DE69714690T2 - Verfahren und Vorrichtung zum Montieren der Seilzüge der Ausleger von Turmkränen - Google Patents

Verfahren und Vorrichtung zum Montieren der Seilzüge der Ausleger von Turmkränen

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DE69714690T2
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    • B66—HOISTING; LIFTING; HAULING
    • B66C—CRANES; LOAD-ENGAGING ELEMENTS OR DEVICES FOR CRANES, CAPSTANS, WINCHES, OR TACKLES
    • B66C23/00—Cranes comprising essentially a beam, boom, or triangular structure acting as a cantilever and mounted for translatory of swinging movements in vertical or horizontal planes or a combination of such movements, e.g. jib-cranes, derricks, tower cranes
    • B66C23/18—Cranes comprising essentially a beam, boom, or triangular structure acting as a cantilever and mounted for translatory of swinging movements in vertical or horizontal planes or a combination of such movements, e.g. jib-cranes, derricks, tower cranes specially adapted for use in particular purposes
    • B66C23/26—Cranes comprising essentially a beam, boom, or triangular structure acting as a cantilever and mounted for translatory of swinging movements in vertical or horizontal planes or a combination of such movements, e.g. jib-cranes, derricks, tower cranes specially adapted for use in particular purposes for use on building sites; constructed, e.g. with separable parts, to facilitate rapid assembly or dismantling, for operation at successively higher levels, for transport by road or rail
    • B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B66—HOISTING; LIFTING; HAULING
    • B66C—CRANES; LOAD-ENGAGING ELEMENTS OR DEVICES FOR CRANES, CAPSTANS, WINCHES, OR TACKLES
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    • B66C2700/03—Cranes with arms or jibs; Multiple cranes

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Description

  • Die vorliegende Erfindung betrifft ein Verfahren für die Montage der Zugelemente der Ausleger von Turmdrehkränen und eine Vorrichtung für die Inbetriebnahme dieses Verfahrens. Diese Erfindung findet Anwendung bei der Montage von Zugelementen des Verteiler-Auslegers und des zugeordneten Gegenauslegers, der den Träger der Gegengewichte bildet, von Turmdrehkränen, insbesondere solchen mit großer Kapazität, die auf Baustellen von Hoch- und Tiefbauten eingesetzt werden. Solche Turmdrehkräne sind im allgemeinen in der Höhe drehend und besitzen einen festen Mast, der vermittels zusätzlicher Mastelemente in der Höhe verstellbar ist.
  • Der Verteiler-Ausleger eines solchen Turmdrehkrans besitzt gewöhnlich einen Querschnitt in Form eines gleichschenkligen Dreiecks. Die Spitze des dreieckigen Querschnitts entspricht einem oberen Gurt des Auslegers, während die zwei Ecken der Basis dieses dreieckigen Querschnitts zwei unteren Gurten entsprechen, die eine Rollbahn für einen Fahrwagen zur Verteilung von Lasten bilden. Dieser Verteiler-Ausleger besteht im wesentlichen aus aufeinanderfolgenden Auslegerelementen, die ausgerichtet und miteinander verbunden sind mit Hilfe von Verbindungsbolzen, die an den jeweiligen Enden des oberen Gurts und der unteren Gurte dieser Auslegerelemente angeordnet sind. Je nach seiner Länge umfasst der Ausleger noch ein oder mehrere Halte-Zugelemente, im folgenden ebenfalls einfacher als "Zugelemente" bezeichnet, von denen jedes aus mehreren Teilen gebildet ist, die stumpf gestoßen zusammengebaut sind mittels Verbindungsbolzen, die senkrecht zur vertikalen Mittelebene des Auslegers angeordnet sind. Das vordere Ende des oder jedes Zugelements ist durch Gelenkverbindung, ebenfalls mittels eines senkrecht zur Mittelebene des Auslegers stehenden Verbindungsbolzens, verbunden mit einem Punkt des oberen Gurtes des Auslegers.
  • Die Montage eines solchen Verteiler-Auslegers, das heißt, sowohl sein Zusammenbau als auch seine Aufstellung am Einsatzort, erfolgt im allgemeinen folgendermaßen:
  • Die Elemente des Auslegers werden am Boden ausgerichtet und zusammengebaut, wobei die Zugelemente auch mit ihren vorderen Enden an den entsprechenden Auslegerelementen montiert werden, wobei diese Zugelemente anfangs auf dem oberen Gurt liegen und nach dem Auslegerfuß hin gerichtet sind. Dann wird der Ausleger mit Schlingen ausgestattet für das Hochziehen mit Hilfe einer Montage-Hilfsmaschine, wie etwa eines beweglichen Krans. Am Ende des Hochziehvorgangs ist die hintere Gelenkverbindung des Auslegerfusses zur Vorderseite des Mastkopfes, ebenfalls als Auslegerfuss bezeichnet, hin positioniert und wird dort verbolzt.
  • Nach einer ersten Verfahrensweise, wobei der Ausleger durch die Montage- Hilfsmaschine in Position gehalten wird, stellt man an Ort und Stelle eine Flaschenzugverbindung zwischen dem freien Ende jedes Zugelements und seinem Befestigungspunkt an der Spitze des Mastkopfes her. Mit Hilfe der Winde zum Aufrichten des Krans oder eines Kabelzugs zieht man das freie Ende des Flaschenzugs, bis man eine Fixierung des anfangs freien Endes des Zugelements an der Spitze des Mastkopfes ausführen kann.
  • Der Flaschenzug-Einsatz erfolgt hier in der Höhe und erfordert die Arbeit mehrerer Monteure unter schwierigen und beschwerlichen Bedingungen, insbesondere bei Wind oder anderen schlechten Witterungsbedingungen.
