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Das Ziel der vorliegenden Erfindung
ist ein Verfahren zum Erfassen, Identifizieren und Verfolgen von
optisch nicht erkennbaren Objekten, insbesondere von unter der Erde
verlegten Rohrleitungen.
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Es ist bereits bekannt, ein unter
der Erde verlegtes Leitungsrohr mit Hilfe eines Codierbandes zu lokalisieren.
Dieses Codierband umfasst elektromagnetisch erfassbare Elemente,
die in vorbestimmten Abständen
voneinander entfernt sind und so sich wiederholende Muster bilden,
die als Codes bezeichnet werden. Die Länge jedes erfassbaren Elements und
der Abstand zwischen den erfassbaren Elementen geben Informationen
bezüglich
des Typs des entsprechenden Leitungsrohrs. Das Codierband befindet
sich genau über
der Rohrleitung, dessen Anwesenheit es anzeigen soll, oder es kann
diese Rohrleitung ummanteln.
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Das französische Patent FR-2 667 953
beschreibt ein Codierband zum Identifizieren von unter der Erde
verlegten Rohrleitungen, und das Patent FR-2 667 952 beschreibt
eine Vorrichtung zum Erfassen und Identifizieren von unter der Erde
verlegten Rohrleitungen. Die im zweiten Patent beschriebene Detektiervorrichtung
kann zum Beispiel in Kombination mit dem im ersten Patent offenbarten
Codierband verwendet werden.
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Nachteilig an den bekannten Systemen
ist, dass es notwendig ist, dass eine ausreichende Länge vorhanden
ist, damit eine Rorleitung erfasst werden kann. Es ist daher oft
schwierig und sogar unmöglich, quer
verlaufende Rohrleitungen zu erfassen, die eine Hauptrohrleitung
mit einem Benutzer des Netzes verbinden. Wenn sich zwei Rohrleitungen überkreuzen, ist
es außerdem
schwierig, sie voneinander zu unterscheiden.
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Ziel der Erfindung ist es, ein Verfahren
bereitzustellen, das es erlaubt, die Leistungsfähigkeit der Detektiervorrichtungen
zu erhöhen,
und Codiervorrichtungen vorzuschlagen, die es in Kombination mit diesem
neuen Detektierverfahren erlauben, Rohrleitungen zu erfassen und
zu identifizieren, und dabei nur eine geringe Messlänge benötigen, und
zwar auf eine zuverlässige
Weise, auch wenn sich diese Rohrleitungen überkreuzen.
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Hierzu ist das von ihr vorgeschlagene
Verfahren ein Verfahren zum Erfassen, Identifizieren und Verfolgen
von unter der Erde verlegten Rohrleitungen oder anderen Objekten,
die optisch nicht erkennbar sind, mittels eines Detektors und einer
erfassbaren Anzeigevorrichtung, die entsprechend einem vorbestimmten
Muster Codierelemente umfasst, die elektromagnetisch aus der Ferne
erfassbar sind.
