HINTERGRUND DER ERFINDUNG
1. Gebiet der Erfindung:
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Die vorliegende Erfindung betrifft eine
Strömungsratensteuereinrichtung, die einen Vorbereitungsmechanismus hat.
Mehr im Besonderen betrifft die vorliegende Erfindung eine
Strömungsratensteuereinrichtung, die zum augenblicklichen
Vorbereiten eines Rohrs auf der stromabwärtigen Seite der
Einrichtung durch Druckbeaufschlagung eines darin
eingeschlossenen Reservoirs fähig ist. Die
Strömungsratensteuereinrichtung der vorliegenden Erfindung ist besonders
geeignet für die Verwendung mit bzw. bei einer mit einem
Ballon ausgerüsteten kontinuierlichen
Flüssigmedizineinspritzeinrichtung. Eine solche Einspritzeinrichtung wird
als ein Mittel für das Verabreichen eines Analgetikums,
eines Anästhetikums, eines Antibiotikums, eines
karzinostatischen Mittels in Blutgefäße und dergleichen
kontinuierlich und in einer kleinen Menge durch Injizieren von
Flüssigmedizin, die in einen aus Elastomermaterial
hergestellten Ballon durch die Kontraktionskraft des Ballons
gefüllt wird, verwendet.
2. Beschreibung der verwandten Technik:
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In noch nicht lange zurückliegenden Jahren ist eine mit
einem Ballon versehene kontinuierliche
Medizineinspritzeinrichtung als ein Mittel zum Verabreichen eines
Analgetikums, eines Anästhetikums, eines Antibiotikums, eines
karzinostatischen Mittels in Blutgefäße und hypodermische
Teile sowie epidurale Teile oder dergleichen
kontinuierlich und in einer kleinen Menge benutzt worden (japanische
geprüfte Patentveröffentlichung Nr. JP-A-62-501333, japanische
ungeprüfte Patentveröffentlichung Nr. JP-A-5-237194
und dergleichen). Um die Einspritzeinrichtung zu benutzen,
ist es notwendig, zunächst die flüssige Medizu füllen, das
Rohr voren und das Rohr vorzubereiten, um die innere Luft
vor dem Injizieren der flüssigen Medizin in einen
Patienten zu entlüften.
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In der kontinuierlichen
Flüssigmedizininjektionseinrichtung der japanischen geprüften Patentveröffentlichung Nr.
JP-A-62-501333 ist ein Strömungsratensteuerrohr benachbart
einem rohrförmigen Verbindungsteil auf der Seite eines
Patienten vorgesehen, und daher erfordert die
Vorbereitungsoperation keine Menge an Zeit. Jedoch hat die
Einspritzeinrichtung die Nachteile, dass sie eine Verstopfung
erzeugt, weil der Teil derselben, der benachbart dem
Patienten ist, groß ist, die Strömungsrats durch den Einfluss
der Körpertemperatur des Patienten verändert wird, und
dergleichen. Die kontinuierliche Einspritzeinrichtung für
flüssige Medizin der japanischen ungeprüften
Patentveröffentlichung Nr. JP-A-5-237194 verursacht nicht die oben
beschriebenen Probleme, da das Strömungsratensteuerrohr in
einer Position vorgesehen ist, die um wenigstens 30 cm
oder mehr von einem Verbindungsende entfernt ist, das auf
der stromabwärtigen Seite des Rohrs angeordnet ist. Jedoch
hat sie den Nachteil insofern, als eine Menge Zeit zum
Vorbereiten eines Rohrs stromabwärts von dem
Strömungsratensteuerrohr erforderlich ist, da das Rohr von einem
einen sehr kleinen Innendurchmesser aufweisenden Rohr
gebildet ist.
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Der nächstliegende Stand der Technik wird durch die
Europäische Veröffentlichung Nr. EP-A-0 067 458 repräsentiert.
