DE69702002T2 - Vorrichtung und verfahren zum metallschmelzen - Google Patents

Vorrichtung und verfahren zum metallschmelzen

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Description

    Vorrichtung und Verfahren zum Metallschmelzen
  • Die Erfindung bezieht sich auf eine Schmelzvorrichtung zum Schmelzen von Metall, wie beispielsweise Aluminium, die eine Schmelzkammer, eine Brennkammer und einen Durchgang, der sich zwischen der Schmelzkammer und der Brennkammer erstreckt und eine Einlaßöffnung auf der Seite der Schmelzkammer und eine Auslaßöffnung auf der Seite der Brennkammer besitzt, so daß das geschmolzene Metall von der Schmelzkammer zu der Brennkammer gefördert werden kann, umfaßt, und weiterhin Zirkulationsmittel, die dazu geeignet sind, das geschmolzene Metall von einem ersten oder Sauganschluß der Brennkammer zu einem zweiten oder Druckanschluß der Schmelzkammer zu fördern, aufweist. Die Erfindung bezieht sich auch auf ein Verfahren zum Schmelzen von Metall.
  • Eine derartige Schmelzvorrichtung ist in dem US-Patent US 4, 491, 474 offenbart.
  • Metallschrott, der geschmolzen werden soll, wird der Schmelzkammer durch eine verschließbare Ladeöffnung in einer Wand der Schmelzkammer zugeführt.
  • Während dieses Vorganges kann der Metallschrott zum Vorheizen zuerst auf einer Ladeschütte, die an den Boden des Brennerkessels grenzt, plaziert werden, wonach er durch später zugeführten Metallschrott in das Bad gestoßen wird. Der Metallschrott kann dem Bad auch direkt zugeführt werden.
  • Aufgrund der hohen Temperaturen in der Schmelzkammer werden einige der organischen und brennbaren Materialien, die mit dem Metallschrott mitgerissen werden oder an diesem anhaften, thermisch zersetzt oder, falls Sauerstoff vorhanden ist, verbrannt. Andere Unreinheiten und Oxide verbleiben als Schlackenschicht auf dem geschmolzenen Metall, können aber aufgrund der Trennwand nicht in die Brennkammer gelangen.
  • In der Brennkammer sind Brenner angeordnet, um das geschmolzene Metall zu erhitzen. Die Schmelzkapazität der Schmelzvorrichtung erhöht sich mit zunehmender Oberfläche des Bades hinsichtlich des Wärmeaustausches, der durch die Brenner zum Metall erzeugt wird. Die Brennerabgase können direkt nach außen entfernt werden. Es ist auch möglich, die Abgase durch die Schmelzkammer zu leiten, um den Metallschrott vorzuheizen.
  • Aufgrund von Konvektion fließt das geschmolzene Metall innerhalb der Schmelzkammer und innerhalb der Brennkammer und zwischen diesen beiden Kammern. Das geschmolzene Metall, das von der Brennkammer zur Schmelzkammer fließt, gibt dort Wärme an den Teil des Bades in der Schmelzkammer und an den Metallschrott ab, der noch geschmolzen werden muß, und fließt zurück in die Brennkammer.
  • Das zu schmelzende Metall, wie beispielsweise Aluminium, das in einer derartigen Ofenvorrichtung verwendet wird, ist normalerweise Metallschrott, der als Überrest aus Herstellungsprozessen herrührt, aber es kann sich auch um Metall handeln, das von anderen Quellen gesammelt wurde. Die chemische Zusammensetzung des Metalls ist normalerweise nur annähernd bekannt. Um das Metall, das aus der Schmelzvorrichtung entfernt wurde, weiterzuverarbeiten, sollte seine chemische Zusammensetzung normalerweise zwischen vorgegebenen Toleranzgrenzen liegen. Korrekturen an der chemischen Zusammensetzung des geschmolzenen Metalls, die nach dem Schmelzen erzielt werden, sind als Folge einer Verdünnung des Metalls, das den Hauptbestandteil im Falle von unzulässig hohen Konzentrationen eines Legierungselementes oder von Unreinheiten bildet, oder durch Zugabe eines Legierungselementes, falls seine Konzentration in dem geschmolzenen Metall unzulässig gering ist, möglich.
  • Das oben beschriebene Verfahren kann durchgeführt werden, solange das geschmolzene Metall einer bestimmten Zusammensetzung oder Familie von Zusammensetzungen hergestellt werden muß und Metallschrott einer bestimmten Zusammensetzung oder Familie von Zusammensetzungen dafür verwendet wird.
