DE69716509T2 - Verfahren und Vorrichtung zur Synchronisierungsfehlerkorrektion - Google Patents

Verfahren und Vorrichtung zur Synchronisierungsfehlerkorrektion

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Description

  • Die vorliegende Erfindung betrifft die Wiedergabe von zusätzlichen Informationen, zum Beispiel auf einem Fernsehschirm, wie Daten vom Typ Teletext, VPS (Video Programming System) oder WSS (Wide Screen Signaling), die in vorbestimmten Zeilen der Vertikalaustastlücke VBI (Vertical Blanking Interval) übertragen werden.
  • Die Erfindung betrifft insbesondere ein Verfahren und eine Vorrichtung zur Korrektur von Synchronisierfehlern bei Vorgängen zur Rückgewinnung von zusätzlichen Datenfolgen, die während der unsichtbaren Zeilen der Vertikalaustastlücke (VBI) eines Videosignals übertragen werden, das ein Vertikalsynchronsignal Vsync und ein Horizontalsynchronsignal Hsync enthält. Die Signale Hsync und Vsync dienen zur Synchronisierung der Öffnung von Zeitfenstern für die Rückgewinnung dieser Daten.
  • Das Signal Vsync enthält eine Folge von Rechteckimpulsen v, jeder mit einer Dauer gleich der Dauer eines Videorasters, während das Signal Hsync eine periodische Folge von Impulsen h mit einer Dauer von ungefähr 4 Mikrosekunden trägt.
  • Es ist auf dem Gebiet der Übertragung von Fernsehprogrammen bekannt, vorbestimmte Zeilen der Vertikalaustastlücke VBI zur Übertragung von Daten auszunutzen, die entweder Daten vorm Typ TELETEXT (Informationen aller Arten wie Wetter Nachrichten oder auch Börseninformationen) betreffen, oder vom Typ VPS, die es ermöglichen, den Beginn der Aufzeichnung eines Programms auf einem Videorekorder oder die Zeit des automatischen Kanalwechsels oder Untertiteldaten (Untertitel, die die Programme begleiten, für Schwerhörige) zu programmieren.
  • Die Schaltungen zum Extrahieren dieser Informationen aus dem Videosignal müssen in der Lage sein, die Zeilen der die zusätzlichen Daten enthaltenden Vertikalaustastlücken mit Genauigkeit sowie den Zeitpunkt des Auftretens dieser Daten in jede ermittelten Zeile der Vertikalaustastlücke zu ermitteln. Eine im Stand der Technik bekannte Lösung besteht in der Anwendung eines Zeilenzählers, der zu Beginn jedes Videorasters auf null zurückgesetzt wird, und dessen Zählung mit dem Beginn jeder Videozeile synchronisiert ist. Ein geeigneter Dekoder dient zur Erzeugung von Zeitfenstern für die Rückgewinnung der zusätzlichen Daten. Im allgemeinen ist der Zeitpunkt der Öffnung eines Fensters gegenüber dem Beginn einer Videozeile verzögert, um zu verhindern, daß sinusförmige Signale die in jeder Zeile auftreten, wie zum Beispiel Farbsynchronsignale (oder Farbburste), zurückgewonnen werden.
  • Die Rückgewinnung der zusätzlichen Daten erfordert daher ein Vertikalsynchronsignal zur Ermittlung der Zeile der Vertikalaustastlücke, die ausgewertet werden soll, und ein Horizontalsynchronsignal zur Öffnung des Zeitfensters zu einem vorbestimmten geeigneten Zeitpunkt, in dem die zusätzlichen Daten in der ausgewerteten Zeile anwesend sind. In einer für sich bekannten Weise werden die Synchronsignale im allgemeinen aus dem Zeilensynchronsignal und aus dem Vertikalsynchronsignal abgeleitet, die zusammen mit dem Videosignal übertragen werden. Die Gewinnung des Vertikalsynchronsignals Vsync erfolgt auf leichte Weise durch eine bekannte Lösung mit einer digitalen Integration, während das Horizontalsynchronsignal Hsync zum Beispiel auf ebenfalls bekannte Weise mit einem Schwellwertdetektor gewonnen wird, und daher ist seine Qualität mit der Qualität des übertragenen Videosignals eng verknüpft. Das ist der Fall, weil dann, wenn das übertragene Videosignal eine mittelmäßige Qualität hat, die die Synchronsignale Störungen unterliegen können, die ihre Ermittlung zufallsmäßig gestalten. Das kann Fehler in der Synchronisierung der Folgen von zusätzlichen Daten bei der Rückgewinnung bewirken. Diese Fehler können entweder in dem Fehlen eines Horizontalsynchronimpulses oder in der Anwesenheit von einem oder mehreren fehlerhaften zusätzlichen Impulsen bestehen.
