DE69714910T2 - Verstellvorrichtung - Google Patents

Verstellvorrichtung

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Description

    TECHNISCHES GEBIET
  • Die vorliegende Erfindung bezieht sich auf eine Verstellvorrichtung für ein Möbelstück, umfassend: zwei relativ zueinander bewegliche Teile, wobei eines der Teile länglich, zylindrisch und in Längsrichtung in bezug auf das andere Teil verschiebbar ist; eine Schraubenfeder, die mit Vorspannung um den zylindrischen Abschnitt herum angeordnet ist; wobei mindestens ein Ende der Feder für ein Zusammenwirken mit einer Anlage in Verbindung mit dem zweiten Teil angeordnet ist; und eine Betätigungseinrichtung, die mit der Feder verbunden ist, um bei Betätigung zwischen den Enden der Feder und um die Mittelachse der Feder herum eine relative Drehbewegung entgegen der Vorspannung auszuführen.
  • Die vorliegende Erfindung bezieht sich ebenfalls auf die Verwendung einer Verstellvorrichtung bei einem Möbelstück, wie einem Stuhl oder einem Tisch.
  • STAND DER TECHNIK
  • Die schwedische Patentanmeldung Nr. 458 332 beschreibt eine Verstellvorrichtung zum Verstellen eines Stuhls derart, dass dessen Sitz und Rücken stufenlos in Bezug zueinander verstellt werden können. Die Verstellvorrichtung beinhaltet eine sich durch eine Stange oder ein Rohr erstreckende äußere Hülse mit Gleitbuchsen, die an jedem Ende angebracht sind. Zwischen den Gleitbuchsen ist eine Klemmbacke oder eine Hülse vorgesehen, welche unter der Wirkung einer Schraube gegen die Stange gedrückt werden kann, um die Stange in einer beliebigen Verstellposition in bezug auf die äußere Hülse zu verriegeln.
  • Die Konstruktion gemäß dieser schwedischen Anmeldung bietet eine zufriedenstellende Funktion, ist jedoch teuer in der Herstellung und Fernsteuerung ist schwierig.
  • US-A-5 472 261 offenbart einen verstellbaren Stuhl, bei welchem die Nackenstütze relativ zum Rücken eingestellt werden kann.
  • Die Nackenstütze ist schwenkbar mit dem oberen Ende des Rückens verbunden. Eine teleskopische Anordnung steuert die relativen Positionen der Nackenstütze und des Rückens. Diese Anordnung umfasst ein Rohr, in welchem eine Stange gleitend aufgenommen ist, an einem Halter an einem Ende des Rohrs ist ein Ende einer Doppelfeder befestigt, welche unter Vorspannung die Stange aufnimmt, wobei das gegenüberliegende Ende der Feder mit einem Griff zum Öffnen der Feder verbunden ist.
  • PROBLEMSTELLUNG
  • Die vorliegende Erfindung hat die Aufgabe, die eingangs vorgestellte Verstellvorrichtung so auszubilden, dass die Nachteile des Standes der Technik vermieden werden. Die vorliegende Erfindung hat insbesondere die Aufgabe, eine Verstellvorrichtung zu realisieren, die extrem einfach und ökonomisch herzustellen ist und außerdem einfach fernzusteuern ist, z. B. über einen Draht oder Leine. Weiterhin hat die vorliegende Erfindung die Aufgabe, eine Verstellvorrichtung zu realisieren, welche eine zuverlässige und sichere Verriegelung in einer beliebigen ausgewählten Verstellposition bietet und eine gute mechanische Stärke und Haltbarkeit hat.
  • LÖSUNG
  • Die die Basis der vorliegenden Erfindung bildenden Aufgaben werden gelöst, wenn die eingangs aufgezeigte Verstellvorrichtung dadurch gekennzeichnet ist, dass das zweite Teil rohrförmig ist und die Anlage bzw. Anlagen zusammen mit der Feder umschließt, wobei der zylindrische Abschnitt in bezug auf das zweite Teil teleskopisch ist.
