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Die
vorliegende Erfindung betrifft allgemein ein Verfahren zum Erzeugen
und Verwalten von Dokumenten in einem Drucksystem und insbesondere ein
Verfahren, um "Pakete" elektronisch zu
handhaben, was das Drucken von von kollationierten Gruppen der Dokumente
in einem gegebenen Paket erlaubt
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Elektronische
Drucksysteme umfassen typischerweise einen Eingabeabschnitt, manchmal
als Bildeingabeterminal ("IIT") bezeichnet, eine
Steuereinheit, manchmal als elektronisches Untersystem ("ESS") bezeichnet, und
einen Ausgabeabschnitt oder Druckmaschine, manchmal als Bildausgabeterminal
("IOT') bezeichnet. Bei
einer Art von Drucksystem, hergestellt von Xerox Corporation, bekannt
als das elektronische Drucksystem DocuTech, kann ein Auftrag, neben
anderen Quellen, von einem Neztwerk oder einem Scanner in das IIT
eingegeben werden.
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Eines
der vorteilhaften Merkmale eines elektronischen Drucksystems liegt
in seiner Fähigkeit, eine
Vielzahl von Abschnitten aus einer Vielfalt von Quellen in einem
einzigen Dokument zusammenzustellen. Zum Beispiel gab Kodak in ihrer
Pressemitteilung vom 13. September 1990 für ein als "Lionheart" bezeichnetes Drucksystem an, dass Lionheart
eine 'Wertzuwachs-Druckanwendung" bereitstellte, bei der
mit dem System eine endgültige
Dokumenten-Zusammensetzung erhalten werden könnte. Tatsächlich lehrt Xerox Corporation
in dem Textbuch von Harrington, S.J. und Buckley, R.R., betitelt "Interpress: The Source
Book", veröffentlicht
von Simon & Schuster,
Inc., 1988, ein Verfahren zum Kompilieren von Serieneinschub-Dateien
oder -Originalen in ein einziges Dokument. Insbesondere kann, wie
auf Seiten 371–378
dieses Textbuchs erörtert,
eine Vielzahl von Originalen, die in einer als Interpress bezeichneten
Seitenbeschreibungssparche geschrieben sind, durch ein geeignetes
Programm elektronisch zusammengebunden werden.
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Ein
andere Technik, die einen objektorientierten Entwurf ausnutzt, um
die Komponenten eines Dokuments elektronisch zusammenzustellen,
wird in US-A-5,181,162 erörtert.
Dieses Patent offenbart ein Dokumenten-Verwaltungs- und -Herstellungssystem, bei
dem Dokumente als Sammlungen von logischen Komponenten oder Objekten
dargestellt werden, wobei die Objekte kombiniert und physikalisch
auf einem Seite-für-Seite-Layout
abgebildet werden können.
Objekte können
auch weitere Daten ("Attribute") enthalten, die
(a) logische oder physikalische Beziehungen zu anderen Objekten
oder zu dem Dokument als Ganzes, (b) Eigenschaften hinsichtlich
des Aussehens des Inhalts oder (c) Zugrifssbeschränkungen spezifizieren.
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US-A-5,243,381
betrifft ebenfalls ein Verfahren zum Kompilieren vorher gespeicherter
Segmente eines Dokuments. Dieses Patent offenbart ein Verfahren,
das "Bedarfsdrucken" unter Verwendung
von einem oder mehreren Steuerblättern
ermöglicht.
In einem Beispiel kann ein Steuerblatt, das maschinenlesbaren Code,
z.B. Barcode, enthält,
entwickelt werden, um auf eine Stelle zu verweisen, an der jedes Dokument
der Segmente in einer elektronischen Druckmaschine mit einem Scanner
gespeichert wird. Um ein Dokument von den Segmenten zu bilden, werden
die Steuerblätter
in einer vorgegebenen Folge durch den Scanner abgetastet und gelesen.
Als Reaktion auf das Lesen werden die Segmente aus ihren jeweiligen
Speicherstellen zurückgewonnen
und in der vorgegebenen Folge gedruckt.
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Das
Konzept des elektronischen Speicherns einer Vielzahl von Segmenten
in einem einzelnen Hefter und Druckens dieser Segmente aus dem Hefter
ist sowohl in verteilten als auch zentralisierten Drucksystemen
angewandt worden. Zum Beispiel ist eine Xerox 6085 Workstation eingerichtet,
eine Vielzahl don Dokumenten in einem Hefter zum Drucken auf einem
geeigneten Netzwerkdrucker zu speichern. Des Weiteren ist ein DocuTech-Drucker,
hergestellt von Xerox Corporation, imstande, zwei Segmente aus einer
einzelnen Druckdatei zu drucken. Im Betrieb wird das erste Segment
an einen ersten Ausgabebereich geliefert, und das zweite Segment
wird an einen zweiten Ausgabebereich geliefert, sodass eine Kollation
von Hand erforderlich ist.
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Verschiedene
Bemerkungen bezüglich
der oben erörterten
Verweisungen sind der Reihenfolge nach: Erstens, US-5,181,162 rechnet
nicht damit, dass das Attribut eines Objekts eine Anweisung hinsichtlich
einer auf dem Objekt auszuführenden
Beendigungsoperation enthalten würde.
Zweitens, die oben erwähnten
Buchherstellungsprogramme, z.B. das Kapitel-Kompilationsprogramm des Interpress-Buches,
erwägen
keine Technik, bei der jedes Kapitel Beendigungsanweisungen enthalten
würde, die
auf einer Kapitel-für-Kapitel-Basis
modifiziert werden könnten.
Schließlich,
das DocuTech erwägt
kein System, bei dem die Segmente in einem kollationierten Satz
von Segmenten an den gleichen Ausgabebereich geliefert werden. Es
wäre wünschenswert, eine
Technik bereitzustellen, bei der eine Vielzahl von Dokumenten zusammen
als ein Paket gespeichert werden würden, und die Dokumente als eine
kollationierte Gruppe von Sätzen
gedruckt und ausgegeben werden würden,
wo wenigstens einer der Sätze
seinen eigenen einmaligen Satz von Beendigungsmerkmalen besitzt.
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Nach
einem Aspekt der vorliegenden Erfindung wird, wie in Anspruch 1
beansprucht, ein Verfahren zum Verwalten einer Vielzahl von Druckaufträgen, die
mit einem Paket verbunden ist, bereitgestellt, wobei jeder Druckauftrag
einen Satz von Anweisungen enthält,
sodass beim Drucken des Pakets jeder Druckauftrag gemäß einem
vorprogrammierten Satz von charakteristischen Druckmerkmalen gedruckt
wird, wobei das Verfahren umfasst: Erzeugen, in dem Speicher, eines
ersten Pakets, wobei das erste Paket einen ersten Verweis und einen
zweiten Verweis enthält,
ein erster Druckauftrag operativ mit dem ersten Paket mittels des
ersten Verweises verbunden ist, und ein zweiter Druckauftrag operativ
mit dem ersten Paket mittels des zweiten Verweises verbunden ist;
Programmieren des ersten Druckauftrages mit einem ersten Satz von
Anweisungen und des zweiten Druckauftrages mit einem zweiten Satz
von Anweisungen, wobei wenigstens einer der Druckaufträge gemäß einer
Beendigungsanweisung beendet wird, und wobei der erste Satz von
Anweisungen die Beendigungsanweisung enthält, und Erzeugen eines Drucksatzes
des ersten Pakets, wobei der Drucksatz des ersten Pakets einen beendeten
Drucksatz des gemäß dem ersten
Satz von Anweisungen erzeugten ersten Druckauftrages und einen Drucksatz
des gemäß dem zweiten
Satz von Anweisungen erzeugten zweiten Druckauftrages enthält; Speichern
des Auftrages und eines Quellenauftrages oder mehrerer Quellenaufträge mit Markierungen
in dem Speicher und Mapping der auf die Aufträge anzuwendenden Markierungen
mit ausgewählten
Seiten der Aufträge.
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Gemäß einem
weiteren Aspekt der offenbarten Erfindung wird, wie in dem abhängigen Anspruch 2
beansprucht, ein Verfahren bereitgestellt, das des Weiteren das
Benennen der Positionen der Markierungen auf der ausgewählten Seite
umfasst.
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Gemäß einem
weiteren Aspekt der vorliegenden Erfindung wird, wie in Anspruch
3 beansprucht, ein Verfahren bereitgestellt, in dem die Druckmaschine
mit sowohl einem ersten Speicherabschnitt als auch einem zweiten
Speicherabschnitt kommuniziert, wobei der zweite Speicherabschnitt entfernt
von der Druckmaschine angeordnet ist und das Verfahren des Weiteren
umfasst Senden einer Kopie des ersten Auftrages mit einer Kopie
des ersten Satzes von Anweisungen von dem zweiten Speicherabschnitt
an die Druckmaschine, und als Reaktion auf den Sendeschritt, Erzeugen
einer Darstellung des ersten Pakets, wobei die Darstellung des ersten Pakets
eine Darstellung der Kopie des gemäß dem ersten Satz von Anweisungen
erzeugten ersten Auftrages und eine Darstellung einer Kopie des
gemäß dem zweiten
Satz von Anweisungen erzeugten zweiten Auftrages enthält.