  • Aufgabe der Erfindung ist es, Synchronisierfehler, die den Verlust von zusätzlichen Informationen verursachen, zu ermitteln und diese Fehler schnell und automatisch zu korrigieren. Die geschützte Erfindung ist in den beigefügten Ansprüchen 1 bis 12 angegeben.
  • Gemäß dem Verfahren der Erfindung wird im Falle des Fehlens eines Horizontalsynchronimpulses am Ende einer Periode gleich H+ΔH, wobei H die Periode des Signals Hsync und ΔH ein erster vorbestimmter Zeitraum sind, ein künstlicher Synchronimpuls erzeugt.
  • Somit ist der Vorgang der Rückgewinnung der zusätzlichen Daten weniger empfindlich gegenüber möglichen Störungen aufgrund einer Qualitätsverschlechterung des übertragenen Signals.
  • Gemäß einem ersten Merkmal des Verfahrens der Erfindung wird bei der Detektion eines Horizontalsynchronimpulses h ein Signal zur Unterdrückung jedes Signals erzeugt, das während einer Periode M gleich H-ΔH1 detektiert werden kann, wobei ΔH1 ein zweiter vorbestimmter Zeitabschnitt ist.
  • Auf diese Weise werden die Wirkungen von zusätzlichen Impulsen, die einen Synchronisierfehler erzeugen können, systematisch verhindert.
  • Gemäß einem wesentlichen Merkmal des erfindungsgemäßen Verfahrens wird in dem Fall einer künstlichen Synchronisierung der Zeitpunkt des Öffnens des Fensters für die Rückgewinnung der zusätzlichen Daten zeitlich so verschoben, daß dieser Zeitpunkt mit dem Beginn der Folge der zurückzugewinnenden zusätzlichen Daten zusammenfällt.
  • Die Verschiebung besteht in einer Öffnung der Zeitfenster bei dem Beginn einer Periode, die kleiner ist als dreimal der Zeitabschnitt ΔH us. Natürlich kann diese Periode so gewählt werden, daß sie entsprechend der eingeführten Synchronisierverzögerung durch die Abwesenheit eines Impulses h programmiert wird.
  • Das Verfahren gemäß der Erfindung wird durch eine Vorrichtung mit einem Schwellwertdetektor ausgeführt, der ein Signal CVBS (FBAS) (Composite Video Baseband Signal) empfängt und ein zusammengesetztes Synchronsignal Csync an eine digitale Einheit zur Berechnung liefert, die dafür vorgesehen ist, die Vertikalsynchronsignale Vsync und die Horizontalsynchronsignal Hsync aus dem zusammengesetzten Signal Csync zu extrahieren.
  • Gemäß der Erfindung enthält die digitale Berechnungseinheit außerdem Multiplexiermittel zur Auswahl, unter wenigstens zwei verschiedenen Zeitpunkten, eines Zeitpunktes zur Öffnung eines Zeitfensters zur Rückgewinnung der zusätzlichen Daten, die in einer ausgewerteten Zeile enthalten sind.
  • Weitere Merkmale und Vorteile der Erfindung ergeben sich aus der folgenden Beschreibung anhand eines nicht-einschränkenden Beispiels im Zusammenhang mit den beigefügten Figuren:
  • - Fig. 1 und Fig. 2 zeigen Zeitdiagramme für die Extrahierung eines Horizontalsynchronsignals Hsync aus einem zusammengesetzten Signal Csync gemäß der Erfindung.
  • - Fig. 3 zeigt ein Zeitdiagramm, das teilweise die Extrahierung eines Vertikalsynchronsignals Vsync aus dem zusammengesetzten Signal Csync darstellt, gemäß der Erfindung.
  • - Fig. 4 zeigt ein Blockschaltbild einer Vorrichtung zur Rückgewinnung von zusätzlichen Daten gemäß der Erfindung.
