DE69711486T2 - Durchflusssteuervorrichtung mit Vorfüllmechanismus zum Injizieren von flüssigen Arzneien - Google Patents

Durchflusssteuervorrichtung mit Vorfüllmechanismus zum Injizieren von flüssigen Arzneien

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Description

    HINTERGRUND DER ERFINDUNG 1. Gebiet der Erfindung:
  • Die vorliegende Erfindung betrifft eine Strömungsratensteuereinrichtung, die einen Vorbereitungsmechanismus hat. Mehr im Besonderen betrifft die vorliegende Erfindung eine Strömungsratensteuereinrichtung, die zum augenblicklichen Vorbereiten eines Rohrs auf der stromabwärtigen Seite der Einrichtung durch Druckbeaufschlagung eines darin eingeschlossenen Reservoirs fähig ist. Die Strömungsratensteuereinrichtung der vorliegenden Erfindung ist besonders geeignet für die Verwendung mit bzw. bei einer mit einem Ballon ausgerüsteten kontinuierlichen Flüssigmedizineinspritzeinrichtung. Eine solche Einspritzeinrichtung wird als ein Mittel für das Verabreichen eines Analgetikums, eines Anästhetikums, eines Antibiotikums, eines karzinostatischen Mittels in Blutgefäße und dergleichen kontinuierlich und in einer kleinen Menge durch Injizieren von Flüssigmedizin, die in einen aus Elastomermaterial hergestellten Ballon durch die Kontraktionskraft des Ballons gefüllt wird, verwendet.
  • 2. Beschreibung der verwandten Technik:
  • In noch nicht lange zurückliegenden Jahren ist eine mit einem Ballon versehene kontinuierliche Medizineinspritzeinrichtung als ein Mittel zum Verabreichen eines Analgetikums, eines Anästhetikums, eines Antibiotikums, eines karzinostatischen Mittels in Blutgefäße und hypodermische Teile sowie epidurale Teile oder dergleichen kontinuierlich und in einer kleinen Menge benutzt worden (japanische geprüfte Patentveröffentlichung Nr. JP-A-62-501333, japanische ungeprüfte Patentveröffentlichung Nr. JP-A-5-237194 und dergleichen). Um die Einspritzeinrichtung zu benutzen, ist es notwendig, zunächst die flüssige Medizu füllen, das Rohr voren und das Rohr vorzubereiten, um die innere Luft vor dem Injizieren der flüssigen Medizin in einen Patienten zu entlüften.
  • In der kontinuierlichen Flüssigmedizininjektionseinrichtung der japanischen geprüften Patentveröffentlichung Nr. JP-A-62-501333 ist ein Strömungsratensteuerrohr benachbart einem rohrförmigen Verbindungsteil auf der Seite eines Patienten vorgesehen, und daher erfordert die Vorbereitungsoperation keine Menge an Zeit. Jedoch hat die Einspritzeinrichtung die Nachteile, dass sie eine Verstopfung erzeugt, weil der Teil derselben, der benachbart dem Patienten ist, groß ist, die Strömungsrats durch den Einfluss der Körpertemperatur des Patienten verändert wird, und dergleichen. Die kontinuierliche Einspritzeinrichtung für flüssige Medizin der japanischen ungeprüften Patentveröffentlichung Nr. JP-A-5-237194 verursacht nicht die oben beschriebenen Probleme, da das Strömungsratensteuerrohr in einer Position vorgesehen ist, die um wenigstens 30 cm oder mehr von einem Verbindungsende entfernt ist, das auf der stromabwärtigen Seite des Rohrs angeordnet ist. Jedoch hat sie den Nachteil insofern, als eine Menge Zeit zum Vorbereiten eines Rohrs stromabwärts von dem Strömungsratensteuerrohr erforderlich ist, da das Rohr von einem einen sehr kleinen Innendurchmesser aufweisenden Rohr gebildet ist.
  • Der nächstliegende Stand der Technik wird durch die Europäische Veröffentlichung Nr. EP-A-0 067 458 repräsentiert.
