DE69701832T2 - Verfahren zum Anbringen eines Öffnungs-und Verschlusselementes auf einer Verpackung - Google Patents

Verfahren zum Anbringen eines Öffnungs-und Verschlusselementes auf einer Verpackung

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    • B65D5/00Rigid or semi-rigid containers of polygonal cross-section, e.g. boxes, cartons or trays, formed by folding or erecting one or more blanks made of paper
    • B65D5/42Details of containers or of foldable or erectable container blanks
    • B65D5/70Break-in flaps, or members adapted to be torn-off, to provide pouring openings
    • B65D5/708Separate tearable flexible elements covering a discharge opening of a container, e.g. adhesive tape
    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
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Description

  • Die Erfindung betrifft ein Verfahren, das dazu vorgesehen ist, eine Verpackung fertigzustellen, wobei die Fertigstellung im wesentlichen in der Schaffung einer Öffnung in den Verpackungen und der Anbringung einer Öffnungs- und Schließvorrichtung an der Verpackung besteht.
  • Auf dem Gebiet der Verpackungen, insbesondere solcher für flüssige Produkte, ist die Anwendung von Karton oder Verbundwerkstoffen, die Karton einsetzen, Ziel zahlreicher Entwicklungen geworden.
  • Zahlreiche Verpackungen dieser Art weisen die Form von Quadern auf, und erweisen sich als ganz besonders gefragt, sobald sich das Problem ihres Transports, ihrer Lagerung und zusätzlich ihrer Stapelung stellt.
  • Vom Standpunkt der möglichen Stapelung derartiger Verpackungen aus sind zahlreiche Arten von Öffnungs- und Schließsystemen vorgeschlagen worden. In allen Gestaltungsfällen bedingen die vorgeschlagenen Öffnungs- und Schließsysteme die Schaffung einer Vorstanzung in der Verpackung, insbesondere auf ihrer Oberseite, derart, daß beim ersten Gebrauch der Verpackung, d. h. bei ihrer ersten Öffnung, der Benutzer genaugenommen die Verpackung leicht öffnen kann, um so den Zugang ins Innere der Verpackung freizugeben und es zusätzlich zu ermöglichen, daß die darin befindliche Flüssigkeit ausgeschüttet werden kann.
  • Im Bemühen, die Geschwindigkeiten der Herstellung dieser Verpackungen zu optimieren, werden diese Vorstanzungen darüber hinaus unmittelbar auf dem die Verpackung bildenden Material bewirkt, wenn dieses in Bahnform vorliegt, d. h. stromaufwärts der eigentlichen Herstellung der Verpackung.
  • Zu diesem Zweck sind verschiedene Vorrichtungen und Verfahren vorgeschlagen worden, um derartige Vorstanzungen auf den Bahnen herzustellen, wie insbesondere in dem Dokument EP-A-0 357 841 oder EP-A-0 398 447. Derartige Vorstanzverfahren setzen die Lasertechnologie ein und sind mit Meßfühlern versehen, um die Wiedererkennung eines eingeprägten Motives in wiederholbarer Weise zu ermöglichen, um die Schaffung der Vorstanzung sehr genau zu lokalisieren.
  • Unter diesen verschiedenen Verpackungsarten auf der Basis von Verbundwerkstoffen, insbesondere auf der Basis eines Komplexes aus Karton-, Aluminium-, Kunststoff- und insbesondere einem Polyethylenfilm, sind ebenfalls geeignete Verfahren und Vorrichtungen entwickelt worden, um aseptische Verpackungen zu herzustellen.
  • Einer der Verfahrensschritte besteht darin, die Materialbahn einer Sterilisationsphase zu unterziehen, indem man sie vor einem Trocknungsschritt durch ein Wasserstoffperoxid-Bad (Perhydrol) laufen läßt.
  • Das Material wird anschließend in die Form einer kontinuierlichen Röhre gebracht und einem permanenten Füllen mit der Flüssigkeit unterzogen, die sie enthalten soll, bevor es in die Form einer vereinzelten Verpackung zerschnitten wird. Diese Technik wird beispielsweise in dem Dokument FR-A-2 195 550 beschrieben. Mit anderen Worten vollzieht sich die Einführung der Flüssigkeit in die Verpackung unter vollkommen sterilen Bedingungen.
  • Ein solches Verfahren findet sich auch in dem Dokument US-A-4 990 200, wobei die Sterilisationsphase jedoch nicht beschrieben ist. Der Oberbegriff des Anspruches basiert auf diesem Verfahrensschritt.
  • Ein derartiges Füllverfahren bedingt dagegen die Schaffung von Vorstanzungen vor der Sterilisationsphase. Nun tritt der Karton, der in den das eigentliche Material bildende Verbundwerkstoff in Sandwichbauweise eingebettet ist, in Anbetracht der Schaffung der Vorstanzungen in dem die Verpackung bildenden Material mit dem Perhydrol im Bereich der Vorstanzzonen in Berührung, was so die Gefahr einer Kontamination nach sich zieht.
  • Es ist eine Alternative vorgeschlagen worden, um diesen Nachteil zu vermeiden, die darin besteht, beidseits der Vorstanzung einen örtlichen Schutzfilm anzubringen, der aus Polyethylen oder einem Komplex aus Aluminium-Klebfilm besteht, wobei die beiden so gebildeten Schutzfilme beim ersten Öffnen der Verpackung abgezogen werden. Wenn auch die Anbringung dieses Filmes es ermöglicht, sich von jeder Gefahr der Kontamination der Öffnungszone durch Perhydrol zu befreien, so impliziert sie dagegen einen zusätzlichen Schritt im Herstellungsverfahren der Verpackung und induziert die Anwendung von zwei Klebstoffen im Bereich der Vorstanzzone, wobei sich dieser Schritt als relativ schwierig punktuell durchzuführen erweist, in Anbetracht der notwendigen Genauigkeit bei der Lokalisierung des Klebstoffes, und zeitaufwendig ist, wodurch letztendlich die Produktionskosten solcher Verpackungen signifikant beeinträchtigt werden.
  • Die Aufgabe der Erfindung ist es, diese verschiedenen Nachteile zu vermeiden.
