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HINTERGRUND DER ERFINDUNG
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Gebiet der Erfindung
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Die
Erfindung bezieht sich im Allgemeinen auf eine Festkörper-Bilderfassungsvorrichtung
und ihr Ansteuerungsverfahren. Insbesondere bezieht sich die Erfindung
auf eine Festkörper-Bilderfassungsvorrichtung,
die eine sogenannte transversale Verschlussstruktur besitzt, bei
der die in einem Sensor gespeicherte elektrische Ladung zu einer
Entleerungseinheit für
elektrische Ladung verworfen wird, die in der transversalen Richtung
des Sensors vorgesehen ist, und bezieht sich die Erfindung auf ein
Verfahren zum Ansteuern der Festkörper-Bilderfassungsvorrichtung.
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Beschreibung des Standes der
Technik
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Eine
typische herkömmliche
Konfiguration einer Festkörper-Bilderfassungsvorrichtung
mit einer transversalen Verschlussstruktur, wie z. B. einem linearen
CCD-Sensor, ist in 10 gezeigt, wohingegen 11 die
Potentiale in einer Querschnittsebene X-Y zeigt, die in 10 gezeigt
ist. Wie in 10 gezeigt ist, umfasst eine
Sensoranordnung 102 mehrere Sensoreinheiten 101,
die jede als ein photoelektrisches Umsetzungselement dienen. Die
Sensoreinheiten 101, die die Sensoranordnung 102 bilden,
sind so angeordnet, dass sie eine Gerade bilden. Eine Übertragungseinheit 104 für elektrische
Ladung ist auf einer Seite der Sensoranordnung 102 vorgesehen.
Die Lese-Gates 103 sind zwischen der Sensoranordnung 102 und
der Übertragungseinheit 104 für elektrische
Ladung vorgesehen, die verwendet wird, um die aus jeder der Sensoreinheiten 101 durch
das Lese-Gate 103 ausgelesene elektrische Ladung zu übertragen.
Die Entleerungs-Drains 106 für elektrische Ladung sind auf
der anderen Seite der Sensoranordnung 102 vorgesehen. Die
Entleerungs-Gates 105 für
elektrische Ladung sind zwischen der Sensoranordnung 102 und
den Entleerungs-Drains 106 für elektrische Ladung vorgesehen,
die jeder verwendet werden, um die aus jeder der Sensoreinheiten 101 durch
das Entleerungs-Gate 105 für elektrische Ladung ausgelesene
elektrische Ladung zu verwerfen. Die durch die Übertra gungseinheit 104 für elektrische Ladung übertragene
elektrische Ladung wird durch eine Ladungs-Spannungs-Umsetzungseinheit 107, die
an einem Ende der Übertragungseinheit 104 für elektrische
Ladung ausgebildet ist, in eine Spannung umgesetzt. Ein aus der
Ladungs-Spannungs-Umsetzung resultierendes Spannungssignal wird
durch einen Puffer 108 zu einem Ausgangsanschluss 109 geliefert,
wobei der Ausgangsanschluss 109 dann das Spannungssignal
zu einem in der Figur nicht gezeigten Signalverarbeitungssystem
sendet.
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Um
in der oben beschriebenen Konfiguration im normalen Betrieb elektrische
Ladung auszulesen, wird ein Lese-Gate-Impuls ϕROG an die
Lese-Gate-Elektrode 111 des Lese-Gates 103 angelegt.
Der Lese-Gate-Impuls ϕROG ändert ein in 11 gezeigtes
Potential unter der Lese-Gate-Elektrode 111 von einem flachen
Pegel RL zu einem tiefen Pegel RH, wobei die elektrische Ladung
aus jeder der Sensoreinheiten 101 ausgelesen wird. Dann
wird, indem typischerweise zwei Impulse ϕH1 und ϕH2,
die voneinander verschiedene Phasen besitzen, an jede der Übertragungs-Gate-Elektroden 112,
die in der Übertragungsrichtung
der Übertragungseinheit 104 für elektrische
Ladung angeordnet sind, angelegt werden, die elektrische Ladung
aus einem Abschnitt unter der Lese-Gate-Elektrode 111 ausgelesen
und dann durch die Übertragungseinheit 104 für elektrische
Ladung übertragen.
Um die Speicherzeit der elektrischen Ladung in irgendeiner der Sensoreinheiten 101 zu ändern, wird
andererseits ein Verschlussimpuls ϕSG an eine Verschluss-Gate-Elektrode 113 des
Entleerungs-Gates 105 für
elektrische Ladung in einer Periode angelegt, die von der Periode
des Speicherns elektrischer Ladung verschieden ist. Der Verschlussimpuls ϕSG ändert ein
in 11 gezeigtes Potential unter der Verschluss-Gate-Elektrode 113 von
einem flachen Pegel SL zu einem tiefen Pegel SH, wobei die während der Periode,
die von der Periode des Speicherns elektrischer Ladung verschieden
ist, in der Sensoreinheit 101 erzeugte elektrische Ladung
zum Entleerungs-Drain 106 für elektrische Ladung verworfen wird.
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In
einem linearen CCD-Sensor, der als ein Sensor zum Lesen von Strichcodes
oder als ein Sensor für
die automatische Fokussierung (AF-Sensor) einer Kamera verwendet
wird, ist übrigens
eine in der Leserichtung für
elektrische Ladung verlängerte
Sensorstruktur vorgesehen, um die optische Empfindlichkeit zu vergrößern. In
dem Fall eines linearen CCD-Sensors, der als ein Sensor zum Lesen
von Strichcodes verwendet wird, liegen z. B. die Abmessungen einer Öffnung für ein Bildelement
in der Größenordnung
von 14 μm × 200 um.
Falls die oben beschriebene transversale Verschlussstruktur in einem linearen
CCD-Sensor übernommen
wird, der eine derartige Sensorstruktur besitzt, wird jedoch zwei Problemen
begegnet. Eines der Probleme ist ein Lese-Restbild, das auf ein
schlechtes Lesen zurückzuführen ist,
das wiederum der langen Sensorstruktur zugeschrieben wird. Das andere
Problem ist ein Verschluss-Restbild, das auf die Mangelhaftigkeit
des Verschlussbetriebes zurückzuführen ist.
Die Wirkung des Lese-Restbildes, eines der zwei Probleme, kann verringert
werden, in dem die Lesezeit auf einen großen Wert gesetzt wird. Durch
diese Technik werden jedoch Einschränkungen an die Bedingungen
auferlegt, unter denen der lineare CCD-Sensor verwendet wird.
