DE69524807T2 - Gasmischer - Google Patents

Gasmischer

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Description

  • Die Erfindung bezieht sich auf eine Anordnung in Verbindung mit einem Gasmischer, die so eingerichtet ist, dass eine Gasmischung, bestehend aus Sauerstoff und einem anderen Gas, das mit dem Sauerstoff gemischt werden soll, gebildet wird.
  • Auf dem Gebiet der Erfindung wird unter "Gasmischer" eine Vorrichtung verstanden, in der eine Gasmischung gebildet wird, wobei die Gasmischung aus Sauerstoff und einem narkotischen Gas oder aus einer Mischung von Sauerstoff, einem narkotischen Gas und Luft besteht. Die Gasmischung kann z. B. zu einem verdampften narkotischen Mittel geleitet werden und mit diesem vermischt werden. Das narkotische Mittel kann in einem Verdampfer verdampft werden, von dem einige verschiedene Typen bekannt sind.
  • Bei dem narkotischen Gas handelt es sich normalerweise um N&sub2;O. Nichtsdestotrotz kann das oben erwähnte übliche narkotische Gas in der Mischung mit normaler Luft durch ein anderes Gas ersetzt werden. Die aus Sauerstoff, einem narkotischen Gas und evtl. verdampftem narkotischen Mittel bestehende Gasmischung wird einem Patientenkreislauf zugeführt. Auf dem Gebiet der Anästhesie wird diese Gasmischung im allgemeinen als frisches Gas bezeichnet.
  • Die von Standards auf dem Gebiet der Erfindung verlangte minimale Sauerstoffkonzentration in dem frischen Gas liegt bei 21 %, aber in der Praxis liegt das erlaubte Minimum typischerweise bei ungefähr 23 bis 25%, andererseits werden so niedrige Konzentrationen wie 25 bis 27% in dem Gasgemisch bevorzugt. Um dies sicherzustellen, wurden in die Gasmischer Vorrichtungen eingebaut, die die Sauerstoffkonzentration des Gases auch in den Fällen garantieren, in denen es zu Fehlern des Druckes in der Sauerstoffzufuhrleitung oder zum Ausfall der gesamten Vorrichtung kommt. Die Auswirkungen eines Ausfalls der Einsatzbereitschaft werden durch mechanische Kopplungen und Kontrollventile ausgeschaltet, die in den Flussleitungen des Sauerstoffs und des narkotischen Gases angebracht sind. Ein Beispiel für eine solche Anordnung ist in dem GB Patent 2,136,703 offenbart. Der Nachteil dieser Anordnung liegt darin, dass sie das Sinken der Sauerstoffkonzentration, verursacht durch einen Druckabfall in der Sauerstoffzufuhr, nicht ausschließt. Um diese Möglichkeit auszuschließen, wird ein separates Mittel verwendet, das den Druck kontrolliert. Dieses Mittel unterbricht den Fluss des narkotischen Gases, falls der Sauerstoffdruck absinkt. Aufgrund der Tatsache, dass für die minimale Sauerstoffkonzentration nur ein kleiner Bereich an Variation erlaubt ist, müssen die Ventile und die Kupplungen zwischen den Ventilen feinmechanische Bauteile enthalten.
