DE69719077T2 - Griff einer baumerntemaschine - Google Patents

Griff einer baumerntemaschine

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    • A01G23/02Transplanting, uprooting, felling or delimbing trees
    • A01G23/08Felling trees
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Description

  • Die vorliegende Erfindung betrifft die Greiferkonstruktion einer in einem Gelände zu fahrende Baumerntemaschine, Harvester, wobei der Greifer zum Fällen, Entasten und Schneiden des Baumes und insbesondere zum Ergreifen des Baumstammes verwendet wird.
  • Bei zu fällenden, zu entastenden und zu schneidenden Bäumen variieren der Durchmesser, die Verästelung und die Stammform in großem Maße, und der Durchmesser eines einzelnen Stammes kann ungefähr einen halben Meter am unteren Teil des Stammes und nur 5 cm in der Kronenspitze betragen. Der Maschinenteil, der Fällen und Entasten kann, der Greifer, sollte relativ massiv sein, wobei er ebenfalls den zu fällenden Baum leicht beschädigen kann. Dies trifft ebenfalls auf solche Mittel des Greifers zu, die zum Entasten verwendet werden. Weiterhin werden an die Entastungsmittel hohe Anforderungen aufgrund der Vielfalt an Astknorren, deren Dicke, Form des unteren Ansatzes und Anzahl gestellt. Darüber hinaus sollen die Entastungsschneiden präzise den Veränderungen des Stammes hinsichtlich der Dicke folgen.
  • Diese Erfindung stellt ein Verfahren zum gleichmässigen Verteilen der Klemmkraft der Baumzuführmittel bzw. -vorschubmittel und der Entastungsmittel auf den Stamm bereit, ebenso ein Verfahren, um die Mittel mit einem Flexibilitätsvermögen bei sich schnell verändernden Stammdurchmessern auszustatten. Dadurch ergeben sich offensichtliche Vorteile hinsichtlich Verwendung sowie Konstruktion der Mittel.
  • Der Greifer des Harvesters, der an einem Kranteil eines Geländefahrzeuges befestigt ist, setzt sich aus Baumzuführmitteln wie Rollen, die an der Greiferträgerstruktur befestigt sind, sowie aus Baumentastungsmitteln, den Entastungsschneiden, zusammen. Der Greifer umfasst ebenfalls eine Baumablängvorrichtung, die mit der Abmessung der Bäume zusammenhängenden Mittel, sowie die Antriebs- und Betätigungsvorrichtungen dieser Mittel, die normalerweise Hydraulikmotoren oder -zylinder mit den damit zusammenhängenden Steuervorrichtungen sind. Die Einrichtung für das Positionieren des Greifers zum Fällen, Entasten und Handhabung der Bäume wird in dieser Beschreibung nicht behandelt.
  • Der Greifer des Harvesters hat zwei Betriebsstellungen, wenn er im Wald verwendet wird. Zum Fällen der Bäume befindet sich der Greifer in einer vertikalen Position, wobei der Greifer den Stamm primär mit den Zuführmitteln ergreift. Diese Mittel können Rollen, um zwei Rollen gewundene Kettenlaufbahnkonstruktionen oder dergleichen sein. Die Entastungsmittel können ebenfalls hilfreich sein, wenn der Greifer an dem Stamm fixiert wird. Die Klemmbewegung beider Mittel gegen den Stamm wird normalerweise über Hydraulikzylinder bewirkt. Die Vorschubbewegung der Zuführmittel wird normalerweise über Hydraulikmotoren bewirkt.
