DE69721285T2 - Post-mix-Getränkeabgabevorrichtung mit Anschliess- und Verteilereinheit - Google Patents

Post-mix-Getränkeabgabevorrichtung mit Anschliess- und Verteilereinheit

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Description

  • Die vorliegende Erfindung betrifft eine Vorrichtung vom "Postmix"-Typ zur Abgabe von Getränken, d. h., eine Vorrichtung, bei der das abschließende Mischen von Sirup und Wasser erst im Moment der Abgabe des Getränks für den Verbrauch erfolgt.
  • "Postmix"-Vorrichtungen zur Abgabe von Getränken, die zur Abgabe verschiedener Getränke voreingestellt sind, umfassen normalerweise mehrere Verteilungspunkte, von denen jeder einen Mischhahn aufweist, der zur Regulierung der Durchflüsse mit Elektroventilen versehen ist, in denen zwei Rohre laufen, die Sirup (aus einem entsprechenden Reservoir) bzw. Wasser heranbringen.
  • Je nach zu mischendem Getränk kann das benötigte Wasser natürlich oder mit Kohlensäure versetzt sein, und daher wird im allgemeinen für jede Abgabevorrichtung eine Quelle mit natürlichem Wasser und eine Quelle mit kohlensäurehaltigem Wasser bereitgestellt.
  • Bei einigen Ausführungsformen ist jedoch ein weiteres Rohr vorhanden, in dem eine Kühlflüssigkeit zirkuliert, die dazu da ist, das Wasser in den Leitungen bei niedriger Temperatur zu halten. Bei anderen neueren Ausführungsformen wird diese Kühlfunktion von ebendiesem kohlensäurehaltigen Wasser übernommen, das zu diesem Zweck in einem Kreislauf geführt wird, der eine Kühleinrichtung umfasst.
  • Bei jedem Getränkeverteilungspunkt ist es erforderlich, dass verschiedene Flüssigkeiten zusammenfließen, z. B. Cola-Sirup und kohlensäurehaltiges Wasser an einem Punkt oder Orangen-Sirup und natürliches Wasser an einem anderen, und dass Einrichtungen zur ständigen Kühlung des Wasser vorhanden sein müssen. Daraus ergibt sich eine starre und relativ unübersichtliche Anordnung von Röhren, die schwer zu installieren und abzuändern sind.
  • Muss insbesondere das Rohr mit natürlichem Wasser an einem Verteilungspunkt durch das mit kohlensäurehaltigem Wasser ausgetauscht werden oder umgekehrt, so kommt zu der Schwierigkeit des Umgestaltens der Anordnung der Rohre hinzu, dass die an die Hauptversorgungsrohre mit natürlichem oder kohlensäurehaltigem Wasser angeschlossenen Rohre geschweißt oder geschnitten, verbunden oder getrennt werden müssen.
  • Ein weiterer Nachteil dieser Vorrichtungen besteht in der Schwierigkeit, die Wasserrohre insbesondere von den Teilen zu isolieren, die mit den Ausschankgeräten in Verbindung stehen, um so die Temperatur der Flüssigkeiten niedrig zu halten.
  • Schließlich bildet sich sehr leicht Kondensation auf den Rohrleitungen, die das Wasser bei relativ niedriger Temperatur transportieren.
  • EP 0 837 029 A offenbart einen Diffusorsatz für eine Getränkeabgabevorrichtung vom "Postmix"-Typ in Übereinstimmung mit dem Obergriff von Anspruch 1.
  • Eine Aufgabe der vorliegenden Erfindung ist die Bereitstellung einer Vorrichtung vom "Postmix"-Typ zur Schnellabgabe von Getränken, die kostengünstig ist, einfache Abwandlung der mit den Mischhähnen verbundenen Rohre erlaubt und problemlos zu isolieren ist.
  • Diese Aufgabe wird mit Hilfe der vorliegenden Erfindung wie in den beigefügten Patentansprüchen beansprucht gelöst.
  • Einige Ausführungsformen der Erfindung sollen nun anhand der beigefügten Zeichnungen durch ein nichteinschränkendes Beispiel erläutert werden, worin:
  • Fig. 1 eine perspektivische Teilexplosionsansicht der hydraulischen Verbindungseinrichtung ist, die nicht Teil der Erfindung ist;
  • Fig. 2 eine perspektivische Teilexplosionsansicht der erfindungsgemäßen hydraulischen Verbindungseinrichtung ist,
  • Fig. 3 eine perspektivische Teilexplosionsansicht der hydraulischen Verbindungseinrichtung gemäß einer weiteren Ausführungsform der Erfindung ist;
  • Fig. 4 eine perspektivische Ausschnittansicht der erfindungsgemäßen hydraulischen Verbindungseinrichtung gemäß der Ausführungsform von Fig. 3 ist;
  • Fig. 5 eine perspektivische Teilexplosionsansicht der Abgabevorrichtung gemäß der Ausführungsform von Fig. 3 ist;
  • Fig. 6 eine perspektivische Ansicht der erfindungsgemäßen hydraulischen Verbindungseinrichtung ist, die für mehrere Abgabepunkte vorgesehen ist.