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Diese
und andere Aspekte der Erfindung werden aus der folgenden Beschreibung
ersichtlich, die benutzt wird, um eine bevorzugte Ausführung der Erfindung
zu veranschaulichen, wenn sie in Verbindung mit den begleitenden
Zeichnungen gelesen wird. Inhalt der Zeichnungen:
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1 ist
eine Perspektivansicht eines elektronischen Drucksystems, das die
Druckmaterial-Kostenschätzungslösung der
vorliegenden Erfindung beinhaltet.
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2 ist
ein Blockschaltbild, das die Hauptelemente des in 1 gezeigten
Drucksystems zeigt.
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3 ist
eine Draufsicht, die die hauptsächlichen
mechanischen Komponenten des in 1 gezeigten
Drucksystems veranschaulicht.
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4 ist
eine schematische Ansicht, die bestimmte Konstruktionsdetails des
Dokumentenscanners für
das in 1 gezeigte Drucksystem zeigt.
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5–7 umfassen
ein schematisches Blockschaltbid, das die Hauptteile des Steuerteils
für das
in 1 gezeigte Drucksystem zeigt
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8 ist
ein Blockdiagramm des Betriebssystems, zusammen mit gedruckten Schaltplatten und
gemeinsamen Leitungsverbindungen für das in 1 gezeigte
Drucksystem.
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9 ist
eine Darstellung, die ein exemplarisches Auftragsprogrammier-Ticket
und eine Auftrags-Scorecard zeigt, die auf dem Benutzerschnittstellen-(UI)-Berührungsschirm
des in 1 gezeigten Drucksystems angezeigt werden.
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10 ist
ein Blockschaltbild, das ein Netzwerkdrucksystem einschließlich des
Drucksys tems von 2 zeigt.
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11 ist
eine Draufsicht eines Schirms, auf dem eine Vielzahl von Paketen
mit begleitender Informiation gezeigt wird.
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12 ist
eine Draufsicht eines Schirms, auf dem ein Paketticket für eines
der Pakete von 11 gezeigt wird.
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13 ist
eine Ansicht des Schirms von 11, auf
dem eine Auswahlschablone an eines der Pakete angelegt wird.
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14 ist
eine Draufsicht eines Schirms, auf dem eine Vielzahl von Aufträgen, die
mit einem der Pakete von 11 verbunden
ist, gezeigt wird.
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15 ist
eine Ansicht des Schirms von 14, auf
dem eine Auswahlschablone an einen der Aufträge angelegt wird.
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16 ist
eine Ansicht des Schirms von 11, auf
dem eine Auswahlschablone an eines der Pakete angelegt wird.
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17 ist
eine Draufsicht eines Schirms, auf dem eine Vielzahl von Aufträgen, die
mit einem der Pakete von 11 verbunden
ist, gezeigt wird.
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18 ist
eine Ansicht des Schirms von 17, auf
dem eine Auswahlschablone an einen der Aufträge angelegt wird.
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19 ist
eine Draufsicht eines Schirms, auf dem die Aufträge, die mit den Paketen von 11 verbunden
sind, gezeigt werden.
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20 ist
eine Ansicht des Schirms von 19, auf
dem eine Auswahlschablone an einen der Aufträge angelegt wird.
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21 ist
eine Ansicht des Schirms von 19, auf
dem eine Auswahlschablone an einen der Aufträge angelegt wird.
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22 ist
eine Draufsicht eines Schirms, auf dem alle Pakete, die mit einem
der Aufträge
von 19 verbunden sind, gezeigt werden.
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23 ist
eine schematische Darstellung einer Auftragsdatenbank
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24 und 25 stellen
eine schematische Ansicht einer Paketdatenbank dar.
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26 ist
eine schematische Ansicht einer Auftrag/Paket-Korrelationsdatenbank.
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27 ist
eine schematische Ansicht, die eine exemplarische Anordnung, die
die Datenbanken von 23–26 einschließt, darstellt.
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28 ist
ein Flussdiagramm, das ein Verfahren zum Erzeugen eines Pakets veranschaulicht.
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29 ist
ein Flussdiagramm, das ein Verfahren zum Kopieren eines Pakets veranschaulicht.
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30–33 stellen
ein Flussdiagramm dar, das die Art und Weise veranschaulicht, in
der ein Paket zur Ausgabe vorbereitet wird.
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1 und 2 zeigen
ein exemplarisches Laser-basiertes Drucksystem 2 zum Verarbeiten
von Druckaufträgen
gemäß den Lehren
der vorliegenden Erfindung. Zum Zweck der Erklärung ist das Drucksystem 1 in
einen Scannerabschnitt 6, einen Steuerabschnitt 7 und
einen Druckerabschnitt 8 geteilt Während ein spezifisches Drucksystem
gezeigt und beschrieben wird, kann die vorliegenden Erfindung mit anderen
Arten von Drucksystemen wie Tintenstrahl, Ionographie usw. verwendet
werden.
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Besonders
auf 2-4 verweisend umfasst der Scannerabschnitt 6 eine
transparente Platte 20, auf der sich das abzutastende Dokument 22 befindet.
Eine oder mehrere lineare Anordnungen 24 sind für hin und
her gehende Abtastbewegungen unter der Platte 20 angeordnet.
Linsen 26 und Spiegel 28, 29, 30 arbeiten
zusammen, um die Anordnung 24 auf ein zeilenartiges Segment
der Platte 20 und das darauf abgetastete Dokument zu fokussieren.
Die Anordnung 24 liefert Bildsignale oder Pixel, die das abgetastete
Bild darstellen und nach geeigneter Verarbeitung durch den Prozessor 25 an
den Steuerabschnitt 7 ausgegeben werden.
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Der
Prozessor 25 wandelt die von der Anordnung 24 ausgegebenen
analogen Bildsignale in Digital um und verarbeitet die Bildsignale
wie erforderlich, um dem System 2 zu ermöglichen,
die Bilddaten in der Form zu speichern und zu behandeln, die benötigt wird,
um den programmierten Auftrag durchzuführen. Der Prozessor 25 liefert
auch Verbesserungen und Änderungen
für die
Bildsignale wie Filterung, Schwellenhaltung, Siebung, Zerschneidung,
Verkleinerung/Vergrößerung usw.
Nach irgendwelchen Änderungen
und Einstellungen in dem Auftragsprogramm muss das Dokument neu
gescannt werden.
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Auf 2 und 3 verweisend
umfasst der Druckerabschnitt 8 einen Laserdrucker und ist
zum Zweck der Erklärung
in einen Raster-Ausgabe-Scanner- (ROS) Abschnitt 87, einen
Druckmodulabschnitt 95, einen Papierzuführabschnitt 107 und
einen Beendiger 120 geteilt.
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Auf 1, 2 und 5 verweisend
ist der Steuerabschnitt 7 zu Erklärungszwecken in eine Bildeingabe-Steuereinheit 50,
eine Benutzerschnittstelle (UI) 52, eine Systemsteuereinheit 54,
einen Hauptspeicher 56, einen Bildmanipulationsabschnitt 58 und
eine Bildausgabe-Steuereinheit 60 geteilt.
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Besonders
auf 5–7 verweisend
umfasst der Steuerabschnitt 7 eine Vielzahl von gedruckten
Schaltplatten (PWBs) 70, wobei PWBs 70 miteinander
und mit dem Systemspeicher 61 durch ein Paar von Speicherbussen 72, 74 verbunden
sind. Die Speicher-Steuereinheit 76 verbindet den Systemspeicher 61 mit
den Bussen 72, 74. Die PWBs 70 umfassen
eine Systemprozessor-PWB 70-1 mit vielen Systemprozessoren 78;
eine Niedergeschwindigkeits-E/A-Prozessor-PWB 70-2 mit
einer UI-Kommunikationssteuereinheit 80 zum Übermitteln
von Daten an die und von der UI 52; PWBs 70-3, 70-4, 70-5 mit Plattenlaufwerks-Steuerung/Prozessor 82 zum Übermitteln
von Daten des Hauptspeichers 56 an und von
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Platten 90-1, 90-2, 90-3 (Der
Bildkompressor/Prozessor 51 zum Komprimieren der Bilddaten ist
auf PWB 70-3); eine Bildmanipulations-PWB 70-6 mit
Bildmanipulationsprozessoren des Bildmanipulationsabschnitts 58;
Bilderzeugungs-Prozessor-PWBs 70-7, 70-8 mit Bilderzeugungsprozessoren 86 zur
Verarbeitung der Bilddaten zum Drucken durch den Druckerabschnitt 8;
eine Dispatch-Prozessor-PWB 70-9 mit Dispatch-Prozessoren 88, 89 zum Steuern
der Übertragung
von Daten an den und von dem Druckerabschnitt 8, und eine
Boot-Control-Arbitration-Scheduler-PWB 70-10.
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Die
gescannten Bilddaten, die vom Prozessor 25 des Scannerabschnitts 6 in
den Steuerabschnitt 7 eingegeben werden, werden durch den
Bildkompressor/Prozessor 51 der Bildeingabe-Steuereinheit 50 auf
der PWB 70-3 komprimiert. Wenn die Bilddaten den Kompressor/Prozessor 51 durchlaufen,
werden sie in N abtastzeilenbreite Scheiben segmentiert, wobei jede
Scheibe einen Scheibenzeiger besitzt Die komprimierten Bilddaten
werden zusammen mit Scheibenzeigem und allen in Beziehung stehenden
Bilddeskriptoren, die bildspezifische Information bereitstellen,
(z.B. Höhe
und Breite des Dokuments in Pixeln, das benutzte Kompressionsverfahren,
Zeiger zu den komprimierten Bilddaten und Zeiger zu den Bildscheibenzeigem)
in eine Bilddatei gelegt. Die Bilddateien, die verschiedene Druckaufträge darstellen
und zur Übertragung
in den Hauptspeicher 56 anstehen, werden im Systemspeicher 61,
der einen Direktzugriffsspeicher oder RAM umfasst, zwischengespeichert,
wo die Daten zur anstehenden Verwendung gehalten werden.
