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Die Erfindung betrifft eine doppelseitige Klebevorrichtung,
die durch Recken des Klebstoffs mit Hilfe einer Zunge
abgelöst werden kann.
Bereich der Erfindung
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Die Erfindung schlägt eine technische Lösung vor, die den
Bereich der vorübergehenden oder nicht vorübergehenden
Befestigung von Gegenständen aneinander oder an einem Träger
mit Hilfe eines auf seinen beiden Seiten klebenden Elements
betrifft, wobei diese Befestigung reversibel ist, d. h. die
miteinander verbundenen Gegenstände können ohne ihre
Beschädigung getrennt werden, Dieser Anwendungsbereich
unterscheidet sich von dem der Kleber, die vorzugsweise benutzt
werden, wenn eine endgültige, nicht reversible Montage
erhalten werden soll.
Stand der Technik
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Zur endgültigen Verbindung von Gegenständen miteinander,
ohne sie zu verletzen, verwendet man anstelle von
Schrauben, Nägeln oder Klammern immer mehr Klebstoffe. Wenn man
Gegenstände miteinander oder mit einem Träger verbinden
möchte und gleichzeitig die Möglichkeit bestehen soll, die
Verbindung wieder zu lösen, wenn sie nicht mehr benötigt
wird, werden die technischen Möglichkeiten ziemlich
begrenzt. Man verwendet im allgemeinen Klebepasten, die die
provisorische Befestigung von Plakaten oder leichten
Gegenständen gestatten.
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Ferner kennt man symmetrische oder unsymmetrische
doppelseitige Klebebänder, deren Träger ein einfacher Film oder
eine Folie aus einer zelligen Verbindung sein kann. Ferner
gibt es Filme aus reckbarer Klebemasse, die ihr
Haftvermögen verlieren, wenn sie parallel zur Verbindungsebene
gereckt werden.
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Diese verschiedenen Lösungen besitzen Nachteile:
Klebepasten gestatten nur die Befestigung von leichten
Gegenständen und halten Scherkräften schlecht stand. Ihre Anwendung
ist im allgemeinen auf die Befestigung von Plakaten oder
von Dekorations- oder Informationskarton beschränkt.
Doppelseitige Klebemittel haben häufig ein begrenztes
Haftvermögen oder sind umgekehrt, wenn das Klebemittel kräftig
ist, schwer wieder abzulösen und erfordern oft die
Verwendung einer Schneidklinge, um die Gegenstände voneinander zu
trennen, wobei diese dann mit Klebemittel bedeckt bleiben.
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Reckbare Klebebänder sind im wesentlichen aus den Schriften
FR-2 355 895 und EP-563 272 bekannt. Filme aus reckbarer
Klebemasse sind beispielsweise in den Schriften DE-3331
016 und EP-578 979 beschrieben. Diese doppelseitigen
Klebefilme erfordern ebene Flächen, um eine feste Verbindung zu
gewährleisten.
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In EP-578 979 wird vorgeschlagen, an einem Ende des Bandes
eine für UV-Strahlen undurchlässige Schutzschicht
vorzusehen, um das Auftreten von Rissen zu vermeiden, wenn man an
dem Band zieht, um eine Trennung zwischen dem Träger und
dem an diesem befestigten Gegenstand vorzunehmen. Gemäß
ei
nem anderen Merkmal dient das gegen UV-Strahlen geschützte
Ende des Bandes auch als Zugzunge.
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Es gibt verschiedene Arten der Ausführung der Greifzunge.
Man kann entweder das Klebeband mit einer Haut aus für UV-
Strahlen undurchlässigem Kunstharz bedecken oder man kann
die Klebemasse im Greifbereich durch einen für UV-Strahlen
undurchlässigen Aufdruck inaktiv machen oder man kann
Papier verwenden. In allen Fällen erfordert die Herstellung
solcher Bänder spezielle Arbeitsgänge, um den als Zugzunge
dienenden Greifbereich undurchlässig zu machen, es sei
denn, man verwendet Papier. Im letztgenannten Fall
verursacht ein etwas zu starker Zug nach einer länger dauernden
Befestigung des Gegenstands auf seinem Träger ein Reißen
des Papiers, wenn dieses an einem Ende des Klebebandes
vorsteht. Wenn die Zunge, unabhängig von ihrer Beschaffenheit,
am Klebeband nicht vorsteht, bildet sie einen Teil des
Klebebandes, der folglich nicht mehr als Klebefläche verwendet
wird und der zugänglich gelassen werden muß, um das
Ergreifen zu gestatten. In allen Fällen erhält man bei Verwendung
dieses Klebebandtyps wie eines einfachen doppelseitigen
Klebenbands eine sehr schwer wiederablösbare oder trennbare
Befestigung.