  • Weitere Vorteile ergeben sich gemäß der vorliegenden Erfindung, wenn die Verstellvorrichtung ebenfalls eines oder mehr der kennzeichnenden Merkmale aus den beiliegenden Unteransprüchen 2 bis 4 aufweist.
  • Die beigefügten Ansprüche 5 bis 9 offenbaren vorteilhafte Anwendungsgebiete für die Verstellvorrichtung nach den Ansprüchen 1 bis 4.
  • KURZE BESCHREIBUNG DER BEILIEGENDEN ZEICHNUNGEN
  • Die vorliegende Erfindung wird nun detaillierter im folgenden beschrieben mit besonderem Bezug auf die beiliegenden Zeichnungen. Es zeigen:
  • Fig. 1 einen verstellbaren Stuhl in der aufrechten Sitzposition und mit der Verstellvorrichtung gemäß der vorliegenden Erfindung;
  • Fig. 2 den Stuhl von Fig. 1 in einer steil zurückgeneigten Position
  • Fig. 3 einen Längsquerschnitt durch die Verstellvorrichtung, welche bei dem Stuhl gemäß Fig. 1 und 2 verwendet wird;
  • Fig. 4 eine alternative Ausführungsform eines verstellbaren Stuhls; und
  • Fig. 5 einen Tisch, der erhöht und gesenkt werden kann.
  • BESCHREIBUNG DES BEVORZUGTEN AUSFÜHRUNGSBEISPIELS
  • Der in Fig. 1 gezeigte Stuhl hat einen Fuß 1, der zentral mit einem Lagerabschnitt 2 versehen ist, in welchem ein Trägerabschnitt 3 drehbar um eine vertikale Welle gelagert ist. Der Trägerabschnitt 3 trägt ein vorderes Joch 4, welches mit einem unteren Abschnitt in dem Trägerabschnitt befestigt ist und dann seitlich so ausgestellt wird, dass es sich auf beiden Seiten des Stuhlsitzes erstreckt. Ein hinteres Joch 5 ist entsprechend ausgebildet, und das hintere und das vordere Joch tragen weiterhin die Armstütze 6 des Stuhles. Der Trägerabschnitt 3, die zwei Jochs 4 und 5 und die Armstütze 6 können als der Rahmen des Stuhles betrachtet werden, welcher, wie oben aufgezeigt, um eine vertikale Welle in dem Lagerabschnitt 2 drehbar ist.
  • Der Stuhl weist weiterhin eine Rückenstütze 7 auf, die mittels Verbindungen 8 schwenkbar in den hinteren und oberen Enden des hinteren Jochs 5 befestigt ist. Dadurch ist die Rückenstütze 7 schwenkbar, was durch den Pfeil A angedeutet ist.
  • Sowohl das hintere Joch 5 als auch die Verbindungen 8 sind so ausgebildet, dass sie eine konstante Federung der Rückenstütze 7 realisieren, da die Rückenstütze, wenn der Stuhl besetzt ist, einen großen Anteil der gegen den Stuhlsitz wirkenden Belastung aufnimmt, was im folgenden verdeutlicht wird.
  • Die Rückenstütze 7 hat in ihrem unteren Ende Verbindungen 9, mittels welcher der Sitz 10 des Stuhl schwenkbar in dem unteren Ende der Rückenstütze 7 befestigt ist.
  • Zum Stützen und Führen des vorderen Endes des Sitzes 10 weist der Stuhl einen Trägerarm 11 auf, der in dem Trägerabschnitt 3 befestigt ist, wobei der Arm einen Führungsabschnitt 12 hat. In dem Führungsabschnitt ist eine Verstellstange 13 untergebracht, die darin in Längsrichtung verschiebbar ist und in ihrem vorderen oder oberen Ende T-förmig ist und weiterhin mittels Verbindungen 14 in einem vorderen Mittelabschnitt des Sitzes 10 des Stuhls befestigt ist. Die Verbindungen 14 sind voneinander in einer Richtung beabstandet angeordnet, die im rechten Winkel zur Zeichnungsebene von Fig. 1 und 2 verläuft, wodurch die Stange 13 nur in einer vertikalen Ebene verschwenkt werden kann, die parallel zur Zeichnungsebene ist. Dies verleiht dem Stuhl eine gute Stabilität, wodurch sich das vordere Ende des Sitzes 10 nicht in der horizontalen Richtung quer zur Längsrichtung des Stuhles bewegen kann.