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Erfindungsgemäß besteht das Verfahren darin,
eine Ablesung mittels eines Impulsgenerators durchzuführen, der
einem Abstandsmesssystem zugeordnet ist, welches es ermöglicht,
unabhängig
von der Geschwindigkeit der Fortbewegung des Bedienungspersonals
zu arbeiten, um ein zu analysierendes und zu erkennendes Signal
zu erhalten, dieses Signal nach mindestens zwei verschiedenen Techniken
zu verarbeiten, die aus der euklidischen Distanztechnik, der Neuronennetztechnik
und der Fuzzy-Logic-Technik ausgewählt werden, die durch die verwendeten
Techniken erhaltenen Ergebnisse zu vergleichen und ein entgültiges Ergebnis
in Abhängigkeit
von den durch die verschiedenen verwendeten Techniken erhaltenen
Ergebnissen zu geben,
wobei die euklidische Distanztechnik
darin besteht:
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- – einerseits
das zu erkennende Signal zu laden, es dann zu filtern und Parameter
daraus zu extrahieren und andererseits eine Lerndatei zu laden, die
bei einem Lernprozess erhalten wurde, der mit einem Minimum an Störgrößen für alle Gestaltungsfälle verwirklicht
wurde, und die jedem Typ von zu erfassenden Anzeigevorrichtungen
entspricht,
- – die
euklidische Distanz zwischen den extrahierten Parametern und den
Parametern der in der Lerndatei gespeicherten Signale zu messen,
- – die
geringste euklidische Distanz aus den vorgenommenen Messungen zu
extrahieren, und
- – anzugeben,
welchem Codierelement das zu erkennende Signal entspricht,
wobei
die Neuronennetztechnik darin besteht:
- – einerseits
das zu erkennende Signal zu laden, es dann zu filtern, daraus Komponenten
zu extrahieren, diese Komponenten an den Eingang eines Neuronennetzes
zu legen und dieses Netz zu aktivieren, und andererseits eine Lerndatei
zu laden, die bei einem Lernprozess erhalten wurde, der mit einem
Minimum an Störgrößen für alle Gestaltungsfälle verwirklicht
wurde, und die jedem Typ von zu erfassendenden erfassbaren Anzeigevorrichtungen
entspricht,
- – das
Neuron, dessen Anregung die höchste
ist, mit der Lerndartei zu vergleichen, und
- – zu
bestimmen, welchem Codierelement das zu erkennende Signal entspricht,
wobei
die Fuzzy-Logic-Technik darin besteht,
- – einerseits
das zu erkennende Signal zu laden und daraus Parameter zu extrahieren
und andererseits eine Lerndatei zu laden, die bei einem Lernprozess
erhalten wurde, der mit einem Minimum an Störgrößen für alle Gestaltungsfälle verwirklicht
wurde, und die jedem Typ von zu erfassendenden erfassbaren Anzeigevorrichtungen entspricht,
und Unterteilung eines Repräsentierraumes
in verschiedene Bereiche, die Felder genannt werden, wobei jeder
Bereich einem Code zugeordnet ist, der einem Codierelement entspricht,
- – den
Grad der Zugehörigkeit
der extrahierten Parameter zu jedem Feld zu berechnen,
- – das
Maximum dieses Zugehörigkeitsgrades
zu suchen, und
- – den
Code zu bestimmen, der dem Feld zugeordnet ist, dem dieses Maximum
entspricht.
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Dieses Verfahren erlaubt es, das
Problem zu lösen,
das dieser Erfindung zugrunde liegt.
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Die von der vorliegenden Erfindung
vorgeschlagene Codiervorrichtung umfasst ein elektrisch isolierendes
Trägerband,
auf dem Gruppen mit einer gleichen Anzahl von elektromagnetisch
erfassbaren aktiven Elementen regelmäßig aufeinanderfolgend vorgesehen
sind. Es ist dadurch gekennzeichnet, dass die erfassbaren Elemente
so angeordnet sind, dass sie Gruppen bilden, die jeweils eine gleiche
Anzahl von erfassbaren Elementen umfassen, wobei der Abstand zwischen
zwei benachbarten Gruppen konstant ist, dass der Abstand zwischen
zwei erfassbaren Elementen innerhalb einer Gruppe konstant ist,
und dass der letztere Abstand wesentlich geringer ist als der Abstand
zwischen zwei Gruppen von erfassbaren Elementen.
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Jedenfalls wird die Erfindung anhand
der folgenden Beschreibung gut verstanden werden, welche mit Bezug
auf die beigefügte
schematische Zeichnung gegeben wird, die beispielhaft und nicht begrenzend
ein erfindungsgemäßes Verfahren
veranschaulicht und verschiedene vorteilhafte Ausführungsformen
von Codierbändern
darstellt, die bei Anwendung des Verfahrens verwendet werden können.
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Weitere vorteilhafte Kennzeichen
des erfindungsgemäßen Verfahrens
und der Codiervorrichtung erscheinen beim Lesen dieser Beschreibung.
