DE69712406T2 - Führungsvorrichtung für ein oder mehrere flexible Leitungen an der Spitze eines Gelenkarms einer Hebevorrichtung - Google Patents

Führungsvorrichtung für ein oder mehrere flexible Leitungen an der Spitze eines Gelenkarms einer Hebevorrichtung

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    • E02F3/04Dredgers; Soil-shifting machines mechanically-driven
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Description

  • Die vorliegende Erfindung betrifft eine Führungsvorrichtung für eine oder mehrere flexible Leitungen am Ende eines Schwenkarms einer Hebevorrichtung sowie eine Hebevorrichtung, die mit einer solchen Vorrichtung ausgestattet ist, insbesondere zum Ausheben von Gräben im Boden.
  • Die Patentinhaberin hat bereits in ihrem französischen Patent Nr. 92 12046, welches unter der Nr. 2 696 767 veröffentlicht worden ist, eine Vorrichtung zum Ausheben von Gräben im Boden beschrieben.
  • Diese Vorrichtung ist mit einem Schwenkarm versehen, an dessen oberem Ende ein Gestell mittels Kabeln aufgehängt ist. Fräswalzen, die am unteren Ende des Gestells angebracht sind, werden in Drehrichtung angetrieben und heben das Erdreich aus, in dem das Gestell in den Boden herabgelassen wird, um den Aushub zu realisieren.
  • Eine mit dem Gestell verbundene flexible Leitung ermöglicht den Abtransport des Abraums aus der Umgebung der Fräswalzen zur Brunnenoberfläche.
  • Die flexible Leitung erstreckt sich vertikal von dem Gestell bis zum oberen Ende des Schwenkarms, wo sie eine Krümmung durchläuft und sich dann etwa parallel zu dem Arm in horizontaler Richtung bis zu einer Aufwickeleinrichtung erstreckt, die neben dem Arm angeordnet ist.
  • Andere flexible hydraulische Leitungen, die durch das Gestell verlaufen, folgen demselben Weg zwischen dem Gestell und den seitlich des Arms angeordneten Aufwickeleinrichtungen.
  • Am oberen Ende des Arms ist eine Führungsvorrichtung angeordnet, um den Leitungen eine progressive Krümmung zu erteilen, wobei soweit wie möglich zu starke Beanspruchungen der flexiblen Leitungen vermieden werden sollen.
  • Im Hinblick darauf, dass der Arm schwenkbar ist, um angehoben und abgesenkt zu werden, wobei er seinen Neigungswinkel ändert, ist es verständlich, dass die flexiblen Leitungen über einen Bereich variabler Länge gebogen werden, wobei der Bereich mit der Höhe, in der sich das obere Armende befindet wächst.
  • Wenn sich also der Arm in einer unteren, etwa horizontalen Position befindet, verlaufen die horizontalen Leitungen von einer vertikalen in eine etwa horizontale Lage, wobei sie sich am Ende des Arms über die Führungsvorrichtung über ein Viertelkreis, also 90% abrollen, während die flexiblen Leitungen in der oberen Position des Arms, in der dieser 45º zur Horizontalen geneigt ist, von einer vertikalen Richtung in eine 45º-geneigte Richtung übergehen, wobei sich die Leitungen über einen etwa Dreiachtelkreis, also 135º über die Führungsvorrichtung abrollen.
  • Es ist also verständlich, dass die Führungsvorrichtung, um eine gute Führung der flexiblen Leitungen sicherzustellen, mit den flexiblen Leitungen tangential in Kontakt kommt, und zwar gleichzeitig im vertikalen Bereich der flexiblen Leitungen und in ihrem parallel zum Arm verlaufenden Bereich:
  • Wie dem gemäß in Fig. 1 zu sehen ist, wo zur besseren Verständlichkeit nur eine einzelne flexible Leitung dargestellt ist, muss die Führungsvorrichtung 1 sich über einen Winkel von 135º erstrecken, um die flexible Leitung 2 in geeigneter Weise zu stützen, wenn sich der Arm 3 in seiner oberen Position befindet.
