DE69710032T2 - Scharnierverschluss für Flasche - Google Patents

Scharnierverschluss für Flasche

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    • B65D41/32Caps or cap-like covers with lines of weakness, tearing-strips, tags, or like opening or removal devices, e.g. to facilitate formation of pouring openings
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    • B65D41/48Snap-on caps or cap-like covers non-metallic, e.g. made of paper or plastics
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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Closures For Containers (AREA)

Description

  • Die Erfindung betrifft gemäß einer ersten Ausführung eine einstückige Verschlussklappe mit einem Scharnier für Flaschen mit einem als Ausguss dienenden Ring.
  • Die Erfindung betrifft gemäß einer zweiten Ausführungsform eine Verpackung gebildet aus einer Flasche versehen mit einer derartigen Verschlussklappe.
  • Es sind bereits Verschlussklappen oder Verschlusskapseln mit einem Deckel oder einer Kappe bekannt, die zwischen einer Öffnungsstellung, bei der mindestens eine Öffnung der Verschlussklappe offen liegt, und einer Verschlussstellung, bei der die Öffnungen verdeckt sind, schwenkbar ist.
  • Diese Schwenkbewegung wird bewirkt mittels einem oder mehrerer Teile einer Verschlussklappe, die ein Scharnier bilden.
  • Beispiele solcher Scharniere sind in folgenden Dokumenten zu finden: US-5 529 205, US-5 489 035, US-5 540 343, WO-92/13775, WO-95/23097.
  • Beispiele von Verschlussklappen und Verschlusskapseln sind in folgenden Druckschriften zu finden: US-4 047 495, US-4 127 221, US- 4 203 532, US-4 424 910, US-4 666 068, US-4 718 567, US-4 723 669, US- 4 807 768. US-4 815 619, US-4 821 898, US-4 826 026, US-4 887 747, US- 5 346 099, US-5 417 350, US-5 423 442, US-5 407 087, US-5 460 282, EP- B-210 138, EP-B-214 095, EP-A-401 292, EP-A-555 624, EP-A-635 436, EP- A-642 451, EP-A-685 406, WO-95/25 676, WO-95/25 677, FR-2 380 195, FR- 2 647 088, FR-2 720 722, FR-2 731 983.
  • In bestimmten Ausführungen sind die Verschlussklappen oder Verschlusskapseln, die einen Deckel oder eine Kappe umfassen, um ein Scharnier schwenkbar so ausgebildet, dass wenn der Deckel, bzw. die Kappe, sich in der Öffnungsstellung der Verschlussklappe befindet, das Ende des Flaschenhalses, an dem die Verschlussklappe befestigt ist, nach außen vorspringt.
  • Dadurch dient dann zumindest ein Teil dieses Flaschenhalses als Ausguss.
  • Die Erfindung bezieht sich auf eine derartige Verschlussklappe sowie auf eine mit dieser bestimmten Art von Verschlussklappe versehene Flasche.
  • Aus dem Dokument FR-A-2 294 933 ist ein Verschluss für eine Flasche bekannt, der einen ringförmigen an der Flasche befestigten Halterungskörper, eine mit dem Körper durch ein Gelenk verbundene Kappe und einen mit der Kappe durch ein Verbindungselement verbundenen Sicherheitsring umfasst.
  • Eine weitere Ausführungsform eines derartigen Verschlussklappe ist auch in dem Dokument EP-A-680 887 zu finden.
  • Auf herkömmliche Art und Weise werden solche Verschlussklappen an den Flaschen durch Aufklippsen auf einen äußeren, ringförmigen Vorsprung des Flaschenhalses mittels eines innerhalb eines Haftbands der Verschlussklappe ringförmig vorspringenden Sprengrings befestigt.
  • Dieser Sprengring ist an dem das Scharnier für die Flaschenkappe bildenden Teil unterbrochen. Wenn die Scharnierachse unter dem Haftsprengring des Flaschenhalses angebracht werden soll, ist dieser Sprengring an dem das Scharnier bildenden Teil unterbrochen.
