DE69636636T2 - Führung zum Schneiden der Knieschenkeloberfläche - Google Patents

Führung zum Schneiden der Knieschenkeloberfläche Download PDF

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Description

  • Die vorliegende Erfindung bezieht sich auf chirurgische orthopädische Schneideinstrumente, und genauer bezieht sie sich auf eine verbesserte Schneideblockvorrichtung zum Formen des distalen Femurs eines Patienten, bevor eine Kniegelenksprothese gesetzt wird. Noch genauer bezieht sich die vorliegende Erfindung auf eine distale femorale Schneideblockvorrichtung, wobei der Block in einem Schlitz ein Valgusmodul trägt, wobei das Modul relativ zu dem Block in eine Anzahl an unterschiedlichen Positionen anpassbar bewegt und mittels eines Verankerungsmechanismus, der mit dem Block läuft, an einer ausgewählten Position fest befestigt werden kann. Das Valgusmodul weist eine Bohrung auf, die zu einer verlängerten Raspel passt, die in dem intramedullären Kanal des Patienten montiert ist und den Valguswinkel kompensiert.
  • Bei der Kniegelenksersatzchirurgie ersetzt der Chirurg oft die distale femorale Oberfläche des Knies des Patienten mit einer Metallprothese, die eine sehr glatte distale Gelenkoberfläche, die gebogen oder „J-förmig" ist, aufweist. Die Femurprothese weist eine im Allgemeinen gleichmäßige, ununterbrochene äußere Rundung auf, die einer entsprechenden Tibiakomponente, welche an der proximalen Tibia des Patienten angebracht ist, gegenübersteht.
  • Herkömmliche femorale Komponenten einer Knieprothese stellen fünf proximale, sich schneidende flache Oberflächen bereit, die an die chirurgisch vorbereitete distale femorale Oberfläche gekoppelt sind. Eine der Oberflächen ist adaptiert, um in die vordere kortikale Oberfläche des Femurs einzugreifen. Eine andere der flachen Oberflächen ist adaptiert, um der hinteren Oberfläche des Femurs gegenüberzustehen. Noch eine andere Oberfläche ist adaptiert, um in das distale Ende des Femurs des Patienten einzugreifen. Darüber hinaus bildet ein Paar Abschrägungsoberflächen sich diagonal erstreckende Oberflächen, die zwischen der distalen Oberfläche und der Jeweiligen vorderen und der hinteren Oberfläche des chirurgisch vorbereiteten Femurs eine Kopplung bilden.
  • Ein Chirurg bildet typischerweise fünf (5) separate Schnitte auf dem distalen Femur des Patienten, um das distale Femur vorzubereiten, um die Femurprothese aufzunehmen. Eines der Probleme, dem der Chirurg gegenübersteht, ist das richtige Setzen der Schnitte, so dass die Prothese in der richtigen Orientierung zu dem Femur passt. Ein Verfahren des Orientierens einer Schneideführung ist, die Schneideführung mit einem Stab, welcher in den intramedullären Kanal des Patienten gesetzt wird, in Bezug zu bringen.
  • U.S. Patent Nr. 4,474,177 ist ein Beispiel eines Schneideblockinstruments, das eine Schneideführung mit einem intramedullären Stab, der in dem intramedullären Kanal des Femurs des Patienten positioniert ist, in Bezug bringt.
  • Bevor mit einer Schneideoperation begonnen wird, will der Chirurg die Schneideführung relativ zu dem Femur des Patienten und auch relativ zu dem Valguswinkel des Femurs des Patienten in einer Vorder- und Hinter-Richtung orientieren. Die vorliegende Erfindung stellt eine verbesserte Schneideblockvorrichtung bereit, die Anpassungen in alle Richtungen bereitstellt, bevor der Block überhaupt an dem distalen Femur des Patienten verankert wird, und einschließlich der Vorder- und der Hinter-Anpassung der Valguswinkelanpassung.
  • Es ist eine Anzahl an Patenten erteilt worden, die medizinische Schneideinstrumente zur Verwendung durch Orthopäden offenbaren. Einige dieser Schneideinstrumente beziehen sich auf das Formen des distalen Femurs oder der daneben befindlichen Knochenstruktur.
  • Zum Beispiel offenbaren EP-A-0555003, EP-A-0380451, EP-A-0466659, EP-A-340176 und US-A-5454816 Schneideinstrumente, die von Orthopäden verwendet werden können.
  • Das Whiteside-Patent 4,467,801 mit dem Titel „Method And Apparatus For Shaping A Proximal Tibial Surface" stellt ein Verfahren und eine Vorrichtung zur Vorbereitung der proximalen Oberfläche einer Tibia, um eine proximale Tibiaprothese aufzunehmen, bereit, wobei eine Raspel-/Ausrichtungsführung, die verwendet wird, um die zentrale Längsachse der Tibia innen zu lokalisieren, und ein planarer Kopf, das zusammenwirkend in einen Führungsgriff, welcher an der Raspel-/Ausrichtungsführung angebracht ist, eingreift, um das Formen der proximalen Tibiaoberfläche auszuführen, eingesetzt werden. Die Raspel-/Ausrichtungsführung weist einen Stababschnitt auf, der sich in den Innenbereich des Tibiaschafts erstreckt, dessen zentrale Längsachse mit der zentralen Längsachse der Tibia übereinstimmt. Der Führungsgriff ist mit dem Stababschnitt konzentrisch, so dass der planare Kopf bezüglich der zentralen Längsachse der Tibia die richtige Ausrichtung annimmt, so dass die proximale Tibiaoberfläche relativ zu der Achse auf eine einfache und genaue Art und Weise geformt wird.
  • Die Europäische Patentanmeldung Nr. 0 122 669 offenbart eine Führung zur Schenkelhalsosteotomie, die einen longitudinalen Stab beinhaltet, der zum Sichern des Stabs an einem Femur an dem Trochanter major an dem unteren Ende davon eine Anbringungsstruktur aufweist. Ein sich quer erstreckender Stützarm ist an dem Stab neben dem unteren Ende davon gesichert und eine Führungsstange ist mit dem Stützarm verbunden. Die Führungsstange weist mindestens eine verlängerte planare Oberfläche auf, die in einem Winkel von 45° zu der Achse des Stabs angeordnet ist. In Verwendung wird der Stab an der Schaftlängsachse des Femurs ausgerichtet und an dem Femur an dem Trochanter major angebracht. Der Stab wird manipuliert, bis der Stützarm und die Schaftlängsachse der Tibia in derselben Ebene angeordnet sind. Diese Verfahrensweise positioniert die verlängerte planare Oberfläche der Führungsstange richtig, wodurch ein Instrument im Eingriff mit dieser Oberfläche den Schenkelhals in einem Winkel von 45° zu der Schaftlängsachse des Femurs durchquert.
  • Ein anderes Whiteside-Patent Nr. 4,474,177 stellt ein Verfahren und eine Vorrichtung zum Vorbereiten der distalen Oberfläche eines Femurs, um eine distale Femurprothese aufzunehmen, bereit, wobei eine intramedulläre Raspel, die verwendet wird, um die zentrale Längsachse des Femurs innen zu lokalisieren, eine intramedulläre Ausrichtungsführung, die in den Raum eingeführt wird, der nach dem Entfernen der Raspel in dem intramedullären Kanal zurückbleibt, und mindestens ein Modifizierungsinstrument für die femorale Oberfläche, das zusammenwirkend in einen Führungsgriff, der an der intramedullären Ausrichtungsführung angebracht ist, eingreift, um das Formen der distalen femoralen Oberfläche auszuführen, eingesetzt werden. Die intramedulläre Ausrichtungsführung weist einen Stababschnitt auf, der sich in den femoralen intramedullären Kanal erstreckt, dessen zentrale Längsachse mit der zentralen Längsachse des Femurs übereinstimmt. Der Führungsgriff ist in einem zuvor ausgewählten Winkel an dem Stababschnitt angebracht, so dass die daran fixierten Formungsinstrumente bezüglich der zentralen Längsachse des Femurs die richtige Ausrichtung annehmen, so dass die distale femorale Oberfläche relativ zu der Achse auf eine einfache und genaue Art und Weise geformt wird.
  • Ein verbessertes triplanares System zur operativen Entfernung des Knies, das in dem U.S. Patent Nr. 4,487,203 offenbart ist, stellt ein System zum Vorbereiten eines Kniegelenks für eine Prothese bereit. Die Vorrichtung des triplanaren Kniesystems umfasst ein einzelnes Führungselement zur Verwendung beim operativen Entfernen der distalen femoralen Condylen, der proximalen Tibia und des distalen Femurs. Das Führungselement wirkt mit einem vereinfachten Satz Instrumente, einschließlich eines Femur- und eines Tibiaführungsstabs, eines Tibiaadapters, einer Tibiastange und einer Femurstange zusammen, um gleiche Flexions- und Extensionsspalten und triplanare operative Entfernungen herzustellen. Das Verfahren des triplanaren Kniesystems stellt eine vereinfachte Verfahrensweise zur Verwendung durch einen Orthopäden beim richtigen Vorbereiten eines Kniegelenks für die Implantation einer Prothese bereit.