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1 ist
eine Ansicht, die die Erfassung einer Rohrleitung durch Bedienungspersonal
veranschaulicht,
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2 ist
ein Ornigramm, das die euklidische Distanztechnik zusammenfasst,
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3 ist
ein Ornigramm, das die Kohonen-Neuronennetztechnik zusammenfasst,
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4 ist
ein Ornigramm, das die Fuzzy-Logic-Technik zusammenfasst,
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5 ist
ein Ornigramm, das die Fenster-Klassifizierungstechnik zusammenfasst,
die 6 bis 9 stellen verschiedene vorteilhafte
Gestaltungen von Codierbändern
sowie des diesen entsprechenden idealen Signals dar.
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1 stellt
einen Bedienungsmann dar, der mit einem Detektiersystem 2 ausgestattet
ist, das zum Identifizieren einer unter der Erde verlegten Rohrleitung 4 bestimmt
ist, sowie ein Codierband 6, das elektromagnetisch erfassbare
Elemente 8 mit geringer Dicke umfasst.
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Das Detektiersystem 2 umfasst
einen Inkrementalcodierer, der vorteilhafterweise mit einem Rad verbunden
ist, welches der Vorrichtung ermöglicht, auf
einem Boden 10 zu rollen. Dieser Inkrementalcodierer liefert
bei jeder Radumdrehung eine vorbestimmte Impulsanzahl. Diese Impulse
erlauben es, in regelmäßigen Abständen Erfassungen
auszuführen.
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Dieses Detektiersystem 2 erlaubt
es, unabhängig
von der Fortbewegungsgeschwindigkeit des Bedienungspersonals zu
arbeiten und ein von der zurückgelegten
Distanz abhängiges
Signal zu erhalten. So ist es viel einfacher, die Entfernung zwischen
erfassbaren Elementen 8 auf dem Codierband 6 zu messen.
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Bevor ein Signal zur Bestimmung der
Position und der Art einer unter der Erde verlegten Rohrleitung 4 aufgezeichnet
wird, werden Lernsignale unter idealstmöglichen Bedingungen aufgezeichnet,
das heißt
mit einem Minimum an Störgrößen, zum
Beispiel in einem Labor.
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Die Anzahl an verschiedenen Typen
von Codierbändern 6,
die auftreten kann, ist begrenzt. Die Aufzeichnung jedes dieser
Bänder 6 und
die Einspeicherung erfolgt in Form eines Codes in einer Lerndatei.
Diese Aufzeichnung umfasst also Codes, die "Ideal"-Signalen mit sehr wenig Stör- oder
Hintergrundgeräuschen
entsprechen. Die Lerndatei umfasst ebensoviele Codes wie es verschiedene
zu identifizierende Codierbänder 6 gibt.
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Um den Leitungsrohrtyp zu bestimmen,
der einem aufgezeichneten, zu erkennenden Signal entspricht, wird
dieses Signal durch verschiedene Techniken mit den gespeicherten
Codes verglichen, um festzusetzen, welchem aufgezeichneten Signal
es am nächsten
kommt. Mindestens zwei der drei nachfolgend beschriebenen Techniken
werden angewendet. Wenn die zwei erhaltenen Ergebnisse übereinstimmen
und identisch sind, wird das Ergebnis validiert. Wenn die Ergebnisse
nicht übereinstimmen, wird
die dritte Technik angewandt, um zwischen den zwei Ergebnissen das
Richtige zu bestimmen.
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Eine erste Technik ist die euklidische
Distanztechnik. Ein Ornigramm, das diese Technik zusammenfasst,
ist in 2 dargestellt.
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Das zu erkennende Signal wird zunächst in einer
Datei aufgezeichnet, die Rohdatei genannt wird. Um die folgenden
Schritte zu vereinfachen, wird dieses Signal gefiltert. Parameter
wie zum Beispiel die Peakhöhe
des Signals, die mittlere Höhe
der Peaks, die Peakfläche,
das Verhältnis
einer Peakfläche
zur vorhergehenden Peakfläche,
die Entfernung zwischen zwei aufeinanderfolgenden Peaks, etc. werden
aus dem gefilterten Signal extrahiert.
