DE69701734T2 - Steuervorrichtung oder signalisierungvorrichtung wie eine drucktaste - Google Patents
Steuervorrichtung oder signalisierungvorrichtung wie eine drucktasteInfo
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Description
- Diese Erfindung betrifft eine Steuer- oder Signalisierungsvorrichtung wie eine Drucktaste nach dem Oberbegriff des Anspruchs 1, wie sie beispielsweise aus der Unterlage CH-A-554130 bekannt ist.
- Derartige Vorrichtungen umfassen einerseits einen in eine Öffnung einer Tragwand, beispielsweise einer Platte oder eines Pults, einzufügenden Körper, und andererseits einen Sockel, der mindestens einen abnehmbaren Elektroblock, insbesondere einen Kontaktblock, trägt, anhand von Montagemitteln, die jeweiligen Montageflächen zugeordnet sind und häufig aus Einhakelementen bestehen.
- Die bekannten Vorrichtung dieses Typs bieten nicht immer die gewünschte Montagesteifigkeit, und es ist wünschenswert, sie zu perfektionieren, um einem Monteur zu ermöglichen, den Kontaktblock problemlos unter dem Sockel einzusetzen und zu befestigen; es ist weiters wünschenswert, ihm eventuell zu ermöglichen, einen anderen Kontaktblock leicht unter dem vorherigen, auch hier mit einer guten Steifigkeit, zu befestigen.
- Die Erfindung soll dem Monteur eine grosse Montageleichtigkeit eines Kontaktblocks unter einem Sockel einer elektrischen Steuer- oder Signalisierungsvorrichtung und gleichzeitig eine gute Steifigkeit der so hergestellten Montage bieten.
- Erfindungsgemäss:
- - umfassen der Elektroblock und der Sockel an einem Ende ihrer jeweiligen Montageflächen einen starren Ansatz und eine diesen ergänzende Stufe, die zusammenwirken, um die Positionierung und den Halt des Blocks zu gewährleisten.
- - umfasst der Block am anderen Ende seiner Montagefläche am Sockel einen von Federmitteln beaufschlagten Haken, parallel zur Montagefläche, um mit einer im Sockel vorgesehenen Einhakaufnahme zusammenzuwirken.
- Der Haken kann vorteilhaft aus einem U-förmigen Metallstück bestehen, dessen Schenkel etwa mit den grossen Seitenwänden des Elektroblocks ausgerichtet sind. Andererseits kann es vorteilhaft sein, den starren Ansatz und den Haken in die gleiche Richtung zu orientieren, was die Abmessungen des Blocks verringert und eine intuitivere Anbringung ermöglicht; während die zusammenwirkenden Elemente vorteilhaft an den Montageflächen vorgesehen sein können, um ein Gleiten des Blocks in bezug auf den Sockel zu vermeiden, das nach einer auf den Elektroblock lotrecht zur Tragfläche der Vorrichtung ausgeübten Kraft entstehen könnte.
- Die nachfolgende Beschreibung einer Ausführungsform der Erfindung unter Bezugnahme auf die beiliegenden Zeichnungen erläutert ihre Vorteile und Ergebnisse.
- Fig. 1 ist eine Schnittelevation einer erfindungsgemässen Drucktaster-Baugruppe.
- Fig. 2 ist eine Untersicht in Perspektive eines Stapels von zwei an einem Sockel befestigten Kontaktblöcken in einer Baugruppe nach Fig. 1.
- Fig. 3 ist eine explodierte Teilschnittansicht der Stapelmontage der Fig. 2 nach der Ebene III-III.
- Fig. 4 ist eine explodierte Teilansicht nach Pfeil F der Stapelmontage der Fig. 2.
- Fig. 5 zeigt eine explodierte Perspektive eines Details des Kontaktblocks.
- Fig. 6 zeigt ein Detail der Fig. 1 in grösserem Masstab.
- Die auf den Figuren dargestellte elektrische Steuer- und Signalisierungsvorrichtung ist eine Drucktaste mit einem Körper 10, der mit einem Kopf 11 und einem rohrförmigen Teil 12 nach der Achse X1 und mit einem kleineren Durchmesser als die Breite des Kopfes ausgestattet ist. Dieser Kopf ist mit eventuell einer Dichtung und/oder einem Schild (nicht dargestellt) an einer Aussenfläche 13a einer dünnen Tragwand 13, beispielsweise aus Metall, angeordnet, die Bestandteil einer Einhausung wie beispielsweise eines Pults, eines Schranks, usw. ist. Die Wand 13 ist nach einer lotrecht zu X1 verlaufenden Ebene S ausgerichtet und umfasst eine Öffnung 13b, in die der rohrförmige Teil 12 der Drucktaste mit Spiel eingeführt wird, wobei dieser Teil beispielsweise das mobile Druckendstück der Taste beinhaltet.