  • Die Montage des Gegenauslegers erfolgt in einer analogen Weise zu derjenigen des Verteiler-Auslegers und zeigt infolgedessen die gleichen Nachteile. Die Hilfsmaschine für die Montage steht während dieser ganzen Zeit still, und diese Maschine ist im allgemeinen zu einem hohen Preis gemietet.
  • Nach einer anderen Verfahrensweise, die noch heikler ist, bedient man sich der Hilfsmaschine zur Montage, um den Ausleger und seine Zugelemente um die Gelenkverbindung des Auslegerfusses herum aufzurichten, bis man eine Fixierung zwischen dem freien Ende jedes Zugelements, das in Wartestellung auf dem Auslegerfuss liegt, einerseits und dem Ende eines entsprechenden, an der Spitze des Mastkopfes in Wartestellung befindlichen, Verbindungsteils oder "Gurts" andererseits herstellen kann. Ist die Fixierung ausgeführt, senkt man den Ausleger, immer noch mit Hilfe der Hilfsmaschine zum Hochziehen, bis die Zugelemente ausgerichtet sind und unter Spannung kommen.
  • Nach einem anderen Verfahren, das im französischen Patent Nr. 2.706.882 im Namen des Antragstellers beschrieben ist, setzt man die Montage-Hilfsmaschine sowohl zum Aufrichten und Ausrichten des Zugelements ein, während sich der Ausleger oder der Gegenausleger noch am Boden befinden, als auch anschließend zum Heben des gesamten Auslegers oder Gegenauslegers, wobei dessen Zugelement aufgerichtet und ausgerichtet gehalten wird, sowie zum Positionieren einer solchen Gruppe vor dem Mastkopf zum Anbringen des Auslegers oder des Gegenauslegers an der Basis des Mastkopfes und zur direkten Verbolzung des freien Endes des Zugelements dieses Auslegers oder Gegenauslegers an der Spitze des Mastkopfes.
  • Dank diesem Verfahren erfolgt die Montage des Krans schneller, leichter und unter besseren Sicherheitsbedingungen für das Personal.
  • Dieses Montageverfahren ist besonders interessant im Fall von Kränen mit mittlerer Kapazität, bei denen die Hebewinde im Inneren des unteren Elements des Verteiler- Auslegers gelagert werden kann, was es ermöglicht, den Hebeflaschenzug vollständig am Boden aufzubauen. Dagegen ist im Fall von Kränen mit großer Kapazität, bei denen die Hebewinde aus Platzgründen am Gegenausleger angeordnet ist, der Nutzen dieses Verfahrens begrenzt, umso mehr, als die Ausleger lang und mit mehreren Zugelementen ausgestattet sind.
  • Bekannt sind auch noch andere Kräne, bei denen Flaschenzüge bei der Montage in unterschiedlicher Weise wie beim Gegenstand der vorliegenden Erfindung benutzt werden.
  • So sieht das deutsche Gebrauchsmuster Nr. 87.09267 einen einzigen Flaschenzug vor, der nur einen festen und einen beweglichen Teil besitzt, der bei einem Kran mit aufrichtbarem Ausleger verwendet wird, wo das Ausleger-Zugelement im Einsatz aktiv ist und der Flaschenzug "arbeitet". Diese Vorrichtung betrifft also nicht die Kräne mit Verteiler-Ausleger mit bei der Arbeit festen Ausleger-Zugelementen. Folglich ist es der Flaschenzug zum Aufrichten des Auslegers, der hier zur Ausrichtung der Zugelemente während der Montage benutzt wird. Außerdem hat dieser Flaschenzug keinerlei Nutzen für die Montage des Gegenauslegers.
  • Die deutsche Patentanmeldung Nr. 33.07.892 betrifft einen Turmdrehkran mit geringen Kapazität, bei dem ein einziger Flaschenzug zum Aufrichten des Auslegers und des Gegenauslegers, aber nicht zum Ausrichten der Zugelemente dient.
  • Das britische Patent Nr. 965.025 betrifft ebenfalls Kräne von geringer Kapazität, bei denen der Flaschenzug zum Aufrichten des Kranmastes dient und nicht zum Ausrichten der Zugelemente des Auslegers. Überdies handelt es sich um einen Flaschenzug, der am Kran nicht bereits vorhanden ist.
  • Die vorliegende Erfindung bringt eine Lösung für die vorstehend dargestellten Schwierigkeiten, indem sie ein Verfahren für die Montage der Ausleger-Zugelemente von Turmdrehkränen und eine Vorrichtung für die Inbetriebnahme dieses Verfahrens liefert, welche sich bei Turmdrehkränen jedes Typs anwenden lassen, aber insbesondere bei Turmdrehkränen mit großer Kapazität, deren Ausleger mit mehreren Zugelementen ausgestattet sind, wobei das Verfahren und die Vorrichtung, die vorgeschlagen werden, die rasche, leichte und für das Personal völlig sichere Ausführung der Montage ermöglichen.
