verfügbarkeit, obwohl der Gehalt nicht besonders
eingeschränkt ist. Bevorzugte Verhältnisse von Arzneistoff,
Klebrigmacher, N-substituiertem-o-Toluidin,
Styren-isoprenstyrenblockcopolymers und Weichmacher sind wie folgt.
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Das bedeutet, dass die Bandage 0,5 bis 10 Gewichtsprozent
eines Arzneistoffes, 5 bis 70 Gewichtsstoffe eines
Terpinharzesterderivates, 0,1 bis 20 Gewichtsprozent von dem N-
substituiertem-o-Toluidin, 5 bis 40 Gewichtsprozent eines
Styren-isoprenstyrenblockcopolymers und 10 bis 75
Gewichtsprozent eines Weichmachers umfasst, wobei jeder
Prozentsatz auf der Gesamtmenge basiert.
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Die Acrylbandage kann hergestellt werden durch das Auflösen
oder Dispergieren einer adhäsiven Basis, eines Arzneistoffes,
eines Absorptionsbeschleunigers und, falls benötigt, zahlreicher
Hilfsstoffe in einem geeigneten Lösungsmittel, das Auftragen der
so erzielten Lösung oder Dispersion direkt auf einen Träger und
das Trocknen der entstehenden Schicht, um eine Anwendungsschicht
zu bilden, mit einer Dicke von 30 bis 200 um. Alternativ kann die
Bandage ebenfalls hergestellt werden durch das Auftragen der
Lösung oder Dispersion auf ein Freisetzungspapier zum Schutz,
das Trocknen der entstehenden Schicht, und das Bewirken einer
Adhäsion der so gebildeten Anwendungsschicht an einen Träger.
Das in dem obigen Verfahren verwendete Lösungsmittel ist nicht
besonders eingeschränkt, sondern kann jedes organische
Lösungsmittel sein, welches kompatibel ist mit allen
Bestandteilen einer solchen adhäsiven Basis und mit dem
Arzneistoff. Das Lösungsmittel umfasst aromatische
Kohlenwasserstoffe wie z. B. Toluen, Benzol und Xylen; und
halogenierte Kohlenwasserstoffe, wie z. B.
Kohlenstofftetrachlorid, Chloroform und Methylenchlorid.
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Nun folgt eine kurze Beschreibung gemacht anderer percutan
absorbierbarer Zubereitungen wie z. B. Salben, Gele, Cremes,
gelartige Cremes, Lotionen, Pflastern mit Reservoir,
Einreibemitteln und Aerosolen gemäß dieser Erfindung.
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Die Salbe gemäß dieser Erfindung umfasst mindestens eine
höhere Fettsäure wie z. B. Myristinsäure oder einen Ester davon,
ein Wachs wie z. B. Walrat, ein Tensid wie z. B. Polyoxyethylen
und einen Kohlenwasserstoff wie z. B. hydrophile Vaseline,
zusätzlich zu einem Arzneistoff und dem N-substituierten-o-
Toluidin.
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Die Salbe kann hergestellt werden, indem beispielsweise 5
bis 15 Gewichtsprozent einer höheren Fettsäure oder eines Esters
davon gemischt werden mit 1 bis 10 Gewichtsprozent eines
Tensids, 0,5 bis 10 Gewichtsprozent eines Arzneistoffes, und 0,5
bis 10 Gewichtsprozent des N-substituierten-o-Toluidins,
entweder bei Raumtemperatur oder unter Erhitzen, dem Zusatz von
4 bis 10 Gewichtsprozent eines Wachses und 50 bis 90
Gewichtsprozent eines Kohlenwasserstoffes zu der erzielten
Mischung, dem Erhitzen oder dem Hitzeschmelzen der entstehenden
Mischung, dem Erhalten der Mischung bei 50 bis 100ºC, um die
gesamte Mischung in eine transparente Lösung umzuformen, das
Homogenieren der Lösung mit einem Homomixer, und das Absenken
der Temperatur der entstehenden Mischung auf Raumtemperatur
unter Rühren.
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Das Gel gemäß dieser Erfindung umfasst mindestens einen
niederen Alkohol wie z. B. Ethanol, Wasser, einen gelierenden
Wirkstoff wie z. B. ein Carboxyvinylpolymer und einen
neutralisierenden Wirkstoff wie z. B. Triethanolamin zusätzlich
zu einem Arzneistoff und dem N-substituierten-o-Toluidin.
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Das Gel kann beispielsweise wie folgt hergestellt werden:
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0,5 bis 5 Gewichtsprozent eines gelierenden Wirkstoffes wird
angeschwollen mit höchstens 55 Gewichtsprozent Wasser; getrennt
werden 0,5 bis 10 Gewichtsprozent eines Arzneistoffes löslich
gemacht in 0,5 bis 10 Gewichtsprozent von N-substituiertem-o-
Toluidin und die erzielte Lösung wird weiter gelöst in einer
Mischung, die höchstens 40 Gewichtsprozent von Glycol und
höchstens 60 Gewichtsprozent eines niederen Alkohols umfasst;
die erzielte Lösung wird mit dem obigen gequollenen gelierenden
Wirkstoff gemischt; und die entstehende Mischung wird durch den
Zusatz eines neutralisierenden Wirkstoffes auf einen pH von 4-7
eingestellt; wodurch ein Gel gemäß dieser Erfindung gebildet
wird.
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Die Creme gemäß dieser Erfindung umfasst mindestens einen
höheren Fettsäureester wie z. B. Myristat, Wasser, einen
Kohlenwasserstoff wie z. B. flüssiges Paraffin und einen
Emulgator wie z. B. Polyoxyethylenalkylether zusätzlich zu einem
Arzneistoff und einem N-substitutieren-o-Toluidin.
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Die Creme kann durch das Rühren einer Mischung hergestellt
werden, welche einen Arzneistoff, das N-substituierte-o-
Toluidin, einen höheren Fettsäureester, Wasser, einen
Kohlenwasserstoff und einen Emulgator in geeigneten Mengen
umfasst
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Die gelartige Creme hat zwischen einem Gel und einer Creme
liegende Eigenschaften und kann hergestellt werden durch den
Zusatz eines gelierenden Wirkstoffes wie z. B.
Carboxyvinylpolymer zu den Bestandteilen einer Creme wie oben
beschrieben und durch das Einstellen der entstehenden Mischung
auf einen pH von 4-8, vorzugsweise pH 5-6,5, durch den Zusatz
eines neutralisierenden Wirkstoffes, wie z. B.
Diisopropanolamin.
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Die gelartige Creme gemäß dieser Erfindung kann hergestellt
werden, beispielsweise, wie folgt: 0,5 bis 10 Gewichtsprozent
eines Arzneistoffes wird gelöst in 0,5 bis 10 Gewichtsprozent
des N-substituierten-o-Toluidins und die erzielte Lösung wird
weiter gelöst in einer Mischung die höchstens 25 Gewichtsprozent
eines höheren Fettsäureesters und höchstens 40 Gewichtsprozent
eines niederen Alkohols umfasst, gefolgt durch den Zusatz von
höchstens 5 Gewichtsprozent eines Emulgators; getrennt werden
0,5 bis 5 Gewichtsprozent eines gelierenden Wirkstoffs mit
Wasser angequollen; der angequollene Wirkstoff wird mit der oben
hergestellten Lösung gemischt; und die erzielte Mischung wird
mit einem Homomixer homogenisiert und auf einen pH von 4-8 durch
den Zusatz von einem neutralisierenden Wirkstoffs eingestellt.
