DE69700511T2 - Verfahren zum Füllen von Kernen mit Formsand - Google Patents

Verfahren zum Füllen von Kernen mit Formsand

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Description

    Gegenstand der Erfindung
  • Diese Erfindung betrifft ein Verfahren zum Füllen eines Kernkastens mit Sand zum Formen des Kerns, so daß dieser gleichförmig mit hochverdichtetem Sand gefüllt ist.
  • Stand der Technik
  • Ein Blasverfahren, bei dem Sand zum Formen eines Kerns zusammen mit Druckluft eingeblasen wird, wird für gewöhnlich verwendet, um einen Kernkasten mit dem Formsand zu füllen. Die Verwendung des Blasverfahrens macht aufwendige Versuchs- und Fehlerfindevorgänge notwendig, um viele Ablaßöffnungen im Kernkasten auszubilden. Weiterhin hat das Blasverfahren Nachteile insofern, als daß bei dem Verfahren ein Blaskopf, der einen eingebauten Sandzylinder hat, zur Anwendung gelangt, wobei der Aufbau des Blaskopfes kompliziert ist und aufwendige Arbeit für seine Reinigung notwendig macht.
  • Aus der EP-A-0 561 729 ist eine Kernschießmaschine zum Füllen eines Kernkastens oder Formkastens mit Formsand bekannt. Hierbei wird der Kernkasten von einer Kammerhaube zwischen einer Blaskartusche und einem Arbeitstisch, auf der der Kernkasten angeordnet ist, umgeben, wobei die Elemente dicht verschlossen werden. Während die Kammerhaube mit einem Anschluß zu einer Vakuumpumpe verbunden wird, wird vor dem Öffnen eines Ventiles, welches die Blaskartusche veranlaßt, Formsand in den Kernkasten abzugeben, innerhalb des letzteren über normale Ablaßöffnungen Luft in die umgebende Kammer abgegeben. Ein Vakuum wird angelegt, welches die Entleerung der Blaskartusche wesentlich verbessert, was letztere auch bei sehr komplexen oder formgenauen Kernen einsetzbar macht, ohne daß spezielle Blasdüsen oder -köpfe verwendet werden müssen, um alle abgelegenen Bereiche des Kernkastens zu erreichen.
  • Abgesehen von den umständlichen Betriebseigenschaften hat das Blasverfahren noch weitere Probleme insofern, als, wenn der Hohlraum eines Kerns eine langgestreckte oder komplexe Formgebung hat, dann nicht alle Teile des Hohlraums gleichförmig mit hochverdichtetem Sand zum Formen des Kerns gefüllt werden können. Dies führt zu Unregelmäßigkeiten in der Dichte des verdichteten Sandes. Es ergibt sich auch ein Problem insofern, als, wenn Hochdruck verwendet wird, um die Auswirkungen hinsichtlich der Verdichtung des Sandes zu verbessern, dann die Geschwindigkeit der rieselnden Sandpartikel anwächst, so daß Trennmittel an der Innenseite eines Kernkastens dazu neigen, sich abzulösen. Dies verursacht verschmutzten Sand.
  • Diese Erfindung wurde unter Berücksichtigung der obigen Probleme gemacht. Ihr Zweck ist es, ein Verfahren zu schaffen, welches gleichförmig jeden Teil des Hohlraums eines Kerns mit hochverdichtetem Sand zum Formen des Kerns füllen kann, ohne die Notwendigkeit, eine Vielzahl von Ablaßöffnungen in dem Kernkasten herstellen zu müssen, selbst dann, wenn der Hohlraum eine langgestreckte oder komplexe Form hat.
  • Beschreibung der Erfindung
  • Zum Erzielen der obigen Aufgabe ist das Verfahren dieser Erfindung gekennzeichnet durch die folgenden Schritte: vorbereitendes Füllen eines Kernhohlraums mit dem Sand zum Formen des Kerns durch Blasen des Sandes in den Kernhohlraum, nachdem ein Blaskopf, in welchen der Sand zum Formen des Kerns eingebracht wurde, in Druckverbindung mit der oberen Oberfläche eines Kernkastens gebracht wurde, der den Kernhohlraum und einen Sandzufuhreinlaß aufweist; Pressverfüllen derjenigen Teile des Kernhohlraums, welche am weite sten von dem Einlaß entfernt sind, durch abruptes Einbringen von Druckluft über eine Mehrzahl von Öffnungen, welche über die Länge des Kernhohlraums mit geeigneten Abständen zwischen sich angeordnet sind; und Wiederholen der Schritte des Pressverfüllens der Teile des Hohlraums durch aufeinanderfolgendes Verringern der Anzahl der Öffnungen, über welche Druckluft eingebracht wird von den vom Einlaß am weitesten entfernten bis zu den nächsten Positionen.