  • Betrachtet man Fig. 1, so umfasst die hydraulische Verbindungseinrichtung der Vorrichtung zur Abgabe von "Postmix"-Getränken einen Formblock 1 aus Metall oder Kunststoff mit einer Längsleitung 2, die an eine geeignete Wasserquelle (nicht gezeigt) angeschlossen ist, einer Querleitung 3 in hydraulischer Verbindung mit der Längsleitung 2 und einem Rohrfitting 4, das teilweise mit der Querleitung 3 und einem Mischhahn in Verbindung steht, der nicht in der Figur gezeigt ist.
  • Das Rohrfitting 4 vom Bajonett-Typ umfasst seinerseits Dichtringe 14a und 14b an den Enden und ist zum schnellen Einsetzen in den Block 1 oder in den Mischhahn ausgeformt, wo der erforderliche Sirup auf andere Weise ankommen könnte.
  • Fig. 2 zeigt eine Ausführungsform der Erfindung, nach der zwei Längsleitungen 2 und 5 zur Abgabe von natürlichem und kohlensäurehaltigem Wasser in Formblock 1 bereitgestellt sind. Diese Leitungen 2 und 5 sind mit einer Querleitung 11 miteinander verbunden, die ein Rohrfitting 4 zur Abgabe des Wassers an den Mischhahn und einen Nadelventilwähler 6 beherbergt.
  • Das Nadelventil 6 umfasst eine Flüssigkeitseintrittsöffnung 7, die entlang der Seitenwandung verläuft, und eine axiale Austrittsöffnung 8, die sich an den Enden eines L- förmigen Innengangs in dem Ventil 6 befindet. Weiterhin weist dieses Ventil 6 äußere seitliche Dichtungen 12 und einen Kopf 9 auf, der mit Schlitzen ausgestattet ist, um axiale Drehung des Ventils 6 zu ermöglichen.
  • Durch die Abmessungen des Ventils 6 und insbesondere der Eintrittsöffnung 7 wird ermöglicht, dass die Flüssigkeit je nach Stellung der Öffnung 7 bezüglich der Leitungen 2 und 5 nur von einer der Leitungen 2 oder 5 aus ins Innere des Ventils 6 gelangt.
  • Mit anderen Worten: durch die axiale Drehung des Ventils 6 in dem durch den Querkanal 11 definierten Sitz, wie ausführlich in Fig. 4 gezeigt, wird der Ort der Eintrittsöffnung 7 entsprechend Leitung 5 oder Leitung 2 selektiv festgelegt, so dass die alternativ aus den Leitungen 2 oder 5 kommende Flüssigkeit in die Querleitung 11 und daher auch in das Rohrfitting 4 einfließt.
  • Eine weitere Ausführungsform der Erfindung, dargestellt in den Fig. 3 und 5, umfasst drei Längsleitungen 2, 5 und 10, die in den Formblock 1 zum Durchgang von natürlichem Wasser, kohlensäurehaltigem Wasser bzw. Kühlflüssigkeit eingefräst sind, eine erste Querleitung 11, die alternativ mit den Wassertransportleitungen 2 und 5 in hydraulischer Verbindung steht und ein Rohrfitting 4b und ein Nadelventil 6 beherbergt, wie vorstehend beschrieben, sowie eine zweite Querleitung 15, die von den Längsleitungen 2, 5 und 10 getrennt ist, so dass Sirup, der aus einem entsprechenden Reservoir kommt (nicht gezeigt), durch ein Rohrfitting 4a zum Mischhahn 13 fließen kann.
  • Fig. 6 schließlich zeigt eine Teilansicht der vorliegenden Erfindung in der Ausführungsform der Fig. 3, 4 und 5, wobei Rohrfittings vorgesehen sind, die für zwei Mischhähne und daher für zwei Getränkeverteilungspunkte erforderlich sind.
  • Das aus den jeweiligen Quellen kommende und unter Druck in den Leitungen 2 und 5 transportierte natürliche und kohlensäurehaltige Wasser wird durch die Kühlflüssigkeit gekühlt, die in der Leitung 10 zirkuliert, und je nach Art des für das zu mischende Getränk erforderlichen Wassers wird entsprechend dem jeweiligen Mischhahn 13 entweder das eine oder das andere gezapft.
  • Durch einfache Drehung des Nadelventils 6 kann die Art des zum jeweiligen Hahn fließenden Wassers verändert werden, ohne dass die Anordnung der Zuleitungen verändert oder ein Schweiß- oder Schneid- oder Verbindungs- oder Trennvorgang erfolgen muss.
  • Weiterhin ist die neuartige Abgabevorrichtung durch die einfache Installation der hydraulischen Führungseinrichtung für Wasser und Sirupe, die sachgerechte Anordnung der Zufuhrleitungen und durch die Verwendung von Rohrfittings mit Schnellpassungsbajonettverschluss überaus praktisch und problemlos zu warten.
  • Offensichtlich ist es möglich, Mischvorrichtungen bereitzustellen, die jeweils einen Block aufweisen, der Verbindungen für mehrere Hähne zur gleichzeitigen Abgabe verschiedener Getränke trägt, so dass man für jedes von diesen zwischen natürlichem Wasser und kohlensäurehaltigem Wasser wählen und diese Wahl sofort ändern kann, ohne dass irgendein Eingriff bei den Leitungsverbindungen erfolgen muss.

