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Die Erfindung bezieht sich auf das Gebiet der Etikettierer in
Form von Handgeräten.
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In der UK-Patentanmeldung GB-A-2,056,372 ist ein Etikettier-
Handgerät bekannt, das einen hin und her bewegten Druckkopf
enthält, wobei ein Verbundetikettband von einer Bandrolle durch
den Etikettierer zwischen einer Bremsrolle und einer
Bremsfläche, zwischen einem Druckkopf und einer Platte, um einen
Etikettenabtrenner und zwischen eine Farbwalze und ein Vorschubrad
oder einen Zahnantrieb geführt wird.
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Die Erfindung bezieht sich auf ein verbessertes, leicht zu
beschickendes, einfaches, billiges, leicht herstellbares,
benutzerfreundliches und haltbares Etikettierhandgerät zum Drucken
und Anbringen von druckempfindlichen Etiketten.
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Gemäß der bevorzugten Ausführungsform der Erfindung ist ein
Etikettierhandgerät mit einem Gehäuse vorgesehen, das einen
oberen sowie einen unteren Gehäuseteil oder -abschnitt hat. Der
obere Gehäuseabschnitt ist gegenüber dem unteren
Gehäuseabschnitt beweglich, um Zugang zum Gehäuseinneren zu gestatten
zum Nachladen von Etiketten, zum Reinigen und Entfernen von
losen Etiketten und Stau. Der obere Gehäuseabschnitt haltert
einen Druckkopf, so dass dieser gradlinig hin und her bewegt
werden kann. Der untere Gehäuseabschnitt hat einen Griff und
haltert einen von Hand ergreifbaren Betätiger, einen gezahnten
Antrieb, Zahnräder, eine Klinke und einen Rastmechanismus. Der
Betätiger, eines der Zahnräder und die Klinke und der
Rastmechanismus sind betätigbar, um den Antrieb vorzubewegen. Auf dem
Druckkopf befinden sich Zahnstangen, die mit den Zahnrädern
kämmen, wenn der obere Gehäuseabschnitt sich in seiner
geschlossenen
oder Betriebsstellung befindet. Ist der obere
Gehäuseabschnitt jedoch in seiner offenen Stellung, dann sind die
Zahnstangen außer Eingriff mit den Zahnrädern. Im unteren
Gehäuseabschnitt ist eine Etikettenrolle um eine Achse gelagert,
und der obere Gehäuseabschnitt kann um die Achse in einer
Offenstellung geschwenkt werden. Wird der Druckkopf in seine
Druckposition gebracht, dann wird ein Tintenarm zum
Zusammenwirken mit dem Druckkopf gebracht, so dass die vom Arm
getragene Farbwalze den Druckkopf mit Tinte versieht. Der obere
Gehäuseabschnitt ist lösbar mit dem unteren Gehäuseabschnitt
verrastet. Zwischen dem Druckkopf und der Raste befindet sich eine
Verriegelung, welche verhindert, dass die Raste ausrastet,
falls der Druckkopf nicht völlig in seiner Anfangsposition
sitzt. Die Verriegelung trägt auch dazu bei, dass sich der
Druckkopf nicht aus seiner Anfangsposition herausbewegt, wenn
die Raste ausgerastet ist. Die Raste arbeitet mit dem Druckkopf
auch zusammen, um den Druckkopf bei seiner Bewegung zu führen.
In dem Gehäuse befindet sich ein bewegliches Element, welches
eine Bremsfläche bildet, das Trägerband führt, die Farbwalze
haltert, welche den gezahnten Antrieb teilweise umrundet, und
welches eine Ausnehmung zum Eingreifen mit dem Finger hat. Ein
anderes Teil haltert eine Bremswalze und eine
Richtungsumkehrwalze. Eine Montageeinheit, welche die Platte und den
Etikettenabtrenner enthält, kann wahlweise bezüglich eines
Applikators positioniert werden, so dass der Drucker mit einem Minimum
an struktureller Änderung, wie Ersetzen des Applikators,
Etiketten unterschiedlicher Längen unter einen Applikator ausgeben
kann.