Gegenstand der Erfindung
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Ziel der Erfindung ist es, diese Nachteile zu beseitigen
und eine neue Vorrichtung zur vorübergehenden Befestigung
zu schaffen, bei der sich der gesamte reckbare Klebefilm
hinter dem befestigten Gegenstand befinden kann.
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Gegenstand der Erfindung ist eine wiederablösbare
druckempfindliche Klebevorrichtung mit mindestens einem Zugorgan,
das mit einem Band aus einer stark kohäsiven und
elastischen Klebemasse fest verbunden ist, deren Haftvermögen
durch Recken in der Verbindungsebene vermindert wird,
dadurch gekennzeichnet, daß das Zugorgan ein nichtklebendes
Band ist, das in der Verlängerung des Klebebands angeordnet
ist und partiell in einen Bereich eines Endes des
Klebebands eingebettet ist.
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Ein Vorteil der Erfindung liegt darin, daß man die gesamte
Klebefläche des Bandes verwenden kann, da das Zugorgan vom
Klebeband getrennt ist und gleichzeitig mit diesem eng
verbunden ist, wobei das Zugorgan bei der Trennung des zu
befestigenden Gegenstands vom Träger zugänglich bleibt.
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Ein anderer Vorteil der Erfindung besteht darin, daß das
Zugorgan, das vorzugsweise eine dünnen Folie ist, Längen
besitzen kann, die an die zu befestigenden Gegenstände
angepaßt sind, und daß auf diese Weise das Klebeband in
Abhängigkeit von den Anwendungen reduziert werden kann,
wodurch sich die Kosten der Befestigungsvorrichtung
verringern.
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Gemäß einem anderen Merkmal der Erfindung besteht die
Befestigungsvorrichtung aus einem Stapel von Klebebändern,
zwischen die abziehbare Schutzelemente eingelegt sind und die
jeweils mit einer Greif- und Zugzunge versehen sind.
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Weitere Vorteile und Merkmale ergeben sich aus der
Beschreibung von mehreren Ausführungsformen der Erfindung und
aus der beiliegenden Zeichnung. In dieser zeigen:
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Fig. 1 eine perspektivische Ansicht einer
Befestigungsvorrichtung gemäß einer ersten Ausführungsform,
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Fig. 2 eine schematische Seitenansicht einer zweiten
Ausführungsform der erfindungsgemäßen
Befestigungsvorrichtung,
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Fig. 3 eine schematische Darstellung eines Gegenstands, der
mit Hilfe der in Fig. 1 oder 2 dargestellten
Vorrichtung an einem Träger befestigt ist,
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Fig. 4 eine schematische Darstellung eines Stapels von
erfindungsgemäßen Befestigungsvorrichtungen.
Ausführliche Beschreibung
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Erfindungsgemäß besteht die Vorrichtung aus folgenden
Elementen:
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a) ein Film aus stark kohäsiver Klebemasse, die die
Eigenschaft hat, ihr Haftvermögen stark zu verringern, wenn man
parallel zur Verbindungsebene oder zur Ebene der
Befestigung an einem Träger einen Zug ausübt,
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b) eine Folie aus nichtklebendem, sehr wenig dehnbarem
Material, die mit dem Klebemassefilm innig verbunden ist und
die als Greifmittel dient, um die für die Ablösung des
Klebemassefilms erforderliche Reckung zu bewirken,
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c) Mittel zur Aufhebung des Haftvermögens der Teile jeder
der Seiten des Klebemassefilms, die dem Teil
gegenüberliegen, der die innere Verbindung zwischen der nichtklebenden
Folie und dem Klebemassefilm bildet,
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d) gegebenenfalls entfernbare Schutzelemente, zum
vorübergehenden Abdecken der Seiten des Klebefilms.
