DE69701862T2 - Nockenriegel eines verschiebaren werkzeughalters für drehbank - Google Patents
Nockenriegel eines verschiebaren werkzeughalters für drehbankInfo
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Description
- Die Erfindung betrifft für Drehbänke geeignete Halterschlitten.
- Drehbänke sind mechanische Vorrichtungen, die in der Technik dazu verwendet werden, um Holzwerkstücke zu schneiden, im Allgemeinen zu Schüsseln oder in andere Formen. Drehbänke werden auch in manchen Anwendungen zum Formen von Metallkörpern verwendet. Die Drehbänke arbeiten, indem Holzstücke mit hohen Geschwindigkeiten gedreht werden, während der Benutzer das Holzstück mit einem scharfen Werkzeug schnitzt. Die übliche Drehbank hat ein flaches horizontales Bett mit flachen horizontalen Trägerschienen, die an dem Drehbankbett angebracht sind. Vertikale Trägerteile stellen eine Nockenverbindung zwischen den Trägerschienen und dem Drehbankbett her. Eine motorisierte Einheit zum Drehen des Holzstücks erstreckt sich normalerweise vertikal oberhalb des Drehbankbetts.
- Beim Schnitzen eines Holzstücks muss der Drehbankbediener eine feste und stabile Unterstützungsstange benutzen, auf der sich das Schnitzinstrument abstützt, während es das Holzstück schnitzt. Ohne diese Unterstützungsstange wäre es für den Bediener unmöglich, die Kontrolle über das Schnitzinstrument zu behalten, während er an dem Werkstück arbeitet.
- Die Unterstützungsstange bildet das Oberteil eines Werkzeugstützrahmens, der in diesem Gebiet der Technik als Werkzeughalterschlitten bezeichnet wird. Ein Werkzeughalterschlitten besteht aus einem horizontalen Träger, der auf den Trägerschienen des Drehbankbetts mittels eines Klemmmechanismus befestigt wird. Ein vertikaler Abschnitt des Werkzeughalterschlittens erstreckt sich an einem Ende nach oben. Eine obere horizontale Unterstützungsstange, die drehbar in dem vertikalen Abschnitt des Werkzeughalterschlittens gelagert ist, bildet die eigentliche Werkzeugstützfläche.
- Die gegenwärtigen Mechanismen zum Klemmen eines Werkzeughalterschlittens an den Trägerschienen erlauben nur ein ungenügendes oder schwieriges Festklemmen. Diese Mechanismen bestehen typischerweise aus einem Bolzen, der durch einen Schlitz reicht, wobei der Bolzen und der Schlitz beide durch Wirkung eines Griffs beweglich sind, der an dem Bolzen befestigt ist und dazu verwendet wird, um den Bolzen zu drehen. Zwei Längsklemmen, die durch das Drehen des Bolzens geschlossen werden, werden dazu verwendet, um den Werkzeughalterschlitten an den Trägerschienen festzuklemmen. Ein Griff kann an dem Bolzen befestigt sein, entweder über oder unter den Trägerschienen. In beiden Fällen ist die Positionierung für den Handwerker schwierig und die Wirksamkeit der Klemmen oft unbefriedigend.
- Eine andere Konstruktion, die gegenwärtig in Anwendung ist, verwendet einen Nocken, um die zum Festklemmen des Werkzeughalterschlittens an den Trägerschienen notwendige Klemmwirkung zu bewirken. Diese Konstruktion verwendet eine längliche Antriebswelle, die in dem Werkzeughalterschlitten gelagert ist. Die Welle hat Nocken und Trägerlager an jedem Ende der Welle. An der Welle ist ein Hebel befestigt, um die Nocken aus einer nichtklemmenden in eine geklemmte Position zu drehen. In diesem Fall überträgt die Drehung der Nocken eine Aufwärtsbewegung auf die Welle, die wiederum auf eine Ringschraube übertragen wird, die vertikal bewegt wird, um eine Klemmplatte nach oben zu ziehen, die an den Trägerschienen klemmt.
