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HINTERGRUND
DER ERFINDUNG
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Gebiet der Erfindung:
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Die
vorliegende Erfindung betrifft eine Videokamera und insbesondere
eine Videokamera, die einen elektronischen Sucher aufweist, der
zum Öffnen und
Schließen
und auch Drehen an einem Videokamerakörper zur verbesserten Sichtbarkeit
des elektronischen Suchers und Anpassen des elektronischen Suchers
an verschiedene Benutzungsmoden der Videokamera befestigt ist.
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Beschreibung der verwandten
Technik:
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Gewisse
kleindimensionierte Videokameras, die in den letzten Jahren zur
Verfügung
gestellt worden sind, weisen einen elektronischen Sucher (nachstehend
als „EVF" (electronic viewfinder)
bezeichnet) auf, der eine extern an einen Videokamerakörper gekoppelte
LCD-Einheit (LCD = liquid crystal display (Flüssigkristallanzeige)) aufweist.
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Eine
solche Videokamera weist zwei durch eine Verbindungseinrichtung
integriert aneinandergekoppelte Gehäuse auf, wobei eines der Gehäuse als
ein Videokamerakörper
und das andere Gehäuse als
die EVF-Einheit dient. Der Videokamerakörper weist ein Linsensystem,
eine CCD (charge-coupled device (ladungsgekoppelte Einrichtung))
usw. auf, die in ihm untergebracht sind. Die EVF-Einheit weist hauptsächlich einen
EVF, einen Mechanismus zur Aufzeichnung und Wiedergabe eines Videobandes usw.
auf, die in ihr untergebracht sind.
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Eine
andere solche Videokamera weist ein Linsensystem, eine CCD, einen
Mechanismus zur Aufzeichnung und Wiedergabe eines Videobandes usw.,
die im Gehäuse
eines Videokamerakörpers
untergebracht sind, und einen großdimensionierten EVF auf, der
zusätzlich
zu einem Sucher separat extern dem Videokamerakörper hinzugefügt ist.
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Bei
der früheren
herkömmlichen
Videokamera, bei welcher der EVF mit dem Videokamerakörper integriert
verbunden ist, ist die EVF-Einheit oder der EVF in Bezug auf den
Videokamerakörper
nur zu öffnen
und schließen
oder nur zu drehen, und sie leidet unter Beschränkungen bezüglich der Freiheit von Winkeleinstellungen
der EVF-Einheit oder des EVF zur verbesserten Sichtbarkeit der EVF-Einheit
oder des EVF, wenn die Videokamera in Benutzung ist.
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Bei
gewissen Videokameras der letzteren herkömmlichen Ausgestaltung ist
der EVF in einer Position mit der Anzeigefläche nach außen gekehrt auf dem Videokamerakörper untergebracht.
Die Anzeigefläche
des EVF tendiert somit dazu, beschädigt oder mit Staub verschmiert
zu werden, und die LCD selbst wird leicht beschädigt. Gemäß einer anderen Videokameraanordnung
ist, um das obige Problem zu vermeiden, der EVF in einer Position
mit der Anzeigefläche
nach innen gekehrt auf dem Videokamerakörper untergebracht. Wenn jedoch
er EVF in der Position mit der nach innen gekehrten Anzeigefläche auf
dem Videokamerakörper
untergebracht ist, kann der Benutzer der Videokamera die Anzeigefläche des EVF
nicht sehen und kann die Videokamera nicht so wie sie ist benutzen,
wodurch ein anderes Problem auftritt.
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Aus
einem Stand der Technik der gleichen Anmelderin unter der Veröffentlichungsnummer
JP 63283279 geht eine Videokamera
hervor, die einen Videokamerakörper
aufweist, in welchem eine Bildverarbeitungseinrichtung zur Bildverarbeitung
eines Objekts und Erzeugung eines Videosignals untergebracht ist.
Ein EVF ist auf dem Videokamerakörper durch
ein Befestigungselement drehbar befestigt, das sich in einer senkrechten
Richtung vom Hauptkörper
um ein erstes Gelenk bzw. Scharnier dreht. Der EVF bewegt sich in
Bezug auf das Befestigungsteil winkelmäßig bzw. drehbeweglich um ein
zweites Gelenk bzw. Scharnier. Jedoch kann der EVF nicht frei zum
Erzielen des besten Winkels für
Sichtbarkeit eingestellt werden.
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Auch
wurde die
EP 0 689 350 ,
bei der Deutschland, Spanien und Frankreich benannt sind, am 27.
Dezember 1995 veröffentlicht,
wobei das Prioritätsdatum
vom 22. Juni 1994 beansprucht ist. Aus diesem Dokument der gleichen
Anmelderin geht eine Videokamera mit einer Flüssigkristallbildanzeige, die einen
eingeschränkten
Bewegungsbereich in zwei Achsen aufweist, hervor.