- Ein Sockel 20 mit im wesentlichen polygonaler, vorzugsweise rechteckiger Kontur ist an der Rückseite der Wand 13, d. h. auf der Seite der Innenfläche 13c der Wand 13, einer Drucktaste zugeordnet, um abnehmbar Elektroblöcke 30, wie beispielsweise Schaltkontaktblöcke, Leuchtenblöcke oder Hilfsblöcke, zu tragen. Der Sockel wird am rohrförmigen Teil 12 angebracht und dort mit miteinander zusammenwirkenden Elementen befestigt, beispielsweise durch Einstecken oder Einklinken, um das Herausnehmen des Sockels in Richtung X1 zu verhindern. Der Sockel 20 weist eine mittlere Öffnung 21 (siehe Fig. 2) auf, um den rohrförmigen Teil 12 der Drucktaste durchzulassen, und ist andererseits gegen die Innenfläche 13c der Wand 13 mittels eines Einhakschiebers 22 verankert, der von einer nicht dargestellten Bedienungsschraube betätigt wird. Ein nach der Richtung X1 mobiles Element 14 der Drucktaste wirkt mit einem Betätigungsfinger des Elektroblocks zusammen.
- Der Kontaktblock 30 umfasst ein prismatisches Gehäuse 31 aus isolierendem Material, das auf der Sockelseite eine Montagefläche 32 mit dem Sockel aufweist, aus der der Betätigungsfinger 31a herausragt auf der gegenüberliegenden Seite weist das Gehäuse eine Anschlusseite 33 für die Einführung eines Werkzeugs über die in der Fläche 33 vorgesehenen Öffnungen 34a, 34b auf, oder für Schrauben bzw. andere Anschlusselemente 35 für Verkabelungsleiter. Die Leiter können seitlich durch die in den Schmalseiten 37a, 37b des Gehäuses vorgesehenen Öffnungen 36a, 36b geführt werden; das Gehäuse weist weiters ebene Breitseiten 38, 39 auf.
- Der Sockel 20 besteht aus Metall oder Kunststoff; er dient zum Tragen von mehreren Kontaktblöcken 30, drei oder mehr, die mit ihren Breitseiten nebeneinander angeordnet werden. Jeder Kontaktblock 30 weist an seiner Montagefläche 32, die länglich und im wesentlichen rechteckig ist, an ihren beiden Enden, d. h. in Richtung ihrer Schmalseiten, einen starren Ansatz 40 und einen nach Richtung Y mobilen Haken 50 auf. Der Sockel 20 weist Führungsbacken 28a auf, die mit den Breitseiten 38, 39 des Blocks 30 zusammenwirken, um das Einführen des Ansatzes in eine Öffnung 24 des Sockels zu erleichtern, sowie Führungswände 28b, die die Öffnung seitlich abgrenzen und mit den Seitelfacetten des Ansatzes zusammenwirken.
- Der starre Ansatz 40 besitzt ein freies, sich vom Haken 50 entfernendes Ende 40a und ist nach einer Richtung Y ausgerichtet, die parallel zur Ebene S und zu den Breitseiten des Gehäuses verläuft; der Ansatz 40 umfasst eine Abstützzone 41, die etwa parallel zu 5 verläuft und mit einem entsprechenden Schulterstück 23 zusammenwirkt, das in einer den Ansatz ergänzenden Form in der Öffnung 24 des Sockels vorgesehen ist.
