DE69534737T2 - Videokamera mit Sucher - Google Patents

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DE69534737T2
DE69534737T2 DE69534737T DE69534737T DE69534737T2 DE 69534737 T2 DE69534737 T2 DE 69534737T2 DE 69534737 T DE69534737 T DE 69534737T DE 69534737 T DE69534737 T DE 69534737T DE 69534737 T2 DE69534737 T2 DE 69534737T2
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c/o Sony Minokamo Corp. Mitsuo Minokamo-shi Hattori
c/o Sony Minokamo Corp. Tomohiro Minokamo-shi Harata
c/o Sony Minokamo Corp. Koji Minokamo-shi Yaginuma
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Sony Corp
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Sony Corp
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    • HELECTRICITY
    • H04ELECTRIC COMMUNICATION TECHNIQUE
    • H04NPICTORIAL COMMUNICATION, e.g. TELEVISION
    • H04N23/00Cameras or camera modules comprising electronic image sensors; Control thereof
    • H04N23/50Constructional details
    • H04N23/53Constructional details of electronic viewfinders, e.g. rotatable or detachable
    • H04N23/531Constructional details of electronic viewfinders, e.g. rotatable or detachable being rotatable or detachable
    • GPHYSICS
    • G03PHOTOGRAPHY; CINEMATOGRAPHY; ANALOGOUS TECHNIQUES USING WAVES OTHER THAN OPTICAL WAVES; ELECTROGRAPHY; HOLOGRAPHY
    • G03BAPPARATUS OR ARRANGEMENTS FOR TAKING PHOTOGRAPHS OR FOR PROJECTING OR VIEWING THEM; APPARATUS OR ARRANGEMENTS EMPLOYING ANALOGOUS TECHNIQUES USING WAVES OTHER THAN OPTICAL WAVES; ACCESSORIES THEREFOR
    • G03B19/00Cameras
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Description

  • HINTERGRUND DER ERFINDUNG
  • Gebiet der Erfindung:
  • Die vorliegende Erfindung betrifft eine Videokamera und insbesondere eine Videokamera, die einen elektronischen Sucher aufweist, der zum Öffnen und Schließen und auch Drehen an einem Videokamerakörper zur verbesserten Sichtbarkeit des elektronischen Suchers und Anpassen des elektronischen Suchers an verschiedene Benutzungsmoden der Videokamera befestigt ist.
  • Beschreibung der verwandten Technik:
  • Gewisse kleindimensionierte Videokameras, die in den letzten Jahren zur Verfügung gestellt worden sind, weisen einen elektronischen Sucher (nachstehend als „EVF" (electronic viewfinder) bezeichnet) auf, der eine extern an einen Videokamerakörper gekoppelte LCD-Einheit (LCD = liquid crystal display (Flüssigkristallanzeige)) aufweist.
  • Eine solche Videokamera weist zwei durch eine Verbindungseinrichtung integriert aneinandergekoppelte Gehäuse auf, wobei eines der Gehäuse als ein Videokamerakörper und das andere Gehäuse als die EVF-Einheit dient. Der Videokamerakörper weist ein Linsensystem, eine CCD (charge-coupled device (ladungsgekoppelte Einrichtung)) usw. auf, die in ihm untergebracht sind. Die EVF-Einheit weist hauptsächlich einen EVF, einen Mechanismus zur Aufzeichnung und Wiedergabe eines Videobandes usw. auf, die in ihr untergebracht sind.
  • Eine andere solche Videokamera weist ein Linsensystem, eine CCD, einen Mechanismus zur Aufzeichnung und Wiedergabe eines Videobandes usw., die im Gehäuse eines Videokamerakörpers untergebracht sind, und einen großdimensionierten EVF auf, der zusätzlich zu einem Sucher separat extern dem Videokamerakörper hinzugefügt ist.
  • Bei der früheren herkömmlichen Videokamera, bei welcher der EVF mit dem Videokamerakörper integriert verbunden ist, ist die EVF-Einheit oder der EVF in Bezug auf den Videokamerakörper nur zu öffnen und schließen oder nur zu drehen, und sie leidet unter Beschränkungen bezüglich der Freiheit von Winkeleinstellungen der EVF-Einheit oder des EVF zur verbesserten Sichtbarkeit der EVF-Einheit oder des EVF, wenn die Videokamera in Benutzung ist.
  • Bei gewissen Videokameras der letzteren herkömmlichen Ausgestaltung ist der EVF in einer Position mit der Anzeigefläche nach außen gekehrt auf dem Videokamerakörper untergebracht. Die Anzeigefläche des EVF tendiert somit dazu, beschädigt oder mit Staub verschmiert zu werden, und die LCD selbst wird leicht beschädigt. Gemäß einer anderen Videokameraanordnung ist, um das obige Problem zu vermeiden, der EVF in einer Position mit der Anzeigefläche nach innen gekehrt auf dem Videokamerakörper untergebracht. Wenn jedoch er EVF in der Position mit der nach innen gekehrten Anzeigefläche auf dem Videokamerakörper untergebracht ist, kann der Benutzer der Videokamera die Anzeigefläche des EVF nicht sehen und kann die Videokamera nicht so wie sie ist benutzen, wodurch ein anderes Problem auftritt.
  • Aus einem Stand der Technik der gleichen Anmelderin unter der Veröffentlichungsnummer JP 63283279 geht eine Videokamera hervor, die einen Videokamerakörper aufweist, in welchem eine Bildverarbeitungseinrichtung zur Bildverarbeitung eines Objekts und Erzeugung eines Videosignals untergebracht ist. Ein EVF ist auf dem Videokamerakörper durch ein Befestigungselement drehbar befestigt, das sich in einer senkrechten Richtung vom Hauptkörper um ein erstes Gelenk bzw. Scharnier dreht. Der EVF bewegt sich in Bezug auf das Befestigungsteil winkelmäßig bzw. drehbeweglich um ein zweites Gelenk bzw. Scharnier. Jedoch kann der EVF nicht frei zum Erzielen des besten Winkels für Sichtbarkeit eingestellt werden.