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Die erfindungsgemäße Klebevorrichtung (Fig. 1) besitzt ein
Band 1 aus stark reckbarer Klebemasse und mindestens eine
kohäsive Greif- und Zugzunge 2, die nichtklebend und sehr
wenig dehnbar ist. Die Greifzunge 2 ist an einem Ende des
Bandes über einen Bereich 2' mit vorbestimmten Abmessungen
zum Teil in die Dicke des Bandes 1 eingesetzt, so daß man
eine sehr starke Verbindung zwischen dem Band 1 und der
Zunge 2 erhält, so daß gegebenenfalls sehr starke Zugkräfte
auf die Zunge 2 ausgeübt werden können, ohne daß ein Reißen
oder ein Abtrennen der Zunge 2 vom Band 1 zu befürchten
ist.
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Fig. 2 zeigt in Seitenansicht eine bevorzugte
Ausführungsform der Erfindung in einer praktischen Ausführung. Hierbei
ist das Klebemasseband 1 mit der aus einer Folie 2
bestehenden Zunge 2 mittels eines in die Masse 1
eingeschlossenen Teils 2' der Folie 2 innig verbunden. Die dem Teil 2'
der Folie 2 gegenüberliegenden Teile 7 und 8 der beiden
Seiten 9 und 10 des Klebemassebandes 1 sind mit Hilfe eines
anderen nichtklebenden Films, Anstrichs oder Lacks 3 und 3'
nichtklebend gemacht. Die Seiten 9 und 10 des
Klebemassebandes 1 sind jeweils zeitweise mit einem Schutzelement 4
und 4' bedeckt, das der Benutzer bei der Verwendung
abzieht.
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Die erfindungsgemäße Klebevorrichtung findet ihre Anwendung
bei der Verbindung von Gegenständigen miteinander oder mit
einem Träger und gestattet die Herstellung einer festen und
gleichzeitig wiederablösbaren Befestigung. Bei der
Befestigung muß ein Teil des Bandes 2 zugänglich bleiben, damit
man an diesem ziehen und auf diese Weise die Ablösung des
klebenden Teils bewirken kann, wenn die Verbindung getrennt
werden soll. Wenn man eine Folie 2 aus transparentem
Material verwendet, ist der Teil, der notwendigerweise
zugänglich bleiben muß, praktisch unsichtbar.
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Fig. 3 zeigt ein Anwendungsbeispiel, bei dem ein Gegenstand
5 an einer Wand 6 mit Hilfe des Bandes 1 befestigt ist,
wo
bei die Folie 2 zugänglich bleibt, während das ganze
Klebstoffband sich hinter dem Gegenstand befindet.
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Zur Herstellung einer erfindungsgemäßen Klebevorrichtung
verwendet man eine druckempfindliche Klebemasse mit hoher
Kohäsion. Das Klebemasseband, das sich für diese
Herstellung eignet, muß nämlich solche Merkmale besitzen, daß die
Reißkraft wesentlich höher als die Ablösekraft ist. Von den
für diese Anwendung geeigneten Klebemassen werden
druckempfindliche Klebemassen vom Typ extrudierbare Heißschmelz-
Substanzen bevorzugt, die mittels
Drei-Block-Syntheseelastomeren und klebrigmachenden Harzen zusammengesetzt sind.
Von den Syntheseelastomeren wählt man vorzugsweise Styrol-
Isopren-Styrol-Elastomere, die eine gute Elastizität und
eine gute Kohäsion gewährleisten. Von den klebrigmachenden
Harzen bevorzugt man Colophanharze oder aliphatische oder
aromatische hydrogenierte Harze. Diese Bestandteile werden
in gebräuchlicher Weise mit anderen Bestandteilen gemischt,
wie Weichmachern, Antioxidantien, Schutzmitteln gegen UV-
Strahlung, Füllstoffen, Farbstoffen, Geruchsmitteln,
Bitterkeitsmitteln. Das Klebmasseband wird durch
Warmextrudieren in einer Dicke von 0,5 bis 3 mm hergestellt.
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Die Zugzunge oder Folie 2 besteht aus einem Band aus einem
festen und sehr wenig dehnbaren Material geringer Dicke.