  • Ein derartiges Verschlusssystem weist gewisse Nachteile auf.
  • Insbesondere neigt beim Zustöpseln der Verschlussklappe die Kraft, die gegen den das Scharnier bildenden Teil auf die Kappe ausgeübt wird, um die Verschlussklappen-Flaschen-Einheit zu verschließen und abzudichten, dazu, dass das Haftband der Verschlussklappe an der Stelle, wo der Haftsprengring unterbrochen ist, nach oben zu drücken.
  • Die Erfindung bezieht sich auf eine Verschlussklappe mit einem als Ausguss dienenden Ring, wobei die Verschlussklappe nicht die Nachteile der bekannten, vorveröffentlichten Verschlussklappen dieser Art aufweist.
  • Zu diesem Zweck bezieht sich die Erfindung auf eine erste Ausführungsform entsprechend auf eine Verschlussklappe, die unverlierbar mit einem Flaschenhals verbunden werden soll, wobei die Verschlussklappe ein Haftband umfasst, das mit einem ersten Haftmittel versehen ist, das mit einem auf dem Hals der Flasche angeordneten, ergänzenden Haftmittel zusammenwirkt, wobei die Verschlussklappe außerdem eine Kappe umfasst, die zwischen einer Verschlussstellung der Verschlussklappe und einer Öffnungsstellung, bei der mindestens ein Teil des Flaschenhalses nach außen vorspringt, bewegbar ist, wobei mindestens ein Teil der Verschlussklappe zwischen dem Haftband und der beweglichen Kappe ein Scharnier bildet; die das Scharnier bildenden bildenden Verschlussklappenteile sind mit einem zweiten Haftmittel versehen, das mit dem ergänzenden, auf dem Flaschenhals angeordneten Haftmittel zusammenwirkt, so dass beim Verschluss der Kappe das Haftband in einer vorgegebenen und im wesentlichen feststehenden Stellung bleibt, und zwar insbesondere in der Nähe der das Scharnier bildenden Verschlusskappenteile.
  • Gemäß einer Weiterbildung besteht das erste Haftmittel aus einem innerhalb des Haftbands der Verschlussklappe ringförmig vorspringenden Sprengring, wobei dieser Sprengring durch Aufklippsen mit einem ersten ringförmigen Vorsprung außerhalb des Flaschenhalses zusammenwirkt, der das ergänzende Haftmittel bildet.
  • Das zweite Haftmittel besteht bei einer Ausgestaltung aus einem Vorsprung innerhalb der das Scharnier bildenden Teile der Verschlussklappe, wobei dieser Vorsprung innerhalb der Scharniere durch Aufklippsen mit einem Vorsprung außerhalb des Flaschenhalses zusammenwirkt.
  • Der das Scharnier bildende Teil der Verschlussklappe umfasst einen Gelenkbereich für die Schwenkbewegung de Verschlussklappe, wobei dieser Gelenkbereich im wesentlichen in einer Ebene angeordnet ist, die sich unter der Ebene des innerhalb des Haftbands ringförmig vorspringenden Sprengrings befindet.
  • Bei einer Ausgestaltung umfasst die Verschlussklappe
  • - eine Bodenwand;
  • - eine starr mit einem ersten Ende des Verschlussklappenscharniers verbundene Seitenverkleidung, wobei dieses erste Ende in einer Ebene angeordnet ist, die sich über der Ebene des ersten ringförmigen Vorsprungs außerhalb des Flaschenhalses befindet.
  • Die Kappe umfasst eine innere, ringförmig vorspringende Wand, die mit der inneren Seitenfläche des Flaschenhalses zusammenwirkt, wenn sich die Kappe in der Verschlussstellung der Verschlussklappe befindet.
  • Die Verschlussklappe umfasst gegebenenfalls einen unzerstörbaren Streifen, wobei dieser Streifen zwischen dem Haftband und der Kappe des Stöpsels angeordnet ist.