  • Auch wurde die EP 0 689 350 , bei der Deutschland, Spanien und Frankreich benannt sind, am 27. Dezember 1995 veröffentlicht, wobei das Prioritätsdatum vom 22. Juni 1994 beansprucht ist. Aus diesem Dokument der gleichen Anmelderin geht eine Videokamera mit einer Flüssigkristallbildanzeige, die einen eingeschränkten Bewegungsbereich in zwei Achsen aufweist, hervor.
  • ZUSAMMENFASSUNG DER ERFINDUNG
  • Es ist deshalb eine Aufgabe der vorliegenden Erfindung, eine Videokamera bereitzustellen, die einen elektronischen Sucher aufweist, der auf einer Seitenfläche eines Videokamerakörpers zur Winkel- bzw. Drehbewegung um eine erste Achse in eine in der Seitenfläche des Videokamerakörpers definierte Unterbringungsaussparung und aus dieser heraus und auch um eine zur ersten Achse im Wesentlichen senkrechte zweite Achse, wenn der elektronische Sucher außerhalb der Unterbringungsaussparung positioniert ist, befestigt ist.
  • Die Aufgaben der vorliegenden Erfindung werden durch eine Videokamera gemäß dem beigefügten Anspruch 1 gelöst.
  • Andere vorteilhafte Merkmale der Erfindung sind in den abhängigen Ansprüchen angegeben.
  • Die Sperreinrichtung weist eine Führungsrippe, die im Unterbringungsbereich angeordnet ist und einen gebogenen Rand, dessen Krümmungszentrum zur ersten Achse ausgerichtet ist, aufweist, und eine mit dem elektronischen Sucher verbundene Drehachse zur Winkel- bzw. Drehbewegung um die erste Achse auf, wobei die Drehachse eine zur zweiten Achse ausgerichtete Achse und einen in einem Ende der Drehachse definierten Schlitz zur Aufnahme des gebogenen Rands in ihm aufweist.
  • Gemäß der vorliegenden Erfindung ist auch eine Videokamera bereitgestellt, die aufweist: einen Videokamerakörper mit einer in einer Seitenfläche von ihm definierten Unterbringungsaussparung, einen auf dem Videokamerakörper drehbar befestigten elektronischen Sucher zur Überwachung eines für ein Bild eines Objekts repräsentativen Videosignals und eine zwischen den Videokamerakörper und den elektronischen Sucher operativ geschaltete Einrichtung, um dem elektronischen Sucher zu ermöglichen, sich um eine erste Achse in die und aus der Unterbringungsaussparung winkelmäßig zu bewegen bzw. zu drehen und auch sich um eine zweite Achse im Wesentlichen senkrecht zur ersten Achse winkelmäßig zu bewegen bzw. zu drehen, wenn der elektronische Sucher außerhalb der Unterbringungsaussparung positioniert ist.
  • Der elektronische Sucher ist auf diese Weise in zwei Richtungen winkelmäßig bewegbar bzw. drehbar, das heißt in einer Richtung zum Bewegen seiner entgegengesetzten Seite zum Unterbringungsbereich in der Seitenfläche des Videokamerakörpers oder von diesem fort und einer Richtung um die Achse senkrecht zur Achse, um welche die entgegengesetzte Seite des elektronischen Suchers vom Unterbringungsbereich fort bewegbar ist, und von der Vorder- und Rückseite des elektronischen Suchers kann eine zur Unterbringung im Unterbringungsbereich ausgewählt werden. Wenn folglich der elektronische Sucher mit seiner Anzeigefläche nach innen gekehrt untergebracht ist, ist seine Anzeigefläche dagegen geschützt, beschädigt, verkratzt oder mit Staub verschmiert zu werden. Wenn der elektronische Sucher mit seiner Anzeigefläche zur Betrachtung freigegeben untergebracht ist, kann der elektronische Sucher benutzt werden, während er in der Unterbringung ist.
  • Außerdem kann die Anzeigefläche des elektronischen Suchers zur Erzielung eines Winkels für beste Sichtbarkeit entsprechend dem Winkel, bei dem die Videokamera auf das abzubildende Objekt gerichtet ist, frei eingestellt werden.
  • Die obige und andere Aufgaben, Eigenschaften, Merkmale und Vorteile der vorliegenden Erfindung ergeben sich aus der folgenden Beschreibung anhand der beigefügten Zeichnungen, die bevorzugte Ausführungsformen der vorliegenden Erfindung beispielhaft darstellen.
