DE69708558T2 - Stoffschau- und Repariermaschine für Bände - Google Patents
Stoffschau- und Repariermaschine für BändeInfo
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Description
- Die vorliegende Erfindung betrifft allgemein Materialbahn-Prüf- und Konvertiermaschinen, die dazu ausgebildet sind, verschiedene Verfahrensschritte an einer länglichen Materialbahn vorzunehmen. Die Maschine weist typischerweise eine Abwickelspindel und eine Aufwickelspindel auf, und die Bahn liegt anfänglich in Form einer Spule oder Rolle aus Bahnmaterial vor, die auf der Abwickelspindel angebracht werden kann. Die Bahn wird dann durch verschiedene mögliche Kombinationen aus Vorrichtungen, wie Mitläuferwalzen, Fehlerdetektoren, Spleißer, Abstanzvorrichtungen, Druckköpfe und Bahnschlitzmaschinen, laufen gelassen. Das Schlitzen der Bahn kann erforderlich sein, wenn die Bahn eine Abfolge von Bildern trägt, wobei zwei oder mehr Bilder quer über die Bahn angeordnet sind. Die Prüfung der sich bewegenden Bahn kann elektronisch oder visuell unter Zuhilfenahme eines Stroboskops, mit freiem Auge oder mit einem Videosystem erfolgen, das Proben von der sich bewegenden Bahn nimmt.
- Bei herkömmlichen Materialbahn-Prüfmaschinen besteht unabhängig vom Mittel zur Fehlerdetektion die grundlegende Anforderung darin, die Position eines Fehlers entlang der Länge der Bahn zu bestimmen und die Maschine in der Folge so zu verlangsamen und anzuhalten, dass der Fehler an einer "Spleißposition" positioniert ist, wo er von der Bedienperson korrigiert werden kann. Nach dem Stand der Technik werden verschiedene Verfahren eingesetzt, um diese Anforderung zu erfüllen.
- (a) Ein erstes Verfahren zur Verwendung bei unidirektionalen Maschinen, die nicht in Gegenrichtung laufen können, umfasst das Bereitstellen eines ausreichenden Abstands (entlang des Materialwegs) zwischen dem Prüfpunkt und der Spleißstation, um es zu ermöglichen, dass der Abschnitt der Bahn mit dem detektierten Fehler an der Spleißstation oder vor dieser angehalten wird. Wenn der Fehler an der Spleißstation vorbeigeht, kann er nicht zum Spleißbereich "zurückgebracht" werden, weil die Maschine die Bahn nicht in die entgegengesetzte Richtung bewegen kann. Bereitstellen der erforderlichen Materialbahnlänge zwischen dem Prüf- und dem Spleißbereich stellt einen Kompromiss dar, da mehr Raumbedarf besteht und eine größere Materialbahnlänge umgelenkt und geführt werden muss.
- (b) Wenn eine Maschine mit Rücklauf verwendet wird, kann die Bahn wieder auf die Abwickelspindel der Maschine aufgewickelt werden. Diese Möglichkeit wird jedoch häufig durch eine andere Funktion der Maschine gefährdet, nämlich das Schlitzen der Bahn, unmittelbar bevor sie in die Maschinen-Rückwicklung übergeht. Sobald eine Bahn geschlitzt ist, kann sie normalerweise nicht durch den Schlitzabschnitt zurück geführt werden. Aus diesem Grunde werden Zweirichtungsmaschinen üblicherweise dann verwendet, wenn kein Schlitzen erforderlich ist. Alternativ dazu kann das Schlitzen in einem zweiten Durchgang (nach der Prüfung) erfolgen. Außerdem können bei einer Maschine mit Rücklauf oft Schwierigkeiten bei der Bahnführung auftreten. Die vorliegende Entwicklung betrifft eine dritte Art der Fehlerpositionierung, die eine wirksame Lösung für die im obigen Abschnitt erwähnten Nachteile der Bahn- Bearbeitungstechniken bietet, ohne dass die Abwickel- oder Aufwickelrollen bewegt werden. Die vorgeschlagene Verbesserung und das Verfahren dazu umfassen im Wesentlichen eine Bahn-Weiterschaltvorrichtung, die mit einem integralen variablen Positionsverschiebungsmechanismus ausgestattet ist.