- Diese Konstruktion ist insoweit problematisch, als die Antriebswelle während des Klemmvorgangs - aufgrund der Tatsache, dass die Nocken an den Enden der Antriebswelle liegen, - einer Zugkraft nach unten ausgesetzt ist. Wenn die Klemmung etwa in der Mitte der Antriebswelle bewirkt werden soll, neigt die Antriebswelle dazu, sich durchzubiegen oder zu krümmen. Wenn die Antriebswellenlänge ansteigt, steigt der Grad der Krümmung proportional an und führt zu größerer Durchbiegung.
- Die vorliegende Erfindung löst diese Probleme, indem die Nocken von den Enden der Welle entfernt werden und ein Nocken vorgese hen ist, der unabhängig von der Antriebswelle unterstützt ist und der an der Antriebswelle angebracht ist, so dass der Nocken auf der und in Bezug auf die Antriebswelle gleiten kann. Die Antriebswelle dient dazu, den Nocken zwischen einer klemmenden und einer nichtklemmenden Position zu drehen. Eine Ringschraube wird als Nockenaufnehmer verwendet und die Drehung des Nockens bewirkt eine Aufwärts- oder Abwärtsbewegung der Ringschraube, die die Klemmplatte nach oben zieht und nach unten löst, wodurch die Klemmplatte zwischen einer geklemmten und einer nichtgeklemmten Position hin- und herbewegt wird. Diese Anordnung bringt die Durchbiegung der Antriebswelle bei jeder Klemmposition praktisch zum Verschwinden. Es ist nun möglich, längere Werkzeughalterschlitten mit längeren Antriebswellen bereitzustellen, während eine effektive Klemmung erhalten bleibt. Außerdem erlaubt dieser Mechanismus, den Klemmhebel an einer einheitlichen und vorhersagbaren Klemmposition zu stoppen. Das war im Allgemeinen im Stand der Technik nicht möglich. Ferner ist durch die verschwindende Durchbiegung der Nockenwelle eine viel kleinere Nockenexzentrizität möglich.
- Gemäß einem Aspekt der vorliegenden Erfindung weist eine Werkzeughaltevorrichtung zur Verwendung an einer Drehbank auf: eine Werkzeughalteeinrichtung, die einen länglichen Rahmen mit einem Boden enthält, wobei der Boden eine darin gebildete längliche, in Längsrichtung sich erstreckende Öffnung hat; eine längliche Antriebswelle, die in dem Rahmen drehbar angebracht ist und sich darin in Längsrichtung entlang der Öffnung erstreckt; und einen Klemmmechanismus, der gleitfähig in dem Rahmen angebracht ist, um die Werkzeughalteeinrichtung fest an einem Bett der Drehbank anzuklemmen, wobei der Klemmmechanismus ein drehbares Nockenteil, durch das die Antriebswelle hindurchreicht, ein Nockenträgerteil, das durch den Rahmen getragen wird, ein Klemmteil und ein Verbindungselement zum Verbinden des Klemmteils mit dem Nockenteil aufweist, wobei das Verbindungselement durch die Öffnung in dem Rahmen hindurchreicht, wobei das Nockenteil drehbar in Bezug auf das Verbindungselement ist, wodurch die Drehung des Nockenteils durch die Antriebswelle das Klemmteil dazu veranlaßt, sich zwischen einer Klemmposition, in der der Rahmen fest an dem Bett befestigt ist, und einer nicht geklemmten Position zu bewegen, wobei das Trägerteil dazu wirkt, das Nockenteil zu tragen, und dadurch hilft, eine Bewegung der Antriebswelle auf das Bett der Drehbank zu verhindern, wenn das Klemmteil in die Klemmposition gebracht wird.