  • Das Petersen-Patent Nr. 4,567,886 offenbart eine Abstandführung zur Benutzung bei Knietotalchirurgie, um die Abmessung der Prothese und die Position der Schnitte für die Knietotalersatzchirurgie herzustellen, wobei die Abstandführung ein im Allgemeinen L- förmiges Basiselement zum Anbringen an dem vorderen femoralen Kortex eines vorbereiteten Femurs mit einem im Allgemeinen L-förmigen anpassbaren Stützelement, das anpassbar an dem Basisstützelement gesichert ist, und ein vertikal positionierbares Anzeigergleitstück, das eine Quadriereinspannvorrichtung zum zusammenwirkenden Eingriff in und zur zusammenwirkenden Ausrichtung auf den Schneidekopf einer Führung zur Ausrichtung und zur operativen Entfernung der Tibia, um die Tibia und das Femur zu quadrieren, aufweist, und Anzeigermittel zum Anzeigen der Position eines Tibiakopfschnitts und zum Anzeigen der Abmessung und der Positionierung für einen distalen femoralen Schnitt zum Anzeigen der Bemessung sowohl der Tibia- als auch der Femurprothese umfasst, umfasst.
  • Das Patent Nr. 4,464,729 an Kenna et al. offenbart ein prothetisches Knie, das nach dem Schneiden des Femurs und der Tibia mit Hilfe von Instrumenten, die Führungen zur axialen Ausrichtung und eine Reihe von Schneideeinspannvorrichtungen umfassen, implantiert wird.
  • Ein Verfahren und eine Vorrichtung zum operativen Entfernen einer distalen femoralen Oberfläche ist im U.S. Patent Nr. 4,703,751 offenbart, bei dem/der ein intramedullärer Stab durch die distale Oberfläche des Femurs und entlang dem femoralen Schaftzugang eingeführt wird, wobei ein herausragendes Ende zurückgelassen wird; eine Einspannvorrichtung wird an dem herausragenden Ende angebracht, wobei die Einspannvorrichtung einen Schaft zum Aufnehmen des Stabendes und eine Stützplatte, die an einem Ende des Schafts angebracht ist und sich parallel zu dem Stab erstreckt, aufweist; Anbringen einer Bezugsstange an dem Schaft, wobei die Stange ein Paar gegenüberliegende Flansche und eine zentrale Öffnung, die den Schaft dort hindurch aufnimmt, aufweist, und Anpassen der Stange auf dem Schaft, so dass die Flansche die kondylären Apizes des Femurs kontaktieren; Fixieren der Einspannvorrichtung relativ zu dem Femur; Anbringen einer Schneideplatte an der Einspannvorrichtung, wobei die Schneideplatte Klingenführungen darauf aufweist, Schwenken der Schneideplatte relativ zu der Einspannvorrichtung, so dass die Klingenführungen einen zuvor festgelegten Winkel mit dem Stab schaffen und Sichern der Schneideplatte an der Einspannvorrichtung; und Einführen eines Sägeblatts durch die Klingenführungen, um eine operative Entfernung der distalen femoralen Oberfläche vorzunehmen. Bei der bevorzugten Ausführungsform umfasst der Schaft eine Vielzahl von Bohrungen entlang seiner Länge, wobei jede bemessen ist, um den Stab dort hindurch aufzunehmen, so dass die Distanz zwischen dem Stab und der Stützplatte angepasst werden kann, um unterschiedlich bemessene vordere Femurabschnitte zu akzeptieren. Bei der bevorzugten Ausführungsform umfasst die Vorrichtung auch eine Vielzahl von Führungsstangen, wobei jede bemessen ist, um die Klingenführungen in einer zuvor festgelegten Distanz von den kondylären Apizes mit Abstand anzuordnen.
  • Das Patent Nr. 4,721,104 an Kaufmann et al. bezieht sich auf eine chirurgische Vorrichtung zum Bereitstellen einer genauen Kerbe in einer distalen femoralen Oberfläche für das interkondyläre Stabilisierungsgehäuse einer hinten stabilisierten Knieimplantatprothese, wobei die Vorrichtung eine Schablone mit einer unteren Oberfläche, die adaptiert ist, um mit der flachen Oberfläche eines distalen Femurs, welches teilweise geformt wurde, um die femorale Komponente einer hinten stabilisierten Knieimplantatprothese aufzunehmen, in eine Ausrichtebeziehung gesetzt zu werden, und mit einem U-förmigen Schlitz, welcher durch die Schablone durchführt, wobei der Schlitz im Wesentlichen dieselbe Abmessung und Form wie die äußere Peripherie des interkondylären Stabilisierungsgehäuses, das auf der zu implantierenden femoralen Komponente vorhanden ist, aufweist, und ein Bohrungsmittel, das vorzugsweise als ein Schaftfräser gebildet ist, mit einem Stoppmittel darauf beinhaltet, und wobei das Bohrungsmittel eng in die Seiten des U-förmigen Schlitzes in der Schablone eingreift, so dass das Bohrungsmittel durch den U-förmigen Schlitz durchgeführt werden kann, bis das Stoppmittel eine Oberfläche der Führung kontaktiert, und dann entlang dem Schlitz gezogen wird, um eine präzise geformte und ausgerichtete Kerbe in dem Femur zur Aufnahme des interkondylären Stabilisierungsgehäuses zu kreieren. Bei einer stärker bevorzugten Ausführungsform ist die Schablone aus einer Bohrungsmittelführung zusammengesetzt, die über eine Femurprobeprothese passt, die für Proberepositionen verwendet wird, nachdem die Bohrführung verwendet und entfernt wurde.
  • Das Patent Nr. 4,722,330 an Russell et al. bezieht sich auf eine distale femorale Oberflächenformungsführung zum Montieren auf einer intramedullären Ausrichtungsführung, die beim Formen der distalen femoralen Oberfläche die zentrale Längsachse des Femurs in Bezug bringt, und auf eine Methode zum Formen des distalen Femurs unter Verwendung der Formungsführung. Die Ausrichtungsführung der vorliegenden Erfindung ist relativ zu der Oberfläche des vorderen femoralen Kortex anpassbar, um sicherzustellen, dass der vordere Aspekt der distalen femoralen Condylen relativ zu dieser Oberfläche und vorzugsweise auf demselben Niveau wie diese Oberfläche operativ entfernt wird. Die Ausrichtungsführung der vorliegenden Erfindung stellt einen Hauptkörper bereit, welcher während des gesamten Formens des distalen Femurs an der intramedullären Ausrichtungsführung angebracht bleibt. Dies erfordert folglich weniger Schneideführungen und Ausrichtungsschritte als andere Formungsführungen, während es beim Formen des distalen Femurs relativ zu der zentralen Längsachse des Femurs eine größere Genauigkeit erlaubt.
  • Eine verbesserte Tibiaschneideeinspannvorrichtung ist in dem U.S. Patent Nr. 4,736,737 offenbart, die zur Verwendung beim Erhalt einer genauen operativen Tibiaentfernung während des Ablaufs einer Implantationsverfahrensweise einer Knietotalprothese bereitgestellt ist. Die Tibiaschneideeinspannvorrichtung umfasst eine Basis zur Gleitaufnahme auf einem intramedullären Ausrichtungsstab, welcher im Allgemeinen entlang der longitudinalen Achse der Tibia vorinstalliert ist. Die Basis umfasst sich lateral erstreckende Balken, die lösbare Messschlüssel von ausgewählter Abmessung tragen, um die Basis in einer ausgewählten Größenordnung oberhalb des Tibiakopfs mit Abstand anzuordnen. Eine vordere Sägeführung hängt von der Basis ab und ist deshalb relativ zu dem Tibiakopf gemäß den Abmessungen der Messschlüssel positioniert.
  • Das Patent Nr. 4,738,253 an Buechel et al. offenbart eine Führung für ein Schneidegerät, das verwendet wird, um in einem ersten Knochen einen chirurgischen Schnitt in einer gewünschten räumlichen Beziehung zu einem vorher bestehenden Schnitt in einem zweiten Knochen vorzunehmen, wobei ein Mittel zum In-Kontakt-Stehen mit dem vorher bestehenden Schnitt, um einen Bezug für die gewünschte räumliche Beziehung herzustellen, und ein Körperelement, welches in das Mittel zum Kontaktieren eingreift und eine Führungsoberfläche zum Herstellen der gewünschten räumlichen Beziehung, und zum Führen eines chirurgischen Schneidewerkzeugs, um den ersten Knochen in einer Ebene zu schneiden, die bezüglich der Längsachse des ersten Knochens nicht normal geneigt ist, umfasst, umfasst ist.