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Wie
am besten in 1 zu sehen ist, umfasst die
UI 52 eine kombinierte Operarator-Controller/CRT-Anzeige,
die aus einem interaktiven Berührungsschirm 62,
einer Tastatur 64 und einer Maus 66 besteht. Die
UI 52 verbindet den Operator mit dem Drucksystem 2,
um dem Operator zu ermöglichen, Druckaufträge und andere
Anweisungen zu programmieren, um Systembetriebsinformation, Anweisungen,
Programmierinformation, Diagnoseinformation usw. zu erlangen. Items,
die auf dem Berührungsschirm 62 angezeigt
werden, z.B. Dateien und Icons, werden entweder durch Berühren des
angezeigten Items auf dem Schirm 62 mit einem Finger oder durch
Verwenden der Maus 66, um mit einem Cursor 67 (9)
auf das ausgewählte
Item zu zeigen, und Tasten der Maus aktiviert.
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Der
Hauptspeicher 56 besitzt eine Mehrzahl von Platten 90-1, 90-2, 90-3 zum
Speichern von Maschinen-Betriebssystemsoftware, Maschinen-Betriebsdaten
und der abgetasteten Bilddaten, die momentan verarbeitet werden.
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Wenn
die komprimierten Bilddaten im Hauptspeicher 56 weiter
verarbeitet werden müssen,
oder zur Anzeige auf dem Berührungsschirm 62 der
UI 52 benötigt
werden oder vom Druckerabschnitt 8 benötigt werden, wird auf die Daten
im Hauptspeicher 56 zugegriffen. Wo weitere Verarbeitung
anders als die vom Prozessor 25 bereitgestellte benötigt wird,
werden die Bilddaten zu dem Bildmanipulationsabschnitt 58 auf
PWB 70-6 übertragen,
wo die zusätzlichen Verarbeitungsschritte
wie Kollation, Fertigstellen, Zerlegen usw. durchgeführt werden.
Nach der Verarbeitung können
die Daten an den Hauptspeicher 56 zurückgegeben werden, an die UI 52 zur
Anzeige auf dem Berührungsschirm 62 gesendet
werden oder an die Bildausgabesteuerung 60 gesendet werden.
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Bilddaten,
die an die Bildausgabesteuerung 60 ausgegeben werden, werden
durch die Bilderzeugungsprozessoren 86 auf den PWBs 70-7, 70-8 (5A) dekomprimiert und zum Drucken bereitgemacht.
Danach werden die Daten durch die Dispatch-Prozessoren 88, 89 auf
der PWB 70-9 an den Druckerabschnitt 8 ausgegeben.
Bilddaten, die zum Drucken an den Druckerabschnitt 8 gesendet
wurden, werden normalerweise aus dem Speicher 56 getilgt,
um Platz für
neue Bilddaten zu schaffen.
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Besonders
auf 8 verweisend werden Systemsteuersignale durch
eine Vielzahl von gedruckten Schaltplatten (PWBs) verteilt. Diese
umfassen eine EDN-Kern-PWB 130, eine Markierung-Abbildung-Kern-PWB 132,
eine Papier-Handling-Kern-PWB 134 und eine Beendiger-Binder-Kern-PWB 136 zusammen
mit verschiedenen Eingabe/Ausgabe- (E/A) PWBs 138. Ein
Systembus 140 verbindet die Kern-PWBs 130, 132, 134, 136 miteinander
und mit dem Steuerungsabschnitt 7, während lokale Busse 142 dazu
dienen, die E/A-PWBs 138 miteinander und mit ihrer zugehörigen Kern-PWB
zu verbinden.
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Auf 9 verweisend
werden Aufträge
in einem Auftragsprogrammiermodus programmiert, bei dem auf dem
Berührungsschirm 62 ein
Auftragsticket 150 und eine Auftrags-Scorecard 152 für den gerade programmierten
Auftrag angezeigt werden. Das Auftragsticket 150 zeigt
verschiedene programmierte Auftragsauswahlen an, während die
Auftrags-Scorecard 152 die Grundanweisungen an das System
zum Drucken des Auftrages anzeigt. Das Konto 154 für den Druckauftrag
ist das Vorgabekonto in 9. Die vorprogrammierten Abrechnungsraten
für die
verschiedenen Funktionen werden somit für den speziellen Druckauftrag
tabellarisch aufgeführt,
sofern nicht ein besonderes Konto mit entsprechenden Abrechnungsraten
vom Systemoperator angegeben wird.
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Auf 10 verweisend
ist die Steuereinheit 7 mittels einer Netzwerkschnittstelle 172 mit
einer Netzwerkanordnung 170 verbunden. Die Netzwerkschnittstelle 172 umfasst
alle Hardware und Software, die erforderlich ist, um die Hardware/Software-Komponenten
der Steuereinheit 7 mit den Hardware/Software-Komonenten
der Netzwerkanordnung 170 zu verbinden. Um z.B. verschiedene
Protokolle zwischen dem Server und der Netzwerkanordnung schnittstellenmäßig zu verbinden,
könnte
die Netzwerkschnittstelle, neben anderer Software, mit Netware von
Novell Corp. versehen werden.
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In
der Netzwerkanordnung 170 werden verschiedene E/A- und
Speichereinrichtungen mit einem Bus 174 zusammengeschaltet.
Insbesondere umfassen die Einrichtungen, neben anderen, E/A-Vorrichtungen 176 und
Druckdienste 178. In dem vorliegenden Beispiel umfasst
eine gegebene E/A-Vorrichtung eine Workstation, z.B. irgendeine
geeignete PC-kompatible Vorrichtung oder eine von Xerox Corporation hergestellte
6085 Workstation.
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In
einer Ausführung
ist das Drucksystem 2 ein DocuTech Netzwerkdrucksystem
("Netzwerkdrucker"), das von einer
der E/A-Vorrichtungen 176 übermittelte Aufträge druckt.
In einer Ausführung
verarbeitet der Netzwerkdrucker Aufträge, die in einer Seitenbeschreibungssprache
("PDL"), bekannt als Interpress,
geschrieben sind, und als Vorbedingung zum Drucken des Netzwerkauftrags
zerlegt der Netzwerkdrucker den Auftrag von einer hochstufigen Primitivform
in eine niederstufige Primitivform. In einer anderen Ausführung wird
der Netzwerkdrucker in Verbindung mit einem DocuTech Netzwerkserver, siehe
Druckdienste 178, verwendet, um Aufträge zu drucken, die, neben anderen
PDLs, in PostScript geschrieben sind. Zerlegte Aufträge werden
gewöhnlich in
einer Auftragsdatei des Netzwerkdruckers zur Ausgabe gespeichert
und später
zum Drucken an eine Druck-Queue übergeben.
Eine weitere Erörterung
eines Drucksystems mit einer Auftragsdatei und einer Druck-Queue
wird in US-A-5,206,735
bereitgestellt.
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Mit
Verweis auf 11–22 wird
eine allgemeine Übersicht
eines Verfahrens zum Verwalten von Mehrfachaufträgen mit Paketen beschrieben. Wie
man erkennen sollte, stellt jede der 11–22 einen
Dialog (oder Schirm) dar, der vorzugsweise selektiv auf der Anzeige 62 (1)
angezeigt wird. Speziell auf 11 verweisend
wird, um auf eine Liste von Paketen in der Druckersteuerung 7 zuzugreifen,
ein Auftragsmanagerschim auf der UI-Anzeige 62 hervorgebracht.
Wenn ein Paketdatei-Icon 200 mit einem Cursor 202 ausgewählt wird,
wird eine Liste aller Pakete (12) angezeigt. Jeder
durch ein Paket-Icon 203 bezeichnete Paketeintrag zeigt
vorzugsweise die Zahl von Papiervorräten, die nötig ist, um das Paket zu drucken,
die Anzahl eingebetteter Dokumente oder Aufträge in dem Paket und die Menge
zu erzeugender Pakete an. Außerdem
enthüllt
jedes Icon 203 selbst Information bezüglich des Ursprungs der damit
verbundenen eingebetteten Dokumente. Das heißt, wenn das Icon mit festen
schwarzen Linien gezeichnet ist, dann liegen alle eingebetteten
Dokumente des entsprechenden Pakets im Massenspeicher 56,
d.h. auf Platte. Wenn andererseits das Icon mit grauen gestrichelten
Linien gezeichnet ist, dann befindet sich wenigstens eines der eingebetteten
Dokumente des entsprechenden Pakets an einer Stelle entfernt von
der Steuereinheit 7, z.B. in einem entfernten Datei/Druck-Server.
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Auf 13 und 16 verweisend
wird, wenn eines der Paket-Icons 203 ausgewählt wird, eine
Merkmal-Auswahlschablone 204 oder 210 angezeigt.