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Die Lotion gemäß dieser Erfindung umfasst mindestens einen
niederen Alkohol wie z. B. Ethanol und Wasser und/oder ein
Glycol zusätzlich zu einem Arzneistoff und dem N-substituierten-
o-Toluidin.
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Die Lösung kann hergestellt werden durch das Rühren einer
Mischung, welche den Arzneistoff, das N-substituierte-o-
Toluidin, einen niederen Alkohol und Wasser und/oder ein Glycol
in geeigneten Mengen umfasst.
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Das Pflaster mit Reservoir gemäß dieser Erfindung umfasst
mindestens (1) eine hintere Schicht, (2) eine arzneistoffhaltige
Schicht, (3) eine Arzneistoff freisetzende Schicht und (4) eine
Druckempfindliche adhäsive Schicht, wobei die
arzneistoffhaltige Schicht (2) eine Basis ist, die eine Mischung
umfasst, gewählt aus der Gruppe bestehend aus (a) einer
Mischung, die mindestens ein Glycol, einen niederen Alkohol,
Wasser und ein wasserlösliches Polymer, umfasst
-
(b) einer Mischung die mindestens einen aliphatischen Alkohol
und einen mehrwertigen Alkohol umfasst,
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und
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(c) einer Mischung die mindestens ein Paraffin und eine
Silikonverbindung umfasst,
zusätzlich zu einem Arzneistoff und dem N-substituierten-o-
Toluidin.
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Das Einreibemittel gemäß dieser Erfindung umfasst
mindestens einen Alkohol wie z. B. Ethanol oder
Polyethylenglycol, Wasser und einen Fettsäurester wie
Adipinsäure oder Sebacinsäure zusätzlich zu einem Arzneistoff
und dem N-substituierten-o-Toluidin.
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Das Einreibemittel kann hergestellt werden durch das
Auflösen von 0,5 bis 10 Gewichtsprozent eines Arzneistoffes in
0,5 bis 10 Gewichtsprozent des N-substituierten-o-Toluidins und
das Mischen der erzielten Lösung mit 10 bis 70 Gewichtsprozent
eines Alkohols, höchstens 55 Gewichtsprozent Wasser und 60
Gewichtsprozent eines Fettsäureesters unter Rühren.
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Das Aerosol gemäß dieser Erfindung umfasst mindestens einen
niederen Alkohol, Wasser und Dimethylether und/oder
verflüssigtes Petroleumgas zusätzlich zu einem Arzneistoff und
N-substituierten-o-Toluidin, und kann weiterhin einen
zusätzlichen Arzeistoff wie Camphor α-Tocopherol oder Menthol,
wie benötigt, umfassen. Das Aerosol kann hergestellt werden
durch das Auflösen von 0,5 bis 10 Gewichtsprozent des
Arzneistoffs in 0,5 bis 10 Gewichtsprozent des N-substituierten-
o-Toluidins, dem Zusatz eines niederen Alkohols und Wassers zu
der erzielten Lösung, dem Laden der erzielten Mischung in einen
Aerosolbehälter und durch Einleiten unter Druck von
Dimethylether und/oder verflüssigtes Petroleumgas als
Antriebsstoff dem Behälter.
-
Die perkutan absorbierbare Zubereitung gemäß dieser
Erfindung kann weiterhin verschiedene pharmakologische
verträgliche Zusatzstoffe umfassen wie z. B. einen Stabilisator,
ein Antioxidans, einen Duftstoff, einen Füllstoff, ein UV-
Strahlungsabsorptionsmittel, ein Antihistaminikum, ein
Antiseptikum, einen antimikrobiell wirksamen Wirkstoff und ein
absorptionsförderndes Mittel.
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Der Arzneistofflösungsvermittler dieser Erfindung,
bestehend aus mindestens einem der N-substituierten-o-Toluidine
zeigt ein ausgezeichnetes Lösungsvermögen für eine Vielzahl von
Arzneistoffen und ist so überragend bei der Hitzestabilität,
dass er selbst unter Erhitzung auf hohe Temperatur wenig
zersetzt wird und dabei nur geringfügig unerwünschten Geruch
erzeugt.
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Eine percutan absorbierbare Zubereitung, welche den
Lösungsvermittler und einen Arzneistoff, insbesondere einen von
klebriger Art, umfasst, ist überragend hinsichtlich der
Stabilität als Zubereitung und zeigt ausgezeichnete
Freisetzungseigenschaften für einen langen Zeitraum, so dass der
Arzneistoff durch die Haut in den Kreislauf in Mengen absorbiert
werden kann, die ausreichend sind, um die angestrebten Wirkungen
zu zeigen.
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Obwohl der detaillierte Wirkungsmechanismus, durch den der
Lösungsvermittler ein hohes Lösungsvermögen für einen
Arzneistoff zeigt und wie die Zubereitung, die ihn enthält,
stabilisiert wird, nicht geklärt wurde, wird angenommen dass die
Zwischenwirkung zwischen dem hochpolaren Amidskelett und den
fettlöslichen Alkylgruppen des Lösungsvermittlers das
Lösungsvermögens eines Arzneistoffes verstärkt und einen
Arzneistoff daran hindert, in die Kristallform auszufallen. In
der Zwischenzeit wurde keine Hautsensitivierung aufgrund des
Lösungsvermittlers beobachtet.
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Andererseits verstärkt der
Arzneistoffabsorptionsbeschleuniger dieser Erfindung, der
mindestens eines der N-substituierten-o-Toluidine umfasst, die
Permeation oder Transmission eines Arzneistoffes durch die Haut
bemerkenswert, wenn ein Arzneistoff in einer geeigneten Menge
zugesetzt wird.
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Wenn eine perkutan absorbierbare Zubereitung, die den
Absorptionsbeschleuniger umfasst, auf die Haut aufgetragen wird,
kann der Arzneistoff, der in der Zubereitung enthalten ist,
leicht durch die Haut absorbiert werden. Obwohl der genaue
Wirkungsorganismus, durch den dieser Effekt entsteht, nicht
aufgeklärt wurde, wird angenommen, dass der
Absorptionsbeschleuniger auf die Zellmembranen der dermalen
Zellen wirkt, um deren Sperreigenschaften zu vermindern.
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Wenn eine Bandage oder ein Pflaster unter Verwendung des
Arzneistoffabsorptionsbeschleunigers hergestellt wird, übt der
Absorptionsbeschleuniger keine unerwünschten Wirkungen auf die
Eigenschaften des Klebstoffes aus, welcher die Bandage oder das
Pflaster ausmacht, sodaß die Bandage oder das Pflaster seine
Klebrigkeit erhält.