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Als
eine Gegenmaßnahme,
die ergriffen werden kann, um das Problem zu lösen, solange wie die Struktur
des Sensors betroffen ist, ist in der Sensoreinheit 101 eine
treppenartige Änderung
des Potentials vorgesehen. Wie in einer graphischen Darstellung
des Potentials nach 12 gezeigt ist, findet die treppenartige Änderung
in der Leserichtung der Sensoreinheit 101 statt. Der Potentialgradient,
der eine derartige treppenartige Form in der Sensoreinheit 101 besitzt,
macht es leicht, die elektrische Ladung aus ihr auszulesen, wobei
eine Technik geschaffen wird, von der angenommen wird, dass sie
das Problem lösen
kann, das auf das schlechte Lesen zurückzuführen ist, das wiederum durch
die lange Sensorstruktur verursacht wird. Selbst wenn das durch das
schlechte Lesen verursachte Problem gelöst werden kann, indem diese
Technik übernommen wird,
kann jedoch die früher
unter Bezugnahme auf 10 beschriebene transversale
Verschlussstruktur infolge der treppenartigen Änderung des Potentials der
Sensoreinheit nicht übernommen
werden. Mit anderen Worten, die Verschlussstruktur mit einer Konfiguration,
in der die Übertragungseinheit 104 für elektrische
Ladung auf einer Seite der Sensoranordnung 102 vorgesehen
ist, während
der Entleerungs-Drain 106 für elektrische Ladung auf der
anderen Seite der Sensoranordnung 102 vorgesehen ist, kann
nicht übernommen
werden.
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Andererseits
ist eine Festkörper-Bilderfassungsvorrichtung,
die eine Verschlusskonfiguration besitzt, in der eine Übertragungseinheit
für elektrische
Ladung und eine Entleerungseinheit für elektrische Ladung auf derselben
Seite der Sensoranordnung vorgesehen sind, außerdem bekannt. Ein Beispiel
einer derartigen Festkörper-Bilderfassungsvorrichtung
ist in der
japanischen Patentoffenlegung
Nr. Sho59-74667 offenbart. In ihrer Verschlusskonfiguration
sind Speicherelektroden auf derselben Seite einer Anordnung von
Sensoren (die jeder als ein lichtempfindliches Bildelement dienen)
als die Übertragungseinheit
für elektrische
Ladung (oder ein CCD-Register) vorgesehen. Für jedes Bildelement ist eine
Speicherelektrode vorgesehen. Die Speicherelektrode wird verwendet,
um die durch das Bildelement erzeugte elektrische Ladung im unteren
Abschnitt der Speicherelektrode zu speichern. Neben jeder Speicherelektrode
ist eine Entleerungseinheit für
elektrische Ladung vorgesehen, um die im unteren Abschnitt der Speicherelektrode
erzeugte elektrische Ladung zu entleeren. In dem Fall der herkömmlichen
Festkörper-Bilderfassungsvorrichtung,
die diese Verschlussstruktur aufweist, ist jedoch eine Konfiguration übernommen
worden, in der eine Entleerungseinheit für elektrische Ladung für jedes
Bildelement vorgesehen ist. Demzufolge ist zusätzlich zur Speicherelektrode
ein Raum für
die Entleerungseinheit für
elektrische Ladung, die für
jedes Bildelement vorgesehen ist, erforderlich. Im Ergebnis verursacht eine
derartige Verschlussstruktur ein Hindernis für die Verringerung der Größe der Festkörper-Bilderfassungsvorrichtung.
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US 4.389.661 offenbart eine
Festkörper-Bilderfassungsvorrichtung,
die photoelektrische Umsetzungsbereiche zum Erzeugen von Ladungen
in Beträgen,
die denen des durch die photoelektrischen Umsetzungsbereiche empfangenen
Lichts entsprechen, einen Ladungsspeicherbereich zum Speichern der
in den photoelektrischen Umsetzungsbereichen erzeugten Ladungen,
einen Ladungsübertragungsbereich
und einen Ladungsverschiebungs-Steuerbereich zum Steuern der Übertragung
einer im Ladungsspeicherbereich gespeicherten Ladung zu den Ladungsübertragungsbereichen
umfasst. Die Festkörper-Bilderfassungsvorrichtung
enthält
ferner einen Ladungsverschiebungsbereich, der zwischen dem Ladungsspeicherbereich
und den photoelektrischen Umsetzungsbereichen ausgebildet ist, um
die in den photoelektrischen Umsetzungsbereichen erzeugten Ladungen
nacheinander in die Ladungsspeicherbereiche zu verschieben.
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US 4.506.229 bezieht sich
auf eine Vorrichtung für
das elektrische Abtasten von leuchtenden Bildern. Sie umfasst eine
Matrix aus N Zeilen und M Spalten aus lichtempfindlichen Punkten.
Ein System, das einen Zeilenspeicher aus M Punkten enthält, empfängt die
durch die M Punkte derselben Zeile gelieferten elektrischen Ladungen
parallel, wobei eine parasitäre
Ladung durch Dioden entfernt wird. Das System stellt die Injektion
der gleichen vorgegebenen Menge von Ladungen zwischen jedem der
lichtempfindlichen Punkte und dem Ausgang der Vorrichtung sicher.
Ein Ausgangsschieberegister empfangt die durch den Zeilenspeicher
gelieferten Ladungen parallel und liefert seriell ein elektrisches
Bildabtastsignal. Diese Vorrichtung ist besonders für die Verwendung
in einer Fernsehkamera vorgesehen.
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ZUSAMMENFASSUNG DER ERFINDUNG
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Die
Erfindung spricht das oben beschriebene Problem an. Es ist eine
Aufgabe der Erfindung, eine Festkörper-Bilderfassungsvorrichtung
zu schaffen, wie sie im Anspruch 1 dargestellt ist. Weitere vorteilhafte
Ausführungsformen
sind in den abhängigen Ansprüchen 2–4 dargestellt.
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In
einem weiteren Aspekt der Erfindung schafft die Erfindung ferner
ein Ansteuerungsverfahren, das für
eine Festkörper-Bilderfassungsvorrichtung
geeignet ist, wie es im Anspruch 5 dargestellt ist. In einem weiteren
Aspekt der Erfindung wird ein Ansteuerungsverfahren vorgestellt,
wie es im Anspruch 6 dargestellt ist. Eine weitere vorteilhafte
Ausführungsform
wird im Anspruch 7 vorgestellt.