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Andererseits wird die Lerndatei geladen. Diesselben
Parameter wie die aus dem zu erkennenden Signal extrahierten werden
ebenfalls aus jedem in der Lerndatei aufgezeichneten Code extrahiert.
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Bei jedem Code der Lerndatei wird
der euklidische Abstand zwischen den Parametern dieses Codes und
den Parametern des zu erkennenden Signals gemessen. Man erhält so den
euklidischen Abstand des zu erkennenden Signals für jeden
in der Lerndatei gespeicherten Code. Es genügt dann, den kleinsten euklidischen
Abstand zu berechnen, um zu bestimmen, welchem Code das zu erkennende
Signal am nächsten
kommt.
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Eine zweite Technik ist die Neuronennetztechnik.
Ein Ornigramm, das diese Technik zusammenfasst, ist in 3 für Kohonen-Netze dargestellt. Natürlich können andere
Neuronennnetze verwendet werden.
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Ein Raum von vorbestimmter Größe, genannt
Neuronennetz oder hier Kohonen-Netz, wird ausgehend von der Lerndatei
festgelegt. Dieses Netz wird in mehrere Klassen geteilt, in denen
sich Punkte befinden. Neuronen werden aleatorisch auf Punkten des
Netzes angeordnet, um eine Kohonenkarte zu erhalten.
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Die zu erkennende Datei wird in einer
Lerndatei aufgezeichnet. Die in dieser Datei enthaltenen Daten werden
gefiltert und Parameter vom gleichen Typ wie die bei der euklidischen
Distanztechnik extrahierten, werden aus dieser Datei extrahiert.
Die so erhaltenen Parameter werden am Eingang des Kohonen-Netzes
angeordnet und aktivieren die Kohonenkarte. Die Neuronen dieses
Netzes werden durch die Eingangsparameter unterschiedlich aktiviert,
und das Neuron, dessen Anregung die höchste ist, wird gewinnendes
Neuron genannt.
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Das gewinnende Neuron wird dann mit
der Lerndatei verglichen. In Abhängigkeit
von der Klasse dieses gewinnenden Neurons kann man bestimmen, welchem
Code das zu erkennende Signal am nächsten kommt.
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Die dritte von der Erfindung vorgeschlagene Technik
ist die Fuzzy-Logic-Technik.
Ein Ornigramm, das diese Technik zusammenfasst, ist in 4 dargestellt.
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Die zu erkennende Datei wird in einer
Rohdatei aufgezeichnet. Die in dieser Datei enthaltenen Daten werden
gefiltert und Parameter vom gleichen Typ wie die bei der euklidischen
Distanztechnik extrahierten, werden aus dieser Datei extrahiert.
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Die Lerndatei wird ebenfalls geladen.
Ein Repräsentierraum,
der ausgehend von der Lerndatei erhalten wurde, wird im Lauf des
Lernprozesses in ein quadratisches Liniennetz unterteilt, so dass
er mehrere Bereiche oder Felder umfasst, die jeweils einem Code
zugeordnet sind.
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Zu jedem erhaltenen Feld wird der
Zugehörigkeitsgrad
der extrahierten Parameter des zu erkennenden Signals zu diesem
Feld berechnet. Dann wird das Maximum dieses Zugehörigkeitsgrades
gesucht und man bestimmt den Code, der dem gefundenen Feld zugeordnet
ist, für
das der Zugehörigkeitsgrad
am höchsten
ist.
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Mit jeder dieser drei oben beschriebenen Techniken
kann bestimmt werden, welchem das Code das aufgezeichnete zu erkennende
Signal am nächsten
kommt. Wenn es die beiden ersten Techniken gestatten, auf ein gleiches
Ergebnis zu kommen, wird dieses Ergebnis validiert und man geht
davon aus, dass die unter der Erde verlegte Rohrleitung dem durch
dieses Ergebnis angezeigtem Typ entspricht.