Kurze Beschreibung der Darstellungen
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Fig. 1: Eine Ansicht der den intradermalen
Sensitivierungstest am Hals und Rücken eines
Guineaschweines zeigt.
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Fig. 2: Graphen, welche die initiale Freisetzung von
Arzneistoffen aus den Zubereitungen zeigen.
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Fig. 3: Graphen, die die Freisetzung von Arzneistoffen
aus Zubereitungen zeigen, nachdem diese nach der
Herstellung einen Monat lang bei 60ºC stehen
gelassen wurden.
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Fig. 4: Graphen, die die Penetrabilität von Indomethacin
durch die Haut von einer haarlosen Maus zeigen.
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Fig. 5: Graphen, die die Penetrabilität von Pindol durch
die Haut einer haarlosen Maus zeigen.
Beste Art der Durchführung der Erfindung
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Diese Erfindung wird nun weiter beschrieben durch die
folgenden Beispiele, vergleichenden Beispiele und Testbeispiele.
Beispiel 1 Lotion (Gewichtsprozent)
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Ethanol 57,0
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gereinigtes Wasser 34,0
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Propylenglycol 5,0
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N-Butanoyl-N-ethyl-o-toluidin 3,0
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Ketoprofen 1,0
-
Die obigen Bestandteile wurden unter Rühren
zusammengemischt, wodurch eine Lotion hergestellt wurde, welche
Ketoprofen umfasste.
Beispiel 2 Creme (Gewichtsprozent)
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flüssiges Paraffin 10,0
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mittelkettiges Triacylglycerol 5,0
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Polyethylenglycolmonostearat 3,0
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Carboxylvinylpolymer 1,0
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Diisopropanolamin 0,4
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Methyl p-Oxybenzoat 0,2
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Indomethacin 1,0
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N-Butanoyl-N-ethyl-o-toluidin 5,0
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gereinigtes Wasser Ausgleich
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Die obigen Bestandteile wurden unter Rühren
zusammengemischt wodurch eine Creme hergestellt wurde, welche
Indomethacin umfasste.
Beispiel 3 Salbe (Gewichtsprozent)
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weiße Vaseline 76,0
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Glycerolmonostearat 10,0
-
Rindertalg 10,0
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Silikonöl 1,0
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N-Butanoyl-N-ethyl-o-toluidin 2,0
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Flurbiprofen 1,0
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Die obigen Bestandteile wurden unter Rühren
zusammengemischt, wodurch eine Salbe hergestellt wurde, die
Flurbioprofen umfasste.
Beispiel 4 Umschlag (Gewichtsprozent)
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N-Butanoyl-N-ethyl-o-toluidin 1,0
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Diclofenac 0,5
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gereinigtes Wasser 48,5
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Gelatine 8,0
-
Kaolin 1,0
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Glycerol 35,0
-
Polynatriumacrylat 2,0
-
Polyvinylalkohol 3,0
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Aluminiumhydroxid 1,0
-
Die obigen Bestandteile wurden zusammen gelöst und gerührt
wodurch eine homogene Paste erzielt wurde. Diese Paste wurde
aufgetragen auf einen nicht verwobenen Stoff aus Polypropylen
mit einem Sprüher, um eine perkutan absorbierbare
Präparationsschicht zu erhalten, welche eine Dicke von 1 mm
aufwies. Dann wurde die Präparationsschicht mit einem
Polypropylenfilm bedeckt und in Stücke geschnitten welche
jeweils eine zuvor festgelegte Größe hatten, wodurch das
gewünschte pharmazeutische Produkt erzielt wurde.
Beispiel 5 Umschlag (Gewichtsprozent)
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N-Butanoyl-N-ethyl-o-toluidin 2, 0
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Loxoprofen 1,0
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Thymol 0,1
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gereinigtes Wasser 62,4
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Gelatine 3,0
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Titaniumoxid 1,0
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Glycerol 25,0
-
Polynatriumacrylat 3,0
-
Carboxymethylzellulose 1,0
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Ethylenglycoldiglycidylether 1,0
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Sorbitanfettsäureester 0,5
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Die obigen Bestandteile wurden zusammen gelöst und
gerührt, wodurch eine homogene Paste erzielt wurde. Die Paste
wurde auf ein nicht-verwobenes Polyestergewebe mittels eines
Sprühers aufgebracht, um eine percutan absorbierbare
Präparationsschicht zu erzielen, welche eine Dicke von 0,5 mm
aufwies. Dann wurde die Präparationsschicht mit einem
Polyethylenfilm bedeckt und in Stücke geschnitten, welche
jeweils eine zuvor festgelegte Größe hatten, um somit die
beabsichtigten pharmazeutischen Produkte zu erzielen.
Beispiel 6 Umschlag (Gewichtsprozent)
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N-Butanoyl-N-ethyl-o-toluidin 3,0
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Ibuprofen 0,5
-
Ethylparaben 0,2
-
gereinigtes Wasser 42,3
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Methoxyethylen wasserfreies
Maleinsäurecopolymer 5,0
-
synthetisches Aluminiumsilicat 3,0
-
Glycerol 40,0
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Polyacrylsäure 2,0
-
Polyvinylalkohol 2,5
-
Kalziumhydroxid 1,5
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Die obigen Bestandteile wurden zusammen gelöst und gerührt,
um somit eine homogene Paste zu erzielen. Die Paste wurde
mittels eines Sprühers auf einen Polyurethanfilm aufgetragen, um
eine percutan absorbierbare Präparationsschicht zu erzielen,
welche eine Dicke von 1 mm aufwies. Als nächstes wurde die
Präparationsschicht mit einem Polyesterfilm bedeckt und in
Stücke geschnitten, welche jeweils eine zuvor festgelegte Größe
hatten, um somit das beabsichtigte pharmazeutische Produkt zu
erzielen.
Beispiel 7 Umschlag (Gewichtsprozent)
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N-Butanoyl-N-ethyl-o-toluidin 2,0
-
Ketoprofen 0,5
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gereinigtes Wasser 36,0
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N-Vinylacetamid 5,0
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Glycerol 50,0
-
Polyacrylsäure 3,0
-
Carboxymethylzellulose 1,0
-
Magnesiummetasilicataluminat 1,5
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Fettsäureester von Glycerin 1,0
-
Die obigen Bestandteile wurden zusammen gelöst und gerührt,
um somit eine homogene Paste zu erzielen. Die Paste wurde
mittels eines Sprühers auf einen nicht verwobenen Polyesterstoff
aufgetragen, um eine perkutan absorbierbare Präparationsschicht
zu erzielen, welche eine Dicke von 1 mm aufwies. Dann wurde die
Präparationsschicht mit einem Polyesterfilm bedeckt und in
Stücke geschnitten, welche jeweils eine zuvor festgelegte Größe
hatten, um somit die gewünschten pharmazeutischen Produkte zu
erzielen.
Beispiel 8 Bandage (Gewichtsprozent)
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Styren-isopren-styren
Blockcopolymer 22,5
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Polyisobutylen 5,0
-
Terpinharzester 15,0
-
flüssiges Paraffin 56,0
-
N-Butanoyl-N-ethyl-o-toluidin 1,0
-
Ketotifen 0,5
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Die obigen Bestandteile wurden unter Erhitzen gerührt,
wodurch eine Paste erzielt wurde. Die Paste wurde auf einem
Träger aufgesprüht, um eine Bandage zu erhalten, welche
Ketotifen enthielt.
