DE69701480T2 - Verfahren zum Schutz einer magnetischen Schicht auf einem photoempfindlichen Material - Google Patents

Verfahren zum Schutz einer magnetischen Schicht auf einem photoempfindlichen Material

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DE69701480T2
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    • G03PHOTOGRAPHY; CINEMATOGRAPHY; ANALOGOUS TECHNIQUES USING WAVES OTHER THAN OPTICAL WAVES; ELECTROGRAPHY; HOLOGRAPHY
    • G03CPHOTOSENSITIVE MATERIALS FOR PHOTOGRAPHIC PURPOSES; PHOTOGRAPHIC PROCESSES, e.g. CINE, X-RAY, COLOUR, STEREO-PHOTOGRAPHIC PROCESSES; AUXILIARY PROCESSES IN PHOTOGRAPHY
    • G03C3/00Packages of films for inserting into cameras, e.g. roll-films, film-packs; Wrapping materials for light-sensitive plates, films or papers, e.g. materials characterised by the use of special dyes, printing inks, adhesives

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Description

  • Die Erfindung betrifft Waren für die Überwachungssysteme eingesetzt werden. Die Erfindung betrifft insbesondere ein Verfahren zum Abschirmen einer Magnetschicht auf einem lichtempfindlichen Material gegen Magnetfelder, wie sie beispielsweise beim Einsatz von Warenüberwachungssystemen auftreten, und Kassetten, Einheiten und Waren, bei denen dieses Verfahren Anwendung findet.
  • Warenüberwachungssysteme zum Schutz einer Wäre gegen unberechtigte Entfernung aus einem definierten Bereich (beispielsweise einem Warenhaus) sind an sich bekannt. Eines dieser bekannten Warenüberwachungssysteme arbeitet nach dem Prinzip der Erkennung des Vorhandenseins eines bestimmten ferromagnetischen Materials in einem sich periodisch ändernden Magnetfeld geringer Stärke. Wie in Fig. 1 dargestellt, ist an der gegen unberechtigte Entfernung zu schützenden Ware 100 eine Warenüberwachungsmarkierung 110 befestigt. Die Markierung enthält einen. Streifen ferromagnetischen Materials hoher. Permeabilität mit geringer Koerzitivkraft. Um die Markierung zu aktivieren, wird sie einem Aktivierungsmagnetfeld, ausgesetzt. Wenn die Ware mit der daran befestigten aktivierten Markierung in eine Abfragezone 120 gebracht wird, in der das sich periodisch ändernde Magnetfeld geringer Stärke mittels einer am Rand der Zone angeordneten Sendeantenne 130 angelegt wird, modifiziert das Vorhandensein des Streifens das angelegte Feld und erzeugt Untermagnetfelder mit Oberwellen der Grundfrequenz des angelegten Feldes. Die Felder mit den Oberwellen werden von einer am Rand der Abfragezone angeordneten Empfangsantenne 140 erfasst und einem Empfänger zugeführt, in dem sie detektiert und zum Auslösen eines Alarms eingesetzt werden, um die unberechtigte Entfernung der Ware anzuzeigen.
  • Damit die Ware aus dem definierten Bereich entfernt werden kann, ohne den Alarm auszulösen, kann die Markierung physisch von der Ware entfernt werden. Stattdessen kann die Markierung auch durch Entmagnetisieren deaktiviert werden, indem sie an einer Kasse oder Berechtigungsstation einem Deaktivierungsmagnetfeld ausgesetzt wird.
  • Schwierig wird dies, wenn die Markierungen eingesetzt werden, um magnetisch empfindliches Material, beispielsweise Magnetbänder mit Aufzeichnungen (z. B. Videobänder) gegen unberechtigte Entfernung zu schützen. In diesem Fall ist besondere Sorgfalt erforderlich, um sicherzustellen, dass die Aktivierungs- und Deaktivierungsmagnetfelder nicht zu den magnetischen Medien gelangen und die Aufzeichnungen auf der Magnetschicht beschädigen. Für magnetische Medien mit Aufzeichnungen ist daher im Einzelhandel, beispielsweise in einem Warenhaus, eine besondere Handhabung üblich.
  • Lichtempfindliches Material, wie z. B. Fotofilm, kann mit einer Magnetschicht versehen sein, wie beispielsweise in US-A-5 436 120 offenbart: Auf der Magnetschicht können während der Herstellung Informationen, wie z. B. Herstellungs- oder Verarbeitungsinformationen, aufgezeichnet werden. Weitere Einträge können später beim Belichten, Entwickeln, Kopieren und Zurückladen erfolgen. Da für den Verbrauch bestimmte Fotofilme wegen ihrer geringen Größe besonders diebstahlsgefährdet sind, werden die Kartons oder Verpackungen, in denen der Film enthalten ist, üblicherweise mit Warenüberwachungsmarkierungen versehen. Diese Markierungen können vom Hersteller am Herstellungsort oder von einem Einzelhändler vor dem Einsortieren der Ware in die Verkaufsregale angebracht werden. Da bei Filmen das Vorhandensein einer Magnetschicht nicht unbedingt vorausgesetzt wird, findet die für magnetische Medien mit Aufzeichnungen erforderliche besondere Handhabung möglicherweise keine Anwendung. Es besteht daher ein Bedarf, die Magnetschicht gegen Aktivierungs- und Deaktiviemngsmagnetfelder zu schützen. Wenn die Magnetschicht geschützt wird, stellt die Handhabung des Films für den Verbraucher und den Einzelhändler kein Problem dar, sodass auf eine besondere Handhabung verzichtet werden kann.