  • Die Verschlussklappe kann somit einstückig aus einem Material gefertigt sein, das aus der Gruppe gewählt wird, die Polypropylen, Polyethylen, Polyethylenterephthalat und Polybutylenterephthalat umfasst.
  • Gemäß einer zweiten Ausführungsform entsprechend bezieht sich die Erfindung auf eine Verpackung, die aus einem wie oben definierten, unverlierbar an einer Flasche befestigten Verschlussklappe besteht, wobei die Verschlussklappe einstückig ist und aus Polyethylen niedriger Dichte hergestellt wird, wobei die Flasche aus Polyethylenterephthalat hergestellt ist.
  • Weitere Ziele und Vorteile der Erfindung sind der nachstehenden Beschreibung einer Ausgestaltung zu entnehmen, die mit Bezug auf die beiliegenden Zeichnungen gemacht werden soll. Es zeigen:
  • Fig. 1 eine Ansicht im Längsschnitt eines auf dem Hals einer Flasche angeordneten Verschlussklappe, wobei die Kappe der Verschlussklappe sich in einer Öffnungsstellung befindet;
  • Fig. 2 eine vergrößerte Ansicht eines Teils gemäß Fig. 1;
  • Fig. 3 eine der Fig. 1 entsprechende Ansicht, wobei die Kappe sich in einer Zwischenstellung zwischen Öffnung und Verschluss befindet;
  • Fig. 4 eine den Fig. 1 und 2 entsprechende Ansicht, wobei die Kappe sich in einer Verschlussstellung befindet;
  • Fig. 5 eine Seitenansicht einer erfindungsgemäßen Verschlussklappe, die einen ringförmigen unzerstörbaren Streifen umfasst, wobei diese Ansicht vor der ersten Öffnung aufgenommen wurde;
  • Fig. 6 eine Ansicht im Querschnitt der in Fig. 4 dargestellten Verschlussklappe.
  • Zunächst wird Bezug auf Fig. 1 genommen.
  • Eine Verschlussklappe 1 wird durch Aufklippsen auf den Hals 2 einer Flasche 2 oder eines beliebigen anderen gleichartigen Behälters befestigt.
  • Diese Verschlussklappe 1 umfasst eine Kappe 4 und ein Haftband 5.
  • In der dargestellten Ausgestaltung sind die Kappe 4 und der Hals 2 jeweils im Verhältnis zu den Achsen D und D' drehbare Teile.
  • Die Achse D' entspricht der Drehachse des Halses 2 und des Haftbands 5.
  • Die Achse D entspricht der Drehachse der Kappe 4.
  • Wenn die Kappe 4 sich in der Öffnungsstellung der Verschlussklappe 1 befindet, geht die Achse D nicht in die Achse D' über, sondern bleibt im wesentlichen in derselben Längsebene P1 wie die Achse D' enthalten.
  • Im nachstehenden Text sind die Ausdrücke "unterer", "oberer", "längsgerichtet", "quergerichtet" in Bezug zur Verschlussklappe 1, der am Hals 2 mit der Achse D' befestigt ist, zu verstehen.
  • Die Ausdrücke "innerer", "äußerer" werden mit Bezug auf das Innere der Flasche 3 oder des Halses 3 verwendet.
  • Nun wird Bezug auf Fig. 2 genommen.
  • Der Hals 2 der Flasche 3 umfasst einen ersten äußeren, ringförmigen Vorsprung 6, der entlang einer im wesentlichen zur Achse D' quergerichteten Ebene P2 angeordnet ist.
  • Dieser erste Vorsprung 6 bildet einen Haftsprengring für das Haftband 5 des Stöpsels 1.
  • Dieser erste Vorsprung 6 umfasst eine innere, ringförmige Seite 7, die, wenn man sich von der Achse D' entfernt, aus einem ersten, im wesentlichen kegelstumpfförmigen Teil 8 und einem zweiten, im wesentlichen zylinderförmigen Teil 9 mit einer Achse D' besteht.