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Dort ist eine Strömungsratensteuereinrichtung offenbart,
die einen Vorbereitungsmechanismus hat, wobei diese
Einrichtung Folgendes umfasst:
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- ein Steuerteil, das einen Flüssigmedizineinlass und
einen Flüssigmedizinauslass hat;
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- ein Strömungsratensteuerrohr zum Steuern einer
Strömungsrate der Flüssigmedizin durch das Steuerteil
mittels Strömungswiderstand des Rohrs, und welches in
der Flüssigmedizinleitung zwischen dem Einlass und
dem Auslass vorgesehen ist; und
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- ein in der Flüssigmedizinleitung zwischen dem Einlass
und dem Auslass des Steuerteils vorgesehenes
Freigabe- bzw. Entlastungsventil, welches es gestattet,
dass eine Flüssigmedizin durch das Steuerteil strömt,
wenn das Freigabe- bzw. Entlastungsventil manuell
geöffnet wird; das Freigabe- bzw. Entlastungsventil
umfasst ein im Wesentlichen zylindrisches Stopfenteil,
das coaxial innerhalb eines flexiblen Rohrs
positioniert ist. Das Ventil wird durch Zusammendrücken der
Leitung an der Position des zylindrischen
Stopfenteils geöffnet.
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Andere Strömungsratensteuereinrichtungen, welche die
gleichen Merkmale enthalten, aber mit unterschiedlichen
Ausführungsformen des Freigabe- bzw. Entlastungsventils sind
in den Dokumenten US-A-4 245 636, GB-A-2 054 802 und FR-A-
2 112 208 beschrieben.
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Der Unterschied zwischen dem nächstliegenden Stand der
Technik und der gemäß dem Anspruch 1 vorgeschlagenen
Erfindung besteht darin, dass das Steuerteil ein durch Druck
deformierbares Reservoir umfasst, welches den Einlass und
den Auslass hat, und dass bewirkt wird, dass das Freigabe-
bzw. Entlastungsventil durch Druck öffnet, der auf das
Reservoir angewandt wird. Sowohl das Freigabe- bzw.
Entlastungsventil als auch das Strömungsratensteuerrohr sind in
dem Flüssigmedizinauslass vorgesehen.
ABRISS DER ERFINDUNG
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Die vorliegende Erfindung ist im Hinblick auf den oben
beschriebenen Hintergrund entwickelt worden, und es ist ein
Ziel der vorliegenden Erfindung, eine
Strömungsratensteuereinrichtung zur Verfügung zu stellen, welche nicht
verstopfend ist, wenn sie mit einer kontinuierlichen
Flüssigmedizineinspritzeinrichtung bzw. einer
Einspritzeinrichtung zum kontinuierlichen Einspritzen von Flüssigmedizin
verbunden ist, welche nicht durch die Körpertemperatur
eines Patienten beeinflusst wird, und bei welcher der
Vorbereitungsvorgang der kontinuierlichen
Flüssigmedizineinspritzeinrichtung bzw. der Einspritzeinrichtung für das
kontinuierliche Einspritzen von Flüssigmedizin in einer
kurzen Zeitdauer ausgeführt werden kann.
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Ein Aufbau, der einen Vorbereitungsmechanismus für ein
Strömungsratensteuerrohr vorsieht, ist in der vorliegenden
Erfindung als eine Strömungsratensteuereinrichtung
eingeführt worden, um die oben beschriebenen Probleme zu lösen.
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Gemäß der vorliegenden Erfindung wird eine
Strömungsratensteuereinrichtung zur Verfügung gestellt, wie sie im
Anspruch 1 definiert ist. Das Strömungsratensteuerrohr kann
coaxial zu dem Freigabe- bzw. Entlastungsventil oder
parallel zu dem Freigabe- bzw. Entlastungsventil vorgesehen
sein. Außerdem wird es bevorzugt, dass ein
Rückschlagventil zum Verhindern einer Rückwärtsströmung der
Flüssigmedizin aus dem Reservoir in dem Flüssigmedizineinlass
vorgesehen ist. Das Reservoir kann in einem Gehäuse enthalten
sein, welches den Flüssigmedizineinlass und den
Flüssigmedizinauslass des Reservoirs bildet, und in diesem Falle
ist in dem Gehäuse eine Durchgangsöffnung vorgesehen, die
fähig ist, ein Reservoirdruckbeaufschlagungsmittel darin
eingefügt zu haben.