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ZUSAMMENFASSUNG DER ERFINDUNG
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Es
ist deshalb eine Aufgabe der vorliegenden Erfindung, eine Videokamera
bereitzustellen, die einen elektronischen Sucher aufweist, der auf
einer Seitenfläche
eines Videokamerakörpers
zur Winkel- bzw. Drehbewegung um eine erste Achse in eine in der
Seitenfläche
des Videokamerakörpers
definierte Unterbringungsaussparung und aus dieser heraus und auch
um eine zur ersten Achse im Wesentlichen senkrechte zweite Achse,
wenn der elektronische Sucher außerhalb der Unterbringungsaussparung positioniert
ist, befestigt ist.
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Die
Aufgaben der vorliegenden Erfindung werden durch eine Videokamera
gemäß dem beigefügten Anspruch
1 gelöst.
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Andere
vorteilhafte Merkmale der Erfindung sind in den abhängigen Ansprüchen angegeben.
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Die
Sperreinrichtung weist eine Führungsrippe,
die im Unterbringungsbereich angeordnet ist und einen gebogenen
Rand, dessen Krümmungszentrum zur
ersten Achse ausgerichtet ist, aufweist, und eine mit dem elektronischen
Sucher verbundene Drehachse zur Winkel- bzw. Drehbewegung um die
erste Achse auf, wobei die Drehachse eine zur zweiten Achse ausgerichtete
Achse und einen in einem Ende der Drehachse definierten Schlitz
zur Aufnahme des gebogenen Rands in ihm aufweist.
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Gemäß der vorliegenden
Erfindung ist auch eine Videokamera bereitgestellt, die aufweist:
einen Videokamerakörper
mit einer in einer Seitenfläche von
ihm definierten Unterbringungsaussparung, einen auf dem Videokamerakörper drehbar
befestigten elektronischen Sucher zur Überwachung eines für ein Bild
eines Objekts repräsentativen
Videosignals und eine zwischen den Videokamerakörper und den elektronischen
Sucher operativ geschaltete Einrichtung, um dem elektronischen Sucher
zu ermöglichen, sich
um eine erste Achse in die und aus der Unterbringungsaussparung
winkelmäßig zu bewegen
bzw. zu drehen und auch sich um eine zweite Achse im Wesentlichen
senkrecht zur ersten Achse winkelmäßig zu bewegen bzw. zu drehen,
wenn der elektronische Sucher außerhalb der Unterbringungsaussparung
positioniert ist.
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Der
elektronische Sucher ist auf diese Weise in zwei Richtungen winkelmäßig bewegbar
bzw. drehbar, das heißt
in einer Richtung zum Bewegen seiner entgegengesetzten Seite zum
Unterbringungsbereich in der Seitenfläche des Videokamerakörpers oder
von diesem fort und einer Richtung um die Achse senkrecht zur Achse,
um welche die entgegengesetzte Seite des elektronischen Suchers
vom Unterbringungsbereich fort bewegbar ist, und von der Vorder-
und Rückseite
des elektronischen Suchers kann eine zur Unterbringung im Unterbringungsbereich
ausgewählt
werden. Wenn folglich der elektronische Sucher mit seiner Anzeigefläche nach
innen gekehrt untergebracht ist, ist seine Anzeigefläche dagegen
geschützt,
beschädigt,
verkratzt oder mit Staub verschmiert zu werden. Wenn der elektronische
Sucher mit seiner Anzeigefläche
zur Betrachtung freigegeben untergebracht ist, kann der elektronische
Sucher benutzt werden, während
er in der Unterbringung ist.
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Außerdem kann
die Anzeigefläche
des elektronischen Suchers zur Erzielung eines Winkels für beste
Sichtbarkeit entsprechend dem Winkel, bei dem die Videokamera auf
das abzubildende Objekt gerichtet ist, frei eingestellt werden.
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Die
obige und andere Aufgaben, Eigenschaften, Merkmale und Vorteile
der vorliegenden Erfindung ergeben sich aus der folgenden Beschreibung anhand
der beigefügten
Zeichnungen, die bevorzugte Ausführungsformen
der vorliegenden Erfindung beispielhaft darstellen.
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KURZE BESCHREIBUNG
DER ZEICHNUNGEN
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1 ist
eine perspektivische Darstellung einer Videokamera gemäß einer
Ausführungsform
der vorliegenden Erfindung;
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2 ist
eine perspektivische Darstellung der Videokamera nach 1,
zeigend einen EVF, wenn er untergebracht ist;
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3 ist
eine perspektivische Darstellung der Videokamera nach 1,
zeigend den EVF, wenn er in einer Orientierung entgegengesetzt zu
der untergebracht ist, bei der er wie in 2 gezeigt
untergebracht ist;
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4 ist
eine perspektivische Explosionsdarstellung eines Abschnitts der
Videokamera nach 1;
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5 ist
eine vergrößerte horizontale
Querschnittsdarstellung des in 4 gezeigten
Abschnitts;
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6 ist
eine Darstellung eines entlang der Linie VI-VI der 5 genommenen
Querschnitts;
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7 ist
eine Darstellung eines entlang der Linie VII-VII der 6 genommenen
Querschnitts;
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8 ist
eine perspektivische Explosionsdarstellung einer Videokamera gemäß einer
Modifikation der vorliegenden Erfindung;
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9 ist
eine vergrößerte horizontale
Querschnittsdarstellung eines Abschnitts der Videokamera gemäß der Modifikation
nach 8;
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10 ist
eine Darstellung eines entlang der Linie X-X der 9 genommenen
Querschnitts;
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11 ist
eine Darstellung eines entlang der Linie XI-XI der 10 genommenen
Querschnitts;
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12 ist
eine schematische perspektivische Darstellung, welche für die Prinzipien
des Betriebs der Videokamera nach 8 illustrativ
ist; und
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13 ist
eine Darstellung, die für
die Prinzipien des Betriebs der Videokamera nach 8 bei Betrachtung
in einer gegenüber
der Richtung, in der sie wie in 12 betrachtet
wird, unterschiedlichen Richtung illustrativ ist.