- Demgemäß stellt die vorliegende Erfindung eine Maschine bereit, die die Prüfung und Reparatur einer Bahnmaterial rolle ermöglicht, wobei die Maschine umfasst:
- a) eine Abwickelspindel,
- b) eine Aufwickelspindel,
- c) einen Prüfbereich,
- d) einen Spleißbereich,
- e) Führungsrollen, um die Bahn einen Weg von der Abwickelspindel, am Prüf- und am Spleißbereich vorbei, zur Aufwickelspindel zu lenken, sowie
- f) erste Steuerungsmittel, um zu bewirken, dass die Bahn am Prüf- und am Spleißbereich vorbei bewegt wird, und um es einer Bedienperson zu ermöglichen, die Bahn bei Detektion eines Fehlers in der Bahn bis zum Stillstand abzubremsen;
- wobei die Verbesserung umfasst:
- das Versehen der Maschine mit einer Bahn-Weiterschaltvorrichtung, die umfasst: g) einen Weiterschalt-Schützen, der zu Vorwärts- und Rückwärtsbewegung in Bezug auf die Maschine montiert ist,
- h) eine erste Vielzahl von Mitläuferwalzen, die auf dem Weiterschalt-Schützen montiert sind,
- i) eine zweite Vielzahl von Mitläuferwalzen, die auf der Maschine montiert und in Bezug auf die erste Vielzahl von Mitläuferwalzen so positioniert sind, dass Bahnmaterial in einer im Wesentlichen bustrophedonen Konfiguration um sie herum laufen kann, sowie
- j) zweite Steuerungsmittel, die dazu ausgebildet sind, bei Detektion eines Fehlers im Prüfbereich und nach dem Abbremsen der Bahn bis zum Stillstand den Weiterschalt- Schützen so zu bewegen, dass ein identifizierter Abschnitt der Bahn zur Reparatur, zur Verifizierung oder zu irgendeiner Art von Modifikation in den Spleißbereich zurück gebracht wird, ohne dass die Rotationsrichtung der Abwickelspindel oder der Aufwickelspindel umgedreht werden muss.
- Weiters stellt die vorliegende Erfindung ein Verfahren zum Prüfen und Reparieren einer Bahnmaterial rolle zur Verwendung bei einer Maschine bereit, die Folgendes umfasst: eine Abwickelspindel, eine Aufwickelspindel; einen Prüfbereich; einen Spleißbereich; Führungsrollen, um das Bahnmaterial um die Bahn einen Weg von der Abwickelspindel, am Prüf- und am Spleißbereich vorbei, zur Aufwickelspindel zu lenken, erste Steuerungsmittel, um zu bewirken, dass die Bahn am Prüf- und am Spleißbereich vorbei bewegt wird, und um es zu ermöglichen, die Bahn bei Detektion eines Merkmals, nach dem entlang der Bahn gesucht wird, bis zum Stillstand abzubremsen; einen Weiterschalt-Schützen, der zu Vorwärts- und Rückwärtsbewegung in Bezug auf die Maschine montiert ist; eine erste Vielzahl von Mitläuferwalzen, die auf dem Weiterschalt-Schützen montiert sind; sowie eine zweite Vielzahl von Mitläuferwalzen, die auf der Maschine montiert sind, wobei das Verfahren folgende Schritte umfasst:
- a) das Laufenlassen des Bahnmaterials um die erste und die zweite Vielzahl von Mitläuferwalzen in im Wesentlichen bustrophedoner Konfiguration;
- b) das Abwickeln der Bahnmaterialrolle an der Abwickelspindel, während das Bahnmateriäl auf der Aufwickelspindel wieder aufgewickelt wird, wodurch sich das Bahnmaterial am Prüf- und am Spleißbereich vorbei bewegt;
- c) das Prüfen des Bahnmaterials im Prüfbereich, um ein Merkmal zu detektieren, nach dem gesucht wird;
- d) wenn ein solches Merkmal detektiert wurde, die Verwendung des ersten Steuerungsmittels, um das Bahnmaterial bis zum Stillstand abzubremsen;
- e) das Bewegen des Weiterschalt-Schützen in die Richtung, durch die der das Merkmal aufweisende Abschnitt des Bahnmaterials erneut im Spleißbereich angeordnet wird, ohne dass die Drehung einer der Spindeln umgekehrt wird; und
- f) das Reparieren des Bahnmaterials.