  • Ein anderes Patent Nr. 4,738,254 an Buechel et al. offenbart einen Positionierer zum Positionieren eines chirurgischen Instruments, das als eine Führung für ein Schneideinstrument, welches in einer anatomischen Struktur einen chirurgischen Schnitt produziert, wirkt; bei einer Ausführungsform positioniert der Positionierer ein chirurgisches Instrument, das als eine Führung für das Schneideinstrument wirkt, an einer relativ zu einer vorher operativ entfernten Oberfläche zuvor festgelegten Position, wodurch an einer hinsichtlich der vorher operativ entfernten Oberfläche zuvor festgelegten Position eine weitere operative Entfernung vorgenommen wird; und bei einer weiteren Ausführungsform wirkt der Positionierer als ein Adapter für ein chirurgisches Instrument, das beim Produzieren von chirurgischen Inzisionen hilft, wodurch dem chirurgischen Instrument ermöglicht wird, an verschiedenen, zuvor festgelegten Positionen relativ zu einem an einem von mehreren Niveaus vorgenommenen vorherigen chirurgischen Schnitt chirurgische Schnitte zu produzieren.
  • Das Patent Nr. 4,759,350 an Dunn et al. stellt ein System von Instrumenten zum Formen der Oberfläche des distalen Femurs und der proximalen Tibia bereit, um Komponenten einer Knieprothese für eine Knieersatzchirurgie aufzunehmen. Das System bringt den intramedullären Femurkanal mit einer femoralen Ausrichtungsführung in Bezug, um das distale Femur vorzubereiten, das wiederum ein Bezug für mehrere Schneideführungen zum sequenziellen Anbringen an der femoralen Ausrichtungsführung und den vorbereiteten Knochenoberflächen ist, wodurch das vorbereitete distale Femur zu einer flachen Oberfläche, die zu der mechanischen Achse des Patienten senkrecht ist, vorbereitet wird, wobei die daneben liegenden Knochenoberflächen dazu in Oberflächen indiziert werden, die mit dazwischen liegenden Abschrägungen zu der distalen Femuroberfläche im rechten Winkel verlaufen, um die Femurkomponente einer Knieprothese aufzunehmen. Zur Vorbereitung der proximalen Tibia ist eine Tibiaschneideführung bereitgestellt, die aus einer Muffe mit einem ineinander geschobenen Rohr darin besteht, wobei die Enden davon Stiftanordnungen zum Verbinden dieser zwischen dem Fußknöchel und nahe der proximalen Tibia in der Tibia umfassen, wobei ein offenes Rohrende der Tibiaschneideführung einen darin ineinander geschobenen Stab aufnehmen soll, der an einer Schneideführungsplattform montiert wird und eine Schraubenanordnung zum loslösbaren Zusammenhalten des Stabs und des Rohrs umfasst. Die Schneideführungsplattform umfasst einen Körper mit einem Sägeführungsschlitz, welcher dort hindurch gebildet ist, um ein Sägeblatt aufzunehmen, um über die proximale Tibia zu schneiden, um eine Oberfläche zum Unterbringen einer Tibiakomponente der Knieprothese zu bilden, wobei der Körper der Schneideführungsplattform ferner eine Anordnung zum Sichern von diesem an der Tibia leicht unterhalb der proximalen Tibia und eine Führung zur operativen Tibiaentfernung zum Einrichten einer Schnitttiefe über die proximale Tibia umfasst.
  • Das an Petersen erteilte U.S. Patent Nr. 4,773,407 offenbart ein Verfahren und Instrumente zur operativen Entfernung des distalen Femurs. Die Instrumente umfassen einen distalen femoralen operativen Entferner und eine femorale Ausrichtungsführung/einen femoralen Ausrichtungsstab. Der distale femorale operative Entferner ist entworfen, um an dem distalen Femur auf einer Ebene, die auf dem vorderen femoralen Kortex gefeilt wurde, angebracht zu werden. Der distale femorale operative Entferner umfasst ein Fühlermessgerät, welches lateral anpassbar ist, um an die Interkondylärgrube des bestimmten Patienten adaptiert zu werden, und umfasst ferner einen rotierenden Stab mit Öffnungen dort hindurch für Festmachstifte, wobei der rotierende Stab entworfen ist, um das Setzen des operativen Entferners auf den vorderen femoralen Kortex auf eine bündige Art und Weise zu erleichtern. Die femorale Ausrichtungsführung/der femorale Ausrichtungsstab umfasst eine Platte, welche innerhalb eines Schlitzes in dem operativen Entferner eingeführt werden kann, der zur Einführung des Schneidewerkzeugs entworfen ist, und umfasst ferner einen schwenkbaren Stab, der benutzt werden kann, um den operativen Entferner auf die mechanische Achse des Beins auszurichten. Der Stab kann dann in eine Position geschwenkt werden, die die Einführung eines Festmachstifts durch den operativen Entferner erleichtert. Das Operationsverfahren, das diese Instrumente verwendet, ist ebenfalls offenbart.
  • Das an Zarnowski et al. erteilte U.S. Patent Nr. 4,892,093 offenbart eine Schneideführung zum Führen eines Sägeblatts während der Vorbereitung eines Femurs für das Implantieren der femoralen Komponente einer Knieprothese, wobei Führungsoberflächen umfasst sind, um das Schneiden aller vier von dem vorderen femoralen Schnitt, dem hinteren femoralen Schnitt, der vorderen Abschrägung und der hinteren Abschrägung mit Sicherheit und Genauigkeit vollständig und komplett zu ermöglichen, während die Schneideführung an einer einzigen Position auf einer entlang dem distalen Femur lokalisierten, quer verlaufenden Oberfläche an dem Femur lokalisiert und gesichert bleibt.
  • Das Patent Nr. 4,893,619 an Dale et al. U.S. offenbart ein Gerät zum Führen einer Osteotomie, die auf dem proximalen Ende eines Humerus durchgeführt werden soll, das eine proximale Sägeführung aufweist, die auf einer ausgewählten Oberfläche des proximalen Endes des Humerus zum Definieren einer Sägelinie darauf ausgerichtet werden kann; wobei ein radialer Arm die Sägeführung mit einem distalen Mechanismus zum dauerhaften Ausrichten der Sägeführung verbindet, wobei der distale Ausrichtungsmechanismus ein Paar sich gegenüberliegende laterale und mediale epikondyläre Arme aufweist, die schwenkbar in die laterale und die mediale Seite des distalen Endes des Humerus eingreifen können, wobei die epikondylären Arme in einer distalen Traverse schwenkbar montiert sind, wobei das distale Ende des radialen Arms in der Traverse für die distal-nach-proximal gleitbare Bewegung darin gleitbar montiert ist; wobei das proximate Ende des radialen Arms durch eine proximale Führungsstange rotierbar mit der Sägeführung verbunden ist; wobei der radiale Arm durch die proximale Führungsstange und die epikondylären Arme oberhalb des Humerus gestützt wird.
  • U.S. Patent Nr. 4,907,578 bezieht sich auf ein verbessertes Verfahren und auf Instrumente für eine operativen Entfernung des distalen Femurs. Die Hauptanmeldung offenbart eine femorale Ausrichtungsführung/einen femoralen Ausrichtungsstab einschließlich einer Platte, die innerhalb eines Führungsschlitzes in dem operativen Entferner eingeführt werden kann, und die auch für die geführte Einführung eines Schneidewerkzeugs verwendet wird. Die vorliegende Erfindung verbessert diese Struktur durch das Bereitstellen eines Hilfsanbringungselements auf dem operativen Entferner, was das Anbringen einer neuen femoralen Ausrichtungsführung/eines neuen femoralen Ausrichtungsstabs auf dem Gehäuse des operativen Entferners nahe des Führungsschlitz des Schneidewerkzeugs erlaubt, wobei die neue Führung/der neue Stab einen leichteren Zugang zu verschiedenen Komponenten des operativen Entferners erlaubt. In einem weiteren Aspekt ist eine Struktur bereitgestellt, die die Verwendung des operativen Entferners mit einem intramedullären Stab erlaubt, um die Genauigkeit zu erhöhen. In diesem Aspekt ist ein Messgerät in den operativen Entferner eingebaut, das die Kompensierung des Winkels zwischen der mechanischen Achse des Beins und der longitudinalen Erstreckung der inneren Höhlung des Femurs erlaubt, während die Kompensierung oder Korrektur von spezifischen anatomischen Zuständen wie etwa zum Beispiel die Valguskorrektur ebenfalls erlaubt ist.