Kurze Beschreibung der Zeichnungen
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Fig. 1 zeigt eine perspektivische Darstellung eines
Etikettierhandgerätes gemäß der Erfindung;
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Fig. 2 zeigt eine auseinandergezogene perspektivische
Darstellung des in Fig. 1 gezeigten Etikettierers;
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Fig. 3 ist eine auseinandergezogene perspektivische
Darstellung einiger Komponenten des Gehäuses des
Etikettierers;
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Fig. 4 ist ein vertikaler Schnitt durch den Etikettierer;
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Fig. 5 ist eine perspektivische Teilansicht eines Teils des
Druckkopfes und eines Mehrfunktionsteiles zum
Verrasten der Gehäuseabschnitte des Etikettierers, zur
Führung des Druckkopfes und zur Verhinderung einer
Bewegung des Druckkopfes aus seiner Anfangsposition,
wenn das Teil unverriegelt ist;
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Fig. 6 ist ein Teilschnitt längs der Linie 6-6 aus Fig. 5;
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Fig. 7 ist ein Teilseitenschnitt des in Fig. 5 gezeigten
Teiles in seinen ausgerasteten Positionen;
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Fig. 8 ist eine perspektivische Ansicht eines Betätigers
für das in den Fig. 5 bis 7 gezeigte Teil;
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Fig. 9 ist eine Seitenansicht des in den Fig. 5 bis 7
gezeigten Teils in ausgezogener und gestrichener
Position;
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Fig. 10 ist eine Frontansicht des unteren Gehäuseabschnittes
des Etikettierers;
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Fig. 11 ist eine Teilseitenansicht, welche den oberen und
unteren Gehäuseabschnitt in gegenseitiger
Verriegelung zeigt;
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Fig. 12 ist eine perspektivische Teilansicht zur
Veranschaulichung der Art, wie der Tintenarm bezüglich des
Druckkopfes montiert ist;
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Fig. 13 ist eine perspektivische Ansicht des Etikettierers
in seiner offenen Stellung;
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Fig. 14 ist ein Teilseitenschnitt einer Greif-Führungsrolle,
die in einer Führungsnut im Gehäuse arbeitet;
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Fig. 15 ist eine Draufsicht auf die Rolle und ihre
Montagestruktur gemäß Fig. 14; und
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Fig. 16 ist eine Seitenansicht auf das Führungsrad und das
Rastrad und die Vorschub- und
Rücklaufsperrenklinken.
Detaillierte Beschreibung einer bevorzugten Ausführungsform
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In Fig. 1 ist ein Etikettierhandgerät dargestellt, welches
allgemein mit 20 bezeichnet ist. Der Etikettierer 20 hat ein
Gehäuse oder einen Rahmen, allgemein mit 21 bezeichnet, mit einem
ersten oder unteren Gehäuseabschnitt 22 und einem zweiten oder
oberen Gehäuseabschnitt 23. Im Gehäuse 21 ist ein Zweizeilen-
Druckkopf 24 mit einem Paar Selektoren 25 gehaltert. Ein
allgemein mit 26 bezeichneter Applikator ist am oberen Vorderteil
des Gehäuses 21 angeordnet. Das Gehäuse 21 hat einen nach unten
ragenden, von Hand ergreifbaren Griff 27, an dem sich ein mit
der Hand ergreifbarer Betätiger befindet, der allgemein mit 28
bezeichnet ist. Mit der Unterseite des unteren
Gehäuseabschnittes 22 und dem oberen Endteil des Handgriffs 27 ist ein
Schutzbügel 29 verbunden. Der Raum zwischen dem Schutzbügel 29 und
dem Betätiger 28 nimmt die Finger des Benutzers auf.
