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Die Erfindung bezieht sich auf einen Adapter zur Montage eines Einbauschlosses
und hat insbesondere zum Gegenstand, die Montage eines derartigen Schlosses
aufliegend auf einer Tür zu ermöglichen.
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Die Schlösser können sich in zwei Kategorien aufteilen: jene, die aufliegend auf
einer Seite der Tür festgelegt sind, und jene, die in der Dicke der Tür montiert
bzw. eingelassen sind, wobei die Schutzabdeckung auf dem Türblatt bzw.
Türbereich bündig abschließt. Für die aufliegend montierten Schlösser muß ein
gleiches Modell, welches einen Schnappriegel und einen Schlossriegel umfaßt,
in vier Versionen produziert werden, um allen Montagefällen zu genügen, gemäß
welchen sich die Tür nach links oder nach rechts öffnet, indem gedrückt oder
gezogen wird. Wenn das Schloß vom Einbautyp ist, können zwei Modelle
genügen und selbst eines bei einem speziellen Typ des Einbauschlosses, welches in
an sich bekannter Weise als "mit reversiblem Riegel" bezeichnet wird, genügen.
Außerdem sind derartige Schlösser zum größten Teil mit genormten Maßen
konstruiert, insbesondere der Abstand zwischen der Achse der Nuß und der
Schutzabdeckung oder der Abstand zwischen der Achse der Nuß und jener des
Zylinders.
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Die Erfindung erlaubt es, ein Einbauschloß in ein Schloß zur aufliegenden
Montage umzuändern, indem Standardisierungs- bzw. Normungsbedingungen in
Betracht gezogen werden.
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Genauer betrifft die Erfindung einen Adapter zur anliegenden Montage eines
Einbauschlosses, umfassend ein Gehäuse, das für die Aufnahme des
Einbauschlosses entsprechend ausgebildet und dimensioniert ist, wobei das Gehäuse
Löcher für seine geeignete, aufliegende Fixierung an einer Tür, Durchgangslöcher
für die Mitnehmer- bzw. Vierkantstange der Nuß und/oder den Schließzylinder
und Durchgangslöcher für Montageschrauben von wenigstens einer Platte
aufweisen.
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Vorzugsweise ist das Schloß vom Typ mit reversiblem Riegel und die Anzahl, die
Anordnungen und/oder die Formen dieser Durchgangslöcher sind vorbestimmt,
um zwei mögliche Montagepositionen des Einbauschlosses in dem Gehäuse zu
ermöglichen. Das letztere teilt sich hauptsächlich in eine Montagebasis und eine
Abdeckung bzw. einen Deckel auf. Die Montagebasis ist dazu bestimmt, um an
der Tür festgelegt zu werden. Die zuvor genannten Durchgangslöcher sind in der
Basis und in der Abdeckung ausgeführt.
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Die Erfindung wird besser verstanden werden und andere Vorteile derselben
ergeben sich klarer im Licht der folgenden Beschreibung, die ausschließlich zu
Beispielszwecken gegeben wird und sich auf die beiliegenden Zeichnungen
bezieht, in welchen:
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die Fig. 1 eine perspektivische Explosionsdarstellung ist, die die anliegende
Montage an einer Tür eines einzubauenden Schlosses aufgrund eines Adapters
gemäß der Erfindung zeigt;
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Fig. 2 eine analoge Ansicht zu Fig. 1 ist, die eine Variante illustriert;
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Fig. 3 eine perspektivische Ansicht ist, die die Montage eines Streichblechs in
Übereinstimmung mit der Erfindung an dem Türfutter zeigt;
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die Fig. 4 einen schematischen Schnitt einer anliegenden Montage gemäß Fig. 1
zeigt; und
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Fig. 5 einen schematischen Schnitt der anliegenden Montage gemäß Fig. 2 zeigt.
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In den Fig. 1 und 5 wurde eine anliegende Montage eines als einbaubar
bezeichneten Schlosses 11 des Standardtyps aufgrund eines an der Tür 13 festgelegten
Adapters 12 gezeigt. In dem dargestellten Beispiel sind die charakteristischen
Abmessungen dieses Schloßtyps die folgenden:
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- Achsabstand der Löcher der Schutzabdeckung:
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a = 200 mm
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- Achsabstand Nuß-Zylinder:
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b = 70 mm
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- Abstand zwischen Achse der Nuß und der Schutzabdeckung:
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c = 50 mm
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Außerdem sind in dem Fall, wo ein Handgriff des Typs "Türdrücker" auf
wenigstens einer der Seiten montiert ist, die standardisierten Abstände zwischen den
zwei Festlegungslöchern der Platte 15, die den Türdrücker 16 tragen und der
Achse der Nuß jeweils:
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d = 65 mm
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e = 130 mm
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In den beschriebenen Ausführungsformen wird vorzugsweise ein Türgriff des als
"Türdrücker" bezeichneten Typs wenigstens an der Innenseite vorgesehen. Der
Riegel 18 ist vorzugsweise ein reversibler Riegel. Ein derartiges Schloß ist
normalerweise dazu bestimmt, in einer Vertiefung bzw. Ausnehmung, die in der
Dicke der Tür vorgesehen ist, eingebaut zu werden und an ihrem Feld bzw. Blatt
zu münden. Die Erfindung erlaubt es, das Schloß 11 anliegend an einer Seite der
Tür zu montieren.