- Der mobile Haken 50 ist nach der gleichen Richtung Y ausgerichtet, um mit einer im Sockel 20 vorgesehenen Einhakaufnahme 25 zusammenzuwirken. Hierzu umfasst er an seinem freien Ende 50a eine schräge Kante 51, die mit einer geneigten Fläche 26 der Aufnahme 25 zusammenwirkt. Die Neigung der Kante 51 und der Fläche 26 ermöglicht eine Spieleinstellung; weiters ist sie so beschaffen, dass der vom Haken 50 aufgenommene Teil der von der Taste an den Kontaktblock 30 übertragenen Kraft diesen nach rechts drückt. Um demnach ein eventuelles Herausgleiten des Kontaktblocks aus dem Sockel zu vermeiden, wenn man einen Druck auf die Drucktaste ausübt, weist der Block 30 mindestens einen in Bezug auf seine Montagefläche 32 auskragenden Nocken 32a auf, beispielsweise zwei derartige Nocken, die sich in mindestens eine Hohlform 37a einfügen, die an einer Ankopplungsfläche 27 des Sockels vorgesehen sind; selbstverständlich kann man anstelle der Elemente 27a, 32a andere Elemente von ähnlicher Form vorsehen, die so angeordnet sind, dass sie das Herausgleiten des Blocks aus dem Sockel nach Richtung Y verhindern. Der Haken 50 umfasst andererseits eine schräge Zone 52, die mit einem Rand 27b der Ankopplungfläche 27 zusammenwirkt. Dies ermöglicht das Lösen des Hakens 50 durch Zusammendrücken einer Spiralfeder 53, wenn der Haken 50 gegen die Ankopplungsfläche 27 gedrückt ist. Man kann sehen, dass der Ansatz 40 und der Haken 50 in einer vergleichbaren Höhe h in bezug auf die Ankopplungsfläche 32 herausragen.
- Der Haken 50 (siehe Fig. 5) ist ein U-förmiges Metallteil mit flacher Seele 54 und dessen Schenkel 55, 56 die Einhakelemente mit den schrägen Rändern 51 und geneigten Flächen 52 bilden. Dazu ist zu bemerken, dass die Schenkel 55, 56 vorteilhaft mit den Breitseiten 38, 39 des Blocks ausgerichtet oder etwa ausgerichtet sind und mit Führungswänden 29 zusammenwirken, die in seitlichen Aussparungen 29a des Sockels vorgesehen sind. Die Seele 54 wird nach innen des Blocks von einem flachen Führungsansatz 54a verlängert, der in einen in Richtung der Montagefläche 32 des Gehäuses 31 vorgesehenen Schlitz 60 gleitet, und der die Rückstellfeder 53 seitlich festhält. Das Gehäuse besteht vorzugsweise aus einem Gehäusekörper 31a und einem Deckel 31b; der Schlitz 60 ist im Gehäusekörper 31a vorgesehen, seitlich (lotrecht zur Richtung Y) in 61 geöffnet und kann durch Montage des Deckels 31b des Gehäuses am Körper 31a geschlossen werden.
- Die sich auf der Seite des Hakens 50 befindliche Schmalseite 37b des Gehäuses umfasst eine schräge Fläche 62 zwischen zwei Wandelementen 63 für eine geneigte Durchführung eines Bedienungswerkzeugs des Hakens 50; die Spitze des Werkzeugs wird von den Wandelementen 63 geführt und wirkt mit einer Öffnung 57 der Seele 54 des Hakens zusammen.
- Auf seiner Anschlusseite 33 weist das Kontaktblockgehäuse 30 Kopplungsmittel mit dem darunterliegenden Block auf. Diese Mittel umfassen einerseits ein ebenes Schulterstück 70, das dem Schulterstück 23 der Öffnung 24 des Sockels ähnlich ist, und andererseits eine Einhakaufnahme 71 mit schräger Fläche 72, die der schrägen Fläche 26 der Aufnahme 25 des Sockels ähnlich ist. Dazu ist zu bemerken, dass das Schulterstück 70 und die schräge Fläche 72 jeweils in einer Öffnung 34a für den Zugriff auf eine Anschlusschraube 35 und in Aussparungen 38a, 39a in den Breitseiten 38, 39 des Gehäuses 31 vorgesehen sind. Mindestens eine Öffnung 73 ist vorgesehen, um die Nocken 32a des darunterliegenden Blocks aufzunehmen. Damit stellt man einen Stapel von Kontaktblöcken mit sehr einfachen Mitteln her, die dennoch eine ausreichende Montagesteifigkeit gewährleisten und gleichzeitig den Breitenabmessungen der Blöcke entsprechen.
- Dazu ist zu bemerken, dass das freie Ende 40a des starren Ansatzes 40 gegenüber dem Haken 50 angeordnet ist; sein freies Ende kann ebenfalls in Richtung des Hakens 50 angeordnet sein. Die beschriebene Lösung weist jedoch den Vorteil auf, kleiner zu sein und eine intuitivere Anbringung des Kontaktblocks im Sockel zu ermöglichen.