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Gemäß Fig. 2 hat der untere Gehäuseabschnitt 22 einen linken
Teil 30 und einen rechten Teil 31. Der linke Teil 30 enthält
einen Griffteil 32 des Griffes 27, einen Gehäuseteil 33 und
einen Schutzbügelteil 34 des Schutzbügels 29. Der rechte Teil 31
enthält einen Griffteil 35 des Griffes 27, einen Gehäuseteil 36
und einen Schutzbügelteil 37 des Schutzbügels 29. Der obere
Gehäuseabschnitt 23 enthält einen linken Gehäuseteil 38 und einen
rechten Gehäuseteil 39. Der Betätiger 28 weist einen Hebel 28'
auf, der schwenkbar auf einer Achse 40 montiert ist, welche
durch ein Durchgangsloch 41 im Hebel 28' führt. Die Achse 40
ist am unteren Teil des Griffteils 35 angebracht, und das Loch
41 befindet sich im unteren Endteil 42 des Hebels 28'. Der
obere Teil 43 des Hebels 28' hat ein Paar beabstandete gebogene
Zahnsegmente 44 und 45. Die Zahnsegmente 44 und 45 kämmen mit
Zahnrädern 46 und 47, welche ihrerseits mit Zahnstangen 48 und
49 am Druckkopf 24 kämmen. Ein gezahnter Antrieb 50 in Form
eines Vorschubrades 51, an dessen Umfang beabstandete Zähne 52
sitzen, ist zwischen den Zahnrädern 46 und 47 angeordnet. Ein
Rastrad 53 (Fig. 16) ist einstückig mit dem Vorschubrad 51
ausgebildet. Das Rastrad 53 ist in Fig. 2 nicht zu sehen, weil es
auf der abgewandten Seite des Vorschubrades 51 sitzt. Die
Zahnräder 46 und 47, das Vorschubrad 51 und das Rastrad 53 sind
koaxial längs der Achse 54 angeordnet. Die Zahnräder 46 und 47
sind identisch. Am Zahnrad 47 ist eine Klinke 55 angeformt, die
mit dem Rastrad 53 zusammenwirkt, um das Vorschubrad 51
schrittweise weiter zu bewegen. Die Zahnsegmente 44 und 45, die
Zahnräder 46 und 47 und die Zahnstangen 48 und 49 stellen eine
Getriebeverbindung zwischen dem Betätiger 28 und dem Druckkopf
24 und der Vorschubklinke 55 dar. Dieses Getriebe ist Teil der
Antriebsverbindung zwischen dem Betätiger 28, dem Druckkopf 24
und dem Antrieb 50. Die integral ausgebildeten Vorschub- und
Rasträder 51 bzw. 53 und die Zahnräder 46 und 47 sind um eine
Achse 56 auf dem Gehäuseteil 33 drehbar. Die Achse 56 sitzt in
einer Ausnehmung 57 im Teil 36. Die Zahnräder 46 und 47 sitzen
auf einer Welle 57', die einteilig mit dem Vorschubrad 51 und
dem Rastrad 53 ausgebildet ist.
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Wie Fig. 4 zeigt, ist eine Rolle R eines
Etikettenverbundstreifens C in ein Gehäuse 21 einzusetzen. Der
Etikettverbundstreifen C ist um einen Kern RC gewickelt und enthält eine Reihe von
Etiketten L, die abnehmbar mittels eines druckempfindlichen
Klebstoffes an einem Trägerstreifen oder -band W anhaften.
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Es sei nun wiederum Fig. 2 betrachtet, wonach der Kern RC auf
kreisförmigen Ringen 58 und 59 montiert ist, die durch ein Paar
identischer Rollenmontageelmente 60 und 61 drehbar montiert
sind. Die Montageelemente 60 und 61 werden durch Druckfedern 62
aufeinander zu vorgespannt. Die Montageelemente 60 und 61 sind
axial gegeneinander beweglich und haben jeweils Paare von
Nockenfühlern 63, welche axial in einander gegenüberliegenden
Paaren von Schlitzen 64 geführt sind. Der Gehäuseteil 38 hat
Nocken 45, die mit den Nockenfühlern 63 zusammenwirken, wenn
der obere Gehäuseabschnitt 23 geöffnet und geschlossen wird.
Wird er aus der in den Fig. 1 und 4 gezeigten Position in
die offene Position gemäß Fig. 13 geöffnet, dann wirken die
Nocken 65 auf die Nockenfühler 63 ein und bewegen die
Montageelemente 60 und 61 auseinander, damit eine Etikettenrolle R
eingesetzt oder ein verbrauchter Kern RC herausgenommen werden
kann. Wird der obere Gehäuseabschnitt 23 in seine geschlossene
Position zurückgebracht, dann drücken die Federn 62 die
Montageelemente gegeneinander. Man erkennt, dass der obere
Gehäuseabschnitt einen Deckel 66 hat. Der Benutzer kann durch Schlitze
66' sehen, wie viel noch auf der innerhalb des Deckels 66
befindlichen Rolle drauf ist. Die oben beschriebene Anordnung für
die Montage der Etikettenrolle R ist die gleiche wie sie in dem
US Patent 4,668,326 beschrieben ist, auf dessen Offenbarung
hier Bezug genommen wird.