  • Ein anderes Beispiel aus dem Stand der Technik ist ein pneumatischer Drossler, der z. B. in dem US-Patent 4,328,823 offenbart wird. In dieser Anordnung enthält sowohl die Sauerstoffleitung als auch die Leitung des narkotischen Gases eine Druckkammer, die der Menge an Gas, das in den Kreislauf fließt, proportional ist. Der Kreislauf des narkotischen Gases enthält außerdem eine separate Flussdrossel. Die in den Kammern herrschenden Drucke werden miteinander verglichen und das Resultat dieses Vergleichs wird an die Flussdrossel des Kreislaufs des narkotischen Gases weitergegeben. Falls also der Fluss des Sauerstoffs, verglichen mit dem Fluss des narkotischen Gases, zu klein ist, und dadurch eine zu geringe Konzentration an Sauerstoff in der Mischung verursacht wird, fällt auch der Druck in der Druckkammer, die mit dem Sauerstoffkreislauf in Verbindung steht. Der Vergleich mit der Druckkammer des Kreislaufs des narkotischen Gases veranlasst die Flussdrossel des narkotischen Gases, auf eine Art zu agieren, dass das Gleichgewicht zwischen den Druckkammern aufrechterhalten bleibt. Nachteile dieser Anordnung sind die empfindlichen, beweglichen Teile und ein flexibles Gummidiaphragma, das den Druck zwischen den Druckkammern vergleicht und das in regelmäßigen Abständen ersetzt werden muss. Darüber hinaus sind die durch die üblichen kleinen Flüsse in den Flussleitungen erzeugten Drücke sehr klein, wodurch die Arbeitsweise der Vorrichtung unzuverlässig wird. Aus diesem Grund benötigen die Drosseln entweder einen bestimmten minimalen Fluss an Sauerstoff oder eine separate Kopplung, durch die die gesamte Vorrichtung umgangen werden kann, wenn der Fluss weniger als einen Liter pro Minute beträgt.
  • Ein neuer Nachteil der aus dem Stand der Technik bekannten Einrichtungen, der erst kürzlich aufgetreten ist, steht in Bezug zu einem neuen Narkotikum, dem Desfluran. Die Konzentration eines konventionellen Narkotikums in dem frischen Gas beträgt wenigstens 5%. Mit Desfluran kann die Konzentration aber bis zu 18% betragen. Ist also die Konzentration der Mischung aus Sauerstoff und narkotischem Gas 25%, so ist die Konzentration des frischen Gases bereits weniger als 21%. Um eine Konzentration von über 21% aufrechtzuerhalten, muss die minimale Konzentration der Drossel höher gesetzt werden, wodurch sich bei Verwendung konventioneller Narkotika ein zu hoher Wert für die minimale Sauerstoffkonzentration ergibt. In einer pneumatischen Drossel, wie sie z. B. in dem GB-Patent 2,256,258 offenbart wird, wird dies durch eine separate, schrittweise Auswahleinheit verwirklicht, die mit dem Konzentrationsregulator des Verdampfers gekoppelt ist.
  • Beide Typen der oben beschriebenen Vorrichtungen beinhalten auch ein ungelöstes Problem in Bezug auf die Verdampfung des narkotischen Mittels in die Luft. Es ist nämlich kein Mechanismus zur Begrenzung der Konzentration in dem Luftkreislauf angebracht, wodurch eine Dosierung sogar ohne Sauerstoff-Fluss ermöglicht wird. Falls der aus dem narkotischen Mittel bestehende Dampf in saubere Luft eingegeben wird, ergibt sich sofort eine unter dem erlaubte Wert liegende Sauerstoffkonzentration des frischen Gases. Bei der Verwendung von Desfluran, bei der die Sauerstoffkonzentration 17% betragen kann, stellt dies ein besonders ernstes Problem dar.
  • Beide oben beschriebenen Anordnungen basieren auf einer mechanischen Arbeitsweise. Für diese Anordnungen wurden Konstruktionen vorgestellt, die die Verteilung von Sauerstoff und narkotischem Gas vollständig elektronisch kontrollieren. Dabei werden elektronische Flussmessung und elektronisch gesteuerte Flussregulierungsventile verwendet. Um die vitalen Funktionen des Patienten unter allen Umständen zu schützen, ist die kontinuierliche Versorgung mit Sauerstoff von extremer Wichtigkeit. Diese kann durch elektronische Einrichtungen nicht erreicht werden.