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KURZBESCHREIBUNG DER ZEICHNUNG
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1 ist
eine ebene graphische Darstellung, die die Struktur einer durch
die Erfindung geschaffenen Ausführungsform
zeigt;
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2 ist
eine vergrößere graphische
Darstellung der wesentlichen Komponenten der in 1 gezeigten
Struktur;
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3 ist
ein Ablaufdiagramm, das verwendet wird, um die Operationen zu erklären, die
während
der Verschlussperiode, der Periode des Speicherns elektrischer Ladung
und der Periode des Lesens elektrischer Ladung stattfinden;
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4 ist
eine graphische Darstellung, die die Potentiale in einer in 2 gezeigten
X-X'-Querschnittsebene
zeigt;
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5 ist
eine graphische Darstellung, die die Potentiale in einer in 2 gezeigten
Y-Y'-Querschnittsebene
zeigt;
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6 ist
ein Ablaufdiagramm, das verwendet wird, um die Operationen einer
OFCG-Funktion zu erklären;
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7 ist
eine graphische Darstellung, die die Potentiale in einer in 2 gezeigten
Y-Y'-Querschnittsebene
während
einer OFCG-Periode zeigt;
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8 ist
eine ebene graphische Darstellung, die die Struktur einer weiteren
durch die Erfindung geschaffenen Ausführungsform zeigt;
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9 ist
eine graphische Darstellung, die die Konfiguration eines linearen
CCD-Sensors zeigt, der eine zweiseitige Lesekonfiguration besitzt;
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10 ist
eine graphische Darstellung, die die Konfiguration des herkömmlichen
linearen CCD-Sensors zeigt, der eine transversale Verschlussstruktur
besitzt;
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11 ist
eine graphische Darstellung, die die Potentiale in einer in 10 gezeigten
X-Y-Querschnittsebene zeigt; und
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12 ist
eine graphische Darstellung, die die Potentiale um eine Sensoreinheit
zeigt, in der sich ein treppenartiger Potentialgradient befindet.
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AUSFÜHRLICHE BESCHREIBUNG DER BEVORZUGTEN
AUSFÜHRUNGSFORMEN
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Die
Erfindung wird aus der folgenden ausführlichen Beschreibung der bevorzugten
Ausführungsformen
unter Bezugnahme auf die beigefügten graphischen
Darstellungen offensichtlich.
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1 ist
eine ebene graphische Darstellung, die die Konfiguration einer durch
die Erfindung geschaffenen Ausführungsform
zeigt. Die Ausführungsform
ist ein Beispiel der Anwendung der Erfindung auf einen linearen
CCD-Sensor, der typischerweise als ein Sensor zum Lesen von Strichcodes
verwendet wird. Wie in der Figur gezeigt ist, enthält die Konfiguration
eine Sensoranordnung 12, die mehrere Sensoreinheiten 11 umfasst,
die so angeordnet sind, dass sie eine Gerade bilden. Die Sensoreinheiten 11 sind
jede ein photoelektrisches Umsetzungselement, wie z. B. eine Photodiode,
um das auftreffende Licht, das eine Lichtempfangs-Oberfläche des
photoelektrischen Umsetzungselements trifft, in eine elektrische Signalladung
umzusetzen, deren Betrag die Menge des auftreffenden Lichts repräsentiert,
und um die elektrische Signalladung darin zu speichern. Die Form
jeder der Sensoreinheiten 11 ist in der Leserichtung für elektrische
Ladung oder in der vertikalen Richtung in der Figur verlängert, um
die optische Empfindlichkeit zu vergrößern. Auf einer Seite der Sensoranordnung 12 sind
längs der
Sensoranordnung 12 Übertragungseinheiten 13 für elektrische
Ladung vorgesehen.
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Die Übertragungseinheiten 13 für elektrische Ladung
enthalten jede einen CCD-Kanal 14, der aus einem n-Störstellenmaterial
hergestellt ist. Die CCD-Kanäle 14 umfassen
Speicherbereiche ST und Übertragungsbereiche
TR, die in der Übertragungsrichtung
für elektrische
Ladung abwechselnd angeordnet sind. Die Übertragungseinheit 13 für elektrische
Ladung überträgt die elektrische
Signalladung, die in der Sensoreinheit 11 der Sensoranordnung 12 erzeugt
und dann durch ein Lese-Gate 15 ausgelesen worden ist.
Die Gate-Elektroden, die eine zweischichtige Struktur besitzen,
sind über
den Speicher- und Übertragungsbereichen
ST und TR vorgesehen. Spezifischer ist eine Speicher-Gate-Elektrode 16,
die aus dem Polysilicium der ersten Schicht hergestellt ist, die
durch eine mit einem Punkt strichpunktierte Linie bezeichnet ist, über dem
Speicherbereich ST vorgesehen. Andererseits ist eine Übertragungs-Gate-Elektrode 17,
die aus dem Polysilicium der zweiten Schicht hergestellt ist, die
durch eine mit zwei Punkten strichpunktierte Linie bezeichnet ist, über dem Übertragungsbereich
TR vorgesehen. Eine Speicher-Gate-Elektrode 16 und eine Übertragungs-Gate-Elektrode 17,
die zueinander benachbart sind, bilden ein Paar von Elektroden (16, 17).
Die elektrische Signalladung wird übertragen, indem die Taktimpulse ϕH1
und ϕH2, die voneinander verschiedene Phasen besitzen,
an jedes Paar derartiger Elektroden (16, 17) angelegt
werden.
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Das
Lese-Gate 15 umfasst einen ersten Bereich 15a,
der aus einem n-Störstellenmaterial
hergestellt ist, das an einem Ort ausgebildet ist, der der Sensoranordnung 12 benachbart
ist, und einen zweiten Bereich 15b, der aus einem n–-Störstellenmaterial
hergestellt ist, das an einem Ort ausgebildet ist, der der Übertragungseinheit 13 für elektrische
Ladung benachbart ist. Ein erster Bereich 15a eines Bildelements
ist mit einem weiteren ersten Bereich 15a eines benachbarten
Bildelements verbunden, um eine Form zu bilden, die dem Buchstaben
U in der Figurenebene ähnelt
(die in Wirklichkeit dem in der Ebene der 1 auf den
Kopf gestellten Buchstaben U ähnelt).