  • Sie schlägt ein Verfahren zum Anbringen einer Öffnungs- und Schließvorrichtung für eine Verpackung der betreffenden Art vor, das darin besteht, zunächst die Verpackung zu füllen und dann einem Vorstanzvorgang zu unterziehen, beispielsweise mittels eines Lasers, derart, daß eine Zone verminderten Widerstandes insbesondere auf ihrer Oberseite definiert wird, und schließlich im Bereich dieser Zone eine Verschlußkappe oder ein Öffnungssystem aufzunehmen, das auf den Umfang der Zone verminderten Widerstandes geklebt wird.
  • Mit anderen Worten besteht die Erfindung darin, den Vorstanzvorgang nicht auf dem Material in Bahnform, aus der die Verpackung geschaffen wird, durchzuführen, sondern auf der bereits geschaffenen und bereits gefüllten eigentlichen Verpackung.
  • Auf diese Weise wird jede Gefahr einer Kontamination des die Verpackung bildenden Materials im Bereich der Vorstanzzonen vermieden, denn das dem Sterilisationsvorgang im Peroxid-Milieu unterzogene Material ist ein unversehrtes Material, dass noch keiner Veränderung, auch nicht einer Vorstanzung, unterzogen wurde.
  • Vorteilhafterweise erfolgen der Vorstanzvorgang und der Anbringungsvorgang der Verschlußkappe an derselben Station, in deren Bereich die gefüllte Verpackung durch ein Indexierungssystem gehalten wird.
  • Dennoch kann auch die Nichtverwendung eines derartigen Indexierungssystems in Betracht gezogen werden, wobei die Lokalisierung der Vorstanzzone dann durch photoelektrische Zellen bewerkstelligt wird.
  • Die Art und Weise, in der die Erfindung ausgeführt werden kann, und ihre Vorteile gehen besser aus dem folgenden Ausführungsbeispiel hervor, das hiernach mit Bezug auf die beigefügten Figuren zum Zwecke der Veranschaulichung und nicht der Begrenzung beschrieben wird.
  • Fig. 1 ist eine schematische perspektivische Darstellung des erfindungsgemäßen Verfahrens.
  • Fig. 2 ist eine schematische Darstellung einer Verpackung am Ausgang der Füllvorrichtung in 2a, nach der Vorstanzung in 2b und nach dem Anbringen einer Verschlußkappe in 2c.
  • Es ist schematisch eine Anlage dargestellt, die zur Durchführung des erfindungsgemäßen Verfahrens geeignet ist.
  • Diese Anlage umfaßt von Grund auf eine Füllvorrichtung (1), die durch ein Parallelepiped veranschaulicht ist, und die tatsächlich eine relativ komplexe Maschine darstellt, die in der Literatur (siehe beispielsweise die FR-A-2 195 550) ausgiebig beschrieben ist, und die nicht Gegenstand der vorliegenden Erfindung ist.
  • Am Ausgang der Füllvorrichtung, d. h. an der Stelle, an der die Verpackungen (4) wie bereits erwähnt vor ihrer Bildung und vor dem Schneiden und Falten gefüllt wurden, verlaufen die Verpackungen (4) vereinzelt auf eine Fördervorrichtung (9), die dazu vorgesehen ist, sie in den Bereich einer Vorstanzstation (2) zu befördern. Diese Vorstanzstation weist einen Laser (5) auf, insbesondere einen CO&sub2;-Laser, der dazu vorgesehen ist, auf der Oberseite (6) der Verpackungen (4) eine Vorstanzzone (7) zu schaffen, beispielsweise in elliptischer Form, wie in Fig. 1 und 2b dargestellt ist. Während die an der Vorstanzstation (2) angekommenen Verpackungen festgehalten werden, steht der Laser selbst fest. Es läßt sich nichtsdestoweniger eine Vorstanzstation denken, im Bereich der der Laser mit der Verpackung mit derselben Geschwindigkeit mitläuft, die selbst mittels der Fördervorrichtung (9) fortbewegt wird, und wobei der Laser zu einer Rückkehrbewegung veranlaßt wird, sobald die Vorstanzung vollendet ist.
  • Typischerweise wird der Laserstrahl derart eingestellt, daß die Vorstanzung nicht durch die Gesamtheit des die Verpackung bildenden Verbundwerkstoffes hindurchgeht, sondern zumindest eine Unversehrtheit der inneren Beschichtung der Verpackung bewahrt, um auf diese Weise dieser eine Dichtigkeit gegenüber Licht und Umgebungsluft und mithin ihre Aseptik zu verleihen.
  • Die so mit ihren Vorstanzungen (7) versehenen Verpackungen werden dann mittels derselben Fördervorrichtung oder einer anderen Fördervorrichtung in den Bereich einer Station (3) zum Anbringen der Verschlußkappen (8) zum Schließen und Öffnen befördert.
  • Die Anbringung der Verschlußkappen ist vorteilhafterweise vollkommen automatisiert, wobei die Verschlußkappen tatsächlich im Bereich des Umfangs der Vorstandszone angeklebt werden.
  • Darüber hinaus kann es in Betracht gezogen werden, die Vorgänge des Vorstanzens und des Anbringens der Verschlußkappen an derselben Station zu bewirken. Vorteilhafterweise werden die Verpackungen im Bereich jeder der Stationen an Ort und Stelle gehalten und mittels eines Indexierungssystems (nicht dargestellt) genau positioniert, was zu einer sehr großen Genauigkeit einerseits bei der Herstellung der Vorstanzzone und andererseits beim Anbringen der Verschlußkappen bzw. Öffnungs- und Schließsystemen (8) führen kann.
  • Die Gesamtheit des Verfahrens des Vorstanzens und des Anbringens der Verschlußkappe ist somit automatisiert, wodurch die bereits bekannten und durch die Füllmaschinen erzielten Herstellungsgeschwindigkeiten der Verpackungen bewahrt werden können, ohne deswegen die Aseptikbedingungen der Herstellung der Materialien und demzufolge der Verpackung zu verschlechtern. Darüber hinaus ist der im Bereich der Vorstanzstation (2) eingesetzte Laser ein Standardlaser (CO&sub2;), der demnach keine bedeutende Investition erfordert.
  • Es versteht sich daher das Interesse an einem derartigen Verfahren, das es ermöglicht, auf sehr einfache Weise die beim Sterilisationsvorgang im Peroxidbad innewohnenden Gefahren zu vermeiden.