  • Ein anderes Verfahren der vorliegenden Erfindung ist gekennzeichnet durch die Schritte des vorbereitenden Füllens eines Hohlraums mit Sand zum Formen eines Kerns durch Drucklosmachen des Hohlraumes, so daß der Sand absorbiert wird, nachdem ein Blaskopf, in welchem der Sand zum Formen des Kerns eingefüllt wurde, mit der oberen Oberfläche eines Kernkastens, der den Kernhohlraum und einen Zufuhreinlaß für den Sand enthält, unter Druckkontakt gebracht wurde, gefolgt von stoßweisem Pressverfüllen der Teile des Hohlraums, welche von dem Einlaß am weitesten entfernt sind, durch abruptes Einlassen von Druckluft in eine Mehrzahl von Öffnungen, welche über die Länge des Hohlraumes hinweg mit geeigneten Abständen zwischen sich angeordnet sind, nachdem der Hohlraum und der Blaskopf vakuum-drucklos gemacht wurden und Wiederholen des Schrittes des stoßweisen Pressverfüllens der Teile des Hohlraumes durch aufeinanderfolgendes Ändern der Teile, welche zu verpressen sind, vom weitesten zu den nächsten Positionen vom Einlaß ausgesehen.
  • Kurze Beschreibung der Zeichnung
  • Fig. 1 ist eine Schnittdarstellung, welche schematisch den Zustand zeigt, in welchem Sand zum Formen des Kerns vorbereitend in einen Kernhohlraum gezogen wird.
  • Fig. 2 ist eine Schnittdarstellung, welche schematisch den Zustand zeigt, in welchem Sand zum Formen des Kerns da bei ist, vorbereitend in einen Kernhohlraum gezogen zu werden.
  • Möglichkeiten zur Durchführung der Erfindung
  • Ausführungsformen dieser Erfindung werden nun im Detail unter Bezugnahme auf die Zeichnung beschrieben. In einer ersten Ausführungsform dieser Erfindung gemäß Fig. 1 ist ein Kernkasten 1 gebildet durch eine obere Form 1A und eine untere Form 1B, so daß der Kern horizontal entlang der Grenzfläche zwischen diesen trennbar ist. In sich weist er einen seitlich langgestreckten Kernhohlraum 2 mit einer Mehrzahl von unebenen Oberflächen in einer Richtung von oben nach unten auf. Ein Zufuhreinlaß 3 für Sand ist so angeordnet, daß er nach oben durch den Mittelpunkt des oberen Teiles des Kernhohlraumes 2 verläuft. Eine Mehrzahl von Belüftungsöffnungen 4 bis 8 ist mit geeigneten Abständen zwischen sich in den Bodenteilen des Kernhohlraumes 2 angeordnet, so daß sie hierdurch nach unten verlaufen. Belüftungsverschlüsse 9 sind mit den entsprechenden Belüftungsöffnungen 4 bis 8 in Eingriff. Ein Blaskopf 11 ist in Druckkontakt mit dem oberen Teil des Kernkastens 1. Ein Zufuhreinlaß 13 für Sand, der durch einen Öffnungs- und Verschlußdeckel 12 geöffnet oder geschlossen wird, ist in der oberen Wand des Blaskopfes 11 angeordnet.
