DE6968C - Neuerungen in der Drahtfabrikation - Google Patents

Neuerungen in der Drahtfabrikation

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DE6968C
DE6968C DENDAT6968D DE6968DA DE6968C DE 6968 C DE6968 C DE 6968C DE NDAT6968 D DENDAT6968 D DE NDAT6968D DE 6968D A DE6968D A DE 6968DA DE 6968 C DE6968 C DE 6968C
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Germany
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A. B. BROWN und W. PH. BROWN in Worcester Massachusetts (N. A)
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    • CCHEMISTRY; METALLURGY
    • C23COATING METALLIC MATERIAL; COATING MATERIAL WITH METALLIC MATERIAL; CHEMICAL SURFACE TREATMENT; DIFFUSION TREATMENT OF METALLIC MATERIAL; COATING BY VACUUM EVAPORATION, BY SPUTTERING, BY ION IMPLANTATION OR BY CHEMICAL VAPOUR DEPOSITION, IN GENERAL; INHIBITING CORROSION OF METALLIC MATERIAL OR INCRUSTATION IN GENERAL
    • C23CCOATING METALLIC MATERIAL; COATING MATERIAL WITH METALLIC MATERIAL; SURFACE TREATMENT OF METALLIC MATERIAL BY DIFFUSION INTO THE SURFACE, BY CHEMICAL CONVERSION OR SUBSTITUTION; COATING BY VACUUM EVAPORATION, BY SPUTTERING, BY ION IMPLANTATION OR BY CHEMICAL VAPOUR DEPOSITION, IN GENERAL
    • C23C22/00Chemical surface treatment of metallic material by reaction of the surface with a reactive liquid, leaving reaction products of surface material in the coating, e.g. conversion coatings, passivation of metals
    • C23C22/05Chemical surface treatment of metallic material by reaction of the surface with a reactive liquid, leaving reaction products of surface material in the coating, e.g. conversion coatings, passivation of metals using aqueous solutions
    • C23C22/60Chemical surface treatment of metallic material by reaction of the surface with a reactive liquid, leaving reaction products of surface material in the coating, e.g. conversion coatings, passivation of metals using aqueous solutions using alkaline aqueous solutions with pH greater than 8