  • Es entsteht ein Problem mit der bekannten Schmelzvorrichtung und dem Verfahren, diese zu betätigen, wenn die chemische Zusammensetzung des geschmolzenen Metalls verändert werden muß, beispielsweise im Fall einer Änderung der Legierung. Aus der Beschreibung des Verfahrens folgt, daß das Bad von geschmolzenem Metall in der Schmelzvorrichtung als ein Wärmeübertragungsmedium zum Übertragen der Wärme, die von den Brennern oder einer anderen Wärmequelle in der Brennkammer herrührt, an den zu schmelzenden Metallschrott wirkt. Während des Wechsels von einer ersten chemischen Zusammensetzung zu einer zweiten chemischen Zusammensetzung des geschmolzenen Metalls ist es daher üblich, die Schmelzvorrichtung zu entleeren, bis ein Bad einer bestimmten Größe, auch als Restbad bezeichnet, der ersten Zusammensetzung verbleibt. Dann wird dem Restbad ein Metall einer Spülzusammensetzung oder der zweiten Zusammensetzung zugegeben. Bei diesem Vorgang ist es nicht immer möglich, mit dem zugegebenen Metall ein Bad zu erzielen, dessen chemische Zusammensetzung innerhalb der vorgegebenen Grenzen liegt. Der Einfluß der ersten Zusammensetzung auf die Zusammensetzung des Bades kann beträchtlich reduziert werden, indem die Schmelzvorrichtung wieder geleert und erneut mit Metall einer Spülzusammensetzung oder der zweiten Zusammensetzung gefüllt wird. Als eine Folge der unerwünschten oder falschen Zusammensetzung werden die entfernten Badinhalte keine direkte Anwendung haben. Nachdem sich das Metall verfestigt hat, kann es in der falschen Zusammensetzung gelagert und zu einem späteren Zeitpunkt wieder aufgeschmolzen werden.
  • Bei diesem Vorgang geht eine bestimmte Menge von Metall aufgrund von Oxidationsvorgängen verloren.
  • Das Maß der Verdünnung, die zum Erzielen der gewünschten Zusammensetzung des Bades erforderlich ist, spielt bei der Bestimmung der Größe des Restbades eine Rolle. Bei diesem Vorgang kann ein Metall einer unerwünschten, falschen Zusammensetzung erzeugt werden. Ein gewähltes Restbad mit einem Volumen von 20% des nominellen Volumens des Schmelzbades ist als Kompromiß üblich.
  • Es ist die Aufgabe der Erfindung, eine Schmelzvorrichtung zum Schmelzen von Metall zu schaffen, mit der die chemische Zusammensetzung des geschmolzenen Metalls mit einem kleineren Restbad als bisher üblich und aus produktionstechnischen Gründen möglich geändert werden kann und mit der auch andere Vorteile zu erlangen sind.
  • Diese Aufgaben werden mit einer Schmelzvorrichtung erzielt, die, abgesehen davon, daß sie Zirkulationsmittel umfaßt, die dazu geeignet sind, geschmolzenes Metall von einem ersten oder Sauganschluß einer Brennkammer zu einem zweiten oder Druckanschluß einer Schmelzkammer zu fördern, gemäß der Erfindung dadurch gekennzeichnet ist, daß der Boden der Schmelzkammer zu der Einlaßöffnung des Durchganges hin mit einem Schmelzkammergradienten geneigt ist, daß der Boden der Brennkammer zum Sauganschluß hin mit einen Brennkammergradienten geneigt ist, und daß sie mit Verteilungsmitteln versehen ist, um das flüssige Metall, das aus der Auslaßöffnung austritt, über den Boden der Brennkammer zu verteilen, um die Oberfläche des mit flüssigen Metall bedeckten Bodens in dem Zustand zu vergrößern, in dem sich die Höhe des Flüssigkeitspegels in der Schmelzvorrichtung unterhalb der Auslaßöffnung befindet.
  • Es kann vorteilhaft sein, wenn der zweite oder Druckanschluß höher als der erste Sauganschluß hinsichtlich der gegenseitigen Position der Böden der Brennkammer und der Schmelzkammer angeordnet ist, das gilt auch, wenn der Boden der Schmelzkammer höher als der Boden der Brennkammer ist oder anders herum.
  • Mit den Zirkulationsmitteln kann das geschmolzene Metall von der Brennkammer zu der Schmelzkammer gefördert werden, wo es mit dem zu schmelzenden Metallschrott in Kontakt kommt und letzteren wenigstens teilweise zum Schmelzen bringt. Das geschmolzene Metall fließt dann in Richtung des Durchganges und durch den Durchgang zurück zur Brennkammer, wo es wiedererwärmt und durch die Zirkulationsmittel zur erneuten Zirkulation wieder aufwärts bewegt wird. In der Schmelzkammer kann eine bestimmte Menge Metall bei jeder Zirkulation des geschmolzenen Metalls wie gerade beschrieben und/oder pro Zeiteinheit geschmolzen werden. Die Zeitspanne für eine Zirkulation des geschmolzenen Metalls von der Schmelzkammer durch die Brennkammer zurück zur Schmelzkammer wird vorzugsweise durch die Zwangszirkulation verkürzt. Somit kann dem geschmolzenen Metall, das zwischen den Kammern zirkuliert, mehr Wärme pro Zeiteinheit zugeführt werden, und folglich kann mehr Metall pro Zeiteinheit als in der herkömmlichen Schmelzvorrichtung geschmolzen werden.