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DETALLIERTE
BESCHREIBUNG DER BEVORZUGTEN AUSFÜHRUNGSFORMEN
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Die 1 bis 7 zeigen
eine Videokamera 1 gemäß einer
Ausführungsform
der vorliegenden Erfindung.
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In
der folgenden Beschreibung ist es so zu verstehen, dass Bezugnahmen
auf Elemente, die „vertikal" oder „horizontal" sind, annehmen,
dass die Videokamera in einer normalen aufrechten Orientierung ist.
Die relevanten Richtungen ändern
sich in absoluten Termen, wenn die Orientierung der Videokamera
geändert
wird.
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Wie
in den 1 bis 3 gezeigt weist die Videokamera 1 auf:
einen aus Kunstharz gefertigten Videokamerakörper 2 auf. Die Videokamera 1 weist ein
Linsensystem 3 zur Erfassung eines optischen Bildes eines
Objekts, ein eingebautes Mikrofon (nicht gezeigt) usw., die auf
einer Vorderfläche
des Videokamerakörpers 2 befestigt
sind, einen Start-/Stoppschalter 4 usw.,
der auf einer Rückfläche des
Videokamerakörpers 2 befestigt
ist, und einen Griffriemen 6 zum Halten der Videokamera 1,
der an einer rechten Seitenfläche 5 des
Videokamerakörpers 2 angebracht
ist.
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Der
Videokamerakörper 2 weist
auf einer linken Seitenfläche 7 von
ihm eine vordere und obere Stufe 8, 9 auf, die
eine EVF-Unterbringungsaussparung 10 definieren, die nach
links, nach hinten und nach unten offen ist.
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Die
linke Seitenfläche 7 weist
auch eine Scharnier- bzw. Gelenk-Unterbringungsaussparung 11 auf,
die sich von einer im Wesentlichen vertikalen Zwischenposition auf
der Stufe 8 nach vorne erstreckt und eine vertikale Weite
aufweist, die etwa 1/3 der vertikalen Weite der Aussparung 10 beträgt. Die Aussparung 11 dient
als eine Aussparung zur Aufnahme einer Scharnier- bzw. Gelenkeinheit
(später beschrieben).
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Ein
EVF 12 weist auf: einen Rahmen 13 aus Kunstharz,
der eine zentrale Öffnung 14 aufweist,
die horizontal etwas langgestreckt ist, eine LCD-Platte 15,
die am Rahmen 13 von der Rückseite des Rahmens 13 her
befestigt ist und eine Größe aufweist, die
diagonal quer drei bis vier Zoll (inches (2,54 cm)) ist, und eine
Rückabdeckung 16,
welche die Rückseite
der LCD-Platte 15 bedeckt. Die LCD-Platte 15 ist deshalb
an ihrer Vorder- und Rückseite
zwischen den Rahmen 13 und die Rückbedeckung 16 geschichtet angeordnet
und weist eine Anzeigefläche 15a auf, die
durch die Öffnung 14 freigegeben
ist.
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Der
EVF 12 ist durch eine Verbindungs- bzw. Gelenkeinheit 17 (siehe 4)
an den Videokamerakörper 2 gekoppelt
und darauf gehalten. Die Verbindungs- bzw. Gelenkeinheit 17 ermöglicht dem
EVF 12, sich in der horizontalen Richtung winkelmäßig zu bewegen
bzw. zu drehen und auch sich um eine Achse senkrecht zu der Achse,
um die der EVF 12 in der horizontalen Richtung winkelmäßig bewegbar
bzw. drehbar ist, winkelmäßig zu bewegen
(zu drehen).
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Ein Öffnungs/Schließ-Träger 18,
der ein Blech aufweist, das in seinem vertikalen Querschnitt im
Wesentlichen in eine Kanalform gebogen ist, weist ein Paar Halteteile 18a,
die sich von seinem oberen und unteren Ende erstrecken und gerundete äußere Randecken
aufweisen, und ein festes Teil 18b, das sich zwischen den
Halteteilen 18a erstreckt, auf.
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Die
Halteteile 18a weisen jeweilige Haltelöcher 18c auf, die
jeweilige Drehachsen einer Öffnungs/Schließ-Gelenkeinheit 19 (später beschrieben)
aufnehmen, so dass die Öffnungs/Schließ-Gelenkeinheit 19 von
den Halteteilen 18a drehbar gehalten ist.