- In den beiliegenden Zeichnungen werden mehrere Ausführungsformen der vorliegenden Erfindung veranschaulicht, wobei gleiche Bezugszahlen in verschiedenen Ansichten gleiche Teile bezeichnen und worin:
- Fig. 1 ein schematischer Seitenaufriss einer ersten Ausführungsform der vorliegenden Erfindung ist;
- Fig. 2 ein schematischer Seitenaufriss einer zweiten Ausführungsform der vorliegenden Erfindung ist;
- Fig. 3 ein schematischer Seitenaufriss einer Bahn-Rücklaufvorrichtung ohne die erfindungsgemäße Verbesserung ist, die den Stand der Technik darstellt;
- Fig. 4 ein schematischer Seitenaufriss einer Maschine ist, die zum Rücklauf fähig ist und an der die Verbesserung gemäß vorliegender Erfindung vorgenommen worden ist;
- Fig. 5 ein schematischer Aufriss einer weiteren Ausführungsform der vorliegenden Erfindung ist; und
- Fig. 6 ein schematischer Aufriss einer Maschine, die der in Fig. 5 gezeigten ähnlich ist, mit einer weiteren Variante der Verbesserung gemäß vorliegender Erfindung ist.
- Zunächst wird auf Fig. 6 Bezug genommen, die ein schematischer Aufriss ist, der die Hauptkomponenten eines Bahnbearbeitungsmechanismus zeigt, auf den die vorliegende Erfindung angewandt worden ist.
- Es ist zu erkennen, dass der allgemein bei 10 in Fig. 6 gezeigte Mechanismus eine Abwickelspindel 12, eine Aufwickelspindel 14, einen Prüfbereich 16 und einen Spleißbereich 18 umfasst.
- Eine Rolle 20 aus Bahnmaterial ist auf der Abwickelspindel 12 montiert, wobei die Bahn von der Rolle 20 abgegeben wird und um stationäre Mitläufervvalzen 22, 24, 26, 28 und 30 geführt wird. Die Bahn geht dann durch einen Bahn-Weiterschaltmechanismus, der allgemein bei Pfeil 32 gezeigt wird und der nachstehend detailliert beschrieben wird. Die Bahn 21, die aus der Bahn-Weiterschaltvorrichtung austritt, wird um feststehende Mitläuferwalzen 34 und 36 geführt, von denen sie in einen Schlitzmechanismus 38 gelangt, diesen verlässt und um Mitläuferwalzen 40 und 42 geführt wird, von wo sie um die Mitläuferwalzen 44 und 46 gelangt. Die letzten beiden Walzen 44 und 46 sind an einem Ende eines Hebelarms montiert, der am anderen Ende gelenkig mit einem Abschnitt des Rahmens 48 verbunden ist (der Hebelarm ist nicht dargestellt). Diese Anordnung ermöglicht es, dass die Walzen 44 und 46 dem sich allmählich vergrößernden Durchmesser der Aufwickelspule 49 folgen, wobei von den Walzen 46 nach unten Druck ausgeübt wird, was gewährleistet, dass die Bahn mit angemessener Straffheit aufgewickelt wird.
- Nun auf die Bahn-Weiterschaltvorrichtung 32 Bezug nehmend ist zunächst festzustellen, dass sich diese Vorrichtung direkt unterhalb des stationären Prüfbereichs 16 und des stationären Spleißbereichs 18 befindet. Die Vorrichtung 32 umfasst einen Weiterschalt-Schützen 50, der vertikal länglich ist und vier Mitläuferwalzen 52, 54, 56 und 58 trägt.
- Um die Weiterschaltanordnung zu vervollständigen, sind vier zusätzliche Mitläuferwalzen 60, 62, 64 und 66 vorgesehen, die in Bezug auf den Rahmen 48 fix sind. Der Weiterschalt-Schützen 50 ist in durchgehenden Linien in seiner am weitesten links gelegenen Position gezeigt, die dem normalen Betrieb der Bahn-Bearbeitungsmaschine entspricht, kann sich aber in eine in Fig. 6 in strichlierten Linien gezeigte rechte Position oder in jede beliebige Zwischenposition bewegen, um einen identifizierten Abschnitt zur Reparatur, Überprüfung oder Modifikation zum Spleißbereich 18 zurück zu führen.
- Es ist festzustellen, dass die Mitläuferwalzen 62 und 66 allgemein mit einem horizontalen Tisch 70 auf einer Ebene liegen, der den Prüfbereich und den Spleißbereich darstellt.