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So umfaßt der Adapter 12 hauptsächlich ein Gehäuse 14, das für die Aufnahme
des Einbauschlosses 11 ausgebildet und dimensioniert ist; dieses Gehäuse ist
aus einer Montagebasis 20, die dazu bestimmt ist, an der Tür 13 festgelegt zu
werden, und einer Abdeckung bzw. einem Deckel 21 zusammengesetzt. Das
Gehäuse, genauer hier die Basis 20, umfaßt Löcher 24 für seine geeignete
Festlegung in Anlage an der Tür 13, ein Durchgangsloch 26 für den Durchgang
der Mitnehmer- bzw. Vierkantstange 25 der Nuß 27, ein Durchgangsloch 28 für
den Zylinder und Durchgangslöcher 30, 31 für Montageschrauben an wenigstens
einer Platte, wie dies nachfolgend in größerem Detail beschrieben wird. Die
Montagebasis 20 hat eine im wesentlichen rechteckige Form und die Löcher 24
sind in der Nachbarschaft der vier Ecken dieser Platte angeordnet. Die Löcher 26
und 28 ähneln einander; ihre Form, ihre Abmessungen und ihre Anordnungen
sind vorbestimmt, um zwei mögliche Montagepositionen des Schlosses 11 in
dem Gehäuse 14 zu erlauben. Darüber hinaus dient, wenn die Basis 20 auf der
anderen Seite der Tür 13 montiert ist, das Loch 26 für den Durchtritt des
Zylinders und das Loch 28 dient für den Durchtritt der Mitnehmer- bzw.
Vierkantstange 25.
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In dem beschriebenen Beispiel ist jedes Loch 26, 28 durch Vereinigung eines
Teils in Form eines Langlochs, welches jenem eines Standardzylinders entspricht,
und einem Bereich mit kreisförmigem Umfang, welcher der Nuß entspricht,
ausgebildet. Für andere Typen von Schlössern könnte es sein, daß jedes Loch 26
oder 28 durch zwei getrennte Löcher ersetzt ist, eines für den Zylinder und das
andere für die Nuß.
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Der Deckel 21 umfaßt auch zwei Löcher 26a und 28a jeweils in derselben Form
und denselben Abmessungen wie die Löcher 26 und 28 und sie liegen diesen
gegenüber, wenn sich der Deckel an seinem Platz befindet, ebenso wie zwei
Löcher 31a, die den Löchern 31 entsprechen und diesen gegenüberliegen.
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Die Basis umfaßt zwei Befestigungselemente bzw. Laschen 35, 36 oben und
unten, welche sich normal auf die Montageebene entlang der kurzen Seiten
erstrecken, und ein Winkelelement 38, umfassend einen Bereich 38a normal auf
die Montageebene und einen Bereich 38b parallel zur Montageebene. Der Bereich
38a nähert sich dem Hauptbereich der Basis in der Mitte der langen,
rückwärtigen Seite derselben an; der Bereich 38b erlaubt es, das Schloß in Abwesenheit
der Abdeckung zu positionieren und zu halten. Ein Gewindeloch 39 ist in dem
Bereich 38a ausgebildet, um eine Festlegungsschraube 40 des Deckels 21
aufzunehmen, welche Schraube ein Loch 41, das in die seitliche, rückwärtige
Wand des Deckels gestanzt ist, durchquert. Die Laschen 35, 36 umfassen
Höcker bzw. Vorsprünge 42, die mit entsprechenden Höckern bzw. Vorsprüngen
43 des Deckels wechselwirken, die an den oberen und unteren, seitlichen
Wänden derselben ausgebildet sind. Die Wulste bzw. Höcker erlauben die
Blockierung des Deckels in der Montageposition.
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An der Seite des vorderen Rands der Basis 20 (d. h. nahe dem Türblatt 13) ist
diese Basis mit zwei Festlegungselementen bzw. Festlegungslaschen 45, obere
und untere, versehen, die jeweils ein Gewindeloch 46 für die Festlegung der
Schutzabdeckung 11a des Schlosses aufweisen. Die Löcher 46 sind daher um
den Abstand a voneinander getrennt. Zwischen den zwei Festlegungselementen
45 erstreckt sich jedoch um 180º zu diesen versetzt ein abgewinkelter bzw.
abgebogener Bereich 48, der eine Form von Schutzabdeckung des Gehäuses
bildet und der dazu bestimmt ist, am Türblatt bzw. Türfeld 13 montiert zu
werden. Löcher 49 sind in dieser Schutzabdeckung für den Durchgang von
Festlegungsschrauben 50 ausgebildet. Die Laschen 45 sind von der vorderen
Seite des gebogenen Bereichs 48 um einen geringen Abstand, der der Dicke der
Schutzabdeckung 11a entspricht, versetzt. Dies erlaubt es, die Löcher, die
bereits in der Tür hergestellt wurden, wiederzuverwenden.