  • Der Hals 2 der Flasche 3 umfasst einen zweiten äußeren, ringförmigen Vorsprung 10, der entlang einer zur Achse D' im wesentlichen quergerichteten und zu P2 parallelen Ebene angeordnet ist.
  • Dieser zweite ringförmige Vorsprung 10 ist unterhalb des ersten Vorsprungs 6 angeordnet.
  • Dieser zweite ringförmige Vorsprung 10 umfasst eine Oberseite 11, die, wenn man sich von der Achse D' entfernt, aus einem ersten ringförmigen, im wesentlichen zu P2 parallelen Teil 12, aus einem zweiten, im wesentlichen zylinderförmigen Teil 13 mit einer Achse D' und aus einem dritten ringförmigen und im wesentlichen zu P2 parallelen Teil besteht, wobei der erste Teil 12, der zweite Teil 13 und der dritte Teil 14 eine Stufe 15 bilden, die als Anschlag für den unteren Teil 16 des Haftbands 5 dient.
  • Der zweite ringförmige Vorsprung 10 umfasst eine äußere Seitenfläche 17, die im wesentlichen zylinderförmig mit einer Achse D' ist, wobei diese Seitenfläche 17 in der Verlängerung der äußeren Seitenfläche 18 des Haftbands 5 liegt, wenn die Verschlussklappe 1 auf dem Hals 2 der Flasche 3 angebracht wird.
  • Die radiale Abmessung r&sub1; des dritten Teils 14 der Oberseite 11 des Vorsprungs 10 ist im wesentlichen gleich der radialen Dicke e&sub1; des Haftbands 5.
  • Wenn die Verschlussklappe 1 auf dem Hals 2 der Flasche 3 angebracht ist, schlägt die innere Seitenfläche 19 des Haftbands 5 in ihrem unteren Teil 20 mit dem zweiten Teil 13 der Oberseite 11 des Vorsprungs 10 an.
  • Gleichzeitig schlägt die Unterseite 21 des Haftbands 5 an den dritten Teil 14 der Oberseite 11 des Vorsprungs 10 an.
  • Selbstverständlich hat die Stufe 15 eine die Form des unteren Teils 16 des Haftbands 5 ergänzende Form.
  • Das Haftband 5 umfasst auf seiner inneren Seitenfläche 19 und im oberen Teil 22 einen ringförmigen Vorsprung 23.
  • Dieser ringförmige Vorsprung 23 umfasst eine im wesentlichen kegelstumpfförmige Oberseite 24, die an der unteren Seite 7 des ersten Vorsprungs 6 anschlägt, wenn die Verschlussklappe 1 auf dem Hals 2 der Flasche 3 angebracht ist.
  • Dieser ringförmige Vorsprung 23 umfasst eine im wesentlichen kegelstumpfförmige Unterseite 24', wobei diese Seite 24' den Durchgang des ersten Vorsprungs 6 des Halses 2 der Flasche 3 beim Anbringen des Stöpsels 1 erleichtert.
  • Die äußere Seitenfläche 25 des Halses 2 der Flasche 3 ist in ihrem zwischen dem ersten Vorsprung 6 und dem zweiten Vorsprung 10 befindlichen Teil 26 von der inneren Seitenfläche 19 des Haftbands 5 entfernt.
  • Zwischen dieser Seite 25 und dieser Seite 29 besteht ein ringförmiger Raum E.
  • Dieser Raum E ist begrenzt durch:
  • - den im wesentlichen zylinderförmigen Teil 26 mit einer Achse D' der äußeren Oberseite 25 des Halses 2;
  • - den ersten Teil 12 der Oberseite 11 des zweiten ringförmigen Vorsprungs 10;
  • - den Teil 27 der inneren Seitenfläche 19 des Haftbands 5, der nicht den ersten Vorsprung 6 oder den zweiten Vorsprung 10 berührt.
  • In der dargestellten Ausgestaltung ist die radiale Abmessung r2 dieses Raums E von den radialen Abmessungen r3 des Teils 12 der Seite 11 sowie von der radialen Abmessung r4 der Seite 7 des ersten Vorsprungs 6 abhängig.