Claims (8)
1. Elektrische Steuer- oder
Signalisierungsvorrichtung wie eine Drucktasten-Baugruppe, mit
einerseits einem in eine Öffnung einer Wand (13)
einzufügendem Körper (10) und andererseits einem Sockel
(20), der abnehmbar mindestens einen Elektroblock (30),
insbesondere einen Kontaktblock, trägt, mittels
Montagemitteln, die jeweiligen Montageflächen (27),
(32) zugeordnet sind, wobei der besagte Elektroblock an
einem ersten Ende seiner Montagefläche (32) einen
mobilen Haken (50) umfasst, der von Federmitteln (53)
beaufschlagt wird und mit einer Einhakaufnahme (25)
zusammenwirkt, die im Sockel (20) nach einer Schubachse
(X1) vorgesehen ist, dadurch gekennzeichnet, dass.
- der Elektroblock (30) an einem zweiten Ende
seiner Montagefläche (32) am Sockel einen starren
Ansatz (40) aufweist, um mit einem Schulterstück (23)
von ergänzender Form, das im Sockel vorgesehen ist,
zusammenzuwirken, um die Positionierung und das
Festhalten des Blocks zu gewährleisten,
- das freie Ende (40a) des starren Ansatzes (40)
und das freie Ende (50a) des mobilen Hakens (50), die
in Richtung der Montagefläche (32) des Elektroblocks
(30) vorgesehen sind, nach der gleichen Richtung
parallel zur besagten Montagefläche ausgerichtet sind,
- der Elektroblock (30) und der Sockel (20)
Elemente von zusammenwirkender Form aufweisen, um ein
Gleiten des Blocks in Bezug auf den Sockel parallel zu
ihren Montageflächen (32, 27) zu vermeiden.
2. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch
gekennzeichnet, dass der Haken (50) U-förmig mit zwei
Einhakschenkeln (55, 56) ist, die etwa mit grossen
Seitenwänden (38, 39) des Elektroblocks ausgerichtet
sind.
3. Vorrichtung nach Anspruch 2, dadurch
gekennzeichnet, dass die Schenkel (55, 56) des Hakens
mit Führungswänden (29) des Sockels (20)
zusammenwirken, um zum Festhalten des Elektroblocks
beizutragen.
4. Vorrichtung nach Anspruch 2, dadurch
gekennzeichnet, dass der Haken (50) parallel zur
Montagefläche (32) mobil ist und eine Seele (54)
aufweist, die ins Innere des Blocks von einem flachen
Führungsansatz (54a) verlängert wird, der mit einem
Schlitz (60) des Blocks zusammenwirkt und eine
Rückstellfeder (53) festhält.
5. Vorrichtung nach Anspruch 2, dadurch
gekennzeichnet, dass der Block (30) auf der Seite des
Hakens (50) eine Schmalseite (37b) umfasst, mit einer
schrägen Fläche (62) zwischen zwei Wandelementen (63)
für eine geneigte Durchführung eines
Bedienungswerkzeugs des Hakens (50), wobei die Spitze
dieses Werkzeugs von den Wandelementen (63) geführt
wird und mit einer Öffnung (57) der Seele (54) des
Hakens zusammenwirkt.
6. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch
gekennzeichnet, dass der Elektroblock (30) auf der
seiner Montagefläche (32) gegenüberliegenden Seite eine
Anschlussfläche (33) für den Zugriff auf
Anschlusselemente (35) umfasst, wobei diese
Anschlussfläche mindestens eine Einhakaufnahme (71) für
den Haken (50) eines darunterliegenden Blocks sowie ein
Schulterstück (70) für die Positionierung und das
Festhalten des starren Ansatzes (40) des
darunterliegenden Blocks aufweist.
7. Vorrichtung nach Anspruch 6, dadurch
gekennzeichnet, dass das an der Montagefläche (32) des
Elektroblocks vorgesehene Schulterstück 70 in einer
Zugriffsöffnung (34a) einer Anschlussklemme des Blocks
angeordnet ist.
8. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch
gekennzeichnet, dass der Sockel (20) Führungsbacken
(28a) aufweist, die mit Breitseiten (38, 39) des
Elektroblocks auf der Seite des starren Ansatzes (40)
zusammenwirken, und Führungswände (28b), die mit
seitlichen Facetten des starren Ansatzes
zusammenwirken.
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