  • Mit der Erfindung ist es möglich, das Restbad merklich zu reduzieren, so daß eine größere Umstellung in der chemischen Zusammensetzung des Bades möglich ist, ohne daß ein Metall falscher Zusammensetzung erzeugt wird. Bei gegebener möglicher großer Umstellung der chemischen Zusammensetzung des Bades führt das kleiner Restbad zu einem merklich geringeren Risiko, daß ein Metall falscher Zusammensetzung erzeugt wird, wodurch das Risiko, Metall in Festform zu gießen, proportional sinkt.
  • Eine bevorzugte Ausführungsform der Schmelzvorrichtung gemäß der Erfindung ist dadurch gekennzeichnet, daß die Zirkulationsmittel eine elektromagnetische Pumpe umfassen. Eine derartige Pumpe schafft den Vorteil eines großen Arbeitskopfes, wodurch ein hoher Freiheitsgrad bei der Konstruktion der Schmelzvorrichtung erzielt wird. Ein weiterer Vorteil liegt darin, daß die elektromagnetische Pumpe nur wenig oder keine beweglichen Teile besitzt und somit wartungsarm und unempfindlich für Störungen ist.
  • Es werden bestimmte Vorteile erzielt, da der Boden der Schmelzkammer mit einem Schmelzkammergradienten zur Einlaßöffnung des Durchganges hin geneigt ist, wobei der Schmelzkammergradient vorzugsweise von dem Druckanschluß zur Einlaßöffnung des Durchganges geneigt ist. Geschmolzenes Metall, das der Schmelzkammer zugeführt wird, kann die Schmelzkammer durch den Durchgang zur Brennkammer zu sammen mit dem Metall, das zusätzlich aus dem festen Zustand in der Schmelzkammer geschmolzen wurde, verlassen. Diese Ausführungsform trägt folglich zu der Möglichkeit bei, das Restbad in der Schmelzvorrichtung klein zu halten.
  • Es werden auch bestimmte Vorteile erzielt, da der Boden der Brennkammer mit einem Brennkammergradienten zum Sauganschluß geneigt ist, wobei der Brennkammergradient vorzugsweise von der Auslaßöffnung des Durchganges zum Sauganschluß hin geneigt ist. Es ist mit dieser Ausführungsform auch möglich, die Brennkammer in hohem Maße zu entleeren und auf diese Weise ein kleineres Restbad zu erhalten. Weiterhin wird mit dieser Ausführungsform das Ergebnis erzielt, daß aufgrund der Intervention der Zirkulationsmittel geschmolzenes Metall selbst mit einem kleineren Restbad weiterhin zirkuliert, wodurch Wärme in der Brennkammer pro Zeiteinheit aufgenommen und zu dem festen Metall, das in der Schmelzkammer geschmolzen werden soll, gefördert werden kann.
  • Der geneigte Boden der Brennkammer trägt, wie es auch für den geneigten Boden der Schmelzkammer der Fall ist, zu einem schnellen Fluß von geschmolzenem Metall durch die Brennkammer und somit zu einer höheren Kapazität zur Wärmeaufnahme pro Zeiteinheit und folglich zur Schmelzkapazität bei, auch wenn das Restbad derart klein gewählt wird oder im Fall eines kleinen Badvolumens.