  • Zum Entasten und Ablängen des Stammes schieben die Zuführmittel den Stamm nach vorn, indem sie an seinem unteren Ende beginnen und die Bewegung in Richtung der Krone weiterführen. Der Greifer wird angehalten, wenn ein Stück des Stammes in einer bestimmten Länge abgemessen worden ist, und der Stamm wird von den in dem Greifer angeordneten Schneidmitteln abgelängt. Dies wird so lange durchgeführt, bis der Stamm in geeignete Stücke zerschnitten ist. In dem gleichen Zusammenhang schneiden die Schneiden die Astknorren von dem Stamm ab, wenn der Stamm durch einen mittels der Entastungsschneiden gebildeten Kreis, der in dem Greifer befestigt ist, bewegt wird. Der Stamm wird beim Transfer sehr schnell bewegt und dadurch müssen die Zuführmittel und die Entastungsmittel dem hindurchgeführten Stamm den Weg zwischen sich entsprechend dem sich verändernden Durchmesser und Unebenheiten des Stammes freigeben.
  • Insbesondere wenn die Vorschubgeschwindigkeit, d. h. wenn die Geschwindigkeit, mit der der Stamm zwischen den Zuführmitteln bewegt wird, hoch ist, tritt das Problem auf, wie eine ausreichend schnelle Hydraulikdrucksteuerung in den die Kompression erzeugenden Hydraulikzylindern erreicht werden kann, um Überbeanspruchungen der Transportmittel und der Entastungsmittel zu vermeiden. Dies wird erreicht, indem Überdruckventile mit einer hohen Durchflusskapazität und Präzisionssteuerungseigenschaften sowie Leitungssysteme mit einem größeren Durchmesser verwendet werden. Die Rollen der Zuführmittel müssen ebenfalls mit einer dickeren nachgiebigen Schicht von (zum Beispiel) Gummi ausgestattet sein.
  • Die schwedische Patentschrift Nr. 467 102 offenbart eine grundlegende Greiferlösung mit Kettenlaufbahnen als Zuführmittel, wobei deren Klemmvorrichtung sowie Entastungsmittel von der gleichen Vorrichtung und deren Schneiden von Hydraulikzylindern gesteuert werden. Die Kettenlaufbahnen der Zuführmittel sind mit Gummielementen ausgestattet, die die durch die Unebenheit des Stammes verursachten Beanspruchungen sowie die Bewegungen des Rollensystems dämpfen. Die Entastungsmittel sind - mit Ausnahme der Hydraulik - nicht mit Dämpfungselementen oder -mitteln versehen.
  • Die schwedische Patentschrift Nr. 469 774 offenbart einen Greifer mit mindestens zwei Rollen als Zuführmittel sowie Entastungsschneiden an beiden Seiten davon und weiterhin eine separate Schneide zum Entasten des oberen Teils des Stammes, die bis zu einem gewissen Winkel entsprechend den Abmessungen des Stammes mittels einer Tellerfederkonstruktion aufspringen kann. In Entastungsrichtung gesehen wird die Klemmbewegung des auf den Stamm gerichteten hinteren Paares von Entastungsschneiden auf die vorderen Entastungsschneiden mittels einer Drehfeder übertragen, wobei die Klemmbewegung der hinteren Entastungsschneiden nur innerhalb der durch den Hydraulikzylinder zugelassenen Grenzen federnd erfolgt. Die entsprechende Klemmbewegung der Rollen der Zuführmittel wird durch die Hydraulikzylinder erreicht, wobei abrupte Veränderungen der Stammdicke nur aufgrund der durch deren Steuerkreis zugelassene Federung sowie der elastischen (Gummi-) Oberflächenschicht der Rollen aufgenommen werden.
  • Das Dokument US-A-4 194 542 offenbart den Oberbegriff des Anspruchs 1.
  • Aufgabe der vorliegenden Erfindung ist es, sowohl Zuführmittel als auch Entastungsmittel mit einer möglichen Federung zu schaffen, so dass diese mechanisch unabhängig von der Hydraulik immer dann erfolgt, wenn ein Federn erforderlich ist. Gleichzeitig wird ein ausreichend starker Einklemmgriff zwischen den Zuführmitteln oder den Entastungsmitteln und dem Stamm erreicht.