  • US-A-5 336 589 (Mukunoki u. a.) offenbart ein fotografisches Material mit einem Silberhalogenid-Fotomaterial, das mit einer Magnetaufzeichnungsschicht mit einer Koerzitivkraft von mindestens 400 Oe versehen ist.
  • US-AA 665 387 betrifft eine Vorrichtung zum Deaktivieren und Reaktivieren von Markierungen auf Magnetbandkassetten. Zum Schutz des magnetischen Mediums gegen Aktivierungs- und Deaktivierungsmagnetfelder ist eine warenspezifische besondere Vorrichtung erforderlich, um die Markierung zu aktivieren und zu deaktivieren, ohne das magnetische Medium zu beeinflussen. Die Vorrichtung ist für die Aufnahme einer Bandkassette bestimmt und mit Magneten versehen, die so angeordnet sind, dass das Magnetfeld im Bereich der Markierung sehr stark ist, aber nicht mit ausreichender Stärke in die Kassette gelangt, um das Magnetband der Kassette beeinflussen zu können.
  • US-AA 632 250 offenbart eine Magnetabschirmvorrichtung zum Schutz einer planaren magnetischen Aufzeichnung gegen äußere Magnetfelder. Die zu schützende Ware wird in die Vorrichtung gelegt. Die Vorrichtung besteht aus einem Gehäuse und einem Deckel mit einer Vielzahl mit Abstand zueinander angeordneter Folien ferromagnetischen Materials. Dabei ist eine von der zu schützenden Ware getrennte zusätzliche Vorrichtung zum Abschirmen der Magnetaufzeichnung erforderlich.
  • Es besteht daher Bedarf für ein Verfahren und eine Vorrichtung zum Schutz einer Magnetschicht auf Filmen durch Abschirmen der Schicht gegen ein außen angelegtes Magnetfeld. Dabei ist es im hohen Maße wünschenswert, dass das Verfahren und die Vorrichtung keine besondere Handhabung erfordern. Es ist ferner wünschenswert, dass die Vorrichtung als integrierenden Bestandteil eine Einrichtung zum Schutz der Magnetschicht gegen ein außen angelegtes Magnetfeld aufweist.
  • Der Erfindung liegt unter anderem die Aufgabe zugrunde, ein Verfahren zum Schützen einer Magnetschicht auf einem Film durch Abschirmen derselben gegen ein außen angelegtes Magnetfeld zu schaffen, bei dem keine besondere Handhabung erforderlich ist.
  • Einer Ausführungsform der Erfindung liegt ferner die Aufgabe zugrunde, eine Filmkassette zu schaffen, die als integrierenden Bestandteil eine Einrichtung zum Schützen einer Magnetschicht auf dem Film durch Abschirmen derselben gegen ein außen angelegtes Magnetfeld aufweist.
  • Eine weitere Aufgabe einer Ausführungsform der Erfindung besteht in der Schaffung einer Einheit für eine Filmkassette mit einer Warenüberwachungsmarkierung, bei der die Markierung ohne eine Sondervorrichtung und ohne nachteilige Wirkung auf eine auf dem Film angebrachte Magnetschicht aktiviert und deaktiviert werden kann.
  • Eine Ausführungsform der Erfindung hat darüber hinaus die Aufgabe, eine Kassette für einen mit einer Magnetschicht versehenen Film zu schaffen, bei der der Film keine besondere Handhabung erfordert.
  • Diese Aufgaben sollen hier lediglich als Anschauungsbeispiele genannt werden. Weitere wünschenswerte Aufgaben und der offenbarten Erfindung eigene Vorteile liegen im Bereich der Erkenntnismöglichkeit des Fachmanns. Der Erfindungsumfang wird durch die nachfolgenden Ansprüche festgelegt.
  • Die Erfindung schafft zum einen eine Kassette für lichtempfindliches Bandmaterial, welches eine Magnetschicht mit vorbestimmter Koerzitivkraft aufweist. Die Kassette besteht aus einem in einem Polymerisat dispergierten ferromagnetischen Material. Das kombinierte Material des Polymerisats und des ferromagnetischen Materials weist eine magnetische Permeabilität größer als 1,0 auf, sodass die Magnetschicht des lichtempfindlichen Bandes von einem außen an der Kassette angelegten Magnetfeld abgeschirmt werden kann, um von diesem nicht beeinflusst zu werden.
  • Die Erfindung schafft zum anderen eine Einheit bestehend aus einer Filmkassette mit einem darin eingeschlossenen lichtempfindlichen Material, welches eine Magnetschicht mit vorbestimmter Koerzitivkraft aufweist. Die Einheit weist ferner eine außen an der Filmkassette angebrachte Markierung auf, die durch ein Aktivierungsmagnetfeld aktivierbar und durch ein Deaktivierungsmagnetfeld deaktivierbar ist, wobei die Magnetfelder außen an der Filmkassette angelegt werden. Die Filmkassette besteht aus einer Dispersion eines Polymerisats und einem ferromagnetischen Material. Das kombinierte Material des Polymerisats und des ferromagnetischen Materials weist eine magnetische Permeabilität größer als 1,0 auf, sodass die Filmkassette die Magnetschicht von den Magnetfeldern abschirmt.