  • Dort ist eine Strömungsratensteuereinrichtung offenbart, die einen Vorbereitungsmechanismus hat, wobei diese Einrichtung Folgendes umfasst:
  • - ein Steuerteil, das einen Flüssigmedizineinlass und einen Flüssigmedizinauslass hat;
  • - ein Strömungsratensteuerrohr zum Steuern einer Strömungsrate der Flüssigmedizin durch das Steuerteil mittels Strömungswiderstand des Rohrs, und welches in der Flüssigmedizinleitung zwischen dem Einlass und dem Auslass vorgesehen ist; und
  • - ein in der Flüssigmedizinleitung zwischen dem Einlass und dem Auslass des Steuerteils vorgesehenes Freigabe- bzw. Entlastungsventil, welches es gestattet, dass eine Flüssigmedizin durch das Steuerteil strömt, wenn das Freigabe- bzw. Entlastungsventil manuell geöffnet wird; das Freigabe- bzw. Entlastungsventil umfasst ein im Wesentlichen zylindrisches Stopfenteil, das coaxial innerhalb eines flexiblen Rohrs positioniert ist. Das Ventil wird durch Zusammendrücken der Leitung an der Position des zylindrischen Stopfenteils geöffnet.
  • Andere Strömungsratensteuereinrichtungen, welche die gleichen Merkmale enthalten, aber mit unterschiedlichen Ausführungsformen des Freigabe- bzw. Entlastungsventils sind in den Dokumenten US-A-4 245 636, GB-A-2 054 802 und FR-A- 2 112 208 beschrieben.
  • Der Unterschied zwischen dem nächstliegenden Stand der Technik und der gemäß dem Anspruch 1 vorgeschlagenen Erfindung besteht darin, dass das Steuerteil ein durch Druck deformierbares Reservoir umfasst, welches den Einlass und den Auslass hat, und dass bewirkt wird, dass das Freigabe- bzw. Entlastungsventil durch Druck öffnet, der auf das Reservoir angewandt wird. Sowohl das Freigabe- bzw. Entlastungsventil als auch das Strömungsratensteuerrohr sind in dem Flüssigmedizinauslass vorgesehen.
  • ABRISS DER ERFINDUNG
  • Die vorliegende Erfindung ist im Hinblick auf den oben beschriebenen Hintergrund entwickelt worden, und es ist ein Ziel der vorliegenden Erfindung, eine Strömungsratensteuereinrichtung zur Verfügung zu stellen, welche nicht verstopfend ist, wenn sie mit einer kontinuierlichen Flüssigmedizineinspritzeinrichtung bzw. einer Einspritzeinrichtung zum kontinuierlichen Einspritzen von Flüssigmedizin verbunden ist, welche nicht durch die Körpertemperatur eines Patienten beeinflusst wird, und bei welcher der Vorbereitungsvorgang der kontinuierlichen Flüssigmedizineinspritzeinrichtung bzw. der Einspritzeinrichtung für das kontinuierliche Einspritzen von Flüssigmedizin in einer kurzen Zeitdauer ausgeführt werden kann.
  • Ein Aufbau, der einen Vorbereitungsmechanismus für ein Strömungsratensteuerrohr vorsieht, ist in der vorliegenden Erfindung als eine Strömungsratensteuereinrichtung eingeführt worden, um die oben beschriebenen Probleme zu lösen.
  • Gemäß der vorliegenden Erfindung wird eine Strömungsratensteuereinrichtung zur Verfügung gestellt, wie sie im Anspruch 1 definiert ist. Das Strömungsratensteuerrohr kann coaxial zu dem Freigabe- bzw. Entlastungsventil oder parallel zu dem Freigabe- bzw. Entlastungsventil vorgesehen sein. Außerdem wird es bevorzugt, dass ein Rückschlagventil zum Verhindern einer Rückwärtsströmung der Flüssigmedizin aus dem Reservoir in dem Flüssigmedizineinlass vorgesehen ist. Das Reservoir kann in einem Gehäuse enthalten sein, welches den Flüssigmedizineinlass und den Flüssigmedizinauslass des Reservoirs bildet, und in diesem Falle ist in dem Gehäuse eine Durchgangsöffnung vorgesehen, die fähig ist, ein Reservoirdruckbeaufschlagungsmittel darin eingefügt zu haben.
  • KURZE BESCHREIBUNG DER ZEICHNUNGEN
  • Fig. 1 ist eine Längsschnittansicht, die eine Ausführungsform der Strömungsratensteuereinrichtung der vorliegenden Erfindung zeigt.
  • Fig. 2 ist eine Längsschnittansicht, die eine andere Ausführungsform der Strömungsratensteuereinrichtung der vorliegenden Erfindung zeigt.
  • Fig. 3 ist eine Erläuterungsansicht zum Erläutern des Vorbereitungsvorgangs der in Fig. 1 veranschaulichten Strömungsratensteuereinrichtung.