  • Fig. 2 zeigt den Stuhl in einer zurückgelehnten oder zusammengeklappten Position und aus dieser Figur geht hervor, dass die Stange 13 nach rechts und nach oben in bezug auf die Position von Fig. 1 verschwenkt ist. Weiterhin wurden die Verbindungen 9, die die Rückenstütze 7 und den Sitz 10 verbinden, durch das Verschwenken gehoben, so dass der hintere Abschnitt des Sitzes 10 dadurch eine höhere vertikale Position als in Fig. 1 einnimmt. Um auch dem vorderen Abschnitt des Sitzes 10 eine geeignete vertikale Position beim Zurücklehnen oder Zusammenklappen der Rückenstütze 7 zu verleihen, wird der Führungsabschnitt 12 in einem spitzen Winkel zu einer horizontalen Ebene gerichtet, so dass sein dem vorderen Rand des Sitzes 10 zugewandtes Ende auf einem höheren Niveau als sein gegenüberliegendes Ende angeordnet ist. Der Neigungswinkel, den der Führungsabschnitt 12 - und folglich auch die Verstellstange 13 - haben sollte, sollte so eingestellt sein, dass der Stuhl sowohl im erhöhten Zustand von Fig. 1 als auch im zurückgelehnten Zustand von Fig. 2 bequem ist.
  • Fig. 3 zeigt einen Längsschnitt durch die Verstellvorrichtung, welche die Verstellstange 13 und den Führungsabschnitt 12 beinhaltet und bei dem Stuhl nach Fig. 1 und 2 verwendet wird. Es geht aus der Figur hervor, dass der Führungsabschnitt 12 eine äußere rohrförmige Hülse 15 hat, welche mit Abstand voneinander Gleitbuchsen 16 aufweist und aus einem geeigneten Material mit geringem Reibungskoeffizienten in bezug auf die Verstellstange 13 besteht. Ein solches Material kann z. B. ein Kunststoff sein.
  • Wie aus der Figur hervorgeht, erstreckt sich die Verstellstange 13 direkt durch beide Gleitbuchsen 16, so dass die Verstellstange in ihrer Längsrichtung durch diese hindurch verschoben werden kann. Die Gleitbuchsen 16 sind in der äußeren rohrförmigen Hülse 15 in axialer Richtung mittels Schrauben, Stiften, Verriegelungsringen oder anderen geeigneten Mitteln befestigt.
  • In dem gezeigten Ausführungsbeispiel ist die Verstellstange zylindrisch und massiv, könnte jedoch auch ein zylindrisches Rohr sein. In dem zwischen den Gleitbuchsen 16 gebildeten Zwischenraum 17 ist eine Schraubenfeder 18 um den zylindrischen Abschnitt 13 herum angeordnet. Die Feder 18 ist vorgespannt, so dass sie um den zylindrischen Abschnitt, d. h. die Verstellstange 13, herum geklemmt ist, wenn diese nicht betätigt wird. Mindestens ein Ende der Feder ist für ein Zusammenwirken mit einer Anlage vorgesehen, so dass eine axiale Verschiebung der Feder verhindert wird, wenn diese von dem zylindrischen Abschnitt 13 gelöst ist. In der in Fig. 3 gezeigten Ausführungsform gibt es zwei Anlagen, eine auf jeder Seite der Feder 18, und beide Anlagen bestehen aus den zwei Gleitbuchsen 16.
  • Die Anzahl an Windungen in der Feder kann in einem Größenbereich zwischen 3 und 15 liegen und muss empirisch bestimmt werden. Dasselbe gilt für das Draht-Meßinstrument, das die Feder 18 aufweisen muss.