Durch Wählen
eines "Show Package
Ticket" Abschnitts
mit dem Cursor 202 werden verschiedene mit dem Paket/Auftrag-Verwaltungsverfahren
verbundene Merkmale gezeigt (12). Die
folgende Erörterung
beschreibt kurz die Bedeutung jedes in 12 gezeigten
Merkmals:
Package Indentification: Der eindeutige Name und Version,
die das Paket identifizieren. Package Quantity: Die Anzahl von Paketen,
die zu erzeugen gewünscht
wird.
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Output
Options: Normal ist "Collated" freigegeben, und
dies bewirkt, dass ein vollständiges
Paket zu einer Zeit erzeugt wird. Es ist vielleicht viel einfacher, "Uncollated" laufen zu lassen,
wenn z.B. mehrfache Vorräte
vorhanden sind. Außerdem
ist das Freigeben der Option Uncollated nützlich, wenn mehrfache Aufträge an getrennte
Beendigungsziele zu liefern sind.
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Packing
List Report; Packing List Labeling: Wenn gewünscht, kann ein Packlistenreport
erzeugt werden, der die Namen und Mengen der in einem Paket bereitgestellten
Dokumente auflistet. Wenn gewünscht,
kann der Packlistenreport jedes Pakets eindeutige, daran angebrachte
Daten besitzen, z.B. eine Versandadresse. Dies entspricht ungefähr dem Etikettieren
der ersten Seite eines Auftrags. Steht nicht zu Verfügung, wenn
der Packlistenreport außer Funktion
ist.
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Number
of Required Paper Stocks: Die Anzahl verschiedener Papiervorräte, die
erforderlich ist, um ein gewähltes
Paket zu drucken.
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Embedded
Dokument Count: Die Anzahl der in einem gewählten Paket eingebetteten Dokumente.
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Embedded
Document Quantity Override: Wenn freigegeben, erlaubt dies, dass
ein Parameter für
ein gewähltes
Paket, bezeichnet als "Embedded Document's Quantity" (in 14 z.B.
nur als "Quantity" bezeichnet), ignoriert
wird; stattdessen wird ein als "Override
Quantity" bekannter
Parameter für
jeden Auftrag in dem gewählten
Paket eingesetzt. Man würde
eine einzelne Kopie jedes Dokuments in dem Paket (mittels des Override-Merkmals)
erwarten, aber es gibt Anwendungen, wo der Kunde unterschiedliche
Mengen der einzelnen Doku-mente in einem Paket haben möchte. Ein
Beispiel davon wäre ein
Hochschul-Kurspaket, das ein einziges Lehrerdokument und vielfache
Studentendokumente haben würde.
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First
Page Label Override: Wenn freigegeben, erlaubt dies, dass die Etikettierung
der ersten Seite aller Dokumente für ein gegebenes Paket ignoriert
wird; stattdessen würde
die Etikettierung der ersten Seite alter Dokumente von dem gleichen
Quellenetikett-Dokument stammen. Das begriffliche Rahmenwerk, das
der Satzetikettierung zugrunde liegt, wird unten in weiterer Einzelheit
erörtert.
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Last
Page Label Override: Im Konzept ähnlich
First Page Override, außer
dass das Override-Merkmal für
an den letzten Seiten einer Vielzahl von Aufträgen angebrachte Etiketten gilt.
Eine Warnung wird ausgegeben, wenn es irgendwelche eingebetteten
Einseiten-Dukomente in dem gegebenen Paket gibt und First Page Label
Override freigegeben ist.
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Embedded
Document First Page Merge Item: Im Konzept ähnlich dem First Page Label
Override, außer
dass ein ausgewähltes
Merge-Item anstelle eines Etiketts sich an einer ausgewählten Stelle auf
der ersten Seite jedes eingebetteten Dokuments befindet.
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Embedded
Document Last Page Merge Item: Im Konzept ähnlich dem Embedded Document First
Page Merge Item.
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Embedded
Document Cover Stock Override: Wenn freigegeben, erlaubt dies, dass
alle Umschlagpapier-Merkmale (Typ und Farbe) des Dokuments ignoriert
werden; stattdessen wird der Embedded Document Cover Stock ersetzt.
Dies erlaubt dem Operator, die Anzahl der zum Erzeugen eines Pakets
erforderlichen Papiervorräte
zu vermindern, ohne die Umschlagpapiere auf jedem eingebetteten
Dokument mühsam
zu wechseln. Vorzugsweise wird für jede
Umschlagpapiergröße in einem
Paket die Art und Farbe, die anstelle des Umschlagpiers des eingebetteten
Dokuments zu verwenden ist, programmiert.
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Speziell
auf 13–15 verweisend
werden die mit dem Verwalten eines lokalen Pakets, d.h. eines Pakets,
dessen jeweilige eingebetteten Dokumente alle lokal in der Steuereinheit 7 gespeichert werden
(vorzugsweise im Massenspeicher 56 (2 und 7),
verbundenen Dialoge in weiterer Einzelheit erörtert Die Merkmal-Auswahl-Schablone 204 umfasst
den Abschnitt "Show
Package Ticket" sowie die
Abschnitte "Show
Embedded Documents", "Summary", "Proof", "Copy" und "Delete". Die Funktion des Abschnitts
Show Package Ticket ist oben erörtert worden,
und der Abschnitt Delete erlaubt das Löschen eines ausgewählten Pakets
mit seinen begleitenden eingebetteten Dokumenten. Der Abschnitt Summary
liefert zu gehörige
Nurlese-Information bezüglich
eines ausgewählten
Pakets, z.B. Information, die, neben anderen Quellen, aus den oben
erörterten Paketmerkmalen
erzeugt wird. Die Bedeutung des Abschnitts Copy wird aus einer Erörterung
von damit in Beziehung stehender Software unten klar werden. Der
Abschnitt Proof benutzt zum Teil die Funktion das Abschnitts Copy,
um eine Probedruck eines ausgewählten
Pakets zu erzeugen.
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Auf 14 verweisend
werden eingebettete Dokumente eines gegebenen Pakets bereitgestellt, wenn
der Abschnitt Show Embedded Documents (13) mit
dem Cursor 202 ausgewählt
wird. Jedes der Dokumente, das mit dem als "Printing applications ideas!1" (s. 12 und 13)
bekannten Paket verbunden ist, wird gezeigt. Wie man erkennen wird,
wird jeder Auftrag durch ein Auftrags-Icon 206, d.h. 206a, 206b,
... 206n, dargestellt, von denen jedes Icon vorzugsweise
Information bezüglich
der Geschichte eines entsprechenden eingebetteten Dokuments angibt,
d.h., ob die Quelle des Auftrags, neben anderen Stellen, von dem
Scanner 6 (s. Auftrag 206a), dem Netzwerk 170 (s.
Auftrag 206b), einer System-Queue (nicht gezeigt) (s. Auftrag 206c),
einer Magnetbandquelle 182 (s. Auftrag 206d) oder
einer magnetooptischen Platte ("MOD") (nicht gezeigt) (s.
Auftrag 206e) kommt. Wenn nicht alle Dokumente eines gegebenen
Pakets auf einen Schirm passen, kann ein Scrolling-Abschnitt 208 benutzt
werden, um die auf dem Schirm angezeigte Information zu verändern. Jeder
Auftrag oder eingebettetes Dokument für ein gegebenes Paket enthält vorzugsweise
einen Auftragsnamen mit seiner Versionsnummer, z. B. "Printing Applications
Announcement!1",
einer Kontenliste, z. B. "Default", einem Datum/Zeit-Anzeiger, der
angibt, wann das eingebettete Dokument erstellt wurde, und einem
Mengenanzeiger, der die Anzahl von Sätzen angibt, die für den einzelnen
Auftrag herzustellen ist.
-
Auf 15 verweisend
sinddie zum Behandeln lokaler Dokumente verfügbaren Option genau die gleichen
wie für
Dokumente in einer DocuTech-Auftragsdatei, einschließlich "Show Tiket", "Cut & Paste" und "Delete". Sobalb aber ein
Dokument in irgendeiner Weise verän-dert wird, verliert das Icon seine
Fähigkeit,
die Geschichte zu zeigen (d.h., ob es vom Band, MOD oder entferntem
FileServer kommt) und fällt
auf entweder einen gescannten Auftrag oder einen Netzwerkauftrag
zurück.
Wenn die Geschichte des lokalen Dokuments anzeigt, dass das Dokument von
einer entfernten Quelle kam, steht außerdem die Option zum Lö-schen der
lokalen Kopie zur Verfügung.
Das Löschen
der lokalen Kopie eines Dokuments mit einer entfernten Quelle aus
dem Paket würde
das Dokument nicht wirklich aus dem Pa-ket tilgen, sondern würde stattdessen
nur die Geschichte des Dokuments auf die entfernte Quelle wiederherstellen.
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Auf 16 verweisend
wird das Paket Icon 203c (s. 11), das
einem Paket mit einem oder mehreren eingebetteten Dokumenten von
einer entfernten Quelle entspricht, als mit einer Merkmalauswahl-Schablone 210 ausgewählt gezeigt.