  • Das U.S. Patent Nr. 4,935,023 an Whiteside et al. bezieht sich auf eine Formungsführung für die distale femorale Oberfläche zum Montieren auf einer intramedullären Ausrichtung, die die zentrale Längsachse des Femurs beim Formen der distalen femoralen Oberfläche in Bezug bringt, und auf ein Verfahren zum Formen des distalen Femurs unter Verwendung der Formungsführung mit besonderer Anwendbarkeit für das Formen eines Condylus zum Anbringen einer monokondylären Prothese. Die Ausrichtungsführung der vorliegenden Erfindung ist relativ zu der Oberfläche des Condylus anpassbar, um sicherzustellen, dass der distale femorale Condylus relativ zu dieser Oberfläche operativ entfernt wird. Die Ausrichtungsführung der vorliegenden Erfindung benutzte Sichtwahrnehmungszapfen und stellt einen Hauptkörper bereit, der während des gesamten Formens des distalen Femurs an der intramedullären Ausrichtungsführung angebracht bleibt.
  • Das U.S. Patent Nr. 4,952,213 an Bowman et al. offenbart eine Vorrichtung für das Setzen einer Schneideführung einer Knochenschneidesäge neben eine proximalen Oberfläche eines menschlichen Tibiaknochens mit einem in die Tibia eingeführten verlängerten Stab zum klemmenden Stützen einer rotierenden Stange auf der zentralen longitudinalen Achse der Tibiaknochens. Die Stange erstreckt sich von dem Stab und ist mit einem Schwenkgerät verbunden, das wiederum mit einem Stützarm, der eine Sägeschneideführung gegen einen proximale Abschnitt des Tibiaknochens hält, verbunden. Wobei der Rotationswinkel des Stabs die mediale-laterale Neigung der Sägeschneideführung festlegt und das Schwenkgerät die Vorder/Hinter-Neigung der Sägeschneideführung festlegt. Der Stützarm ist in der Länge anpassbar, um die Höhe der Sägeschneideführung festzulegen.
  • Das U.S. Patent Nr. 4,959,066 an Dunn et al. stellt einen Osteotomieführungsaufbau zur Schenkelhalsosteotomie bereit und umfasst einen Sattellokalisiereraufbau und eine Sägeführungsanbringung. Der Sattellokalisiereraufbau umfasst ein fassförmiges Lokalisierungsgerät, das den Sattelbereich des proximalen Femurs lokalisiert. Das Fass umfasst ferner eine quer verlaufende Stützstange, die sich von dem Fass erstreckt. Das Fass ist über einem intramedullären Schaft, der temporär in dem Markraum des Femurs positioniert ist und sich von diesem erstreckt, positioniert. Eine Sägeführung wird zusammen mit einem Sattellokalisiereraufbau verwendet. Die Sägeführung ist mittels eines einzelnen Arretiermittels, das relativ zu der Stützstange die die Position betreffende Ausrichtung der Sägeführung in zwei Richtungen bereitstellt, einschließlich der Ausrichtung in der Vorder/Hinter-Richtung entlang der quer verlaufenden Stützstange und über einen Pfosten, der sich von der Sägeführung erstreckt axial entlang dem Femur, an der Stützstange angebracht.
  • Das U.S. Patent Nr. 5,002,545 an Whiteside et al. stellt eine Formungsführung bereit, um das genaue Formen des Tibiakopfs zu ermöglichen, während das vordere Kreuzband verschont wird. Ein Ausrichtungsstab ist vor dem vorderen Kreuzband und entlang dem vorderen Kortex des intramedullären Kanals der Tibia lokalisiert, was Bezugspunkte für alle Formungsoperationen bereitstellt. Die Formungsführung der vorliegenden Erfindung ist bezüglich des Griffabschnitts des Stabs anpassbar, so dass die Menge der operativen Entfernung des Tibiakopfs durch Anheben oder Absenken der Schneideführungsoberflächen zur operativen Entfernung der Tibia von dem Chirurg leicht kontrolliert werden kann.
  • Das U.S. Patent Nr. 5,108,405 an Mikhail et al. offenbart ein System zur Durchführung einer Hüftprothesenrevisionschirurgie, wobei es eine Femurprobekomponente mit einem Durchgang, welcher nach der Einführung in die nach der Entfernung der Originalprothese zurückgelassene Höhlung ein Führungsmittel zum Bohren eines Kanals bereitstellt, umfasst, um einen Führungsdraht aufzunehmen, der nach der Entfernung der Femurprobekomponente als Führungsmittel für zunehmend größere Raspeln dient.
  • Die vorliegende Erfindung hat zum Ziel, eine Verbesserung gegenüber Schneideführungssystemen des Stands der Technik zum Vorbereiten eines distalen Femurs eines Patienten, um eine distale Femurprothesenkomponente aufzunehmen, bereitzustellen.
  • Gemäß einem ersten Aspekt der vorliegenden Erfindung ist eine distale femorale Schneideblockvorrichtung bereitgestellt, die Folgendes beinhaltet:
    einen Schneideblockkörper mit einer im Allgemeinen flachen femoralen Eingriffsoberfläche und einer Vielzahl von im Allgemeinen flachen peripheren Oberflächen, einschließlich einer vorderen und einer hinteren Oberfläche und einer medialen und einer lateralen Oberfläche;
    einen Querschlitz, der sich zu jeder der gegenüberliegenden, parallelen, vorderen und hinteren Oberflächen erstreckt;
    ein Valgusmodul, das gleitbar in dem Schlitz angeordnet ist, wobei das Modul zum Teil ein röhrenförmiges Element mit einer Bohrung mit offenem Ende, die sich durch das röhrenförmige Element erstreckt, beinhaltet;
    vordere und hintere Schneideführungsschlitze, die vordere und hintere Schneideführungen neben der vorderen und der hinteren Oberfläche definieren; und
    einen intramedullären Stab, der zu der Bohrung mit offenem Ende des Valgusmodulelements passt; gekennzeichnet durch:
    ein Paar sich diagonal erstreckende Schneideführungsschlitze, das zwischen den vorderen und hinteren Schlitzen positioniert ist und Schneideführungen zum Vornehmen von Abschrägungsschnitten auf dem Beinknochen eines Patienten an dem Kniegelenk definiert; und
    Arretiermittel zum Arretieren des Moduls in einer gewünschten Position auf dem Körper.
  • Die Vorrichtung von Ausführungsformen der vorliegenden Erfindung umfasst einen Schneideführungskörper, der relativ zu einem Valgusmodul in einer Vorder/Hinter-Richtung bewegt werden kann.
  • Das Valgusmodul weist einen Verankerungsmechanismus, der mit dem Modul läuft, auf. Der Verankerungsmechanismus kann von dem Chirurg in einer gewünschten Position schnell festgezogen werden, nachdem das Modul in einer Vorder/Hinter-Richtung bewegt worden ist. Das Festziehen findet statt, bevor der Schneideblock überhaupt an dem distalen Femur des Patienten befestigt wird. Der Schneideblock kann von dem Chirurg exakt positioniert werden, um zu einer bestimmten anatomischen Situation bei einem bestimmten Patienten passen. Ferner kann eine Vielzahl der Valgusmoduln bereitgestellt sein, die je nach Auswahl des Chirurgen für unterschiedliche Valguswinkel austauschbar sind.
  • Der Chirurg kann ein Valgusmodul wählen, das Modul und den Schneideblock sehr schnell an einer gewünschten Stelle positionieren und dann das Modul durch ein anderes Modul ersetzen, falls die Passung nach Ansicht des Chirurgen nicht gut ist.