  • Eine Zufuhr/Ablaßbohrung 14 ist im oberen Teil des Blaskopfes 11 angeordnet. Die Zufuhr/Ablaßöffnung 14 steht mit einer Druckluftquelle (nicht gezeigt) über eine Hauptleitung 16 und ein Sperrventil 17 in Verbindung. Drei Zweigleitungen 18 bis 20 sind stromabwärts des Sperrventils 17 an der Hauptleitung 16 angeschlossen. Die Enden der Zweigleitung 18 stehen mit den Belüftungsöffnungen 4 und 8 in Verbindung, die Enden der Zweigleitung 19 stehen mit den Belüftungsöffnungen 5 und 7 in Verbindung und das Ende der Zweigleitung 20 steht mit der Belüftungsöffnung 6 in Verbindung. Die Zweigleitungen 18 bis 20 sind mit Sperrventi len 18A bis 20A versehen. Eine Absaugleitung 22, welche zu einer Vakuumpumpe 21 führt, steht über ein Sperrventil 22A mit der Hauptleitung 16 in Verbindung. Die Hauptleitung 16 steht auch über Sperrventile 23A bis 25A mit abzweigenden Absaugleitungen 23 bis 25 in Verbindung, welche zu der Vakuumpumpe 21 führen und welche in den Zweigleitungen 18 bis 20 an Stellen stromabwärts der Sperrventile 18A bis 20A angeordnet sind. In der Zeichnung ist durch S Formsand bezeichnet.
  • Der Blaskopf 11, der mit Sand zum Formen des Kerns versorgt wird, steht in Druckkontakt mit dem so aufgebauten Kernkasten 1. Eine Blasöffnung 10 des Kopfes 11 steht mit dem Sand-Zufuhreinlaß 3 in Verbindung. Der Formsand für den Kern im Blaskopf 11 wird in den Kernhohlraum 2 hineingesaugt, um diesen vorbereitend zu füllen (wie in Fig. 1), nachdem der Kernhohlraum 2 durch Öffnen der Sperrventile 23A bis 25A (wobei die anderen Ventile geschlossen sind) über die Absaugwirkung der Vakuumpumpe 21 drucklos gemacht wurde. In diesem Zustand werden nicht alle Ecken des Kernhohlraumes vollständig alleine durch die Saugwirkung mit hochverdichtetem Sand S gefüllt.
  • Nachdem der Kernhohlraum 2 vorbereitend mit Sand gefüllt worden ist und der Blaskopf 11 durch Öffnen der Sperrventile 22A bis 25A drucklos gemacht wurde, werden diese Ventile 22A bis 25A geschlossen und gleichzeitig hiermit werden die Sperrventile 17 und 18A bis 20A geöffnet, um abrupt Druckluft über dem Blaskopf 11 und die Belüftungsöffnungen 4 bis 8 in den Kernhohlraum 2 einzubringen, so daß die oberen Teile des Sandes S im Blaskopf 11 druckverschoben werden, so daß die Teile im Hohlraum 2, welche von dem Sandzufuhreinlaß 3 am weitesten entfernt sind, mit hochverdichtetem Sand S gefüllt werden. In diesem Zustand werden die bleibenden Teile des Sandes zum Formen des Kerns an einem Zusammenbacken durch Wirkungen des Luftdrucks von sowohl der oberen als auch der unteren Seite ge hindert, das heißt die zwischen der Blasöffnung 10 und dem mittleren Teil des Kernhohlraums 2 liegenden Teile, so daß die am weitesten entfernten Endteile wirksam unter Druck gesetzt werden.
  • Nachdem die Ventile 17 und 18A bis 20A geschlossen worden sind, werden dann die Sperrventile 22A bis 25A geöffnet, so daß der Kernhohlraum 2 und der Blaskopf 11 drucklos gemacht werden. Danach werden die Sperrventile 22A bis 25A geschlossen und gleichzeitig hiermit werden die Ventile 17, 19A und 20A geöffnet, so daß Druckluft sowohl in den Blaskopf 11 als auch den Kernhohlraum 2 über die Belüftungsöffnungen 5, 6 und 7 eingebracht wird. Somit werden die nächstweiteren Teile vom Sandzufuhreinlaß 3 (diejenigen Abschnitte, welche von den Belüftungsöffnungen 5 und 7 weiter entfernt sind) des Kernhohlraumes 2 mit hochverdichtetem Sand S gefüllt. Die mittleren Teile des Hohlraumes 2 um die Belüftungsöffnung 6 herum werden ebenfalls mit hochverdichtetem Sand S durch Druckluft gefüllt, die nur über die Sperrventile 17 und 20A zugeführt wird. Somit wird der Sand S für den Kern, der vorbereitend in den Kernhohlraum 2 eingesaugt wurde, gleichförmig und hochverdichtet in den gesamten Hohlraum eingebracht. Mit anderen Worten, der Sand S wird aufeinanderfolgend verdichtet, nämlich vom Sand an den weitest entfernten Abschnitten zu dem Sand an den nächsten Abschnitten, von dem Sandzufuhreinlaß 3 aus gesehen, in dem aufeinanderfolgend die Stellen zur Zufuhr von Druckluft zum aufeinanderfolgenden Unterdrucksetzen des Sandes S geändert werden.