  • Es ist die Aufgabe der vorliegenden Erfindung, eine Anordnung zur Verfügung zu stellen, durch die die Nachteile des Standes der Technik überwunden werden. Dies wird durch die Anordnung gemäß der vorliegenden Erfindung erreicht, die dadurch gekennzeichnet ist, dass vor Bildung der Gasmischung der Sauerstoff sowohl durch ein mechanisches Mittel zur Anpassung als auch durch ein mechanisches und elektronisches Mittel zur Flussmessung geführt wird. Außerdem ist das andere Gas, das mit dem Sauerstoff gemischt werden soll, so eingerichtet, dass es durch ein elektronisches Mittel zur Flussmessung fließt. Der Fluss des anderen Gases ist so eingerichtet, dass er durch ein elektronisch gesteuertes Regulationsventil reguliert wird. Das elektronische Mittel zur Flussmessung, die elektronische Vorrichtung zum Flussmessen und das elektronisch gesteuerte Regulationsventil sind so eingerichtet, dass sie durch eine Kontrolleinheit bedient werden können.
  • Die wichtigsten Vorteile der Anordnung gemäß der vorliegenden Erfindung sind deren Einfachheit und Zuverlässigkeit des Betriebs. Die Zuverlässigkeit rührt z. B. von der Tatsache her, dass die Verteilung von Sauerstoff vollständig unabhängig von der Versorgung mit Elektrizität und einer möglichen Fehlfunktion, die in der elektronischen Vorrichtung auftreten kann, erfolgt. Ein weiterer Vorteil des Gegenstands der vorliegenden Erfindung ist seine Vielseitigkeit, da beim Einbringen des narkotischen Gases der elektronische Kontrollmechanismus und die neuen elektronisch gesteuerten Elemente zur Flussregulierung eine Anzahl an Möglichkeiten bieten die o. g. Probleme zu lösen. Der Soll-Wert des Flusses des narkotischen Gases kann vorteilhafterweise elektronisch eingestellt werden. Das Regulierungselement des Flusses des narkotischen Gases wird durch eine Software so gesteuert, dass der vorherrschende, mechanisch eingestellte Sauerstoff-Fluss und die gewählte Konzentration des narkotischen Mittels zusammen mit dem Fluss an narkotischem Gas keine zu geringe Konzentration an Sauerstoff in dem frischen Gas verursachen. Die Verwendung von Luft als Ersatz für das narkotische Gas verursacht ebenfalls keine Probleme, da der elektronisch gesteuerte Verdampfer automatisch geschlossen werden kann, falls die Sauerstoffkonzentration des Gasgemisches auf einen zu niedrigen Wert fällt. Die Anordnung gemäß der vorliegenden Erfindung schaltet zumindest den Fluss an narkotischem Gas automatisch ab, falls in dem elektrischen Versorgungssystem der Kontrolleinheit Fehlfunktionen oder Unterbrechungen auftreten. Die Anästhesie kann durch Verwendung von reinem Sauerstoff und einem mechanischen Flussmeter sicher abgeschlossen werden. Wenn der Druck in der Sauerstoffversorgung verschwindet, dann verschwindet auch der Fluss an Sauerstoff und wenn als Folge davon die Sauerstoffkonzentration in dem frischen Gas auf zu niedrige Werte fällt, dann wird der Fluss an narkotischem Gas vermindert. Wenn der Sauerstoff-Fluss vollständig stoppt, dann stoppt auch der Fluss an narkotischem Gas.
  • Nachfolgend wird die vorliegende Erfindung in größerer Ausführlichkeit durch die in den Zeichnungen dargestellten Ausführungsformen beschrieben, wobei
  • Fig. 1 eine schematische Zeichnung einer ersten Ausführungsform der Anordnung gemäß der vorliegenden Erfindung zeigt,
  • Fig. 2 eine schematische Zeichnung einer Modifikation der Anordnung gemäß Fig. 1 zeigt,
  • Fig. 3 eine schematische Zeichnung einer zweiten Ausführungsform der Anordnung gemäß der vorliegenden Erfindung zeigt, und
  • Fig. 4 eine schematische Zeichnung einer dritten Ausführungsform der Anordnung gemäß der vorliegenden Erfindung zeigt.