  • Die Erfindung schafft ferner einen für das Zusammenwirken mit einer Kamera bestimmten Fertigungsgegenstand. Der Gegenstand weist einen Streifen lichtempfindlichen Bandmaterials mit einer Magnetschicht mit vorbestimmter Koerzitivkraft zwischen 250 und 1150 Oersted und eine Spule auf, auf welche der Streifen lichtempfindlichen Materials aufwickelbar ist und die aus nichtferromagnetischem Material besteht. Der Gegenstand weist ferner eine Hülse, bestehend aus einem in einem Polymerisat dispergierten ferromagnetischen Material auf, wobei das kombinierte Material der Hülse eine magnetische Permeabilität größer als 1,0 und die Hülse zwei gegenüberliegende Enden aufweist. An den Enden der Hülse sind jeweils Endkappen aus nicht ferromagnetischem Material befestigt. Die Hülse, die Spule und die Endkappen bilden eine lichtdichte Filmkassette für das Zusammenwirken mit einer Kamera. Die Magnetschicht des innerhalb der lichtdichten Filmkassette angeordneten lichtempfindlichen Bandes ist von einem außen an der Kassette angelegten Magnetfeld abgeschirmt, um von diesem nicht beeinflusst zu werden.
  • Die Erfindung schafft darüber hinaus ein Verfahren zum Schützen eines Bandes lichtempfindlichen Materials mit einer Magnetschicht mit vorbestimmter Koerzitivkraft. Das Verfahren umfasst folgende Schritte:
  • Das Bereitstellen einer Filmkassette aus einem Material mit einer magnetischen Permeabilität größer als 1,0, eines von der Filmkassette umschlossenen Bandes lichtempfindlichen Materials mit vorbestimmter Koerzitivkraft zwischen 250 und 1150 Oersted und einer außen an der Kassette angebrachten Markierung. Die Markierung ist durch ein Aktivierungsmagnetfeld aktivierbar und durch ein Deaktivierungsmagnetfeld deaktivierbar.
  • Aktivieren der Markierung, sodass sie durch ein außerhalb der Filmkassette befindliches Überwachungs-Abfragemagnetfeld erfassbar ist, und Deaktivieren der Markierung, sodass sie vom Überwachungs-Abfrage-Magnetfeld nicht erfassbar ist.
  • Das Verfahren beinhaltet ferner auch das Abschirmen der Magnetschicht des lichtempfindlichen Bandes von den Aktivierungs- und Deaktivierungsmagnetfeldern, sodass die Magnetschicht geschützt ist. Bei einer bevorzugten Ausführungsform wird die Filmkassette durch Thermoformung aus in einem Polymerisat dispergierten ferromagnetischen Material hergestellt. Das kombinierte Mziterial des Polymerisats- und des ferromagnetischen Materials weist eine magnetische Permeabilität größer als 1,0 auf.
  • Eine solche Filmkassette weist als integrierenden Bestandteil eine Einrichtung auf, welche die Magnetschicht des Films durch Abschirmen derselben gegen ein außen angelegtes Magnetfeld schützt. Eine zusätzliche Abschirmvorrichtung ist daher nicht erforderlich. Außerdem kann eine an einer solchen Kassette angebrachte Markierung ohne den Einsatz einer Sondervorrichtung aktiviert und deaktiviert werden, sodass keine besondere Aktivierungs- und Deaktivierungsvorrichtung und keine besondere Handhabung erforderlich sind.
  • Die Erfindung wird im Folgenden anhand eines in der Zeichnung dargestellten bevorzugten Ausführungsbeispiels näher erläutert.
  • Es zeigen:
  • Fig. 1 eine Abfragezone eines Warenüberwachungssystems,
  • Fig. 2 eine erfindungsgemäße Filmkassette,
  • Fig. 3 zwei Hülsenhälften der erfindungsgemäßen Filmkassette und
  • Fig. 4 eine Seitenansicht einer Spule mit einem daran befestigten Streifen bandförmigen Materials.
  • In der folgenden ausführlichen Beschreibung bevorzugter Ausführungsformen der Erfindung werden gleiche Konstruktionselemente in den verschiedenen Darstellungen mit gleichen Bezugsziffern bezeichnet.
  • Fig. 2 und 3 zeigen einen Filmbehälter, d. h. eine Filmkassette 10, wie zum Beispiel eine Kleinbildfilmkassette, mit einer Hülse 12 und einem Band 14 aus lichtempfindlichen Material. Eine Kleinbildfilmkassette dieser Art wird in US-AA 948 063, US-A-5 046 679 und US-A-5 046 680 offenbart. Die Filmkassette 10 ist für das Zusammenwirken mit einer Kamera bestimmt. Die Hülse 12 besteht vorzugsweise aus zwei Hülsenhälften 16, 18. Wie in der Zeichnung dargestellt, weist jede Hülsenhälfte 16, 18 einen zylindrischen Teil 20 mit zwei Enden und einer Endkappe 22, 24 an jedem Ende auf. Stattdessen können die Endkappen 22, 24 auch getrennt von dem zylindrischen Teil 20 ausgebildet sein. Eine Spule 26 nimmt das Band 14 auf. Aus Gründen, die aus der folgenden Beschreibung hervorgehen, wird das Band 14 vorzugsweise zur Gänze in der Kassette 10 angeordnet.