- An der linken Seite beginnend ist festzustellen, dass die Bahn in der folgenden Reihenfolge um die verschiedenen feststehenden und beweglichen Mitläuferwalzen geführt wird: 30, 58, 60, 56, 62, 66, 54, 64, 52 und 34. Die Walzen 58, 60, 56 und 62 sind so angeordnet, dass der Bahnweg zwischen ihnen bustrophedon ist, und das gleiche gilt für die Mitläuferwalzen 52, 64, 54 und 66.
- Bei der Verwendung der Maschine, wie in Fig. 6 gezeigt, steht oder sitzt die Bedienperson am Prüfbereich und verwendet herkömmliche Steuerungsmittel, um zu bewirken, dass sich die Bahn auf der Rolle 20 den in Fig. 6 dargestellten Weg entlang bewegt, was das Bewegen der Bahn am Prüfbereich 16 und am Spleißbereich 18 vorbei umfasst. Der Prüfbereich umfasst geeignete Mittel, um es der Bedienperson zu ermöglichen, Fehler in der Bahn (beispielsweise ein fehlendes Etikett, wenn die Bahn als Substrat für eine Vielzahl von Etiketten dient) festzustellen. Wenn die Bedienperson einen Fehler feststellt, verwendet sie herkömmliche Bremsmittel (in Fig. 6 nicht dargestellt), um die Bahn bis zum Stillstand abzubremsen. Dann wird ein zweites Steuerungsmittel verwendet, um den Weiterschalt-Schützen 50 ausreichend weit nach rechts (wie in Fig. 6 dargestellt) zu bewegen, um den Fehler in der Bahn zum Spleißbereich 18 zurück zu bringen. Das wird erreicht, ohne dass die Abwickelspindel oder die Aufwickelspindel gedreht werden muss.
- In Fig. 6 stellt ein flaches Rechteck 72 einen Fehler in der Bahn dar, und seine Position stellt in etwa die weiteste dar, bis zu der der Fehler in die Weiterschaltanordnung gelangen und immer noch zum Spleißbereich 18 zurück gebracht werden kann, indem der Weiterschalt-Schützen in die am weitesten rechts befindliche Position gebracht wird (in Fig. 6 in strichlierten Linien gezeigt). Mathematisch ausgedrückt ist die Distanz entlang der Bahn zwischen der durch Bezugszahl 72 gezeigten Position und der Mitte des Spleißbereichs etwa das Vierfache der maximalen Verlagerung des Weiterschalt- Schützen 50 von links nach rechts, was auf die Tatsache zurückzuführen ist, dass in der bustrophedonen Konfiguration vier Bahnverlängerungsstrecken vorliegen.
- Wenn der Fehler durch die Bewegung des Weiterschalt-Schützen nach rechts in den Spleißbereich zurück gebracht worden ist, kann die Bedienperson das Spleißen durchführen. Wenn das Spleißen abgeschlossen worden ist, kann der Weiterschalt- Schützen 50 in seine Laufposition zurück bewegt werden, und die Bahn-Bearbeitungsmaschine kann erneut in Gang gesetzt werden.
- Fig. 5 zeigt eine Bahn-Bearbeitungsmaschine, die der in Fig. 6 gezeigten und oben beschriebenen ähnlich ist, wobei die Weiterschalt-Vorrichtung jedoch eine andere Konfiguration aufweist. Genauer gesagt sind zwei Mitläuferwalzen-Paare 80 und 82 an gegenüberliegenden Seiten eines Weiterschalt-Schützen 83 montiert, der zur Bewegung von links nach rechts montiert ist. Die übrigen Walzen sind stationär. Bei dieser Anordnung wird eine Videokamera verwendet, um Fehler in der Bahn zu detektieren, wobei die Videokamera 86 an der linken Seite einer Spleißstation 90 montiert ist. Das Signal von der Videokamera 86 gelangt zu einem Videomonitor 92, der von der Bedienperson beobachtet wird. Es ist ein Schlitzungsmechanismus 38a vorgesehen, der die gleiche Funktion wie der Schlitzungsmechanismus 38 in Fig. 6 hat.