  • Eine zweite Ausführungsform dieser Erfindung wird nun unter Bezugnahme auf Fig. 2 beschrieben. Ein Kernkasten 1 wird durch eine linke Form 1A und eine rechte Form 1B gebildet, so daß der Kern vertikal entlang der Grenzfläche zwischen ihnen trennbar ist. In sich weist er einen vertikal langgestreckten Kernhohlraum 2 mit einer Mehrzahl von unebenen Oberflächen in einer Richtung von rechts nach links auf. Ein Zufuhreinlaß 3 für Sand ist derart angeordnet, daß er nach oben durch den Mittelpunkt des oberen Teils des Kernhohlraumes 2 verläuft. Eine Mehrzahl von Belüftungsöffnungen 4' bis 7' ist mit geeigneten Abständen zwischen sich in den seitlichen Teilen des Kernhohlraumes 2 so ausgebildet, daß sie hierdurch nach außen verlaufen. Belüftungsverschlüsse 9 sind in Eingriff mit den entsprechenden Belüftungsöffnungen 4' bis 7'. Ein Blaskopf 11 ist in Druckkontakt mit dem oberen Teil des Kernkastens 1. Ein Sandzufuhreinlaß 13, der durch einen Öffnungs- und Verschlußdeckel 12 geöffnet oder verschlossen wird, ist in der oberen Wand des Blaskopfes 11 angeordnet.
  • Eine Luftzufuhröffnung 14 ist im oberen Teil des Blaskopfes 11 angeordnet. Die Luftzufuhröffnung 14 steht mit einer Druckluftquelle (nicht gezeigt) über eine Hauptleitung 16 und ein Sperrventil 17 in Verbindung. Drei Zweigleitungen 18 bis 20 sind an Stellen stromabwärts des Sperrventils 17 an der Hauptleitung 16 angeschlossen. Das Ende der Zweigleitung 18 steht mit der Lüftungsöffnung 5' in Verbindung, das Ende der Abzweigleitung 19 steht mit der Belüftungsöffnung 6' in Verbindung und das Ende der Abzweigleitung 20 steht mit der Belüftungsöffnung 7' in Verbindung. Die Abzweigleitungen 18 bis 20 sind mit Richtungssteuerventilen 18A bis 20A versehen. Diese Steuerventile sind zum Umschalten der Verbindungen zwischen zwei Richtungen. Eine ist zum Verbinden der Hauptleitung 16 mit den Belüftungsöffnungen 5' bis 7' und die andere ist zum Verbinden der Belüftungsöffnungen 5' bis 7' mit Atmosphärendruck. In der Zeichnung ist mit S der Formsand bezeichnet.
  • Der Blaskopf 11, der mit Sand zum Formen des Kerns befüllt ist, wird mit dem so aufgebauten Kernkasten 1 in Druckverbindung gebracht, wobei eine Blasöffnung 10 des Kopfs 11 in Verbindung mit dem Sandzufuhreinlaß 3 ist. Die Richtungssteuerventile 18A bis 20A werden dann mit Atmosphäre verbunden und das Sperrventil 17 wird geöffnet, so daß der Formsand S im Blaskopf 11 in den Kernhohlraum 2 geblasen wird, um diesen vorbereitend zu füllen. Danach wird das Sperrventil 17 geschlossen. In diesem Zustand sind nicht alle Ecken des Kernhohlraums 2 vollständig mit hochverdichtetem Sand durch die Blaswirkung alleine gefüllt.
  • Nachdem die Richtungssteuerventile 18A bis 20A in diejenigen Richtungen geschaltet worden sind, in welchen die Belüftungsöffnungen 5' bis 7' mit der Hauptleitung 16 verbunden sind, wird das Sperrventil 17 abrupt geöffnet, um Druckluft über den Blaskopf 11 und die Belüftungsöffnungen 5' bis 7' in den Kernhohlraum 2 zu fördern, so daß die oberen Teile des Sandes S im Blaskopf 11 druckverschoben werden, so daß die am weitesten entfernten Positionen (unterhalb der Belüftungsöffnung 5') im Hohlraum 2 von dem Sandzufuhreinlaß 3 aus gesehen mit hochverdichtetem Sand S gefüllt werden. Danach wird das Sperrventil 17 geschlossen. In diesem Zustand werden die verbleibenden Teile des Sandes zum Formen des Kerns daran gehindert, durch Wirkungen des Luftdrucks zusammenzubacken, der von sowohl den oberen als auch unteren Seiten eingebracht wird, das heißt, die zwischen der Blasöffnung 10 und dem Mittelteil des Kernhohlraumes 2 liegenden Teile, so daß die am weitesten entfernt liegenden Endteile wirksam unter Druck gesetzt werden.