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Der Öffnungs/Schließ-Träger 18 ist
in der Aussparung 11 so, wie in 6 gezeigt,
angeordnet, wobei das feste Teil 18b durch Schrauben oder
dgl. an einer Seitenfläche 11b befestigt
ist, die der Boden der Gelenk-Unterbringungsaussparung 11 ist,
die in der Oberfläche
des Videokamerakörpers 2 konkav definiert
ist, wobei sich die Halteteile 18a in sich gegenüberstehender
Relation zueinander horizontal erstrecken.
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Eine Öffnungs/Schließ-Gelenkeinheit 19,
die ein Blech aufweist, das in seinem vertikalen Querschnitt im
Wesentlichen in eine Kanalform gebogen ist, weist ein Paar Halteteile 19a,
die sich von seinem oberen und unteren Ende horizontal erstrecken,
und eine Dreheinheit-Halterung 19b, die sich zwischen den
Halteteilen 19a vertikal erstreckt, auf.
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Die
Halteteile 19a weisen gerundete äußere Randecken und jeweils
integrierte Haltedrehachsen 20 auf, die von jeweiligen
zentralen Bereichen von ihnen nach oben und unten vorstehen.
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Die
Dreheinheit-Halterung 19b weist ein in ihr definiertes
zentrales durchgehendes Loch 21 auf, das einen Innendurchmesser
aufweist, der etwas größer als
der Außendurchmesser
der Drehachse 24 einer Dreheinheit 22 (später beschrieben)
ist.
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Die Öffnungs/Schließ-Gelenkeinheit 19 ist
in einer vertikal zwischengeschichteten Relation zum Öffnungs/Schließ-Träger 18 in
der Gelenk-Unterbringungsaussparung 11 durch die in die
jeweiligen Haltelöcher 18c eingesetzten
Drehachsen 20 gehalten. Die Öffnungs/Schließ-Gelenkeinheit 19 ist
um die vertikal sich erstreckenden Drehachsen 20 horizontal drehbar.
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Eine
Dreheinheit 22 weist eine im Wesentlichen zylindrische
Basis 23 und eine Drehachse 24 auf.
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Die
Basis 23 weist an einem Ende von ihr einen integrierten
kreisförmigen
Anbringungsflansch 23a und ein durch sie von einem Ende
zum anderen axial sich erstreckendes zentrales Halteloch 23b auf.
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Die
Drehachse 24 weist einen Außendurchmesser auf, der etwas
kleiner als der Innendurchmesser des Haltelochs 23b der
Basis 23 ist, das heißt
einen Außendurchmesser,
der wie später
beschrieben, ermöglicht,
dass die Drehachse 24 im Halteloch 23b gedreht
wird. Ein plattenförmiger
Anbringungsträger 25 von
im Wesentlichen L-förmigem
horizontalen Querschnitt weist einen als ein Flansch an einem Ende
der Drehachse 24 senkrecht zur Achse der Drehachse 24 integriert
angebrachten Arm 25a und einen sich von einem Rand des
Arms 25a in der axialen Richtung der Drehachse 24 von
der Drehachse 24 fort erstreckenden anderen Arm 25b auf.
Die Drehachse 24 weist eine ringförmige Nut 24a auf,
die im anderen Ende der Drehachse 24 zur Befestigung eines
E-Rings (später
beschrieben) darin entlang dem Umfang definiert ist.
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Wie
in 4 gezeigt ist eine Abdeckung 26 in der
Form einer eine offene Seite aufweisenden rechteckigen Box. Die
Abdeckung 26 weist ein Paar aus einer oberen und unteren
Wand 26a, 26b, die in offenen Rändern von
ihnen definierte jeweilige Schlitze 27 aufweisen, und ein
geschlossenes Ende 26c auf, das eine zentral darin definierte Öffnung 28 aufweist,
die von einer vertikalen rechteckigen Form ist.
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Die
Dreheinheit 22 wird durch Einsetzen der Drehachse 24 in
das Halteloch 23b von seinem vom Anbringungsflansch 23a der
Basis 23 fernen offenen Ende, bis der Arm 25a des
Anbringungsträgers 25 gegen
das Ende der Basis 23 anliegt, zusammengebaut.
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Die
so zusammengebaute Dreheinheit 22 wird an der Dreheinheit-Halterung 19b der Öffnungs/Schließ-Gelenkeinheit 19 angebracht.
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Insbesondere
wird die Drehachse 24 der Dreheinheit 22 in das
zentrale durchgehende Loch 21 in der Dreheinheit-Halterung 19b von
der Seite der Dreheinheit-Halterung 19b, von der die Halterungsteile 19a horizontal
vorstehen, eingesetzt, bis der Anbringungsflansch 23a gegen
den Rand des Einsetzlochs 21 gehalten ist, und dann wird
der Anbringungsflansch 23a durch geeignete Befestigungsmittel
wie beispielsweise Schrauben oder dgl. (nicht gezeigt) an der Dreheinheit-Halterung 19b befestigt.