Die Schablone 210 umfasst die gleichen Abschnitte wie Schablone 204,
außer
dass die Schablone keinen Probe-Abschnitt enthält und einen Abschnitt "Retrieve Remote Documents" enthält. Der
Zweck des Abschnitts Retrieve Remote Documents, der aus der Erörterung
unten klar werden sollte, besteht darin, ein oder mehrere Dokumente
von einer entfernten Quelle zurückzugewinnen,
um das Paket zum Zweck des Druckens desselben auf dem lokalen Drucker
zu vervollständigen.
Auf 16 und 17 vereisend
werden beim Wählen
des Abschnitts Show Embedded Documents der Merkmalauswahl-Schablone 210 die begleitenden
eingebetteten Dokumente angezeigt Der Schirm von 17 enthält die gleiche
Art von Information, die durch den Schirm von 14 bereitgestellt
wird, außer
dass einige der Dokumente in 17 mit
gestrichelten Linien gezeigt werden, um anzuzeigen, dass bestimmte
Dokumente in entfernten Quellen vorhanden sind. Wein der veranschaulichten
Ausführung
von 18 gezeigt, sind die zum Behandeln von entfernten
Dokumenten verfügbaren Optionen
viel begrenzter als für
lokale Dokumente (15). Vorzugsweise stehen nur "Summary", "Copy", "Move", "Retrieve To Local
Copy" und "Delete" zur Verfügung.
-
Durch
Wählen
der Schaltfläche 212"Show All Documents" von 11 wird
Information bezüglich
aller eingebetteter Dokumente der Pakete von 13 zur
Anzeige in dem Schirm von 19 kombiniert.
Wenn identische Dokumente in zwei oder mehr Paketen eingebettet
sind, erscheint das entsprechende Dokument nur einmal. Außerdem wird ein
Wert "Package Count" für jeden
Auftrag oder eingebettetes Dokument bereitgestellt. Dieser Package Count,
der auch als "Embedded
Document Package Reference Count" bezeichnet
werden kann, gibt an, wie viele Pakete auf ein einzelnes eingebettetes
Dokument verweisen. Die Art und Weise, wie dieses Merkmal implementiert
wird, wird aus der Erörterung unten
hervorgehen.
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Allgemein
auf 20 und 21 verweisend
wird, wenn ein eingebettetes Dokument ausgewählt wird, eine Merkmalauswahl-Schablone 214 oder 215 angezeigt.
Wie in den veranschaulichten Ausführungen von 20 und 21 gezeigt,
erlaubt jede Schablone einem Operator, auf einen als "List Package Membership" bezeichneten Schirm
zuzugreifen. Auf 22 verweisend wird ein Schirm gezeigt,
der aus dem Wählen
von List Package Membership für
den Auftrag "Printer
Manual Vol. One!1" von 19 resultiert.
Die Funktion List Package Membership bewirkt, dass die Namen aller
mit einem angewählten
eingebetteten Dokument durch Verweis verbundenen Pakete angezeigt
werden. Die Art und Weise, wie dieses Merkmal implementiert wird,
wird aus der Erörterung
unten hervorgehen.
-
Das
Paket/Auftrag-Verwaltungsverfahren der gegenwärtig offenbarten Ausführung wird
an einer Stelle des Drucksystems von 10 mit
einer Anordnung von drei Datenbanken, nämlich einer Auftrags-Datenbank
("DB") 216 (23),
einer Paket-DB 218 (24 und 25)
und einer Auftrag/Paket-Korrelations-DB 220 (26),
sowie verschiedenen begleitenden prozeduralen Routinen (28-33)
implementiert. Wie die Fachleute in der Technik erkennen werden,
könnte
die unten beschriebene Technik ebenso leicht in einem Datei/Druck-Service
wie in einem elektronischen Drucker implementiert werden. Auf 23 verweisend wird
die Auftrags-DB mit verschiedenen Schichten gezeigt. Eine Schicht 222 enthält eine
Auftrags-Eintragszahl-Unterschicht 224, die die Anzahl
von Aufträgen
(eingebettete Dokumente) in der Auftrags-DB angibt, und eine Liste
von Aufträgs-Einträgen-Unterschicht 225,
die die Aufträge 226a, 226,
... 226n in der Auftrags-DB auflistet.
-
Noch
auf 23 verweisend ist Auftrag 226, wie die
anderen Aufträge
in der Auftrags-DB, durch eine Schicht 228 gekennzeichnet,
wobei die Schicht 228 eine 'Gruppe von Auftragsstufen-Items-Unterschicht' 230 und
eine 'Liste von
Seiten-Unterschicht' 232 mit
einer Liste von Seiten 234a, 234b, ... 234n für den Auftrag 226b umfasst.
Die Auftragsstufen-Items umfassen eine Liste von Merkmalen um, neben
anderen Dingen, das Drucken/Beendigen des Auftrags 226b zu
erleichtern. Die Seite 2 von Auftrag 226b ist, wie
bei allen Seiten des Auftrags, gekennzeichnet durch eine Schicht 238,
wobei die Schicht 238 eine 'Gruppe von Auftragsstufen-Items- oder
Merkmal-Unterschicht' 240,
um, neben anderen Dingen, das Drucken der Seiten zu erleichtern,
sowie Unterschichten 242 und 244 zum Speichern
eines Satzes von Rückbildern 246a,
... 246n und eines Satzes von Frontbildern 248a, 248,
... 248n umfasst. Jedes Bild in den Unterschichten 242, 244 wird
in einen Satz von Items oder Merkmalen eingetragen, um, neben anderen
Dingen, das Drucken der Bilder zu erleichtern.
-
Auf 24 und 25 verweisend
wird die Auftrags-DB mit verschiedenen Schichten gezeigt. Eine Schicht 250 umfasst
eine Paket-Eintragszahl-Unterschicht 252, die die Anzahl
von Paketen in der Paket-DB angibt, und eine 'Liste von Paket-Einträgen-Unterschicht' 254, die
die Pakete 256a, 256b, ... 256n der Paket-DB
auflistet. Das Paket 256 ist, wie bei den anderen Paketen
in der Paket-DB, gekennzeichnet durch eine Schicht 260,
wobei die Schicht 260 eine Gruppe von Paketstufen-Items 262,
eine Gruppe von Paket-Auftrag-Aufheben-Items 264, eine Gruppe
von Paket-erste/letzte-Seite-Aufheben-Items 266 und eine
Auftragslisten-Unterschicht 268 mit
einer Liste von Aufträgen 270a, 270b,
... 270n für
ein gegebenes Paket umfasst. Die Gruppen von Paketstufen-Items und
Paket-erste/letzte-Seite-Aufheben-Items umfassen Merkmale des in 12 gezeigten
und im begleitenden Text erörterten
Typs. Während
die Paket-Auftrag-Aufheben-Items-Gruppe in 12 gezeigte
und im begleitenden Text erörterte ausgewählte Merkmale
umfasst, enthält
die Gruppe des Weiteren andere Aufheben-Merkmale. Zum Beispiel kann
eine Aufheben-Beendigungs-Operation jedem Auftrag in einem gegebenen
Paket auferlegt werden. Außerdem
können,
neben anderen Operationen, Seiten jedes Auftrags in einem Paket
neu geordnet und/oder neu ausgerichtet werden.
-
Wie
in 25 zu sehen ist, verwendet ein wesentlicher Teil
der Paket-DB Konzepte der Auftrags-DB.
-
Die
Paket-erste/letzte-Seite-Aufheben-Items betreffen "Satz-Etikettierungs"- oder "Bitmap-Mischen"- Merkmale, die gegenwärtig auf dem
DocuTech-Drucksystem zur Verfügung
stehen. Überdies
wird eine ausführliche
Beschreibung des Satz-Etikettierens oder Adressierens (das begrifflich dem
Bitmap-Mischen entspricht) in US-A-5,309,558 und in der mitanhängigen EP-Anmeldung
Nr. 95 302 378.5 bereitgestellt.
-
Die
Technik des Satz-Etikettierens, wie durch diese Verweisungen offenbart
und in zusammengefasster Form beschrieben, umfasst die folgenden
Schritte:
- 1) Speichern von Mehrfachziel-Aufträgen und Aufträgen mit
einer oder mehr Quellen mit Labels im Speicher, z.B. der Auftragsdatei
des DocuTech-Drucksystems;
- 2) Zuordnen der an die Zielaufträge anzubringenden Labels mit
ausgewählten
Seiten der Zielaufträge;
- 3) Verwenden eines Druckumrisses und einer geeigneten Schablone,
um die Stelle(n) der Labels auf den ausgewählten Seiten zu bestimmen;
- 4) Bilden einer Befehlsliste mit Segmenten, um die Labels mit
den ausgewählten
Seiten zu mischen, wobei jedes Segment dem Mischen eines Labels
und einer Seite eines Satzes entspricht, und
- 5) für
jedes Segment, Drucken einer vorbestimmten Anzahl von Sätzen.
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Mit
Verweis auf 26 wird die Auftrag/Paket-Korrelations-DB 220 in
weiteren Einzelheiten erörtert
Im Wesentlichen verwendet die Auftrag/Paket-Korrelations-DB Einträge, um Aufträge mit Paketen
zu korrelieren. Die Auftrag/Paket-Korrelation umfasst eine Schicht 274,
die eine 'Eintrags-Zahl-Unterschicht' 276, die
eine Zählung
der Einträge
in der Auftrag/Paket-Korrelations-DB
unterhält,
und eine 'Liste von
Einträgen-Unterschicht' 278 umfasst,
die eine Liste von Einträgen 280a, 280b,
... 280n enthält
Der Eintrag 280b umfasst, wie bei allen Einträgen, eine Schicht 282,
die eine Auftragskennung 284, eine Paket-Verweiszählung, die
die Anzahl von Paketen angibt, in denen der durch die Auftragskennung
identifizierte Auftrag erscheint, und eine Liste von Paketverweisen 285 umfasst,
die eine Liste von Paketen 286a, 286b, ... 286n enthält. Die
Pakete enthalten Zeiger, die sie jeweils mit einer Paketkennung
verbinden.