  • In Fig. 3 ist die Feder 18 etwas locker gewickelt gezeigt. Dies bedeutet, dass eine relativ leichte Verriegelungsfunktion erwartet werden kann, mit anderen Worten, es gibt keinen "festen Anschlag", wenn die Feder 18 in Eingriff um den zylindrischen Abschnitt 13 kommt. Die Lehre der vorliegenden Erfindung erstreckt sich natürlich ebenfalls auf eine Ausführung form, bei welcher die Windungen der Feder 18 dicht nebeneinander liegen, so dass die Feder dadurch eng gewickelt ist. Unabhängig davon, wie die Feder gewickelt ist, sollte sie relativ spielfrei in axialer Richtung in bezug auf die Anlage oder Anlagen 16 angeordnet sein, an welchen sie beim Verriegeln anliegt, und der zylindrische Abschnitt 13 wird einer axialen Kraft unterzogen.
  • Wenn sich die Feder öffnet, drehen sich ihre gegenüberliegenden Enden 19 und 20 entgegen der Vorspannung ungefähr um die Mittelachse der Feder. In Fig. 3 wird dies dadurch realisiert, dass der eine Endabschnitt 19 der Feder entweder in einer Öffnung in der äußeren rohrförmigen Hülse 15 oder in einer geeigneten Bohrung in der benachbarten Gleitbuchse 16 befestigt ist. Das gegenüberliegende Ende 20 der Feder ist entsprechend Pfeil B um die Mittelachse der Feder schwenkbar. Diese Schwenkwirkung des Endabschnitts 20 der Feder ist dadurch möglich, dass sich die Feder durch eine Umgebungsöffnung 21 in der äußeren Hülse 15 erstreckt.
  • Zum Betreiben der Feder kann ihr vorstehender Endabschnitt 20 direkt mit einem Betätigungsgriff versehen sein, jedoch auch über einen Fernsteuerungsmechanismus mit Drähten, Leinen, Verbindungsarmsystemen, Hebelsystemen oder dergleichen mit einem Betätigungsgriff in einem Abstand von der Feder verbunden sein.
  • Fig. 4 zeigt einen Stuhl mit modifiziertem Design im Vergleich zu dem von Fig. 1 und 2. Die Komponenten bei beiden Stühlen, die gleich oder sehr ähnlich sind, haben dieselben Bezugszeichen und werden hier nicht nochmals beschrieben.
  • Analog zu dem Stuhl nach Fig. 1 und 2 ist bei der Ausführungsform von Fig. 4 der Trägerabschnitt 3 in geeigneter Weise in bezug auf den Fuß 1 um eine vertikale Welle drehbar, so dass dadurch der gesamte Stuhl gedreht werden kann.
  • An einem hinteren Teil des Trägerabschnitts 3 ist eine Verbindung 22 vorgesehen, deren Schwenkachse im wesentlichen horizontal und quer in Bezug auf die Längsrichtung des Stuhles gerichtet ist. Die Verbindung 22 ist weiterhin mit einem Zwischenabschnitt 23 verbunden, welcher eine Verbindung 24 aufweist, deren Schwenkachse im wesentlichen parallel zur Schwenkachse der Verbindung 22 ist. Die Verbindung 24 ist mit dem Sitz 10 des Stuhls verbunden, so dass der Stuhlsitz um die Schwenkachse der Verbindung 24 in bezug auf den Zwischenabschnitt 23 verschenkbar ist. In einem Abstand von der Verbindung 24 ist ein Federelement zwischen dem Zwischenabschnitt und dem Sitz 10 vorgesehen, so dass der Sitz 10 dadurch um die Schwenkachse der Verbindung 24 gekippt werden kann. Das Federelement 25 kann z. B. ein Gummipuffer sein, jedoch auch beliebig anders ausgebildet sein und kann z. B. eine Torsionsfeder, eine Schraubenfeder, eine Gasfeder oder ein anderes geeignetes Federelement aufweisen. Zwischen dem Sitz 10 des Stuhles und dem Trägerabschnitt 3 ist funktionsmäßig eine Verstellvorrichtung des mit bezug auf Fig. 3 beschriebenen Typs vorgesehen. Die Verstellvorrichtung ist hier in einem Abstand von der Verbindung 22 angeordnet. Es ist hierdurch möglich, die geneigte Position des Sitzes 10 in bezug auf die horizontale Ebene zu verstellen und um diese Verstellposition auch den Sitz um die Schwenkachse der Verbindung 24 zu kippen.