- Gemäß einem weiteren Aspekt der Erfindung ist eine Drehbankvorrichtung vorgesehen mit: einer Drehbank mit einem steifen Drehbankbett, das eine längliche, darin gebildete Öffnung aufweist; einer Werkzeughalteeinrichtung mit einem länglichen Rahmen, der eine auf dem Drehbankbett aufliegende Bodenfläche und eine längliche Bodenöffnung hat, die sich in Längsrichtung des Rahmens erstreckt; einer länglichen Antriebswelle, die drehbar in dem Rahmen angebracht ist und sich entlang und über der Bodenöffnung erstreckt; und einem Klemmmechanismus, der gleitfähig in oder an dem Rahmen angebracht ist, um die Werkzeughalteeinrichtung fest an dem Drehbankbett anzuklemmen, wobei der Klemmmechanismus ein Nockenteil, das gleitfähig auf der Antriebswelle und dadurch drehbar angebracht ist, ein Nockenträgerteil, das durch den Rahmen getragen wird, ein Klemmteil, das in oder unter der länglichen Öffnung in dem Drehbankbett angeordnet ist, und ein Verbindungselement zum Verbinden des Klemmteils mit dem Nockenteil hat, wodurch die Drehung des Nockenteils durch die Antriebswelle in eine Klemmposition bewirkt, dass ein Bereich des Drehbankbettes zwischen dem Klemmteil und dem Nockenträgerteil geklemmt wird, wobei das Nockenteil auch in eine nichtklemmende Position drehbar ist, die es erlaubt, dass die Position der Werkzeughalteeinrichtung relativ zu dem Drehbankbett verändert wird.
- In den Zeichnungen zeigt
- Fig. 1 eine Querschnittsansicht, die den in einem Werkzeugstützrahmen oder Werkzeughalterschlitten angebrachten Klemmmechanismus zeigt, wobei diese Ansicht entlang der Linien I-I aus Fig. 4 genommen ist;
- Fig. 2 eine Seitenansicht eines Nockens und eines Trägerblocks dafür, die in der Werkzeugauflageklammer der Erfindung verwendet werden;
- Fig. 3 eine rechte Seitenansicht des Nockens und Trägerblocks aus Fig. 2, und
- Fig. 4 eine Querschnittsansicht entlang der Linie IV-IV aus Fig. 1.
- Die Fig. 1 bis 4 zeigen einen Klemmmechanismus zum Verriegeln eines Werkzeughalterschlittens 10 auf der Trägerschiene oder den Trägerschienen eines Drehbankbetts. Der Werkzeughalterschlitten 10 ist eine Werkzeughaltevorrichtung oder Werkzeughalteeinrichtung. Sie ist ein länglicher Rahmen, der aus einem Metall, wie etwa Stahl oder Eisen, hergestellt ist und der so steif wie möglich sein sollte.
- Ein zylindrischer Nocken 13 ist befestigt an und wird getragen von zwei Lagerabschnitten oder -teilen 15. Der Nocken 13 und die koaxialen Lagerbereiche oder -teile 15 bilden eine kontinuierliche, hohle Nockenwelle 40, die einen Durchgang 16 mit gleichmäßigen Querabmessungen hat. Diese Abmessungen sind in der dargestellten bevorzugten Ausführungsform die eines Quadrats. Die Mittelachse des Nockens 13 ist parallel zu und versetzt gegenüber der Achse der Lagerbereiche. Ein Trägerblock 12 hat zwei halbzylindrische konkave Trägeroberflächen 17, die die Lagerbereiche 15 der Nockenwelle 40 unterstützen. Die Lagerteile können sich leicht auf den Oberflächen 17 drehen. Die Trägeroberflächen 17 sind in der Oberseite von zwei Nockenträgerendabschnitten 96 und 97 des Trägerblocks 12 gebildet.