  • Aber für die anderen Positionen des Arms, und insbesondere in seiner in Fig. 2 dargestellten horizontalen Position, liegt die flexible Leitung 2 nur über einen Winkel von 90º auf der Führungsvorrichtung 1 auf, die dann einen sich nach unten · erstreckenden inaktiven Abschnitt von 45º trägt, der das Nachobenfahren des Gestells 4 behindert. Das Gestell 4 kann daher nur bis auf einen Abstand h an den Arm 3 heranfahren.
  • Ein solcher Abstand des Gestells relativ zum Arm mag zwar bei Bohrgeräten mit großen Abmessungen akzeptabel sein, dies trifft aber nicht bei kompakten Geräten zu, bei denen man versucht, die Höhe soweit wie möglich zu reduzieren.
  • Um diesen Nachteil zu beseitigen, hat man bisher eine in Fig. 3 dargestellte Führungsvorrichtung verwendet, die so gestaltet ist, dass sie sich nur um einen Viertelkreis, also um 90º, erstreckt und so ein maximales Nachobenfahren des Gestells 4 ermöglicht, ohne dass dieses gegen den unteren Teil der Führungsvorrichtung 1' anschlägt, wenn sich der Arm in seiner horizontalen Position befindet.
  • In den anderen Positionen des Arms, wie es beispielsweise in Fig. 4 veranschaulicht ist; ist die flexible Leitung 2 schlecht geführt, denn die Führungsvorrichtung I' verläuft nicht tangential zu dem vertikalen Abschnitt der Leitung 2, wodurch es zu einem Bruch C der flexiblen Leitungen kommen kann und somit ein frühzeitiges Unbrauchbarwerden der Leitung erfolgt.
  • Die vorliegende Erfindung schlägt eine Führungsvorrichtung für flexible Leitungen vor, die die oben genannten Probleme löst und die besonders einfach und wirtschaftlich ist.
  • Die vorliegende Erfindung hat eine Führungsvorrichtung zum Ge genstand für mindestens eine flexible Leitung am äußeren Ende eines Arms, der um eine erste feststehende Gelenkachse schwenkbar ist, wobei die flexible Leitung einen Längenabschnitt aufweist, der sich entlang dem Arm erstreckt, und einen Längenabschnitt, der vom äußeren Ende des Arms aus nach unten gerichtet ist, und wobei an dem äußeren Ende des Arms ein zum Stützen der Leitung dienendes Tragteil angeordnet ist, welches der Leitung eine geeignete Krümmung erteilt, um jeglichen Bruch der Leitung zumindest in der unteren Position des Arms zu vermeiden, dadurch gekennzeichnet, dass sich das Tragteil über eine ausreichende Länge erstreckt, um die flexible Leitung in der höchsten Position des Arms abzustützen, ohne dass die Leitung einen Schaden erleidet, dass das Tragteil einerseits an dem Arm um eine erste Schwenkachse und andererseits an einem starren Verbindungsglied um eine zweite Schwenkachse schwenkbar befestigt ist, dass das starre Verbindungsglied seinerseits um eine zweite feststehende Gelenkachse drehbar gelagert ist, und dass die beiden feststehenden Gelenkachsen und die beiden Schwenkachsen in den vier Eckpunkten eines verschiebbaren Parallelogramms derart angeordnet sind, dass das Tragteil beim Bewegen des Arms zu sich selbst parallel bleibt.
  • Die erfindungsgemäße Führungsvorrichtung ist also mit einem Tragteil versehen, welches die nötige Länge aufweist, um die flexiblen Leitungen in geeigneter Form abzustützen, ohne dass diese beschädigt werden, und zwar auch dann nicht, wenn sich der Arm in seiner oberen Position befindet; aber aufgrund der Tatsache, dass das Tragteil zu sich selbst parallel bleibt, entsteht nicht der Nachteil, dass das Tragteil, wenn der Arm seine untere Position einnimmt, mit seinem unteren Teil nach unten über den Arm vorsteht und das Anheben des Gestells, an welchem die festen Leitungen sitzen, behindert.