Beispiel 9 Bandage (Gewichtsprozent)
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Styren-isopren-styren Blockcopolymer 25,0
-
flüssiges Paraffin 59,0
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alicyclisches gesättigtes
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Kohlenwasserstoffharz 5,0
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N-Butanoyl-N-ethyl-o-toluidin 10,0
-
Diclofenac 1,0
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Die obigen Bestandteile wurden durch einen Kneter gemischt,
um eine Paste zu erzielen. Danach wurde die Paste auf ein
verwobenes PBT-Gewebe aufgetragen und dann mit einem
Überzugspapier bedeckt, um eine Bandage zu erzielen, welche
Diclofenac enthielt.
Beispiel 10 Bandage (Gewichtsprozent)
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Styren-isopren-styren Blockcopolymer 20,0
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flüssiges Paraffin 43,5
-
Polyisobutylen 10,0
-
Terpinharzester 21,5
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N-Butanoyl-N-ethyl-o-toluidin 4,0
-
Diclofenac 1,0
-
Die obigen Bestandteile wurden durch einen Mixer gemischt,
um eine Paste zu erzielen. Danach wurde die Paste auf einen
Plastikfilm mit Freisetzungsfähigkeit aufgetragen und dann mit
einem verwobenen PET-Stoff bedeckt und per Druckkontakt
übertragen, um eine Bandage zu erzielen, welche Diclofenac
enthielt.
Beispiel 11 Bandage (Gewichtsprozent)
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Styren-isopren-styren Blockcopolymer 15,0
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flüssiges Paraffin 23,0
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Polyisobutylen 7,0
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Terpinharzester 40,0
-
N-Butanoyl-N-ethyl-o-toluidin 10,0
-
Ketoprofen 5,0
-
Die Bestandteile der obigen Verordnung wurden in einem
Mischer gemischt, um eine Paste zu erzielen. Die Paste wurde auf
einen Plastikfilm aufgetragen, welcher zuvor mit
Freisetzungsfähigkeit ausgestattet wurde, danach mit einem
nicht verwobenen Polypropylengewebe bedeckt und per Druckkontakt
übertragen, um eine Bandage zu erzielen.
Beispiel 12 Bandage (Gewichtsprozent)
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Styren-isopren-styren Blockcopolymer 21,0
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flüssiges Paraffin 66,8
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Terpinharzester 7,2
-
N-Butanoyl-N-ethyl-o-toluidin 4,0
-
Flurbiprofen 1,0
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Eine Bandage, welche Flurbiprofen enthielt, wurde in der
gleichen Art und Weise wie in Beispiel 10 hergestellt.
Beispiel 13 Bandage (Gewichtsprozent)
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Styren-isopren-styren Blockcopolymer 21,0
-
flüssiges Paraffin 50,0
-
Terpinharzester 20,5
-
N-Butanoyl-N-ethyl-o-toluidin 5,5
-
Loxoprofen 3,0
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Die Bestandteile der obigen Verordnung wurden durch einen
Kneter zusammengemischt, um eine Paste zu erzielen. Die Paste
wurde auf einen Plastikfilm aufgetragen, welcher zuvor mit
Freisetzungsfähigkeit dotiert wurde, danach bedeckt mit einem
verwobenen Polypropylengewebe und per Druckkontakt übertragen,
um eine Bandage zu erzielen, welche Loxoprofen enthielt.
Beispiel 14 Bandage (Gewichtsprozent)
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Styren-isopren-styren Blockcopolymer 22,0
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Polyisobutylen 8,0
-
flüssiges Paraffin 46,0
-
Terpinharzester 14,0
-
N-Butanoyl-N-ethyl-o-toluidin 8,0
-
Ketorolac 2,0
-
Die Bestandteile der obigen Verordnung wurden durch einen
Kneter zusammengemischt, um eine Paste zu erzielen. Die Paste
wurde auf einen Plastikfilm, welcher zuvor mit
Freisetzungsfähigkeit dotiert wurde, aufgetragen und danach
bedeckt mit einem nicht verwobenen PBT-Gewebe und per
Druckkontakt übertragen, um eine Bandage zu erzielen.
Beispiel 15 Bandage (Gewichtsprozent)
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Styren-isopren-styren Blockcopolymer 15,0
-
Polyisobutylen 14,0
-
flüssiges Paraffin 38,0
-
Terpinharzester 26,0
-
N-Butanoyl-N-ethyl-o-toluidin 5,0
-
Felbinac 2,0
-
Die Bestandteile der obigen Verordnung wurden durch einen
Kneter zusammengemischt, um eine Paste zu erzielen. Die Paste
wurde aufgetragen auf einen Plastikfilm, welcher zuvor mit
Freisetzungsfähigkeit ausgestattet wurde, danach wurde dies mit
einem verwobenen Polypropylengewebe bedeckt und per Druckkontakt
übertragen, um eine Bandage zu erzielen.
Beispiel 16 Bandage (Gewichtsprozent)
-
Styren-isopren-styren Blockcopolymer 27,0
-
flüssiges Paraffin 55,0
-
Terpinharzester 7,0
-
N-Butanoyl-N-ethyl-o-toluidin 10,0
-
Estradiol 1, 0
-
Die Bestandteile der obigen Verordnung wurden durch einen
Kneter zusammengemischt, um eine Paste zu erzielen. Die Paste
wurde auf einen Plastikfilm aufgetragen, welcher zuvor mit
Freisetzungsfähigkeit ausgestattet worden war, und danach mit
einem PET-Film bedeckt und per Druckkontakt übertragen, um eine
Bandage zu erzielen.
Beispiel 17 Bandage (Gewichtsprozent)
-
Styren-isopren-styren Blockcopolymer 27,0
-
flüssiges Paraffin 55,0
-
Terpinharzester 7,0
-
N-Butanoyl-N-ethyl-o-toluidin 10,0
-
Isosorbiddinitrat 1,0
-
Eine Bandage, welche Isosorbiddinitrat enthielt, wurde in
der gleichen Art und Weise erzielt wie in Beispiel 10.
Beispiel 18 Bandage (Gewichtsprozent)
-
Druck empfindlicher Klebstoff
von Acrylharzlösungsvermittlertyp
(Handelsname: NISSETSU PE-300) (fest) 77,0
-
N-Butanoyl-N-ethyl-o-toluidin 15,0
-
Isosorbiddinitrat 8,0
-
Die obigen Bestandteile wurden zusammengemischt, um eine
Paste zu erzielen. Die Paste wurde auf einen Träger verteilt und
dann durch Verdampfung vom Lösungsmittel befreit, wodurch eine
Bandage erzielt wurde, die Isosorbiddinitrat enthielt.