  • KURZE BESCHREIBUNG DER ZEICHNUNGEN
  • 1 ist eine perspektivische Darstellung einer Videokamera gemäß einer Ausführungsform der vorliegenden Erfindung;
  • 2 ist eine perspektivische Darstellung der Videokamera nach 1, zeigend einen EVF, wenn er untergebracht ist;
  • 3 ist eine perspektivische Darstellung der Videokamera nach 1, zeigend den EVF, wenn er in einer Orientierung entgegengesetzt zu der untergebracht ist, bei der er wie in 2 gezeigt untergebracht ist;
  • 4 ist eine perspektivische Explosionsdarstellung eines Abschnitts der Videokamera nach 1;
  • 5 ist eine vergrößerte horizontale Querschnittsdarstellung des in 4 gezeigten Abschnitts;
  • 6 ist eine Darstellung eines entlang der Linie VI-VI der 5 genommenen Querschnitts;
  • 7 ist eine Darstellung eines entlang der Linie VII-VII der 6 genommenen Querschnitts;
  • 8 ist eine perspektivische Explosionsdarstellung einer Videokamera gemäß einer Modifikation der vorliegenden Erfindung;
  • 9 ist eine vergrößerte horizontale Querschnittsdarstellung eines Abschnitts der Videokamera gemäß der Modifikation nach 8;
  • 10 ist eine Darstellung eines entlang der Linie X-X der 9 genommenen Querschnitts;
  • 11 ist eine Darstellung eines entlang der Linie XI-XI der 10 genommenen Querschnitts;
  • 12 ist eine schematische perspektivische Darstellung, welche für die Prinzipien des Betriebs der Videokamera nach 8 illustrativ ist; und
  • 13 ist eine Darstellung, die für die Prinzipien des Betriebs der Videokamera nach 8 bei Betrachtung in einer gegenüber der Richtung, in der sie wie in 12 betrachtet wird, unterschiedlichen Richtung illustrativ ist.
  • DETALLIERTE BESCHREIBUNG DER BEVORZUGTEN AUSFÜHRUNGSFORMEN
  • Die 1 bis 7 zeigen eine Videokamera 1 gemäß einer Ausführungsform der vorliegenden Erfindung.
  • In der folgenden Beschreibung ist es so zu verstehen, dass Bezugnahmen auf Elemente, die „vertikal" oder „horizontal" sind, annehmen, dass die Videokamera in einer normalen aufrechten Orientierung ist. Die relevanten Richtungen ändern sich in absoluten Termen, wenn die Orientierung der Videokamera geändert wird.
  • Wie in den 1 bis 3 gezeigt weist die Videokamera 1 auf: einen aus Kunstharz gefertigten Videokamerakörper 2 auf. Die Videokamera 1 weist ein Linsensystem 3 zur Erfassung eines optischen Bildes eines Objekts, ein eingebautes Mikrofon (nicht gezeigt) usw., die auf einer Vorderfläche des Videokamerakörpers 2 befestigt sind, einen Start-/Stoppschalter 4 usw., der auf einer Rückfläche des Videokamerakörpers 2 befestigt ist, und einen Griffriemen 6 zum Halten der Videokamera 1, der an einer rechten Seitenfläche 5 des Videokamerakörpers 2 angebracht ist.
  • Der Videokamerakörper 2 weist auf einer linken Seitenfläche 7 von ihm eine vordere und obere Stufe 8, 9 auf, die eine EVF-Unterbringungsaussparung 10 definieren, die nach links, nach hinten und nach unten offen ist.
  • Die linke Seitenfläche 7 weist auch eine Scharnier- bzw. Gelenk-Unterbringungsaussparung 11 auf, die sich von einer im Wesentlichen vertikalen Zwischenposition auf der Stufe 8 nach vorne erstreckt und eine vertikale Weite aufweist, die etwa 1/3 der vertikalen Weite der Aussparung 10 beträgt. Die Aussparung 11 dient als eine Aussparung zur Aufnahme einer Scharnier- bzw. Gelenkeinheit (später beschrieben).
  • Ein EVF 12 weist auf: einen Rahmen 13 aus Kunstharz, der eine zentrale Öffnung 14 aufweist, die horizontal etwas langgestreckt ist, eine LCD-Platte 15, die am Rahmen 13 von der Rückseite des Rahmens 13 her befestigt ist und eine Größe aufweist, die diagonal quer drei bis vier Zoll (inches (2,54 cm)) ist, und eine Rückabdeckung 16, welche die Rückseite der LCD-Platte 15 bedeckt. Die LCD-Platte 15 ist deshalb an ihrer Vorder- und Rückseite zwischen den Rahmen 13 und die Rückbedeckung 16 geschichtet angeordnet und weist eine Anzeigefläche 15a auf, die durch die Öffnung 14 freigegeben ist.
  • Der EVF 12 ist durch eine Verbindungs- bzw. Gelenkeinheit 17 (siehe 4) an den Videokamerakörper 2 gekoppelt und darauf gehalten. Die Verbindungs- bzw. Gelenkeinheit 17 ermöglicht dem EVF 12, sich in der horizontalen Richtung winkelmäßig zu bewegen bzw. zu drehen und auch sich um eine Achse senkrecht zu der Achse, um die der EVF 12 in der horizontalen Richtung winkelmäßig bewegbar bzw. drehbar ist, winkelmäßig zu bewegen (zu drehen).
  • Ein Öffnungs/Schließ-Träger 18, der ein Blech aufweist, das in seinem vertikalen Querschnitt im Wesentlichen in eine Kanalform gebogen ist, weist ein Paar Halteteile 18a, die sich von seinem oberen und unteren Ende erstrecken und gerundete äußere Randecken aufweisen, und ein festes Teil 18b, das sich zwischen den Halteteilen 18a erstreckt, auf.
  • Die Halteteile 18a weisen jeweilige Haltelöcher 18c auf, die jeweilige Drehachsen einer Öffnungs/Schließ-Gelenkeinheit 19 (später beschrieben) aufnehmen, so dass die Öffnungs/Schließ-Gelenkeinheit 19 von den Halteteilen 18a drehbar gehalten ist.
  • Der Öffnungs/Schließ-Träger 18 ist in der Aussparung 11 so, wie in 6 gezeigt, angeordnet, wobei das feste Teil 18b durch Schrauben oder dgl. an einer Seitenfläche 11b befestigt ist, die der Boden der Gelenk-Unterbringungsaussparung 11 ist, die in der Oberfläche des Videokamerakörpers 2 konkav definiert ist, wobei sich die Halteteile 18a in sich gegenüberstehender Relation zueinander horizontal erstrecken.