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Wenn die beiden ersten Ergebnisse
nicht übereinstimmen,
wird eine dritte Technik angewandt, um eines der zwei erhaltenen
Ergebnisse zu validieren. Wenn das dritte Ergebnis einem der beiden
erhaltenen Ergebnisse ähnelt,
wird dieses zweimal erhaltene Ergebnis als richtiges Ergebnis angesehen. Jedoch
können
die drei Ergebnisse voneinander verschieden sein. Dann bieten sich
zwei Alternativen an: eine Messung zu wiederholen und diese wie
die erste Messung zu analysieren oder aber leistungsfähigere Analysemittel
anzuwenden.
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Bei dieser letzten Alternative wird
das Signal zum Beispiel direkt verarbeitet, um darin enthaltene mögliche Fehler
zu beheben, und ausgehend von diesem berichtigten Signal wird eine
Analyse durchgeführt,
um zu bestimmen, welchem Code diese neue Signal entspricht.
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Das an Ort und Stelle aufgezeichnete
Signal enthält
oft Störgrößen. Diese
rühren
zum Beispiel von einem unterirdischen metallischen Gegenstand her,
der ein Signal aussendet, das sich über das des zu erfassenden
Codes legt, oder aber von einem Fehler, der beim Anbringen des Codierbandes 6 aufgetreten
ist.
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Die drei oben beschriebenen Techniken
ergeben sehr gute Ergebnisse, wenn die aufgezeichneten Störgrößen nicht
zu groß sind.
Ab einer bestimmten Störschwelle
sind die relevanten Parameter, die aus dem Signal extrahiert werden,
so sehr verändert, dass
die durch diese Methoden erhaltenen Ergebnisse ungültig werden.
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Die folgende Technik verarbeitet
das aufgezeichnete Signal selbst und nicht mehr die aus diesem Signal
extrahierten Parameter. Daher ist die Rechenzeit größer. Aus
diesem Grunde werden zunächst
die vorhergehenden Techniken verwendet und die nachfolgend genauer
erklärte
Technik wird nur dann angewendet, wenn die vorhergehenden Techniken
kein zufriedenstellendes Ergebnis liefern können.
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Ein Ornigramm, das die Fenster-Klassifizierungstechnik
zusammenfasst, ist in 5 dargestellt.
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Das zu erkennende Signal, das in
der Rohdatei aufgezeichnet ist, wird zunächst gefiltert. Ein Fehlererfassungsprogramm
wird ausgeführt,
wobei das gefilterte Signal die Eingabedaten darstellt. Dieses Programm
basiert auf Varianz- und Mittelwertänderungsmethoden sowie auf
Methoden der Änderung
des mittleren quadratischen Fehlers. Ausgehend von den Ergebnissen,
die dieses Programm ergibt, kann man bestimmen, ob das zu erkennende
Signal Fehler enthält.
Diese Fehler werden gegebenenfalls behoben. Diese Fehlerbehebung
geschieht, indem die Bereiche des Signals weggeschnitten werden,
die die aufgefundenen Fehler enthalten.
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Wenn kein Fehler gefunden wurde,
wird bei dem gefilterten Ausgangssignal weiterhin die Fenster-Klassifizierungstechnik
verwendet. Andernfalls ist das verwendete Signal so wie nach Behebung
der Fehler. Im Folgenden ist das zu erkennende Signal je nachdem
entweder das gefilterte Ausgangssignal oder dieses gleiche Signal
nach Behebung der aufgefundenen Fehler.
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Dieses zu erkennende Signal wird
dann in ein bewegliches Fenster eingepasst, das sich bei Bezugserfassungen
verschiebt, welche vorzugsweise im Labor ausgeführt werden. Diese Bezugserfassungen
werden auf die gleiche Weise wie die Lerndateien aufgenommen, aber
sie sind wesentlich größer als das
zu erkennende Signal und größer als
die in der Lerndatei aufgezeichneten Codes. Diese Bezugserfassungen
sind nacheinander von verschiedenen Mustern eines Codes gebildet,
und dies gilt für
alle zu erfassenden Codes. Sie werden in Bezugsdateien gespeichert,
die geladen werden, sobald das zu erkennende Signal festgelegt wurde.