  • Die Erfindung ist durch die in dem kennzeichnenden Teil des anliegenden Anspruchs 1 aufgeführten Merkmale gekennzeichnet. Ein normaler Schwenkarm der Klemmmittel ist in gewisser Hinsicht in zwei Komponente unterteilt; einen durch den Aktuator bewegten Antriebsarm und einen Schwenkarm, die so angeordnet sind, dass sie in Relation zueinander um eine Drehachse rotieren, die durch den gleichen Achszapfen festgelegt ist.
  • Die Erfindung basiert auf der Tatsache, dass der Antriebsarm, der die Bewegung des eine jede Betätigung antreibenden Aktuators (oft ein Hydraulikzylinder) auf den Schwenkarm überträgt, an der Achse der Drehbewegung des Zuführmittels oder der Entastungsschneide oder an einer separaten Achse seitwärts davon mittels einer Drehfeder befestigt ist. Bei der erfindungsgemäßen Konstruktion ist es einfach, die gesamten Mittel, die den Stamm einklemmen, paarweise ausreichend federnd auszuführen, wobei sie sich vorteilhafterweise an die Stammunebenheiten anpassen.
  • Die Erfindung kann ebenfalls derart erweitert werden, dass mehr als ein Paar Vorschub- oder Entastungsmittel an den gleichen Aktuator angeschlossen werden können.
  • Die Vorteile der Erfindung sind offensichtlich. Da die Mittel, die sowohl für den Vorschub als auch für das Entasten des Stammes sofort je nach Unebenheit des Stammes aufgrund ihrer mechanischen Konstruktion federn, kann die Hydraulik mit normalen Komponenten, deren Durchflusskapazität und Wirkungsgrad nicht außergewöhnlich sein muss, aufgebaut werden. Weiterhin verhindert eine schnelle Reaktion der Vorschub- und Entastungsmittel auf die Unebenheiten des Stammes die Übertragung von abrupten und starken Veränderungen der Belastungen auf die Konstruktion; dies kann in Betracht gezogen werden, wenn eine vorteilhafte Konstruktion entworfen wird. Da die Klemmbewegung der Zuführmittel, Rollen oder dergleichen auf die gleiche Weise mittels federnder Drehfedern übertragen werden kann, können die auf den Rollen zum Dämpfen verwendeten Gummiflächen oder die um ein Rollensatz gewundenen Gummibänder dünner ausgeführt sein, wodurch die Herstellungskosten der Zuführmittel reduziert werden. Weiterhin wird deren Struktur leichter.
  • Das elastische Element der Drehfeder kann sich bei einer gewissen Überbelastung in Richtung der Oberflächen, die sich mit der Bewegung des Schwenkarms und des Antriebsarms bewegen, verformen, wobei die wechselseitige Position der Oberflächen in dieser Richtung veränderbar ist. Die Kreisbewegung dieser Oberflächen erfolgt konzentrisch um die Drehachse zwischen dem Schwenkarm und dem Antriebsarm, und das elastische Element wird zwischen den Oberflächen angeordnet. Unter normalen Bedingungen bleibt das elastische Element zwischen den Oberflächen intakt und die wechselseitige Position der Oberflächen verändert sich nicht in Richtung der Drehbewegung.
  • Nachstehend wird die Erfindung im Einzelnen anhand der beiliegenden Zeichnungen beschrieben. Der Klarheit und Vereinfachung halber sind in den Zeichnungen keine solchen Mittel des Greifers gezeigt, die keinen direkten Bezug zur Erfindung haben. Es gibt mehrere unterschiedliche Modifikationen der erfindungsgemäßen Konstruktion.
  • Fig. 1 - zeigt eine Ausführungsform der Entastungsmittel in dem Greifers des Harvesters in Stammrichtung gesehen;
  • Fig. 2 - zeigt den in Fig. 1 markierten Schnitt (A-A);
  • Fig. 3 - zeigt ein Mittel, die der Greifer des Harvesters zum Zuführen des Stammes unter Verwendung der Vorschubrollen beinhaltet;
  • Fig. 4 - zeigt eine Lösung der Gelenkverbindung als eine Alternative zu der in der Fig. 3 gezeigten;
  • Fig. 5 - zeigt eine Drehfeder als eine verkleinerte Darstellung im Querschnitt senkrecht zu ihrer Drehachse und im Querschnitt in Richtung der Drehachse;
  • Fig. 6 - zeigt eine Ausführungsform, bei der die erfindungsgemäße Konstruktion für die Übertragung der Klemmbewegung von mehr als einem Entastungsmittel verwendet wird.