  • Für ein besseres Verständnis der Art und Ziele der vorliegenden Erfindung sollte auf die folgende detaillierte Beschreibung einer bevorzugten Ausführungsform Bezug genommen werden, in Verbindung mit den beiliegenden Zeichnungen, in denen gleiche Teile mit den gleichen Bezugszeichen versehen sind, und wobei:
  • 1 eine perspektivische Ansicht ist, die den Verfahrensschritt der femoralen Vorbereitung der vorliegenden Erfindung darstellt;
  • 2 eine perspektivische Ansicht ist, die einen anderen Verfahrensschritt der vorliegenden Erfindung, nämlich eine Bemessung des Femurs, darstellt;
  • 3A3B perspektivische Ansichten sind, die zusätzliche Verfahrensschritte der vorliegenden Erfindung, nämlich das Setzen des femoralen Schneideblocks, darstellen;
  • 4 eine perspektivische, auseinander gezogene Ansicht der bevorzugten Ausführungsform der Vorrichtung der vorliegenden Erfindung ist;
  • 5 eine teilweise, perspektivische, auseinander gezogene Ansicht der bevorzugten Ausführungsform der Vorrichtung der vorliegenden Erfindung ist;
  • 6 eine teilweise Endansicht der bevorzugten Ausführungsform der Vorrichtung der vorliegenden Erfindung ist;
  • 7 eine teilweise Seitenansicht der bevorzugten Ausführungsform der Vorrichtung der vorliegenden Erfindung ist;
  • 8 eine teilweise, perspektivische Ansicht der bevorzugten Ausführungsform der Vorrichtung der vorliegenden Erfindung ist;
  • 9 eine teilweise Endansicht der bevorzugten Ausführungsform der Vorrichtung der vorliegenden Erfindung ist;
  • 10 eine teilweise Draufsicht der bevorzugten Ausführungsform der Vorrichtung der vorliegenden Erfindung ist;
  • 11 eine teilweise Unteransicht der bevorzugten Ausführungsform der Vorrichtung der vorliegenden Erfindung ist;
  • 12 eine teilweise, perspektivische, auseinander gezogene Ansicht des Valgusmodulabschnitts der bevorzugten Ausführungsform der Vorrichtung der vorliegenden Erfindung ist;
  • 13 eine fragmentarische Ansicht der Muffenkomponente des Valgusmodulabschnitts der bevorzugten Ausführungsform der Vorrichtung der vorliegenden Erfindung ist;
  • 14 eine fragmentarische Endansicht der Valgusmuffenkomponente des Modulabschnitts der bevorzugten Ausführungsform der Vorrichtung der vorliegenden Erfindung ist;
  • 15 eine fragmentarische Seitenansicht der Muffenkomponente des Valgusmodulabschnitts der bevorzugten Ausführungsform der Vorrichtung der vorliegenden Erfindung ist;
  • 16 eine fragmentarische Seitenansicht der hinteren Bezugsschaufeln der bevorzugten Ausführungsform der Vorrichtung der vorliegenden Erfindung ist;
  • 17 eine Vorderansicht der hinteren Bezugsschaufeln der bevorzugten Ausführungsform der Vorrichtung der vorliegenden Erfindung ist;
  • 18 eine Rückansicht der hinteren Bezugsschaufeln der bevorzugten Ausführungsform der Vorrichtung der vorliegenden Erfindung ist;
  • 19 eine fragmentarische Unteransicht ist, die die hinteren Bezugsschaufeln der bevorzugten Ausführungsform der Vorrichtung der vorliegenden Erfindung darstellt;
  • 20 eine fragmentarische, perspektivische Ansicht ist, die die hinteren Bezugsschaufeln der bevorzugten Ausführungsform der Vorrichtung der vorliegenden Erfindung darstellt;
  • 21 eine Draufsicht ist, die die hinteren Bezugsschaufeln der bevorzugten Ausführungsform der Vorrichtung der vorliegenden Erfindung darstellt;
  • 22 eine fragmentarische Seitenansicht des distalen Schneideblockabschnitts der bevorzugten Ausführungsform der Vorrichtung der vorliegenden Erfindung ist;
  • 23 eine Unteransicht des distalen Schneideblockabschnitts der bevorzugten Ausführungsform der Vorrichtung der vorliegenden Erfindung ist;
  • 24 eine fragmentarische Endansicht des distalen Schneideblocks der bevorzugten Ausführungsform der Vorrichtung der vorliegenden Erfindung ist;
  • 25 eine andere fragmentarische Endansicht des distalen Schneideblocks der bevorzugten Ausführungsform der Vorrichtung der vorliegenden Erfindung ist;
  • 26 eine fragmentarische Draufsicht ist, die den distalen Schneideblockabschnitt der bevorzugten Ausführungsform der Vorrichtung der vorliegenden Erfindung darstellt;
  • 2728 perspektivische Ansichten sind, die das Setzen der Schnitte auf dem distalen Femur des Patienten als Teil des Verfahrens und der Vorrichtung der vorliegenden Erfindung schematisch darstellen;
  • 2930 perspektivische Ansichten des distalen Femurs des Patienten sind, die das Setzen der femoralen Prothesenproben darauf zeigen;
  • 31 eine perspektivische Ansicht der bevorzugten Ausführungsform der Vorrichtung der vorliegenden Erfindung ist, die eine hintere In-Bezug-Bring-Technik darstellt;
  • 32 eine perspektivische Ansicht ist, die das Femur des Patienten darstellt, nachdem chirurgische Schnitte vorgenommen worden sind, einschließlich des vorderen, des hinteren, des distalen und des Abschrägungsschnitts; und
  • 3334 perspektivische Ansichten des Abschnitts der femoralen Prothesenprobe der bevorzugten Ausführungsform der Vorrichtung der vorliegenden Erfindung sind.
  • 1 stellt die femorale Vorbereitung als den ersten Teil des Verfahrens der vorliegenden Erfindung dar. Das Kniegelenkt 1 des Patienten wird gebeugt und für den chirurgischen Eingriff positioniert. Das Femur 2 und das distale Femur 3 werden oberhalb der Tibia 4 und der proximalen Tibia 5 des Patienten gezeigt. Sobald das Kniegelenk 1 wie in 1 gezeigt gebeugt ist, wird der femorale intramedulläre Kanal 8 gebohrt, um einen intramedullären Raspelstab 35 zu akzeptieren. Der Raspelstab 35 (zum Beispiel acht Millimeter Durchmesser) wird langsam in den Femurschaft oder den intramedullären Kanal 8 des Patienten eingeführt.
  • In 2 wird das Femur des Patienten mit einem femoralen Abmesser 9 abgemessen. Ein femoraler Abmesser 9 wird auf das distale Femur 3 des Patienten und über den Raspelstab 35 gesetzt. Femorale Abmesser sind im Handel erhältlich und auf dem Fachgebiet bekannt. Die Prothese mit der richtigen Abmessung wird durch das Lesen einer Anzeige auf dem femoralen Abmesser festgelegt. Der femorale Abmesser 9 wird entfernt, wobei der Raspelstab 35 innerhalb des femoralen intramedullären Kanals 8 des Patienten an der Verwendungsstelle zurückgelassen wird.
  • Die Vorrichtung 10 der vorliegenden Erfindung kann wahlweise entweder mit vorderem oder hinterem in-Bezug-Bringen verwendet werden. Falls der Chirurg wünscht, eine vordere In-Bezug-Bring-Technik zu verwenden, wird das Fühlermessgerät 65 aus 3A, 4 und 5 verwendet. 3A zeigt das vordere In-Bezug-Bringen.
  • Während des vorderen In-Bezug-Bringens wird das Fühlermessgerät 65 (und nicht die hintere Bezugsschaufel 90) an dem Block 11 befestigt. Während des hinteren In-Bezug-Bringens wird die hintere Bezugsschaufel 90 aus 1621 und 31 (und nicht das Fühlermessgerät 65) an dem Schneideblock 11 befestigt.
  • Bei dem vorderen In-Bezug-Bringen wird der Zeiger 68 des Fühlermessgeräts 65 gegen den vorderen Kortex des Patienten gesetzt, dann wird das Valgusmodul 30 festgezogen. Bei dem vorderen In-Bezug-Bringen wird die Schaufel 90 an dem Block 11 befestigt, die Schaufelflansche 91, 92 werden gegen die hinteren kondylären Oberflächen des Patienten gesetzt und dann wird das Valgusmodul 30 festgezogen.
  • In 3 und 3A ist der femorale Schneideblock im Allgemeinen mit dem Zeichen 10 bezeichnet. 421 stellen die bevorzugte Ausführungsform der Vorrichtung der vorliegenden Erfindung detaillierter dar, die in 4 im Allgemeinen mit dem Zeichen 10 bezeichnet ist. Das femorale Schneideinstrument 10 umfasst einen Körper des Schneideblocks 11, der eine obere planare Oberfläche 12 und eine untere planare Oberfläche 13 aufweist. Der Schneideblock 11 stellt auch eine vordere Oberfläche 14 und eine hintere Oberfläche 15 bereit. Der Schneideblockkörper 11 umfasst die Seitenwände 16, 17.
  • Ein innerer Vorder/Hinter-(V/H)-Schlitz 18 erstreckt sich zwischen der vorderen Oberfläche 14 und der hinteren Oberfläche 15. Bei der bevorzugten Ausführungsform erstreckt sich der Schlitz 18 nicht vollständig zu den Oberflächen 14, 15. Der Schlitz 18 akzeptiert während der Verwendung das Valgusmodul 30. Das Valgusmodul 30 weist ein zylindrisches Element 50 auf, das in dem Schlitz 18 gleitet, wobei es entlang einem Pfad (Achse 40), der sich im Allgemeinen zwischen den Oberflächen 14, 15 und parallel zu den Seiten 16, 17 erstreckt, bewegbar ist. Der Schlitz 18 weist gebogene Seitenwände 18C, die eng an die gebogene Kontur des zylindrischen Elements 50 passen, auf. Ferner weist der Schlitz 18 an den Oberflächen 18A, 18B und an der Oberfläche 13 eine Dicke „D" auf, die kleiner als der Durchmesser des zylindrischen Elements 50 ist. Folglich kann das Element 50 lediglich an dem offenen Ende des Schlitzes 18 (siehe 6) an der Oberfläche 15 von dem Schlitz 18 entfernt werden. Wenn der Knopf 36 festgezogen wird, drückt somit das zylindrische Element 50 gegen die gebogenen Seitenwände 18C von Schlitz 18. Die Fortsätze 61, 63 der Muffe 55 drücken gegen die flachen Oberflächen 18A, 18B neben dem Schlitz 18. Die Gewinde 47 des hohlen Muffenelements 46 greifen in die Innengewindebohrung 51 des zylindrischen Elements 50 ein. Dieser kombinierte Vorgang befestigt das Valgusmodul 30 fest an dem Block 11. Da die Fortsätze 61, 63 eine unterschiedliche Länge aufweisen, sind die Bohrung 49 (und die Raspel 35) relativ zu der Blockoberflächen 12, 13 abgewinkelt.