  • Fig. 1 zeigt schematisch eine erste Ausführungsform der Anordnung gemäß der vorliegenden Erfindung. In dem in Fig. 1 gezeigten Beispiel wird die Druckversorgung von Sauerstoff und dem anderen Gas, in diesem Fall narkotisches Gas und Luft, zu Druckregulatoren geführt, die durch die Bezugszeichen 1, 2 und 3 bezeichnet sind. Nach einem in der Sauerstoffleitung angebrachten Druckregulator 1 wird der Sauerstoff durch ein mechanisches Anpassungsmittel 4 und ein mechanisches und elektronisches Mittel 5, 6 zur Flussmessung geleitet. Bei dem Mittel 6 kann es sich z. B. um ein Massenflussmeter handeln oder, wie in dem Beispiel der Fig. 1, um ein auf der Drossel 6a und auf der Druckdifferenz, die durch die Drossel hervorgerufen wird und die durch den Drucksensor 6b gemessen wird, basierendes Messinstrument. Die mechanischen und elektronischen Mittel 5, 6 zur Messung des Flusses können, wie in Fig. 1 dargestellt, als separate Vorrichtungen ausgebildet werden. Allerdings ist es durchaus auch möglich, eine Anordnung zu bilden, bei der die oben erwähnte mechanische und elektronische Flussmessung durch ein- und dieselbe Vorrichtung durchgeführt wird. Es ist auch nicht notwendig, die Druckregulierer auf die in Fig. 1 gezeigte Art anzuordnen, vielmehr können die Vorrichtungen, die zur Regulierung des Druckes verwendet werden, falls erforderlich auch außerhalb des Gasmischers angebracht werden, u. s. w. In der Leitung des narkotischen Gases, also in der N&sub2;O-Leitung, und in der Luftleitung sind die elektronisch gesteuerten Mittel 7, 8 vom Ein/Aus-Typ angebracht, die den Fluss regulieren. Das andere Gas, das mit dem Sauerstoff gemischt werden soll, wird durch die Mittel 7, 8 ausgewählt. Das Mittel 7 ist ein normalerweise geschlossenes Ventil, d. h. es ist als Ergebnis einer elektrischen Aktivierung geöffnet und es schließt automatisch, wenn die elektrische Aktivierung endet. Das Mittel 8 ist so eingerichtet, dass es als Ergebnis einer elektrischen Aktivierung schließt und nach Beendigung der elektrischen Aktivierung öffnet. Der Fluss des durch die Mittel 7, 8 ausgewählten Gases wird durch ein elektronisch gesteuertes Flussregulierungsventil 9 reguliert. Die Mittel 7, 8 fungieren auch als ein Sicherheitsmechanismus für das Ventil 9. Falls ein Fehler auftritt und aus diesem Grund das Ventil 9 nicht geschlossen werden kann, dann kann vorteilhafterweise der Fluss auch durch die Mittel 7, 8 unterbrochen werden.