  • Eine besonders kompakte Bauweise der Schmelzvorrichtung gemäß der Erfindung ist im Fall einer Ausführungsform möglich, die dadurch gekennzeichnet ist, daß sich die Richtung, in welcher der Schmelzkammergradient geneigt ist, wesentlich von der Richtung unterscheidet, in welcher der Brennkammergradient geneigt ist, und genauer, daß die Richtung, in welcher der Schmelzkammergradient geneigt ist, im wesentlichen entgegengesetzt zu der Richtung ist, in welcher der Brennkammergradient geneigt ist. Die Zirkulationsmittel erlauben eine größere Freiheit bei der Konstruktion der Ofenvorrichtung, da der Vorgang nicht länger nur von der Konvektion innerhalb des Bades von geschmolzenem Metall abhängt. Innerhalb der Möglichkeiten der gewählten zirkulationsmittel existiert eine Wahlfreiheit hinsichtlich der gegenseitigen Positionierung des Sauganschlusses und des Druckanschlusses und, wenn ein geneigter Boden der Schmelzkammer und/oder Brennkammer gegeben ist, auch hinsichtlich der Richtung, in welcher der Boden der einen Kammer hinsichtlich der Richtung, in welcher der Boden der anderen Kammer geneigt ist, geneigt ist. In dieser Verbindung kann eine besonders kompakte Bauweise erzielt werden, wenn sich beide Richtungen in einer im wesentlichen gekreuzten und entgegengesetzten Weise erstrecken. Leitungen und Komponenten zwischen Sauganschluß und Druckanschluß, die auch die Zirkulationsmittel beinhalten, können dann in direkter Nähe voneinander positioniert werden. Leitungen, welche den Sauganschluß und den Druckanschluß mit den Zirkulationsmitteln verbinden, können kurz ausgeführt werden, wodurch ein geringer Wärmeverlust auftritt und der Durch flußwiderstand minimiert werden kann. Aufgrund der Wahl entgegengesetzter Neigungsrichtungen können die Brennkammer und die Schmelzkammer nebeneinander liegend konstruiert werden, was zu geringen Energieverlusten bedingt durch die Aufteilung führt. Vorzugsweise erstreckt sich der Durchgang in diesem Fall von einer Position nahe des tiefsten Bereiches des Bodens der Schmelzkammer zu einer Position nahe des höchsten Bereiches des Bodens der Schmelzkammer. Vorzugsweise erstreckt sich der Durchgang nur über einen begrenzten Teil der Aufteilung naher dieser Bereiche. Wenn Zirkulationsmittel verwendet werden, besteht nur ein geringer oder gar kein Bedarf an einem großen Durchgang, da keine weitere Abhängigkeit von einer freier Konvektion besteht.
  • Während des Betriebes wird sich flüssiges Metall in der Schmelzkammer am oder nahe des tiefsten Punktes als Folge des Neigungswinkels ihres Bodens sammeln. Wenn der durchschnittliche Badpegel in der Brennkammer unter diesen Umständen (wird die Metallmenge in Zirkulation berücksichtigt) geringer als der Pegel des Bodens der Schmelzkammer nahe des Durchganges ist, wird das gesamte flüssige Metall zurück aus der Schmelzkammer heraus durch den Durchgang in die Brennkammer fließen.
  • Wenn der Badpegel in der Brennkammer höher als der Pegel des Bodens der Schmelzkammer (an der Position des Einlasses des Durchganges) ist, fließt das flüssige Metall weiterhin in Richtung des tiefsten Punktes in der Schmelz kammer. Als Folge der verwendeten Zirkulationsmittel wird das gesamte flüssige Metall in dem Kreislauf aufgenommen.
  • Noch ein weiterer Vorteil dieser Ausführungsform der Schmelzkammer besteht darin, daß, im Falle einer fehlenden Zwangszirkulation des Metalls, dafür ein wirksamer Beitrag für den Versuch gemacht wird, das Restbad unter allen Umständen zu minimieren, sozusagen ohne Rücksicht auf die Höhe des Bades in der Brennkammer und möglicherweise sogar in der Schmelzkammer.
  • Ein weiterer Vorteil dieser Ausführungsform der Schmelzkammer besteht darin, daß im Falle einer Zwangszirkulation des Metalls, der Metallfluß in der Schmelzkammer von der Druckverbindung zum Pegel des Restbades beschleunigt wird. Folglich wird ein Beitrag zu dem Versuch geleistet, das Restbad selbst in dieser Situation zu minimieren.
  • Eine weitere Ausführungsform der Schmelzvorrichtung, die gemäß der Erfindung zu einer großen Schmelzkapazität mit einem kleinen Restbad beiträgt, ist dadurch gekennzeichnet, daß die Schmelzvorrichtung einen Transportkanal, der dazu geeignet ist, geschmolzenes Metall zwischen dem Druckanschluß und der Einlaßöffnung des Durchganges wenigstens in einer Situation, in welcher der Boden der Schmelzkammer nicht vollständig mit flüssigem Metall bedeckt ist, zu fördern, umfaßt. Das geschmolzene Metall, das durch die Druckverbindung in die Schmelzkammer eintritt, kann durch den Transportkanal gefördert werden, wobei sichergestellt ist, daß zu schmelzendes festes Me tall auch durch den Transportkanal gefördert wird, beispielsweise mittels einer geeigneten Bunkerrutsche.