  • Zu diesem Zweck besteht das erfindungsgemäße Verfahren für die Montage von Ausleger-Zugelementen bei Turmdrehkränen, und zwar für einen Turmdrehkran mit einem Verteiler-Ausleger und einem Gegenausleger, die mit einem oder mehreren Halte- Zugelementen ausgerüstet sind, deren eines Ende an einem Auslegerelement angelenkt ist und deren anderes, anfangs freies Ende vorgesehen ist, um durch Verbolzen mit der Spitze des Mastkopfes des Krans verbunden zu werden,
  • - in einer ersten Stufe darin:
  • -- den Gegenausleger durch Verbolzen mit der Basis des Mastkopfes zusammenzufügen,
  • -- das freie Ende des Zugelements des Gegenauslegers, oder eines Teils dieses Zugelements, mit einem Ende eines Montagegurts zu verbolzen, der provisorisch am Mastkopf befestigt ist,
  • -- diesen Gurt bis zur Ausrichtung des Zugelements des Gegenauslegers mittels eines Montageseils zu heben, das zwischen diesem Gurt und der Spitze des Mastkopfes einen Flaschenzug bildet,
  • -- das Zugelement des Gegenauslegers an der Spitze des Mastkopfes zu verbolzen;
  • - in einer zweiten Stufe darin:
  • -- den Ausleger auf der dem Gegenausleger gegenüberliegenden Seite mit der Basis des Mastkopfes durch Verbolzen zusammenzufügen,
  • -- das freie Ende des Zugelements oder der Zugelemente des Auslegers mit einem Montagegurt zu verbinden, der provisorisch am Mastkopf befestigt ist,
  • -- diesen Montagegurt bis zur Ausrichtung des Zugelements oder der Zugelemente des Auslegers, die miteinander verbunden sind, mittels des vorgenannten Montageseils zu heben, das zwischen diesem Montagegurt und der Spitze des Mastkopfes einen weiteren Flaschenzug bildet,
  • -- das Zugelement oder die Zugelemente des Auslegers an der Spitze des Mastkopfes zu verbolzen.
  • Bei einer bevorzugten Einsatzart der Vorrichtung wird der für die Montage des Zugelements des Gegenauslegers benutzte Gurt von dem vorderen Teil dieses Zugelements gebildet und ist somit eine "aktiver" Gurt.
  • Die erfindungsgemäße Vorrichtung für den Einsatz des vorstehend definierten Montageverfahrens umfasst, außer den vorgenannten Montagegurten: ein Flaschenzug- Ensemble zwischen einer Montagewinde, die den Antrieb eines Montageseils gewährleistet, einen festen Teil, der sich sukzessiv auf der Seite des Auslegers für die Montage des Zugelements des Gegenauslegers, dann auf der Seite des Gegenauslegers für die Montage des Zugelements oder der Zugelemente des Auslegers befindet, und einem beweglichen Teil, der sich sukzessiv auf der jeweils gegenüberliegenden Seite befindet, wobei alle Elemente des Flaschenzug-Ensembles allein vom Mastkopf getragen werden, und wobei die vorstehend genannten Teile gebildet sind aus mindestens einer Rolle, die getragen wird vom Montagegurt des Zugelements des Gegenauslegers, und mindestens einer weiteren Rolle, die vom Montagegurt des Zugelements oder der Zugelemente des Auslegers getragen wird.
  • Die Vorrichtung umfasst also einen geschlossenen Seilkreis, der in der Fabrik hergestellt ist, mit zwei beweglichen Teilen, die abwechselnd benutzt werden. Genauer gesagt wird der bewegliche Teil auf der Seite des Gegenauslegers zuerst benutzt, zur Montage des Gegenauslegers, während der bewegliche Teil auf der Seite des Auslegers immobilisiert ist (ab Fabrik); danach, nach der Montage des Gegenauslegers, wird der bewegliche Teil auf der Seite des Gegenauslegers immobilisiert, und man benutzt den nun beweglichen Teil auf der Seite des Auslegers für die Montage des Auslegers.
  • Nach einem bevorzugten Ausführungsbeispiel der Vorrichtung wandert das angetriebene Montageseil von der im Innern der Mastkopf-Basis angeordneten Montagewinde nacheinander auf eine erste Rolle, die an der Spitze des Mastkopfes angeordnet ist und deren Drehachse senkrecht zur vertikalen Mittelebene des Auslegers und des Gegenauslegers steht, dann auf eine zweite Rolle, die auf der Seite des Gegenauslegers an ein Ende einer Krantraverse montiert ist, die an der Spitze des Mastkopfes angelenkt und auf dem Mastkopf aufgelagert ist, wobei die Drehachse der zweiten Rolle parallel zu derjenigen der ersten Rolle ist, dann auf eine dritte Rolle, die an den Montagegurt des Zugelements des Gegenauslegers montiert ist, und zwar an dem Gurt, der provisorisch an der Rückseite des Mastkopfes befestigt ist, wobei die Drehachse der dritten Rolle senkrecht zu derjenigen der zweiten Rolle ist, dann auf eine vierte Rolle, die koaxial an der zweiten Rolle montiert ist, womit ein zweisträngiger Flaschenzug zur Montage des Zugelements des Gegenauslegers gebildet wird, und schließlich auf eine Gruppe von Rollen, die auf der Seite des Auslegers einen mehrsträngigen Flaschenzug zwischen der Spitze des Mastkopfes und dem Montagegurt des Zugelements oder der Zugelemente des Auslegers bildet, und zwar dem Gurt, der provisorisch an der Vorderseite des Mastkopfes befestigt ist, um sich endlich auf der Drehachse der Rollen des mehrsträngigen Flaschenzugs zu verankern, die sich an der Spitze des Mastkopfes befinden.
  • Vorteilhafterweise ist der mehrsträngige Flaschenzug ausgeführt zwischen einer ersten Reihe koaxialer Rollen, die am anderen Ende der Traverse angeordnet sind, die an der Spitze des Mastkopfes angelenkt ist, Rollen, deren gemeinsame Drehachse senkrecht zur vertikalen Mittelebene des Auslegers und des Gegenauslegers steht, und einer zweiten Reihe von ebenfalls koaxialen Rollen, die am oberen Ende des Montagegurts des Zugelements oder der Zugelemente angeordnet sind, wobei die gemeinsame Drehachse dieser letzteren Rollen ebenfalls senkrecht zur vertikalen Mittelebene des Auslegers und des Gegenauslegers steht.
  • Im Fall eines Auslegers, der mit mehreren Zugelementen ausgerüstet ist, sind diese Zugelemente mit ihren letzten freien Endelementen mittels eines Seilstropps konstanter Länge miteinander verbunden.