KURZE BESCHREIBUNG DER ZEICHNUNGEN
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Fig. 1 ist eine Längsschnittansicht, die eine
Ausführungsform der Strömungsratensteuereinrichtung der
vorliegenden Erfindung zeigt.
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Fig. 2 ist eine Längsschnittansicht, die eine andere
Ausführungsform der Strömungsratensteuereinrichtung der
vorliegenden Erfindung zeigt.
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Fig. 3 ist eine Erläuterungsansicht zum Erläutern des
Vorbereitungsvorgangs der in Fig. 1 veranschaulichten
Strömungsratensteuereinrichtung.
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Fig. 4 ist eine Ansicht, die einen Zustand zeigt, in dem
die in Fig. 1 veranschaulichte
Strömungsratensteuereinrichtung mit einer kontinuierlichen
Flüssigmedizineinspritzeinrichtung bzw. einer Einspritzeinrichtung zum
kontinuierlichen Einspritzen von Flüssigmedizin, die mit
einem Ballon ausgerüstet ist, verbunden ist.
DETAILLIERTE BESCHREIBUNG DER BEVORZUGTEN
AUSFÜHRUNGSFORMEN
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Das Folgende ist eine Erläuterung von Ausführungsformen
der vorliegenden Erfindung unter Bezugnahme auf die
Zeichnungen.
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Wie in den Fig. 1 und 2 gezeigt ist, ist eine
Strömungsratensteuereinrichtung F mit einem Reservoir 1, einem
Strömungsratensteuerrohr bzw. -schlauch 3 und einem
Freigabe- bzw. Entlastungsventil 4 versehen. Das Reservoir 1,
das Strömungsratensteuerrohr 3 und das Freigabe- bzw.
Entlastungsventil 4 sind vorzugsweise in einem Gehäuse 5
enthalten bzw. eingebaut. Gemäß Fig. 1 sind das
Strömungsratensteuerrohr 3 und das Freigabe- bzw. Entlastungsventil 4
coaxial angeordnet, und gemäß Fig. 2 sind das Strömungsratensteuerrohr
3 und das Freigabe- bzw. Entlastungsventil
4 parallel zueinander angeordnet. Die Durchgangsöffnung 51
ist in dem Gehäuse 5 derart vorgesehen, dass das Reservoir
1 durch ein Drückmittel bzw. Druckbeaufschlagungsmittel
(nicht gezeigt) unter Druck gesetzt oder zusammengedrückt
werden kann. Ein Flüssigmedizineinlass 11 und ein
Flüssigmedizinauslass 12 für das Reservoir 1 sind in dem Gehäuse
5 vorgesehen. Ein Rückschlagventil 2 ist vorzugsweise in
dem Flüssigmedizineinlass 11 vorgesehen und das
Strömungsratensteuerrohr 3 sowie das Freigabe- bzw.
Entlastungsventil 4 sind in dem Flüssigmedizinauslass 12 angeordnet.
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Das Reservoir 1 ist typischerweise ein durch Pressen bzw.
Druck deformierbarer Beutel, der aus einem flexiblen Harz
besteht, wie Polyethylen, Polypropylen, Polyester oder
dergleichen, oder aus einem elastischen Gummi- bzw.
Kautschukmaterial, wie Polyisopren, Silikongummi bzw.