  • Die Fig. 1 zeigt eine Grundform der Erfindung. Hier ist ein Paar von Entastungsschneiden 1, 2 drehbar über Achsen 3, 3a mit dem Greiferrahmen 4 verbunden, der nur schematisch in der Zeichnung dargestellt ist. Mit einer hebelartigen Verlängerung an der gegenüberliegenden Seite der Achse der Entastungsschneide 1, nämlich an dem Schwenkarm 5, ist ein Aktuator 6 drehbar verbunden, der in diesem in der Figur gezeigten Fall ein Hydraulikzylinder ist. Der Zylinderteil ist drehbar mit der Verlängerung 5 der ersten Schneide 1 in dem Paar verbunden, und der Kolbenteil ist drehbar mit dem Antriebsarm 7 verbunden, der wiederum mit dem Schwenkarm 5a der zweiten Entastungsschneide 2 über eine Drehfeder 18 - die später unter Bezug auf die Fig. 2 detailliert beschrieben wird - gekoppelt ist. Der Aktuator 6 bewirkt die Bewegung der Schneiden 1 und 2 in dem, Paar von Entastungsschneiden durch das Spannen der Schneiden um den Stamm, der sich in dem Raum zwischen den Schneiden befindet. Da der Antriebsarm 7 mit der zweiten Schneide 2 über die Drehfeder 18 verbunden ist, können die Schneiden in Abhängigkeit von der Steifigkeit der Drehfeder 18 bei evtl. ungleichmässigem Stammdurchmesser federn, wenn der Stamm zwischen den Schneiden bewegt wird.
  • Die Fig. 2 zeigt einen in der Fig. 1 markierten Schnitt A-A. Die Figur zeigt nicht das Greiferrahmenteil 4, an dem die Achse 3 montiert ist, um sich in Relation zu dem Rahmen zu drehen. Der Antriebsarm 7 und der Schwenkarm 5a sind an der gleichen Stelle in Längsrichtung der Achse 3a und ineinander angeordnet, so dass der Antriebsarm 7 zwischen den Ansätzen des Schwenkarmes 5a platziert ist. Die von dem Aktuator 6 übertragene Bewegung wird über einen Zapfen 8 an den Antriebsarm 7 weitergeleitet, dessen Bewegung über eine Passfeder 9 weiter auf die Drehfeder 18 übertragen wird, die aus zwei ineinander angeordneten Buchsen 10 und 11 und einem buchsenförmigen Teil 12 besteht, der in dem Raum zwischen diesen Buchsen angeordnet und aus einem elastischen Material hergestellt und in einer rutschfesten Art an beiden Buchsen 10 und 11 befestigt ist. Von der inneren Buchse 11 wird die Bewegung mittels einer Passfeder 13 sowohl auf die Achse 3a als auch auf die Entastungsschneide 2, präziser ausgedrückt auf den Schwenkarm 5a, übertragen, wobei die Schneide 2 dessen Verlängerung ist. Bei erheblichen Unebenheiten des Stammes, der zwischen den Schneiden 1 und 2 bewegt wird, ist die Distanz zwischen den Schneiden 1 und 2 bis zu einem gewissen Grade aufgrund der Drehfeder flexibel, selbst dann, wenn der Aktuator 6 gar nicht nachgibt.
  • Die Fig. 3 zeigt die entsprechende Ausführungsform, wenn die Drehfeder 18 in Verbindung mit den Zuführmitteln verwendet wird. Die Fig. 3 zeigt einen Fall, bei dem die Zuführmittel aus den Rollen 14 und 15 bestehen. Der Schwenkarm 16 der einen Rolle 15 ist durch die Achse 3 drehbar an dem Rahmen 4 montiert.