Beispiel 19 Bandage (Gewichtsprozent)
-
Silikonklebstoff
(Handelsname: BIO-PSA X7-2920)
(fest) 89,0
-
N-Butanoyl-N-ethyl-o-toluidin 7,0
-
Clonidin 4,0
-
Die obigen Bestandteile wurden zusammengemischt, um eine
Paste zu erzielen. Die Paste wurde auf einen Träger aufgesprüht
und dann durch Verdampfung vom Lösungsmittel befreit, wodurch
eine Bandage erzielt wurde, die Clonidin enthielt.
Beispiel 20 Bandage (Gewichtsprozent)
-
Styren-isopren-styren Blockcopolymer 28,0
-
flüssiges Paraffin 30,0
-
Terpinharzester 37,0
-
N-Butanoyl-N-ethyl-o-toluidin 4,0
-
Estradiol 1,0
-
Eine Bandage, welche Estradiol enthielt, wurde in der
gleichen Art und Weise wie in Beispiel 16 erzielt.
Beispiel 21 Bandage (Gewichtsprozent)
-
Styren-isopren-styren Blockcopolymer 15,0
-
Polyisobutylen 14,0
-
flüssiges Paraffin 38,0
-
Terpinharzester 27,0
-
N-Propanoyl-N-ethyl-o-toluidin 5,0
-
Estradiol 1,0
-
Die Bandage, welche Estradiol enthielt, wurde in der
gleichen Art und Weise wie in Beispiel 16 erzielt.
Beispiel 22 Bandage (Gewichtsprozent)
-
Styren-isopren-styren Blockcopolymer 15,0
-
Polyisobutylen 14,0
-
flüssiges Paraffin 38,0
-
Terpinharzester 27,0
-
N-Butanoyl-N-ethyl-o-toluidin 5,0
-
Estradiol 1,0
-
Die Bandage, welche Estradiol enthielt, wurde in der
gleichen Art und Weise wie in Beispiel 10 erzielt.
Beispiel 23 Bandage (Gewichtsprozent)
-
Styren-isopren-styren Blockcopolymer 28,0
-
flüssiges Paraffin 30,0
-
Terpinharzester 37,0
-
N-Propanoyl-N-ethyl-o-toluidin 4,0
-
Estradiol 1,0
-
Eine Bandage, welche Estradiol enthielt, wurde in der
gleichen Art und Weise wie in Beispiel 10 erzielt.
Beispiel 24 Bandage (Gewichtsprozent)
-
Styren-isopren-styren Blockcopolymer 28,0
-
flüssiges Paraffin 30,0
-
Terpinharzester 37,0
-
N-Acetyl-N-ethyl-o-toluidin 4, 0
-
Estradiol 1,0
-
Eine Bandage, welche Estradiol enthielt, wurde in der
gleichen Art und Weise in Beispiel 10 erzielt.
Beispiel 25 Bandage (Gewichtsprozent)
-
Styren-isopren-styren Blockcopolymer 28,0
-
flüssiges Paraffin 30,0
-
Terpinharzester 37,0
-
N-Acetyl-N-ethyl-o-toluidin 4,0
-
Estradiol 1,0
-
Eine Bandage, welche Estradiol enthielt, wurde in der
gleichen Art und Weise wie in Beispiel 16 erzielt.
Beispiel 26 Bandage (Gewichtsprozent)
-
Styren-isopren-styren Blockcopolymer 28,0
-
flüssiges Paraffin 30,0
-
Terpinharzester 37,0
-
N-Propanoyl-N-ethyl-o-toluidin 4,0
-
Testosteron 1,0
-
Eine Bandage, welche Testosteron enthielt, wurde in der
gleichen Art und Weise wie in Beispiel 16 erzielt.
Beispiel 27 Bandage (Gewichtsprozent)
-
Styren-isopren-styren Blockcopolymer 28,0
-
flüssiges Paraffin 30,0
-
Terpinharzester 37,0
-
N-Butanoyl-N-ethyl-o-toluidin 4,0
-
Testosteron 1,0
-
Eine Bandage, welche Testosteron enthielt, wurde in der
gleichen Art und Weise wie in Beispiel 16 erzielt.
Vergleichsbeispiel 1 Bandage (Gewichtsprozent)
-
Styren-isopren-styren Blockcopolymer 28,0
-
flüssiges Paraffin 32,0
-
Terpinharzester 39, 0
-
Estradiol 1,0
-
Eine Bandage, welche Estradiol enthielt, wurde in der
gleichen Art und Weise wie in Beispiel 10 erzielt.
Vergleichsbeispiel 2 Bandage (Gewichtsprozent)
-
Styren-isopren-styren Blockcopolymer 28,0
-
flüssiges Paraffin 30,0
-
Terpinharzester 37,0
-
Crotamiton 4,0
-
Estradiol 1,0
-
Eine Bandage, welche Estradiol enthielt, wurde in der
gleichen Art und Weise wie in Beispiel 10 erzielt.
Vergleichsbeispiel 3 Bandage (Gewichtsprozent)
-
Styren-isopren-styren Blockcopolymer 28,0
-
flüssiges Paraffin 30,0
-
Terpinharzester 37,0
-
Propylenglycol 4,0
-
Estradiol 1,0
-
Eine Bandage, welche Estradiol enthielt, wurde in der
gleichen Art und Weise wie in Beispiel 10 erzielt.
Vergleichsbeispiel 4 Bandage (Gewichtsprozent)
-
Styren-isopren-styren Blockcopolymer 28,0
-
flüssiges Paraffin 32,0
-
Terpinharzester 39,0
-
Testosteron 1,0
-
Eine Bandage, welche Testosteron enthielt, wurde in der
gleichen Art und Weise wie in Beispiel 16 erzielt.
Vergleichsbeispiel 5 Bandage (Gewichtsprozent)
-
Styren-isopren-styren Blockcopolymer 28,0
-
flüssiges Paraffin 30,0
-
Terpinharzester 37,0
-
Dimethylsulfoxid 4,0
-
Testosteron 1,0
-
Eine Bandage, welche Testosteron enthielt, wurde in der
gleichen Art und Weise wie in Beispiel 16 erzielt.
Vergleichsbeispiel 6 Bandage (Gewichtsprozent)
-
Styren-isopren-styren Blockcopolymer 28,0
-
flüssiges Paraffin 30,0
-
Terpinharzester 37,0
-
Crotamiton 4,0
-
Testosteron 1,0
-
Eine Bandage, welche Testosteron enthielt, wurde in der
gleichen Art und Weise wie in Beispiel 16 erzielt.
Testbeispiel 1 Arzneistoffauflösungstest
(Experimentelles Verfahren)
-
1. Proben wurden hergestellt unter verschiedenen Bedingungen (z.
B. mit verschiedenen
Lösungsvermittler/Arzneistoffverhältnissen). Jede Probe wurde auf 120ºC erhitzt,
um den Arzneistoff schrittweise aufzulösen. Das Erwärmen wurde
nach höchstens 2 Stunden unterbrochen unter Berücksichtigung der
Stabilität der Arzneistoffe und so weiter (die Verbindung, in
der der Arzneistoff nach zwei stündiger Erhitzung nicht
aufgelöst war, wurde als frei von Lösungsvermittlungsfähigkeit
angesehen).