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Description

1879.
AARON BLANCHARD BROWN und WENDELL PHILLIPS BROWN in WORCESTER (Massachusetts, N. Α.).
Neuerungen in der Drahtfabrikatjon.
Patentirt im Deutschen Reiche vom 6. April 1879 ab.
Diese Erfindung bezieht sich auf eine besondere Methode der Behandlung des Drahtes bei der Fabrikation desselben und des Ueberziehens desselben mit edleren Metallen. Es wird dadurch bezweckt, den Draht, ehe er eingezogen wird, mit einem Ueberzug zu versehen, welcher beim Durchziehen des Drahtes durch das Zieheisen gleichzeitig als Schmiermaterial dient. Durch diese Methode wird die Beschaffenheit des Drahtes in der Weise umgeändert, dafs die Zugfestigkeit und Biegsamkeit des fertigen Drahtes beträchtlich vermehrt wird. Ferner wird dadurch das Unbrauchbarwerden des Drahtes während des Ziehens vermieden und der fertige Draht gegen das Rosten geschützt, hauptsächlich, wenn er auf,Lager liegt.
Gemäfs dem ersteren Theil der Erfindung wird der Draht vor dem Durchziehen desselben durch das Zieheisen mit Phosphaten der Alkalien, wie phosphorsaures Natron oder doppeltphosphorsaures Natronammoniak, überzogen. Letztere Verbindung ist auch unter dem Namen ■»sal microcosmicus<L bekannt.
Das Ueberziehen des Drahtes geschieht in der Weise, dafs man das Phosphat in Wasser oder anderem Mittel auflöst, den Draht in die Lösung eintaucht und durch dieselbe hindurchzieht. Der Draht kann alsdann sofort durch das Zieheisen gezogen werden, oder erst, nachdem man den Ueberzug auf dem Draht hat krystallisiren oder trocken werden lassen.
Soll jedoch der Draht gleich nach Herausnehmen desselben aus der Lösung auf die Ziehbank genommen werden, so ist es rathsam, ihn vor dem Eintauchen in oben erwähnte Lösung mit Kupfer zu überziehen. Dies geschieht am besten, wenn man ihn in ein Bad von phosphorsaurem Kupferoxyd eintaucht, wie es beim Ziehen des Drahtes zuweilen vorgenommen wird.
Die Erfahrung hat gelehrt, dafs die Phosphate der Alkalien, wie phosphorsaures Natronammoniak (sal microcosmicus) sehr gut dem Zweck entsprechen. Es können aber auch andere Phosphate der Alkalien in Anwendung kommen.
Je nach der Stärke des zu überziehenden Drahtes und der Beschaffenheit des für ihn verwendeten Materials mufs das Salz im Wasser, am zweckmäfsigsten im Verhältnifs von 1 bis 4 Pfund Krystallen auf 4,5 1 Wasser aufgelöst werden. Je dünner der Draht ist, desto schwächer darf die Lösung sein.
Behandelt man den Draht nach der oben beschriebenen Methode, so wird die beim Durchziehen desselben durch das Zieheisen auf ihn ausgeübte Reibung wesentlich vermindert. Dadurch erhält der fertige Draht nicht nur eine gröfsere Widerstandsfähigkeit gegen Zug und gröfsere Biegsamkeit, sondern es wird auch das öftere Wiederausglühen des Drahtes und das vor dem Galvanisiren desselben vorzunehmende Scheuern überflüssig.
Der Draht wird ferner dadurch gegen das Rosten geschützt, namentlich, wenn er auf Lager liegt.
Aufser diesen Vortheilen gewährt die Behandlung noch einen anderen, durch die leichtere Verarbeitung des Drahtes bedingten Vortheil, da dem Draht durch den Ueberzug eine gröfsere Geschmeidigkeit verliehen worden ist. —
Der zweite Theil dieser Erfindung bezieht sich auf das Galvanisiren und Verzinnen des Drahtes, sowie auf das Ueberziehen des aus irgend einem unedlen Metall hergestellten Drahtes mit einem edleren. Das Verfahren besteht in der Ersetzung der Säuren, welche gegenwärtig zum Abbeizen oder Reinigen der zu überziehenden Körper angewendet werden, durch eine andere chemische Verbindung von der Natur der Phosphate der Alkalien. Der Behandlung des Drahtes mit dieser Verbindung folgt eine andere oder ein Ueberziehen des Drahtes mit kaustischen Alkalien, welches auf den Ueberzug des Phosphates als ein Reinigungsmittel wirkt und in Gemeinschaft mit dem gedachten Ueberzug des Phosphates bei den folgenden Behandlungen des Metalls als ein die Wirkung förderndes Mittel auftritt. Schliefslich verleiht das kaustische Alkali dem aufgelegten metallischen Ueberzug ein weiches und glänzendes Aussehen.
Bei der gegenwärtig angewendeten Methode des Ueberziehens eines Metalles mit einem edleren ist man gezwungen, sich irgend einer Säure zu bedienen, welche hinreichende Auflösungsfähigkeit und Kraft besitzt, um fremde
Körper oder Substanzen, welche sich auf dem zu überziehenden Metallgegenstand abgelagert haben, zu beseitigen. Der Gegenstand wird nachher, ehe das Ueberziehen desselben Stattfindet, von der Säure und der auf der Oberfläche des Gegenstandes gebildeten Salzen gereinigt.