  • - Fig. 5 zeigt schematisch eine bevorzugte Ausführungsform der Vorrichtung von Fig. 4.
  • - Fig. 6 zeigt Beispiele von Zeitfenstern zur Rückgewinnung von zusätzlichen Daten, die durch das Verfahren gemäß der Erfindung gebildet werden.
  • Fig. 1 zeigt ein Zeitdiagramm, das teilweise einen ersten Schritt eines Verfahrens zur Korrektur von Synchronisierfehlern von Vorgängen zur Rückgewinnung von zusätzlichen Daten enthält, die in den unsichtbaren Zeilen der Vertikalabtastlücke VBI eines Videosignals übertragen werden, das ein zur Wiedergabe auf einem Schirm vorgesehenes Bild enthält. Dieses Videosignal enthält ein Signal Vsync aus einer periodischen Folge von Rechteckimpulsen v für die vertikale Synchronisierung und ein Signal Hsync aus einer periodischen Folge von Horizontalsynchronimpulsen h. Die Signale Vsync und Hsync dienen zur Synchronisierung der Schaltungen, die zur Öffnung der Zeitfenster zur Rückgewinnung der zusätzlichen Daten dienen, die in einer ausgewerteten Zeile vorliegen.
  • Wie aus Fig. 1 ersichtlich ist, hat das Signal Hsync eine Periode H gleich der Dauer einer Videozeile. Der Impuls h2, der gestrichelt dargestellt ist, zeigt einen nicht detektierten Impuls. In diesem Fall wird am Ende einer Periode gleich H+ΔH ein künstlicher Synchronimpuls ha erzeugt, wo ΔH ein erster vorbestimmter Zeitabschnitt ist.
  • Zusätzlich wird bei der Detektion eines Horizontalsynchronimpulses h ein Signal zur Unterdrückung jedes Signals erzeugt, das während einer Periode M gleich H-ΔH detektiert werden könnte, wobei ΔH1 ein zweiter vorbestimmter Zeitabschnitt ist.
  • Gemäß einer bevorzugten Ausführungsform des erfindungsgemäßen Verfahrens ist der Zeitabschnitt ΔH gleich 4 us und ΔH1 gleich ΔH/2.
  • Gemäß einem wesentlichen Merkmal des erfindungsgemäßen Verfahrens wird im Fall der Erzeugung eines künstlichen Synchronimpulses ha der Zeitpunkt der Öffnung des Fensters für die Rückgewinnung der zusätzlichen Daten derart verschoben, daß dieser Zeitpunkt der Öffnung mit dem Beginn der Folge der zurückzugewinnenden zusätzlichen Daten zusammenfällt.
  • Es sei bemerkt, daß dieser Schritt für den Fall erfolgt, wo ein Synchronimpuls h fehlt, wie es in Fig. 1 dargestellt ist, und in dem Fall, wo der Impuls h mit einer Zeitverzögerung detektiert wird.
  • Wie Fig. 1 zeigt, ist die Erzeugung der Impulse h auf die abfallende Flanke des zusammengesetzten Signals Csync synchronisiert. Somit werden beim Auftreten einer abfallenden Flanke des Signals Csync ein Impuls h1 und ein erster Verdeckungsimpuls SM1 erzeugt. Im Fall der Erzeugung eines künstlichen Synchronimpulses wird die Dauer M des Rechteckimpulses SM1 derart verringert, daß eine Verdeckung der richtigen Horizontalsynchronimpulse h3 nach dem fehlenden Horizontalsynchronimpuls vermieden wird. In dem in Fig. 1 dargestellten Fall, wo der folgende Impuls h2 nicht detektiert wird oder wo ein künstlicher Impuls ha erzeugt wird, wird ein zweiter Verdeckungsimpuls SM2 synchron mit der Anstiegsflanke des künstlichen Impulses ha erzeugt. Die Dauer des Rechteckimpulses SM2 ist geringer als die des ersten Rechteckimpulses SM1, derart, daß der folgende Impuls h3 nicht verdeckt wird.