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Dann
wird in der ringförmigen
Nut 24a der aus dem durchgehende Loch 21 vorstehenden
Drehachse 24 ein E-Ring 29 platziert und so die
Drehachse 24 gegen eine Entfernung aus dem durchgehenden
Loch 21 gesperrt.
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Schließlich wird,
wie in den 6 und 7 gezeigt,
die Abdeckung 26 von der Seite gesetzt, von welcher der
Anbringungsträger 25 vorsteht, über die Öffnungs/Schließ-Gelenkeinheit 19 gesetzt,
um die Gelenkeinheit 17 im Wesentlichen in ihrer Ganzheit zu
bedecken. Die Drehachsen 20 stehen nun durch die jeweiligen
Schlitze 27 nach oben und unten vor, und der Anbringungsträger 25 am
Ende der Drehachse 24 der Dreheinheit 22 steht
von der Öffnung 28 der Abdeckung 26 vor.
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Die Öffnungs/Schließ-Gelenkeinheit 19 und die
Dreheinheit 22 sind nun wie in den 5 bis 7 gezeigt
integral miteinander kombiniert. Der Anbringungsträger 25 ist
um die Drehachsen 20 horizontal winkelmäßig bewegbar bzw. drehbar und gleichzeitig
um die sich in der Richtung senkrecht zu den Drehachsen 20 erstreckenden
Drehachse 24 der Dreheinheit 22 drehbar.
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Der
EVF 12 ist am Anbringungsträger 25 angebracht
und gehalten. Beispielsweise können,
obgleich nicht detailliert gezeigt, Schraubenlöcher in den Armen 25a, 25b des
Anbringungsträgers 25 definiert
sein, und der Arm 25a kann durch Schrauben am Rahmen 13 befestigt
sein, während
der Arm 25b durch Schrauben an der Rückabdeckung 16 befestigt sein
kann.
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Die 8 bis 13 zeigen
eine Verbindungs- bzw. Gelenkeinheit 17A für eine Videokamera 1 gemäß einer
Modifikation der vorliegenden Erfindung.
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Die
Gelenkeinheit 17A unterscheidet sich von der Gelenkeinheit 17 darin,
dass der Gelenkeinheit 17 eine Sperreinrichtung hinzugefügt ist und durch
die Sperreinrichtung gewisse andere Aufbauten notwendig sind. Die
Teile der Videokamera gemäß der Modifikation,
die identisch zu denen der Videokamera gemäß der obigen Ausführungsform sind,
sind durch identische Bezugszeichen bezeichnet und werden unten
nicht detailliert beschrieben.
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Öffnungs/Schließ-Träger 40,
deren jeder ein Blech aufweist, das in seinem vertikalen Querschnitt im
Wesentlichen in eine Kanalform gebogen ist, weisen an einem Ende
jeweilige Halteteile 40a, deren jedes gerundete äußere Randecken
aufweist, und jeweilige feste Teile 40b am anderen Ende
auf.
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Die
Halteteile 40a der jeweiligen Öffnungs/Schließ-Träger 40 weisen
darin definierte Haltelöcher 40c auf,
die jeweilige Drehachsen 20 der Öffnungs/Schließ-Gelenkeinheit 19 aufnehmen,
so dass die Öffnungs/Schließ-Gelenkeinheit 19 von
den Halteteilen 40a drehbar gehalten ist.
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Wie
in 8 gezeigt ist in einer im Wesentlichen vertikalen
Zwischenposition in der Aussparung 11 eine Führungsrippe 41 angeordnet,
die sich von einer Vorderseitenfläche 11a der Aussparung 11 und auch
von der Seitenfläche 11b,
die der Boden der Gelenk-Unterbringungsaussparung 11 ist,
die in der Oberfläche
des Videokamerakörpers 2 konkav
definiert ist, horizontal erstreckt.
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Die
Führungsrippe 41 weist
einen Rand 41a, das heißt eine schräg nach hinten
links schauende Endfläche
auf, die als eine gebogen konkave Fläche gekrümmt ist.
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Die Öffnungs/Schließ-Träger 40 sind
in der Aussparung 11 durch geeignete Befestigungsmittel wie
beispielsweise Schrauben oder dgl. derart befestigt, dass, wie in 10 gezeigt,
die befestigten Teile 40b in einer vertikal zwischenschichtenden
Relation bezüglich
der Führungsrippe 41 an
der Seitenfläche 11b angebracht
sind und sich die Halteteile 40a in sich gegenüberstehender
Relation horizontal zueinander erstrecken.
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Wenn
die Drehachsen 20 in die jeweiligen Haltelöcher 40c der Öffnungs/Schließ-Träger 40 in der
Aussparung 11 eingesetzt sind, wird die Öffnungs/Schließ-Gelenkeinheit 19 in
einer vertikal zwischengeschichteten Relation bezüglich der Öffnungs/Schließträger 40 gehalten,
und die Öffnungs/Schließ-Gelenkeinheit 19 ist
um die sich vertikal erstreckenden Drehachsen 20 drehbar.
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Eine
Dreheinheit 42 weist eine im Wesentlichen zylindrische
Basis 43 und eine Drehachse 44 auf.