  • Tatsächlich weist das Tragteil der erfindungsgemäßen Vorrichtung, wenn der Arm eine horizontale Position einnimmt, einen überschüssigen Bereich auf, auf dem die flexiblen Leitungen nicht aufliegen, jedoch befindet sich dieser überschüssige Bereich z. T. oberhalb der Vorrichtung und behindert in keiner Weise das Anheben des Gestells.
  • Welche Position auch immer der Arm einnimmt, die erfindungsgemäße Vorrichtung stellt eine geeignete Führung der flexiblen Leitungen sicher und verursacht keine Behinderung beim Anheben des Gestells.
  • Bei einer bevorzugten Ausführungsform der Erfindung ist das Tragteil derart an dem Arm befestigt, dass sein überstehender Bereich, wie er oben definiert ist, in der Dicke des Arms verschwindet bzw. in diese eindringt, wenn der Arm seine untere Position einnimmt.
  • Bei einer weiteren besonderen Ausführungsform der Erfindung besteht das starre Verbindungsglied, welches das Tragteil mit der zweiten feststehenden Gelenkachse verbindet, aus einer Stange, die etwa die gleiche Länge wie der Arm aufweist, der sich parallel zu diesem erstreckt.
  • Vorzugsweise besteht das Tragteil aus einer Folge von Rollen, d. h., dass es eine Folge von Rollen aufweist, deren Achsen parallel zueinander und senkrecht zu der Achse der flexiblen Leitung verlaufen, wobei die Rollen, von der Seite aus gesehen, auf einem Kreisbogen angeordnet sind.
  • Gegenstand der Erfindung ist auch eine Hebevorrichtung, die mit einer oben beschriebenen Vorrichtung versehen ist, und insbesondere eine Hebevorrichtung zum Ausheben von Gräben im Boden mittels Fräswalzen, mit einer Plattform, die auf einem Fahrgestell sitzt, einem Hebearm, der auf der Plattform angelenkt ist, einem Gestell, das am oberen Ende des Arms aufgehängt ist, Fräswalzen, die drehbar antreibbar und am unteren Ende des Gestells befestigt sind, mindestens einer mit einer horizontalen Achse versehenen Aufwickeleinrichtung, welche auf der Plattform neben dem Arm angeordnet ist und eine flexible Leitung trägt, die zum Abtransport des Abraums aus der Umgebung der Fräswalzen zur Bodenoberfläche vorgesehen ist, sowie einer oder mehrerer flexibler hydraulischer Leitungen, die sich vom oberen Bereich des Gestells bis zur Aufwickeleinrichtung erstrecken, wobei sie zwischen dem Gestell und dem oberen Ende des Arms vertikal und zwischen dem oberen Ende des Arms und der Aufwickeleinrichtung parallel zur Achse des Arms verlaufen, dadurch gekennzeichnet, dass unter anderem eine Führungsvorrichtung, wie sie oben beschrieben ist, am oberen Ende des Arms vorgesehen ist, um den flexiblen Leitungen eine geeignete Krümmung zu erteilen, um jeglichen Bruch der Leitungen im Bereich des oberen Endes des Arms zu vermeiden.
  • Um die Erfindung besser verständlich zu machen, sind Ausführungsformen als Beispiele mit Bezug auf die folgenden Zeichnungen beschrieben, die jedoch die Erfindung nicht einschränken sollen:
  • - Die Fig. 1 bis 4, die bereits beschrieben worden sind, zeigen schematische Ansichten, die das technische Problem, welches die vorliegende Erfindung zu lösen sucht, verständlich machen sollen,
  • - die Fig. 5 und 6 zeigen schematische Ansichten analog zu den Fig. 1 bis 4 der erfindungsgemäßen Vorrichtung,
  • - die Fig. 5A zeigt eine Schnittansicht gemäß der Linie VA-VA aus Fig. 5.