Gemäß einer bevorzugten Ausführungsform verwendet man eine
Polyesterfolie, die für die Durchführung der Erfindung
vorteilhafte Eigenschaften besitzt: hervorragende mechanische
Festigkeit, nicht dehnbar, gute Haftung gegenüber der
Klebemasse, Transparenz. Die Dicke einer solchen Folie beträgt
etwa 6 bis 50 um, vorzugsweise 12 bis 25 um. Man kann auch
andere Komponenten wie ein feines Gewebe oder eine Folie
aus Synthesematerial verwenden, die durch eine nicht
dehnbare Einlage verstärkt ist. Vorzugsweise verwendet man eine
von ICI vertriebene Folie Type MELINEX.
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Die Zugzunge muß mit der Klebemasse innig verbunden sein;
diese Verbindung ist für das korrekte Arbeiten der
Vorrichtung unerläßlich. Praktisch wird diese Verbindung
geschaffen, indem man einen Verbund von zwei Klebemassefilmen auf
einem Teil der als Zunge dienenden Folie herstellt oder
indem man bei der Extrusion in die Klebemasse einen Teil der
Zunge integriert und auf diese Weise die in Fig. 1
dargestellte Verbindung erhält.
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Um eine gute Festigkeit der Verbindung zu erreichen,
beträgt die Länge des Teils 2' etwa 3 bis 10 mm, vorzugsweise
4 bis 5 mm.
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Um bei der Ausübung eines Zugs auf die Zunge das Gleiten zu
erleichtern, wird der Verbindungsbereich an den beiden
Seiten der Klebemasse vorzugsweise nichthaftend gemacht, wie
in Fig. 2 mit 3 und 3' dargestellt ist. Diese Bereiche
können durch jedes bekannte Mittel nichthaftend gemacht
werden, beispielsweise indem ein dünner Film aus
Synthesematerial, Papier, ein Acryllack, eine Siliconschicht oder
pulverförmiges Material wie Talk aufgebracht wird. Von den
möglichen technischen Lösungen bevorzugt man das Aufbringen
einer sehr dünnen Polyesterfolie oder den Auftrag einer
Schicht von photovernetzbaren Siliconen mit Hilfe eines
Flexographieverahrens.
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Zum Schutz der klebenden Seiten des Massebandes bringt man
auf jede der Seiten 9, 10 eine abnehmbare Schutzfolie 4, 4'
bekannten Typs auf, beispielsweise Papier, Polyesterfolie,
Polyethylenfolie, wobei alle diese Schutzelemente so
behandelt sind, daß sie auf mindestens einer Seite antiklebend
sind. Bei einem Ausführungsbeispiel verwendet man eine auf
einer Seite siliconbeschichtete Polyesterfolie mit einer
Dicke von 23 um, die von der Firma SILICONATURE unter der
Bezeichung RP0023M81A vertrieben wird.
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Wenn man eine Aufmachung dieser Klebevorrichtungen in Form
eines Stapels 11 wünscht, trennt man jedes Element 1a, 1b,
1c durch ein Schutzelement 12 ab, dessen beide Seiten so
behandelt sind, daß sie verschieden antiklebend sind. Jedes
Klebeelement bzw. jede Klebevorrichtung kann auf diese
Weise vom Stapel abgezogen werden, indem man das Schutzelement
auf dem folgenden Element des Stapels beläßt, wie in Fig. 4
dargestellt ist.
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Praktisch haben die Vorrichtungen die Form von
quadratischen oder rechteckigen Plättchen, deren Abmessungen je
nach der ins Auge gefaßten Verwendung verschieden sein
können. So kann die Vorrichtung bei Anwendungen im Alltag oder
zu Bastelzwecken eine Breite von etwa 20 bis 30 mm und eine
klebende Länge von etwa 20 bis 50 mm und eine Zugzunge mit
einer Länge von 30 bis 50 mm haben.
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Das folgende Ausführungsbeispiel macht die Vorteile der
Erfindung besser deutlich.
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Die Klebemasse wird zu Beginn aus den folgenden
Bestandteilen hergestellt: 37,86 Teile Drei-Block-Elastomer SIS (von
der Firma EXXON unter der Marke VECTOR 4211D vertrieben),
9,46 Teile Weichmacher auf der Basis von Parafinöl (von der
Firma SHELL unter der Bezeichnung CATENEX N956 vertrieben),
47,6 Teile Colophanharz (von der Firma DRT unter der
Bezeichnung DERTOLINE SP2 vertrieben), 1,52 Teile
Antioxidantien, 0,51 Teile UV-Schutzmittel, 2,27 Teile Titanoxid,
1,01 Teile Bitterkeitsmittel und 0,05 Teile Farbstoff.