  • Im Fall eines geringen Badpegels befindet sich das feste Metall in dem Transportkanal im unmittelbaren Kontakt mit dem gesamten oder mit einem großen Teil des geschmolzenen Metalls, das durch den Druckanschluß zugeführt wird, wodurch die Wahrscheinlichkeit der Verfestigung des festen Metalls, wie im Fall bezogen auf ein kleines Restbad, reduziert und die Schmelzkapazität in diesem Fall erhöht wird. Vorzugsweise ist der Transportkanal ein offener Kanal. Eine einfache und praktische Ausführungsform ist dadurch gekennzeichnet, daß der Transportkanal mit dem Boden der Schmelzkammer und einer Wand der Schmelzkammer, in der die Einlaßöffnung vorgesehen ist, verbunden ist, wobei der Boden und die Wand einen spitzen Winkel bilden. Ein derartiger Transportkanal kann einfach ausgeführt werden, indem dem Boden der Brennkammer ein Gradient gegeben wird, aufgrund dessen der Boden in Richtung der Wand geneigt ist, vorzugsweise die Teilung zwischen den zwei Kammern, wobei der Transportkanal zu diesem Zweck durch einen Teil des Bodens der Schmelzkammer und einen diesem gegenüber liegenden Teil der Teilung gehalten wird.
  • Eine weitere Steigerung der Schmelzkapazität wird aufgrund der Anwesenheit von Verteilungsmitteln, die dazu dienen, das flüssige Metall, das aus de Auslaßöffnung austritt, über den Boden der Brennkammer zu verteilen, um die Oberfläche des mit flüssigem Metall bedeckten Bodens in einer Situation zu vergrößern, in welcher der Pegel von flüssigem Metall in der Schmelzvorrichtung niedriger als die Auslaßöffnung ist, erzielt.
  • Allgemein ist die Schmelzkapazität proportional zur Badoberfläche, die durch die Wärmequellen, wie beispielsweise Brenner, bestrahlt wird. Wie bereits oben beschrieben wurde, nimmt die Badoberfläche aufgrund des Ausströmgradienten in der Schmelzkammer und der Steigung in der Brennkammer mit abnehmendem Badinhalt ab. Aufgrund dessen, daß das geschmolzene Metall, das in die Brennkammer geleitet oder darin vorhanden ist, wie beispielsweise das Restbad, über einen größtmöglichen Teil des Bodens der Brennkammer ausgebreitet wird, wird eine große bestrahlte Oberfläche erzielt, auch im Falle eines kleinen Restbades.
  • Gemäß der Erfindung ist es nun möglich, die Metallschlacke wirksam in der Schmelzkammer einzubehalten, wodurch der zusätzliche Vorteil entsteht, daß die Wärmeübertragung an das geschmolzene Metall in der Brennkammer maximiert wird.
  • Die Erfindung wird auch durch ein Verfahren zum Schmelzen von Metall, wie beispielsweise Aluminium, verkörpert, in dem geschmolzenes Metall aus einer Brennkammer entfernt und durch außerhalb der Brennkammer und der Schmelzkammer angeordnete Vorrichtungen zu einer Schmelzkammer transportiert wird, wobei die Schmelzkammer und die Brennkam mer hydraulisch miteinander verbunden sind, und in dem eine Vorrichtung gemäß der Erfindung verwendet wird.
  • Die Erfindung wird im folgenden unter Bezugnahme auf die Zeichnung einer nicht einschränkenden Ausführungsform einer Schmelzvorrichtung gemäß der Erfindung beschrieben, wobei
  • Fig. 1 eine schematische Draufsicht einer Querschnittsansicht einer Schmelzvorrichtung gemäß der Erfindung zeigt;
  • Fig. 2 eine schematische Vorderansicht eines Schnitts entlang der Linie AA in Fig. 1 zeigt;
  • Fig. 3 eine schematische Seitenansicht eines Schnittes entlang der Linie BB in Fig. 1 zeigt.
  • In den Figuren besitzen entsprechende Elemente oder Elemente mit identischen Funktionen entsprechende Bezugsziffern.