  • Der Fluss des anderen Gases, das mit dem Sauerstoff gemischt werden soll, wird durch die Vorrichtung 10 zur elektronischen Flussmessung gemessen. Die Vorrichtung 10 ist bevorzugt ähnlich dem Mittel 6 zur elektronischen Flussmessung, das in der Sauerstoffleitung angebracht ist, ausgebildet. Die Vorrichtung zur elektronischen Flussmessung kann in der Anordnung so angebracht werden, dass das andere Gas durch die Vorrichtung hindurchfließt, bevor es mit dem Sauerstoff gemischt wird. In Fig. 1 ist eine solche Ausführungsform dargestellt. Nichtsdestotrotz kann die Vorrichtung zur elektronischen Flussmessung auch so angebracht werden, dass es in der Anordnung stromab des Mischpunktes angebracht ist. In einer solchen Ausführungsform fließt die durch das andere Gas und den Sauerstoff gebildete Mischung durch die Vorrichtung zur elektronischen Flussmessung. Die Menge des anderen Gases kann daher aus dem von der Vorrichtung zur elektronischen Flussmessung erhaltenen Messdaten berechnet werden. Die an dem Punkt 11 in der Leitung gebildete Gasmischung wird in diesem Beispiel zu dem Verdampfer 12 geleitet. Bei dem Verdampfer kann jeder auf dem Gebiet der vorliegenden Erfindung bekannte Typ verwendet werden. Aufbau und Arbeitsweise des Verdampfers stellen für den Fachmann vollständig konventionelle Technologie dar, weshalb diese in diesem Zusammenhang nicht in größerer Ausführlichkeit beschrieben wird. Ausgehend von dem Verdampfer 12 kann die Mischung in konventioneller Weise zu dem Patienten geführt werden. Selbstverständlich hängt die Struktur von dem Typ des verwendeten Verdampfers ab, so wird die Gasmischung natürlich nicht zu dem Verdampfer geleitet, wenn eine Art von Verdampfer verwendet wird, bei dem die Mischung z. B. außerhalb des Verdampfers stattfindet. Abhängig vom Aufbau des Verdampfers findet die Verdampfung entweder in dem Verdampfer oder außerhalb des Verdampfers statt.
  • In dem Beispiel der Fig. 1 ist der Verdampfer bevorzugt eine elektronisch gesteuerte Vorrichtung, so dass einer Kontrolleinheit 13 die vorbestimmte Konzentration an narkotischem Mittel in dem frischem Gas bekannt ist. Der Sollwert des Sauerstoff- Flusses wird durch das Ventil 4 angepasst und die Sollwerte der Konzentration des narkotischen Mittels in dem frischen Gas, der Sollwert des Gases, das mit dem Sauerstoff gemischt werden soll und der Sollwert des Flusses des Gases, das mit dem Sauerstoff gemischt werden soll, werden durch die elektronischen Vorrichtungen 14, 15, 16 angepasst. Das Mittel 6 zur elektronischen Flussmessung, die Vorrichtung 10 zur elektronischen Flussmessung und das elektronisch gesteuerte Regulationsventil 9 sind so eingerichtet, dass sie durch die Kontrolleinheit 13 bedient werden können bei der Kontrolleinheit 13 kann es sich um jede brauchbare Vorrichtung handeln, z. B. um eine Einheit, die von allen oben genannten Elementen geteilt wird. Es kann aber auch jedes Element seine eigene Kontrolleinheit aufweisen, und so weiter.
  • Fig. 2 zeigt eine Abwandlung des Beispiels von Fig. 1. Das Beispiel der Fig. 2 entspricht im Wesentlichen dem Beispiel der Fig. 1. Der einzige Unterschied besteht darin, dass die Anordnung gemäß Fig. 2 keine Luftleitung umfasst. In den Fig. 1 und 2 bezeichnen entsprechende Bezugszeichen jeweils einander entsprechende Teile. Die Bedienung der Anordnung gemäß Fig. 2 entspricht derjenigen der Anordnung gemäß Fig. 1. Der einzige Unterschied besteht darin, dass in der Anordnung gemäß Fig. 2 ausschließlich narkotisches Gas, aber keine Luft zu dem Sauerstoff-Fluss gemischt wird.