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Die Fig. 2 und 4 zeigen ein einstückiges Multifunktionsteil,
das insgesamt mit 67 bezeichnet ist und einen gewölbten Teil 68
hat, der um den gezahnten Antrieb 50 herumläuft und diesen
teilweise umgibt. Das Teil 67 besitzt ein Paar beabstandeter
Löcher 69, mit Hilfe deren es schwenkbar auf einer Achse 70
(Fig. 3) montiert ist. Auf dem Teil 67 ist auch drehbar die
Farbwalze 71 auf beabstandeten flexiblen Armen 72 gelagert. Das
Teil 67 hat eine Bremsfläche 73, mit welcher eine Bremswalze 74
zusammenwirkt, und ferner hat es eine Führungsfläche 75 für das
Band C. Das Teil 67 hat einander gegenüberliegende Vorsprünge
67', die lösbar an Vorsprüngen 67 " gehaltert sind. Das Teil 67
hat einen Teil 68' mit einer Fingereingriffsausnehmung 68".
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Die Bremswalze 74 ist frei drehbar auf einem Multifunktionsteil
76 montiert. Sie arbeitet mit dem Etikettverbundband C und der
Bremsfläche 73 zusammen, um eine allgemein mit 77 (Fig. 4)
bezeichnete Bremse zu bilden. Das Etikettverbundband C läuft
zwischen der Bremswalze 74 und der Bremsfläche 73 hindurch. Der
Druckkopf 24 hat einen Querbalken 24', der die Bremswalze 74
berührt, wenn der Druckkopf 24 sich bei und nahe seiner
Anfangsposition befindet, die in Fig. 4 gezeigt ist. Die
Bremswalze 74 kann sich dann nicht drehen. In dieser Position drückt
der Balken 24' die Bremswalze 74 gegen das Etikettenverbundband
C, das wiederum gegen die Bremsfläche 73 gedrückt wird. Der
Balken 24' bewegt sich mit dem Druckkopf 24 als Einheit. Bewegt
sich der Druckkopf 24 aus seiner in Fig. 4 gezeigten
Anfangsposition heraus, dann löst der Balken 24' sich von seiner
Berührung mit der Bremswalze 74, und weil diese sich nun frei drehen
kann, wird keine Bremswirkung mehr auf das Band C ausgeübt, und
dieses kann sich unter der Bremswalze 74 frei bewegen. Das Teil
76 (Fig. 2) hat ein Durchgangsloch 78, welches eine
Montageachse 79 am Gehäuseteil 39 aufnimmt. Am Gehäuseteil 76 ist eine
Richtungsänderungs- oder Übertragungswalze 80' drehbar
montiert. Das Teil 76 hat einander gegenüberliegende nachgiebige
C-förmige Aufnahmen 76', welche es am Gehäuse 38 an Verbindern
38' (Fig. 3) haltern. Das Teil 76 liegt zwischen den
Zahnstangen 48 und 49 und dient auch als Führung für das Band C, wenn
ein neues Band C in den Etikettierer 20 eingeführt wird.
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Ein Farbwalzenarm 81 (Fig. 2 und 12) ist schwenkbar auf
einer Achse 82 (Fig. 3 und 12) gelagert, welche durch ein Loch
82' verläuft. Eine Spiralfeder 83 drückt die Farbwalze im
Gegenuhrzeigersinn. Die Feder 83 ist mit dem Farbwalzenarm 81 und
einem Stutzen 84 (Fig. 3) verbunden. Der Druckkopf 24 trägt
einen Stift oder Mitnehmer 85, der in einem Führungsschlitz 86 im
Farbwalzenarm 81 eingreift. Wenn der Druckkopf 24 sich von
seiner Anfangsposition (Fig. 4) in seine Druckposition im
Zusammenwirken mit einer Platte 87 bewegt, dann schwenkt der
Farbwalzenarm 81, und eine auf der Farbwalzenwelle 81' sitzende
Farbwalze 81" färbt die Druckelemente 89 (Fig. 4 und 6)
Die Druckelemente 89 sind auch bei der Rückbewegung des
Farbwalzenarms 81 einfärbbar.