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Die
Basis 43 weist an einem Ende von ihr einen integrierten
kreisförmigen
Anbringungsflansch 43a und ein durch sie von einem Ende
zum anderen axial sich erstreckendes zentrales Halteloch 43b auf.
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Die
Drehachse 44 weist einen Außendurchmesser auf, der etwas
kleiner als der Innendurchmesser des Haltelochs 43b der
Basis 43 ist, das heißt
einen Außendurchmesser,
der ermöglicht, dass,
wie später
beschrieben, Die Drehachse 44 im Halteloch 43b gedreht
werden kann. Ein plattenförmiger Anbringungsträger 45 von
im Wesentlichen L-förmigem
horizontalen Querschnitt weist einen als ein Flansch an einem Ende
der Drehachse 44 senkrecht zur Achse der Drehachse 44 integriert
angebrachten Arm und einen sich von einem Rand des Arms 45a in
der axialen Richtung der Drehachse 44 von der Drehachse 44 fort
erstreckenden anderen Arm 45b auf. Die Drehachse 44 weist
einen Schlitz 46, der in ihrem anderen Ende axial definiert
ist, und eine ringförmige
Nut 44a, die in ihr bei einer Position, die etwas vom Schlitz 46 in
Richtung zu dem Ende der Drehachse 44, auf dem der Anbringungsträger 45 befestigt
ist, etwas verschoben ist, entlang dem Umfang definiert ist, auf.
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Der
Schlitz 46 der Drehachse 44 und der Anbringungsträger 45 sind
von einer solchen positionellen Beziehung, dass sich der Schlitz 46 in
einer Richtung unter einem Winkel von etwa 90 Grad in Bezug auf
die, das heißt
senkrecht zu der Richtung des von dem an den Arm 45a angrenzenden
Rand des Arms 45b fernen Rand des Arms 45b, wie
in der axialen Richtung der Drehachse 44 gesehen, erstreckt.
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Wie
in 8 gezeigt, ist eine Abdeckung 47 in der
Form einer eine offene Seite aufweisenden rechteckigen Box. Die
Abdeckung 47 weist ein Paar aus einer oberen und unteren
Wand 47a, 47b, die in offenen Rändern von
ihnen definierte jeweilige Schlitze 48 aufweisen, und ein
geschlossenes Ende 47c auf, das eine zentral darin definierte Öffnung 49 aufweist,
die von einer vertikalen Rechteckform ist. Außerdem weist die Abdeckung 47 ein
Paar aus einer linken und rechten Seitenwand 47d, 47e auf,
die in jeweiligen vertikalen Zwischenabschnitten von ihnen definierte
und sich horizontal von offenen Rändern von ihnen in Richtung
zum geschlossenen Ende 47c erstreckende jeweilige Schlitze 50 aufweisen.
Wie später
beschrieben dienen die Schlitze 50 dazu, die Seitenwände 47d, 47e aus
der Störung
mit der Führungsrippe 41 zu
halten, wenn die über
die Öffnungs/Schließ-Gelenkeinheit 19 gesetzte
Abdeckung 47 in Reaktion auf eine Drehung des EVF 12 in
die Aussparung 11 gedreht wird.
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Die
Dreheinheit 42 wird durch Einsetzen des gespaltenen Endes
der Drehachse 44 in das Halteloch 43b von seinem
vom Anbringungsflansch 43a der Basis 43 fernen
offenen Ende, bis der Arm 45a des Anbringungsträgers 45 gegen
das Ende der Basis 43 anliegt, zusammengebaut.
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Die
so zusammengebaute Dreheinheit 42 wird an der Dreheinheit-Halterung 19b der Öffnungs/Schließ-Gelenkeinheit 19 angebracht.
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Insbesondere
die Drehachse 44 der Dreheinheit 42 wird in das
zentrale durchgehende Loch 21 in der Dreheinheit-Halterung 19b von
der Seite der Dreheinheit-Halterung 19b, von der die Halteteile 19a horizontal
vorstehen, eingesetzt, bis der Anbringungsflansch 43a gegen
den Rand des Einsetzlochs 21 gehalten wird, und dann wird
die Basis 43 an der Öffnungs/Schließ-Gelenkeinheit 19 durch geeignete
Befestigungsmittel wie beispielsweise Schrauben oder dgl. (nicht
gezeigt) befestigt.
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Dann
wird in der ringförmigen
Nut 44a der aus dem durchgehenden Loch 21 vorstehenden Drehachse 44 der
E-Ring platziert und so die Drehachse 44 gegen eine Entfernung
aus dem durchgehenden Loch 21 gesperrt.
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Schließlich wird,
wie in den 9 und 10 gezeigt,
die Abdeckung 47 von der Seite, bei welcher der Anbringungsträger 45 vorsteht, über die Öffnungs/Schließ-Gelenkeinheit 19 gesetzt,
um die Verbindungseinheit 17A im wesentlichen in ihrer Ganzheit
zu bedecken. Die Drehachsen 20 stehen nun durch die jeweiligen
Schlitze 48 nach oben und unten vor, und der Anbringungsträger 45 am
Ende der Drehachse 44 der Dreheinheit 42 steht
von der Öffnung 49 der
Abdeckung 47 vor.