  • Die Fig. 7 und 8 zeigen schematische Ansichten einer Vorrichtung gemäß einer Ausführungsform der Erfindung.
  • In der Zeichnung ist aus Gründen der Klarheit nur eine einzige flexible Leitung dargestellt.
  • Die schematische Darstellung der Vorrichtung gemäß der Erfindung, die durch die Fig. 5 und 6 gegeben ist, erlaubt ein besseres Verständnis des Funktionsprinzips dieser Vorrichtung.
  • Das Ensemble der Rollen 5, von denen Fig. 5A als Schnitt eine Rolle zeigt und die ein Tragteil im Sinne der Erfindung bilden, ist am oberen Ende des Arms 6 auf einer Schwenkachse 7 befestigt, die etwa horizontal und senkrecht zur Längsachse des Arms angeordnet ist.
  • Das Tragteil 5 ist vorzugsweise aus zwei parallelen Platten 5a zusammengesetzt, zwischen denen die Achsen befestigt sind, auf welchen die Rollen 5b gelagert sind. Die Achsen der Rollen 5b sind in der Projektion auf die Platten 5a entlang einem Kreisbogen angeordnet.
  • Der Arm 6 ist seinerseits am einem fest mit einer Plattform 9 verbundenen Sockel 8 angelenkt, und zwar um eine Gelenkachse 10, die parallel zu der Achse 7 verläuft.
  • An demselben Sockel 8 ist eine starre Stange 11 angelenkt, und zwar um eine Gelenkachse 12, die parallel zu den Achsen 7 und 10 liegt. Die Stange 11 weist etwa die gleiche Länge auf wie der Arm 6.
  • An ihrem dem Sockel 8 abgewandten Ende ist die Stange 11 mit dem Ensemble der Rollen 5 verbunden, und zwar über eine Schwenkachse 13, die parallel zu den Achsen 7, 10 und 12 verläuft.
  • In Übereinstimmung mit der Erfindung sind die vier Achsen 7, 10; 12 und 13 in den vier Ecken eines Parallelogramms angeordnet, und zwar dergestalt, dass bei einer Verschwenkung des Arms die Ebene, die die Achsen 7 und 13 enthält, parallel zu der Ebene verbleibt, die mit dem Sockel 8 verbunden ist und durch die Achsen 10 und 12 definiert ist.
  • Mit anderen Worten ausgedrückt, verbleibt das Ensemble der Rollen 5 parallel zu sich selbst, und zwar unabhängig von dem Neigungswinkel des Arms 6.
  • In der in Fig. 5 dargestellten Position des Arms, in welcher dieser einen Neigungswinkel von 45º aufweist, umspannt die flexible Leitung 2 das Ensemble der Rollen über einen Winkel von 135º, wobei die flexible Leitung sowohl in ihrem vertikalen als auch in ihrem parallel zu dem Arm verlaufenden Bereich tangential in die Rollen einläuft.
  • Wenn der Arm horizontal angeordnet ist, wie in Fig. 6 dargestellt, liegt das Ensemble der Rollen 5 immer tangential zu der flexiblen Leitung, und zwar in dem vertikalen Bereich und in dem horizontalen Bereich der Leitung, jedoch dient dabei ein oberer Teil des Ensembles der Rollen 5, der 45º übersteigt, nicht zur Führung der flexiblen Leitung.
  • Nichtsdestoweniger steht dieser überschüssige Teil des Ensembles der Rollen nicht nach unten über den Arm vor und behindert nicht die Aufwärtsbewegung des Gestells gegen den Arm.