  • Das Band 14 weist eine Magnetschicht auf, auf der Informationen aufgezeichnet werden können. Ein Bandmaterial dieser Art wird in US-A-5 436 120 offenbart. Die Magnetschicht kann wiederholt für Aufzeichnungen und zum Auslesen verwendet werden. Vor Verkauf des Produkts, beispielsweise während der Herstellung, erfolgen Einträge auf der Magnetschicht. Dabei kann es sich beispielsweise um Informationen über Herstellung oder Verarbeitung handeln. Weitere Einträge können später beim Belichten, Entwickeln, Kopieren und Zurückladen erfolgen. Im Allgemeinen liegt die Koerzitivkraft der Magnetschicht (im Folgenden als HCFilm bezeichnet) zwischen 250 Oersted (Oe) und 1150 Oersted, vorzugsweise im Bereich von 750 bis 950 Oersted.
  • Eine Filmkassette besteht im Allgemeinen aus Metall, beispielsweise kaltgewalztem Stahl. Die Konfiguration der Filmkassette ist jedoch zur Zeit in einem Wandel begriffen. Filmkassetten werden zunehmend komplexer und erfordern enge Fertigungstoleranzen, sodass sie in Zukunft möglicherweise nicht mehr aus Stahl hergestellt werden können. Wiederverwertbarkeit und Kosten spielen ebenfalls eine Rolle. Polymerisate, wie zum Beispiel wiederverwertbare Polymerisate, würden sich als Werkstoff eignen, weisen aber nicht die Werkstoffeigenschaften auf, die zum Schutz eines magnetischen Mediums gegen ein Magnetfeld erforderlich sind. Mit anderen Worten, eine Filmkassette aus einem Polymerisat würde eine Magnetschicht auf einem lichtempfindlichen Bandmaterial nicht abschirmen. Erfindungsgemäß besteht daher die Hülse 12 aus einem in einem Polymerisat dispergierten ferromagnetischen Material, wobei das kombinierte Material (aus Polymerisat und ferromagnetischem Material) eine magnetische Permeabilität u größer als 1,0 aufweist.
  • Das ferromagnetische Material zeichnet sich dadurch aus, dass kein oder so gut wie kein Magnetismus darin zurückbleibt, selbst wenn es wiederholt einem Magnetfeld ausgesetzt wird. Vorteilhaft ist die Verwendung eines ferromagnetischen Materials, das magnetisch weich ist und von Natur aus eine relativ hohe magnetische Permeabilität (beispielsweise in der Größenordnung von 100 bis 1000) aufweist. Beispiele für ein solches Material sind Eisen, Siliziumstahl und verschiedene Eisen- und Stahllegierungen. Ferromagnetische Materialien dieser Art können im Allgemeinen zur Herstellung von Formteilen mit einem Polymerisat zu kleinen Partikeln verarbeitet werden. Das kombinierte Material (das mit oder ohne Trägermaterial hergestellt werden kann) weist eine magnetische Permeabilität von größer als 1 bis 50 auf.
  • Wie der Fachmann weiß, kann die Hülse 12 nach verschiedenen Verfahren hergestellt werden. Bei einer bevorzugten Ausführungsform wird die Hülse durch Thermoformung, beispielsweise mittels eines Spritzgussverfahrens, hergestellt. Beispiele geeigneter Polymerisate sind Polypropylen, stoßfestes Polystyrol, Polyurethan und Nylon 6/6, Polyolefin, Polycarbonat und Polyphenylnether. Das kombinierte Material kann zusätzlich mit einem Trägermaterial, beispielsweise Glas, versehen werden, um ihm für die Kassette geeignete mechanische Eigenschaften zu verleihen. Die Dispersion enthält so viel ferromagnetisches Material, dass das kombinierte Material der Kassette 10 eine magnetische Permeabilität größer als 1,0 aufweist. Im allgemeinen enthält das kombinierte Material etwa 25-45% ferromagnetisches Material (Gewichtsprozentanteil im Verhältnis zum Gesamtgewichts des Verbundwerkstoffs). Typisch für eine Dispersion aus Polymerisat und ferromagnetischem Material ist, dass sie keine kovalente Bindung aufweist.
  • Die magnetische Abschirmung gegen äußere Magnetfelder erfolgt bei ferromagnetischen Materialien durch Schwächung des außen angelegten Magnetfeldes. Die Abschirmwirkung hängt von den magnetischen Eigenschaften des kombinierten Materials ab, aus dem die Filmkassette hergestellt wurde. Aus Gründen, die aus der folgenden Beschreibung hervorgehen, ist daher eine Maximierung der Menge des in dem Polymerisat dispergierten ferromagnetischen Materials einer Maximierung der Schwächung des außen angelegten Magnetfeldes vorzuziehen. Der Fachmann wird jedoch erkennen, dass der Menge ferromagnetischen Materials, das in dem Polymerisat dispergiert werden kann, praktische Grenzen gesetzt sind, beispielsweise durch die Bindung zwischen dem Polymerisat und dem ferromagnetischen Material.