-kautschuk oder dergleichen, und der mit dem
Flüssigmedizineinlass 11 und dem Flüssigmedizinauslass 12 versehen ist. Das
Reservoir 1 kann in dem Gehäuse 5 enthalten bzw. eingebaut
sein. In diesem Fall sind der Flüssigmedizineinlass 11 und
der Flüssigmedizinauslass 12 integral in dem Gehäuse 5
ausgebildet, das eine Durchgangsöffnung 51 hat. Die
Durchgangsöffnung 51 ist so vorgesehen, dass sie ein Pressen
bzw. Unterdrucksetzen zum Deformieren des Reservoirs 1
mittels eines darin eingefügten Press- bzw. Drückmittels
(nicht gezeigt) ermöglicht. Der Flüssigmedizineinlass 11
und der Flüssigmedizinauslass 12 sind mit einem
Verbindungsrohr bzw. -schlauch 6 bzw. 7, wie in den Fig. 1
und 2 gezeigt ist, verbunden. Der Flüssigmedizineinlass 11
ist vorzugsweise mit einem Rückschlagventil 2 versehen, um
zu verhindern, dass Flüssigmedizin zurück in das
stromaufwärtige Verbindungsrohr 6 fließt, und das
Strömungsratensteuerrohr 3 sowie das Freigabe- bzw. Entlastungsventil 4
sind in dem Flüssigmedizinauslass 12 vorgesehen. Obwohl
das Strömungsratensteuerrohr 3 und das Freigabe- bzw.
Entlastungsventil 4 vorzugsweise coaxial installiert sind, um
die Gesamteinrichtung kompakt zu machen, wie in Fig. 1
gezeigt ist, können sie auch, wie in Fig. 2
veranschaulicht ist, parallel zueinander vorgesehen sein.
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Es sei darauf hingewiesen dass es, obwohl das Reservoir 1
durch Einführen eines Fingers oder dergleichen in die
Durchgangsöffnung 51 des Gehäuses 5 mit Druck beaufschlagt
werden kann, bevorzugt wird, ein exklusiv verwendetes
Press- bzw. Drückteil (nicht veranschaulicht) zu benutzen,
derart, dass ein Patient bzw. eine Patientin das Reservoir
1 nicht nach seinem bzw. ihrem eigenen Gutdünken unter
Druck setzen kann, und es wird speziell bevorzugt, dass
die Durchgangsöffnung 51 gleichzeitig mit dem
Vorbereitungsvorgang nichtfreimachbar bzw. unlösbar verschlossen
wird.
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Das Strömungsratensteuerrohr bzw. der
Strömungsratensteuerschlauch 3 ist von einem Rohr bzw. Schlauch gebildet,
welches bzw. welcher einen extrem kleinen Durchmesser hat,
derart, dass die Strömungsrate der aus dem Reservoir 1
fließenden Flüssigmedizin durch den Strömungswiderstand
des Rohrs bzw. Schlauchs gesteuert wird. Das Rohr bzw. der
Schlauch 3 besteht generell aus einem Kunstharz, wie
Polyolefin, Polyvinylchlorid, Polyester, Polyamid,
Polyurethan, Polyacrylat, Polymethacrylat, Polycarbonat oder
dergleichen. Im Hinblick auf die Dimensionen des
Strömungsratensteuerrohrs bzw. -schlauchs 3 ist es so, dass der
Innendurchmesser vorzugsweise 10 bis 500 u, und mehr
bevorzugt 50 bis 300 u ist; dass die Länge vorzugsweise 1 cm
oder mehr ist, und dass der Außendurchmesser vorzugsweise
5- bis 500mal größer als der Innendurchmesser ist. Wenn
der Innendurchmesser des Strömungsratensteuerrohrs bzw. -
Schlauchs 3 weniger als 10 u ist, hat Luft in der
Flüssigmedizin die Tendenz, an der Innenwand des Rohrs bzw.
Schlauchs anzuhaften, wodurch der Fluss der Flüssigmedizin
gestoppt wird. Wenn der Innendurchmesser 500 u übersteigt,
hat die Steuerung der Strömungsrate der Flüssigmedizin die
Tendenz, schwierig zu werden.