  • Fig. 4 ist eine Ansicht, die einen Zustand zeigt, in dem die in Fig. 1 veranschaulichte Strömungsratensteuereinrichtung mit einer kontinuierlichen Flüssigmedizineinspritzeinrichtung bzw. einer Einspritzeinrichtung zum kontinuierlichen Einspritzen von Flüssigmedizin, die mit einem Ballon ausgerüstet ist, verbunden ist.
  • DETAILLIERTE BESCHREIBUNG DER BEVORZUGTEN AUSFÜHRUNGSFORMEN
  • Das Folgende ist eine Erläuterung von Ausführungsformen der vorliegenden Erfindung unter Bezugnahme auf die Zeichnungen.
  • Wie in den Fig. 1 und 2 gezeigt ist, ist eine Strömungsratensteuereinrichtung F mit einem Reservoir 1, einem Strömungsratensteuerrohr bzw. -schlauch 3 und einem Freigabe- bzw. Entlastungsventil 4 versehen. Das Reservoir 1, das Strömungsratensteuerrohr 3 und das Freigabe- bzw. Entlastungsventil 4 sind vorzugsweise in einem Gehäuse 5 enthalten bzw. eingebaut. Gemäß Fig. 1 sind das Strömungsratensteuerrohr 3 und das Freigabe- bzw. Entlastungsventil 4 coaxial angeordnet, und gemäß Fig. 2 sind das Strömungsratensteuerrohr 3 und das Freigabe- bzw. Entlastungsventil 4 parallel zueinander angeordnet. Die Durchgangsöffnung 51 ist in dem Gehäuse 5 derart vorgesehen, dass das Reservoir 1 durch ein Drückmittel bzw. Druckbeaufschlagungsmittel (nicht gezeigt) unter Druck gesetzt oder zusammengedrückt werden kann. Ein Flüssigmedizineinlass 11 und ein Flüssigmedizinauslass 12 für das Reservoir 1 sind in dem Gehäuse 5 vorgesehen. Ein Rückschlagventil 2 ist vorzugsweise in dem Flüssigmedizineinlass 11 vorgesehen und das Strömungsratensteuerrohr 3 sowie das Freigabe- bzw. Entlastungsventil 4 sind in dem Flüssigmedizinauslass 12 angeordnet.
  • Das Reservoir 1 ist typischerweise ein durch Pressen bzw. Druck deformierbarer Beutel, der aus einem flexiblen Harz besteht, wie Polyethylen, Polypropylen, Polyester oder dergleichen, oder aus einem elastischen Gummi- bzw. Kautschukmaterial, wie Polyisopren, Silikongummi bzw. -kautschuk oder dergleichen, und der mit dem Flüssigmedizineinlass 11 und dem Flüssigmedizinauslass 12 versehen ist. Das Reservoir 1 kann in dem Gehäuse 5 enthalten bzw. eingebaut sein. In diesem Fall sind der Flüssigmedizineinlass 11 und der Flüssigmedizinauslass 12 integral in dem Gehäuse 5 ausgebildet, das eine Durchgangsöffnung 51 hat. Die Durchgangsöffnung 51 ist so vorgesehen, dass sie ein Pressen bzw. Unterdrucksetzen zum Deformieren des Reservoirs 1 mittels eines darin eingefügten Press- bzw. Drückmittels (nicht gezeigt) ermöglicht. Der Flüssigmedizineinlass 11 und der Flüssigmedizinauslass 12 sind mit einem Verbindungsrohr bzw. -schlauch 6 bzw. 7, wie in den Fig. 1 und 2 gezeigt ist, verbunden. Der Flüssigmedizineinlass 11 ist vorzugsweise mit einem Rückschlagventil 2 versehen, um zu verhindern, dass Flüssigmedizin zurück in das stromaufwärtige Verbindungsrohr 6 fließt, und das Strömungsratensteuerrohr 3 sowie das Freigabe- bzw. Entlastungsventil 4 sind in dem Flüssigmedizinauslass 12 vorgesehen. Obwohl das Strömungsratensteuerrohr 3 und das Freigabe- bzw. Entlastungsventil 4 vorzugsweise coaxial installiert sind, um die Gesamteinrichtung kompakt zu machen, wie in Fig. 1 gezeigt ist, können sie auch, wie in Fig. 2 veranschaulicht ist, parallel zueinander vorgesehen sein.