- Fig. 1 veranschaulicht eine Konfiguration, bei der der (nicht dargestellte) Weiterschalt- Schützen vertikal bewegt werden kann. In Fig. 1 zu sehen sind die beweglichen Mitläuferwalzen 96, die Teil des Weiterschalt-Schützen sind. Die Maschine in Fig. 1 umfasst eine vertikal bewegliche Abwickelspindel 12, eine vertikal bewegliche Aufwickelspindel 14, eine Inspektionsmonitorvorrichtung 100 und eine Spleißstation 90. Eine Schlitzungsvorrichtung 38b ist ebenfalls vorgesehen. Der Betrieb der in Fig. 1 gezeigten Maschine ist im Wesentlichen der gleiche wie jener der in Fig. 6 gezeigten Maschine.
- Fig. 2 zeigt eine Maschine, die der in Fig. 1 sehr ähnlich ist, mit der Ausnahme, dass die Aufwickelspindel 14a in einer feststehenden Position montiert ist und dazu ausgebildet ist, nur relativ kleine Bahnmaterial rollen aufzunehmen.
- Fig. 3 zeigt eine Maschine nach dem Stand der Technik, die zur umkehrbaren Bahnbewegung fähig ist und daher keinen Weiterschaltmechanismus erfordert, um einen fehlerhaften Abschnitt der Bahn zu einer Spleißstation zurück zu bringen.
- Fig. 4 zeigt eine Maschine, die der in Fig. 3 gezeigten ähnlich ist, wobei zusätzlich ein Weiterschalt-Schützen vorhanden ist und die Positionierung der Mitläuferwalzen eine solche ist, dass die Bahn bustrophedon geführt werden kann. Die Maschine in Fig. 4 weist zusätzlich eine Schlitzungseinrichtung 38d auf.
- Die übrigen Komponenten der Maschinen, die in den Fig. 1, 2 und 4 gezeigt werden, haben Funktionen, die aus den Zeichnungen im Lichte der spezifischen Beschreibung der in Fig. 6 gezeigten Maschine klar ersichtlich sind.
- Obwohl das nicht dargestellt ist, wird vorgeschlagen, den Weiterschalt-Schützen auf Schienen oder dergleichen zu montieren und ihn durch einen Zylinder, eine Kugelumlaufspindel oder eine ähnliche Aktuatorvorrichtung zu positionieren.
- Aus den obigen Ausführungen geht hervor, dass die hierin beschriebene Bahn-Sammelvorrichtung auf verschiedene Arten von Maschinen, wie Inspektionsmaschinen, Abstanzmaschinen, Druckpressen und andere Arten von Bahn-Konvertiermaschinen anwendbar ist.
Claims (6)
1. Maschine (10) zur Prüfung und Reparatur einer Rolle (20) aus Bahnmaterial (21),
wobei die Maschine umfasst:
a) eine Abwickelspindel (12).
b) eine Aufwickelspindel (14),
c) einen Prüfbereich (16),
d) einen Spleißbereich (18),
e) Führungsrollen, um die Bahn (21) einen Weg von der Abwickelspindel (12), am Prüf-
und am Spleißbereich (16, 18) vorbei, zur Aufwickelspindel (14) zu lenken, sowie
f) erste Steuerungsmittel, um zu bewirken, dass die Bahn am Prüf- und am Spleißbereich
(16, 18) vorbei bewegt wird, und um es einer Bedienperson zu ermöglichen, die Bahn
bei Detektion eines Fehlers in der Bahn bis zum Stillstand abzubremsen;
dadurch gekennzeichnet, dass die Maschine umfasst:
eine Bahn-Weiterschaltvorrichtung (32), die umfasst:
g) einen Weiterschalt-Schützen (50), der zu Vorwärts- und Rückwärtsbewegung in
Bezug auf die Maschine montiert ist,
h) eine erste Vielzahl von Mitläuferwalzen (52, 54, 56, 58), die auf dem Weiterschalt-
Schützen (50) montiert sind,
i) eine zweite Vielzahl von Mitläuferwalzen (60, 62, 64, 66), die auf der Maschine (10)
montiert und in Bezug auf die erste Vielzahl von Mitläuferwalzen (52, 54, 56, 58) so
positioniert sind, dass Bahnmaterial in einer im Wesentlichen bustrophedonen
Konfiguration um sie herum laufen kann, sowie
j) zweite Steuerungsmittel, die dazu ausgebildet sind, bei Detektion eines Fehlers im
Prüfbereich (16) und nach dem Abbremsen der Bahn bis zum Stillstand den
Weiterschalt-Schützen (50) so zu bewegen, dass ein identifizierter Abschnitt der Bahn
zur Reparatur, zur Verifizierung oder zu irgendeiner Art von Modifikation in den
Spleißbereich (18) zurück gebracht wird, ohne dass die Rotationsrichtung der
Abwickelspindel (12) oder der Aufwickelspindel (14) umgedreht werden muss.