  • Beispiele elektronischer Warenüberwachungssysteme, bei denen aktivierbare und deaktivierbare Markierungen zur Anwendung kommen, werden in US-AA 510 490 und US-AA 568 921 offenbart. Die Warenüberwachungssysteme arbeiten mit drei Magnetfeldern: einem Aktivierungsmagnetfeld zum Aktivieren der Warenüberwachungsmarkierung, einem Deaktivierungsmagnetfeld zum Deaktivieren der Markierung und einem Abfragemagnetfeld zum Abfragen einer Zone auf Vorhandensein der Markierung. Die Warenüberwachungsmarkierung (wie sie beispielsweise von Knogo, Sensormatic und 3M angeboten wird) besteht aus einem ersten ferromagnetischen Material F&sub1;, das von dem Abfragemagnetfeld zum Erkennen des Vorhandenseins der Markierung verwendet wird, und einem zweiten ferromagnetischen Material F&sub2;, das von den Aktivierungs- und Deaktivierungsmagnetfeldern zum Aktivieren und Deaktivieren des Ansprechens des Materials F&sub1; auf das Abfragefeld verwendet wird, wobei das Material F&sub1; und F&sub2; jeweils eine entsprechende Koerzitivkraft, HCF1 bzw. HcF2, aufweist und HcF1 kleiner ist als HcF2. Das Abfragefeld ist in der Amplitude größer als HCF1, aber immer kleiner als HCF2. Um die Markierung durch Magnetisieren des Materials F&sub2; in einer bevorzugten Richtung zu deaktivieren, wird sie einem Gleichstrom-Magnetfeld ausgesetzt, das wesentlich größer ist als die Koerzitivkraft HcF2 des Materials F&sub2;. Um die Markierung zu aktivieren, wird das Material F&sub2; einem Wechselstrom-Magnetfeld ausgesetzt, das wesentlich größer ist als die Koerzitivkraft HcF2 des Materials F&sub2;. Das schaltende Magnetfeld HSchalt, entweder das Wechselstrom-Magnetfeld oder das Gleichstrom-Magnetfeld, ist daher größer als die Koerzitivkraft des Materials F&sub2;.
  • Um eine zuverlässige Aktivierung und Deaktivierung der Warenüberwachungsmarkierung zu gewährleisten, wird ein hochschaltendes Magnetfeld HSchalt bevorzugt. Die Erzeugung solcher Wechselstrom- und Gleichstrom-Magnetfelder kann staatlichen Vorschriften und Richtlinien unterliegen. Der gegenwärtige Trend läuft jedoch auf eine Erhöhung der Stärke dieser Magnetfelder hinaus. Die erforderliche Stärke des HSchalt-Magnetfeldes hängt natürlich von der Nähe der Markierung zum Magnetfeld ab. Im Interesse einer schnellen Abfertigung an der Kasse eines Einzelhändlers wird beispielsweise eine mit Waren gefüllte Einkaufstasche durch ein schaltendes Magnetfeld geschoben, um die an den einzelnen Waren in der Einkaufstasche angebrachten Markierungen in einem Durchgang zu deaktivieren. Ein solches Magnetfeld muss stark sein, um eine zuverlässige Deaktivierung aller Markierungen in der gefüllten Einkaufstasche zu gewährleisten. Dagegen genügt ein schwächeres Magnetfeld, wenn nur ein Posten in unmittelbarer Nähe des schaltenden Magnetfeldes positioniert wird.
  • Für Gleichstrom-Magnetfelder, wie sie beispielsweise zum Deaktivieren der Markierung eines elektronischen Warenüberwachungssystems eingesetzt werden, ist die Schwächung δDC der die Filmkassette 10 durchdringenden Gleichstrom-Magnetfelder der magnetischen Permeabilität u des kombinierten Materials der Filmkassette 10 umgekehrt proportional:
  • δDC 11u (Gleichung 1)
  • Für Wechselstrom-Magnetfelder, wie sie beispielsweise zum Aktivieren der Markierung eines elektronischen Warenüberwachungssystems eingesetzt werden, ist die Schwächung δAC der Wechselstrom-Magnetfelder wirksam, wenn die Filmkassette aus elektrisch leitendem Material besteht. Das Wechselstrom-Magnetfeld induziert in dem leitfähigen Material elektrische Ströme, die ihrerseits Wechselstrom-Magnetfelder erzeugen, die dem außen angelegten Wechselstrom-Magnetfeld entgegenwirken und dieses somit schwächen. Die Schwächung δAC hängt von der Frequenz und Stärke des außen angelegten Wechselstrom-Magnetfeldes und der Leitfähigkeit des leitenden Materials ab.
  • Die wirksame Magnetfeldschwächung 6 hängt von der elektrischen Leitfähigkeit und der magnetischen Permeabilität des Materials ab und wird rechnerisch durch Summierung der Wechselstrom- und Gleichstrom-Schwächungskomponenten bestimmt, d. h.:
  • δ = δAC + δDC (Gleichung 2)
  • Die oben angegebene Materialauswahl für die Filmkassette 10 gewährleistet daher eine Abschirmung der Magnetschicht des Bandes 14 von den Aktivierungs- und Deaktivierungsmagnetfeldern.
  • Bei den zur Zeit verfügbaren Warenüberwachungssystemen weist das zum Aktivieren der Markierung eingesetzte Wechselstrom-Magnetfeld in der Regel weniger als 1000 Oersted auf, sodass der Wert von δAC im Allgemeinen gering ist. Daher ist die wirksame Magnetfeldschwächung δ im Allgemeinen etwa gleich groß wie Soc. Nach Gleichung 2 beeinflusst die Verteilung des ferromagnetischen Materials und des elektrisch leitenden Materials den Wirkungsgrad der Abschirmwirkung. So gesehen, haben Einzelheiten der Formgebung der Filmkassette 10 einen Einfluss auf die Abschirmwirkung.