-
2. Nach der Auflösung wurden die entstehenden Proben bei
Raumtemperatur zwei Wochen lang oder mehr stehen gelassen und es
wurde beobachtet, ob die Arzneistoffe in der kristallinen Form
ausfielen oder nicht. Die Proben, welche keine erkennbare
Ausfällung bewirkten, wurden weiter bei 5ºC stehen gelassen.
-
Die Ergebnisse der Tests für die Auflösung von Ketoprofen,
Indomethacin, Isosorbiddinitrat und Estradiol sind in Tabelle 1
(Vergleich der Löslichkeiten von Ketoprofen in verschiedenen
Lösungsvermittlern) angegeben. Tabelle 2 (Vergleich der
Löslichkeiten von Indomethacin in verschiedenen
Lösungsvermittlern), Tabelle 3 (Vergleich zwischen den
Löslichkeiten von Isosorbiddinitrat in verschiedenen
Lösungsvermittlern) und Tabelle 4 (Vergleich der Löslichkeiten
von Estradiol in verschiedenen Lösungsvermittlern) angegeben. In
diesen Tabellen bezeichnet "Acetamiton" (Lösungsvermittler gemäß
der Erfindung) N-Acetyl-N-ethyl-o-toluidin und "Butamiton"
(Lösungsvermittler gemäß der Erfindung) N-Butanoyl-N-ethyl-o-
toluidin.
Tabelle 1
-
Anmerkung: → Ablagerung innerhalb 1 Woche
-
→ Ablagerung zwischen 1 und 2 Wochen
-
→ keine Ablagerung nach 2 Wochen
Tabelle 2
-
Anmerkung: → Ablagerung innerhalb 1 Woche
-
→ Ablagerung zwischen 1 und 2 Wochen
-
→ keine Ablagerung nach 2 Wochen
Tabelle 3
-
Anmerkung: → Ablagerung innerhalb 1 Woche
-
→ Ablagerung zwischen 1 und 2 Wochen
-
→ keine Ablagerung nach 2 Wochen
Tabelle 4
-
Anmerkung: → Ablagerung innerhalb 1 Woche
-
→ Ablagerung zwischen 1 und 2 Wochen
-
→ keine Ablagerung nach 2 Wochen
-
Aus den in den Tabellen 1 bis 4 angegebenen Ergebnissen
kann ersehen werden, dass die N-substituierten-o-Toluidine
besser sind als typische, derzeit konventionell verwendete
Lösungsvermittler bei der Lösungsfähigkeit für Arzneistoffe und
eine überragende lösungsvermittelnde Wirkung für ein Breite
Vielzahl von Arzneistoffen zeigen.
Testbeispiel 2 Hitzestabilitätstest
(Experimentelles Verfahren)
-
1. Verstopfte Probenröhrchen, welche jeweils 100 mg eines
Lösungsvermittlers enthielten, wurden vorbereitet und auf einer
heißen Platte für 5 Stunden auf 180ºC erhitzt.
-
2. Die entstehenden Lösungsvermittlerproben wurden hinsichtlich
ihres Zustandes beobachtet. Weiterhin wurden die
Lösungsvermittlerproben sowohl vor wie nach der Erhitzung einer
GC Analyse unterworfen, um die Verhältnisse der
Lösungsvermittler festzustellen, welche nach dem Erhitzen
zurückblieben.
-
In der Tabelle bezeichnen "Acetamiton" N-Acetyl-N-ethyl-o-
toluidin und "Butamiton" N-Butanoyl-N-ethyl-o-toluidin.
Tabelle 5
-
Anmerkung: Crotamiton erzeugt einen starken unangenehmen Geruch
nach der Erhitzung.
-
Wie aus dem in Tabelle 5 angegebenen Ergebnissen
ersichtlich, überragen die N-substituierten-o-Toluidine dieser
Erfindung Crotamiton hinsichtlich der Hitzestabilität.
Testbeispiel 3 Test der Zubereitung hinsichtlich der Stabilität
-
Die Bandagen der Beispiele 20, 23 und 24 und der
Vergleichsbeispiele 1 bis 3 wurden bei 5ºC für sieben Wochen
gelagert, während derer sie im Verlauf der Zeit beobachtet
wurden, um herauszufinden, ob der Arzneistoff kristallisiert
oder nicht. Die Ergebnisse sind in Tabelle 6 angegeben.
Tabelle 6
-
O
: keine Kristallisation beobachtet
-
* : Kristallisation beobachtet
-
Wie aus den Ergebnissen in Tabelle 6 ersichtlich,
enthielten die Bandagen der Beispiele 20, 23 und 24, welche
jeweils das N-substituierte-o-Toluidin umfassten, Estradiol in
seinem gelösten Zustand in der Basis selbst nach dem Ablauf von
sieben Wochen, wogegen die Bandage gemäß dem Vergleichsbeispiel
1, die keinen Lösungsvermittler enthielt, jene von dem
Vergleichsbeispiel 2, die Crotamiton enthielt und jene von dem
Vergleichsbeispiel 3, welche Propylenglycol umfasste, unter der
Kristallisation des Estradiols aus ihren jeweiligen Basen
litten. Somit unterstützen die obigen Ergebnisse die
Nützlichkeit von N-substitutierten-o-Toluidinen als
Lösungsvermittler für Estradiol.
Testbeispiel 4 Hautsensitivierungtest
-
N-substitutierte-o-Toluidinen gemäß dieser Erfindung wurden
dem Hautsensitivierungstest gemäß dem Maximierungsverfahren
unterworfen, wobei Crotamiton als zu vergleichender
Lösungsvermittler verwendet wurde.
< Testverbindungen und Kontrolle>
-
(1) Crotamiton
-
(2) N-Acetyl-N-ethyl-o-toluidin (hiernach bezeichnet als
"Acetamiton")
-
(3) N-Butanoyl-N-ethyl-o-toluidin (hiernach bezeichnet als
"Butamiton")
-
(4) 2,4-Dinitrochlorbenzol (DNCB; bekannter
Hautsensitivierer)
< Testtier>
-
weibliche Hartley Guineaschweine (Gewicht: 320 bis 400 g)
wurden in den folgenden Gruppen verwendet:
-
Crotamiton-sensitivierte Gruppe, Acetamiton-sensitivierte
Gruppe, Butamiton-sensitivierte Gruppe, DNCB-sensitivierte
Gruppe und nicht-sensitivierte Gruppe (n = 7 hinsichtlich in
jeder Gruppe).
< Verabreichung>
(1) Intradermale Sensitivierung
-
Am Tag vor der Verabreichung wurden der Hals und der Rücken
jedes Guineaschweines geschoren, um einen Bereich (ca. 2 · 4 cm)
freizulegen. Wie in Darstellung 1 gezeigt, wurden die Punkte 1
bis 3 in diesem Bereich fixiert.