  • In Fig. 1 ist 1 eine Schmelzvorrichtung, in der die Erfindung verkörpert ist. Die Schmelzvorrichtung umfaßt eine Schmelzkammer 2 und eine Brennkammer 3, die voneinander durch eine Trennwand 4 getrennt sind. Die Schmelzvorrichtung umfaßt an ihrer Außenseite eine wärmeisolierende und hitzebeständige Außenwand 5. Die Trennwand 4 ist ebenfalls hitzebeständig, jedoch kann sie zur besseren Wärmeübertragung zwischen Schmelzkammer und Brennkammer eine hohe thermische Leitfähigkeit aufweisen. Die Trennwand 4 erstreckt sich von der Decke 6 (siehe Fig. 2) sowohl zum Boden 7 der Schmelzkammer als auch zum Boden 8 der Brennkammer und besitzt einen örtlich festgelegten Durchgang 9. Vorzugsweise sind Mittel in oder nahe des Durchgangs befestigt, um Schlacke, die in der Schmelzkammer erzeugt wird, einzubehalten oder zu entfernen. Der Durchgang 9 besitzt eine Einlaßöffnung 10 auf der Seite der Schmelzkammer und eine Auslaßöffnung 11 auf der Seite der Brennkammer. Der Boden 7 der Schmelzkammer ist in Richtung des Pfeils 12 von dem zweiten oder Druckanschluß 13 zur Einlaßöffnung 10 geneigt. Der Boden 7 ist auch von der Seitenwand 14, die einen Teil der Wand 5 bildet, zur Trennwand 4 in Richtung des Pfeils 15 geneigt. Die Trennwand 4 und der Boden 7 bilden einen spitzen Winkel α (siehe Fig. 2). Die Seitenwand 14 umfaßt eine Beladeöffnung 16, hinter der eine Entladerutsche 17 positioniert ist, um über letztere das zu schmelzende Metall zuzuführen. Die Brennkammer 3 besitzt einen Boden 8, der in einer Richtung, die durch den Pfeil 18 angezeigt ist, von der Einlaßöffnung 11 in Richtung des ersten Sauganschlusses 19 geneigt ist.
  • In der Rückwand 25, die einen Teil der Außenwand 5 bildet, ist ein Brenner 26 positioniert, der Verbindungsleitungen 27 und 28 zur Verbindung mit einer Sauerstoffquelle und einer Brennstoffquelle versehen ist, die nicht gezeigt sind. Abgase, die in dem Brenner bei der Verbren nung des Brennstoffes mit Sauerstoff erzeugt werden, können über einen Abgasauslaß 29 (siehe Fig. 2) entfernt werden. In der Seitenwand 30, die Teil der Außenwand 5 ist, ist eine verschließbare Entnahmeöffnung 31 vorgesehen, durch die geschmolzenes Metall aus der Schmelzvorrichtung entfernt werden kann.
  • Nahe der Auslaßöffnung 11 besitzt der Boden 8 Verteilungsmittel in Form einer Anzahl von Verteilungskanälen 20, 21, 22, 23, 24, um flüssiges Metall, das durch den Durchgang in die Brennkammer fließt, über einen größtmöglichen Teil des Bodens 8 zu verteilen.
  • Mittels einer Saugleitung 32 ist eine Pumpe 33, vorzugsweise eine elektromagnetische Pumpe, mit dem Sauganschluß 19 verbunden. Der Auslaß der Pumpe 33 ist mittels einer Verbindungsleitung 34 mit einem sogenannten Ladebehälter 35, der mittels einer Leitung 36 mit dem Druckanschluß 13 verbunden ist, verbunden. Der Ladebehälter kann enthalten sein, um fein getrennte feste Partikel schnell zu schmelzen. Wenn es gewünscht wird, kann auch ein Schlackeentfernungskessel 40, der nicht genauer gezeigt ist, in der Leitung 36 enthalten sein, um die auf dem flüssigen Metall schwimmende Schlacke zu entfernen. Das flüssige Metall kann auch von dem Ladebehälter oder von dem Schlackeentfernungskessel entfernt werden. Mit den Zirkulationsmitteln wird auch eine größere Freiheit hinsichtlich der Positionierung des Ladebehälters und des Schlackeentfernungskessels erzielt, insbesondere in Hinsicht auf die Höhe ihrer Böden unter Beachtung des zurückbleibenden flüssigen Metalls.
  • Fig. 2 zeigt schematisch eine Vorderansicht eines Schnittes entlang der Linie AA in Fig. 1. Der Pfeil 15 zeigt an, daß der Boden 7 in Richtung des Pfeils von der Seitenwand 14 zur Trennwand 4 geneigt ist.
  • Fig. 3 zeigt eine schematische Seitenansicht eines Schnittes entlang der Linie BB in Fig. 1. Die Figur zeigt den entgegengesetzten und kreuzenden Verlauf der zwei Böden 7 und 8, einen Durchgang 9, der zwischen einem tiefen Bereich, vorzugsweise dem tiefsten Bereich des Bodens 7 und einem hohen Bereich, vorzugsweise dem höchsten Bereich des Bodens 8 angeordnet ist.
  • Die Arbeitsweise und der Betrieb der Schmelzvorrichtung funktioniert folgendermaßen:
  • Während des Normalbetriebs wird die Schmelzvorrichtung mit flüssigem Metall, wie beispielsweise flüssigem Aluminium, bis zu dem Pegel, der durch die Markierungslinie P angezeigt ist, gefüllt.