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Dieses zu erkennende Signal verschiebt
sich der Reihe nach auf der gesamten Länge jeder Bezugserfassung,
d. h. auf sovielen verschiedenen Erfassungen wie es verschiedene
Codierbänder 6 gibt.
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Es genügt dann, das Kriterium des
Abstands anzuwenden, um zu bestimmen, welchem Platz auf einer gegebenen
Erfassung das zu erkennende Signal am ähnlichsten ist. Sobald dieses
Kriterium auf alle Bezugserfassungen angewendet wurde, muss bestimmt
werden, welche Bezugserfassung dem zu erkennenden Signal am ähnlichsten
ist. Sobald diese Bezugserfassung bestimmt ist, wird angenommen, dass
das Leitungsrohr, auf für
das das zu erkennende Signal aufgezeichnet wurde, von dem Typ ist,
der dieser Bezugserfassung entspricht.
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Anstatt das Kriterium des Zustandsabstands anzuwenden,
kann ein anderes Kriterium gewählt werden,
wie zum Beispiel das Kriterium des euklidischen Abstands, das Korrelationskriterium
oder aber die sogenannte Technik der adaptiven Filtration.
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Um das durch diese Technik der Fenster-Klassifizierung
erhaltene Ergebnis zu bestätigen, ist
es möglich,
das zu erkennende Signal ohne Fehler zu nehmen, und eine oder mehrere
der oben verwendeten Techniken anzuwenden, nämlich die euklidische Distanztechnik,
die Neuronennetztechnik oder die Fuzzy-Logic-Technik.
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Diese Bestätigung ist optional, da die
Fenster-Klassifizierungstechnik die leistungsfähigste aller dieser Techniken
ist. Sie wird jedoch nicht sofort verwendet, da für sie ein
Zeitaufwand zum Berechnen benötigt
wird, der wesentlich höher
ist als bei den anderen Techniken.
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Für
die Integration von Abtastungssoftware, die für das Anwenden der oben beschriebenen
Techniken notwendig ist, ist die Verwendung einer Detektierhardware
notwendig, die hohen Ansprüchen
genügt.
Vorteilhafterweise umfasst diese Hardware einen Prozessor, der auf
die Signalverarbeitung spezialisiert ist, und gewöhnlich D.
S. P. genannt wird, was für
Digital Signal Processing (digitale Signalverarbeitung) steht.
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Um jegliche Gefahr von Störungen des
Detektors zu vermeiden, welcher unter anderem einen Detektierkopf
und eine Elektronik umfasst, in der der D. S-P.-Prozessor integriert ist, ist der Detektor
vorteilhafterweise mit einer Elektronikwärmeregelung ausgestattet und
der Detektierkopf ist möglicherweise
mit einem Wärmeschutz
ausgestattet.
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Um die Leistungsfähigkeit der Vorrichtung zu steigern,
ist vorzugsweise ein System zum Schutz vor Sättigung vorgesehen, um den
Ausgangspegel des Detektors bei Anwesenheit von Gegenständen aus
Metall, die in geringer Tiefe unter der Erde liegen, zu verringern.
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Die wie im Patent FR-2 667 953 beschriebenen
Registerstreifen sind hervorragend für eine Erfassung mit dem oben
beschriebenen Verfahren geeignet.