  • Eine Öffnungs/Schließ-Gelenkeinheit 19, die ein Blech aufweist, das in seinem vertikalen Querschnitt im Wesentlichen in eine Kanalform gebogen ist, weist ein Paar Halteteile 19a, die sich von seinem oberen und unteren Ende horizontal erstrecken, und eine Dreheinheit-Halterung 19b, die sich zwischen den Halteteilen 19a vertikal erstreckt, auf.
  • Die Halteteile 19a weisen gerundete äußere Randecken und jeweils integrierte Haltedrehachsen 20 auf, die von jeweiligen zentralen Bereichen von ihnen nach oben und unten vorstehen.
  • Die Dreheinheit-Halterung 19b weist ein in ihr definiertes zentrales durchgehendes Loch 21 auf, das einen Innendurchmesser aufweist, der etwas größer als der Außendurchmesser der Drehachse 24 einer Dreheinheit 22 (später beschrieben) ist.
  • Die Öffnungs/Schließ-Gelenkeinheit 19 ist in einer vertikal zwischengeschichteten Relation zum Öffnungs/Schließ-Träger 18 in der Gelenk-Unterbringungsaussparung 11 durch die in die jeweiligen Haltelöcher 18c eingesetzten Drehachsen 20 gehalten. Die Öffnungs/Schließ-Gelenkeinheit 19 ist um die vertikal sich erstreckenden Drehachsen 20 horizontal drehbar.
  • Eine Dreheinheit 22 weist eine im Wesentlichen zylindrische Basis 23 und eine Drehachse 24 auf.
  • Die Basis 23 weist an einem Ende von ihr einen integrierten kreisförmigen Anbringungsflansch 23a und ein durch sie von einem Ende zum anderen axial sich erstreckendes zentrales Halteloch 23b auf.
  • Die Drehachse 24 weist einen Außendurchmesser auf, der etwas kleiner als der Innendurchmesser des Haltelochs 23b der Basis 23 ist, das heißt einen Außendurchmesser, der wie später beschrieben, ermöglicht, dass die Drehachse 24 im Halteloch 23b gedreht wird. Ein plattenförmiger Anbringungsträger 25 von im Wesentlichen L-förmigem horizontalen Querschnitt weist einen als ein Flansch an einem Ende der Drehachse 24 senkrecht zur Achse der Drehachse 24 integriert angebrachten Arm 25a und einen sich von einem Rand des Arms 25a in der axialen Richtung der Drehachse 24 von der Drehachse 24 fort erstreckenden anderen Arm 25b auf. Die Drehachse 24 weist eine ringförmige Nut 24a auf, die im anderen Ende der Drehachse 24 zur Befestigung eines E-Rings (später beschrieben) darin entlang dem Umfang definiert ist.
  • Wie in 4 gezeigt ist eine Abdeckung 26 in der Form einer eine offene Seite aufweisenden rechteckigen Box. Die Abdeckung 26 weist ein Paar aus einer oberen und unteren Wand 26a, 26b, die in offenen Rändern von ihnen definierte jeweilige Schlitze 27 aufweisen, und ein geschlossenes Ende 26c auf, das eine zentral darin definierte Öffnung 28 aufweist, die von einer vertikalen rechteckigen Form ist.
  • Die Dreheinheit 22 wird durch Einsetzen der Drehachse 24 in das Halteloch 23b von seinem vom Anbringungsflansch 23a der Basis 23 fernen offenen Ende, bis der Arm 25a des Anbringungsträgers 25 gegen das Ende der Basis 23 anliegt, zusammengebaut.
  • Die so zusammengebaute Dreheinheit 22 wird an der Dreheinheit-Halterung 19b der Öffnungs/Schließ-Gelenkeinheit 19 angebracht.
  • Insbesondere wird die Drehachse 24 der Dreheinheit 22 in das zentrale durchgehende Loch 21 in der Dreheinheit-Halterung 19b von der Seite der Dreheinheit-Halterung 19b, von der die Halterungsteile 19a horizontal vorstehen, eingesetzt, bis der Anbringungsflansch 23a gegen den Rand des Einsetzlochs 21 gehalten ist, und dann wird der Anbringungsflansch 23a durch geeignete Befestigungsmittel wie beispielsweise Schrauben oder dgl. (nicht gezeigt) an der Dreheinheit-Halterung 19b befestigt.
  • Dann wird in der ringförmigen Nut 24a der aus dem durchgehende Loch 21 vorstehenden Drehachse 24 ein E-Ring 29 platziert und so die Drehachse 24 gegen eine Entfernung aus dem durchgehenden Loch 21 gesperrt.
  • Schließlich wird, wie in den 6 und 7 gezeigt, die Abdeckung 26 von der Seite gesetzt, von welcher der Anbringungsträger 25 vorsteht, über die Öffnungs/Schließ-Gelenkeinheit 19 gesetzt, um die Gelenkeinheit 17 im Wesentlichen in ihrer Ganzheit zu bedecken. Die Drehachsen 20 stehen nun durch die jeweiligen Schlitze 27 nach oben und unten vor, und der Anbringungsträger 25 am Ende der Drehachse 24 der Dreheinheit 22 steht von der Öffnung 28 der Abdeckung 26 vor.
  • Die Öffnungs/Schließ-Gelenkeinheit 19 und die Dreheinheit 22 sind nun wie in den 5 bis 7 gezeigt integral miteinander kombiniert. Der Anbringungsträger 25 ist um die Drehachsen 20 horizontal winkelmäßig bewegbar bzw. drehbar und gleichzeitig um die sich in der Richtung senkrecht zu den Drehachsen 20 erstreckenden Drehachse 24 der Dreheinheit 22 drehbar.