  • Das Valgusmodul 30 kann durch das Gleiten des Moduls an die gewünschte Stelle auf dem Block 11 relativ zu dem Block 11 an mehrere Positionen angepasst werden. Das Modul 30 stellt diese Anpassbarkeit relativ zu dem Block 11 bereit, wenn das Modul 30 zu einem intramedullären Stab oder einer intramedullären Raspel 35 in Bezug gebracht wird, und vor dem Anbringen des Schneideblockkörpers 11 an dem distalen Femur 3 des Patienten. Der Block 11 wird durch das Setzen des Stabs durch die Bohrung 49 mit offenem Ende des Valgusmoduls 30 an der Raspel 35 befestigt.
  • Sobald der Chirurg unter Verwendung des Valgusmoduls 30 und des intramedullären Stabs 35 die gewünschte Stelle des Schneideblocks 11 ausgewählt hat, sind alle Anpassungen vollständig. Der Schneideblock 11 kann dann unter Verwendung von Knochennägeln 27 fest an dem distalen Femur des Patienten befestigt werden. Ein Knochennagel 27 kann durch eine der Nagelstützen 28, 29 gesetzt werden, wobei jede Nagelstütze 28, 29 die Öffnungen 3134 bereitstellt, wie in den Zeichnungen gezeigt.
  • Nach der Positionierung relativ zu dem distalen Femur 3 des Patienten an einer gewünschten Stelle kann der Chirurg durch das Festziehen des gerändelten Knopfs 36 das Valgusmodul 30 starr an dem Schneideblock 11 arretieren. Dann kann der Chirurg als Teil der Operation des Implantierens einer Knieprothese eine Anzahl an Schnitten in dem distalen Femur 3 des Patienten vornehmen.
  • Der Schneideblock 11 stellt an gegenüberliegenden Seiten des Vorder/Hinter-Schlitzes 18 ein Paar vordere Schneideführungsschlitze 19, 20 bereit. Die Schlitze 19, 20 verlaufen parallel zu der Oberfläche 14 und bilden mit der Achse 40 von Schlitz 18 einen rechten (90°) Winkel. Der Schneideblock 11 stellt an gegenüberliegenden Seiten des Vorder/Hinter-Schlitzes 18 ein Paar hintere Schneideführungsschlitze 21, 22 bereit. Die Schlitze 19, 20 verlaufen parallel zu den Schlitzen 19, 20 und zu der Oberfläche 14. Der Schneideblock 11 stellt ein Paar koplanare vordere Abschrägungsschneideführungsschlitze 23, 24 und ein Paar koplanare hintere Abschrägungsschneideführungsschlitze 25, 26 bereit.
  • Die zuvor erwähnten Schneideführungsschlitze 1926 erlauben es dem Chirurgen, zum Aufnehmen einer Femurprothese einen vorderen und einen hinteren Schnitt und Abschrägungsschnitte vorzunehmen. Diese Schnitte formen das distale Femur 3 des Patienten, um eine Femurprothese aufzunehmen. In 32 sind die zuvor beschriebenen Schnitte von dem Chirurgen gebildet worden, einschließlich des vorderen Schnitts 41, des hinteren Schnitts 42, des vorderen Abschrägungsschnitts 43 und des hinteren Abschrägungsschnitts 44 und des distalen Schnitts 45. Dieser distale Schnitt 45 wird unter Verwendung eines distalen Schneideblocks (2226), wie nachstehend beschrieben wird, vorgenommen.
  • Der Block 11 weist die Öffnungen 37, 38 auf, die Dübel einer hinteren Bezugsschaufel 90 (1621) aufnehmen, falls das vordere In-Bezug-Bringen von dem Chirurg ausgewählt wird. Eine Innengewindeöffnung 39 in der vorderen Oberfläche 14 des Blocks 11 nimmt einen Gewindeabschnitt 74 des Fühlermessgeräts 65 auf, falls das vordere In-Bezug-Bringen ausgewählt wird.
  • 4 und 5 stellen den Abschnitt des Fühlermessgeräts 65 der bevorzugten Ausführungsform der Vorrichtung der vorliegenden Erfindung 10 dar. Das Fühlermessgerät 65 wird mit einer vorderen In-Bezug-Bring-Technik verwendet, da der Chirurg das Fühlermessgerät 65 verwendet, um das vordere kortikale Knochengewebe des Patienten in Bezug zu bringen. Dies erfolgt zuerst durch das Befestigen des Schneideblocks 11 in einer gewünschten Position auf dem distalen Femur 3 des Patienten, wobei der Schneideblock 11 auf der Raspel 35 montiert wird. Der Knopf 36 wird gelockert. Der Bolzen 72 wird ebenfalls gelockert. Sobald der Chirurg die richtige Stelle für den Zeigerarm 67 des Fühlermessgeräts 65 wählt, wird dann das Fühlermessgerät 68 festgezogen, indem die Mutter 72 gegen das Gewindeelement 74 festgezogen wird. Nun ist die richtige Stelle des Blocks 11 festgelegt worden und das Valgusmodul 30 wird unter Verwendung des Knopfs 36 festgezogen. Nach dem Festziehen bildet das Valgusmodul 30 einen spitzen Winkel zwischen der zentralen longitudinalen Achse der Raspel 35 und den parallelen, gegenüberliegenden Oberflächen 12, 13 von Block 11. Die peripheren Seiten 1418 von Block 11 liegen zu jeder benachbarten Seite im rechten Winkel und liegen auch zu den parallelen, flachen Oberflächen 12, 13 im rechten Winkel.
  • Das Fühlermessgerät 65 umfasst einen Stützblock 66, der den Zeigerarm 67 aufnimmt. Der Zeigerarm 67 umfasst einen Zeiger 68, der während des vorderen In-Bezug-Bringens dieses vordere kortikale Knochengewebe des Patienten kontaktiert. Ein longitudinaler Schlitz 69 in dem Zeigerarm 67 erlaubt, dass der Bolzen 72 durch diesen durchführt und eine Verbindung mit der Innengewindeöffnung 39 bildet. Ein peripherer Vorsprung 70 umgibt den longitudinalen Schlitz 69. Ferner erstreckt sich eine flache Oberfläche 71 zwischen dem longitudinalen Schlitz 69 und dem peripheren Vorsprung 70. Die Fläche der flachen Oberfläche 71 und des peripheren Vorsprungs 70 nimmt eine Platte 73 mit einer Öffnung 79 durch diese auf. Die Platte 79 stellt ein Lagerelement zur Kopplung zwischen dem Bolzen 72 und dem Zeigerarm 67 bereit. Der Bolzen 72 greift gewindet in die Gewindeöffnung 39 von Block 11 ein.
  • Ein Haltering 76 stellt sicher, dass alle Stücke von 65 nicht auseinander fallen, sobald sie aufgebaut sind. Der Bolzen 72 erstreckt sich durch die Öffnung 84 des Stützblocks 66, den longitudinalen Schlitz 69 und die Öffnung 79 der Platte 73. Wenn der Anwender die Mutter 72 festzieht, drückt die Platte 73 gegen die Oberfläche 71 von Arm 67 und arretiert den Arm 67 gegen den Stützblock 66.
  • Der Stützblock 66 umfasst einen rechteckigen Schlitz 80, der konfiguriert ist, um den Arm 67 aufzunehmen. Der Block 66 umfasst eine flache Oberfläche 81 und die flachen Seitenwände 82, 83, die den Arm 67 fassen. Ein quer verlaufender Vorsprung 85 erstreckt sich entlang der flachen Unterseite 88 des Stützblocks 66. Nach dem Aufbau des Fühlermessgeräts 65 an dem Block 11 richtet sich der quer verlaufende Vorsprung 85 nach dem Schnittpunkt der Oberflächen 13, 14 von Block 11 aus und passt sich zu diesem an.