  • Der Schutz der Magnetschicht des Bandes 14 wird dadurch erreicht, dass für alle schaltenden Magnetfelder HSchalt die Erfüllung folgender Bedingungen sichergestellt wird
  • HSchalt ≤ HCFilm · 1/δ (Gleichung 3)
  • Nach Substitution in Gleichung 1 und 2 folgt daraus, wenn angenommen wird, dass δAC wesentlich kleiner ist als δDC:
  • HSchalt ≤ HCFilm · u (Gleichung 4)
  • Darin ist HCFilm die Koerzitivkraft der Magnetschicht des Bandes 14 und u die magnetische Permeabilität des kombinierten Materials (der Filmkassette 10). Das schaltende Magnetfeld HSchalt sollte daher kleiner als oder gleich groß wie das Produkt der Koerzitivkraft der Magnetschicht des Bandes (HCFilm) und der magnetischen Permeabilität des kombinierten Materials (u) sein.
  • So kann beispielsweise für ein Band 14 mit einer Koerzitivkraft von 150 Oe und einer magnetischen Permeabilität u gleich 10 ein schaltendes Magnetfeld HSchalt bis zu 1500 Oe angelegt werden, ohne die magnetischen Eigenschaften des Bandes 14 in der Filmkassette 10 zu beeinflussen.
  • Das Beispiel ist zwar nur eine numerische Erläuterung des Prinzips der Gleichung, aber bekanntlich weisen magnetische Materialien mikroskopisch eine Verteilung der Koerzitivkräfte um deren makroskopisch gemessene Mittelwerte auf. Die Magnetschicht könnte also einen Bereich von Koerzitivkräften aufweisen, sodass ein einzelner zu der Magnetschicht gehörender Koerzitivkraftwert einen Mittelwert dieses Bereichs von Werten darstellen würde. So bezeichnet HCFilm üblicherweise einen Mittelwert der Koerzitivkraftwerte für die Magnetschicht des Bandes 14. Um die Magnetschicht des Bandes zu schützen, sollte daher für die Bestimmung des größten Magnetfeldes, das gefahrlos angelegt werden kann, die kleinste Koerzitivkraft (der Verteilung) zugrunde gelegt werden. Dies gilt für alle Magnetfelder, unabhängig davon, ob sie für Warenüberwachungssysteme oder für andere Anwendungen, wie z. B. Permanentmagnete, eingesetzt werden. Aus Gleichung 4 wird dann:
  • Max. (HSchalt) ≤ min. (HCFilm) · u (Gleichung 5)
  • oder:
  • Max. (HSchalt)/min. (HCFilim) ≤ u (Gleichung 6)
  • Das Produkt der magnetischen Permeabilität des kombinierten Materials der Filmkassette und der kleinsten Koerzitivkraft der Magnetschicht sollte größer als oder gleich groß wie das größte schaltende Magnetfeld (d. h. das Aktivierungs- oder Deaktivierungs-Magnetfeld) sein (Gleichung 5). Nach der anderen Schreibweise in Gleichung 6 bedeutet dies, dass das Verhältnis des größten schaltenden Magnetfeldes zu der kleinsten Koerzitivkraft der Magnetschicht kleiner als oder gleich groß wie die magnetische Permeabilität des kombinierten Materials sein sollte. Der Einfachheit halber wird dieses Verhältnis des schaltenden Magnetfeldes zu der Koerzitivkraft der Magnetschicht im Folgenden als Feldverhältnis bezeichnet. Um einen zuverlässigen Schutz der Magnetschicht zu gewährleisten, sollte das Feldverhältnis vorzugsweise ein Drittel der magnetischen Permeabilität des kombinierten Materials (unter Berücksichtigung der oben genannten Verteilung) nicht übersteigen. Das heißt:
  • HSchalt/HCFilm ≤ (1/3) · u (Gleichung 7)
  • Diese Ein-Drittel-Regel ist eine allgemeine Faustregel für praktische Anwendungen. Bei Anwendung dieser allgemeinen Faustregel nähert sich die Gleichung 7 der Gleichung 6. Die Gleichung gilt für Wechselstrom- und Gleichstrommagnetfelder HSChaft. Für Wechselstrom-Magnetfelder kann der quadratische Mittelwert des angelegten Wechselstrom-Magnetfeldes zugrunde gelegt werden.
  • Wie aus der vorhergehenden Erörterung ersichtlich, ist der Schutz der Magnetschicht vor einem Magnetfeld gewährleistet, wenn sich das Band 14 in der Hülse 12 befindet. Dabei wird anerkannt, dass gezielte böswillige Versuche, die aufgezeichneten Informationen nachteilig zu beeinflussen, möglicherweise außerhalb des Erfindungsumfangs liegen. Dieser Schutz kann in jedem Stadium der Lebensdauer des Bandes 14 in der Kassette 10 erfolgen, von der Herstellung über das Kopieren bis zur Lagerung und Archivierung.