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Die Öffnungs/Schließ-Gelenkeinheit 19 und die
Dreheinheit 42 sind nun, wie in den 9 bis 11 gezeigt,
integral miteinander kombiniert. Der Anbringungsträger 45 ist
um die Drehachsen 20 horizontal winkelmäßig bewegbar bzw. drehbar und gleichzeitig
um die sich in Richtung senkrecht zu den Drehachsen 20 erstreckende
Drehachse 44 der Dreheinheit 42 drehbar.
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Wie
bei der vorher beschriebenen Ausführungsform ist der EVF 12 so
angebracht, dass der Arm 45a des Anbringungsträgers 45 am
Rahmen 13 befestigt ist, während der andere Arm 45b an
der Rückabdeckung 16 befestigt
ist.
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Die
so zusammengebaute Verbindungs- bzw. Gelenkeinheit 17A ist
in der im Videokamerakörper 2 der
Videokamera 1 definierten Aussparung 11 untergebracht.
Wenn das gespaltene Ende der Drehachse 44 der Dreheinheit 42 in
einem gewissen Bereich in Bezug auf die in der Aussparung 11 horizontal
sich erstreckende Führungsrippe 41 positioniert
ist, greift die Führungsrippe 41 in
den Schlitz 46 ein und wird folglich im Schlitz 46 vertikal
zwischengeschichtet.
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Deshalb
wird die Bewegung der Verbindungseinheit 17A durch die
positionelle Beziehung zwischen der Führungsrippe 41 und
dem Schlitz 46 der Drehachse 44 beschränkt.
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Der
Betrieb der Gelenkeinheit 17A wird unten anhand der 12 und 13 beschrieben.
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Wie
oben beschrieben ist der Rand 41a der Führungsrippe 41 von
oben betrachtet bogenförmig gekrümmt. Das
Krümmungszentrum
des gebogenen Randes 41a liegt bei der zentralen Achse
der Drehachsen 20, das heißt, es ist zu der Achse ausgerichtet,
um welche die Öffnungs/Schließ-Gelenkeinheit 19 winkelmäßig bewegbar
ist. Der gebogene Rand 41a ist in einem Sektor, der sich über einen
Winkel von 90 Grad oder weniger erstreckt, als ein Bogen eingebracht.
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Wenn
die Drehachse 44 der Dreheinheit 42 in einem in
den 12 und 13 gezeigten
Bereich A positioniert ist, ist die Drehachse 44 (die Dreheinheit 42)
nicht fähig,
sich zu drehen, da der gebogene. Rand 41 der Führungsrippe 41 in
den Schlitz 46 im äußeren Ende
der Drehachse 44 eingreift.
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Wenn
die Drehachse 44 der Dreheinheit 42 in einem Bereich
B positioniert ist, ist die Drehachse 44 fähig, sich
frei um ihre eigene Achse zu drehen, da der gebogene Rand 41 der
Führungsrippe 41 nicht
in den Schlitz 46 im äußersten
Ende die Drehachse 44 eingreift.
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Aus
dem Bereich B kann sich die Drehachse 44 nicht in einer
Richtung winkelmäßig bewegen,
so dass der gebogene Rand 41 in den Schlitz 46 eingreift,
und folglich ist die Öffnungs/Schließ-Gelenkeinheit 19 nicht
fähig,
sich rückwärts, das
heißt
zum Videokamerakörper 2 winkelmäßig zu bewegen, wenn
nicht der Schlitz 46 parallel zu der Richtung liegt, in
der sich der gebogene Rand 41a erstreckt.
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Wenn
die Gelenkeinheit 17A von der Drehbewegung und winkelmäßigen Bewegung
eine macht, dann ist die Gelenkeinheit 17A nicht fähig, die andere
Bewegung zu machen. Wenn deshalb der EVF 12 in dem Prozess
ist, bei dem er in der Aussparung 11 im Videokamerakörper 2 untergebracht
wird, kann der EVF 12 nicht gedreht werden, sondern bleibt
so, dass er immer in eine Richtung schaut. Folglich ist der EVF 12 gegen
ein Kontaktieren eines Abschnitts des Videokamerakörpers geschützt, oder die
Gelenkeinheit 17A ist dagegen geschützt, gewaltsam beschädigt zu
werden. Der EVF 12 kann ungeachtet der Orientierung der
Anzeigefläche 15a der LCD-Platte 15 genau
in der Aussparung 11 untergebracht werden. Wenn der EVF 12 seitlich
zum Videokamerakörper 2 geöffnet und
die Dreheinheit 42 leicht gedreht wird, kann der EVF 12 zum
Videokamerakörper 2 gedreht
bzw. geschwenkt bzw. winkelmäßig bewegt
werden. Deshalb werden der EVF 12 und die Gelenkeinheit 17 dagegen
geschützt,
eine Beschädigung
zu erleiden, die andernfalls verursacht würde, wenn der EVF 12 schräg in der
Aussparung 11 untergebracht wäre.