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Wie gezeigt, hat der Druckkopf 24 vier identische
Führungsrollen 88, von denen vorzugsweise zwei mit jeder Seite des
Druckkopfes verbunden sind. Zwei der Rollen 88 werden in und durch
eine Führungsnut oder -spur 89 (Fig. 3) geführt, und die
anderen beiden Rollen 88 werden durch eine Führungsnut oder -spur
90 (Fig. 2) geführt. Wie insbesondere die Fig. 14 und 15
zeigen, hat jede Rolle 88 gegenüberliegende angeformte
Achsstummel 91, von denen jeder in ein C-förmiges Lager 92 in
jeweils einem Lagerteil 93 einschnappt. Somit lagert ein Paar
Lagerteile 93 jede Rolle 88. Weil die Rollen beim Zusammenbauen
im Druckkopf 24 einschnappen können, wird Herstellung und
Auswechseln eines Druckkopfes wesentlich erleichtert gegenüber
früheren Kugelschienen, welche lose sind und das Zusammenbauen
des Etikettierers 20 behindern können. Die Rollen 88 bleiben
mit dem Druckkopf 24 verbunden, selbst wenn das Gehäuse sich
verbiegt oder beispielsweise der Etikettierer herabfällt. Bei
Verwendung von Kugellagerschienen im Etikettierer 20 könnten
diese aus ihren Führungen herausfallen, falls der Etikettierer
20 herunterfällt. Obgleich die Fig. 14 und 15 die
Konstruktion nur einer Rolle 20 und ihres zugehörigen Lagerteils 93
zeigen, sind alle vier Rollen 88 und ihre Lagerteile 93
identisch. Die Rollen 88 laufen vorzugsweise in ihren jeweiligen
Führungsschienen 89 und 90. Diese Führungsschienen 89 und 90
sind vorzugsweise allgemein V-förmig, und die kegelförmigen
Seiten der Führungsrollen 88 haben vorzugsweise knappe s Spiel
mit den Seiten der jeweiligen V-förmigen Führungsschienen 89
und 90.
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Eine allgemein mit 94 bezeichnete Montageeinheit (Fig. 2),
welche eine Platte 87 enthält, lagert schwenkbar einen Delaminator
(95) in Form einer drehbaren Abziehrolle. Der Delaminator 95
ist in Lagern 96 montiert. Die Montageeinheit 94 hat
gegenüberliegende Lokatoren 97 und 98. Die Montageeinheit 94 kann in
einem Etikettierer 20 verwendet werden, welcher einen
Zweizeilen-Druckkopf 24 hat, um zwei Zeilen von Daten zu drucken, wie
veranschaulicht, oder einen Einzeilen-Druckkopf (nicht
veranschaulicht) zum Drucken einer einzigen Zeile von Daten. Ist es
erwünscht, mit einem Etikettierer 20 zu drucken, der einen
Zweizeilen-Druckkopf hat, dann werden die Lokatoren 97 und 98
in gegenüberliegend angeordnete Ausnehmungen oder Lokatoren 99
bzw. 100 positioniert. Der Lokator 100 ist eine längliche
Ausnehmung. Wenn mit einem Etikettierer mit Einzeilen-Druckkopf
gedruckt wird, werden die Lokatoren 97 und 98 von
entgegengesetzten Lokatorausnehmungen oder Lokatoren 101 bzw. 102
aufgenommen. Für einen Einzeilen-Druckkopf kann der Applikator 26
auch unterschiedlich bezüglich des Delaminators 95 positioniert
werden.
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Der Applikator 26 ist mit einem Paar Applikatorrollen 102
veranschaulicht, obgleich auch eine einzige Applikatorrolle
verwendet werden kann, die so breit wie zwei Applikatorrollen 102
sind. Die Rollen 102 sitzen drehbar in einem Lager 103, welches
einstückig mit dem Gehäuseteil 38 ausgebildet ist. Die Fig.