  • Nach einem anderen Kennzeichen ist das Zugelement oder sind die Zugelemente des Auslegers an der Spitze des Mastkopfes mittels eines Verbindungsstücks fixiert, das in Wartestellung ist, um die freien Endelement der Zugelemente aufzunehmen.
  • Im Fall der Kombination der vorstehenden Kennzeichen wird die Länge des Seilstropps, der die freien Endelemente der Zugelemente des Auslegers verbindet, so bestimmt, dass am Ende der Montage die freien Enden aller Zugelemente direkt an diesem in Wartestellung befindlichen Verbindungsstück an der Spitze des Mastkopfes verbolzt werden können. Diese Verbolzung kann indessen erleichtert werden durch Anbringen von Kettengliedern, die an den freien Endelementen der Zugelemente des Auslegers angelenkt sind.
  • Was das Zugelement des Gegenauslegers angeht, so ist dieses vorteilhafterweise am Mastkopf mittels eines Steges verbolzt, die sich in Wartestellung befindet, um den Montagegurt des Zugelements des Gegenauslegers aufzunehmen.
  • Dank der vorstehend beschriebenen Anordnungen erhält man am Mastkopf eine vollständig in der Fabrik montierte Vorrichtung, und zwar in diesen Mastkopf integriert, die zum Einsatz fertig ist, womit vermieden wird, dass Flaschenzüge in der Höhe mit den damit verbundenen Schwierigkeiten und Risiken hergestellt werden müssen. Auch die Zeit für die Montage des Krans auf der Baustelle wird verringert, und infolgedessen dauert die Stillstandszeit der Montage-Hilfsmaschine nicht mehr so lange.
  • Jedenfalls wird die Erfindung besser verstanden mit Hilfe der folgenden Beschreibung mit Bezug auf den beigefügten schematischen Zeichnungssatz, der beispielhaft ein Ausführungsbeispiel für den Einsatz des hier behandelten Verfahrens zur Montage von Ausleger-Zugelementen bei Turmdrehkränen zeigt und ein Ausführungsbeispiel der Vorrichtung für den Einsatz dieses Verfahrens darstellt:
  • Fig. 1 ist eine Gesamtansicht, von der Seite, in aufgebautem Zustand, eines Turmdrehkrans, bei dem das Verfahren der vorliegenden Erfindung anwendbar ist;
  • Fig. 2 ist eine Gesamtansicht, von der Seite, des Mastkopfes des Krans, und zeigt die Vorrichtung, die dazu dient, die Zugelemente gemäß der Erfindung zu montieren;
  • Fig. 3 ist eine sehr schematische Perspektiv-Ansicht der Flaschenzug-Gruppe und ihres Antriebs;
  • Fig. 4 und 5 sind Perspektiv-Ansichten, die im Detail die Flaschenzüge zeigen, die jeweils an der Vorder- und an der Rückseite des Mastkopfes realisiert sind für den Antrieb der Vorrichtung, die der Montage der Zugelemente dient;
  • Fig. 6, 7 und 8 zeigen drei aufeinanderfolgende Montagestufen des Zugelements des Gegenauslegers;
  • Fig. 9 zeigt eine erste Montagestufe der Zugelemente des Auslegers;
  • Fig. 10 stellt in vergrößertem Maßstab das Detail A der Fig. 9 dar;
  • Fig. 11 zeigt eine zweite Montagestufe der Zugelemente des Auslegers;
  • Fig. 12 stellt in vergrößertem Maßstab das Detail B der Fig. 11 dar;
  • Fig. 13 zeigt eine dritte Montagestufe der Zugelemente des Auslegers;
  • Fig. 14 stellt in vergrößertem Maßstab das Detail C der Fig. 13 dar.
  • Der in der Fig. 1 dargestellte Turmdrehkran umfasst in bekannter Weise ein festes oder fahrendes Basisgestell 1, einen höhenverstellbaren Mast 2, der überkragt ist von einem festen Zapfen 3, der mittels einer Schwenkvorrichtung 4 einen drehbaren Zapfen 5 trägt, der seinerseits vom Mastkopf 6 überkragt wird. Dieser Kran ist mit einem Verteiler-Ausleger 7 und einem Gegenausleger 8 ausgestattet, welche sich auf der einen und der anderen Seite des Mastkopfes 6 befinden. Der Gegenausleger 8 trägt ein Gegengewicht 9 und er trägt auch eine Hebewinde 10, während der Ausleger 7 ausgestattet ist mit einem Verteiler-Fahrwagen 11 und mit einer Winde (nicht dargestellt) zur Verschiebung dieses Wagens 11 zur Beförderung von Lasten auf einer Baustelle.
  • Der Gegenausleger 8 ist um eine horizontale Achse 12 beweglich montiert, die zur vertikalen Mittelebene des Auslegers 7 und des Gegenauslegers 8 senkrecht steht, und zwar montiert an der Rückseite des Mastkopfes 6 an der Basis dieses Mastkopfes 6. Der Gegenausleger 8 wird in praktisch horizontaler Stellung gehalten mittels eines schrägen Zugelements 13, das mit der Spitze 14 des Mastkopfes 6 verbunden ist.