  • Der EVF 12 ist am Anbringungsträger 25 angebracht und gehalten. Beispielsweise können, obgleich nicht detailliert gezeigt, Schraubenlöcher in den Armen 25a, 25b des Anbringungsträgers 25 definiert sein, und der Arm 25a kann durch Schrauben am Rahmen 13 befestigt sein, während der Arm 25b durch Schrauben an der Rückabdeckung 16 befestigt sein kann.
  • Die 8 bis 13 zeigen eine Verbindungs- bzw. Gelenkeinheit 17A für eine Videokamera 1 gemäß einer Modifikation der vorliegenden Erfindung.
  • Die Gelenkeinheit 17A unterscheidet sich von der Gelenkeinheit 17 darin, dass der Gelenkeinheit 17 eine Sperreinrichtung hinzugefügt ist und durch die Sperreinrichtung gewisse andere Aufbauten notwendig sind. Die Teile der Videokamera gemäß der Modifikation, die identisch zu denen der Videokamera gemäß der obigen Ausführungsform sind, sind durch identische Bezugszeichen bezeichnet und werden unten nicht detailliert beschrieben.
  • Öffnungs/Schließ-Träger 40, deren jeder ein Blech aufweist, das in seinem vertikalen Querschnitt im Wesentlichen in eine Kanalform gebogen ist, weisen an einem Ende jeweilige Halteteile 40a, deren jedes gerundete äußere Randecken aufweist, und jeweilige feste Teile 40b am anderen Ende auf.
  • Die Halteteile 40a der jeweiligen Öffnungs/Schließ-Träger 40 weisen darin definierte Haltelöcher 40c auf, die jeweilige Drehachsen 20 der Öffnungs/Schließ-Gelenkeinheit 19 aufnehmen, so dass die Öffnungs/Schließ-Gelenkeinheit 19 von den Halteteilen 40a drehbar gehalten ist.
  • Wie in 8 gezeigt ist in einer im Wesentlichen vertikalen Zwischenposition in der Aussparung 11 eine Führungsrippe 41 angeordnet, die sich von einer Vorderseitenfläche 11a der Aussparung 11 und auch von der Seitenfläche 11b, die der Boden der Gelenk-Unterbringungsaussparung 11 ist, die in der Oberfläche des Videokamerakörpers 2 konkav definiert ist, horizontal erstreckt.
  • Die Führungsrippe 41 weist einen Rand 41a, das heißt eine schräg nach hinten links schauende Endfläche auf, die als eine gebogen konkave Fläche gekrümmt ist.
  • Die Öffnungs/Schließ-Träger 40 sind in der Aussparung 11 durch geeignete Befestigungsmittel wie beispielsweise Schrauben oder dgl. derart befestigt, dass, wie in 10 gezeigt, die befestigten Teile 40b in einer vertikal zwischenschichtenden Relation bezüglich der Führungsrippe 41 an der Seitenfläche 11b angebracht sind und sich die Halteteile 40a in sich gegenüberstehender Relation horizontal zueinander erstrecken.
  • Wenn die Drehachsen 20 in die jeweiligen Haltelöcher 40c der Öffnungs/Schließ-Träger 40 in der Aussparung 11 eingesetzt sind, wird die Öffnungs/Schließ-Gelenkeinheit 19 in einer vertikal zwischengeschichteten Relation bezüglich der Öffnungs/Schließträger 40 gehalten, und die Öffnungs/Schließ-Gelenkeinheit 19 ist um die sich vertikal erstreckenden Drehachsen 20 drehbar.
  • Eine Dreheinheit 42 weist eine im Wesentlichen zylindrische Basis 43 und eine Drehachse 44 auf.
  • Die Basis 43 weist an einem Ende von ihr einen integrierten kreisförmigen Anbringungsflansch 43a und ein durch sie von einem Ende zum anderen axial sich erstreckendes zentrales Halteloch 43b auf.
  • Die Drehachse 44 weist einen Außendurchmesser auf, der etwas kleiner als der Innendurchmesser des Haltelochs 43b der Basis 43 ist, das heißt einen Außendurchmesser, der ermöglicht, dass, wie später beschrieben, Die Drehachse 44 im Halteloch 43b gedreht werden kann. Ein plattenförmiger Anbringungsträger 45 von im Wesentlichen L-förmigem horizontalen Querschnitt weist einen als ein Flansch an einem Ende der Drehachse 44 senkrecht zur Achse der Drehachse 44 integriert angebrachten Arm und einen sich von einem Rand des Arms 45a in der axialen Richtung der Drehachse 44 von der Drehachse 44 fort erstreckenden anderen Arm 45b auf. Die Drehachse 44 weist einen Schlitz 46, der in ihrem anderen Ende axial definiert ist, und eine ringförmige Nut 44a, die in ihr bei einer Position, die etwas vom Schlitz 46 in Richtung zu dem Ende der Drehachse 44, auf dem der Anbringungsträger 45 befestigt ist, etwas verschoben ist, entlang dem Umfang definiert ist, auf.
  • Der Schlitz 46 der Drehachse 44 und der Anbringungsträger 45 sind von einer solchen positionellen Beziehung, dass sich der Schlitz 46 in einer Richtung unter einem Winkel von etwa 90 Grad in Bezug auf die, das heißt senkrecht zu der Richtung des von dem an den Arm 45a angrenzenden Rand des Arms 45b fernen Rand des Arms 45b, wie in der axialen Richtung der Drehachse 44 gesehen, erstreckt.