  • In einem weiteren Schritt des Verfahrens gemäß der Erfindung wird ein Qualitätskriterium für die Zeilen der Vertikalaustastlücke VBI definiert, gemäß dem die in einer bestimmten Zeile der Vertikalaustastlücke VBI vorliegenden zusätzlichen Daten wiedergewonnen oder unterdrückt oder verworfen werden. Gemäß diesem Qualitätskriterium wird im Fall der Detektierung von mehr als einem Impuls h während der Verdeckungsperiode M und im Fall einer Nicht-Detektion eines Impulses h während der Periode H+ΔH ein Impuls BTL zur Anzeige einer fehlerhaften Zeile erzeugt. Die Anzahl der Impulse BTL wird dann zu einer nicht dargestellten Erfassungseinheit geliefert, die verantwortlich ist für die Zählung der Anzahl von detektierten fehlerhaften Zeilen. Es sollte bemerkt werden, daß ein Impuls BTL bei jeder Detektion eines Halbzeilen-Synchronimpulses erzeugt wird, obwohl die ausgewertete Zeile nicht fehlerhaft ist, wie es in Fig. 2 dargestellt ist. Die Anzahl der derart erzeugten Impulse BTL ist von der angewendeten Fernsehnorm abhängig. Das Beispiel in Fig. 2 entspricht der PAL-Norm, in der das zusammengesetzte Synchronsignal neun Halbzeilen-Synchronimpulse I1, I2, I3, I4, I5, I6, I7, I8 du I9 für ein ungeradzahliges Halbbild und neun Halbzeilen-Synchronimpulse P1, P2, P3, P4, P5, P6, P7, P8 und P9 für das geradzahlige Halbbild enthält. Das ist er Fall weil die Impulse I3, I5, I7 und I9 während der Verdeekungsperiode erzeugt werden und daher jeweils Impulse BTL3, BTL5, BTL7 und BTL9 erzeugen. In derselben Weise werden die Impulse P2, P4, P6 und P8 ebenfalls während der Verdeckungsperiode erzeugt und erzeugen jeweils Impulse B2, B4, B6 und B8. Das Auftreten dieser Impulse BTL3, BTL5, BTL7 und BTL9 sowie der Impulse BTL2, BTL4, BTL6 und BTL8 entspricht nicht der Detektion von fehlerhaften Zeilen im Sinne des in dem erfindungsgemäßen Verfahren gebildeten Qualitätskriteriums. Infolgedessen wird die Zahl dieser Impulse um eine Erfassungseinheit aus der Gesamtzahl der fehlerhaften Zeilen verringert, die ihr zugeführt werden.
  • Es sei bemerkt, daß die Detektion einer Halbzeile während der Vertikalaustastlücke VBI den Verlust eines Impulses hsync und infolgedessen eine Verschiebung einer Zeile in dem laufenden Halbbild bewirkt. In diesem Fall wird eine richtige Neusynchronisierung automatisch am Ende einer Videozeilenzahl zurückgewonnen, die von dem Zeitabschnitt ΔH abhängig ist. Durch Wahl von ΔH gleich 4 us erfolgt die Neusynchronisierung am Ende einer Periode von acht Videozeilen.
  • Das Verfahren gemäß der Erfindung wird durch eine Vorrichtung durchgeführt, die einen Schwellwertdetektor 2 enthält, der ein Signal CVBS (FBAS) empfängt und ein zusammengesetztes Synchronsignal Csync zu einer digitalen Berechnungseinheit 4 liefert, die dafür vorgesehen ist, die Vertikalsynchronsignale Vsync und die Horizontalsynchronsignale Hsync aus dem zusammengesetzten Signal Csync zu extrahieren. Die genannten Vorrichtung enthält außerdem ein Modul 6 zur Detektion von Zeilen der Vertikalaustastlücke, die zusätzliche Daten enthalten. Gemäß einem wesentlichen Merkmal der Vorrichtung gemäß der Erfindung enthält die digitale Berechnungseinheit 4 außerdem Multiplexiermittel 7, die dafür vorgesehen sind, unter wenigstens zwei verschiedenen Zeitpunkten einen Zeitpunkt für die Öffnung eines Zeitfensters zur Rückgewinnung der zusätzlichen Daten zu wählen, die in den ausgewerteten Zeilen enthalten sind.