  • Der Schwenkarm 17 der anderen Rolle 14 ist, in gleicher Art und Weise wie in den Fig. 1 und 2 gezeigt, an den Antriebsarm 7 durch die Drehfeder gekoppelt. Der Aktuator 6 bewegt den Schwenkarm 16 der zweiten Rolle 15 direkt und durch den Antriebsarm 7 den Schwenkarm 17 über die Drehfeder. Unabhängig vom Aktuator 6 ist der Abstand zwischen den Rollen dank der Drehfeder 18 flexibel. Wie in der Fig. 3 gezeigt, kann sich der Antriebsarm 7 in die gleiche Richtung wie der Schwenkarm 17 erstrecken und kann innerhalb des Schwenkarms angebracht werden.
  • Die Fig. 4 zeigt die Zuführmittel 14 und 15 der Fig. 3, wobei der Antriebsarm 7 an dem Schwenkarm des einen Zuführmittels ebenfalls durch die Drehfeder gekoppelt ist, jedoch die Drehachse der Drehfeder sich in dem Arm neben der aktuellen Drehachse zwischen dem Arm und dem Rahmen 4 befindet. Das Funktionsprinzip und der Aufbau der Drehfeder kann von gleicher Art sein, wie sie vorstehend beschrieben wurde. Auf der rechten Seite der Fig. 4 ist der Schwenkarm 17 in einem Winkel a aufgrund der Drehfeder ausgefedert.
  • Die Fig. 5 zeigt die Drehfeder 18 in verkleinerter Ansicht. Der Raum 12 zwischen den konzentrischen Buchsen 10 und 11 ist mit einem elastischen Material gefüllt, wie z. B. Gummi oder dergleichen. Dieses Material ist drehfest auf der Innenfläche der Buchse 10 und auf der Außenfläche der Buchse 11 angebracht. Die Passfedern 9 und 13 (durch die durchbrochenen Linien dargestellt) werden zur Übertragung der Bewegung auf die Drehfeder und darüber hinaus, eingesetzt. Die Drehfeder kann natürlich auch auf eine andere Art bezüglich Übertragung der Bewegung implementiert werden; z. B. können die Buchse 11 und die Achse 3a auf andere Art und Weise aneinander befestigt werden oder sie können einstückig ausgebildet sein und die Bewegung wird weiter durch den Aufbau der Achse anstatt durch die Passfeder 13 übertragen.
  • Die in der Fig. 6 gezeigte Konstruktion ist ein Anwendungsbeispiel der Erfindung für den Fall, wenn mehr als ein Paar Entastungsschneiden oder Zuführmittel zum Betreiben durch einen einzigen Aktuator verbunden sind. In der Fig. 6 sind die Schneiden der Entastungsschneidpaare 1, 1a und 2, 2a, die sich auf der gleichen Seite befinden, jeweils auf einer gemeinsamen Achse 3 oder 3a aufgebaut, die drehbar in dem Rahmen (nicht in der Fig. 6 gezeigt) montiert sind. Die Achsen 3 und 3a sind ebenfalls mit Antriebsarmen 7 und 7a des Aktuators 6 versehen, die drehfest, z. B. durch eine Passfederverbindung, befestigt sind. Die Entastungsschneiden sind auf den Achsen derart befestigt, dass die Schneiden 1 und 2a in diagonal gegenüberliegenden Ecken an den Achsen 3 und 3a drehfest befestigt sind, wie z. B. durch eine Passfederverbindung, und die Schneiden 1a und 2 an den Achsen über die Drehfeder 18, wie vorstehend beschrieben, befestigt sind. Diese Art des Aufbaus gibt den Schneidpaaren die gleichen Vorteile wie die Lösung gemäß Fig. 1. Es ist offensichtlich, dass der Aktuator 6 mit seinem Arm an irgendeiner beliebigen Stelle der Achsen angeordnet werden kann, da das sich mit der Bewegung des Antriebsarmes 7 bewegende Element um die lange, innerhalb der Drehfeder 18 angeordnete Achsstange 3, 3a angebracht ist. Es ist ebenfalls für einen Fachmann offensichtlich, dass die gleiche Konstruktion auch in Verbindung mit den Zuführmitteln verwendet werden kann, wenn der Greifer mit zwei Zuführmittelpaaren versehen ist oder wenn die Entastungsschneiden und die Zuführmittel miteinander mechanisch gekoppelt sind.