  • Es sei darauf hingewiesen dass es, obwohl das Reservoir 1 durch Einführen eines Fingers oder dergleichen in die Durchgangsöffnung 51 des Gehäuses 5 mit Druck beaufschlagt werden kann, bevorzugt wird, ein exklusiv verwendetes Press- bzw. Drückteil (nicht veranschaulicht) zu benutzen, derart, dass ein Patient bzw. eine Patientin das Reservoir 1 nicht nach seinem bzw. ihrem eigenen Gutdünken unter Druck setzen kann, und es wird speziell bevorzugt, dass die Durchgangsöffnung 51 gleichzeitig mit dem Vorbereitungsvorgang nichtfreimachbar bzw. unlösbar verschlossen wird.
  • Das Strömungsratensteuerrohr bzw. der Strömungsratensteuerschlauch 3 ist von einem Rohr bzw. Schlauch gebildet, welches bzw. welcher einen extrem kleinen Durchmesser hat, derart, dass die Strömungsrate der aus dem Reservoir 1 fließenden Flüssigmedizin durch den Strömungswiderstand des Rohrs bzw. Schlauchs gesteuert wird. Das Rohr bzw. der Schlauch 3 besteht generell aus einem Kunstharz, wie Polyolefin, Polyvinylchlorid, Polyester, Polyamid, Polyurethan, Polyacrylat, Polymethacrylat, Polycarbonat oder dergleichen. Im Hinblick auf die Dimensionen des Strömungsratensteuerrohrs bzw. -schlauchs 3 ist es so, dass der Innendurchmesser vorzugsweise 10 bis 500 u, und mehr bevorzugt 50 bis 300 u ist; dass die Länge vorzugsweise 1 cm oder mehr ist, und dass der Außendurchmesser vorzugsweise 5- bis 500mal größer als der Innendurchmesser ist. Wenn der Innendurchmesser des Strömungsratensteuerrohrs bzw. - Schlauchs 3 weniger als 10 u ist, hat Luft in der Flüssigmedizin die Tendenz, an der Innenwand des Rohrs bzw. Schlauchs anzuhaften, wodurch der Fluss der Flüssigmedizin gestoppt wird. Wenn der Innendurchmesser 500 u übersteigt, hat die Steuerung der Strömungsrate der Flüssigmedizin die Tendenz, schwierig zu werden.
  • Das Freigabe- bzw. Entlastungsventil 4 ist ein Ventil, das dazu dient, es der Flüssigmedizin zu ermöglichen, aus dem Reservoir 1 herauszufließen, wenn das Ventil durch einen gewissen Druck geöffnet wird. Das Ventil ist normalerweise geschlossen und wird geöffnet, wenn der Innendruck des Reservoirs 1 größer als ein vorbestimmter Wert wird. Als ein solches Freigabe- bzw. Entlastungsventil wird allgemein ein Ventil vom Parasol- bzw. Schirmtyp oder ein Ventil vom Entenschnabeltyp übernommen. Jedoch wird, wenn das Strömungsratensteuerrohr bzw. der Strömungsratensteuerschlauch 3 (wie in Fig. 1 veranschaulicht) coaxial zu dem Freigabe- bzw. Entlastungsventil 4 installiert ist, das Ventil vom Parasol- bzw. Schirmtyp verwendet.
  • Das Folgende ist eine Erläuterung des Vorbereitungsvorgangs der Strömungsratensteuereinrichtung F der vorliegenden Erfindung.
  • Wie in Fig. 4 gezeigt ist, wird die Strömungsratensteuereinrichtung F durch Verbinden eines Verbinders 61 an einem distalen Ende des Verbindungsrohrs bzw. -schlauchs 6 mit einer kontinuierlichen Flüssigmedizineinspritzeinrichtung B bzw. einer Einspritzeinrichtung B für kontinuierliches Einspritzen von Flüssigmedizin benutzt. Obwohl eine Zeitdauer von mehreren Minuten zum Vorbereiten eines Teils stromabwärts von der Strömungsratensteuereinrichtung F gemäß einer konventionellen Strömungsratensteuereinrichtung erforderlich ist, kann der Vorbereitungsvorgang augenblicklich durch Übernehmen der Strömungsratensteuereinrichtung F der vorliegenden Erfindung ausgeführt werden. Es sei darauf hingewiesen, dass mit 71 in Fig. 4 ein Verbinder für eine Verbindung mit einem Katheter bezeichnet ist.