  • In der dargestellten Ausgestaltung sind die radialen Abmessungen r3 und r4 im wesentlichen identisch.
  • Somit ist der zweite Teil 9 der Seite 7 des ersten Vorsprungs 6 mit dem zweiten Teil 13 der Seite 11 des zweiten Vorsprungs 10 ausgefluchtet. Dieser Teil 9 der Seite 7 des ersten Vorsprungs 6 schlägt dabei an die innere Seitenfläche 19 des Haftbands 5 oberhalb des ringförmigen Vorsprungs 23 an.
  • Nun wird Bezug auf Fig. 3 und 5 genommen.
  • Das Haftband 5 umfasst eine Verdünnung 28, die eine bevorzugte Faltstelle für einen ein Scharnier bildenden Teil 29 der Verschlussklappe 1 bildet.
  • In dieser Verdünnung 28 ist die Dicke e&sub2; des Haftbands 5 stellenweise geringer als die Dicke e1 dieses Bands, welche außerhalb dieser Verdünnung 28 konstant ist.
  • Das Scharnier 29 der Verschlussklappe 1 ermöglicht die Schwenkbewegung der Kappe 4 im Verhältnis zum Haftband 5.
  • Dieses Scharnier 29 umfasst einen inneren Vorsprung 30, der nachstehend noch vollständiger beschrieben wird.
  • Die Kappe 4 umfasst eine im wesentlichen zur Achse D quergerichtete Bodenwand 31.
  • Die Kappe 4 umfasst ebenfalls eine zylinderförmige Wand 32 mit einer Achse D, welche auf der Innenseite 33 der Bodenwand 31 vorspringt.
  • Diese ringförmige Wand 32 umfasst eine äußere Seitenfläche 34, um einen Teil 35 der Innenseite 36 des Halses 2 der Flasche 3 zu berühren, wenn die Kappe sich in der Verschlussstellung befindet.
  • In der dargestellten Ausgestaltung hat diese Wand 32, im Verhältnis zur Achse D gemessen, eine andere Höhe neben dem Scharnier 29 als ihm gegenüber.
  • Gegenüber dem Scharnier 29 umfasst die Kappe 4 eine Seitenverschiebung 37 auf ihrer Seitenverkleidung 38.
  • Diese Seitenverschiebung 37 erleichtert das manuelle Aufmachen der Kappe 4.
  • Wenn die Kappe 4 sich in der Verschlusslage befindet, wie sie in Fig. 4 dargestellt ist, schlägt die Unterseite 39 der Verkleidung 38 der Kappe 4 nicht an die Oberseite 42 des Haftbands 5 an.
  • Ebenso schlägt die Innenseite 33 der Bodenwand 31 der Kappe 4 nicht an das obere Ende 40 des Halses 2 der Flasche 3 an.
  • Der Vorsprung 30 des Scharniers 29 schlägt dann an die Unterseite 7 des ersten Vorsprungs 6 des Halses 2 an, und verhindert so ein Verschieben des Haftbands 5, wenn eine Kraft F auf das Ende 41 der Kappe 4 gegenüber dem Scharnier 29 ausgeübt wird.
  • Die besondere Stellung der Kappe 4 im Verhältnis zum Hals 2 oder zum Haftband 5 weist zahlreiche Vorteile auf.
  • - Zunächst dient das obere Ende 40 des Flaschenhalses 2 direkt als Ausguss.
  • Dies ermöglicht eine Materialersparnis im Verhältnis zur Verschlusslappe, welche die Öffnung 43 des Halses 2 verdecken. In der dargestellten Ausgestaltung umfasst das obere Ende 40 des Halses 2 einen ringförmigen Vorsprung 44, der eine Abtropfkrempe bildet.
  • - Der Abstand zwischen der Unterseite 39 der Verkleidung 38 der Kappe 4 und der Oberseite 42 des Haftbands ermöglicht die Anordnung eines ringförmigen sogenannten unzerstörbaren Streifens 45, der ein Nachweis für die erste Öffnung ist.