2, 4, 5, 6, 7, 9, 11 und 13 zeigen ein allgemein mit 104
bezeichnetes Multifunktionsteil. Gemäß den Fig. 5, 6, 7 und 9
hat das Teil 104 ein Paar paralleler Arme oder Führungen. 105
und 106 und ein Paar paralleler Rastteile 107 und 108. Der Arm
105 und das Rastteil 107 sind an einer Nabe 109, der Arm 106
und das Rastteil 108 an eine Nabe 110 angelenkt. Die Naben 109
und 110 haben axial miteinander ausgerichtete Bohrungen 111 und
112, welche die Achse 103 aufnehmen (Fig. 3.). Die Naben 109 und
110 halten den Applikator 26 auseinander. Die Rastteile 107 und
108 haben jeweils Zähne oder Rastschultern 113 und 114 und
Nocken Flächen 115, 116. Die Naben 109 und 110 werden durch
einen einteilig gespritzten Steg 117 zusammengehalten. Die Arme
105 und 106 haben jeweils Führungskanäle 118 und 119 zur
Aufnahme einander gegenüberliegender winkelförmiger Vorsprünge 120
und 121 des Druckkopfes 24. In der anfänglichen Position des
Druckkopfes 24 befinden sich die Vorsprünge 120 und 121 kurz
vor den Kanälen 118 und 119. So kann das Teil 104 im Uhrzeigersinn
aus der in Fig. 5 gezeigten Stellung herausschwenken. Der
Druckkopf 24 hat auch ein Paar Vorsprünge 122 und 123, die in
Gleitberührung mit den Unterseiten der jeweiligen Arme 105 und
106 stehen. Wenn der Druckkopf 24 aus seiner anfänglichen
Position in die Druckposition gebracht wird, wo er mit der Platte
87 zum Drucken auf einem Etikett L zusammenwirkt, dann arbeiten
die Arme 105 und 106 mit den Vorsprüngen 120 und 122 bzw. 121
und 123 zusammen, um den Druckkopf 24 führen zu helfen. Diese
Führung des Druckkopfes ergänzt die Führung des Druckkopfes 94
durch die Rollen 88, welche mit den Führungsschlitzen. 89 und 90
zusammenwirken. Die Arme 105 und 106 stabilisieren den
Druckkopf 24 zusätzlich, wenn er sich aus seiner Anfangsposition in
die Druckposition bewegt. Wenn die Vorsprünge 120 und 121 in
den Führungskanälen 118 und 119 sitzen, dann kann das Teil 104
nicht bewegt werden, und die Rastteile 107 und 108 können nicht
aus den Zähnen 136 und 137 ausrasten. Die Vorsprünge 120 bis
123, oder einer von ihnen, verhindern ein Ausrasten des oberen
Gehäuseabschnittes 23 vom unteren Gehäuseabschnitt 22, so lange
der Druckkopf 24 nicht bei oder nahe seiner Anfangs- oder
Ruheposition ist. Es sei bemerkt, dass der sehr kleine Bewegungshub
des Druckkopfes 24, ehe einer der Sätze von Vorsprüngen 120 und
121 oder 122 und 123 von den Enden der Arme 105 und 106
kontaktiert wird, nicht ausreicht, um die Ausrichtung zwischen den
Zahnstangen 48 und 49 und den Zahnrädern 46 und 47 verloren
gehen zu lassen, bevor oder nachdem der Obergehäuseabschnitt 23
in seine geschlossene Position gebracht ist.
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Der linke Gehäuseteil 38 und der rechte Gehäuseteil 39 werden
durch den Stutzen 103 und eine Schraube 103', die Stutzen 38'
und 39' und eine Schraube 39" und durch einen Stutzen 66a, der
in einem Loch 66b sitzt, und eine Schraube 66c
zusammengehalten.
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Das Teil 104 wird von einem manuell betätigbaren Schieber 124
gesteuert. Der Schieber 124 hat zwei fingerbetätigbare Vorsprünge
125 und 126, die in entsprechenden Schlitzen 127 und
128 sitzen und geführt werden. Eine gegen einen Vorsprung 130
am Gehäuseteil 38 drückende Druckfeder 129 sitzt in einer
Tasche 131 des Schiebers 124. Die Feder 129 drückt den Schieber
124 gegen die Vorderseite des Etikettierers. Der Schieber 124
hat ein Paar gegenüberliegender paralleler Kanäle 132 und 133
zur Aufnahme jeweils gegenüberliegender Vorsprünge oder Stifte
134 und 135 auf den Armen 105 und 106. Wenn das Teil 104 sich
in der in Fig. 9 ausgezogen gezeichneten Position befindet,
drückt die Feder 129 das Teil 104 im Gegenuhrzeigersinn.