Die dem Buchstaben U ähnelnde
Form ist über ein
Paar benachbarter Sensoreinheiten (11, 11) gedehnt.
Es sollte angegeben werden, dass die verbundenen ersten Bereiche 15a,
die einen zusammenhängenden
Bereich bilden, der von einem Bildelement zu einem benachbarten
Bildelement gedehnt ist, an der Grenze der zwei Bildelemente durch
die Erzeugung einer Erweiterung eines Kanalstoppabschnitts 18 aus
einem p-Störstellenmaterial
voneinander isoliert sind. Der Kanalstoppabschnitt 18 wird verwendet,
um die den zwei Bildelementen zugeordneten zwei Sensoreinheiten
(11, 11) zu isolieren.
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Eine
Lese-Gate-Elektrode 19, die aus dem Polysilicium der ersten
Schicht hergestellt ist, die durch eine mit einem Punkt strichpunktierte
Linie angegeben ist, ist über
dem ersten Bereich 15a vorgesehen, um ein erstes Lese-Gate
zu bilden. Andererseits ist eine Übertragungs-Gate-Elektrode 20,
die aus dem Polysilicium der zweiten Schicht hergestellt ist, die
durch eine mit zwei Punkten strichpunktierte Linie angegeben ist, über dem
zweiten Bereich 15b vorgesehen, um ein zweites Lese-Gate
zu bilden. Die ersten und zweiten Lese-Gates bilden das Lese-Gate 15.
Im Fall dieser Ausführungsform
wird jede der Übertragungs-Gate-Elektroden 20 ausgebildet,
indem die Übertragungs-Gate-Elektrode 17 über dem Übertragungsbereich
TR der Übertragungseinheit 13 für elektrische
Ladung erweitert wird. Im Ergebnis kann die Übertragungs-Gate-Elektrode 20 über dem zweiten
Bereich 15b außerdem
als die Übertragungs-Gate-Elektrode 17 über dem Übertragungsbereich
TR der Übertragungseinheit 13 für elektrische Ladung
verwendet werden, was eine Vereinfachung der Struktur erlaubt.
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Als
solches ist das Lese-Gate 15 auf jeder Grenze von zwei
benachbarten Bildelementen ausgebildet. Auf der Innenseite jedes
zweiten Lese-Gates 15 ist eine Entleerungseinheit 21 für elektrische
Ladung in einer derartigen Weise ausgebildet, dass sich die Entleerungseinheit 21 für elektrische Ladung
mit dem ersten Bereich 15a in Kontakt befindet. In dieser
Weise ist eine Entleerungseinheit 21 für elektrische Ladung für jedes
Paar zueinander benachbarter Sensoreinheiten (11, 11)
vorgesehen. Die Entleerungseinheit 21 für elektrische Ladung besitzt eine
Konfiguration, die einen Entleerungs-Drain 22 für elektrische
Ladung und ein Entleerungs-Gate 23 für elektrische Ladung umfasst.
Der Entleerungs-Drain 22 für elektrische Ladung ist aus
einem n+-Störstellenmaterial in einer Form
hergestellt, die einer Insel ähnelt,
und auf der Innenseite des Lese-Gates 15 vorgesehen, das
die Form wie der auf den Kopf gestellte Buchstabe U besitzt. Andererseits ist
das Entleerungs-Gate 23 für elektrische Ladung aus einem
n–-Störstellenmaterial
hergestellt und so ausgebildet, dass es eine gebogene Form (eine Form,
die dem auf den Kopf gestellten Buchstaben U ähnelt) bildet, die den Entleerungs-Drain 22 für elektrische
Ladung auf seinen oberen, rechten und linken Seiten umgibt, wie
in der Figur zu sehen ist. Eine Verschluss-Gate-Elektrode 24,
die aus dem Polysilicium der zweiten Schicht hergestellt ist, ist über dem
Entleerungs-Gate 23 für
elektrische Ladung vorgesehen, wie durch eine mit zwei Punkten strichpunktierte Linie
angegeben ist.
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2 ist
eine vergrößerte graphische
Darstellung der wesentlichen Teile eines linearen CCD-Sensors, der
die oben beschriebene Konfiguration besitzt. Ein Lese-Gate-Impuls ϕROG,
ein Verschluss-Gate-Impuls ϕSG und ein Übertragungs-Gate-Impuls ϕTG,
die in 3 gezeigt sind, seien an die Lese-Gate-Elektrode 19,
die Verschluss-Gate-Elektrode 24 bzw. die Übertragungs-Gate-Elektrode 20,
die in 2 gezeigt sind, angelegt. Die sich aus dem Anlegen
der Impulse an die Elektroden 19, 24 und 20 ergebenden
Operationen als solche werden wie folgt erklärt. Es sollte angegeben werden,
dass die 4 und 5 graphische
Darstellungen sind, die die Potentiale in den Querschnittsebenen
längs einer
X-X'-Richtung (oder der
Leserichtung) bzw. einer Y-Y'-Richtung
(oder der Verschlussrichtung) in 2 zeigen.
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Zuallererst
werden während
der in 3 gezeigten Verschlussperiode der Lese-Gate-Impuls ϕROG
und der Verschluss-Gate-Impuls ϕSG auf einen EIN-Pegel
(oder den hohen Pegel) gelegt, während
der Übertragungs-Gate-Impuls ϕTG
auf einen AUS-Pegel (oder den tiefen Pegel) gelegt wird. Durch die
auf diese Pegel gelegten Impulse ändert sich in den graphischen
Darstellungen der Potentiale nach den 4 und 5 das
Potential des ersten Bereichs 15a des Lese-Gates 15 von
einem flachen Zustand RL zu einem tiefen Zustand RH, während sich das
Potential des zweiten Bereichs 15b nicht ändert und
auf dem flachen Pegel TL verbleibt. Zu diesem Zeitpunkt ändert sich
das Potential des Entleerungs-Gates 23 für elektrische
Ladung der Entleerungseinheit 21 für elektrische Ladung von einem
flachen Zustand SL zu einen tiefen Zustand SH. Im Ergebnis werden
die in der Sensoreinheit 11 und im Lese-Gate 15 erzeugten
elektrischen Ladungen durch das Entleerungs-Gate 23 für elektrische
Ladung längs
der in 2 gezeigten Pfeile 25 und 26 zum Entleerungs-Drain 22 für elektrische
Ladung verworfen.