  • In der dargestellten Ausgestaltung umfasst dieser Streifen 45 an einem Ende eine Greiflasche 46 zur Aufreißen.
  • Diese Lasche 46 verdeckt zum Teil das Scharnier 29.
  • Bruchpunkte, dünne Wände, oder eine beliebige andere gleichwertige Anordnung, sind zwischen dem Streifen 45 und der Kappe 4 und/oder dem Haftband 5 vorgesehen.
  • Die Baueinheit aus Kappe 4. Haftband 5 und unzerstörbarem Streifen 45 kann einstückig sein.
  • Diese Baueinheit kann aus einem Kunststoffmaterial, wie etwa Polyethylen, Polypropylen, Polyethylenterephthalat gefertigt sein.
  • Die Baueinheit aus Kappe 4, Haftband 5 und unzerstörbarem Streifen 45 kann aus mehreren Stücken bestehen, beispielsweise aus zwei Stücken, wobei eines der Klappe entspricht und das andere den Ausguss umfasst, der auf einen Standardbehälterhals passen muss.
  • Die Befestigung durch Aufklippsen dieser Baueinheit auf den Hals 2 einer Flasche 3 kann einfach in einem einzigen Arbeitsschritt ausgeführt werden.

Claims (15)

1. Verschlussklappe bestimmt zur unverlierbaren Verbindung mit dem Hals (2) einer Flasche (3), wobei der Verschlussklappe (1) ein Haftband (5) umfasst, das mit einem ersten Haftmittel (23) versehen ist, das mit einem ergänzenden Haftmittel (6) zusammenwirkt, das auf dem Hals (2) der Flasche (3) angeordnet ist, wobei die Verschlussklappe (1) außerdem eine Kappe (4) umfasst, die zwischen einer Verschlussstellung der Verschlussklappe (1) und einer Öffnungsstellung, bei der mindestens ein Teil des Halses (2) der Flasche (3) nach außen vorspringt, bewegbar ist, wobei mindestens ein Teil der Verschlussklappe (1) zwischen dem Haftband (5) und der beweglichen Kappe (4) ein Scharnier (29) bildet, wobei die Kappe (4), der Hals (2) sowie das Haftband (5) jeweils im Verhältnis zu den Achsen D und D' drehbare Teile sind, wobei die Verschlussklappe (1) dadurch gekennzeichnet ist, dass sie einen ringförmigen unzerstörbaren Streifen (45) umfasst, dass das Haftband am Scharnier unterbrochen ist, und dass die das Scharnier (29) bildenden Teile der Verschlussklappe mit einem zweiten Haftmittel (30) versehen sind, das mit dem ergänzenden Haftmittel (6) zusammenwirkt, das auf dem Hals (2) der Flasche (3) angeordnet ist, so dass beim Verschluss der Kappe (4) das Haftband (5) in einer vorgegebenen Stellung und im wesentlichen feststehend bleibt, und zwar insbesondere in der Nähe der das Scharnier (29) bildenden Verschlusskappenteile.
2. Verschlusskappe nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass das erste Haftmittel (23) aus einem ringförmig nach innen vorspringenden Sprengring am Haftband (5) der Verschlussklappe (1) gebildet ist, wobei dieser Sprengring durch Aufklippsen mit einem ersten äußeren, ringförmigen Vorsprung (6) des Halses (2) der Flasche (3), der das ergänzende Haftmittel bildet, zusammenwirkt.
3. Verschlussklappe nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass das zweite Haftmittel (30) von einem inneren Vorsprung an · den das Scharnier (29) bildenden Teilen der Verschlussklappe gebildet ist, wobei dieser innere Vorsprung an den Scharnieren (29) durch Aufklippsen mit einem äußeren Vorsprung (6) des Halses (2) der Flasche (3) zusammenwirkt.