  • Wie in 8 gezeigt, ist eine Abdeckung 47 in der Form einer eine offene Seite aufweisenden rechteckigen Box. Die Abdeckung 47 weist ein Paar aus einer oberen und unteren Wand 47a, 47b, die in offenen Rändern von ihnen definierte jeweilige Schlitze 48 aufweisen, und ein geschlossenes Ende 47c auf, das eine zentral darin definierte Öffnung 49 aufweist, die von einer vertikalen Rechteckform ist. Außerdem weist die Abdeckung 47 ein Paar aus einer linken und rechten Seitenwand 47d, 47e auf, die in jeweiligen vertikalen Zwischenabschnitten von ihnen definierte und sich horizontal von offenen Rändern von ihnen in Richtung zum geschlossenen Ende 47c erstreckende jeweilige Schlitze 50 aufweisen. Wie später beschrieben dienen die Schlitze 50 dazu, die Seitenwände 47d, 47e aus der Störung mit der Führungsrippe 41 zu halten, wenn die über die Öffnungs/Schließ-Gelenkeinheit 19 gesetzte Abdeckung 47 in Reaktion auf eine Drehung des EVF 12 in die Aussparung 11 gedreht wird.
  • Die Dreheinheit 42 wird durch Einsetzen des gespaltenen Endes der Drehachse 44 in das Halteloch 43b von seinem vom Anbringungsflansch 43a der Basis 43 fernen offenen Ende, bis der Arm 45a des Anbringungsträgers 45 gegen das Ende der Basis 43 anliegt, zusammengebaut.
  • Die so zusammengebaute Dreheinheit 42 wird an der Dreheinheit-Halterung 19b der Öffnungs/Schließ-Gelenkeinheit 19 angebracht.
  • Insbesondere die Drehachse 44 der Dreheinheit 42 wird in das zentrale durchgehende Loch 21 in der Dreheinheit-Halterung 19b von der Seite der Dreheinheit-Halterung 19b, von der die Halteteile 19a horizontal vorstehen, eingesetzt, bis der Anbringungsflansch 43a gegen den Rand des Einsetzlochs 21 gehalten wird, und dann wird die Basis 43 an der Öffnungs/Schließ-Gelenkeinheit 19 durch geeignete Befestigungsmittel wie beispielsweise Schrauben oder dgl. (nicht gezeigt) befestigt.
  • Dann wird in der ringförmigen Nut 44a der aus dem durchgehenden Loch 21 vorstehenden Drehachse 44 der E-Ring platziert und so die Drehachse 44 gegen eine Entfernung aus dem durchgehenden Loch 21 gesperrt.
  • Schließlich wird, wie in den 9 und 10 gezeigt, die Abdeckung 47 von der Seite, bei welcher der Anbringungsträger 45 vorsteht, über die Öffnungs/Schließ-Gelenkeinheit 19 gesetzt, um die Verbindungseinheit 17A im wesentlichen in ihrer Ganzheit zu bedecken. Die Drehachsen 20 stehen nun durch die jeweiligen Schlitze 48 nach oben und unten vor, und der Anbringungsträger 45 am Ende der Drehachse 44 der Dreheinheit 42 steht von der Öffnung 49 der Abdeckung 47 vor.
  • Die Öffnungs/Schließ-Gelenkeinheit 19 und die Dreheinheit 42 sind nun, wie in den 9 bis 11 gezeigt, integral miteinander kombiniert. Der Anbringungsträger 45 ist um die Drehachsen 20 horizontal winkelmäßig bewegbar bzw. drehbar und gleichzeitig um die sich in Richtung senkrecht zu den Drehachsen 20 erstreckende Drehachse 44 der Dreheinheit 42 drehbar.
  • Wie bei der vorher beschriebenen Ausführungsform ist der EVF 12 so angebracht, dass der Arm 45a des Anbringungsträgers 45 am Rahmen 13 befestigt ist, während der andere Arm 45b an der Rückabdeckung 16 befestigt ist.
  • Die so zusammengebaute Verbindungs- bzw. Gelenkeinheit 17A ist in der im Videokamerakörper 2 der Videokamera 1 definierten Aussparung 11 untergebracht. Wenn das gespaltene Ende der Drehachse 44 der Dreheinheit 42 in einem gewissen Bereich in Bezug auf die in der Aussparung 11 horizontal sich erstreckende Führungsrippe 41 positioniert ist, greift die Führungsrippe 41 in den Schlitz 46 ein und wird folglich im Schlitz 46 vertikal zwischengeschichtet.
  • Deshalb wird die Bewegung der Verbindungseinheit 17A durch die positionelle Beziehung zwischen der Führungsrippe 41 und dem Schlitz 46 der Drehachse 44 beschränkt.
  • Der Betrieb der Gelenkeinheit 17A wird unten anhand der 12 und 13 beschrieben.
  • Wie oben beschrieben ist der Rand 41a der Führungsrippe 41 von oben betrachtet bogenförmig gekrümmt. Das Krümmungszentrum des gebogenen Randes 41a liegt bei der zentralen Achse der Drehachsen 20, das heißt, es ist zu der Achse ausgerichtet, um welche die Öffnungs/Schließ-Gelenkeinheit 19 winkelmäßig bewegbar ist. Der gebogene Rand 41a ist in einem Sektor, der sich über einen Winkel von 90 Grad oder weniger erstreckt, als ein Bogen eingebracht.
  • Wenn die Drehachse 44 der Dreheinheit 42 in einem in den 12 und 13 gezeigten Bereich A positioniert ist, ist die Drehachse 44 (die Dreheinheit 42) nicht fähig, sich zu drehen, da der gebogene. Rand 41 der Führungsrippe 41 in den Schlitz 46 im äußeren Ende der Drehachse 44 eingreift.
  • Wenn die Drehachse 44 der Dreheinheit 42 in einem Bereich B positioniert ist, ist die Drehachse 44 fähig, sich frei um ihre eigene Achse zu drehen, da der gebogene Rand 41 der Führungsrippe 41 nicht in den Schlitz 46 im äußersten Ende die Drehachse 44 eingreift.