Dadurch werden die Zähne 113 und 114 in Eingriff mit den Zähnen
136 und 137 des unteren Gehäuseabschnitts 22 gehalten. Um die
Rastglieder 107 und 108 freizugeben, ergreift der Benutzer die
Vorsprünge 125 und 126 und drückt den Schieber 124 gegen die
Wirkung der Feder 129 nach hinten, und dadurch wird das Teil
104 im Uhrzeigersinn in die gestrichelte Position in Fig. 9
geschwenkt und lässt damit den oberen Gehäuseabschnitt 23 vom
unteren Gehäuseabschnitt 22 ausrasten, so dass der obere
Gehäuseabschnitt 23 in die voll geöffnete Position gebracht werden
kann, die Fig. 13 zeigt. Ist der obere Gehäuseabschnitt 23
außerhalb seiner Betriebs- oder geschlossenen Position, dann
bringt die Feder 129 das Teil 104 in die in Fig. 7 gestrichelt
gezeichnete Position, in welcher die Arme 105 und 106 im Weg
der Vorsprünge 120 und 121 liegen und der Druckkopf 24 sich
somit nicht aus seiner Anfangsposition bewegen kann. Dadurch wird
sichergestellt, dass dann, wenn der obere Gehäuseabschnitt 23
in seiner offenen oder nicht Nicht-Betriebsstellung oder sogar
in einer teilweise geöffneten Position ist, die Ausrichtung
zwischen den Zahnstangen 48 und 49 einerseits und den
Zahnrädern 46 und 47 andererseits aufrechterhalten wird. Wenn also
der Gehäuseabschnitt 23 in die geschlossene Position gebracht
wird, dann bleiben die Zahnstangen 48 und 49 mit den Zahnrädern
46 und 47 ausgerichtet. Wenn der Schieber 124 gegen die Wirkung
der Feder 129 bewegt wird, während der Gehäuseabschnitt 23 sich
in seiner offenen Position befindet, dann bewegt sich gleichermaßen
der Druckkopf 24 nicht aus seiner Anfangsposition, weil
die Arme 105 und 106 im Weg der Vorsprünge 122 und 123 liegen,
wie dies in Fig. 7 ausgezogen gezeichnet ist, so dass eine
Bewegung des Druckkopfes 124 verhindert wird. Das Teil 104
bewirkt damit eine Verriegelung, welche ein Entriegeln des oberen
Gehäuseabschnittes bei benutzerseitigem Wunsch erlaubt, jedoch
eine Bewegung des Druckkopfes verhindert, wenn der obere
Gehäuseabschnitt 23 teilweise oder ganz offen ist. Außerdem sorgt
das Teil 104 für eine zusätzliche Führung des Druckkopfes 24 in
der Druckposition, wo er mit der Platte 87 zusammenarbeitet.
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Es sei bemerkt, dass die Nockenflächen 115 und 116 der
Rastteile 107 und 108 mit den Vorderflächen 138 des Gehäuses 21
zusammenarbeiten, wenn der obere Gehäuseabschnitt 23 in die
geschlossene Position bewegt wird. Anschläge 139 und 140 an den
Rastteilen 107 und 108 arbeiten mit Gehäuseflächen 141 und 142
zusammen, um dazu beizutragen, den oberen Gehäuseabschnitt 23
mit dem unteren Gehäuseabschnitt 22 auszurichten, wenn der
obere Gehäuseabschnitt 23 sich in der geschlossenen Position
befindet. Der obere Gehäuseabschnitt 23 und der untere
Gehäuseabschnitt 22 haben gleichermaßen verschiedene zusammenwirkende
Anschläge oder Ansätze t ander Trennlinie 143, um die beiden
Gehäuseabschnitte miteinander auszurichten, wenn der obere
Gehäuseabschnitt 23 sich der geschlossenen Position nähert, und
um zu helfen, die Gehäuseabschnitte 22 und 23 ausgerichtet zu
halten.
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In der in Fig. 4 gezeigten Position befinden sich alle
Komponenten in ihrer jeweiligen Ruhelage. Eine Federanordnung 144,
wie sie in der US-Patentschrift 4,104,106 unter der
Bezugsziffer 515 gezeigt ist, umfasst eine Druckfeder 144', welche den
Betätiger 28 in die Ruhestellung drückt.