  • In der in Fig. 4 dargestellten Ausführungsform hat der Trägerabschnitt 3 auf seiner der Verbindung 22 abgewandten Seite einen Trägerarm 11, in welchem die Verstellvorrichtung schwenkbar um eine Achse befestigt ist, die im wesentlichen horizontal und quer in bezug auf die Längsrichtung des Stuhles ausgerichtet ist. In der Figur ist die äußere rohrförmige Hülse 15 der Verstellvorrichtung gezeigt, zusammen mit ihrer Verstellstange 13, d. h. dem zylindrischen Abschnitt, welcher innen in der Verstellvorrichtung mit der Feder zusammenwirkt. Das obere Ende der Verstellstange 13 ist schwenkbar in dem Zwischenabschnitt 23 befestigt und um eine Achse schwenkbar, die im wesentlichen parallel zu den Schwenkachsen der Verbindungen 22 und 24 ist.
  • Die Ausführungsform von Fig. 4 kann so modifiziert werden, dass der Zwischenabschnitt 23 weggelassen wird und stattdessen die Verstellstange 13 schwenkbar direkt in dem Sitz 10 befestigt ist. In dieser Ausführungsform wird die Verbindung 22 ebenfalls weggelassen so dass das Federelement 25 zwischen dem Sitz 10 und dem Trägerabschnitt 3 wirkt.
  • Fig. 5 zeigt einen vertikal verstellbaren Tisch, bei welchem die verstellbare Einstellung stufenlos in einer beliebigen vertikalen Position mittels einer Verstellvorrichtung der oben beschriebenen Art verriegelt werden kann.
  • Der Tisch von Fig. 5 hat ein Untergestell 26 mit Füßen 27, die auf einem Untergrund ruhen. Der Tisch weist weiterhin ein Tischoberteil 28 mit einer Tischplatte 29 auf. Das Tischoberteil 28 kann in bezug auf das Untergestell 26 mittels eines Teleskopmechanismus erhöht und gesenkt werden, welcher zum Verriegeln in der beliebigen vertikalen Verstellposition die oben beschriebene Verstellvorrichtung beinhaltet.
  • In dieser Ausführungsform ist der zylindrische Abschnitt 13 der Verstellvorrichtung fest mit der Tischplatte 29 verbunden, während die äußere rohrförmige Hülse 15 mit dem Untergestell 26 verbunden ist. In der Figur ist der Endabschnitt 20 der Feder ebenfalls angedeutet.
  • Die Konstruktion des Tisches kann so modifiziert werden, dass der zylindrische Abschnitt 13 mit dem Untergestell 26 verbunden ist, wohingegen die äußere rohrförmige Hülse 15 mit dem Tischoberteil 28 verbunden ist. Bei einer solchen Konstruktion sind die Verstellmöglichkeiten in vertikaler Richtung eingeschränkt, gleichzeitig jedoch wird der Vorteil gewonnen, dass es einfacher ist, die Bewegung, die zum Öffnen und Schließen der Verstellvorrichtung erforderlich ist, auf Griffe zu übertragen, die leicht zugänglich in Verbindung mit dem Rand der Tischplatte 29 angeordnet sind.
  • Ein weiteres Anwendungsgebiet für die Verstellvorrichtung gemäß der Erfindung kann ein Tisch sein, bei welchem die Tischplatte entlang ihrem Rand schwenkbar in dem Untergestell gesichert ist, so dass die Neigung der Tischplatte in bezug auf die horizontale Ebene dadurch geändert werden kann. Die Verstellvorrichtung ist in einem solchen Fall zwischen der Tischplatte und dem Untergestell angeordnet, wobei sowohl der zylindrische Abschnitt als auch die äußere rohrförmige Hülse schwenkbar in der Tischplatte bzw. Untergestell oder umgekehrt befestigt sind.