  • Nachdem das Richtungssteuerventeil 18A in eine Richtung geschaltet wurde, in welcher die Belüftungsöffnung 5' mit Atmosphärendruck verbunden ist, wird das Sperrventil geöffnet, so daß Druckluft in den Blaskopf 11 und in den Kernhohlraum 2 über die Belüftungsöffnungen 6' und 7' geführt wird. Somit werden die am zweitweitesten entfernten Teile (diejenigen Abschnitte unterhalb der Belüftungsöffnung 6') des Kernhohlraumes 2, vom Sandzufuhreinlaß 3 aus gesehen, mit hochverdichtetem Sand S gefüllt. Die Teile des Hohlraumes 2 um die Belüftungsöffnung 7' herum werden ebenfalls mit hochverdichtetem Sand S durch Zufuhr von Druckluft alleine über das Sperrventil 20A gefüllt. Somit wird der Sand S zum Formen des Kerns, der vorbereitend in den Kernhohlraum 2 gezogen wurde, gleichförmig in den gesamten Hohlraum hochverdichtet. Genauer gesagt, der Sand S wird aufeinanderfolgend verdichtet, nämlich von dem Sand an den weitestentfernten Positionen zu dem Sand an den nächsten Positionen, von dem Sandzufuhreinlaß 3 aus gesehen, in dem aufeinanderfolgend die Positionen zum Zuführen von Druckluft geändert werden, um aufeinanderfolgend den Sand S unter Druck zu setzen.
  • Es ist klar aus der obigen Beschreibung, daß schließlich der gesamte Sand zum Formen des Kerns, der in einen Kernhohlraum gezogen wurde, gleichförmig hochverdichtet werden kann, selbst wenn die Form langgestreckt oder komplex ist. Dies wird deshalb erzielt, da die Erfindung so aufgebaut ist, daß Sand zum Formen des Kerns in den Hohlraum gezogen wird, um diesen vorbereitend zu füllen und danach wird der so vorbereitete Sand wiederholt und aufeinanderfolgend durch stoßweises Unterdrucksetzen des Sandes, beginnend vom Sand an den äußersten Positionen aus, verdichtet.

Claims (3)

1. Ein Verfahren zum Füllen eines Kerns mit Formsand, mit den folgenden Schritten:
Vorbereitendes Füllen eines Kernhohlraums (2) mit dem Sand zum Formen des Kerns durch Blasen des Sandes in den Kernhohlraum (2), nachdem ein Blaskopf (11), in welchen der Sand zum Formen des Kerns eingebracht wurde, in Druckverbindung mit der oberen Oberfläche eines Kernkastens (1) gebracht wurde, der den Kernhohlraum (2) und einen Sandzufuhreinlaß (3) aufweist;
Pressverfüllen derjenigen Teile des Kernhohlraums (2), welche am weitesten von dem Einlaß (3) entfernt sind, durch abruptes Einbringen von Druckluft über eine Mehrzahl von Öffnungen (4, 5, 6, 7, 8), welche über die Länge des Kernhohlraums (2) mit geeigneten Abständen zwischen sich angeordnet sind; und
Wiederholen der Schritte des Pressverfüllens der Teile des Hohlraums (2) durch aufeinanderfolgendes Verringern der Anzahl der Öffnungen (4, 5, 6, 7, 8), über welche Druckluft eingebracht wird von den vom Einlaß (3) am weitesten entfernten bis zu den nächsten Positionen.
2. Verfahren nach Anspruch 1, wobei der Schritt des Füllens des Kernhohlraums (2) durch Drucklosmachen des Hohlraums (2) durchgeführt wird, so daß der Sand eingesaugt wird.
3. Verfahren nach Anspruch 1, wobei der Schritt des Pressverfahrens des Kernhohlraums (2) durchgeführt wird, nachdem der Hohlraum und der Blaskopf (10) vakuum-drucklos gemacht wurden.
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