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Dann
werden während
der in 3 gezeigten Periode des Speicherns elektrischer
Ladung der Lese-Gate-Impuls ϕROG und der Übertragungs-Gate-Impuls ϕTG
auf den AUS-Pegel gelegt, während
der Verschluss-Gate-Impuls ϕSG auf den EIN-Pegel gelegt
wird. Durch die auf diese Pegel gelegten Impulse ändert sich
in den graphischen Darstellungen der Potentiale nach den 4 und 5 das
Potential des ersten Bereichs 15a des Lese-Gates 15 vom
tiefen Zustand RH zum flachen Zustand RL, während sich das Potential des
zweiten Bereichs 15b nicht ändert und auf einem flachen
Pegel TL verbleibt. Zu diesem Zeitpunkt wird das Potential des Entleerungs-Gates 23 für elektrische
Ladung der Entleerungseinheit 21 für elektrische Ladung im tiefen
Zustand SH aufrechterhalten. Im Ergebnis wird die in der Sensoreinheit 11 erzeugte
elektrische Ladung in der Sensoreinheit 11 gespeichert.
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Wie
oben beschrieben worden ist, ist während der Periode des Speicherns
elektrischer Ladung der Lese-Gate-Impuls ϕROG auf den AUS-Pegel
gelegt, während
der Verschluss-Gate-Impuls ϕSG auf den EIN-Pegel gelegt
ist. Demzufolge wird durch das Anlegen eines elektrischen Feldes
an den Entleerungs-Drain 22 für ein elektrisches Feld in
einer Richtung, um die während
der Periode des Speicherns elektrischer Ladung im ersten Bereich 15a erzeugte elektrische
Ladung anzuziehen, wobei diese elektrische Ladung in Rauschen verwandelt
wird, das mit der elektrischen Signalladung gemischt wird, diese elektrische
Ladung immer zum Entleerungs-Drain 22 für ein elektrisches Feld verworfen.
Im Ergebnis kann der Betrag der Rauschkomponente, die durch einen Dunkelstrom
und andere Ursachen, die im ersten Bereich 15a entwickelt
werden, erzeugt wird, verringert werden. Es sollte angegeben werden,
dass im Fall dieser Ausführungsform
die Übertragungs-Gate-Elektrode 20 so
ausgebildet ist, dass sie mit der Übertragungs-Gate-Elektrode 17 der Übertragungseinheit 13 für elektrische
Ladung einen einzigen Körper
bildet. Es ist deshalb unmöglich,
eine an die Übertragungs-Gate-Elektrode 20 angelegte Spannung
unabhängig
zu steuern. Falls jedoch die Übertragungs-Gate-Elektrode 20 getrennt
von der Übertragungs-Gate-Elektrode 17 ausgebildet
ist, kann die Spannung unabhängig
gesteuert werden. Folglich kann während der Periode des Speicherns elekt rischer
Ladung eine Tiefpegelspannung an die Übertragungs-Gate-Elektrode 20 angelegt
werden, um effektiv zu verhindern, dass die im ersten Bereich 15a erzeugte
elektrische Ladung mit jener in der Übertragungseinheit 13 für elektrische
Ladung gemischt wird. Im Ergebnis kann mit einem hohen Grad der
Zuverlässigkeit
der Betrag einer durch einen Dunkelstrom und andere Ursachen erzeugten Rauschkomponente
verringert werden.
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Als
Nächstes
sind während
einer Periode des Lesens elektrischer Ladung der Lese-Gate-Impuls ϕROG
und der Übertragungs-Gate-Impuls ϕTG auf
den EIN-Pegel gelegt,
während
der Verschluss-Gate-Impuls ϕSG auf den AUS-Pegel gelegt ist.
Durch die auf diese Pegel gelegten Impulse ändert sich in den graphische
Darstellungen der Potentiale nach 4 und 5 das
Potential des ersten Bereichs 15a des Lese-Gates 15 vom
flachen Zustand RL zum tiefen Zustand RH. Das Potential des zweiten
Bereichs 15b ändert
sich ebenfalls vom flachen Zustand TL zum tiefen Zustand TH. Zu
diesem Zeitpunkt ändert
sich jedoch das Potential des Entleerungs-Gates 23 für elektrische
Ladung der Entleerungseinheit 21 für elektrische Ladung vom tiefen
Zustand SH zum flachen Zustand SL. Im Ergebnis wird die in der Sensoreinheit 11 gespeicherte
elektrische Ladung durch das Lese-Gate 15 und die Übertragungs-Gate-Elektrode 20 längs des
Pfeils 25 und eines Pfeils 27, die in 2 gezeigt
sind, zum Speicherbereich ST der in 1 gezeigten Übertragungseinheit 13 für elektrische
Ladung übertragen.
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Durch
das Wiederholen der Zyklen der Verschlussperiode, der Periode des
Speicherns elektrischer Ladung und der Periode des Lesens elektrischer
Ladung, die oben erwähnt
worden sind, in einer oben beschriebenen Reihenfolge, ist es möglich, die Operationen
auszuführen,
um elektrische Ladung zu lesen und zu verwerfen. In dem Fall dieser
Ausführungsform
ist der Übertragungs-Gate-Impuls ϕTG
mit dem Lese-Gate-Impuls ϕROG in einer Operation synchronisiert,
um elektrische Ladung zu lesen, wie oben beschrieben worden ist.
Es sollte jedoch angegeben werden, dass es nicht unbedingt notwendig ist,
den Übertragungs-Gate-Impuls ϕTG
mit dem Lese-Gate-Impuls ϕROG zu synchronisieren. Die elektrische
Signalladung kann gelesen werden, wenn der Übertragungs-Gate-Impuls ϕTG
nicht mit dem Lese-Gate-Impuls ϕROG synchronisiert ist,
solange wie der Übertragungs-Gate-Impuls ϕTG
in einem eingeschalteten Zustand gehalten wird, bis der Lese-Gate-Impuls ϕROG
ausgeschaltet wird. Außerdem
kann die Länge
der Speicherzeit geändert
werden, indem die Längen der
oben beschriebenen Periode des Speicherns elektrischer Ladung und
der oben beschriebenen Verschlussperiode eingestellt werden.