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Dieses Verfahren erlaubt es jedoch,
bessere Ergebnisse zu erzielen, das heißt erleichterte Erkennung der
unterirdischen erfassbaren Anzeigevorrichtung, Erkennung dieser
Vorrichtung durch ein zu erkennendes Signal, das auf einer kurzen
Distanz aufgenommen wurde, größere Zuverlässigkeit
etc., wenn diese Anzeigevorrichtung ein Codierband 6 ist, das
durch Anordnen von elektromagnetisch erfassbaren aktiven Elementen 8 auf
einem elektrisch isolierendem Schutzträgerband nach einem bestimmten Muster
verwirklicht wurde. Erfindungsgemäß sind diese erfassbaren Elemente 8 in
regelmäßig voneinander
beabstandeten Gruppen angeordnet, die jeweils eine gleiche Anzahl
von erfassbaren Elementen aufweisen. Der Abstand zwischen zwei Elementen 8 einer
gleichen Gruppe ist konstant. Das gleiche gilt für den Abstand zwischen zwei
Gruppen mit erfassbaren Elementen 8. Eine Gruppe mit erfassbaren Elementen 8 wird
Markierung genannt.
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Die 6 bis 9 zeigen vier Ausführungsbeispiele
von erfindungsgemäßen Codierbändern 6.
In den 6 und 7 umfassen die Gruppen mit
erfassbaren Elementen jeweils zwei Elemente 8 und der Abstand
zwischen zwei Gruppen ist bei Band 6 von 6 L1 und L2 bei dem Band von 7. Bei den 8 und 9 umfassen
die Markierungen auf die gleiche Weise drei erfassbare Elemente 8 und
sind mit einem Abstand L1 (8)
bzw. L2 (9) voneinander
beabstandet.
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So ist es mit zwei Parametern, nämlich der Anzahl
von erfassbaren Elementen 8 pro Markierung und dem Abstand
zwischen zwei Markierungen möglich,
zahlreiche Typen von Codierbändern 6 zu
konstruieren.
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Es ist jedoch besser, wenn die Längen L1 und
L2 so sind, dass die eine nicht ein vielfaches Ganzes, insbesondere
nicht das Doppelte der anderen ist. Sollte der Detektor aus irgendwelchen
Gründen
tatsächlich
eine Markierung nicht identifizieren können, darf der Abstand, der
durch Identifizieren der folgenden Markierung bestimmt wurde, nicht
zur Erkennung eines anderen Typs von Rohrleitung führen können.
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Das ideale Signal für ein erfindungsgemäßes Codierband,
das dem in den Lerndateien aufgezeichneten ähnelt, umfasst ein Plateau
mit relativen Maxima, die jeweils einem erfassbaren Element 8 entsprechen,
sowie ein Nullsignal mit einer gegebenen Länge und wieder ein dem ersten
Plateau identisches Plateau. Diese Plateaus legen einen Codeanfang
und/oder ein Codeende fest. So kann man Reihen von Signalen festlegen,
die jeweils durch die Länge
des Nullsignals gekennzeichnet sind, und in jeder Reihe kann ein
Code abhängig
von der Anzahl der für
jedes Plateau vorhandenen relativen Maxima festgelegt werden.
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Mit solchen Signalen wird die Identifizierung vereinfacht
und das beschriebene Verfahren erlaubt es, hervorragende Ergebnisse
zu erzielen.
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Wie sich von selbst versteht, ist
die Erfindung nicht auf die oben beispielhaft und nicht begrenzend beschriebenen
Ausführungsformen
begrenzt; sie umfasst vielmehr alle Varianten.
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So könnte der einem Rad zugeordnete
Inkrementalcodierer durch andere Vorrichtungen ersetzt werden, die
es erlauben, ein zu analysierendes Signal zu erhalten.
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Impulse können zum Beispiel durch Fernmeldesender
erzeugt werden, die vorher an Ort und Stelle angeordnet wurden.
Ein in den Detektierkopf integrierter Empfänger, der für die gesendeten Impulse geeignet
ist, empfängt
dann diese Impulse, um die Erfassungen zu steuern/regeln. Die Validierung
der durch den Empfänger
erfolgten Erfassung erfolgt nur, wenn sich der Detektor zwischen
zwei Impulsen um eine vorbestimmte Strecke fortbewegt hat. Das System
zum Messen der zurückgelegten
Strecke kann beispielsweise die Laser-Entfernungsmesstechnik verwenden,
die G. P. S.-Technik (Global Positionement System oder globales
Positionierungssystem) oder weitere dem Fachmann bekannte Systeme.