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Das Freigabe- bzw. Entlastungsventil 4 ist ein Ventil, das
dazu dient, es der Flüssigmedizin zu ermöglichen, aus dem
Reservoir 1 herauszufließen, wenn das Ventil durch einen
gewissen Druck geöffnet wird. Das Ventil ist normalerweise
geschlossen und wird geöffnet, wenn der Innendruck des
Reservoirs 1 größer als ein vorbestimmter Wert wird. Als ein
solches Freigabe- bzw. Entlastungsventil wird allgemein
ein Ventil vom Parasol- bzw. Schirmtyp oder ein Ventil vom
Entenschnabeltyp übernommen. Jedoch wird, wenn das
Strömungsratensteuerrohr bzw. der Strömungsratensteuerschlauch
3 (wie in Fig. 1 veranschaulicht) coaxial zu dem
Freigabe- bzw. Entlastungsventil 4 installiert ist, das Ventil
vom Parasol- bzw. Schirmtyp verwendet.
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Das Folgende ist eine Erläuterung des
Vorbereitungsvorgangs der Strömungsratensteuereinrichtung F der
vorliegenden Erfindung.
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Wie in Fig. 4 gezeigt ist, wird die
Strömungsratensteuereinrichtung F durch Verbinden eines Verbinders 61 an einem
distalen Ende des Verbindungsrohrs bzw. -schlauchs 6 mit
einer kontinuierlichen Flüssigmedizineinspritzeinrichtung
B bzw. einer Einspritzeinrichtung B für kontinuierliches
Einspritzen von Flüssigmedizin benutzt. Obwohl eine
Zeitdauer von mehreren Minuten zum Vorbereiten eines Teils
stromabwärts von der Strömungsratensteuereinrichtung F
gemäß einer konventionellen Strömungsratensteuereinrichtung
erforderlich ist, kann der Vorbereitungsvorgang
augenblicklich durch Übernehmen der
Strömungsratensteuereinrichtung F der vorliegenden Erfindung ausgeführt werden.
Es sei darauf hingewiesen, dass mit 71 in Fig. 4 ein
Verbinder für eine Verbindung mit einem Katheter bezeichnet
ist.
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Wie in Fig. 3 veranschaulicht ist, kann das Reservoir 1
durch Einführen eines exklusiv benutzten Press- bzw.
Drückteils in der Richtung des Pfeils A zur Ausführung des
Vorbereitungsvorgangs unter Druck gesetzt werden. Wenn das
Reservoir 1 mit Druck beaufschlagt wird, wird der
Innendruck erhöht, wodurch das Ventil 41 des Freigabe- bzw.
Entlastungsventils 4 geöffnet und die Flüssigmedizin in
dem Reservoir 1 in einem einzigen Hub um das
Strömungsratensteuerrohr bzw. den Strömungsratensteuerschlauch 3
herum und in das Verbindungsrohr 7 entladen wird, um das
Verbindungsrohr 7 und einen Medizinflüssigkeitsdurchgang
stromabwärts von dem Verbindungsrohr 7 vorzubereiten.
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Nach dem Beenden des Vorbereitungsvorgangs strömt die
Flüssigmedizin in dem Reservoir 1 durch das
Strömungsratensteuerrohr bzw. den Strömungsratensteuerschlauch 3 und
wird in den Körper eines Patienten in einer sehr kleinen
Menge injiziert.
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Wie es aus der oben beschriebenen Erläuterung ersichtlich
ist, können die folgenden Wirkungen durch Übernehmen der
Strömungsratensteuereinrichtung der vorliegenden Erfindung
erreicht werden: (1) die Einrichtung ist nichtverstopfend,
wenn sie mit einer kontinuierlichen
Flüssigmedizineinspritzeinrichtung bzw. einer Einspritzeinrichtung für das
kontinuierliche Einspritzen von Flüssigmedizin verbunden
ist, (2) die Flüssigmedizin kann genau injiziert werden,
da die Einrichtung nicht durch die Körpertemperatur eines
Patienten beeinflusst wird, (3) der Vorbereitungsvorgang
der kontinuierlichen Flüssigmedizineinspritzeinrichtung
bzw. der Einspritzeinrichtung für das kontinuierliche
Einspritzen von Flüssigmedizin kann in einer kurzen Zeitdauer
ausgeführt werden, und dergleichen.