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Die Erfindung betrifft einen Verlagsprodukt-Behälter mit selbst einstellendem Boden zur
Vorbestellungs-Entnahme. Eine Vorrichtung mit einem selbst einstellendem Boden ist
beispielsweise aus der US-A-3 080 066 bekannt. In den Industriezweigen, welche
Verlagsprodukte wie Bücher oder ähnliches herstellen und vertreiben, werden die Anforderungen der
verschiedenen Kunden, wie z. B. Buchläden, dadurch erfüllt, dass die verschiedenen
angeforderten Produkte in geeignete Behälter gegeben werden. Diese Behälter, die als Körbe bekannt
sind, sind im allgemeinen kastenförmig, und die Verlagsprodukte werden darin aufeinander
gestapelt angeordnet. Ein solcher Vorgang wird gemäß der Vorbestellungs-Entnahme,
bekannt als "Auswahl" durchgeführt, wobei die Behälter als "Auswahlkörbe" bekannt sind.
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Eine solche Anordnung bringt sowohl für den Verleger als auch für den Vertreiber bestimmte
Probleme mit sich, und auch während des Entladens durch den Kunden, beispielsweise einen
einzelnen Buchladen.
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Dabei besteht im ersten Fall beim Einlagern von Büchern verschiedener Typen in der
benötigten Anzahl in dem Behälter eine gewisse Schwierigkeit in ihrer Anordnung, speziell für die
ersten Produkte, die auf der Behälterbasis liegen müssen. Wenn sie während des Einbringens
nicht gehalten werden, fallen diese Produkte auf die Basis und können ruiniert werden.
Außerdem kommen sie beim Fall in den Behälter durcheinander und haben dann nicht mehr ihre
anfängliche, gestapelte Anordnung, wodurch sie ungeeigneter Weise den gesamten Behälter in
ungeordneter Anordnung einnehmen.
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Diese Anforderung an die Ordnung und die Aufrechterhaltung der Ordnung entsteht aus der
Tatsache, dass die Verlagsprodukte, die darin angeordnet sind, verschiedene Abmessungen
haben. Aus diesem Grund muss der Raum in dem Behälter geeignet verwendet werden, und
dies kann durch eine manuelle Anordnung nur mit großen Schwierigkeiten erreicht werden.
Diese Schwierigkeiten bei der Produkteinbringung resultieren in einer verlängerten
notwendigen Zeitspanne zum Erreichen der notwendigen geeigneten Anordnung.
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Eine weitere Anforderung besteht darin, die Verlagsprodukte direkt mittels eines
mechanischen Manipulators einzubringen. Bei derzeitigen Behältern ist dies nicht möglich, weil, wie
bereits zu einem gewissen Grad erläutert, die anfänglich eingesetzten Produkte auf die Basis
fallen, beschädigt werden und ebenfalls sehr schwer durch den Endverbraucher
herauszunehmen sind, welcher einen solchen Behälter mit einer vollständig ungeordneten
Produktanordnung erhält.
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Eine Aufgabe der Erfindung ist es deshalb, einen Behälter zu definieren und bereit zu stellen,
welcher das technische Problem löst, eine einfache und immer korrekte Produkteinbringung
zu ermöglichen.
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Eine weitere Aufgabe ist es, einen Behälter bereit zu stellen, der in gleicher Weise das
Entnehmen der Verlagsprodukte vereinfacht, die in ihm aufeinandergestapelt sind.
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Eine weitere, eng mit den anderen verbundene Aufgabe ist es, einen Behälter bereit zu stellen,
welcher in seinem Inneren verschiedene Verlagsprodukte der unterschiedlichsten
Abmessungen aufnehmen und diese in der am besten geordneten Weise halten kann.
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Diese und weitere Aufgaben werden gemäß der vorliegenden Erfindung erzielt, wie sie im
Anspruch 1 definiert ist.
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Ein Behälter gemäß der vorliegenden Erfindung ermöglicht somit ein automatisches
Absenken des Bodens in dem Behälter, wenn die Produkte nach und nach in ihn eingebracht
werden. Dieses Einbringen wird extrem leicht ermöglicht, und praktisch immer auf derselben
Höhe, das heißt, an der oberen Öffnung des Behälters. Auf diese Weise kann gemäß der
vorliegenden Erfindung das Einbringen durch einen motorisierten Heber oder jedweden
mechanischen Manipulator durchgeführt werden.