  • Der Verteiler-Ausleger 7 ist um eine horizontale Achse 15 beweglich montiert, die zur vertikalen Mittelebene des Auslegers 7 und des Gegenauslegers 8 senkrecht steht, und zwar montiert an der Vorderseite des Mastkopfes 6 an der Basis dieses Mastkopfes 6. Der Ausleger 7 wird in praktisch horizontaler Stellung gehalten mittels zweier schräger Zugelemente 16 und 17, die miteinander mit der Spitze 14 dieses Mastkopfes 6 verbunden sind. Da sie ungleiche Länge haben, sind diese zwei Zugelemente 16 und 17 auch mit jeweils zwei mit Abstand voneinander angeordneten Punkten des Verteiler-Auslegers 7 verbunden. Im einzelnen umfasst dieser längenverstellbare Verteiler- Ausleger 7 ein Fuß-Element 18, zwei oder mehrere übliche Zwischenelemente 19, zwei spezielle Zwischenelemente 20 und 21, die als Befestigungsstücke für die Zugelemente konzipiert sind, und ein übliches anderes Element oder mehrere übliche andere Elemente 22, die den fliegend gelagerten Endbereich des Auslegers 7 bilden. Das Fußelement 18 ist um die Achse 15 am Mastkopf 6 angelenkt. Die zwei Ausleger- Zugelemente 16 und 17 sind jeweils mit den Befestigungsstücken für Zugelemente 20 und 21 verbunden.
  • Wie in den Fig. 6, 7 und 8 im Detail gezeigt ist, wird das Zugelement 13 des Gegenauslegers 8 von mehreren aufeinanderfolgenden Teilen gebildet, hier drei Teile 23, 24 und 25, die untereinander und mit dem Gegenausleger 8 jeweils durch Gelenkachsen 26, 27 und 28 verbunden sind, die zur Längsrichtung des Zugelements 13 und zur vertikalen Mittelebene des Gegenauslegers 8 senkrecht stehen. In der praktischen Ausführung kann jedes Teil 23, 24 oder 25 von zwei parallelen Elementen gebildet werden, so dass das Zugelement 13 demnach ein Doppelzugelement ist.
  • In der Position zu Beginn der Montage sind, wie in Fig. 6 gezeigt, der hintere Teil 23 und der Zwischenteil 24 des Zugelements 13 miteinander und mit dem Gegenausleger 8 durch die Verbolzungen 26 und 28 verbunden und ruhen auf diesem Gegenausleger 8. Der vordere Teil 25 des Zugelements 13 ist noch von den Teilen 23 und 24 getrennt und ist provisorisch in Wartestellung an die Rückseite des Mastkopfes 6 montiert. Wie auch aus der Fig. 5 ersichtlich, ist der vordere Teil 25 des Zugelements 13, auch als Montagegurt bezeichnet, gebildet von zwei parallelen Stegen 29, die durch eine eine Rolle 31 tragende Traverse miteinander verbunden sind. Jedes der oberen Enden der Stege 29 bildet ein Gabelstück 32, das einen horizontalen Bolzen 33 aufnimmt, der anfangs an einem Träger 34 fixiert ist, der mit der Rückseite des Mastkopfes 6 fest verbunden ist. Die unteren Enden 35, ebenfalls in Form eines Gabelstücks, der Stege 29 ruhen in Wartestellung auf einem anderen Träger 36, der mit der Rückseite des Mastkopfes 6 fest verbunden ist, wobei der Träger 36 außerdem provisorisch den Bolzen 27 aufnimmt, der dazu dient, den Teil 25 des Zugelements 13 mit der Gruppe der anderen Teile 23, 24 des gleichen Zugelements 13 zu verbinden.
  • Wie in den Fig. 9, 11 und 13 gezeigt, wird jedes der zwei Zugelemente 16 und 17 des Verteiler-Auslegers 7 aus mehreren sukzessiven Teilen (nicht einzeln mit Kennziffern bezeichnet) gebildet, deren Länge jeweils derjenigen der Elemente des Auslegers 7 angepasst ist. Die sukzessiven Teile der Ausleger-Zugelemente 16 und 17 sind durch Gelenkachsen (nicht im Detail dargestellt) miteinander verbunden, die senkrecht zu den Längsrichtungen der betreffenden Zugelemente sowie zur vertikalen Mittelebene des Auslegers 7 stehen.
  • In der Position zu Beginn der Montage sind, wie in der Fig. 9 gezeigt, die zwei Zugelemente 16 und 17 übereinander angeordnet und oberhalb der Elemente des Auslegers 7 ausgerichtet, wobei die Zugelemente 16 und 17 an ihren vorderen Enden mit den jeweiligen Befestigungsstücken für Zugelemente 20 und 21 verbunden werden. Im übrigen werden die jeweiligen freien Endelemente 37 und 38 der zwei Zugelemente 16 und 17 durch einen Seilstropp 30 miteinander verbunden, der eine konstante Länge hat, zu sehen in der Fig. 11 und folgenden. Wie die Fig. 10 zeigt, trägt das Endstück 38 des Zugelements 17 an seinem freien Ende ein angelenktes Kettenglied 40, das dazu dient, dieses Zugelement 17 an die Spitze 14 des Mastkopfes 6 anzukoppeln. Das Endstück 37 des Zugelements 16 trägt ebenfalls an seinem freien Ende ein angelenktes Kettenglied 41, das dazu dient, dieses Zugelement 16 an die Spitze 14 des Mastkopfes 6 anzukoppeln. Außerdem umfasst dieser Teil 37 des Zugelements 16 an seinem oberen Bereich eine Bohrung 42 mit Horizontalachse, die die Aufgabe hat, einen Fixierungsbolzen 43 eines Montagegurtes 44 aufzunehmen, der in Wartestellung mittels einer Pleuelstange 45 an der Vorderseite des Mastkopfes 6 befestigt ist. Der Montagegurt 44 trägt eine Reihe von koaxialen Rollen 46, deren gemeinsame Drehachse senkrecht zur vertikalen Mittelebene des Auslegers 7 ist.
  • Wie in den Fig. 2 bis 5 gezeigt, ist der Mastkopf 6 mit einem Flaschenzug- Ensemble 47 ausgestattet, das der Montage des Zugelements 13 des Gegenauslegers 8 sowie der Zugelemente 16 und 17 des Auslegers 7 dient. Das Flaschenzug-Ensemble 47 umfasst eine Montage-Hilfswinde 48, die im Inneren des Mastkopfes 6 auf dessen Basis eingebaut ist und den Antrieb eines Montageseils 49 gewährleistet.