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27 zeigt
ein Beispiel der Art und Weise, in der die Datenbanken 216, 218 und 220 in
dem vorliegend offenbarten Paket/Auftrag-Verwaltungsverfahren verwendet
werden. Zwei Implementierungsapekte der offenbarten Ausführung werden,
neben anderen, durch das Beispiel von 27 hervorgehoben.
Erstens, man wird erkennen, dass die Paketmenge (oder Zählung) von 19 durch
Verweis auf die Auftrags-DB 216 erhalten werden kann. Zweitens,
man wird erkennen, dass die Paket-Zugehörigkeitsliste von 22 durch
Verweis auf die Auftrag/Paket-Korrelations-DB 220 erhalten
werden kann. Zum Beispiel versieht der Eintrag #1 das System mit
der Tatsache, dass der Auftrag 1 in den Paketen 1 und 2 ist,
Eintrag #2 liefert dem System die Tatsache, dass der Auftrag 2 im
Paket 2 ist, usw.
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In
der Erörterung
von zugehörigen
Prozeduren unten wird das Beispiel von 27 benutzt
werden, um die Schritte geeignet zu klären.
-
Außerdem besitzt,
wie oben erwähnt,
in der Erörterung
der Aufheben-Merkmale von 12 für eine Ausführung jeder
Auftrag eines Pakets eine voreingestellte Menge eingebetteter Dokumente
(oder "Kopien-Zählung"), und für mehrfache
Aufträge
in einem Paket kann die-ses Merkmal kollektiv aufgehoben werden.
Alternativ würde,
wie in der Datenbank 218 von 27 veranschaulicht,
für eine
andere Ausführung
die Kopien-Menge jedes Auftrags auf einer individuellen Basis programmierbar
sein. Bei dieser anderen Ausführung
wäre eine
Aufheben-Option nicht erforderlich, da die Kopien-Zählung jedes
Auftrags für
ein gegebenes Paket in der Datenbank von den Benutzern, die Zugriff
auf die Datenbank 218 haben, eingestellt werden könnte. Man
sollte anerkennen, dass diese andere Ausführung erlaubt, dass die Kopien-Zählung umprogrammiert
wird, ohne einen entsprechenden Auftrag in der Auftragsdatei zu
beeinflussen.
-
Auf 28 und 29 verweisend
werden Grundoperationen zum Erzeugen/Kopieren eines Pakets erörtert. Speziell
auf 28 verweisend, die das Erzeugen eines Pakets betrifft,
betätigt
in Schritt 300 ein Systembenutzer eine Schaltfläche "Create Blank Package" (11),
um ein leeres Dokument zu erzeugen. Wenn eine Grenze für die Paketzahl
in dem System erreicht wurde (Schritt 302), wird eine Warnung
angezeigt (Schritt 303), die angibt, dass die Grenze erreicht
wurde. Danach wird in Schritt 304 eine Anzeige des in 11 gezeigten
Typs bereitgestellt. Wenn andererseits die Systemgrenze für die Paketzahl
nicht erreicht ist, wird in Schritt 308 ein Paket-Ticket-Schirm
des in 12 gezeigten Typs hervorgebracht.
In Schritt 308 trifft der Systembenutzer eine Auswahl auf
dem Paket-Ticket-Schirm. Wenn der Systembenutzer die Auswahl nicht
beendet hat (Schritt 310), werden modifizierte Items in
Schritt 312 gespeichert. Sobald der Systembenutzer mit
den Auswahlen fertig ist, wird ihm Gelegenheit gegeben, seine Auswahlen
zu bestätigen
(Schritt 314). Wenn keine Bestätigungerfolgt, kehrt der Prozess
zu Schritt 304 zurück,
wo der Schirm von 11 bereitgestellt wird; andernfalls
wird mittels Schritt 316 das Paket zum Einfügen in die
Paket-DB 218 vorbereitet. Nachdem das Paket in die Paket-DB
eingetragen ist, wird mittels der Schritte 318 und 304 die
Liste von 11 angezeigt.
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Speziell
auf 29 verweisend wird eine Technik zum Kopieren eines
Paktes ausführlicher
erörtert.
In Schritt 322 wählt
der Operator eine Kopieroption, wie in 13 oder 16 gezeigt.
Dann wird in Schritt 324 festgestellt, ob das Ziel der
Kopie die Drucker-Queue ist. Wenn ja, wird in Schritt 326 geprüft, ob alle
Aufträge
in dem zu kopierenden Paket in dem Drucksystem 2 resident
sind. Wenn keiner der Aufträge
resident ist, werden eine Warnungsnachricht und eine Liste aller
Pakete nacheinander in den Schritten 328 und 330 angezeigt.
Die Warnungsnachricht von Schritt 328 wird bereitgestellt,
da die Bilddaten für
entfernte Aufträge
vorzugsweise nicht im Drucker gehalten werden. Angenommen, dass alle
Aufträge
im Drucker residieren oder die Kopie nicht für die Drucker-Queue bestimmt
ist, geht der Prozess zu Schritt 332, wo geprüft wird,
ob die Systemgrenze für
die Paketzahl erreicht wurde. Wenn die Grenze erreicht wurde, wird
in Schritt 334 eine Warnung ausgegeben, ansonsten werden
in Schritt 336 geeignete Schritte unternommen, um Grund-Parameter/Information
für die
Paketkopie zu entwickeln. Die Fachleute in der Technik werden erkennen,
dass die Kopie zur schließlichen
Speicherung, neben anderen Stellen, in dem Drucker oder einem entfernten Speicherbereich
(s. 10) kopiert werden könnte.
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Um
das Kopieren eines Pakets einzuleiten, wird eine Zähler-PJC
(s. Paket-Auftragszählung
von 27) entwickelt (Schritt 340) und auf "Aufragszählung" gesetzt, d.h. die
Zahl eingebetetteter Dokumente des zu kopierenden Pakets. Ein Bedingung
wird in Schritt 342 geprüft, und, vorausgesetzt, dass
nicht alle Aufträge
in dem Paket kopiert wurden, geht der Prozess zu Schritt 344,
wo der nächste
angegebene Auftrag des gerade kopierten Pakets mit seinen begleitenden
Bilddaten und Anweisungen gelesen wird. Für den nächste angegebenen Auftrag wird
die Paketverweiszählung
der Auftrags. DB 216 (s. 27) inkrementiert.
In Schritt 346 wir die Auftrag/Paket-Korrelations-DB für den kopierten
Auftrag aktualisiert. Das heißt,
auf das Beispiel von 27 verweisend, können für einen
gegebenen kopierten Auftrag eine Verweis- und Auftragskennung an
einen bestehenden Eintrag, wenn zweckmäßig, ange-hängt werden, oder ein neuer
Eintrag kann für
den gegebenen kopierten Auftrag entwickelt werden. Anschließend an
Schritt 342 wird der Wert der PJC dekrementiert (Schritt 348),
und der sich ergebende Wert von PJC wird in Schritt 342 geprüft. Sobald
PJC 0 erreicht, wird in Schritt 350 erneut geprüft, ob das
Kopierpaket auf Speicherung oder auf die Drucker-Queue gerichtet
ist. Wenn das Kopierpaket auf die Druck-Queue gerichtet ist, wird
eine bestimmte Zahl von Kopien der Paketkopie erzeugt (Schritt 352),
ansonsten wird eine neue Liste von Paketen aus der Paket-Datenbank 218 (Schritt 354)
durch Schritt 330 zurückgewonnen.
-
30-33 betreffen
eine Technik zum Formatieren eines Pakets zum Drucken. Speziell
auf die veranschaulichte Auführung
von 30 verweisend wird in Schritt 358 ein
Kopierpaket untersucht, um festzustellen, ob irgendwelche Aufheben-Merkmale
vorhanden sind. Wenn nicht, geht der Prozess zur Druckformatierung
zu 31, ansonsten werden die Schritte von 30 verwendet,
um das Paket zur Programmierung mit den Aufheben-Merkmalen vorzubereiten.
Noch auf 30 verweisend wird in Schritt 360 geprüft, ob die
Kapazität
des Systems überschritten
wurde. Wenn die Kapazität
des Systems überschritten
wurde, wird in Schritt 362 eine Warnungsnachricht angezeigt,
ansonsten wird in Schritt 364 PJC auf den Wert von "Auftragszählung" gesetzt.
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Für den ersten
Auftrag des Kopierpakets wird die Paket-Verweiszählung der Auftrags-DB 216 (s.
z.B. 27) dekrementiert (Schritt 366). Dann wird
in Schritt 368 die Auftrag/Paket-Korrelations-DB 220 durchsucht,
um die mit dem ersten Eintrag verbundene Paket-Verweis-Eintragszählung zu
dekrementieren und den Paketverweis für den ersten Auftrag zu entfernen.