- Eine Ringschraube hat einen Kopfabschnitt 21, der mit einem mit Gewinde versehenen Schaftabschnitt 20 verbunden ist. Der Kopf abschnitt 21 umfasst den Nocken 13, während der Schaftabschnitt der Ringschraube sich durch eine vertikal erstreckende Öffnung oder Loch 26 erstreckt, das in der Mitte des Trägerteils 12 zwischen den beiden Trägerflächen 17 liegt. Der Schaftabschnitt reicht durch eine längliche, sich in Längsrichtung erstreckende Öffnung oder Schlitz, angeordnet bei Öffnung 94, die in dem Boden des Werkzeughalterschlittens gebildet ist. Der Schaftabschnitt 20 der Ringschraube ist mit einem Klemmteil oder -platte 22 verbunden und reicht durch eine Bohrung 25 in der Klemmplatte 22. Der Schaftabschnitt 20 ist in eine geeignete Klemmschraube 70 eingedreht, die die Platte 22 von unten hält.
- Die Ringschraube bildet einen Verbinder zum Verbinden des Nockens 13 mit der Klemmplatte 22. Der Nockenmechanismus umfasst die Nockenwelle, die die Lagerteile 15 und den Nocken 13 aufweist, den Trägerblock 12 und die Ringschraube. Der Nocken 13 ist exzentrisch in Bezug auf die damit einstückigen Lagerteile 15 und hat einen größeren Durchmesser als die Lagerteile. Wenn die Nockenwelle gedreht wird, bewegt sich der Nocken infolgedessen nach oben und nach unten in Bezug auf die Lagerteile und in Bezug auf den Trägerblock. Die Auf- und Niederbewegung der Mitte des Nockens wird auf die Ringschraube übertragen, was eine im Allgemeinen geradlinige Bewegung der Ringschraube bewirkt. Diese Bewegung der Ringschraube verursacht eine entsprechende Bewegung der Klemmplatte 22. Wenn der Nocken von seinem unteren Totpunkt weggedreht wird, bewegt sich die Klemmplatte in die geklemmte Position, in der sie an der Unterseite der Trägerschiene oder der Trägerschienen 50 festgeklemmt ist. Wenn der Nocken an seinem unteren Totpunkt ist, befindet sich die Klemmplatte in einer ungeklemmten Position in Bezug auf das Drehbankbett und der Werkzeughalterschlitten ist frei, sich in Längsrichtung entlang einer länglichen Öffnung 72 zu bewegen, die zwischen den Schienen 50 gebildet ist.
- Fig. 3 zeigt deutlich den Durchgang 16 im Inneren der Nockenwelle, die den Nockenbereich 13 in ihrer Mitte trägt. Es ist ersichtlich, dass der Durchgang 16 in der dargestellten Ausführungsform quadratisch geformt ist. Dieser Durchgang kann andere nicht kreisförmige Formen, haben, vorausgesetzt, dass die Antriebswelle von komplementärer Form ist. Das Trägerteil 12 hat eine flache Trägeroberfläche 30, die entlang jeder Seite des Bodens des Trägerteils gebildet ist. Die beiden Trägeroberflächen 30 ermöglichen es dem Trägerteil, auf zwei länglichen Trägervorsprüngen 14 aufzuliegen, die an der Unterseite des Werkzeughalterschlittens gebildet sind.
- Wie in Fig. 1 und 4 gezeigt, passt die Antriebswelle 18 durch den Durchgang 16, der im Inneren der Nockenwelle 40 gebildet ist. Wenn die längliche Antriebswelle 18 gedreht wird, indem manuell an einem Hebel oder Griff 41 gezogen wird, der an einem vorstehenden Endabschnitt 98 der Antriebswelle 18 angebracht ist, dreht die Drehung der Antriebswelle die Nockenwelle 40 und daher den Nocken 13. Die resultierende Drehung des Nockens 13 bewirkt die lineare Bewegung der Ringschraube, was die Klemmplatte 22 dazu veranlasst, sich wie oben beschrieben entweder nach oben oder nach unten zu bewegen. Der Körper des Werkzeughalterschlittens 42 lagert die Antriebswelle 18 in kreisförmigen Löchern, die an gegenüberliegenden Enden des Werkzeughalterschlittens gebildet sind.