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Wie
bis jetzt beschrieben worden ist, besitzt der lineare CCD-Sensor
eine Sensorstruktur, die durch eine Entleerungseinheit
21 für elektrische
Ladung, die auf derselben Seite der Sensoranordnung
12 wie
die Übertragungseinheit
13 für elektrische
Ladung vorgesehen ist, in der Leserichtung für elektrische Ladung verlängert ist.
Diese Sensorstruktur kann außerdem
ebenso auf ein Schema angewendet werden, in dem ein Potentialgradient
mit einer treppenartigen Form in der Leserichtung für elektrische Ladung
in der Sensoreinheit
11 gesetzt ist, wie in
12 gezeigt
ist. Demzufolge kann das durch die lange Sensorstruktur verursachte
Problem des schlechten Lesens gelöst werden, wobei gleichzeitig außerdem der
Verschlussbetrieb ebenso implementiert werden kann. Im Ergebnis
können
das schlechte Lesen und die Verschluss-Restbilder beseitigt werden.
Obendrein ist für
jedes Paar zueinander benachbarter Sensoreinheiten (
11,
11)
nur eine Entleerungseinheit
21 für elektrische Ladung vorgesehen. Folglich
kann die Sensorteilung kleiner als jene der herkömmlichen Technologie gemacht
werden, die in der
japanischen
Patentoffenlegung Nr. Sho59-74667 offenbart ist, wie früher beschrieben
worden ist, bei der eine Entleerungseinheit für elektrische Ladung für jede Sensoreinheit
vorgesehen ist. Im Ergebnis kann der Raum kleiner gemacht werden,
was eine Struktur verursacht, die erlaubt, dass die Größe der Festkörper-Bilderfassungsvorrichtung
mit Leichtigkeit verringert wird.
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Außerdem ist
nur ein Lese-Gate 15, das eine Form wie der in einer Zeichenebene
auf den Kopf gestellte Buchstabe U besitzt, für jedes Paar zueinander benachbarter
Sensoreinheiten (11, 11) vorgesehen, das über das
Paar gedehnt ist. Auf der Innenseite des Lese-Gates 15 ist
die Entleerungseinheit 21 für elektrische Ladung vorgesehen.
Die Entleerungseinheit 21 für elektrische Ladung umfasst
den Entleerungs-Drain 22 für elektrische Ladung und das
Entleerungs-Gate 23 für
elektrische Ladung, das eine gebogene Form besitzt, die den Entleerungs-Drain 22 für elektrische
Ladung umgibt. In dieser Struktur kann ein elektrisches Feld mit
Leichtigkeit von der Sensoreinheit 11 durch das Entleerungs-Gate 23 für elektrische
Ladung an den Entleerungs-Drain 22 für elektrische Ladung angelegt
werden, was die Vergrößerung des
Wirkungsgrades des Betriebs, um die elektrische Ladung zu entleeren,
erlaubt. Obendrein umfasst das Lese-Gate 15 den ersten
Bereich 15a, der an einem Ort ausgebildet ist, der der
Sensoranordnung 12 benachbart ist, und den zweiten Bereich 15b,
der an einem Ort ausgebildet ist, der der Übertragungseinheit 13 für elektrische
Ladung benachbart ist. Andererseits ist die Entleerungseinheit 21 für elektrische
Ladung einem Ort vorgesehen, der sich mit dem ersten Bereich 15a in
Kontakt befindet. In einer derartigen Konfiguration kann das Gate
zwischen der Sensoreinheit 11 und der Übertragungseinheit 13 für elektrische
Ladung in nur zwei Stufen implementiert sein, was zu einer Struktur
führt,
die einfacher als die obenerwähnte
herkömmliche
Technologie ist, die eine dreistufige Konfiguration erfordert. Im
Ergebnis kann die Ansteuerungsoperation vereinfacht werden und kann
der Raum kleiner gemacht werden.
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In
dieser Ausführungsform
kann übrigens durch
das Anlegen des Lese-Gate-Impulses ϕROG, des
Verschluss-Gate-Impulses ϕSG und des Übertragungs-Gate-Impulses ϕTG mit der in 6 gezeigten
zeitlichen Steuerung des Ansteuerns an die Lese-Gate-Elektrode 19,
die Verschluss-Gate-Elektrode 24 bzw. die Übertragungs-Gate-Elektrode 20 die
Verschluss-Gate-Elektrode 24 außerdem so verwendet werden,
dass sie als eine Überlauf-Steuer-Gate-Elektrode
(OFCG-Elektrode)
arbeitet. In diesem Fall ist die Spannung der Überlauf-Steuer-Gate-Elektrode (der Verschluss-Gate-Elektrode 24)
durch die Spannung VOFCG auf der Tiefpegelseite des
Verschluss-Gate-Impulses ϕSG bestimmt. Das Potential in
der Y-Y'-Querschnittsebene
nach 2 zu diesem Zeitpunkt ist in 7 gezeigt.
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In
dem in 6 gezeigten Ablaufdiagramm sind die Operationen
während
der Verschlussperiode und der Periode des Speicherns elektrischer
Ladung die gleichen wie jene der vorhergehenden Ausführungsform.
Als Nächstes
ist während
einer OFCG-Periode, die der Periode des Speicherns elektrischer
Ladung folgt, der Lese-Gate-Impuls ϕROG abermals auf den
EIN-Pegel gelegt, während
der Verschluss-Gate-Impuls ϕSG auf die Spannung VOFCG gelegt ist. Während dieser OFCG-Periode verbleibt
der Übertragungs-Gate-Impuls ϕTG
wie er ist auf dem AUS-Pegel. Durch die auf diese Pegel gelegten
Impulse ändert
sich in der graphischen Darstellung der Potentiale nach 7 das
Potential des ersten Bereiches 15a des Lese-Gates 15 vom
flachen Zustand RL zum tiefen Zustand RH, während sich das Potential des
Entleerungs-Gates 23 für
elektrische Ladung der Entleerungseinheit 21 für elektrische
Ladung vom tiefen Zustand SH zu einem Zustand SOFCG (einem Überlauf-Steuer-Zustand) ändert, der
durch die Spannung VOFCG bestimmt ist.