  • Die vorliegende Erfindung kann weiter modifiziert werden, ohne den Rahmen der beiliegenden Ansprüche zu verlassen.

Claims (9)

1. Verstellvorrichtung für ein Möbelstück, umfassend: zwei relativ zueinander bewegliche Teile (13, 15), wobei das eine Teil (13) länglich, zylindrisch und in Längsrichtung in bezug auf das andere Teil (15) verschiebbar ist; eine Schraubenfeder (18), die mit Vorspannung um den zylindrischen Abschnitt (13) herum angeordnet ist;
wobei mindestens ein Ende der Feder (18) für ein Zusammenwirken mit einer Anlage (16) in Verbindung mit dem zweiten Teil (15) angeordnet ist; und eine Betätigungsvorrichtung, die mit der Feder (18) verbunden ist, um bei Betätigung zwischen den Enden (19, 20) der Feder und um die Mittelachse der Feder herum eine relative Drehbewegung entgegen der Vorspannung auszuführen, dadurch gekennzeichnet, dass das zweite Teil (15) rohrförmig ist und die Anlage bzw. Anlagen (16) zusammen mit der Feder (18) umschließt, wobei der zylindrische Abschnitt (13) in bezug auf das zweite Teil (15) teleskopisch ist.
2. Verstellvorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass eine Anlage (16) in Verbindung mit dem zweiten Teil (15) an jedem Ende der Feder (18) vorgesehen ist.
3. Verstellvorrichtung nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass die Feder (18) im wesentlichen ohne Spiel in ihrer axialen Richtung zwischen den Anlagen (16) angeordnet ist.
4. Verstellvorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, dass die Anlage bzw. Anlagen (16) als eine Hülse angeordnet sind, durch welche sich der zylindrische Abschnitt (13) gleitend erstreckt.
5. Stuhl, umfassend einen Rahmen mit einer verschwenkbaren Rückenstütze (7), die darin befestigt ist, wobei die Rückenstütze schwenkbar mit dem Sitz (10) des Stuhls verbunden ist, wobei der Sitz eine Verstellstange hat, die in seiner Längsrichtung angeordnet ist und in Längsrichtung in einem in dem Rahmen gesicherten Führungsabschnitt verschiebbar ist, dadurch gekennzeichnet, dass die Verstellstange den zylindrischen Abschnitt (13) in einer Verstellvorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 4 bildet oder mit diesem verbunden ist und dass der Führungsabschnitt den zweiten Teil (15) in der Verstellvorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 4 bildet oder mit diesem verbunden ist.
6. Stuhl, umfassend einen unteren Abschnitt (1-3), der auf einem Untergrund ruht, einen oberen Abschnitt mit einem Sitz (10) und einer Rückenstütze (7), wobei der obere Abschnitt mit dem unteren Abschnitt über eine Verbindung verbunden ist, deren Längsachse im wesentlichen horizontal und quer in bezug auf die Längsrichtung des Stuhls ausgerichtet ist, dadurch gekennzeichnet, dass eine Verstellvorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 4 angeordnet ist, um den oberen Abschnitt mit dem unteren Abschnitt in einem Abstand von der Verbindung direkt oder indirekt zu verbinden.
7. Tisch, umfassend ein Untergestell (26), das auf einem Untergrund ruht, ein Tischoberteil (28) mit einer Tischplatte (29) und mindestens eine teleskopische Anordnung, mittels welcher das Tischoberteil in bezug auf das Untergestell erhöht und gesenkt werden kann, dadurch gekennzeichnet, dass die teleskopische Anordnung zur Verriegelung in einer beliebigen vertikalen Position mindestens eine Verstellvorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 4 hat.
8. Tisch nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet, dass der zylindrische Abschnitt (13) der Verstellvorrichtung mit dem Untergestell (26) verbunden ist.
9. Tisch nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet, dass der zylindrische Abschnitt (13) der Verstellvorrichtung mit dem Tischoberteil (28) verbunden ist.
DE69714910T 1996-06-03 1997-05-30 Verstellvorrichtung Expired - Lifetime DE69714910T2 (de)

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