- Es ist selbstverständlich, dass die quadratische Welle 18 eine runde Buchse angebracht an jedem Ende hat, wobei die Buchsen mit 74 und 76 bezeichnet sind. Die Welle erstreckt sich entlang und oberhalb der Öffnung 94 im Boden des Werkzeughalterschlittens. Es ist davon auszugehen, dass auch eine Antriebswelle mit kreisförmigem Querschnitt verwendet werden kann. In diesem Fall kann die Antriebswelle im Bereich der Nockenwelle verkeilt sein, um eine Drehung der Nockenwelle im Bezug auf die Antriebswelle zu verhindern.
- Der Werkzeughalterschlitten hat eine Basis 35 mit einem Boden oder einer Bodenfläche 80. Jeder Vorsprung 14 ist an jeder Seite der Basis 35 eingearbeitet oder anderweitig gebildet, so dass der Trägerblock 12 von der Basis getragen wird. Es ist wichtig zu bemerken, dass der Block 12 nicht von der Antriebswelle 18, sondern durch die Vorsprünge 14 getragen wird, die an der Basis 35 angeordnet sind. Die Nockenwelle 40 ist so angebracht, dass sie auf der Antriebswelle 18 gleiten kann, während der Trägerblock 12 frei mit der Nockenwelle entlang der Rippen 14 gleiten kann. Der gesamte Klemmmechanismus ist als solcher frei, in dem Werkzeughalterschlitten zu gleiten. Der bevorzugte Werkzeughalterschlitten ist hohl und hat einen in Längsrichtung verlaufenden Durchgang 82, in dem der Klemmmechanismus gleiten kann.
- Fig. 4 illustriert den Trägerblock 12 in Auflage auf den Vorsprüngen 14, die an der Basis 35 des Werkzeughalterschlittens gebildet sind. Der Werkzeughalterschlitten 10 ist in Auflage auf den Trägerschienen 50 des Drehbankbetts 51 gezeigt, von dem nur ein Teil gezeigt ist. Es ist zu bemerken, dass die Drehbank selbst, abgesehen von dem Werkzeughalterschlitten 10, und das Drehbankbett standardmäßiges Design und Konstruktion haben. Weil die länglichen Trägerschienen 50 in einer Position zwischen der Basis des Werkzeughalterschlittens 35 und der Klemmplatte 22 angeordnet sind, wird, wenn die Klemmplatte in ihrer höchsten Position ist, der Werkzeughalterschlitten 10 effektiv an den Trägerschienen 50 festgeklemmt. In der geklemmten Position ist der Werkzeughalterschlitten 10 fest an den Trägerschienen 50 geklemmt, so dass man Druck auf eine Werkzeugunterstützungsstange oder eine Werkzeugauflage 92 ausüben kann, die an dem vertikalen Abschnitt 90 des Werkzeughalterschlittens angebracht ist, ohne dass der Werkzeughalterschlitten verrutscht. Da ferner der Trägerblock 12 zur Lagerung der Nockenwelle 40 dient, verhindert er dadurch jede signifikante Bewegung oder Durchbiegung der Antriebswelle auf das Bett der Drehbank zu, wenn die Klemmplatte in die klemmende Position gebracht ist.
- Für Fachleute wird angesichts der vorhergehenden Beschreibung offensichtlich sein, dass Abwandlungen oder Modifikationen bei der Ausführung der Erfindung möglich sind, ohne vom Wesen oder dem Umfang der Erfindung abzuweichen. Demgemäß ist der Umfang der Erfindung anhand des Gegenstands, der durch die folgenden Ansprüche definiert ist, auszulegen.