  • Beim Wechsel von der einen, ersten Legierung oder Zusammensetzung von zu schmelzendem Metall zur anderen, zweiten zu schmelzenden Legierung oder Zusammensetzung, wird die geschmolzene erste Legierung durch die Entnahmeöffnung 31 entfernt, bis ein Restbad gewünschter Größe verbleibt. Diese Größe kann sehr klein gewählt werden; prin zipiell reicht es aus, daß die Saugöffnung 19 angemessen bedeckt ist und daß ausreichend geschmolzenes Material in dem Zirkulationsbereich, der die Elemente 32, 33, 34, 35, 36 und den Schlackeentfernungskessel 40, der nicht gezeigt ist, umfaßt, für einen effizienten Betrieb von diesem vorhanden ist. In diesem Zusammenhang wird betont, daß der Ladebehälter 35 und der Schlackeentfernungskessel 40 wahlfrei sind. Die Schmelzvorrichtung selbst kann praktisch vollständig frei von geschmolzenem Metall der ersten Legierung sein. Das flüssige Metall, welches das Restbad bildet, wird durch die Saugöffnung 19 über die Leitung 32 zur Pumpe 33 geleitet und wird weiter durch die Pumpe über die Leitung 34, den Ladebehälter 35 und die Leitung 36, möglicherweise, nachdem es durch einen Schlackeentfernungskessel geleitet wurde, zum Druckanschluß 13 transportiert. Über die Druckanschluß 13 erreicht das flüssige Metall den Boden 7 und fließt einerseits aufgrund des Gradienten, der durch den Pfeil 12 angezeigt wird, abwärts, und andererseits aufgrund des Gradienten, der durch den Pfeil 15 angezeigt wird, in Richtung der Trennwand 4. Als Folge der zwei genannten Gradienten fließt das geschmolzene Metall anfangs im wesentlichen durch einen Transportkanal 50, der durch Teile, die im Winkel α aneinandergrenzen, der Trenneinrichtung 4 und des Bodens 7 begrenzt wird.
  • Dem flüssigen Metall, das durch den Transportkanal 50 fließt, wird festes Metall durch die Ladeöffnung 16 über die Entladerutsche 17 zugegeben, wodurch wenigstens ein Teil des festen Metalls schmilzt, wobei dieser Teil mit dem flüssigen Metall, das durch den Druckanschluß 13 zugegeben wird, zum und durch den Durchgang 9 fließt. Das geschmolzene, mittlerweile abgekühlte Metall wird durch Verteilungsmittel, die durch die Verteilungskanäle 20 bis 24 gebildet werden, über dem Boden 8 der Brennkammer verteilt. In der Brennkammer wird Brennstoff, der über die Leitung 28 zugeführt wird, mit Sauerstoff, der über die Leitung 27 zugeführt wird, durch den Brenner 26 verbrannt. Eine relativ geringe Menge von geschmolzenem Metall besitzt aufgrund der Tatsache, daß sie über einen großen Bereich des Bodens der Brennkammer verteilt wurde, eine große, bestrahlbare Oberfläche und kann folglich einen Großteil der Wärme, die durch den Brenner erzeugt wird, auf ihrem Weg abwärts über den Boden 8 aufnehmen. Das auf diesem Weg erhitzte, geschmolzene Metall endet bei der Saugöffnung 19 und wird in der Schmelzvorrichtung in beschriebener Weise zirkuliert. Das Volumen des geschmolzenen Metalls wird kontinuierlich vergrößert, indem festes Metall, das in der Schmelzkammer geschmolzen wurde, zugegeben wird. Das geschmolzene Metall ist eine Mischung der ersten Legierung und der zweiten Legierung. Zur Beschleunigung der Verdünnung der ersten Legierung mit der zweiten Legierung kann die Schmelzvorrichtung, wenn es gewünscht wird, in der Zwischenzeit wieder bis zu einem bestimmten Restbad geleert werden, wonach festes Metall der zweiten Legierung der Schmelzkammer wieder zugeführt werden kann. Das entfernte Metall weist eine falsche Zusammensetzung auf und wird gelagert, um wieder geschmolzen oder zu einem geeigneten späteren Zeitpunkt verarbeitet zu werden. Aufgrund der Tatsache, daß mehr Metall geschmolzen wird als zugegeben wurde, steigt der Pegel von geschmolzenem Metall in dem Bad, wodurch der Boden 8 vollständig bedeckt wird, der Durchgang 9 einen vollen Zufluß aufweist, und letztendlich der Boden 7 bedeckt wird. Der Pegel kann bis zu einer gewünschten Höhe, wie beispielsweise die durch P angezeigte nominelle Höhe, weiter erhöht werden.
  • Die zwei Böden 7 und 8 besitzen jeweils ein Gefälle zwischen Druckanschluß und Durchgang bzw. Durchgang und Sauganschluß von ungefähr 10 bis 15 cm über eine Entfernung von ungefähr 6 m.