4. Verschlussklappe nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, dass der innere Vorsprung (30) an den Scharnieren im wesentlichen in derselben Ebene wie der ringförmige, nach innen vorspringende Sprengring (23) am Haftband (5) der Verschlussklappe (1) angeordnet ist, wobei der äußere Vorsprung des Halses (2) der Flasche (3), der mit dem inneren Vorsprung (30) an den Scharnieren (29) zusammenwirkt, ein Teil des ersten äußeren, ringförmigen, das ergänzende Haftmittel bildenden Vorsprungs (6) des Halses (2) der Flasche (3) ist.
5. Verschlussklappe nach einem der Ansprüche 2 bis 4, dadurch gekennzeichnet, dass der das Scharnier (29) bildende Teil der Verschlussklappe (1) einen Gelenkbereich für die Schwenkbewegung der Kappe (4) umfasst, wobei dieser Gelenkbereich (28) im wesentlichen in einer Ebene unter der Ebene des ringförmig nach innen vorspringenden Sprengrings (23) am Haftband (5) angeordnet ist.
6. Verschlussklappe nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, dass der Gelenkbereich (28) aus einer Verdünnung der Wand des Haftbands (5) gebildet ist.
7. Verschlussklappe nach einem der Ansprüche 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, dass die Kappe (4)
- eine Bodenwand (31),
- eine starr mit einem ersten Ende des Scharniers (29) des Stöpsels (1) verbundene Seitenverkleidung (38)
- umfasst,
- wobei dieses erste Ende in einer Ebene angeordnet ist, die sich
- über der Ebene des ersten äußeren, ringförmigen Vorsprungs (6) des Halses (2) der Flasche (3) befindet.
8. Verschlussklappe nach einem der Ansprüche 1 bis 7, dadurch gekennzeichnet, dass die Kappe (4) eine ringförmig nach innen vorspringende Wand (32) umfasst, die mit der inneren Seitenfläche (35) des Halses (2) der Flasche (3) zusammenwirkt, wenn die Kappe (4) sich in einer Verschlussstellung der Verschlussklappe (1) befindet.
9. Verschlussklappe nach Anspruch 8, dadurch gekennzeichnet, dass die Kappe (4) eine Seitenverschiebung (37) auf ihrer Seitenverkleidung (38) gegenüber dem Scharnier (29) der Verschlussklappe (1) umfasst, wobei diese Seitenverschiebung (37) das manuelle Aufmachen der Kappe (4) erleichtert.
10. Verschlussklappe nach einem der Ansprüche 1 bis 9, dadurch gekennzeichnet, dass der ringförmige unzerstörbare Streifen (45) zwischen dem Haftband (5) und der Kappe (4) des Stöpsels (1) angeordnet ist.
11. Verschlussklappe nach Anspruch 10, dadurch gekennzeichnet, dass der ringförmige unzerstörbare Streifen (45) ein eine Aufreißlasche (46) bildendes Ende umfasst, wobei dieses Ende (46) mindestens teilweise den das Scharnier (29) bildenden Bereich des Stöpsels (1) verdeckt.
12. Verschlussklappe nach einem der Ansprüche 1 bis 11, dadurch gekennzeichnet, dass sie einstückig ist.
13. Verschlussklappe nach einem der Ansprüche 1 bis 11, dadurch gekennzeichnet, dass sie mehrstückig ist.
14. Verschlussklappe nach einem der Ansprüche 1 bis 13, dadurch gekennzeichnet, dass sie aus einem Material gefertigt ist, das aus der Gruppe gewählt wird, die Polypropylen, Polyethylen, Polyethylenterephthalat und Polybutylenterephthalat umfasst.
15. Verpackung, die eine mit einer Flasche (3) verbundene unverlierbare Verschlussklappe (1) nach einem der Ansprüche 1 bis 14 bildet, dadurch gekennzeichnet, dass die Verschlussklappe (1) einstückig ist und aus Polyethylen niedriger Dichte gefertigt ist, wobei die Flasche (3) aus Polyethylenterephthalat gefertigt ist.
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