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Bei
der obigen Ausführungsform
und Modifikation werden die Gelenkeinheit 17 oder 17A des EVF 12 unter
keinen Lastbedingungen kontinuierlich winkelmäßig bewegt oder gedreht. Wenn
die Gelenkeinheit 17 oder 17A schrittweise oder
unter belasteten Bedingungen mit einem Klickmechanismus, einem Dämpfer oder
dgl. schrittweise winkelmäßig bewegt
oder gedreht wird, wird der EVF 12 gegen eine zufällige Bewegung
geschützt.
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Wenn
der EVF 12 als die LCD-Platte 15 aufweisend gezeigt
worden ist, so ist die vorliegende Erfindung nicht auf einen EVF
beschränkt,
in welche ein besonderer Mechanismus inkorporiert ist, sondern der
EVF 12 kann beispielsweise eine kleindimensionierte Flachprofil-CRT
(CRT = cathode ray tube (Kathodenstrahlröhre)) zur Anzeige von Bildern
aufweisen.
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Wie
oben beschrieben weist die Videokamera gemäß der vorliegenden Erfindung
auf: einen elektronischen Sucher zur Überwachung eines von einer in
einem Videokamerakörper
untergebrachten Bildverarbeitungseinrichtung erzeugten Videobildes, eine
winkelmäßig bewegbare
bzw. drehbare Halterung zum Halten eines Seitenrandes des elektronischen
Suchers für
eine winkelmäßige Bewegung bzw.
Drehung um eine Achse zum Bewegen eines entgegengesetzten Seitenrandes
des Suchers in Richtung von einem Unterbringungsbereich in einer Seitenfläche des
Videokamerakörpers
fort und eine Hilfswinkelbewegungseinrichtung zum winkelmäßigen Bewegen
bzw. Drehen des elektronischen Suchers um eine Achse senkrecht zur
Achse der drehbaren Halterung, so dass von der Vorder- und Rückseite
des elektronischen Suchers eine zur Unterbringung im Unterbringungsbereich
ausgewählt
werden kann.
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Deshalb
ist der EVF in zwei Richtungen winkelmäßig bewegbar bzw. drehbar,
das heißt
in einer Richtung zum Bewegen seines entgegengesetzten Seitenrandes
vom Unterbringungsbereich in der Seitenfläche des Videokamerakörpers fort
und in einer Richtung um die Achse senkrecht zu der Achse, um die
der entgegengesetzte Seitenrand des EVF vom Unterbringungsbereich
fort bewegbar ist, und von der Vorder- und Rückseite des elektronischen
Suchers kann eine zur Unterbringung im Unterbringungsbereich ausgewählt werden.
Wenn folglich der EVF mit seiner Anzeigefläche nach innen gekehrt untergebracht
wird, so wird seine Anzeigefläche
gegen eine Beschädigung,
ein Verkratzen oder ein Verschmieren mit Staub geschützt. Wenn
der EVF mit seiner Anzeigefläche
zur Betrachtung freigegeben untergebracht ist, kann der EVF benutzt
werden, während
er untergebracht ist.
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Außerdem kann
die Anzeigefläche
des EVF frei eingestellt werden, um einen Winkel bester Sichtbarkeit
entsprechend dem Winkel, unter dem die Videokamera auf das abzubildende
Objekt gerichtet ist, zu erzielen.
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Wenn
gewisse bevorzugte Ausführungsformen
der vorliegenden Erfindung gezeigt und detailliert beschrieben worden
sind, ist dies so zu verstehen, dass bei ihr unterschiedliche Änderungen
und Modifikationen ohne Verlassen des Schutzbereichs der beigefügten Ansprüche gemacht
werden können.
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So
braucht beispielsweise die EVF-Unterbringungsaussparung
nicht an ihren zwei Seiten offen zu sein. Die Unterbringungsaussparung
braucht nur auf einer ihrer Seiten offen zu sein oder braucht auch
keine offene Seite aufzuweisen. Im letzteren Fall können Formationen
wie beispielsweise geformte Aussparungen vor und hinter der EVF-Einheit vorhanden
sein, in die mit dem Finger eines Benutzers eingegriffen werden
kann, um zu ermöglichen,
dass die EVF-Einheit
aus der Unterbringungsaussparung herausgezogen wird.
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Außerdem kann,
obgleich die Benutzung eines L-förmigen,
plattenähnlichen
Anbringungsträgers 25/45 die
Verbindung des Anbringungsträgers mit
der EVF-Einheit erleichtert, ein Anbringungsträger einer anderen Form benutzt
werden. Beispielsweise kann der Anbringungsträger aus einer Platte gebildet
sein, die am Ende der Drehachse 24/44 konzentrisch
befestigt ist und einen axialen Stift oder einen Flansch zur Anbringung
der EVF-Einheit trägt. Im
Fall, dass der Anbringungsträger
eine solche plattenförmige
Basis aufweist, kann die Öffnung 28/49 in der
Abdeckung 26 kreisförmig
sein, und der Plattenabschnitt kann in der gleichen Ebene wie die äußere Wand 26c/47c der
Abdeckung 26/47 liegen.