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Demzufolge
wird im ersten Bereich 15a die das Potential SOFCG des
Entleerungs-Gates 23 für elektrische
Ladung der Entleerungseinheit 21 für elektrische Ladung übersteigende
elektrische Ladung zum Entleerungs-Drain 22 für elektrische
Ladung verworfen. Im Ergebnis ist eine elektrische Ladung mit einem
festen Betrag im ersten Bereich 15a gespeichert, wobei
der feste Betrag durch das Potential SOFCG des
Entleerungs-Gates 23 für
elektrische Ladung, d. h. die Spannung VOFCG des
Verschluss-Gate-Impulses ϕSG, bestimmt ist. Wie oben beschrieben
worden ist, ist im Fall dieser Ausführungsform die OFCG-Funktion
unter Verwendung der Spannung des Verschluss-Gate-Impulses ϕSG
als die Spannung VOFCG implementiert. Es
sollte jedoch angegeben werden, dass durch das Steuern der Konzentration
der Störstellen
im Entleerungs-Gate 23 für elektrische Ladung der Verschluss-Gate-Impuls ϕSG
auf einen AUS-Pegel gelegt werden kann, der in 6 durch
eine mit einem Punkt strichpunktierte Linie angegeben ist, was außerdem erlaubt, dass
die OFCG-Funktion
ebenso ähnlich
implementiert wird.
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Als
Nächstes
werden während
der in 6 gezeigten Periode des Lesens elektrischer Ladung der
Lese-Gate-Impuls ϕROG und der Übertragungs-Gate-Impuls ϕTG
auf den EIN-Pegel gelegt, während
der Verschluss-Gate-Impuls ϕSG wie er ist auf der Spannung
VOFGC aufrechterhalten wird. Durch die auf
diese Pegel gelegten Impulse werden das Potential des ersten Bereichs 15a des
Lese-Gates 15 und das Potential des Entleerungs-Gates 23 für elektrische
Ladung der Entleerungseinheit 21 für elektrische Ladung wie sie
sind auf dem tiefen Zustand RH bzw. dem Überlauf-Steuer-Zustand SOFCG aufrechterhalten. Andererseits ändert sich
in der graphischen Darstellung der Potentiale nach 4 das
Potential des zweiten Bereichs 15b vom flachen Zustand
TL zum tiefen Zustand TH, wie es bei der vorher beschriebenen Ausführungsform
der Fall ist. Im Ergebnis wird die im ersten Bereich 15a gespeicherte
elektrische Ladung mit dem festen Betrag während der OFCG-Periode durch
die Übertragungs-Gate-Elektrode 20 zum
Speicherbereich ST der in 1 gezeigten Übertragungseinheit 13 für elektrische
Ladung übertragen.
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Wie
oben beschrieben worden ist, sind während der Periode des Lesens
elektrischer Ladung der Lese-Gate-Impuls ϕROG und der Übertragungs-Gate-Impuls ϕTG
auf den EIN-Pegel gelegt, während
der Verschluss-Gate-Impuls ϕSG wie er ist auf der Spannung
VOFCG aufrechterhalten wird. Durch die auf
diese Pegel gelegten Impulse wird die im ersten Bereich 15a gespeicherte
elektrische Ladung zur Übertragungseinheit 13 für elektrische
Ladung übertragen.
Es sollte jedoch angegeben werden, dass es außerdem möglich ist, die im ersten Bereich 15a gespeicherte
elektrische Ladung zur Übertragungseinheit 13 für elektrische
Ladung zu übertragen,
indem der Lese-Gate-Impuls ϕROG mit einer zeitlichen Steuerung,
die zum Übertragungs-Gate-Impuls ϕTG synchronisiert
ist, auf den AUS-Pegel gelegt wird. Durch das Hinzufügen der
OFCG-Funktion, wie oben beschrieben worden ist, ist es möglich, immer
nur elektrische Ladung mit einem festen Betrag zur Übertragungseinheit 13 für elektrische
Ladung zu übertragen
und folglich zu verhindern, dass in der Übertragungseinheit 13 für elektrische
Ladung ein Überlauf auftritt.
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Ein
linearer CCD-Sensor, der eine sogenannte zweiseitige Lesekonfiguration
besitzt, ist in 8 gezeigt. Die Figur ist eine
ebene graphische Darstellung, die die Struktur der wesentlichen
Komponenten zeigt, die eine durch die Erfindung geschaffene weitere
Ausführungsform
bilden. Die Komponenten dieser Figur, die zu jenen völlig gleich
sind, die in 1 gezeigt sind, sind durch die
gleichen Bezugszeichen und Bezeichnungen wie die Komponenten nach 1 bezeichnet.
In dem Fall dieser Ausführungsform
sind die Übertragungseinheiten 13A und 13B für elektrische
Ladung auf den Ober- bzw. Unterseiten der Sensoranordnung 12 angeordnet. Ein
Lese-Gate 15A, das zwischen der Sensoranordnung 12 und
der Übertragungseinheit 13A für elektrische
Ladung auf der Oberseite der Sensoranordnung 12 vorgesehen
ist, liest die elektrische Ladung einer geradzahligen Sensoreinheit 11e der
Sensoranordnung 12 aus und überträgt dann die elektrische Ladung
zur Übertragungseinheit 13A für elektrische Ladung.
Andererseits liest ein Lese-Gate 15B, das zwischen der
Sensoranordnung 12 und der Übertragungseinheit 13B für elektrische
Ladung auf der Unterseite der Sensoranordnung 12 angeordnet
ist, die elektrische Ladung einer ungeradzahligen Sensoreinheit 11o der
Sensoranordnung 12 aus und überträgt dann die elektrische Ladung
zur Übertragungseinheit 13B für elektrische
Ladung.
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Die
wesentlichen Komponenten dieser Ausführungsform werden wie folgt
unter Bezugnahme auf 8 in konkreten Begriffen erklärt. Die
Konfiguration auf der Seite des Lese-Gates 15A ist völlig die gleiche
wie die Konfiguration auf der Seite des Lese-Gates 15B.