  • Ausgehend von der Winde 48 wandert das Montageseil 49 nacheinander: auf eine erste Rolle 50, die an der Spitze 14 des Mastkopfes 6 lotrecht zur Winde 48 angeordnet ist, wobei die Drehachse 51 der Rolle 50 horizontal und senkrecht zur vertikalen Mittelebene des Auslegers 7 und des Gegenauslegers 8 ist; dann auf eine zweite Rolle 52, die an der Seite des Gegenauslegers 8 an ein Ende einer Traverse 53 montiert ist, die um eine horizontale Achse 54 an der Spitze 14 des Mastkopfes 6 angelenkt ist, wobei die Traverse 53 bei 55, an der Seite des Auslegers 7, an der Spitze 14 des Mastkopfes 6 aufliegt, und wobei die Drehachse 56 der zweiten Rolle 52 parallel ist zur Drehachse 51 der ersten Rolle 50; dann auf die oben erwähnte Rolle 31, die von dem Teil 25 des Zugelements 13 des Gegenauslegers 8 getragen wird, wobei die Drehachse 57 dieser dritten Rolle 31 senkrecht zu derjenigen 56 der zweiten Rolle 52 ist; dann auf eine vierte Rolle 58, die koaxial zur zweiten Rolle 52 und symmetrisch zu dieser am Ende der Traverse 53 montiert ist, wobei das Seil 49 einen einfachen Flaschenzug 59 zwischen der Rolle 31 einerseits und den zwei Rollen 52 und 58 andererseits bildet; und schließlich auf eine Gruppe von Rollen, die einen mehrsträngigen Flaschenzug 60 bilden, der einerseits eine Reihe von koaxialen Rollen 61 umfasst, die auf der Seite des Auslegers 7 am anderen Ende der Traverse 53 montiert sind, wobei die gemeinsame Drehachse 62 der Rollen 61 senkrecht zur vertikalen Mittelebene des Auslegers 7 und des Gegenauslegers 8 ist, und andererseits eine Reihe von koaxialen Rollen 46 umfasst, die vom Montagegurt 44 der Zugelemente 16 und 17 des Auslegers 7 getragen werden. Auf diese Weise wird zwischen dem freien Ende des Zugelements 13 des Gegenauslegers 8 und der Spitze 14 des Mastkopfes 6 durch das Montageseil 49 ein zweisträngiger Flaschenzug 59 gebildet, und ein mehrsträngiger Flaschenzug 60 wird durch das gleiche Seil 49 gebildet zwischen dem Montagegurt 44 und, dem Mastkopf 6. Was das freie Ende 63 des Montageseils 49 angeht, so ist dieses an einem festen Punkt verankert, der auf der Drehachse 62 der Rollen 61 liegt.
  • Die Montage des Auslegers 7 und des Gegenauslegers 8, genauer gesagt der Zugelemente 13, 16 und 17, wird mit Hilfe der vorstehend beschriebenen Vorrichtung in folgender Weise ausgeführt (ausgehend von der Anfangsstellung entsprechend der vorstehenden Beschreibung):
  • Die Elemente des Gegenauslegers 8 werden am Boden ausgerichtet und miteinander verbunden, wobei sich die Teile 23 und 24 des Zugelements 13 dieses Gegenauslegers 8 in Wartestellung befinden.
  • Danach wird der gesamte Gegenausleger 8 mit Hilfe einer Hilfsmaschine zum Hochziehen hochgehoben, deren Seil 64 in der Fig. 6 zu sehen ist, und der Gegenausleger 8 wird hinter dem Mastkopf 6 positioniert, um durch Verbolzen längs der Achse 12 mit der Basis dieses Mastkopfes 6 verbunden zu werden. Zu beachten ist, dass die Positionierung des Gegenauslegers 8 mit einer leichten Neigung erfolgt, um die spätere Verbolzung des Zugelements 13 zu erleichtern.
  • Anschließend löst man den Montagegurt 25 vom Mastkopf 6, wie der Pfeil 65 in Fig. 6 zeigt, und verbolzt das untere Ende dieses Gurtes 25 mit dem Teil 24 des Zugelements 13, indem der Bolzen 27 eingebracht wird.
  • Bei der in Fig. 7 dargestellten folgenden Stufe spannt man den Flaschenzug 59 durch Betätigen der Winde 48, so dass das Zugelement-Ensemble 13 (Teile 23, 24 und 25) hochgezogen wird. Ist das Hochziehen beendet, wird das obere Ende des Teils 25 an einem Steg 66 verbolzt, der sich in Wartestellung an der Spitze des Mastkopfes 6 befindet.
  • Dann wird der Flaschenzug 59 leicht entspannt in der Weise, dass das Zugelement 13 gespannt ist, wobei der Gegenausleger 8 in eine horizontale Position kommt - siehe Fig. 8. In diesem Stadium werden zum Gegengewicht 9 gehörende Ballastblöcke am Ausleger 8 eventuell angebracht, um eine teilweise Beschwerung zu bilden, die für den Fortgang der Montagearbeiten notwendig ist.
  • Ist die Montage des Gegenauslegers auf diese Weise ausgeführt, verfährt man in ziemlich analoger Weise bei der Montage des Auslegers 7.
  • Demnach werden die Elemente 18 bis 22 des Auslegers 8 zuerst am Boden ausgerichtet und miteinander verbunden, wobei sich die zwei Zugelemente 16 und 17 in Wartestellung befinden.