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Die Durchgangslöcher 31 sind nahe den kurzen Seiten der Basis angeordnet und
sind derart ausgebildet und beabstandet, um den Durchgang von zwei
Montageschrauben 50 der Platte 15, egal wie die Montageposition des Schlosses 11 im
Inneren des Gehäuses 14 ist, zu erlauben. In dem dargestellten Beispiel sind die
Löcher 31 geringfügig länglich ausgebildet.
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In dem Beispiel der Fig. 1 hat der Benutzer bestimmt, am Äußeren eine Platte
15a, die einen Handgriff des Typs eines Türdrückers 16a trägt, zu montieren,
wobei die Gesamtheit mit der Platte 15 und dem Handgriff 16, die an der
Innenseite montiert sind, vergleichbar ist. Die Platte 15a umfaßt zwei mit
Innengewinde versehene Säulchen bzw. Ständer 51, die in der Dicke der Tür 13
eingelassen sind. Diese Säulchen nehmen die Schrauben 50 auf. In diesem Fall sind
die Löcher 30 nicht verwendet.
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Fig. 2 und 5 stellen eine Montagevariante dar, die im wesentlichen dieselben
Bestandteile verwendet. In dieser Variante tragen idente oder vergleichbare
Elemente zu jenen von Fig. 1 dieselben Bezugszeichen und werden nicht
neuerlich beschrieben. Hier hat der Verwender beabsichtigt, an der Außenseite einen
anderen Typ eines Handgriffs, der nicht dargestellt ist, zu montieren, was die
Verwendung einer rechteckigen Platte nicht voraussetzt. Diese letztere wird
durch zwei kleine, im wesentlichen kreisförmige Appliken bzw. Aufsätze, die
"Rosetten" genannt werden, ersetzt. Eine Rosette 55 wird zentrisch auf der
Achse des Betätigungsschafts 25 der Nuß und eine andere, unabhängige Rosette
56 wird vor dem Eintritt des Zylinders des Schlosses montiert. Jede Rosette 55
oder 56 umfaßt zwei hohle, mit Innengewinde versehene Säulchen bzw. Ständer
57, die sich in die Dicke der Tür erstrecken. Die zwei Rosetten sind mit der Basis
20 durch Schrauben 60 verbunden. Dies ist der Grund, warum diese Basis zwei
Löcher 30, die sich zu beiden Seiten des Lochs 26 erstrecken, und zwei Löcher
30 aufweist, die sich zu beiden Seiten des Lochs 28 erstrecken. Die Löcher 30
sind länglich, um zwei Montagemöglichkeiten des Schlosses 11 in dem Gehäuse
14 zu erlauben.
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Die Fig. 4 und 5 zeigen die jeweiligen Montagen des Adapters, je nachdem, ob
man die Konfiguration von Fig. 1 oder jene von Fig. 2 verwendet. Das Schloß 11
ist mit unterbrochenen Linien gezeigt. In dem ersten Fall sieht man, daß die
Schrauben 50 das Gehäuse 14 durchqueren und daß die zwei Platten 15, 15a
sich zu beiden Seiten der Tür 13 und des Gehäuses 14 durch nur zwei in die
Säulchen 51 eingreifende Schrauben montiert befinden.
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In einem zweiten Fall sind zwei Rosetten 55, 56 durch Schrauben 60, die in den
Säulchen 57 eingreifen, festgelegt. Die Schrauben 60 stützen sich auf der Basis
20 ab und durchqueren die Löcher 30. Die Platte 15, die auf dem Deckel 21
festgelegt ist, ist derart an der Tür durch Holzschrauben 62, die die Löcher 31
und 31a durchqueren, festgelegt.
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Die Fig. 3 erläutert die Struktur des Streichblechs, welches eine sehr ähnliche
Konzeption wie das Gehäuse 14 aufweist. Man unterscheidet eine Montagebasis
66, die dazu bestimmt ist, in Anlage an dem Türfutter 67 aufgrund der
Schrauben 68 montiert zu werden. Diese Basis umfaßt Befestigungselemente 69, 70 für
die Montage des Deckels 72 und Laschen 74, an welchen durch Schrauben 76
eine reversible Platte 78 festgelegt wird, in welcher Fenster 82a, 82b
ausgebildet sind, die für den Durchgang des Riegels und des Bolzens ausgebildet und
dimensioniert sind und die an vorbestimmten Stellen, wie den zwei möglichen
Positionen der reversiblen Platte, die jeweils den zwei Montagepositionen des
Schlosses 11 in dem Gehäuse entsprechen, angeordnet sind. Die Platte 78
umfaßt auch zwei Löcher 79, die es erlauben, sie durch Schrauben 80 im
Türfutterbereich 67 festzulegen.