  • Der gewählte Zeitpunkt wird vorher durch ein Zeilenauswahl-Modul 6 ermittelt. Letzterer enthält einen ersten Zähler 8 zur Bestimmung und zur Anzeige der ausgewerteten Zeile der Vertikalaustastlücke VBI und einen zweiten Zähler 9 zur Ermittlung des Zeitpunkts der Öffnung eines Zeitfensters in der angezeigten Zeile. Der zweite Zähler 9 empfängt Taktimpulse mit einer Frequenz, die von der gewünschten oder benötigten Auflösung abhängig ist, und ermittelt durch Zählen der Taktimpulse eine Periode am Ende, bei der ein Fenster geöffnet werden muß. Diese Frequenz kann zum Beispiel 1 MHz betragen. Die Periode, an deren Ende ein Fenster geöffnet werden muß, ist bestimmt aus dem Anfang der ausgewerteten Zeile der Vertikalaustastlücke VBI. Am Ende dieser Zeile wird der Zähler 8 um eine Zeile inkrementiert, und der Zähler 9 wird auf null zurückgesetzt.
  • Wie aus Fig. 5 ersichtlich ist, die eine bevorzugte Ausführungsform der Vorrichtung zur Durchführung des erfindungsgemäßen Verfahrens zeigt, enthält die digitale Berechnungseinheit 4 zwei parallel arbeitende Blöcke, d. h. einen ersten Block 12 für die Extrahierung des Vertikalsynchronsignals Vsync und einen zweiten Block für die Extrahierung des Horizontalsynchronsignals Hsync, wobei der erste und der zweite Block mit einem Ausgang S des Schwellwertdetektors 2 verbunden sind, während die jeweiligen Ausgänge des ersten und des zweiten Blocks jeweils mit einem ersten Eingang e1 bzw. einem zweiten Eingang e2 eines logischen UND-Gatters mit der Bezugsziffer 16 verbunden sind.
  • Der erste Block 12 enthält einen digitalen Integrator 20 mit einem Eingang, der mit dem Ausgang des Schwellwertdetektors 2 verbunden ist, und einem Ausgang, der mit einem Eingang CLR zum Rücksetzen auf null des ersten Zählers 8 verbunden ist.
  • Der Ausgang des ersten Zählers 8 ist über einen Zeilendekoder 22 mit dem ersten Eingang e1 des logischen Gatters 16 verbunden.
  • Der zweite Block enthält Mittel 24 zur Trennung des Signals Hsync mit einem Eingang, der mit dem Ausgang S des Schwellwertdetektors 2 verbunden ist, und einem ersten Ausgang, der mit einem ersten Eingang der Multiplexiermittel 7 verbunden ist, während ein zweiter Ausgang 30 einerseits mit einem Eingang 32 des ersten Zählers 8 und andererseits mit einem Eingang CLR1 zum Rücksetzen auf null des zweiten Zähler:, 9 verbunden ist. Letzterer empfängt periodische Impulse von einem nicht dargestellten Takt und liefert zu den Multiplexiermitteln 7 wenigstens zwei numerische Werte, die einen ersten Zeitpunkt WIN1 vor einem zweiten Zeitpunkt WIN2 der Öffnung des Fensters zur Rückgewinnung der zusätzlichen Daten darstellt.
  • Die Multiplexiermittel 7 enthalten einen Dekoder 40, der in der Lage ist, den Zeitpunkt WIN1 zu dekodieren, und einen Dekoder 42, der in der Lage ist, den Zeitpunkt WIN2 zu dekodieren.
  • Im Betrieb empfängt der Schwellwertdetektor 2 das Signäl CVBS (FBAS = Zusammengesetztes Video-Basisbandsignaf) und liefert das zusammengesetzte Synchronsignal Csync mit den Vertikalsynchronsignalen Vsync und den Horizontalsynchronsignalen Hsync. Die Signale Vsync und Hsync werden dann aus dem Signal Csync in dem ersten Block 12 bzw. in dem zweiten Block 14 extrahiert. Wie oben erwähnt, erfolgt die Extrahierung des Signlas Vsync in an sich bekannter Weise durch einen digitalen Integrator 20. Das Signal Vsync dient dann zur Synchronisierung des Rücksetzens auf null des ersten Zeilenzählers 8 bei jedem Ende des Halbbildes des übertragenen Bildes.