Claims (10)
1. Werkzeughaltevorrichtung zur Verwendung an einer Drehbank,
wobei die Vorrichtung aufweist:
eine Werkzeughalteeinrichtung, die einen länglichen
Rahmen mit einem Boden enthält, wobei der Boden eine
darin gebildete längliche, in Längsrichtung sich
erstreckende Öffnung hat;
eine längliche Antriebswelle, die in dem Rahmen drehbar
angebracht ist und sich darin in Längsrichtung entlang
der Öffnung erstreckt; und
einen Klemmmechanismus, der gleitfähig in dem Rahmen
angebracht ist, um die Werkzeughalteeinrichtung fest an
einem Bett der Drehbank anzuklemmen, wobei der
Klemmmechanismus ein drehbares Nockenteil, durch das die
Antriebswelle hindurchreicht, ein Nockenträgerteil, das
durch den Rahmen getragen wird, ein Klemmteil und ein
Verbindungselement zum Verbinden des Klemmteils mit dem
Nockenteil aufweist, wobei das Verbindungselement durch
die Öffnung in dem Rahmen hindurchreicht, wobei das
Nockenteil drehbar in Bezug auf das Verbindungselement
ist, wodurch die Drehung des Nockenteils durch die
Antriebswelle das Klemmteil dazu veranlaßt, sich
zwischen einer Klemmposition, in der der Rahmen fest an
dem Bett befestigt ist, und einer nicht geklemmten
Position zu bewegen,
wobei das Trägerteil dazu wirkt, das Nockenteil zu
tragen, und dadurch hilft, eine Bewegung der
Antriebswelle auf das Bett der Drehbank zu verhindern, wenn
das Klemmteil in die Klemmposition gebracht wird.
2. Werkzeughaltevorrichtung nach Anspruch 1, wobei das
Nockenträgerteil ein Trägerblock mit zwei flachen Trägerflächen
ist, die an seinen gegenüberliegenden Seiten gebildet sind,
und wobei der Rahmen mit zwei länglichen Trägervorsprüngen
ausgebildet ist, die an gegenüberliegenden Seiten der
länglichen Öffnung in dem Rahmen angeordnet sind, wobei die
Vorsprünge an den Trägerflächen anliegen und zum Tragen des
Trägerblocks dienen.
3. Werkzeugträgervorrichtung nach Anspruch 1, wobei der
längliche Rahmen zwei gegenüberliegende Enden hat, die
Antriebswelle drehbar in Löchern, die in den
gegenüberliegenden Enden gebildet sind, gelagert ist, und ein länglicher
Durchgang zwischen den gegenüberliegenden Enden verläuft,
wobei der Klemmmechanismus entlang des Durchgangs gleitfähig
ist.
4. Werkzeugträgervorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 3,
wobei das Verbindungselement eine Ringschraube aufweist, die
einen mit einem Gewinde versehenen Schaftbereich und eine
mit Gewinde versehene Mutter, welche an dem Schaftbereich
befestigt ist und das Klemmteil hält, aufweist, wobei der
Schaftbereich durch ein Loch in dem Klemmteil
hindurchreicht.
5. Werkzeugträgervorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 3,
wobei die Antriebswelle einen Endbereich hat, der von einem
Ende des Rahmens vorsteht, und wobei ein Hebel an diesem
Endbereich befestigt ist, um eine manuelle Einrichtung zum
Drehen der Antriebswelle bereitzustellen.
6. Werkzeugträgervorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 3,
wobei das Nockenteil einen zylindrischen, zentralen
Nockenbereich und zwei zylindrische, koaxiale Lagerbereiche hat,
die an gegenüberliegenden Seiten des Nockenbereichs
angeordnet sind, wobei eine Mittelachse des Nockenbereichs versetzt
gegenüber und parallel zu der Achse der Lagerbereiche liegt,
wobei die Lagerbereiche an zwei konkaven Trägerflächen
anliegen, die an dem Nockenträgerteil gebildet sind.