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Eine Ausführungsform eines Behälters gemäß der Erfindung wird im Weiteren detaillierter
mittels nicht einschränkender Beispiele und unter Bezugnahme auf die beiliegenden
Zeichnungen beschrieben. Es zeigen:
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Fig. 1 einen vordere Aufriss-Schnittansicht durch das Innere eines Behälters gemäß
der vorliegenden Erfindung in seiner vollständig angehobenen Position,
entladen und bereit zur Aufnahme der Verlagsprodukte;
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Fig. 2 eine Schnittansicht ähnlich der vorhergehenden, welche den Behälter nach
Fig. 1 zeigt, mit Verlagsprodukten, wie z. B. Büchern, die darin eingebracht
sind, wobei er fast in seiner vollständig abgesenkten Position liegt;
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Fig. 3 ein Seitenaufriss des Behälters der Fig. 1, teilweise im Schnitt gezeigt und in
derselben Position wie in Fig. 1; und
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Fig. 4 eine vordere Aufriss-Schnittansicht ähnlich derjenigen aus Fig. 1, bei welcher
das Innere des Behälters gemäß der Erfindung, der in seiner vollständig
angehobenen Position unbeladen gezeigt wird, mit einem andersartigen
Reaktionselement versehen ist, welches nicht ein Teil der Erfindung ist.
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Wie aus den Zeichnungen hervorgeht, zeigen diese einen Behälter für Verlagsprodukte mit
einem selbst einstellenden Boden, der gemäß der Erfindung aufgebaut und insgesamt mit 11
bezeichnet ist.
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Ein solcher Behälter 11 besteht aus einem kastenartigen Behälterelement, das Seitenwände 12
und eine Basis 13 aufweist und nach oben an einer Öffnung 14 geöffnet ist. Die Bestandteile
des Behälters 11 können eine vereinfachte Form aufweisen, indem sie aus Holz, Kunststoff
oder einem anderen geeigneten Material konstruiert werden. Die Seitenwände und die Basis
13 können Verstärkungs- und Versteifungselemente umfassen, wie z. B. Rippen 15, die an
ihnen angebracht oder integral mit ihnen ausgebildet sind.
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In dem Behälter 11 der vorliegenden Erfindung ist ein flaches Stützelement 16 vorgesehen,
das abgesenkt und angehoben werden kann. Das flache Stützelement 16 kann an einem Ende
an einem Drehpunkt 17 relativ zu einem ersten Trägerelement in Form eines Paares paralleler
Stäbe 18 gedreht werden, die in der Nachbarschaft gegenüberliegender Seitenwände
positioniert sind (nur eine davon ist gezeigt).
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An dem Zwischenbereich der Stangen 18 des ersten Trägerelements ist durch einen
Gelenkbolzen 19 ein zweites Trägerelement gesichert, das ebenfalls ein Paar paralleler Stäbe 20 umfasst,
die in der Nachbarschaft gegenüberliegender Seitenwände angeordnet sind (von denen
nur eine gezeigt ist). Auf diese Weise wird eine doppelkreuzförmige oder Parallelogramm-
Anordnung ausgebildet, deren Position in der Höhe variiert werden kann, während die
Stützoberfläche horizontal bleibt, sogar wenn die Last exzentrisch angreift. Diese höhenvariierbare
Positionierung wird durch die Tatsache bestimmt, dass diejenigen Enden des Paares der Stäbe
18, welche das erste Trägerelement bilden und der Basis 13 zugewandt sind, jeweils ein
Rollelement oder Rad 21 tragen, das frei auf der Basis 13 des Behälters 11 gleiten kann. Die
beiden Stäbe 20 des zweiten Trägerelements tragen ein Rollelement oder Rad 21, das ebenfalls
frei gleiten kann und in ähnlicher Weise an dem Ende angeordnet ist, das unterhalb des
flachen Stützelements 16 liegt. An ihrem entgegengesetzten Ende sind die beiden Stäbe 20 des
zweiten Trägerelementes durch jeweilige weitere Drehpunkte 22 mit Verlängerungen 23 einer
Seitenwand 12 und der Basis 13 des Behälterelements gemäß der Erfindung gesichert.
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Ferner wird gemäß der Erfindung mindestens ein Reaktionselement bereitgestellt, welches die
Position des flachen Stützelements 16 in der Höhe bestimmt, und zwar dadurch, dass, wenn
das flache Stützelement entladen ist, es dieses in der angehobenen Position hält, während,
wenn es vollständig beladen ist, es dieses in einer vollständig absenkten Position in dem
Behälterelement hält.