Nach dem Verfahren, welches den Gegenstand vorliegenden Patentes bildet, kann der Draht zur Aufnahme anderer edlerer Metalle sehr gut zubereitet werden, wenn man ihn der Wirkung der Phosphate der Alkalien unterwirft und ihn nachher mit kaustischen Alkalien behandelt. Die auf dem Draht dadurch gebildete Verbindung, welche bei den folgenden Operationen als ein die Wirkung förderndes Mittel auftritt, gewährt nicht nur den Vortheil, dafs man die Beseitigung der Säure und Salze von dem Draht enthoben ist, sondern auch, dafs eine viel bessere Vereinigung der beiden Metalle und ein weicheres und glänzenderes Aussehen des erhaltenen metallischen Ueberzuges hervorgebracht wird.
Die Anwendung der in dem vorliegenden Verfahren angegebenen festen Verbindungen geschieht in mit Wasser aufgelöstem Zustand. Zuerst wird die Oberfläche des Drahtes mit einer Lösung des Phosphates überzogen, und nachdem der Draht in der gebräuchlichen Weise gereinigt und abgerieben oder durch ein Zieheisen gezogen worden ist, wird derselbe mit einem Ueberzug einer Lösung von kaustischem Alkali, ein die Wirkung förderndes Mittel für die folgende Operation, in derselben Art versehen, wie man ihn bisher mit Säuren zum Galvanisiren und Verzinnen behandelte. Dieser Behandlung folgt die Auftragung des metallischen Ueberzuges durch eines der gebräuchlichen Verfahren.
Die Phosphate der Alkalien und die kaustischen Alkalien wirken auf das Material des überzogenen Metalles durchaus nicht ätzend oder zerstörend, wie dies stets der Fall ist, wenn Säuren zum Abbeizen oder Reinigen der zu überziehenden Metalle angewendet werden. Ist das überzogene Metall Eisen oder Stahl, so . ist die schädliche Einwirkung der Säure auf diese Metalle besonders stark. Dagegen erhält der metallische Ueberzug durch die Behandlung mit Phosphaten der Alkalien und kaustischen Alkalien ein reineres, weicheres und mehr glänzenderes Aussehen, als es durch die gegenwärtig allgemein angewendeten Verfahren erreicht wird.
Die Lösung des kaustischen Alkalis kann von verschiedener Stärke sein. Beispielsweise kann sie aus ι bis 3 Pfund kaustischem Alkali auf 4,5 1 Wasser bestehen, je nach der Stärke des ,,>·· angewendeten kaustischen Alkalis. *r
Der dritte Theil dieser Erfindung besteht in dem Ueberziehen des Drahtes öder anderer Artikel, ehe das Verzinnen oder Galvanisiren vorgenommen wird, mit einer Lösung eines Phosphates der Alkalien, welche als ein Beförderungsmittel dient, um das Verbreiten des Metalles auf dem mit. ihm zu überziehenden Gegenstand zu erleichtern und das feste Anhaften desselben auf dem überzogenen Gegenstand hervorzubringen.
Bei dieser Methode des Ueberziehens von Drähten oder anderen Artikeln wird ein Phosphat der Alkalien in Wasser aufgelöst und dann die Oberfläche des zu reinigenden und zu überziehenden Gegenstandes in der Weise mit der Lösung behandelt, wie es mit den Säuren seither stattgefunden hat.
Die Anwendung dieser Phosphate wird zu dem Zweck vorgeschlagen, um die zerstörenden Wirkungen der Säuren auf das Metall zu beseitigen und dem metallischen Ueberzug ein weicheres und glänzenderes Aussehen zu verleihen. Diese Phosphate können auch allein zur Anwendung kommen, ohne dafs man die Gegenstände mit kaustischen Alkalilösungen behandelt, wenn billigere Artikel dem Verfahren unterworfen werden sollen. In dem -zweiten. Theil dieser Erfindung ist dies angegeben.
Im dritten Theil dieser Erfindung ist die angewendete Lösung der Phosphate von der gleichen Stärke, wie die im zweiten Theil angegebene.

Claims (2)

Patent-An Sprüche:
1. Die beschriebene Methode der Vorbereitung von Drähten zum Ziehen durch Behandlung mit einer Lösung eines Phosphates der Alkalien.
2. Die beschriebene Methode der Zubereitung des Drahtes zum.Ueberziehen desselben mit anderen Metallen durch Behandlung mit Phosphaten der Alkalien und kaustischem Alkali.
DENDAT6968D Neuerungen in der Drahtfabrikation Active DE6968C (de)

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Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
EP0270836A1 (de) * 1986-11-10 1988-06-15 Nihon Parkerizing Co., Ltd. Verfahren zum Ziehen von Draht

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* Cited by examiner, † Cited by third party
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EP0270836A1 (de) * 1986-11-10 1988-06-15 Nihon Parkerizing Co., Ltd. Verfahren zum Ziehen von Draht

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