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Um den Etikettierer 20 zu laden, ergreift der Benutzer die
Vorsprünge 125 und 126 und bewegt den Schlitten 124 gegen die
Kraft der Feder 129, um das Teil 104 im Uhrzeigersinn in die in
Fig. 7 ausgezogen gezeichnete Position zu bringen, und dabei
entriegelt er den oberen Gehäuseabschnitt 23 vom unteren
Gehäuseabschnitt 22. Der obere Gehäuseabschnitt 23 kann nun in seine
offene Stellung geschwenkt werden. Nach Freigabe der Vorsprünge
125 und 126 schiebt die Feder 129 den Schieber 124 zurück, und
das Teil 124 bewegt sich in die in Fig. 7 gestrichelt
gezeichnete Position. In der offenen Stellung haben sich die
Montageteile 61 und 62 genügend auseinanderbewegt, so dass eine Rolle
R eingesetzt und an den drehbaren Ringen 58 und 59 montiert
werden kann. Danach wird der Etikettverbundstreifen C über die
Bremsoberfläche 73, die Führungsfläche 75, den Delaminator 95
und darüber hinaus gelegt. Anschließend kann der obere
Gehäuseabschnitt 23 geschlossen werden und der Streifen oder das Band
C um die Walze 80 und in eine Eintrittsöffnung 145 (Fig. 4)
eingeführt werden. Von hier gelangt der Streifen zwischen das
Vorschubrad 51 und die Farbwalze 71. Die Zähne 52 greifen in
die (nicht dargestellten) Löcher durch den Streifen C, und
dieser wird unter den gewölbten Abschnitt 68 geschoben, wenn der
Betätiger 28 mehrfach von Hand betätigt wird. Der
Verbundstreifen C läuft durch eine Ausgangsbahn 146' und aus dem
Etikettierer 20 heraus. Wenn die Spannung des Verbundstreifens C
zunimmt, werden bei dem Delaminator 95 Etiketten L von dem
Trägerstreifen W abgezogen. Danach läuft nur noch das Trägerband W
um den Delaminator 95, weil die Etiketten L von ihm abgezogen
worden sind und am Applikator 26 in Applikationsstellung
gebracht worden sind.
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Es leuchtet ein, dass bei jeder vollständigen Betätigung des
Betätigers 27 die Zahnräder 46 und 47 sich drehen und der
Druckkopf 24 zuerst in die Druckposition im Zusammenwirken mit
der Platte 87 bewegt wird. Während der Bewegung des Zahnrades
47 bewegt sich die Klinke 55 in die in Fig. 16 mit 55'
bezeichnete Bereitschaftsposition, in welcher ein Zahn 53' des
Klinkenrades 53 durch die Wirkung der Federanordnung 144 ergriffen
werden kann, wenn der Betätiger 27 freigegeben wird. Danach
bewegt die Klinke 55 das Klinkenrad 53 weiter, um den Streifen W
vorzuschieben und das gerade gedruckte Etikett L aus der
Druckposition in die Etikett-Applikationsposition vorzuschieben, wo
es unter dem Applikator 26 liegt. Ein Deflektor 146 trägt dazu
bei, den Streifen W von den Zähnen 52 des Vorschubrades 51 zu
lösen. Er ist in gegenüberliegenden Paaren von Taschen 146'
befestigt. Eine Rücklaufsperrklinke 147 ist einstückig mit dem
Deflektor 146 gespritzt und verhindert eine Rückwärtsbewegung
des Klinkenrades 53 und des zugehörigen Vorschubrades 51, damit
die Spannung im Vorschubweg zwischen Bremse 77 und Vorschubrad
51 nicht verloren geht.
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Der Etikettierer 20 besteht vollständig aus gespritzten
Plastikteilen mit Ausnahme der Federn 83 und 129, der Feder 144'
innerhalb der Federanordnung 144, verschiedenen Schrauben und
den elastomeren Druckelementen 89, der elastomeren
Applikatorwalze 102 und dem äußeren elastomeren Teil der Bremswalze 74.
Andere Ausführungsformen und Modifikationen der Erfindung
erschließen sich dem Fachmann von selbst, und alle im Bereich der
Erfindung liegenden fallen in den Schutzbereich, wie er in den
beiliegenden Ansprüchen am besten definiert ist.