  • Wie in Fig. 2 gezeigt, ragt die Spule 26 durch die Endkappen 22, 24 der Hülsenhälften 16, 18. Wenn die Spule 26 nicht aus einem ferromagnetischen Material besteht, kann sie ein "Loch" in der magnetischen Abschirmung bilden. So gesehen würden die Hülsenhälften 16, 18 (mit dem zylindrischen Teil 20 und den Endkappen 22, 24) einen magnetischen Abschirmteil bilden, aber die Spule 26 den Durchgang eines äußeren Magnetfeldes nicht verhindern. Würden die Endkappen 22, 24 und die Spule 26 nicht aus einem ferromagnetischen Material bestehen, dann würden die Endkappen 22, 24 und die Spule 26 ein "Loch" in der magnetischen Abschirmung bilden. So gesehen würde der zylindrische Teil 20 einen Abschirmteil bilden, die Endkappen 22, 24 und die Spule 26 aber den Durchgang eines äußeren Magnetfeldes nicht verhindern. Infolge der Ausrichtung der magnetischen Partikel auf dem Band 14 (im Folgenden beschrieben) kann das Band 14 jedoch aufgrund dieser "Löcher" von einem äußeren Magnetbild nicht nachteilig beeinflusst werden. Weder die Spule 26 noch die Endkappen 22, 24 müssen daher aus einem Material mit einer Permeabilität größer als 1,0 bestehen. Die Spule 26 und die Endkappen 22, 24 können vielmehr aus einem Polymerisat oder einem anderen nicht ferromagnetischen Material oder einem Verbund solcher Materialien bestehen. Trotz dieser von der Spule 26 und den Endkappen 22, 24 gebildeten "Löcher" ist die Magnetschicht des Bandes 14 vor einem außen angelegten Magnetfeld geschützt. In Fig. 4 ist das Band 14 mit einem Klebebandstreifen 28 an der Spule 26 befestigt; die magnetischen Partikel der Magnetschicht sind in einer rechtwinklig zu einer Achse A der Spule 26 verlaufenden Richtung oder, anders ausgedrückt, parallel zu einer Achse B des Bandes 14 ausgerichtet. Diese Ausrichtung wird während des Beschichtungsvorgangs bewirkt, und zwar in Richtung der Beschichtung. Diese Ausrichtung ist für das Aufzeichnen von Informationen wünschenswert und erhöht die Signalstärke beim Wiederauslesen. Gleichzeitig wird das Aufzeichnen von Informationen auf der Magnetschicht in einer rechtwinklig zu den ausgerichteten Partikeln verlaufenden Richtung erschwert, was eine Verringerung des Wiederauslesesignals zur Folge hat. Dieses Phänomen ist bekannt (siehe Physics of Magnetism S. Chikazumi und S. H. Charap, Seite 281-285, John Wiley & Sonds, Krieger Publishing Co., 1978) und hat zu Untersuchungen der abnehmenden Ausrichtung für scheibenförmige Medien geführt. Aus dem gleichen Grunde wie Aufzeichnungen rechtwinklig zur bevorzugten Ausrichtung der magnetischen Partikel erschwert werden, können entlang der Achse A zur Filmkassette 10 angelegte Magnetfelder die Magnetschicht des Bandes 14 weniger wirksam beeinflussen. Je nach Stärke des außen angelegten Magnetfeldes müssen die Endkapen 22, 24 und die Spule 26 daher nicht aus ferromagnetischem Material bestehen. Endkappen 22, 24 und eine Spule 26 aus ferromagnetischem Material gewährleisten jedoch eine zuverlässige Abschirmung der Magnetschicht des lichtempfindlichen Materials.
  • Die Erfindung schafft ein Verfahren zum Abschirmen eines Bandes aus lichtempfindlichem Material mit einer Magnetschicht mit vorbestimmter Koerzitivkraft gegen ein außen angelegtes Magnetfeld. Zu den Schritten dieses Verfahrens gehört das Bereitstellen einer aus einem Material mit einer magnetischen Permeabilität größer als 1,0 bestehenden Filmkassette 10, wobei das zu schützende Band von der Filmkassette umschlossen ist. Wenn das äußere Magnetfeld von einem Warenüberwachungssystem angelegt wird, wird die Filmkassette außen mit einer Warenüberwachungsmarkierung 110 versehen, die durch ein Aktivierungsmagnetfeld aktivierbar und durch ein Deaktivierungsmagnetfeld deaktivierbar ist. Die Markierung und die Filmkassette bilden zusammen eine Einheit. Die Markierung wird so aktiviert, dass sie durch ein außerhalb der Filmkassette befindliches Überwachungs-Abfrage- Magnetfeld erfassbar ist, und so deaktiviert, dass sie durch das Überwachungs- Abfrage-Magnetfeld nicht erfassbar ist. Sowohl beim Aktivieren als auch beim Deaktivieren wird die Magnetschicht des lichtempfindlichen Bandes von den Aktivierungs- und Deaktivierungsmagnetfeldern abgeschirmt, sodass die Magnetschicht nicht nachteilig beeinflusst wird.
  • Das erfindungsgemäße Verfahren eignet sich auch zum Schützen der Magnetschicht des Bandes 14 vor Magnetfeldern, die nicht von einem Warenüberwachungssystem erzeugt werden. So kann beispielsweise ein Verbraucher eine Filmkassette 10 kaufen und in ein Magnetfeld bringen, das beispielsweise von einem Permanentmagneten erzeugt wird, oder in andere, zufällig vorhandene Magnetfelder.

Claims (8)

1. Kassette für lichtempfindliches Bandmaterial, welches eine Magnetschicht mit vorbestimmter Koerzitivkraft aufweist, dadurch gekennzeichnet, daß die Kassette aus einem in einem Polymerisat dispergierten ferromagnetischen Material besteht, wobei das kombinierte Material des Polymerisats und des ferromagnetischen Materials eine magnetische Permeabilität größer als 1,0 aufweisen, und wobei die Magnetschicht des lichtempfindlichen Bandes von einem außen an der Kassette angelegten Magnetfeld abgeschirmt ist, um von diesem nicht beeinflußt zu werden.
2. Kassette nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die magnetische Permeabilität des ferromagnetischen Materials größer als 1 bis 50 ist.