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Bei der Ausführungsform, die als Beispiel in den Zeichnungen gezeigt ist, besteht das
Element, welches die Position des flachen Stützelements 16 in der Höhe und seine kontrollierte
Absenkung bestimmt, aus einem Paar Blattfedern 24.
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Ein Ende der Blattfedern 24 ist durch Verriegelungsschrauben bzw. Sicherungsschrauben 25
und Platten 26 an einem vergrößerten Mittelbereich 27 starr gegenüber dem Gelenkzapfen 19
gesichert. Zu ihrem gegenüberliegenden Ende hin und über ihren Mittelpunkt hinaus gleiten
die Federn 24 auf frei laufenden Rollen 28, die an Querbauteilen 28' gesichert sind, welche
jedes Paar der Stangen 18 und 20 miteinander verbinden. Auf diese Weise werden durch die
Wirkung der Rollen 28 quer auf die beiden Paare der Stäbe 18 und 20 die Federn 24 belastet
oder entlastet, abhängig von der relativen Position der Stäbe. Die Federn 24 sind fast entlastet,
wenn das flache Stützelement 16 in seiner angehobenen Position liegt, d. h. wenn kein Produkt
darauf vorhanden ist. Im Gegensatz hierzu sind die Federn 24 fast vollständig belastet, wenn
das flache Stützelement 16 unter Maximallast steht und eine Vielzahl von Verlagsprodukten
29 trägt, d. h. wenn es sich in seiner vollständig abgesenkten Position im Behälterelement
befindet. Die Federn können von unterschiedlichen Typen mit unterschiedlichen
Federkonstanten sein, abhängig von dem speziellen Gewicht der Produkte, die auf dem Stützelement 16
gehalten werden sollen.
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Fig. 4 zeigt eine vordere Aufriss-Schnittansicht ähnlich der Fig. 1 durch das Innere eines
Behälters, der nicht ein Teil der Erfindung ist. Es ist zu sehen, dass das flache Stützelement
16 in seiner vollständig angehobenen, entladenen Position und mit einem anderen
Reaktionselement gezeigt ist. Dieses Reaktionselement ist ein Teleskopzylinder 124, der zwischen
einem ersten Querbauteil 30, das zwischen den beiden einander zugewandten Stäben 18 liegt,
und einem zweiten Querbauteil 31, das zwischen den beiden einander zugewandten Stäben 20
liegt, positioniert ist. Der Zylinder 124 kann ein Reaktionsfluid oder ein elastisches Element
mit progressiver Kraftwirkung enthalten, welches dieselbe Funktion erfüllt wie die
Blattfedern 24 der vorher beschriebenen ersten Ausführungsform.
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Es wird damit deutlich, dass die Erfindung in einer einfachen und komfortablen Weise eine
Lösung für das Problem der Positionierung, des Einbringens und des Herausnehmens von
Produkten wie Bücher oder ähnliches in einem Behälter für Verlagsprodukte des
vorgenannten Typs liefert. Diese Leichtigkeit der Positionierung entsteht aus dem geführten,
automatischen Herabfahren in dem Behälter durch das flache Stützelement, auf welchem einzelne
Produkte oder Gruppen von Produkten nacheinander aufgebracht werden. Dies wird durch die
Tatsache ermöglicht, dass die obere freie Oberfläche des Stützelements praktisch konstant in
der Umgebung der Behälteröffnung durch die Wirkung des Reaktionselementes bleibt und
somit jedwedes Laden und Entladen einzelner Produkte oder Produktgruppen vereinfacht.
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Die Fig. 1 zeigt in unterbrochenen Linien eine weitere Eigenschaft des Behälters gemäß der
vorliegenden Erfindung.
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Dabei kann das flache Stützelement 16 um 90º um das Ende gedreht werden, welches den
Drehpunkt 17 umfasst. Auf diese Weise kann das Innere des Behälters leicht gereinigt werden
und Wartungs- oder Einstellungsarbeiten können an den darin enthaltenen Teilen durchgeführt
werden. Es ist festzuhalten, dass diese Möglichkeit des Drehens des flachen
Stützelements 16 um 90º gegenüber dem Paar der Stäbe 18 speziell beim Zusammenbau aller Teile
vorteilhaft ist, welche in dem Behälter gemäß der vorliegenden Erfindung montiert werden
müssen. Das Stützelement 16 kann vorteilhafterweise aus transparentem Material aufgebaut
sein, damit das Behälterinnere sichtbar wird.