  • Wie in Fig. 3 veranschaulicht ist, kann das Reservoir 1 durch Einführen eines exklusiv benutzten Press- bzw. Drückteils in der Richtung des Pfeils A zur Ausführung des Vorbereitungsvorgangs unter Druck gesetzt werden. Wenn das Reservoir 1 mit Druck beaufschlagt wird, wird der Innendruck erhöht, wodurch das Ventil 41 des Freigabe- bzw. Entlastungsventils 4 geöffnet und die Flüssigmedizin in dem Reservoir 1 in einem einzigen Hub um das Strömungsratensteuerrohr bzw. den Strömungsratensteuerschlauch 3 herum und in das Verbindungsrohr 7 entladen wird, um das Verbindungsrohr 7 und einen Medizinflüssigkeitsdurchgang stromabwärts von dem Verbindungsrohr 7 vorzubereiten.
  • Nach dem Beenden des Vorbereitungsvorgangs strömt die Flüssigmedizin in dem Reservoir 1 durch das Strömungsratensteuerrohr bzw. den Strömungsratensteuerschlauch 3 und wird in den Körper eines Patienten in einer sehr kleinen Menge injiziert.
  • Wie es aus der oben beschriebenen Erläuterung ersichtlich ist, können die folgenden Wirkungen durch Übernehmen der Strömungsratensteuereinrichtung der vorliegenden Erfindung erreicht werden: (1) die Einrichtung ist nichtverstopfend, wenn sie mit einer kontinuierlichen Flüssigmedizineinspritzeinrichtung bzw. einer Einspritzeinrichtung für das kontinuierliche Einspritzen von Flüssigmedizin verbunden ist, (2) die Flüssigmedizin kann genau injiziert werden, da die Einrichtung nicht durch die Körpertemperatur eines Patienten beeinflusst wird, (3) der Vorbereitungsvorgang der kontinuierlichen Flüssigmedizineinspritzeinrichtung bzw. der Einspritzeinrichtung für das kontinuierliche Einspritzen von Flüssigmedizin kann in einer kurzen Zeitdauer ausgeführt werden, und dergleichen.

Claims (5)

1. Strömungsratensteuereinrichtung (F), die einen Vorbereitungsmechanismus hat, wobei die Einrichtung Folgendes umfasst:
ein druckdeformierbares Reservoir (1), das einen Flüssigmedizineinlass (11) und einen Flüssigmedizinauslass (12) hat;
ein Freigabe- bzw. Entlastungsventil (4), das in dem Flüssigmedizinauslass (12) des Reservoirs (1) vorgesehen ist und das es einer Flüssigmedizin gestattet, aus dem Reservoir (1) herauszufließen, wenn bewirkt wird, dass das Freigabe- bzw. Entlastungsventil (4) durch auf das Reservoir (1) angewandten Druck öffnet; und
ein Strömungsratensteuerrohr bzw. einen Strömungsratensteuerschlauch (3) zum Steuern einer Strömungsrate der Flüssigmedizin aus dem Reservoir (1) heraus durch Strömungswiderstand des Rohrs, und welches in dem Flüssigmedizinauslass (12) des Reservoirs (1) vorgesehen ist.
2. Strömungsratensteuereinrichtung (F) gemäß Anspruch 1, worin das Strömungsratensteuerrohr bzw. der Strömungsratensteuerschlauch (3) coaxial zu dem Freigabe- bzw. Entlastungsventil (4) vorgesehen ist.
3. Strömungsratensteuereinrichtung (F) gemäß Anspruch 1, worin das Strömungsratensteuerrohr bzw. der Strömungsratensteuerschlauch (3) parallel zu dem Freigabe- bzw. Entlastungsventil (4) vorgesehen ist.
4. Strömungsratensteuereinrichtung (F) gemäß irgendeinem der Ansprüche 1 bis 3, worin ein Rückschlagventil (2) zum Verhindern, dass die Flüssigmedizin rückwärts aus dem Reservoir (1) herausfließt an bzw. in dem Flüssigmedizineinlass (11) installiert ist.
5. Strömungsratensteuereinrichtung (F) gemäß irgendeinem der Ansprüche 1 bis 3, worin das Reservoir (1) in einem Gehäuse (5) enthalten ist, welches den Flüssigmedizineinlass (11) und den Flüssigmedizinauslass (12) des Reservoirs hat und welches mit einer Durchgangsöffnung (51) versehen ist, die fähig ist, ein Mittel zur Druckbeaufschlagung des Reservoirs (1) aufzunehmen.
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