Claims (7)

1. Vorrichtung vom "Postmix"-Typ zur Abgabe von Getränken, umfassend wenigstens zwei getrennte Wasserversorgungen, wenigstens ein Sirup enthaltendes Reservoir, einen oder mehrere Misch- und Abgabehähne (13) und Einrichtungen zur Herstellung einer hydraulischen Verbindung von den Wasserversorgungen und vom Reservoir oder den Reservoirs mit Sirup zum Hahn bzw. den Hähnen, wobei die Einrichtungen zur hydraulischen Verbindung einen Formblock (1) umfassen, in den ein Paar Längsleitungen (2, 5), die jeweils mit den Wasserversorgungen verbunden sind, wenigstens eine erste Querleitung (11) in Fließverbindung mit den Längsleitungen (2, 5) und wenigstens ein erstes Rohrfitting (4b) eingefräst sind, das teilweise oder vollständig mit der Querleitung (11) und mit dem Mischhahn (13) verbunden ist, und wobei die Einrichtungen zur hydraulischen Verbindung des weiteren Einrichtungen (6) zur selektiven Steuerung des Wasserdurchgangs von der einen oder anderen der Längsleitungen (2, 5) zu dem wenigstens einen ersten Rohrfitting (4b) umfassen, wobei die Einrichtungen (6) zur selektiven Steuerung des Wasserdurchgangs in die erste Querleitung (11) eingebaut sind, dadurch gekennzeichnet, dass die wenigstens eine erste Querleitung (11) zwischen den Längsleitungen (2, 5) angeordnet ist und dieselben schneidet.
2. Vorrichtung zur Abgabe von Getränken nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass sie eine oder mehrere weitere Querleitungen (15) in den Formblock (1) eingefräst umfasst, die von den Längsleitungen (2, 5) getrennt sind und mit dem Sirup-Reservoir bzw. den Reservoirs verbunden werden können, sowie ein oder mehrere entsprechende weitere Rohrfittings (4a), die teilweise oder vollständig mit einer oder mehreren der Querleitungen (15) und mit dem Mischhahn oder den Mischhähnen (13) in Verbindung stehen.
3. Vorrichtung zur Abgabe von Getränken nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass die Einrichtungen zur selektiven Steuerung des Wasserdurchgangs in Form eines Nadelventils (6) vorliegen, das in die jeweilige erste Querleitung eingebaut ist und sich darin dreht.
4. Vorrichtung zur Abgabe von Getränken nach einem der vorstehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass sie wenigstens eine dritte Längsleitung (10) für die Zirkulation von Kühlflüssigkeit aufweist.
5. Vorrichtung zur Abgabe von Getränken nach Anspruch 3 oder 4, dadurch gekennzeichnet, dass das Nadelventil eine "L"-förmige Leitung, die eine Öffnung (7) längs der Seitenfläche und eine axiale Endöffnung (8) aufweist, seitliche Verschlussdichtungen (12) und Einrichtungen (9) zur axialen Drehung umfasst.
6. Vorrichtung zur Abgabe von Getränken nach einem der vorstehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass der Formblock aus einem metallischen oder Kunststoffmaterial hergestellt ist.
7. Vorrichtung zur Abgabe von Getränken nach einem der vorstehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass das Rohrfitting bzw. die Rohrfittings (4a, 4b) vom Typ eines Bajonettverschlusses mit Schnellpassung sind, umfassend ein Ende, das so geformt ist, dass es in die Querleitungen passt, ein zweites Ende, das so geformt ist, dass es in den entsprechenden Mischhahn und die kreisförmigen Verschlussdichtungen passt.
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