Außerdem
sind beide Konfigurationen grundsätzlich die gleichen wie jene
der in 1 gezeigten Konfiguration. Aus diesen Gründen sind
den Komponenten auf den Seiten der Lese-Gates 15A und 158 die
gleichen Bezugszeichen und Bezeichnungen wie jene der in 1 gezeigten
Konfiguration zugeordnet, wobei nur der Abschnitt auf der Seite des
Lese-Gates 15A erklärt
wird. Zuallererst umfasst das Lese-Gate 15A einen ersten
Bereich 15a, der an einem Ort ausgebildet ist, der der
Sensoranordnung 12 benachbart ist, und einen zweiten Bereich 15b, der
an einem Ort ausgebildet ist, der der Übertragungseinheit 13A für elektrische
Ladung benachbart ist. Der erste Bereich 15a, der zu einem
Bildelement gehört,
ist mit dem ersten Bereich 15a des benachbarten Bildelements
verbunden, um eine Form auszubilden, die dem Buchstaben U in der
Ebene der graphischen Darstellung ähnelt. Die dem Buchstaben U ähnelnde
Form ist über
ein Paar zueinander benachbarter Sensoreinheiten (11e, 11e)
gedehnt. Es sollte angegeben werden, dass im Fall der Seite des
Lese-Gates 158 die Form anstelle dem Buchstaben U dem auf
den Kopf gestellten Buchstaben U ähnelt.
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Beim
Lese-Gate 15A ist eine aus dem Polysilicium einer ersten
Schicht hergestellte Lese-Gate-Elektrode 19 über dem
ersten Bereich 15a vorgesehen. Außerdem ist eine aus dem Polysilicium einer
zweiten Schicht hergestellte Übertragungs-Gate-Elektrode 20 über dem
zweiten Bereich 15b vorgesehen. Die Übertragungs-Gate-Elektrode 20 wird
ausgebildet, indem eine Übertragungs-Gate-Elektrode 17 auf
einem Übertragungsbereich
TR der Übertragungseinheit 13A für elektrische
Ladung erweitert wird, wie es bei der vorher beschriebenen Ausführungsform
der Fall ist.
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Auf
der Innenseite jedes zweiten oben beschriebenen Lese-Gates 15A ist
eine Entleerungseinheit 21 für elektrische Ladung in einer
derartigen Weise ausgebildet, dass sich die Entleerungseinheit 21 für elektrische
Ladung mit dem ersten Bereich 15a in Kontakt befindet.
In dieser Weise ist nur eine Entleerungseinheit 21 für elektrische
Ladung für
jedes Paar zueinander benachbarter Sensoreinheiten (11e, 11e)
vorgesehen. Die Entleerungseinheit 21 für elektrische Ladung besitzt
eine Konfiguration, die einen Entleerungs-Drain 22 für elektrische
Ladung und ein Entleerungs-Gate 23 für elektrische Ladung umfasst. Der
Entleerungs-Drain 22 für
elektrische Ladung, der eine Form besitzt, die einer Insel ähnelt, ist
auf der Innenseite des Lese-Gates 15A vorgesehen, das eine Form
wie der Buchstabe U besitzt. Andererseits ist das Entleerungs-Gate 23 für elektrische
Ladung so ausgebildet, dass es eine gebogene Form (eine Form, die
dem Buchstaben U ähnelt)
bildet, die den Entleerungs-Drain 23 für elektrische Ladung an seinen
unteren, rechten und linken Seiten umgibt, wie in der Figur zu sehen
ist. Eine aus dem Polysilicium der zweiten Schicht hergestellte
Verschluss-Gate-Elektrode 24 ist über dem Entleerungs-Gate 23 für elektrische
Ladung vorgesehen.
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Die
Operationen während
der Verschlussperiode, der Periode des Speicherns elektrischer Ladung
und der Periode des Lesens elektrischer Ladung in der oben beschriebenen
Konfiguration werden in genau der gleichen Weise wie jener der vorhergehenden
Ausführungsform
ausgeführt.
Außerdem
kann eine OFCG-Funktion ebenfalls in genau der gleichen Weise wie
jener der vorher beschriebenen Ausführungsform implementiert sein.
Wie oben beschrieben worden ist, ist in dem linearen CCD-Sensor,
der eine zweiseitige Lesekonfiguration besitzt, nur eine Entleerungseinheit 21 für elektrische Ladung
für jedes
Paar zueinander benachbarter Sensoreinheiten (11e, 11e)
oder (110, 110) vorgesehen. Bei Betrachtung von
einer Seite der Sensoranordnung 12 ist daher nur eine Entleerungseinheit 21 für elektrische
Ladung für
alle vier Bildelemente vorgesehen. Im Ergebnis kann der Raum verringert
werden, wobei eine Konfiguration geschaffen wird, die erlaubt, dass
die Größe der Festkörper-Bilderfassungsvorrichtung
mit Leichtigkeit kleiner gemacht wird.
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Wie
oben beschrieben worden ist, schafft die Erfindung eine Konfiguration,
in der Entleerungseinheiten für
elektrische Ladung auf derselben Seite der Sensoranordnung wie die
die Übertragungseinheiten für elektrische
Ladung vorgesehen sind, wobei außerdem nur eine Entleerungseinheit
für elektrische Ladung
für jedes
Paar zueinander benachbarter Sensoreinheiten (oder photoelektrischer
Umsetzungselemente) vorgesehen ist. Weil die durch die Erfindung geschaffene
Konfiguration in einer Festkörper-Bilderfassungsvorrichtung übernommen
werden kann, die eine in der Leserichtung für elektrische Ladung verlängerte Sensorstruktur
besitzt, in der ein treppenartiger Potentialgradient in der Leserichtung
in einer Sensoreinheit vorgesehen ist, können die Lese- und Verschluss-Restbilder
beseitigt werden. Obendrein ist der erforderliche Raum im Vergleich
zu der Konfiguration, in der eine Entleerungseinheit für elektrische
Ladung für
jede Sensoreinheit vorgesehen ist, klein, was zu einer Struktur
führt,
die erlaubt, dass die Größe der Festkörper-Bilderfassungsvorrichtung
mit Leichtigkeit verringert wird.
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Außerdem ist
in dem Fall der Festkörper-Bilderfassungsvorrichtung
mit einer Struktur, die erste und zweite Lese-Gates zwischen der
Sensoranordnung und der Übertragungseinheit
für elektrische
Ladung aufweist, das erste Lese-Gate gesperrt, während das Entleerungs-Gate
für elektrische
Ladung während
einer Periode des Speicherns elektrischer Ladung durchgeschaltet
ist, was erlaubt, das eine Rauschkomponente (die während dieser
Periode des Speicherns elektrischer Ladung im ersten Lese-Gate erzeugte
elektrische Ladung) zum Entleerungs-Drain für elektrische Ladung verworfen
wird. Im Ergebnis kann ein Bilderfassungssignal, das nur einen kleinen Betrag
des Rauschens besitzt, der durch einen Dunkelstrom oder andere Ursachen
erzeugt wird, ausgegeben werden.