  • Wenn man also den Winkel, den der Arm 6 mit der horizontalen einschließt, als a und den Maximalwert dieses Winkels mit am, und wenn man den Mittelpunktswinkel, der dem Kreisbogen entspricht, auf welchem die Rollen 5b angeordnet sind, mit b bezeichnet, so erhält man folgende Gleichung:
  • b = 90 Grad + am
  • Unter diesen Bedingungen sind die beiden Enden der flexiblen Leitung 2 unabhängig von der Neigung des Arms zwischen 0 Grad und am Grad stets tangential mit dem Kreisbogen, der durch die Rollen 5b definiert ist, verbunden.
  • So ist es verständlich, dass die erfindungsgemäße Vorrichtung in der Lage ist, die flexible Leitung derart zu führen, dass sie ihm eine progressive Krümmung verleiht, durch die Sie vor jeglichem vorzeitigen Verschleiß geschützt ist, wobei gleichzeitig die Kompaktheit der Hebevorrichtung, auf der die Führungsvorrichtung installiert ist, beibehalten wird.
  • In den Fig. 7 und 8 ist ein Beispiel einer Vorrichtung zum Ausheben von Gräben im Boden dargestellt, die von der Führungsvorrichtung gemäß der Erfindung Gebrauch macht.
  • Diese Vorrichtung umfasst ein Fahrgestell 14, auf welchem eine Plattform 15 angeordnet ist, die eine mit einer horizontalen Achse versehene Aufwickeleinrichtung 16, einen Sockel 17 und Hebeeinrichtungen 18 trägt, die einen an dem Sockel 17 angelenkten Arm 19 betätigen.
  • Aus Gründen der Übersichtlichkeit ist in diesen Zeichnungen die flexible Leitung nicht dargestellt.
  • An dem der Aufwickeleinrichtung 16 entfernt gelegenen Ende des Arms ist ein Rollenensemble 20 befestigt, deren Achsen parallel zueinander angeordnet sind und auf einem etwa kreisförmigen Bogen liegen, wobei das Rollenensemble über eine starre Metallstange 21 mit dem Sockel 17 verbunden ist und die Stange einerseits an dem Rollenensemble 20 und andererseits an dem Sockel 17 angelenkt ist.
  • In Fig. 7 wird auf die Positionszahlen 7, 10, 12, 13 verwiesen, die den Schwenk- und Gelenkachsen in den Fig. 5 und 6 entsprechen.
  • Der Arm und die Stange sind so dimensioniert und angeordnet, dass sie die beiden gegenüberliegenden Seiten eines verschiebbaren Parallelogramms bilden, dank dessen das Rollenensemble 20 parallel zu sich selbst verbleibt.
  • Sowohl in der oberen Position des Arms, wie in Fig. 8 dargestellt, als auch in der unteren Position des Arms, wie in Fig. 7 dargestellt, erfolgt die Verbindung des Rollenensembles mit den beiden an das Rollenensemble angrenzenden Bereichen der flexiblen Leitung tangential.
  • Wenn sich der Arm in seiner oberen Position befindet, wie in Fig. 8 dargestellt, liegt die (nicht dargestellte) flexible Leitung auf der gesamten Länge des Rollenensembles auf, also etwa über einen Bogen von 135º.
  • In der unteren Position des Arms, wie in Fig. 7 dargestellt, zeigt das Rollenensemble einen überstehenden Bereich, der sich in der Dicke des Arms befindet und die Aufwärtsbewegung des (nicht dargestellten) Gestells keineswegs behindert.
  • Obgleich die Erfindung in Verbindung mit einer besqnderen Ausführungsform beschrieben ist, ist es klar, dass sie keineswegs auf diese beschränkt ist und dass sie auch bei anderen unterschiedlichen Varianten und Ausführungsformen anwendbar ist, ohne den Umfang der Erfindung, wie er in den Ansprüchen beschrieben ist, zu verlassen.
  • Insbesondere ist klar, dass sich die Erfindung beliebig bei der Führung einer oder mehrerer flexibler Leitungen anwenden lässt.