Claims (7)

1. Verfahren zum Anbringen einer Öffnungs- und Schließvorrichtung auf einer Verpackung, bei dem zunächst die Verpackung (4) mit ihrem Inhalt gefüllt wird und dann im Bereich einer Vorstanzzone (7), die sich insbesondere auf der Oberseite (6) der Verpackung befindet, und die dazu vorgesehen ist, eine Zone geringeren Widerstandes zu bilden, eine Verschlußkappe oder ein Öffnungs- und Schließsystem (8) angefügt wird, dadurch gekennzeichnet, daß der Vorgang des Vorstanzens (7) auf der Verpackung nach dem Füllen derselben und bevor die Verschluß kappe oder das Öffnungs- und Schließsystem (8) angebracht wird, bewirkt wird.
2. Verfahren zum Anbringen einer Öffnungs- und Schließvorrichtung auf einer Verpackung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß das Vorstanzen der Verpackung (4) mittels eines Lasers (5) bewirkt wird.
3. Verfahren zum Anbringen einer Öffnungs- und Schließvorrichtung auf einer Verpackung nach einem der Ansprüche 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Verschlußkappe (8) im Bereich des Umfangs der Vorstanzzone (7) angeklebt wird.
4. Verfahren zum Anbringen einer Öffnungs- und Schließvorrichtung auf einer Verpackung nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß der Vorgang des Vorstanzens und des Anbringens der Verschlußkappe an derselben Station erfolgen.
5. Verfahren zum Anbringen einer Öffnungs- und Schließvorrichtung auf einer Verpackung nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß im Bereich der Vorstanzstation (2) und der Anbringstation für die Verschlußkappe (8) die gefüllte Verpackung (4) durch ein Indexierungssystem gehalten wird.
6. Verfahren zum Anbringen einer Öffnungs- und Schließvorrichtung auf einer Verpackung nach einem der Ansprüche 2 bis 5, dadurch gekennzeichnet, daß der Laser zum Vorstanzen feststehend ist, wobei die gefüllten Verpackungen (4) bei dem Vorstanzvorgang ebenfalls festgehalten werden.
7. Verfahren zum Anbringen einer Öffnungs- und Schließvorrichtung auf einer Verpackung nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß der Laser (5) zum Vorstanzen mit der gefüllten Verpackung (4) mit derselben Geschwindigkeit mitläuft, die selbst mittels einer Fördervorrichtung (9) fortbewegt wird, und wobei der Laser zu einer Rückkehrbewegung veranlaßt wird, sobald die Vorstanzung (7) vollendet ist.
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