  • In Fig. 3 ist eine zweite Ausführungsform der Anordnung gemäß der vorliegenden Erfindung dargestellt. In den Fig. 3 und 1 bezeichnen entsprechende Bezugszeichen einander entsprechende Teile. In dieser Ausführungsform ist ein elektronisch gesteuertes Regulierungsventil 19 in der Leitung des narkotischen Gases angebracht. Das Regulationsventil 19 ist bevorzugt ähnlich dem Regulationsventil 9 gemäß Fig. 1 ausgebildet. Ein mechanisches Mittel 17 zur Flusskontrolle und ein Rotameter 17a sind an einem entsprechenden Punkt in der Luftleitung angebracht. Das Ein/Aus-Mittel des Luftkanals, also das Ventil 18, ist normalerweise geöffnet. D. h., dass das Ventil elektrisch aktiviert werden muss, um zu schließen. Es öffnet automatisch, wenn die Aktivierung endet. Das Mittel 7 fungiert auch in dieser Ausführungsform als Sicherheitsventil für das Ventil 19. Durch das Ventil 18 wird die Zufuhr von Luft verändert, wenn als Hilfsgas ein narkotisches Gas gewählt wurde.
  • Der Vorteil der Anordnung gemäß Fig. 3 liegt darin, dass die Zufuhr von Luft unabhängig von der Zufuhr von elektrischer Energie erfolgt. Der Nachteil im Vergleich mit der Ausführungsform gemäß Fig. 1 liegt in der größeren Anzahl an Komponenten für das mechanische Kontrollmittel 17 und das Rotameter 17a. Das Rotameter wurde zur groben Regulierung des Flusses in der Leitung des Luftstroms angebracht. Ansonsten entspricht die Ausführungsform gemäß Fig. 3 der Ausführungsform gemäß Fig. 1.
  • In der Fig. 4 ist eine dritte Ausführungsform der Anordnung gemäß der vorliegenden Erfindung dargestellt. In den Fig. 4, 1 und 3 bezeichnen entsprechende Bezugszeichen einander entsprechende Teile. Das Beispiel gemäß Fig. 4 unterscheidet sich von dem Beispiel gemäß Fig. 3 dadurch, dass in dem Beispiel gemäß Fig. 4 die Ventile 7 und 18 durch ein elektronisch gesteuertes Auswahlventil 20 ersetzt sind. Das Auswahlventil 20 ist ein Ventil, das mit drei Gasverbindungen und zwei Flusskanälen ausgestattet ist. Wenn keine Elektrizität anliegt, laufen die Flusskanäle derart, dass Luft frei durch das Ventil fließen kann und das narkotische Gas geschlossen ist. Wenn die Elektrizität angeschaltet wird, öffnet die Leitung des narkotischen Gases und die Luftleitung schließt. Das Ventil 20 fungiert auch als Sicherheitsventil für die Leitung des narkotischen Gases und zwar derart, dass die Leitung des narkotischen Gases schließt, wenn das Ventil nicht mehr aktiviert ist. Ansonsten entspricht das Beispiel gemäß Fig. 4 den oben beschriebenen Beispielen.
  • Der Vorteil der Anordnung gemäß Fig. 4 im Vergleich zu der Anordnung gemäß Fig. 3 liegt z. B. darin, dass nur ein Auswahlventil anstelle von zwei Schließventilen erforderlich ist. Andererseits liegt der Nachteil darin, dass das Ventil größer ist und mehr Raum in Anspruch nimmt.
  • Die oben beschriebenen Ausführungsformen sind in keiner Weise als Beschränkung der vorliegenden Erfindung gedacht, vielmehr kann die vorliegende Erfindung innerhalb des Schutzbereiches der Ansprüche frei modifiziert werden. Daher ist es selbstverständlich, dass die Anordnung gemäß der vorliegenden Erfindung oder deren Details nicht notwendigerweise exakt wie in den Figuren beschrieben ausgestaltet sein müssen, vielmehr sind auch andere Arten von Anordnungen möglich.