  • 4 und 1215 zeigen das Valgusmodul 30 detaillierter. Das Modul 30 beinhaltet ein zylindrisch geformtes Element 46, das gleichmäßige zylindrische Nicht-Gewindeteilbereiche 48 und einen zylindrischen Außengewindeteilbereich 47 umfasst. Die gleichmäßigen Teilbereiche 48 sind auf sich gegenüberliegenden Seiten des Gewindeteilbereichs 47 umfasst.
  • Das Valgusmodul 30 umfasst eine Hülse oder eine Muffe 55, eine Unterlegscheibe 54, eine hohle Muffe 46 und ein zylindrisch geformtes Element 50 (siehe 4). Die hohle Muffe 46 umfasst ein Paar mit Abstand angeordnete Nicht-Gewindeteilbereiche 48 mit kleinem Durchmesser mit einem Außengewindeteilbereich 47 dazwischen. Eine kranzförmige Nut 52 ist an dem gleichmäßigen Teilbereich 48 zwischen dem Knopf 36 und dem Gewindeteilbereich 47 positioniert. Die kranzförmige Nut akzeptiert den Arretierungsring 53. Die hohle Muffe 46 erstreckt sich durch die Unterlegscheibe 54 und durch die Öffnung 58 der Hülse 55. Die Hülse 55 weist einen offenen, zylindrisch geformten Zentrumsabschnitt 56 auf. Ein Ende der Hülse 55 ist mit einem kranzförmigen Vorsprung 57 bereitgestellt, so dass die Öffnung 58 kleiner als das geöffnete, zylindrisch geformte Zentrum 56 ist. Ein Paar Fortsätze 61, 63 sind an dem Endabschnitt der Hülse gegenüber dem Vorsprung 57 bereitgestellt. Die Fortsätze 61, 63 stellen je einen unteren flachen Fuß 62, 64 bereit. Diese flachen Oberflächen 62, 64 lagern gegen die flachen Oberflächen 18A, 18B, die sich longitudinal auf jeder Seite des Schlitzes 18 erstrecken. In 15 sollte beachtet werden, dass der Fortsatz 61 länger als der Fortsatz 63 ist und die Oberflächen 62, 64 bezüglich des flachen kranzförmigen Vorsprungs 57 und der Bohrung 49 abgewinkelt sind (wie in 15 gezeigt). Dies produziert ein Abknicken, wenn die Oberflächen 62, 64 an die Oberflächen 18A, 18B anliegen. Dies produziert eine Kompensation des Valguswinkels, da der in der Öffnung 36 der hohlen Muffe 46 montierte intramedulläre Stab 35 einen Winkel mit den parallelen flachen Oberflächen 12, 13 des Schneideblocks 11 bildet. Ferner versteht es sich, dass die Vorrichtung 10 der vorliegenden Erfindung für das linke/rechte Bein des Patienten reversibel ist. Der Chirurg kann einfach die Hülse 55 rotieren, so dass der längere Fortsatz 62 gegen die ausgewählte Oberfläche 18A oder 18B drückt, je nachdem, in welches Knie des Patienten eine Knieprothese implantiert wird.
  • Ein Paar Schlitze 59, 60 in der Hülse 55 akzeptiert den Arretierungsstift 86, welcher in die Öffnung 87 des zylindrischen Elements 50 implantiert wird. Die Kombination aus dem Arretierungsstift 86 und den Schlitzen 59, 60 verhindert während der Verwendung die Rotation der Hülse 55 relativ zu dem Block 11.
  • 1621 zeigen eine hintere Schaufel 90, welche für das hintere In-Bezug-Bringen verwendet werden kann. Die Schaufel 90 umfasst ein Paar mit Abstand angeordnete Flansche 91, 92, die während des In-Bezug-Bringens in die hinteren Condylen des Femurs des Patienten eingreifen. Zwischen den Flanschen 91, 92 kann ein Raum 93 vorhanden sein. Ein Paar mit Abstand angeordnete Dübel 94, 95 passen zu den entsprechenden Öffnungen 37, 38 in dem Schneideblock 11. Es versteht sich, dass, wenn der Schaufelaufbau in Kombination mit dem Block 11 verwendet wird, das vordere Bezugsfühlermessgerät 65 nicht verwendet wird. Dies erlaubt es dem Chirurgen, falls gewünscht, eine hintere In-Bezug-Bring-Technik zu verwenden. Ein Basiselement 96 erstreckt sich zwischen den Flanschen 91, 92 und den Pfosten 94, 95. Die Basis 96 stellt eine flache Oberfläche 97 bereit, die sich eng gegen die flache Oberfläche 12 des Schneideblocks 11 fügt. Die Basis 96 kann ein Paar Fortsätze 98, 99 mit einem Raum 100 dazwischen umfassen.
  • 2226 zeigen einen distalen Schneideblock 101, der zum Schneiden des distalen Femurs des Patienten verwendet wird, nachdem der vordere und der hintere Schnitt 41, 42 vorgenommen wurden und nachdem der vordere und der hintere Abschrägungsschnitt 43, 44 unter Verwendung von Block 11 vorgenommen wurden. Nachdem der Block 11 an dem distalen Femur 3 des Patienten befestigt worden ist, wird der distale Block 101 unter Verwendung der Stellschrauben 102, 103 an dem Schneideblock 11 und insbesondere an der vorderen 14 Oberfläche davon befestigt, wie in 28 gezeigt.
  • Der Block 101 stellt ein Paar mit Abstand angeordnete Schlitze 104, 105 bereit, die verwendet werden, um während eines Schneidens des distalen Femurs ein Schneideinstrument C zu führen, wie in 28 gezeigt. Der Block 101 stellt eine flache Oberfläche 106 bereit, die eng an die vordere Oberfläche 14 des Schneideblocks 11 passt. Ein Paar mit Abstand angeordnete Flansche 107, 108 fügt sich entsprechend gegen die Oberflächen 13 und 12.
  • Jede der Stellschrauben kann einen konisch geformten Endabschnitt 109 aufweisen, der in eine durch die Abschrägungsschnitte 25, 26 definierte Nut an der Oberfläche 12 an dem Block 11 passen kann. Der Chirurg montiert einfach den Schneideblock 101 auf der vorderen 14 Oberfläche von Block 11 und zieht die Stellschrauben 102, 103 fest und bis der konische Abschnitt 109 in die Oberfläche 12 von Block 11 eingreift. Dies zwingt den Flansch 108 in engen Eingriff mit der flachen Oberfläche 13 des Schneideblocks 11. Nach dem Aufbau sind die Schlitze 104, 105 mit Abstand von der Oberfläche 13 weg angeordnet, so dass der Chirurg die Schneidesäge C durch die Schlitze 104, 105 durchführen kann und um das distale Femur zu schneiden, wie in 28 gezeigt.
  • 33, 34 und 2930 stellen die Verwendung einer Probeprothese dar, die im Allgemeinen mit dem Zeichen 110 bezeichnet ist. Die Probeprothese 110 weist eine im Wesentlichen J-förmige Gelenkbildungsoberfläche 111 und eine Nicht-Gelenkbildungsoberfläche 112 auf, die fünf Oberflächen aufweist, die den auf dem distalen Femur des Patienten vorgenommenen Schnitten 4145 entsprechen, wie in 32 gezeigt.
  • Ein Einsatz 113 ist lösbar an dem Zentrum der Probeprothese 110 montiert. Ein Paar flache Schneideführungsoberflächen 114, 115 ist freigelegt. Die Oberflächen 114, 115 schneiden sich, um einen Winkel zwischen 0 und 180 Grad zu bilden.
  • Der Chirurg kann dann ein Schneideinstrument C verwenden, um die patellofemorale Nut durch das Bilden von zwei (2) Schnitten operativ zu entfernen, wobei die flache Klinge B gegen die Schneideführungsoberflächen 114, 115 gefügt wird, wie in 29 gezeigt. Die resultierende „V"-förmige Grube 116 bringt eine Auskragung auf der hinteren Oberfläche der finalen Femurprothesenkomponente unter.
  • Die folgende Tabelle gibt die Nummern und Beschreibungen der Teile, wie hierin und in den beigefügten Zeichnungen hierzu verwendet, an.