  • Somit ermittelt der zweite Zähler 9, wenn der erste Zähler 8 eine Zeile der Vertikalaustastlücke VBI detektiert, durch Zählung der Taktimpulse den Zeitpunkt, ab dem ein Zeitfenster geöffnet werden muß. Dieser Zeitpunkt wird zu den Multiplexiermitteln 7 übertragen, die gleichzeitig ein Steuersignal To empfangen, das durch die Mittel 24 zur Abtrennung des Signals Hsync abgeleitet wird. Im Falle eines Fehlers aufgrund des Fehlens eines Impulses h am Ende einer Periode gleich 68 us liefern die Abtrennmittel 24 zu den Multiplexiermitteln 7 ein Steuersignal To zur Vorverschiebung des Zeitpunkts des Öffnens des Zeitfensters und zur Aktivierung eines Dekoders 40. Letzterer dekodiert den ersten Zeitpunkt WIN1 und macht es dadurch möglich, die Verzögerung aufgrund des Fehlens eines Impulses h sowie sein Ersatz, 4 us später, durch einen Impuls ha zu berücksichtigen. Der durch die Multiplexiermittel 7 gewählte digitale Wert wird dann zu dem zweiten Eingang e2 des logischen Gatters 16 gesendet. Der Ausgang des logischen Gatters 16 bildet ein Zeitfenster zur Rückgewinnung der zusätzlichen Daten, die sich in der Zeile der Vertikalaustastlücke VBI befinden, deren Nummer durch den Zeilendekoder 22 zu dem ersten Eingang e1 des logischen Gatters 16 geliefert wird.
  • Fig. 6 zeigt an einigen Beispielen Anwendungen der Vorrichtung gemäß der Erfindung zur Erzeugung von Zeitfenstern zur Wiedergewinnung der zusätzlichen Daten TXT-SW, VPS-SW und WSS-SW jeweils vom Typ TELETEXT, VPS und WSS.

Claims (12)

1. Verfahren zur Korrektur von Synchronisierfehlern von Vorgängen zur Rückgewinnung von zusätzlichen Datenfolgen, die in unsichtbaren Zeilen der Vertikalaustastlücke eines Videosignals übertragen werden, mit einem Vertikalsynchronsignan (Vsync) und einem Horizontalsynchronsignal (Hsync) mit mehreren Synchronimpulsen (h, h1, h2, h3), die zur Synchronisierung der Öffnung von Zeitfenstern für die Rückgewinnung der Daten nach einer bestimmten Zeit (WIN2) dienen, wobei im Falle des Fehlens eines Horizontalsynchronimpulses (h2) am Ende einer Periode gleich H+ΔH, wobei H die Periode des Signals Hsync und AH ein erster vorbestimmter Zeitabschnitt kleiner als H ist, ein künstlicher Synchronimpuls (ha) zur Synchronisierung der Öffnung des Zeitfensters für die Rückgewinnung der zusätzlichen Daten erzeugt wird, dadurch gekennzeichnet, daß der künstliche Synchronimpuls (ha) nach einer verkürzten Zeit (WIN1) erzeugt wird, wobei die verkürzte Zeit (WIN1) kleiner ist als die bestimmte Zeit (WIN2), derart, daß die Zeit mit dem Beginn der Folge der zurückzugewinnenden zusätzlichen Daten zusammenfällt.
2. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß bei der Detektion eines Horizontalsynchronimpulses (h) ein Verdeckungssignal (SM) für das ganze Signal erzeugt wird, das während einer Periode M gleich H-AH detektiert werden kann, wobei ΔH1 ein zweiter vorbestimmter Zeitabschnitt ist.
3. Verfahren nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß im Fall der Erzeugung eines künstlichen Synchronimpulses (ha) die Dauer (SM2) des Verdeckungssignals derart verringert wird, daß vermieden wird, daß ein richtiger Horizontalsynchronsimpuls (h3) gemäß einem fehlenden Horizontalsynchronimpuls (h2) verdeckt wird.
4. Verfahren nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß der zweite Zeitabschnitt ΔH1 gleich ΔH/2 ist.
5. Verfahren nach einem der Ansprüche 2 bis 5, dadurch gekennzeichnet, daß im Fall der Detektion wenigstens eines Synchronimpulses während der Dauer M und im Fall der Nicht-Detektion von Synchronimpulsen während der Dauer H+AH ein Impuls (BTL) zur Anzeige einer fiehlerhaften Zeile erzeugt wird.
6. Verfahren nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, daß der erste Zeitabschnitt AH gleich 4 ms gewählt wird.