  • Aus dem Bereich B kann sich die Drehachse 44 nicht in einer Richtung winkelmäßig bewegen, so dass der gebogene Rand 41 in den Schlitz 46 eingreift, und folglich ist die Öffnungs/Schließ-Gelenkeinheit 19 nicht fähig, sich rückwärts, das heißt zum Videokamerakörper 2 winkelmäßig zu bewegen, wenn nicht der Schlitz 46 parallel zu der Richtung liegt, in der sich der gebogene Rand 41a erstreckt.
  • Wenn die Gelenkeinheit 17A von der Drehbewegung und winkelmäßigen Bewegung eine macht, dann ist die Gelenkeinheit 17A nicht fähig, die andere Bewegung zu machen. Wenn deshalb der EVF 12 in dem Prozess ist, bei dem er in der Aussparung 11 im Videokamerakörper 2 untergebracht wird, kann der EVF 12 nicht gedreht werden, sondern bleibt so, dass er immer in eine Richtung schaut. Folglich ist der EVF 12 gegen ein Kontaktieren eines Abschnitts des Videokamerakörpers geschützt, oder die Gelenkeinheit 17A ist dagegen geschützt, gewaltsam beschädigt zu werden. Der EVF 12 kann ungeachtet der Orientierung der Anzeigefläche 15a der LCD-Platte 15 genau in der Aussparung 11 untergebracht werden. Wenn der EVF 12 seitlich zum Videokamerakörper 2 geöffnet und die Dreheinheit 42 leicht gedreht wird, kann der EVF 12 zum Videokamerakörper 2 gedreht bzw. geschwenkt bzw. winkelmäßig bewegt werden. Deshalb werden der EVF 12 und die Gelenkeinheit 17 dagegen geschützt, eine Beschädigung zu erleiden, die andernfalls verursacht würde, wenn der EVF 12 schräg in der Aussparung 11 untergebracht wäre.
  • Bei der obigen Ausführungsform und Modifikation werden die Gelenkeinheit 17 oder 17A des EVF 12 unter keinen Lastbedingungen kontinuierlich winkelmäßig bewegt oder gedreht. Wenn die Gelenkeinheit 17 oder 17A schrittweise oder unter belasteten Bedingungen mit einem Klickmechanismus, einem Dämpfer oder dgl. schrittweise winkelmäßig bewegt oder gedreht wird, wird der EVF 12 gegen eine zufällige Bewegung geschützt.
  • Wenn der EVF 12 als die LCD-Platte 15 aufweisend gezeigt worden ist, so ist die vorliegende Erfindung nicht auf einen EVF beschränkt, in welche ein besonderer Mechanismus inkorporiert ist, sondern der EVF 12 kann beispielsweise eine kleindimensionierte Flachprofil-CRT (CRT = cathode ray tube (Kathodenstrahlröhre)) zur Anzeige von Bildern aufweisen.
  • Wie oben beschrieben weist die Videokamera gemäß der vorliegenden Erfindung auf: einen elektronischen Sucher zur Überwachung eines von einer in einem Videokamerakörper untergebrachten Bildverarbeitungseinrichtung erzeugten Videobildes, eine winkelmäßig bewegbare bzw. drehbare Halterung zum Halten eines Seitenrandes des elektronischen Suchers für eine winkelmäßige Bewegung bzw. Drehung um eine Achse zum Bewegen eines entgegengesetzten Seitenrandes des Suchers in Richtung von einem Unterbringungsbereich in einer Seitenfläche des Videokamerakörpers fort und eine Hilfswinkelbewegungseinrichtung zum winkelmäßigen Bewegen bzw. Drehen des elektronischen Suchers um eine Achse senkrecht zur Achse der drehbaren Halterung, so dass von der Vorder- und Rückseite des elektronischen Suchers eine zur Unterbringung im Unterbringungsbereich ausgewählt werden kann.
  • Deshalb ist der EVF in zwei Richtungen winkelmäßig bewegbar bzw. drehbar, das heißt in einer Richtung zum Bewegen seines entgegengesetzten Seitenrandes vom Unterbringungsbereich in der Seitenfläche des Videokamerakörpers fort und in einer Richtung um die Achse senkrecht zu der Achse, um die der entgegengesetzte Seitenrand des EVF vom Unterbringungsbereich fort bewegbar ist, und von der Vorder- und Rückseite des elektronischen Suchers kann eine zur Unterbringung im Unterbringungsbereich ausgewählt werden. Wenn folglich der EVF mit seiner Anzeigefläche nach innen gekehrt untergebracht wird, so wird seine Anzeigefläche gegen eine Beschädigung, ein Verkratzen oder ein Verschmieren mit Staub geschützt. Wenn der EVF mit seiner Anzeigefläche zur Betrachtung freigegeben untergebracht ist, kann der EVF benutzt werden, während er untergebracht ist.
  • Außerdem kann die Anzeigefläche des EVF frei eingestellt werden, um einen Winkel bester Sichtbarkeit entsprechend dem Winkel, unter dem die Videokamera auf das abzubildende Objekt gerichtet ist, zu erzielen.
  • Wenn gewisse bevorzugte Ausführungsformen der vorliegenden Erfindung gezeigt und detailliert beschrieben worden sind, ist dies so zu verstehen, dass bei ihr unterschiedliche Änderungen und Modifikationen ohne Verlassen des Schutzbereichs der beigefügten Ansprüche gemacht werden können.