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Die Mischung wird warm bei einer Temperatur von etwa 160
bis 180ºC geknetet und mit Hilfe einer flachen Düse so
extrudiert, daß man zwei Bänder mit einer Dicke von 0,5 mm
und einer Breite von 30 mm erhält.
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Die beiden Bänder werden dann miteinander vereinigt, indem
auf einer Seite eine Breite von 5 mm einer Polyesterfolie
mit einer Dicke von 23 um und einer Gesamtbreite von 30 mm
eingeschlossen wird. In diesem Schritt erhält man ein
durchgehendes Band, dessen Querschnitt in Fig. 1
dargestellt ist. Man bringt dann auf den Rand jeder der Seiten
des Verbundes auf dem Bereich der Verbindung Masse-Folie
ein Band aus einer Polyesterfolie mit einer Dicke von 6 um
auf. Die Breite der aufgelegten Folie beträgt 6 mm und ragt
etwas über die Polyesterfolie hinaus (um etwa 1 mm). Auf
jede der Seiten der Masse wird schließlich ein
Schutzelement aus einer Polyesterfolie aufgebracht, die auf der der
Klebemasse zugewandten Seite mit Silicon beschichtet ist.
In diesem Schritt erhält man ein Band, dessen Querschnitt
in Fig. 2 dargestellt ist. Dieses Band wird dann
zugeschnitten, um die erfindungsgemäßen Vorrichtungen zu
erhalten, deren Breite etwa 20 mm und deren Dicke etwa 1 mm
beträgt.
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Wie Versuche ergaben, kann ein solches Klebeelement einen
Gegenstand von etwa 1 kg an einer vertikalen Wand
befestigen, wobei die Oberflächen des Gegenstands und der Wand
eben sein müssen und nicht aus einem antiklebenden
Werkstoff bestehen dürfen.
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Dieses Beispiel wurde zur Veranschaulichung der Erfindung
beschrieben; im Rahmen der Erfindung ist möglich,
beispielsweise die Zusammensetzung der Klebemasse, die Natur
der Folie, die Zunge, die Natur der Antihaftmittel und der
Schutzelemente zu ändern.
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Die Abmessungen der Vorrichtungen können zur Anpassung an
verschiedene Anforderungen ebenfalls geändert werden,
sofern jedoch eine ausreichende Dicke der Klebemasse
beibehalten wird, damit die Reißfestigkeit des Bandes im
wesentlichen größer als die zum Ablösen von jedem Trägertyp
erforderliche Kraft bleibt.
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Die obenbeschriebenen wiederablösbaren
Selbstklebevorrichtungen sind im Bastelbereich, im Haushalt und in der
Industrie immer dann einsetzbar, wenn eine vorläufige
Befestigung eines Gegenstands auf einem Träger vorgenommen werden
soll und wenn man weder Spuren noch Löcher hinterlassen
möchte. Um einen Gegenstand, beispielsweise einen
Papierspender, an einer Wand zu befestigen, klebt man auf dem
Gegenstand eine oder mehrere erfindungsgemäße Vorrichtungen
auf, nachdem man eines der Schutzelemente 4 abgezogen hat,
indem man darauf achtet, die Zugzungen so zu positionieren,
daß sie nach der Befestigung zugänglich bleiben, dann
bringt man die Einheit an der Wand an, nachdem man das
zweite Schutzelement 4' abgezogen hat. Der Gegenstand ist
nun befestigt, ohne daß der Klebeteil sichtbar ist, wobei
nur die Zugzunge aus transparentem Werkstoff sichtbar
bleibt. Wenn man den Gegenstand von seinem Träger entfernen
möchte, genügt es, leicht an der Zunge 2, die zugänglich
bleibt, zu ziehen. Dank des Vorhandenseins der
Antiklebeelemente 3 und 3' kann die Verbindungszone gleiten und kann
die Masse 1 gereckt werden, die sich ablöst, indem sie sich
dehnt, bis die Befestigung ganz aufgehoben ist. Der stark
kohäsive Charakter der Masse bewirkt, daß keine Spur von
Klebstoff auf dem Gegenstand oder auf dem Träger
zurückbleibt.