7. Vorrichtung zur Rückgewinnung von zusätzlichen Daten mit einem Schwellwertdeketor (2), der ein zusammengesetztes Videosignal (CVBS) empfängt und ein zusammengesetztes Synchronsignal (Csync) zu einer digitalen Berechnungseinheit (4) liefert, die dafür vorgesehen ist, Vertikalsynchronsignale (Vsync) und Horizontalsynchronsignale (Hsync) des zusammengesetzten Signals (Vsync) zu extrahieren, wobei die Berechnungseinheit Synchronimpulse (h, h1, h2, h3) und künstliche Synchronimpulse (ha) im Falle des Fehlens von Synchronimpulsen (h) während einer Periode gleich H+ΔH erzeugt, wobei H die Periode des Horizontalsynchronsignals (Hsync) und ΔH ein vorbestimmter Zeitabschnitt kleiner als H ist, dadurch gekennzeichnet, daß die digitale Berechnungseinheit (4) außerdem Multiplexiermittel (7) zur Auswahl, unter wenigstens einer ersten und einer zweiten unterschiedlichen Zeit (WIN1, WIN2), einer Zeit zur Öffnung eines Zeitfensters zur Rückgewinnung der zusätzlichen Daten enthält, die in einer ausgewerteten Zeile enthalten sind, wobei die Wähl der Zeit in Abhängigkeit von der Abwesenheit oder der Nicht-Abwesenheit eines Synchronimpulses (h) erfolgt.
8. Vorrichtung nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet, daß die digitale Berechnungseinheit (4) zwei parallel arbeitende Blöcke enthält, nämlich einen ersten Block (12) zur Extrahierung des Vertikalsynchronsignals (Vsync) und einen zweiten Block (14) zur Extrahierung des Horizontalsynchronsignals (Hsync), und daß der erste und der zweite Block mit einem Ausgang (S) des Schwellwertdetektors (2) verbunden sind, während die jeweiligen Ausgänge des ersten und des zweiten Blocks mit einem ersten Eingang (e1) bzw. einem zweiten Eingang (e2) eines logischen UND-Gatters (16) verbunden sind.
9. Vorrichtung nach Anspruch 8, dadurch gekennzeichnet, daß der erste Block (12) einen digitalen Integrator (20) mit einem Eingang, der mit dem Ausgang (S) des Schwellwertdetektors (2) verbunden ist, und einen Ausgang enthält, der mit einem Eingang (CLR) zum Rücksetzen auf null des ersten Zählers (8) verbunden ist, dessen Ausgang über einen Zeilendekoder (22) mit dem ersten Eingang (e1) des logischen UND-Gatters (16) verbunden ist.
10. Vorrichtung nach Anspruch 9, dadurch gekennzeichnet, daß der zweite Block (14) Mittel (24) zur Trennung des Horizontalsynchronsignals (Hsync) enthält, deren Eingang mit dem Ausgang (S) des Schwellwertdetektors (2) und deren erster Ausgang (26) mit einem ersten Eingang (28) der Multiplexiermittel (7) verbunden ist, während ein zweiter Ausgang (30) einerseits mit einem Eingang (32) des ersten Zählers (8) und andererseits mit einem Eingang zum Rücksetzen auf null (CLR) eines zweiten Zählers (9) verbunden ist.
11. Vorrichtung nach Anspruch 10, dadurch gekennzeichnet, daß der zweite Zähler (9) periodische Impulse empfängt, die durch einen Takt geliefert werden, und zu dem Multiplexiermitteln (7) wenigstens zwei digitale Werte liefert, die die erste Zeit (WIN1) bzw. die zweite Zeit (WIN2) der Öffnung des Fensters zur Rückgewinnung der zusätzlichen Daten darstellt.
12. Vorrichtung nach Anspruch 11, dadurch gekennzeichnet, daß die Multiplexiermittel (7) einen ersten Dekoder (40) enthalten, der dafür vorgesehen ist, die erste Zeit. (WIN1) zu dekodieren, und einen zweiten Dekoder (42) enthalten, der dafür bestimmt ist, die zweite Zeit (WIN2) in Zusammenarbeit mit einem von den Trennmitteln (24) empfangenen Steuersignal zu dekodieren, wobei der Ausgang der Multiplexiermittel (7) mit einem zweiten Eingang (e2) des logischen UND- Gatters (16) verbunden ist.
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