-
Eine Emulsion, welche Freund's vollständiges Adjuvants
(FCA) und destilliertes Wasser ad injectabile im Verhältnis 1 : 1
umfasste, wurde an den rechten und linken Punkten 1 intradermal
verabreicht; eine 10%ige (w/v) Lösung einer Testverbindung in
Propylenglycol oder eine 0,1% (w/v) Lösung von DNCB darin an den
rechten und linken Punkten 2 und eine Emulsion, welche eine
20%ige (w/v) Lösung einer Testverbindung in FCA oder eine
0,2%ige (w/v) Lösung von DNCB in FCA und destilliertes Wassr ad
injektabile umfasste, in einem Verhältnis von 1 : 1 an den rechten
und linken Punkten 3, jeweils in einer Menge von 0,05 ml pro
Punkt.
(2) Perkutane Sensitivierung
-
Eine Woche nach dem Beginn der Sensitivierung, wurden 0,2 g
einer weißen weichen Paraffinsalbe, welche 10% Natriumlaurat
enthielt, auf den intradermal sensitivierten Abschnitt
aufgetragen; und am nächsten Tag wurde die Salbe mit Alkohol
entfernt. Somit war die Vorbehandlung durchgeführt. Als nächstes
wurden 0,2 ml einer Lösung einer Testverbindung (40%, w/v) in
Ethanol (70%, v/v) oder eine Lösung von DNCB (1%, w/v) darin auf
ein Filterpapier (2 · 4 cm) ausgetragen und das entstehende
Filterpapier wurde verschließend für 48 Stunden auf den
sensitivierten Abschnitt geklebt. Die nicht-sensitivierte Gruppe
der Guineaschweine wurde keiner Behandlung unterworfen.
(3) Provokation
-
Drei Wochen nach dem Beginn der Sensitivierung, wurde ein
adhäsives Pflaster für Patchtests, beschichtet mit 0,2 ml einer
Lösung einer Testverbindung (30%, w/v) in Ethanol (70%, v/v)
oder mit 0,2 g einer weißen weichen Paraffinsalbe, welche 0,1%
(w/v) DNCB enthielt, auf die rechte Seite des Abdomens jedes
Guineaschweins geklebt, wogegen eins beschichtet mit einer
70%igen (v/v) Ethanollösung oder mit einer weißen weichen
Paraffinsalbe auf die linke Seite davon geklebt wurde, mit der
gleichen Menge wie oberhalb. Somit wurde der 24-stündige
geschlossene Test durchgeführt. In einer ähnlichen Weise wie
oben wurden adhäsive Pflaster für Patchtests mit 0,2 ml einer
Lösung einer Testverbindung (30%, w/v) in Ethanol (70%, v/v) und
70% (v/v) Ethanol beschichtet, jeweils auf die rechte und linke
Seite des Abdomens von den nicht-sensitivierten Gruppen von
Guineaschweinen geklebt, um einen geschlossenen, 24-stündigen
Test durchzuführen.
(4) Beurteilung
-
24 und 48 Stunden nach dem Abschälen des Pflasters, wurden
die Guineaschweine beurteilt, hinsichtlich der Hautreaktion
entsprechend der Kriterien, die in Tabelle 7 spezifiziert sind
(Befunde der Haut und Bewertung).
Tabelle 7
Ausmaß der Hautantwort Score
-
keine Veränderung mit dem nackten Auge ersichtlich 0
-
leichtes oder spärliches Erythem (Hautrötung) 1
-
mittleres Erythem 2
-
ausgeprägtes Erythem und Ödem 3
-
Ob eine Testverbindung die Haut sensitiviert oder nicht
wurde durch Vergleich mit der DNCB-sensitivierten Gruppe und der
nicht-sensitiven Gruppe beurteilt. Die Ergebnisse sind in
Tabelle 8 gezeigt.
Tabelle 8
-
Aus den obigen Ergebnissen kann ersehen werden, dass
Acetamiton und Butamiton die Haut nicht sensitivieren oder dass
diese Sensititvierung mit ihnen, falls überhaupt vorhanden,
leichter und viel schwächer ist als jene mit Crotamiton.
Testbeispiel 5 Arzneistoffreisetzungstest
-
Die Bandagen aus den Beispielen 20 und 23 und den
Vergleichsbeispielen 1 und 2 wurden untersucht hinsichtlich der
Freisetzung des Arzneistoffes in Wasser. Dieses Experiment wurde
durchgeführt sowohl an den Proben kurz nach deren Herstellung
und an Proben, welche bei 60ºC einen Monat lang stehen gelassen
wurden, um die Stabilitäten der Zubereitungen im Laufe der Zeit
festzustellen. Die verwendeten Zubereitungen sind jene, welche
Estradiol (0,8 mg/10 cm²) enthielten.
-
Die Ergebnisse sind in Darstellung 2 (kurz nach der Produktion)
und in Darstellung 3 (nach dem sie bei 60ºC für einen Monat
stehen gelassen wurden) gezeigt.
-
Aus den Darstellungen 2 und 3 ist ersichtlich, dass die
Zubereitungen, die in den Beispielen 20 und 23 hergestellt
wurden, bessere Arzneistoff freisetzende Eigenschaften zeigen,
als jene der Zubereitungen, die in den Vergleichsbeispielen 1
und 2 hergestellt wurden, selbst nachdem sie bei 60ºC für einen
Monat stehen gelassen wurden.
Testbeispiel 6 Penetrationstest unter Verwendung der Haut
haarloser Mäuse
(experimentelles Verfahren)
-
Die Penetration von Arzneistoffen wurde bestimmt durch das
Diffusionszellverfahren, unter Verwendung eines Stückes Haut von
dem Rücken einer weiblichen haarlosen Maus (7 Wochen alt).
-
Indomethacin (IM) und Pindolol (PID) wurden als die
Arzneistoffe verwendet (Temperatur der Messung: 22ºC).
-
0,5 ml einer Lösung, welche einen Arzneistoff enthielt,
wurden zu der Donorphase hinzugesetzt und die Menge des
Arzneistoffes, welcher in die Rezeptorphase eintrat, wurde durch
Hochleistungsflüssigkeitschromatographie (HPLC)festgestellt. Die
Lösungsmittel der Donorphase und der Rezeptorphase waren 50%iger
Ethanol/Phosphatpuffer (EtOH/PB, pH 7,4) bzw. 10%
Ethanol/Phosphatpuffer (EtOH/PB, pH 7,4).
-
Unter den N-substituierten-o-Toluidinen, wurden
-
N-Acetyl-N-ethyl-o-toluidin (ACT)
-
N-Propanoyl-N-ethyl-o-toluidin (PRT) und
-
N-Butanoyl-N-ethyl-o-toluidin (BUT)
-
als Arzneistoffabsorptionsbeschleuniger verwendet und beurteilt
hinsichtlich ihres arzneistoffabsorptionsbeschleunigenden
Effektes in einem wässerigen System. Bei dieser Beurteilung
wurde Crotamiton (Cro.) und Dimethylsulfoxid (DMSO) als
vergleichbare Verbindungen verwendet. Die Zusammensetzungen der
Donorphasen sind in den Tabellen 9 und 10 angegeben.
Tabelle 9 Im Falle von Indomethacin
Tabelle 10 Im Falle von Pndolol
-
Die Ergebnisse sind in den Darstellungen 4 und 5 gezeigt.