Claims (5)

1. Führungsvorrichtung für mindestens eine flexible Leitung (2) am äußeren Ende eines Arms (6), der um eine erste feststehende Gelenkachse (10) schwenkbar ist, wobei die flexible Leitung (2) einen Längenabschnitt aufweist, der sich entlang dem Arm erstreckt, und einen Längenabschnitt, der vom äußeren Ende des Arms nach unten gerichtet ist, und wobei an dem äußeren Ende des Arms (6) ein zum Stützen der Leitung dienendes Tragteil (5) angeordnet ist, welches der Leitung eine geeignete Krümmung erteilt, um jeglichen Bruch der Leitung zumindest in der unteren Position des Arms zu vermeiden, dadurch gekennzeichnet, dass sich das Tragteil (5) über eine ausreichende Länge erstreckt, um die flexible Leitung (2) in der höchsten Position des Arms abzustützen, ohne dass die Leitung (2) Schaden erleidet, dass das Tragteil (5) einerseits an dem Arm (6) um eine erste Schwenkachse (7) und andererseits an einem starren Verbindungsglied (11) um eine zweite Schwenkachse (13) schwenkbar befestigt ist, dass das starre Verbindungsglied (11) seinerseits um eine zweite feststehende Gelenkachse (12) drehbar gelagert ist, und dass die beiden feststehenden Gelenkachsen (10, 12) und die beiden Schwenkachsen (7, 13) in den vier Eckpunkten eines verschiebbaren Parallelogramms derart angeordnet sind, dass das Tragteil beim Bewegen des Arms (6) zu sich selbst parallel bleibt.
2. Führungsvorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass das Tragteil (5) derart an dem Arm (6) befestigt ist, dass sein Bereich, der in der höchsten Position des Arms die flexible Leitung nicht abstützt, in der Dicke des Arms verschwindet, wenn der Arm seine untere Position einnimmt.
3. Führungsvorrichtung nach einem der Ansprüche 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, dass das starre Verbindungsglied, welches das Tragteil (5) mit der zweiten feststehenden Gelenkachse (12) verbindet, aus einer Stange (11) besteht, die etwa die gleiche Länge wie der Arm (6) aufweist, der sich parallel zu dieser erstreckt.
4. Führungsvorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, dass das Tragteil eine Folge von Rollen aufweist, deren Achsen parallel zueinander und senkrecht zu der Achse der flexiblen Leitung (2) verlaufen, wobei die Rollen, von der Seite gesehen, auf einem Kreisbogen angeordnet sind.
5. Hebevorrichtung, insbesondere zum Ausheben von Gräben im Boden mittels Fräswalzen, mit einer Plattform (15), die auf einem Fahrgestell (14) sitzt, einem Hebearm (19), der auf der Plattform angelenkt ist, einem Gestell, das am oberen Ende des Arms aufgehängt ist, Fräswalzen, die drehbar antreibbar und am unteren Ende des Gestells befestigt sind, einer mit einer horizontalen Achse versehenen Aufwickeleinrichtung (16), welche auf der Plattform (15) neben dem Arm (19) angeordnet ist und eine flexible Leitung trägt, die zum Abtransport des Abraums aus der Umgebung der Fräswalzen zur Bodenoberfläche vorgesehen ist, sowie einer oder mehrerer flexiblen hydraulischen Leitungen, die sich vom oberen Bereich des Gestells bis zur Aufwickeleinrichtung (16) erstrecken, wobei sie zwischen dem Gestell und dem oberen Ende des Arms (19) vertikal und zwischen dem oberen Ende des Arms (19) und der Aufwickeleinrichtung (16) parallel zur Achse des Arms verlaufen, dadurch gekennzeichnet, dass unter anderem eine Führungsvorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 4 am oberen Ende des Arms (19) vorgesehen ist, um den flexiblen Leitungen eine geeignete Krümmung zu erteilen, damit jeglicher Bruch der Leitungen im Bereich des oberen Endes des Arms (19) vermieden wird.
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