3. Kassette nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die vorbestimmte Koerzitivkraft der Magnetschicht zwischen 250 und 1150 Örsted beträgt.
4. Einheit bestehend aus einer Filmkassette mit einem darin eingeschlossenen bandförmigen lichtempfindlichen Material, welches eine Magnetschicht mit vorbestimmter Koerzitivkraft aufweist, wobei die Einheit ferner eine außen an der Kassette angebrachte Markierung aufweist, die durch ein Aktivierungsmagnetfeld aktivierbar und durch ein Deaktivierungsmagnetfeld deaktivierbar ist, wobei die Magnetfelder außen an der Filmkassette angelegt werden, dadurch gekennzeichnet, daß die Filmkassette aus einer Dispersion eines Polymerisats und einem ferromagnetischen Material besteht, wobei das kombinierte Material eine magnetische Permeabilität größer als 1,0 aufweist und die Filmkassette die Magnetschicht des bandförmigen Materials von den diese beeinflussenden Magnetfeldern abschirmt.
5. Fertigungsgegenstand, bestimmt für das Zusammenwirken mit einer Kamera, der einen Streifen lichtempfindlichen Bandmaterials mit einer Magnetschicht mit vorbestimmter Koerzitivkraft zwischen 250 und 1150 Örsted und eine Spule aufweist, auf welche der Streifen lichtempfindlichen Materials aufwickelbar ist und die aus nichtferromagnetischem Material besteht,
gekennzeichnet durch
- eine Hülse, bestehend aus einem in einem Polymerisat dispergierten ferromagnetischen Material, wobei das kombinierte Material der Hülse eine magnetische Permeabilität größer als 1,0 und die Hülse zwei gegenüberliegende Enden aufweist;
- eine Anzahl von aus nichtferromagnetischem Material bestehenden Endkappen, wobei jedes Ende der Hülse mit einer Endkappe versehen ist, die Hülse, die Spule und die Endkappen eine lichtdichte Filmkassette für das Zusammenwirken mit einer Kamera bilden und die Magnetschicht des innerhalb der lichtdichten Filmkassette angeordneten lichtempfindlichen Bandes von einem außen an der Kassette angelegten Magnetfeld abgeschirmt ist, um von diesem nicht beeinflußt zu werden.
6. Fertigungsgegenstand, bestimmt für das Zusammenwirken mit einer Kamera, der einen Streifen lichtempfindlichen Bandmaterials mit einer Magnetschicht mit vorbestimmter Koerzitivkraft zwischen 250 und 1150 Örsted aufweist,
gekennzeichnet durch
- eine Spule, auf die ein Steifen lichtempfindlichen Bandes aufgewickelt ist, wobei die Spule aus einem in einem Polymerisat dispergierten ferromagnetischen Material besteht und das kombinierte Material eine magnetische Permeabilität größer als 1,0 aufweist;
- eine Hülse, bestehend aus einem in einem Polymerisat dispergierten ferromagnetischen Material, wobei das kombinierte Material der Hülse eine magnetische Permeabilität größer als 1,0 und die Hülse zwei gegenüberliegende Enden aufweist;
- eine Anzahl von aus nichtferromagnetischem Material bestehenden Endkappen, wobei jedes Ende der Hülse mit einer Endkappe versehen ist, die Hülse, die Spule und die Endkappen eine lichtdichte Filmkassette für das Zusam menwirken mit einer Kamera bilden und die Magnetschicht des innerhalb der lichtdichten Filmkassette angeordneten lichtempfindlichen Bandes von einem außen an der Kassette angelegten Magnetfeld abgeschirmt ist, um von diesem nicht beeinflußt zu werden.
7. Verfahren zum Abschirmen eines Bandes aus lichtempfindlichem Material mit einer Magnetschicht mit vorbestimmter Koerzitivkraft, wobei das Verfahren folgende Schritte umfaßt:
- Bereitstellen einer aus einem Material mit einer magnetischen Permeabilität größer als 1,0 bestehenden Filmkassette, wobei das Band aus lichtempfindlichem Material von der Filmkassette umschlossen ist;
- Anlegen eines außen an der Filmkassette wirkenden Magnetfeldes; und
- Abschirmen der Magnetschicht des lichtempfindlichen Bandes vom Magetfeld, damit diese nicht beeinflußt wird.
8. Verfahren zum Schützen eines Bandes lichtempfindlichen Materials mit einer Magnetschicht, wobei das Verfahren folgende Schritte umfaßt:
- Bereitstellen eines Filmpacks bestehend aus einer Filmkassette aus einem Material mit einer magnetischen Permeabilität größer 1,0, einem Band lichtempfindlichen Materials mit einer Magnetschicht mit vorbestimmter Koerzitivkraft zwischen 250 und 1150 Örsted, und einer außen an der Kassette angebrachten Markierung, die durch ein Aktivierungsmagnetfeld aktivierbar und durch ein Deaktivierungsmagnetfeld deaktivierbar ist, wobei die Magnetfelder außen an der Filmkassette angelegt werden;
- Aktivieren der Markierung, so daß sie durch ein außerhalb der Filmkassette befindliches Überwachungs-Abfrage-Magnetfeld erfaßbar ist;
- Deaktivieren der Markierung, so daß sie vom Überwachungs-Abfrage- Magnetfeld nicht erfaßbar ist;
- Abschirmen der Magnetschicht des lichtempfindlichen Bandes von den Aktivierungs- und Deaktivierungs-Magnetfeldern während des Aktivierungs- und Deaktivierungsvorgangs.
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