Aus den Ergebnissen kann ersehen werden das die N-
substituierten-o-Toluidine gemäß dieser Erfindung bemerkenswerte
arzneistoffabsorptionsbeschleunigende Wirkungen zeigen, wenn sie
zu den Arzneistoffen zugesetzt werden.
Testbeispiel 7 Percutaner Absorbtionsfähigkeitstest von
Hasenhaut
(experimentelles Verfahren)
-
Japanische weiße Hasen (männlich, Gewicht: ca. 2,5 bis
3,0 kg) wurden in Sechsergruppen verwendet. Die Hasen wurde
geschoren unter Verwendung eines elektrischen
Haarschneidegerätes und eines elektrischen Rasierers und die
Testosteron-enthaltenden Bandagen (7 cm², Plastergewicht: 80 mg)
die in den Beispielen 25 bis 27 in den Vergleichsbeispielen 4
bis 6 hergestellt wurden, wurden auf die Rückenhaut der
behandelten Hasen verschließend aufgeklebt. Nach dem Ablauf von
vordefinierten Zeiträumen, wurden die Bandagen abgezogen und
hinsichtlich der Menge von Arzneistoffen, die in den
Zubereitungen zurück blieben, mittels HPLC untersucht.
-
Verfähren zur Bestimmung der Menge: Jede abgezogene Probe
wurde mit 70 ml Ethanol unter Rücklauf für 3 Stunden extrahiert;
dem Extrakt wurde Ethanol zugesetzt, um ein Gesamtvolumen von
100 ml auszumachen; und die entstehende Lösung wurde als eine
Probe für HPLC verwendet.
Bedingungen der HPLC:
-
Mobile Phase: 0,55 : 0,45 Mischung von 0,2%
-
Essigsäure/Wasser mit Acetonitril
-
Absorptionswellenlänge 241 nm
-
Säule TSK Gel ODS-80TM
-
Flußrate 1,0ml/Min
-
Absorbierbarkeit (%): 100 - (Menge von zurückbleibenden
Arzneistoff/ursprüngliche Mengen)
· 100 (jede percutane
Absorbierbarkeit wurde berechnet durch die obige
Gleichung)
-
Die Ergebnisse sind in Tabelle 11 angegeben.
Tabelle 11
-
Wie aus
den in Tabelle 11 angegebenen Ergebnissen
ersichtlich, zeigen die Verbindungen dieser Erfindung
bemerkenswerte Erhöhungen der percutanen Absorbierbarkeit von
Testosteron im Vergleich zur Kontrolle, und sie sind besser als
die vergleichbaren Verbindungen hinsichtlich des
arzneistoffabsorptionsbeschleunigenden Effektes. In diesem
Experiment wurde keine Auffälligkeit wie ein Erythem oder Ödem
in jenen Bereichen beobachtet, auf welche die Bandagen, welche
die Verbindungen dieser Erfindung enthielten, aufgebracht
wurden.
Testbeispiel 8 Test hinsichtlich der Reizung der Haut
-
Die Bandagen, die in den Beispielen 25 bis 27 und in den
veigleichenden Beispielen 4 und 6 hergestellt wurden, wurden
hinsichtlich ihrer Reizung der menschlichen Haut untersucht.
-
Das Testverfahren ist wie folgt.
-
Versuchspersonen: vierzig gesunde männliche Erwachsene
(Alter: 26 bis 35).
-
Testverfahren: Jede Bandage wurde untersucht, gemäß einem
48-Stunden verschlossenen Pflastertest, durch das Ausstechen
runder Stücke mit einem Durchmesser von 15 mm aus jeder Bandage,
dem Aufkleben der Stücke auf die oberen Rückenpartien der
Testpersonen, und durch das Abdecken der Stücke mit mikroporösen
Streifen (hergestellt von Minnesota Mining and Manufacturing
Co.). Nach 48 Stunden wurden die Bandagen abgeschält. Nach dem
Zeitraum von einer und 24 Stunden nach dem Entfernen, wurde der
Zustand der Haut beobachtet, um die Reizung jeder Bandage an der
Haut zu beurteilen. Die Ergebnisse sind in Tabelle 13 gezeigt
(in Kriterien und die Gleichung zur Berechnung des
Hautreizungswertes sind in Tabelle 12 angegeben).
Tabelle 12 Hautreizungsbeurteilungskriterien
Tabelle 13
-
Wie aus den Ergebnissen, die in Tabelle 13 gezeigt sind
ersichtlich, zeigen die Zubereitungen welche
Arzneistoffabsorptionsbeschleuniger dieser Erfindung umfassen,
geringere Hautreizungswerte als jene von den Zubereitungen
welche keine Arzneistoffabsorptionsbeschleuniger enthielten.
Weiterhin zeigen sie gleiche Hautreizung wie jene von
Zubereitungen, welche Crotamiton enthalten, welches
konventionell verwendet wird, da es bekannt ist für seine
geringe Hautreizung. Demzufolge sind die Arzneistoff-
Absorptionsbeschleuniger dieser Erfindung geeignet verwendbar
für externe Zubereitungen.
Industrielle Anwendbarkeit
-
Wie oben beschrieben sind die Arzneistofflösungsvermittler
gemäß dieser Erfindung, die jeweils mindestens eines der N-
substituierten-o-Toluidine umfassen, überragend in ihrer
Lösungsvermittlung für Arzneistoffe und zeigen eine hohe
Sicherheit, Stabilität und Kompatibilität mit einer Basis.
Demgemäß sind die perkutanen absorbierbaren Zubereitungen,
welche die Lösungsvermittler umfassen, verbessert hinsichtlich
ihrer Arzneistoffreisetzungseigenschaften und ihre perkutanen
Absorbierbakeit, sodaß die Lösungsvermittler nützlich sind für
pharmazeutischen Zubereitungen zur externen Anwendung.
-
Andererseits verbessern die
Arzneistoffabsorptionsbeschleuniger dieser Erfindung, welche
mindestens der eines N-substituierten-o-Toluidine umfassen,
bemerkenswert die Permeation von Arzneistoffen durch die Haut,
wenn sie zu den Arzneistoffen in geeigneten Mengen zugesetzt
werden. Weiterhin sind sie schwach reizend für die Haut und
bewirken nur eine geringe Sensitivierung der Haut, wodurch sie
außerordentlich sicher sind. Weiterhin sind sie auch überragend
hinsichtlich der Kompatibilität mit einer Basis und haben
geringe unerwünschte Wirkungen auf die Kompatibilität eines
Arzneistoffes mit einer Basis, so daß die Zubereitungen, welche
diese enthalten, geschützt sind, vor dem Ausfallen eines
Arzneistoffes in die kristalline Form.
-
Die percutan absorbierbaren Zubereitungen, die jeweils
einen Arzneistoff und ein N-substituierten-o-Toluidin gemäß
dieser Erfindung umfassen, sind sehr nützlich bei topischen
Zubereitungen, von denen erwartet wird, das sie pharmakologische
Wirkungen lokal in der Haut, Nase, Mundhöhle, Rektum, Vagina und
so weiter ausüben oder als allgemeine Arzneistoffe, von denen
erwartet wird, systemische pharmakologische Wirkungen auszuüben.