Claims (12)

1. Gasmischer zum Mischen von Sauerstoff und einem anderen Gas, das mit dem Sauerstoff gemischt werden soll, umfassend in der Zufuhrleitung des anderen Gases sowohl eine Vorrichtung (10) zum elektronischen Messen des Flusses als auch ein elektronisch gesteuertes Regulierungsventil (9, 19) zur Regulierung des Flusses des anderen Gases, das mit dem Sauerstoff gemischt werden soll, und eine Kontrolleinheit (13), wobei der Mischer dadurch gekennzeichnet ist, dass in der Zufuhrleitung für den Sauerstoff sowohl ein mechanisches Mittel (4) zum Anpassen als auch ein mechanisches und ein elektronisches Mittel (5, 6) zum Messen des Flusses vorgesehen sind, wobei die Kontrolleinheit (13) das elektronisch gesteuerte Regulierungsventil (9, 19) in Antwort auf Signale bestätigt, die von dem elektronischen Mittel (6) zum Messen des Flusses und von der elektronischen Vorrichtung (10) zum Messen des Flusses erhalten werden.
2. Gasmischer nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass es sich bei dem anderen Gas um N&sub2;O, Luft, oder eine Mischung von N&sub2;O und Luft handelt.
3. Gasmischer nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass in der N&sub2;O-Leitung und der Luftleitung zur Auswahl des Gases, das mit dem Sauerstoff gemischt werden soll, stromauf der Vorrichtung (10) zum elektronischen Messen des Flusses ein elektronisch gesteuertes Mittel (7, 8, 18) des Ein/Aus-Typs angebracht ist, durch das der Fluss reguliert wird.
4. Gasmischer nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass in dem Kanal, der auf die Abzweigung der N&sub2;O-Leitung und der Luftleitung folgt, stromauf von der Vorrichtung (10) zum elektronischen Messen des Flusses ein Dreiwegehahn (20) zur Auswahl des Gases, das mit dem Sauerstoff gemischt werden soll, angebracht ist.
5. Gasmischer nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass in der N&sub2;O-Leitung nach dem Mittel (7) des Ein/Aus-Typs, durch das der Fluss reguliert wird, ein elektronisch gesteuertes Regulierungsventil (19) angebracht ist, und dass ein Mittel (17) zur mechanischen Kontrolle des Flusses an dem entsprechenden Punkt in der Luftleitung angebracht ist.
6. Gasmischer nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass ein elektronisch gesteuertes Regulierungsventil (19) in der N&sub2;O-Leitung angebracht ist, und dass ein Mittel (17) zur mechanischen Kontrolle des Flusses in der Luftleitung angebracht ist.
7. Gasmischer nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Mittel (5, 6) zum mechanischen und zum elektronischen Messen des Flusses als eine Vorrichtung ausgebildet sind.
8. Gasmischer nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass Sauerstoff, N&sub2;O und eventuell Luft so eingerichtet sind, dass sie durch einen Druckregulator (1, 2, 3) geleitet werden können.
9. Gasmischer nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass das zugemischte Gas so eingerichtet ist, dass es mit einem narkotischen Mittel gemischt werden kann, wobei das narkotische Mittel in einem Verdampfer/von einem Verdampfer verdampft wird.
10. Gasmischer nach Anspruch 3 oder 4, dadurch gekennzeichnet, dass das Ventil (7, 20), das den N&sub2;O- Fluss reguliert, so eingerichtet ist, dass es bei Beendigung der elektrischen Aktivierung schließt.
11. Gasmischer nach Anspruch 3 oder 4, dadurch gekennzeichnet, dass das Ventil (8, 18, 20), das den Luftfluss reguliert, so eingerichtet ist, dass es aufgrund einer elektrischen Aktivierung schließt und bei Beendigung der elektrischen Aktivierung öffnet.
12. Gasmischer nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass das andere Gas so eingerichtet ist, dass es durch die Vorrichtung (10) zum elektronischen Messen des Flusses fließt, bevor es mit dem Sauerstoff gemischt wird.
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