  • Die in den Figuren gezeigten Konstruktionen sind Anwendungsbeispiele der Erfindung. Sowohl die Zuführmittel als auch die Entastungsmittel können paarweise flexibel in der vorstehend beschriebenen Art ausgeführt sein. Die Erfindung beschränkt weder die Art und Weise der Anordnung der Mittel in dem Rahmen des Greifers noch die Stellen, an denen die Elemente mit ihren Wellen anzuordnen sind. Die Armkonstruktionen können ebenfalls für jeden Fall veränderbar ausgeführt sein.
  • Zum Befestigen des elastischen Materials an den Buchsen kann zum Beispiel Vulkanisation oder Kleben angewandt werden oder die Befestigungsflächen können derart sein, dass sich das elastische Material nicht entlang der Fläche der Buchse bewegen kann. Zum Beispiel können die sich gegenüberliegenden Flächen verzahnt sein. Es ist offensichtlich, dass zum Beispiel die Härte oder Elastizität des Materials der Drehfeder eine Auswirkung auf den Drehwinkel hat, der durch die Drehkraft in der Drehfeder bewirkt wird, was in diesem Zusammenhang die Federelastizität bedeutet. Auch die Dicke der Materialschicht hat eine Auswirkung dergestalt, dass je dicker die Materialschicht ist, um so größer das Federungs- oder Elastizitätsvermögen ist. Durch diese zwei Faktoren können die Federeigenschaften in der gewünschten Weise gesteuert werden.
  • Es ist ebenfalls offensichtlich für einen Fachmann, dass in Abhängigkeit von der Verwendung das elastische Material der Drehfeder sowohl hinsichtlich Qualität als auch Härte variieren kann. Weiterhin kann die Materialdicke der Drehfeder variieren, was dazu benutzt werden kann, die Drehamplitude zu beeinflussen. Alle diese Faktoren können verwendet werden, um das optimale Federungsvermögen für den jeweiligen Zweck zu finden. Zum Beispiel kann die Drehfeder in Verbindung mit den Zuführmitteln steifer sein als für die entsprechende Verwendung mit Entastungsschneiden.
  • Diese Erfindung beschränkt sich nicht auf die in der Fig. 5 gezeigten Lösung. Das elastische Element der Drehfeder kann ebenfalls aus einem anderen Material als einem elastischen Material mit einer festen Masse, wie zum Beispiel Gummi, bestehen. Zum Beispiel kann das elastische Element aus einer steifen Spiralfeder aus Stahl bestehen und zwischen den Buchsen 10 und 11 derart angeordnet sein, dass ein Ende der Feder in der Buchse 10 und das andere Ende in der Buchse 11 verankert sind.
  • Die von den Aktuatoren der Vorschub- und Entastungsmittel auf den Stamm ausgeübte Klemmkraft kann z. B. im Fall, dass der Aktuator ein Hydraulikzylinder ist, gesteuert werden, indem der Druck der Hydraulikflüssigkeit, die dem Hydraulik-Aktuator zugeführt wird, mit geeigneten Druckreduzierungsmittel eingeschränkt wird. Es ist ebenfalls möglich, die Klemmkraft einzustellen, so dass die Drehfedern eine gewisse Vordrehung haben, die Teil der gesamten Drehung der Drehfeder ist. Dadurch kann die Drehfeder in beide Richtungen elastisch sein.