  • 1
    Kniegelenk
    2
    Femur
    3
    distales Femur
    4
    Tibia
    5
    proximale Tibia
    6
    Bohrer
    7
    Bohrmotor
    8
    intramedullärer Kanal
    9
    femoraler Abmesser
    10
    femoraler Schneideblock
    11
    Schneideblock
    12
    obere planare Oberfläche
    13
    untere planare Oberfläche
    14
    vordere Oberfläche
    15
    hintere Oberfläche
    16
    Seitenwand
    17
    Seitenwand
    18
    innerer V/H-Schlitz
    19
    vorderer Schneideführungsschlitz
    20
    vorderer Schneideführungsschlitz
    21
    hinterer Schneideführungsschlitz
    22
    hinterer Schneideführungsschlitz
    23
    vorderer Abschrägungsschneideführungsschlitz
    24
    vorderer Abschrägungsschneideführungsschlitz
    25
    hinterer Abschrägungsschneideführungsschlitz
    26
    hinterer Abschrägungsschneideführungsschlitz
    27
    Knochennagel
    28
    Nagelstütze
    29
    Nagelstütze
    30
    Valgusmodul
    31
    Öffnung
    32
    Öffnung
    33
    Öffnung
    34
    Öffnung
    35
    intramedullärer Stab
    36
    gerändelter Knopf
    37
    Öffnung
    38
    Öffnung
    39
    Gewindeloch
    40
    Achse
    41
    Schnitt
    42
    Schnitt
    43
    Schnitt
    44
    Schnitt
    45
    Schnitt
    46
    Muffe
    47
    Gewindeabschnitt
    48
    Nicht-Gewindeabschnitt
    49
    Bohrung mit offenem Ende
    50
    Hülse
    51
    Innengewindebohrung
    52
    kranzförmige Nut
    53
    Arretierungsring
    54
    Unterlegscheibe
    55
    Muffe
    56
    offenes Zentrum
    57
    kranzförmiger Vorsprung
    58
    Öffnung
    59
    Schlitz
    60
    Schlitz
    61
    Fortsatz
    62
    flache Oberfläche
    63
    Fortsatz
    64
    flache Oberfläche
    65
    Fühlermessgerät
    66
    Stützblock
    67
    Zeigerarm
    68
    Zeiger
    69
    longitudinaler Schlitz
    70
    peripherer Vorsprung
    71
    flache Oberfläche
    72
    Bolzen
    73
    Platte
    74
    Gewindeteilbereich
    75
    kranzförmige Nut
    76
    Haltering
    79
    Öffnung
    80
    rechteckiger Schlitz
    81
    flache Oberfläche
    82
    Seitenwand
    83
    Seitenwand
    84
    Öffnung
    85
    quer verlaufender Vorsprung
    86
    Arretierungsstift
    87
    Öffnung
    88
    flache Unterseite
    90
    hintere Bezugsschaufel
    91
    Flansch
    92
    Flansch
    93
    Spalte
    94
    Pfosten
    95
    Pfosten
    96
    Basis
    97
    flache Oberfläche
    98
    Fortsatz
    99
    Fortsatz
    100
    Raum
    101
    distaler Schneideblock
    102
    Stellschraube
    103
    Stellschraube
    104
    Schlitz
    105
    Schlitz
    106
    flache Oberfläche
    107
    Flansch
    108
    Flansch
    109
    konusförmiges Ende
    110
    Probeprothese
    111
    Gelenkbildungsoberfläche
    112
    Nicht-Gelenkbildungsoberfläche
    113
    Einsatz
    114
    Schneideführungsoberfläche
    115
    Schneideführungsoberfläche
    116
    V-förmige Kerbe
    B
    Schneideklinge
    C
    Schneideinstrument
    D
    Schlitzdicke

Claims (16)

  1. Eine Vorrichtung eines distalen femoralen Schneideblocks (10), die Folgendes beinhaltet: einen Schneideblockkörper (11) mit einer im Allgemeinen flachen femoralen Eingriffsoberfläche und einer Vielzahl von im Allgemeinen flachen peripheren Oberflächen einschließlich einer vorderen (14) und einer hinteren (15) Oberfläche und einer medialen und einer lateralen Oberfläche; einen Querschlitz (18), der sich zu jeder der gegenüberliegenden, parallelen, vorderen und hinteren Oberflächen erstreckt; ein Valgusmodul (30), das gleitbar in dem Schlitz angeordnet ist, wobei das Modul zum Teil ein röhrenförmiges Element (50) mit einer Bohrung mit offenem Ende, die sich durch das röhrenförmige Element erstreckt, beinhaltet; vordere und hintere Schneideführungsschlitze (19, 20, 21, 22), die vordere und hintere Schneideführungen neben der vorderen und der hinteren Oberfläche definieren; und einen intramedullären Stab (35), der zu der Bohrung mit offenem Ende des Valgusmodulelements passt; gekennzeichnet durch: ein Paar sich diagonal erstreckende Schneideführungsschlitze (23, 24, 25, 26), das zwischen den vorderen und hinteren Schlitzen positioniert ist und Schneideführungen zum Vornehmen von Abschrägungsschnitten auf dem Beinknochen eines Patienten an dem Kniegelenk definiert; und Arretiermittel (36, 55, 54, 47, 51) zum Arretieren des Moduls in einer gewünschten Position auf dem Körper.
  2. Schneideblockvorrichtung gemäß Anspruch 1, wobei der Blockkörper im Allgemeinen rechteckig ist, mit einem Paar im Allgemeinen flachen, sich gegenüberliegenden parallelen Oberflächen und einer Vielzahl von im Allgemeinen flachen peripheren Oberflächen, wobei die peripheren Oberflächen zu den flachen, sich gegenüberliegenden parallelen Oberflächen senkrecht sind und wobei jede periphere Oberfläche mit der benachbarten peripheren Oberfläche einen rechten Winkel bildet.
  3. Schneideblockvorrichtung gemäß entweder Anspruch 1 oder Anspruch 2, wobei der Block eine proximate und eine distale flache Oberfläche aufweist, die parallel sind.
  4. Schneideblockvorrichtung gemäß einem der vorhergehenden Ansprüche, wobei der Querschlitz (18) im Allgemeinen zu der vorderen und der hinteren peripheren Oberfläche senkrecht ist.
  5. Schneideblockvorrichtung gemäß einem der vorhergehenden Ansprüche, wobei der Querschlitz (18) eine zu mindestens zwei der peripheren Oberflächen parallele Zentralachse aufweist.
  6. Schneideblockvorrichtung gemäß einem der vorhergehenden Ansprüche, wobei das röhrenförmige Element (50) im Allgemeinen zylindrisch geformt ist, mit einem Außengewindeabschnitt.
  7. Schneideblockvorrichtung gemäß einem der vorhergehenden Ansprüche, wobei die Bohrung des röhrenförmigen Elements eine Achse aufweist, die mit der femoralen Eingriffsoberfläche einen spitzen Winkel bildet.
  8. Schneideblockvorrichtung gemäß einem der vorhergehenden Ansprüche, wobei das röhrenförmige Element einen oberen Endabschnitt aufweist, der einen Knopf (36) trägt, welcher ein Betätigungsglied für das Arretiermittel definiert.
  9. Schneideblockvorrichtung gemäß einem der vorhergehenden Ansprüche, wobei das Arretiermittel eine Stellmutter beinhaltet, die eine Innengewindebohrung aufweist, welche in den Gewindeteilbereich des Arretiermoduls eingreift.
  10. Schneideblockvorrichtung gemäß einem der vorhergehenden Ansprüche, wobei das Arretiermittel von dem Valgusmodul getragen wird.
  11. Schneideblockvorrichtung gemäß einem der vorhergehenden Ansprüche, wobei das Valgusmodulmittel ein Modulelement beinhaltet, das einen geformten externen Oberflächenbereich aufweist, der zu der Form des Querschlitzes konform ist, so dass das Modulelement in dem Schlitz gleitet.
  12. Schneideblockvorrichtung gemäß einem der vorhergehenden Ansprüche, die ferner ein vorderes Bezugsfühlermessmittel beinhaltet, das lösbar an dem Schneideführungskörper angebracht werden kann, um die Führungskörperposition mit der vorderen femoralen kortikalen Oberfläche des Patienten in Bezug zu bringen.
  13. Schneideblockvorrichtung gemäß einem der Ansprüche 1 bis 11, die ferner ein hinteres Bezugsschaufelmittel beinhaltet, das lösbar an dem Schneideführungskörper angebracht werden kann, um die Schneideführungskörperposition mit der hinteren femoralen kortikalen Oberfläche des Patienten in Bezug zu bringen.
  14. Vorrichtung gemäß einem der vorhergehenden Ansprüche, wobei das Valgusmodulmittel ein Gleitelement, das in dem Querschlitz montiert ist, ein hohles Element, das mit dem Gleitelement eine lösbare Verbindung bildet, und eine Hülse, die das hohle Element umgibt, beinhaltet.
  15. Vorrichtung gemäß Anspruch 14, wobei die Hülse abgewinkelte Oberflächen aufweist, die an dem Querschlitz in den Schneideblockkörper eingreifen.
  16. Vorrichtung gemäß Anspruch 14, wobei die Hülse zwei Fortsätze beinhaltet, die je unterschiedliche Längen aufweisen, wodurch die Hülse in den Schneideblock in einem Winkel eingreifen kann, wenn beide Fortsätze mit dem Schneideblock in Kontakt stehen.
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