In Schritt 370 wird der erste Auftrag in einen neuen Auftrag
kopiert und ihm eine neue Auftragskennung zugewiesen. Außerdem wird
die Paket-Verweiszählung
für den
neuen ers ten Auftrag auf eins gesetzt. Um den neuen ersten Auftrag
in der Auftrag/Paket-Korrelations-DB 220 zu akkomodieren, werden
ein neuer Eintrag mit einem entsprechenden neuen Paketverweis mittels
der Schritte 372, 374 in die DB 220 eingefügt. In Schritt 376 wird dann
die PJC dekrementiert, und der Prozess kehrt zu Schritt 365 zurück, wo die
Routine der Schritte 366, 368, 370, 372 und 374 wiederholt
wird, bis jeder Auftrag in dem Kopierpaket verarbeitet ist.
-
Sobald
ein Paket vorbereitet worden ist, um mit Aufheben-Merkmalen programmiert
zu werden, geht der Prozess zu der Routine von 32,
wo das Paket mit Auftrag-Aufheben-Merkmalen und dann mit Erste/Letzte-Seite-Aufheben-Merkmalen
programmiert wird. In Schritt 378 (32) wird
festgestellt, ob irgendein Auftrag-Aufheben-Merkmal aktiv ist. Wenn
min-destens ein Auftrag-Aufheben-Merkmal aktiv ist, wird PJC auf "Auftragszählung" gesetzt (Schritt 380),
d.h. die Zahl eingebetteter Dokumente in dem vorbereiteten Paket,
und eine Prüfung
der PJC wird in Schritt 382 durchgeführt Mit dem ersten Auftrag,
der Auftrag-Aufheben-Merkmale erfordert (33), wird
ein Schritt 384 eine Änderung
von zugehörigen
Auftragsstufenitems an spezifizierten Aufheben-Werten durchgeführt. Die
Schritte 386 und 388 werden benutzt, um auf Beendigungskonflikte
in dem ersten Auftrag zu prüfen,
und, wenn ein Beendigungskonflikt existiert, wird in Schritt 390 ein
Objektfehler gegen den ersten Auftrag registriert Danach wird der
Wert von PJC dekrementiert (Schritt 392), und die Schritte 382, 384, 386, 388, 390 (wenn
erforderlich) und 392 werden für jeden verbleibenden Auftrag
mit Auftrag-Aufheben-Merkmalen durchgeführt.
-
Nachdem
jeder Auftrag mit Auftrag-Aufheben-Merkmalen verarbeitet ist, wird
das Paket in Schritt 394 (32) auf
Beendigungskonflikte untersucht. Wenn es irgendwelche Paket-Beendigungkonflikte
gibt, wird in Schritt 396 eine Fehlermeldung angezeigt,
ansonsten geht der Prozess zu Schritt 398, um festzustellen,
ob irgendwelche Erste/Letzte-Seite-Aufheben-Merkmale aktiv sind. Wenn nicht, geht der
Prozess zu der Routine von 31, ansonsten wird
PJC in Schritt 400 (32) auf "Auftragszählung" gesetzt, und in
Schritt 402 wird eine Bedingung geprüft In Schritt 404 werden
Erste-Seite-Aufheben-Items, wenn angebracht, entwickelt, indem die momentane
Label/Bitmap der ersten Seite in eine Scratch-Seite kopiert und
die erste Seite ersetzt wird. Wenn der Auftrag ein Einseiten-Auftrag
ist (Schritt 406), wird in Schritt 408 eine Prüfung auf
den Letzte-Seite-Aufheben-Merkmal-Konflikt des oben in der Erörterung
von 12 beschriebenen Typs durchgeführt. Wenn kein Letzte-Seite-Aufheben-Merkmal-Konflikt
besteht, werden in Schritt 410 Letzte-Seite-Aufheben-Items,
wenn angebracht, unter Verwendung derselben Prinzipien entwickelt,
wie sie für
die Erste-Seite- Aufheben-Items
angewandt wurden. In Schritt 411 wird der Weit von PJC
dekrementiert, und weitere Erste/Letzte-Seite-Aufheben-Operationen
werden, wenn erforderlich, für
die restlichen Aufträge
ausgeführt
-
Mit
Verweis auf 31 wird die Druckformatierungs-Prozedur
ausführlicher
erörtert.
In Schriit 414 wird PJC auf "Auftragszählung" gesetzt, und in Schritt 416 wird
der Wert von PJC geprüft.
Mit der Kennung des ersten Auftrags des Pakets wird eine entsprechende
erste Sei-te zurückgewonnen
(Schritt 418). Für
diese Seite wird (Schritt 420) der entsprechende Vorrat
auf einer Paketebene aufgezeichnet. Desgleichen wird der Vorratstyp
der restlichen Seiten des ersten Auftrags mittels der Schritte 420, 422 und 424 aufgezeichnet.
Nach der Verarbeitung jedes Auftrags wird PJC dekrementiert (Schritt 426),
und nachdem alle Aufträge
des Pakets verarabeitet sind, wird in Schritt 430 geprüft, ob das
Paket kollationiert wird. Wenn der Auftrag kollationiert wird, wird
in Schritt 32 geprüft,
ob die Papierfächer
des Druckers alle benötigten
Vorratstypen halten können.
Wie man erkennen wird, wurden alle zum Drucken des Pakets benötigten Vorratstypen
durch die unmittelbar oben beschriebene Prozedur er langt. Wenn
es zu viele Vorratstypen gibt, wird in Schritt 434 eine
Warnung angezeigt.
-
Noch
auf 31 verweisend wird für kollationiert oder unkollationiert
formatierte Aufträge
in Schritt 436 PJC für
den ersten Auftrag auf "Auftragszählung" gesetzt, und die
Bedingung wird in Schritt 438 geprüft. Schritt 440 wird
in Verbindung mit den Schritten 438 und 442 benutzt,
um die Aufträge
eines Pakets zu formatieren, sodass sie entweder 1-N oder N-1 drucken.
Sobald alle Aufträge
zur Druckreihenfolge verarbeitet sind, wird das formatierte Paket
zum schließlichen
Drucken an den Speicher zurückgegeben.
Wie man mit Verweis auf 31 erkennen
sollte, werden gewisse Pakete, besonders solche mit einer breiten
Vielfalt von
-
Vorrat,
vorzugsweise als unkollationiert formatiert. Auf diese Weise ist
häufiges
Wechseln der Papierfächer
nicht erforderlich. Wie man weiter erkennen sollte, gibt es andere
Umstände,
bei denen unkollationiertes Formatieren bevorzugt wird. Zum Beipsiel
kann ein Paket mit einer Vielzahl von Aufträgen, die nach vielen verschiedenen
Arten von Beendigungsoperationen verlangen, häufiges, unerwünschtes
Bedienen von zugehörigen
Beendigungseinrichtungen während
des Betriebs erfordern. Zur Vereinfachung des Betriebs können folglich
Pakete, die viele verschiedene Arte von Beendigungsoperationen benötigen, am
besten als unkollationiert formatiert werden.
-
Die
Fachleute in der Technik werden zahlreiche Merkmale der oben offenbarten
Auführung schätzen:
Ein
Merkmal der offenbarten Ausführung
ist, dass Aufträge,
von denen jeder eine oder mehrere Beendigungsanweisungen enthält, mittels
Verweisen oder Zeigem mit einem Paket verbunden werden. Im Gegenzug
wird ein kollationiertes Paket mit wenigstens einem beendigten Auftrag
erzeugt.
-
Ein
anderes Merkmal der offenbarten Ausführung ist, dass mehrfache Pakete
mit gemeinsamen Aufträgen
entwickelt werden können.
-
Ein
weiteres Merkmal der offenbarten Ausführung ist, dass eine Liste,
die die Paket-Zugehörigkeit
eines gegebenen Auftrags angibt, angezeigt werden kann. Mit dieser
Zugehörigkeitsinformation
sind Änderungen
in den Paketen, als Folge des Editierens des gegebenen Auftrags,
verfolgbar.
-
Noch
ein anderes Merkmal der offenbarten Ausführung ist, dass eine optimale
Kontrolle über
die Pakete durch die Verwendung von Aufhebungs-Fähigkeiten erhalten wird.
-
Ein
noch anderes Merkmal der offenbarten Ausführung ist ein Paket, das entfernt
von der Druckmaschine gespeicherte Aufträge enthält. Diese entfernte Speicherfähigkeit
ist besonders vorteilhaft, weil nicht alle Aufträge des Pakets in der Druckmaschine
gespeichert werden müssen,
und zur selben Zeit die Druckmaschine mit einem weiten Bereich von
Auftragsquellen ausgestattet ist
-
Ein
anderes Merkmal der offenbarten Ausführung ist, dass ein Paket an
eine entfernte Stelle zur Verwendung durch andere, außer denen,
die Zugriff auf die Druckmaschine haben, ausgelagert werden kann.