  • So braucht beispielsweise die EVF-Unterbringungsaussparung nicht an ihren zwei Seiten offen zu sein. Die Unterbringungsaussparung braucht nur auf einer ihrer Seiten offen zu sein oder braucht auch keine offene Seite aufzuweisen. Im letzteren Fall können Formationen wie beispielsweise geformte Aussparungen vor und hinter der EVF-Einheit vorhanden sein, in die mit dem Finger eines Benutzers eingegriffen werden kann, um zu ermöglichen, dass die EVF-Einheit aus der Unterbringungsaussparung herausgezogen wird.
  • Außerdem kann, obgleich die Benutzung eines L-förmigen, plattenähnlichen Anbringungsträgers 25/45 die Verbindung des Anbringungsträgers mit der EVF-Einheit erleichtert, ein Anbringungsträger einer anderen Form benutzt werden. Beispielsweise kann der Anbringungsträger aus einer Platte gebildet sein, die am Ende der Drehachse 24/44 konzentrisch befestigt ist und einen axialen Stift oder einen Flansch zur Anbringung der EVF-Einheit trägt. Im Fall, dass der Anbringungsträger eine solche plattenförmige Basis aufweist, kann die Öffnung 28/49 in der Abdeckung 26 kreisförmig sein, und der Plattenabschnitt kann in der gleichen Ebene wie die äußere Wand 26c/47c der Abdeckung 26/47 liegen.

Claims (8)

  1. Videokamera mit: einem Videokamerakörper (2), einer im Videokamerakörper (2) aufgenommenen Abbildungseinrichtung (3) zur Abbildung eines Objekts und Erzeugung eines Videosignals, einem drehbar auf dem Videokamerakörper (2) befestigten elektronischen Sucher (12) zur Anzeige des von der Abbildungseinrichtung (3) erzeugten Videosignals auf einer Vorderseite des Suchers, wobei der elektronische Sucher (12) eine zur Vorderseite entgegengesetzte Rückseite (16) aufweist, dadurch gekennzeichnet, dass die Videokamera außerdem aufweist: einen Unterbringungsbereich (10) in einer Seitenfläche (7) des Videokamerakörpers (2), eine drehbewegliche Halterung (19) zum Halten eines Seitenrandes des elektronischen Suchers (12) zu einer Drehbewegung des elektronischen Suchers (12) um eine erste Achse, um einen entgegengesetzten Seitenrand des elektronischen Suchers (12) hin zum oder fort vom Unterbringungsbereich (10) zu bewegen, und eine Hilfsdrehbewegungseinrichtung (22-25/42-45) zum Ermöglichen einer Drehbewegung des elektronischen Suchers (12) um eine durch einen Mittelpunkt des Seitenrandes des elektronischen Suchers gehende und zur ersten Achse im Wesentlichen senkrechte zweite Achse, wobei die um die zweite Achse erlaubte Drehbewegung ausreicht, dass von der Vorder- und Rückseite des elektronischen Suchers (12) jede in der Unterbringung platziert ist, indem sie dem Unterbringungsbereich (10) zugekehrt ist, wobei der elektronische Sucher (12) betriebsbereit ist, wenn die Rückseite (16) in der Unterbringung platziert ist, indem sie dem Unterbringungsbereich (10) zugekehrt ist.
  2. Videokamera nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die drehbewegliche Halterung einen am Videokamerakörper (2) befestigten Träger (18/40) und eine an der Hilfsdrehbewegungseinrichtung (22-25/42-45) befestigte Gelenkeinheit (19) aufweist.
  3. Videokamera nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Hilfsdrehbewegungseinrichtung (22-25/42-45) eine an der drehbeweglichen Halterung (19) befestigte Anbringungseinrichtung (23/43) und einen am elektronischen Sucher (12) befestigten Träger (25/45) aufweist.
  4. Videokamera nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass der Unterbringungsbereich (10) eine Aussparung aufweist, die zwei senkrechte Seitenwände (8, 9), die in der Seitenfläche (7) des Videokamerakörpers (2) definiert sind, und zwei andere Seiten, die offen sind, aufweist.
  5. Videokamera nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Videokamera außerdem eine Einrichtung (41,46) zum Sperren einer Drehbewegung des elektronischen Suchers (12) um eine der ersten Achse und zweiten Achse, während sich der elektronischen Sucher (12) um die andere der ersten Achse und zweiten Achse drehen kann, aufweist.
  6. Videokamera nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, dass die Sperreinrichtung eine Führungsrippe (41), die im Unterbringungsbereich (10) angeordnet ist und einen gebogenen Rand (41a), dessen Krümmungszentrum zur ersten Achse ausgerichtet ist, aufweist, und eine mit dem elektronischen Sucher (12) verbundene Drehachse (44) zur Drehbewegung um die erste Achse aufweist, wobei die Drehachse (44) eine zur zweiten Achse ausgerichtete Achse und einen in einem Ende der Drehachse definierten Schlitz zur Aufnahme des gebogenen Rands (41a) in ihm aufweist.
  7. Videokamera nach Anspruch 1 und 5, dadurch gekennzeichnet, dass die drehbewegliche Halterung (9), die Hilfsdrehbewegungseinrichtung (42-45) und die Sperreinrichtung (41, 46) zwischen dem Videokamerakörper (2) und dem elektronischen Sucher (12) operativ verbunden sind, um dem elektronischen Sucher (12) zu erlauben, sich um die erste Achse in und aus der Unterbringungsaussparung (10) zu drehen und auch sich um die zweite Achse zu drehen, wenn der elektronische Sucher außerhalb der Unterbringungsaussparung (10) angeordnet ist.
  8. Videokamera nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet, dass die Sperreinrichtung (41, 46) das Sperren des elektronischen Suchers gegen eine Drehbewegung um die zweite Achse ermöglicht, während der elektronische Sucher (12) in einem vorbestimmten Bereich von Drehpositionen um die erste Achse positioniert ist.
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