  • Dann wird der gesamte Ausleger 7 mit seinen Zugelementen 16 und 17 mit Hilfe der Hilfsmaschine hochgezogen, und das Fußelement 18 des Auslegers 7 wird vor dem Mastkopf 6 positioniert, um durch Verbolzen längs der Achse 15 mit der Basis des Mastkopfes 6 verbunden zu werden.
  • Wie die Fig. 9 und 10 zeigen, folgt dann die Entkopplung des Montagegurtes 44 und des Mastkopfes 6 und, wie von einem Pfeil 67 angezeigt, die Verbolzung dieses Gurtes 44 mit der Bohrung 42 des Endstücks 37 des Zugelements 16 durch Einführen des Bolzens 43.
  • Bei der von den Fig. 11 und 12 gezeigten folgenden Stufe wird der mehrsträngige Flaschenzug 60 durch Betätigen der Winde 48 in der Weise gespannt, dass das Zugelement 16 hochgezogen wird und das andere Zugelement 17 dank der durch den Seilstropp 39 hergestellten Verbindung mit sich nach oben zieht.
  • Dieses Hochziehen wird so lange durchgeführt, bis die zwei Zugelemente 16 und 17 gespannt sind, wobei ihre hinteren Enden übereinander liegen. Diese Enden werden dann an einem Verbindungsstück 67 verbolzt, das sich in Wartestellung an der Spitze 14 des Mastkopfes 6 befindet. Die jeweiligen beweglichen Kettenglieder 40 und 41 erleichtern diesen abschließenden Verbolzungsvorgang, wie die Fig. 13 und 14 zeigen. Schließlich kann der mehrsträngige Flaschenzug 60 entspannt werden. Man wird feststellen, dass im Endzustand der Montage der Montagegurt 44, bezogen auf die Zugelemente 16 und 17 des Auslegers 7, schräg versetzt und nicht "aktiv" ist, im Gegensatz zum Montagegurt 25, der Teil des Zugelements 13 des Gegenauslegers ist.
  • Wie aus der vorhergehenden Beschreibung hervorgeht, können die Arbeitsgänge zur Montage der Zugelemente 13, 16 und 17 durchgeführt werden, ohne dass Flaschenzüge an Ort und Stelle, insbesondere in der Höhe, hergestellt werden müssen, die einzigen in der Höhe auszuführenden Arbeiten sind einfache Verbolzungen.
  • Selbstverständlich beschränkt sich die Erfindung nicht auf den einzigen Einsatzmodus des Verfahrens und auf das einzige Ausführungsbeispiel für die entsprechende Vorrichtung, die vorstehend als Beispiele beschrieben wurden; sie umfasst vielmehr alle Varianten des Einsatzes und der Realisierung gemäß dem gleichen Prinzip, wie es durch die anliegenden Ansprüche definiert ist.

Claims (10)

1. Verfahren für die Montage der Zugelemente der Ausleger von Turmdrehkränen, die einen Arbeits-Ausleger (7) und einen Gegen-Ausleger (8) besitzen, die mit einem oder mehreren Halte-Zugelementen (13; 16, 17) ausgestattet sind, deren eines Ende mit Gelenkverbindung an einem Element (20, 21) des Auslegers oder des Gegen-Auslegers befestigt ist, und deren anderes, anfangs freies Ende dazu vorgesehen ist, um durch Fixierung mit der Spitze (14) des Mastkopfes (6) des Krans verbunden zu werden, dadurch gekennzeichnet, dass es besteht:
- in einer ersten Stufe:
-- den Gegen-Ausleger (8) mit der Basis des Mastkopfes (6) durch Fixierung zusammenzufügen (bei 12),
-- das freie Ende des Zugelements (13) des Gegen-Auslegers (8) oder eines Teils (24) dieses Zugelements (13), an ein Ende eines Montagegurts (25) zu fixieren (bei 27), der provisorisch am Mastkopf (6) befestigt ist,
-- diesen Montagegurt (25) bis zur Ausrichtung des Zugelements (13) des Gegen-Auslegers (8) mittels eines Montageseils (49) zu heben, das zwischen diesem Gurt (25) und der Spitze (14) des Mastkopfes (6) einen Flaschenzug (59) bildet,
-- das Zugelement (13) des Gegen-Auslegers (8) an der Spitze (14) des Mastkopfes (6) zu fixieren;
- in einer zweiten Stufe:
-- den Ausleger (7) mit der Basis des Mastkopfes (6) auf der dem Gegen- Ausleger (8) gegenüberliegenden Seite (bei 1 S) durch Fixierung zusammenzufügen,
-- das freie Ende (37, 38) des Zugelements oder der Zugelemente (16, 17) des Auslegers (7) mit einem Montagegurt (44) zu verbinden, der provisorisch an dem Mastkopf (6) befestigt ist,
-- diesen Montagegurt (44) bis zur Ausrichtung des Zugelements oder der Zugelemente (16, 17) des Auslegers (7), die miteinander verbunden sind, mittels des vorgenannten Montageseils (49) zu heben, das einen weiteren Flaschenzug (60) zwischen diesem Gurt (44) und der Spitze (14) des Mastkopfes (6) bildet,
-- das Zugelement oder die Zugelemente (16, 17) des Auslegers (7) an der Spitze (14) des Mastkopfes (6) zu fixieren.
2. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass der Gurt (25), der zum Montieren des Zugelements (13) des Gegen-Auslegers (8) benutzt wird, von dem vorderen Teil (25) dieses Zugelements (13) gebildet ist.