  • Wo zuvor ein Durchgang erwähnt wurde, wird Fachleuten klar sein, daß es sich auch um eine Öffnung in einer Wand, wie beispielsweise einer Trennwand, handeln kann. Zuvor wurde Bezug auf eine Kammer als Brennkammer genommen. Es ist klar, daß auch andere Formen der Wärmeerzeugung als mit Hilfe eines Brenners möglich sind. An Stellen, wo eine Saugverbindung erwähnt wurde, schließt dieser Ausdruck alle Verbindungen zum Entfernen von geschmolzenem Metall zum Transport zu Zirkulationsmitteln ein, genauso wie der Ausdruck Druckverbindung alle Verbindungen einschließt, die dazu geeignet sind, geschmolzenes Metall aus den Zirkulationsmitteln in die Schmelzvorrichtung zu fördern.
  • Dem Fachmann wird klar sein, daß die Erfindung und ihre Ausführungsform auch auf eine Schmelzvorrichtung angewendet werden können, in der Schmelzkammer und Brennkammer kombiniert sind, um eine einzelne Kammer zu bilden, die einen geneigten Boden umfaßt und in der die Zirkulationsmittel dazu geeignet sind oder verwendet werden, um geschmolzenes Metall von einem Bereich der Schmelzvorrichtung zu einem anderen Bereich der Schmelzvorrichtung, der vorzugsweise höher gelegen ist, zu transportieren. Dadurch, daß zu einem höher gelegenen Bereich gefördert wird, werden Vorteile erzielt, wie sie zuvor für eine Schmelzvorrichtung mit zwei Kammern beschrieben wurden.

Claims (7)

1. Schmelzvorrichtung zum Schmelzen eines Metalls, wie beispielsweise Aluminium, mit einer Schmelzkammer (2), einer Brennkammer (3) und einem Durchgang (9), der sich zwischen der Schmelzkammer (2) und der Brennkammer (3) erstreckt und der eine Einlaßöffnung (10) auf der Seite der Schmelzkammer und eine Auslaßöffnung (11) auf der Seite der Brennkammer besitzt, so daß das geschmolzene Metall von der Schmelzkammer (2) zur Brennkammer (3) fließen kann, und weiterhin mit Zirkulationsmitteln (33), die dazu geeignet sind, geschmolzenes Metall zu einem zweiten oder Druckanschluß (36) der Schmelzkammer (2) von einem ersten oder Sauganschluß (32) der Brennkammer (3) zu fördern, dadurch gekennzeichnet, daß der Boden (7) der Schmelzkammer zur Einlaßöffnung (10) des Durchgangs (9) hin mit einem Schmelzkammergradienten geneigt ist, daß der Boden (8) der Brennkammer (3) mit einem Brennkammergradienten zum Sauganschluß hin geneigt ist, und daß sie Verteilungsmittel umfaßt, um das flüssige Metall, das von der Auslaßöffnung austritt, über den Boden der Brennkammer zu verteilen, um die Oberfläche des mit flüssigem Metall bedeckten Bodens für den Fall, daß die Höhe des Flüssigkeitspegels in der Schmelzvorrichtung sich unterhalb der Auslaßöffnung befindet, zu vergrößern.
2. Schmelzvorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Zirkulationsmittel (33) eine elektromagnetische Pumpe umfassen.
3. Schmelzvorrichtung nach Anspruch 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß sich die Richtung, in welcher der Schmelzkammergradient geneigt ist, wesentlich von der Richtung, in welcher der Brennkammergradient geneigt ist, unterscheidet.
4. Schmelzvorrichtung nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß die Richtung, in welcher der Schmelzkammergradient geneigt ist, im wesentlichen entgegengesetzt der Richtung ist, in welcher der Brennkammergradient geneigt ist.
5. Schmelzvorrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die Schmelzvorrichtung einen Transportkanal umfaßt, der dazu geeignet ist, geschmolzenes Metall zwischen dem Druckanschluß und der Einlaßöffnung des Durchgangs wenigstens für den Fall, daß der Boden der Schmelzkammer nicht vollständig mit flüssigem Metall bedeckt ist, zu fördern.
6. Schmelzvorrichtung nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, daß der Transportkanal durch den Boden der Schmelzkammer und eine Wand der Schmelzkammer, in der sich die Einlaßöffnung befindet, begrenzt wird, wobei Boden und Wand einen spitzen Winkel bilden.
7. Verfahren zum Schmelzen von Metall, wie beispielsweise Aluminium, bei dem geschmolzenes Metall aus einer Brennkammer entfernt und durch Mittel, die außerhalb der Brennkammer und der Schmelzkammer angeordnet sind, zu einer Schmelzkammer transportiert wird, wobei die Schmelzkammer und die Brennkammer hydraulisch miteinander verbunden sind, bei dem eine Vorrichtung nach wenigstens einem der Ansprüche 1-6 verwendet wird.
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