  • Weiterhin ist es möglich, eine Drehfeder an beiden Mitteln des Paares, die von dem gleichen Aktuator 6 bewegt werden, anzuordnen, jedoch ist es ausreichend nur eine Achse mit einer Drehfeder zu versehen, wodurch die Konstruktion vereinfacht wird.

Claims (7)

1. Greifer einer Baumerntemaschine, der in einer steuerbaren Art und Weise an einem Kranausleger einer sich über einem Gelände bewegenden Baumerntemaschine befestigbar ist, und mit einem Rahmen (4) der Vorrichtung, zumindest einem Paar von Klemmitteln, wie z. B. Entastungsmittel (1, 2) und/oder Mittel (14, 15) zum Zuführen eines Baumstammes, ebenso wie eine Schneidvorrichtung mit den Mitteln zu deren Antrieb und Steuerung, wobei die Mittel zum Klemmen gegenüber dem Baumstamm über einen Aktuator (6) paarweise federnd im Verhältnis zueinander angeordnet sind, dadurch gekennzeichnet, dass die Klemmmittel, Entastungsmittel (1, 2) und/oder Zuführmittel (14, 15) federnd im Verhältnis zueinander dergestalt angeordnet sind, dass die Bewegung des Aktuators (6) durch einen gesonderten Antriebsarm (7) mittels einer Drehfeder (18) auf einen Schwenkarm (5a) des Paares übertragen wird, wobei der Schwenkarm (5a) über die Drehachse (3a) zwischen dem Antriebsarm (7) und dem Schwenkarm (5a) dergestalt beweglich angeordnet ist, dass ein federndes Element der Drehfeder (18) in Kontakt mit Oberflächen steht, die konzentrisch um die Achse (3a) angeordnet sind und sie sich zusammen mit der Bewegung des Antriebsarmes (7) und des Schwenkarmes (5) dergestalt bewegen, dass die Schwenkbewegung übertragen wird.
2. Greifer nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Drehachse zwischen dem Schwenkarm (5a) und dem Rahmen (4) gleichzeitig die Drehachse (3a) zwischen dem Antriebsarm (7) und dem Schwenkarm (5a) bildet.
3. Greifer nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Drehachse (3a) zwischen dem Antriebsarm (7) und dem Schwenkarm (5a) in dem Schwenkarm (5a) von der Drehachse des Schwenkarmes und dem Rahmen (4) entfernt angeordnet ist.
4. Greifer nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, dass das federnde Element der Drehfeder (18) zwischen einer äußeren Oberfläche, die die Achse (3a) in kreisförmiger Art und Weise umgibt, und einer inneren Oberfläche, die diese Oberfläche in einer kreisförmigen Art und Weise umgibt, angeordnet ist.
5. Greifer nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, dass der Antriebsarm (7) an der äußeren Buchse (10) der Drehfeder befestigt ist, die aus zwei im Verhältnis zu der Drehachse (3a) konzentrischen Buchsen (10, 11) und einem elastischen Material zwischen ihnen besteht und dass die Bewegung von der inneren Buchse (11) der Drehfeder zu dem Schwenkarm (5a) geleitet wird, an welchem die innere Buchse (11) befestigt ist.
6. Greifer nach einem der Ansprüche 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, dass der Antriebsarm (7) unmittelbar, in einer festen Art und Weise, auf der Achse (3a) befestigt ist und die Bewegung von der Achse auf den Schwenkarm (5a) über die Drehfeder (18) weitergeleitet wird.
7. Greifer nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, dass zumindest zwei Klemmittelpaare auf gemeinsamen Achsen (3 und 3a) vorgesehen sind und dass die Antriebsarme (7) des Aktuators (6) fest an den Achsen (3, 3a) befestigt sind und von jedem Paar zumindest eines der Mittel (1, 2a), vorzugsweise diejenigen, die in den Paaren diagonal angeordnet sind, an den Achsen (3 und 3a) über die Drehfeder (18) befestigt sind.
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