-
Gemäß einem
weiteren Beispiel wird ein Verfahren zum Verwalten einer Vielzahl
von Druckaufträgen
in einem Drucksystem mit Speicher offenbart, in dem jeder Druckauftrag
einen Satz von Anweisungen enthält,
so dass beim Drucken des Pakets jeder Druckauftrag gemäß einem
vorprogrammierten Satz von charakteristischen Druckmerkmalen gedruckt wird,
wobei das Verfahren umfasst:
Erzeugen, in dem Speicher, eines
ersten Pakets, wobei das erste Paket einen ersten Ver weis und einen zweiten
Verweis enthält,
ein erster Druckauftrag operativ mit dem ersten Paket mittels des
ersten Verweises verbunden ist und ein zweiter Druckauftrag operativ
mit dem ersten Paket mittels des zweiten Verweises verbunden ist,
Programmieren
des ersten Druckauftrages mit einem ersten Satz von Anweisungen,
der eine erste Anweisung hat, und des zweiten Druckauftrages mit
einem zweiten Satz von Anweisungen, der eine zweite Anweisung hat,
und
Erzeugen eines Drucksatzes des ersten Pakets, wobei der
Drucksatz des ersten Pakets einen Drucksatz des ersten Pakets enthält, der
gemäß dem ersten Satz
von Anweisungen erzeugt ist, und einen Drucksatz des zweiten Druckauftrags
enthält,
der gemäß dem zweiten
Satz von Anweisungen erzeugt ist.
-
Gemäß einem
weiteren Beispiel wird ein Verfahren offenbart, das nach dem Programmieren
des ersten Druckauftrages und des zweiten Druckauftrages das automatische
Ersetzen einer dritten Anweisung für sowohl die erste als auch
die zweite Anweisung enthält.
-
Gemäß noch einem
weiteren Beispiel der Erfindung wird ein Verfahren, in dem sich
die erste Anweisung und die zweite Anweisung auf die jeweilige Art
beziehen, in der der erste Druckauftrag und der zweite Druckauftrag
zu drucken oder zu beenden sind, offenbart, das des Weiteren das
Konfigurieren der dritten Anweisung umfasst, so dass sie sich auf die
Art bezieht, in der sowohl der erste Druckauftrag als auch der zweite
Druckauftrag zu drucken oder zu beenden sind.
-
Außerdem wird
ein weiteres Beispiel eines Verfahrens offenbart, in dem wenigstens
einer der Druckaufträge
entsprechend einer Beendigungsanweisung beendet wird, wobei der
erste Satz von Anweisungen die Beendigungsanweisung enthält und wobei
der erste Drucksatz des Pakets einen beendeten Drucksatz des ersten
Druckauftrages enthält
-
Gemäß einem
weiteren Beispiel wird ein Verfahren zum Verwalten einer Vielzahl
von Aufträgen, die
in einem ersten Paket gespeichert sind, mit einem Drucksystem mit
einer Druckmaschine, die sowohl mit einem ersten Speicherabschnitt
als auch mit einem zweiten Speicherabschnitt kommuniziert, offenbart,
wobei der zweite Speicherabschnitt entfernt von der Druckmaschine
angeordnet ist und jeder Auftrag in dem Paket entsprechend einem vorprogrammierten
Satz von charakteristischen Druckeigenschaften ausgegeben wird,
umfassend:
Erzeugen, in dem ersten Speicherabschnitt, eines ersten
Pakets, das erste Paket enthält
einen ersten Verweis und einen zweiten Verweis, wobei der erste Auftrag
operativ mit dem ersten Paket mittels des ersten Verweises verbunden
ist und der zweite Auftrag operativ mit dem ersten Paket mittels
des zweiten Verweises verbunden ist,
Programmieren des ersten
Auftrages mit einem ersten Satz von Anweisungen und des zweiten
Auftrages mit einem zweiten Satz von Anweisungen, Speichern des
ersten Auftrages in dem zweiten Speicherabschnitt,
Senden einer
Kopie des ersten Auftrages mit einer Kopie des ersten Satzes von
Anweisungen von dem zweiten Speicherabschnitt zu der Druckmaschine und
in
Reaktion auf den Sendeschritt, Erzeugen einer Darstellung des ersten
Pakets, wobei die Darstellung des ersten Pakets eine Darstellung
der Kopie des gemäß dem ersten
Satz von Anweisungen erzeugten ersten Auftrages und eine Darstellung
einer Kopie des gemäß dem zweiten
Satz von Anweisungen erzeugten zweiten Auftrages enthält.
-
Weiterhin
wird ein Beispiel eines Drucksystems mit einem Speicher zur Verabeitung
und zum Drucken eines Pakets von Druckaufträgen offenbart, in dem jeder
Druckauftrag einen Satz von Anweisungen enthält, so dass beim Drucken des
Pakets jeder Druckauftrag entsprechend einem vorprogrammierten Satz
von charakteristischen Druckeigenschaften gedruckt wird und wenigstens
einer der Druckaufträge
entsprechend einer Beendigunganweisung beendet wird, umfassend:
einen
Prozessor, zum Erzeugen eines ersten Pakets, wobei sich das Paket
in dem Speicher befindet und einen ersten Verweis und einen zweiten
Verweis enthält,
wobei der erste Druckauftrag operativ mit dem ersten Paket mittels
des ersten Verweises verbunden ist, und der zweite Druckauftrag
operativ mit dem ersten Paket mittels des zweiten Verweises verbunden ist,
eine
Benutzerschnittstelle, die mit dem Prozessor kommuniziert, zum Programmieren
des ersten Druckauftrages mit einem ersten Satz von Anweisungen
und des zweiten Druckauftrages mit einem zweiten Satz von Anweisungen,
wobei der erste Satz von Anweisungen die Beendigungsanweisung enthält, und
eine
Druckmaschine, die mit dem Speicher kommuniziert, um einen kollationierten
Satz des ersten Pakets zu erzeugen, wobei der kollationierte Drucksatz des
ersten Satzes von Paketen einen beendeten Drucksatz des ersten Druckauftrages,
der entsprechend dem ersten Satz von Anweisungen erzeugt wurde,
enthält
und einen Drucksatz des zweiten Druckauftrages, der entsprechend
dem zweiten Satz von Anweisungen erzeugt wurde, enthält
Gemäß einem
weiteren Beispiel wird ein Drucksystem offenbart, in dem
im
Speicher ein zweites Paket erzeugt wird,
ein dritter Druckauftrag
mit einem dritten Satz von Anweisungen vorprogrammiert wird,
das
zweite Paket mit einem dritten Verweis versehen wird, so dass der
dritte Druckauftrag operativ mit dem zweiten Paket verbunden ist,
und
das zweite Paket mit dem ersten Verweis versehen wird,
so dass der erste Druckauftrag operativ sowohl mit dem ersten Paket
als auch mit dem zweiten Paket verbunden ist und so, dass eine Änderung
an dem ersten Druckauftrag des zweiten Pakets automatisch eine entsprechende Änderung
an dem ersten Druckauftrag des ersten Pakets verursacht.
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Außerdem wird
ein Beispiel eines Drucksystems offenbart, in dem
eine elektronische
Kopie des ersten Druckauftrages des zweiten Pakets erzeugt wird,
die
elektronische Kopie editiert wird, so dass der erste Druckauftrag
des ersten Pakets nicht durch die Änderungen, die an dem ersten
Druckauftrag des zweiten Pakets vorgenommen werden, korrumpiert
wird,
das zweite Paket mit einem Verweis versehen wird, der
die elektronische Kopie operativ mit dem zweiten Paket verbindet,
und
der erste Verweis des zweiten Pakets gelöscht wird.
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Gemäß einem
weiteren Beispiel wird ein Drucksystem mit einem ersten Speicherabschnitt und
einem zweiten Speicherabschnitt offenbart, in dem der zweite Speicherabschnitt
entfernt von der Druckmaschine angeordnet ist und jeder Druckauftrag
in dem Paket entsprechend einem programmierten Satz von charakteristischen
Druckeigenschaften ausgegeben wird, umfassend:
einen Prozessor
zum Erzeugen, in dem ersten Speicherabschnitt, eines ersten Pakets,
das erste Paket enthält
einen ersten Verweis und einen zweiten Verweis, wobei der erste
Druckauftrag in dem zweiten Speicherabschnitt gespeichert ist und
operativ mit dem ersten Paket mittels des ersten Verweises verbunden
ist und der zweite Druckauftrag operativ mit dem ersten Paket mittels
des zweiten Verweises verbunden ist,
eine Benutzerschnittstelle
zum Programmieren des ersten Auftrages mit einem ersten Satz von
Anweisungen und eines zweiten Auftrages mit einem zweiten Satz von
Anweisungen,
eine Verbindung, die den ersten Speicherabschnitt und
den zweiten Speicherabschnitt operativ koppelt, zum Senden einer
Kopie des ersten Auftrages mit einer Kopie des ersten Satzes von
Anweisungen von dem zweiten Speicherabschnitt zu dem ersten Speicherabschnitt
und
eine Druckmaschine, die mit dem ersten Speicherabschnitt
kommuniziert, zum Erzeugen einer Darstellung des ersten Pakets,
wobei die Darstellung des ersten Pakets eine Darstellung der Kopie
des gemäß dem ersten
Satz von Anweisungen erzeugten ersten Auftrages und eine Darstellung
des gemäß dem zweiten
Satz von Anweisungen erzeugten zweiten Auftrages enthält
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Gemäß einem
weiteren Beispiel wird ein Drucksystem offenbart, in dem sowohl
der erste Auftrag als auch der zweite Auftrag an einem Ort, der entfernt
von der Druckmaschine angeordnet ist, erzeugt werden, wobei der
entfernt liegende Ort in Kommunikation mit dem zweiten Speicherabschnitt ist.