7. Drehbankvorrichtung mit:
einer Drehbank mit einem steifen Drehbankbett, das eine
längliche, darin gebildete Öffnung aufweist;
einer Werkzeughalteeinrichtung mit einem länglichen
Rahmen, die eine auf dem Drehbankbett aufliegende
Bodenfläche und eine längliche Bodenöffnung hat, die sich
in Längsrichtung des Rahmens erstreckt;
einer länglichen Antriebswelle, die drehbar in dem
Rahmen angebracht ist und sich entlang und über der
Bodenöffnung erstreckt; und
einem Klemmmechanismus, der gleitfähig in oder an dem
Rahmen angebracht ist, um die Werkzeugträgereinrichtung
fest an dem Drehbankbett anzuklemmen, wobei der
Klemmmechanismus ein Nockenteil, das gleitfähig auf der
Antriebswelle und dadurch drehbar angebracht ist, ein
Nockenträgerteil, das durch den Rahmen getragen wird,
ein Klemmteil, das in oder unter der länglichen Öffnung
in dem Drehbankbett angeordnet ist, und ein
Verbindungselement zum Verbinden des Klemmteils mit dem
Nockenteil hat, wodurch die Drehung des Nockenteils durch
die Antriebswelle in eine Klemmposition bewirkt, dass
ein Bereich des Drehbankbettes zwischen dem Klemmteil
und dem Nockenträgerteil geklemmt wird, wobei das
Nockenteil auch in eine nichtklemmende Position drehbar
ist, die es erlaubt, dass die Position der
Werkzeughalteeinrichtung relativ zu dem Drehbankbett verändert
wird.
8. Drehbankvorrichtung nach Anspruch 7, wobei das
Verbindungselement eine Ringschraube aufweist, die einen mit Gewinde
versehenen Schaftbereich und eine mit Gewinde versehene
Mutter, die an dem Schaftbereich angebracht ist und das
Klemmteil hält, aufweist, wobei der Schaftbereich durch ein
Loch in dem Klemmteil hindurchreicht.
9. Drehbankvorrichtung nach Anspruch 7, wobei das Drehbankbett
zwei oben flache, voneinander beabstandete Trägerschienen
aufweist, wobei die längliche Öffnung in dem Bett zwischen
den Schienen gebildet ist und wobei das Klemmteil in der
klemmenden Position gegen untere Oberflächen der
Trägerschienen andrückt.
10. Werkzeugträgervorrichtung zur Verwendung an einer Drehbank
mit einem Drehbankbett, mit:
einer gerundeten Nockenwelle, die einen darin
gebildeten Durchgang mit gleichmäßigen Abmessungen hat, wobei
der Durchgang durch die gesamte Länge der Nockenwelle
reicht, wobei die Nockenwelle zwei gerundete Endstücke
aufweist, die Lagerteile an jedem Ende davon bilden,
wobei die Welle auch einen Nocken aufweist, der
zwischen Lagerteilen exzentrisch zu den Lagerteilen
angeordnet ist;
einem Trägerblock mit zwei Endabschnitten, wobei jeder
Endabschnitt eine konkave Trägerfläche bildet, die
eines der Lagerteile der Nockenwelle trägt, wobei der
Trägerblock eine mittige Öffnung zwischen den
Endabschnitten hat;
einem Ringschraubenteil mit einem im wesentlichen
kreisförmigen Kopf und einem mit Gewinde versehenen
Schaft, wobei der Kopf sich um den Nocken herum
er
streckt und wobei der Schaft durch die Öffnung in dem
Trägerblock hindurch reicht;
einer Antriebswelle, die durch den Durchgang in der
Nockenwelle hindurchreicht, wobei die Nockenwelle
gleitfähig auf der Antriebswelle angeordnet ist;
einem länglichen Trägerrahmen mit zwei
gegenüberliegenden Enden, die die Antriebswelle drehbar tragen,
wobei der Rahmen wenigstens einen daran gebildeten
Vorsprung hat, der den Trägerblock stützt, wobei der
Trägerblock gleitfähig auf dem wenigstens einen Vorsprung
angeordnet ist; und
einer Klemmplatte, die mit dem Schaft der
Ringschraubeneinrichtung verbunden ist, wobei während des
Betriebs der Vorrichtung die Klemmplatte durch Drehung
des Nockens in eine Klemmposition angezogen werden
kann, in der die Klemmplatte in klemmendem Kontakt mit
dem Drehbankbett ist.
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