3. Vorrichtung zum Montieren von Zugelementen der Ausleger von Turmdrehkränen, um das Verfahren nach Anspruch 1 oder 2 einzusetzen, dadurch gekennzeichnet, dass sie, außer den vorgenannten Montagegurten (25, 44), umfasst: ein Flaschenzug-Ensemble (47) zwischen einer Montagewinde (48), die die Motorisierung eines Montageseils (49) sicherstellt, einen festen Teil, der sich sukzessiv auf der Seite des Auslegers (7) für die Montage des Zugelements (13) des Gegen-Auslegers (8), dann auf der Seite des Gegen-Auslegers (8) für die Montage des Zugelements oder der Zugelemente (16, 17) des Auslegers (7) befindet, und einen beweglichen Teil, der sich sukzessiv auf der jeweils gegenüberliegenden Seite befindet, wobei alle Elemente des Flaschenzug-Ensembles (47) allein vom Mastkopf (6) getragen werden, und wobei die vorstehend genannten Teile gebildet sind aus mindestens einer Rolle (31), die getragen wird vom Montagegurt (25) des Zugelements (13) des Gegen-Auslegers (8), und mindestens einer weiteren Rolle (46), die getragen wird vom Montagegurt (44) des Zugelements oder der Zugelemente (16, 17) des Auslegers (7).
4. Vorrichtung nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, dass das motorisierte Montageseil (49) von der Montagewinde (48) ausgehend, die im Inneren der Basis des Mastkopfes (6) angeordnet ist, sukzessiv auf eine erste Rolle (50) wandert, die an der Spitze (14) des Mastkopfes (6) angeordnet ist und deren Drehachse (51) senkrecht zur vertikalen Mittelebene des Auslegers (7) und des Gegen-Auslegers (8) steht, dann auf eine zweite Rolle (52) wandert, die auf der Seite des Gegen- Auslegers (8) an ein Ende einer Krantraverse (53) montiert ist, die (bei 54) an der Spitze (14) des Mastkopfes (6) angelenkt ist und (bei 55) auf dem Mastkopf (6) aufgelagert ist, wobei die Drehachse (56) der zweiten Rolle (52) parallel zu derjenigen (S 1) der ersten Rolle (50) ist, dann auf eine dritte Rolle (31) wandert, die an den Montagegurt (25) des Zugelements (13) des Gegen-Auslegers (8) montiert ist, Gurt, der provisorisch auf der Rückseite des Mastkopfes (6) befestigt ist, wobei die Drehachse (57) der dritten Rolle (31) senkrecht zu derjenigen (56) der zweiten Rolle (52) ist, dann auf eine vierte Rolle (58) wandert, die koaxial zur zweiten Rolle (52) montiert ist, womit ein zweisträngiger Flaschenzug (59) zum Montieren des Zugelements (13) des Gegen-Auslegers (8) gebildet wird, und schließlich auf eine Gruppe von Rollen wandert, die auf der Seite des Auslegers (7) einen mehrteiligen Flaschenzug (60) zwischen der Spitze (14) des Mastkopfes (6) und dem Montagegurt (44) des Zugelements oder der Zugelemente (16, 17) des Auslegers (7) bildet, Gurt, der provisorisch auf der Vorderseite des Mastkopfes (6) befestigt ist, um sich endlich (bei 63) auf der Drehachse (62) der Rollen (61) des mehrteiligen Flaschenzugs (60) festzulagern, die sich an der Spitze (14) des Mastkopfes (6) befinden.
5. Vorrichtung nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, dass der mehrteilige Flaschenzug (60) ausgeführt ist zwischen einer ersten Reihe koaxialer Rollen (61), die am anderen Ende der Krantraverse (53) angeordnet sind, die an der Spitze (14) des Mastkopfes (6) angelenkt ist, Rollen (61), deren gemeinsame Drehachse (62) senkrecht zur vertikalen Mittelebene des Auslegers (7) und des Gegen-Auslegers (8) steht, und einer zweiten Reihe ebenfalls koaxialer Rollen (46), die am oberen Ende des Montagegurts (44) des Zugelements oder der Zugelemente (16, 17) des Auslegers (7) angeordnet sind, wobei die gemeinsame Drehachse dieser letzteren Rollen (46) ebenfalls senkrecht zur vertikalen Mittelebene des Auslegers (7) und des Gegen-Auslegers (8) steht.
6. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 3 bis S. dadurch gekennzeichnet, dass im Falle eines Auslegers (7), der mit mehreren Zugelementen (16, 17) ausgerüstet ist, diese Zugelemente (16, 17) mit ihren letzten freien Endelementen (37, 38) mittels eines Seilstropps (39) konstanter Länge miteinander verbunden sind.
7. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 3 bis 7, dadurch gekennzeichnet, dass das Zugelement oder die Zugelemente (16, 17) des Auslegers an der Spitze (14) des Mastkopfes (6) fixiert werden mit Hilfe eines in einer Position wartenden Verbindungsstücks (68), um die freien Endelemente (37, 38) der Zugelemente (16, 17) aufzunehmen.
8. Vorrichtung nach der Gesamtheit der Ansprüche 6 und 7, dadurch gekennzeichnet, dass die Länge des Stropps (39), der die Endelemente, (37, 38) der Zugelemente (16, 17) des Auslegers (7) verbindet, in der Weise bestimmt ist, dass am Schluss der Montage die freien Enden aller Zugelemente (16, 17) direkt an dem wartenden Verbindungsstück (68) an der Spitze (14) des Mastkopfes (6) fixiert werden können.
9. Vorrichtung nach Anspruch 8, dadurch gekennzeichnet, dass die Kettenglieder (40, 41) an den freien Endelementen (37, 38) der Zugelemente (16, 17) des Auslegers (7) angelenkt sind, um das Fixieren zu erleichtern.
10. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 3 bis 9, dadurch gekennzeichnet, dass das Zugelement (13) des Gegen-Auslegers (8) an dem Mastkopf (6) fixiert wird vermittels einer in einer Position wartenden Gabel (66), um den Montagegurt (25) des Zugelements (13) des Gegen-Auslegers (8) aufzunehmen.
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