2. Maschine nach Anspruch 1, worin die erste Vielzahl von Mitläuferwalzen eine erste
Untergruppe (56, 58) und eine zweite Untergruppe 32, 54) umfasst, und bei der die
zweite Vielzahl von Mitläuferwalzen eine dritte Untergruppe (G0, 62) und eine vierte
Untergruppe (64, 66) umfasst, wobei die Untergruppen so angeordnet sind, dass das
Bahnmaterial auf einer Seite des Weiterschalt-Schützen (50) bustrophedon zwischen der
ersten und dritten Untergruppe geführt werden kann und auf der anderen Seite des
Weiterschalt-Schützen (50) bustrophedon zwischen der zweiten und der vierten
Untergruppe geführt werden kann.
3. Maschine nach Anspruch 2, bei der jede der Untergruppen zumindest zwei
Mitläuferwalzen umfasst.
4. Verfahren zum Prüfen und Reparieren einer Rolle (20) aus Bahnmaterial (21) zur
Verwendung bei einer Maschine (10), die umfasst: eine Abwickelspindel (12), eine
Aufwickelspindel (14); einen Prüfbereich (16); einen Spleißbereich (18); Führungsrollen,
um das Bahnmaterial (21) um die Bahn einen Weg von der Abwickelspindel (12), am
Prüf- und am Spleißbereich (16, 18) vorbei, zu einer Aufwickelspindel (14) zu lenken;
erste Steuerungsmittel, um zu bewirken, dass die Bahn am Prüf- und am Spleißbereich
(16, 18) vorbei bewegt wird, und um es zu ermöglichen, die Bahn bei Detektion eines
Merkmals, nach dem entlang der Bahn gesucht wird, bis zum Stillstand abzubremsen;
einen Weiterschalt-Schützen (50), der zu Vorwärts- und Rückwärtsbewegung in Bezug
auf die Maschine montiert ist; eine erste Vielzahl von Mitläuferwalzen (52, 54, 56, 58),
die auf dem Weiterschalt-Schützen (50) montiert sind; sowie eine zweite Vielzahl von
Mitläuferwalzen (60, G2, 64, G6), die auf der Maschine montiert sind, wobei das
Verfahren folgende Schritte umfasst:
a) das Laufenlassen des Bahnmaterials um die erste und die zweite Vielzahl von
Mitläuferwalzen (52, 54, 56, 58; 60, 62, 64, 66) in im Wesentlichen bustrophedoner
Konfiguration;
b) das Abwickeln der Bahnmaterialrolle (20) an der Abwickelspindel (12), während das
Bahnmaterial auf der Aufwickelspindel (14) wieder aufgewickelt wird, wodurch sich das
Bahnmaterial am Prüf- und am Spleißbereich (16, 18) vorbei bewegt;
c) das Prüfen des Bahnmaterials im Prüfbereich (16), um ein Merkmal; u detektieren,
nach dem gesucht wird;
d) wenn ein solches Merkmal detektiert wurde, die Verwendung des ersten
Steuerungsmittels, um das Bahnmaterial bis zum Stillstand abzubremsen;
e) das Bewegen des Weiterschalt-Schützen (50) in die Richtung, durch die der das
Merkmal aufweisende Abschnitt des Bahnmaterials erneut im Spleißbereich (18)
angeordnet wird, ohne dass die Drehung einer der Spindeln (12, 14) umgekehrt wird; und
f) das Reparieren des Bahnmaterials.
5. Verfahren nach Anspruch 4, bei dem die erste Vielzahl von Mitläuferwalzen eine
erste Untergruppe (56, 58) und eine zweite Untergruppe (52, 54) umfasst und die
zweite Vielzahl von Mitläuferwalzen eines dritte Untergruppe (60, 62) und eine vierte
Untergruppe (64, 66) umfasst, wobei das Bahnmaterial auf einer Seite des Weiterschalt-
Schützen (50) bustrophedon zwischen der ersten und der dritten Untergruppe geführt
wird und auf der anderen Seite des Weiterschalt-Schützen (50) bustrophedon zwischen
der zweiten und der vierten Untergruppe geführt wird.
6. Verfahren nach Anspruch 5, bei dem jede Untergruppe zumindest zwei
Mitläuferwalzen umfasst.
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